Archiv für die Kategorie 'Ungerechtigkeit'

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Warum wir nicht Böses mit Bösem vergelten sollten

Das hier hab ich vor einigen Tagen als Zitat auf Facebook gefunden:

Dietrich Bonhoefer gerade erst für mich entdeckt ;

Erhebe deine Hand nicht zum Schlag, öffne deinen Mund nicht im Zorn, sondern sei still. Was kann denn der dir schaden, der dir Böses antut? Nicht dir schadet es, aber ihm schadet es. Unrecht leiden schadet keinem Christen. Aber Unrecht tun schadet.

Nur eines will ja der Böse bei dir erreichen, nämlich, daß du auch böse wirst. Aber damit hätte er ja gesiegt. Darum vergilt nicht Böses mit Bösem. Du schadest damit nicht dem, sondern dir selbst. Nicht du bist in Gefahr, wenn dir Böses geschieht, aber der andre ist in Gefahr, der dir Böses tut und er kommt darin um, wenn du ihm nicht hilfst. Darum um des anderen willen und um deiner Verantwortung für ihn – vergilt nicht Böses mit Bösem. …

Wie geschieht das: nicht dadurch, daß wir dem Bösen des anderen Nahrung geben an unserm Bösen, dem Haß des anderen an unserm Haß, sondern dadurch, daß das Böse ins Leere stößt und nichts findet, woran es sich entzünden kann.

Wie überwinden wir das Böse? Indem wir es vergeben ohne Ende. Wie geschieht das? Indem wir den Feind sehen als den, der er in Wahrheit ist, als den, (…) den Christus liebt.

– Dietrich Bonhoeffer, aus:
Illegale Theologenausbildung: Sammelvikariate 1937-1940, DBW Band 15, Seite 466, 469f

Geschrieben von Jule am 12. April 2018 | Abgelegt unter Fragen zur Bibel,Ungerechtigkeit | Keine Kommentare

Gott ist gut!

Wir hatten in den letzten Wochen das Bibelbuch Hiob gelesen und oftmals hatten wir Schwierigkeiten, das gelesene einzuordnen. Aber eins haben wir gelernt: „am Ende wird alles gut – und wenn es nicht gut ist, dann ist es nicht das Ende“

Und noch etwas haben wir gelernt: wenn uns immer wieder schlimme Probleme plagen oder von einer bestimmten Seite extremer Hass entgegen schlägt, der uns fast die Luft zum Atmen raubt – dann könnte es sein, dass der Satan genau diese Probleme oder Menschen benutzt, um uns zu entmutigen (siehe Hiob Kapitel 1+2). Aber es könnte auch sein, dass es Gott selbst ist, unser himmlischer Vater, der diese benutzt, um uns von unserem Plan B abzuhalten – weil ER selbst eine viel bessere Variante in petto hat❣️

Eins weiss ich: unser Gott ist gut und er meint es immer gut mit uns. Niemand kann uns irgend etwas antun, ohne das ER es zulässt. So wie ein lieber Freund vor einigen Tagen zu mir sagte „Gottes Wege sind unergründlich“ oder einige andere sagten „vielleicht musste das so sein“. Am Ende wird alles gut, siehe Hiob Kapitel 40🤗

Auch heute wieder habe ich meine Lektion gelernt: ja, oftmals sind wir stinksauer auf eine Person, weil sie etwas tut, was uns schadet oder verletzt, ich könnte ausrasten bei Ungerechtigkeit, nicht nur wenn diese mich selbst betrifft oder Menschen, die mir nahe stehen!!!

Aber vielleicht wird diese Person gerade benutzt, egal, von wem. Wer von denen, die nicht wirklich an Gott glauben, weiss schon, dass der Satan sie unwissentlich benutzen kann? „Herr vergieb ihren, denn sie wissen nicht, was sie tun“. Entweder werden sie „misbraucht“ oder von unserem Gott benutzt um uns Gutes zu tun…

Ich stell mir in so einer Situation lieber vor, dass es unser liebevoller himmlischer Vater ist, der denjenigen benutzt, um uns von dem falschen Weg zu warnen. Denn dann geht mein Denken nicht mehr so sehr um mich und was für ein armes Würstchen ich gerade bin und wie böse alle gerade zu nur sind – sondern ich suche nach dem Sinn, was Gott mir damit sagen will und ich frage nach seinem Willen für mich. Das bringt mich sicherlich weiter, als stinksauer auf den anderen zu sein.

Fällt es uns unter diesem Aspekt nicht viel leichter, unseren „Feinden“ zu vergeben und aus tiefsten Herzen für sie zu beten?

Ich glaube, dass unser Schöpfer lebt und ich weiss, dass er gut ist. Was kann uns schon passieren?

