Von Herz zu Herz

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Von Herz zu Herz

Pastor Bayless Conley vom 25.11.2006

 

Predigt:

Wir werden heute einiges anders machen als sonst. In dieser Zeit des Jahres wird in unserem Land das Erntedankfest gefeiert. Es ist eine Zeit, in der unser Land Gott für Freiheit dankt und für all die Fülle, die wir genießen. Was wir tun, soll eine Art Höhepunkt der Dinge sein, die wir im Laufe des Jahres gemacht haben. Wir werden mehrere inspirierende Themen mit Ihnen betrachten. Jedes hat einen etwas anderen Schwerpunkt.

 

Im Jahresrückblick erkennen wir, dass Gott sehr gut zu uns war. Wir werden Ihnen einige der guten Dinge weitergeben, die wir erlebt haben und einige gute Dinge, die ich in meiner Gemeinde während des Jahres gebracht habe. Es wird sicher ein Segen für Sie sein.

 

Wenn wir einige Minuten an manche Dinge dächten, die Gott tat, dann gäbe es viel, wofür wir danken könnten. Ich möchte denen von Ihnen danken, die diese Sendung sehen und unterstützen. Wir kommen jetzt zu den erwähnten Themen.

 

 

Das könnte zerbrechen. Wissen Sie was? Was immer Sie gerade tun, es ist in Ordnung, einfach mal Spaß zu haben. Die Bibel sagt, dass Gott uns alles reichlich darreicht zum Genuss. Ich weiß nicht, ob Sie das mögen, aber ich klettere gern auf Bäume. Ich habe gerne Spaß. Ich freue mich am Leben. Das ist etwas, was wir lernen müssen. Gut, wir schauen uns einige Dinge an.

 

Ich fand heraus, dass Folgendes nicht geschieht, wenn wir es uns nicht fest vornehmen. Es gibt Orte wie diesen. Vielleicht gibt es in Ihrer Nähe einen Park.

… natürlich ist der Strand von uns allen nicht weit weg und es ist erstaunlich, wie leer die Strände meistens sind. Sie können einfach am Strand sitzen und über den Ozean schauen. Ein großartiger Ort, um die Bibel zu lesen, zu beten und stille Zeit mit Gott zu haben. Eine Anregung für den Alltag. Sie arbeiten und sitzen in der Mittagspause mit vielen Leuten zusammen. Warum nicht ein Lunchpaket nehmen, rausgehen, sich unter einen Baum setzen und Ihre 30- 40- oder 60- minütige Pause, wie lange auch immer, mit Gott sprechen?

 

 

Essen Sie und verbringen Sie Zeit mit Gott. Lesen Sie ein Kapitel in der Bibel und denken Sie darüber nach. Aber haben Sie stille Zeit. Wenn das bedeutet, morgens 30 Minuten vor allen anderen aufzustehen und Zeit mit Gott zu haben, wenn das für Sie gut ist, dann tun Sie es. Oder abends, nachdem alle schlafen gingen, setzen Sie sich hin und lesen einige Kapitel in der Bibel. Haben Sie etwas stille Zeit mit Gott. Und was Sie unbedingt tun müssen, ist Ihr Handy ausschalten. Stellen Sie sicher, dass es aus ist. Schalten Sie den Fernseher aus. Schaffen Sie Ihren Funkempfänger weg… und andere Dinge, die Lärm machen. Schalten Sie zuhause das Festnetz ab, alles, was Sie ablenkt. Handys sind wirklich ein Segen,

 

aber auch ein Fluch, weil wir sie überall mit hinnehmen.

 

 

Es gibt Menschen, die ohne ihr Handy nicht einmal zur Toilette gehen. Und ich denke, manchmal sind wir bereit, unsere Stille Zeit mit Gott durch Anrufe anderer Leute unterbrechen zu lassen. Wenn ich ein Treffen mit dem Präsidenten der Vereinigten Staaten oder anderen Würdenträgern hätte, dann würde ich keine Anrufe annehmen. Warum sollte ich das tun, wenn ich Zeit für Gott reserviert habe? Die stille Zeit bringt so unglaublich viel Gewinn. Manche von uns sind so beschäftigt, dass wir nicht einmal mehr Zeit zum Denken haben. Wir haben keine Zeit nachzudenken, uns einen Überblick zu verschaffen, Dinge zu betrachten und Gott zu unserem Herz reden zu lassen. Und das möchte Er tun.

