Zehn Merkmale erfolgreicher Geschäftsleute

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Zehn Merkmale erfolgreicher Geschäftsleute / 24.05.2009

Pastor Bayless Conley

Wussten Sie, dass die Bibel vieles über das Arbeits- und Geschäftsleben sagt? Schließlich nimmt es einen Großteil unseres Lebens in Anspruch. Und Menschen, die im Arbeits- und Geschäftsleben erfolgreich sind, sind nicht zufällig erfolgreich. Sie wenden bestimmte Prinzipien an und wir werden uns nun einige Prinzipien ansehen, die zu geschäftlichem Erfolg führen. Freund, in dieser Botschaft ist für jeden etwas dabei. Wenn Sie eine Bibel haben, nehmen Sie sie. Kommen wir gemeinsam zum Wort.

Ich habe im Laufe meines Lebens viele erfolgreiche Geschäftsleute kennengelernt. Mit manchen bin ich gut befreundet.

Ich kannte auch manche Geschäftsleute, die nicht erfolgreich waren. Und ich möchte Ihnen heute 10 Eigenschaften aller erfolgreichen Geschäftsleute nennen, die ich kenne.

Schlagen Sie bitte Sprüche 22 auf. Markieren Sie doch bitte das Buch der Sprüche in Ihrer Bibel, denn wir kommen heute abend immer wieder darauf zurück. Die erste Eigenschaft aller erfolgreichen Geschäftsleute, die ich kenne, ist ein Verlangen nach Freiheit. Ein Verlangen nach Freiheit. Sprüche 22:7 sagt:

Sprüche 22:7
„Der Reiche herrscht über die Armen, und wer borgt, ist der Knecht des Gläubigers.“

Das stimmt. Es ist viel besser, der Kreditgeber und nicht der Schuldner zu sein. Kann ich bitte ein religiöses Amen hören? Wie wäre es mit einem unreligiösen Amen? Ich weiß nicht, was das ist.

Aber der Reiche herrscht über die Armen. Finanzielle Freiheit ist etwas Erstaunliches. Jeder erfolgreiche Mensch, den ich kenne, hatte ein Verlangen nach mehr Freiheit in der persönlichen Zeiteinteilung, mehr Freiheit im Hinblick auf die Entfaltung seiner Kreativität bei der Arbeit, mehr persönliche Freiheit, als man oft als Arbeitnehmer hat. Es gab also immer ein Verlangen nach Freiheit, etwa im finanziellen Bereich oder einfach die Freiheit, bestimmte Dinge tun zu können und Freiheit in der persönlichen Zeiteinteilung. Vielleicht fragen Sie sich: „Will nicht jeder diese Freiheit haben?“

Die meisten behaupten das zwar, aber offen gesagt setzen nur sehr wenige dieses Verlangen in die Tat um.

In Johannes, Kapitel 5 begegnet Jesus dem Mann am Teich Bethesda. Er war 38 Jahre lang gelähmt.

Jesus kommt zu ihm… und die Bibel sagt, dass ein Engel von Zeit zu Zeit das Wasser bewegte und dass derjenige, der danach zuerst hineinging, von jeglicher Krankheit geheilt wurde. Dieser Mann hatte das Leiden bereits 38 Jahre lang. Er ist am Teich. Und Jesus stellt ihm eine scheinbar unsinnige, vielleicht sogar beleidigende Frage. Er sagt: „Willst du gesund werden?“

Jesus, welcher Mensch, der 38 Jahre gelähmt ist, möchte nicht gesund werden? Er ist doch am Teich, oder etwa nicht? Deshalb sind die Menschen dort! Sie kommen zum Teich, um hineinzugehen und geheilt zu werden, wenn das Wasser bewegt wird. Was für eine Frage! Natürlich möchte er gesund werden!

