Kongreß 2009

Warum wir beständig wachen müssen
Lassen wir uns einlullen? Eigentlich könnte man, wenn man Nachrichten schaut, voller Angst und Furcht sein, aber die meisten sind eingelullt und haben deshalb keine Furcht und leben in den Tag hinein..
Sind wir schläfrig, durch alltägliche Dinge? Geht es uns zu gut, oder haben wir zuviele Sorgen, so dass wir keine Zeit für geistige Dinge haben?
Spott von Außen prallt eher von uns ab. Aber wenn uns Brüder sagen „sei doch vernünftig, mach nicht soviel“ (in geistiger Hinsicht), weckt diese Art Spott eher unser Herz und könnte uns beeinflussen..
Die „Endzeiterwartung“ die nun schon fast 100 Jahre dauert, könnte in uns den Eindruck erwecken, dass es noch „10 Jahre oder so“ dauern wird. Warum also dann „nicht heute schon ein kleinbisschen gönnen“ vom „schönen Leben“. Dann würden wir schnell geistige Dinge vernachlässigen – auf „Minimum“ (nicht auf Null!)..
Zur Schläfrigkeit führt immer die eigene innere Einstellung – nie die äußeren Einflüsse.

Erwartest du Jesus, als deinen besten Freund, der endlich Befreiung schaffen wird? Kannst du es nicht mehr abwarten, dass er kommt? Oder bist du eher geneigt zu sagen, dass es dir momentan zeitlich nicht so passen würde? Besprichst du mit deinem himmlischen Vater regelmäßig die Situation?

Jehova – Gott der Zeit und Zeitabschnitt
Die Zeit ist ein Phänomen – wir werden kaum verstehen, was Zeit wirklich ist (Siehe Einsteins Relativitätstheorie)! Biologische Uhren und Uhren in der Chemie, sowie unsere innere Uhr zeigen, dass es einen Schöper gibt, der Zeitabschnitte festgelegt hat. Ja, wir können Gott durch/in der Natur kennenlernen. Aber was die Zukunt bringt, können wir nur aus der Bibel erkennen. Die Zeit ist von ihm festgelegt – auch wenn wir nicht wissen WANN. Biblische Beispiele zeigen, dass er Zeit und Zeitabschnitte festgelegt hatte und dann auch für die Erfüllung sorgte – ob der Auszug aus Ägypten, Babylon usw. Jehova hat die Fähigkeit seine Verheißung zu seiner Zeit zu erfüllen. Aber da wir nicht wissen, wann der Tag kommt, müssen wir die verbleibende Zeit nutzen: wir müssen aktiv beiben! Nutze ich die verbleibende Zeit oder mach ich mir lieber keine Gedanken über den Tag Jehovas?

Thomas 15. Juli 2009 19 Kommentare Trackback URI Comments RSS

19 Kommentare zu “Kongreß 2009”

  1. Thomasam 15. Juli 2009 um 20:18 Link zum Kommentar

    Treue, wachsame Männer nachahmen
    Zur Zeit der Sinflut gab es eine Warnung, das Jehova vor hatte, der damaligen Bosheit der Menschen ein Ende zu bereiten.
    Glaube und Gottesfurcht ermöglichten Noah wachsam zu bleiben.
    Noah musste sich vor moralischer Verdorbenheit hüten – dabei musste er sich von Gottes Gedanken beeinflussen lassen.
    Er durfte sich von niemanden von seinem Auftrag – dem Bau der Arche – abbringen lassen. Auch nicht von den Schwiegereltern und anderen Verwandten.
    Noah blieb wachsam und predigte – er wachte auch über die geistige Gesundheit seiner Familie.
    Vergeudete Noah nicht Baumaterial und Zeit? Es gab kein großes Gewässer in der Nähe und die Maße schienen übertrieben! Welche Ziele hätten wir verfolgt? Hätten wir uns ablenken lassen?

    Mose war nicht nur übermäßig gut gebildet, er hatte auch „Reichtum satt“. Aber er musste sich entscheiden, ob er seinen Glauben wichtiger nehmen sollte oder den Lebensstandart halten dürfte.
    Die wenigen Monate oder Jahre, die Mose bei seinen gottesfürchtigen Eltern war, waren so prägend, dass er niemals Gott verließ. Ob meine Kinder ebenfalls den schlechten Umgang strotzen können? Zeigt mein Leben, dass Gott für mich eine Realität ist?
    Während Moses Schafe hütete, lernte er bestimmte Eigenschaften, die er als Sohn am Hof Pharaos nie ausgeprägt hätte. Wertvolle Eigenschaften sind wichtiger als Fähigkeiten!
    Wonach lassen wir uns formen? Lernen wir Demut, Sanftmut, Selbstbeherrschung und auf Gott zu warten?
    Sind wir nur glücklich, wenn wir Vorrechte bekommen, oder sind wir glücklich, dass wir auf unsere Art dem Allmächtigen dienen können?

    Jeremia predigte über 40 Jahre lang, dass der heilige Tempel zerstört werden würde. Er musste als junger Mann die Heuchelei der anderen Diener Gottes aufdecken. Er musste ihnen sagen, wie Jehova über sie dachte. Zu Anfang fühlte er sich überfordert. Fast 40 Jahre ist aber nicht wirklich etwas passiert. Jeremia wollte, dass andere sich ändern und dadurch Gottes Wohlwollen finden. Das ihm fast niemand folgte, machte ihn mehr als traurig, denn er liebte die Mitmenschen! Lieben wir unsere Mitmenschen, und halten wir deshalb die Warnungen nicht zurück?

