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Bitte um Weisheit

Wenn aber jemand von euch Weisheit mangelt, so bitte er von Gott, der allen willig gibt und nichts vorwirft, und sie wird ihm gegeben werden.

Elberfelder Bibel 1905 – Jak 1,5

Wenn es aber einem von euch an Weisheit fehlt, bitte er Gott darum, und sie wird ihm gegeben werden; denn Gott gibt allen gerne und macht ´dem, der ihn bittet,` keine Vorhaltungen.

Neue Genfer Übersetzung_2013 – Jak 1,5

Wenn es also irgendjemandem von euch an Weisheit fehlt, dann soll er Gott immer wieder darum bitten, und sie wird ihm gegeben werden, denn Gott gibt allen großzügig und ohne Vorwürfe.

neue Welt Übersetzung – 2018 – Jak 1,5

Wenn es also einem von euch an Weisheit fehlt, so bitte er Gott unablässig, denn er gibt allen großmütig und ohne Vorwürfe zu machen; und sie wird ihm gegeben werden

neue Welt Übersetzung – Bi12 – Jak 1,5

Wenn es jemandem unter euch an Weisheit mangelt, erbitte er [sie] von Gott, der allen mit Einfalt gibt und nicht Vorwürfe macht, und sie wird ihm gegeben werden.

Janzen & Jettel – Jak 1,5

Wenn einer von euch bei einem Problem nicht mehr weiter weiß, dann soll er deswegen bei Gott anklingeln. Für den ist das okay, er hilft immer gerne.

VolxBibel – Jak 1,5

ὑμῶν gen. partitivus (A164). λείπεται Pass. V. 4; Pass. m. Gen. es an etwas fehlen lassen (B 1b), Mangel an etwas haben. αἰτείτω Imp. 3. Sg. αἰτέω. διδόντος Ptz. δίδωμι, attr. ἁπλῶς schlicht, aufrichtig, vorbehaltlos. ὀνειδίζοντος Ptz. ὀνειδίζω tadeln, schelten, Vorwürfe machen; mod. (H-S § 230c); αἰτείτω παρὰ τοῦ διδόντος θεοῦ πᾶσιν ἁπλῶς καὶ μὴ ὀνειδίζοντος er soll Gott darum bitten, der allen gern und ohne zu tadeln gibt. καί (zweites) kons. (A311,2) (und) so, dann. δοθήσεται Fut. Pass. δίδωμι.

Neuer Sprachlicher Schlüssel zum Griechischen Neuen Testament

Denen, die angesichts des hohen Ziels, daß „kein Mangel an euch sei“, verzagen, schreibt Jakobus: „Wenn es aber jemandem unter euch an Weisheit mangelt, so bitte er Gott.“ Hilfe ist möglich von „Gott, der jedermann gern gibt“ (tou didontos theou). Jakobus geht davon aus, daß seine Leser das Bedürfnis nach Weisheit (sophias), nicht nur nach Erkenntnis haben. Gott kann ihnen diese Weisheit schenken, und er wird es großzügig und ohne sie zu tadeln tun.

Die Bibel erklärt und ausgelegt – Walvoord Bibelkommentar

Wie kommt Jakobus in V. 5 plötzlich auf die »Weisheit« zu sprechen? Bisher ging es doch um die Anfechtung! So seltsam es klingt: Beides gehört zusammen. Ohne die Weisheit des Heiligen Geistes weiß man ja nicht, wie man sich in der Anfechtung richtig verhalten soll. Das gilt z. B. für die Verfolgungssituation, für die Jesus verheißen hat: »Es soll euch zu der Stunde gegeben werden, was ihr reden sollt. Denn eures Vaters Geist ist es, der durch euch redet« (Mt 10,19f.). Das gilt aber auch für andere Fälle, mag es sich nun um äußere oder um innere Anfechtungen handeln.

Fehlt es angesichts von Anfechtung und Verfolgung »jemand an Weisheit, dann bitte er Gott und sie wird ihm gegeben werden« (V. 5). Das ist der beste Ratschlag, den Jakobus hier geben kann. Wieder verbindet er auf wunderbare Weise die Weisheitslehre (Spr 2,6) mit dem Wort Jesu: »Bittet, so wird euch gegeben« (Mt 7,7). Was für ein geistgelehrter Lehrer muss dieser Jakobus gewesen sein! Der zweite Teil von V. 5 ist voller Gotteslob: »Gott, der allen aufrichtig gibt und es nicht vorrechnet«. Statt »aufrichtig« kann es auch heißen: »rückhaltlos«, »ohne Hintergedanken«, statt »vorrechnen« auch »ohne Missvergnügen zu äußern«. Als was für ein liebevoller und großzügiger Geber wird uns da Gott vor die Augen gemalt! Jede Missgunst ist ihm fremd. So zeigte ihn auch Jesus (Mt 5,45).

Und weil damit die Zuversicht im Gebet angeschnitten ist, fügt Jakobus noch ein paar Sätze in dieser Richtung an:

Edition C

In diesem Zusammenhang kommt Jakobus auf zwei Beispiele zu sprechen. (5) Da ist zunächst die Weisheit. Die Weisheit ist nicht theoretischer Art, sondern zeigt sich im Verhalten gegenüber dem Mitmenschen (vgl. Jak 3,13-17). Wer hinsichtlich der Weisheit ein Problem hat und sich an Gott wendet, wird sie von ihm empfangen. Gott macht uns keine Vorwürfe, sondern hilft ohne Ansehen der Person.