 

Ich selbst mag die Natur und bin gerne hier draußen und unternehme Dinge… hier oben an diesem Baum sind Blüten. Ich könnte sie ins Wasser werfen, wenn ich hier alleine wäre. Erstaunlich, so etwas Simples, wie Sachen ins Wasser zu werfen und sie treiben zu sehen, ich weiß nicht, das hat etwas wirklich Beruhigendes.

 

 

Und Sie können hier für eine Weile herkommen und alles andere vergessen und feststellen: „Hey, ich bin nur kurze Zeit hier, nur ein Hauch… der kurz erscheint, dann vergeht, wie die Blume des Feldes. Sie erscheint für kurze Zeit, verwelkt und der Wind bläst sie fort.“ Und ich kann Prioritäten setzen und über wirklich Wichtiges nachdenken: Stehen Gott und Sein Reich wirklich an erster Stelle in meinem Leben? Aber wir werden uns noch anderes ansehen und ich möchte Ihnen noch einige weitere Dinge mitteilen. Ich hoffe, das ermutigt Sie, stille Zeit mit Gott zu verbringen.

 

Unser größtes Vorbild für jemanden, der sich zurückzog, um stille Zeit mit Gott zu haben, ist Jesus Christus selbst. Ich möchte einige Verse aus den Evangelien lesen. Die Ersten stehen in Lukas 4:40. Dort heißt es:

 

Lukas 4:40-42

 

„Als aber die Sonne unterging, brachten alle, die an mancherlei Krankheiten Leidende hatten, sie zu ihm; er aber legte jedem von ihnen die Hände auf und heilte sie. Und auch Dämonen fuhren von vielen aus, indem sie schrieen und sprachen: Du bist der Sohn Gottes. Und er bedrohte sie und ließ sie nicht reden, weil sie wussten, dass er der Christus war. Als es aber Tag geworden war, ging er hinaus und begab sich an einen einsamen Ort; …“

 

Jesus hatte beständig gegeben. Er war sehr beschäftigt. Hier sehen wir, wie Er sich zurückzieht. Und hier in Lukas 5:15 heißt es:

 

Lukas 5:15-16

 

„Aber die Rede über ihn verbreitete sich um so mehr; und große Volksmengen versammelten sich, ihn zu hören und von ihren Krankheiten geheilt zu werden. Er

 

aber zog sich oft zurück und war in einsamen Gegenden und betete.“

 

Das war Lukas 5:16. Menschenmengen sind dort und Jesus gibt und gibt, und deshalb zog Er sich oft allein in die Wüste zurück und betete. Er wusste, dass Er keine Quelle für andere sein konnte, ohne zu  Seiner Quelle zu gehen,  dem himmlischen Vater, und ohne diese Zeiten mit dem Heiligen Geist. In Lukas 6:11 steht über die religiösen Leiter, dass sie mit Zorn erfüllt waren und sie diskutierten untereinander, was sie mit Jesus machen sollten. Sie waren außer sich. Er macht harte Zeiten durch. Und es heißt:

 

Lukas 6:12-13

 

„Und es geschah in diesen Tagen, dass er auf den Berg hinausging, um zu beten; und er verbrachte die Nacht im Gebet zu Gott. Und als es Tag wurde, rief er seine Jünger herbei und erwählte aus ihnen zwölf, die er auch Apostel nannte.“

 

Jesus wird hier von seinen Feinden bedroht und was macht Er? Er geht zu einem abgelegenen Berg… Er verbringt Zeit allein mit dem Vater. Und genau zu dieser Zeit bekommt Er Weisheit, die 12 Jünger auszuwählen, die Seinen Auftrag in der Welt ausführen sollten.

