Tag: 1. September 2025

Logos September 2025

Freebook

Affiliate Link for Subscribers::

Free Books:
This month, pick up A Passion for Faithfulness for FREE until September 15.
We’ve gathered 10 new books (in addition to this month’s free book) to help you read Scripture more clearly and deeply. They’re all on sale for under $13 through September 15, including:
Jesus, Mark and Q: The Teaching of Jesus and Its Earliest Records
Recovering the Real Lost Gospel: Reclaiming the Gospel as Good News
Complete Works of E. M. Bounds on Prayer (8 vols.)
Weakness Is the Way: Life with Christ Our Strength



Freebook

Affiliate Link for Subscribers::

Ein deutsches Buch als „kostenloses Buch des Monats“ Der Brief an die Galater (Eine Erklärung speziell für dich)
Dieser Kommentar zum Galaterbrief ist für Christen geschrieben, die jung im Glauben sind. Er ist ein sehr praktischer, lebensnaher Einstieg und eine Hilfe für ein selbstständiges und kontinuierliches Bibelstudium. Leicht verständlich und in kurzen Abschnitten nimmt der Autor den Leser mit auf eine Entdeckungsreise durch Paulus Brief an die Galater.


wegen des innigen Erbarmens unseres Gottes

.. durch die herzliche Barmherzigkeit unseres Gottes, in welcher uns besucht hat der Aufgang aus der Höhe, …
Elberfelder 1871 – Lukas 1,78

wegen des innersten Erbarmens (Wörtl.: des Innersten des Erbarmens)⁠ unseres Gottes. Darin⁠ («Darin» bezieht sich grammatisch auf das «Innerstes) hat uns heimgesucht 〈der〉 Aufgang aus der Höhe,
Byzantinischer Text Deutsch – Lukas 1:78

wegen der herzlichen Erbarmungen unsers Gottes, in welchem uns heimgesucht hat der Aufgang aus den Höhen, -4Mo 24,17; Jes 11,1; Sach 3,8; 6,12; Mal 3,20.
Abraham Meister – Lk 1,78

So barmherzig wendet sich Gott uns zu, ja, wie ein Sonnenaufgang, der die Dunkelheit vertreibt.
Das Buch – Lk 1:78

Lk 1:67-79
Auch dieser Psalm, das sogenannte „Benediktus“, ist voller Zitate und Anspielungen aus dem Alten Testament. Zacharias entfaltete darin vier Gedanken:

1. Er forderte die Menschen auf, Gott zu loben (V. 68 a).
2. Er nannte den Grund, warum Gott zu loben war – denn er hat besucht und erlöst sein Volk(V. 68 b).
3. Er beschrieb die Erlösung Israels durch den Messias (V. 69 – 75). Der Messias, Israels Macht des Heils (V. 69), sollte das Volk aus der Hand seiner Feinde erlösen (V. 74). Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang die Erwähnung des heiligen Bundes, des Eides, den Gott geschworen hat unserem Vater Abraham (V. 72 – 73; vgl. 1Mo 22,16-18).
4. Er beschrieb in prophetischer Schau das Amt Johannes‘ des Täufers (Lk 1,76-79). Zacharias hatte die Botschaft des Engels verstanden und sagte voraus, daß sein Sohn Johannes dem Herrn vorangehen und seinen Weg bereiten werde (vgl. Jes 40,3; Mal 3,1). Er sollte ein Prophet des Höchsten heißen (Lk 1,76; vgl. V. 32). Vers 77 bezieht sich wohl eher auf den Herrn als auf Johannes, doch auch Johannes verkündete die Botschaft der Vergebung der Sünden (vgl. Lk 3,3).