Jesus war nicht überzeugt, denn viele Menschen haben sich innerlich hingelegt. Sie haben sich so an ihre Umstände gewöhnt, an einen eintönigen Job oder an Krankheiten oder was auch immer. Nach außen hin streben sie nach Veränderung oder Freiheit, normalerweise, weil sie wissen, dass das von ihnen erwartet wird. Aber tief im Innern haben sie aufgehört, diese Ziele zu verfolgen. Und Jesus fragt den Mann: „Willst du gesund werden?“

Auf die Gefahr hin, Anwesende zu kränken, möchte ich Sie heute fragen… und ich tue es mit einem demütigen Herzen… möchten Sie wirklich frei werden? Sind Sie bereit, etwas dafür zu tun?

Gut, das zweite Merkmal erfolgreicher Geschäftsleute ist, dass sie ihre Tätigkeit lieben. Sie alle scheinen ihre Arbeit zu lieben. Sie arbeiten mit Leidenschaft. Jesaja 65:22 sagt Folgendes. Der Herr sagt:

Jesaja 65:22
„Meine Auserwählten werden das Werk ihrer Hände genießen.“

In der Message Bible heißt es: „Meine Auserwählten macht ihre Arbeit zufrieden.“ Sie lieben ihre Arbeit.

Ich habe einen guten Freund. Ich sprach gerade vor zwei Tagen mit ihm. Er leitete mehrere Unternehmen mit großem Erfolg, sogar in mehreren Ländern. Er ist sehr reich, genießt viel Freiheit und Unabhängigkeit und ist enorm großzügig gegenüber seiner Kirchengemeinde und Gottes Werk in seinem Land. Er erzählt von seiner früheren Anstellung, er hatte eine leitende Stellung bei einer sehr renommierten Firma. Er verdiente eine stattliche Summe, aber er mochte seine Arbeit nicht wirklich.

Er las einen Vers und den zitiere ich. Er ist aus Jesaja 55:2 nach der King James. Der Herr stellte die Frage: „Warum arbeitet ihr für etwas, was euch nicht befriedigt?“ Und das traf sein Herz wie ein Hammerschlag. Er sagte sich: „Eigentlich liebe ich meine Tätigkeit nicht. Ich arbeite für etwas, was mich nicht befriedigt.“ Und obwohl er in leitender Stellung oder vielmehr Präsident oder  Geschäftsführer einer sehr großen Firma in seinem Land war, reichte er an diesem Tag seine Kündigung ein, die zwei Wochen darauf wirksam wurde, gründete eine eigene Firma und wurde enorm erfolgreich. Was mir am meisten bei ihm und bei anderen vergleichbaren Menschen auffällt, ist, dass er jetzt seine Arbeit liebt. Seine Arbeit befriedigt ihn sehr.

Gut, Nummer drei. Erfolgreiche Menschen glauben, dass sie anderen helfen, dass ihre Dienstleistung oder ihr Produkt nützlich ist. Ob es sich um ein gesundes Nahrungsmittel, ein Zeit einsparendes Produkt oder um etwas handelt, das Ihre Terrasse wetterfest macht oder was auch immer. Sie verwenden keine billigen Materialien und versprechen nichts Unrealistisches. Sie bieten gute Dinge an, die Menschen helfen.

Das hängt eng mit dem vierten Merkmal zusammen, das ich fand. Sie bieten ihren Kunden das Beste an, was sie haben. Sie glauben, dass sie tatsächlich Menschen helfen, eine hilfreiche Dienstleistung oder ein nützliches Produkt anbieten. Sie bieten höchste Qualität: das beste Essen, das beste musikalische Produkt, den besten Medienservice, Baumaterial oder was auch immer. Sie tun ihre Arbeit in einem vortrefflichen Geist. Das ist eine Sache…, wenn Sie schon in unserer Gemeinde waren … auf der wir bestehen. Wenn wir etwas tun, wollen wir es richtig machen. Alle, die mit Medien zu tun haben, kennen unser Motto: Billiges ist nicht drin…, außer wenn wir absichtlich billig wirken wollen, um einen Lacher zu provozieren…, weil wir möchten, dass hervorragende Arbeit geleistet wird.

