Archiv für das Tag 'Kindererziehung'

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„das Gebot ist eine Leuchte“

Denn das Gebot ist eine Leuchte, und die Belehrung ein Licht; und die Zurechtweisung der Zucht sind der Weg des Lebens:

Elberfelder Bibel 1905 – Sprüche 6,23

Denn das Gebot und die Lehre sind ein Licht, das deinen Weg erhellt. Die Korrektur durch die Zurechtweisung ist der Weg zum Leben.

Neues Leben – Bibel 2006 – Spr 6,23


Was Vater und Mutter dir beibringen, ist wie eine helle Lampe für deinen Weg. Wenn sie dich ermahnen und zurechtweisen, leiten sie dich an zu einem erfüllten Leben.

Gute Nachricht Bibel – Spr 6,23–24

Denn die Erziehung deiner Eltern ist wie ein Licht, das dir den richtigen Weg weist; ihre Ermahnungen eröffnen dir den Zugang zu einem erfüllten Leben.

Hoffnung für Alle – Spr 6,23

Bild von logos.com

Das Gebot („Mizwa“) und die Lehre („Thora“) sind hier die elterlichen Lehren oder vielleicht die Weisheitslehren im Allgemeinen. In der traditionellen jüdischen Lesart sind sie Gottes Gebote und seine Tora.

Die jüdische Studienbibel

Auch der Weg ist ein alttestamentliches Bildwort, das Jesus auf sich bezieht (Johannes 14,6). Das Bild vom Weg kommt in der hebräischen Bibel häufig vor, es steht für den Willen Gottes als richtigem Weg (5. Mose 5,32-33; Psalm 27,11). Das Ziel von Gottes Weg ist das Leben (Psalm 16,11), und dieses findet man auf dem Wege der Gebote (Sprüche 6,23; 10,17). Jesus würde dieser Sicht nicht widersprechen, aber damit ist noch zu wenig gesagt: Der Weg zum Leben ist zuallererst er selbst. Hinzu kommt noch die Wahrheit – auch sie besteht in Jesus. Wahrheit ist eigentlich eine Eigenschaft Gottes; er ist voller „Gnade und Wahrheit“ (2. Mose 34,6). Diese Wesensart Gottes ist – so stellt es das Johannesevangelium gleich am Anfang fest – in niemand anderem als Jesus zu finden (1,17). Gnade und Wahrheit ist also eine göttliche Kombination, die sich in Jesus erfüllt, und ebenso ist es mit der Kombination von Weg und Leben. Jesus ist Weg, Wahrheit und Leben in Person – und konzentriert so alle alttestamentlichen Erwartungen auf sich selbst.

Faszination Bibel 1/2019 – Mathias Nell

Die Weisung der Eltern vermittelt Wegweisung, Schutz (vgl. Sprüche 2,11 ) und Rat ( Sprüche 6,22 ). Die Lehre sollte aus dem Gesetz Gottes erfolgen, denn die Gebote der Eltern sollten wie das Wort Gottes eine Leuchte und ein Licht sein, die auf den Weg eines Menschen scheinen ( Ps 119,105 ). Zucht (vgl. Sprüche 1,2.7 ) ist zwar schmerzhaft (vgl. Hebräer 12,11 a), aber sie hält den Menschen auf dem richtigen Weg und führt ihn den Weg des Lebens .

Die Bibel erklärt und ausgelegt – Walvoord Bibelkommentar

Sind deine Eltern geistige Vorbilder? Kannst du ihrem Vorbild folgen?
Ich denke gern an meine Kindheit, wo es ein „Studierzimmer“ gab, in dem mein Vater oft die Bibel las und viele Bibellexica standen. Oder an meine Großeltern, die viel und gern die Bibel lasen, und neben ihrer Arbeit viel Zeit für Gott reserviert hatten. Noch heute schaue ich gern in die Bibliothek, deren Grundstock ich von meinem Opa geerbt habe. Ja, viele Bücher sind „überholt“, dass heißt hinter der Auslegung von verschiedenen Bibelversen steht heute keiner mehr, das ändert aber nichts an dem Grundinhalt: Gottes Wort ist wahr und bleibt Wahrheit! Deshalb: halte dich an Gottes Wort die Bibel – und verlasse jede Form von Religion. Nur durch eine direkte Beziehung mit Jehovah kannst du Freude finden.