 

Ja, ich weiß, wir leben in Süd-Kalifornien und unser Leben ist wirklich hektisch. Überall auf der Welt sind Menschen sehr beschäftigt. Und stille Zeit mit Gott passiert nicht einfach. Wir müssen sie uns nehmen. Und während dieser Zeiten können wir Gott begegnen, damit unsere Seelen ruhig werden und wir sensibler werden für unseren Geist. Gott spricht durch unseren Geist zu uns. Die Bibel sagt, der Geist des Menschen ist die Kerze oder die Leuchte des Herrn und dass Gott diese gebraucht, um uns zu erleuchten. Und wenn ich hier draußen bin, dann fliegen Flugzeuge vorüber, manchmal kommen Leute vorbei, verschiedene Dinge passieren; aber meistens war ich hier draußen allein. Es gibt geeignete Orte dafür.

 

Ich hatte eine Freundin, die sich einfach in ihr Auto setzte und die Bibel las. Das war ihr Ort, an dem sie allein und ungestört beten konnte. Wenn wir das tun, dann bekommen wir Eindrücke vom Heiligen Geist und Gott wird zu uns sprechen.

 

Genau an diesem Ort, wo ich jetzt stehe, habe ich wirklich Stunden im Gebet verbracht, Gott gesucht und Dinge geklärt. Und Gott hat hier, an diesem Ort, zu mir gesprochen. Ich möchte dieses Thema mit einem Vers aus Jesaja 30:15 abschließen. Ein Teil des Verses lautet:

 

Jesaja 30:15

 

„…. In Stillsein und in Vertrauen ist eure Stärke.“

 

Wir alle brauchen stille Zeit mit Gott. Kraft kommt und eine Verbindung mit Gott entsteht, wenn wir sagen: „Gott, weißt Du was? Ich stelle das Telefon ab, lasse alle Geschäftigkeit und räume Dir Zeit ein in meinem Leben. Aber hören Sie: Erwarten Sie nicht, dass sich Ihnen der ganze Himmel öffnet, sobald Sie sich 10 Minuten für Gott nehmen. Wenn Sie es aber beständig tun, dann ist der Lohn sehr

 

groß. Gott ruft uns – jeden von uns – zu Sich, um Zeit mit Ihm allein zu haben, um zu unseren Herzen und unserem Verstand zu sprechen und uns zu helfen. Gnade sei mit Ihnen in Jesu Namen, wenn Sie stille Zeit allein mit Gott verbringen.Ich denke, eine der wichtigsten Sachen,  die wir tun müssen, speziell in unserer schnelllebigen Gesellschaft, ist, stille Zeit zu haben.

 

Genau, wie ich das an dem Ort erzählte, wo ich manchmal hingehe und bete, Gott suche, meine Seele beruhige und Gottes Reden empfange.

 

Wir alle müssen Zeit im Tagesablauf reservieren, die wir mit Jesus verbringen. So wie Maria, die zu Jesu Füßen saß. Sie wählte den guten Teil, von dem Jesus sagte, er würde ihr nicht genommen werden. Warum reservieren Sie heute nicht etwas Zeit und nutzen sie für stille Zeit mit Jesus? Das wird sich auszahlen.

 

Nun kommen wir zu einem anderen kurzen Beitrag, der gerade entstand. Ich war in Iowa. Überall gab es riesige Maisfelder. 4000 ha große Maisfelder neben Feldern mit Sojabohnen, die Bilder sprechen für sich. Ich denke, das wird Sie segnen. Gehen wir hinein.

 

 

Hallo. Ich stehe wirklich auf einem Feld in Iowa. Auf der einen Seite gibt es Sojabohnen, so weit das Auge reicht, auf der anderen Seite wächst Mais, so weit das Auge reicht.

 

Galater 6:7 sagt:

 

 

„Irrt euch nicht, Gott lässt sich nicht verspotten! Denn was ein Mensch sät, das wird er auch ernten.“

 

  • Wenn Sie Sojabohnen säen, werden Sie Sojabohnen ernten. Wenn Sie Mais säen, werden Sie Mais ernten.