    Wie Jehova uns hilft, bestädnig zu wachen
    Jehova gibt uns eine wundervolle Hofnung – es ist nur die Frage, ob unser Auge nicht nur sieht, sondern auch verstehen was wir sehen. Es gibt eine „Seelenblindheit“ – und eine solche Blindheit würde uns geistig schlafen lassen. Weit schlimmer als irgendeine Form der Blindheit ist es, gegenüber Jehovas Angelegenheiten blind zu sein. Wenn wir diese Sicht haben, dann sehen wir was Jehova vorhat, was er von uns erwartet, was auf uns momentan zukommt. Unsichtbare Wirklichkeiten werden vor unserem geistigen Auge sichtbar. Siehst du das das Ende nahe ist? Kannst du Wahrheiten von Irrlehren unterscheiden? Kannst du falsche Lehrer an ihren Früchten erkennen? Welche Stellung hat das Gebet in deinem Leben? Gibt es etwas stärkers/wichtigeres als Gebete?

  2. Juleam 16. Juli 2009 um 11:05 Link zum Kommentar

    Warum wir beständig wachen müssen

    weil wir von Satan, der Welt und unseren Problemen eingelullt werden können.

    Interessant, dass der Bruder hier meinen Gedanken aufgreift, den ich bereits vor dem Kongess an anderer Stelle geäußert habe:

    Seufzt nicht jeder wahre Anbeter Jehovas über all die Abscheulichkeiten, die heute geschehen? Ist es nicht eher so, dass wir es bald nicht mehr abwarten können, bis Jehova endlich mit all der Ungerechtigket und dem Leid aufräumt? Warum muss ich dann zur Wachsamkeit ermahnt werden?

    Aber vieleicht ist es auch eher so, wie eine Frau auf die Ankunft ihres geliebten Mannes wartet, den sie schmerzlich vermisst hat. Da zählt sie die Stunden und Sekunden, bis er endlich kommt. Sie ist in freudiger Erwartung.

    So ist es mit unserer Hausgemeinschaft: wir können es kaum noch erwarten, dass der Tag Jehovas kommt und endlich aufgeräumt wird..

    die Umstände heute sind derart belastend, dass sich jeder wahre Anbeter Jehovas den Tag herbeisehnt.

    Der Bruder veranschaulichte das sehr schön mit einem sehr guten Freund, den wir von einer langen Reise zurückerwarten. Da es so eine lange Fahrt ist, weiss er nicht genau, wann er denn nun kommt, nennt den Nachmittag. Aber es wird Abend und er ist noch nicht da, es wird späte Nacht.

    Denken wir nun, er kommt nicht mehr?
    Schlafen wir ein, weil es uns zu lange dauert?

    Nein! Wir sind hellwach. Und wenn der Freund nun ankommt, dann sind wir begeistert, wir laufen über vor Freude und wir sind nicht zu müde, um uns die ganze Nacht zu unterhalten.

    Der Bruder führte dann Offenbarng 22:20 an und las den Text mit sehr emotionaler Betonung vor:

    Es spricht der, der von diesen Dingen Zeugnis ablegt: ‚Ja; ich komme eilends.‘ “

    „Amen! Komm, Herr Jesus.“

    Er sagte im Anschluss: „Amen! Ja, amen, komm bitte ganz ganz schnell, denn ich halte es nicht mehr aus!“

    Noch ein wichtiger Gedanke in diesem Vortrag war, dass wir den Schlaf aktiv vertreiben müssen um wach zu bleiben und dass es auf unsere innere Einstellung ankommt: sind wir in freudiger Erwartung?

  3. Juleam 16. Juli 2009 um 11:12 Link zum Kommentar

    Noah

    Die kommende Sintflut war für Noah eine Realität. Er bekundete Glauben und Gottefurcht.

    In der anschliessenden Demonstration greift der Bruder einen Gedanken auf, über den wir uns grad zuvor beim Frühstück unterhalten haben: warum es gut war, dass die Brüder all die Jahre nicht wussten, wann der Tag kommt.

    Es fördert das Dringlichkeitsbewußtsein!

    Der junge Bruder sinniert ja darüber nach, ob er nun diese 5 Jahre zusätzliche Schule machen solle, denn eigentlich gehen die ja schnell vorbei.

    Im Prinzip ein richtiger Gedanke. Wenn ich davon aussgehe, dass ich 80 Jahre alt werde, dann sind 5 Jahre nicht lang. Aber wenn ich davon ausgehe, dass Harmagedon jeden Augenblick kommt, dann will ich meine Zeit nicht mit sowas verplempern.

    Noah nahm den Auftrag, den er von Jehova bekommen hatte, sehr ernst. Er hatte ein Empfinden von Dringlichkeit.

    Für ihn war Gottes Königreich und sein enges Verhältnis zu Jehova eine Realität! Er war auf sein Ziel konzentriert.

    Kann man das auch von mir sagen?

    Bin ich glücklich und zufrieden mit dem, was ich habe??

    Mose

    Moses wandelte, „als sähe er den Unsichtbaren“ – Jehova war für ihn eine Realität.

    Eigenschaften sind wichtiger als Talente: Eigenschaften wie Sanftmut, Demut und Selbstbeherrschung.

    Er hörte auf Jehova!

    Als Hirte hatte er wirklich Ruhe zum Nachsinnen. Sehen auch wir das Positive unserer Situation?

    Auch heute hat fast jeder gesundheitliche Probleme. Vielleicht gibt es Probleme in der Versammlung oder wir müssen mit persönlichen Enttäuschungen fertig werden. Oder vielleicht sogar alles zusammen?

    Wie kann man mit persönlichen Enttäuschungen umgehen – wie z.B. dass wir grad die Vorraussetungen fùr ein Dienstamt erfüllen, auf das wir lange hingearbeitet haben, und nun macht uns unsere Gesundheit einen Strich durch die Rechnung?

