2.Könige

oder nach der griechischen Septuaginta
das vierte Buch der Könige

Entrückung Elias

Übersicht und thematische Verlinkung der Gedanken – sortiert nach Kapiteln

Thomas 13. Juli 2009 72 Kommentare Trackback URI Comments RSS

72 Kommentare zu “2.Könige”

  1. Juleam 23. Juli 2009 um 11:33 Link zum Kommentar

    2. Könige 1 – 3

    2. Könige 1:3

    Was den Engel Jehovas betrifft, er redete zu Elia, dem Tischbiter: “Mache dich auf, geh hinauf, den Boten des Königs von Samaria entgegen, und sprich zu ihnen: ‘Ist es, weil gar kein Gott in Israel ist, daß ihr hingeht, Baal-Sebub, den Gott von Ekron, zu befragen?

    Wie sieht es mit uns heute aus? Könnte es sein, dass Jehova manchmal auch gern jemand uns entgegenschicken wùrde um uns das Gleiche zu sagen?

    2. Könige 3:13-14

    Und Elisa sprach dann zum König von Israel: “Was habe ich mit dir zu schaffen? Geh zu den Propheten deines Vaters und zu den Propheten deiner Mutter.” Aber der König von Israel sagte zu ihm: “Nein, denn Jehova hat diese drei Könige gerufen, um sie in die Hand Moabs zu geben.” 14 Darauf sprach Elisa: “So wahr Jehova der Heerscharen lebt, vor dem ich in der Tat stehe, wenn es nicht wäre, daß es das Angesicht Josaphats, des Königs von Juda, ist, auf das ich Rücksicht nehme, so würde ich nicht auf dich blicken noch dich ansehen.

    Wir sehen, dass alles, was wir tun, auch Konsequenzen hat – früher oder später!

    Der Prophet möchte nicht mit Ahabs Sohn reden, denn wenn sie immer falsche Götter angebetet haben, dann können sie nun auch diese befragen und sich von diesen helfen lassen.

    Aber Josaphat ist dabei und Josaphat ist annahmbar in Jehovas Augen – weil er so handelte, wie es Jehova gefiel – und darum hört der Prophet nun zu.

    Aber ziehen wir daraus jetzt keine falschen Schlüsse – einer, der Jehva von Herzen und aufrichtig anbetet, ist nicht unser Maskottchen und Schlüssel zum Segen, wenn wir ihn dazu bringen können, uns zu begleiten!

    Ihr richtiges Verhalten – sie befragen nun Jehova, was sie tun sollten – zaht sich aus. Jehova verhilft ihnen um Sieg

    Die Lage wird für den König von Moab sogar so aussichtslos, dass er seinen eigenen Sohn als Brandopfer darbringt (Vers 27).

    Könnte es sein, dass auch wir sinnbildlich unsere Kinder für unsere eigenen Interessen opfern?

    Das sollten wir niemals tun.

    Auch wenn Jehova nun den Israeliten Einhalt gebietet und damit den Angriff beendet – bedeutet das nicht, dass wir nur unsere Kinder opfern müssten und dann segnet er uns. Wir können mit so einem Verhalten keinen Segen Gottes erzwingen.

  2. Juleam 23. Juli 2009 um 11:37 Link zum Kommentar

    Falls wir aber so denken, wäre es sicherlich gut, es mal zu unserem persönlichen Studienproekt zu machen, warum Jehova nun den Angriff beendet hat. Wir sollten keine voreiligen und sicherlich falsche Schlüsse daraus ziehen.

    Auch wenn wir heute die Interesen unserer Kinder für unsere selbstüchtigen Ziele geopfert haben sollten und es nun so aussehen mag, dass wir dadurch Jehovas Segen erlangt hätten – es ist nicht so!

    Es widerspricht komplett dem, wie Jehova denkt und fühlt.

    Hier nur einige Querverweise zu dem Text:

    (5. Mose 12:31) Du sollst nicht so handeln gegenüber Jehova, deinem Gott, denn alles, was für Jehova verabscheuungswürdig ist, was er wirklich haßt, haben sie für ihre Götter getan, denn sogar ihre Söhne und ihre Töchter pflegen sie ihren Göttern im Feuer zu verbrennen.

    (2. Könige 17:17) und sie fuhren fort, ihre Söhne und ihre Töchter durch das Feuer gehen zu lassen und Wahrsagerei zu treiben und nach Omen auszuschauen, und sie verkauften sich fortwährend, um zu tun, was böse war in den Augen Jehovas, um ihn zu kränken;

    (Jeremia 7:31) Und sie haben die Höhen des Tophet gebaut, das im Tal des Sohnes Hinnoms ist, um ihre Söhne und ihre Töchter im Feuer zu verbrennen, etwas, was ich nicht geboten hatte und was in meinem Herzen nicht aufgekommen war.’

    (Hesekiel 16:20) ” ,Und du nahmst jeweils deine Söhne und deine Töchter, die du mir geboren hattest, und du opfertest ihnen diese dann, damit sie verzehrt würden – ist das nicht genug deiner Taten der Prostitution?

    (1. Korinther 10:20) Nein; sondern ich sage, daß die Dinge, die die Nationen opfern, sie Dämonen opfern und nicht Gott; und ich will nicht, daß ihr Teilhaber mit den Dämonen werdet.

    Hier sehen wir dann auch wieder, wie wichtig es ist, die Bibel im Zusammenhang zu lesen und das was wir lesen, mit dem zu vergleichen und zu verknüpfen, was wir bereits kennen und bei Ungereimtheiten nachzufragen.

    Am besten immer erst durch Querverweise, denn die Bibel erklärt sich selbst, wenn wir nur richtig hingucken.

  3. Juleam 25. Juli 2009 um 12:54 Link zum Kommentar

    2. Könige 4 – 6

    2. Könige 4:1-7

    Nun war da von den Ehefrauen der Söhne der Propheten eine gewisse Frau, die zu Elisa schrie, indem [sie] sprach: “Dein Knecht, mein Mann, ist tot; und du selbst weißt wohl, daß dein eigener Knecht ständig Jehova gefürchtet hatte, und der Gläubiger seinerseits ist gekommen, um meine beiden Kinder als seine Sklaven zu holen.” 2 Darauf sagte Elisa zu ihr: “Was soll ich für dich tun? Teil es mir mit; was hast du im Haus?” Da sprach sie: “Deine Magd hat gar nichts im Haus als nur einen mit Ausgießer versehenen Krug Öl.” 3 Dann sagte er: “Geh, erbitte dir Gefäße von draußen, von all deinen Nachbarn, leere Gefäße. Beschränke dich nicht auf einige wenige. 4 Und du sollst gehen und die Tür hinter dir und deinen Söhnen schließen, und du sollst in all diese Gefäße ausgießen, und die vollen solltest du beiseite setzen.” 5 Darauf ging sie von ihm hinweg.

    Als sie die Tür hinter sich und ihren Söhnen schloß, brachten sie [die Gefäße] zu ihr hin, und sie goß aus. 6 Und es geschah, sobald die Gefäße voll waren, daß sie dann zu ihrem Sohn sagte: “Bring noch ein anderes Gefäß zu mir her.” Er aber sprach zu ihr: “Da ist kein anderes Gefäß.” Darauf kam das Öl zum Stillstand. 7 So kam sie und teilte [es] dem Mann des [wahren] Gottes mit, und er sagte daraufhin: “Geh, verkauf das Öl, und bezahl deine Schulden, und du solltest [samt] deinen Söhnen von dem leben, was übrig ist.”

    Elia verhilft einer Witwe, die viele Schulden hatte und ihre Kinder in die Skalverei hätte verkaufen müssen, durch ein Wunder zu genug Geld, dass sie ihre Schulden bezahlen konnte.

    Sicherlich wirkt Jehova für uns heute keine Wunder mehr – trotzdem können wir daraus etwas für uns lernen.

    Der eine Punkt kommt durch ein Sprichwort zum Ausdruck: “Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott”.

    Sie musste selbst etwas tun. Sie ist zu dem Propheten gegangen, um ihn um Hilfe zu bitten. Aber Elia hat nicht mal schnell “mit einem Fingerschnipps” ein Wunder gewirkt, sondern ihr gesagt, was sie tun sollte. Wenn sie seine Anweisung nicht befolgt hätte, hätte Elia nichts für sie tun können.

    Wie ist es mit uns, wenn wir Jehova um Hilfe bitten?

    Erwarten wir dann ein Wunder, etwa dass Jehova vom Himmel steigt und alles löst?

    Wenn wir beten – sind dann wir allein es, die reden – oder hören wir auch Jehova zu?

    “Hä? Wie soll das denn gehen? Gott redet heute nicht mehr mit Menschen”.

    Ja, so direkt und vom Himmel, wie als er zu Jesus sagte, dass er sein geliebter Sohn sei, so redet Jehova heute nicht mehr mit uns.

    Aber es kann durchaus sein, dass wir Jehova unser Herz ausschütten und unser Problem in allen Einzelheiten schildern und ihn fragen, was wir bloß tun sollen – und dann haben wir einen Gedankenblitz und so zeigt uns Jehova die Lösung auf.

    Aber damit ist es nicht getan. Wenn uns Jehova einen Weg aufgezeigt hat, dann müssen wir ihn auch schon selbst gehen.
    So wie die Witwe, die voller Vertrauen den Krug in Gefässe ausgekippt hat.

    Hätten wir das ebenso getan, oder hätten wir gesagt “wozu soll ich mir viele Gefässe holen? Ich seh doch, dass der Krug klein ist und nur wenig Inhalt hat. Ich brauche höchstens ein Gefäss, wenn überhaupt”?

    Haben wir bemerkt, was passierte, als sie keine Gefässe mehr hatte? (Vers 6)

    Was wäre gewesen, wenn sie nur ein Gefäss geholt hätte?


    Was hätte sie zu erkennen gegeben
    , wenn sie nur ein Gefäss geholt hätte oder garkeins?

    Wie wir sehen, können wir aus diesem kurzen Bericht lernen, wie wir mit Schwierigkeiten umgehen sollten…

  4. Juleam 25. Juli 2009 um 12:57 Link zum Kommentar

    2. Könige 4:8-16

    Und es geschah eines Tages, daß Elisa dann weiterzog nach Sunem, wo eine prominente Frau war, und sie begann ihn zu nötigen, Brot zu essen. Und es begab sich, sooft er durchzog, daß er dorthin abbog, um Brot zu essen. 9 Schließlich sprach sie zu ihrem Mann: “Sieh nun, ich weiß wohl, daß es ein heiliger Mann Gottes ist, der beständig bei uns vorbeikommt. 10 Laß uns bitte ein kleines Dachgemach an die Mauer machen und dorthin ein Ruhebett und einen Tisch und einen Stuhl und einen Leuchter für ihn stellen; und es soll geschehen, daß er, wann immer er zu uns hereinkommt, dort einkehren kann.”

    11 Und es geschah eines Tages, daß er wie gewöhnlich dort hereinkam und in das Dachgemach einkehrte und sich dort niederlegte. 12 Da sagte er zu Gehasi, seinem Bediensteten: “Ruf diese Sunamitin.” Darauf rief er sie, daß sie vor ihn trete. 13 Dann sprach er zu ihm: “Bitte sag ihr: ‘Siehe, du hast dich für uns mit all dieser Einschränkung eingeschränkt. Was kann für dich getan werden? Gibt es irgend etwas, was man für dich zum König oder zum Heerobersten reden kann?’ ” Darauf sprach sie: “Ich wohne inmitten meines eigenen Volkes.” 14 Und er sagte weiter: “Was kann denn für sie getan werden?” Gehasi sprach nun: “In der Tat, sie hat keinen Sohn, und ihr Mann ist alt.” 15 Sogleich sagte er: “Ruf sie.” Da rief er sie, und sie blieb am Eingang stehen. 16 Dann sprach er: “Zu dieser bestimmten Zeit nächstes Jahr wirst du einen Sohn umarmen.”

    Erweisen wir uns auch als dankbar? Oder denken wir “das steht mir doch zu, immerhin ist derjenige doch mein Bruder”?

    Haben wir bemerkt, dass Elisa nicht nach der ersten Frage aufgab? Er wollte der Frau wirklich seinen Dank erweisen und so harkte er nach, bis er etwas fand, womit er ihr eine Freude machen önnte.

    Wie ist das mit uns?

    Erweisen wir uns als danbar für Dinge, die wir im Zusammenhang mit der wahren Anbetung erhalten?

    Oder nehmen wir sie für selbstverständlich? Denken wir vielleicht “das steht mir doch zu” und meckern rum, wenn es mal nicht so klappt?

    Ein Punkt, über den wir immer wieder nachdenken sollten. Denn Jehova ist ein dankbarer Gott und als seine Diener sollten auch wir uns als dankbar erweisen…

  5. Juleam 25. Juli 2009 um 13:01 Link zum Kommentar

    Leider währt die Freude über das unverhoffte Mutterglück nicht lange. Der Sohn stirbt unverhofft. Wie reagiert die Mutter nun?

    2. Könige 4:20-24

    Daher trug er ihn hin und brachte ihn zu seiner Mutter. Und er blieb bis zum Mittag auf ihren Knien sitzen, und schließlich starb er. 21 Dann stieg sie hinauf und legte ihn auf das Ruhebett des Mannes des [wahren] Gottes und schloß die Tür hinter ihm und ging hinaus. 22 Sie rief nun ihren Mann und sagte: “Sende mir doch bitte einen der Bediensteten und eine der Eselinnen, und laß mich hineilen bis zu dem Mann des [wahren] Gottes und zurückkehren.” 23 Er aber sprach: “Weshalb gehst du heute zu ihm? Es ist weder Neumond noch Sabbat.” Sie sagte jedoch: “Es ist schon gut.” 24 Da sattelte sie die Eselin und sprach zu ihrem Bediensteten: “Treibe und geh vorwärts! Halte dich nicht um meinetwillen vom Reiten zurück, es sei denn, ich werde es dir gesagt haben.”

    So, wie das für mich aussieht, erzählt sie nicht mal ihrem Mann, dass der Sohn gestorben ist. Sie macht sich unverzüglich auf zu Elisa, weil sie sich von ihm Hilfe erhofft.

    2. Könige 4:27-28

    Als sie zu dem Mann des [wahren] Gottes zum Berg kam, umfaßte sie ihn sogleich bei den Füßen. Darauf trat Gehasi herzu, um sie wegzustoßen, aber der Mann des [wahren] Gottes sprach: “Laß sie, denn ihre Seele ist bitter in ihrem Innern; und Jehova selbst hat [es] mir verborgen und es mir nicht mitgeteilt.” 28 Sie sprach nun: “Habe ich durch meinen Herrn um einen Sohn gebeten? Habe ich nicht gesagt: ‘Du sollst mir keine falsche Hoffnung machen.’?”

    “Hä? Hat die Jule net grad was von Dankbarkeit erzählt? Findet die das dankbar, dass sie nun Elisa anmeckert?”

    Haben wir mal versucht, uns in die Frau hineinzuversetzen? Wie mag sie sich nun wohl fühlen?

    Wie empfand Elisa die Worte der Frau?

    Wer mag, kann gern auf der wtlib nachforschen, ob die Worte der Frau undankbar oder respetlos waren. Sicherlich benötigen wir auch in diesem Zusamenhang gutes Unterscheidungsvermögen

    Elisa seinerseits tut sein Möglichstes und hilft der verzweifelten Frau und erweckt den Jungen von den Toten und gibt ihn seiner Mutter wieder.

    Das Vertrauen der Sunamitin hat sich gelohnt.

    Wie steht es mit uns?

    Wenden auch wir uns vertrauensvol an Gott? Denn genau dies hatte die Frau getan, sie hat Jehovas Propheten gebeten, “für sie bei Jehova ein gutes Wort für sie einzulegen”.

