Thomas Pape

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„Dieser Mann ist mein Sohn, den hab ich sehr lieb, und ich freu ich mich unheimlich über ihn. Ihr müsst unbedingt alles tun, was er euch sagt!“

Während er noch redete, siehe, da überschattete sie (d. h. überdeckte sie, ohne zu verdunkeln; denn es war eine lichte Wolke, „die prachtvolle Herrlichkeit“ 2Petr 1,17. Dasselbe Wort wird von der Wolke gebraucht, welche die Stiftshütte bedeckte) eine lichte Wolke, und siehe, eine Stimme kam aus der Wolke, welche sprach: Dieser ist mein geliebter Sohn, an welchem ich Wohlgefallen gefunden habe; ihn höret.
Elberfelder 1871 – Matthäus 17,5

Während (als) er noch redete, siehe (plötzlich), eine hell leuchtende (voller Licht) Wolke überschattete (warf ihren Schatten auf, bedeckte, verhüllte) sie und siehe (plötzlich), eine Stimme aus der Wolke sprach: Dies ist mein geliebter (einziger, erwählte) Sohn an ihm habe ich Wohlgefallen (Freude). Hört auf ihn! (Gehorcht ihm, schenkt ihm Gehör)
offene Bibel – Matthäus 17:5

Aber während er noch so redete, umgab sie eine leuchtende Wolke. Und es war eine Stimme aus der Wolke zu hören, die sagte: »Dieser ist mein Sohn, dem meine ganze Liebe gilt! An ihm habe ich meine ganze Freude. Achtet genau auf das, was er zu sagen hat!«
Roland Werner – Das Buch – 2009 – Mt 17,5

War Jesus nur ein Bote? Oder was dachten die Menschen zu seiner Zeit über ihn? Und was denken wir über ihn? Was sagt der „himmlische Vater“ über ihn?

Woran hat Gott Freude? Zuallererst an seinem Sohn: »Dieser ist mein geliebter Sohn, an welchem ich Wohlgefallen gefunden habe. Ihn hört« (Mt 17,5). Jesaja zitiert Gott: »Siehe, mein Knecht, den ich halte, mein Auserwählter, an dem meine Seele Wohlgefallen hat« (Jes 42,1). Paulus gibt Gottes Freude an seinem Sohn so wieder: »Denn es gefiel der ganzen Fülle der Gottheit, in ihm zu wohnen« (Kol 1,19).
Die Freude des Vaters am Sohn besteht, seit Gott existiert und wird für immer bestehen bleiben. »Wenn Gott über irgendetwas begeistert ist, … dann über seinen Sohn. Diese Begeisterung wird sich nie ändern, wird sich nie abkühlen. Sie brennt mit unvorstellbarem Eifer und unbegreiflicher Glut.« 3 Jo- nathan Edwards hatte Recht: »Das unendliche Glücklichsein des Vaters besteht in der Freude an seinem Sohn.« Wir sprachen schon darüber, dass Gott uns nicht offenbarte, was er vor der Erschaffung der Welt tat, aber eines ist sicher: Er freute sich an dem Sohn und sie genossen zur großen gegenseitigen Befriedi- gung ihre Gemeinschaft.
Zweitens freut sich Gott an seiner Schöpfung. »Und Gott sah alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut« (1Mo 1,31). Er war zufrieden mit seinem Werk, das er so mühelos hervorgebracht hatte. Der Psalmist weiß, dass die Herrlichkeit des Herrn ewig währt und betet, dass der Herr »sich seiner Werke freuen« möge (Ps 104,31).

Erwin Lutzer -10 Lügen über Gott

Hier geschieht eine zweite, noch kräftigere Stärkung Jesu und seiner Jünger. Und zwar durch Gott, den Vater, selbst. Das zweimalige »siehe« unterstreicht das Wunder. Dass es sich um eine göttliche Stimme handelt, erkennen wir an vier Punkten.