    Habe ich persönlich Ende 2005 erlebt, als ich endlich wieder eine Bewerbung zum Pionierdienst abgegeben habe – und diese wurde abgelehnt! Ich habe dann nach den Türen Ausschau gehalten, die sich in anderen Dienstzweigen für mich geöffnet haben. So habe ich ernthaft in Betracht gezogen, eine fremdsprachige Gruppe zu unterstützen, die eventuell an unserem Ort gegründet werden sollte. Leider kam ja dann alles anders…

    Der Bruder in em Interview sagte zu der Frage: „es ist nicht wichtig, wo wir dienen und welche Vorrechte wir haben – sondern wir sollten immer daran denken, wem wir dienen!“

    Wir sollten zufrieden mit den Vorrechten oder Möglichkeiten sein, die wir haben (wenn es nicht anders möglich ist).

    Jeremia

    zeichnete sich durch Mut, Ausharren und Liebe aus.

    Es erforderte wirklich sehr viel Mut, was er den Israeliten in Jehovas Auftrag sagen sollte: sie wären in Jehovas Augen alles Lügner und Betrüger, sie würden Jehova willentlich kränken und die ganze Stadt wäre ein Sündenpfuhl!

    Hätten wir diesen Mut, oder hätten wir Angst, dass man über uns sagt, wir hätten „sie mit dem Tod bedroht“?

    Predige ich aus reinem Pflichtgefühl, oder weil ich wirklich helfen will?

    Auch wenn der Tag Gottes immer noch auf sich warten lässt – es ist immer noch die gleiche Botschaft, die wir verkünden.

    Jedes Mal, wenn wir anderen von der guten Botschaft erzählen, überzeugen wir uns selbt wieder auf Neue und stärken unseren Glauben.

    Im Interview sagte ein Bruder zum Schluß:

    „Die Wahrheit ist mein Leben, das bin ich selbst, mein Lebensinhalt. Wenn man mir das nehmen würde – könnte man mich auch gleich umbringen!“

    Amen!

    Eine Aussage, die ich von ganzem Herzen unterstützen kann!

  4. Juleam 16. Juli 2009 um 11:19 Link zum Kommentar

    die DVD

    dazu habe ich mich ja bereits an anderer Stelle schon geäussert!

    Wir haben so viele wundervolle und schöne Dinge, über die wir nachdenken und uns unterhalten können.

    Ich denke da an die DVD, die gestern auf dem internationalen Kongress „Wacht beständig“ herausgegeben worden ist. Sie heisst „Die Wunder der Schöpfung offenbaren Gottes Herrlichkeit“. Wir haben sie gestern abend im Familienkreis angesehen und sind alle drei davon begeistert.

    Da es darin ja darum geht, uns mit der Schönheit der Natur – Gottes Schöpfung – um beschäftigen, um so Jehova näher zu kommen, gibt es wundervolle Aufnahmen von Sonnenuntergängen, von Pflanzen und Tieren.

    Wir als Familie sind eh schon von der wundervollen Schöpfung begeistert. So haben wir Jahreskarten für Zoo, Tierpark und Aquarium und halten uns viel an unserem nahegelegenen See und in unserer herrlichen Umgebung auf – weil wir uns so Jehova viel näher fühlen. Alle drei fotografieren wir gerne und wenn wir z.B. mit Fine im Zoo oder sonstwie in der herrlichen Natur draussen sind, kommen wir teilweise stundenlang nicht vom Fleck, da sie total darin versunken ist, irgendein Tier, eine Blume oder eine Stimmung zu beobachten und mit der Camera einzufangen. Naja, es ist nicht nur Fine, das sind wir alle drei.

    Oft bin ich enttäuscht, dass das Bild, das meine Augen sehen, kaum dem entspricht, was das Bild da widergibt. Ich liebe Lichtspiele. Sorry, weiss nicht, wie ich es sonst in Worte kleiden sollte. Aber die Aufnahmen auf dem Video sind fantastisch. So wundervoll, dass wir uns das mehrmals angeguckt haben.

    Auch die Art und Weise, wie z.B. Entfernungen usw. veranschaulicht wurden oder der „weiße Raum“, den der Junge sich vorstellen sollte, fand ich sehr beeindruckend. Meinem Mann gefiel besonders, wie sich die Brüder einen Königreichssaal im Paradies vorstellen.

    Wenn wir uns mit solchen Dingen beschäftigen, ist das viel effektiver, als wenn wir uns künstlich aufregen.

    Noch ein wichtiger Gedanke in diesem Vortrag – der eigentlich im Original aussagekräftiger war als in der Übersetzung:

    Manchmal gibt es Situationen, wo das einzige, was wir tun können, Beten ist

    Wenn wir alle anderen Möglichkeiten in Betracht gezogen und wegen „Unmöglich“ wieder verworfen haben, dann bleibt uns nur noch dieses Eine:

    Wenden wir uns vertrauensvoll an Jehova und werfen unsere Sorgen und Nöte auf ihn und vertrauen wir dann darauf, dass er uns helfen wird!

  5. Juleam 17. Juli 2009 um 15:27 Link zum Kommentar

    zum Tagestext
    hier hat der Bruder eine sehr schöne Veranschaulichung gebraucht:

    Wenn uns ein Arzt gegen eine sehr schwere Krankheit ein lebenswichtiges Medikament verordnet und sagt, wir sollen jeden Tag eine Tablette davon nehmen – kämen wir dann auf die Idee zu denken „ach, jeden Tag, das ist mir zu umständlich, ich nehme einfach am Sonntag 7“?

    Zu den Familien
    ein für mich sehr wichtiger Gedanke:
    „es ist nicht so, dass starke Versammlungen starke Familien hervorbringen – sondern starke Familien machen eine starke Versammlung aus“

    Zum Studierabend:
    hier war eine kleine Demonstration und der junge Familienvater ist traurig, dass es bei ihnen nicht so klappt, den Termin für den Studierabend einzuhalten und so verschieben sie es immer auf die nächste Woche. Der Älteste lobt ihn dafür, dass er und seine Familie immer regelmässig zum Buchstudium anwesend waren, „wie habt ihr das damals eigentlich immer geschafft?“. Dem jungen Vater wird klar, dass der Termin damals für alle wichtig war.