Wenn Sie Liebe säen, werden Sie Liebe ernten. Wenn Sie Hass säen, werden Sie Hass ernten.

Jesus sagte dies in Lukas 6. Wir alle kennen Vers 38, wo Jesus sagte: Lukas 6:38

„Gebt, und es wird euch gegeben werden: ein gutes, gedrücktes und gerütteltes und überlaufendes Maß wird man in euren Schoß geben; denn mit demselben Maß, mit dem ihr messt, wird euch wieder gemessen werden.“

 

Das ist bekannt und wird meist im Zusammenhang mit Finanzen gebraucht, was korrekt ist. Aber das ist nicht der wahre Kontext, in dem Jesus das sagte. Einige Verse vorher sagte Jesus:

 

Lukas 6:31-37

 

„Und wie ihr wollt, dass euch die Menschen tun sollen, tut ihnen ebenso! Und wenn ihr liebt, die euch lieben, was für einen Dank habt ihr? Denn auch die Sünder lieben, die sie lieben. Und wenn ihr denen Gutes tut, die euch Gutes tun, was für einen Dank habt ihr? Auch die Sünder tun dasselbe. Und wenn ihr denen leiht, von denen ihr wieder zu empfangen hofft, was für einen Dank habt ihr? Auch Sünder leihen Sündern, damit sie das Gleiche wieder empfangen. Doch liebt eure Feinde, und tut Gutes, und leiht, ohne etwas wieder zu erhoffen! Und euer Lohn wird groß sein, und ihr werdet Söhne des Höchsten sein; denn er ist gütig gegen die Undankbaren und Bösen. Seid nun barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist! Und richtet nicht, und ihr werdet nicht gerichtet werden; und verurteilt nicht, und ihr werdet nicht verurteilt werden. Lasst los, und ihr werdet losgelassen werden.“ – Und im nächsten Vers heißt es:

 

Lukas 6:38

 

„Gebt, und es wird euch gegeben werden: ein gutes, gedrücktes und gerütteltes und überlaufendes Maß wird man in euren Schoß geben; denn mit demselben Maß, mit dem ihr messt, wird euch wieder gemessen werden.“

 

Ich möchte Sie ermutigen. Der Kontext, den Jesus gab, waren Liebe, Gnade und Vergebung. Wenn Sie lieben, kommt diese Liebe haufenweise auf Sie zurück. Wenn Sie Gnade geben, dann wird Gnade in Ihren Schoß gegeben werden. Wenn Sie jemandem Gutes tun, dann kommt das auf Sie zurück. Sie können Gott im Geben nicht übertreffen.

 

Und das gilt auch für Finanzen. Darüber werde ich gleich sprechen, aber bedenken Sie einmal, während ich hier im Regen neben diesen riesigen Feldern stehe, dass sie wachsen, weil jemand Samen aussäte. Welche Samen säen Sie?

 

Die Ernte, die wir heute haben, sei es in unserem Leben, in unserer Ehe, in unseren Beziehungen, sie ist das Resultat der Samen, die wir gestern säten. Was der Mensch sät, das wird er ernten. Ich möchte Ihnen jetzt an einem Maiskolben etwas Interessantes zeigen und dann werden wir noch eine Schriftstelle betrachten. Ich werde hier ein Stück reingehen.

 

Dieser Mais ist noch nicht ganz reif, er wächst noch, die Kolben sind also noch nicht sehr groß, aber vielleicht finde ich einen, der gut ist. Hier ist einer. Wie gesagt, dieser Kolben ist noch nicht reif, aber all dies fing mit jemandem an, der nur ein Maiskorn pflanzte, und sehen Sie, was herauskam. Es hat sich enorm vermehrt. Hier gibt es Hunderte und Aberhunderte von Maiskörnern, und das entsteht aus einem einzigen gesäten Korn.