Das Kommen des Heiligen Geistes wird in Lk 1,35 ebenfalls als ein »Überschatten« beschrieben. Der »Wolke« als Zeichen der Gegenwart und Führung Gottes begegnen wir in der Mosegeschichte (2.Mose 13,21ff.; 2.Mose 24,15ff.; 2.Mose 40,34ff.; 5.Mose 5,19; 33,26) auch später (1.Kö 8,10; Ps 97,2; 104,3; Hes 1,4; 10,3; Dan 7,13; Mt 24,30; 26,64; Apg 1,9; 1 Kor 10,1; 1 Thess 4,17; Off 1,7; 14,14). Das »Licht« ist ein Ausdruck göttlicher Herrlichkeit. Schließlich nennt der Vater Jesus seinen »Sohn, den Geliebten, an dem ich Wohlgefallen habe«. Dabei wiederholt die Stimme wörtlich das bei der Taufe Jesu Gesagte (Mt 3,17). Wir halten noch einmal fest, dass diese Himmelsstimme 1.Mose 22,2; Ps 2,7 und Jes 42,1 aufnimmt: Jesus wird als Gottessohn und Gottesknecht angesprochen, den der Vater zum Schuldopfer in den Tod gibt. War die Taufe der Auftrag zum Sühnetod, so wiederholt sich hier der Auftrag zum Sühnetod in feierlicher Form. Damit ist das Passionsziel offengelegt.

Nun fügt die göttliche Stimme gegenüber der Taufe aber zwei Worte (im Urtext) hinzu: »Auf ihn sollt ihr hören!« Diese Worte entstammen 5.Mose 18,15. Dort hat »hören« den Sinn von »gehorchen«. Damit ist Jesus nicht nur als Gottessohn und Gottesknecht offenbart, sondern auch als der zweite Mose und der endzeitliche Prophet schlechthin. Ferner gebietet Gott den Jüngern, gerade jetzt – auf dem Leidensweg! – Jesus zu gehorchen. Wie er dem Petrus das Messiastum Jesu offenbarte (Mt 16,17) , so befiehlt er jetzt, Jesus auf dem Weg in die messianische Passion zu folgen.