Mainka —Jakobus

Also nicht über einen Menschen oder eine Menschengruppe gibt Gott Weisheit, sondern nur über Gebet, das durch seinen Sohn zum Vater gesprochen wird.

Geschrieben von Thomas am 6. April 2020 | Abgelegt unter Fragen zur Bibel | Keine Kommentare

Sind es viele, die gerettet werden?

So war die Frage der Jünger, die Jesus zu beantworten hatte:

Ringet danach, durch die enge Pforte einzugehen; denn viele, sage ich euch, werden einzugehen suchen und werden es nicht vermögen.

Elberfelder Bibel 1905 – Lk 13,24

»Setzt alles daran, durch das enge Tor in Gottes Reich zu kommen! Denn viele versuchen es, aber nur wenigen wird es gelingen.

Hoffnung für Alle – Lk 13,24

„Bemüht euch mit aller Kraft, durch die enge Tür zu kommen, denn ich sage euch: Viele werden versuchen hineinzukommen, es aber nicht schaffen.

neue Welt Übersetzung – 2018  – Lk 13,24

„Ringt danach, durch die enge Tür einzugehen, denn viele, sage ich euch, werden hineinzukommen suchen, werden es aber nicht vermögen,

neue Welt Übersetzung – Bi12 – Lk 13,24

»Die Tür zum Himmel ist eng. Bemüht euch hineinzukommen, denn viele werden es versuchen,“

Neues Leben – Bibel 2006 – Lk 13,24

Jesus’ Antwort war: „Kämpft dadrum, in den Himmel zu kommen, es ist alles andere als easy! Die Tür, wo man durchgehen muss, ist ziemlich klein. Viele werden es versuchen und es nicht schaffen.

VolxBibel  – Lk 13,24


ἀγωνίζεσθε Imp. ἀγωνίζομαι (im Wettkampf) kämpfen; übertr. sich anstrengen, danach ringen (B 2b). εἰσ-ελθεῖν Aor. Inf. -έρχομαι. στενός eng. θύρα Tür. λέγω ὑμῖν Parenthese (BDR § 4655; vgl. A374). ζητήσουσιν Fut. ζητέω. ἰσχύσουσιν Fut. ἰσχύω stark sein; vermögen, können (B 2b).

 

Nach Jesu Worten würde das Gottesreich vielen Juden verschlossen bleiben, während viele Heiden darin Einlaß finden würden. Daraufhin fragte ihn einer, ob denn überhaupt nur wenige selig werden würden. Anscheinend waren die Jünger etwas entmutigt, daß die Botschaft Jesu über das kommende Reich nicht das ganze Volk betraf, wie sie erwartet hatten. Statt dessen mußten sie immer wieder mitansehen, daß Jesus auf ebensoviel Widerstand wie Zustimmung stieß. Dabei war seine Aussage völlig unzweideutig: Wer in das Gottesreich kommen wollte, mußte zunächst akzeptieren, was Jesus sagte. Im jüdischen Denken waren Erlösung und Eintritt in das Reich Gottes untrennbar miteinander verbunden; die Rettung von den Sünden bedeutete den Eintritt in das Gottesreich.
Jesus beantwortete die Frage, ob nur wenige selig würden, mit der Geschichte eines Mannes, der ein Fest gab (ein Symbol für das Reich Gottes, V. 29). Nachdem er aufgestanden war und die Tür verschlossen hatte, konnte keiner von den zu spät Kommenden mehr hineingelangen (V. 25), ja sie wurden vom Hausherrn ausdrücklich fortgeschickt und sogar als Übeltäter bezeichnet (V. 27). Die Nachzügler erinnerten ihn daraufhin daran, daß sie doch mit ihm zusammen gegessen und getrunken hätten und daß er auf ihren Straßen gelehrt habe (V. 26) – ein klarer Hinweis auf Jesu Wirken unter seiner Generation. Mit dieser Geschichte wollte Jesus seinen Zuhörern klarmachen, wie entscheidend es war, daß sie jetzt auf seine Einladung antworteten, denn es würde eine Zeit kommen, in der es zu spät war und in der ihnen der Eingang ins Gottesreich versperrt sein würde.
Er sagte ganz unmißverständlich, daß diejenigen, die seine Botschaft hartnäckig ablehnten, ins Gericht kommen würden: „Da wird Heulen und Zähneklappern sein.“ (Zu der Wendung „Heulen und Zähneklappern“ vgl. den Kommentar zu Mt 13,42.) Sie würden hinausgestoßen werden, d. h. sie würden nicht in das Reich hineindürfen. Die Gottesfürchtigen im Volk jedoch (für die Abraham, Isaak und Jakob und alle Propheten stehen) werden in das Reich Gottes eingehen.
Diese Beurteilung der Situation war etwas völlig Neues für Jesu Hörer. Die meisten von ihnen setzten als selbstverständlich voraus, daß ihnen als Nachkommen Abrahams auf jeden Fall ein Platz im Gottesreich reserviert sei. Doch was Jesus dann sagte, war noch weit revolutionärer – ja geradezu vernichtend – für all diejenigen, die allein das jüdische Volk für das Volk Gottes hielten: Anstelle der hinausgestoßenen Juden sollten Heiden in das Reich eingehen (Lk 13,29-30). Die aus allen Himmelsrichtungen herbeiströmenden Scharen versinnbildlichen die Völker der Erde. Im Grunde genommen hätte diese Enthüllung Jesu Hörer gar nicht so sehr überraschen dürfen, denn die Propheten hatten ihnen in der Vergangenheit oft dasselbe vorhergesagt. Trotzdem waren die Juden auch zur Zeit Jesu noch immer von der Minderwertigkeit der Heiden überzeugt. Deshalb hatte auch die Tatsache, daß Jesus die Heiden von Anfang an – bereits in Nazareth – in seine Lehre einbezog, die Menschen so aufgebracht, daß sie ihn am liebsten umgebracht hätten (Lk 4,16-30). Nun sagte er gar, daß die Juden, die sich in jeder Beziehung für die Ersten hielten, die Letzten sein würden, d. h. keinen Platz im Gottesreich haben, während manche Heiden, die in ihren Augen immer die Letzten gewesen waren, die Ersten sein sollten (Lk 13,30)!
Lukas