 

Dieser Anblick erinnert mich daran, Ihnen etwas aus 2. Korinther vorzulesen. Sie kennen diese Verse bestimmt, aber sie könnten durch die Umgebung, in der ich gerade bin, eine neue Bedeutung erhalten. In 2.Korinther, Kapitel 8 und 9, geht es um Säen und Ernten; speziell Paulus erwähnt es im Zusammenhang mit einem Opfer. Hier im 9. Kapitel sagt er:

 

2.Korinther 9:6-8

 

 

Dies aber sage ich: Wer sparsam sät, wird auch sparsam ernten, und wer segensreich sät, wird auch segensreich ernten. Jeder gebe, wie er sich in seinem Herzen vorgenommen hat: nicht mit Verdruss oder aus Zwang, denn einen fröhlichen Geber liebt Gott. Gott aber vermag euch jede Gnade überreichlich zu geben, damit ihr in allem allezeit alle Genüge habt und überreich seid zu jedem guten Werk.“

 

Paulus spricht hier speziell über das Geben, Opfern und Säen in das Reich Gottes. Er sagt: „Wenn ihr sparsam sät, nur wenig sät, dann erntet ihr wenig. Wenn ihr aber großzügig sät, werdet ihr reichlich ernten.“

 

Ich ermutige Sie, neben der Saat guter Werke für andere, neben Worten der Ermutigung und neben dem Säen von Liebe, Gnade und Vergebung in das Leben anderer, auch materiell in das Reich Gottes zu säen. Wir geben, ohne etwas dafür zu erwarten, wir verstehen es aber als Gesetz. Wenn wir geben, dann ist Gott so gut, dass Er veranlasst, dass wir ein gutes, gedrücktes und gerütteltes und überlaufendes Maß bekommen.

 

Ich möchte Sie ermutigen, dem Werk Gottes gegenüber großzügig zu sein, großzügig gegenüber der Gemeinde. Seien Sie großzügig gegenüber dem Dienst des Reiches Gottes und gegenüber den Bedürftigen. Tun Sie es aus Liebe, weil Sie wie Jesus sein wollen, aber erkennen Sie Gottes Prinzipien, dass reiche Saat reiche Ernte bringt. Säen wir spärlich, so ernten wir spärlich. „Gott aber vermag,“ das ist ein gutes Wort. Er vermag etwas, auch in Ihrer Situation. „Er vermag euch jede Gnade,“ eine Übersetzung sagt, alle benötigten Dinge, „überreichlich zu geben, damit wir überreich sind zu jedem guten Werk.“ Was immer Sie säen, werden Sie auch ernten.

 

Drei Bereiche geben uns Klarheit über den Stand unserer Beziehung mit Gott. Der Erste ist unser Geben.

 

In Matthäus 6:21 sagte Jesus:

 

 

„Wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein.“

 

Lieben Sie etwas, so geben Sie dafür Geld aus, Sie geben etwas. Und ein guter Anhaltspunkt für Ihre momentane Beziehung zu Gott ist ein Blick auf Ihre Ausgaben. Verwenden Sie dafür Ihren Computer, schauen Sie die Ausgaben auf dem PC an und finden Sie heraus, ob Sie für das Haus Gottes geben. Unterstützen Sie missionarische Dienste? Geben Sie für Gottes Werk, zur Unterstützung und Förderung Seines Reiches? Oder sind die Dinge, die bei Ihnen höchste Priorität haben, Ausgaben für Ihre Freizeit und eigene Aktivitäten? Wo Ihr Schatz ist, offenbart, ob Ihr Herz auf Gott ausgerichtet ist. Jemand, der für Gott brennt, muss nicht von Ihnen angesprochen und herausgefordert werden, für Gott zu geben. Es ergibt sich von selbst. Gott liebte so sehr, dass Er gab und wenn wir Gott lieben, geben wir.

 

Der zweite Bereich, der Aufschluss über den Stand unserer Beziehung mit Gott

 

gibt, ist unser Reden. Jesus sagte das in Matthäus – und Sie finden es auch im Lukasevangelium.