Gerhard Maier – Edition C

Während er noch redete (V. 5, auch Lk 9,34), geschah zweierlei: eine göttliche Lichterscheinung und eine Gottesstimme. Siehe, da überschattete sie eine Wolke aus Licht: Das ist die typische Sprache der göttlichen Offenbarung. Die Wolke erschien am Sinai (Ex 24,15f), bedeckte die Stiftshütte (Ex 40,34ff), ist das Gefährt Gottes (Ps 104,3) und begleitete viele Gottesoffenbarungen (Ex 16,10; Deut 1,33; 5,19; 1Kön 8,10; Ps 97,2; Hes 1,4; 10,3; Dan 7,13). Das Licht (φωτεινή [phōteinē]) deutet die Gegenwart Gottes an (Ps 36,10; 43,3; 89,16; 104,2; Jes 9,1; 60,1.19; Num 6,25). Vor allem ἐπισκιάζειν [episkiazein], überschatten, ist im biblischen Zusammenhang ein Begriff der Offenbarungssprache. Es deutet, wie Siegfried Schulz herausgearbeitet hat, auf die „Manifestation Gottes“. Alttestamentlich steht im Hintergrund das überschatten der Wolke bei der Stiftshütte (Ex 40,35 LXX).42 Neutestamentlich vgl. Lk 1,35. Fazit: Die „Lichtwolke“ lässt erkennen, dass jetzt Gott selbst auf den Plan tritt. Gott kann man nicht sehen (Ex 33,23; Joh 1,18; 6,46; 1Tim 6,16). Aber man kann seine Stimme hören: und siehe, eine Stimme aus der Wolke sprach: Das ist mein Sohn, der Geliebte, an dem ich Wohlgefallen habe! Auf ihn sollt ihr hören! Gottes Stimme, hebr. בַּת קוֹל [bat qōl], wird noch weit in talmudische Zeiten hinein von den Rabbinen als Entscheidungsinstanz anerkannt. Exemplarisch ist hier b Sanh 11a. Dort sagt eine „Stimme aus dem Himmel“, Hillel sei würdig, „dass die Göttlichkeit auf ihm ruhe“. Die Schriftgelehrten Israels akzeptierten dies. Was also die Stimme in Mt 17,5 sprach, ist auch bei den Schriftgelehrten verständlich. Ihren Inhalt fasst Otto Betz folgendermaßen zusammen: „Zweck der Himmelsstimme ist die göttliche Bestätigung der voraufgehenden Bezeugung der Messianität Jesu durch Menschenmund.“ In der Tat finden sich die Worte Das ist bis an dem ich Wohlgefallen habe wortwörtlich als Taufstimme in Mt 3,17 wieder. Wir erklären sie hier also nicht noch einmal, sondern verweisen auf die Erklärung bei 3,17. Ferner ist klar, dass auf dem Verklärungsberg das Bekenntnis von Cäsarea Philippi bestätigt wird: „Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes“ (Mt 16,16). Denn die Sohnschaft (Ps 2,7) – Das ist mein Sohn – schließt die Messianität ein. Was aber jetzt eine besondere Bedeutung gewinnt, ist die göttliche Anweisung zum Opfergang und Opfertod. Der Geliebte weist zurück auf die Opferung Isaaks (Gen 22,2), der Gottesknecht, an dem ich Wohlgefallen habe, auf Jes 53, wo dieser Gottesknecht sein Leben als Schuldopfer geben muss (vgl. Jes 53,10; 42,1). Gott im Himmel erklärt also die Auslegung Jesu in Mt 16,21 für die richtige, die des Petrus in Mt 16,22 für die falsche. Vergessen wir nicht, dass auch Mose und Elia nach Mt 17,3 Jesus beigestanden haben. Jesus weiß jetzt in all seiner menschlichen Schwachheit und Niedrigkeit (er ist „Fleisch“ nach Joh 1,14!), dass er vollkommen mit dem Vater übereinstimmt und den Weg Gottes geht. Auf ihn sollt ihr hören!: Das greift über die Taufe hinaus. Es ist in dieser äußerst angefochtenen und umkämpften Situation die unmissverständliche Anweisung an die Jünger, sich an den Passionsweg anzuschließen und Jesu Autorität in der Schriftauslegung nicht infrage zu stellen. AT (Mose, Elia) und Gottesstimme bestärken wie zwei Gotteszeugen (Deut 17,6; 19,15) den Weg Jesu.
Erstaunlich übrigens, dass Matthäus, Markus und Lukas die Gottesstimme weitgehend übereinstimmend referieren. In ἀκούετε αὐτοῦ [akouete autou] stimmen sie sogar wortwörtlich überein. Fast sicher stellt dieses Auf ihn sollt ihr hören eine Bezugnahme auf Deut 18,15 (LXX: αὐτοῦ ἀκούσεσθε [autou akousesthe]) dar. Jesus wird also zusätzlich als der zweite Mose, der endzeitliche Prophet schlechthin, ausgewiesen.
Die Jünger erkennen die Bedeutung des Ereignisses: Und als die Jünger das hörten, fielen sie auf ihr Angesicht, und heftige Furcht packte sie (V. 6). Respekt und tieftste Verehrung, verbunden mit dem Erschaudern des Geschöpfes vor seinem Schöpfer, ergriffen sie. Siehe auch Dan 8, 17f; 10,9f; Offb 1,17.

