1.Chronika


Jerusalem

Thomas 22. August 2009 72 Kommentare Trackback URI Comments RSS

72 Kommentare zu “1.Chronika”

  1. Juleam 25. August 2009 um 11:52 Link zum Kommentar

    1. Chronika 1 – 3

    In den ersten Kapiteln wird nochmal die Geschlechtslinie aufgeführt. Nur bei ganz wenigen Namen kommt eine kurze Erläuterung, was wir mit der erwähnten Person verbinden sollten.

    Erinnern wir uns noch an sie?

    1. Chronika 1:10

    Und Kusch seinerseits wurde der Vater Nịmrods. Er war es, der den Anfang machte, ein Gewaltiger auf der Erde zu werden.

    Nimrod wird namentlich erwähnt – als jemand, der Schechtes tat.

    1. Chronika 2:3-4

    Die Söhne Judas waren Er und Ọnan und Schẹla. Die drei wurden ihm von Schụas Tochter, der Kanaanịterin, geboren. Und Er, der Erstgeborene Judas, wurde böse in den Augen Jehovas, so daß er ihn zu Tode brachte. 4 Und Tạmar, seine Schwiegertochter, war es, die ihm Pẹrez und Sẹrach gebar. Die Gesamtzahl der Söhne Judas war fünf.

    Tamar wird namentlich erwähnt. Als die Frau, die Juda Nachkommen erweckte. Erinnern wir uns noch an sie und die Fragen, die ihr Handeln aufgeworfen hatte?

    Brachte Tamar ihren Männern wirklich Pech?
    handelte Tamar unsittlich?
    ergänzender Stoff zu Tamar, deren Handeln Fragen aufwirft

    Wie war das noch mit dem Schein, der gegen sie sprach? Wie sah Jehova die Dinge?

  2. Juleam 25. August 2009 um 11:55 Link zum Kommentar

    1. Chronika 2:7

    Und die Söhne Kạrmis: Ạchar, der Israel in Verruf brachte, der einen Akt der Untreue beging hinsichtlich des Banngutes, das der Vernichtung geweiht war.

    Achar wird namentlich erwähnt. Erinnern wir uns noch daran, welche weitreichenden Auswirkungen sein Handeln auf das ganze Volk hatte?

    Hier noch einige Gedanken, die ich vor ein paar Jahren an den Rand meiner Studienbibel zu „Achan“ geschrieben hatte:

    „Jehova wollte das Banngut für sich, es sollte heilig sein. Ein Erstling, denn es war die erste Stadt. Achan beraubte also Jehova. Dies war ein Akt der Untreue und Respektlosigkeit und Achan gab es erst zu, als es nicht mehr zu verheimlichen war (Josua 7:1-26).“

    Können wir persönlich etwas für uns heute daraus lernen??

  3. Juleam 25. August 2009 um 11:59 Link zum Kommentar

    Interessant hier auch die Fußnote dazu, was der Name Achar bedeutet:

    „Betrübnis, Betrübender, Verursacher von Schwierigkeiten (Trübsal), Verwirrer“. Es wird darauf hingewiesen, dass er in Josua 7:1,18 Achan noch genannt wurde.

    Wir wissen ja, dass Jehova ab und an die Namen von Personen änderte, weil sie eine bestimmte Bedeutung hatten.

    So steht in der Bibel, dass der Sohn von Kusch Nimrod sei. Wenn wir sehen, welche Bedeutung dieser Name hat (ein gewaltiger Jäger im Widerstand gegen Jehova), dann wissen wir, dass sein Vater ihn wohl ursprünglich anders genannt hatte.

    Wenn Jehova unseren Namen ändern würde, weil er zu uns und unserer Person besser passt – welchen würde er wohl für mich aussuchen?

    Ich selbst habe mir Ende 2006 einen ausgesucht, der für ich persönlich eine ganz besondere Bedeutung hat – Jariba. Und seither bin ich stets bemüht, mich auch so zu verhalten, dass Jehova diese (eigenmächtige) Namensänderung gutheissen kann.

    Wie steht es mit dir?

    Welchen Namen würde Jehova DIR geben?

  4. Juleam 25. August 2009 um 12:01 Link zum Kommentar

    1. Chronika 3:1-9

    Und dies wurden die Söhne Davids, die ihm in Hẹbron geboren wurden: der Erstgeborene Ạmnon, von Ahinọam, der Jesreëlịterin, der zweite Daniel, von Abigail, der Karmelịterin, 2 der dritte Ạbsalom, der Sohn Maachas, der Tochter Tạlmais, des Königs von Gẹschur, der vierte Adonịa, der Sohn Hạggiths, 3 der fünfte Schephạtja, von Ạbital, der sechste Jịthream, von seiner Frau Ẹgla. 4 Es wurden ihm in Hẹbron sechs geboren; und er regierte dort sieben Jahre und sechs Monate lang, und er regierte dreiunddreißig Jahre lang in Jerusalem.

    5 Und diese wurden ihm in Jerusalem geboren: Schimẹa und Schọbab und Nathan und Sạlomo, vier von Bathsẹba, der Tochter Ạmmiëls, 6 und Jịbhar und Elischạma und Eliphẹlet, 7 und Nọgah und Nẹpheg und Japhịa, 8 und Elischạma und Eljạda und Eliphẹlet, neun, 9 alles Söhne Davids außer den Söhnen der Nebenfrauen, und Tạmar, ihre Schwester.

    Wenn man bedenkt, wieviele Söhne König David hatte und das wievielte Glied in dieser Reihe Salomo erst ist. Ist das dann nicht verwunderlich, dass Jehova ihn für den Thron bestimmt hatte – wo doch in der damaligen Zeit der Erstgeborene alles erbte?

  5. Juleam 25. August 2009 um 12:13 Link zum Kommentar

    1. Chronika 4 – 6

    1. Chronika 4:9-10

    Und Jạbez wurde ehrenwerter als seine Brüder; und seine Mutter war es, die ihm den Namen Jạbez gab, indem [sie] sagte: „Ich habe ihn im Schmerz geboren.“ 10 Und Jạbez begann den Gott Israels anzurufen, indem [er] sprach: „Wenn du mich ganz bestimmt segnen und mein Gebiet tatsächlich erweitern wirst und es sich erweist, daß deine Hand wirklich mit mir ist, und du [mich] wirklich vor Unglück bewahrst, damit es mich nicht verletzt —“ Demgemäß führte Gott [herbei], was er erbeten hatte.

    Jabez?

    Kann ich mich garnicht mehr dran erinnern. Der muss irgendwie bei mir untergegangen sein.

    1 Chronika 5:1-2

    Und die Söhne Rụbens, des Erstgeborenen Israels — denn er war der Erstgeborene; aber dafür, daß er die Lagerstätte seines Vaters entweiht hatte, wurde sein Erstgeburtsrecht den Söhnen Josephs, des Sohnes Israels, gegeben, so daß er im Geschlechtsregister nicht für das Recht des Erstgeborenen eingetragen werden sollte. 2 Denn Juda selbst erwies sich unter seinen Brüdern als überlegen, und der zum Führer [Bestimmte] war aus ihm; aber das Erstgeburtsrecht gehörte Joseph

    Dies ist also z.B. ein Grund, warum jemand sein Erstgeburtsrecht auch gegen seinen Willen verlieren konnte.

    Wir erinnern uns, Esau hatte das seine ja verkauft. Es war seine Entscheidung gewesen.

    war Rebecka’s List für Jehova ok?
    “Unser geistiges Erbe schätzen” Drama um Jakob und Esau von der Gesellschaft
    das Erstgeburtsrecht durch List erhalten?
    wie sich unser Umgang auf uns auswirkt

    Ruben hatte sich selbst nicht bewußt entschieden. Es wurde ihm von Jehova aberkannt, weil er sich schmählich seinem Vater gegenüber verhalten hatte und so musste er die Konsequenen für sein Tun tragen.

    Warum handelte Jehova so?

    Hatte das mit dem verheissenen Samen zu tun? Dass die Geschlechtslinie dahin sauber blieb?

    Es hatte in allen Generationen gute und schlechte Menschen gegeben. Jehova wählte immer „das kleinere Übel“.

  6. Juleam 25. August 2009 um 12:16 Link zum Kommentar

    Freud und Leid liegen so nahe beieinander. Der eine wird gelobt, der andere getadelt Aber letztendlich ereilt beide das selbe Schicksal.

    1. Chronika 5:18-22

    Was die Söhne Rụbens und die Gadịter und den halben Stamm Manạsse betrifft, von denen, die tapfere Leute waren, Männer, die Schild und Schwert trugen und den Bogen spannten und im Krieg geübt waren, waren es vierundvierzigtausendsiebenhundertsechzig, die zum Heer auszogen. 19 Und sie begannen gegen die Hagrịter und [gegen] Jẹtur und Nạphisch und Nọdab Krieg zu führen. 20 Und es wurde ihnen wider sie geholfen, so daß die Hagrịter und alle, die mit ihnen waren, in ihre Hand gegeben wurden, denn zu Gott riefen sie im Krieg um Hilfe, und er ließ sich zu ihren Gunsten erbitten, weil sie auf ihn vertrauten. 21 Und sie konnten ihren Viehbestand gefangennehmen, ihre Kamele, fünfzigtausend, und Schafe, zweihundertfünfzigtausend, und Esel, zweitausend, und Menschenseelen, hunderttausend. 22 Denn da waren viele, die erschlagen gefallen waren, weil es vom [wahren] Gott aus[ging], daß gekämpft wurde. Und sie wohnten weiterhin an ihrer Stelle bis zur Zeit des Exils.

    Zuerst werden sie für ihr Gottertrauen gelobt. Aber dann bauen einige Mist und alle anderen müssen mit darunter leiden:

    1. Chronika 5:23-26

    Was die Söhne des halben Stammes Manạsse betrifft, sie wohnten in dem Land von Bạschan bis Baal-Hẹrmon und Sẹnir und zum Berg Hẹrmon. Sie selbst wurden zahlreich. 24 Und dies waren die Häupter des Hauses ihrer Vorväter: Ẹpher und Jịschi und Ẹliël und Ạsriël und Jeremia und Hodạwja und Jạchdiël, Männer, die tapfere, starke Leute waren, Männer von Ruhm, Häupter des Hauses ihrer Vorväter. 25 Und sie begannen gegenüber dem Gott ihrer Vorväter treulos zu handeln und hatten dann unsittlichen Verkehr mit den Göttern der Völker des Landes, die Gott vor ihnen her vertilgt hatte. 26 Demzufolge erregte der Gott Israels den Geist Puls, des Königs von Assyrien, ja den Geist Tịlgath-Pilnẹsers, des Königs von Assyrien, so daß er die von den Rubenịtern und von den Gadịtern und vom halben Stamm Manạsse ins Exil führte und sie nach Hạlach und Hạbor und Hạra und an den Fluß Gọsan brachte, [damit sie dort blieben] bis auf diesen Tag.

    alle werden gemeinsam ins Exil weggeführt.

    Erkennen wir die Lehre, die wir daraus ziehen können?

    Sind wir uns unserer Verantwortung anderen gegenüber bewußt?

    Sind wir uns darüber im Klaren, dass wir z.B der ganzen Versammlung schaden können, wenn wir ein Doppelleben führen – weil Jehova dann der Versamlung seinen Segen entzieht?

    Ähnlich wie bei Achan

  7. Juleam 25. August 2009 um 12:19 Link zum Kommentar

    1. Chronika 7 – 9

    1. Chronika 8:33-40

    Was Ner betrifft, er wurde der Vater Kischs; Kisch seinerseits wurde der Vater Sauls; Saul seinerseits wurde der Vater Jọnathans und Malkischụas und Abinạdabs und Ẹschbaals. 34 Und Jọnathans Sohn war Mẹrib-Baal. Was Mẹrib-Baal betrifft, er wurde der Vater Michas. 35 Und die Söhne Michas waren Pịthon und Mẹlech und Tarẹa und Ạhas. 36 Was Ạhas betrifft, er wurde der Vater Jehoạddas; Jehoạdda seinerseits wurde der Vater Alẹmeths und Asmạweths und Sịmris. Sịmri seinerseits wurde der Vater Mọzas; 37 Mọza seinerseits wurde der Vater Binẹas, dessen Sohn [war] Rạpha, dessen Sohn Eleạsa, dessen Sohn Ạzel. 38 Und Ạzel hatte sechs Söhne, und dies waren ihre Namen: Ạsrikam, Bọchru und Ịsmael und Scheạrja und Obạdja und Hạnan. Alle diese waren die Söhne Ạzels. 39 Und die Söhne Ẹscheks, seines Bruders, waren Ụlam, sein Erstgeborener, Jẹusch, der zweite, und Eliphẹlet, der dritte. 40 Und die Söhne Ụlams wurden tapfere, starke Männer, die den Bogen spannten und viele Söhne und Enkel hatten, hundertfünfzig. Alle diese waren von den Söhnen Bẹnjamins.

    ein kleines Beispiel des Geschlechtsregisters – am Beispiel von König Saul. Wieviele von den Namen sagen uns was?

    Warum diese Aufzählung? Hatten wir die nicht schon einmal?

    Ja, aber diese hier ist der Stand der Dinge, als das Volk ins Exil geführt wurde.

    1. Chronika 9:1

    Was alle Israeliten betrifft, so wurden sie in das Geschlechtsregister eingetragen; und siehe, sie sind im „Buch der Könige von Israel“ aufgeschrieben. Und Juda selbst wurde wegen seiner Untreue ins Exil nach Babylon geführt.

    Für mich persönlich eigentlich eher uninteressant. Warum wurde dies so akribisch in die Bibel aufgenommen? Um später die Abstammung vom Messias zu belegen.

    Also auch für uns wichtig zu lesen, auch wenn es uns persönlich nicht so vom Hocker reißt.

  8. Juleam 25. August 2009 um 12:24 Link zum Kommentar

    Nun bekommen wir ein Dienstamt näher erklärt – die Türhüter:

    1. Chronika 9:22-32

    Sie alle, die zu Torhütern an den Schwellen auserlesen waren, waren zweihundertzwölf. Sie befanden sich in ihren Siedlungen nach ihrer Eintragung im Geschlechtsregister. David und Samuel, der Seher, hatten diese in ihr Vertrauensamt eingesetzt. 23 Und sie und ihre Söhne waren über die Tore des Hauses Jehovas [gesetzt], nämlich des Hauses des Zeltes, zum Wachdienst. 24 Nach den vier Richtungen kamen die Torhüter [zu stehen], nach Osten, nach Westen, nach Norden und nach Süden. 25 Und ihre Brüder in ihren Siedlungen mußten von Zeit zu Zeit mit diesen zusammen für sieben Tage antreten. 26 Denn im Vertrauensamt gab es vier starke Männer der Torhüter. Sie waren Levịten, und sie hatten die Aufsicht über die Speiseräume und die Schätze des Hauses des [wahren] Gottes. 27 Und rings um das Haus des [wahren] Gottes verbrachten sie stets die Nacht; denn ihnen oblag der Wachdienst, und sie hatten den Schlüssel in Verwahrung, ja [um] Morgen für Morgen [zu öffnen].

    28 Und einige von ihnen hatten die Aufsicht über die Geräte des Dienstes, denn nach der Zahl brachten sie sie stets herein, und nach der Zahl nahmen sie sie jeweils hinaus. 29 Und einige von ihnen waren Männer, die über die Geräte bestellt waren und über alle heiligen Geräte und über das Feinmehl und den Wein und das Öl und das duftende Harz und das Balsamöl. 30 Und einige von den Söhnen der Priester waren Zubereiter der Salbenmischung aus Balsamöl. 31 Und Mattịthja von den Levịten, der der Erstgeborene Schạllums, des Korahịters, war, hatte das Vertrauensamt über das Pfannenbackwerk inne. 32 Und einige von den Söhnen der Kehathịter, ihrer Brüder, hatten die Aufsicht über das Schichtbrot, um es Sabbat für Sabbat zuzubereiten.

    Dies waren die Aufgaben der Türhüter.

    Was können wir daraus lernen?

    „Lernen? Wieso das denn? Reicht es nicht, dass ich mich durch den Stoff quäle? Sind diese ellenlangen Geschlechtsregister nicht bereits langweilig genug? Ich bin schon stolz darauf, es überhaut zu lesen, es schnell hinter mich zu bringen…“

    Wie wir wissen ist die Bibel zu unserer Unterweisung geschrieben:

    1. Korinther 10:6-11

    Diese Dinge nun sind Vorbilder für uns geworden, damit wir nicht Menschen sind, die schädliche Dinge begehren, so wie jene sie begehrten. 7 Werdet auch nicht Götzendiener wie einige von ihnen, so wie geschrieben steht: „Das Volk setzte sich nieder, um zu essen und zu trinken, und sie standen auf, um sich zu vergnügen.“ 8 Laßt uns auch nicht Hurerei treiben, wie einige von ihnen Hurerei trieben, so daß an e i n e m Tag [ihrer] dreiundzwanzigtausend fielen. 9 Laßt uns Jehova auch nicht auf die Probe stellen, wie [ihn] einige von ihnen auf die Probe stellten, so daß sie durch die Schlangen umkamen. 10 Murrt auch nicht, wie einige von ihnen murrten, so daß sie durch den Vernichter umkamen. 11 Diese Dinge nun widerfuhren ihnen fortgesetzt als Vorbilder, und sie sind zur Warnung für uns geschrieben worden, auf welche die Enden der Systeme der Dinge gekommen sind.

    „Aber was kann man denn aus diesem ellenlangen Geschlechtsregister lernen“

    Guckst du hier

    „Und warum sollte mich die Aufgabe der Türhüter interessieren? Die gibt’s doch heute überhaupt nicht mehr. Was sollte ich daraus lernen?“

    Nun, es zeigt uns, dass Jehova ein Gott der Ordnung ist und sein Volk bereits von Anfang an durchorganisiert hatte..

    Warum?

    Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.

    „Ok, aber wie betrifft das denn nun mich ganz persönlich?“

    Nun, wir alle bekommen in den Versammlungen Aufgaben zugewiesen. Wie führen wir diese aus?

    Wie denken wir darüber, wenn wir z.B. mit dem Saalputzen dran sind und der aufsehende Bruder teilt uns ein, die Toiletten zu putzen?

  9. Juleam 25. August 2009 um 12:28 Link zum Kommentar

    1. Chronika 10 – 13

    1. Chronika 10:13-14

    So starb Saul wegen seiner Untreue, mit der er gegenüber Jehova treulos gehandelt hatte hinsichtlich des Wortes Jehovas, das er nicht gehalten hatte, und auch weil er ein Geistermedium ersuchte, sich zu erkundigen. 14 Und bei Jehova erkundigte er sich nicht. Demzufolge brachte er ihn zu Tode und übertrug das Königtum David, dem Sohn Ịsaïs.

    Hier nun wird es wieder interessanter, da das ellenlange Gewirr von Namen, die wir größtenteils nicht kennen und noch weniger aussprechen können, aufgehört hat und nun wieder die Geschichte beginnt.

    Hier nun werden Dinge wiederholt, die wir bereits vor einigen Monaten schon gelesen haben. Warum diese Wiederholungen?

    Nun, hier in Kapitel 10 wird ganz kurz und knapp die Story von König Saul zusammengefaßt. Besonders interessant sind die beiden letzten Verse – denn sie machen uns ganz klar und deutlich, warum Jehova Saul verworfen hatte.

    Was können wir daraus lernen?

    1. hüten wir uns davor, Jehova untreu zu werden und halten stets die Worte Gottes ein
    2. halten wir uns von Geistermedien und Spiritismus als solchem fern
    3. und befragen wir doch bitte unseren Gott, wenn wir uns nicht ganz sicher sind, ob wir richtig handeln

    Wie wir sehen, können wir allein aus eine einzigen Kapitel eine ganze Menge lernen.

  10. Juleam 27. August 2009 um 13:55 Link zum Kommentar

    1. Chronika 14 – 16

    1. Chronika 14:10, 14

    Und David begann Gott zu befragen, indem [er] sprach: „Soll ich gegen die Philịster hinaufziehen, und wirst du sie bestimmt in meine Hand geben?“ Darauf sagte Jehova zu ihm: „Zieh hinauf, und ich werde sie bestimmt in deine Hand geben.“

    Darauf befragte David wiederum Gott, und der [wahre] Gott sagte nun zu ihm: „Du sollst nicht hinter ihnen her hinaufziehen. Biege von der geraden Richtung gegen sie um, und du sollst vor den Bạka-Sträuchern an sie herankommen.

    David befragt Jehova, was er tun soll – und hält sich dann auch daran.

    1. Chronika 15:2-3

    Damals sprach David: „Niemand soll die Lade des [wahren] Gottes tragen außer den Levịten, denn sie sind es, die Jehova erwählt hat, die Lade Jehovas zu tragen und ihm bis auf unabsehbare Zeit zu dienen.“ 3 Dann versammelte David ganz Israel nach Jerusalem, um die Lade Jehovas an ihren Ort hinaufzubringen, den er für sie bereitet hatte.

    David hat aus seinem Fehler gelernt.

    Wir erinnern uns? Als er die Lade das erste Mal nach Jerusalem bringen wollte, brachte Jehova Uria zu Tode, der die Lade davor bewahren wollte, vom Wagen zu fallen.

    Da er Jehovas Handungsweise nicht verstanden hatte, wollte er sie nicht mehr in Jerusalem haben. Er dachte, es sei die Bundeslade, die Unglück bringen würde.

    Nun hat er seinen Fehler erkannt und will es dieses Mal besser machen

    1. Chronika 15:12-15

    und er sprach weiter zu ihnen: „Ihr seid die Häupter der Väter der Levịten. Heiligt euch, ihr und eure Brüder, und ihr sollt die Lade Jehovas, des Gottes Israels, hinaufbringen an den Ort, den ich für sie bereitet habe. 13 Weil ihr [es] das erste Mal nicht getan habt, ist Jehova, unser Gott, gegen uns durchgebrochen, denn wir suchten nicht nach ihm gemäß dem Brauch.“ 14 Da heiligten sich die Priester und die Levịten, um die Lade Jehovas, des Gottes Israels, hinaufzubringen.

    15 Dann begannen die Söhne der Levịten die Lade des [wahren] Gottes zu tragen, so wie es Moses auf Jehovas Wort hin geboten hatte, auf ihren Schultern, mit den Stangen auf sich.

  11. Juleam 27. August 2009 um 13:57 Link zum Kommentar

    1. Chronika 15:29

    Und es geschah, als die Lade des Bundes Jehovas bis zur Stadt Davids kam, daß Mịchal selbst, Sauls Tochter, durchs Fenster hinabblickte und König David dann herumhüpfen und [den Anlaß] feiern sah; und sie begann ihn in ihrem Herzen zu verachten.

    Michal – ein schlechtes Beispiel für uns als Ehefrau.

    Sie konnte sich scheinbar nicht mit ihrem Mann freuen. Im Gegenteil: als sie sah, mit welcher Inbrunst und Hingabe er die Rückkehr der Lade feierte, begann sie sogar, ihn in ihrem Herzen zu verachten.

    Wie ist es mit uns?

    Freuen wir uns mit und für unseren Mann, selbst, wenn er sich für Jehova scheinbar „zum Affen macht“?

    Oder ist uns wichtiger, was andere über ihn denken könnten?

    Wo wären wir an Michals Stelle gewesen?

    Hätten wir wie sie das Ganze nur vom Weiten beobachtet – oder wären wir begeistert mit unserem Mann gezogen, um die Lade zu holen?

    Wie ist es mit uns und unserem Ehepartner? Befinden wir uns geistig auf dem selben Niveau?

    Lieben wir Jehova ebenso bedingungslos wie unser Ehepartner?

    Sind wir mit ihm in der wahren Anbetung vereint?

    Was ist die Basis für unsere Ehe?

    Nur die romantischen Gefühle, die zu Anfang da waren – oder unsere gemeinsame tiefe Liebe zu Jehova??

    Worum drehen sich in der Regel unsere Gespräche?

    Um alltägliche Dinge oder „du hast mal wieder die Zahnpastatube nicht zugemacht“ – oder im Dinge, die wir in der Bibel oder den Publikationen gelesen haben und Gedanken, die uns wegen Jehova und seiner Herrlichkeit durch den Kopf gehen?

    Wie sehen uns unsere Kinder und wie beurteilen sie uns anhand der Gespräche, die wir mit unserem Ehepartner führen?

    Wie sieht uns Jehova – als Einzelne und als Ehepaar?

    Gleichen wir als Ehefrau Michal – oder heben wir uns durch unser Verhalten stark von ihr ab?

  12. Juleam 27. August 2009 um 14:00 Link zum Kommentar

    1. Chronika 16:8-12

    „Dankt Jehova; ruft seinen Namen an,
    Macht seine Taten bekannt unter den Völkern!

    9 Singt ihm, spielt ihm Melodien,
    Befaßt euch mit all seinen wunderbaren Taten.

    10 Rühmt euch in seinem heiligen Namen,
    Es freue sich das Herz derer, die Jehova suchen.

    11 Forscht nach Jehova und seiner Stärke,
    Sucht sein Angesicht beständig.

    12 Gedenkt seiner wunderbaren Taten, die er gewirkt hat,
    Seiner Wunder und der richterlichen Entscheidungen seines Mundes,

    noch mal die Frage von vorhin:

    um was drehen sich in der Regel die Gespräche zwischen uns und unserem Ehepartner?

    Können wir dies auch auf die Gespräche mit unseren Kindern ausweiten?

    1. Chronika 16:13-22

    O Nachkommen Israels, seines Knechtes,
    Ihr Söhne Jakobs, seine Auserwählten.

    14 Er ist Jehova, unser Gott; auf der ganzen Erde sind seine richterlichen Entscheidungen.

    15 Gedenkt seines Bundes selbst auf unabsehbare Zeit,
    Des Wortes, das er geboten hat, auf tausend Generationen hin,
    16 Welchen [Bund] er mit Abraham geschlossen hat,
    Und seines Schwures gegenüber Ịsa·ak.

    17 Und welchen [Schwur] er als eine Bestimmung auch für Jakob bestehenließ,
    Als einen auf unabsehbare Zeit dauernden Bund ja für Israel,
    18 Indem [er] sprach: ‚Dir werde ich das Land Kạnaan geben
    Als die Zuteilung eures Erbes.‘

    19 [Das geschah,] als ihr an Zahl noch wenige wart,
    Ja sehr wenige, und ansässige Fremdlinge darin.

    20 Und sie wanderten beständig umher, von Nation zu Nation
    Und von einem Königreich zu einem anderen Volk.

    21 Er ließ nicht zu, daß irgendeiner sie übervorteilte,
    Sondern ihretwegen wies er Könige zurecht,
    22 [Indem er sprach:] ‚Tastet meine Gesalbten nicht an,
    Und meinen Propheten tut nichts Böses.‘

    Noch ein wichtiger Punkt: ist unsere Familie in der wahren Anbetung vereint?

    Lieben unsere Kinder Jehova genau so sehr, wie wir selbst? Geben wir ihnen ein gutes Beispiel mit unserem Handeln?

    Laufen unsere Kinder nur mit, weil sie wissen, dass wir das von ihnen erwarten – oder haben sie selbst ein persönliches Verhältnis zu ihm entwickelt?

    Was zeigen ihre Taten?

    Worüber reden sie? „Aus der Fülle des Herzens redet der Mund“.

    Womit ist ihr Herz gefüllt?

    Welches Beispiel geben wir selbst ihnen?

  13. Juleam 27. August 2009 um 14:04 Link zum Kommentar

    1. Chronika 16:23-27

    Singt Jehova, ihr alle von der Erde!
    Kündigt von Tag zu Tag die von ihm kommende Rettung an!

    24 Erzählt unter den Nationen von seiner Herrlichkeit,
    Unter allen Völkern von seinen wunderbaren Taten.

    25 Denn Jehova ist groß und sehr zu preisen,
    Und er ist mehr zu fürchten als alle [anderen] Götter.

    26 Denn alle Götter der Völker sind wertlose Götter.

    Was aber Jehova betrifft, er hat ja die Himmel gemacht.

    27 Würde und Pracht sind vor ihm,
    Stärke und Freude sind an seiner Stätte.

    Womit füllen wir den Sinn unserer Kinder? Helfen wir ihnen, Jehova wirklich kennen zu lernen und IHM näher zu kommen?

    Wie könnten wir das tun?

    Wie verbringen wir die Zeit, die wir gemeinsam als Familie eingeplant haben?

    Gehen wir mit unseren Kindern so oft wie möglich in die freie Natur, damit sie sich an dem Wunder der Schöpfung erfreuen können?

    Brauchen wir immer Action um uns herum und suchen daher immer irgendwelche lautstarken Feste und Treffen auf?

    Oder nehmen wir uns Zeit, um in aller Ruhe die Schöpfung zu beobachten?

    Helfen wir unseren Kindern, sich näher mit einzelnen Tieren oder Pflanzen zu beschäftigen?

    Nehmen wir uns die Zeit und setzen uns irgendwo auf eine Wiese oder im Wald auf eine Bank und warten ab, was passiert?

    Vielleicht sehen wir auf einmal einen Hasen, der über den Weg hoppelt oder ein Reh, das scheu auf eine Lichtung tritt. Oder wir können einen Schmetterling oder eine Biene beobachten, die durch die Luft tanzt, wie sie sich an einer Blüte am Necktar laben und dann berauscht weiterfliegt? Vielleicht sitzen wir an einem Teich im Wald und beobachten die Frösche und wie Mücken und Libellen über das Wasser tanzen.

    Verbringen wir gern unsere freie Zeit als Familie so?

    Oder geht es uns mehr darum, andere zu sehen und gesehen zu werden?

    Wenn wir durch einen schönen Park laufen, wie tun wir das dann?

    Schön einen auf show machen und die Kinder brav an der Hand halten – oder lassen wir unsere Kinder laufen und die Wunder der Schöpfung entdecken? Hocken wir uns vielleicht sogar neben sie und beobachten mit ihnen gemeinsam voller Begeisterung den Frosch, der da gerade hüpft?

    „Ja, aber was sollen denn die Leute denken? Da rufe ich mein Kind lieber zurück, denn es soll ja einen braven und artigen Eindruck machen und wenn es lieb neben mir an der Hand läuft, denken alle, dass wir ein super gutes Verhältnis haben. Das ist mir viel lieber. Das andere ist mir viel zu unbequem.“

    uuups, könnte es sein, dass wir mit so einer Einstellung Michal gleichen?

    Wollen wir das wirklich?

    Ist es uns wichtiger, wie wir und unsere Familie nach Außen erscheinen – oder, dass jeder Einzelne ein inniges persönliches Verhältnis zu Jehova entwickelt?

  14. Juleam 27. August 2009 um 14:06 Link zum Kommentar

    1. Chronika 16:29-36

    Schreibt Jehova zu, o ihr Familien der Völker,
    Schreibt Jehova Herrlichkeit und Stärke zu.

    29 Schreibt Jehova die Herrlichkeit seines Namens zu,
    Tragt eine Gabe, und kommt vor ihn.
    Beugt euch vor Jehova nieder in heiligem Schmuck.

    30 Windet euch vor Schmerzen seinetwegen, all [ihr Bewohner] der Erde!
    Auch das ertragfähige Land ist fest gegründet:
    Nie wird es zum Wanken gebracht werden.

    31 Mögen die Himmel sich freuen, und möge die Erde frohlocken,
    Und man spreche unter den Nationen: ‚Jehova selbst ist König geworden!‘

    32 Es donnere das Meer und auch das, was es erfüllt,
    Es frohlocke das Feld und alles, was darauf ist.

    33 Mögen zur selben Zeit die Bäume des Waldes in Jubel ausbrechen Jehovas wegen,
    Denn er ist gekommen, die Erde zu richten.

    34 Dankt Jehova, denn er ist gut,
    Denn auf unabsehbare Zeit [währt] seine liebende Güte.

    35 Und sprecht: ‚Rette uns, o Gott unserer Rettung,
    Und bringe uns zusammen, und befreie uns von den Nationen,
    Damit wir deinem heiligen Namen danken, damit wir zu deinem Lobpreis frohlockend reden.