  6. Juleam 25. Juli 2009 um 13:09 Link zum Kommentar

    2. Könige 4:42-44

    Und da war ein Mann, der von Baal-Schalischa kam, und er brachte nun dem Mann des [wahren] Gottes Brot von den ersten reifen Früchten, zwanzig Gerstenbrote, und Jungkorn in seinem Brotbeutel. Dann sprach er: “Gib es den Leuten, damit sie essen.” 43 Indes sagte sein Aufwärter: “Wie soll ich dies hundert Männern vorsetzen?” Darauf sprach er: “Gib es den Leuten, daß sie essen, denn dies ist, was Jehova gesagt hat: ‘Man wird essen und Übriggebliebenes haben.’ ” 44 Darauf setzte er es ihnen vor, und sie begannen zu essen, und sie hatten Übriggebliebenes gemäß dem Wort Jehovas.

    Es ist eine Hungersnot im Land. Das, was hier passiert, erinnert uns stark an die Speisung der 5.000 – die jeder Christ kennt.

    “Aber sowas passiert ja heute nicht mehr. Also warum sollte der Bericht für mich heute interessant sein?”

    Das passiert heute nicht mehr? Wirklich nicht?

    Wir haben sowas schon mehrfach erlebt. Wir haben nie besonders viel Geld gehabt, aber wir sind immer satt geworden. Auch wenn es nie für Luxus gereicht hat, aber wir haben immer das zum Leben Nötige gehabt.

    Selbst, wenn es nach Zahlen überhaupt nicht gegangen wäre, weil man vielleicht nur noch 50 Euro für drei Personen zum Leben hatte und das nächste Geld kam erst zwei Wochen später – es hat immer gereicht und wir hatten immer jeden Tag eine gesunde schmackhafte warme Mahlzeit. Sogar soviel, dass jedesmal auch noch andere mitessen konnten, die überraschend zu Besuch kamen.

    Das glaubst du nicht?

    Ich weiss es, dass es genau so war!

    Ist zwar vom menschlichen her eigentlich unmöglich, aber klappt.

    “Ach Jule, das hast du uns schon mal erzählt, als es bei den Psalmen darum ging dass “ein Gerechter nie gänzlich ohne Brot war “.”

    Ja. Stimmt.

    “Und ausserdem gilt das nicht. Wenn dir jemand unverhofft Lebensmittel schenkt oder so – hier wurden mit ganz wenig viele gespeist, ohne dass was dazukam”

    Ok, und was sagst du dann hierzu?

    Ist schon eine ganze Weile her, muss so kurz nach meiner Taufe gewesen sein, denn ich stand noch im allgemeinen Pionierdienst (den ich ja bald aufgund chronischer Erkranung unterbrechen musste).

    Tagessonderkongress in Gelsenkirchen. Meine Tochter und ich sitzen in der Kantine an einem Tisch und essen unseren Kartoffelsalat, den wir wie immer für den Kongress bereitet haben. Es ist eine ganz normale Menge, wie wir sie immer mitnehmen.

    Da kommen 5 Schwestern an den Tisch. Zwei haben zu Essen dabei, die anderen drei nicht. Auf meine Frage, ob sie keinen Hunger hätten, kam die Antwort “wir haben gestern den ganzen Tag auf dem Bau geholfen und hatten keine Zeit, was vorzubereiten – aber das ist schon ok. Hauptache, wir können den Kongress geniessen”.

    Na sowas. Ist ja ein Ding. So reichen wir unseren Salat herum und ihr werdet es nicht glauben: Wir haben zu 5 Leuten von dem Salat gegessen (der für 2 Leute gedacht war), alle sind wir satt geworden und ich habe tatsächlich noch Reste mit nach Hause genommen.

    Was sagt ihr nun?

    Warum das passiert ist? Ich erkläre mir das so:

    diese Schwestern hatten kein Essen dabei, weil ihnen geistige Dinge wichtiger waren (sie hatten am Vortag beim Bau eines Königreichsaales geholfen und morgens nur daran gedacht, rechtzeitig zum Kongress zu kommen) und weil ich bereit war, mein weniges mit denen zu teilen, hat Jehova dafür gesorgt, dass für alle reichlich da ist.

    Ebenso, wie es damals mit der armen Witwe war, die aus dem letzten, was sie hatte, zuerst für den Mann Gottes Essen bereitet hat und auch so, wie nun hier die wenige Speise für alle gereicht hat.

    Ürigens habe ich reichlich Lohn bekommen:

    Zum Einen war es eine wundervolle Erfahrung, dass alles auf wundersame Weise fùr alle gereicht hatte. Dann hatten wir alle während des Essens ein wunderschönes Gespräch und es ergab sich mit einer der Schwestern (die selbst Essen dabei gehabt hatte) eine wundervolle Brieffreundschaft.

    Gottes Wege sind wirklich unerforschlich und eine Gedanken sind wirklich höher als unsere Gedanken

    Lesen wir also nicht eilig über die Kapitel in der Bibel, sondern gucken wir, inwieweit es uns heute berührt. Fragen wir uns doch:

    Welche Erfahrungen haben wir selbst in dieser Hinsicht gemacht?
    Was können wir für uns daraus lernen?
    Was lernen wir aus dem Bericht über Jehova – wie er denkt, fühlt und handelt und warum?
    Wie bringt das Gelesene mich Jehova noch näher?

    Wenn wir über solche Dinge nachdenken, dann macht nicht nur das Lesen in der Bibel wirklich Spaß und das Gelesene wird für uns lebendig – wir kommen auch unserem Schöpfer näher und haben den ganzen Tag die Möglichkeit, über diese Dinge nachzudenken.

    Dann wird sicherlich keine Langeweile aufkommen und wir werden sicherlich bemüht sein, unserem Gott noch mehr zu gefallen.

    Dann ist da keine Zeit und kein Platz fùr Streit, Zwietracht, Groll oder Hass..

  7. Juleam 27. Juli 2009 um 12:53 Link zum Kommentar

    2. Könige 7 – 10

    In Kapitel 9 wird Jehu zum König über Israel gesalbt und in Vers 10 wird gesagt:

    Und Isebel werden die Hunde fressen auf dem Stück Land zu Jesreël, und da wird keiner sein, der sie begräbt.’ ” Damit öffnete er die Tür und entfloh.


    Wieviel Zeit ist da nun eigentlich zwischen?

    So beim Lesen kommt mir das unheimlich lange vor, weil so viele andere Könige nach ihrem toten Mann Ahab an der Macht sind und deren Geschichte erzählt wird. Elias ist schon lange nicht mehr und Elisa ist schon eine sehr lange Zeit Prophet.

    Wie wir sehen, straft Jehova die Menschen nicht sofort für ihr abgrundtief schlechtes Verhalten. Das Urteil über sie hat er zwar schon lange gesprochen, aber er wartet eine ganze Weile mit der Ausführung.

    Warum?

    Bei König Saul war es ähnlich, auch er war bereits lange verworfen und sein Nachfolger David schon lange als neuer König gesalbt – trotzdem dauerte es noch viele viele Jahre, bis Saul die für ihn vorgesehene Strafe erhielt und David musste sehr viele Jahre noch unter dem harten und ungerechten Mann leiden, bis Jehova ihm Recht verschaffte.

    So kann es auch bei uns heute sein. Jehova hat die Schadenstifter schon lange verurteilt und ihren Ausgang beschlossen. Trotzdem lässt er sie noch eine sehr lange Zeit gewähren, bis er uns zu unserem Recht verhilft. Und in dieser Zeit schöpfen diese alle Möglichkeiten aus, uns noch mehr zu schaden.

    Warum?

    Wichtig ist aber doch, wie Jehova die Dinge sieht. Auch wenn er die Übeltäter noch eine Weile gewähren lässt, so dass “sie vom Schlechten zum Schlimmeren fortschreiten”, so ändert das nichts daran, dass Jehova sie bereits verworfen und sein Urteil über sie gesprochen hat.

    Wenn wir daran denken – und auch daran, dass Jehova David über all die Jahre geschützt und ihm die Kraft gegeben hat, mit diesen schlimmen Verhältnissen klar zu kommen – dann werden auch wir ausharren und geduldig auf die Hilfe unseres Gottes warten!

    2. Könige 9:22

    Und es geschah, sobald Joram Jehu sah, daß er sofort sagte: “Ist es Frieden, Jehu?” Er aber sprach: “Was für ein Frieden könnte es sein, solange es die Hurereien Isebels, deiner Mutter, und ihre vielen Zaubereien gibt?”

    “Gut gebrüllt, Löwe!”

    Nun kommt die Zeit des Gerichts für Isebel:

    2. Könige 9:30-37

    Schließlich kam Jehu nach Jesreël, und Isebel selbst hörte davon. Und sie ging daran, ihre Augen mit schwarzer Schminke zu schminken und ihr Haupt schön zurechtzumachen und durchs Fenster hinabzuschauen. 31 Und Jehu seinerseits kam durch das Tor herein. Sie sagte nun: “Ist es Simri, der seinen Herrn getötet hat, gut ergangen?” 32 Darauf erhob er sein Angesicht zum Fenster und sprach: “Wer ist mit mir? Wer?” Sogleich schauten zwei oder drei Hofbeamte zu ihm hinab. 33 Da sagte er: “Laßt sie herunterfallen!” Dann ließen sie sie fallen, und etwas von ihrem Blut spritzte dann auf die Mauer und auf die Pferde; und er trat sie nun nieder. 34 Darauf kam er herein und aß und trank und sprach dann: “Ihr Männer, seht bitte nach dieser Verfluchten, und begrabt sie, denn sie ist die Tochter eines Königs.” 35 Als sie hingingen, sie zu begraben, fanden sie nichts von ihr als den Schädel und die Füße und die Handflächen. 36 Als sie zurückkehrten und es ihm mitteilten, sagte er weiter: “Es ist das Wort Jehovas, das er durch seinen Knecht Elia, den Tischbiter, geredet hat, indem [er] sprach: ‘Auf dem Stück Land von Jesreël werden die Hunde das Fleisch Isebels fressen. 37 Und der Leichnam Isebels wird bestimmt auf der Fläche des Feldes, auf dem Stück Land von Jesreël, wie Dünger werden, damit man nicht sagen kann: “Dies ist Isebel.” ‘ “

    Ja, auch Isebel fühlte sich sicher, denn es waren ja bereits einige Jahre vergangen, in denen nichts passiert war. Sie verspottet Jehu sogar noch (Vers 31), aber es nützt ihr nichts – Jehova hat ihr Ende beschlossen und “so sei es”.

    Was lernen wir daraus?

    Nicht immer ist alles so, wie es scheint. Und auch wenn wir unser Herz betrügen und denken, Jehova sieht unsere Schlechtigkeit nicht, weil er ja nichts tut – wir werden zu seiner Zeit für unser schlechtes Verhalten bestraft.

    Uups!

    Aber was können wir tun, wenn wir Isebel gleichen?

    Noch ist es nicht zu spät umzukehren. Nutzen wir doch bitte die Zeit, denn “Jehova hat keinen Gefallen am Tod des Bösen”.

  8. Juleam 27. Juli 2009 um 13:00 Link zum Kommentar

    2. Könige 10:18-19

    Ferner brachte Jehu alles Volk zusammen und sagte zu ihnen: “Ahab einerseits hat Baal ein wenig angebetet. Jehu andererseits wird ihm sehr viel Anbetung darbringen. 19 So ruft nun alle Propheten Baals, alle seine Anbeter und alle seine Priester zu mir. Kein einziger werde vermißt, denn ich habe ein großes Schlachtopfer für Baal. Jeder, der vermißt wird, wird nicht am Leben bleiben.” Was Jehu betrifft, er handelte schlau, um die Anbeter Baals zu vernichten.

    Was war das denn?

    Wie hätten wir reagiert, wenn wir damals gelebt hätten und ein Anbeter Jehovas gewesen wären?

    Wären wir hingegangen? Immerhin sollte jeder sterben, der nicht anwesend war.

    Hätten wir “Gott, dem Herrscher mehr gehorcht als Menschen”? Immerhin ist Jehova ein eifersüchtiger Gott und wir wissen, dass er es verabscheut, wenn wir uns vor anderen Göttern niederbeugen!

    2. Könige 10:23

    Dann ging Jehu mit Jonadab, dem Sohn Rechabs, in das Haus Baals hinein. Er sprach nun zu den Anbetern Baals: “Sucht sorgfältig, und seht, daß hier bei euch keiner der Anbeter Jehovas ist, sondern nur die Anbeter Baals.”

    Spätestens hier hätten wir die Möglichkeit gehabt, wieder zu gehen, falls wir doch hingegangen wären.

    Ein sehr schöner Gedanke dazu war noch in dem Drama der Gesellschaft.

    Jehu
    “Mit Eifer Gottes Willen tun”

    Hier unterhalten sich zwei Israeliten, nachdem das Gebot kam, alle sollten um Hause Baals kommen..

    Der eine sagt, dass er nicht gehen würde, denn er wolle auf keinen Fall an der falschen Anbetung teil haben. Darauf sagt der andere: “aber der König hat es geboten” und daher muss es ja richtig sein.

    Wie hätten wir reagiert?

    Wären wir hingegangen? Hätten wir vieleicht gedacht “man muss das ja nicht so eng sehen”?

    Wie ist die Sache ausgegangen? Alle Anwesende wurden ohne Ausnahme vernichtet und so rottete Jehu auf Jehovas Geheiß hin den Baalskult aus.

    Jehu hatte die Israeliten ausgetrickst. War das unfair?

    Nein! Jeder, der aufrichtig Jehova diente, war nicht anwesend – und so wurden nur diejenigen vernichtet, die es nach Jehovas Ansicht auch verdienten.

  9. Juleam 27. Juli 2009 um 23:05 Link zum Kommentar

    hier noch ein schönes Drama zu dem unverschämten Weib Isebel und ihrem Ausgang, den Jehova ihr gab:

    Lasst euch nicht in ein ungleiches Joch mit Ungläubigen spannen

    wäre toll, wenn ihr das auch noch zu Hause auf Casette habt, dann könnt ihr euch das live anhören, was das für ein bösartiges und intrigantes Weib war *grummel*

  10. Juleam 27. Juli 2009 um 23:40 Link zum Kommentar

    2. Könige 11 – 14:20

    2. König 12:2-3

    Und Joas tat fortwährend, was recht war in Jehovas Augen, alle seine Tage, da Jehojada, der Priester, ihn unterwies. 3 Nur die Höhen, sie verschwanden nicht. Das Volk opferte und räucherte immer noch auf den Höhen.

    was war eigentich so schwer daran?

    Jehova hatte doch mit den Israeliten einen Bund geschlossen und ihnen das Gesetz gegeben. Bei jedem Fest wurde dies feierlich im Tempel vorgelesen. Solte man da nicht meinen, dass alle Israeliten das Gesetz kannten?

    Wie kommt es dann, dass es immer wieder von den Königen, die Jehova treu waren, gesagt wird, dass sie zwar in fast allem treu blieben, aber die Höhen bestehen ließen?

    2. Könige 12:4-8

    Und Joas sprach dann zu den Priestern: “Alles Geld für die heiligen Opfergaben, das zum Haus Jehovas gebracht wird, das Geld, wozu ein jeder veranschlagt wird, das Geld für die Seelen nach der Schätzung des einzelnen, alles Geld, das zum Haus Jehovas zu bringen in jemandes Herz [der Wunsch] aufsteigt, 5 mögen die Priester für sich nehmen, jeder von seinem Bekannten; und laßt sie ihrerseits die Risse des Hauses ausbessern, wo immer sich irgendein Riß findet.”

    6 Und es geschah, daß die Priester bis zum dreiundzwanzigsten Jahr des Königs Joas die Risse des Hauses noch nicht ausgebessert hatten. 7 Da rief König Joas den Priester Jehojada und die Priester und sagte zu ihnen: “Wie kommt es, daß ihr die Risse des Hauses nicht ausbessert? Nun denn, nehmt kein Geld mehr von euren Bekannten entgegen, sondern ihr solltet es für die Risse des Hauses hergeben.” 8 Darauf willigten die Priester ein, kein Geld mehr von dem Volk zu nehmen und die Risse des Hauses nicht auszubessern.

    hä?