Geschrieben von Thomas am 7. Juli 2020 | Abgelegt unter Fragen zur Bibel,jehovah-shammah | Keine Kommentare

Tierliebe?

Gestern wieder einmal einen traurigen Artikel über Schwäne gelesen – der SWR berichtete:

Neuwied
Jugendliche erschlagen brütenden Schwan
Zwei Jugendliche im Alter von 15 und 16 Jahren haben am Steinsee in Neuwied einen brütenden Schwan erschlagen. Nach Angaben der Polizei vom Mittwoch zerbrach auch eines der beiden Eier. Das Küken starb.

Mit einem anderthalb Meter langen Ast hätten die Jugendlichen auf das Nest eingeschlagen. Ein Fußgänger habe die Tat am Dienstag beobachtet und die Polizei gerufen.

Die Täter hätten angegeben, sich von dem brütenden Schwan bedroht gefühlt und ihn deswegen erschlagen zu haben. Gegen sie wurde Strafanzeige wegen Tierquälerei erstattet.

Das zweite, unbeschädigte Ei brachten die Beamten in einen privaten Haushalt. „Dort steht ein Brutkasten zur Verfügung, und die Privatleute wollen sich des Kükens annehmen“, sagte eine Polizeisprecherin.

in einem anderen Bericht zur selben Tat wurde geschrieben, dass die Eltern total überrascht waren, über die Untat ihrer Kinder. Ähnliches Vorgehen gegen Schwäne hatte Venaliso auf ihrer Website berichtet. Wo ist die Tierliebe?? Ist man Aufgrund des verlorenen Glaubens an ein höheres Wesen so brutal?
Aber auch diejenigen, die nicht an einen Gott glauben und damit keinem Rechenschaftspflichtig sein wollen… sollten vielleicht von klein auf mit ihren Eltern Enten und Schwäne füttern gehen dürfen – um so eine natürliche Bindung zur Natur zu entwickeln. Dabei würden auch viele Missverständnisse durch andere Tierliebhaber ausgeräumt….

Geschrieben von Thomas am 3. Juni 2012 | Abgelegt unter Schwäne,Weißensee | 1 Kommentar

Liebesromane etwas für dich?

Ist es nicht nur Zeitvertreib, leichte Liebesromane zu lesen?

heute bei wissenschaft.de gefunden:

Psychologin warnt von Groschenheften

Graf Benno beugte sich zu Angelika herab, nahm sie behutsam in seine kräftigen Arme und sah der jungen Frau tief in die Augen. „Willst Du meine Frau werden?“, flüsterte der Graf. „Oh ja, ich will“, hauchte Angelika zurück.
Ähnliche Passagen finden sich in vielen Liebesromanen und ganz besonders in sogenannten Groschenheften, die vor allem von Frauen gelesen werden.

Was die nicht ahnen: Die leichte Lektüre könnte ihnen das Leben schwer machen. Zu diesem Ergebnis kommt man, wenn man einer Untersuchung der britischen TV-Psychologin und Partnerschaftsberaterin Susan Quilliam glaubt. Sie sagt: „Viele der Probleme, denen wir in der Praxis begegnen, sind von romantischer Fiktion beeinflusst.“ Die Liebesromane, die mit der immer gleichen Handlung in immer neuen Variationen daherkommen, vermittelten Frauen ein idealisiertes Bild von Beziehungen. Durch die verzerrte Realität sei das Scheitern der realen Beziehungen vorprogrammiert. Besonders stößt Quilliam auf, dass bloß in einem von zehn Liebesromanen das Benutzen von Kondomen beim Sex beschrieben werde.
Nun kennt der Verfasser dieser Zeilen zahlreiche Vertreterinnen des weiblichen Geschlechts, die gerne zu Liebesromanen greifen, wenn sie abschalten wollen, und dennoch mit beiden Beinen fest in der Wirklichkeit verwurzelt sind. Könnte es sein, dass Neid auf die Auflagenzahlen Sexratgeber-Autorin Susan Quilliam die Feder geführt hat?

wissenschaft.de – Hans Groth

Geschrieben von Thomas am 15. Juli 2011 | Abgelegt unter Wissenschaft,Zeitgeschehen | Keine Kommentare

Was bedeutet FSK-12 ??