    36 Gesegnet sei Jehova, der Gott Israels, von unabsehbarer Zeit bis auf unabsehbare Zeit.‘ “
    Und das ganze Volk sagte dann: „Amen!“ und Lobpreis für Jehova.

    wie wir sehen, ist die wahre Anbetung Jehovas ein Familienprojekt.

    Helfen wir unseren Kindern, diese Worte des Dankes nicht nur aufsagen zu können, sondern sie tief in ihrem Herzen auch so zu empfinden!

    Wir wissen doch: „aus der Fülle des Herzens redet der Mund“. Helfen wir unseren Kindern, ihr Herz mit den richtigen Dingen zu füllen?

    Nein, wir wollen keine „Mitläufer“ aus ihnen machen, die all diese Dinge nur tun oder sagen, weil sie wissen, dass wir sowas gern hören würden.

    Wir wollen ihnen helfen, ganz tief in ihrem Herzen so zu empfinden!

    Wir wollen ihnen durch unser eigenes Beispiel zeigen, wie sehr wir Jehova lieben und wie wunderbar ER ist. So dass sie – ebenso wie wir sebst – garnicht anders können, als diesen wunderbaren Gott von ganzem Herzen zu lieben und dies auch in Wort und Tat zum Ausdruck zu bringen!

  15. Juleam 28. August 2009 um 12:19 Link zum Kommentar

    1. Chronika 17 – 19

    David schämt sich, dass er im Luxus lebt, die Lade Jehovas sich aber immer noch in einem Zelt befindet. Daher möchte er gern ein Haus für Jehova bauen.

    Jehoa lehnt ab und sagt „nicht du, sondern dein Sohn wird mir ein Haus bauen“. Wie reagiert David auf diese „Zurückweisung“?

    1. Chronika 17:16-20

    Danach ging König David hinein und setzte sich vor Jehova nieder und sprach: „Wer bin ich, o Jehova Gott, und was ist mein Haus, daß du mich bis hierher gebracht hast? 17 Als ob dies etwas Geringes wäre in deinen Augen, o Gott, doch redest du über das Haus deines Knechtes bis auf ferne Zukunft hin, und du hast mich angeschaut gemäß der günstigen Gelegenheit des immer höher steigenden Menschen, o Jehova Gott. 18 Was könnte David noch weiter zu dir sagen, was die Ehrung deines Knechtes betrifft, da du selbst deinen Knecht gut kennst? 19 O Jehova, um deines Knechtes willen und in Übereinstimmung mit deinem eigenen Herzen hast du alle diese großen Dinge getan, indem du all die Großtaten bekanntmachst. 20 O Jehova, da ist keiner wie du, und da ist kein Gott außer dir in Verbindung mit all dem, was wir mit unseren Ohren gehört haben.

    Er dankt Jehova und preist ihn. Hätten wir ebenso darauf reagiert?

    1. Chronika 17:20-23

    O Jehova, da ist keiner wie du, und da ist kein Gott außer dir in Verbindung mit all dem, was wir mit unseren Ohren gehört haben. 21 Und welche andere Nation auf der Erde ist wie dein Volk Israel, das der [wahre] Gott sich als Volk zu erlösen hinging, um dir einen Namen beizulegen durch Großtaten und furchteinflößende Dinge, indem du Nationen vor deinem Volk her austriebst, das du aus Ägypten erlöst hast? 22 Und du hast dann dein Volk Israel zu deinem Volk gemacht bis auf unabsehbare Zeit, und du selbst, o Jehova, bist ihr Gott geworden. 23 Und nun, o Jehova, möge sich das Wort, das du über deinen Knecht und über sein Haus geredet hast, bis auf unabsehbare Zeit als zuverlässig erweisen, und tu so, wie du geredet hast.

    Er erkennt Jehovas Beschluss an. Er jammert nicht „warum nicht? Ich war doch immer so lieb…“, sondern er erkennt an, dass Jehova selbst entscheiden kann und sagt, dass er dies auch akzeptiert!

    1. Chronika 17:24-27

    Und möge sich dein Name als zuverlässig erweisen und groß werden bis auf unabsehbare Zeit, indem [man] sage: ‚Jehova der Heerscharen, der Gott Israels, ist Gott für Israel‘, und das Haus Davids, deines Knechtes, möge vor dir Bestand haben. 25 Denn du, mein Gott, du hast deinem Knecht das Vorhaben geoffenbart, ihm ein Haus zu bauen. Deshalb hat dein Knecht Veranlassung gefunden, vor dir zu beten. 26 Und nun, o Jehova, du bist der [wahre] Gott, und du verheißt dieses Gute hinsichtlich deines Knechtes. 27 Und nun wollest du dich [bitte] entschließen und das Haus deines Knechtes segnen, damit [es] auf unabsehbare Zeit vor dir besteht; denn du selbst, o Jehova, hast gesegnet, und es ist auf unabsehbare Zeit gesegnet.“

    Wie steht es mit uns?

    Hätte ich ebenso reagiert?

    Wenn nicht – an welcher Einstellung muss ich dann arbeiten?

  16. Juleam 28. August 2009 um 12:32 Link zum Kommentar

    1. Chronika 18:7-8

    Außerdem nahm David die goldenen Rundschilde, die die Knechte Hadad·ẹsers getragen hatten, und brachte sie nach Jerusalem. 8 Und aus Tịbhath und Kun, den Städten Hadad·ẹsers, nahm David sehr viel Kupfer. Damit machte Sạlomo das kupferne Meer und die Säulen und die kupfernen Geräte.

    1. Chronika 18:11

    Auch diese heiligte König David Jehova, zusammen mit dem Silber und dem Gold, das er aus allen Nationen, aus Ẹdom und aus Mọab und von den Söhnen Ạmmons und von den Philịstern und von Ạmalek, weggetragen hatte.

    Ja, wie reagierte König David hier?

    Erinnern wir uns noch? Er wollte Jehova auf eine ganz besondere Weise dienen – aber „seine Bewerbung wurde abgelehnt“. Ja, er hat diese Ablehnung akzeptiert.

    Eine negative Entscheidung eines anderen zu akzeptieren ist die eine Sache – eine andere ist es, denjenigen ganzherzig zu unterstützen, der an unserer Stelle dieses Dienstamt bekommt.

    Hätten wir die Größe gehabt, wie David darauf zu reagieren?

    Er sammelte bereits die Materialien für den Bau an, damit sein Nachfolger sich nicht mehr „mit diesem Kleinkram aufhalten muss“, sondern direkt mit dem Bau beginnen kann. Was für ein demütiger Mensch!

    Wie steht es mit uns?

    Wie reagiere ich, wenn ich eine Bewerbung zum allgemeinen Pionier abgegeben habe und das Dienstkommite lehnt mich ab. Kann ich mich dann für meine Schwester freuen, die kurz nach dieser Ablehnung zum allgemeinen Pionier ernannt wird?

    Werde ich sie unterstützen – oder schmolle ich vor mich hin?

    Wie sieht es mit mir als Bruder aus, wenn ich jahrelang alles daran setze, ein bestimmtes Dienstamt zu bekommen, aber man übergeht mich immer wieder, hält mich nicht für würdig. Kurz nach der letzten Ablehnung wird bekannt gegeben, dass ein Bruder, der viel jünger ist als ich und noch garnicht so lange in der Wahrheit ist, das begehrte Amt erhalten hat.

    Kann ich mich mit ihm freuen?

    Oder versuche ich vielleicht, Stimmung gegen ihn zu machen, so dass dieser keine Freude an dem Amt hat, dass meiner Meinung nach mir selbst zusteht?

    Werde ich gut mit ihm zusammen arbeiten – oder mache ich ihm das Leben schwer, damit auch die anderen erkennen, dass ich das Amt viel besser ausgeübt hätte?

    1. Chronika 18:14

    Und David regierte weiterhin über ganz Israel, und er traf fortgesetzt richterliche Entscheidungen und [übte] Gerechtigkeit für sein ganzes Volk.

    Wollen wir gern König David und seine demütige Haltung nachahmen?

  17. Juleam 28. August 2009 um 12:34 Link zum Kommentar

    1. Chronika 19:1-5

    Und es geschah danach, daß Nạhasch, der König der Söhne Ạmmons, schließlich starb, und sein Sohn begann an seiner Statt zu regieren. 2 Da sprach David: „Ich werde liebende Güte gegenüber Hạnun, dem Sohn Nạhaschs, üben, weil sein Vater mir gegenüber liebende Güte geübt hat.“ Demgemäß sandte David Boten, um ihn seines Vaters wegen zu trösten; und dann kamen die Diener Davids in das Land der Söhne Ạmmons zu Hạnun, um ihn zu trösten. 3 Die Fürsten der Söhne Ạmmons sagten jedoch zu Hạnun: „Ehrt David wohl deinen Vater in deinen Augen, indem er Tröster zu dir gesandt hat? Ist es nicht, um das Land gründlich zu durchforschen und umzukehren und auszukundschaften, daß seine Diener zu dir hereingekommen sind?“ 4 Somit nahm Hạnun die Diener Davids und schor sie und schnitt ihnen die Kleider zur Hälfte ab, bis an ihr Gesäß, und sandte sie weg. 5 Später ging man hin und gab David über die Männer Bescheid; und er sandte ihnen sogleich entgegen, denn die Männer waren sehr gedemütigt worden; und der König ließ [ihnen] dann sagen: „Bleibt in Jẹricho, bis euer Bart nachgewachsen ist. Dann sollt ihr zurückkehren.“

    Nette Menschen sind das!

    Gleichen wir ihnen vielleicht sogar?

    Sind auch wir dafür bekannt, dass wir sehr gern Mißtrauen unter Freunden und Brüdern säen?

    Ergötzen wir uns daran, wenn Streitigkeiten unter Brüdern entstehen?

    Oder gehören wir zu den Personen, die sich lieber still zurückziehen, als andere in Streitigkeiten mit hineinzuziehen, die man uns aufzwingt?

    Wie denkt wohl Jehova über uns und unser Handeln?

  18. Juleam 28. August 2009 um 12:37 Link zum Kommentar

    1. Chronika 19:4-5

    Somit nahm Hạnun die Diener Davids und schor sie und schnitt ihnen die Kleider zur Hälfte ab, bis an ihr Gesäß, und sandte sie weg. 5 Später ging man hin und gab David über die Männer Bescheid; und er sandte ihnen sogleich entgegen, denn die Männer waren sehr gedemütigt worden; und der König ließ [ihnen] dann sagen: „Bleibt in Jẹricho, bis euer Bart nachgewachsen ist. Dann sollt ihr zurückkehren.“

    Interessant hier mal wieder Davids Reaktion!

    Eigentlich richtete sich diese Aktion ja gegen ihn und er wäre sicherlich im Recht gewesen, wenn er nun wutentbrannt losgestürmt wäre um das Verhalten zu rächen und denen mal so richtig zu „zeigen wo der Hammer hängt“.

    Aber David bleibt ruhig. Er denkt nicht an seine persönliche Rache – sondern daran, dass die Männer, die er ausgesandt hatte, gedemütigt worden sind.

    Er tröstet sie und gibt ihnen die Möglichkeit, ihr Aussehen wieder so herzustellen, dass sie sich wieder unter Menschen sehen lassen konnten.

    Wie hätten wir an seiner Stelle reagiert?

  19. Juleam 28. August 2009 um 12:40 Link zum Kommentar

    1. Chronika 19:12-13

    12 Und er sprach dann: „Wenn mir die Syrer zu stark werden, so sollst du mir zur Rettung dienen; wenn aber die Söhne Ạmmons dir zu stark werden, so muß ich dich retten. 13 Sei stark, damit wir uns für unser Volk und für die Städte unseres Gottes als mutig erweisen; und was Jehova betrifft, er wird tun, was gut ist in seinen eigenen Augen.“

    kommen auch wir unseren Brüdern, die in Not sind, zur Hilfe?

    Haben wir den Mut, für Recht und Gerechtigkeit innerhalb unserer Versammlung einzutreten?

    Gehen wir dabei besonnen vor und vermeiden alles, was unnötige Unruhe verursachen könnte?

  20. Juleam 29. August 2009 um 11:13 Link zum Kommentar

    1. Chonika 20 – 23

    1. Chronika 21:1-6

    Und Satan ging daran, gegen Israel aufzustehen und David aufzureizen, Israel zu zählen. 2 Da sagte David zu Jọab und den Obersten des Volkes: „Geht, zählt Israel von Beërschẹba bis Dan, und bringt mir Bescheid, damit ich ihre Zahl kenne.“ 3 Jọab aber sprach: „Möge Jehova zu seinem Volk hundertmal soviel, wie ihrer sind, hinzufügen. Gehören sie nicht, o mein Herr und König, sie alle, meinem Herrn als Knechte? Warum sucht mein Herr dies? Warum sollte er eine Ursache der Schuld für Israel werden?“

    4 Das Wort des Königs siegte jedoch über Jọab, so daß Jọab auszog und durch ganz Israel wanderte, worauf er nach Jerusalem kam. 5 Jọab gab David nun die Musterungszahl des Volkes an; und ganz Israel belief sich auf eine Million einhunderttausend schwertziehende Männer und Juda vierhundertsiebzigtausend schwertziehende Männer. 6 Und Lẹvi und Bẹnjamin musterte er nicht unter ihnen, denn das Wort des Königs war für Jọab abscheulich gewesen.

    Joab wusste, dass das, was David ihm auftrug, Jehova nicht gefallen würde. In Vers 6 heisst es dann, dass er den Stamm Levi und Benjamin nicht mit zählte, da ihm die Sache nicht gefiel.

    Warum zählte er die anderen Stämme dann – und verweigerte die Ausführung nicht komplett?

  21. Juleam 29. August 2009 um 11:15 Link zum Kommentar

    1. Chronika 21:7-12

    Diese Sache nun war böse in den Augen des [wahren] Gottes, und so schlug er Israel. 8 Demzufolge sagte David zu dem [wahren] Gott: „Ich habe sehr gesündigt, indem ich diese Sache getan habe. Und nun, laß bitte das Vergehen deines Knechtes vorübergehen; denn ich habe sehr töricht gehandelt.“ 9 Und Jehova redete dann zu Gad, Davids Visionenseher, indem [er] sprach: 10 „Geh, und du sollst zu David reden, indem [du] sprichst: ‚Dies ist, was Jehova gesagt hat: „Drei Dinge sind es, die ich gegen dich richte. Wähle für dich eines davon, damit ich es dir antue.“ ‘ “ 11 Daher ging Gad zu David hinein und sprach zu ihm: „Dies ist, was Jehova gesagt hat: ‚Triff deine Wahl, 12 ob drei Jahre lang Hungersnot sein soll oder drei Monate lang ein Hinweggerafftwerden vor deinen Widersachern und daß das Schwert deiner Feinde [dich] einholt oder ob drei Tage lang das Schwert Jehovas, ja Pest, im Land sein soll, indem Jehovas Engel im ganzen Gebiet Israels Verderben bringt.‘ Und nun sieh, was ich dem erwidern sollte, der mich sendet.“

    Ja, Jehova ist wirklich barmherzig und gnädig, immer zum Vergeben bereit – aber er wird keinesfalls Straffreiheit gewähren.

    Aber er lässt David die Wahl zwischen drei Strafen.

    Welche wählte David?

    Welche hätten wir gewählt?

    1. Chronika 21:13

    Da sagte David zu Gad: „Ich bin sehr bedrängt. Laß mich bitte in die Hand Jehovas fallen, denn sehr viele sind seiner Erbarmungen; aber in die Hand von Menschen laß mich nicht fallen.“

    Was sagt seine Wahl über David aus?

    Was sagt sie über Jehova aus?

    Was sagt sie über Davids Verhätnis zu Jehova aus?

  22. Juleam 29. August 2009 um 11:17 Link zum Kommentar

    1. Chronika 21:16-17

    Als David seine Augen erhob, sah er dann Jehovas Engel zwischen Erde und Himmel stehen, sein gezücktes Schwert in seiner Hand gegen Jerusalem ausgestreckt; und David und die älteren Männer, mit Sacktuch bedeckt, fielen sogleich auf ihr Angesicht nieder. 17 Und David sprach dann zu dem [wahren] Gott: „War nicht ich es, der sagte, man solle eine Zählung des Volkes vornehmen, und bin nicht ich es, der gesündigt hat und zweifellos übel gehandelt hat? Was diese Schafe betrifft, was haben sie getan? O Jehova, mein Gott, laß deine Hand bitte über mich und das Haus meines Vaters kommen, nicht aber über dein Volk, zur schlagartigen Plage.“

    Erkennen wir, warum Jehova David so sehr liebte?

    Was für ein Mann. Was für ein Mut, was für eine Demut!

    David stand zu seinem Fehler und er wollte auf garkeinen Fall, dass andere in die Sache mit hinein gezogen wurden.

    Er hatte gesündigt und daher hatte er allein auch die Strafe verdient. Er bat Jehova um Gnade für das unschuldige Volk.

    Ganz anders, als damals König Saul, der sein Fehlverhalten auf das Volk abschieben wollte.

    Wie steht es mit uns?

    Stehen auch wir zu unseren Fehlern?

    Nehmen wir die Strafe ebenso demütig an wie David?

    Sind wir ebenso wie David daran interessiert, keine unschudigen und unbeteiligten Personen mit hineinzuziehen?

    Haben wir die gleiche Größe und Demut wie David?

    Arbeiten wir daran?

    Wie sieht uns wohl Jehova? Sind wir für ihn ebenso liebenswert wie David?

  23. Juleam 29. August 2009 um 11:21 Link zum Kommentar

    1. Chronika 21:22-24

    Dann sagte David zu Ọrnan: „Gib mir doch den Platz der Dreschtenne, damit ich darauf Jehova einen Altar baue. Gib ihn mir für den vollen Geldbetrag, damit der schlagartigen Plage unter dem Volk Einhalt geboten wird.“ 23 Doch Ọrnan sagte zu David: „Nimm ihn dir zu eigen, und möge mein Herr und König tun, was gut ist in seinen eigenen Augen. Siehe, ich gebe dir tatsächlich die Rinder zu Brandopfern und den Dreschschlitten für das Holz und den Weizen als Getreideopfer. Das Ganze will ich geben.“

    24 König David sagte jedoch zu Ọrnan: „Nein, sondern ich werde [es] unbedingt für den vollen Geldbetrag kaufen, denn ich werde nicht, was dein ist, zu Jehova tragen, um ohne Kosten Brandschlachtopfer zu opfern.“

    Was für ein Mann, dieser David!

    Können wir ihn nachahmen?

    Wie???

    Denken wir, dass uns unsere Brüder immer alles schuldig sind? Nehmen wir immer alles wie selbstverständlich an, natürlich kostenlos – selbst, wenn wir uns leisten könnten, ihnen wenigstens ihre Umkosten zu bezahlen?

    Denken wir vielleicht „ja, aber diese Sache hat ja mit der Anbetung Jehovas zu tun und Jesus sagte ja ‚kostenlos habt ihr empfangen, kostenfrei gebt'“??

    Wie könnte das mich betreffen?

    Wenn uns z.B. ein Bruder regelmäßig im Auto mit zu den Zusammenkünften nimmt, beteiligen wir uns dann an den Spritkosten, falls wir uns das leisten können – oder denken wir, der ist uns das ja schuldig, immerhin ist er ja unser Bruder“.

    Vielleicht haben wir ja kein Geld, um uns angemessen an den Kosten beteiligen zu können und vielleicht ist dieser Bruder ja finanziell sehr viel besser gestellt, als wir selbst.

    Erweisen wir uns trotzdem als dankbar und nehmen seine liebende Güte nicht als selbstverständlich hin – als etwas, was uns zusteht?

    Vielleicht kaufen wir diesem Bruder eine Kleinigkeit zum Dank, z.B. einen leckeren Tee, wenn wir wissen, dass er sehr gern Tee trinkt.

    Vielleicht könnten wir ihn in unsere Essensplanung mit einbeziehen und für ihn auch einen Nudelsalat mit zum Kongres bringen, wenn er alleinstehend ist. So muss er sich nicht um diese Vorbereitung kümmern.

    Vielleicht schreiben wir ihm einfach mal eine nette Karte und bedanken uns.

    Hier geht es einfach um die nette Geste, dass wir uns als dankbar erweisen und die liebende Güte unserer Brüder weder selbstverständlich hinnehmen, noch sie ausnutzen.

    Auch in dieser Hinsicht ist uns David ein sehr gutes Beispiel!

  24. Juleam 29. August 2009 um 11:24 Link zum Kommentar

    1. Chronika 22:11-13

    Nun, mein Sohn, möge es sich erweisen, daß Jehova mit dir ist, und du sollst Gelingen haben und das Haus Jehovas, deines Gottes, bauen, so wie er von dir geredet hat. 12 Nur möge Jehova dir Einsicht und Verständnis geben, und möge er dir in bezug auf Israel gebieten, ja das Gesetz Jehovas, deines Gottes, zu halten. 13 In diesem Fall wirst du Gelingen haben, wenn du achtgibst, die Bestimmungen und die richterlichen Entscheidungen auszuführen, die Jehova Moses in bezug auf Israel geboten hat. Sei mutig und stark. Fürchte dich nicht, noch laß dich erschrecken.

    1. Chronika 23:2-5

    Und er versammelte dann alle Fürsten Israels und die Priester und die Levịten. 3 Somit wurden die Levịten im Alter von dreißig Jahren und darüber gezählt; und ihre Zahl, Kopf für Kopf von ihnen, kräftiger Mann für kräftiger Mann, war dann achtunddreißigtausend. 4 Von diesen waren als Aufsichtsführende über das Werk des Hauses Jehovas vierundzwanzigtausend und als Beamte und Richter sechstausend 5 und viertausend Torhüter und viertausend, die Jehova auf den Instrumenten priesen, welche, [wie David sagte,] „ich zum Lobpreisen gemacht habe“.

    ein interessanter Gedanke!

    Gerade gestern morgen haben Thom und ich darüber gesprochen. Es ging um die verschiedenen Kreisaufseher und ihre verschiedenen Methoden, das Herz der Brüder zu erreichen.

    Ein Kreisaufseher war der Ansicht gewesen, dass eine Versammlung niemals genug Älteste und Dienstamtgehifen haben könne. Und Thom erklärte mir, wie man das praktisch umsetzen könne und nannte anhand eines Beispiels Zahlen.

    Ich persönlich war sehr irritiert über das anteilsmäßige Verhältnis der Ältesten und Dienstamtgehilfen zu den normalen Verkündigern. Denn ich komme aus einer Versammlung, wo immer nur sehr wenige Älteste im Verhältnis zu den Verkündigern waren und diese daher immer so sehr ausgelastet waren, dass ich mir teilweise Sorgen um ihre Gesundheit gemacht habe.

    Ja, mehr Älteste zu haben, wäre sicherlich nicht schlecht gewesen, denn wenn man die Arbeit auf mehrere aufteilt, ist die Last für die Einzelnen nicht so schwer. Ich weiss nicht so genau, warum der Anteil bei uns so gering war, denn als Schwester hatte mich das nicht so sehr interessiert.

    Aber so ein hoher Anteil, wie Thom meinte?

    Und nun lese ich diese Verse in der Bibel – und wenn man sich hier das Verhältnis ansieht, wieviel Aufseher anteilig vorhanden waren, dann stützt das den Gedanken und das Beispiel von Thom.

    Hier noch mal ein ganz liebes Dankeschön an meinen Mann, der mir immer alles so liebevoll und geduldig erklärt!

  25. Juleam 30. August 2009 um 20:39 Link zum Kommentar

    1. Chronika 24 – 26

    1. Chronika 25:7-8

    7 Und ihre Zahl belief sich, zusammen mit ihren Brüdern, den im Gesang für Jehova Geübten, allen Fachkundigen, auf zweihundertachtundachtzig. 8 So warfen sie Lose in bezug auf die Dinge, die zu besorgen waren, wobei der Kleine ebenso war wie der Große, der Fachkundige zusammen mit dem Lernenden.

    Wir alle sind Brüder. Da ist keiner größer als der andere!

    Ja, es gibt Dienstamtgehilfen, Älteste und Kreisaufseher. Allerdings sind diese nicht größer als wir normalen Verkündiger – sie haben nur mehr Verantwortung.

    Früher hießen die Kreisaufseher „Kreisdiener“ – dieser Begriff hat wohl den Sinn des Amtes eher getroffen, als der heutige.

    „Aufseher“ vermittelt eher den Eindruck, dass da jemand über mir steht und mich kontrolliert. Die eigentliche Aufgabe der Aufseher war aber, den Brüdern zu dienen und ihnen zu helfen.

    Wenn wir mehr in die Tiefe gehen wollen, dann könnten wir mal nachforschen, was der Begriff „diakonos“, der im Urtext steht, bedeutet.

    Ich fand es auf jeden Fall schön, hier zu lesen, dass alle gleich waren, keiner höher stand als die anderen.

    Interessant, dass Thom und ich uns gerade gestern darüber unterhalten haben, wie die Begriffe früher für die verschiedenen Dienstämter waren. Während meiner Zeit hat sich ja da nicht so sehr viel geändert. Aber Thom, der ja in der Wahrheit aufgewachsen ist, kennt da mehr.

    1. Chronika 26:12

    Von diesen Abteilungen der Torhüter hatten die Häupter der Männer Dienstpflichten genau wie ihre Brüder, um den Dienst im Haus Jehovas zu verrichten.

  26. Juleam 30. August 2009 um 20:42 Link zum Kommentar

    1. Chronika 27 – 29

    1 Chronika 28:4-5

    Daher hat mich Jehova, der Gott Israels, aus dem ganzen Hause meines Vaters erwählt, König über Israel zu werden auf unabsehbare Zeit; denn Juda erwählte er als Führer und im Hause Juda das Haus meines Vaters, und unter den Söhnen meines Vaters war ich es, den er zum König über ganz Israel zu machen für gut befand; 5 und von allen meinen Söhnen (denn viele Söhne hat mir Jehova gegeben) erwählte er dann Sạlomo, meinen Sohn, daß er auf dem Thron des Königtums Jehovas über Israel sitze.

    Jehova erwählt, wen er will. Er hat bestimmte Kriterien, nach denen er einen Mann aus vielen auswählt.

    Ähnlich, wie die Kriterien, nach denen ein Bruder als Dienstamtgehilfe oder Ältester ernannt wird.

    Schicksal?

    Nein, jeder von uns hat es selbst in der Hand, ob er Jehova wohl gefällt, oder halt nicht!

    Ein Bruder, der nach einem Dienstamt strebt, aber nicht ernannt wird, hat die Möglichkeit auch weiterhin an sich und seinen christlichen Eigenschaften zu arbeiten. Wenn er dies tut, wird er sicherlich auch bald die Vorraussetzungen für einen Diener der Versammlung erfüllen.

    Ist dies nicht wunderbar?

    Was für ein liebevoller und weiser Gott – der unparteiisch ist und uns selbst die Möglichkeit in die Hand gibt, so zu werden, dass er seine wahre Freude an uns hat.

    Hierbei hat jeder von uns die gleiche Chance – denn es kommt nicht auf Äußerlichkeiten an oder auf Dinge, auf die wir keinen Einfluss haben, sondern:

    Apostelgeschichte 10:34-35

    Darauf tat Petrus den Mund auf und sprach: „Bestimmt merke ich, daß Gott nicht parteiisch ist, 35 sondern daß für ihn in jeder Nation der Mensch, der ihn fürchtet und Gerechtigkeit wirkt, annehmbar ist.

  27. Juleam 30. August 2009 um 20:45 Link zum Kommentar

    1. Chronika 28:8-10

    Und nun, vor den Augen von ganz Israel, der Versammlung Jehovas, und vor den Ohren unseres Gottes: Beachtet und erforscht alle Gebote Jehovas, eures Gottes, damit ihr das gute Land besitzen mögt und es bestimmt an eure Söhne nach euch vererbt bis auf unabsehbare Zeit.

    9 Und du, Sạlomo, mein Sohn, erkenne den Gott deines Vaters, und diene ihm mit ungeteiltem Herzen und einer Seele voller Lust; denn Jehova erforscht alle Herzen, und jede Neigung der Gedanken bemerkt er. Wenn du ihn suchst, wird er sich von dir finden lassen; wenn du ihn aber verläßt, wird er dich für immer verwerfen. 10 Sieh nun, denn Jehova selbst hat dich erwählt, ein Haus als Heiligtum zu bauen. Sei mutig und handle.“

    Wie sieht es aus?

    Gibt es hier Vorraussetzungen, die nicht jeder von uns erfüllen kann, wenn er sich Mühe gibt? Mal abgesehen davon, den Tempel Jehovas zu bauen.

    Wie wir schon mehrfach aus dem Gelesenen gelernt haben: es gibt nichts, was uns von Gottes Liebe trennen könnte – ausser wir selbst.

    Also: setzen wir auch weiterhin alles daran, uns selbst in Gottes Liebe zu bewahren!

    1. Chronika 28:9

    Und du, Sạlomo, mein Sohn, erkenne den Gott deines Vaters, und diene ihm mit ungeteiltem Herzen und einer Seele voller Lust; denn Jehova erforscht alle Herzen, und jede Neigung der Gedanken bemerkt er. Wenn du ihn suchst, wird er sich von dir finden lassen; wenn du ihn aber verläßt, wird er dich für immer verwerfen

  28. Juleam 30. August 2009 um 20:49 Link zum Kommentar

    1. Chronika 28:11-12

    Und David gab dann Sạlomo, seinem Sohn, den Bauplan der Vorhalle und ihrer Häuser und ihrer Vorratsräume und ihrer Dachgemächer und ihrer dunklen Innenkammern und des Hauses des Sühnedeckels, 12 ja den Bauplan von allem, was ihm durch Inspiration zugekommen war für die Vorhöfe des Hauses Jehovas und für alle Speiseräume ringsum, für die Schätze des Hauses des [wahren] Gottes und für die Schätze der geheiligten Dinge;

    sind auch wir glücklich und zufrieden, wenn wir anderen zuarbeiten dürfen – oder wollen wir hoch hinaus und die Ehre selbst einsacken?

    Wie wir hier sehen, segnet Jehova uns, wenn wir uns willig zur Verfügung stellen und demütig bereit sind, unseren Brüdern zu dienen – nicht zu herrschen oder Kontrolle auszuüben.

    David zeigte sich demütig, als Jehova sagt, dass nicht er, sondern sein Sohn dem Tempel bauen würde Das bedeutete ja auch, dass Salmo die Ehre für den Tempel zukam. Später würde es heissen, dass es Salomo war, der den Tempel erbaut hatte, nicht David.

    David wusste dies, trotzdem besorgte er in der restlichen Zeit seines Lebens schon mal nach und nach das Material dazu. Jehova sah dies und erkannte Davids Demut und seine Bereitschaft zu dienen an. Daher segnete er ihn auf eine ganz besondere Weise:

    In Vers 12 heißt es von dem Bauplan, er sei ihm durch Inspiration zugekommen!

    Was für eine wunderbare Auszeichnung!

    Wie ist es mit uns?

    Ist uns wichtiger, wie Jehova ùber uns denkt – oder tun wir alles, um Ehre von Menschen zu erhalten?