Die Bibel erklärt und ausgelegt – Walvoord Bibelkommentar

    An zwei Stellen werden beide Ausdrücke für den kommenden Messias benutzt (Verb und Substantiv), nämlich in der bereits erwähnten Stelle in Sacharja 6,12 („Ein Mann, sein Name ist Spross; und er wird von seiner Stelle aufsprossen“) und in Jeremia 33,15: „In jenen Tagen und zu jener Zeit werde ich David einen Spross der Gerechtigkeit hervorsprossen lassen, und er wird Recht und Gerechtigkeit üben im Land.“
    Beide aus dem Propheten Jeremia angeführten Stellen (Kap. 23,5 und 33,15) sagen ausdrücklich, dass dieser Spross mit David in Verbindung steht und dass er als König regieren bzw. Recht üben wird. Der Name Spross steht also – auch wenn Er als Knecht vorgestellt wird – mit dem Königtum von Christus in Verbindung.
    Allerdings sind hier in Sacharja 3 die beiden Ämter Priester und König noch deutlich voneinander getrennt: Der Hohepriester Josua hört, dass der Spross (aus Davids Stamm) kommen wird. Sacharja zeigt uns erst im sechsten Kapitel, dass tatsächlich einmal beide Ämter in einer Person vereinigt sein werden.
    Der Spross und das Neue Testament
    In vielen englischen Bibelübersetzungen wird das Wort Spross in Großbuchstaben geschrieben, um dem Leser klar zu machen, dass es sich um den Messias handelt. Selbst viele jüdische Rabbiner beziehen die Prophezeiungen über den Spross ganz klar auf den Messias. Dennoch gibt es immer auch Zweifler, die versuchen, diesen Gedanken zu entkräften. Dazu sei kurz Folgendes erwähnt:
    1. Wer sich die fünf oben zitierten Stellen, in denen das Wort zemach vorkommt, genau und vor allem unvoreingenommen ansieht, wird feststellen, dass sie anders gar nicht zu erklären sind. Denn: Wann hat Gott wieder in Jerusalem gewohnt, wann ist die Ungerechtigkeit des Landes weggenommen worden, wann hat es vollkommenen Frieden gegeben, und wann hat es (seit den Tagen Sacharjas) einen Mann auf dem Thron Davids gegeben?
    2. Auf den ersten Blick findet man im Neuen Testament den Ausdruck „Spross“ nicht. Bei näherem Hinsehen macht man eine interessante Feststellung: Das Neue Testament beschreibt Christus mit demselben Begriff, den die Septuaginta für „Spross“ benutzt, nämlich dem Ausdruck anatole, was auch mit „Sonnenaufgang“ übersetzt wird. Dieser Ausdruck kann sowohl das Aufsteigen der Sonne als auch das Emporwachsen als Spross bezeichnen. Interessanterweise finden wir in Lukas 1,78 genau diesen Ausdruck „der Aufgang aus der Höhe“. Es ist ein Hinweis auf Christus, der kommen würde, „um denen zu leuchten, die in Finsternis und Todesschatten sitzen, um unsere Füße auf den Weg des Friedens zu richten“ (Lk 1,79).
    3. Den Kerngedanken, der mit dem Namen Spross zusammenhängt (Nachkomme Davids), finden wir im NT vielfach bestätigt (Mt 1,1; Lk 2,11; Apg 13,34; 15,16; Röm 1,3; 2 Timotheus 2,8).