Die Bibel erklärt und ausgelegt – Walvoord Bibelkommentar

Wir kommen nun zu der Antwort Jesu auf die Frage, ob nur wenige in das Reich Gottes kommen. Wachstumsexpansiv und kraftvoll sich durchsetzend: So schilderten uns seine Gleichnisse das Reich Gottes. Aber nun muss ja die Frage aufbrechen, wie viele Menschen daran überhaupt teilnehmen werden. Diese Frage ist so alt wie das Auftreten Jesu.

Edition C

Mit einer kurzen Bemerkung führt uns Lukas in die damalige Situation ein: »Und er (Jesus) durchzog Städte und Dörfer, wobei er seine Lehrtätigkeit fortsetzte und seinem Reiseziel Jerusalem näher kam« (V. 22). Die Grammatik des Urtextes macht uns klar, dass es sich wirklich um eine fortgesetzte und sich ständig wiederholende Tätigkeit handelte. Weiter wird deutlich, dass Jesus immer noch über Galiläa hinaus und dem »Reiseziel Jerusalem« zustrebte (wörtlich: »er durchzog … lehrend und die Reise nach Jerusalem machend«, vgl. Lk 9,51.53). Trotz seiner Zielstrebigkeit bezog er nicht nur »Städte«, sondern auch »Dörfer« (vgl. Lk 8,1; 9,6) in seine Verkündigung ein – ein Zeichen seiner suchenden Menschenliebe. Außerdem wird uns deutlich, dass Jesus nicht nur prophetisch – weissagend verkündigte, sondern intensiv »lehrte«. D. h. er legte die Schrift (des AT) aus. Diese auf Überzeugung angelegte Tätigkeit, die Wille und Verstand anspricht, unterscheidet Jesus nachdrücklich von einem Schwärmer. Denn wer die Schrift auslegt, macht sich kontrollierbar.

»Herr, sind es nur wenige, die gerettet werden?« (V. 23). Wer so fragt, hat Jesus gut begriffen. Er hat mindestens so viel begriffen, dass das Reich Gottes nahe ist, dass deshalb auch das Endgericht nahe bevorsteht und dass keineswegs alle Juden hineinkommen werden.

Darüber hinaus ist dies eine Frage, die die Menschen aller Zeiten beschäftigt. Dazu einige charakteristische Antworten: 1) Nach den Aussagen der Qumran -Gemeinschaft werden Heiden und gottlose Juden nicht gerettet, sondern nur diejenigen, die das Gesetz erfüllen. 2) Nach dem Talmud gilt die Grundregel: »Ganz Israel hat Teil an der kommenden Welt« (Mischna Sanhedrin XI, 1), wobei allerdings Menschen, die schwere Sünden begangen haben, ausgeschlossen bleiben. 3) Die Aufklärungstheologie glaubte nicht an eine Verdammnis der Nichtchristen. Eine solche Verdammnis wäre z. B. nach den Worten Joh. Salomo Semlers eine »entsetzliche ungeheure Lehre«. 4) Viele liberale Theologen leugnen, dass es überhaupt eine Verdammnis gibt. Typisch sind hier die Ausführungen in Heinrich Otts »Die Antwort des Glaubens« (1972, S. 470): »Im Zeitalter des Todes Gottes …, wo zahllose Menschen nicht mehr bereit sind, die Existenz Gottes als eines obersten Gesetzgebers, Anklägers und Richters als unbefragte Prämisse vorauszusetzen, muss auch die Vorstellung einer Gerichtsverhandlung am Ende der Zeit dahinfallen«. über die ewigen Höllenstrafen sei keine Prognose möglich, »denn es gibt keinen durchschaubaren Plan Gottes«.