    1. Chronika 28:19

    „Er hat für das Ganze Einsicht gegeben in einer Schrift von der Hand Jehovas, die auf mir war, ja für alle Arbeiten des Bauplans.“

  29. Juleam 30. August 2009 um 21:00 Link zum Kommentar

    1. Chronika 29:1-5

    David, der König, sprach nun zu der ganzen Versammlung: „Sạlomo, mein Sohn, der, [den] Gott erwählt hat, ist jung und zart, aber das Werk ist groß; denn das Schloß ist nicht für den Menschen, sondern für Jehova Gott. 2 Und gemäß meiner ganzen Kraft habe ich für das Haus meines Gottes das Gold für die Goldarbeit bereitgestellt und das Silber für die Silberarbeit und das Kupfer für die Kupferarbeit, das Eisen für die Eisenarbeit und die Hölzer für das Holzwerk; Ọnyxsteine und Steine, die mit Hartmörtel einzusetzen sind, und Mosaiksteine und allerlei kostbare Steine und Alabastersteine in großer Menge. 3 Und weil ich Gefallen finde am Haus meines Gottes: Da ist noch ein besonderes Eigentum von mir an Gold und Silber; ich gebe es tatsächlich für das Haus meines Gottes über all das hinaus, was ich für das heilige Haus bereitgestellt habe: 4 dreitausend Talente Gold von dem Gold aus Ọphir und siebentausend Talente geläutertes Silber zum Überziehen der Wände der Häuser; 5 von dem Gold für die Goldarbeit und von dem Silber für die Silberarbeit und für die ganze Arbeit durch die Hand der Kunsthandwerker. Und wer ist da, der sich freiwillig stellt, um heute seine Hand [mit einer Gabe] für Jehova zu füllen?“

    Setzen auch wir unsere Talente für Jehova ein?

    David bringt hier sehr schön zum Ausdruck, dass auch wir viel für Jehova tun können – sebst, wenn wir vielleicht nicht mit materiellen Gütern gesegnet sind.

    Er sagt dem Volk, dass er für die materiellen Dinge gesorgt hat – und bittet sie nunmehr, „mit anzufassen“.

    Auch wir können unsere Zeit und Kraft für das Königreich einsetzen:

    • indem wir unser Möglichstes im Predigtwerk tun
    • indem wir bei Bauvorhaben mitarbeiten und sei unsere Arbeit dabei noch so gering
    • indem wir bereitwillig an der Instandhaltung unseres Königreichssaales mitarbeiten – also uns bereitwillig beim Putzen beteiligen
    • indem wir uns auf Kongressen bereitwillig zur Verfügung stellen (sei es, dass wir beim Aufbau mithelfen, oder auch während des Programms bei der Reinigung der Sanitaranlagen, auch wenn das nicht sonderlich erfreulich für uns ist sowie bei der Grundreinigung und Endreinigung mithelfen
    • indem wir uns um unsere Brüder kümmern – sei es, dass wir alte und kranke Brüder besuchen um sie zu ermuntern oder ihnen sonstwie im Haushat helfen (Putzen oder einkaufen gehen)

    Wie wir sehen, haben wir alle jede Menge Möglichkkeiten „mit anzupacken“, auch wenn wir nicht über viel Geld verfügen oder kein Dienstamt bekleiden.

    Ist unser Gott nicht ein wundervoller Gott?

    Gerecht und unparteiisch. Er gibt einem jeden von uns die Möglichkeit, uns im Dienst für ihn und unseren Brüdern zu verausgaben.

    Was für ein Gott!

    1. Chronia 29:9

    Und das Volk gab der Freude Raum über ihre freiwilligen Gaben, denn mit ungeteiltem Herzen steuerten sie freiwillige Gaben für Jehova bei; und auch David, der König, selbst freute sich mit großer Freude.

  30. Juleam 30. August 2009 um 21:02 Link zum Kommentar

    1. Chronika 29:10-19

    10 Demzufolge segnete David Jehova vor den Augen der ganzen Versammlung, und David sprach: „Gesegnet seist du, o Jehova, du Gott Israels, unseres Vaters, von unabsehbarer Zeit ja bis auf unabsehbare Zeit. 11 Dein, o Jehova, ist die Größe und die Macht und die Schönheit und die Hoheit und die Würde; denn alles in den Himmeln und auf der Erde ist [dein]. Dein ist das Königreich, o Jehova, der du dich auch als Haupt über alles erhebst. 12 Der Reichtum und die Herrlichkeit sind deinetwegen, und du beherrschst alles; und in deiner Hand sind Kraft und Macht, und in deiner Hand [steht es], groß zu machen und allen Stärke zu geben. 13 Und nun, o unser Gott, wir danken dir und preisen deinen herrlichen Namen.

    14 Und doch, wer bin ich, und wer ist mein Volk, daß wir Kraft behalten sollten, um freiwillige Gaben wie diese darzubringen? Denn alles ist von dir, und aus deiner eigenen Hand ist, was wir dir gegeben haben. 15 Denn wir sind ansässige Fremdlinge vor dir und Ansiedler, so wie alle unsere Vorväter. Wie ein Schatten sind unsere Tage auf der Erde, und da ist keine Hoffnung. 16 O Jehova, unser Gott, alle diese Fülle, die wir bereitgestellt haben, um dir ein Haus zu bauen für deinen heiligen Namen, aus deiner Hand ist sie, und dir gehört es alles. 17 Und ich weiß wohl, o mein Gott, daß du das Herz prüfst und daß du an Redlichkeit Gefallen hast. Ich für meinen Teil habe in der Geradheit meines Herzens alle diese Dinge freiwillig gegeben, und jetzt habe ich mich gefreut, zu sehen, wie dein Volk, das sich hier befindet, dir freiwillig Gaben darbringt. 18 O Jehova, du Gott Abrahams, Ịsa·aks und Israels, unserer Vorväter, bewahre dies doch auf unabsehbare Zeit als die Neigung der Gedanken des Herzens deines Volkes, und richte ihr Herz auf dich. 19 Und Sạlomo, meinem Sohn, gib ein ungeteiltes Herz, deine Gebote, deine Zeugnisse und deine Bestimmungen zu halten und alles zu tun und das Schloß zu bauen, für das ich Vorbereitungen getroffen habe.“

    Spricht uns David hier nicht aus tiefster Seele?

  31. Juleam 26. September 2011 um 12:51 Link zum Kommentar

    WT 01.10.2005

    Das Wort Jehovas ist lebendig
    Höhepunkte aus 1. Chronika

    UNGEFÄHR 77 Jahre sind vergangen, seit die Juden aus der Babylonischen Gefangenschaft in ihr Heimatland zurückgekehrt sind. Der unter Statthalter Serubbabel wieder aufgebaute Tempel steht bereits 55 Jahre. Hauptgrund für die Rückkehr der Juden ist die Wiederherstellung der wahren Anbetung in Jerusalem gewesen. Doch dem Volk fehlt der Eifer für die Anbetung Jehovas. Es benötigt dringend Ansporn, und ebendiesen Ansporn gibt das erste Buch der Chronika.

    Neben den Geschlechtsregistern enthält es eine Abhandlung über die rund 40 Jahre vom Tod König Sauls bis zum Tod König Davids. Das Buch wurde wohl im Jahr 460 v. u. Z. von dem Priester Esra geschrieben. Für uns ist es von Interesse, weil es uns Einblick gibt in die Anbetung, wie sie im Tempel praktiziert wurde, und Einzelheiten über die Abstammungslinie des Messias nennt. Als Teil des inspirierten Wortes Gottes stärkt die Botschaft dieses Buches unseren Glauben und erweitert unser Bibelverständnis (Hebräer 4:12).

     

    EINE BEDEUTSAME AUFLISTUNG VON NAMEN
    (1. Chronika 1:1 bis 9:44)

    Die detaillierten Geschlechtsregister, die Esra zusammenstellt, sind aus mindestens drei Gründen nötig: um sicherzustellen, dass nur befugte Personen in der Priesterschaft dienen; um die Stammeserbteile zu bestimmen und um die zum Messias führende Geschlechtslinie festzuhalten. Die genealogischen Aufzeichnungen sind für die Juden ein Bindeglied zu ihrer Vergangenheit und gehen zurück bis zum allerersten Menschen. Von Adam bis Noah sind es zehn Generationen und bis Abraham erneut zehn Generationen. Nach der Auflistung der Söhne Ismaels sowie der Söhne Keturas (der Nebenfrau Abrahams) und der Söhne Esaus konzentriert sich der Bericht auf die Nachkommen der 12 Söhne Israels (1. Chronika 2:1).

    Über die Nachkommen Judas wird besonders ausführlich berichtet, weil sie die Linie zu König David bilden. Von Abraham bis David sind es vierzehn Generationen und bis zur Wegführung nach Babylon wiederum vierzehn (1. Chronika 1:27, 34; 2:1-15; 3:1-17; Matthäus 1:17). Anschließend listet Esra die Nachkommen der Stämme östlich des Jordan auf; danach die Geschlechterfolge der Söhne Levis (1. Chronika 5:1-24; 6:1). Schließlich folgt eine Zusammenfassung des Stammbaums einiger Stämme westlich des Jordan, außerdem eine ausführliche Abstammungslinie von Benjamin ausgehend (1. Chronika 8:1). Auch die Namen der ersten Einwohner Jerusalems nach der Babylonischen Gefangenschaft werden aufgeführt (1. Chronika 9:1-16).

    Antworten auf biblische Fragen:

    1:18 — Wer war der Vater von Schelach: Kainan oder Arpachschad? (Lukas 3:35, 36).
    Der Vater von Schelach war Arpachschad (1. Mose 10:24; 11:12). Das Wort „Kainan“ in Lukas 3:36 ist wahrscheinlich eine Textverderbnis des Wortes „Chaldäer“. In diesem Fall könnte der Text ursprünglich gelautet haben: „Sohn des Chaldäers Arpachschad“. Oder die Namen Kainan und Arpachschad beziehen sich einfach auf ein und dieselbe Person. Interessant ist, dass die Formulierung „Sohn des Kainan“ in einigen Handschriften fehlt (Lukas 3:36, Fußnote).

    2:15 — War David der siebte Sohn Isais?
    Nein. Isai hatte acht Söhne, und David war der jüngste (1. Samuel 16:10, 11; 17:12). Einer der Söhne Isais starb offensichtlich kinderlos. Da er für die genealogischen Aufzeichnungen nicht weiter von Bedeutung war, ließ Esra ihn weg.

    3:17 — Warum wird Schealtiel, der Sohn Jechonjas, in Lukas 3:27 als der Sohn Neris bezeichnet?
    Der Vater von Schealtiel war Jechonja. Doch offensichtlich heiratete Schealtiel die Tochter Neris und wurde so dessen Schwiegersohn. Lukas bezeichnete Schealtiel deshalb als Neris Sohn, genauso wie er Joseph den Sohn Helis nannte, obwohl Heli eigentlich der Vater Marias war (Lukas 3:23).

    3:17-19 — Wie waren Serubbabel, Pedaja und Schealtiel miteinander verwandt?
    Serubbabel war ein Sohn Pedajas. Pedaja war ein Bruder Schealtiels. Doch manchmal bezeichnet die Bibel Serubbabel als den Sohn Schealtiels (Matthäus 1:12; Lukas 3:27). Es könnte sein, dass Pedaja gestorben war und daher Schealtiel Serubbabel aufzog. Eine andere Möglichkeit ist, dass Schealtiel kinderlos starb, Pedaja die Schwagerehe mit dessen Frau einging und Serubbabel der erste Sohn war, der aus dieser Ehe hervorging (5. Mose 25:5-10).

    5:1, 2 — Was bedeutete es für Joseph, das Erstgeburtsrecht zu erhalten?
    Dadurch bekam Joseph einen doppelten Anteil des Erbes (5. Mose 21:17). Er wurde also Vater zweier Stämme — Ephraim und Manasse. Die anderen Söhne Israels wurden dagegen jeweils nur Vater von einem Stamm.

    Lehren für uns:

    1:1 bis 9:44. Die Geschlechtsregister handeln von Menschen, die wirklich gelebt haben; das beweist, dass die gesamte wahre Anbetung nicht auf unwahren Erzählungen, sondern auf Tatsachen beruht.

    4:9, 10. Jehova erhörte das innige Gebet von Jabez, der um eine friedliche Erweiterung seines Gebietes bat, damit mehr gottesfürchtige Menschen darin wohnen könnten. Wir sollten ebenfalls von Herzen um Mehrung bitten und uns eifrig im Predigtwerk einsetzen.

    5:10, 18-22. Zur Zeit König Sauls besiegten die Stämme östlich des Jordan die Hagriter, obwohl die Hagriter in der Übermacht waren — sie waren mehr als doppelt so viele. Diese Stämme siegten, weil ihre tapferen Männer auf Jehova vertrauten und bei ihm Hilfe suchten. Setzen auch wir in unserem geistigen Krieg gegen eine ungeheure Übermacht unser ganzes Vertrauen auf Jehova (Epheser 6:10-17).

    9:26, 27. Die levitischen Torhüter hatten ein besonderes Vertrauensamt inne. Sie besaßen die Schlüssel zu den Eingängen der heiligen Tempelbezirke. Sie waren vertrauenswürdig und öffneten die Tore zuverlässig Tag für Tag. Wir sind mit der Verantwortung betraut worden, auf die Menschen in unserem Gebiet zuzugehen und ihnen zu helfen, Jehova anzubeten. Sollten wir nicht ebenfalls so zuverlässig und vertrauenswürdig sein wie die levitischen Torhüter?

     

    DAVID HERRSCHT ALS KÖNIG
    (1. Chronika 10:1 bis 29:30)

    Der Bericht beginnt damit, dass König Saul und drei seiner Söhne in der Schlacht gegen die Philister auf dem Berg Gilboa sterben. David, der Sohn Isais, wird König des Stammes Juda. Männer aus allen Stämmen kommen nach Hebron und machen David zum König über ganz Israel (1. Chronika 11:1-3). Kurz danach nimmt er Jerusalem ein. Später bringen die Israeliten die Bundeslade nach Jerusalem, und zwar ‘unter Jubelgeschrei und mit Hörnerklang, wobei sie auf Saiteninstrumenten und Harfen laut spielen’ (1. Chronika 15:28).

    David äußert den Wunsch, für den wahren Gott ein Haus zu bauen. Dieses Privileg ist entsprechend dem Willen Jehovas allerdings Salomo vorbehalten. Jehova schließt mit David jedoch einen Bund für ein Königreich. David führt seinen Feldzug gegen Israels Feinde weiter und Jehova schenkt ihm einen Sieg nach dem anderen. Eine unerlaubte Volkszählung fordert 70 000 Todesopfer. Auf Anweisung eines Engels hin kauft David von Ornan, dem Jebusiter, eine Dreschtenne und baut dort einen Altar für Jehova. David trifft „eine große Menge Vorbereitungen“ für ein ‘überaus großartiges’ Haus, das Jehova an diesem Standort gebaut werden soll (1. Chronika 22:5). Er organisiert die Levitendienste, die in keinem anderen Bibelbuch so ausführlich beschrieben werden wie in 1. Chronika. Der König und das Volk spenden großzügig für den Tempel. Nach 40-jähriger Regentschaft stirbt David, ‘mit Tagen, Reichtum und Ehre gesättigt; und Salomo, sein Sohn, beginnt an seiner Statt zu regieren’ (1. Chronika 29:28).

    Antworten auf biblische Fragen:

    11:11 — Warum wird hier von 300 Erschlagenen gesprochen und nicht von 800 wie im Parallelbericht in 2. Samuel 23:8?
    Jaschobeam oder Joscheb-Baschebeth gehörte zu den drei stärksten Männern Davids und war ihr Haupt. Die anderen beiden hießen Eleasar und Schamma (2. Samuel 23:8-11). Der Grund für den Unterschied in den beiden Berichten könnte sein, dass es sich um zwei verschiedene Taten desselben Mannes handelt.

    11:20, 21 — Welchen Rang hatte Abischai im Vergleich zu den drei stärksten Männern Davids?
    Abischai gehörte nicht zu den drei stärksten Männern im Dienst Davids. Doch wie es in 2. Samuel 23:18, 19 heißt, war er der Oberste und Ausgezeichnetste von 30 Kriegsmännern. Sein Ruf glich dem der drei stärksten Männer, weil er eine ähnlich ruhmreiche Tat vollbrachte wie Jaschobeam.

    12:8 — Was ist damit gemeint, dass die Gesichter der kämpfenden Gaditer wie „Angesichter von Löwen“ waren?
    Diese tapferen Männer kämpften in der Wildnis an Davids Seite. In dieser Zeit war ihr Haar sehr gewachsen und glich einer Löwenmähne.

    13:5 — Was ist der „Strom Ägyptens“?
    Manche denken, dass damit ein Nebenfluss des Nil gemeint ist. Im Allgemeinen verbindet man den Begriff jedoch mit dem „Wildbachtal Ägyptens“ — eine lange Schlucht, die die Südwestgrenze des Landes der Verheißung bildete (4. Mose 34:2, 5; 1. Mose 15:18).

    16:30 — Was bedeutet es, sich wegen Jehova ‘vor Schmerzen zu winden’?
    Das Wort „Schmerzen“ ist hier im übertragenen Sinn zu verstehen und bezieht sich auf große Ehrfurcht und Hochachtung vor Jehova.

    16:1, 37-40; 21:29, 30; 22:19 — Was war mit der Bundeslade und der Stiftshütte bis zur Beendigung des Tempelbaus?
    Viele Jahre lang war die Bundeslade nicht in der Stiftshütte gewesen; dann brachte sie David nach Jerusalem, wo sie in ein Zelt gestellt wurde, das David eigens dafür aufgeschlagen hatte. In diesem Zelt blieb sie auch stehen. Die Stiftshütte befand sich in Gibeon, wo der Hohe Priester Zadok und seine Brüder die vom Gesetz vorgeschriebenen Opfer darbrachten. Das blieb so, bis der Tempel in Jerusalem fertig gebaut war. Dann wurde die Stiftshütte von Gibeon nach Jerusalem gebracht und die Bundeslade in das Allerheiligste des Tempels gestellt (1. Könige 8:4, 6).

    Lehren für uns:

    13:11. Wir sollten uns bei Fehlschlägen nicht ärgern und Jehova die Schuld geben, sondern die Situation analysieren und überlegen, wieso es zu dem Fehlschlag kam. David hat das ohne Frage so gemacht. Er lernte aus seinem Fehler und konnte die Bundeslade später auf die richtige Weise nach Jerusalem bringen.

    14:10, 13-16; 22:17-19. Wir sollten uns vor jedem Schritt, der sich auf unser Leben als Christ auswirkt, im Gebet an Jehova wenden und uns von ihm die Richtung weisen lassen.

    16:23-29. Die Anbetung Jehovas sollte unsere größte Sorge im Leben sein.

    18:3. Jehova hält alle seine Versprechen. Durch David löste er das Versprechen ein, Abrahams Samen das ganze Land Kanaan zu geben, das sich „von dem Strom Ägyptens bis zu dem großen Strom, dem Strom Euphrat“, erstreckte (1. Mose 15:18; 1. Chronika 13:5).

    21:13-15. Jehova befahl dem Engel, die Plage zu beenden, denn er fühlt mit, wenn sein Volk leidet. Ja, „sehr viele sind seiner Erbarmungen“.

    22:5, 9; 29:3-5, 14-16. David hatte zwar nicht den Auftrag erhalten, einen Tempel für Jehova zu bauen, aber er zeigte sich sehr großzügig. Wieso? Weil er sich bewusst war, dass er alles, was er erworben hatte, Jehovas Güte verdankte. Dankbarkeit sollte auch uns zu Großzügigkeit motivieren.

    24:7-18. Die 24 priesterlichen Abteilungen, die David ins Leben rief, gab es auch, als Jehovas Engel Sacharja erschien und ihm die Geburt eines Sohnes — Johannes der Täufer — ankündigte. Sacharja gehörte zu der „Abteilung Abijas“ und war damals gerade an der Reihe, im Tempel zu dienen (Lukas 1:5, 8, 9). Die wahre Anbetung hat mit historischen Personen und nicht mit mythologischen Figuren zu tun. Unsere loyale Zusammenarbeit mit dem „treuen und verständigen Sklaven“ im Rahmen der gut organisierten Anbetung Jehovas bringt uns auch heute Segen ein (Matthäus 24:45).

    Jehova mit „einer Seele voller Lust“ dienen

    In 1. Chronika geht es nicht nur um Geschlechtsregister. Das Bibelbuch erzählt außerdem davon, wie David die Bundeslade nach Jerusalem brachte, von seinen großen Siegen, von den Vorbereitungen für den Tempelbau und von der Einteilung der Priesterabteilungen für den Dienst im Tempel. Was Esra in 1. Chronika schriftlich festhielt, muss den Israeliten viel gegeben und ihren Eifer für Jehovas Anbetung im Tempel erneuert haben.

    David ist ein großartiges Beispiel dafür, Jehovas Anbetung obenan zu stellen. Es ging ihm nicht um besondere Vorrechte, sondern er wollte nur Gottes Willen tun. Der Ansporn für uns: Folgen wir Davids Rat, Jehova „mit ungeteiltem Herzen und einer Seele voller Lust“ zu dienen (1. Chronika 28:9).

  32. Juleam 22. August 2012 um 19:26 Link zum Kommentar

    1. Chronika 1 – 3

    Nun sind wir also bei 1. Chronika und ich lese vorher die Höhepunkte, um zu sehen. Warum hier alles noch mal wiederholt wird. Dort steht, dass sie zu der Zeit schon über 77 Jahre wieder in ihrem Land sind und der Tempel bereits 55 Jahre wieder steht.

    Warum lesen wir dann nicht vorher Nehemia und Esra – wenn wir doch chronologisch lesen?

    Aber hier noch mal zur Erinnerung der Grund, warum in den Büchern Chronika alles noch mal wiederholt wird:

    UNGEFÄHR 77 Jahre sind vergangen, seit die Juden aus der Babylonischen Gefangenschaft in ihr Heimatland zurückgekehrt sind. Der unter Statthalter Serubbabel wieder aufgebaute Tempel steht bereits 55 Jahre. Hauptgrund für die Rückkehr der Juden ist die Wiederherstellung der wahren Anbetung in Jerusalem gewesen. Doch dem Volk fehlt der Eifer für die Anbetung Jehovas. Es benötigt dringend Ansporn, und ebendiesen Ansporn gibt das erste Buch der Chronika.

    Das macht für mich Sinn: es ist eine kurze Zusammenfassung, das Wichtige ihrer Geschichte mit Jehova, das ihnen Mut und Hoffnung geben sollte und ganz bestimmt auch ihren Eifer angefacht hat

  33. Juleam 22. August 2012 um 19:36 Link zum Kommentar

    1. Chronika 2:1-2 Die Söhne Israels (Jakobs)

    1 Israels Söhne hießen Ruben, Simeon, Levi, Juda, Issaschar, Sebulon, (alles Söhne von Lea) 2 Dan, Josef, Benjamin, Naftali, Gad und Asser.

    Wieso diese Reihenfolge? Waren denn nicht Joseph und Benjamin die beiden jüngsten?

    Lea brachte Ruben, Simeon, Levi und Juda zur Welt. Als Rahel sah, daß sie keine Kinder bekam, war sie sehr traurig. Sie gab Jakob deshalb ihre Magd Bilha zur Frau, und Bilha bekam zwei Söhne, Dan und Naphtali. Dann gab Lea ihre Magd Silpa Jakob ebenfalls zur Frau, und sie brachte Gad und Ascher zur Welt. Danach bekam Lea nochmals zwei Söhne, Issachar und Sebulon. Endlich bekam auch Rahel ein Kind, einen Sohn. Sie nannte ihn Joseph.
    Quelle: Geschichtenbuch

    ich dachte zuerst, es hätte mit den Frauen zu tun, in welcher Reihenfolge die jeweiligen Frauen die Söhne geboren hatten, aber laut Zuordnung der Reihenfolge im Geschichtenbuch passt das auch nicht:

    1 Israels Söhne hießen Ruben, Simeon, Levi, Juda, Issaschar, Sebulon, (alles Söhne von Lea) 2 Dan (Sohn von Bilha, Rahels Magd), Josef, Benjamin (Söhne von Rahel),
    Naftali (Sohn von Bilha, Rahels Magd), Gad und Asser (Söhne von Silpha, Leas Magd).

    sieht mir irgendwie aus, wie eine zufällig gewählte Reihenfolge – oder versteht jemand von euch, wieso die Namen genau in der Reihenfolge gewählt sind?

  34. Juleam 22. August 2012 um 19:38 Link zum Kommentar

    1. Chronika 2:1-2 Die Söhne Israels (Jakobs)

    1 Israels Söhne hießen Ruben, Simeon, Levi, Juda, Issaschar, Sebulon, (alles Söhne von Lea) 2 Dan, Josef, Benjamin, Naftali, Gad und Asser.

    Wieso diese Reihenfolge? Waren denn nicht Joseph und Benjamin die beiden jüngsten?

    Lea brachte Ruben, Simeon, Levi und Juda zur Welt. Als Rahel sah, daß sie keine Kinder bekam, war sie sehr traurig. Sie gab Jakob deshalb ihre Magd Bilha zur Frau, und Bilha bekam zwei Söhne, Dan und Naphtali. Dann gab Lea ihre Magd Silpa Jakob ebenfalls zur Frau, und sie brachte Gad und Ascher zur Welt. Danach bekam Lea nochmals zwei Söhne, Issachar und Sebulon. Endlich bekam auch Rahel ein Kind, einen Sohn. Sie nannte ihn Joseph.
    Quelle: Geschichtenbuch

    ich dachte zuerst, es hätte mit den Frauen zu tun, in welcher Reihenfolge die jeweiligen Frauen die Söhne geboren hatten, aber laut Zuordnung der Reihenfolge im Geschichtenbuch passt das auch nicht:

    1 Israels Söhne hießen Ruben, Simeon, Levi, Juda, Issaschar, Sebulon, (alles Söhne von Lea) 2 Dan (Sohn von Bilha, Rahels Magd), Josef, Benjamin (Söhne von Rahel), Naftali (Sohn von Bilha, Rahels Magd), Gad und Asser (Söhne von Silpha, Leas Magd).

    sieht mir irgendwie aus, wie eine zufällig gewählte Reihenfolge – oder versteht jemand von euch, wieso die Namen genau in der Reihenfolge gewählt sind?

  35. Juleam 22. August 2012 um 19:42 Link zum Kommentar

    1. Chronika 2:7

    Karmi, ein Enkel Serachs, hatte einen Sohn namens Achar. Achar brachte Unheil über Israel, weil er etwas von der Beute versteckte, die Gott geweiht war

    Kurze Worte – hinter denen sich doch so viel Unglück verbirgt!

    Interessanterweise sind die ersten Kapitel eine reine Auflistung von Namen. Nur bei ganz wenigen wird etwas zur Ergänzung eingefügt – alles Dinge, die das Volk Jehovas und ihr Verhältnis zu ihrem Gott betrifft.

    Was hat das Volk wohl mit diesem Namen und der kurzen Ergänzung in Verbindung gebracht? Reichte tatsächlich diese kurze Erwähnung, um ihnen das ganze Unglück, was damit in Verbindung stand, ins Gedächtnis zurückzurufen?

    Was bringen wir persönlich mit dem kurzen Vers in Verbindung? Erinnert er uns daran, wie wichtig es ist, dass nicht wir selbst durch unser egoistisches Verhalten das Volk Jehovas in Verruf bringen und sogar Jehova daran hindern, es zu segnen?

    Wie gut sind eigentlich wir mit der Geschichte des Volkes Gottes vertraut? Reichen auch bei uns einige kurze Worte, um uns an bestimmte Begebenheiten zu erinnern?

    Oder sind wir besser mit der Plattform facebook und Co und deren Usern, Profilen und Pinwänden vertraut?

    Was würde dies über uns und unser Verhältnis zu Jehova aussagen?

  36. Juleam 22. August 2012 um 19:45 Link zum Kommentar

    1. Chronika 2:42-49 Ein weiteres Verzeichnis der Nachkommen Kalebs

    42 Dies sind die Nachkommen Kalebs, des Bruders Jerachmeels: Mescha, sein erster Sohn, gründete die Stadt Sif. Sein zweiter Sohn Marescha war der Vater Hebrons und Gründer der gleichnamigen Stadt. 43 Die Söhne Hebrons hießen Korach, Tappuach, Rekem und Schema. 44 Schemas Sohn Raham war der Vater Jorkoams und gründete eine Stadt mit diesem Namen. Rekems Sohn hieß Schammai. 45 Schammais Sohn Maon war der Gründer von Bet-Zur.

    46 Kaleb und seine Nebenfrau Efa hatten drei Söhne: Haran, Moza und Gases. Harans Sohn hieß Gases. 47 Jahdais Söhne waren Regem, Jotam, Geschan, Pelet, Efa und Schaaf.

    48 Kaleb und seine zweite Nebenfrau Maacha hatten folgende Söhne: Scheber und Tirhana, 49 Schaaf, den Vater Madmannas, Schewa, den Vater Machbenas, und den Vater Gibeas. Die letzten drei gründeten je eine Stadt und benannten sie nach ihren Söhnen. Kalebs Tochter hieß Achsa.

    Das ausführliche Geschlechtsregister: Waren denn nicht die „Unterlagen“ beim Brand vom Tempel und Jerusalem vernichtet worden? Woher hatte Esra all diese detaillierten Angaben?

    Hatte er im Volk herum gefragt, was jeder einzelne über seine eigene Familienchronik noch wußte? Oder wie kam er an die Informationen?

    Haben wir schon einmal überlegt, wie viel Arbeit und Energie darin gesteckt haben muss, um diese Aufzeichnungen gewissenhaft zu erstellen? Wie viel Zeit und Mühe Esra aufgewandt hat, um jeden einzelnen zu befragen, alles miteinander zu verbinden, zu erkennen, wie er es anordnen muss und ob es stimmt?

  37. Juleam 22. August 2012 um 19:57 Link zum Kommentar

    1. Chronika 3:1-9 Die Nachkommen König Davids

    1 In Hebron wurden König David folgende Söhne geboren:
    Der älteste hieß Amnon, seine Mutter war Ahinoam aus Jesreel. Danach kam Daniel, seine Mutter war Abigajil aus Karmel. 2 Absalom war der dritte Sohn; seine Mutter hieß Maacha und war eine Tochter Talmais, des Königs von Geschur. Der vierte Sohn hieß Adonija, und seine Mutter war Haggit. 3 Der fünfte war Schefatja, seine Mutter hieß Abital. Jitream, der sechste, war der Sohn von Davids Frau Egla.

    4 Diese sechs Söhne wurden in Hebron geboren. David regierte dort siebeneinhalb Jahre.
    Danach regierte er in Jerusalem noch weitere dreiunddreißig Jahre. 5 Dort brachte seine Frau Batseba, die Tochter Eliams, vier Söhne zur Welt: Schammua, Schobab, Nathan und Salomo. 6 Dann wurden noch neun Söhne geboren: Jibhar, Elischua, Elpelet,7 Nogah, Nefeg, Jafia, 8 Elischama, Eljada und Elifelet. 9 David hatte eine Tochter namens Tamar. Die Söhne von Davids Nebenfrauen sind hier nicht aufgezählt.

    Warum ist diese Liste auch für uns heute noch so interessant?

    Ich fand es sehr interessant, dass die Söhne, die David sie viel Kummer machten, alle zu der Zeit geboren wurden, als David vor Saul auf der Flucht war.

    Amnon war also von Geburtsrecht her der Erstgeborene. Aber er vergewaltigte seine Schwester Tamar und wurde deshalb von seinem Bruder Absalom zu Tode gebracht.

    Absalom wurde deshalb von seinem Vater David verbannt und als er wieder nach Jerusalem kommen durfte, hatte sich die Liebe zu seinem Vater in Hass verwandelt, so dass er gegen seinen Vater intrigierte. Später brach ihm genau diese Rebellion das Genick.

    Als David zu alt für die Regierungsgeschäfte wurde, mußte sein Nachfolger eingesetzt werden. Aber Adonija wollte die Wahl seines Vaters nicht abwarten. Er wollte den Thron für sich. Scheinbar wußte er, dass David nicht ihn sondern Salomo als Nachfolger bestimmt hatte. So ließ er sich kurzerhand selbst krönen. Dies war in Jehovas Augen schlecht und er schickte seinen Propheten, damit David dem zuvor kommt – was dann ja auch klappte.

    Das ganze ist deshalb so interessant, weil diese drei „schlecht geratenen Söhne“ Davids alle die Zeit der Verfolgung durch Saul mitgemacht hatten.