    Heißt das, dass die Priester korrupt waren und sich weigerten, den ihnen gegebenen Auftrag auszuführen?

  11. Juleam 29. Juli 2009 um 15:52 Link zum Kommentar

    2. Könige 15 – 17

    2. Könige 15:5

    Schließlich schlug Jehova den König mit einer Plage, und er war von da an ein Aussätziger bis zum Tag seines Todes, und er wohnte weiterhin in einem Haus, von Amtsgeschäften befreit, während Jotham, der Sohn des Königs, über das Haus [gesetzt] war und das Volk des Landes richtete.

    Warum schlug Jehova den König mit einer Plage? Dass er die Höhen weiterhin duldete, kann es nicht sein, denn das taten auch alle Könige vor ihm, die Jehovas Wegen folgten.

    Querverweise

    (2. Chronika 26:19) Usija aber wurde wütend, während in seiner Hand ein Räucherfaß zum Verbrennen von Räucherwerk war, und in seiner Wut gegen die Priester brach der Aussatz an seiner Stirn aus vor den Priestern im Haus Jehovas neben dem Räucheraltar.

    (Hiob 34:19) [Es gibt EINEN,] der Fürsten gegenüber nicht Parteilichkeit bekundet hat Und nicht mehr Rücksicht auf den Edlen als auf den Geringen genommen hat, Denn sie alle sind das Werk seiner Hände.

    Ist irgendwie noch nicht klar beantwortet…

  12. Juleam 29. Juli 2009 um 15:53 Link zum Kommentar

    2. Könige 16:11-18

    Und Urija, der Priester, ging daran, den Altar zu bauen. Gemäß allem, was König Ahas aus Damaskus gesandt hatte, so machte ihn Urija, der Priester, bis zu der Zeit, da König Ahas aus Damaskus kam. 12 Als der König aus Damaskus kam, sah der König dann den Altar; und der König begann an den Altar heranzutreten und darauf zu opfern. 13 Und er fuhr fort, sein Brandopfer und sein Getreideopfer in Rauch aufgehen zu lassen und sein Trankopfer auszugießen und das Blut der Gemeinschaftsschlachtopfer, die ihm gehörten, auf den Altar zu sprengen. 14 Und den kupfernen Altar, der vor Jehova [stand], brachte er jetzt heran von [der Stelle] vor dem Haus, von [der Stelle] zwischen seinem Altar und dem Haus Jehovas, und stellte ihn auf die Nordseite seines Altars. 15 Und weiterhin gebot König Ahas ihm, ja Urija, dem Priester, indem [er] sprach: “Auf dem großen Altar laß das Morgenbrandopfer in Rauch aufgehen, auch das Abendgetreideopfer und das Brandopfer des Königs und sein Getreideopfer und das Brandopfer des ganzen Volkes des Landes und ihr Getreideopfer und ihre Trankopfer; und alles Blut des Brandopfers und alles Blut eines Schlachtopfers solltest du darauf sprengen. Was den kupfernen Altar betrifft, er wird etwas werden, was ich in Betracht ziehen werde.” 16 Und Urija, der Priester, ging daran, gemäß all dem zu tun, was König Ahas geboten hatte.

    17 Ferner zerschnitt König Ahas die Seitenwände der Fahrgestelle und entfernte davon die Becken; und das Meer nahm er von den kupfernen Stieren, die darunter waren, herab und stellte es dann auf ein Steinpflaster. 18 Und den überdeckten Bau für den Sabbat, den man im Haus gebaut hatte, und den äußeren Königseingang verlegte er vom Haus Jehovas weg, des Königs von Assyrien wegen.

    was war das für eine Gechichte mit dem Altar und dass der König die Gegenstände des Thempes veränderte, “alles um des Königs von Assyrien wegen”?

    Wie dachte Jehova über das, was er tat?

  13. Juleam 29. Juli 2009 um 15:56 Link zum Kommentar

    2. Könige 17:7-18

    Und dies geschah, weil die Söhne Israels gegen Jehova, ihren Gott, gesündigt hatten, der sie aus dem Land Ägypten, aus der Hand Pharaos, des Königs von Ägypten, heraufgebracht hatte, und sie andere Götter zu fürchten begonnen hatten; 8 und sie wandelten fortgesetzt in den Satzungen der Nationen, die Jehova vor den Söhnen Israels her ausgetrieben hatte, und [in den Satzungen der] Könige von Israel, die diese gemacht hatten; 9 und die Söhne Israels gingen daran, Dingen nachzuforschen, die nicht recht waren gegenüber Jehova, ihrem Gott, und bauten sich fortgesetzt Höhen in all ihren Städten, von dem Turm der Wächter bis zur befestigten Stadt; 10 und sie fuhren fort, sich heilige Säulen und heilige Pfähle auf jedem hohen Hügel und unter jedem üppigen Baum aufzustellen; 11 und dort, auf allen Höhen, fuhren sie fort, ebenso zu räuchern wie die Nationen, die Jehova ihretwegen ins Exil geführt hatte, und sie taten fortgesetzt böse Dinge, um Jehova zu kränken;
    12 und sie dienten weiterhin mistigen Götzen, von denen Jehova zu ihnen gesagt hatte: “Ihr sollt diese Sache nicht tun”; 13 und Jehova warnte Israel und Juda fortgesetzt durch alle seine Propheten [und] jeden Visionenseher, indem [er] sprach: “Kehrt um von euren schlechten Wegen, und haltet meine Gebote, meine Satzungen, gemäß dem ganzen Gesetz, das ich euren Vorvätern gebot und das ich euch durch meine Knechte, die Propheten, gesandt habe”; 14 und sie hörten nicht, sondern verhärteten ihren Nacken weiterhin gleich dem Nacken ihrer Vorväter, die keinen Glauben an Jehova, ihren Gott, ausgeübt hatten; 15 und sie verwarfen weiterhin seine Bestimmungen und seinen Bund, den er mit ihren Vorvätern geschlossen hatte, und seine Mahnungen, durch die er sie gewarnt hatte, und sie folgten dann nichtigen Götzen und wurden selbst nichtig, sogar im Nachahmen der Nationen, die rings um sie her waren, derentwegen Jehova ihnen geboten hatte, nicht wie sie zu tun;
    16 und sie verließen ständig alle Gebote Jehovas, ihres Gottes, und gingen daran, sich gegossene Standbilder zu machen, zwei Kälber, und einen heiligen Pfahl zu machen, und sie begannen, sich vor dem ganzen Heer der Himmel niederzubeugen und Baal zu dienen; 17 und sie fuhren fort, ihre Söhne und ihre Töchter durch das Feuer gehen zu lassen und Wahrsagerei zu treiben und nach Omen auszuschauen, und sie verkauften sich fortwährend, um zu tun, was böse war in den Augen Jehovas, um ihn zu kränken;
    18 Jehova geriet daher sehr in Zorn gegen Israel, so daß er sie aus seinen Augen entfernte. Er ließ keinen übrig, außer dem Stamm Juda allein.

    Eine gute Zusammenfassung der Gedanken, die wir in den letzten Tagen und Wochen betrachtet haben.

    Warum verurteilte Jehova sein Volk?

    Was hatten sie getan, um ihn “fortgesetzt zu kränken”?

    Wie könnte dies auf uns zutreffen?

    Was müssten wir tun, um Jehova nicht mehr zu kränken, sondern sein Herz zu erfreuen?

    Welche Änderungen müssten wir vornehmen?

    Tun wir dies?

    Wenn wir Jehova wirklich mit ganzem Herzen, ganzer Seele und ganzer Kraft lieben, dann werden wir das tun, was nötig ist, um wieder in Gottes Liebe zu gelangen – und/oder darin zu bleiben!

    2. Könige 17:34-39

    Bis zu diesem Tag tun sie gemäß ihren früheren Religionen. Es gab keine [Personen], die Jehova fürchteten, und keine, die gemäß seinen Satzungen und seinen richterlichen Entscheidungen und dem Gesetz und dem Gebot taten, das Jehova den Söhnen Jakobs geboten hatte, dem er den Namen Israel gab, 35 als Jehova einen Bund mit ihnen geschlossen und ihnen geboten hatte, indem [er] sprach: “Ihr sollt nicht andere Götter fürchten, und ihr sollt euch nicht vor ihnen niederbeugen noch ihnen dienen, noch ihnen opfern, 36 sondern Jehova, der euch mit großer Macht und ausgestrecktem Arm aus dem Land Ägypten heraufgebracht hat, ihn solltet ihr fürchten, und vor ihm solltet ihr euch niederbeugen, und ihm solltet ihr opfern. 37 Und die Bestimmungen und die richterlichen Entscheidungen und das Gesetz und das Gebot, das er für euch aufgeschrieben hat, solltet ihr allezeit sorgfältig halten; und ihr sollt nicht andere Götter fürchten. 38 Und den Bund, den ich mit euch geschlossen habe, sollt ihr nicht vergessen; und ihr sollt nicht andere Götter fürchten. 39 Sondern Jehova, euren Gott, den solltet ihr fürchten, da er es ist, der euch aus der Hand all eurer Feinde befreien wird.”

  14. Juleam 31. Juli 2009 um 00:35 Link zum Kommentar

    2. Könige 18 – 19

    2. Könige 18:3-4

    Und er tat fortwährend, was recht war in Jehovas Augen, gemäß allem, was David, sein Vorvater, getan hatte. 4 Er war es, der die Höhen entfernte und die heiligen Säulen zerbrach und den heiligen Pfahl umhieb und die kupferne Schlange, die Moses gemacht hatte, in Stücke zerschlug; denn bis zu jenen Tagen hatten ihr die Söhne Israels ständig geräuchert, und man nannte sie gewöhnlich den kupfernen Schlangengötzen

    Endlich ein mutiger König, der mit dem ganzen Götzenkult aufräumt: Hiskia

    2. Könige 18:5-6

    5 Auf Jehova, den Gott Israels, vertraute er; und es erwies sich, daß nach ihm unter allen Königen von Juda keiner war wie er, auch nicht unter denen, die vor ihm gewesen waren. 6 Und er hielt weiterhin fest zu Jehova. Er wich nicht davon ab, ihm nachzufolgen, sondern er fuhr fort, seine Gebote, die Jehova Moses geboten hatte, zu halten.

  15. Juleam 31. Juli 2009 um 00:36 Link zum Kommentar

    *** w03 1. 3. S. 13 Vertraue auf Jehova mit deinem ganzen Herzen ***

    Vertraue auf Jehova mit deinem ganzen Herzen

    “Die, die deinen Namen kennen, werden auf dich vertrauen” (PSALM 9:10).

    ANGESICHTS der vielen Gefahren, die uns heute bedrohen, ist es nur natürlich, dass man irgendwie nach Sicherheit strebt. Manch einer glaubt, mehr Geld bedeute mehr Sicherheit, doch in Wirklichkeit sind finanzielle Mittel kein zuverlässiger Schutz. In der Bibel heißt es: “Wer auf seinen Reichtum vertraut – er selbst wird fallen” (Sprüche 11:28). Andere setzen ihre Hoffnung auf führende Persönlichkeiten, aber selbst die befähigtsten von ihnen sind nicht fehlerfrei. Und schließlich sterben sie alle. Die Bibel enthält den weisen Rat: “Setzt euer Vertrauen nicht auf Edle noch auf den Sohn des Erdenmenschen, bei dem es keine Rettung gibt” (Psalm 146:3). Mit diesen inspirierten Worten wird uns auch davon abgeraten, ausschließlich auf eigene Bemühungen zu vertrauen. Letztendlich sind wir ebenfalls bloß ‘Söhne des Erdenmenschen’.

    2 Der Prophet Jesaja bemängelte einst, dass die Führung Israels auf die “Zuflucht der Lüge” vertraute (Jesaja 28:15-17). In ihrem Streben nach Sicherheit verbündete sie sich mit Nachbarnationen. Solche politischen Bündnisse waren unzuverlässig – eine Lüge. Vergleichbar damit unterhalten heute viele religiöse Führer Beziehungen zu politischen Größen. Auch diese Bündnisse werden sich als eine “Lüge” herausstellen (Offenbarung 17:16, 17). Die erhoffte Sicherheit ist nicht von Dauer.

    Das gute Beispiel Josuas und Kalebs

    3 Wo oder bei wem sollten wir denn Schutz suchen? Wir können uns an Josua und Kaleb ein Beispiel nehmen, die in den Tagen Mose lebten. Kurz nach Israels Befreiung aus Ägypten stand die Nation bereit, in das Land Kanaan, das Land der Verheißung, einzuziehen. Zwölf Männer wurden ausgesandt, das Land auszukundschaften. Nach 40 Tagen kehrten sie zurück und erstatteten Bericht. Nur zwei, Josua und Kaleb, äußerten sich positiv über die Erfolgsaussichten Israels. Die anderen bestätigten zwar, dass es sich um ein begehrenswertes Land handelte, fügten aber hinzu: “Es [ist] eine Tatsache, dass das Volk, das im Land wohnt, stark ist, und die befestigten Städte sind sehr groß . . . Wir sind nicht imstande, gegen das Volk hinaufzuziehen, denn sie sind stärker als wir” (4. Mose 13:27, 28, 31).

    4 Die Israeliten hörten auf die zehn Kundschafter und fürchteten sich dermaßen, dass sie gegen Moses murrten. Schließlich sagten Josua und Kaleb tief bewegt: “Das Land, das wir durchzogen haben, um es auszukundschaften, ist ein sehr, sehr gutes Land. Wenn Jehova an uns Gefallen gefunden hat, dann wird er uns gewiss in dieses Land bringen und es uns geben, ein Land, das von Milch und Honig fließt. Nur gegen Jehova rebelliert nicht; und ihr, fürchtet das Volk des Landes nicht” (4. Mose 14:6-9). Trotzdem wollten die Israeliten nicht darauf hören, und deshalb durften sie das Land damals nicht betreten.

    5 Wieso gaben Josua und Kaleb einen guten Bericht, die zehn anderen Kundschafter aber einen schlechten? Alle zwölf hatten dieselben befestigten Städte und dieselben alteingesessenen Völker gesehen. Und die zehn Kundschafter hatten Recht, wenn sie sagten, Israel sei nicht stark genug, das Land zu erobern. Das wussten Josua und Kaleb auch. Die zehn Kundschafter betrachteten die Dinge jedoch von einem menschlichen Standpunkt aus. Josua und Kaleb hingegen vertrauten auf Jehova. Sie hatten seine machtvollen Taten in Ägypten, am Roten Meer und am Fuß des Berges Sinai miterlebt. Noch Jahrzehnte danach genügten Rahab in Jericho die Berichte darüber, um für Jehovas Volk ihr Leben aufs Spiel zu setzen! (Josua 2:1-24; 6:22-25). Als Augenzeugen der Taten Jehovas vertrauten Josua und Kaleb völlig darauf, dass Gott weiterhin für sein Volk kämpfen würde. Vierzig Jahre später erwies sich ihr Vertrauen als gerechtfertigt, denn eine neue Generation von Israeliten zog unter der Führerschaft Josuas in Kanaan ein und eroberte das Land.

    Warum wir Jehova vorbehaltlos vertrauen sollten

    6 In den heutigen ‘kritischen Zeiten, mit denen man schwer fertig wird’, haben wir es wie die Israeliten damals mit Feinden zu tun, die stärker sind als wir (2. Timotheus 3:1). Wir stehen moralisch, geistig und mitunter auch physisch unter Druck. Aus eigener Kraft sind wir diesem Druck nicht gewachsen, denn er ist übermenschlichen Ursprungs; er geht von Satan, dem Teufel, aus (Epheser 6:12; 1. Johannes 5:19). An wen können wir uns um Hilfe wenden? In alter Zeit sagte ein treuer Mann im Gebet zu Jehova: “Die, die deinen Namen kennen, werden auf dich vertrauen” (Psalm 9:10). Wenn wir Jehova wirklich kennen und wissen, wofür sein Name steht, vertrauen wir genauso wie Josua und Kaleb auf ihn (Johannes 17:3).

