„Doch ihr habt mir nicht gehorcht. Wie konntet ihr das tun?“

Aber ihr habt meiner Stimme nicht gehorcht. Was habt ihr da getan!
Elberfelder 1871 – Richter 2,2

Aber ihr hörtet (ja) nicht auf meine Stimme, als ihr dies tatet.
Septuaginta Deutsch – Richter 2:2

Ihr habt nicht getan, was ich von euch wollte. Warum Leute? Was war da los? Wie konntet ihr nur so draufkommen?
VolxBibel – Richter 2,2

Erinnerst du dich an Genesis – die ersten Kapitel? : „Wo bist du?“ „Wer hat dir gesagt…“ „Wo ist dein Bruder?“
Immer und immer wieder Fragen – von Seiten Jehovahs zu den Menschen! Wow!
Wenn wir den Vers 1 uns anschauen – stellt sich die Frage: WER spricht dort? Wenn wir den Vergleich mit den Worten Jehovahs in Kapitel 1 betrachten, wird schnell klar: diesmal spricht Jehovah nicht „indirekt“ über die „Kleidung des Hohenpriesters“ – also nicht durch Licht – sondern diesmal erscheint ER als Mensch – um mit Seinem Volk zu sprechen.

Aber wie wäre unsere Reaktion, wenn Jehovah uns fragt: „Wie konntest du das tun?“ ??? Haben wir uns angewöhnt mit „Erklärungen“ und „Entschuldigungen“ zu antworten? So wie Adam & Eva und Kain….
Wie reagierten die angesprochenen Menschen in Richter 2? Lesen wir Vers 4! „das Volk weinte“.
Und warum? Weil Jehovah in Vers 3 mitgeteilt hatte, dass ER Seinen Schutz wegnehmen würde.
Und Tränen als Antwort? Ist DAS nicht „Gottgewollte Traurigkeit“??

Die Vertreterversammlung des Volkes läßt die Botschaft Gottes nicht kalt: Das Volk … weinte. Es gibt sehr verschiedene Tränen: Selbstmitleid, daß es einem so schlecht geht, weil man den Helfer verprellt hat, gepaart mit Angst vor dem, was kommen mag. Dies sind ihre Tränen. Sie nützen nichts. Dagegen stehen die Bußtränen aus dem Bewußtsein heraus, Gott wehgetan zu haben, verbunden mit der Bitte um Vergebung. Diese Tränen bewegen das Herz Gottes zur Vergebung. Von Buße spüren wir hier nichts. Darum nahm das »Schicksal« seinen Lauf.

Wuppertaler Studienbibel

Wie sieht das bei uns aus? Selbstmitleid? Angst vor dem, was kommen wird? Gehen wir deshalb regelmäßig zum „Gottesdienst“? Oder wollen wir wirklich ein persönliches Verhältnis zu Jehovah???

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