    Sie waren mit ihrem Vater auf der Flucht und hatten Entbehrungen auf sich genommen, weil ihr Vater so sehr daran festhielt, so zu handeln, dass er und seine Familie Jehova gefielen. Vielleicht haben die Kinder so manches Mal gedacht, alles wäre viel einfacher, wenn der Vater nur nicht so stur wäre. Aber alles nur, weil der Vater von Jehova zum König gesalbt war und dies Saul in Rage brachte.

    Wie mögen sie wohl bei den beiden Gelegenheiten empfunden haben, als Saul praktisch schon in Davids Hand war? Hätte er ihn doch nur getötet, dann wäre alles Leid und alle Entbehrungen vorbei. Schließlich war der Vater der von Jehova eingesetzte Kog und nun hätten sie ein bequemes sicheres Leben haben können. Aber was macht der? Der verzichtet darauf, sich selbst Recht zu verschaffen und verschont Saul und weiter geht es mit Flucht und einem Leben in finsteren Höhlen, wo man doch ein Königssohn war.

    Vielleicht haben sie sich in der Zeit der Flucht ausgemalt, wie schön es sein würde, später selbst in Luxus zu leben. Vielleicht sah sich Amnon schon als künftiger König.

    Aber dann kam Amnon zu Tode. Der Zweitgeborene hatte vielleicht keine Ambitionen auf den Thron, vielleicht hatte er das auch durchblicken lassen. Also war Absalom der nächste. Auch dieser kam zu Tode – und da ist es sicherlich verständlich, dass Adonija annahm, nun wäre er dran. Immerhin war er in der Linie dann der nächste und außerdem hat er schon so viele Schwierigkeiten wegen Jehova in Kauf genommen.

    Und nun hört er, dass es Salomo sein solle, der dem Vater auf den Thron folgen solle. Warum denn ausgerechnet der? Der hatte doch schon immer ein bequemes Leben, kannte die Schwierigkeiten des einfachen Volkes doch überhaupt nicht. Außerdem war seine Mutter eine Ehebrecherin. Mit ihr hatte der Vater nicht nur eine schwere Sünde gegen Jehova begangen, sondern sogar einen hinterlistigen Mord. Wie konnte so jemand ein König über Jehovas Volk werden?

    Ist es da ein Wunder, dass er dann das Recht in die eigene Hand nimmt?

    Es ist zwar nicht richtig – aber verständlich!

  38. Juleam 22. August 2012 um 20:02 Link zum Kommentar

    1. Chronika 3:21

    21 Die Söhne Hananjas waren Pelatja und Jesaja. Auf Jesaja folgten in direkter Linie Refaja, Arnan, Obadja und Schechanja

    Sind dieser Jesaja und Obadja die Propheten, nach denen ein entsprechendes Bibelbuch benannt wurde? Was sagt das Einsichtenbuch?

    (Jesaja) [Rettung von Jehova].
    Ein Prophet, der Sohn des Amoz (nicht des Propheten Amos).
    (Obadja) [Diener (Knecht) Jehovas].
    10. Ein nach dem Exil lebender Nachkomme Davids (1Ch 3:5, 9, 10, 21).

    also handelt es sich hier bei diesen beiden nicht um die Propheten

  39. Juleam 24. August 2012 um 17:30 Link zum Kommentar

    1. Chronika 4 – 6

    1. Chronika 4:9-10

    Jabez war angesehener als seine Brüder. Seine Mutter hatte ihm den Namen Jabez (»Er bereitet Schmerzen«) gegeben, weil seine Geburt sehr schwer gewesen war. 10 Aber Jabez betete zum Gott Israels: »Bitte segne mich, und lass mein Gebiet größer werden! Beschütze mich, und bewahre mich vor Unglück! Möge kein Leid mich treffen!« Gott erhörte sein Gebet.

    und wieder Jabez – wer war er eigentlich? Was wird in der Bibel über ihn gesagt (Querverweise) und was gibt es an ergänzendem Stoff dazu?

    WT vom 01.10.2010 „wie man Gott näher kommt“

    Ein Gott, der Gebete erhört
    1. CHRONIKA 4:9, 10

    WENN jemand, der Gott sehr liebt, von Herzen betet, wird sein Gebet dann wirklich erhört? Eine Passage in der Bibel über einen ziemlich unbekannten Mann mit Namen Jabez zeigt, dass Jehova Gott tatsächlich der „Hörer des Gebets“ ist (Psalm 65:2). Der kurze Bericht steht an einer scheinbar ungewöhnlichen Stelle — mitten in einem Abstammungsregister am Anfang des 1. Buches Chronika. Schauen wir uns 1. Chronika 4:9, 10 doch einmal genauer an.

    In diesen zwei Versen steht alles, was wir über Jabez wissen. In Vers 9 heißt es, dass seine Mutter „ihm den Namen Jabez gab, indem sie sagte: ,Ich habe ihn im Schmerz geboren.‘ “* Warum entschied sie sich für diesen Namen? Hatte sie bei seiner Geburt besonders viele Schmerzen zu ertragen? Oder war sie vielleicht verwitwet und traurig darüber, dass sich ihr Mann nicht mit ihr über den Kleinen freuen konnte? Die Bibel sagt darüber nichts. Eines Tages würde Jabez’ Mutter jedoch gerade auf ihn besonders stolz sein können. Sicher waren auch seine Brüder ehrenwert und angesehen, aber Jabez war letztendlich „ehrenwerter als seine Brüder“.

    Jabez betete oft und von Herzen. Er begann sein Gebet mit der Bitte um Gottes Segen. Dann bat er um drei Dinge, an denen man ablesen kann, was für ein tiefgläubiger Mensch er war.

    Erst flehte er Gott an, er solle doch sein „Gebiet . . . erweitern“ (Vers 10). Dieser grundanständige Mann war nicht darauf aus, anderer Leute Land an sich zu reißen. Seine inständige Bitte hatte wohl mehr mit Menschen zu tun. Er dürfte eher an eine friedliche Erweiterung seines Gebietes gedacht haben, sprich, dass dort mehr Menschen wohnen könnten, die den wahren Gott anbeten.*

    Als Zweites bat Jabez darum, dass Gottes „Hand“ mit ihm sei. Wenn Gott seine „Hand“ gebraucht, bedeutet das, dass er seine Kraft einsetzt, etwa um seinen Dienern zu helfen (1. Chronika 29:12). Jabez wünschte sich, dass die Bitten seines Herzens erfüllt werden. Dabei richtete er seinen Blick auf Gott, dessen Hand nicht zu kurz ist, wenn es um Menschen geht, die Glauben haben (Jesaja 59:1).

    Dann betete Jabez noch, Jehova solle ihn „vor Unglück“ bewahren, damit es ihn nicht „verletzt“. Mit dieser Bitte meinte er wohl nicht, dass er allem Unglück entgehen wollte, sondern dass es ihn nicht herunterreißen oder aus der Bahn werfen sollte.

    Das Gebet von Jabez zeigt, wie sehr ihm die Anbetung Jehovas am Herzen lag und was für ein tiefes Vertrauen er zu dem Gott hatte, der Gebete erhört. Wie reagierte Jehova? Der kurze Bericht endet mit den Worten: „Demgemäß führte Gott herbei, was er erbeten hatte.“

    Jehova, der Hörer des Gebets, hat sich nicht geändert. Er freut sich sehr über unsere Gebete. Und wenn wir an ihn glauben und auf ihn vertrauen, können wir sicher sein, „dass er uns hört, ungeachtet dessen, was wir gemäß seinem Willen bitten“ (1. Johannes 5:14).

  40. Juleam 24. August 2012 um 17:34 Link zum Kommentar

    1. Chronika 4:15

    15 Kaleb, der Sohn Jefunnes, hatte folgende Söhne: Iru, Ela und Naam. Elas Sohn hieß Kenas.

    Unser Kaleb? Der, der zu den Kundschaftern unter Josua gehörte? Im Einsichtenbuch finden wir hierzu auszugsweise folgendes:

    Der Sohn Jephunnes, der Kenisiter, aus dem Stamm Juda, der Onkel Othniels und wahrscheinlich ein Nachkomme von Nr. 1 (4Mo 32:12; Jos 15:17; 1Ch 4:13, 15; siehe OTHNIEL). Als Kaleb 40 Jahre alt war, sandte Moses ihn und 11 weitere Männer aus, um 40 Tage das Land Kanaan auszukundschaften.

    Irgendwie verliere ich bei der Aufzählung immer den Faden. Ich habe keine Ahnung, wo wir hier gerade im Strom der Zeit sind …

  41. Juleam 24. August 2012 um 17:41 Link zum Kommentar

    1. Chronika 4:24

    24 Die Söhne Simeons waren Jemuël, Jamin, Jarib, Serach und Schaul.

    Hier haben wir also den Namen her, den wir für mich 2006 als zweiten Vornamen ausgesucht hatten. Mit einem „a“ dran wurde die weibliche Variante – Jariba!

    Warum wir ausgerechnet diesen Namen ausgewählt haben, hatte ich an anderer Stelle bereits erwähnt: wegen seiner Bedeutung „Jehova hat meinen Rechtsfall geführt“.

    Hier sind zwei Punkte wichtig:

    1. volles Vertrauen in Jehova, dass ER die Dinge richtig stellen wird und
    2. geduldiges Abwarten und sich bis dahin still verhalten

    Wenn man so einen Namen tragen darf, dann fühlt man sich noch mehr motiviert, sich dessen auch als würdig zu erweisen. Ich hoffe, dass ich mich durch meinen Lebenswandel als dessen würdig erwiesen habe und es auch weiterhin tun werde. Dies ist auch weiterhin Gegenstand meiner Gebete!

  42. Juleam 24. August 2012 um 17:53 Link zum Kommentar

    1. Chronika 5:27-41

    Der Stamm Levi: Die Linie der Hohenpriester

    27 Die Söhne Levis hießen Gerschon, Kehat und Merari. 28 Kehats Söhne waren Amram, Jizhar, Hebron und Usiël.

    29 Amram hatte zwei Söhne, Aaron und Mose, und eine Tochter namens Mirjam. Die Söhne Aarons hießen Nadab, Abihu, Eleasar und Itamar.

    30 Eleasars Sohn hieß Pinhas, dann folgten in direkter Linie Abischua, 31 Bukki, Usi, 32 Serachja, Merajot, 33 Amarja, Ahitub, 34 Zadok, Ahimaaz, 35 Asarja, Johanan 36 und Asarja. Asarja war der erste Hohepriester in dem Tempel, den Salomo in Jerusalem gebaut hatte. 37 Asarjas Sohn hieß Amarja, dann folgten in direkter Linie Ahitub, 38 Zadok, Schallum, 39 Hilkija, Asarja, 40 Seraja und Jozadak.

    41 Als der Herr die Bewohner von Jerusalem und ganz Juda durch Nebukadnezar nach Babylonien verschleppen ließ, war auch Jozadak darunter.

    Welche Namen kommen uns hier bekannt vor und was verbinden wir mit ihnen?

    Moses, Aaron und Miriam sind ja sicherlich jedem bekannt.

    Die Söhne Aarons – Nadab und Abihu – brachten unerlaubtes Feuer dar und kamen deshalb durch Jehova zu Tode, ihnen folgte ihr Bruder Eliasa.

    Er (bei uns Eleasar) übernahm dann auch das Amt des Hohepriesters von seinem Vater Aaron.

    Der nächste „gute Bekannte“ ist Pinehas, der durch sein beherztes Eingreifen Jehovas Zorn von dem Volk anwandte.

    Asarja als erster Hohepriester im Tempel – an ihn mußte ich erst wieder erinnert werden.

    Hilkija – ja, das ist ein Begriff. Ganz besonders, da wir erst vor kurzem wieder die biblischen Dramen um Josia gehört hatten. Er war ja derjenige, der Josia erst half, die Wege Jehovas zu erkennen und dann auch zu gehen. Wie begeisternd muss es für ihn gewesen sein, endlich unter einem König zu dienen, der nach Jehovas Herzen war und der den ganzen Dreck des Götzendienstes in all seinen Formen beseitigte. Er hat sicherlich sehr sehr gern unter Josia gearbeitet!

  43. Juleam 24. August 2012 um 17:58 Link zum Kommentar

    1. Chronika 6:7-13

    Auf Kehat folgten in gerader Linie: Amminadab, Korach, Assir, 8 Elkana (1.), Abiasaf, Assir, 9 Tahat, Uriël, Usija und Schaul. 10 Die Söhne Elkanas hießen Amasai, Ahimot 11 und Elkana (2.). Auf Elkana folgten Zuf, Nahat, 12 Eliab, Jeroham, Elkana (3.) und Samuel. 13 Samuels erster Sohn hieß Joel und der zweite Abija.

    So erklärt sich die Bibel oftmals selbst: bei der ersten Erwähnung Elkanas habe ich mich gefragt, ob dies der Mann von Hanna war. Wir hatten ja erst wieder auf den BZK von ihm und seiner Frau gehört. Dann eine weitere Erwähnung … und dann wird ja direkt ein Elkana erwähnt, dessen Sohn Samuel war.

    Tja, für uns heute ist Elkana ein ungewöhnlicher Name. Damals nannten scheinbar viele ihre Söhne so. Wir kennen das ja heute auch – die sogenannten Modenamen.

    Allerdings gaben die Eltern der biblischen Zeit ihren Kindern keine Namen, weil sie modern oder cool waren, sondern weil sie noch die Bdeutung kannten und bemüht waren, ihren Kindern einen Namen zu geben, den „sie auch erfüllen konnten“ – oder von dem sie es sich wünschten, so wie ich mit meinem 2. Vornamen „Jariba“.

    Wo wir gerade schon dabei sind: was bedeutet der Name Elkana eigentlich?

    (Elkạna) [Gott hat hervorgebracht].

  44. Juleam 24. August 2012 um 18:02 Link zum Kommentar

    1. Chronika 6:16-38 Die Aufgaben der Leviten

    16 Nachdem König David die Bundeslade nach Jerusalem gebracht hatte, suchte er einige Leviten aus, die den Gesang am Heiligtum des Herrn leiten sollten. 17 Bevor Salomo den Tempel in Jerusalem baute, versahen sie ihren Dienst vor dem heiligen Zelt. Ihre Arbeit war genau festgelegt.

    18 Folgende Männer sollten zusammen mit den anderen Männern ihrer Sippe diese Aufgabe übernehmen:
    Der Sänger Heman aus der Sippe der Kehatiter leitete die erste Sängergruppe. Er war ein Sohn Joels und Enkel Samuels. 19 Seine weiteren Vorfahren hießen Elkana, Jeroham, Eliël, Tohu, 20 Zuf, Elkana, Mahat, Amasai, 21 Elkana, Joel, Asarja, Zefanja, 22 Tahat, Assir, Abiasaf, Korach, 23 Jizhar, Kehat, Levi und Israel.

    24 Rechts neben Heman stand Asaf, der Leiter der zweiten Sängergruppe. Er war ein Sohn Berechjas und Enkel Schimas. 25 Seine weiteren Vorfahren waren Michael, Maaseja, Malkija, 26 Etni, Serach, Adaja, 27 Etan, Simma, Schimi, 28 Jahat, Gerschon und Levi.

    29 Links neben Heman stand Etan mit seiner Sängergruppe; er stammte aus der Sippe Merari. Etans Vorfahren waren Kuschaja, Abdi, Malluch, 30 Haschabja, Amazja, Hilkija, 31 Amzi, Bani, Schemer, 32 Machli, Muschi, Merari und Levi.

    33 Alle anderen Leviten versahen den übrigen Dienst am Heiligtum Gottes.

    34 Aber nur Aaron und seine Nachkommen brachten die Brandopfer dar und verbrannten Weihrauch auf dem Räucheropferaltar. Sie waren für alle Dienste im Allerheiligsten verantwortlich. Ihre Aufgabe war es, für die Sünden des Volkes Israel zu opfern und bei Gott um Vergebung zu bitten. Sie mussten sich genau an die Vorschriften halten, die Mose, der Diener Gottes, ihnen für ihren Dienst gegeben hatte.

    35 Die Nachkommen Aarons waren in direkter Linie: Eleasar, Pinhas, Abischua, 36 Bukki, Usi, Serachja, 37 Merajot, Amarja, Ahitub, 38 Zadok und Ahimaaz.

    Was interessieren uns im Zusammenhang mit der Familienchronik die Aufgaben der Leviten?

    Wir hatten ja zu Anfang bereits herausgefunden, welchem Zweck die neuerliche Aufzählung diente: es sollte das Volk motivieren, sich voll und ganz für Jehova einzusetzen. Jeder sollte wissen „wohin er gehört“, wem welcher Erbbesitz zusteht usw. Dinge, die vielleicht in den Jahren im Exil in Vergessenheit geraten sind. Vielleicht hatten viele nicht mehr daran geglaubt, die Heimat jemals wieder zu sehen, was hätte ihnen da die Abstammungslinie und das Wissen um den Erbbesitz genutzt?

    Das war sicherlich auch bei den Leviten und somit den Priestern nicht anders. Wir dürfen nicht vergessen, wie sehr sich das Volk mit Götzendienst befleckt hatte und dass auch die Priester sich in dieser Hinsicht nicht gerade mit Ruhm bekleckert hatten.

    Ja, gerade den Priestern warf Jehova ja vor, dass sie ihrer Verpflichtung als Hirten nicht nachgekommen waren. Wenn wir da an entsprechende Stellen in Hesekiel denken (was wir in den nächsten Wochen noch lesen werden), wo die Rede davon ist, dass sie sogar in Jehovas Tempel ungeniert andere Götter angebetet hatten. So hatten die Leviten, die ins Exil geführt wurden, wohl kaum ein gutes Verhältnis zu ihrem Schöpfer Jehova.

    Sollten wir da nicht annehmen, dass sie sich kaum noch ihrer Aufgaben bewußt waren, die sie ursprünglich von Jehova erhalten hatten? Und der Zweck ihrer Rückkehr nach Jerusalem war es ja, die wahre Anbetung wieder herzustellen. Daher mussten sie genaue Anleitungen bekommen, was sie zu tun und zu lassen hatten, damit sie und ihre Anbetung Jehova gefiel.

  45. Juleam 24. August 2012 um 18:05 Link zum Kommentar

    1. Chronika 6:42-44

    Außerdem bekamen die Nachkommen Aarons in Juda Libna, Jattir, Eschtemoa, 43 Holon, Debir, 44 Aschan, Jutta und Bet-Schemesch. Zu allen Städten gehörte das Weideland ringsum.

    Das hatte ich erst später erfahren, dass auch mein „Taufname“ (den ich 2006 abgelegt hatte) ein biblischer Name ist. Wobei der jetzige doch aussagekräftiger ist – denn Jutta war der Name einer Stadt.

    Ob sich meine Eltern damals dessen bewußt waren?

  46. Juleam 26. August 2012 um 18:32 Link zum Kommentar

    1. Chronika 7 – 9

    Hier kommt nicht nur das Geschlechtsregister, sondern auch, über wie viele wehrfähige Männer jeder einzelne Stamm verfügt.

    Sind dies nun die Zahlen von vor dem Exil – oder der aktuelle Stand?

  47. Juleam 26. August 2012 um 18:35 Link zum Kommentar

    1. Chronika 8:33

    Ners Sohn hieß Abner, und Kischs Sohn hieß Saul. Sauls Söhne waren Jonatan, Malkischua, Abinadab und Eschbaal.

    Abinadab – irgendwie klingelt das was bei mir. Aber im Zusammenhang mit König Saul?

    An welchen Abinadab erinnert mich das? Was sagt das Einsichtenbuch?

    ABINADAB

    (Abinadab) [Vater ist bereitwillig (edel; freigebig)].

    1. Ein Einwohner der Stadt Kirjath-Jearim im Gebiet von Juda, etwa 14 km wnw. von Jerusalem. In seinem Haus war die Bundeslade eine Zeitlang untergebracht.

    Als die heilige Lade von Beth-Schemesch heraufgebracht wurde, nachdem sie sieben unheilvolle Monate bei den Philistern gewesen war, wurde sie im Haus Abinadabs abgestellt, und sein Sohn Eleasar wurde geheiligt, damit er sie hüte. Etwa 70 Jahre blieb die Lade in seinem Haus. Dann ordnete David an, daß sie nach Jerusalem überführt werde. Während ihres Transports starb Usa, ein anderer Sohn Abinadabs, als Jehovas Zorn gegen ihn entbrannte, weil er das Gebot aus 4. Mose 4:15 nicht beachtet und die Lade angefaßt hatte (1Sa 6:20 bis 7:1; 2Sa 6:1-7; 1Ch 13:6-10).

    2. Der zweite Sohn Isais und einer von Davids drei älteren Brüdern, die mit Saul in den Krieg gegen die Philister zogen (1Sa 16:8; 17:13).

    3. Einer der Söhne Sauls, der von den Philistern auf dem Berg Gilboa erschlagen wurde (1Sa 31:2; 1Ch 9:39).

    4. Der Vater eines der 12 Bevollmächtigten, die König Salomo mit Speise versorgen mußten. Dieser Bevollmächtigte, der „Sohn Abinadabs“, der auch Ben-Abinadab genannt wird, heiratete Taphath, die Tochter Salomos, und er mußte jedes Jahr einen Monat lang die Versorgung des Hofes Salomos mit Speise aus dem ganzen Gebiet des Höhenzugs von Dor übernehmen (1Kö 4:7, 11).

  48. Juleam 26. August 2012 um 18:37 Link zum Kommentar

    1. Chronika 9 – Einwohner Jerusalems nach dem Exil

    1 So wurden die Namen aller Bewohner Israels festgehalten und in die Chronik der Könige von Israel geschrieben.
    Weil die Bewohner von Juda sich vom Herrn abwandten und andere Götter verehrten, wurden sie nach Babylonien verbannt. 2 Die Ersten, die zurückkehrten und wieder ihren Grund und Boden in den Städten erhielten, waren Leute aus dem Volk sowie Priester, Leviten und Tempeldiener. 3 In Jerusalem ließen sich Angehörige der Stämme Juda, Benjamin, Ephraim und Manasse nieder.

    4 Von den Nachkommen Judas lebten dort folgende Sippenoberhäupter: Utai, ein Sohn Ammihuds, seine Vorfahren reichten über Omri, Imri, Bani und Perez bis auf Juda zurück; 5 Asaja, der älteste Sohn Schelas, und seine Söhne; 6 Jëuël und seine Brüder, die Nachkommen Serachs. Zu all diesen Sippen gehörten 690 Familien.

    7-9 Von den Nachkommen Benjamins lebten folgende Sippenoberhäupter in Jerusalem: Sallu, der Sohn Meschullams, er stammte über Hodawja von Senua ab; Jibneja, der Sohn Jerohams; Ela, der Sohn Usis, der von Michri abstammte; Meschullam, der Sohn Schefatjas, zu seinen Vorfahren gehörten Reguël und Jibnija. Die Sippen der Benjaminiter bestanden aus 956 Familien, die in Geschlechtsregistern aufgeführt waren.

    10 Die Priester, die nach der Verbannung in Jerusalem lebten, hießen Jedaja, Jojarib, Jachin 11 und der oberste Priester Asarja, ein Sohn Hilkijas; unter seinen Vorfahren waren Meschullam, Zadok, Merajot und Ahitub. 12 Außerdem Adaja, der Sohn Jerohams, er stammte über Paschhur von Malkija ab; sowie Masai, der Sohn Adiëls, seine Vorfahren reichten über Jachsera, Meschullam und Meschillemot bis auf Immer zurück. 13 Zu den Sippen dieser Priester gehörten 1 760 Familien, die Männer verrichteten den Tempeldienst.

    14 Von den Leviten lebten folgende Sippenoberhäupter in Jerusalem: Schemaja, der Sohn Haschubs, zu seinen Vorfahren gehörten Asrikam, Haschabja und Merari. 15 Weiter Bakbukja, Heresch, Galal und Mattanja, ein Sohn Michas, der über Sichri von Asaf abstammte. 16 Außerdem Abda, der Sohn Schammuas, unter seinen Vorfahren waren Galal und Jedutun; sowie Berechja, der Sohn Asas, der von Elkana abstammte und mit seiner Familie in den Dörfern der Netofatiter wohnte.

    17 Dazu kamen folgende Torwächter: Schallum, Akkub, Talmon und Ahiman. Schallum war ihr Befehlshaber.

    18 Bis heute hat seine Familie die Aufsicht über die Wachen am Königstor auf der Ostseite des Tempels.
    Ihre Vorfahren zur Zeit der Wüstenwanderung hatten die Zelte der Leviten rings um das heilige Zelt bewacht. 19-20 Damals war Pinhas, der Sohn Eleasars, ihr Vorsteher. Der Herr stand ihm bei. Schallum war ein Sohn Kores, er stammte über Abiasaf von Korach ab und gehörte mit seinen Brüdern zur Sippe der Korachiter. Sie hatten die Aufgabe, den Eingang zum heiligen Zelt zu bewachen, so wie schon ihre Vorfahren den Eingang zum Lager des Volkes Gottes bewacht hatten. 21 Auch Secharja, ein Sohn Meschelemjas, stand am Eingang zum heiligen Zelt.

    22 Insgesamt hatte man 212 Männer für den Wachdienst am Eingang zum Heiligtum ausgewählt. Ihre Namen wurden in ihren Wohnorten in Listen eingetragen. David und der Prophet Samuel hatten ihre Vorfahren in das Amt eingesetzt. 23 Sie und ihre Nachkommen bewachten die Eingänge zum heiligen Zelt und später zum Tempel des Herrn. 24 Die Wachen standen an den Toren auf jeder Seite des Tempels.

    25 Die meisten Korachiter wohnten nicht in Jerusalem. Doch von Zeit zu Zeit musste jeder für eine Woche aus seinem Dorf nach Jerusalem kommen, um beim Tempel Wache zu halten. 26 Nur die vier Aufseher über die Wache waren ständig in Jerusalem. Auch sie waren Leviten. Sie verwalteten außerdem die Vorratsräume und Schatzkammern des Tempels. 27 Auch nachts blieben sie im Tempelbereich, denn sie mussten jeden Morgen die Tempeltüren aufschließen.

    28 Einige Leviten hatten die Aufsicht über die Gegenstände für den Opferdienst. Sie trugen sie abgezählt zum Altar und hinterher wieder zurück. 29 Andere verwalteten die Gegenstände, die im Heiligtum gebraucht wurden, sowie die Vorräte an feinem Weizenmehl, Wein, Öl, Weihrauch und wohlriechenden Balsamölen. 30 Aber das Mischen der Balsamöle zu einer Salbe war Aufgabe der Priester. 31 Der Levit Mattitja, der älteste Sohn Schallums, aus der Sippe der Korachiter, war für das Backwerk verantwortlich, das für die Speiseopfer gebraucht wurde. 32 Einige Leviten aus der Sippe der Kehatiter mussten dafür sorgen, dass an jedem Sabbat frische Schaubrote in das Heiligtum gebracht wurden.

    33 Auch die Sänger stammten aus den levitischen Sippen. Ihre Leiter waren von allen anderen Diensten befreit, denn sie mussten Tag und Nacht einsatzbereit sein. Deshalb wohnten sie in Kammern direkt am Tempel.

    34 Alle genannten Sippenoberhäupter der Leviten waren in den Geschlechtsregistern aufgeführt. Sie wohnten in Jerusalem.

    Die Familie Sauls in Gibeon

    35 Jeªël gründete die Stadt Gibeon und ließ sich mit seiner Frau Maacha dort nieder. 36 Ihr ältester Sohn hieß Abdon, dann folgten Zur, Kisch, Baal, Ner, Nadab, 37 Gedor, Achjo, Secher und Miklot, 38 der einen Sohn mit Namen Schima hatte. Sie ließen sich in Jerusalem nieder und wohnten dort bei anderen Familien ihres Stammes.

    39 Ners Sohn hieß Abner, Kischs Sohn hieß Saul. Sauls Söhne waren Jonatan, Malkischua, Abinadab und Eschbaal.

    40 Jonatans Sohn hieß Merib-Baal, Merib-Baals Sohn Micha.

    41 Michas Söhne waren Piton, Melech, Tachrea und Ahas.

    42 Ahas‘ Sohn hieß Joadda, Joaddas Söhne waren Alemet, Asmawet und Simri. Simris Sohn hieß Moza, 43 auf ihn folgten in direkter Linie Bina, Refaja, Elasa und Azel.

    44 Azel hatte sechs Söhne. Sie hießen Asrikam, Bochru, Ismael, Schearja, Obadja und Hanan.

  49. Juleam 26. August 2012 um 18:40 Link zum Kommentar

    1. Chronika 10 – 13

    1. Chronika 10 – Der Tod Sauls und seiner Söhne

    1 (1. Samuel 31)
    Auf dem Gilboagebirge kam es zur Schlacht zwischen den Philistern und den Israeliten. Die Israeliten versuchten zu fliehen, aber die meisten von ihnen fielen. 2 Die Philister hatten Saul und seine Söhne eingekesselt. Jonatan, Abinadab und Malkischua waren bereits getötet worden.

    3 Um Saul tobte immer noch ein erbitterter Kampf. Er wurde von den Pfeilen der Bogenschützen getroffen und verwundet. 4 Da flehte er seinen Waffenträger an: »Zieh dein Schwert, und töte mich! Sonst kommen diese unbeschnittenen Heiden und treiben ihren Spott mit mir.« Doch der Waffenträger weigerte sich. Er wagte es nicht, den König umzubringen. Da nahm Saul selbst sein Schwert und stürzte sich hinein.

    5 Als der Diener sah, dass sein Herr tot war, ließ auch er sich in sein Schwert fallen und starb. 6 So fielen an diesem Tag Saul und seine drei Söhne, und keiner seiner Nachkommen wurde je wieder König. 7 Als die Bewohner der Jesreelebene hörten, dass die Israeliten geflohen und Saul und seine Söhne gefallen waren, ergriffen auch sie die Flucht. Die Philister nahmen die verlassenen Städte in Besitz und wohnten darin.

    8 Am Tag nach der Schlacht kehrten die Philister noch einmal zum Schlachtfeld auf dem Gilboagebirge zurück, um die Gefallenen auszuplündern. Dabei fanden sie die Leichen Sauls und seiner Söhne, die immer noch dort lagen. 9 Sie plünderten Saul aus; dann zeigten sie seinen Kopf und seine Rüstung durch Boten im ganzen Land herum und verkündeten allen Bewohnern und den Götzen die Nachricht vom Sieg. 10 Schließlich legten sie Sauls Waffen im Tempel ihres Gottes nieder. Seinen Kopf nagelten sie an die Wand des Tempels, der dem Götzen Dagon geweiht war.

    11 Als die Einwohner von Jabesch-Gilead hörten, was die Philister mit Sauls Leiche getan hatten, 12 machten sich sofort alle wehrfähigen Männer der Stadt auf den Weg und holten die Leichen Sauls und seiner Söhne nach Jabesch. Sie begruben sie dort unter der großen Tamariske. Danach trauerten und fasteten sie eine Woche lang.

    13 So kam Saul ums Leben, weil er dem Herrn untreu geworden war und seine Weisungen missachtet hatte. Auch hatte er den Geist eines Verstorbenen befragt,

    14 anstatt bei dem Herrn Rat zu suchen. Darum ließ der Herr ihn sterben und übertrug David, dem Sohn Isais, die Herrschaft.

    Warum stürzte sich Sauls Diener auch in sein Schwert, als er sah, dass der König tot war?

    Aber das Vorgehen der Philister ist schon krass: sie schicken Sauls Kopf herum, um allen zu zeigen, dass sie ihn besiegt hatten – sogar ihren Götzen! Warum mußte man den Götzen den Kopf zeigen? Wenn diese in ihren Augen Götter waren, hätten diese dann nicht auch so von dem Sieg gewußt?

    Dass sie den Kopf schließlich in einem Götzentempel an die Wand nagelten, muss für die Israeliten schlimm gewesen sein. Kein Wunder, dass sie sich schnellstens aufmachen, um die Leichnahme zu sich zu holen. Denn man konnte den Gesalbten Jehovas unmöglich so einer Demütigung aussetzen, auch nicht nach dessen Tod!