    7 Warum sollten wir auf Jehova vertrauen? Josuas und Kalebs Vertrauen beruhte zum Teil darauf, dass sie Beweise der Macht Jehovas gesehen hatten. Das trifft auch auf uns zu. Betrachten wir zum Beispiel die Schöpfungswerke einschließlich des Universums mit seinen Milliarden Galaxien. Die ungeheuren physikalischen Kräfte, die Jehova beherrscht, zeigen, dass er tatsächlich der Allmächtige ist. Wenn wir über die Schöpfungswunder nachdenken, müssen wir Hiob zustimmen, der in Bezug auf Jehova sagte: “Wer kann ihm widerstehen? Wer wird zu ihm sagen: ‘Was tust du?’?” (Hiob 9:12). Ja, wenn Jehova mit uns ist, brauchen wir uns vor niemandem im ganzen Universum zu fürchten (Römer 8:31).

    8 Nehmen wir auch das Wort Jehovas, die Bibel. Diese unerschöpfliche Quelle göttlicher Weisheit ist so kraftvoll, dass sie uns geholfen hat, verkehrte Handlungen aufzugeben und unser Leben nach dem Willen Jehovas zu gestalten (Hebräer 4:12). Durch die Bibel haben wir nicht nur den Namen Jehova kennen gelernt, sondern auch seine Bedeutung (2. Mose 3:14). Wir wissen, dass Jehova zur Verwirklichung seiner Vorsätze jeweils das werden kann, was er sich erwählt – ein liebevoller Vater, ein gerechter Richter, ein siegreicher Krieger. Und wir sehen, dass sich sein Wort immer bewahrheitet. Das Studium des Wortes Gottes veranlasst uns, wie der Psalmist zu sagen: “Ich habe auf dein Wort vertraut” (Psalm 119:42; Jesaja 40:8).

    9 Das Lösegeld ist ein weiterer Grund, auf Jehova zu vertrauen (Matthäus 20:28). Wie wunderbar, dass Gott seinen eigenen Sohn gesandt hat, der als Lösegeld für uns starb! Und es ist wirklich ein wertvolles Lösegeld, denn es sühnt die Sünden aller Menschen, die bereuen und ehrlichen Herzens zu Jehova umkehren (Johannes 3:16; Hebräer 6:10; 1. Johannes 4:16, 19). Ein Schritt auf dem Weg zur Bezahlung des Lösegeldes war die Auferstehung Jesu. Dieses durch Hunderte von Augenzeugen bestätigte Wunder ist ebenfalls ein Grund, auf Jehova zu vertrauen. Es garantiert, dass wir in unserer Hoffnung nicht enttäuscht werden (Apostelgeschichte 17:31; Römer 5:5; 1. Korinther 15:3-8).

    10 Das waren nur einige der Gründe, weshalb wir absolut auf Jehova vertrauen können und sollten. Es gibt aber noch viele weitere, darunter auch ganz persönliche Gründe. Hin und wieder befindet sich jeder von uns in einer schwierigen Lage. Wenn wir uns dann von Jehova anleiten lassen, stellen wir fest, wie praktisch diese Anleitung ist (Jakobus 1:5-8). Unser Vertrauen zu Jehova wird umso stärker, je mehr wir uns im täglichen Leben auf ihn verlassen und je öfter wir erleben, wie gut sich das auswirkt

    David vertraute auf Jehova

    11 David gehörte zu denen im Volk Israel, die auf Jehova vertrauten. Ihm drohte nicht nur durch König Saul Gefahr, da dieser ihn zu töten suchte, sondern auch durch das mächtige Heer der Philister, die Israel erobern wollten. Dennoch blieb David am Leben und trug sogar den Sieg davon. Wieso? Er selbst erklärt: “Jehova ist mein Licht und meine Rettung. Vor wem soll ich mich fürchten? Jehova ist die Feste meines Lebens. Vor wem soll ich erschrecken?” (Psalm 27:1). Wenn wir genauso auf Jehova vertrauen, werden auch wir Gelingen haben.

    12 Einmal betete David: “Höre, o Gott, meine Stimme in meiner Besorgnis. Vor der Schrecklichkeit des Feindes mögest du mein Leben behüten. Mögest du mich verbergen vor dem vertraulichen Gespräch von Übeltätern, vor dem Tumult derer, die Schädliches treiben, die ihre Zunge geschärft haben gleich einem Schwert, die ihren Pfeil gezielt haben, bittere Rede, um von verborgenen Orten aus auf einen Untadeligen zu schießen” (Psalm 64:1-4). Was David zu diesen Äußerungen bewog, wissen wir nicht mit Sicherheit. Aber wir wissen, dass Gegner heutzutage ‘ihre Zunge schärfen’ und Worte als Waffe einsetzen. Durch Falschdarstellungen in mündlicher oder schriftlicher Form “schießen” sie wie mit ‘Pfeilen’ auf untadelige Christen. Wozu wird es jedoch führen, wenn wir unerschütterlich auf Jehova vertrauen?

    13 David sagte weiter: “Gott wird plötzlich mit einem Pfeil auf sie schießen. Wunden sind ihnen geschlagen worden; und sie veranlassen einen zum Straucheln. Aber ihre Zunge richtet sich gegen sie selbst. . . . der Gerechte wird sich in Jehova freuen und wird tatsächlich zu ihm Zuflucht nehmen” (Psalm 64:7-10). Gegner schärfen zwar ihre Zunge gegen uns, doch letztendlich ‘richtet sich ihre Zunge gegen sie selbst’. Jehova dreht gewissermaßen den Spieß um und bewirkt schließlich einen positiven Ausgang, sodass sich diejenigen, die auf Jehova vertrauen, in ihm freuen können.

    Hiskias Vertrauen gerechtfertigt

    14 Auch König Hiskia gehörte zu denen, deren Vertrauen gerechtfertigt war. Während seiner Herrschaft wurde Jerusalem von dem mächtigen assyrischen Heer bedroht. Es hatte bereits mehrere Länder besiegt. Die Assyrer hatten sogar die Städte Judas eingenommen mit Ausnahme von Jerusalem. Aber Sanherib prahlte, er werde auch noch diese Stadt erobern. Durch Rabschake ließ er – richtigerweise – sagen, es sei vergeblich, auf die Hilfe Ägyptens zu vertrauen. Doch er verstieg sich zu den Worten: “Lass dich von deinem Gott, auf den du vertraust, nicht täuschen, indem du sagst: ‘Jerusalem wird nicht in die Hand des Königs von Assyrien gegeben werden’ ” (Jesaja 37:10). Hiskia wusste jedoch, dass Jehova ihn nicht enttäuschen würde. Daher betete er wie folgt: “O Jehova, unser Gott, rette uns aus seiner Hand, damit alle Königreiche der Erde erkennen, dass du, o Jehova, allein Gott bist” (Jesaja 37:20). Jehova erhörte das Gebet Hiskias. In einer einzigen Nacht tötete ein Engel 185 000 assyrische Soldaten. Jerusalem wurde nicht angegriffen, und Sanherib zog sich aus Juda zurück. Jeder, der von diesem Ereignis erfuhr, erkannte die Größe Jehovas.

    15 Wie Hiskia befinden auch wir uns in einem Kriegszustand. Es handelt sich zwar um einen geistigen Krieg. Doch auch als geistige Krieger müssen wir Überlebenstechniken üben. Wir müssen Angriffe voraussehen und uns darauf vorbereiten, damit wir sie abwehren können (Epheser 6:11, 12, 17). In der heutigen unsicheren Welt kann sich die Lage plötzlich ändern. Es kann unerwartet zu Aufständen kommen. In Staaten, die sich in der Vergangenheit auf religiösem Gebiet tolerant gaben, kann sich Intoleranz zeigen. Nur wenn wir wie Hiskia im Voraus ein unerschütterliches Vertrauen zu Jehova entwickeln, sind wir für alle Eventualitäten gerüstet.

    Was bedeutet es, auf Jehova zu vertrauen?

    16 Auf Jehova zu vertrauen erschöpft sich nicht in Worten. Es ist eine Sache des Herzens und zeigt sich in unseren Handlungen. Wenn wir auf Jehova vertrauen, verlassen wir uns uneingeschränkt auf sein Wort, die Bibel. Wir lesen täglich darin, sinnen darüber nach und lassen uns davon leiten (Psalm 119:105). Auf Jehova zu vertrauen heißt auch, auf die Kraft des heiligen Geistes zu vertrauen. Der Geist hilft uns, Früchte hervorzubringen, die Jehova gefallen, und mit tief eingewurzelten schlechten Gewohnheiten zu brechen (1. Korinther 6:11; Galater 5:22-24). Vielen ist es beispielsweise mit der Hilfe des Geistes gelungen, das Rauchen aufzugeben oder von Drogen loszukommen. Andere haben einem unmoralischen Leben den Rücken gekehrt. Wenn wir auf Jehova vertrauen, können wir in seiner Kraft handeln und sind nicht auf die eigene Kraft angewiesen (Epheser 3:14-18).

    17 Auf Jehova zu vertrauen bedeutet außerdem, denen zu vertrauen, denen er Vertrauen schenkt. Er hat zum Beispiel dafür gesorgt, dass sich der “treue und verständige Sklave” der Königreichsinteressen auf der Erde annimmt (Matthäus 24:45-47). Wir versuchen nicht, unabhängig von diesem Sklaven zu handeln, und ignorieren nicht, dass Jehova ihn eingesetzt hat, denn wir vertrauen der göttlichen Verfahrensweise. In der Christenversammlung dienen zudem Älteste, die, wie der Apostel Paulus schrieb, durch den heiligen Geist ernannt worden sind (Apostelgeschichte 20:28). Unsere Zusammenarbeit mit ihnen zeigt ebenfalls, dass wir auf Jehova vertrauen (Hebräer 13:17).

    Das Beispiel des Paulus nachahmen

    18 Wie wir, so stand auch der Apostel Paulus in seinem Dienst oftmals unter Druck. Damals wurde das Christentum vor Staatsvertretern falsch dargestellt, und zuweilen bemühte sich Paulus, die Dinge richtig zu stellen oder das Predigtwerk gesetzlich zu befestigen (Apostelgeschichte 28:19-22; Philipper 1:7). Heute nehmen wir uns an ihm ein Beispiel. Was unser Werk angeht, versuchen wir so weit wie möglich Aufklärungsarbeit zu leisten und nutzen dazu jedes verfügbare Mittel. Zudem sind wir bestrebt, die gute Botschaft zu verteidigen und gesetzlich zu befestigen. Allerdings setzen wir unser Vertrauen nicht ausschließlich in solche Bemühungen, weil wir nicht meinen, unser Wohl und Wehe hinge davon ab, dass wir Prozesse gewinnen oder dass man uns in der Öffentlichkeit gut darstellt. Wir vertrauen stattdessen auf Jehova. Dabei denken wir an die ermutigenden Worte, die er an das Volk Israel richtete: “Eure Macht wird sich einfach im Ruhigbleiben und im Vertrauen zeigen” (Jesaja 30:15).

    19 In jüngerer Vergangenheit ist unser Werk in Ost- und Westeuropa, in Teilen Asiens und Afrikas sowie in nord- und südamerikanischen Ländern mitunter verboten oder Einschränkungen unterworfen gewesen. Heißt das, auf Jehova zu vertrauen sei vergeblich? Keinesfalls. Wenn er manchmal bittere Verfolgung zuließ, weil er etwas Bestimmtes bezwecken wollte, stärkte er diejenigen liebevoll, die darunter zu leiden hatten. Unter solchen Umständen zeichneten sich viele Christen durch ihren Glauben an Gott und ihr Vertrauen zu ihm aus.

    20 In den meisten Ländern sind wir indes rechtlich anerkannt, und die Medien berichten dann und wann lobend über uns. Für all das sind wir dankbar, und wir erkennen, dass auch dies im Sinne Jehovas ist. Mit seinem Segen nutzen wir die größere Freiheit – nicht um persönliche Interessen zu fördern, sondern um Jehova öffentlich und rückhaltlos zu dienen. Nie jedoch würden wir Zugeständnisse in Bezug auf unsere Neutralität machen, in unserer Predigttätigkeit nachlassen oder unseren Dienst für Jehova irgendwie einschränken, weil wir um jeden Preis unser Ansehen bei der Obrigkeit wahren möchten. Wir sind Untertanen des messianischen Königreiches und treten eindeutig für die Souveränität Jehovas ein. Unsere Hoffnungen ruhen nicht auf dem gegenwärtigen System der Dinge. Wir hoffen auf die neue Welt, in der das messianische Königreich als einzige Regierung vom Himmel aus über die Erde herrschen wird. Nichts kann diese Regierung erschüttern oder vom Himmel holen – weder Bomben noch Raketen noch ein nuklearer Angriff. Sie ist unbesiegbar und sie wird das tun, was Jehova von ihr getan haben will (Daniel 2:44; Hebräer 12:28; Offenbarung 6:2).

    21 Paulus sagt: “Wir . . . sind nicht von denen, die zur Vernichtung zurückweichen, sondern von denen, die Glauben haben zum Lebendigerhalten der Seele” (Hebräer 10:39). Dienen wir Jehova also treu bis zum Ende. Wir haben allen Grund, uneingeschränkt auf ihn zu vertrauen – jetzt und bis in alle Ewigkeit (Psalm 37:3; 125:1).

  16. Juleam 31. Juli 2009 um 00:38 Link zum Kommentar

    2. Könige 19:22

    Wen hast du gehöhnt und über wen lästerlich geredet?
    Und gegen wen hast du [deine] Stimme erhoben
    Und erhebst du deine Augen zur Höhe?
    Es ist gegen den Heiligen Israels!

    2. Könige 19:27-28

    Und dein Stillsitzen und dein Hinausgehen und dein Hineingehen ist mir ja bekannt
    Und deine Erregung gegen mich,
    28 Denn deine Erregung gegen mich und dein Brüllen ist zu meinen Ohren emporgestiegen.
    Und ich werde bestimmt meinen Haken in deine Nase legen und meinen Zaum zwischen deine Lippen,
    Und ich werde dich tatsächlich auf dem Weg zurückführen, auf dem du gekommen bist.”

  17. Juleam 9. August 2009 um 12:54 Link zum Kommentar

    2. Könige 20 – 21

    2. Könige 20:1-11

    In jenen Tagen wurde Hiskịa sterbenskrank. Daher kam Jesaja, der Sohn des Ạmoz, der Prophet, zu ihm herein und sprach zu ihm: „Dies ist, was Jehova gesagt hat: ‚Erteile deiner Hausgemeinschaft Befehle, denn du selbst wirst bestimmt sterben und wirst nicht leben.‘ “ 2 Darauf kehrte er sein Gesicht zur Wand und begann zu Jehova zu beten, indem [er] sagte: 3 „Ich bitte dich, o Jehova, denk doch daran, wie ich vor dir in Wahrhaftigkeit und mit ungeteiltem Herzen gewandelt bin; und was gut war in deinen Augen, habe ich getan.“ Und Hiskịa brach in heftiges Weinen aus.

    4 Und es geschah, daß Jesaja seinerseits noch nicht zum mittleren Hof hinausgegangen war, als Jehovas Wort an ihn erging und lautete: 5 „Geh zurück, und du sollst zu Hiskịa, dem Führer meines Volkes, sprechen: ‚Dies ist, was Jehova, der Gott Davids, deines Vorvaters, gesagt hat: „Ich habe dein Gebet gehört. Ich habe deine Tränen gesehen. Siehe, ich heile dich. Am dritten Tag wirst du zum Haus Jehovas hinaufgehen. 6 Und ich werde bestimmt fünfzehn Jahre zu deinen Tagen hinzufügen, und aus der Faust des Königs von Assyrien werde ich dich und diese Stadt befreien, und ich will diese Stadt um meinetwillen und um Davids, meines Knechtes, willen verteidigen.“ ‘ “

    7 Und Jesaja sprach dann: „Nehmt einen Kuchen aus gepreßten, getrockneten Feigen.“ Da holten sie [ihn] und legten ihn auf die entzündete Beule, worauf er allmählich wieder auflebte.