Im sechsten Kapitel des Buches Daniel steht, dass Daniel anderen im Reich vorgezogen wurde, weil ein vortrefflicher Geist in ihm war. Und das ist wirklich Teil der Kultur des Reiches Gottes: Vortrefflichkeit. Die Bibel sagt über Christus: „Er hat alle Dinge sehr gut gemacht.“

Als Gott alles schuf im 1.Buch Mose, tat Er dies, Er tat jenes und an jenem Tag schuf Er dies und das und dann heißt es: „Und am Ende sah Gott alles an, was Er geschaffen hatte, und es war sehr gut.“

Vortrefflichkeit ist die Kultur des Reiches Gottes. Folgende Worte wollen wir hören, wenn wir vor dem Herrn Jesus Christus stehen: „Gut gemacht, du guter und treuer Knecht.“ Wer möchte diese Worte hören? Es heißt nicht nur: „Geschafft, du guter und treuer Knecht.“ Gut gemacht! Das bedeutet absichtlich vortrefflich. „Gut gemacht, du guter und treuer Knecht.“ Das bedeutet, dass alle Dinge, die wir tun und weitergeben, vortrefflich sind.

Ich versuche das Beste zu geben, wenn ich predige. Erfolgreiche Geschäftsleute geben ihr Bestes.

Wenn Sie in einen lieblos und schlampig geführten Laden kommen im Gegensatz zu einem exzellent geführten, ist der Unterschied sofort erkennbar. Menschen werden von Vortrefflichkeit angezogen.

Zu Menschen, die Dinge vortrefflich tun, kommen die Kunden erneut. Sie verkaufen nichts, was sie nicht selbst benutzen würden.

Gut, Nummer fünf. Die fünfte Sache, die erfolgreiche Geschäftsleute auszeichnet: Sie alle haben Misserfolge erlebt. Sagen Sie alle mal: Misserfolg. Das ist ein Wort, vor dem manche Christen Angst haben. Aber Sie dürfen keine Angst vor Misserfolgen haben. Ich denke sogar, dass Misserfolg wichtig für zukünftige Erfolge sein kann. Nur weil Sie versagt haben, sind Sie noch kein Versager. Und jeder, den ich kenne und mit dem ich gesprochen habe, war zwischendurch mal am Boden. Sie haben manches erlebt. Schauen Sie sich mit mir bitte Sprüche 24 an. Sprüche 24:16 sagt:

Sprüche 24:16
„Denn siebenmal fällt der Gerechte und steht doch wieder auf, aber die Gottlosen stürzen nieder im Unglück.“

Das heißt, ein einziges Unglück bringt Gottlose zu Fall. Aber ein Gerechter kann sieben Rückschläge erleben, wird aber wieder aufstehen und weitergehen. Er wird fallen, wird versagen und Dinge werden schief gehen. Aber wenn die Hand Gottes in unserem Leben wirkt, können wir wieder aufstehen und weitergehen. Und jeder erfolgreiche Mensch hat auch schon einmal versagt. Sie haben Fehler gemacht und Fehlentscheidungen getroffen. Aber Sie haben sich davon erholt, weil Sie nicht aufgaben.

Markieren Sie diese Stelle in den Sprüchen und schauen Sie sich bitte mit mir Psalm 37 an. Ein interessanter Vers. Psalm 37… was ich sagen werde, wird jemandem helfen. Ich spüre das in meinem Herzen. Psalm 37:23.

Psalm 37:23
„Vom Herrn her werden eines Mannes Schritte gefestigt, und seinen Weg hat er gern.“

Wie viele haben diesen Bibelvers bereits gehört? Was für ein guter Vers! „Vom Herrn her werden eines Mannes Schritte gefestigt, und seinen Weg hat er gern.“ Wenn doch Gott meine Schritte festigt und Gefallen an dem Weg hat, den ich gehe, kann nichts schief gehen! Schauen Sie sich den nächsten Vers an:

Psalm 37:24 „Fällt er, so wird er doch nicht hingestreckt, denn der Herr stützt seine Hand.“

Wie kann jemand überhaupt fallen, dessen Schritte der Herr festigt? Weil es immer den Faktor Mensch gibt! Ich weiß nicht, wie es bei Ihnen ist, aber ich habe es nicht immer 100% richtig gemacht.