    War dies nicht auch irgendwie eine Schmach für Jehova, dass die Philister so mit seinem Gesalbten umgingen? Ok, er hatte Saul zu Tode kommen lassen, als Strafe für seinen Ungehorsam und Götzendienst. Ebenso wie er später sein Volk zuerst von Assyrien und dann von Babylon ins Exil führen lässt. Aber diese Städte straft er auch später deswegen, weil sie so unbarmherzig mit seinem Volk umgingen.

    Wie denkt Jehova über die unwürdige Behandlung von Sauls Leichnam? Findet er es vielleicht sogar ok, dass sein Kopf in den Tempel eines Götzen genagelt wird, da Saul ja auch für seinen Götzendienst von Jehova gestraft wird! Ist es in seinen Augen eine passende Strafe?

  50. Juleam 26. August 2012 um 18:46 Link zum Kommentar

    1. Chronika 11:1-3

    David wird König über ganz Israel
    1 (2. Samuel 5, 1-5)
    Aus ganz Israel kamen Gesandte zu David nach Hebron und sagten zu ihm: »Wir sind dein Volk und gehören zu dir. 2 Schon damals, als Saul noch König war, bist du es gewesen, der Israels Heer in den Kampf geführt und siegreich wieder zurückgebracht hat. Der Herr, dein Gott, hat zu dir gesagt: Du bist der Mann, der mein Volk Israel weiden soll wie ein Hirte seine Schafe. Dich habe ich zum neuen König über Israel bestimmt.«

    3 Dann versammelten sich alle Ältesten Israels in Hebron. David schloss mit ihnen einen Bund, und sie riefen den Herrn als Zeugen an. Sie salbten David und setzten ihn zum König über Israel ein. So erfüllte sich, was Samuel im Auftrag des Herrn vorausgesagt hatte.

    Und wieder die Sache mit Davids Salbung und dass scheinbar das Volk davon Kenntnis hatte. Auf dem BZK und auch in dem entsprechenden Artikel aus der Reihe „Ihren Glauben nachahmen“ hat mich merkwürdig berührt, dass scheinbar Abigail David als gesalbten König Jehovas anerkannte und wir hatten uns gefragt, wie der treue und verständige Sklave zu dieser Annahme kommt. Denn in der Stelle, wo in der Bibel Abigail zu David redet, hatten wir nichts gefunden, was eindeutig darauf hinweist. Darum hatten wir die Stelle aus 1. Samuel 25 mal in anderen Übersetzungen nachgeschlagen und da wurde es etwas deutlicher formuliert, als in unserer NW-Übersetzung:

    1. Samuel 25:28-30 die biblische Bestätigung, dass sie von Davids Stand vor Jehova wußte. Hier aus der Hoffnung für alle:

    28 Vergib uns, dass wir dich so schlecht behandelt haben. Gewiss wird der Herr deine königliche Familie nie aussterben lassen, denn du kämpfst gegen die Feinde Gottes. Er bewahre dich dein Leben lang vor großen Fehlern. 29 Der Herr wird dich beschützen, wenn dich jemand verfolgt und umbringen will. Er wird dich behüten wie einen kostbaren Schatz. Das Leben deiner Feinde aber wird er wegschleudern wie einen Stein. 30 Wenn der Herr alle seine Versprechen erfüllt und dich zum König über Israel macht, 31 dann sollst du nichts bereuen müssen.

    Hier wird es also deutlicher gesagt. Aus der Stelle hier in Chronika geht ja hervor, dass auch das Volk davon wußte.

    Nun stellt sich ja die Frage: woher?

    Ich kann mir kaum vorstellen, dass David oder Samuel damit hausieren gingen. Denn wenn dies dem Volk bekannt würde, konnte man ja wohl kaum annehmen, dass sie weiterhin Saul die Treue hielten. Und es wird in der Bibel ja immer wieder lobend hervorgehoben, dass David Saul auch weiterhin als den Gesalbten Jehovas anerkannte. Also woher hatte das Volk die Information?

    Könnte es sein, dass die Verwandten Davids sich hier verplappert hatten? Vielleicht wurden sie ja von ihren Brüdern angefeindet, weil sich David vor dem König auf der Flucht befand. Saul wird ja sicherlich nicht die Wahrheit darüber gesagt haben, warum er David so hartnäckig verfolgte. Vielleicht fühlte sich einer von Davids Familie gedrängt, die Angelegenheit richtig zu stellen und erwähnte, dass schließlich Samuel David schon längst als neuen König gesalbt hatte.

    Wer von seiner Familie war damals dabei gewesen? Seine Eltern und seine Brüder? Aber wenn diese dabei gewesen waren, warum kanzeln sie David dann so ab, als er ins Lager kommt, als Goliath das Volk Jehovas beschimpft? Warum werfen sie ihm da vor, er würde sich nur wichtig machen wollen?

    Wir wissen es nicht. Fakt bleibt aber, dass an mindestens zwei Stellen in der Bibel ganz klar gesagt wird, dass das Volk un die Salbung wußte

  51. Juleam 26. August 2012 um 18:50 Link zum Kommentar

    1. Chronika 11:4-9

    David erobert Jerusalem
    4 (2. Samuel 5, 6-10)
    Später unternahm David mit seinem Heer einen Feldzug gegen die Stadt Jerusalem, die damals noch Jebus hieß. Denn in dieser Gegend wohnte immer noch der kanaanitische Stamm der Jebusiter.

    5 Die Einwohner verhöhnten David: »In unsere Stadt wirst du nie hereinkommen!«
    Doch David und seine Truppen nahmen die Festung Zion ein, die später »Stadt Davids« genannt wurde. 6 Bevor sie Jebus stürmten, sagte David zu seinen Soldaten: »Wer als Erster die Jebusiter angreift, soll mein Heerführer werden!« Joab, der Sohn von Davids Schwester Zeruja, war der Erste, der die Stadt angriff. Darum wurde er zum Heerführer ernannt.

    7 Nach der Eroberung machte David die Festung zu seiner Residenz, und von da an nannte man sie »Stadt Davids«. 8 Rings um die Festung baute er die Stadt weiter aus. Er begann damit bei den Verteidigungsanlagen. Joab stellte die übrige Stadt wieder her. 9 So wurde Davids Macht immer größer, denn der allmächtige Gott stand ihm bei.

    Eigentlich dachte ich, dass hier im Buch Chronika nur eine relativ kurze Zusammenfassung für die Rückkehrer zu finden sei, um sie an das zu erinnern, was ursprünglich geschrieben war. Aber hier finden wir eine Ergänzung, denn in dem entsprechenden Bericht in Samuel geht es nicht darum, wie Joab an sein Amt kam, sondern darum, dass sie die Bewohner umbringen sollten.

    Hier wird also der bereits vorhandene Bericht noch ergänzt und wir wissen nun, warum David ausgerechnet seinen Verwandten in das Amt einsetzte. Es hatte keineswegs mit „Vitamin B“ zu tun, wie ich bisher annahm – sondern Joab hatte sich den Job wirklich verdient

  52. Juleam 26. August 2012 um 18:52 Link zum Kommentar

    1. Chronika 11:15-19

    15-16 Ein anderes Mal hielten die Philister die Refaªmebene besetzt. In Bethlehem hatten sie einen Posten aufgestellt. David aber hatte sich in einer Bergfestung verschanzt, in der Adullamhöhle. Dort suchten ihn drei seiner dreißig Offiziere auf. 17 David hatte großen Durst und sagte zu ihnen: »Wer holt mir einen Schluck Wasser aus dem Brunnen am Tor von Bethlehem?«

    18 Da drangen die drei Offiziere ins Heerlager der Philister ein, schöpften Wasser aus dem Brunnen bei Bethlehem und brachten es David. Doch er wollte es nicht trinken, sondern schüttete es aus als Trankopfer für den Herrn 19 und sagte: »Mein Gott bewahre mich vor einer solchen Tat! Da könnte ich ja gleich das Blut dieser Männer trinken, die ihr Leben aufs Spiel gesetzt haben, um mir das Wasser zu holen.« Darum wollte er nichts davon trinken. So setzten sich diese drei Männer für den König ein.

    In den Publikationen der Gesellschaft wird dies immer als Beweis für Davids Achtung vor dem Leben hingestellt.

    Allerdings stellt sich für mich hier die Frage, warum er die Männer dann erst dazu auffordert? Sollte es eine Art Test sein?

  53. Juleam 26. August 2012 um 18:54 Link zum Kommentar

    1. Chronika 11:26, 41

    26 Folgende Männer gehörten zu den besten Soldaten Davids:
    41 der Hetiter Uria;

    Schon merkwürdig hier zu lesen, dass Uria zu den besten Soldaten Davids zählte. Trotzdem hatte dieser keinerlei Skrupel, ihm die Frau auszuspannen und ihn hinterher sogar ermorden zu lassen, damit es nicht raus kommt.

    Aber was wundert mich dies? Es gibt scheinbar auch heute Brüder, die ihrem Freund Frau und Kinder wegnehmen oder andere enge Familienangehörige, die einem in den Rücken fallen und nichts Schlimmes daran sehen…

  54. Juleam 26. August 2012 um 19:04 Link zum Kommentar

    1. Chronika 12 – Davids Anhänger zur Zeit Sauls

    1 Als David noch in Ziklag lebte, um sich vor Saul, dem Sohn Kischs, zu verstecken, schlossen sich ihm erfahrene Soldaten an, die im Krieg für ihn kämpften. 2 Sie waren ausgezeichnete Bogenschützen und konnten mit der rechten und mit der linken Hand Pfeile abschießen und Steine schleudern. Zu dieser Truppe gehörten vom Stamm Benjamin aus der Sippe Sauls:

    3 Ahiëser, ihr Anführer, und Joasch, sie beide waren Söhne Schemaas aus Gibea;
    außerdem Jesiël und Pelet, die Söhne Asmawets;
    Beracha und Jehu aus Anatot;

    4 Jischmaja aus Gibeon; er war damals der Anführer der dreißig Offiziere Davids, weil er besonders mutig war;

    5 weiter Jirmeja, Jahasiël, Johanan und Josabad aus Gedera;

    6 Elusai, Jerimot, Bealja, Schemarja und Schefatja aus Haruf.

    7 Aus der Sippe der Korachiter schlossen sich David folgende Männer an:
    Elkana, Jischija, Asarel, Joëser, Joschobam,

    8 Joëla und Sebadja, die Söhne Jerohams, aus Gedor.

    9 Auch vom Stamm Gad liefen erfahrene Soldaten zu David über. Sie kamen zu ihm, als er sich noch in der Wüste in einer Bergfestung verborgen hielt. Sie waren kampferprobt, mutig wie Löwen und in den Bergen flink wie Gazellen. Sie waren mit Schild und Speer bewaffnet.

    10 Ihr Befehlshaber hieß Eser, ihm unterstanden zehn Männer: Obadja, Eliab, 11 Mischmanna, Jirmeja, 12 Attai, Eliël, 13 Johanan, Elsabad, 14 Jirmeja und Machbannai.

    15 Alle elf vom Stamm Gad wurden später Heerführer. Schon der Schwächste von ihnen konnte es im Kampf mit hundert Gegnern aufnehmen, der Stärkste sogar mit tausend. 16 Sie überquerten den Jordan im Frühling bei Hochwasser und schlugen alle Bewohner der Seitentäler im Osten und im Westen in die Flucht.

    17 Auch von den Stämmen Benjamin und Juda kamen einige Männer zu David in die Bergfestung. 18 David ging ihnen entgegen und fragte: »Kommt ihr in friedlicher Absicht zu mir? Wollt ihr mir helfen? Dann könnt ihr euch meinen Soldaten anschließen! Oder wollt ihr mich an meine Feinde verraten, obwohl ich nichts verbrochen habe? Dann wird der Gott unserer Vorfahren euch strafen, denn er sieht es.«

    19 Da kam der Geist Gottes über Amasai, der später Befehlshaber von Davids Elitetruppe wurde. Er rief: »Zu dir, David, wollen wir gehören, und für dich, Sohn Isais, kämpfen wir! Wir wünschen dir und deinen Anhängern Erfolg und Sieg! Denn dein Gott ist da und hilft dir!« Da nahm David die Männer bei sich auf und ernannte sie zu Führern seiner Kriegstruppe.

    20 Auch vom Stamm Manasse liefen einige Soldaten zu David über, als dieser mit den Philistern gegen Saul in den Krieg ziehen wollte. Zuletzt aber durfte David nicht an der Schlacht teilnehmen. Die Fürsten der Philister befürchteten, er könne wieder zu Saul, seinem früheren Herrn, überlaufen und sie ins Verderben stürzen. Darum schickten sie ihn zurück.

    21 Als David nun auf dem Weg nach Ziklag war, schlossen sich ihm folgende Offiziere vom Stamm Manasse an: Adnach, Josabad, Jediaël, Michael, Josabad, Elihu und Zilletai. Jeder von ihnen war Befehlshaber über 1 000 Soldaten gewesen. 22 Sie halfen David im Kampf gegen die Banden der Amalekiter. David machte sie zu Truppenführern in seinem Heer, denn sie waren erfahrene Soldaten.

    23 Tag für Tag kamen Männer zu David, um ihm zu helfen. Schließlich verfügte er über ein riesiges Heer.

    Davids Heer in Hebron

    24 Es folgt ein Verzeichnis aller Soldaten, die zu David nach Hebron kamen. Sie wollten ihn an Sauls Stelle zum König machen, wie der Herr es befohlen hatte.

    25 Vom Stamm Juda waren es 6 800 Mann, bewaffnet mit Schild und Lanze;

    26 vom Stamm Simeon: 7 100 erfahrene Soldaten;

    27 vom Stamm Levi: 4 600 Mann; 28 unter ihnen waren Jojada, das Oberhaupt der Nachkommen Aarons, mit 3 700 Mann, 29 und Zadok, ein junger, aber erfahrener Soldat, mit 22 Offizieren aus seiner Sippe;

    30 vom Stamm Benjamin, aus dem Saul kam: 3 000 Mann; doch die meisten Soldaten aus diesem Stamm hielten bis dahin noch zu Sauls Familie;

    31 vom Stamm Ephraim: 20 800 Soldaten, Männer von Rang und Namen in ihren Sippen;

    32 vom halben Stamm Manasse: 18 000 Mann; sie waren ausgewählt worden, um David zum König zu krönen;

    33 vom Stamm Issaschar: 200 Offiziere mit ihren Truppen, die wussten, was in Israel zu tun war, und auch den richtigen Zeitpunkt dafür einschätzen konnten;

    34 vom Stamm Sebulon: ein geordnetes Heer von 50 000 bewaffneten Soldaten, alle fest entschlossen, sich David anzuschließen;

    35 vom Stamm Naftali: 1 000 Offiziere mit einem Heer von 37 000 Mann, bewaffnet mit Schild und Lanze;

    36 vom Stamm Dan: ein geordnetes Heer von 28 600 Mann;

    37 vom Stamm Asser: ein geordnetes Heer von 40 000 Mann;

    38 von den Stämmen Ruben, Gad und dem halben Stamm Manasse, die östlich des Jordan lebten: 120 000 Mann in voller Kriegsrüstung.

    39 Sie alle kamen geordnet in Truppen nach Hebron und hatten alle dasselbe Ziel: Sie wollten David zum König über ganz Israel machen. Das war auch der Wunsch der übrigen Israeliten. 40 Die Truppenverbände blieben drei Tage bei David. Die Einwohner von Hebron versorgten sie mit Nahrung.

    41 Alle, die in der Nähe wohnten, sogar die Bewohner der Gebiete Issaschar, Sebulon und Naftali, halfen mit. Auf Eseln und Kamelen, auf Maultieren und Rindern brachten sie Lebensmittel nach Hebron: Mehlspeisen, Feigen- und Rosinenkuchen, Wein und Öl; dazu ganze Herden von Schafen und Rindern. Alle Israeliten freuten sich sehr.

    Tja, „nun haben wir den Salat!“ Hatte ich mich vorhin nicht über die eigenen Familienangehörigen aufgeregt, die einem in den Rücken fallen?

    Auch Saul kannte scheinbar das Problem: viele seiner eigenen Sippe wandten sich von ihm ab. Sie folgten lieber David, mit der Begründung, dass Jehova wollte, dass dieser zum König gekrönt würde. Wenn ich das richtig gelesen habe, dann lebte Saul zu dieser Zeit noch, eine Zeit, als David selbst ihn noch als „Gesalbten Jehovas“ anerkannte.

    Handelten diese Männer alle richtig? Wie dachte Jehova über diese Überläufer? Wie konnten sie einfach für sich entscheiden, dass sie Saul nicht mehr anerkannten – wenn Jehova doch David bis dahin noch nicht offiziell als König eingesetzt hatte? Wie ging David damit um? Hatte er nicht Skrupel gehabt, „Hand an den Gesalbten Jehovas zu legen“? Aber er konnte es mit seinem Gewissen vereinbaren, ihm sein Volk, seine Familie und seine Soldaten „zu nehmen“?

    Wie hat er sich wohl gefühlt, als ihm später sein eigener Sohn in den Rücken fällt und ihm die Leute abspenstig macht?

    Zu wem sollten die Männer halten? Zu Saul, der ja noch offiziel seinen Platz in Gottes Volk hatte? Oder zu David, den man weggejagt hatte – aber der scheinbar Jehovas Wohlgefallen hatte? Wie haben sie wohl ihre Entscheidung getroffen?

    Ob sie manchmal gezweifelt hatten, ob ihre Entscheidung richtig war? Ob der eine oder andere von ihnen wohl wieder zu Saul zurück ging – weil dieser scheinbar doch noch Jehovas Wohlgefallen hatte, denn „sonst hätte Jehova ihn längst abgesetzt“? Vielleicht war ja doch David der Abtrünnige und Saul hatte mit seinen Anklagen Recht? Immerhin war das Leben unter Saul angenehmer und mit weniger Entbehrungen verbunden, als das mit David…

    Manchmal könnte uns die Situation verunsichern und wir wissen nicht, auf wessen Seite wir uns in so einen Fall stellen sollen. Vielleicht wird erst der Tag Jehovas zeigen, wer in JEHOVAS Augen abtrünnig ist. Hoffentlich haben wir dann nicht auf dessen Seite Stellung bezogen, der dem Gericht Gottes anheim fällt und es geht uns so, wie der Familie und den Freunden von Korah, Dathan und Abiram.

    Was könnten wir aber in so einer Situation tun, damit es uns nicht wie ihnen geht?

    Am besten, wir halten uns ganz eng an unseren Gott Jehova und lesen eifrig in seinem Wort. In dem neuen Studienartikel wird davon gesprochen, wie wichtig es ist, Jehova „zu erkennen“ und was dies für uns bedeutet. Außerdem könnten wir uns in Erinnerung rufen, was wir aus der Sache mit Jeremia und den falschen Propheten gelernt hatten. Woran konnte das Volk damals erkennen, wer das Wort Jehovas redet?

    Liebevollerweise lässt uns Jehova nicht mit unseren Gedanken, Gefühlen und Ängsten allein. Wenden wir uns doch an IHN. Schütten wir ihm unser Herz aus und hören darauf, was er uns zu sagen hat. Dann sind wir immer auf der richtigen Seite!

    Außerdem fällt hier in dem Bericht wieder mal auf, dass es David ist, der sich ruhig verhällt. Er hetzt nicht gegen Saul, sondern zieht sich zurück. Er will keine Spaltungen, er geht nicht los, um die Leute abzuwerben. Allerdings schickt er die Menschen auch nicht wieder zurück, da sie von sich selbst sagen, dass Jehova ihnen gesagt hätte, er sei der neue König.

    Wenn wir also in einer ähnlichen Situation sind, könnten wir darauf achten, welche von beiden Parteien sich ruhig verhält und auf Jehova wartet, dass dieser die Situation klärt und wer von ihnen umher rennt und lautstark Stimmung gegen den anderen macht. Wie sagte mein Vater immer so schön?: „Wer schreit hat Unrecht. Wer im Recht ist, hat es nicht nötig, sich zu streiten“.

    Also – warten wir’s ab…

  55. Juleam 27. August 2012 um 12:25 Link zum Kommentar

    1. Chronika 14 – 16

    1. Chronika 14:14-15

    der Herr antwortete ihm: »Zieht ihnen nicht auf direktem Weg entgegen, sondern umgeht sie, und fallt ihnen bei den Balsamstauden in den Rücken! 15 Sobald du in den Wipfeln der Balsamsträucher ein Geräusch wie von Schritten hörst, greif an! Denn dann weißt du, dass ich selbst dir vorausgegangen bin, um das Heer der Philister zu schlagen.«

    Eine Frage am Rande: was ist ein Balsamstrauch oder ein Balsambaum?

    BAKA
    (Baka) [hebr.: bachá´].

    Die Pflanze, die bei Davids Begegnung mit den Philistern „in der Tiefebene Rephaim“ eine wichtige Rolle spielte (2Sa 5:22-25; 1Ch 14:13-16). Die einzige andere Bezugnahme auf die Pflanze ist in Psalm 84:6 zu finden: „Indem sie durch die Tiefebene der Baka-Sträucher ziehen, verwandeln sie diese selbst in einen Quell.“ Dies mag sich auf die gleiche „Tiefebene Rephaim“ beziehen, in der Davids Kampf stattfand und die im SW Jerusalems vermutet wird.

    Das hier gebrauchte hebräische Wort stammt von einer Wurzel, die „weinen“ bedeutet. (Vgl. 1Mo 21:16.) Es handelt sich somit vermutlich um einen Strauch oder einen Baum, der Harztropfen oder vielleicht einen milchigen Saft absondert.

    Welche Pflanze gemeint ist, ist ungewiß; der Name Baka ist lediglich eine Umschrift des hebräischen Wortes. Es gibt keine verläßliche Stütze für die rabbinische Ansicht, mit der Pflanze sei der Maulbeerbaum gemeint (wie auch in Zu übersetzt). Da Balsambäume (von denen es mehrere in den verschiedenen Baumfamilien gibt) Saft oder Harz absondern, sind sie von vielen Gelehrten für Baka-Sträucher gehalten worden. Ein Balsambaum der Pappelfamilie (Populus euphratica) wird von einigen Botanikern vorgeschlagen, besonders deshalb, weil seine Blätter sehr leicht vom Wind bewegt werden und einen raschelnden Ton hervorrufen. Die Bibel erklärt allerdings nicht, wie „das Geräusch eines Einherschreitens“ entstand (ob durch die Blätter, die Zweige oder durch einen anderen Teil der Pflanze), sondern sagt lediglich, es sei in „den Wipfeln“ der Pflanzen zu hören gewesen. Vielleicht war es lediglich ein Rascheln, das als Signal diente; es kann aber auch, wie einige vermuten, ein Geräusch von einiger Lautstärke gewesen sein, das durch einen heftigen Wind ausgelöst wurde und das Geräusch eines marschierenden Heeres überdeckte oder sogar genauso klang (2Sa 5:24; 1Ch 14:15).

    ich hatte eher angenommen, dass aus einem Bestandteil oder Wirkstoff des Baumes Balsam hergestellt würde. Man lernt nie aus…

  56. Juleam 27. August 2012 um 18:16 Link zum Kommentar

    1. Chronika 16:4-6

    4 David bestimmte einige Leviten dazu, von nun an ihren Dienst bei der Bundeslade zu versehen. Sie sollten auch weiterhin den Herrn, den Gott Israels, rühmen, preisen und loben. 5 Ihr Leiter war Asaf, sein Stellvertreter Secharja; auf den Harfen und Lauten spielten Jeªël, Schemiramot, Jehiël, Mattitja, Eliab, Benaja, Obed-Edom und Jeªël; Asaf schlug die Zimbeln; 6 die Priester Benaja und Jahasiël spielten Trompete und hielten sich immer in der Nähe der Bundeslade Gottes auf.

    Erster Gedanke war: wer hatte denn vorher Dienst dort getan?

    Was war es denn für ein spezieller Dienst, den sie bei der Bundeslade taten? Sollten sie sie bewachen? War denn nicht sowieso eine zahlreiche Wache im Tempel?

    Oder bestand ihre Aufgabe aus dem Gesang, der zum Schluß erwähnt wird?

  57. Juleam 27. August 2012 um 18:22 Link zum Kommentar

    1. Chronika 16 – Ein Danklied

    7 (Psalm 105, 1-15; 96; 106, 1.47-48)
    An diesem Festtag ließ David zum ersten Mal Asaf und die anderen Männer seiner Sippe folgendes Lied vortragen, um den Herrn zu loben:

    8 »Preist den Herrn, und ruft seinen Namen aus, verkündet seine großen Taten allen Völkern!

    9 Singt und musiziert zu seiner Ehre, macht alle seine Wunder bekannt!

    10 Seid glücklich, dass ihr zu ihm, dem heiligen Gott, gehört! Ja, alle, die den Herrn suchen, sollen sich freuen!

    11 Fragt nach dem Herrn, und rechnet mit seiner Macht, wendet euch immer wieder an ihn!

    12-13 Ihr Nachkommen seines Dieners Israel, ihr Kinder und Enkel Jakobs, die er auserwählt hat, erinnert euch an seine Wunder! Denkt immer wieder an seine mächtigen Taten und an die Urteile, die er gesprochen hat!

    14 Er ist der Herr, unser Gott! Auf der ganzen Welt hat er das letzte Wort.

    15 Vergesst niemals seinen Bund mit uns, sein Versprechen, das er gab. Es gilt für alle Generationen nach uns, selbst wenn es tausend sind.

    16 Schon mit Abraham schloss er diesen Bund; er schwor auch Isaak, sich daran zu halten.

    17 An Jakob bestätigte er ihn als gültige Ordnung, ja, als ewiges Bündnis für ganz Israel.

    18-19 Als ihr noch eine kleine Schar wart, nur wenige, dazu noch fremd im Land, sprach er: ›Euch gebe ich das Land Kanaan, ihr sollt es für immer besitzen.‹

    20 Als Israel von Volk zu Volk wanderte, von einem Land zum anderen zog,

    21 da erlaubte der Herr keinem, sie zu unterdrücken. Um sie zu schützen, warnte er die Könige der fremden Völker:

    22 ›Rührt mein Volk nicht an, denn ich habe es erwählt! Ich habe durch sie etwas Besonderes zu sagen – tut ihnen nichts Böses!‹

    23 Singt dem Herrn, alle Bewohner der Erde! Verkündet jeden Tag: Gott ist ein Gott, der rettet!

    24 Erzählt den Völkern von seiner Hoheit! Macht den Menschen alle seine Wunder bekannt!

    25 Denn groß ist der Herr! Jeder soll ihn rühmen! Von allen Göttern soll man ihn allein fürchten.

    26 Die Götter der Völker sind machtlose Figuren, der Herr aber hat den Himmel geschaffen!

    27 Majestät und Pracht gehen von ihm aus, seine Stärke und Freude erfüllen den Ort, wo er wohnt.

    28 Hört, ihr Völker: Begegnet dem Herrn mit Ehrfurcht! Unterwerft euch seiner Herrschaft!

    29 Ehrt seinen großen Namen, kommt zu ihm, und bringt ihm Opfer dar! Werft euch vor ihm nieder, wenn er in seiner Größe und Macht erscheint!

    30 Die ganze Welt soll vor ihm erzittern!
    Er hat die Fundamente der Erde gelegt, sie wankt und weicht nicht.

    31 Der Himmel soll sich freuen und die Erde in Jubel ausbrechen! Sagt den Völkern: Der Herr allein ist König!

    32 Das Meer mit allem, was in ihm lebt, soll brausen und tosen! Der Acker freue sich mit allem, was auf ihm wächst!

    33 Auch die Bäume im Wald sollen jubeln, wenn der Herr kommt. Ja, er kommt, um die Welt zu richten.

    34 Preist den Herrn, denn er ist gut, und seine Gnade hört niemals auf.

    35 Betet zu ihm: Rette uns, Gott, du allein kannst uns helfen! Befreie uns, führe uns heraus aus den Völkern, die dich nicht kennen, und bring uns wieder zusammen! Dann werden wir deinen heiligen Namen preisen und stolz darauf sein, dass wir dich loben können.

    36 Ja, gelobt sei der Herr, der Gott Israels, jetzt und für alle Zeit!«
    Da rief das ganze Volk: »Amen!«, und alle lobten den Herrn.

    Was können wir aus diesem Lied für uns heute lernen?

    Sie sollten sich an Jehovas rettende Taten erinnern. Hier geht es nicht „lediglich“ um die Erfahrungen, die sie selbst mit Jehova gemacht hatten, sondern sie sollten sich dadurch mit der Geschichte ihres Volkes vertraut machen. Wie gut sind wir denn mit der Geschichte von Gottes Volk vertraut? Mit der in biblischer Zeit und mit der des Volkes der Neuzeit?

    Sicherlich kennen sich „die alten Hasen“ besser darin aus als ein Neuling. Aber machen wir auch Fortschritte in der Wahrheit? Wie lange sind wir bereits getauft? Wie sehr hat unsere Bibelkenntnis in den Jahren zugenommen? Oder sind wir vielleicht noch fast auf dem selben Stand wie zur Zeit unserer Taufe?

    Warum ist das denn so wichtig?

    Auch dies geht ais den soeben gelesenen Versen hervor: wir sollen ja hingehen und den Nationen die Taten Jehovas verkünden. Wie können wir das, wenn wir uns selbst nicht auskennen?

    Auch hier ist wieder Ausgeglichenheit gefragt. Natürlich erwartet niemand von einem Kind oder einem ungetauften Verkuendiger, dass er sich so gut auskennt wie ein Pionier. Aber was, wenn wir bereits einige Jahre getauft sind und in den Predigtdienst gehen? Haben wir Fortschritte gemacht – oder benutzen wir immer noch den selben Satz wie zu Anfang?

    Nutzen wir die Belehrung, die wir in der Theokratischen-Predgtdienst-Schule erhalten, oder sitzen wir nur da und hören zu? Sind wir aufmerksam? Versuchen wir, das Gelernte umzusetzen? Auch das, was wir in der Dienstzusammenkunft an Belehrung erhalten?

    Was ist mit unserem Bibellesen und persönlichen Studium? Welches Ziel haben wir dabei? Ist alles „nur“ eine Art Vorbereitung auf die Zusammenkünfte – oder verbringen wir auf diese Weise gern Zeit mit unserem Gott Jehova, um ihn noch besser kennen zu lernen?

    Interessant in diesem Zusammenhang war ja der Studienartikel der vergangenen Woche, der unsere Wertschätzung für die Bibel wecken sollte. Denn dann gehen wir auch anders damit um.

    Kannst du einen Unterschied bei dir erkennen, ob du dich in dein Lieblingsbuch vertiefst – oder etwas, was dich nicht wirklich interessiert? Aus Erfahrung weiss ich, dass selbst unsere Kinder nichts mehr mitbekamen, wenn sie von ihrem Lieblingsbuch gefesselt waren – so sehr hatten sie sich darin vertieft. Selbst der Ruf, Essen zu kommen, musste mehrfach wiederholt werden. Es wurde sogar immer und immer wieder gelesen, so dass man es dem Buch recht bald ansehen konnte.

    Ist die Bibel so ein Lieblingsbuch für uns – oder lesen wir sie nur, weil wir es müssen?

  58. Juleam 29. August 2012 um 15:28 Link zum Kommentar

    1. Chronika 17 – 19

    1. Chronika 17:10-14

    Ich, der Herr, sage dir: Nicht du, David, sollst mir ein Haus bauen, sondern ich werde dir ein Haus bauen! 11 Wenn du alt geworden und gestorben bist, will ich einen deiner Söhne als deinen Nachfolger einsetzen und seine Herrschaft festigen. 12 Er wird mir einen Tempel bauen, und ich werde seinem Königtum Bestand geben für alle Zeiten. 13 Ich will sein Vater sein, und er wird mein Sohn sein. Nie werde ich meine Güte von ihm abwenden, wie ich es bei Saul getan habe. 14 Dein Sohn und seine Nachkommen werden für alle Zeiten Könige über mein Volk sein. Niemand wird sie je vom Thron stoßen.«

    Wieso konnte Jehova dies sagen? Waren die Könige aus der Linie Davids denn nicht vom Thron gestoßen worden? Was war denn mit dem Exil?