    8 Unterdessen sagte Hiskịa zu Jesaja: „Was ist das Zeichen, daß Jehova mich heilen wird und ich bestimmt am dritten Tag zum Haus Jehovas hinaufgehen werde?“ 9 Darauf sprach Jesaja: „Dies ist für dich das Zeichen von Jehova, daß Jehova das Wort ausführen wird, das er geredet hat: Soll der Schatten tatsächlich zehn Stufen [der Treppe] vorwärts gehen, oder sollte er zehn Stufen zurückgehen?“ 10 Da sagte Hiskịa: „Es ist für den Schatten ein leichtes, sich zehn Stufen auszustrecken, nicht aber, daß der Schatten zehn Stufen rückwärts ginge.“ 11 Darauf begann Jesaja, der Prophet, zu Jehova zu rufen; und er ließ den Schatten, der abwärts gegangen war, auf den Stufen allmählich zurückgehen, das heißt auf den Stufen [der Treppe] des Ạhas, zehn Stufen rückwärts.

    Diese Geschichte hatten wir schon mal, in Jesaja. Damals habe ich die Geschichte von meinem Onkel erzählt, dem Jehova auch noch mal 8 Jahre hinzugefügt hatte.

    Mein Onkel hat die Zeit gut genutzt. Er hat sein Leben in Ordnung gebracht und dann viel bewusster gelebt. Ihm war die Vergänglicheit bewusst gewesen, vielleicht hatte er garnicht gedacht, dass es noch 8 Jahre werden. Aber er hat diese Jahre so gelebt, dass er im Angesicht des Todes nichts bereuen musste. Kein “hätte ich mal bloss” oder “hätte ich nur nicht..” Er konnte mit Befriedigung aufs ein Leben zurückblicken, ohne Reue.

    Dies war ihm möglich, weil er sich auf einmal seiner Vergänglichkkeit bewusst geworden ist. Jehova hatte zu Hiskia gesagt “ich werde bestimmt 15 Jahre zu deinen Tagen hinufügen”. Auch ihm war klar, dass er nur noch eine begrenzte Zeit hatte. Er wird sie sicherlich gut genutzt haben.

    “Ja, wenn ich dem Tode so nah ins Angesicht geguckt hätte und würde noch mal eine zweite Chance bekommen – dann würde ich auch so einiges anders machen!”

    Ja?

    Müssen wir dazu wirlich erst dem Tod ins Angesicht schauen?

    Warum nicht bereits jetzt über unser Leben nachdenken und die nötigen Änderungen vornehmen?

    Warum nicht heute schon so leben, als wäre Heute der letzte Tag in unserem Leben?

  18. Juleam 9. August 2009 um 12:57 Link zum Kommentar

    2. Könige 21:1-9

    Zwölf Jahre alt war Manạsse, als er zu regieren begann, und er regierte fünfundfünfzig Jahre lang in Jerusalem. Und der Name seiner Mutter war Hẹphzibah. 2 Und er ging daran, zu tun, was böse war in Jehovas Augen, gemäß den Abscheulichkeiten der Nationen, die Jehova vor den Söhnen Israels her ausgetrieben hatte. 3 So baute er wieder die Höhen, die Hiskịa, sein Vater, vernichtet hatte, und richtete für Baal Altäre auf und machte einen heiligen Pfahl, so wie Ạhab, der König von Israel, getan hatte; und er begann sich vor dem ganzen Heer der Himmel niederzubeugen und ihnen zu dienen. 4 Und er baute Altäre im Haus Jehovas, von dem Jehova gesagt hatte: „Auf Jerusalem werde ich meinen Namen legen.“ 5 Und er fuhr fort, dem ganzen Heer der Himmel in zwei Vorhöfen des Hauses Jehovas Altäre zu bauen. 6 Und er ließ seinen eigenen Sohn durch das Feuer gehen, und er trieb Magie und schaute nach Omen aus und stellte Geistermedien an und berufsmäßige Vorhersager von Ereignissen. Er tat in großem Ausmaß, was böse war in Jehovas Augen, um ihn zu kränken.

    7 Ferner stellte er das geschnitzte Bild des heiligen Pfahls, das er gemacht hatte, in das Haus, von dem Jehova zu David und zu Sạlomo, seinem Sohn, gesagt hatte: „Auf dieses Haus und auf Jerusalem, das ich aus allen Stämmen Israels auserwählt habe, werde ich meinen Namen legen auf unabsehbare Zeit. 8 Und ich werde den Fuß Israels nicht wieder von dem Boden wegwandern lassen, den ich ihren Vorvätern gegeben habe, sofern sie nur darauf achtgeben, nach allem zu tun, was ich ihnen geboten habe, ja hinsichtlich des ganzen Gesetzes, das mein Knecht Moses ihnen geboten hat.“ 9 Und sie hörten nicht, sondern Manạsse verführte sie fortwährend, Böses zu tun, mehr als die Nationen, die Jehova vor den Söhnen Israels her vertilgt hatte.

    Manasse – ein wirklich schlechtes Vorbild!

    Wollen wir ihm gleichen?

    Müssten wir Ändrungen vornehmen?

    Wie dachte Jehova über ihn?

  19. Juleam 9. August 2009 um 13:08 Link zum Kommentar

    2. Könige 21:10-16

    Und Jehova redete fortgesetzt durch seine Knechte, die Propheten, indem [er] sprach: 11 „Darum, daß Manạsse, der König von Juda, diese Abscheulichkeiten getan hat, hat er Schlimmeres getan als alles, was die Amorịter taten, die vor ihm gewesen sind, und er hat dann Juda sogar veranlaßt, mit seinen mistigen Götzen zu sündigen. 12 Darum hat Jehova, der Gott Israels, folgendes gesagt: ‚Siehe, ich bringe Unglück über Jerusalem und Juda, von dem jedem, der [es] hört, beide Ohren gellen werden. 13 Und ich werde über Jerusalem gewiß die Meßschnur ausstrecken, wie sie an Samạria angelegt wurde, und auch die Setzwaage [stellen], wie sie beim Hause Ạhabs gestellt wurde; und ich werde Jerusalem einfach auswischen, wie man die henkellose Schüssel auswischt, wenn man sie auswischt und sie umstülpt. 14 Und ich werde in der Tat den Überrest meines Erbes verlassen und sie in die Hand ihrer Feinde geben, und sie werden all ihren Feinden zur Plünderung und zum Raub werden, 15 darum, daß sie taten, was böse war in meinen Augen, und mich ständig kränkten von dem Tag an, da ihre Vorväter aus Ägypten auszogen, bis auf diesen Tag.‘ “

    16 Und Manạsse vergoß auch unschuldiges Blut in sehr großer Menge, bis er Jerusalem von einem Ende bis zum anderen [damit] angefüllt hatte, außer seiner Sünde, mit der er Juda veranlaßte zu sündigen, indem er tat, was böse war in den Augen Jehovas.

    Ist uns aufgefallen, dass Jehova nicht nur Manasse verwarf – sondern das ganze Volk?

    Warum?

    “Sie konnten doch garnichts dafür. Immerhin sind sie vn ihrem König verführt worden und außerdem mussten sie ja ihm als König gehorchen!”

    Wie dachte Jehova darüber?

    Wie war es damals mit den Israeliten, die auf Jehus Befehl hin im Tempel des Baal waren? Immerhin mussten sie ja ihrem König gehorsam sein. Auch sie wurden vernichtet!

    Wie ist es mit denen, die auf Befehl Hiters tausende Menschen vernichtet haben? Sie mussten doch gehorchen. Wenn sie es nicht getan hätten, hätte er sie ebenfalls umbringen lassen.

    Ja, die Führer wie Manasse und Hitler haben Blutschuld auf sich geladen. Nicht nur, was die Menschen anging, die sie umgebracht haben oder haben umbringen lassen – sondern auch für die Menschen, die sie zu einer derartigen Schlechtigkeit verführt oder gedingt haben. Aber nützt es diesen, dass andere für sie Blutschuld tragen? Ändert es etwas daran, wie Jehova sie sieht?

    Wie wir sehen, ist jeder von uns selbst für seine eigenen Taten verantwortlich. Es nützt uns nichts, dass andere uns angestiftet haben. Egal, welche Autorität diese auch haben werden.

    Daher ist es ganz wichtig, uns bei allem, was wir tun, zu fragen “wie denkt Jehova darüber?” oder, wie auf einem Kreiskongress 2002 gesagt wurde: “würde ich ebenso handeln, wenn Jesus jetzt genau neben mir stünde?”

    Was also beispielsweise, wenn unsere Eltern etwas von uns verlangen, von dem wir wissen, dass es Jehova nicht gefällt, ja, dass er es sogar hasst? “Immerhin muss ich ja meinen Eltern gehorchen, das steht schon so in der Bibel”.

    Nein! So nicht!

    Wir müssen ihnen soweit gehorchen, soweit es nicht Gottes Geboten oder Moralbegriffen widerspricht. Ebenso, wie wir dem Staat gehorchen, wir uns an seine Gesetze halten – aber nur soweit, wie es nicht Jehovas Maßstäben widerspricht.

    Was lernen wir für uns daras?

    Müssten wir irgendwo was an uns ändern?

    Tun wir das auch?

  20. Juleam 10. August 2009 um 18:49 Link zum Kommentar

    2. Könige 22 – 25

    2. Könige 22:2

    Und er ging daran, zu tun, was recht war in Jehovas Augen, und auf allen Wegen Davids, seines Vorvaters, zu wandeln, und er wich weder nach rechts noch nach links ab.

    Endlich!

    Endlich kommt mal wieder ein vernünftiger König. Einer, der Jehova wirklich liebt und ihn aufrichtig anbetet. Erfrischend, nach all den Kaspadeuren, die dachten, sie könnten machen, was sie wollten und das Volk mit von der wahren Anbetung weggezogen haben.

    Josia war noch sehr jung, als er den Thron bestieg, aber er hatte ein gutes und aufrichtiges Herz und er eiferte für die wahre Anbetung. Aber vielleicht erging es ihm wie mir heute, dass er sich von der Doppelmoral und Bosheit abgestoßen gefühlt hat und nun voller Eifer die Möglichkeit nutzte, endlich was zu ändern.

    Mein erster BZK den ich besucht habe, war im Sommer 1991. Damals war ich noch kein Verkündiger, aber das Drama auf dem Kongress, das um Josia ging, hat mich so sehr angespornt, dass ich alle Hindernisse beseitigt habe und im September desselben Jahres ungetaufte Verkündigerin geworden bin.

    Da meine geistige Mutti Pionier mit dem Wunsch zum Missionardienst war, habe ich ihr nachgeeifert. So habe ich von Anfang an 60 Stunden im Monat gepredigt und nach der Taufe war ich ganz offiziell Dauerhipi und ging bereits 90 Stunden in den Predigtdienst, da der allgemeine Pionierdienst mein Ziel war. Sobald als möglich habe ich meine Bewerbung zum allgemeinen Pionierdienst abgegeben und war bis zum Rückfall in meine Krankheit allgemeiner Pionier. Es war die schönste Zeit in meinem Leben und ich will sie nicht missen.

    Aber ich erzähle das hier nicht, um mich selbst zu beweihräuchern, sondern ich will damit sagen, wie sehr mich das Drama auf dem Kongress damals angespornt hat, ebenfalls alles zu tun um die wahre Anbetung zu fördern.

    Übrigens kann man sich das bibblische Drama um König Josia, das mich auch heute noch sehr motiviert, direkt auf der Seite der Gesellschaft runterladen. Ich kann nur jedem empfehlen, sich dies anzuhören.

    “Das tun, was in Jehovas Augen recht ist”

    viel Freude beim Hören!

  21. Juleam 10. August 2009 um 18:50 Link zum Kommentar

    2. Könige 22:11-13

    Und es geschah, sobald der König die Worte des Buches des Gesetzes hörte, daß er sogleich seine Kleider zerriß. 12 Dann gebot der König Hilkịja, dem Priester, und Ạhikam, dem Sohn Schạphans, und Ạchbor, dem Sohn Michạjas, und Schạphan, dem Sekretär, und Asạja, dem Diener des Königs, indem [er] sprach: 13 „Geht, befragt Jehova für mich und für das Volk und für ganz Juda hinsichtlich der Worte dieses Buches, das gefunden worden ist; denn groß ist Jehovas Grimm, der sich gegen uns entzündet hat wegen der Tatsache, daß unsere Vorväter nicht auf die Worte dieses Buches gehört haben, indem sie gemäß all dem getan hätten, was uns betreffend geschrieben ist.“

    Wie reagieren wir, wenn wir in der Bibel lesen und über etwas stolpern, was wir nicht so tun, wie Jehova möchte?

    Nehmen wir die nötigen Änderungen vor?

    Wann?

  22. Juleam 10. August 2009 um 18:52 Link zum Kommentar

    2. Könige 22:14-20

    Demgemäß gingen Hilkịja, der Priester, und Ạhikam und Ạchbor und Schạphan und Asạja zu Hụlda, der Prophetin, der Frau Schạllums, des Sohnes Tịkwas, des Sohnes des Hạrhas, des Verwahrers der Kleider, während sie im zweiten Stadtteil in Jerusalem wohnte; und sie redeten dann zu ihr. 15 Sie ihrerseits sprach zu ihnen: „Dies ist, was Jehova, der Gott Israels, gesagt hat: ‚Sprich zu dem Mann, der euch zu mir gesandt hat: 16 „Dies ist, was Jehova gesagt hat: ‚Siehe, ich bringe Unglück über diesen Ort und über seine Bewohner, ja alle Worte des Buches, das der König von Juda gelesen hat, 17 zufolge der Tatsache, daß sie mich verlassen haben und dann anderen Göttern räucherten, um mich zu kränken mit allem Werk ihrer Hände, und mein Grimm hat sich gegen diesen Ort entzündet und wird nicht ausgelöscht werden.‘ “ ‘ 18 Und was den König von Juda betrifft, der euch sendet, um Jehova zu befragen, dies solltet ihr zu ihm sagen: ‚Dies ist, was Jehova, der Gott Israels, gesagt hat: „Hinsichtlich der Worte, die du gehört hast: 19 Darum, daß dein Herz weich gewesen ist, so daß du dich Jehovas wegen gedemütigt hast, als du hörtest, was ich gegen diesen Ort und seine Bewohner geredet habe, daß [er] ein Gegenstand des Entsetzens und zum Fluch werde, und du dann deine Kleider zerrissen hast und vor mir zu weinen begannst, habe ich, ja ich, gehört“ ist der Ausspruch Jehovas. 20 „Darum, siehe, ich versammle dich zu deinen Vorvätern, und du wirst bestimmt in Frieden zu deiner eigenen Begräbnisstätte versammelt werden, und deine Augen werden all das Unglück, das ich über diesen Ort bringe, nicht anschauen.“ ‘ “ Und sie gingen daran, dem König die Antwort zu bringen.


    Wie dachte Jehova über Josia?

    Was können wir für uns daraus lernen?

  23. Juleam 10. August 2009 um 18:54 Link zum Kommentar

    Wie reagierte Josia auf das, was er in Gottes Wort gelesen hatte? Ja, er demütigte sich vor seinem Gott, aber er tat noch viel mehr:

    2. Könige 23:1-3

    Dann sandte der König hin, und man versammelte alle älteren Männer von Juda und Jerusalem zu ihm. 2 Danach ging der König zum Haus Jehovas hinauf und auch alle Männer von Juda und alle Bewohner Jerusalems mit ihm sowie die Priester und die Propheten und alles Volk, vom Kleinen bis zum Großen; und er begann vor ihren Ohren alle Worte des Buches des Bundes zu lesen, das im Haus Jehovas gefunden worden war. 3 Und der König blieb bei der Säule stehen und schloß nun den Bund vor Jehova, Jehova nachzuwandeln und seine Gebote und seine Zeugnisse und seine Satzungen mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele zu halten, indem man die Worte dieses Bundes ausführen würde, die in diesem Buch geschrieben waren. Demgemäß trat das ganze Volk in den Bund ein.