    Ebenso müssen wir den Termin fürs Familienstudium sehen: als einen festen Termin, wie die Versammlungen.

  6. Juleam 18. Juli 2009 um 15:30 Link zum Kommentar

    hier zum Freitagnachmittagsprogramm einige Gedanken:

    „Wenn wir uns als Christen bezeichnen – müssen wir auch jeden Tag und jede Stunde wie Christen leben,“

    Warum es gut ist, dass wir den Tag nicht kennen:

    Wir können zeigen, wie es in unserem Herzen aussieht,
    beweisen dass wir Jehova aus Liebe dienen,
    es stärkt unsere Opferbereitschaft,
    wir werden noch mehr auf Jehova bauen
    es fördert das Gute in uns

    Wir werden bei Problemen lernen, Jehovas Hilfe zu suchen und uhm so immer näher kommen.

    Wenn wir den Tag und die Stunde nicht kennen, bringt uns das Jehova näher. Wir wollen ja JEHOVA kennen – und nicht Tag oder Stunde.

    Der Tag und die Stunde kommen ganz gewiss!

    Wie wir Jesu Wachsamkeit nachahmen können

    Wer wachsam ist handelt – er nicht handet ist nicht wachsam!

    Jesus hatte ein lebhaftes Gebetsleben, er liebte das Leben und war dabei ausgeglichen und er verließ sich auf Jehova unter schweren Belastungen.

    „Bis ich verscheide…“

    hier kamen dann zwei sehr schöne Hörspiele, eins zu Hiob und eins zu Daniel.

    Bei dem Hörspiel kam sehr schön die Verachtung und Überheblichkeit rüber, mit der sich Satan mit Jehova unterhält. Mein Gefühl, was ich schon beim allerersten Lesen der Passagen hatte durch den Ton seiner stimme ausgedrùckt.

    Auch das Hörspie um Daniel, mit welcher Selbstgefälligkeit und welchem Hass die Beamten die Intrigen um Daniel spinnen. Man konnte auch an ihrer Stimme und ihrem Tonfall sehr gut erkennen, wessen Geistes Kind sie waren.

    Der Bruder sagte zwar ganz zu Anfangs, dass wir uns nicht selbst täuschen sollten, wenn wir meinen, jedes Problem und jede Schwierigkeit kämen von Satan. Aber er hat den Satz auch gleich im Anschluss erklärt: wenn ich natürlich zu schnell fahre, einen Unfall baue und dabei Verletzungen davon trage – dann ist dies nicht auf den Satan zurückzuführen.

    Aber wenn uns solche Dinge passieren wie Daniel und Hiob – und zwar, weil wir immer noch „so dumm sind“ und uns auch weiterhin eng an Jehova halten und auch weiterhin immernoch seine Maßstäbe einhalten – dann ist es der Satan, der uns damit vom rechten Weg abdrängen will!

    Sehr schön hier auch die Veranschaulichung mit einem echten und einem falschen Freund Muss ich mir noch mal genauer anhören und dann nachliefern.

    Im Prinzip gibt es Menschen, die nur so tun, als wären sie unsere Frende Aber dies hat nichts mit uns zu tun, sondern sie benutzen „unsere Freundschaft“ nur um selbst weiterzukommen oder anderen zu schaden. Sie sind in keiner Form an uns als Person interessiert oder an unseren Gefühlen oder an unserem Wohlergehen. Es geht ihnen immer nur um sich selbst und wie sie selbst vor anderen dastehen. Sie spielen mit anderen Menschen.

    Ein solcher falscher Freund ist Satan, der hier immer wieder „über Leichen geht“.

    Ein Umkehrschluss daraus: Menschen die sich so benehmen wie oben beschrieben – wessen Geistes Kind sind sie?

  7. Juleam 19. Juli 2009 um 15:40 Link zum Kommentar

    zu dem Programmpunkt mit Hiob noch was

    „Es gibt echte Freunde und es gibt falsche Freunde.

    Für einen echten Freund ist man bereit, sich zerschlagen zu lassen, wie die Bibel das sagt oder sogar für ihn zu sterben. Echte Freunde sind loyal zueinander.

    Falsche Freunde dagegen haben eigentlich nur ihre eigenen Interessen im Auge. Sie möchten durch eine Freundschaft eigentlich nurjemand an sich binden, beeinflussen oder sogar beherrschen. Dafür erschleichen sie sich ihre Freundchaft. Hinterlistig geben sie sich als Freunde aus, doch in Wirklichkeit sind sie eigennützig. Um ihr Ziel zu erreichen, versuchen falsche Freunde immer auch, andere Freundschaften zu zerstören. Wie? Durch Intrigen und Verleumdungen. Deshalb zwingen sie oft ihre sogenannten Frende zu einer Entscheidung. Gern spielen sie auch beide Freunde gegeneinander aus.

    Und jetzt muss sich der Einzelne entscheiden: wer ist wirklich mein echter Freund?