    Wir wissen aus Daniel, dass der Baum umgehauen wurde und mit einem Band aus Eisen umgeben. Dies symbolisierte doch die Zeit, während der es keine Könige aus der Linie Davids kam. Später kam aus diesem Stumpf ein Spross – der Messias.

    Also wie konnte Jehova sagen, dass „niemand sie je vom Thron stoßen“ würde?

  59. Juleam 29. August 2012 um 15:29 Link zum Kommentar

    1. Chronika 17:15-27 Davids Dankgebet

    15 (2. Samuel 7, 17-29)
    Nathan berichtete David alles, was der Herr ihm in der Nacht gesagt hatte.

    16 Da ging David in das heilige Zelt, kniete vor dem Herrn nieder und begann zu beten:
    »Gott, mein Herr, wer bin ich schon, dass du gerade mich und meine Familie so weit gebracht hast? Ich bin es nicht wert. 17 Und nun willst du mir sogar noch mehr schenken, mein Gott! Du hast mir ein Versprechen gegeben, das bis in die ferne Zukunft reicht. Du erweist mir solche Ehre, Herr, mein Gott, als wäre ich ein großer und bedeutender Mensch! 18 Doch was soll ich weiter davon reden? Ich weiß, dass du mich, deinen Diener, auch ohne Worte verstehst. 19 Weil du es so wolltest, hast du all dies Große für mich getan und hast es mich erkennen lassen. 20 Herr, keiner ist dir gleich! Nach allem, was wir gehört haben, sind wir überzeugt: Es gibt keinen Gott außer dir. 21 Welches Volk auf der Erde hat solche Wunder erlebt wie wir? Ist je ein anderes Volk von seinem Gott aus der Sklaverei befreit worden, weil er es zu seinem Volk machen wollte? Große und furchterregende Dinge hast du getan, und so wurde dein Name überall berühmt. Du hast uns von der Unterdrückung der Ägypter befreit. Andere Völker hast du unseretwegen vertrieben. 22 Für alle Zeiten hast du Israel zu deinem Volk gemacht; und du selbst, Herr, bist sein Gott geworden.

    23 So bitte ich dich nun, Herr: Lass deine Zusage für mich und meine Familie ewig gelten, und löse dein Versprechen ein! 24 Ja, möge alles eintreffen, was du gesagt hast! So wird dein Name für alle Zeiten berühmt sein, und man wird bekennen: ›Der Herr, der allmächtige Gott, ist Israels Gott.‹ Dann wird auch mein Königshaus für ewig bestehen. 25 Du, mein Gott, hast zu mir gesprochen. Du hast mir zugesagt, dass du meinem Königshaus Bestand geben willst. Nur darum habe ich es gewagt, so zu dir zu beten. 26 Herr, du bist der wahre Gott! Du hast mir, deinem Diener, so viel Gutes verheißen.

    27 Du hast mich und mein Haus reich beschenkt und willst für alle Zeiten einen meiner Nachkommen zum König machen. Ja, weil du, Herr, meine Familie gesegnet hast, wird sie in Ewigkeit gesegnet sein!«

  60. Juleam 29. August 2012 um 15:30 Link zum Kommentar

    1. Chronika 18:9-11

    9 Als König Toª von Hamat hörte, dass David das Heer Hadad-Esers besiegt hatte, 10 sandte er seinen Sohn Hadoram zu David. Er sollte ihm Grüße ausrichten und ihm zu seinem Sieg gratulieren. Denn Hadad-Eser und Toª waren verfeindet und hatten schon gegeneinander Krieg geführt. Hadoram brachte David Geschenke mit: Gefäße aus Gold, Silber und Bronze. 11 David brachte sie in das Heiligtum und weihte sie dem Herrn, ebenso die Schätze aus Gold und Silber, die er bei seinen Eroberungszügen gegen die Edomiter, Moabiter, Ammoniter, Philister und Amalekiter erbeutet hatte.

    Interessant, wie sehr David die wahre Anbetung am Herzen lag: er hätte die Geschenke ja zu seinem eigenen persönlichen Schatz packen können – aber er weihte sie Jehova. Warum?

    Vielleicht lag es ja auch daran, dass er die Stämme nur besiegen konnte, weil Jehova sie in seine Hand gegeben hatte. So erkannte er an, dass die Ehre für diese Siege in Wirklichkeit Jehova gebührt.

  61. Juleam 29. August 2012 um 15:33 Link zum Kommentar

    1. Chronika 19 – König Hanun beleidigt die Gesandten Davids

    1 (2. Samuel 10, 1-5)
    Einige Zeit später starb Nahasch, der König der Ammoniter, und sein Sohn trat die Nachfolge an.

    2 David dachte: »König Nahasch war mir immer wohlgesinnt. Darum will ich mich nun seinem Sohn Hanun gegenüber freundlich verhalten.« Er schickte eine Gesandtschaft zu Hanun, um ihm sein Beileid auszusprechen.
    Als die Boten an Hanuns Hof kamen, richteten sie dem König aus, was David ihnen aufgetragen hatte. 3 Aber die Fürsten des Landes sagten zu König Hanun: »Glaubst du wirklich, David hat diese Männer nur zu dir gesandt, um deinem Vater die letzte Ehre zu erweisen und dir sein Beileid auszusprechen? Das ist doch nur ein Vorwand! Spione sind sie, die unser Land auskundschaften sollen, weil David uns bald angreifen und erobern will!« 4 Da nahm Hanun die Gesandten Davids gefangen, ließ ihnen den Bart abrasieren und die Kleider bis über das Gesäß abschneiden. Dann jagte er sie davon. 5 Als David das erfuhr, schickte er seinen Gesandten Boten entgegen und ließ ihnen ausrichten: »Bleibt in Jericho, bis euer Bart wieder nachgewachsen ist, und kommt erst dann heim.« David wollte ihnen die Schande ersparen, ohne Bart zurückkehren zu müssen.

    Es kommt zum Krieg mit den Ammonitern

    6 (2. Samuel 10, 6-14)
    Die Ammoniter wussten genau, dass sie David durch diese Tat schwer beleidigt hatten. Darum schickte Hanun Unterhändler nach Mesopotamien, nach Maacha in Syrien und nach Zoba. Er gab ihnen 350 Tonnen Silber mit, um dort Streitwagen und Wagenkämpfer anzuwerben. 7 Es gelang ihnen, den König von Maacha mit seinem ganzen Heer für sich zu gewinnen; außerdem konnten sie 32 000 Streitwagen und Wagenkämpfer aufbringen. Die verbündeten Truppen lagerten vor der Stadt Medeba. Auch die Ammoniter kamen aus ihren Städten und rüsteten sich zum Kampf. 8 David hörte davon und befahl Joab, sofort mit dem ganzen Heer gegen die Feinde auszurücken. 9 Die Ammoniter stellten sich vor ihrer Hauptstadt Rabba zur Schlacht auf, während die verbündeten Könige mit ihren Truppen in einiger Entfernung auf offenem Feld Stellung bezogen.

    10 Als Joab merkte, dass ihm von vorne und von hinten ein Angriff drohte, teilte er sein Heer. Er selbst wollte mit den besten Soldaten den Kampf gegen die Syrer aufnehmen. 11 Den Rest des Heeres übergab er dem Kommando seines Bruders Abischai, der gegen die Ammoniter kämpfen sollte. 12 Bevor die beiden Heere sich trennten, sagte Joab zu seinem Bruder: »Wenn die Syrer uns überlegen sind, dann komm uns mit deiner Truppe zu Hilfe. Sind die Ammoniter stärker als ihr, dann helfe ich dir mit meinen Soldaten. 13 Sei mutig und entschlossen! Wir wollen für unser Volk kämpfen und für die Städte, die Gott uns gegeben hat. Der Herr aber möge tun, was er für richtig hält.«

    14 Dann griff Joab mit seinem Heer die Syrer an und schlug sie in die Flucht. 15 Als das die Ammoniter sahen, flohen auch sie vor Abischai und zogen sich in die Stadt zurück. Da kehrte Joab nach Jerusalem um.

    Der Krieg gegen die Syrer

    16 (2. Samuel 10, 15-19)
    Die Syrer wollten sich mit der Niederlage gegen die Israeliten nicht abfinden. Darum ließen sie auch die syrischen Stämme, die jenseits des Euphrat in Mesopotamien wohnten, zum Kampf ausrücken. Schobach, der oberste Heerführer Hadad-Esers, führte sie an. 17 Als David das erfuhr, zog er alle wehrfähigen Israeliten ein, überquerte mit seinem Heer den Jordan und stellte sich den Feinden gegenüber zum Kampf auf. Die Israeliten griffen an, und eine heftige Schlacht begann. 18 Wieder wurden die Syrer in die Flucht geschlagen. Doch diesmal erlitten sie schwere Verluste: 7 000 Wagenlenker und 40 000 Fußsoldaten fielen. Auch der Heerführer Schobach wurde von David getötet.

    19 Die besiegten syrischen Könige, die bis dahin Hadad-Esers Untertanen gewesen waren, schlossen Frieden mit David und stellten sich in seinen Dienst. Von da an wollten die Syrer die Ammoniter nicht mehr unterstützen.

    Und warum das alles? Weil der König der Ammoniter auf die falschen Ratgeber gehört hatte.

    Diese hatten mit ihrem voreiligen Rat genau das herauf beschworen – was sie doch eigentlich verhindern wollten!

    War dies absichtlich? Waren sie „falsche Freunde“?

    Oder war dies eher Zufall?

  62. Juleam 29. August 2012 um 17:06 Link zum Kommentar

    1. Chronika 20 – 23

    1. Chronika 21 – Davids Volkszählung

    1 (2. Samuel 24)
    Satan wollte Unheil über Israel bringen; deshalb brachte er David auf den Gedanken, eine Volkszählung durchzuführen. 2 David befahl Joab und den führenden Männern des Volkes: »Geht und zählt die Israeliten von Beerscheba im Süden bis Dan im Norden, und dann erstattet mir Bericht! Ich möchte wissen, wie viele es sind.«

    3 Doch Joab wandte ein: »Der Herr möge sein Volk noch hundertmal größer werden lassen! Sie alle sind doch sowieso deine Untertanen, mein König! Warum verlangst du so etwas? Warum willst du Israel diese Schuld aufbürden?«

    4 Doch der König blieb bei seinem Entschluss, trotz aller Einwände Joabs. Und so führte Joab die Volkszählung in ganz Israel durch und kam dann nach Jerusalem zurück. 5 Dort legte er David das Ergebnis vor: In ganz Israel gab es 1 100 000 wehrfähige Männer, davon kamen 470 000 aus dem Stamm Juda. 6 Die Stämme Levi und Benjamin hatte Joab nicht mitgezählt. Denn er hatte den Befehl des Königs ohnehin nur mit Widerwillen befolgt.

    7 Gott aber missfiel es, dass David das Volk hatte zählen lassen. Darum wollte er Israel bestrafen. 8 Da betete David zu Gott: »Meine Schuld ist groß. Bitte, vergib mir! Ich habe einen schweren Fehler begangen.« 9 Da befahl der Herr dem Propheten Gad, der in Davids Dienst stand: 10 »Geh zu David, und sag ihm: Drei Strafen legt der Herr dir vor. Wähl dir eine davon aus!«

    11 Gad ging zu David und gab ihm die Botschaft des Herrn weiter. Er fragte ihn: »Was wählst du? 12 Drei Jahre Hungersnot? Oder drei Monate, in denen du von deinen Feinden verfolgt und schließlich besiegt wirst? Oder wählst du drei Tage, in denen der Herr das Land bestraft? Dann wütet die Pest in Israel, und der Engel des Herrn bringt Elend über das ganze Land. Überleg dir, was ich dem antworten soll, der mich zu dir geschickt hat!«

    13 David entgegnete: »Ich habe große Angst. Aber ich will lieber dem Herrn als den Menschen in die Hände fallen, denn er ist sehr barmherzig!«

    14 Da ließ der Herr in Israel die Pest ausbrechen. 70 000 Menschen kamen dabei um.

    15 Gott schickte seinen Engel auch nach Jerusalem, um die Stadt zu vernichten.
    Doch kaum hatte der Todesengel sein Werk begonnen, da hatte der Herr Mitleid mit den Menschen in ihrem Elend, und er befahl: »Genug damit! Hör auf, das Volk zu vernichten!« Der Engel stand gerade auf dem Dreschplatz des Jebusiters Arauna. 16 David sah, wie der Engel des Herrn dort zwischen Himmel und Erde stand und das Schwert über Jerusalem erhoben hatte. Da warfen David und die Ältesten der Stadt sich nieder, mit dem Gesicht zum Boden. Sie alle trugen Bußgewänder aus Sacktuch. 17 David betete: »Ich allein trage die Schuld! Habe nicht ich befohlen, die Volkszählung durchzuführen? Ich habe gesündigt, aber das Volk trifft keine Schuld! Darum, Herr, mein Gott, bestrafe mich und meine Verwandten; doch verschone das Volk vor dieser Plage!«

    18 Da sagte der Engel des Herrn zum Propheten Gad: »Fordere David auf, zum Dreschplatz des Jebusiters Arauna zu gehen und dort einen Altar für den Herrn zu bauen.«

    19 David machte sich auf den Weg, um den Befehl auszuführen, den der Herr ihm durch Gad gegeben hatte. 20 Arauna drosch gerade Weizen zusammen mit seinen vier Söhnen. Als sie aufschauten, sahen sie den Todesengel. Die Söhne rannten fort und versteckten sich. 21 Da kam der König. Kaum hatte Arauna ihn erblickt, lief er ihm entgegen, warf sich ihm zu Füßen und berührte mit seinem Gesicht den Boden. 22 David sagte zu ihm: »Ich möchte deinen Dreschplatz kaufen, um hier einen Altar für den Herrn zu bauen, damit die Pest in Israel nicht länger wütet! Verlang den vollen Preis dafür.« 23 Arauna entgegnete: »Nimm ihn umsonst, mein Herr und König, und tu, was du dir vorgenommen hast! Ich gebe dir die Rinder für das Brandopfer und den Weizen für das Speiseopfer. Als Brennholz kannst du meinen Dreschschlitten nehmen. Ich schenke dir alles!« 24 Doch der König wandte ein: »Nein, ich will den Dreschplatz kaufen, und zwar zum vollen Preis. Ich möchte dem Herrn nicht ein Opfer darbringen, das eigentlich dir gehört und mich nichts gekostet hat.«

    25 Und so bezahlte David für den Dreschplatz 600 Goldstücke, insgesamt etwa 7 Kilogramm Gold. 26 Er baute dort einen Altar für den Herrn und brachte auf ihm Brand- und Dankopfer dar. Dabei betete er, und der Herr ließ Feuer vom Himmel auf das Brandopfer fallen. 27 Dann befahl der Herr dem Todesengel, sein Schwert wieder in die Scheide zu stecken.

    28 David erkannte, dass der Herr ihm auf sein Opfer antwortete, das er auf dem Dreschplatz des Jebusiters Arauna dargebracht hatte. 29 Zu dieser Zeit stand das heilige Zelt, das einst Mose in der Wüste als Wohnung des Herrn errichtet hatte, noch auf dem Hügel bei Gibeon. Auch der Brandopferaltar war dort.

    30 Doch David wagte es nicht mehr, nach Gibeon zu gehen, um dort den Herrn um Rat zu fragen, denn er war vor Schreck wie gelähmt über das tödliche Schwert des Engels.

    Woher sollte David vorher wissen, dass es Jehova missfällt, wenn er das Volk zählt? Gab es ein entsprechendes Gesetz oder Verbot? Hier weist lediglich der Anfang mit Satan darauf hin und der Einwand von Joab. Wo finden wir in den Schriften davor etwas, was darauf hinwies, dass Davids Handeln verkehrt sein könnte? Was finden wir dazu im Einsichtenbuch?:

    Davids folgenschwere Einschreibung. Des weiteren wird von einer Einschreibung berichtet, die gegen Ende der Regierung König Davids durchgeführt wurde und die unheilvolle Folgen hatte. Der Bericht in 2. Samuel 24:1 lautet: „Und wieder entbrannte der Zorn Jehovas gegen Israel, als einer David gegen sie aufreizte, indem er sprach: ‚Geh, zähle Israel und Juda.‘ “ Es wird hier nicht gesagt, wer David aufreizte. War es ein menschlicher Berater? War es Satan? Oder war es gar Gott? Der Text aus 1. Chronika 21:1 hilft die Frage zu beantworten: „Satan ging daran, gegen Israel aufzustehen und David aufzureizen, Israel zu zählen.“ Diese Wiedergabe der Neuen-Welt-Übersetzung stimmt mit dem hebräischen Text überein sowie mit den Übersetzungen ins Griechische, Syrische und Lateinische. Auch andere Übersetzungen geben diesen Text so wieder (EÜ, GN, He, Lu, Me).

    Allerdings kann, wie es in der Fußnote zu 1. Chronika 21:1 heißt, das hebräische Wort ßatán auch mit „ein Widerstandleistender“ übersetzt werden. Byington übersetzt: „ein Satan“, und Buber sagt: „ein Hinderer“. Es ist also möglich, daß der „eine“, der David dazu bewog, den folgenschweren Entschluß zu fassen, ein schlechter menschlicher Ratgeber war.

    Interessanterweise zeigt eine Fußnote zu 2. Samuel 24:1, daß dieser Text wie folgt übersetzt werden könnte: „Und wieder entbrannte der Zorn Jehovas gegen Israel, als er David gegen sie aufreizte.“ Nach der Übersetzung von Rießler und Storr lautet dieser Vers: „Nochmals zürnte der Herr über Israel. Und so reizte er David gegen Israel durch den Befehl: ‚Auf! Zähle Israel und Juda!‘ “ Einige Kommentatoren sind daher der Meinung, daß Jehova der „eine“ oder der „er“ war, der David dazu aufreizte, die Zählung durchzuführen. Nach ihrer Ansicht ging sein ‘Zorn gegen Israel’ der Volkszählung voraus und kam über die Israeliten, weil sie sich kurz zuvor gegen Jehova und gegen David, den von ihm eingesetzten König, aufgelehnt hatten, indem sie sich zuerst dem ehrgeizigen Absalom und dann dem nichtsnutzigen Scheba, dem Sohn Bichris, angeschlossen hatten (2Sa 15:10-12; 20:1, 2). Das ließe sich mit der Ansicht vereinbaren, daß Satan oder ein schlechter menschlicher Ratgeber David „aufreizte“, sofern man die Aufreizung als etwas betrachtet, was Jehova absichtlich zuließ, indem er seine schützende Hand zurückzog. (Vgl. 1Kö 22:21-23; 1Sa 16:14; siehe VORHERBESTIMMUNG, VORHERWISSEN [In bezug auf Einzelpersonen].)

    David mag aus falschen Beweggründen gehandelt haben — er war vielleicht stolz gewesen und hatte sich auf die zahlenmäßige Stärke seines Heeres verlassen, anstatt völlig auf Jehova zu vertrauen. Jedenfalls dachte David bei dieser Gelegenheit nicht in erster Linie daran, Gott zu verherrlichen.

    Joabs Protest. Als der Heerführer Joab von David den Befehl erhielt, die Einschreibung vorzunehmen, wandte er ein: „Möge Jehova, dein Gott, zu dem Volk sogar hundertmal soviel, wie ihrer sind, hinzufügen, wobei mein Herr und König es mit eigenen Augen sieht. Doch was meinen Herrn und König betrifft, warum hat er an dieser Sache Gefallen gefunden?“ (2Sa 24:3). Joab wollte damit sagen, daß die Stärke des Volkes nicht davon abhänge, wie zahlreich es sei, sondern von Jehova, der sie zahlreicher werden lassen könne, sofern es sein Wille sei. Da David unnachgiebig blieb, führte Joab, wenn auch ungern, die Zählung durch. In dem Bericht heißt es: „Levi und Benjamin musterte er nicht unter ihnen, denn das Wort des Königs war für Joab abscheulich gewesen“ (Levi wurde, dem Gesetz in 4. Mose 1:47-49 entsprechend, nicht gezählt). Entweder hörte Joab auf zu zählen, bevor Benjamin gemustert war, oder er verzögerte die Zählung, und David kam zur Vernunft und ließ sie abbrechen, bevor Joab sie beendet hatte (1Ch 21:6). Vielleicht überging Joab den Stamm Benjamin, weil er ihn nicht aufreizen wollte, denn Benjamin war der Stamm Sauls, der gegen das von Joab angeführte Heer Davids gekämpft hatte, bevor Benjamin sich mit den anderen Stämmen unter David vereinte (2Sa 2:12-17). Ohne Zweifel wurde die Zahl nicht „in den Bericht über die Angelegenheiten der Tage des Königs David“ aufgenommen, weil die Zählung unrecht war (1Ch 27:24).

    Wie in 1. Chronika 21:5 berichtet wird, belief sich die Zahl der Männer in Israel gemäß der Zählung auf 1 100 000 und in Juda auf 470 000 Mann. Nach dem Bericht in 2. Samuel 24:9 waren es in Israel 800 000 und in Juda 500 000 Mann. Einige nehmen an, daß hier ein Abschreibfehler vorliege. Es ist jedoch unvernünftig, den Bericht als falsch hinzustellen, wenn man die Umstände, die Zählmethoden usw. nicht genau kennt. Bei der in den beiden Berichten erwähnten Zählung mag man von verschiedenen Gesichtspunkten ausgegangen sein. Es könnte z. B. sein, daß die Angehörigen des stehenden Heeres und (oder) seine Offiziere mitgezählt bzw. nicht mitgezählt wurden. Ferner könnten verschiedene Zählmethoden dazu geführt haben, daß gewisse Männer unterschiedlich, unter Juda oder unter Israel, erfaßt wurden. Ein Beispiel hierfür könnte der Bericht in 1. Chronika, Kapitel 27 sein. Hier werden 12 Abteilungen, die für den Dienst des Königs bestellt waren, aufgeführt und alle Stämme namentlich angegeben, ausgenommen Gad und Ascher, dafür aber werden Levi und die beiden halben Stämme Manasse genannt. Das mag darauf zurückzuführen sein, daß die Männer von Gad und Ascher damals unter anderen Häuptern vereinigt waren, oder sie wurden aus anderen Gründen nicht erwähnt.

    Jehovas Strafe. Nachdem David die Zählung angeordnet hatte, sandte Jehova seinen Propheten Gad zu ihm, um ihn von drei Strafen eine wählen zu lassen: drei Jahre Hungersnot, drei Monate, in denen Israel vom Schwert seiner Feinde eingeholt würde, oder drei Tage Pest. David, der von Gott eher Barmherzigkeit erwartete als von Menschen, zog es vor, „in die Hand Jehovas [zu] fallen“. An der Pest, die dann wütete, starben 70 000 Personen (1Ch 21:10-14).

    Auch in diesem Fall weichen die Berichte in 2. Samuel und 1. Chronika voneinander ab. Während in 2. Samuel 24:13 von sieben Jahren Hungersnot die Rede ist, wird in 1. Chronika 21:12 von drei Jahren gesprochen. (In der Septuaginta steht im Samuelbericht „drei“.) Nach einer Erklärung, die hierzu gegeben wird, sollen die in 2. Samuel erwähnten sieben Jahre zum Teil eine Verlängerung der dreijährigen Hungersnot gewesen sein, die wegen der Sünde, die Saul und sein Haus an den Gibeonitern begangen hatten, über Israel gekommen war (2Sa 21:1, 2). Das laufende Jahr (die Einschreibung dauerte 9 Monate und 20 Tage [2Sa 24:8]) wäre das 4. Jahr gewesen, und wenn man die drei darauffolgenden Jahre dazurechnen würde, ergäbe es sieben Jahre. Die Abweichung könnte zwar auf einen Abschreibfehler zurückzuführen sein, doch auch in diesem Fall sollte man zuerst alle Fakten und Umstände kennen, bevor man zu einer solchen Schlußfolgerung kommt.

    hm, hier finden wir aber immer noch nicht den biblischen Hintergrund, wann und wo Jehova zuvor zu David gesagt hätte, dass er dies nicht tun solle, außer, dass er es absichtlich hätte geschehen lassen, um etwas anderes damit zu bewirken. Also hab ich mal weiter gegraben und im WT vom 01.01.9185 auszugsweise Folgendes gefunden:

    Gegen Ende seiner Regierung führte David eine ungesetzliche Volkszählung durch. Als Strafe sandte Jehova die Pest unter das Volk, und der Engel, der die Pest gebracht hatte, hielt schließlich bei der Dreschtenne inne, die einem jebusitischen Landbesitzer namens Arawna gehörte. David kaufte das Land Arawna ab und baute dort einen Altar für Jehova (2. Samuel 24:17-25). Auch das hatte bleibende Auswirkungen. Dieses Gebiet wurde der Standort des Tempels Salomos und später des wieder aufgebauten Tempels. So war es jahrhundertelang das Zentrum der wahren Anbetung. Jesus selbst predigte im Tempel des Herodes, der ebenfalls dort erbaut wurde, wo sich einst die Dreschtenne Arawnas, des Jebusiters, befunden hatte (Johannes 7:14).

    im WT vom 15.03.2000 finden wir dies:

    Seien wir auf der Hut! Wir müssen uns beständig vor den Gefahren der Unbescheidenheit in acht nehmen. Zwei der Könige, die bereits erwähnt wurden, waren nicht immer bescheiden. König David handelte übereilt, als er entgegen dem Willen Jehovas in Israel eine Volkszählung durchführte. König Salomos Unbescheidenheit ging sogar so weit, daß er an falscher Anbetung teilnahm (2. Samuel 24:1-10; 1. Könige 11:1-13).

    also ist es auch nur eine Vermutung, Schlussfolgerung – nirgendwo ein Bibeltext, wo es David vor der Zählung gesagt wird. Aber scheinbar ist dies eine Frage, die auch andere beschäftigt hat, denn im WT vom 15.05.2005 heißt es unter den Höhepunkten zu 2. Samuel:

    24:1 — Warum beging David eine schwere Sünde, als er das Volk zählen ließ?

    Eine Volkszählung war nach dem Gesetz an sich nicht verboten (4. Mose 1:1-3; 26:1-4). Die Bibel sagt nicht, warum David das Volk zählen ließ. Wie man jedoch aus 1. Chronika 21:1 erkennen kann, reizte Satan David dazu auf. Der Heeroberste Joab wusste jedenfalls, dass diese Entscheidung Davids falsch war, und suchte ihn davon abzuhalten.

    ok, dann stellt sich mir die Frage, wieso der Heeroberste Joab davon wusste. Hatte sich Jehova ihm mitgeteilt? Das stützt ja dann doch wieder den Gedanken, den wir zuerst „ausgebuddelt“ hatten: Jehova wollte „einen Vorwand“ haben, das Volk zu strafen…

  63. Juleam 29. August 2012 um 17:12 Link zum Kommentar

    1. Chronika 24 – 26

    1. Chronika 25 – Die Dienstgruppen der Sänger und Musiker

    1 David wählte zusammen mit den Heerführern die Familien Asafs, Hemans und Jedutuns für einen besonderen Dienst aus: Sie sollten mit ihren Liedern die Botschaften Gottes verkünden, den Herrn loben und den Gesang mit Lauten, Harfen und Zimbeln begleiten. Folgende Männer wurden dazu berufen:

    2 Von der Familie Asafs: Sakkur, Josef, Netanja und Asarela, die Söhne Asafs. Ihr Vater war der Leiter dieser Gruppe, er dichtete im Auftrag des Königs prophetische Lieder.

    3 Von der Familie Jedutuns: Gedalja, Zeri, Jesaja, Schimi, Haschabja und Mattitja, die Söhne Jedutuns. Ihr Vater leitete diese Gruppe. Er begleitete den prophetischen Gesang mit der Laute, um den Herrn zu loben und zu preisen.

    4 Von der Familie Hemans: Bukkija, Mattanja, Usiël, Schubaël, Jerimot, Hananja, Hanani, Eliata, Giddalti, Romamti-Eser, Joschbekascha, Malloti, Hotir und Mahasiot. 5 Sie alle waren Söhne Hemans, eines Propheten, der im Dienst Davids stand. Gott hatte Heman verheißen, ihn zu einem mächtigen und angesehenen Mann zu machen, darum hatte er ihm vierzehn Söhne und drei Töchter geschenkt.

    6 Diese drei Familien begleiteten den Gesang im Tempel des Herrn mit Zimbeln, Harfen und Lauten. Ihre Väter Asaf, Jedutun und Heman waren verantwortlich für den Gesang und die Musikbegleitung. Sie versahen ihren Dienst so, wie der König es angeordnet hatte. 7 Insgesamt wurden 288 Leviten für den Gesang im Tempel ausgebildet. Sie alle waren ausgezeichnete Sänger. 8 Auch ihre Diensteinteilung wurde durch das Los bestimmt. Alle wurden gleich behandelt, die Jungen wie die Alten, der Lehrer wie der Schüler.

    Auch diese Verse habe ich schon so oft gelesen – aber erst heute machen sie für mich wirklich Sinn:

    Die Namen „Asaph“ und „Jeduthun“ kennen wir bereits von den Psalmen, wir haben sie öfters in den Überschriften gelesen. Oftmals hatte ich mich gefragt, wie sie auf die Lieder kamen. Waren sie ihnen einfach so in den Sinn gekommen oder waren sie von Jehovas Geist dazu getrieben worden, wie wir letzte Woche im WT-Studium behandelt hatten?

    Hier wird gesagt, dass Asaph von David den Auftrag erhalten hatte, prophetische Lieder zu dichten…

  64. Juleam 31. August 2012 um 16:30 Link zum Kommentar

    1. Chronika 27 – 29

    1. Chronika 27 – eine genaue Aufzählung und Zuordnung der Dienstämter. Aber wozu ist dies im Nachhinein nötig, dass sie wissen, wer am Hofe welche Aufgabe hatte?

    In dem entsprechenden Kapitel in dem Inspiriert-Buch erfahren wir ja, wozu das Buch nützlich war – auch für uns heute:

    IST das erste Buch der Chronika tatsächlich nur eine trockene Aufzählung von Geschlechtsregistern? Handelt es sich lediglich um die Wiederholung der Bücher Samuel und Könige? Ganz und gar nicht! Es ist ein aufschlußreicher und wichtiger Bestandteil des Wortes Gottes — wichtig in den Tagen seiner Niederschrift, als es um die Neuordnung der Nation und ihrer Anbetung geht, und wichtig und nützlich für spätere Zeiten, so auch für uns heute, da es ein Muster festhält, wie Gott angebetet werden sollte. Das erste Buch der Chronika enthält einige der schönsten Lobpreisungen Jehovas der gesamten Bibel. Das Buch vermittelt einen wunderbaren Ausblick auf Jehovas Königreich der Gerechtigkeit, und es zu studieren ist für jeden von Nutzen, der auf dieses Königreich hofft. Juden und Christen haben die beiden Bücher der Chronika zu allen Zeiten sehr geschätzt. Der Bibelübersetzer Hieronymus hatte eine so hohe Meinung von den beiden Büchern, daß er sie als einen „Abriß des Alten Testaments“ betrachtete und die Ansicht vertrat, sie seien „von solch hoher Bedeutung und Wichtigkeit, daß derjenige, der meint, er sei mit den heiligen Schriften vertraut, und sie nicht kennt, sich nur selbst betrügt“.

