Wespen

ein sehr interessanter Artikel ist gestern in der Berliner Zeitung erschienen:

 

hast du gewusst, dass es nur zwei Arten gibt, die uns aufregen – und wir meist die „falschen“ vernichten??

besonders interessant finde ich den folgenden Absatz:

Wenn aus vernünftigen Gründen ein Hornissen- oder Wespennest beseitigt werden muss, zum Beispiel weil Baumaßnahmen am Dach anstehen, kann beim Naturschutzbund (Nabu) oder beim Umweltamt einer der vier Wespenberater, die Berlin hat, gerufen werden. Er wird dann das Nest umsiedeln. Melanie von Orlow, die sich dem Schutz der Wespen, Hummeln, Hornissen und Bienen verschrieben hat, berichtet, dass der Umzug eines Hornissen- oder Hummelnests den Bürger nur 50 bis 60 Euro kostet, weil die öffentliche Hand einen Zuschuss gibt. Damit ist die Hilfe eines Wespenberaters für den Bürger finanziell günstiger als die Dienstleistung eines Schädlingsbekämpfers. Man hofft so, die Vielfalt der Insektenwelt besser zu schützen. Wer ehrenamtlicher Wespenberater werden möchte, kann sich für den nächsten Kurs im Mai am Länderinstitut für Bienenkunde in Hohen Neuendorf bereits jetzt anmelden (unter www.honigbiene.de).

und wie schütze ich mich??

 

Basilikumtöpfe als Tischdeko? Das kann helfen. Wespen mögen diesen Duft nicht. Um auf der Terrasse eine gute Wirkung zu erreichen, verteilt man ein Dutzend Pflanzen rundherum in Balkonkästen.

Zitronenscheiben? Ein guter Tipp, am besten mit Gewürznelken gespickt.
Ein Knäuel Packpapier als Nest-Attrappe? Das ist biologisch nicht nachvollziehbar. Der Papierball mag zwar optisch einem Wespennest ähneln, riecht aber nicht nach Wespe und wird daher von ihr nicht wahrgenommen

 

Thomas 20. August 2015 Natur Keine Kommentare Trackback URI Kommentare RSS

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