Tagesarchiv für den 1. Juni 2011

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Schwanennews

„uns geht es gut! Wir lernen fleißig von unseren Eltern.“

alle sieben - mit Schwanenvater


"nu bin ich schon eine ganze volle Woche alt"

„Ach – was uns gar nicht gefällt, wenn die Zweibeiner (Menschen) die leckeren Haferflocken anstatt ins Wasser zu werfen, an Land ausschütten! Das zieht so schwarze Vierbeiner an, denen wir das Futter neiden!“

Nein - das ist keine gute Idee!

Geschrieben von Thomas am 1. Juni 2011 | Abgelegt unter Schwäne,Weißensee | Keine Kommentare

Aussichten

Nachdem gestern weiterhin die Bäume „heruntergeschnitten wurden“….

Baumschnittarbeiten - 31.05.2011

ergibt sich heute ein häßliches Bild!

Bäume nach Baumschnitt - 1.Juni 2011 - ziemlich grausam der Blick auf die Schwarzahorn - nix mehr mit Misteln


Wer noch einen Blick auf die zerschnittenen Bauteile werfen möchte – noch liegen die zerschnittenen Stämme am See.

Geschrieben von Thomas am 1. Juni 2011 | Abgelegt unter Weißensee | 1 Kommentar

Sind Fische stumm und taub?

Haben Tiere Gefühle? Nicht erstaunt, aber doch interessant das, was heute bei wissenschaft.de zu lesen ist:

Raubfische überhört

Zu viel Kohlendioxid macht Fische taub

Fische in saurem Wasser hören ihre Feinde nicht mehr: Diesen seltsam anmutenden Zusammenhang hat jetzt ein internationales Forscherteam an jungen Clownfischen festgestellt. Hintergrund: Kohlendioxid in der Atmosphäre sorgt nicht nur für den Treibhauseffekt, sondern löst sich auch im Meerwasser und macht es dadurch sauer. Für ihre Studie zogen die Wissenschaftler Versuchstiere unter Wasserbedingungen auf, wie sie nach Berechnungen Mitte und Ende des Jahrhunderts in den Weltmeeren herrschen werden. Diese Fische zeigten den Ergebnissen zufolge keine Fluchtreaktionen auf Unterwassergeräusche, die von Raubfischen stammen. Frühere Studien haben bereits gezeigt, dass ein hoher Kohlendioxidgehalt den Geruchsinn von Fischen beeinträchtigt. Die neuen Ergebnisse der Forscher um Stephen Simpson von der University of Bristol lassen nun vermuten, dass niedrige PH-Werte die Entwicklung des Sinnessystems der Fische generell schädigt.

Wie wichtig der Hör-Sinn für Fische ist, erklärt Friedrich Ladich von der Universität Wien: „Sie sind weder taub noch stumm, wie viele glauben“, betont er. Tatsächlich wird unter Wasser gequietscht, gegrunzt und geknurrt. „Die Ohren der Fische sind den unseren sogar prinzipiell ähnlich“, sagt Ladich, „nur Ohrmuscheln haben sie eben keine.“ Im Prinzip müsse man sich die Lautkulisse unter Wasser ganz ähnlich vorstellen wie über Wasser, so Ladich. Auch Fische nutzen Laute, um ihr Revier zu verteidigen, Partner anzulocken oder eben Feinde zu erkennen.

Für ihre Untersuchungen hatten die Forscher einen Teil der Clownfisch-Babys zur Kontrolle unter heutigen Bedingungen aufgezogen. Bei den anderen Versuchsgruppen wurde dem Wasser dagegen soviel Kohlendioxid zugefügt, bis das errechnete Niveau für 2050 und 2100 erreicht war. „Für die Verhaltensuntersuchungen nutzten wir ein Unterwasser-Lautsprechersystem in den Labor-Aquarien“, erklärt Simpson. Damit beschallten die Wissenschaftler die Fische aller Versuchsgruppen mit den typischen Geräuschen eines von Raubfischen bevölkerten Korallenriffs.

„Unter heutigen Bedingungen aufgezogene Fische schwammen weg vom Raubfisch-Geräusch“, berichtet Simpson. „Doch Clownfische, die mit dem Kohlendioxidgehalt von 2050 und 2100 aufgewachsenen waren, zeigten diese Reaktion nicht“, so der Biologe.

Wie gut Fische in der Lage sind, sich an neue Umweltbedingungen anzupassen, sei nicht bekannt, sagt Simpson. Im Vordergrund der öffentlichen Diskussion stehen zwar die Effekte auf das Klima, doch die Studie zeige, dass „die steigenden Kohlendioxid-Werte auch auf die Lebensgemeinschaften im Meer verheerende Wirkungen haben können“.

Stephen Simpson von der University of Bristol et al.: „Biology Letters“, doi:10.1098/rsbl.2011.0293

wissenschaft.de – Martin Vieweg

Geschrieben von Thomas am 1. Juni 2011 | Abgelegt unter Wissenschaft | Keine Kommentare

die Sache mit dem Schlichtkleid

Gelesen hatte ich es ja schon öfters mal, dass die Erpel auch ins Schlichtkleid wechseln, nur gesehen hatte ich es noch nie. Besonders bei den Stockenten war ich ganz erstaunt, als ich beim Erstellen der Info-Seite in einem Artikel darauf gestoßen bin, dass auch die Stockenten ins Schlichtkleid wechseln:

Am gelben Schnabel kann man die Erpel auch im Schlichtkleid erkennen, wenn sie sich sonst kaum noch vom Weibchen unterscheiden.

Das ist mir in all den Jahren noch nie aufgefallen, da wir hier am See auch im härtesten Winter zahlreiche Erpel bei den Stockenten am See haben, die das normale Gefieder tragen. Aber dann ist mir vor einiger Zeit ein Erpel aufgefallen, der anders ist. Erst war es nur die Schnabelform, er sah aus, als habe er sich den Schnabel vorne gestoßen und irgendwie war das Gefieder anders.

zehn Tage später sieht der gleiche Erpel schon so aus:

er hat das Schlichtkleid schon fast komplett angenommen.

Gleichzeitig sehe ich immer mehr Erpel an der Futterstelle, die ebenfalls ins Schlichtkleid zu wechseln scheinen. Warum ist mir dies all die Jahre nicht aufgefallen? Und warum waren über den Winter trotzdem noch zahlreiche Erpel im normalen Kleid?

Außerdem haben wir vor einigen Tagen einen Erpel der Mandarinenten gesehen, der ebenfalls ins Schlichtkleid wechselt – nun sieht er so aus:

hintenrum sieht er nun fast so aus, wie ein ganz normaler Erpel der Stockenten.

Erst dachte ich, er habe hinten das Gefieder schon so weitreichend gewechselt, aber wenn man sich ein Bild von einer Mandarinente im Hochzeitskleid ansieht, fällt auf, dass es nur das leuchtend orange Segel ist, was er scheinbar eingeklappt hat und auch um den Kopf rum sieht er nun etwas anders aus.

Interessant, was man so alles sieht, wenn man mit offenen Augen durch die Natur geht.

Geschrieben von Jule am 1. Juni 2011 | Abgelegt unter Weißensee | 3 Kommentare