Wahrheit & Gerechtigkeit – II

Ein altes Posting neu aufgewärt (vom 17.11.2008)

Ein Zitat noch aus der Bibel:

“Kinder werden sich gegen ihre Eltern stellen und sie töten lassen.” Matthäus 10:21b

– scheinbar gehört es zu den aktuellen Weltereignissen, dass jeder jeden verklagt, und man seine Eltern verklagt, oder seinen Liebhaber oder seine Bekannten – um für sich selbst den besseren Teil zu erreichen. Der eine streitet vor Gericht, ob er der Vater des Kindes ist :-O
Kinder behaupten vor Gericht, geschlagen oder mißbraucht worden zu sein :-O

Schön, dass der Schöpfer das alles beobachtet, und er nicht nur für gerechte Zustände sorgen wird, sondern auch für Gerechtigkeit eintreten wird. Ich freu mich auf jeden Fall auf diese Zeit

Was versteht du unter TÖTEN? Warum könnte es dir ANGST machen?
Kann man wirklich von TÖTEN reden, wenn Kinder falsche Aussagen über ihre Eltern oder Geschwister tätigen, um diesen damit zu schaden?
Nunja, man nennt das wohl in der Allgemeinheit nicht TÖTEN sondern MORD – RUFMORD! Und wer solchem Rufmord beiwohnt, und dazu schweigt, oder diesen sogar fördert – DAS sollte einem Angst machen!

Rufmord – was ist das .. nachzulesen hier

Instrument unfairer Attacken

Rufmord

Vor dem Rufmord kommt die Rufschädigung, die darauf abzielt, einen Menschen, eine Gruppe oder Organisation so schwer im Ansehen zu beschädigen, dass dauerhaft ein schlechter Ruf etabliert wird. Der Rufmord zielt auf die völlige Erledigung, auf eine soziale Vernichtung einer Person, Gruppe oder Organisation ab, von der sich die Betroffenen in der Regel nicht wieder richtig erholen können.

Gerüchte, Verleumdungen und üble Nachreden gehören dazu, vor allem aber auch Verleumdungen, die zu einer gezielten Attacke von dauerhafter und ‚tödlicher’ Wirkung für den Ruf und damit für die soziale Integration gestaltet werden.

* Psychosoziale Sicht:
Eine Rufschädigung durch die oben genannten Instrumente ist heftig und schwer genug. Sie befördert bereits soziale Desintegration und persönliche Diffusion. Ein Rufmord will den Adressaten aus der sozialen Integration herausbrechen und ins soziale Aus stellen. Eine neuerliche soziale Integration soll verwehrt sein. Die Folge ist darüber hinaus eine schwere Persönlichkeitsverletzung, eine Traumatisierung, die sich in der Folge durch Symptome eines posttraumatischen Belastungssyndroms äußert. Anstelle kontraproduktiver Bewältigungsversuche wie Suchtmittel aller Art, Depression, Suizid oder der Einsatz von Rufmord und anderen Attacken zur eigenen Abwehr sind in aller Regel psychotherapeutische, ärztliche und juristischer Beistand wirksam.

* Systemische Sicht:
Rufschädigung und Rufmord aus einer Organisation heraus zeigen einen asozialen Zustand der Organisation an und sollte schleunigst in Angriff genommen werden. Nur so kann im Interesse der von der Organisation Abhängigen und Betroffenen für eine Rückkehr zu sozial-positiven Leistungen gesorgt werden.

Rufschädigung oder Rufmord gegen eine Organisation haben zahlreiche Folgen und Wirkungen, die nur in einer spezifischen Analyse vernünftig eingeschätzt und bearbeitet werden können. Neben dem Imageschaden sind juristische Aspekte zu bedenken, die durch Maßnahmen bewältigt werden können. Aber auch die Wirkung für die Mitarbeiter und Führungskräfte inklusive des für eine Organisation wichtigen Vertrauens müssen in einer Organisationsentwicklung neu erkundet und erschlossen werden. Rufmord gegen einzelne Personen in einer Organisation ist Symptom für einen ‚heimlichen’ Organisationsplan, der die Vernichtung des Einzelnen in Kauf nimmt.

* Juristische Sicht:
Neben den oben genannten Aspekten kann auch § 164 “Falsche Verdächtigung” ins Spiel gebracht werden: Es drohen demjenigen fünf Jahre Gefängnis oder Geldstrafe, wer einen anderen bei einer Behörde etc. oder öffentlich wider besseres Wissen anzeigt bzw. öffentlich über einen anderen wider besseres Wissen eine sonstige Behauptung tatsächlicher Art aufstellt, die geeignet ist, behördliche Schritte gegen diesen Menschen in Gang zu setzen.

Was ist deine Meinung zu diesem Thema? Sollten wir heute lieber wegschauen, wenn so etwas geschieht? Oder sollte man eingreifen? Sollte man Partei ergreifen und dem “rufgemmordeten” helfen?

Thomas 23. Februar 2009 Familie,Ungerechtigkeit Ein Kommentar Trackback URI Kommentare RSS

Ein Kommentar zu “Wahrheit & Gerechtigkeit – II”

  1. Thomasam 26. Februar 2009 um 16:59 Link zum Kommentar

    Ein interessanten Artikel gefunden: Unter dem Thema “Ist das Leben für dich so viel wert wie für Gott” heißt es

    FEINDSELIGE GEDANKEN IM KEIM ERSTICKEN
    Jehova möchte also, dass wir niemandem Schaden zufügen. Aber er erwartet noch mehr. Er möchte, dass wir allen Hass in uns ausmerzen, weil aus Hass viel Blut vergossen wird. „Jeder, der seinen Bruder hasst, ist ein Totschläger [oder Mörder]“, schrieb der Apostel Johannes (1. Johannes 3:15). Wer seinen Bruder hasst, hat nicht nur einfach etwas gegen ihn, sondern wünscht ihm den Tod. Er begeht womöglich Rufmord oder unterstellt dem anderen etwas, für das dieser, wenn es stimmen würde, von Jehova verurteilt werden müsste (3. Mose 19:16; 5. Mose 19:18-21; Matthäus 5:22). Darum ist es ungemein wichtig, hart daran zu arbeiten, jeden feindseligen Gedanken im Keim zu ersticken (Jakobus 1:14, 15; 4:1-3).
    Wenn das Leben für uns so viel wert ist wie für Jehova und wir uns in seiner Liebe bewahren möchten, werden wir in keiner Form etwas mit Gewalt zu tun haben wollen. In Psalm 11:5 heißt es, dass Jehova „jeden, der Gewalttat liebt, hasst“. Dieser Text sagt nicht nur etwas über Jehovas Persönlichkeit aus, sondern gibt uns auch eine Lebensregel mit auf den Weg: Wer Gott liebt, lässt von jeder Unterhaltung die Finger, die ihm Gewalt schmackhaft machen will. Außerdem ist Jehova der „Gott des Friedens“. Das motiviert seine Diener, sich in ihren Gedanken und Gefühlen mit Inhalten zu befassen, die Frieden fördern und die gut, moralisch einwandfrei und achtbar sind (Philipper 4:8, 9).

    Kann ich also die Vermutung äußern, dass Menschen, die Rufmord begehen und Menschen die diesen Rufmord decken, dass Mißfallen des Allmächtigen auf sich ziehen?

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