Was sagte Jesus? »Ringt darum, dass ihr durch die enge Pforte hineinkommt!« (V. 24). Diese Anweisung gilt allen Menschen, den bisherigen Jüngern ebenso wie den Außenstehenden (»Er sagte zu ihnen«). Sie beinhaltet ein Dreifaches: 1) Ohne Kampf wird niemand »gerettet«. Man kann in V. 24 geradezu übersetzen: »Kämpft darum!« Die Engländer übersetzen: »Make every effort«. Das Wort »kämpfen« gehört in die Militärsprache (vgl. 1 Kor 9,25ff.). Wie ernst diese Weisung Jesu zu nehmen ist, zeigt das Beispiel des Paulus. In 1 Tim 6,12 ruft er Timotheus zu: »Kämpfe den guten Kampf des Glaubens«. In 2 Tim 4,7 sagt er am Ende seines Lebens: »Ich habe den guten Kampf gekämpft«. Man denke auch an das Gesangbuchlied: »Ringe recht, wenn Gottes Gnade« (EKG 521). 2) Die »Pforte«, wörtlich »Tür«, zur Rettung ist »eng«. Das zeigt, dass man entschlossen auf sie zugehen muss. Dadurch wird aber auch schon angedeutet, dass keineswegs alle Menschen hineinkommen. 3) Nicht vergessen sollten wir das Positive an dieser Aussage: Es existiert tatsächlich eine »Pforte«, eine »Tür«, in das Reich Gottes. Sie wird allen Menschen angeboten. Diese Tür ist nach Joh 10,9 niemand anders als Jesus selbst!

Als zweiten Satz sagte Jesus: »Viele, das sage ich euch, werden versuchen hineinzukommen, und werden es nicht fertig bringen« (V. 24). Das heißt doch klipp und klar: »Viele werden nicht gerettet«. Es ist unerfindlich, wie sogar bibelorientierte Theologen behaupten konnten, Jesus habe die Frage von Vers 23 übergangen oder offen gelassen. Allerdings wollen wir Bengels Mahnung beherzigen: »Thue nicht müßige Fragen; thue, als ob du unter zehntausenden alleine wärest«. Aber die Frage, wie viele gerettet werden, kann doch den Menschen echt umtreiben, und ist dann keine müßige Frage mehr. Wir erschrecken vielmehr über die Aussage: »Viele werden versuchen hineinzukommen und werden es nicht fertig bringen«. Ja, genügt denn nicht die Absicht, ins Reich Gottes zu kommen? Genügt nicht ein wagemutiger Versuch? Genügt nicht ein gewisses Experiment mit verschiedenen religiösen Erfahrungen? Nein, sagt Jesus. »Sie werden es nicht fertig bringen«. Was genügt dann? Nur das ernsthafte, beharrliche »Ringen«. Unter Berufung auf Joh 10,9 könnte man auch sagen: Nur die entschlossene und echte Jesusnachfolge.

Mit dieser Antwort hält Jesus eine Linie ein, die schon im AT erkennbar ist. Man vergleiche 5 Mo 30,15ff.; Ps 1; Spr 14,12; Jer 21,8. Er selbst hat sie mehrfach gelehrt (vgl. Mt 7,13ff., was bei anderer Gelegenheit gesprochen ist, sowie Mt 19,23ff parr). Jüdische Theologen aus der Zeit Jesu und vor seiner Zeit haben dieser Linie der Heiligen Schrift zugestimmt (vgl. Sir 21,10ff sowie 4.Esra 7, 51ff.; 4.Esr 8, 1ff., wo es z. B. heißt: »Viele sind zuvor geschaffen, aber nur wenige werden gerettet«.)

Vers 25 bringt neben der Begrenzung durch die Enge der Pforte eine zweite Begrenzung. Diese zweite Begrenzung ist eine zeitliche, nämlich das »zu spät«. Jesus stellt diese zweite Begrenzung durch das Gleichnis von der verschlossenen Tür dar: »Wenn es soweit ist, dass der Hausherr aufgestanden ist und die Tür verschlossen hat, dann werdet ihr anfangen, draußen zu stehen und an die Tür zu klopfen und zu sagen: Herr tu uns auf! Aber er wird euch zur Antwort geben: Ich kenne euch nicht. Wo seid ihr her?«. Es ist nicht ganz klar, ob »der Hausherr« von einer Hochzeit »aufgestanden« und inzwischen eingetroffen ist (vgl. Mt 25,6ff.; Lk 12,36ff.), oder ob er im Hause ein Gastmahl vorbereitet und nun, weil schon alles voll ist, »die Tür verschlossen hat«, sodass keine weiteren Gäste mehr eintreten können. Nur das eine ist klar, dass ein Moment kommt, wo »die Tür« endgültig »verschlossen« sein wird (vgl. 1 Mo 7,16; Mt 25,10ff.). Alle Bemühungen, »zu klopfen und zu sagen: Herr tu uns auf!« nützen dann nichts mehr (vgl. wieder Mt 25,11 f). Das »Zu-spät« ist dann furchtbare Wirklichkeit. Ja, der »Hausherr« – kein anderer als Jesus (vgl. Lk 12,36ff.) – lehnt die Verspäteten bewusst ab. »Ich kenne euch nicht. Wo seid ihr her?« (V. 25). Warum »kennt« er sie nicht ? Weil sie nicht seine Jünger geworden sind. Deshalb sind sie auch keine Gotteskinder, von Gott »her« (Joh 1,21ff.), sondern Kinder des Bösen und Weltkinder. (vgl. Lk 16,8; Joh 8,44; Eph 5,1.6.8).

