Spendenaufrufe und Verkauf von Kirchen

Der Film, über den ich vorgestern geschrieben hatte – „das Kloster bleibt im Dorf“ – läßt mich gedanklich nicht los.

Warum wird ein Kloster verkauft und zu etwas „weltlichem“ weil es „nicht mehr wirtschaflich“ ist??

Ist ein Kloster nicht Gott geweiht – und damit SEIN Eigentum? Kann man es Gott wieder wegnehmen, nur weil man meint, es nicht mehr zu benötigen?
Ich bin der Meinung – nein – ein Gott geweihtes Gebäude gehört IHM und wer es verkauft, bestieht Gott damit!!!!

Noch frecher ist, dass viele Religionen noch dazu regelmäig zu Spenden aufrufen -besonders um die Weihnachtszeit – und dann damit „locken“ dass man einen Teil ja von der Steuer absetzen kann.
Habe extra noch einmal in die Bibel geschaut und danach gesucht:
also ja, zum Bau des ERTSTEN Heiligtums – der Bundeslade – gab es einen Spendenaufruf!
Aber die Bundeslade wurde NICHT verkauft um eine größere zu bauen – nein! David hatte vor ein Haus für seinen Gott zu bauen und sparte deshalb SELBER das benötigte Material aus seiner eigenen Schatzkammer! Aufgrund seines Vorbildes – und NICHT mit einem Spendenaufruf!! – gaben die Fürsten usw. noch vieles freiwillig dazu (Siehe 1.Chronika 29 Vers 1-9). Man gab aus FREUDE

Dann Jahre später, war der Tempel heruntergekommen. Nein, er wurde wieder nicht verkauft! um einen neuen zu bauen! Sondern Joas und Josis ließen diesmal wirklich Spendenaufrufe durchs Land gehen – und die angesprochenen Personen hatten ja Jahrzehntlang keine Opfer in den Tempel gebracht – und konnten so „das in den Jahren gesparte Geld nachträglich Gott darbringen“. (nachzulesen in 2.Chronika 24:4-14).

WENN Gottes Segen verloren geht, dann weil man sich an SEINEM Eigentum vergreift. Im Film werden die vier Ordensschwestern „aus dem Kloster geworfen“ – obwohl ihre Arbeit benötigt wird UND der Erlös aus ihrer Arbeit die Ausgaben für das Kloster tragen würde. Ich denke es gibt NIEMALS einen Grund, ein Kloster oder ähnliches zu verkaufen – den der Eigentümer ist kein Mensch sondern der Allmächtige – und er kann dafür sorgen – vorrausgesetzt die Mittel werden nicht zweckentfremdet.

Thomas 25. Dezember 2015 Religion Ein Kommentar Trackback URI Kommentare RSS

Ein Kommentar zu “Spendenaufrufe und Verkauf von Kirchen”

  1. Juleam 30. Januar 2016 um 20:56 Link zum Kommentar

    Hier können wir uns den Film übrigens auf YouTube ansehen:

    Das Kloster bleibt im Dorf

Einen Kommentar schreiben

Du musst angemeldet sein, um kommentieren zu können.