    Im Glauben leben Heft 12 2018

    „Wegen des herzlichen Erbarmens unseres Gottes“ — Der Ausdruck „herzliches Erbarmen“ heißt im Griechischen „splanchna eleous“ und bedeutet: „die Eingeweide der Erbarmung“. Diese sind nach atst Anschauung der Sitz aller tieferen Empfindungen, speziell des Mitgefühls und der Liebe. — Das Heil wird auf das Erbarmen Gottes selbst zurückgeführt, wie in den Worten Jesu: „So sehr hat Gott die Welt geliebt …“ oder „Soweit ist Gott mit Seiner Liebe zur Welt gegangen, daß Er sogar Seinen einziggeborenen Sohn dahingab“ (Jo 3, 16).
    Welch ein Sieg der Barmherzigkeit über die Gerechtigkeit! Das Herz Gottes liegt nun bloß und frei da. Durchsuche das Herz deines Gottes, durchsuche es nach allen Regungen und innersten Bewegungen, du wirst nichts Feindseliges in irgendeinem Teilchen finden, kein einziges Verdammnisurteil mehr für die, die das Heil ergreifen wollen.
    78 b „In welchem uns der Aufgang aus der Höhe besucht hat.“ — Ein aus der Höhe auf gehendes Gestirn hat uns besucht, das heißt: „ein Wesen, das von oben her kommt.“ Es soll dadurch ausgedrückt werden, daß dieses auf Erden erscheinende Wesen göttlichen, ewigen Ursprungs ist. Zacharias wußte durch Maria von dem wunderbaren Geheimnis der Menschwerdung Jesu.
    Gott, der in der Gemeinschaft Seines Sohnes, Seines Geliebten, in ungetrübter Seligkeit von Ewigkeit her lebte, gibt Sein Liebstes, Bestes für uns hin. Er will lieber die Unmittelbarkeit und volle Seligkeit Seiner Gemeinschaft eine Weile entbehren, Er will lieber — menschlich gesprochen — für eine Zeit verwaist, vereinsamt sein, als daß Er uns ins ewige Verderben laufen ließe: Welch ein Opfer des Vaters! Welch herzliches Erbarmen unseres Gottes! Wer ist würdig und fähig, in die Tiefen der Gottheit hineinzuschauen, und zwar in die Tiefen ihres Erbarmens!

    Fritz Rienecker – Wuppertaler Studienbibel

    Zwei der üblicherweise im NT gebrauchten Wörter, um Erbarmen auszudrükken, werden hier gebraucht, eleos und splanchnon, so daß die Wendung „die herzliche Barmherzigkeit Gottes“ am besten so verstanden wird, daß es die Barmherzigkeit ist, in die Er Sein ganzes Herz gelegt hat. Es ist liebevolle Freundlichkeit und innige Liebe aus dem Herzen Gottes, die dem bedürftigen Menschen in seinem gefallenen Zustand entgegengebracht wird. Diese Barmherzigkeit ist so hoch wie die Himmel (Ps 103,11). „Der Aufgang aus der Höhe“ ist ein Titel des Herrn Jesus, der mit allem übereinstimmt, was über Ihn gesagt worden ist in diesen Tagen, die Seiner Geburt voraufgingen. Als der „Aufgang“ ist Er die aufgehende Sonne, die den Anbruch eines neuen Tages ankündigt. Das Evangelium, das Ihn als dessen Zentrum und Gegenstand hat, ist das Licht davon. „Aufgang“ läßt uns an die hellen Strahlen denken, welche das Dunkel einer sündigen Welt durchbricht, auch an den lange erwarteten Augenblick, bis „in der Fülle der Zeit“ der Tag endlich anbrach. Der Tagesanbruch ist gleichzeitig das Angeld auf einen ewigen Tag, der keine Nacht mehr kennen wird.
     Der Herr Jesus ist auch der „Schiedsmann“ (Hi 9,33), der fähig war, die unüberbrückbare Kluft zwischen der sündigen Menschheit und dem heiligen Gott zu überbrücken. Als Gott, der das Recht hat, Seine Hand auf den ewigen Thron zu legen und als Mensch (1Tim 2,5), der uns in all unserer Not erreichen kann, ist Er der wahre Mittler zwischen Gott und den Menschen.
     Der Herr Jesus ist auch der „Morgenstern“ (2 Petrus 1,19), der Seiner Gemeinde erscheinen wird, das erste Ereignis einer herrlichen Zukunft, welche in den ewigen Tag münden wird.

    Benedikt Peters – Was die Bibel lehrt