Edition C

Zusammenfassend: Wer glaubt, dass ihn die Zugehörigkeit in einer FB-Gruppe oder einer realen Gruppe/Kirche „rettet“, der liegt laut Jesus im Irrtum!

Geschrieben von Thomas am 5. April 2020 | Abgelegt unter Fragen zur Bibel,jehovah-shammah | Keine Kommentare

Wo sind wir im Zeitplan Gottes?

Viele Menschen fragen sich heute, was hat Gott vor? Warum ist dieser Virus ausgebrochen, und bringt unser ganzes Leben durcheinander? Warum werden in Dt die Sechengesetze angewandt, und alle Versammlungen und Ansammlungen verboten?
Dann gibt es viele religiöse Menschen, die sich darauf verlassen, was ihnen irgendwelche Lehrer oder youtube-Lehrer erzählen. Da gibt es die einen, die die Offenbarung auslegen, andere die von Verschwörungen reden. Da gibt es den einen, der erzählt, dass wir am letzten Tag in den letzten Minuten …, auf der anderen Seite, die, die sagen Gott hätte den Virus geschickt, damit die Menschen zu ihm umkehren.

Und WAS sagt die BIBEL???
Interessante Abhandlung von Dr.Arnold Fruchtenbaum:
Er beschreibt sehr schön, was in welcher Reihenfolge geschehen wird, WENN Gott sagt, das dies die letzten Sekunden dieses Systems wären!
Zitat „Die Trübsal steht nicht unmittelbar bevor. Die Weltbühne muss auf eine bestimmte Weise eingerichtet werden, bevor die Trübsal tatsächlich beginnen kann. Die Schrift erwähnt deutlich eine Reihe von Ereignissen, die der Trübsalperiode vorausgehen werden.“

Also nutze den Tag! Nutze den Tag um DICH auf Jehovah zu konzentieren! Nutze die Zeit, um jeden Tag die Bibel zu lesen, und nachzuforschen, was Gottes Wort zu sagen hat. Lass dich nicht von den Nachrichten (ob die offizellen oder die von privatenPersonen) durcheinanderbringen! Unser Blick muss niemals auf uns selbst oder unser Essen oder unsere Gesundheit konzentriert sein – sondern auf den Schöpfer!
Seit Tag wird noch kommen!

Geschrieben von Thomas am 1. April 2020 | Abgelegt unter Fragen zur Bibel,Religion,Zeitgeschehen | Keine Kommentare

Gerechter Richter?

Ich habe den guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe den Glauben bewahrt; fortan liegt mir bereit die Krone der Gerechtigkeit, welche der Herr, der gerechte Richter, mir zur Vergeltung geben wird an jenem Tage; nicht allein aber mir, sondern auch allen, die seine Erscheinung lieben.

Elberfelder Bibel 1905 – 2Ti 4,7–8

Ich habe den guten Kampf gekämpft, den Lauf vollendet, den Glauben bewahrt. Im übrigen liegt mir der Kranz der Gerechtigkeit bereit, den mir der Herr als ein gerechter Richter an „jenem Tage“ verleihen wird, und nicht bloß mir, auch allen anderen, die sich in Liebe nach seiner Erscheinung sehnen.

Grünewald – 2Ti 4,7–8

Ich habe den guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe den Glauben bewahrt. 8 Von jetzt an ist für mich die Krone der Gerechtigkeit aufbewahrt, die mir der Herr, der gerechte Richter, an jenem Tag als Lohn geben wird — aber nicht nur mir, sondern auch allen, die sehnsüchtig auf sein Offenbarwerden gewartet haben.

neue Welt Übersetzung – 2018 – 2Ti 4,7–8

Ich kann sagen, mein Ding für und mit Gott voll durchgezogen zu haben. Meine Aufgaben sind erfüllt und mein Ziel ist erreicht, ich bin Jesus immer treu geblieben.
Auf mich wartet ein fetter Pokal, der Preis für den ersten Platz im Kampf für die Gerechtigkeit. Der wird mir von Gott, dem gerechten Richter, an diesem letzten Tag überreicht werden. Und ich bin nicht der Einzige, der den absahnen wird. Alle, die wie ich voll sehnsüchtig drauf warten, dass Jesus wiederkommt, werden so einen kriegen.