 

Matthäus 12:34

 

„Aus der Fülle des Herzens redet der Mund.“

 

Womit Ihr Herz reichlich angefüllt ist, davon reden Sie. Manche Leute sagen:

„Ich spreche einfach nicht über Gott. Das ist ganz privat.“ Nein, es ist deswegen, weil Gott in Ihrem Leben keine Rolle spielt. Deswegen ist es Privatsache.

 

Wenn Sie manchen Menschen zuhören, können sie jeden Schlag ihres letzten Golfspieles beschreiben, sie wissen genau, wann sie welchen Ball verwendet haben. Wenn Sie nach dem Wasserhindernis am fünften Loch fragen, können sie Ihnen vielleicht sagen, wie tief der Teich ist. Sie sprechen über die neuen Schäfte, die es jetzt gibt, sie sprechen über die neuen Treiber von Cleveland; sie kennen die neuen Titleist-Schläger und alle Statistiken der Turnierspieler. Und zwar, weil sie das lieben und das zeigt sich durch ihr Reden.

 

Ihr Reden verrät, wie es um Sie steht. Und wenn Sie nicht frei und offen darüber sprechen können, was Gott in Ihrem Leben tut, dann tut Er wahrscheinlich nicht viel in Ihrem Leben. Aber wie der alte Aufkleber sagt: „Wenn Gott scheinbar weit weg ist, raten Sie mal, wer sich bewegt hat?“

 

Der dritte Bereich, der zeigt, wie es um unsere Beziehung zu Gott steht, ist, wie wir andere behandeln. Und es steht hier geschrieben. Das ist 1.Johannes 4, Vers

20. Johannes sagt diese Worte: 1.Johannes 4:20

 

„Wenn jemand sagt, ich liebe Gott, und hasst seinen Bruder, ist er ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er gesehen hat, kann nicht Gott lieben, den er nicht gesehen hat.“

 

Unser Geben, unsere Worte und unser Verhalten anderen gegenüber zeigen, wie wir zu Gott stehen. Ob wir Gott gegenüber heiß, lau oder kalt sind… ob wir grüner, Oolong oder schwarzer Tee sind. Ich bete, dass Sie für Gott Feuer fangen, dass Sie Buße tun, wenn nötig. Das heißt, sich umdrehen, eine Veränderung im Herzen erleben, die eine neue Ausrichtung im Sichtbaren bewirkt. Tun Sie wiederum die ersten Werke. Verlieben Sie sich neu in Jesus Christus. Und trinken Sie eine gute Tasse Tee. Ich möchte 1.Petrus 2:6-7 lesen, es heißt:

 

1.Petrus 2:6-7

 

„und wenn er die Städte Sodom und Gomorra einäscherte und zur Zerstörung verurteilte und denen ein Beispiel setzte, die künftig gottlos sein würden; und wenn er den gerechten Lot rettete, der von dem ausschweifenden Wandel der Ruchlosen gequält wurde“

 

Jesus ist nicht nur das Fundament, sondern Er ist der Eckstein unseres Lebens. Ich

 

weiß, wenn Menschen heutzutage an einen Eckstein denken, denken sie an ein Gerichtsgebäude, das einen besonders markierten Eckstein hat. Aber ich habe eine Übersetzung in meinem Büro, die statt Eckstein den Begriff Grundstein verwendet. Wir müssten nicht viele Generationen zurückgehen, um herauszufinden, was dieser Stein war. Sie nennt Jesus den Grundstein.

 

Darüber habe ich eine Lehre gehört vor 25 Jahren,… so ungefähr… vielleicht 25 Jahren… und ich vergaß es nie. Dieser Mann sprach darüber, was ein Grundstein in der Antike war. Bevor eine Stadt erbaut wurde, bevor irgendein Gebäude oder etwas in der Stadt erbaut wurde, machten sie diesen Stein perfekt. Die Maße entsprachen den damaligen Einheiten, etwa eine Elle mal drei Ellen. Und er hatte genau diese Maße. Sie taten alles, um den Stein vollkommen zu machen. Und dann richteten sie ihn perfekt nach Norden, Süden, Westen und Osten aus. Sie platzierten ihn in der Mitte der zukünftigen Stadt, dann nahmen sie alle Maße für die ganze Stadt und alle Gebäude von dem Stein ab. Sie kamen immer wieder zurück und sie legten diese Stadt rechteckig an, weil sie immer wieder zum Grundstein zurückkamen, um sich zu vergewissern, ob sie auf dem richtigen Weg sind und um Ihre Maße abzugleichen.