Manchmal habe ich so gut ich konnte, versucht, Gott zu hören und Gottes Hand war auf mir. Er hat mich geführt und ich habe es dennoch vermasselt. Es gibt halt immer den Faktor Mensch.

Manchmal machen wir eben Fehler. Und manchmal sind es einfach menschliche Entscheidungen.

Der Faktor Mensch, nicht nur in bezug auf das Hören, aber Menschen treffen falsche Entscheidungen, Menschen, mit denen wir verbunden sind. Denken Sie an Gott selbst… folgendes sollten Sie einmal bedenken. Gott erwählte Saul als ersten König Israels. Saul versagte. Am Ende hatte Saul Gemeinschaft mit Hexen und Menschen, die böse Geister anriefen und entgleiste total… wurde in seinem Herzen zum Mörder. Und Gott… er war ja Gott ungehorsam… und Gott sagte: „Ich bereue, Saul erwählt zu haben.“

Nun, Gott, was soll das heißen? Du kanntest ihn… Du bist Gott! Du wusstest, dass er versagen würde und bereust Deine eigene Entscheidung?

Ich denke wirklich, dass am Ende niemand wird sagen können: „Gott, Du warst nicht fair zu mir,“ denn Gott, obwohl Er weiß, was wir tun werden, gibt uns jede Gelegenheit.

Denken Sie an Adam. Das Paradies, vollkommen, alles ist ideal. Gott ist der ideale Vater. Das Umfeld ist ideal, alle Bedürfnisse werden gestillt und schauen Sie, welche Entscheidung Adam trifft! Die Menschheit muss dafür jeden Tag zahlen. Ich sage Ihnen, der menschliche Wille ist sehr stark.

Ich kann Ihnen ehrlichen Herzens sagen… über manche Menschen, mit denen ich verbunden war, kann ich ohne jedes Zögern sagen: „Gott, Du hast mich in diese Beziehung hinein geführt. Du hast mich geführt, mit dieser Person engen Kontakt zu haben.“ Ein paar mal bin ich gebissen worden.

Ein paar mal war es erst großartig und bestimmte Entscheidungen veränderten plötzlich alles. Es ging bergab. Und ich kann meine Faust nicht gegen Gott erheben und sagen: „Gott, Du bist unfair! Wie konntest Du mich nur in so etwas hineinführen?“

Ich denke, Gott kennt den Ausgang schon von Anfang an und Er gibt uns jede erdenkliche Chance.

Manchmal laufen die Dinge nicht zu 100% richtig. Aber wissen Sie, der Gerechte fällt sieben mal und steht wieder auf, ohne Gott oder Menschen gegenüber bitter zu werden. Und er erkennt, dass Gott bereits den Ausgang sieht. Es wird für diejenigen gut enden, die nicht aufgeben und die weitergehen.

Hat noch jemand außer mir in seinem Leben Misserfolge erlebt? Es ist in Ordnung zu versagen.

Ich sage Ihnen etwas: Wenn Sie wenig Rückschläge oder Misserfolge haben, tun Sie nicht viel.

Sie versuchen nicht vieles, denn manchmal wird ein Schritt daneben gehen. Und manche Menschen haben so viel Angst, das Falsche zu tun, dass Sie nur dasitzen und nichts tun. Sie werden nie zu dem Segen, der Sie sein könnten, weil Sie Angst haben, zu versagen. Manchmal passiert es einfach.

Vielleicht sind Sie heute hier, hatten große Träume in Ihrem Herzen und sind jetzt auf die Nase gefallen. Willkommen im Club!