    2 Die beiden Bücher der Chronika waren ursprünglich offenbar ein Buch oder eine Rolle, die später aus Gründen der bequemeren Handhabung geteilt wurde. Warum wurden sie geschrieben? Betrachten wir einmal die damaligen Gegebenheiten. Etwa 77 Jahre zuvor war die Gefangenschaft in Babylon zu Ende gegangen. Die Juden hatten sich wieder in ihrem Heimatland angesiedelt. Es gab allerdings einen gefährlichen Trend, sich von der Anbetung Jehovas im wieder aufgebauten Tempel in Jerusalem abzukehren. Esra war vom König von Persien bevollmächtigt worden, Richter und Lehrer des Gesetzes Gottes (sowie des Gesetzes des Königs) zu ernennen und das Haus Jehovas zu verschönern. Genaue Geschlechtsregister waren erforderlich, um sicherzustellen, daß nur befugte Personen in der Priesterschaft dienten, und auch, um die Erbteile der Stämme zu bestätigen, von denen die Priesterschaft ihre Unterstützung erhielt. Im Hinblick auf die Prophezeiungen Jehovas bezüglich des Königreiches waren außerdem genaue und vertrauenswürdige Aufzeichnungen des Stammbaumes Judas und Davids von größter Wichtigkeit.

    3 Es war Esras aufrichtiges Bemühen, die zurückgeführten Juden aus ihrer Gleichgültigkeit aufzurütteln und ihnen vor Augen zu führen, daß sie tatsächlich die Erben der durch einen Bund gesicherten liebenden Güte Jehovas waren. In den Büchern der Chronika lieferte er ihnen deshalb einen vollständigen Bericht über die Geschichte der Nation und die Anfänge der Menschheit, die er bis zum ersten Menschen, Adam, zurückverfolgte. Da das Königreich Davids im Mittelpunkt stand, hob er die Geschichte Judas hervor und ließ den durch und durch schlechten Bericht über das Zehnstämmereich fast völlig aus. Er beschrieb, wie die größten Könige Judas damit beschäftigt waren, den Tempel zu bauen oder wiederherzustellen, und in der Anbetung Gottes eifrig vorangingen. Außerdem wies er auf die religiösen Verfehlungen hin, die zum Sturz des Königreiches führten, hob dabei aber auch Gottes Verheißungen der Wiederherstellung hervor. Dadurch, daß er die Aufmerksamkeit auf viele Einzelheiten in Verbindung mit dem Tempel, dessen Priestern, den Leviten, den Leitern des Gesangs usw. lenkte, unterstrich er die Wichtigkeit einer reinen Anbetung. Es muß für die Israeliten sehr ermunternd gewesen sein, einen Geschichtsbericht zu besitzen, der den Grund für ihre Rückkehr aus der Gefangenschaft hervorhob — die Wiederherstellung der Anbetung Jehovas in Jerusalem.

    WIESO NÜTZLICH

    22 Für die Israeliten war Esras Buch von großem Nutzen. Anhand dieser Zusammenfassung ihrer Geschichte von einem neuen, optimistischen Standpunkt aus erkannten sie, daß Jehova aus Loyalität zum Königreichsbund mit König David und um seines eigenen Namens willen ihnen gegenüber in liebevoller Weise barmherzig war. So ermutigt, konnten sie die reine Anbetung Jehovas mit erneutem Eifer aufnehmen. Die Geschlechtsregister stärkten ihr Vertrauen in die Priesterschaft, die im wieder aufgebauten Tempel amtete.

    23 Das erste Buch der Chronika war auch für die frühchristliche Versammlung von großem Nutzen. Matthäus und Lukas konnten auf seine Geschlechtsregister zurückgreifen, um eindeutig zu beweisen, daß Jesus Christus rechtmäßig der ‘Sohn Davids’ und der Messias war (Mat. 1:1-16; Luk. 3:23-38). Stephanus sprach gegen Ende seines Schlußzeugnisses von Davids Wunsch, für Jehova ein Haus zu errichten, das Salomo schließlich baute. Dann zeigte er, daß „der Höchste . . . nicht in Häusern [wohnt], die mit Händen gemacht sind“, womit er darauf hinwies, daß der Tempel der Tage Salomos weit herrlichere himmlische Dinge vorschattete (Apg. 7:45-50).

    24 Wie steht es mit wahren Christen heute? Das erste Buch der Chronika sollte auch unseren Glauben stärken und vergrößern. Das hervorragende Beispiel Davids ist für uns in vieler Hinsicht nachahmenswert. Im Gegensatz zum untreuen Saul befragte er stets Jehova (1. Chr. 10:13, 14; 14:13, 14; 17:16; 22:17-19). David zeigte, daß sein ganzes Sinnen und Trachten Jehova und seiner Anbetung galt, beispielsweise dadurch, daß er die Lade Jehovas nach Jerusalem heraufbrachte, durch seine Psalmen des Lobpreises, durch seine Einteilung der Leviten für den Dienst und durch seinen Wunsch, für Jehova ein herrliches Haus zu errichten (16:23-29). Er war weder ein Nörgler, noch nahm er für sich Sondervorrechte in Anspruch; er suchte einzig den Willen Jehovas zu tun. Als Jehova den Bau seines Hauses Davids Sohn übertrug, gab David an ihn rückhaltlos alle Informationen darüber weiter und setzte seine Zeit, seine Energie und seinen Reichtum ein, um das Werk vorzubereiten, das nach seinem Tod beginnen sollte (29:3, 9). Wirklich ein hervorragendes Beispiel der Ergebenheit! (Heb. 11:32).

    25 Die abschließenden Kapitel bilden einen echten Höhepunkt. Die erhabenen Worte, mit denen David Jehova pries und seinen „herrlichen Namen“ rühmte, sollten in uns Freude und Wertschätzung für unser heutiges Vorrecht auslösen, die Herrlichkeiten Jehovas und seines messianischen Königreiches bekanntmachen zu dürfen (1. Chr. 29:10-13). Mögen unser Glaube und unsere Freude stets dem Glauben und der Freude Davids entsprechen, während wir Jehova für sein ewiges Königreich danken, indem wir uns in seinem Dienst verausgaben (17:16-27). Das erste Buch der Chronika läßt das Thema der Bibel — Jehovas Königreich durch seinen Samen — schöner denn je erstrahlen, und es weckt in uns die Erwartung weiterer begeisternder Offenbarungen der Vorsätze Jehovas.

  65. Juleam 31. August 2012 um 16:32 Link zum Kommentar

    1. Chronika 28 – Davids Rede vor den führenden Männern Israels

    1 David ließ alle einflussreichen Männer Israels nach Jerusalem kommen: die Stammesoberhäupter, die Leiter der Dienstgruppen, die Hauptleute und Offiziere, die Verwalter des königlichen Besitzes und der Viehherden, die Erzieher der Königssöhne, die Hofbeamten, die Elitesoldaten und alle anderen angesehenen Männer.

    2 König David stand auf und wandte sich an die Versammelten:
    »Ihr Männer meines Volkes, meine Brüder! Ich möchte euch etwas sagen: Schon lange habe ich mir vorgenommen, einen Tempel für die Bundeslade, den Fußschemel unseres Gottes, zu bauen, damit sie endgültig an einem Ort bleiben kann. Schon hatte ich begonnen, das Baumaterial bereitzustellen. 3 Doch da sprach Gott zu mir: ›Du sollst mir keinen Tempel bauen! Denn du hast Kriege geführt und dabei viel Blut vergossen!‹ 4 Der Herr, der Gott Israels, hat aus meiner ganzen Familie mich zum König erwählt. Mir und meinen Nachkommen hat er für alle Zeiten die Herrschaft anvertraut. Denn nach Gottes Willen kommen die Könige aus dem Stamm Juda. Aus diesem Stamm erwählte er die Familie meines Vaters, und aus dieser Familie berief er mich zum König über ganz Israel. 5 Der Herr hat mir viele Söhne geschenkt. Einen von ihnen, Salomo, hat er nun zu meinem Nachfolger bestimmt. Er soll im Auftrag des Herrn über Israel herrschen. 6 Der Herr sprach zu mir: ›Dein Sohn Salomo soll mir einen Tempel mit Vorhöfen bauen. Denn ich habe ihn als meinen Sohn erwählt und will für ihn wie ein Vater sein. 7 Ich werde seinem Königtum für alle Zeiten Bestand geben, wenn er wie bisher meine Weisungen und Gebote befolgt.‹

    8 So bitte ich euch nun vor ganz Israel, der Gemeinde des Herrn, und vor unserem Gott, der uns zuhört: Befolgt alle Gebote des Herrn, eures Gottes, und haltet euch stets an sie! Dann gehört dieses gute Land auch in Zukunft euch, und ihr könnt es euren Nachkommen für alle Zeiten vererben. 9 Du aber, mein Sohn Salomo, ehre den Gott deines Vaters auch als deinen Gott! Diene ihm gern und von ganzem Herzen. Denn der Herr kennt alle Menschen durch und durch. Er weiß, wonach sie streben, und kennt ihre Gedanken. Wenn du ihn suchst, lässt er sich finden; wendest du dich aber von ihm ab, dann wird er dich für immer verstoßen. 10 Vergiss es nie: Der Herr hat dich erwählt, ihm einen Tempel zu bauen. Darum sei mutig, und mach dich an die Arbeit!«

    Der Bauplan für den Tempel

    11 David übergab seinem Sohn Salomo den Bauplan für den Tempel. Darauf waren alle Gebäude des Tempelbereichs eingezeichnet: die Vorhallen, die Schatzkammern, die oberen Räume, die Innenräume des Tempels, das Allerheiligste, wo die Bundeslade stehen sollte,

    12 die Vorhöfe, die Kammern rings um den Tempel und die Räume für die gestifteten Gaben.
    David hatte alles so geplant und gezeichnet, wie der Geist Gottes es ihm eingegeben hatte. 13 Er hatte auch die Dienstgruppen der Priester und Leviten eingeteilt und dabei alle anderen Arbeiten aufgeführt, die im Tempel des Herrn verrichtet werden mussten. Außerdem hatte er ein Verzeichnis aller Gegenstände angefertigt, die für den Tempeldienst gebraucht wurden, und das Material festgelegt, aus dem sie hergestellt werden sollten. 14 Er gab an, wie viel Gold und Silber für die einzelnen Gegenstände verwendet werden sollte: 15 für die goldenen und silbernen Leuchter und Lampen; je nach Standort waren die Leuchter unterschiedlich groß; 16 für die goldenen Tische, auf denen die Gott geweihten Brote aufgeschichtet wurden; für die silbernen Tische; 17 für die Gabeln, Opferschalen und Kannen aus reinem Gold; für die goldenen und silbernen Becher; 18 für den Goldüberzug des Brandopferaltars; für den Wagen, auf dem die Bundeslade des Herrn stehen sollte, die von den goldenen Flügeln der Cherub-Engel beschirmt wurde.

    19 David sagte: »Ich habe alle Einzelheiten so aufgeschrieben, wie der Herr sie mir eingegeben hat.«

    20 Dann wandte er sich an seinen Sohn Salomo: »Mach dich ohne zu zögern an die Arbeit! Hab keine Angst, und lass dich durch nichts entmutigen! Denn der Herr, mein Gott, wird dir dabei helfen. Er steht zu dir und verlässt dich nicht. Er wird dir beistehen, bis der Bau des Tempels abgeschlossen ist.

    21 Auch die Dienstgruppen der Priester und Leviten werden dich unterstützen und alle Arbeiten im Tempel des Herrn ausführen. Für alle Bauarbeiten stehen dir genügend erfahrene Arbeiter zur Verfügung. Die führenden Männer Israels und das ganze Volk sind bereit, deine Befehle auszuführen.«

  66. Juleam 31. August 2012 um 16:34 Link zum Kommentar

    1. Chronika 29 – Gaben für den Tempelbau

    1 Danach wandte David sich wieder an die Versammelten und sagte: »Gott hat meinen Sohn Salomo zu meinem Nachfolger erwählt. Aber er ist noch jung und unerfahren, und vor ihm liegt eine große Aufgabe. Denn er soll nicht einen Palast für Menschen bauen, sondern einen Tempel für Gott, den Herrn. 2 Ich habe bereits so viel Baumaterial, wie ich konnte, für den Tempel meines Gottes bereitgestellt: Gold, Silber, Bronze, Eisen und Holz für die Gegenstände, die daraus hergestellt werden sollen, verschiedene Edelsteine, Mosaiksteine und weißen Marmor in großen Mengen. 3 Und weil mir der Tempel meines Gottes am Herzen liegt, habe ich zusätzlich noch Schätze aus meinem eigenen Besitz gestiftet: 4 100 Tonnen vom besten Gold und 250 Tonnen reines Silber, um damit die Innenwände der Räume zu überziehen. 5 Auch für Gegenstände im Tempel oder für kunstvolle Verzierungen soll ein Teil verwendet werden. Und nun frage ich euch: Wer von euch ist bereit, heute ebenfalls etwas für den Herrn zu geben?«

    6 Die Sippenoberhäupter, die Stammesfürsten, die Hauptleute und Offiziere und die Leiter der königlichen Dienstgruppen folgten dem Aufruf des Königs bereitwillig. 7 So kamen an diesem Tag für den Tempel 175 Tonnen Gold zusammen, 10 000 Goldmünzen, 350 Tonnen Silber, 630 Tonnen Bronze und 3 500 Tonnen Eisen. 8 Wer Edelsteine besaß, brachte sie dem Schatzmeister Jehiël aus der Sippe Gerschon, damit er sie zum Tempelschatz legte. 9 Das ganze Volk freute sich über diese Freigebigkeit, denn alle wollten von ganzem Herzen den Tempelbau unterstützen. Auch König David freute sich sehr darüber.

    Davids Dankgebet

    10 Danach lobte David den Herrn vor den Versammelten:
    »Gepriesen seist du, Herr, du Gott unseres Vaters Israel, für immer und ewig! 11 Du, Herr, besitzt Größe, Kraft, Ruhm, Glanz und Majestät. Alles, was im Himmel und auf der Erde lebt, ist dein. Du bist König, der höchste Herrscher über alles. 12 Du verleihst Reichtum und Ehre, du allein bist der Herr. In deiner Hand sind Macht und Stärke; du kannst Menschen groß und mächtig machen. 13 Darum preisen wir dich, unseren Gott, wir loben deinen herrlichen Namen!

    14 Wer bin ich schon, und was ist mein Volk, dass wir dir heute so viel geben konnten? Denn alles, was wir besitzen, kommt von dir. 15 Wir sind vor dir nur Gäste auf dieser Erde, Fremde ohne Bürgerrecht, so wie unsere Vorfahren. Unser Leben ist vergänglich wie ein Schatten. Dem Tod können wir nicht entfliehen.16 Herr, unser Gott, wir haben dieses Baumaterial zusammengelegt, um dir einen Tempel zu bauen. Alles kommt von dir, und dir wollen wir es nun wieder geben. 17 Ich weiß, mein Gott, dass du unser Herz kennst und dich freust, wenn wir aufrichtig sind. Was ich für den Bau des Tempels gestiftet habe, das habe ich gern und mit aufrichtigem Herzen gegeben. Ich freue mich, dass auch dein Volk so freigebig war.

    18 Herr, du Gott unserer Vorfahren Abraham, Isaak und Israel, lass dein Volk immer nach dir verlangen! Richte ihr Herz auf dich! 19 Hilf auch meinem Sohn Salomo, dir von ganzem Herzen zu dienen und dein Gesetz, deine Gebote und Weisungen zu befolgen. Steh ihm bei, wenn er den Tempel baut, für den ich alles vorbereitet habe!«

    20 Dann forderte David die ganze Versammlung auf: »Lasst uns gemeinsam dem Herrn, unserem Gott, danken!« Da beteten alle den Herrn, den Gott ihrer Vorfahren, an. Sie warfen sich vor dem Herrn und vor dem König zu Boden.

    21 Am nächsten Tag brachten sie dem Herrn für das ganze Volk Israel große Mengen an Schlacht- und Brandopfern sowie die dazugehörigen Trankopfer dar. Sie schlachteten 1 000 junge Stiere, 1 000 Schafböcke und 1 000 Lämmer. 22 An jenem Tag feierten sie ein großes Fest für den Herrn. Sie aßen und tranken und waren voller Freude. Noch einmal bestätigten sie Davids Sohn Salomo als den neuen König. Sie weihten ihn dem Herrn und salbten ihn zum König; zum Priester wurde Zadok gesalbt.

    Salomo – ein mächtiger Herrscher

    23 So trat Salomo die Nachfolge seines Vaters David an und wurde König über das Volk des Herrn. Er war ein guter Herrscher, ganz Israel erkannte ihn an. 24 Auch die führenden Männer des Volkes, die Elitetruppe und die anderen Söhne Davids ordneten sich ihm unter. 25 Ganz Israel konnte sehen, wie der Herr die Macht Salomos immer größer werden ließ. Er gab ihm Ehre und Anerkennung, wie sie kein israelitischer König vor ihm besessen hatte.

    Davids Tod

    26-27 David herrschte vierzig Jahre lang als König über Israel, davon sieben Jahre in Hebron und dreiunddreißig Jahre in Jerusalem. 28 Er wurde alt und starb nach einem erfüllten Leben als ein reicher und angesehener Mann. Sein Sohn Salomo trat die Nachfolge an.

    29 Alles Weitere über Davids Leben steht in den Chroniken der drei Propheten Samuel, Nathan und Gad.

    30 Man kann dort nachlesen, wie er regierte, welche Macht er besaß und wie ganz Israel und die Königreiche ringsum zu seiner Zeit lebten.

    Wenn wir genau aufgepasst haben, dann haben wir bemerkt, dass sich das ganze erste Buch der Chronika mit König David befasst

  67. Juleam 7. Oktober 2013 um 10:20 Link zum Kommentar

    1. Chronika 1 – 3

    1. Chronika 1 – Warum die Aufzählung der Könige Edoms und seiner Fürsten und dann bis ins kleinste Detail?

    1 Adam , Seth , Enosch, 2 Kenan, Mahalaleel, Jared , 3 Henoch , Methusalah, Lamech, 4 Noah , Sem , Ham und Japhet.

    5 Die Söhne Japhets: Gomer, Magog, Madai, Jawan, Tubal, Mesech und Tiras.
    6 Und die Söhne Gomers: Aschkenas, Diphat und Togarma.
    7 Und die Söhne Jawans: Elischa und Tarsis , die Kittäer und die Rodaniter.

    8 Die Söhne Hams: Kusch, Mizraim, Put und Kanaan.
    9 Und die Söhne Kuschs: Seba, Hawila, Sabta, Ragma und Sabtecha.
    Und die Söhne Ragmas: Scheba und Dedan. 10 Auch zeugte Kusch den Nimrod; der war der erste Gewalthaber auf Erden.
    11 Mizraim aber zeugte die Luditer, die Anamiter, die Lehabiter, die Naphtuchiter, 12 auch die Patrusiter und die Kasluchiter (von denen die Philister ausgegangen sind) und die Kaphtoriter .
    13 Kanaan aber zeugte Zidon, seinen Erstgeborenen, und Het, 14 auch die Jebusiter , die Amoriter und die Girgasiter 15 und die Hewiter , die Arkiter und Siniter 16 und die Arwaditer, die Zemariter und die Hamatiter .

    17 Die Söhne Sems waren Elam , Assur , Arpakschad, Lud, Aram, und Uz, Hul, Geter und Mesech.
    18 Und Arpakschad zeugte Schelach , und Schelach zeugte Heber.
    19 Und Heber wurden zwei Söhne geboren; der Name des einen war Peleg , denn in seinen Tagen wurde die Erde geteilt, und der Name seines Bruders war Joktan.
    20 Und Joktan zeugte Almodad, Scheleph, Hazarmawet und Jerach, 21 Hadoram, Usal und Dikla , 22 Ebal, Abimael und Scheba, 23 Ophir , Hawila und Jobab. Alle diese sind Söhne Joktans.
    24 Sem, Arpakschad, Schelach, 25 Heber, Peleg, Regu, 26 Serug, Nahor, Terach, 27 Abram , das ist Abraham.

    28 Die Söhne Abrahams: Isaak und Ismael .

    29 Das sind ihre Geschlechter: Der Erstgeborene Ismaels: Nebajoth, dann Kedar und Adbeel und Mibsam, 30 Mischma und Duma , Massa, Hadad und Tema, 31 Jetur, Naphisch und Kedema. Das sind die Söhne Ismaels.
    32 Und die Söhne der Ketura , der Nebenfrau Abrahams: Sie gebar Simran, Jokschan, Medan, Midian , Jischbak und Schuach.
    Und die Söhne Jokschans: Scheba und Dedan.
    33 Und die Söhne Midians: Epha , Epher, Henoch, Abida und Eldaa. Alle diese sind Söhne der Ketura.

    34 Und Abraham zeugte Isaak . Die Söhne Isaaks: Esau und Israel .

    35 Die Söhne Esaus: Eliphas, Reguel, Jehusch, Jaelam und Korah.
    36 Die Söhne des Eliphas: Teman und Omar, Zephi und Gaetam, Kenas und Timna und Amalek.
    37 Die Söhne Reguels: Nachath, Serach, Schamma und Missa.
    38 Und die Söhne Seirs: Lotan, Schobal, Zibeon, Ana, Dischon, Ezer und Dischan.
    39 Und die Söhne Lotans: Hori und Homam und die Schwester Lotans, Timna.
    40 Die Söhne Schobals: Aljan, Manachat und Ebal, Schephi und Onam. Und die Söhne Zibeons: Aija und Ana.
    41 Die Söhne Anas: Dischon . Und die Söhne Dischons: Hamran, Eschban, Jithran und Keran.
    42 Und die Söhne Ezers: Bilhan, Saawan und Jaakan.
    Die Söhne Dischons: Uz und Aran.

    43 Die Könige aber, die im Land Edom regiert haben, bevor ein König über die Kinder Israels regierte, sind diese: Bela, der Sohn Beors, und der Name seiner Stadt war Dinhaba.
    44 Als Bela starb, wurde Jobab, der Sohn Serachs, aus Bozra König an seiner Stelle.
    45 Als Jobab starb, wurde Huscham aus dem Land der Temaniter König an seiner Stelle.
    46 Als Huscham starb, wurde an seiner Stelle Hadad , der Sohn Bedads, König, der die Midianiter schlug im Gebiet von Moab; und der Name seiner Stadt war Awith.
    47 Als Hadad starb, wurde Samla von Masreka König an seiner Stelle.
    48 Als Samla starb, wurde Saul von Rechobot am Strom König an seiner Stelle.
    49 Als Saul starb, wurde Baal-Hanan , der Sohn Achbors, König an seiner Stelle.
    50 Als Baal-Hanan starb, wurde Hadad König an seiner Stelle, und der Name seiner Stadt war Pagi, und der Name seiner Frau war Mehetabeel, eine Tochter Matreds, der Tochter Me-Sahabs.
    51 Und Hadad starb .

    Und [dies] waren die Fürsten von Edom : der Fürst von Timna, der Fürst von Alwa, der Fürst von Jetet, 52 der Fürst von Oholibama , der Fürst von Ela, der Fürst von Pinon, 53 der Fürst von Kenas , der Fürst von Teman, der Fürst von Mibzar, 54 der Fürst von Magdiel, der Fürst von Iram. Das sind die Fürsten von Edom.

    Warum die Aufzählung der Könige Edoms und seiner Fürsten und dann bis ins kleinste Detail? Wir wissen, dass kein einziges Wort in der Bibel nur so drin steht, sondern dass jedes seine ganz eigene Bedeutung hat und wichtig zum Verständnis des Zusammenhanges ist.

    Die Geschlechtslinie macht für mich Sinn: wie kam es zu den einzelnen Stämmen, wer stammte von wem ab und wer war wie mit wem verwandt?

    In diesem Jahr nehme ich es zum ersten Mal ganz bewußt wahr, dass die Bücher der Chronika für das Volk im und nach dem Exil geschrieben wurden – ähnlich wie Esra – und da bei der Zerstörung Jerusalems sicherlich auch die Aufzeichnung über die Abstammung verloren gingen und es wichtig war, aus welcher Linie der Messias kommen würde, war es sicherlich sehr wichtig, dass nun wieder jeder die Zusammenhänge kennt.

    Außerdem war das Volk Israel viele Jahre zuvor in zwei Reiche aufgeteilt worden und so war es ganz bestimmt dem jeweils anderen Stamm nicht bekannt, wer mit wem. Aus dem Zweistämmereich Juda ging die Geschlechtslinie zum Messias weiter, aber die vom Zehnstämmereich waren bereits über hundert Jahre im Exil, als auch ihre Brüder nach Babylon weggeführt wurden.

    Damals waren die Menschen noch nicht so untereinander vernetzt, wie wir dies heute vom Internet her kennen. Wir können heute einfach nach einer Person googeln und auch mit unseren Freunden in entfernten Gegenden wie Amerika, Kanada oder Afrika in Kontakt bleiben, als würden sie nur um die Ecke wohnen. Dies war damals nicht möglich.

    Daher werden die Menschen seinerzeit auch weniger Kontakt untereinander gehabt haben. Sie werden wohl kaum einen Boten mehrere Monate lang mit einem Brief zu einer Person geschickt haben, die sie kaum kennen und mit der sie wenig zu tun haben. Heute ist das anders, da googelt man „aus Langeweile“ nach Personen, mit denen man mal kurz zu tun gehabt hat, obwohl man im wahren Leben keinen Kontakt zu denen suchen würde. Man folgt ihnen auf facebook, um zu sehen, was aus ihnen geworden ist – obwohl sie überhaupt nichts mehr mit uns und unserem Leben und Zielen zu tun haben.

    Hier ist dann also die Aufstellung, wer von wem abstammt, sogar die Linie von Ismael und Edom bis ins kleinste Detail, obwohl diese nicht mehr direkt mit Juda und Samaria zu tun haben.

    Selbst, wenn diese Bücher im Exil von Babylon für die Übriggebliebenen aus der Linie Davids geschrieben worden wären, so ist es für diese vielleicht einmal wichtig, wo ihre Wurzeln sind und in welcher Form sie mit den umliegenden Nationen verwandt sind. Aber sie sollten 70 Jahre im Exil in Babylon verbleiben – welchen Nutzen sollten sie dann daraus haben, dass sie wissen, wer irgendwann einmal bei den Edomitern als Fürst herausgeragt war?

    weitere Gedanken zu 1. Chronika 1 finden wir hier

  68. Juleam 7. Oktober 2013 um 10:24 Link zum Kommentar

    1. Chronika 2 – warum wird Hezbron hier immer wieder erwähnt?

    1 Das sind die Söhne Israels: Ruben, Simeon, Levi und Juda, Issaschar und Sebulon, 2 Dan, Joseph und Benjamin, Naphtali, Gad und Asser.

    3 Die Söhne Judas: Er, Onan und Schela; die drei wurden ihm geboren von der Tochter Schuas, der Kanaaniterin.
    Und Er, der Erstgeborene Judas, war böse in den Augen des Herrn , darum tötete er ihn. 4 Und Tamar , seine Schwiegertochter, gebar ihm Perez und Serach. Im ganzen hatte Juda fünf Söhne.
    5 Die Söhne des Perez: Hezron und Hamul. 6 Und die Söhne Serachs: Simri, Etan , Heman, Kalkol und Dara, insgesamt fünf.
    7 Und die Söhne Karmis : Achar , der Israel ins Unglück brachte, weil er sich vergriff an dem, was dem Bann verfallen war.
    8 Und die Söhne Etans: Asarja.
    9 Und die Söhne Hezrons, die ihm geboren wurden: Jerachmeel, Ram und Kelubai .
    10 Und Ram zeugte Amminadab, und Amminadab zeugte Nachschon , den Fürsten der Kinder Judas.
    11 Und Nachschon zeugte Salma, und Salma zeugte Boas, 12 und Boas zeugte Obed, und Obed zeugte Isai , 13 und Isai zeugte seinen Erstgeborenen Eliab, und Abinadab, den zweiten [Sohn], und Schimea, den dritten, 14 Nethaneel, den vierten, Raddai, den fünften, 15 Ozem, den sechsten, David , den siebten.
    16 Und ihre Schwestern waren: Zeruja und Abigail.
    Und die Söhne der Zeruja: Abisai und Joab und Asahel, [insgesamt] drei. 17 Und Abigail gebar Amasa , und der Vater Amasas war Jeter, der Ismaeliter.

    18 Und Kaleb, der Sohn Hezrons, zeugte [Söhne] mit Asuba, seiner Frau, und mit Jeriot; und das sind ihre Söhne: Jescher, Schobab und Ardon.
    19 Und Asuba starb, und Kaleb nahm sich Ephrat zur Frau, und sie gebar ihm Hur. 20 Und Hur zeugte Uri, und Uri zeugte Bezaleel .

    21 Und danach ging Hezron ein zu der Tochter Machirs, des Vaters Gileads , und er hatte sie zur Frau genommen, als er 60 Jahre alt war; und sie gebar ihm Segub.
    22 Und Segub zeugte Jair; der hatte 23 Städte im Land Gilead; 23 aber die Geschuriter und Aramäer nahmen ihnen die Dörfer Jairs weg, Kenat und seine Nebenorte, 60 Städte. Alle diese sind Söhne Machirs, des Vaters Gileads.
    24 Und nachdem Hezron in Kaleb-Ephrata gestorben war, gebar ihm Abija, die Frau Hezrons, Aschchur , den Vater Tekoas .

    25 Und die Söhne Jerachmeels, des Erstgeborenen Hezrons, waren: der Erstgeborene Ram, sodann Buna, Oren und Ozem von Achija.
    26 Und Jerachmeel hatte eine andere Frau, ihr Name war Atara; diese ist die Mutter Onams.
    27 Und die Söhne Rams , des Erstgeborenen Jerachmeels, waren: Maaz, Jamin und Eker. 28 Und die Söhne Onams : Schammai und Jada.
    Und die Söhne Schammais: Nadab und Abischur.
    29 Und der Name der Frau Abischurs war Abichail, und sie gebar ihm Achban und Molid.

    30 Und die Söhne Nadabs : Seled und Appaim. Seled aber starb ohne Söhne.
    31 Und die Söhne Appaims waren: Jischi. Und die Söhne Jischis: Scheschan . Und die Söhne Scheschans: Achlai. 32 Und die Söhne Jadas, des Bruders Schammais: Jeter und Jonathan. Und Jeter starb ohne Söhne.
    33 Und die Söhne Jonathans: Pelet und Sasa. Das waren die Söhne Jerachmeels.

    34 Und Scheschan hatte keine Söhne, sondern nur Töchter. Scheschan hatte aber einen ägyptischen Knecht namens Jarcha. 35 Und Scheschan gab Jarcha, seinem Knecht, seine Tochter zur Frau, und sie gebar ihm Attai.
    36 Und Attai zeugte Nathan, und Nathan zeugte Sabad , 37 und Sabad zeugte Ephlal, und Ephlal zeugte Obed, 38 und Obed zeugte Jehu, und Jehu zeugte Asarja, 39 und Asarja zeugte Helez, Helez zeugte Elasa, 40 Elasa zeugte Sismai, Sismai zeugte Schallum, 41 Schallum zeugte Jekamia, Jekamia zeugte Elischama.

    42 Und die Söhne Kalebs, des Bruders Jerachmeels, waren: Mescha, sein Erstgeborener, der ist der Vater Siphs ; und die Söhne Mareschas , des Vaters Hebrons .
    43 Und die Söhne Hebrons: Korah, Tappuach , Rekem und Schema.
    44 Und Schema zeugte Racham, den Vater Jorkeams, und Rekem zeugte Schammai.
    45 Und der Sohn Schammais war Maon , und Maon war der Vater Beth-Zurs .

    46 Und Epha, die Nebenfrau Kalebs, gebar Haran, Moza und Gases. Und Haran zeugte Gases. 47 Und die Söhne Jahdais: Regem, Jotam, Geschan, Pelet, Epha und Schaaph.
    48 Die Nebenfrau Kalebs, Maacha, gebar Scheber und Tirchana; 49 und sie gebar Schaaph, den Vater Madmannas , Schewa, den Vater Machbenas, und den Vater Gibeas . Und die Tochter Kalebs war Achsa .