Historisch-Theologische Auslegung Neues Testament

Dies ist der Gipfelpunkt des Vorgangs. Die Wolke ist keine Regenwolke, sondern der Schleier, mit welchem sich Gott verhüllt, wenn er auf Erden erscheint; wir finden dieselbe Wolke in der Wüste und bei der Einweihung des salomonischen Tempels; ebenso wieder bei der Himmelfahrt. Matthäus nennt sie eine helleuchtende Wolke (Lichtwolke); dessenungeachtet sagt er, wie die beiden andern, daß sie den Auftritt überschattete, bedeckte. Der Glanz des Lichtherdes, der in ihrem Mittelpunkt war, drang durch die Hülle hindurch und warf eine geheimnisvolle Helle auf die ganze Szene.
Wir kehren zu Petrus zurück. Als er so redete, da wurden nicht nur die Männer, sondern auch der Herr Jesus durch die Lichtwolke eingehüllt. Da hörten sie die Stimme: »Dieser ist mein Sohn, der Geliebte, an dem ich Wohlgefallen habe, den sollt ihr hören.«
Wie damals am Jordan auf das Gebet und das Bekenntnis der Sterbenswilligkeit, hinzugehen als das Lamm (das der Welt Sünde trägt), eine bestätigende Antwort vom Himmel folgte, so folgt auch auf die Verkündigung seines Sterbens an die Jünger eine Antwort vom Himmel her durch die Verklärung und die Stimme: »Dieser ist mein Sohn, der Geliebte, an dem ich Wohlgefallen habe, den sollt ihr hören!«
Die Form dieser göttlichen Erklärung lautet in den drei Evangelien verschieden.
Bei Lukas ist im Urtext zu lesen: »Dieser ist mein Sohn, der Auserwählte.« Die Lesart: »Dies ist mein Sohn, der Geliebte«, die bei Lukas noch zu finden ist (C, Koine,D), ist auch richtig. Der Ausdruck »der Auserwählte« bei Lukas steht in absolutem Sinn, im Gegensatz zu den zu einem besonderen Werk erwählten Knechten, wie Moses und Elias.
Markus sagt (Kap. 9,7): »Dieser ist mein Sohn, der Geliebte, den höret!«
Matthäus sagt: »Dieser ist mein Sohn, der Geliebte, an dem ich Wohlgefallen habe!« Die Aufforderung: »Hört auf ihn!« ist die Wiederholung derjenigen Aufforderung, durch welche Moses (5Mo 18,15) Israel verpflichtet hat, seinerzeit die Lehre der Propheten und des Messias, durch welche die seinige ergänzt würde, anzunehmen. Dieses Schlußwort gibt deutlich den Zweck des ganzen Vorganges an: »Höret ihn, was er euch sagen mag, folget ihm, wohin er euch führen mag!« Wenn man an die Worte des Petrus in der Unterredung: »Das verhüte Gott!« – »Das widerfahre dir nur nicht!« Mt 16,22 denkt, so wird man die ganze Bedeutung dieser göttlichen Aufforderung verstehen.
Wir finden hier wieder die Vollziehung eines in dem ganzen Leben Jesu sich bestätigenden Gesetzes, das lautet: Jeder Akt freiwilliger Erniedrigung seitens des Sohnes hat einen Akt der Verherrlichung seitens des Vaters zur Folge. Er steigt in die Fluten des Jordans, um sich dem Tode zu weihen, da nennt ihn Gott seinen geliebten Sohn. – Seine betrübte Seele erneuert das Versprechen der Treue bis in den Tod; alsbald antwortet ihm die himmlische Stimme mit der herrlichen Verheißung Jo 12,28. So auch hier in der Verklärungsgeschichte!
Die Angabe: »Jesus allein!« ist allen drei Berichten gemeinsam. Es spricht sich darin deutlich der Eindruck der Augenzeugen nach dem Verschwinden der himmlischen Wesen aus.