    Für welchen Freund würden wir uns zerschlagen lassen oder sogar sterben?“

    Die drei Fragen, die wir uns nach jedem Hörspiel stellen sollten:
    1.) Was bedeutet es, die Lauterkeit zu bewahren?
    nicht alle Probleme kommen vom Satan, manchmal sind wir selber schuld oder die Umstände, z.B. Naturkatastrophen
    Manchmal ist und dann alles egal, wir sind total kraftlos – jetzt erhofft der Satan sich, dass wir uns von Jehova lossagen

    2.) Wie berührt es Gott, wenn wir ihm unverbrüchlich treu bleiben?
    haben wir gehört, mit welcher Wertschätzung Jehova sagte..
    Jehova freut sich und kann eine passende Antwort an Satan geben

    3.) Was hat Lauterkeit mit Dankbarkeit zu tun?
    Hiob half Dankbarkeit, auch das Schlechte anzunehmen, er hatte Jehova viel zu verdanken
    Dankbarkeit fördert die Liebe zu Gott, ist die richtige Motivation für Liebe. Für das, was er von Jehova erhalten hatte, war er bereit Schwierigkeiten in Kauf zu nehmen

    Daniel
    Entschlossenheit und Mut sind für eine Freundschaft unerlässig. Man muss den Mut haben, sich öffentlich zu seinem Freund zu bekennen.

    zur Frage 1.
    Warum wurde Daniel in die Löwengrube geworfen?
    Verfolgung, wir dürfen nicht mehr predigen usw
    regelmässiges Gespräch festigt die Freundschaft und macht mutig
    1. Korinther 10:13

    zu Frage 2.
    Jehova nannte Daniel später „ein sehr begehrenswerter Mann“
    Daniel 10:11,19
    er hat sich trotz Drohungen öffentlich zu Jehova bekannt
    Jehova hat Daniel noch mehr geliebt, weil er trotz Schwierigkeiten auch weiterhin zu ihm hielt

    zu Frage 3.
    mit welcher Wärme er Jehova „meinen eigenen Gott“ nannte (:22)
    Dienst war für ihn ein riesiges Vorrecht

    Hiob 14:13-15

    die Auferstehungshoffnung machte ihnen Mut, keine Angst vor dem Tod zu haben

    Diese Hoffnung gab beiden die Kraft, all ihre Leiden zu ertragen, ja bis in den Tod treu zu bleiben!

    Satan spielt sich zwar als unser Freund auf, hat aber nur eines im Sinn: unsere Freundschaft zu Jehova zu zerstören.

    Werden wir immer zu Gott halten? Zu unserem echten Freund Jehova!

  8. Juleam 20. Juli 2009 um 15:43 Link zum Kommentar

    die letzten Vorträge am Freitag

    Ich weiss nicht mehr so ganz genau, in welchem der Vorträge der Gedanke geäussert wurde:

    Es ging ja um die Wachsamkeit und der Bruder sagte „wenn du weisst, nächsten Dienstag kommt eine Prüfung auf dich zu – dann wirst du den ganzen Dienstag in gespannter Erwartung sein. Und dann am Ende des Tages kommt die Prüfung und du wunderst dich und denkst „aus der Richtung hätte ich das nicht erwartet“

    Da er aber auf eine Prüfung gewartet hat, hat er sie als solche erkannt, weil er wachsam war.

    Denken wir daran: jeder Tag ist dieser Dienstag

    Wie gesagt, ich weiss nicht genau, in welchem der Vorträge das kam, aber der Gedanke ist mir hängen geblieben

  9. Juleam 21. Juli 2009 um 15:55 Link zum Kommentar

    Naja, zu den beiden letzten Vorträgen beim Freitagsprogramm habe ich nicht viele Gedanken gehabt, die ich auf mich selbst beziehe.

    Der Programmpunt „Nicht nach den Dingen blicken, die dahinten sind“ – hier war ich am Anfang in gespannter Erwartung, denn er führte sich mit einem Bibeltext ein, über den ich selbst schon in den letzten Tagen gestolpert war. Allerdings gingen meine Gedanken da eher in eine andere Richtung.

    Ich finde den Bibeltext gerade nicht, aber es ging darum, dass wir nicht dem Vergangenen nachweinen sollten, denn das hat nichts mit Weisheit zu tun.

    Ich hatte das eher darauf bezogen, dass ich immer noch den alten Zeiten nachtrauere, wo ich mich im Dienst verausgabt habe und ein angesehenes Mitglied der Versammlung war

    Aber hier ging es eher darum, dass wir keinem materiellen Reichtum nachweinen sollen oder einer Karriere, auf die wir für das Königreich verzichtet hatten. Abrahm hätte 100 Jahre Zeit gehabt, wieder nach Ur und dem bequemen Leben dort zurückzukehren, aber er hat es nicht getan.

  10. Juleam 21. Juli 2009 um 16:18 Link zum Kommentar

    hier noch einiges, was mir beim Lesen der neuen Broschüre ins Auge gesprungen sind:

    So schnell kann’s gehen (S. 26)

    Auf seiner ersten Missionsreise kam Paulus nach Lystra. Dort heilte er einen Mann, der von Geburt an gelähmt war. Deswegen hielten die Leute am Ort Palus und Barnabas für Götter.
    Die zwei Männer konnten die lärmende Menge nur mit Müh und Not davon abhalten, ihnen Opfer darzubringen.
    Doch dann kamen Feinde von Palus und wiegelten die Menge so lange auf, bis sie ihn steinigten.

    So schnell kann also die Stimmung umschlagen Da sind die Menschen von einem Mann der Gutes tut so sehr begeistert, dass er sie abalten muss, ihn „zu vergöttern“ und ein paar gezielte Lügen reichen aus und man glaubt den Intriganten und ist bereit einem Menschen zu Tode zu bringen, der einem zuvor durch seine guten Taten aufgefallen ist.

    Könnte uns sowas heute auch passieren? Gehören wir vielleicht auch unbewusst zu „der Menge, die Paulus steinigen wollte“? Lassen wir uns vielleicht auch unbewusst derart beeinflussen, dass wir uns am Rufmord einer Person beteiligen? z.B. indem wir den bösen Reden nicht nur unser Ohr schenken, sondern sie auch nur zu bereitwillig verbreiten? Oder indem wir zwar wissen, dass all das Gerede eine Lüge ist – weil wir die guten Taten der Person über all die Jahre beobachtet haben und immer noch beobachten – aber das Gerede nicht unterbinden, sondern einfach schweigen??

