Muss man es sehen, um glauben zu können?

„Ich bin in den Weltraum geflogen, aber Gott habe ich dort nicht gesehen.“
Von der Sowjetpropaganda dem Kosmonauten Juri Gagarin in den Mund gelegt, der am 12. April 1961 als erster Mensch die Erde umkreiste

Ich habe heute Nacht einen Vortrag gehört, indem folgende Geschichte eingearbeitet war, zwar noch ausgeschmückt, aber…:

Es war einmal eine große Mäusefamilie. Die lebte in einem herrlichen Klavier.

Ihre kleine Welt war oft erfüllt von wunderbarer Musik. Die Mäuse genossen die Musik und machten sich Gedanken darüber, von wem die schönen Klänge wohl stammten. Sie dachten da muß es einen Klavierspieler geben, den sie zwar nicht sehen konnten, der aber ihnen doch hörbar nahe war.

Eines Tages wagte sich eine Maus weiter nach oben in das Klavier. Und da entdeckte sie das Geheimnis der Musik. Metalldrähte von unterschiedlicher Länge zitterten, und durch ihre Schwingungen entstanden die Töne. So mußten die Mäuse ihren alten Glauben an den Klavierspieler aufgeben. Metalldrähte erzeugten die schöne Musik, die wunderbaren Klänge.

Einige Zeit später brachte eine andere Maus noch neuere Erkenntnisse mit. Kleine Filzhämmerchen sprangen und tanzten auf den Drähten und erzeugten die Schwingungen und damit die Musik. Nun war der alte Glaube überholt, und die Mäuse wohnten in einer aufgeklärten, wissenschaftlich durchschaubaren Welt.

Aber der Klavierspieler machte auch weiterhin seine wunderbare Musik.

Wie sieht es bei MIR aus? Glaube ich den Tatsachen, die die Wissenschafts-„Mäuse“ feststellen und beweisen können, und ist deswegen mein Glaube Wissen, dass es einen Schöpfer gibt, getrübt oder sogar „abgetötet“??

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