Rienecker – Wuppertaler Studienbibel

Nach diesem den Herrn nicht würdigenden Vorschlag, »überschattete sie eine lichte Wolke«, eine Wolke, die wie der Herr selbst leuchtete und eine sichtbare Manifestation der Gegenwart Gottes mit dem Sohn war. In der Bibel ist ein Wolke oft ein Hinweis auf Sein Kommen in Herrlichkeit (Dan 7,13; Matthäus 24,30; 26,64; Offb 1,7; 14,14). Auch der Ausdruck »Wolke von Zeugen« (Hebräer 12,1) spricht von den Erlösten, die jetzt beim Herrn sind und dann mit Ihm erscheinen werden am Tage Seines Sieges und Seiner Rache. Dann werden Mose und Elia zwei sein unter Myriaden anderer verherrlichter Heiliger. Die Stimme des Vaters ertönte aus der Wolke, wie die Stimme aus der Wolke über dem Sühnedeckel (4Mo 7,89) und die Gegenwart des Herrn in der Wolke in der Wüste (2Mo 13,21; 14,19). Der Vater sagte: »Dieser ist mein geliebter Sohn, an welchem ich Wohlgefallen gefunden habe; ihn höret.« Zweimal in jedem der drei synoptischen Evangelien ertönt die Stimme des Vaters, um dem Sohn Zeugnis zu geben. Bei Seiner Taufe gilt das Zeugnis des Wohlgefallens des Vaters Seinem Leben in Verborgenheit vor Seinem Dienstantritt; hier gilt das Zeugnis Seinem öffentlichen Dienst in Reden und Wunderwerken. Die Worte des Vaters wurden über den Sohn zu den Jüngern gesprochen; so auch in Matthäus 3,17. In Lk 3,22 richteten sich die Worte »Du bist« an den Sohn; und in Ps 2,7 wiederholt der Sohn die Worte des Vaters: »Vom Beschluß will lich erzählen: Du bist mein Sohn.« »An welchem ich Wohlgefallen gefunden habe« erinnert uns an die Worte des Propheten: »…an welchem meine Seele Wohlgefallen gefunden hat« (Jes 42,1), die in Matthäus 12,18 zitiert werden. Solche Zeugnisse göttlichen Wohlgefallens sollten uns allen Anlaß sein, auf Ihn zu hören und Ihm in allem den Vorrang zu geben. Vom verheißenen Prophet hatte Gott gesagt, daß Israel auf ihn hören müsse (5Mo 18,15).

Benedikt Peters – Was die Bibel lehrt

Matthäus 17,5 berichtet, was dann geschah: Während er noch redete, siehe, da überschattete sie eine helle Wolke; und siehe, eine Stimme aus der Wolke, die sprach: Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe; den sollt ihr hören.
Plötzlich wurden die Worte des Petrus durch die Herrlichkeitswolke unterbrochen, die auf den Berg Hermon herabkam und alle drei Männer aufnahm. Die Herrlichkeitswolke kam herab, und Gott der Vater sprach hörbar aus der Mitte dieser Wolke. Dreimal im Dienst Jesu sprach Gott, der Vater, hörbar vom Himmel. Das erste Mal bei seiner Taufe (Matthäus 3,17); das zweite Mal bei seiner Verklärung; das dritte Mal am Ende seines Dienstes (Johannes 12,28).

Dies ist das zweite Mal, dass Gott, der Vater, hörbar vom Himmel aus sprach: … Dies ist mein geliebter Sohn, …

Dies ist der Messias. Hier bestätigte Gott der Vater das, was Petrus gerade erst in Matthäus 16:16 bekannt hatte, als er sagte: „Du bist der Messias, der Sohn des Gottes, des Lebendigen.“

Da sprach Gott der Vater: … an dem ich Wohlgefallen habe; …
Weil Jesus den Willen des Vaters erfüllt hat.
Drittens: Gott der Vater sagte: … hört ihn.

Sie hatten das Gesetz gehört. Sie hatten die Propheten gehört. Jetzt müssen sie auf den Sohn hören, denn der Sohn ist die endgültige Offenbarung. Das ist der Punkt in Hebräer 1,1-3, wo der Schreiber darauf hinweist, dass „Gott sich in vergangenen Zeiten auf verschiedene Weise und in verschiedenen Teilen geoffenbart hat, aber in diesen letzten Tagen hat er sich in seinem Sohn offenbart.“ Sie müssen den Sohn hören, zuhören und ihm gehorchen.

Die Wolke überschattete alle drei Männer und zu diesem Zeitpunkt sahen die Jünger die drei Männer nicht mehr. Sie sahen nur die Wolke und hörten die Stimme Gottes, des Vaters, der sagte: Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe; den sollt ihr hören.
Dann, in Matthäus 17,8, als ob er genau diesen Punkt betonen wollte, lichtete sich plötzlich die Wolke: Und als sie ihre Augen aufhoben, sahen sie niemanden, außer Jesus allein.
Der Zweck, nur Jesus zu sehen, war, den Punkt zu verdeutlichen, dass er derjenige war, den sie hören mussten. Sie hatten das Gesetz gehört; sie hatten die Propheten gehört, nun mussten sie den Sohn hören

Arnold Fruchtenbaum – Die Verklärung des Messias

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