    Mich hat beim Lesen einfach schockiert, wie schnell in Lystra die Stimmung umgeschlagen ist!

    Verfolgung aus den eigenen Reihen (S. 27)

    Allerdings wurden die Urchristen schon geich von allen Seiten angegriffen. Zum einen verfolgte man sie, zum anderen zeichneten sich in ihren eigenen Reihen gefährliche Tendenzen ab.

    Dazu fällt mir ein Ausspruch von einem Vortragsredner auf dem BZK 2007 ein: „Wir haben bisher gedacht, dass sich das Gleichnis vom Weizen und Unkraut bereits 1918 an der Christenheit erfüllt hätte – heute sehen wir, dass es sich gerade erst erfüllt„.

    Es war nicht die Christenheit gemeint, sondern das Unkraut wuchert in den eigenen Reihen – „gefährliche Tendenzen in den eigenen Reihen“!

    Es waren noch viele schöne Gedanken mehr, aber ich kann ja später noch mehr erzählen…

  11. Juleam 21. Juli 2009 um 16:24 Link zum Kommentar

    ein Leckerlie aus dem neuen Buch

    zum Thema „Doppelleben“

    Ganz kurz und knapp. Yve hatte nun schon zwei Aufgaben zum Thema „Ananias“, aber hier wird das ganz herrlich auf den Punkt gebracht (S. 35, Abs 19)

    Auch Ananias und Sapphira verkauften ein Feld und machten eine Spende. Das Ehepaar tat so, als würde es den gesamten Erlös spenden, doch es behielt insgeheim etwas von dem Preis für sich.
    Jehova ließ die beiden tot umfallen, nicht weil sie nicht genug gegeben hätten, sondern weil ihr Motiv schlecht war und sie die anderen hinters Licht führen wollten.
    Sie hatten ein falsches Spiel getrieben, und dies nicht Menschen, sondern Gott gegenüber.
    Schon Jesus hatte solche Heuchler verurteilt, die wie Ananias und Sapphira mehr darauf aus waren, vor Menschen zu glänzen, als vor Gott gut dazustehen.
    Für Jehova ist der springende Punkt nicht, wieviel wir geben, sondern was unser Motiv dafür ist.

    Tue ich so, als wäre ich ganz toll – damit ich in einem besseren Licht dastehe?

  12. Thomasam 10. August 2009 um 12:46 Link zum Kommentar

    Als christliche Familie ständig wachsam sein

    Füllt ein Ehemann seine christliche Pfichten, fühlen sich alle anderen Mitglieder wohl. Kommt Jehova und die Familie an der ersten Stelle?

    Dränge ich geistig vorran?
    (persönliche Frage: aber was, wenn mehrere Mitglieder der Familie das Zusammenleben zerstören wollen? Was wenn die angeblich christliche Ehefrau gegen alle Maßstäbe verstößt)

    Beispiel:
    Mann = Brücke
    Ehefrau = Pfeiler, die de Brücke stützt
    Was nützt ein Pfeiler, der gesehen wird, weil er auf oder neben der Brücke steht?

    Stiller und milder Geist, Liebe und Respekt stärkt die Familie! Ah -die Antwort auf meine persönliche Frage: Spr. 14:1 „die törchte Ehefrau reisst ihr zu Hause ein“!
    Gut das meine Ehefrau dem ersten Teil von Spr.14:1 gleicht und das zu Hause aufbaut!

    Stellst du materielle Dinge vor geistige Ziele oder …? Stabile Familien gibt es nur, wenn die Ehefrau den Mann unterstützt.
    (private Anmerkung: Warum meckern den meist die Frauen in der Versammlung? nach diesem Vortrag würde es wohl zeigen, dass sie nicht Gottes Ansicht von ihrer Aufgabe verstehen wollen. Jede dieser aufsässigen sind also wohl ein Schmach für die Christenversammlung und ein Nachahmung von Eva!)

    Trapezkünstler: nur ein harmoisch zusammenarbeitendes Team funktioniert! Wenn der Fänger im Team nicht seine Arbeit macht, geht das Team kaputt!

    an die Jugendlichen und Kinder:
    Nur wer Regelkonform und bis zum Schluss treu um den Siegespreis kämpt, kann den Preis erhalten.
    Ein Sportler der siegen will, nimmt die Entbehrungen in der Trainingszeit gern in Kauf.
    Familie ist ein Gemenschaftsprojekt. Alle haben die biblische Pflicht zusammenzuarbeiten. Anmerkung heute sind aber immer mehr Kinder und Jugendliche aufsässig und immer mehr Frauen wollen sich sebstverwirklichen, und suchen deshalb eine Trennung von ihrem Mann.

    Geistige Nah- und Fernziele sind wichtig. Ist Jehova Gott ein guter Freund für alle in der Familie? Deshalb sind gemeinsame Gespräche über Gott nötig. Dadurch kann die Distanz zum Schlechten aufrecht erhalten werden.

    Ziele die wir uns setzen: Gebet erweitern, Frucht des Geistes besser ausleben. Aber jeder ist für sich selbst verantwortlich.

  13. Thomasam 10. August 2009 um 12:52 Link zum Kommentar

    Erkennt, dass das Ende nahe ist

    Erfüllt sich Matth.24/Markus 13/Lukas 21?
    Was sagen die Details des Weltgeschenes?
    Treten die Kennzeichen heute auf?
    Werden sebstsüchtige Ziele angestrebt und so der Weltfrieden gestört? Wird global der Frieden von der Erde genommen?
    Wie ist die Einstellung der Menschen?
    Wie sieht es mit der Liebe zu Gottes Wort aus?
    Ist die Familie en Zufluchtsort , ein Ort des Friedens?
    Werden wahre Christen von allen anderen gehasst?