Eigentlich ist ja heute „Feiertag“ – aber die Zeitungen kamen trotzdem. Was für eine Überraschung, heute die FAZ in der Hand zu halten! Thema

Freigegeben ab 12?
Diese Filme gefährden Ihre Kinder

ein kurzer Ausschnitt:

Wer seine Kinder Filme schauen lässt, auf denen „FSK 12“ steht, muss damit rechnen, dass darin Szenen mit expliziter Gewalt gegen Menschen, gut sicht- und hörbarem Sex oder obszöner Sprache vorkommen. Das ist das Ergebnis eines Film-Tests der Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, für den wir hundert zufällig ausgewählte Filme ab zwölf Jahren bewertet haben. Dabei kam diese Redaktion in 46 Fällen zu einem anderen Ergebnis als die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmindustrie (FSK) in Wiesbaden: In fast jedem zweiten Film fanden sich Inhalte, die wir als für zwölf Jahre alte Kinder, oft auch für ältere Kinder und Jugendliche schädlich eingestuft haben.

In der Zeitung wird auch ein Filmtest angeboten: www.faz.net/fsk12

Un nun die Frage – Was für Filme dürfen meine Kinder schauen – mit meiner Zustimmung??

Geschrieben von Thomas am 3. Oktober 2010 | Abgelegt unter Allgemein,Zeitgeschehen,Zeitungstour | Keine Kommentare

ein wunderschöner Artikel für junge Leute

heute gab es nach 2 Wochen endlich wieder neue Zeitschriften auf der Seite der Gesellschaft – der StudienWT für November. Interessant, dass die ersten 3 Studienartikel sich an unsere jungen Leute richtet. Ich fand besonders den ersten Artikel höchst interessant und möchte euch gern einige Punkte daraus hier zitieren:

Junge Leute, lasst euch von Gottes Wort den Weg zeigen

Fällt es dir schwer, dich an die Regeln und Verbote deiner Eltern zu halten? Woran kann das liegen? Zum Beispiel daran, dass du dir mehr Freiheit wünschst. Das ist nur normal, denn es gehört zum Erwachsenwerden dazu. Solang du aber noch zu Hause wohnst, bist du verpflichtet, auf deine Eltern zu hören (Eph. 6:1-3).

Dich an das zu halten, was deine Eltern dir vorschreiben und von dir verlangen, kann dir leichter fallen, wenn du es aus dem richtigen Blickwinkel siehst. Klar kann es sein, dass du dir manchmal vorkommst wie die 18-jährige Brielle, die über ihre Eltern sagt: „Sie haben total vergessen, wie es ist, jung zu sein. Sie lassen mich überhaupt nicht mitreden oder selber entscheiden und wollen einfach nicht, dass ich erwachsen werde.“ Vielleicht hast auch du das Gefühl, dass dir deine Eltern viel zu wenig Freiheit lassen. Nur: Was ist denn der Hauptgrund, warum deine Eltern Regeln aufstellen? Weil ihnen etwas an dir liegt. Dazu kommt, dass sie als Christen genau wissen: Sie werden vor Jehova dafür geradestehen müssen, wie sie für dich sorgen (1. Tim. 5:8).

Dazu ein Vergleich: Stell dir jemand vor, der einer Bank Geld schuldet. Zahlt er seine Schulden immer pünktlich ab, gilt er als vertrauenswürdig und die Bank wird ihm später sogar einen noch höheren Kredit geben. In der Familie ist es ähnlich. Du schuldest deinen Eltern Respekt und Gehorsam. (Lies
Sprüche 1:8.) Je zuverlässiger du dich an ihre Regeln hältst, desto mehr Freiheit werden sie dir wahrscheinlich lassen (Luk. 16:10). Setzt du dich dagegen immer wieder darüber hinweg, musst du natürlich damit rechnen, dass dein „Vertrauensvorschuss“ abnimmt oder ganz verloren geht.

Jungen Leuten fällt es oft auch alles andere als leicht, mit Kritik ihrer Eltern umzugehen, die sie als unfair empfinden. Vielleicht hast auch du dich schon so gefühlt wie Craig, der erzählt: „Meine Mutter war wie ein Spürhund hinter meinen Fehlern her.“

