Gerste schmeckt gut

Für Schwäne in der freien Wildbahn wäre es wohl unvorstellbar, beim Bäcker vorbeizuschauen 😉 – aber da das Landgebiet auf dem sich unsere „Parkschwäne“ aufhalten immer und immer kleiner gemacht werden – von uns Menschen – ist es wohll nötig, den Schwänen bei der Aufzucht der Jungen unter die Arme zu helfen. Oder sagt man hier lieber unter den Schnabel zu helfen ? 😉
Heute gab es das erste Mal ein paar Gerste…

Thomas 20. September 2011 Schwäne,Weißensee 4 Kommentare Trackback URI Kommentare RSS

4 Kommentare zu “Gerste schmeckt gut”

  1. Martinaam 3. Oktober 2011 um 15:47 Link zum Kommentar

    Besonders gut rutschen die Getreidekörner, wenn man sie vorher eine Weile einweicht. Ich habe damit in Hamburg bei Blässhühnern wahre Begeisterungsstürme hervorgerufen. Grau- und Kanadagänse fanden eingeweichte ganze Weizenkörner auch nicht übel. Bei Schwänen habe ich noch keinen Versuch gemacht.
    Wenn Gänse ins Feld fliegen fressen sie dort auch gerne herumliegende Getreidekörner. Ich habe es noch nie gesehen, aber schon von anderen Beobachtern gehört.

    Eine Frage an Horst: Fressen Schwäne auch im Feld Getreidekörner nach der Ernte?

  2. CICONIA-Horstam 3. Oktober 2011 um 20:01 Link zum Kommentar

    Auf Getreidefelder fliegen Höckerschwäne nicht,obwohl sie sehr gern Getreide fressen,besonders Mais.

    Leider werden die Getreidefelder schon wenige Tage nach dem Abernten wieder umgebrochen,da haben auch die Gänse wenig Chancen,außerdem bleibt ohnehin kaum ein Körnchen liegen durch die moderne Technik.

    Auf den Maisfeldern bleibt da schon eher mal etwas liegen,aber da gibt es bei der Landung und dem Start sicher Probleme,besonders für die Schwäne durch die ca. 30 cm hohen Stoppeln.Ich habe sie noch nie auf Maisfeldern erblickt.

    Aber im Winter fliegen die Schwäne auf die Rapsfelder,den Winterweizen und die Wintergerste und tun sich dort gütlich,wenn die Weiher und Teiche zugefroren und die Isar nur wenig Futter bietet.Sie wissen sich schon zu helfen!Den „Dreh“ haben sie schon seit Jahrzehnten drauf und die Jungen lernen es von den Alten.

    Heute sind die ersten drei Jungschwäne auf der Isar bei Dingolfing in die Schwanenstube zugeflogen,jeweils mit ihrem Elternpaar,die sie dorthin überführt haben.War ein sehr schlechtes Schwanenjahr denn in anderen Jahren kommen die Eltern mit mehr Jungen hier an.Muß sie demnächst bezüglich der Beringung mal aufs „Korn“ nehmen.

    CICONIA-Horst

  3. Juleam 3. Oktober 2011 um 20:45 Link zum Kommentar

    @Horst

    Heute sind die ersten drei Jungschwäne auf der Isar bei Dingolfing in die Schwanenstube zugeflogen,jeweils mit ihrem Elternpaar,die sie dorthin überführt haben.

    Jungvögel von diesem Jahr?

    Unsere sind gerade erst mal bei den Flugübungen – sie trainieren immer noch den Start und heben noch nicht ab.

    Wann sind die Jungschwäne denn dann geschlüpft?

  4. CICONIA-Horstam 3. Oktober 2011 um 21:05 Link zum Kommentar

    Ja,Jule,die dürften in dem ersten Maidrittel geschlüpft sein.

    Es sind keine hiesigen Jungschwäne,sondern zugeflogene mit ihren Eltern.
    Die hier geschlüpften Jungschwäne können auch noch nicht fliegen,das wird noch drei Wochen dauern!

    CICONIA-Horst

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