 

Sehen wir Jesus so, müssen wir immer wieder zu Ihm zurückkommen, nachdem wir unser Leben ausrichten. Es geht nicht darum, was der eine oder andere tut. Es geht um Jesus Christus. Er muss das Zentrum all unseres Handelns sein. Und wir müssen beständig zu Ihm zurückkommen und unser Leben ausrichten und unser Geben an dem messen, was Christus lehrte, ebenso wie unsere Nächstenliebe und unsere Hingabe. Er ist die Richtschnur. Sonst niemand und nichts außer Ihm. Auch kein Prediger. Es ist Jesus Christus, Er ist der ist der Grundstein.

 

Freund, du kannst nicht oft genug zu Ihm zurückkommen. Er ist der Anfänger und der Vollender unseres Glaubens. Er entwickelt unseren Glauben. Wenn wir unser Leben gestalten wollen, und zwar richtig, müssen wir beständig zu Ihm kommen, in Kontakt bleiben und sicherstellen, dass wir auf Kurs sind.

 

Ich möchte Sie ermutigen: Gestalten Sie Ihr Leben. Bauen Sie richtig, auf dem Fundament Jesus Christus. Hören Sie gute Lehre, befolgen Sie sie und kommen Sie beständig zu Jesus. Orientieren Sie sich an Ihm. Jesus ist der, den wir anschauen, zur Errettung. Er ist der Grundstein. Er ist der, an dem wir unser Leben messen.

 

Wissen Sie, es überrascht mich, dass manche Gemeinde oder Christen nicht viel über Jesus reden. Er ist die Botschaft. Er ist der Eine, um den sich unser Universum dreht. Und ich kann nur sagen, ich liebe Ihn. Heute liebe ich Ihn mehr als gestern, ich folge Ihm seit dreißig Jahren und ich bin heute mit mehr Erstaunen und Ehrfurcht über den Herrn Jesus Christus erfüllt denn je. Er ist der Retter der Welt. Und die Bibel sagt, dass jeder, der an Ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben haben wird.

 

 

Es ist kein Zufall, dass Sie heute zuschauen. Ich denke, dass Gott dies alles

 

inszenieren würde, nur um Sie zu erreichen und zum Herzen einer Person zu sprechen. Warum rufen Sie nicht heute Jesus an? Öffnen Sie Ihm Ihr Herz. Sie werden es nie bereuen. Gott segne Sie.

 

 

Ich hatte einen Freund, dessen Namen ich nicht nenne, der beschloss, in die Baubranche zu gehen. Er inserierte und jemand rief ihn an und bat ihn, eine Garage zu bauen. Ihm fehlten aber die Kenntnisse. Er wusste nur wenig. Er ging an die Arbeit und baute diese Garage und gestaltete sie. Sie sah ziemlich gut aus. Drei Tage nach Beendigung des Projekts brach die Garage zusammen. Sie fiel in sich zusammen, weil er sie nicht richtig gebaut hatte.

 

Genau das widerfährt der Person, die nicht auf dem Felsen baut. Ihr Gebäude wird einstürzen. Wenn die Stürme des Lebens kommen, wenn Schwierigkeiten und Trübsal kommen… und sie werden kommen.

 

Ich weiß, dass einige von Ihnen gerade viel durchmachen. Wir alle machen Einiges durch. Es trifft uns alle mal. Niemand ist gefeit. Vielleicht haben Sie Eheprobleme oder Finanzprobleme oder es ist etwas Körperliches. Aber wissen Sie was? Das, was uns Festigkeit verleiht, ist die Tatsache, dass wir Täter des Wortes sind.

Jule 25. November 2006 Keine Kommentare Trackback URI Comments RSS

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