Korrektur- oder Erziehungsmaßnahmen kommen oft in Form von Kritik daher. Die Bibel räumt ein, dass es ganz schön schwerfällt, sich korrigieren zu lassen — sogar wenn die Kritik völlig berechtigt ist (Heb. 12:11). Was kannst du tun, damit Kritik dich weiterbringt? Ganz wichtig: Vergiss nicht, warum dir deine Eltern höchstwahrscheinlich Rat geben — weil ihnen so viel an dir liegt! (Spr. 3:12). Sie wollen dich davor schützen, dir schlechtes Verhalten anzugewöhnen, und dir helfen, stattdessen gute Gewohnheiten zu entwickeln. Ihnen ist sicher deutlich bewusst: Würden sie dir alles durchgehen lassen, wäre das alles andere als ein Zeichen von Liebe. (Lies Sprüche 13:24.) Sei dir auch darüber im Klaren, dass Fehler einfach Teil des Lernprozesses sind. Warum also nicht in der Kritik nach den „Goldnuggets“ suchen — dem weisen Rat, der darin steckt? Schließlich sagt die Bibel über Weisheit: „Sie als Gewinn zu haben ist besser, als Gewinn an Silber zu haben, und sie als Ertrag zu haben besser als selbst Gold“ (Spr. 3:13, 14).

Nicht zu leugnen ist aber auch: Eltern machen Fehler (Jak. 3:2). Es kann schon vorkommen, dass eine gedankenlose, verletzende Bemerkung fällt, wenn sie dich korrigieren (Spr. 12:18). Was könnte dann dahinterstecken? Vielleicht liegen ihre Nerven gerade blank. Oder sie schreiben sich deine Fehler selbst zu und fühlen sich als Versager. Statt jetzt über das nachzugrübeln, was du als ungerecht empfindest, versuch doch, ihnen zuzugestehen, dass sie dir wirklich helfen wollen, und sei dankbar dafür. Wer gelernt hat, sich korrigieren zu lassen, hat es später als Erwachsener wesentlich leichter im Leben.

Wünschst du dir, mit den Regeln und Erziehungsmaßnahmen deiner Eltern besser zurechtzukommen? Dann ist es wichtig, dass du daran arbeitest, wie du mit ihnen redest. Was heißt das? Der erste Schritt ist gutes Zuhören. Die Bibel sagt: „Jeder Mensch soll schnell sein zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn“ (Jak. 1:19). Statt sich sofort zu rechtfertigen, ist es besser, sich zusammenzureißen und erst mal richtig hinzuhören. Denk nicht so sehr darüber nach, wie deine Eltern etwas gesagt haben, sondern was sie gesagt haben. Wiederhole das dann respektvoll in eigenen Worten. Dadurch merken sie, dass du hingehört hast. Möchtest du gern erklären, warum du etwas gesagt oder getan hast? Meistens ist es klug, die „Lippen in Schach“ zu halten und damit zu warten, bis du getan hast, was deine Eltern dir aufgetragen haben (Spr. 10:19). Merken sie, dass du ihnen wirklich zugehört hast, werden sie auch dir viel eher zuhören. So ein reifes Verhalten zeigt, dass du dir von Gottes Wort den Weg zeigen lässt.

Jehova ist der „glückliche Gott“. Auch dich möchte er gern glücklich sehen (1. Tim. 1:11). Ihm liegt unglaublich viel an dir. Selbst wenn niemand sonst mitbekommt, wie sehr du dich anstrengst, richtig zu handeln — er achtet darauf! Seine Augen sehen alles. Und er sucht nicht nach Fehlern, sondern nach Gelegenheiten, dich darin zu unterstützen, das Richtige zu tun. „Seine Augen durchschweifen die ganze Erde, damit er sich stark erweist zugunsten derer, deren Herz ihm gegenüber ungeteilt ist“ (2. Chr. 16:9).

Lass dir deshalb bitte von Gottes Wort den Weg zeigen und halte dich an seinen Rat. Dadurch wirst du lernen, so weise und verständig zu werden wie nötig, um auch mit den heikelsten Problemen zurechtzukommen und schwierige Entscheidungen im Leben zu treffen. Dann werden sich nicht nur deine Eltern und Jehova über dich freuen, sondern du wirst auch selbst so richtig glücklich werden.

Das hier Gesagte rundet sehr schön das ab, was wir in diesem Jahr auf dem BZK gehört haben. Schade, dass dieser Artikel erst in der Woche vom 27. Dezember studiert wird.

Wir haben ja auf dem Kongress gelernt, dass derjenige, der Jehova liebt, sich von seinem Geist leiten lässt und Taten der Gottergebenheit vollbringt.

Wie heißt es so schön in diesem Artikel?

