„Wir müssen die Jungschwäne wegbringen, denn die können nicht fliegen“

immer wieder hört man diese „Ausrede“ für das Eingreifen ….
nun für alle, die diese „Ausrede“ gern nutzen wollen – hier das erste von uns geschossene „Beweisfoto“ von diesem Jahr – dreieinhalb Runden sind sie heute am Stück geflogen ….

Thomas 3. Oktober 2012 Schwäne,Weißensee 4 Kommentare Trackback URI Kommentare RSS

4 Kommentare zu “„Wir müssen die Jungschwäne wegbringen, denn die können nicht fliegen“”

  1. Juleam 3. Oktober 2012 um 11:48 Link zum Kommentar

    wie uns erzählt wurde, sind sie auch am Vortag mehrfach geflogen. Eine Beobachterin berichtete sogar von mehreren Runden – auf Baumhöhe!

  2. CICONIA-Horstam 12. Oktober 2012 um 21:05 Link zum Kommentar

    JUNGSCHWÄNE KÖNNEN MIT 18 – 20 WOCHEN FLIEGEN!!

    DAS IST ANFANG OKTOBER BIS MITTE OKTOBER DER FALL.

    GANZ KONKRETE ANFRAGE:

    VOR WEM MÜSSEN SIE WEGGEBRACHT WERDEN?

    CICONIA-Horst

  3. Juleam 13. Oktober 2012 um 15:01 Link zum Kommentar

    VOR WEM MÜSSEN SIE WEGGEBRACHT WERDEN?

    Hier ist von den besorgten Tierfreunden der brutale Vater gemeint. Im Blog von Herrn Schwenk finden wir einen Augenzeugenbericht, der klar macht, warum auch Leute, die ansonsten für den Lauf der Natur sind, zu der Ansicht kommen können, dass man die Jungschwäne zu ihrem eigenen Schutz wegbringen muss.

    Anfang 2012 hat es hier am See heftige Kontroversen darum gegeben, ob es sinnvoll ist, die Jungschwäne von Menschenhand aus dem elterlichen Revier zu entfernen. Begründung der Befürworter – hier.

    Scheinbar herrscht zu diesem Thema immer noch keine Einigkeit. Bei der „Rettungsaktion“ mit dem Herrn von der Nabu (den Angelhaken aus dem Schwanenfuss zu entfernen) sagte der Herr zuerst, es gäbe keinen Grund. Später erzählte er, man müsse doch etwas tun, denn hier wären wir viel zu dicht in der Stadt und die Schwäne kämen hier nicht allein weg.

    Einige andere Schwanenfreunde argumentieren ebenfalls mit der mangelnden Startbahn.

    Hierzu fällt mir dann immer wieder die Situarion am Ober-, Oranke- und Faulen See ein, wo es ein Schwanenpaar gibt, das immer wieder zwischen den Seen wechselt. Wenn wir uns die Umgebung vom Faulen See ansehen – wo das Paar in diesem Jahr sogar erfolgreich gebrütet haben soll – dann fällt auf, dass hier noch weniger eine Startbahn vorhanden ist, denn der See ist dicht mit Schilf zugewachsen und rund herum ist dichter Wald. Hinter dem Wald kommt auf beiden Seiten eine stark befahrene Staße. Wenn es den Schwänen dort also möglich ist, vom Faulen See aus immer wieder zu anderen Seen in der Umgebung zu starten, dann sollte unser Weißer See sicherlich keine Hürde für unsere Schwäne darstellen…

  4. CICONIA-Horstam 16. Oktober 2012 um 22:31 Link zum Kommentar

    JUNGE HÖCKERSCHWÄNE ERREICHEN DIE FLUGFÄHIGKEIT MIT 18 – 20 WOCHEN.DAS IST ANFANG BIS MITTE OKTOBER DER FALL!

    Dabei werden sie von ihren Elterntieren bei ihren ersten Ausflügen aus dem Revier geführt – und nicht etwa vertrieben – wie man es hier öfters zu lesen bekommt.Die Elterntiere sorgen durch ihre Revierumflüge mit ihren Jungen dafür,daß sie die nähere Umgebung kennenlernen und Kontakt zu den Schwanenestuben finden um sich später selbst etablieren zu können;der Weg zur Selbständigkeit im künftigen Schwanenleben.

    Verlassen die Jungschwäne oder einer von ihnen zu Beginn der neuen Brutsaison (Januar/Februar) nicht rechtzeitig das elterliche Brutrevier so werden sie vom ELTERNPAAR – d.h. also auch von der SCHWANENMUTTER! und nicht nur vom angeblich BRUTALEN SCHWANENGANTER – aus ihrem Brutrevier VERBISSEN!Dieses VERBEISSEN aus dem Revier der Eltern ist keine letal bedrohliche Handlung der Elterntiere für ihre Jungen sondern eine ultimative Aufforderung ihr Brutrevier nunmehr zu verlassen.

    Zu dem immer wieder aufgetischten MÄRCHEN von der erforderlichen LANGEN STARTBAHN DER SCHWÄNE um fliegen zu können habe ich mich hier und anderenortes schon mehrfach geäußert,so daß hier weitere Ausführungen übereflüsssig sind.

    CICONIA-Horst

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