Hören Sie, wenn Sie auf dem Herzen haben, etwas Bedeutendes zu tun und eine große Summe in das Reich Gottes zu investieren, dann tun Sie das. Gehen Sie das nötige Risiko ein. Folgen Sie Gottes Führung, seien Sie weise, machen Sie Ihre Hausaufgaben. Ich sage nicht: „Handeln Sie vorschnell.“ Aber seien Sie bereit, etwas Bedeutendes für das Reich Gottes zu tun, denn Seelen sind so unendlich kostbar, dass wir nichts zurückhalten sollten.

Wenn Gott uns Dinge ins Herz gelegt hat… tun wir sie! Jetzt können Sie Amen sagen.

Gut, Nummer sechs. Erfolgreiche Geschäftsleute sind Lernende. Das ist wahrscheinlich die Eigenschaft weiser Menschen, die am häufigsten in der Bibel genannt wird. In den Sprüchen wird immer und immer wieder gesagt, das der Weise zuhört. Ein weiser Mensch lässt sich belehren.

Das Hauptmerkmal von Toren in der Bibel ist, dass Sie Belehrung verwerfen. Sie beachten Ratschläge nicht. Sie lernen nicht dazu. In der Bibel ist das Hauptmerkmal der Weisen, dass sie Lernende sind. Das Hauptmerkmal der Toren ist, dass sie Besserwisser sind und nicht dazulernen.

Schauen wir uns nur ein, zwei Verse an. Schauen Sie sich Sprüche 18 an. Im Buch der Sprüche, Sprüche 18:15. Sprüche 18:15 sagt:

Sprüche 18:15
 „Das Herz des Verständigen erwirbt Erkenntnis, und das Ohr der Weisen sucht Erkenntnis.“

Das Herz erwirbt und das Ohr sucht. Bedenken Sie diese beiden Worte, erwirbt und sucht. Für mich bedeutet es, aktiv nach Erkenntnis zu suchen. Und jeder Erfolgreiche versucht zu wachsen. Sie lernen ständig dazu, versuchen ständig zu expandieren, suchen ständig nach Verbesserungen oder danach, andere zu finden, die Ähnliches erlebten, um nicht deren Fehler zu wiederholen… sie suchen nach Erkenntnis. Schauen Sie sich mit mir Sprüche 24:6 an.

Sprüche 24:6

„Denn mit weiser Überlegung führst du deinen Krieg, und Rettung kommt durch viele Ratgeber.“

Machen Sie vor dem Start Ihre Hausaufgaben: Sprechen Sie mit Menschen, lernen Sie dazu. Wir schlagen es nicht auf, aber Sprüche 13:20 sagt, der Umgang mit Weisen macht weise.

Ich habe heute und gestern mindestens zwei Stunden am Telefon mit Kollegen verbracht, um Weisheit zu erlangen. Ich hatte etwas Bestimmtes vor. Es ist ein Bereich, den ich vernachlässigt habe, denke ich, ein Bereich der Weisheit Gottes. Und ich musste reden und rief deshalb fünf Leute an, von denen ich dachte, dass sie Ahnung von meinem angestrebten Projekt haben. Bis jetzt konnte ich mit Dreien von ihnen sprechen. Zwei konnte ich bis jetzt nicht erreichen. Mit diesen drei Leuten habe ich mindestens zwei Stunden am Telefon ausgiebig Höhen und Tiefen, Input und Output und das Pro und Kontra meiner Idee besprochen. Interessanterweise sind manche schon weiter als ich und manche noch nicht ganz so weit, aber sie streben das Gleiche an. Ich sage Ihnen, ich erhielt von ihnen einige kostbare Einsichten. Sie müssen mit anderen Menschen sprechen. Der Mann oder die Frau, die nur dem eigenen Rat folgen, haben einen Toren als Ratgeber.

Gut, Nummer sieben. Ich werde wirklich versuchen, pünktlich zu schließen. Die siebente Gemeinsamkeit ist, dass sie alle mit Unmöglichem konfrontiert wurden und Gott vertrauen mussten.