VolxBibel – 2Ti 4,7–8

Ich habe den guten Kampf gekämpft. Ich bin am Ziel des Wettlaufs, zu dem ich angetreten bin. Ich habe den Glauben bewahrt und unversehrt weitergegeben.† 8 Nun wartet auf mich der Siegeskranz, mit dem der Herr, der gerechte Richter, mich an seinem Gerichtstag belohnen wird – und nicht nur mich, sondern alle, die sehnlich darauf gewartet haben, dass er kommt.c

Gute Nachricht Bibel – 2Ti 4,7–8

2Tim 4,8 ἀπό-κειμαι (A32) bereitliegen. στέφανος Kranz, Siegeskranz; ὁ τῆς δικαιοσύνης στέφανος gen. epexegeticus (A163) der Siegeskranz, nämlich die Gerechtigkeit. ἀπο-δώσει Fut. -δίδωμι. κριτής1 Richter. ἀλλὰ καὶ πᾶσι τοῖς sondern auch allen anderen (A376a), die. ἠγαπηκόσι Pf. Ptz. ἀγαπάω hier lieb haben im Sinn v. in Liebe erwarten, herbeisehnen (B 2); subst. ἐπι-φάνεια V. 1

Neuer Sprachlicher Schlüssel zum Griechischen Neuen Testament

Zuerst fällt auf, dass fast alle Bibelübersetzungen das Wort στέφανος falsch wiedergeben – und deshalb die meisten Christen denken, sie würden irgendwann eine Krone tragen – aber das ist ein Siegeskranz und KEINE Königskrone!!!!! An allen Stellen, wo es um Christen geht, wird immer das Wort στέφανος verwendet!
Und welcher König müßte sich schon vor einem gerechten Richter fürchten?
Aber wer ist dieser Richter? Der Vater? Oder Jesus? Und wollen wir nicht einen barmherzigen Richter anstatt einem gerechten Richter?

Hier die Anmerkung der guten Nachricht zu Herr:

Herr
(Jesus Christus) Unter den Würdetiteln, die zum Ausdruck bringen, was Jesus für das Heil der Menschen bedeutet (→ Christus, → Menschensohn), nimmt der Titel „HERR“ eine herausragende Stellung ein. Er kann ganz allgemein als Anrede an Höhergestellte gebraucht werden; in der „heidnischen“ Umwelt des Neuen Testaments wurden die verschiedensten Götter mit diesem Titel bedacht (vgl. 1Kor 8,5). Ihnen gegenüber ist Jesus in einzigartiger Weise „der Herr“ (1Kor 8,6). Für die inhaltliche Füllung dieses Titels ist jedoch entscheidend, dass das Wort „HERR“ in der griechischen Übersetzung des Alten Testaments an die Stelle des Gottesnamens Jahwe getreten ist (→ HERR*). Damit ist die Möglichkeit gegeben, Aussagen des Alten Testaments über Gott direkt auf Jesus zu beziehen (z.B. Joël 3,5 in Apg 2,21 und in Röm 10,9-13 oder Jes 45,23-24 in Phil 2,10-11) und so – ohne Jesus mit Gott gleichzusetzen – seine entscheidende Heilsbedeutung zum Ausdruck zu bringen.
Da das Wort „HERR“ sich im Neuen Testament sowohl auf Gott als auch auf Christus beziehen kann, lässt sich manchmal schwer entscheiden, welche Möglichkeit gemeint ist. Bei eindeutigem Bezug auf Christus wird das Wort in der Übersetzung beim ersten Vorkommen innerhalb eines Abschnitts mit einem Stern versehen. (Die Schreibung HERR bei Bezug auf Gott, den Vater, kann nur im Alten Testament angewendet werden, da sie den hebräischen Gottesnamen vertritt, für den im Neuen Testament bei Zitierung aus dem Alten eben das griechische Wort für „HERR“ steht.)

Gute Nachricht Bibel 2000

Weil Paulus treu gewesen ist, hat er keine Angst, dem Herrn, dem gerechten Richter, gegenüberzutreten, sondern ist bereit, die Krone (stephanos, der Lorbeerkranz der Spiele) der Gerechtigkeit, die ihm der Herr … geben wird, in Empfang zu nehmen. Die Wendung „Krone der Gerechtigkeit“ bedeutet entweder, daß die Gerechtigkeit selbst die Krone bzw. die Belohnung ist, oder daß diese Krone die Belohnung für die Gerechtigkeit ist (vgl. 2Tim 3,16). Für die erstere These spricht die Tatsache, daß die „Krone des Lebens“ in Jak 1,12 und Offb 2,10 offenbar das Leben ist, und nicht umgekehrt, daß diese Krone dem gegeben wird, der das Leben hat. Doch in jedem Fall rechnet Paulus damit, an jenem Tag (ein Hinweis auf die Wiederkunft Christi, nicht auf Paulus‘ Tod) seine Belohnung zu empfangen, zusammen mit dem Rest der Gläubigen, die seine Erscheinung liebhaben (vgl.Phil 3,20-21; Tit 2,13).

Die Bibel erklärt und ausgelegt – Walvoord Bibelkommentar}

10.6.1 Die vorläufige Rettung: »So wurde ich erlöst aus dem Rachen des Löwen.« Die Worte des Paulus blieben nicht ohne Eindruck auf die Richter und auf die Zuhörerschaft. Das Urteil wurde nicht jetzt schon gefällt. Wenn Paulus auch wusste, dass das nur ein kurzer Aufschub war (V. 6), so war er dennoch dafür dankbar, gab ihm doch dieser Aufschub Gelegenheit, auch noch diesen Brief hier zu schreiben. Im Blick auf den Fortgang der Missionsarbeit und des Gemeindeaufbaus an den verschiedenen Orten konnte er so manches noch ordnen. Und vielleicht ermöglichte ihm dies, noch einmal mit Timotheus zu sprechen, was ihm besonders am Herzen lag (V. 9), weil vor allem dieser in die Lücke treten sollte, die Paulus hinterließ.