Geschrieben von Jule am 19. März 2018 | Abgelegt unter Familie,Fragen zur Bibel,Ungerechtigkeit | Keine Kommentare

Hiob 42

Morgen schließen wir im Hauskreis das 2.Bibelbuch ab – Hiob. Und ganz interessant ist, dass Hiob nicht Rache nehmen sollte, an seinen falschen „Freunden“! Er wurde aufgefordert „Fürbitte einzulegen“!
Kommt dir der Gedanke bekannt vor?
Einen ähnlichen Gedanken spricht Jesus viele Jahrhunderte
später an

Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, bittet für die, so euch beleidigen und verfolgen,

Warum? Nun lest einfach im Matthäusevangelium ein paar Verse weiter 😉

Geschrieben von Thomas am 17. Februar 2018 | Abgelegt unter jehovah-shammah,Ungerechtigkeit | 1 Kommentar

Website down

Das kommt mir irgendwie bekannt vor:

Bildschirmfoto

Nicht nur unser private Server wurde regelmäßig gehackt und/oder angegriffen, auch bekam ich regelmäßig den Auftrag den abgegeben Server von bibelforscher.de wieder herzustellen. In letzter Zeit ist es glücklicher Weise ruhiger geworden. Liegt das an der nun installierten „Schutzsoftware“? Oder hat „man“ das Interesse an „unseren Server“ verloren? Egal – auf jeden Fall habe ich dadurch mehr Freizeit – und nutze diese.
Hoffe die Betreiber von bruderinfo bekommen ihre Seite ebenso sicher

Geschrieben von Thomas am 8. Januar 2016 | Abgelegt unter Ungerechtigkeit,Zeitgeschehen | Keine Kommentare

„Aber ich hatte nicht den Mut, zur Wahrheit zurückzukehren“

„Was ist Wahrheit?“

Interessant, wie sehr heute die Wahrheit verbogen wird. Denke da an eine „Gutachterin“ die der Meinung war, dass jeder seine eigene Wahrheit hat, und es eine absolute Wahrheit nicht gäbe. Kein Wunder das vor weltlichen Gerichten soviel Unfug herauskommt! Gestern kam über n-tv und Zeitungen eine Meldung:



„Aber ich hatte nicht den Mut, zur Wahrheit zurückzukehren“, sagte die Frau, die inzwischen selber Mutter von drei kleinen Kindern ist. In den Folgejahren sei der Druck immer größer geworden. Erst als ihre eigene Tochter vor fünf Jahren auf die Welt kam, habe sie sich von der Last befreien wollen.

Laut früherer Anklage soll der Vater das Mädchen von November 1989 bis Mai 1991 dreimal zum Geschlechtsverkehr gezwungen haben. Die Tochter war zur angenommenen Tatzeit neun und zehn Jahre alt. Der Angeklagte hatte die Vorwürfe stets bestritten. „Es war kein faires Verfahren“, kritisierte der 62-Jährige. Er habe sich von Anfang an vorverurteilt gefühlt. Die siebenjährige Haftstrafe hat der Mann voll verbüßt. Sollte sich nun ergeben, dass er zu Unrecht im Gefängnis saß, kann er mit einer Entschädigung rechnen.

dazu sehr interessant, dass man es auch nicht als schlimm ansieht, wenn gelogen wird:

bei 1und1 wird von Herrn Menzel der Strafrechtsanwalt Sascha Böttner befragt:


Da kommt es ständig vor, dass falsche Angaben gemacht werden. Es gibt ja den Spruch: Nirgendwo wird so viel gelogen wie vor Gericht. Zum Beispiel bei Zivilverfahren. Da gibt es die Version des Klägers und die Version des Beklagten. Oft sind das komplett unterschiedliche Realitäten. Da wird gelogen, dass sich die Balken biegen. Ständig und permanent. Das gibt es auch in Strafprozessen. Ich habe schon vier verschiedene Zeugen mit vier verschiedenen Aussagen erlebt. Irgendwer muss ja lügen.

Wie viele Verfahren wegen Falschaussage gibt es in Deutschland?

Das weiß ich nicht genau. Jedoch kommen nach meiner Schätzung vielleicht gerade einmal fünf Prozent der getätigten Falschaussagen zur Anzeige. Wenn überhaupt so viele. Ich würde sogar sagen: Es wird in fast jedem Prozess gelogen.

Mein Vorschlag: Nehmt auch diejenigen in Verantwortung, die aktiv viel Geld bei solchen Verfahren verdienen. Also als erstes die sogenannten Gutachter,… und dann die Richter, die solche Fehlurteile fällen. Sobald auch für Richter und Gutachter Fehlurteile eine Folge hätten, würden diese mit hoher Wahrscheinlichkeit mehr prüfen und doch eher Zweifel anmelden. Aber ganz sicher, weder diejenigen die vor Gericht lügen noch die Richter und Gutachter werden an Gott vorbeikommen – das macht mich wieder ruhig und gelassen, denn so kommt es doch zur Gerechtigkeit.

Geschrieben von Thomas am 30. Oktober 2013 | Abgelegt unter Ungerechtigkeit,Zeitgeschehen | Keine Kommentare

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