Ich bin noch keinem erfolgreichen christlichen Geschäftsmann begegnet, der keinem Goliath begegnet ist, der nicht unüberwindliche Hürden nehmen und irgendwann Gott vertrauen musste.

Sie konnten nicht anderes tun, als das Wort Gottes zu nehmen. 1.Johannes 5:4 sagt: „Dies ist der Sieg, der die Welt überwunden hat: unser Glaube.“

Wir erobern kein Land ohne Kämpfe. Sie müssen eine positive Einstellung haben und Ihr Vertrauen auf Gottes Wort gründen. Das ist für den Erfolg entscheidend. Das gilt für jeden Pastor, den ich kenne, der Seelen gewinnt und im Reich Gottes vorangeht. Das gilt für alle Erfolgreichen im Reich Gottes.

Sie werden unüberwindliche Hindernisse erleben. Steht jemand gerade ein, zwei Goliaths gegenüber?

Ja, wissen Sie, Gott rüstet Seine Davids nach wie vor aus. Er kann ihrem Stein immer noch Heilig-Geist-Beschleunigung verleihen und Ihren Goliath umhauen. Er kann es tun.

Nummer acht: Alle, die geschäftlich erfolgreich sind, sind großzügig, aber nicht verschwenderisch.

Großzügig, aber nicht verschwenderisch. Sie zünden ihre Zigarren nicht mit Hundertdollar-Scheinen an. Sie sind sehr großzügig anderen gegenüber und zögern meist nicht, sich selbst gute Dinge zu kaufen, ohne dabei verschwenderisch zu sein. Ich denke, Sie wissen, dass in der Bibel steht… Gott, der uns alles reichlich zum Genuss darreicht. Ich denke, wenn Sie Reichtum und Überfluss genießen, können Sie sich bestimmte Dinge leisten und das ist auch in Ordnung und entspricht sogar dem Segen Gottes.

Ich erlebe alle erfolgreichen Menschen, die ich kenne, als sehr großzügig. Sie genießen ihren Reichtum, sind aber nicht verschwenderisch.

Kürzlich war ich mit einem Freund zusammen per Flugzeug unterwegs. Ich weiß gar nicht, wie viele Firmen ihm gehören. Jedenfalls ist er sehr reich. Er hätte die komplette erste Klasse nur für sich buchen können oder er hätte sich einen Privatjet chartern können. Unser Flug dauerte nur ein paar Stunden und wir saßen gemeinsam in der Economyclass. Wir sprachen darüber, denn in diesem Flug war die Economyclass von der ersten Klasse nur durch einen Vorhang getrennt. Die Sitze waren gleich… gleiche Größe, alles war gleich… der gleiche Steward, die gleiche Stewardess. Ich denke, sie erhielten ein etwas besseres Sandwich als wir. Aber das Vorrecht, auf der anderen Seite des Vorhangs zu sitzen, kostete 750 Dollar mehr. Er schüttelte nur seinen Kopf und sagte: „Nein, danke.“

Und ich dachte: „Deswegen bist du so reich!“ Er hätte nicht gezögert, erster Klasse zu fliegen, wenn es einen Vorteil gebracht hätte. Aber nur ein warmes Truthahn-Sandwich im Gegensatz zu einem kalten Schinken-Sandwich und das prestigeträchtige Sitzen jenseits des Vorhangs… Aber mir fiel bei ihm auf: Er ist einer der großzügigsten Menschen, die ich kenne, aber keineswegs verschwenderisch.

Wissen Sie, das war Jesus wichtig. Sie sehen, nachdem Er die Brote und die Fische vermehrte, stellte Er den Jüngern eine Frage. In beiden Fällen fragte Er nicht:  „Wie viele Körbe habt ihr ausgeteilt?“

Er fragte: „Wie viele Körbe voller Brocken habt ihr aufgesammelt?“ Wie viel habt ihr behalten? Diese Frage stellte Jesus ihnen.