    Er teilte sein Wissen und gab auch dem Volk die Möglichkeit, zu Jehova und der wahren Anbetung umzukehren.

    2. Könige 23:4-7

    Und der König fuhr fort, dem Hohenpriester Hilkịja und den Priestern zweiten Ranges und den Türhütern zu gebieten, aus dem Tempel Jehovas alle Geräte herauszubringen, die für Baal und für den heiligen Pfahl und für das ganze Heer der Himmel gemacht worden waren. Dann verbrannte er sie außerhalb Jerusalems auf den Kịdronterrassen, und er brachte den Staub davon nach Bẹthel. 5 Und er setzte die Priester fremdländischer Götter ab, die die Könige von Juda eingesetzt hatten, damit sie auf den Höhen in den Städten von Juda und in der Umgebung von Jerusalem räucherten, und auch diejenigen, die dem Baal räucherten, der Sonne und dem Mond und den Sternbildern des Tierkreises und dem ganzen Heer der Himmel. 6 Ferner brachte er den heiligen Pfahl aus dem Haus Jehovas in das Randgebiet Jerusalems hinaus, zum Wildbachtal Kịdron, und verbrannte ihn im Wildbachtal Kịdron und zermalmte ihn fein und warf seinen Staub auf die Grabstätte der Söhne des Volkes. 7 Ferner riß er die Häuser der männlichen Tempelprostituierten nieder, die im Haus Jehovas waren, wo die Frauen Zeltschreine für den heiligen Pfahl webten.

    Dann beseitigte er alles, was mit dem Götzendienst zu tun hatte. Er räumte im Land auf und entfernte die Dinge, die Jehova ständig kränkten.

    2. Könige 23:10

    Und er machte das im Tal der Söhne Hịnnoms [gelegene] Tọphet zur Anbetung untauglich, damit niemand seinen Sohn oder seine Tochter dem Mọlech durchs Feuer gehen lasse.

  24. Juleam 10. August 2009 um 18:56 Link zum Kommentar

    2. Könige 23:25

    Und es erwies sich, daß vor ihm kein König gewesen war wie er, der zu Jehova umgekehrt war mit seinem ganzen Herzen und mit seiner ganzen Seele und mit seiner ganzen Tatkraft, gemäß dem ganzen Gesetz Mose; und auch nach ihm ist keiner wie er aufgestanden.

    ein sehr schönes Lob von unserem Gott und Schöpfer.

    Kann er dies auch von uns sagen?

    Was würde über uns in der Bibel stehen, wenn sie über uns und unser Leben schreiben würde?

    Würde mir das gefallen oder hätte ich gern, dass das Geschriebene positiver wäre?

    Wie berührt das mich?

    Wie beeinflusst das mein künftiges Handeln?

  25. Juleam 10. August 2009 um 19:00 Link zum Kommentar

    Kaum ist Josia tot, regieren wieder Männer, die Jehova kränken.

    2. Könige 23:31-32

    31 Dreiundzwanzig Jahre alt war Jehoahạs, als er zu regieren begann, und er regierte drei Monate lang in Jerusalem. Und der Name seiner Mutter war Hạmutal, die Tochter Jeremias aus Lịbna. 32 Und er begann zu tun, was böse war in den Augen Jehovas, gemäß allem, was seine Vorväter getan hatten.

    als Jehoahas nicht mehr regieren kann, folgt ihm sein Bruder Elakim auf den Thron, der vom Pharao in Jojakim umbenannt wird. Auch er tut was schlecht ist in den Augen Jehovas.

    2. Könige 23:36-37

    Fünfundzwanzig Jahre alt war Jọjakim, als er zu regieren begann, und er regierte elf Jahre lang in Jerusalem. Und der Name seiner Mutter war Sebidạ, die Tochter Pedạjas aus Rụma. 37 Und er tat fortgesetzt, was böse war in den Augen Jehovas, gemäß allem, was seine Vorväter getan hatten.

    “Oh mein Gott, die Luft ist ja so sauber und alles so furchtbar aufgeräumt und ordentlich, das ist ja nicht zum Aushalten! Schnell ein wenig Mist und Dung in die Ecken gekippt und noch reichlich Müll verteilt. Puh, nun ist mir wohler, nun kann ich wieder durchatmen.”

    Obelix würde nun sagen: “die spinnen doch die Römer – ähm, sorry, die Israeliten…”

  26. Juleam 11. August 2009 um 12:29 Link zum Kommentar

    2. Könige 24:14-15

    Und er nahm ganz Jerusalem und alle Fürsten und alle tapferen, starken Männer ins Exil mit — zehntausend führte er ins Exil — und auch jeden Handwerker und Ersteller von Bollwerken. Keiner war zurückgelassen worden, mit Ausnahme der geringen Klasse des Volkes des Landes. 15 So nahm er Jọjachin ins Exil nach Babylon mit; und die Mutter des Königs und die Frauen des Königs und seine Hofbeamten und die Vornehmsten des Landes führte er als Weggeführte aus Jerusalem ins Exil nach Babylon

    die Israeliten kommen ins Exil. Müsste es hier dann nicht bald mit Daniel weitergehen? Warum noch so viele Kapitel in Jeremia?

  27. Thomasam 22. Juni 2010 um 18:52 Link zum Kommentar

    2.Könige 1-3
    Zitate von J.N.Darby


    Kapitel 1
    Wenn Gott gezeigt hat, daß Er den Fehler Seines Knechtes bemerkt und nicht leicht darüber hinweggegangen ist, so ließ Er es nicht an Zärtlichkeit oder Treue ihm gegenüber fehlen. Er handelte ihm gegenüber wie an einem geliebten und treuen Knechte, und das selbst in dem Augenblick, wo Er ihm seinen Mangel an Glaubensenergie zu spüren gab; denn Er gab das nicht anderen zu wissen, obwohl Er es uns zu unserer Belehrung mitgeteilt hat.

    Ich sagte Mangel an Energie des Glaubens, denn in bezug auf die Volksmenge war das Urteil Elias gerecht. Gott offenbart ihm Seine Gedanken und Seine Absichten und gibt ihm sogar einen Hinweis darauf, welche Werkzeuge Er gebrauchen wird; und während Er entschieden den Propheten durch Elisa ersetzt, läßt ihn Gott nichtsdestoweniger seinen Dienst wieder aufnehmen, indem Er ihm befiehlt, Elisa dazu zu berufen, ihn bei seinem Werk zu begleiten. Somit nimmt Elia seinen Dienst inmitten Israels wieder auf.
    Ahasja wandelte auf dem Weg seines Vaters und bekannte öffentlich Baal als seinen Gott, indem er nach Ekron sandte, um Baal-Sebub zu befragen. Indem Elia den Boten des Königs entgegensandte, verkündete er sein Urteil vom Herrn. Wutentbrannt durch den Widerstand, sendet Ahasja in seiner Ungerechtigkeit Männer aus seinem Heere, um ihn festzunehmen.

    Hier finden wir wieder denselben richterlichen Charakter der Wundertaten Elias, von denen schon die Rede war – ein Charakter, auf den Jehova Selbst hinwies. Er ruft Feuer vom Himmel herab, um diese Männer zu verzehren. Der letzte vom König Gesandte erkennt die Autorität und die Macht des Elia an, und sein Leben wird verschont. Elia geht mit ihm zum König hinab, um ihm persönlich nochmals das ihn erwartende Gericht Jehovas zu verkünden

    Kapitel 2

    Nun erreichen wir das Ende der Schwierigkeiten und Drangsale dieses kostbaren und treuen Knechtes Gottes. Wenn wir nun in seinem Falle die Ruhe der Himmelfahrt Jesu nicht finden, der, während Er die Jünger segnet, in Sein ewiges und trautes Heim zurückkehrt; wenn dieser besondere Charakterzug nur Seinem Abscheiden allein geziemte, der – vollkommen in Sich Selbst und in Seinem Menschenleben, in dem nichts gefunden wurde, was nicht mit dem Himmel, in den Er zurückkehrte, im Einklang war – zu Seinem Vater, von dem Er ausgegangen war, zurückkehrte, wenn wir in der Entrückung Elias nicht die Erhabenheit Dessen finden, der, indem Er vom Vater ausgegangen und in die Welt gekommen war, die Welt wieder verließ und zu Seinem Vater zurückkehrte, ohne Sich einen Augenblick von diesem Worte: „Der Sohn des Menschen, welcher im Himmel ist”, zu entfernen, und der um so mehr das Recht und den Anspruch darauf hatte, dort zu sein, weil Er den Vater hienieden vollkommen verherrlicht hatte; mit einem Wort – wenn der, welcher hinauffährt, auch nicht der Gott-Mensch ist, der in den Himmel fährt, nachdem Er das Ihm anvertraute Werk vollendet hatte, so wird doch die Anwesenheit Gottes während des ganzen Vorganges auf die feierlichste Weise verspürt – eines Gottes, dessen Anwesenheit allein die Gesetze Seiner Regierung abschaffen und zugunsten Seines Knechtes das, was den Menschen gesetzt ist, beiseite setzen kann.
    Übrigens ist es nicht verwunderlich, daß ein solches Ereignis von solch einer geheimnisvollen Feierlichkeit begleitet ist, die es tatsächlich umgibt, und daß die Anwesenden empfinden sollten, daß sich gleich etwas ereignen würde, was den gewöhnlichen Lauf der menschlichen Freude und Trauer übersteigt.

    Fortgenommen durch die Macht Gottes, verläßt Elia die Erde, ohne durch den Tod zu gehen. In dieser Tatsache selbst finden wir ein wunderbares Zeugnis von der unumschränkten Güte Gottes und von der Billigung, die Er Seinem treuen Knechte erzeigte.

    Kapitel 3
    In dem folgenden Kapitel beginnt der historische Teil des Dienstes Elisas. Joram zieht in den Krieg, und obwohl er weniger böse ist als sein Vater, so achtet ihn der Prophet nicht mehr. Josaphat bedeutet ihm noch etwas, doch der Prophet sucht sich dem Einfluß des ganzen Schauplatzes zu entziehen

    Im Wachtturm hieß es 1984

    Die Bibel zeigt, wohin es führen kann, wenn sich undisziplinierte junge Leute zusammenrotten. Jehovas treuer Prophet Elisa begegnete auf einer Reise von Jericho nach Bethel einer Bande von Jugendlichen. Sie verhöhnten ihn und zeigten dadurch große Mißachtung ihm und seinem Prophetenamt gegenüber. „Geh hinauf, du Kahlkopf! Geh hinauf, du Kahlkopf!“ riefen sie (2. Könige 2:23). Vielleicht meinten sie damit, er solle so von der Erde verschwinden, wie ihrer Meinung nach sein Vorgänger Elia verschwunden war. Jedenfalls wollten sie, daß Gottes Vertreter verschwand.
    Elisa hörte sich ihr Höhnen und ihr Schmähen nicht lange an. „Schließlich“, heißt es in dem Bericht, „wandte er sich um und sah sie und rief im Namen Jehovas Übles auf sie herab. Dann kamen zwei Bärinnen aus dem Walde und zerrissen zweiundvierzig Kinder von ihnen in Stücke.“ Wie sehr sich die Eltern dieser Kinder doch gewünscht haben müssen, daß sie ihre Kinder gezüchtigt und sie gelehrt hätten, Erwachsene zu respektieren! (2. Könige 2:24; 3. Mose 19:32). Aber nun war es zu spät. Sie ernteten die Früchte ihrer Nachlässigkeit.
    Weltliche Jugendliche von heute verspotten gewöhnlich Lehrer, Eltern und alle anderen Autoritätspersonen. Häufig erhalten Drehbuchautoren viel Geld für Fernsehfilme, in denen die Kinder als schlau und die Erwachsenen als dumm hingestellt werden. Christliche Jugendliche sind umgeben von respektlosen Personen und anderen, die für sie schlechte Gesellschaft sein können. Leider haben sich manche durch all das beeinflussen lassen. Doch dir muß es nicht unbedingt ebenso ergehen. Bekunde den nötigen Respekt vor Erwachsenen, besonders vor deinen Eltern.

    in selber Zeitschrift vom 1971 hieß es:

    Der Bibelbericht über den israelitischen König Omri, den Vater des Königs Ahab, ist sehr kurz. Wie daraus hervorgeht, regierte Omri zwölf Jahre und baute die Stadt Samaria. (1. Kö. 16:16-28) Anderen Quellen, die zutage gefördert wurden, ist indes zu entnehmen, daß Omri ein mächtiger Herrscher war. In assyrischen Urkunden wird Palästina Bit-Humria, das heißt „Haus Omris“, genannt. Durch die Entdeckung des heute berühmten Mesa-Steins im Jahre 1868 erfuhr man ferner, daß König Omri Mesa, den König von Moab, unterworfen hatte und Moab eine Zeitlang bedrückte. Die Angaben auf dem Mesa-Stein werfen auch Licht auf 2. Könige 3:4, 5.

  28. Juleam 23. Juni 2010 um 10:49 Link zum Kommentar

    2. Könige 4 – 6

    Zu der Geschichte von Elisa, der Sunamitin und deren Sohn passt der Vortrag von Bruder Harms “geistige Totenauferweckung in unserer Zeit”

    In diesem Vortrag geht es vorrangig um Gehasi – und warum es ihm nicht gelang, den Jungen wieder aufzuerwecken.

    Die Eigenschaften, die Jehova davon abhielten, Gehasi dazu gebrauchen, sind die gleichen, die dafür verantwortlich sein mögen, warum wir persönlich keinen Erfolg im Predigtdienst haben.

    Außerdem erwähnt Bruder Harms das Drama vom Kongress 2007, das mir ganz entfallen war. Darin ging es auch um Gehasi: “Kleidet euch mit Demut”

    Wie können wir mehr Erfolg haben? An welchen Eigenschaften muss ich ganz persönlich arbeiten, damit mich Jehova gebrauchen kann?
    Was hat Elisa anders gemacht?

    Was können wir davon für uns und den Predigtdienst ableiten?

  29. Thomasam 23. Juni 2010 um 18:53 Link zum Kommentar

    2.Könige 4-6
    Zitate von J.N.Darby


    In Kapitel 4 verkündet er Segen und leitet die Beschlüsse der vereinigten Könige. Er ist ein Retter Israels. Er sorgt für die Bedürfnisse der Armen seines Volkes (Kap. 4) und errettet sie aus ihren Drangsalen. Er schenkt dem Begehren des Herzens den Glauben, der den Propheten anerkennt und aufnimmt, und er belebt den Toten wieder und verbindet somit das gebrochene Herz. Er ernährt die Söhne der Propheten während der Hungersnot und vermehrt das karge Maß des Brotes. Als der Tod der Speise beigemengt war, macht er den Schaden wieder gut, so daß sie ungestraft essen.

    Kapitel 5
    Elisa geht auch außerhalb der Grenzen Israels, indem er den Segen austeilt, dessen Werkzeug er ist; und als der König von Israel beim Kommen Naamans bestürzt ist, heilt Elisa den Aussatz dieses Mannes aus den Nationen, der dazu gebracht wird, Jehova, den Gott Israels, als den allein wahren Gott anzuerkennen. Der Herr Jesus weist auf die unumschränkte Gnade Gottes bei dieser Begebenheit hin, die die engen Grenzen Israels überschreitet und ihre Rechte nicht mehr anerkennt, sondern mit den Nationen nach dem Grundsatz der Auswahl handelt.
    Wie es schon öfters bemerkt worden ist, waren die Mittel einfach und für das Fleisch und für den Stolz des Menschen demütigend, indem ihre Wirksamkeit in der vollen Erfassung des Todes wie auch in der vollen Unterwerfung des Herzens und des Glaubens unter den Tod lag, der für den Menschen Leben geworden ist und das, was ihn heilt und von der Sünde reinigt. Der Mann, der Elisa am nächsten war, wird eine Beute der Habgier und erleidet die schmerzlichen Folgen eines verhärteten Herzens, und das wovon der Mann aus den Nationen geheilt worden war, kommt unumstößlich über ihn. Solcherart ist die Stellung Israels, äußerlich näher bei Jehova, moralisch aber fern von Ihm.