Lass dir deshalb bitte von Gottes Wort den Weg zeigen und halte dich an seinen Rat. Dadurch wirst du lernen, so weise und verständig zu werden wie nötig, um auch mit den heikelsten Problemen zurechtzukommen und schwierige Entscheidungen im Leben zu treffen.

So ein reifes Verhalten zeigt, dass du dir von Gottes Wort den Weg zeigen lässt.

Jugendliche, die sich von Gottes Wort und von seinem Geist leiten lassen, werden also den guten Rat aus diesem Artikel anwenden – denn sie wollen ja Jehova nahe bleiben!

Sicherlich können auch wir Eltern noch so einiges daraus lernen, wenn wir über diesen Artikel nachsinnen. Aber wir haben ja noch einige Monate Zeit, bis wir ihn in der Versammlung betrachten. Genügend Zeit, um ausgibig darüber nachzusinnen und uns dort zu verbessern, wo es nötig ist!

Geschrieben von Jule am 19. August 2010 | Abgelegt unter Familie,Religion | Keine Kommentare

„Eltern behindern psychische Reifung“

ein interessanter Artikel – ein interessantes Buch
welcher Erziehungstyp bist du?

Wenn alle Familienterapeuten diesen Band lesen, können sie hoffentlich auch die Kidner vor schlagenden Eltern beschützen.

Geschrieben von Thomas am 5. Juli 2010 | Abgelegt unter Wissenschaft,Zeitgeschehen | Keine Kommentare

9. Mai 1969

Nach der Provokanten These von gestern aus dem Welt-Forum hab ich nun etwas gesucht – undfolgendes gefunden:

Kann den Liebe Sünde sein?
Ehebruch? Gefängnisstrafe bis zu sechs Monaten! Was sich anhört wie eine Geschichte aus dem Mittelalter, gehört bis Ende der 60er Jahre zur bundesdeutschen Wirklichkeit. Diese Rechtsauffassung hat Tradition. Schon in der Bibel steht: „Du sollst nicht ehebrechen!“ Gott offenbart Mose auf dem Berg Sinai seinen Willen in zehn Geboten. Wer diese Gesetze übertritt, begeht eine Sünde. Und Sünden müssen bestraft werden, sagt die Bibel. Was als Vergehen gilt und welche Strafe dafür vorgesehen ist, hängt von der jeweiligen Gesellschaftsform ab: „Die so genannten zehn Gebote sind eigentlich Lebensgesetze eines vor 3.000 Jahren lebenden Nomadenstammes“, sagt der Rechtssoziologe Horst Herrmann. „Die mussten versuchen, bestimmte Regeln einzuhalten, damit es nicht Mord und Totschlag in ihren Zelten gab.

Am 9. Mai 1969 berät der Deutsche Bundestag in Bonn über ein neues Strafrecht. Zur Diskussion steht unter anderen der Paragraph 172, der noch aus dem Strafgesetz von 1871 stammt. Darin wir der Ehebruch behandelt. Ein Verhalten, das der CDU-Abgeordnete Hans Würmeling als „sozial schädlich“ bewertet: „Wer die Strafbarkeit des Ehebruchs aufhebt, hält wohl nachträglich die immerhin 1.365 Bestrafungen wegen Ehebruchs in den Jahren 58 bis 66 nicht für richtig.“ Justizminister Horst Ehmke (SPD) entgegnet: „Die Frage ist, ob die Vorschrift zur Strafbarkeit des Ehebruchs zur Intaktheit der Ehe beiträgt.“ Das Aufbegehren der 68er-Generation mit Flower Power, Sexrevolte („Wer zweimal mit der selben pennt, gehört schon zum Establishment!“) und Oswalt Kolles Aufklärungsfilme zeigen Wirkung: Der Antrag des Abgeordneten Würmeling, den Ehebruch als Straftatbestand im Gesetzbuch zu belassen, wird vom Parlament abgelehnt.

Quelle:

Wohin führt das ganze??

Ich zitier mal aus einem mir vorliegenden Urteil

Die Zeugin hat sachlich und in Übereinstimmung mit dem …das Scheitern der gemeinsamen Ehe geschildert und hierbei auch ihre eigenen Anteile, insbesondere die Untreue gegenüber ihrem Ehemann offenbart.

Nix, mit „War nur Freundschaft“!
Ja leidtragende sind nur die Kinder!

Geschrieben von Thomas am 12. August 2009 | Abgelegt unter Ungerechtigkeit,Zeitgeschehen | Keine Kommentare

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