Manche Menschen brauchen nicht einmal mehr Einkommen. Sie müssen nur besser mit dem Vorhandenen umgehen. Ich denke, Gott möchte das in unserem Leben sehen. Er hat nichts dagegen, wenn wir das genießen, was Er uns gab. Aber wenn wir verschwenderisch sind, denke ich, dass die Türen für zukünftige Segnungen zugehen… wenigstens, was die himmlischen Segnungen anbetrifft.

Und dann Nummer zehn: Sie setzen Ihren Reichtum für das Reich Gottes ein. Sie unterstützen die Ortsgemeinde und die Mission. Wir dürfen nicht vergessen, dass Gott uns segnet, damit wir ein Segen sind. Das sollte unsere tiefste Motivation sein. Wir begannen damit, dass sie ein Verlangen nach Freiheit haben, und ich denke, dass das stimmt. Wahrscheinlich wäre jeder Anwesende, wenn er ehrlich ist, gerne finanziell frei und frei von ein paar Beschränkungen und in der Lage, andere Dinge zu genießen… einen Traumurlaub mit der Familie zu machen und all solche Dinge. Aber eine tiefere und bessere Motivation, obwohl diese Dinge geheiligt und großartig sein können und Gott sagt: „Hey, genießt es!“ … eine tiefere Motivation sind kostbare Seelen und die Arbeit in Gottes Reich, dass Gott uns segnet, um ein Segen zu sein.

Ich sehe das persönliche Wohlergehen als eine Begleiterscheinung an. Ich denke, der Segen Gottes ist im wesentlichen dazu da, Sein Reich zu unterstützen und die Gute Nachricht von Jesus Christus einer verlorenen sterbenden Welt zu bringen. Wie ich schon früher sagte, nehmen wir nur die kostbaren Seelen, die wir für Christus gewinnen, mit in den Himmel. Warum sollten wir also nicht gesegnet werden wollen, um Bedeutendes in diesem Bereich zu tun… um die Arbeit der Ortsgemeinde zu unterstützen und Missionare auszusenden und das Evangelium in jeder erdenklichen Form in die Medien zu bringen und die Welt mit dem Evangelium von Jesus Christus zu durchdringen? Könnte es eine reinere und bessere Motivation geben? Und jeder, den ich im Reich Gottes kenne, der im Geschäftsleben erfolgreich ist, hat dieses Herzensanliegen, das Reich Gottes zu unterstützen und von Gott gebraucht zu werden. Sie sehen das als einen Dienst und als etwas Heiliges an. Wenn Sie dort draußen im Geschäftsleben das tun, was sie tun, arbeiten sie für Gott, weil es zur Errettung kostbarer Seelen führen wird.

Nun, ich hoffe, die heutige Sendung hat Ihnen etwas gebracht. Ich weiß nicht, ob es Ihnen aufgefallen ist… die Botschaft enthält zehn Punkte, aber nur neun passten in die Sendung. Und zwar nicht deswegen, weil wir Sie ärgern und sagen wollen: „Es gibt noch einen Punkt.“ Alle zehn passten zeitlich einfach nicht hinein. Alle zehn sind allerdings auf der CD oder DVD; falls Sie sie bestellt haben. Wie auch immer, Gott möchte, dass wir erfolgreich sind und es uns in jedem Lebensbereich gut geht. All diese praktischen Dinge, die wir gebracht haben, können Ihnen, glaube ich, helfen, wenn Sie sie anwenden. Nicht die Hörer des Wortes, sondern die Täter werden in ihrem Tun gesegnet sein.

Freund, ich bete, dass Gott der Seniorpartner in Ihrem Geschäft und in Ihrem Leben wird und dass sich Dinge in Ihrem Leben ändern und Sie die Arbeit in Gottes Reich fördern, in Jesu Namen.

Bis zur nächsten Woche.

Jule 24. Mai 2009 Keine Kommentare Trackback URI Comments RSS

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