» … erlöst aus dem Rachen des Löwen«: Was meinte Paulus damit? Etwa, dass er nicht, wie später viele Christen, wilden Tieren vorgeworfen wurde? Wohl nicht; für ihn als römischen Bürger (Apg 22,25-29) war die Enthauptung mit dem Schwert die Weise der Hinrichtung; davon ging er auch selbst aus (vgl. V. 6 und das dort Ausgeführte; Phil 2,17). Oder ist mit dem »Löwen« der Satan gemeint, wie Petrus schreibt: »Der Teufel geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge« (1Petr 5,8)? Wohl nicht; der Teufel bedroht die Glaubenden immer, auch in guten Tagen; die Gefahr durch ihn war nicht das Besondere in jener Gerichtsverhandlung. Paulus dachte wohl vielmehr an die römische Staatsmacht, die hier nicht Ordnungsmacht war (Röm 13,1-7), sondern in ihrem Vorgehen gegen die Christen, insbesondere unter Kaiser Nero, zur Macht der Willkür und der Ungerechtigkeit entartet war. Vor ihr und einer sensationslüsternen Menge, die den Tod der Christen forderte, hatte Gott den Apostel Paulus noch einmal gerettet.

10.6.2 Doch nun dachte Paulus vor allem an seine endgültige Errettung: »Der Herr wird mich erlösen von allem Übel«, »von jedem bösen Werk«, jedem bösen Anschlag, von jedem Anschlag des Bösen. Hier steht im Urtext ein Wort, das im griech. NT oft die Bezeichnung für den Satan und sein Wesen ist.

Diese Errettung wird einmal gleichzeitig für alle Glaubenden, die dann noch in dieser Welt leben, erfolgen, wenn der Herr, unmittelbar vor seiner Wiederkunft, die Seinen verwandelt und »entrückt«, zu sich heimholt (1Kor 15,51; 1Thess 4,17). Dann hat der Teufel mit allen seinen dämonischen und menschlichen Helfern und Helfershelfern das Nachsehen. Und er kann so wenig etwas gegen sie unternehmen wie Isebel gegen Elia, als er mit feurigen Wagen und feurigen Rossen gen Himmel fuhr

(2Kön 2,11). Ebenso ist es aber auch, wenn der Herr seine Leute im Tod zu sich heimholt. Aus diesem Grund konnte Paulus früher schon im Blick auf seinen möglichen Märtyrertod schreiben: »Ich habe Lust, aus der Welt zu scheiden um bei Christus zu sein« (Phil 1,23). Gerade wenn der Feind den härtesten Schlag gegen die Kinder Gottes führt, verliert er daraufhin alle Möglichkeit, etwas gegen sie zu tun; denn im Himmel sind sie jedem Zugriff des Feindes ganz und endgültig entnommen.

So spricht Paulus hier noch ausdrücklich davon, wohin der Herr die Seinen errettet: »in sein himmlisches Reich«, dorthin, wo Gott, Jesus Christus, sichtbar gegenwärtig ist und auch sichtbar allein regiert, wo der Feind auf jeden Fall ausgeschlossen ist, auch mit Anklagen gegen die an Jesus Glaubenden, wo der gekreuzigte, auferstandene und zur Rechten des Vaters erhobene Herr die Seinen wunderbar vertritt (vgl. Hiob 1,6f.; Röm 3,23f.; 1Joh 2,1; Offb 12,7-12). – Mit der Wiederkunft Jesu kommt in einem gewissen Sinn der Himmel auf die Erde, und der Feind wird dazu ganz ausgeschaltet, in den Abgrund verschlossen (Offb 20,1-3). Mit der Vollendung sind Himmel und Erde, Gott und die Menschen sozusagen vereinigt; die gesamte schreckliche Auswirkung der menschlichen Sünde ist endgültig überwunden (Offb 21,1-5).

10.6.3 Von diesem wunderbaren Ziel, für das der Vater durch den Sohn und den Heiligen Geist alles in die Wege geleitet hat und für das auch jetzt in dieser Welt die Menschen, die sich zu Jesus rufen lassen, zubereitet werden, kann Paulus nicht reden, ohne in das große Staunen, die Bewunderung, die Ehrung und die Anbetung Gottes, des Vaters, und unseres Herrn Jesus Christus auszubrechen: »Ihm sei Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit!« Uneingeschränkt für immer! Das »Amen« (»Ja, so ist es«) soll die Gemeinde dazu einladen, anleiten und ermuntern, doch auch in diesen Lobpreis, in den Ausdruck der Ganzhingabe an Gott, einzustimmen und ebenfalls dieses »Amen« zu sprechen

Edition C

Geschrieben von Thomas am 1. April 2020 | Abgelegt unter Fragen zur Bibel,jehovah-shammah | Keine Kommentare

Liebe Jehovah deinen Gott – wie?