    Kapitel 6
    Nach diesem bewahrt Elisa Israel vor den Angriffen ihrer mächtigen Feinde. Als der König von Syrien Elisa gefangenzunehmen sucht, ist es im Gegenteil Elisa, der das ganze Heer, das gekommen war ihn festzunehmen, gefangennimmt und damit seinen blinden Knecht, der Augen hatte und nicht sah, über die unfehlbare Fürsorge aufklärte, mit der der Allmächtige Sein eigenes Volk ständig umgibt.
    Nachdem er den Feind die Macht des Gottes Israels zu kennen gelehrt hatte und auch wie töricht es ist, Sein Volk anzugreifen, wenn der Bote Seines Bundes bei ihnen ist, entläßt Elisa die Syrer, und diese Männer kommen hinfort nicht mehr in das Land Israel.

    Im Wachtturm von 1970 hieß es:

    In 2. Könige 4:29 lesen wir, daß der Prophet Elisa seinen Diener Gehasi mit einem dringlichen Auftrag fortsandte. Unterwegs sollte er niemand grüßen und auch keinen Gruß erwidern. Sogar Jesus gab gemäß Lukas 10:4 den siebzig, die er zum Predigen aussandte, einen ähnlichen Befehl — wie seltsam, denn diese treuen Diener Jehovas waren sonst so freundlich und zuvorkommend! Um den Sinn dieser Befehle zu verstehen, müssen wir etwas über die Bräuche in biblischen Ländern wissen.
    Die orientalischen Begrüßungen sind oft sehr zeitraubend. Treffen sich zwei Freunde, verbeugen sie sich, gestikulieren sie und erkundigen sie sich wiederholt nach dem Wohlergehen des anderen. Diese Einleitungsformalitäten können mehrere Minuten dauern. Dann setzen sie ihre Unterhaltung fort, machen sich gegenseitig Komplimente und tauschen eine Menge Neuigkeiten aus. Das kann bis zu einer halben Stunde dauern. Gottes Dienern war deshalb bei diesen Gelegenheiten befohlen worden, sich nicht durch solche langen Begrüßungen aufhalten zu lassen, weil sie eine dringende Aufgabe erledigen mußten!

    Im Wachtturm hieß es 1974

    NAAMAN LERNT DEMUT
    3 Im zehnten Jahrhundert v. u. Z. lebte in Syrien, das im Norden von Israel lag, ein Heeroberster namens Naaman, unter dessen Führung die Syrer siegreich gekämpft hatten. Naaman wußte damals nicht, daß Jehova Syrien durch ihn Rettung verschafft hatte. Naaman „war ein großer Mann vor seinem Herrn geworden und wurde geachtet, . . . und der Mann selbst hatte sich . . . als ein tapferer, starker Mann erwiesen“ (2. Kö. 5:1). Er war zufolge seiner Stellung und seiner militärischen Erfolge stolz geworden, aber er war aussätzig. Diese abscheuliche Krankheit hinderte ihn nicht daran, die Stellung eines Heerobersten in Syrien einzunehmen — wie das in Israel der Fall gewesen wäre —, aber sie war das Mittel, durch das er mit der Zeit auf eine höchst ungewöhnliche Weise Demut lernte (3. Mose 13:46).
    4 Syrische Plündererstreifscharen hatten ein kleines israelitisches Mädchen aus dem Lande Israel gefangengenommen. Es wurde schließlich das Dienstmädchen der Frau Naamans. Die Kleine (deren Name in der Bibel nicht erwähnt wird) hatte von Jehovas Propheten namens Elisa und von dessen Wundern gehört. Sie glaubte an Jehova, den Gott Elisas, und sie legte von ihrem Glauben Zeugnis ab. Als sie einmal mit der Frau Naamans, ihrer Herrin, sprach, sagte sie: „Wäre nur mein Herr vor dem Propheten, der in Samaria ist! In diesem Falle würde er ihn von seinem Aussatz befreien.“ Schließlich erfuhr der König von Syrien von dem Zeugnis des israelitischen Mädchens (2. Kö. 5:2-4).
    5 Der syrische König, offenbar Ben-Hadad II., schrieb an Joram, den König von Israel, einen Brief und beauftragte seinen Heerobersten Naaman, die über hundertfünfzig Kilometer weite Reise zu machen, um diesen Brief zu überbringen. Er gab Naaman auch wertvolle Geschenke mit. Joram erhielt den Brief und las: „Und jetzt, zur selben Zeit, wo dieser Brief zu dir kommt, habe ich hier Naaman, meinen Knecht, zu dir gesandt, damit du ihn von seinem Aussatz befreiest.“ Joram war über den Brief entsetzt; er fürchtete, der syrische König ‘suche Händel mit ihm’. Elisa, der Prophet des wahren Gottes, hörte davon. Er sandte zu König Joram und ließ ihm sagen: „Laß ihn [Naaman] bitte zu mir kommen, damit er erkenne, daß es einen Propheten in Israel gibt.“ Ah, endlich würde Naaman von dem Mann, von dem das kleine israelitische Mädchen gesagt hatte, er könne ihn heilen, empfangen werden! (2. Kö. 5:5-8).
    6 „So kam Naaman mit seinen Pferden und seinen Kriegswagen und stand am Eingang des Hauses Elisas.“ Wie würde sich Elisa einem solch hohen Besuch gegenüber verhalten? Würde er um diesen gefeierten Heerobersten besonders viel Aufhebens machen? Es heißt in dem Bericht weiter: „Elisa sandte jedoch einen Boten zu ihm und ließ sagen: ,Gehe hin, du sollst siebenmal im Jordan baden, damit dein Fleisch dir zurückkehre; und sei rein.‘ “ Nein, Elisa versuchte nicht, sich bei hohen Persönlichkeiten einzuschmeicheln. Er war darauf bedacht, sich Jehovas Gunst zu erhalten und dafür zu sorgen, daß Jehovas Wille ausgeführt wurde (2. Kö. 5:9, 10).
    7 Freute sich Naaman, zu hören, wie einfach es für ihn wäre, von seinem Aussatz geheilt zu werden? Nein; es heißt in dem Bericht vielmehr weiter: „Darauf wurde Naaman zornig und schickte sich an wegzugehen und sprach: ,Siehe, ich habe mir gesagt: „Den ganzen Weg zu mir heraus wird er kommen und wird bestimmt dastehen und den Namen Jehovas, seines Gottes, anrufen und seine Hand über der Stelle hin und her bewegen und den Aussätzigen tatsächlich wiederherstellen.“ Sind nicht der Abana und der Parpar, die Ströme von Damaskus, besser als alle Gewässer Israels? Kann ich mich nicht darin baden und bestimmt rein werden?‘ Damit wandte er sich und ging im Grimm hinweg“ (2. Kö. 5:11, 12).
    8 Es sah so aus, als würde Naamans Stolz seine Heilung verhindern. Es gefiel ihm nicht, daß er so nüchtern empfangen wurde und durch ein solch einfaches Mittel geheilt werden sollte. Anscheinend war ihm mehr an einer großartig aufgezogenen Zeremonie in Verbindung mit der Heilung gelegen als an der Heilung selbst. Sein Stolz hätte ihn beinahe daran gehindert, den Anweisungen des Propheten Gottes zu gehorchen. Seine Diener halfen ihm aber, die Dinge vom richtigen Standpunkt aus zu sehen. Sie sagten: „Würdest du, wäre es eine große Sache gewesen, die der Prophet selbst zu dir geredet hätte, sie nicht tun? Wieviel mehr also, da er zu dir gesagt hat: ,Bade dich und sei rein.‘?“ (2. Kö. 5:13). Sie waren richtig eingestellt. Sie hatten erkannt, daß es für Naaman nichts Wichtigeres gab, als von seiner Krankheit geheilt zu werden, und ihr Gespräch mit ihrem Herrn verfehlte seine Wirkung nicht.
    9 „Darauf ging er hinab und tauchte dann in den Jordan, siebenmal, nach dem Wort des Mannes des wahren Gottes.“ Ja, er demütigte sich, er „gürtete“ sich mit Demut und tat das, was ihm gesagt worden war. Er ging zum Jordan und tauchte sich nicht nur ein- oder zweimal, sondern sechsmal unter, aber die Heilung blieb aus. Dann tat er es zum siebentenmal, und mit welchem Ergebnis? ‘Sein Fleisch kehrte zurück, dem Fleisch eines kleinen Knaben gleich, und er wurde rein.’ Er war geheilt! (2. Kö. 5:14).
    10 Wie lange hielt Naamans Demut an? Kehrte er voll Stolz über seine Reinigung, doch ohne Wertschätzung für das, was an ihm getan worden war, nach Hause zurück? Aus der Fortsetzung des Berichts geht hervor, daß er samt seinen Pferden und Kriegswagen zu dem Mann des wahren Gottes zurückkehrte, eine Entfernung von ungefähr vierzig Kilometern. Dieses Mal empfing ihn Elisa. Naaman sagte: „Siehe, jetzt weiß ich gewiß, daß es keinen Gott irgendwo auf der Erde gibt außer in Israel.“ Welch ein Bekenntnis seines Glaubens! Dankbar bot er Elisa eine Segensgabe an. Elisa war indes nicht darauf bedacht, aus seinem Dienst für Jehova Nutzen zu ziehen. Er sagte deshalb: „So wahr Jehova lebt, vor dem ich ja stehe, ich will sie nicht annehmen.“ Obwohl Naaman in ihn drang, ‘weigerte er sich beharrlich’, ein Geschenk anzunehmen; er wußte, daß Jehova Naaman geheilt hatte, und er wollte aus dem Amt, das Jehova ihm übertragen hatte, keinen Gewinn schlagen (2. Kö. 5:15, 16).
    11 Schließlich sagte Naaman: „Wenn nicht, so möge bitte deinem Knecht etwas Erde gegeben werden, die Last eines Maultierpaares, denn dein Knecht wird nicht mehr irgendwelchen anderen Göttern als Jehova Brandopfer oder Schlachtopfer darbieten.“ Naaman brachte dadurch demütig seinen Wunsch zum Ausdruck, den Gott Elisas anzubeten, und er wollte es auf israelitischem Boden tun, obwohl er zum König von Syrien zurückkehren mußte, in dessen Dienst er stand (2. Kö. 5:17).
    12 Wie demütig Naaman doch geworden war! Er war nicht darauf bedacht, Aufsehen zu erregen oder von sich reden zu machen, sondern war daran interessiert, Jehova zu gefallen, den er nun als den wahren Gott anerkannte. Er sagte zu Elisa: „In diesem Stück möge Jehova deinem Knecht vergeben: Wenn mein Herr in das Haus Rimmons [des falschen Gottes, den der König von Syrien anbetete] kommt, um sich dort niederzubeugen, und er sich auf meine Hand stützt, und ich muß mich im Hause Rimmons niederbeugen, so möge Jehova bitte deinem Knecht, wenn ich mich im Hause Rimmons niederbeuge, in dieser Hinsicht vergeben.“ Naaman würde den Götzen Rimmon künftig nicht mehr anbeten, sondern wenn er sich vor ihm niederbeugte, würde er es nur mechanisch tun, um es dem König zu erleichtern, sich niederzubeugen. Elisa war von der Aufrichtigkeit Naamans überzeugt und sagte deshalb zu ihm: „Geh in Frieden“ (2. Kö. 5:18, 19).
    13 Ist es nicht interessant festzustellen, wie Naaman in verhältnismäßig kurzer Zeit lernte, ‘sich mit Demut zu gürten’, und demzufolge ein Anbeter Jehovas wurde und Jehovas Gunst und Segen erlangte? Zur selben Zeit wurde indes jemand anders ichbetont und hochmütig. Wer war das?
    GECHASIS HABGIER
    14 Elisa hatte einen Diener namens Gechasi, der bei dem Gespräch zwischen Naaman und Elisa offenbar zugegen war. Gechasi war anders eingestellt als Elisa. Es wird von ihm berichtet, daß er — wahrscheinlich zu sich selbst — sagte: „Siehe, mein Herr hat Naaman, diesen Syrer, geschont, indem er aus seiner Hand das, was er gebracht hat, nicht annahm. So wahr Jehova lebt, ich will ihm nachlaufen und ihm etwas abnehmen.“ Gechasi war an materiellem Gewinn interessiert; er wollte aus der Wirksamkeit des Geistes Jehovas einen Vorteil ziehen. Er war also nicht in erster Linie auf geistige Dinge bedacht (2. Kö. 5:20).
    15 Naaman stieg von seinem Wagen herab, ging Gechasi entgegen und fragte ihn: „Steht alles gut?“ Gechasi antwortete: „Alles steht gut“, und um sein Ziel zu erreichen, brachte er dann eine Lüge vor. „Mein Herr selbst hat mich gesandt und gesagt: ,Siehe! Gerade jetzt sind zwei Jünglinge aus der Berggegend von Ephraim von den Söhnen der Propheten zu mir gekommen. Gib ihnen doch bitte ein Talent Silber und zwei Wechselkleider.‘ “ So brachte Gechasi Elisa, seinen Herrn, mit seiner Lüge in Verbindung und zog die Söhne der Propheten in seinen üblen Plan hinein (2. Kö. 5:21, 22).
    16 Naaman zeigte sich ihm gegenüber genauso freigebig, wie er sich vorher Elisa gegenüber gezeigt hatte. Er sagte: „Geh, nimm zwei Talente.“ Dann ‘drang er wiederholt’ in Gechasi, und so nahm dieser, von Habgier getrieben, die zwei Talente Silber und die zwei Wechselkleider und legte sie in seinem Hause nieder. Darauf kehrte er mit leeren Händen zu Elisa zurück. „Woher bist du gekommen, Gechasi?“ fragte ihn Elisa. Gechasi wollte die Wahrheit verschweigen, und so brachte er eine weitere Lüge vor, um die Lügen, die er Naaman gegenüber geäußert hatte, zu verheimlichen. Er erwiderte deshalb: „Dein Knecht ist überhaupt nirgends hingegangen.“ Jehova wußte aber natürlich, was Gechasi getan hatte, und so offenbarte er Elisa die ganze Sache. Elisa sagte daher zu Gechasi: „Ist nicht mein Herz selbst mitgegangen, gerade als der Mann sich umwandte, um von seinem Wagen abzusteigen, dir entgegen? Ist es eine Zeit, Silber anzunehmen oder Kleider anzunehmen oder Olivenhaine oder Weingärten oder Schafe oder Rinder oder Knechte oder Mägde?“ (2. Kö. 5:23-26).
    17 Kannst du dir vorstellen, wie schrecklich Gechasi zumute gewesen sein muß? Sein Herr wußte also genau, was er getan hatte. Stell dir auch vor, wie zornig Elisa mit Recht gewesen sein muß! Er hatte den Interessen Jehovas gedient, indem er Naaman vom Aussatz geheilt und es abgelehnt hatte, Geld als Belohnung für dieses Wunder anzunehmen. Und nun war sein Diener, der mit der ganzen Sache eigentlich nichts zu tun gehabt hatte, von Habgier getrieben, hingegangen und hatte sich unter Vorspiegelung falscher Tatsachen etwas geben lassen. Elisa sagte — offensichtlich mit der Unterstützung Jehovas — weiter zu Gechasi: „Somit wird der Aussatz Naamans dir und deinen Nachkommen auf unbestimmte Zeit anhaften.“ Und der Bericht schließt mit den Worten: „Sogleich ging er von ihm hinaus, aussätzig, weiß wie Schnee“ (2. Kö. 5:27).
    NACHAHMENSWERTE UND NICHT NACHAHMENSWERTE EIGENSCHAFTEN
    18 Werfen wir nochmals kurz einen Blick auf den soeben betrachteten Bericht aus 2. Könige, Kapitel 5. Wir haben einige auffallende Charaktereigenschaften und Neigungen verschiedener Personen kennengelernt. Es ist für uns von größtem Nutzen, einige dieser Unterschiede etwas näher zu prüfen.
    19 Denken wir an das kleine israelitische Mädchen. Es war gefangen aus Israel weggeführt worden, aber dadurch war sein Glaube an Jehova und an Jehovas Macht, durch seine treuen Diener Wunder zu wirken, nicht erschüttert worden. Elisa hatte, wie Jesus später zeigte (Luk. 4:27), in Israel nie einen Aussätzigen geheilt. Dieses kleine Mädchen hatte aber einen echten Glauben. Es hatte nicht den geringsten Zweifel; es war fest davon überzeugt, daß Naaman von Jehova erhört würde, wenn er hinginge und darum bitten würde, geheilt zu werden. Obwohl nur ein Dienstmädchen, hatte es den Mut, von seinem Glauben an Jehova Zeugnis abzulegen. Es muß dies mit Begeisterung und Überzeugung getan haben, denn seine Botschaft fand Anklang und sein Rat wurde nicht nur als eine kindliche Idee betrachtet, sondern er wurde befolgt. Auch wir sollten wie dieses ungenannte demütige Mädchen, das einen solch hervorragenden Glauben hatte, zum Nutzen aller aufrichtiggesinnten Menschen unerschrocken über die Wahrheit sprechen. Wir sollten nie davor zurückschrecken, mit einer höhergestellten Persönlichkeit über Jehova und seine Vorsätze zu sprechen, weil wir denken, wir seien nicht redegewandt genug. Wir sollten uns voll und ganz auf Jehova und auf seine Fähigkeit, uns zu leiten, verlassen (Ps. 56:11).
    20 Da war auch Elisa. Die Bibel berichtet uns ziemlich viel über diesen wunderwirkenden Diener Jehovas. Er wurde von Gott sogar dazu gebraucht, jemand von den Toten aufzuerwecken (2. Kö. 4:32-37). Doch Elisa strebte weder nach Ansehen noch nach Reichtum, sondern er hatte nur den Wunsch, Menschen zu helfen, Jehova besser kennenzulernen und seine Vorkehrungen richtig zu schätzen. Er war nicht darauf aus, sich selbst einen Namen zu machen, sondern bemühte sich, den Namen Jehovas, seines Gottes, zu verherrlichen. Wir tun gut daran, wie Elisa Jehova allem voranzustellen, unserer Liebe zu ihm den ersten Platz einzuräumen und anderen zu helfen, ihn anzurufen, damit sie gerettet werden (Matth. 22:37, 38; Röm. 10:13).
    21 Naaman war vor seiner Begegnung mit Elisa „ein tapferer, starker Mann“; dennoch lernte er, ‘sich mit Demut zu gürten’. Er erkannte, daß er in den Augen Jehovas ein Mensch war wie jeder andere, nicht jemand, der es verdient hätte, von Gottes Dienern besonders geehrt oder geachtet zu werden. Welche Freude muß er empfunden haben, als er zum siebentenmal aus dem Jordan heraufkam und sah, daß seine Haut vollständig rein war! Wie froh muß er gewesen sein, daß er sich gedemütigt und den Rat, den Elisa ihm durch einen Boten hatte zukommen lassen, befolgt hatte!
    22 Stellen wir uns auch vor, was es für einen Mann in seinem Stand bedeutete, das zu tun, was er tat! Er glaubte nicht nur den Worten eines kleinen Sklavenmädchens, das einer feindlichen Nation angehörte, sondern er mußte auch seine Götter aufgeben und damit rechnen, daß er vielleicht ihr Mißfallen erregte, ja er mußte in ein Land gehen, das mit seinem Land verfeindet war, und mußte den Propheten eines fremden Gottes darum bitten, etwas für ihn zu tun. Daß Naaman demütig wurde, führte aber nicht nur zu seiner Reinigung vom Aussatz. Es hatte noch etwas weit Besseres für ihn zur Folge. Was denn? Er wurde dadurch ein Anbeter Jehovas, ein Mensch, der den Wunsch hatte, die Gunst des einen wahren Gottes zu erlangen. Das war sicherlich eine vortreffliche Belohnung für seine Bereitschaft, sich mit Demut zu umhüllen. Auch wir können im Glauben unermeßlich gestärkt werden, wenn wir wie Naaman ‘das Kleid der Demut anlegen’ und erkennen, daß Gott den Demütigen Gunst erweist (1. Petr. 5:5, Herder-Bibel).
    23 Die andere Person, auf deren Handlungsweise wir in diesem Kapitel der Bibel aufmerksam gemacht werden, ist jemand, dessen Beispiel wir besser nicht nachahmen. Da Gechasi schon einige Zeit zusammen mit Elisa Gott diente, hatte er Gelegenheit genug gehabt, zu sehen, daß Jehova durch Elisa wirkte, und er hätte sich bewußt sein sollen, daß es ein Vorrecht war, mit Elisa zusammen zu sein. Er entwickelte aber ein Verlangen nach materiellem Reichtum. Als er sah, daß sein Herr all das Silber und die Kleider, die ihm Naaman anbot, ablehnte, übermannte ihn seine Habgier. Sein Verlangen wurde befruchtet, und dadurch wurde er veranlaßt zu sündigen (Jak. 1:14, 15). Er brachte eine frei erfundene Geschichte vor, um etwas von den materiellen Dingen zu erhalten, die Naaman wieder mit nach Hause nehmen wollte. Er ging sogar so weit, daß er seinen Herrn belog, ja in Wirklichkeit belog er Jehova, der Elisa eingesetzt hatte. Und welch unheilvolle Folgen dies für ihn hatte! Er wurde mit Aussatz geschlagen. Seine Habgier kostete ihn seine Gesundheit und das Vorrecht, zusammen mit Elisa Jehova zu dienen. Wir können aus diesem Beispiel lernen, wie verhängnisvoll sich Habgier und Selbstvergötterung auswirken können. Es zeigt, daß es sehr gefährlich ist, aus dem Dienst Jehovas persönlichen Nutzen ziehen zu wollen, und daß wir uns deshalb davor hüten sollten, ein solches Verlangen in uns aufkommen zu lassen. (Vergleiche Johannes 12:4-6.)