    Wer ist die Generation? Der Überrest als Klasse. Heisst das aber, dass es noch lange dauern kann? Nein, der Zeitraum kann nicht übermäßig lang sein – aber er beinhaltet halt keine Berechnungsformel! Diese Generation wird alles erleben, was Jesus vorausgesagt hatte.
    Aber nur zu erkennen, was es für ein Zeitabschnitt ist, reicht nicht, sondern wir müssen auch wachsam sein.

  14. Thomasam 10. August 2009 um 13:04 Link zum Kommentar

    „Ihr kennt weder den Tag noch die Stunde“
    da wir nicht wissen WANN das Ende kommt haben wir die Möglichkeit uns in folgenden Punkten zu verbessern:
    * wir zeigen was in unserem Herzen und zeigen loyalität und unser freier Wille wird nicht eingeschränkt
    * wir lieben jehova
    * unsere Liebe zu ihm hilft uns, eigene Ziele zurückzustellen und damit opferbereiter zu werden
    *wir lernen uns auf Jehova anstatt auf unsere eigene Kraft zu stützen
    * fördert das gute in uns

    Jesu Wachsamkeit nachahmen

    * Kommunikation: Jesus betete häufig und aus tiefsten Herzen und voller Aufrichtigkeit
    * Konzentration auf seinen Auftrag udn ließ sich nicht ablenken
    * Kooperation: für ihn war Zusammenarbeit und Abhängigkeit von Jehova etwas angenehmes

    Seif wachsam im Hinblick auf Gebete

    Wie sieht unser Gebetsleben aus?
    Bestehen unsere Gebete nur aus Bitten???
    oder aus Hilferufen?? aber niemals aus Dank?
    Kommen Worte über unsere Lippen, die wir gar nicht denken?
    Das Gebet ist ein Barometer für unser Verhältnis zum Schöpfer.

  15. Thomasam 10. August 2009 um 13:25 Link zum Kommentar

    „jemand der beim pflügen nachhinten schaut ist für das Königreich nicht brauchbar“.
    Im Paradies wird keiner zurückschauen,und sagen „Wie schön war das Chaos des 21.Jahrhunderts!“

    Worum drehen sich unsere Gedanken, wenn wir allein sind oder halt zu Hause sind?

    Gegenteil von Wachsamkeit ist SCHLÄFRIGKEIT- aber das würde ja keiner zugeben, aber frage dich: wie reagiere ich auf neue Dinge?

    Wie ist die Lage aus deiner Sicht?
    1.) die Lage ist Ernst aber Hoffnungslos?
    oder
    2.) die Lage ist Hoffnungslos aber Ernst?

    Fallen

    Ein Jäger mag durch ein Feuer die Tiere des Waldes aus dem Versteck herausholen. Es steht die Gefahr, dass wir durch Worte andere aus der Versammlung verjagen. So kann ein Lügner zu jemandem werden, der andere vertreibt.
    Wer die Ehe bricht, tut Jehova, seinem Ehepartner (und seinen Kindern) weh … und sich selbst.
    Ein Verheirateter sollte niemals mit anderen flirten! Jehova hasst Ehebruch – die Tränen der anderen Familienmitglieder sind auf dem Altar.
    Wer würde sich wohl über das Ende einer Ehe freuen?

    Es gibt tatsächlich viele „Fakezeugen“ – auf diese trifft 1.Kor 15:33 zu!

    Unsere Probleme scheinen uns über den Kopf zu wachsen, und wir wollen das diese sofort gelöst werden. Was würden wir sagen, wenn jemand kommt, und sagt, dass unsere Probleme innerhalb einer Woche gelöst werden würden?

    Nutze das Alter, denn du bist nur einmal alt! Ewige Jugend steht vor dir!

    Was bedeutet es in Erwartung zu sein? Bedeutet es, dass man sagen kann „meine Oma und meine Mama haben immer gesagt „morgen kommt HarMagedon!“ – und auch ich hab meinen Kindern immer gesagt: Harmagedon kommt morgen!“ und sage ich das immer noch? Das ist „in Erwartung sein“!!! Wer schläft und nicht in Erwartung ist, sagt „es kommt erst in 5 oder in 10 Jahren“!

    Fragen an die Jugendliche:
    Dienst du Jehova weil DU es möchtest?
    Wächst dein geistiges Wissen?
    betest du?
    studierst du?
    ist deine Freundschft mit Jehova das wichtigste in deinem Leben?

    Preis ewiges Leben = Tage ohne Ende nicht nur 30.000 Tage und dies sind dann Tage ohne Einschränkungen!
    „Wahre Helden leben ewig!“

    Gottergebenheit =
    1 Anpassungdruck nicht nachgeben
    2 Einfluss böser Geistwesen widerstehen
    und damit alle Tendenzen zu Unmoral und Gewalt zurückweisen
    3 familiäres Bibelstudienprojekt
    4 enges und intensves Verhältnis mit Jehova
    5 Prediger der Gerechtigkeit
    6 Werke
    7 absoluter gehoram nach Gottes Geboten

  16. Thomasam 10. August 2009 um 13:35 Link zum Kommentar

    Kann eine Ameise eine Lok aufhalten?
    Kann eine Ameise eine Lok anschieben?
    Weder das eine noch das andere!
    So ist es auch mit dem Tag Jehovas! Der Tag steht fest – und wir können ihn weder beschleunigen noch abbremsen!