    50 Das waren die Söhne Kalebs: die Söhne Hurs , des Erstgeborenen von Ephrata, waren Schobal, der Vater von Kirjat-Jearim , 51 Salma, der Vater von Bethlehem , Hareph, der Vater von Beth-Gader.
    52 Und die Söhne Schobals, des Vaters von Kirjat-Jearim, waren: Haroe , Hazi-Hamenuchot.
    53 Und die Geschlechter von Kirjat-Jearim sind: die Jitriter und die Putiter und die Schumatiter und die Mischraiter; von diesen sind ausgegangen die Zoratiter und die Eschtauliter.
    54 Die Söhne Salmas: Bethlehem und die Netophatiter , Aterot-Beth-Joab und die Hälfte der Manachtiter, die Zoriter; 55 und die Geschlechter der Schreiber, der Bewohner von Jabez: die Tiratiter, die Schimatiter, die Suchatiter. Das sind die Keniter , die von Hammat, dem Vater des Hauses Rechab , abstammen.

    Boah, wie schnell ich hier immer wieder die Orientierung verliere ;-(

    Spätestens, als der Name Hezbron immer wieder auftaucht, ist bei mir die Verwirrung komplett. Wer war er und warum wird er immer wieder erwähnt?

    Er war ein Sohn des Perez, Nachkomme von Juda und Tamar. Er ist deshalb wichtig, weil der Same – der Messias – aus dem Stamme Juda kommen sollte. Jakob sagte es auf seinem Sterbebett voraus und so ist das Hauptaugenmerk auf dem Stamm Juda.

    Gerade bei diesem Stamm ist die genaue Abstammung sehr wichtig, ganz besonders für diejenigen, die zu diesem Stamm gehören. Denn sicherlich würde jeder von ihnen gern zu der Kette zu Jesus hin gehören.

    weitere Gedanken zu 1. Chronika 2 finden wir hier

  69. Juleam 7. Oktober 2013 um 10:34 Link zum Kommentar

    1. Chronika 3 – Lies weiter, auch wenn du diesen Teil jetzt noch nicht verstehst!

    1 Und das waren die Söhne Davids, die ihm in Hebron geboren wurden: der Erstgeborene Amnon, von Achinoam, der Jesreelitin; der zweite Daniel , von Abigail, der Karmeliterin; 2 der dritte Absalom , der Sohn der Maacha, der Tochter Talmais, des Königs von Geschur ; der vierte Adonija , der Sohn der Haggit; 3 der fünfte Schephatja, von Abital; der sechste Jitream, von seiner Frau Egla . 4 Diese sechs wurden ihm in Hebron geboren; und er regierte dort 7 Jahre und 6 Monate, und 33 Jahre regierte er in Jerusalem.

    5 Und diese wurden ihm in Jerusalem geboren: Schimea und Schobab und Nathan und Salomo, vier von Bathschua, der Tochter Ammiels, 6 ferner: Jibchar, Elischama und Eliphelet, 7 Noga, Nepheg und Japhia, 8 Elischama, Eljada und Eliphelet, [insgesamt] neun; 9 [das sind] alle Söhne Davids, außer den Söhnen der Nebenfrauen. Und Tamar war ihre Schwester.

    10 Und der Sohn Salomos war Rehabeam , dessen Sohn war Abija , dessen Sohn Asa , dessen Sohn Josaphat , 11 dessen Sohn Joram, dessen Sohn Ahasja, dessen Sohn Joas , 12 dessen Sohn Amazja , dessen Sohn Asarja, dessen Sohn Jotam, 13 dessen Sohn Ahas, dessen Sohn Hiskia , dessen Sohn Manasse , 14 dessen Sohn Amon, dessen Sohn Josia .

    15 Und die Söhne Josias: der Erstgeborene Johanan, der zweite Jojakim , der dritte Zedekia , der vierte Schallum .
    16 Und die Söhne Jojakims: dessen Sohn Jechonja , dessen Sohn Zedekia.
    17 Und die Söhne Jechonjas, des Gefangenen: sein Sohn Schealtiel 18 und Malkiram und Pedaja und Schenazzar , Jekamja, Hoschama und Nedabja.
    19 Und die Söhne Pedajas: Serubbabel und Simei.
    Und die Söhne Serubbabels: Meschullam und Hananja, und Schelomit, ihre Schwester, 20 und Haschuba , Ohel, Berechja, Hasadja und Juschab-Hesed, [insgesamt] fünf.

    21 Und die Söhne Hananjas: Pelatja und Jesaja, die Söhne Rephajas, die Söhne Arnans, die Söhne Obadjas, die Söhne Schechanjas.
    22 Und die Söhne Schechanjas: Schemaja.
    Und die Söhne Schemajas: Hattus und Jigeal und Bariach und Nearja und Saphat, [insgesamt] sechs.

    23 Und die Söhne Nearjas: Eljoenai und Hiskia und Asrikam, [insgesamt] drei.
    24 Und die Söhne Eljoenais: Hodaja und Eljaschib und Pelaja und Akkub und Johanan und Delaja und Anani, [insgesamt] sieben.

    Bei der Auflistung der Söhne Davids, die auf dem Thron saßen, hatte ich dann gleich den Zeitstrahl vor Augen, den ich in diesem Jahr für mich als Orientierungshilfe gemalt habe. Diesmal sagten mir alle Namen etwas, ich konnte was damit anfangen.

    Dies zeigt, dass das Lesen in der Bibel jedes Mal etwas Neues zu bieten hat und dass wir nicht entmutigt sein sollen, wenn wir die ersten Male fast nichts verstehen, wenn es um Namen und Regierungszeiten geht.

    Ich möchte hier jedem aufrichtigen Leser der Bibel Mut machen: bitte verzweifel nicht und gib nicht auf, wenn du beim Lesen der Bibel zu solchen Passagen kommst. Erwarte nicht, dass du sofort einen Bezug herstellst. Das erwartet unser Gott auch nicht von dir.

    Lese dich auch nicht bei solchen Passagen fest, als könntest du erst dann weiterlesen, wenn du dieses hier verstanden hast. Diesen Fehler habe ich selbst ganz zu Anfang gemacht. Mit dem Ergebnis, dass ich gleich in den ersten Büchern Mose am Geschlechtsregister gescheitert bin und leider entmutigt mit dem Lesen aufgehört habe. Ich bedauere sehr, dass mir damals niemand den Rat gegeben hat, den ich dir heute geben will:

    Lies weiter, auch wenn du diesen Teil jetzt noch nicht verstehst!

    Lies einfach ganz normal darüber hinweg, auch ohne wirklich zu verstehen, was du liest und freue dich, wenn dann wieder Teile kommen, die du verstehst. Und wenn du die Bibel ganz gelesen hast – von Mose bis zur Offenbarung – dann fang wieder von vorne an und dies immer wieder. Dann wirst du voller Freude feststellen, dass du bei jedem Lesen ein wenig mehr verstehst und selbst Zusammenhänge feststellst.

    Bitte lass dich nicht entmutigen!

    Auch die großen Bibelkenner von heute, die Prediger und Bibelkommentatoren, die du für ihr Wissen bewunderst – auch diese haben beim ersten Lesen nicht alles verstanden. Wir alle mußten klein anfangen.

    Wenn du jemanden dafür bewunderst, wie gut er sich in der Bibel auskennt, und wieviel er weiss und versteht – dann wirst du beim näheren Kennenlernen dieser Person feststellen, dass sie die Bibel liebt und wie einen Liebesbrief immer wieder liest. Sie verbringt viel Zeit mit Gott und seinem Wort und daher gibt Jehova ihr seinen Geist, der hilft, die Zusammenhänge noch mehr zu erkennen und verstehen.

    Auch du kannst unseren Gott um seinen Geist bitten und auch dir wird er helfen, zu sehen, zu erkennen und zu verstehen. Aber bitte erwarte nicht, dass dies sofort passiert. Bitte denke nicht, Gott hätte dir nicht seinen heiligen Geist gegeben, weil du an einigen Passagen scheiterst. Die großen Redner, die du heute so bewunderst, haben es auch nicht mit einem Mal verstanden. Ihr Wissen, ihre Kenntnis und ihr Verständnis sind das Ergebnis eines langjährigen Prozesses!

    Vielleicht ist es auch für dich sehr ernunternd, wenn du dir die Ansprache von Bayless Conley durchliest: „Prozess oder Ereignis?“. Ich persönlich fand sie sehr ermunternd!

    weitere Gedanken zu 1. Chronika 3 finden wir hier

  70. Juleam 7. Oktober 2013 um 10:53 Link zum Kommentar

    1. Chronika 4 – 6

    1. Chronika 4 – warum nehmen sie jetzt erst das Land ein?

    1 Die Söhne Judas: Perez, Hezron, Karmi, Hur und Schobal.

    2 Und Reaja, der Sohn Schobals, zeugte Jachat, und Jachat zeugte Achumai und Lehad. Das sind die Geschlechter der Zoratiter.

    3 Und diese sind von Abi-Etam : Jesreel, Jischma, Jidbasch, und der Name ihrer Schwester ist Hazlelponi; 4 sodann Penuel, der Vater Gedors, und Eser, der Vater Huschas. Das sind die Söhne Hurs , des Erstgeborenen Ephratas, des Vaters von Bethlehem.

    5 Und Aschchur, der Vater von Tekoa , hatte zwei Frauen, Hela und Naara. 6 Und Naara gebar ihm Achussam und Hepher und Temni und Achastari. Das sind die Söhne der Naara.
    7 Und die Söhne der Hela : Zeret, Jizchar und Etnan. 8 Und Koz zeugte Anub und Zobeba und die Geschlechter Acharchels, des Sohnes Harums.

    9 Und Jabez war angesehener als seine Brüder; und seine Mutter gab ihm den Namen Jabez , denn sie sprach: Mit Schmerzen habe ich ihn geboren. 10 Und Jabez rief zu dem Gott Israels und sprach: O dass du mich reichlich segnen und meine Grenze erweitern wolltest und deine Hand mit mir wäre und du mich vor dem Übel bewahrtest, damit mich kein Schmerz trifft! Und Gott ließ kommen, was er gebeten hatte.

    11 Und Kelub, der Bruder Schuhas, zeugte Mechir; der ist der Vater Eschtons.
    12 Und Eschton zeugte Beth-Rapha und Paseach und Techinna, den Vater der Stadt Nachasch. Das sind die Männer von Recha.

    13 Und die Söhne des Kenas: Otniel und Seraja.
    Und die Söhne Otniels: Hatat (((und Meonotai))).
    14 Und Meonotai zeugte Ophra, und Seraja zeugte Joab, den Vater des Tales der Handwerker , denn sie waren Handwerker.

    15 Und die Söhne Kalebs , des Sohnes Jephunnes: Iru, Ela und Naam.
    Die Söhne Elas: Kenas.

    16 Und die Söhne Jehallelels: Siph und Sipha, Tirja und Asarel.

    17 Und die Söhne Esras: Jeter und Mered und Epher und Jalon. Und sie wurde schwanger und gebar Mirjam und Schammai und Jischbach, den Vater von Eschtemoa .
    18 Und seine Frau, die Judäerin , gebar Jered, den Vater Gedors , und Heber, den Vater Sochos , und Jekutiel, den Vater Sanoachs . Und jene sind die Söhne der Bitja, der Tochter des Pharao, welche Mered zur Frau nahm.
    19 Und die Söhne der Frau Hodijas, der Schwester Nachams: der Vater von Kehila , der Garmiter, und Eschtemoa, der Maachatiter.

    20 Und die Söhne Simons: Amnon und Rinna, Ben-Hanan und Tilon. Und die Söhne Jischis: Sochet und Ben-Sochet .

    21 Die Söhne Schelas , des Sohnes Judas, sind: Er, der Vater Lechas, und Lada, der Vater Mareschas , und die Geschlechter des Hauses der Baumwollweber vom Haus Aschbeas, 22 und Jokim und die Männer von Koseba und Joas und Saraph, die über Moab herrschten, und Jaschubi-Lechem. Doch diese Ereignisse sind lange her. 23 Sie waren Töpfer und bewohnten Netaim und Gedera; sie wohnten dort bei dem König, in seinem Dienst .

    24 Die Söhne Simeons: Nemuel und Jamin, Jarib, Serach, Saul; 25 dessen Sohn war Schallum, dessen Sohn Mibsam, dessen Sohn Mischma.
    26 Und die Söhne Mischmas: sein Sohn Hamuel, dessen Sohn Sakkur, dessen Sohn Simei.
    27 Und Simei hatte 16 Söhne und sechs Töchter, aber seine Brüder hatten nicht viele Söhne, und keines ihrer Geschlechter mehrte sich wie die Söhne Judas .

    28 Und sie wohnten in Beerscheba , Molada und Hazar-Schual, 29 in Bilha, Ezem und Tolad , 30 in Betuel , Horma und Ziklag , 31 in Beth-Markabot, Hazar-Susim, Beth-Biri und Schaaraim. Das waren ihre Städte, bis David König wurde.

    32 Und ihre Dörfer waren: Etam, Ain, Rimmon, Tochen und Aschan, [insgesamt] fünf Städte 33 und alle ihre Dörfer, die rings um diese Städte waren bis nach Baal. Das waren ihre Wohnplätze, und sie hatten ihr Geschlechtsregister.

    34 Und Meschobab und Jamlek und Joscha, der Sohn Amazjas, 35 und Joel und Jehu, der Sohn Joschibjas, des Sohnes Serajas, des Sohnes Asiels, 36 und Eljoenai und Jaakoba und Jeschochaja und Asaja und Adiel und Jeschimiel und Benaja, 37 und Sisa, der Sohn Schiphis, des Sohnes Allons, des Sohnes Jedajas, des Sohnes Schimris, des Sohnes Schemajas: 38 diese mit Namen Angeführten waren Fürsten in ihren Geschlechtern, und ihre Vaterhäuser breiteten sich stark aus.

    39 Und sie zogen bis nach Gedor hin, bis an die Ostseite des Tales, um Weide für ihre Schafe zu suchen. 40 Und sie fanden fette und gute Weide und ein Land, weit nach beiden Seiten, ruhig und still; denn die vorzeiten dort wohnten, waren von Ham . 41 Und so kamen die mit Namen Aufgeschriebenen zur Zeit Hiskias , des Königs von Juda, und vernichteten deren Zelte und die Meuniter , die dort gefunden wurden, und vollstreckten den Bann an ihnen bis zu diesem Tag und wohnten an ihrer Stelle. Denn dort gab es Weide für ihre Schafe.

    42 Und ein Teil von ihnen, von den Söhnen Simeons, 500 Mann, zogen zum Bergland von Seir , an ihrer Spitze Pelatja und Nearja und Rephaja und Ussiel, die Söhne Jischis. 43 Und sie schlugen den Überrest der Entkommenen von Amalek und wohnten dort bis zu diesem Tag.

    Jetzt erst wurde das Land eingenommen? War nicht Hiskia einer der letzten Könige von Juda?

    Wieviele Jahre lagen wohl nun dazwischen – zwischen dem Befehl, das Land in Besitz zu nehmen und die Nationen vor sich her zu vertreiben und diesem „wir machen nun Ernst“?

    weitere Gedanken zu 1. Chronika 4 finden wir hier

  71. Juleam 7. Oktober 2013 um 11:00 Link zum Kommentar

    1. Chronika 5 – wer ist dieser Joel?

    1 Und die Söhne Rubens , des Erstgeborenen Israels (er war nämlich der Erstgeborene, aber weil er das Lager seines Vaters entweihte, wurde sein Erstgeburtsrecht den Söhnen Josephs, des Sohnes Israels, gegeben, doch ohne dass dieser im Geschlechtsregister als Erstgeborener verzeichnet wurde; 2 denn Juda war mächtig unter seinen Brüdern, sodass von ihm der Fürst kommen sollte; aber das Erstgeburtsrecht fiel Joseph zu),

    3 die Söhne Rubens, des Erstgeborenen Israels, waren: Henoch, Pallu, Hezron und Karmi.

    4 Die Söhne Joels: sein Sohn Schemaja, dessen Sohn Gog, dessen Sohn Simei, 5 dessen Sohn Micha, dessen Sohn Reaja, dessen Sohn Baal, 6 dessen Sohn Beera, welchen Tiglat-Pilneser, der König von Assyrien, gefangen wegführte; er war ein Fürst der Rubeniter. 7 Und seine Brüder nach ihren Geschlechtern, in der Aufzeichnung nach ihrer Geburtsfolge, waren: das Oberhaupt, Jehiel; und Secharja, 8 und Bela, der Sohn Asas, des Sohnes Schemas, des Sohnes Joels; dieser wohnte in Aroer und bis nach Nebo und Baal-Meon, 9 und gegen Osten wohnte er bis zur Wüste hin, die sich vom Euphratstrom her erstreckt; denn ihre Herden waren zahlreich im Land Gilead.

    10 Und in den Tagen Sauls führten sie Krieg mit den Hagaritern , und diese fielen durch ihre Hand, und so wohnten sie in deren Zelten auf der ganzen Ostseite von Gilead. 11 Und die Söhne Gads wohnten ihnen gegenüber im Land Baschan bis nach Salcha: 12 Joel, das Oberhaupt , und Schapham, der zweite, und Janai und Saphat in Baschan. 13 Und ihre Brüder nach ihren Vaterhäusern : Michael, Meschullam, Scheba, Jorai, Jakan, Sia und Heber, [insgesamt] sieben. 14 Dies sind die Söhne Abichails, des Sohnes Huris, des Sohnes Jaroachs, des Sohnes Gileads , des Sohnes Michaels, des Sohnes Jeschischais, des Sohnes Jachdos, des Sohnes des Bus.

    15 Achi, der Sohn Abdiels, des Sohnes Gunis, war das Oberhaupt ihres Vaterhauses. 16 Und sie wohnten in Gilead, in Baschan und in deren Dörfern und in allen Weideplätzen Sarons bis an ihre Ausgänge. 17 Sie alle wurden [in Geschlechtsregistern] aufgezeichnet zur Zeit Jotams , des Königs von Juda, und Jerobeams , des Königs von Israel.

    18 Bei den Söhnen Rubens und den Gaditern und dem halben Stamm Manasse waren 44 760 tapfere Leute, die mit dem Heer auszogen, Männer, die Schild und Schwert führten und den Bogen spannten und kampfgeübt waren, 19 die führten Krieg mit den Hagaritern und mit Jetur und Naphisch und Nodab. 20 Und es wurde ihnen geholfen gegen sie, und die Hagariter und alle, die mit ihnen waren, wurden in ihre Hand gegeben; denn sie riefen im Kampf zu Gott, und er ließ sich von ihnen erbitten, weil sie auf ihn vertrauten .

    21 Und sie führten ihr Vieh hinweg, 50 000 Kamele, 250 000 Schafe, 2 000 Esel, dazu 100 000 Menschenseelen . 22 Denn es fielen viele Erschlagene, denn der Kampf war von Gott. Und sie wohnten an ihrer Stelle bis zur Wegführung .

    23 Und die Söhne des halben Stammes Manasse wohnten im Land von Baschan bis nach Baal-Hermon und bis zum Senir und dem Berg Hermon; sie waren zahlreich . 24 Und das waren die Oberhäupter ihrer Vaterhäuser: Epher, Jischi, Eliel, Asriel, Jeremia, Hodawja und Jachdiel, Kriegshelden, Männer von Namen, Häupter ihrer Vaterhäuser.

    25 Aber sie fielen ab von dem Gott ihrer Väter und hurten den Göttern der Völker des Landes nach, die Gott vor ihnen vertilgt hatte.

    26 Da erweckte der Gott Israels den Geist Puls , des Königs von Assyrien, ja, den Geist Tiglat-Pilnesers , des Königs von Assyrien, und er führte die Rubeniter und die Gaditer und den halben Stamm Manasse gefangen hinweg und brachte sie nach Halach und Habor und nach Hara und zum Gosanfluss bis zu diesem Tag.

    27 Die Söhne Levis : Gerson , Kahat und Merari.
    28 Und die Söhne Kahats: Amram , Jizhar, Hebron und Ussiel.
    29 Und die Söhne Amrams: Aaron und Mose, sowie Mirjam.
    Und die Söhne Aarons: Nadab und Abihu, Eleasar und Itamar.
    30 Eleasar zeugte Pinehas , Pinehas zeugte Abischua, 31 und Abischua zeugte Bukki , und Bukki zeugte Ussi, 32 und Ussi zeugte Serachja, Serachja zeugte Merajot, 33 Merajot zeugte Amarja, Amarja zeugte Achitub, 34 Achitub zeugte Zadok , Zadok zeugte Achimaaz, 35 Achimaaz zeugte Asarja, Asarja zeugte Johanan, 36 Johanan zeugte Asarja – das ist der, welcher als Priester diente in dem Tempel , den Salomo in Jerusalem baute.
    37 Und Asarja zeugte Amarja , und Amarja zeugte Achitub, 38 Achitub zeugte Zadok, Zadok zeugte Schallum , 39 Schallum zeugte Hilkija , Hilkija zeugte Asarja, 40 Asarja zeugte Seraja , Seraja zeugte Jozadak, 41 Jozadak aber zog mit hinweg, als der Herr Juda und Jerusalem durch Nebukadnezar wegführte .

    Wieder einmal bin ich verwirrt: war gerade noch von den Söhnen Rubens die Rede, taucht auf einmal ein Joel auf, dessen Linie weiter verfolgt wird.

    Wer ist dieser Joel? Wo kommt er her und was hat er hier zu suchen?

    Im Einsichtenbuch habe ich dazu folgendes gefunden:

    3. Ein Rubeniter, dessen Nachkomme Beera von Tilgath-Pilneser (Tiglatpileser III.), dem König von Assyrien, ins Exil geführt wurde (1Ch 5:3-10).

    4. Ein Haupt der Gaditer, die in Baschan wohnten (1Ch 5:11, 12).

    weitere Gedanken zu 1. Chronika 5 finden wir hier

  72. Juleam 7. Oktober 2013 um 11:12 Link zum Kommentar

    1. Chronika 6 – die Aufteilung des Landes

    1 Die Söhne Levis: Gersom , Kahat und Merari.

    2 Und das sind die Namen der Söhne Gersoms: Libni und Simei.
    3 Und die Söhne Kahats: Amram und Jizhar und Hebron und Ussiel.
    4 Die Söhne Meraris: Machli und Muschi.

    Und das sind die Geschlechter der Leviten nach ihren Vätern:

    5 von Gersom:
    sein Sohn Libni , dessen Sohn Jachat, dessen Sohn Simma , 6 dessen Sohn Joach, dessen Sohn Iddo, dessen Sohn Serach, dessen Sohn Jeatrai.

    7 Die Söhne Kahats: sein Sohn Amminadab, dessen Sohn Korah , dessen Sohn Assir, 8 dessen Sohn Elkana , dessen Sohn Ebjasaph, dessen Sohn Assir, 9 dessen Sohn Tachat, dessen Sohn Uriel , dessen Sohn Ussija, dessen Sohn Saul.

    10 Und die Söhne Elkanas: Amasai und Achimot, 11 Elkana;
    die Söhne Elkanas: dessen Sohn Zophai, dessen Sohn Nachat, 12 dessen Sohn Eliab, dessen Sohn Jerocham, dessen Sohn Elkana .

    13 Und die Söhne Samuels: der Erstgeborene Waschni und Abija.

    14 Die Söhne Meraris: Machli , dessen Sohn Libni, dessen Sohn Simei, dessen Sohn Ussa, 15 dessen Sohn Simea, dessen Sohn Haggija, dessen Sohn Asaja.

    16 Und diese sind es, die David für den Gesang im Haus des Herrn bestimmte, seitdem die Lade einen Ruheplatz hatte. 17 Und sie dienten mit Singen vor der Wohnung der Stiftshütte, bis Salomo das Haus des Herrn in Jerusalem gebaut hatte, und sie standen nach ihrer Ordnung ihrem Dienst vor. 18 Und diese sind es, die vorstanden, und ihre Söhne:
    von den Söhnen der Kahatiter: Heman , der Sänger, der Sohn Joels, des Sohnes Samuels, 19 des Sohnes Elkanas, des Sohnes Jerochams, des Sohnes Eliels , des Sohnes Toachs, 20 des Sohnes Zuphs , des Sohnes Elkanas, des Sohnes Machats, des Sohnes Amasais, 21 des Sohnes Elkanas, des Sohnes Joels , des Sohnes Asarjas, des Sohnes Zephanjas, 22 des Sohnes Tachats, des Sohnes Assirs, des Sohnes Ebjasaphs, des Sohnes Korahs , 23 des Sohnes Jizhars , des Sohnes Kahats, des Sohnes Levis, des Sohnes Israels.

    24 Und sein Bruder Asaph , der zu seiner Rechten stand: Asaph, der Sohn Berechjas, des Sohnes Schimeas, 25 des Sohnes Michaels, des Sohnes Baasejas, des Sohnes Malkijas, 26 des Sohnes Etnis, des Sohnes Serachs, des Sohnes Adajas, 27 des Sohnes Etans, des Sohnes Simmas , des Sohnes Simeis, 28 des Sohnes Jachats , des Sohnes Gersoms , des Sohnes Levis.

    29 Und die Söhne Meraris, ihre Brüder, standen zur Linken: Etan , der Sohn Kischis, des Sohnes Abdis, des Sohnes Malluchs, 30 des Sohnes Haschabjas, des Sohnes Amazjas, des Sohnes Hilkijas, 31 des Sohnes Amzis, des Sohnes Banis, des Sohnes Schemers, 32 des Sohnes Machlis , des Sohnes Muschis, des Sohnes Meraris, des Sohnes Levis.

    33 Und ihre Brüder, die Leviten, waren für den gesamten Dienst der Wohnung des Hauses Gottes gegeben worden.

    34 Und Aaron und seine Söhne opferten auf dem Brandopferaltar und auf dem Räucheraltar , gemäß allem Dienst des Allerheiligsten, und um für Israel Sühnung zu erwirken, ganz so, wie es Mose, der Knecht Gottes, geboten hatte.

    35 Und das sind die Söhne Aarons: sein Sohn Eleasar , dessen Sohn Pinehas , dessen Sohn Abischua, 36 dessen Sohn Bukki, dessen Sohn Ussi, dessen Sohn Serachja, 37 dessen Sohn Merajot, dessen Sohn Amarja, dessen Sohn Achitub, 38 dessen Sohn Zadok , dessen Sohn Achimaaz.

    39 Und das sind ihre Wohnorte, nach ihren Gehöften, in ihrem Gebiet: den Söhnen Aarons vom Geschlecht der Kahatiter – denn auf sie fiel das [erste] Los -, 40 ihnen gab man Hebron im Land Juda und seine Weideplätze ringsum; 41 aber das Feld der Stadt und ihre Dörfer gab man Kaleb, dem Sohn Jephunnes. 42 Und den Söhnen Aarons gab man die Zufluchtsstadt Hebron und Libna und deren Weideplätze, und Jatir und Eschtemoa und deren Weideplätze, 43 und Hilen und seine Weideplätze, und Debir und seine Weideplätze, 44 und Aschan und seine Weideplätze, und Beth-Schemesch und seine Weideplätze.

    45 Sodann vom Stamm Benjamin: Geba und seine Weideplätze und Allemet und seine Weideplätze und Anatot und seine Weideplätze. Die Gesamtzahl ihrer Städte war 13, nach ihren Geschlechtern.

    46 Und den Söhnen Kahats, die von dem Geschlecht des Stammes noch übrig waren, gab man von dem halben Stamm, nämlich vom halben Stamm Manasse, durchs Los 10 Städte; 47 und den Söhnen Gersoms nach ihren Geschlechtern [gab man] vom Stamm Issaschar und vom Stamm Asser und vom Stamm Naphtali und vom Stamm Manasse in Baschan 13 Städte.

    48 Den Söhnen Meraris nach ihren Geschlechtern [gab man] vom Stamm Ruben und vom Stamm Gad und vom Stamm Sebulon durchs Los 12 Städte. 49 Und so gaben die Kinder Israels den Leviten die Städte und ihre Weideplätze. 50 Und sie gaben durchs Los vom Stamm der Kinder Judas und vom Stamm der Kinder Simeons und vom Stamm der Kinder Benjamins diese Städte , die sie mit Namen nannten.

    51 Den [übrigen] Geschlechtern der Nachkommen Kahats fielen die Ortschaften ihres Loses im Stamm Ephraim zu. 52 Und man gab ihnen die Zufluchtsstadt Sichem und ihre Weideplätze auf dem Bergland Ephraim, und Geser und seine Weideplätze, 53 Jokneam und seine Weideplätze, und Beth-Horon und seine Weideplätze, 54 und Ajalon und seine Weideplätze, und Gat-Rimmon und seine Weideplätze, 55 und vom halben Stamm Manasse Aner und seine Weideplätze, und Bileam und seine Weideplätze – dem Geschlecht der übrigen Nachkommen Kahats.

    56 Den Söhnen Gersoms: vom Geschlecht des halben Stammes Manasse: Golan in Baschan und seine Weideplätze, und Astarot und seine Weideplätze; 57 und vom Stamm Issaschar: Kedesch und seine Weideplätze, und Dabrat und seine Weideplätze, 58 und Ramot und seine Weideplätze, und Anem und seine Weideplätze; 59 und vom Stamm Asser: Maschal und seine Weideplätze, und Abdon und seine Weideplätze, 60 und Hukok und seine Weideplätze, und Rechob und seine Weideplätze, 61 und vom Stamm Naphtali: Kedesch in Galiläa und seine Weideplätze, und Hammon und seine Weideplätze, und Kirjataim und seine Weideplätze.

    62 Den noch übrigen Söhnen Meraris gab man vom Stamm Sebulon: Rimmono und seine Weideplätze, und Tabor und seine Weideplätze; 63 und jenseits des Jordan, bei Jericho, östlich vom Jordan, vom Stamm Ruben: Bezer in der Wüste und seine Weideplätze, und Jahza und seine Weideplätze, 64 und Kedemot und seine Weideplätze, und Mephaat und seine Weideplätze; 65 und vom Stamm Gad: Ramot in Gilead und seine Weideplätze, und Mahanajim und seine Weideplätze, 66 und Hesbon und seine Weideplätze, und Jaeser und seine Weideplätze.

    Nun kommen wir zu einem weiteren Grund, warum die Bücher der Chronika geschrieben wurden: um noch einmal die Aufteilung des Landes schriftlich festzuhalten.

    Hier mal zur Erinnerung, was im WT von 2005 in der Einleitung der Höhepunkte zu diesem Buch geschrieben wurde:

    Die detaillierten Geschlechtsregister, die Esra zusammenstellt, sind aus mindestens drei Gründen nötig: um sicherzustellen, dass nur befugte Personen in der Priesterschaft dienen; um die Stammeserbteile zu bestimmen und um die zum Messias führende Geschlechtslinie festzuhalten. Die genealogischen Aufzeichnungen sind für die Juden ein Bindeglied zu ihrer Vergangenheit und gehen zurück bis zum allerersten Menschen. Von Adam bis Noah sind es zehn Generationen und bis Abraham erneut zehn Generationen. Nach der Auflistung der Söhne Ismaels sowie der Söhne Keturas (der Nebenfrau Abrahams) und der Söhne Esaus konzentriert sich der Bericht auf die Nachkommen der 12 Söhne Israels (1. Chronika 2:1).
    .
    Über die Nachkommen Judas wird besonders ausführlich berichtet, weil sie die Linie zu König David bilden. Von Abraham bis David sind es vierzehn Generationen und bis zur Wegführung nach Babylon wiederum vierzehn (1. Chronika 1:27, 34; 2:1-15; 3:1-17; Matthäus 1:17). Anschließend listet Esra die Nachkommen der Stämme östlich des Jordan auf; danach die Geschlechterfolge der Söhne Levis (1. Chronika 5:1-24; 6:1). Schließlich folgt eine Zusammenfassung des Stammbaums einiger Stämme westlich des Jordan, außerdem eine ausführliche Abstammungslinie von Benjamin ausgehend (1. Chronika 8:1). Auch die Namen der ersten Einwohner Jerusalems nach der Babylonischen Gefangenschaft werden aufgeführt (1. Chronika 9:1-16).

    weitere Gedanken zu 1. Chronika 6 finden wir hier

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