Ich nehme heute den Himmel und die Erde zu Zeugen gegen euch: Das Leben und den Tod habe ich euch vorgelegt, den Segen und den Fluch! So wähle das Leben, auf daß du lebest, du und dein Same, indem du Jehova, deinen Gott, liebst und seiner Stimme gehorchst und ihm anhängst; denn das ist dein Leben und die Länge deiner Tage, daß du in dem Lande wohnest, welches Jehova deinen Vätern, Abraham, Isaak und Jakob, geschworen hat, ihnen zu geben.

Elberfelder Bibel 1905 – Dtn 30,19–20

Ich schwöre euch, und das ganze Universum ist mein Zeuge: Ich hab euch heute ein klares Bild gemalt, wie das bei euch aussehen könnte: Wird alles gut oder alles ätzend, Himmel oder Hölle, Segen oder Fluch, Leben oder Tod? Entscheidet euch für das Leben! Nur so werdet ihr überleben, ihr und eure ganze Familie, für immer.
Verknallt euch neu in euren Gott! Liebt ihn über alles und tut, was er von euch will. Bleibt ihm immer treu! Von dieser Entscheidung hängt alles ab, ob ihr für immer weiter zusammenbleibt und euch in dem neuen Land halten könnt. Gott hatte euch dieses Land ja schon durch eure Uropas Abraham, Isaak und Jakob ganz fest versprochen.“

VolxBibel – Dtn 30,19–20

Der Himmel und die Erde sollen heute meine Zeugen sein, dass ich dir Leben und Tod vorgelegt habe, den Segen und den Fluch. Wähle das Leben, damit du am Leben bleibst, du und deine Nachkommen, indem du Jehova, deinen Gott, liebst, auf seine Stimme hörst und fest zu ihm hältst, denn er ist dein Leben, und durch ihn kannst du lange in dem Land wohnen, das Jehova deinen Vorfahren Abraham, Isaak und Jakob mit einem Eid zugesichert hat.“

neue Welt Übersetzung – 2018 – Dtn 30,19–20

Ich nehme heute tatsächlich die Himmel und die Erde als Zeugen gegen euch, daß ich dir Leben und Tod vorgelegt habe, den Segen und den Fluch; und du sollst das Leben wählen, damit du am Leben bleibst, du und deine Nachkommen, indem du Jehova, deinen Gott, liebst, indem du auf seine Stimme hörst und indem du fest zu ihm hältst; denn er ist dein Leben und die Länge deiner Tage, damit du auf dem Boden wohnst, den Jehova deinen Vorvätern Abraham, Isaak und Jakob geschworen hat, ihnen zu geben.“

neue Welt Übersetzung – Bi12 – Dtn 30,19–20

Die Notwendigkeit der Wahl. Wenn „Leben“ nur biologisches Leben bedeuten würde, gäbe es keine Wahl. Die Wahl liegt eher zwischen dem Leben im Bund und dem Leben nicht im Bund. Unter diesem Gesichtspunkt stellen biologische Existenz und sogar Wohlstand, wenn nicht im Bund, den Tod dar. 16: Liebe… wandle auf seinen Wegen: In der Fachsprache der Verträge des Nahen Ostens bedeutet „Liebe“, loyal zu handeln und die Verpflichtungen des Vertrags einzuhalten (6: 5 n.). 19: Himmel und Erde zum Zeugnis, siehe 4:26; 32: 1 n. Wähle das Leben: Joshua wiederholt die Notwendigkeit der Wahl (Josh. 24:15). Der didaktische Gebrauch von Leben und Tod legt den Einfluss von Weisheitslehren auf die Autoren nahe (Spr 11,19; 14,27; 18,21; vgl. Jer 8,3; 21,8).

Die jüdische Studienbibel

Wie? Jehovah zu lieben ist gekoppelt an Gehorsam? Ich denke, er liebt uns, egal wie wir sind? Ja – er liebt uns alle, aber das bedeutet nicht, dass wir IHN lieben! Unsere Liebe zeigt sich eben daran, dass wir IHM Gehorsam sind! Wenn wir dass nicht können/wollen, dann zeigt dass, das wir IHN ablehnen und IHM keine Chance geben.

Geschrieben von Thomas am 27. März 2020 | Abgelegt unter Fragen zur Bibel,jehovah-shammah | Keine Kommentare

Corona und das Bibelstudium

Meine Einladung gibt ja weiterhin.
Heute möchte ich euch aber auf zwei Angebote aufmerksam machen, die logos extra wegen der „Corona-Krise“ geschmiedet hat:
zuerst etwas für die, die auch englisch können: Ressourcen für Gemeinden, aber auch für Familien: 2 Monate kostenlos Zugriff auf eine riesige Videobibliothek von biblischen Filmen.

Aber auch für die deutsch sprechenden Bibelforscher wurde ein Paket geschnürt: 3Wochen kann man das SilberPaket von Logos dt. nutzen.
Ich denke – noch besser kann man die Zeit gar nicht nutzen ? Oder?

Geschrieben von Thomas am 26. März 2020 | Abgelegt unter Fragen zur Bibel | 1 Kommentar

Was sagt Gott zu deinen Schwierigkeiten?

Geschrieben von Thomas am 23. März 2020 | Abgelegt unter Fragen zur Bibel | Keine Kommentare

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