    Der „treue und verständige Sklave“ hat oftmals nach Daten gesucht – das war aber nicht seine Aufgabe. So haben sich einige vom treuen und verständigen Sklaven dazu ausgesprochen, dass 1975 das Ende kommen würde -aber es kam nicht, so dass im Wachtturm von 1976 und anderen gesagt wurde, dass diese Erwartung zu Enttäuschung geführt haben. Aber Geduld bringt Rettung. Hierzu der Vergleich eines Feuermelders in der Wohnung:
    Der Feuermelder geht los, weil wir in der Küche auf dem Herd etwas braten. Sind wir nun sauer auf den Feuermelder? Oder wünschten wir uns einen Feuermelder der erst los geht, wenn das Haus bis auf die Grundmauer niedergebrannt ist? Unweise Personen werden die Batterie aus dem Feuermelder nehmen – so sagt er keinen Ton mehr.

    Wer beschwert sich, wenn er geweckt wird? Nein, wer geweckt werden möchte, beschwert sich nicht. Nur wer weiter schlafen möchte, der meckert über den Weckdienst!

    Wir verkünden keine DROH- sondern eine FROHbotschaft!
    Ä sind VollzeitHIRTEN und keine VollzeitRICHTER!

    Fallen die aufgestellt wurden, können wir uns auch, wenn wir richtig reagieren, unangenehme Auswirkungen haben. So zB. die Falle einer Spinne: wir gehen durch das Spinnennetz, ohne das wir „gefangen sind“ und doch stören uns noch Minuten lang die Spinnfäden im Gesicht – und verursachen ein ungutes Gefühl.

    Jugendliche die zwar zur Versammlung gehen aber kein eigenes Verhältnis zum Allmächtigen haben, gleichen einem Jugendlichen, der von seinen Eltern im Kinderwagen spazieren gefahren wird – WIE PEINLICH!

  17. Thomasam 10. August 2009 um 14:49 Link zum Kommentar

    Veranschaulichungen

    Ein interessantes Fußballspiel nähert sich dem Ende. Es ist die 90.Spielminute. Der Spieler rennt mit dem Ball über den Platz und schafft es die gegnerischen Spieler zu umspielen. Er schafft es bis in den Strafraum – kurz vor dem Ziel, dem Tor, bleibt er stehen. Was nun? Er stellt einen Fuß auf den Ball und schaut zur Uhr. „Wie spät ist es? Wie lange geht das Spiel noch? Muss nicht gleich abgepfiffen werden?“
    Wie würdest du als Zuschauer reagieren?
    Gleichen wir vielleicht diesem Spieler?
    Wer nur hat die Entscheidung, wann das Spiel zu Ende ist? Entscheidet der Sekundenzeiger? Entscheidet der Spieler? Entscheidet der Schiedsrichter?

    ————————————

    Ein Esel fällt durch Unachtsamkeit in einen alten Brunnen.
    Er schreit und schreit – und sein Besitzer findet ihn. Doch was nun? Der Esel ist alt, und der Besitzer sagt sich, dass sich die Anstrengungen nicht mehr lohnen, den Esel herauszuziehen. Da der Brunnen alt ist, so denkt sich der Besitzer des Esels, schütten wir lieber den Brunnen zu und begraben dabei den alten Esel.
    Also ruft der Herr die umliegenden Nachbarn – und zusammen schütten sie Steine und Schutt in den Brunnen.
    Wie fühlt sich wohl der arme Esel in dem Brunnen?
    Er bekommt Schutt und Dreck auf seinen Rücken geschüttet. Er schreit und weint, denn er versteht, dass man nicht Gutes im Schilde führt.
    Dann denkt er nach! Er schüttelt sich den Dreck vom Rücken und tritt den Schutt unter seinen Füßen fest.
    Es dauert nicht allzulange, und er steht über der Öffnung des Brunnens – er springt heraus – und geht seines Weges, ohne seinem altem Herrn eines Blickes zu würdigen.

    Treten wir den Müll, den man über uns ausschüttet ebenfalls fest, um damit unsere Lage zu retten? Oder weinen wir über den Müll und lassen uns zuschütten?

  18. Marianam 10. August 2009 um 18:07 Link zum Kommentar

    Du gehst die Straße entlang und siehst, wie ein Mann in sein Auto der Marke VW Sand schüttet. Ja genau in den Motorraum. Du gehst nun näher, um zu schauen, was er dort macht.
    Was er wohl vorhat. Du fragst ihn, nachdem du gesehen hast, dass er den Sand in den Ölbehälter schüttet, was wohl VW dazu sagen würde, dass er anstatt Öl Sand in den Motor schüttet. Seine Antwort? „VW – was soll das sein?“. Nun – du zeigst im an seinem Auto, das sowohl an der Karosse als auch am Lenkrad groß und breit VW steht. Seine Antwort: „VW gibt es nicht! Das weiß doch jeder intelligente Mensch“.
    Was solls, du willst dich nicht streiten, und gehst weiter. Aber was denkst du über diesen Mann?

    Alle großen Hersteller markieren die bei ihnen hergestellten Waren mit „Made by“. Nur der Schöpfer tut das nicht, ansonsten müsste auf jedem Blatt und an jeder Katze prangen „Made by Jehova“.

  19. Thomasam 12. August 2009 um 19:21 Link zum Kommentar

    Mir hat auch der Gedanke gefallen, dass wir als einzelne die Wahl haben: entweder entscheiden wir uns für einen Selbstaufopfernen Weg oder die Welt nicht sich uns mit all unseren Fähigkeiten, die wir von Jehova erhalten haben.

    Dann war die Frage, wie unsere Telefonrechnung aussieht – den aus ihr können wir leicht erkennen, wer unser bester Freund ist – ist es wirklich der Allmächtige?

    Warum sollte Noah eigentlich eine Arche bauen, wo doch der Allmächtige ihn auch anders hätte retten können? Klar: Noah sollte aktiv beschäftigt sein, um sich so von den Aktivitäten seiner Umwelt fernzuhalten. Womit beschäftigen wir uns heute?

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