  30. Thomasam 24. Juni 2010 um 18:54 Link zum Kommentar

    2.Könige 7-10
    Zitate von J.N.Darby


    Kapitel 7
    Die Ungerechtigkeit Israels führt wiederum die ganze Nation in Bedrängnis, und Samaria wird von einer Hungersnot heimgesucht. Das Gericht erzeugt eine Empörung wider das Zeugnis Jehovas, denn obwohl Joram dem Baal nicht huldigte, war sein Herz unverändert. Dann kommt die Verzweiflung, die es als nutzlos erachtet, noch länger auf Jehova zu harren. Dies ist das Ergebnis des Bekennens des Namens Jehovas, wenn kein Glaube an Ihn da ist. So war es bei Israel in der Wüste: „Weshalb hat Jehova uns hierher gebracht, um Sein ganzes Volk zu vernichten?”
    Elisa erscheint hier wieder als ein Erretter, oder wenigstens, daß er die Errettung Jehovas verkündigt. Der Unglaube des Anführers des Königs, der diese Rettung für unmöglich hielt, wird in dem Augenblick bestraft, wo er den Überfluß sieht. Wenn dem Menschen alles unmöglich ist, schaltet Sich Jehova ein, und in einem Augenblick ist der ganze Schauplatz verändert.

    Kapitel 8
    Die Geschichte des Weibes, dessen Sohn Elisa wieder zum Leben erweckt hatte, gibt uns ein kleines Bild von dem Handeln Gottes mit Israel. Nach dem Beschluß Jehovas wird Israel viele Jahre hindurch von allem beraubt; doch hat Gott alles für sie aufbewahrt, und am Tage der Segnung wird ihnen alles zurückerstattet, und sie werden den Ertrag ihrer Jahre der Bedrängnis doppelt empfangen. Es ist der ins Leben zurückgebrachte Sohn, der den Segen bringt.
    Nichtsdestoweniger vollziehen sich die Gerichte Gottes. Elisa geht nach Damaskus, und Hasael, die Geißel Jehovas, um Sein Volk zu züchtigen, wird auf den Thron Syriens gesetzt. Andererseits wird Elisa durch die Nationen anerkannt. Der Geist Gottes vermerkt die Folgen des Bündnisses Judas mit Israel; mit dieser Ausnahme aber ist Juda zeitweilig außer Sicht.

    Kapitel 9
    In Kapitel 9 beginnt das Gericht über das Haus Ahabs. Der, welcher es vollzieht, beseitigt dabei nicht die Geißel, die Gott in der Person Hasaels über Israel aufgerichtet hatte. Durch Jehu richtet Gott das Haus Ahabs; Israel wurde aber von den Syrern bedrängt, und ihr Land wurde von ihnen während der ganzen Regierungszeit Jehus überrannt. Jehu ging weiter als Joram, indem er Baal und seine Anbetung zu derselben Zeit vernichtete wie das Haus Ahabs; er kehrte aber nicht zu Jehova zurück. Er sah die Torheit des Götzendienstes ein, energisch und ehrgeizig, wie er war, lagen seine Interessen auf der anderen Seite. Als der Prophet des Herrn ihm den nahen Besitz des Thrones verkündigt, hört er auf ihn. Vielleicht aufrichtig in seiner Überzeugung, daß Jehova Gott war, war er durchaus bereit, Ihm Ehre zu erweisen, wenn sein Vorteil mit dieser Überzeugung übereinstimmte. Er entfaltete seine ganze Energie beim Vollbringen des Werkes, dem er sich ergeben hatte. Die Religion Ahabs hatte für ihn keinen Reiz. Er hatte die Macht des Zeugnisses Elias in seinem Gewissen gespürt, und er verstand, daß es unsinnig war, wider Jehova zu streiten, für den er Partei ergriffen hatte. Das, was er für Jehova tat, tat er seiner gewohnten Energie gemäß gut.
    Nichtsdestoweniger entbehrt seine Rache der Furcht Jehovas, sie ist fleischlich (siehe Hos 1, 4). Gleichzeitig waren die goldenen Kälber, als das Heiligtum des Königreichs, mit dessen Entstehung sie verbunden waren, noch da, und dessen Volksreligion sie waren. Jehu mochte daran nicht rühren. Gott erkennt einen Eifer an, der das Böse aufrichtig gerichtet hatte, denn es handelte sich hier um Seine Regierung nach außen hin, und nicht um die Beurteilung der Geheimnisse des Herzens; tatsächlich handelte Jehu treu, indem er Baal mit Stumpf und Stiel ausrottete.
    Somit erschlägt er den König von Juda, der ein Bundesgenosse des Bösen war, wie auch die königliche Familie von Juda, die gekommen war, um die von Israel zu besuchen. Alles fällt vor seinem rächenden Schwert, und die Worte Elias, des Knechtes Jehovas, werden erfüllt. Somit ist es Elisa, der die Funktion Elias an dessen Statt erfüllt, indem er prophetisch Hasael und Jehu salbt, jedoch nicht eigenhändig

    Im Wachtturm vom 15.September 1978

    Götzendienst — der Untergang der israelitischen Königreiche
    DAS Zehnstämmereich Israel hatte einen schlechten Anfang, als Jerobeam, sein erster König, die Kälberanbetung einführte. Dieser Götzendienst wurde nie mehr abgeschafft und führte schließlich dazu, daß Jehova das nördliche Königreich durch die Assyrer vernichten ließ. Die Bevölkerung des Zweistämmereiches zog aus diesem warnenden Beispiel keine Lehre, sondern verfiel ebenfalls dem Götzendienst. Jehova entzog daher der Nation seinen Segen. Die Hauptstadt wurde schließlich mit ihrem herrlichen Tempel, der von König Salomo erbaut worden war, in Trümmer gelegt. Das 2. Buch der Könige führt den in 1. Könige begonnenen Bericht fort und macht deutlich, daß die Israeliten das Unheil hätten vermeiden können, wenn sie auf die Worte der Propheten gehört hätten.
    Zu den bedeutenden Propheten im nördlichen Königreich gehörten Elia und Elisa. Als Elia auf übernatürliche Weise vom Schauplatz hinweggenommen wurde, führte Elisa Elias Auftrag weiter aus. Eines der besonderen Merkmale dieses Auftrages bestand in der Salbung des Königs Jehu. Nachdem Elisa einen seiner Diener gesandt hatte, um diese Salbung auszuführen, verlor Jehu keine Zeit, um Jehovas Rache an dem götzendienerischen Haus Ahabs einschließlich der bösen Isebel zu vollstrecken.
    Als nächstes machte sich Jehu daran, die Baalsanbetung aus seinem Reich auszurotten. Er gab sich den Anschein, die Baalsanbetung noch mehr zu fördern als Ahab, und ließ im Hause des Baals alle Götzendiener zusammenkommen. Nachdem sich Jehu vergewissert hatte, daß kein einziger Anbeter Jehovas unter ihnen war, befahl er seinen Männern, die versammelten Götzendiener umzubringen. Wegen dieses positiven Vorgehens wurde Jehu versichert, daß ihm vier Generationen seiner Söhne als Könige folgen würden. Diese waren Jehoachas, Joas, Jerobeam II. und Sacharja.
    Allerdings rottete Jehu die Kälberanbetung nicht aus. Die Bibel berichtet: „Jehu selbst gab nicht acht, mit seinem ganzen Herzen in dem Gesetz Jehovas, des Gottes Israels, zu wandeln. Er wich nicht von den Sünden Jerobeams ab, mit denen er Israel veranlaßte zu sündigen“ (2. Kö. 10:31).
    Weder einer der Nachkommen Jehus noch irgendein anderer späterer Herrscher im Zehnstämmereich unternahm etwas, um die Kälberanbetung abzuschaffen. In 2. Könige wird folgendes über die Situation und ihren Ausgang berichtet: „Die Söhne Israels wandelten dann in allen Sünden Jerobeams, die er begangen hatte. Sie wichen nicht davon, bis Jehova Israel aus seinen Augen entfernte, so, wie er durch alle seine Knechte, die Propheten, geredet hatte. So ging Israel von seinem eigenen Boden weg ins Exil nach Assyrien, bis auf diesen Tag“ (17:22, 23). Elia und Elisa waren nicht die einzigen Propheten, die die Israeliten gewarnt hatten. Auch Michaja, Jona, Oded, Hosea, Amos und Micha gehörten unter anderem zu ihnen. Doch das Volk hatte den Propheten, die es zur Reue gemahnt hatten, keine Aufmerksamkeit geschenkt.
    Im Zweistämmereich war es nicht viel besser. Trotz der vorzüglichen Bemühungen guter Herrscher wie Josaphat und Hiskia verfielen die Israeliten immer wieder dem Götzendienst. Hiskias eigener Sohn, Manasse, belebte den Götzendienst erneut. Während Manasses Herrschaft entartete das Volk durch seine götzendienerischen Bräuche so sehr, daß spätere Versuche, die Situation zu wenden, wenig Erfolg hatten. Die Israeliten führten einen schlechteren Wandel als die Kanaaniter, die sie enteignet hatten. Manasse ging in der falschen Anbetung führend voran. Er ließ seinen eigenen Sohn durch das Feuer gehen, trieb Magie, bediente sich der Wahrsagerei und förderte den Spiritismus. Außerdem vergoß er viel unschuldiges Blut.
    Selbst der während der Herrschaft Josias, des Enkels Manasses, eingeleitete durchgreifende Feldzug gegen den Götzendienst konnte für das Zweistämmereich das Unheil nicht mehr abwenden. Josia selbst starb in der Schlacht, als er bei Megiddo versuchte, die ägyptischen Heere zurückzuschlagen. Die letzten vier Könige von Juda — Jehoachas, Jojakim, Jojachin und Zedekia — ahmten den treuen König Josia nicht nach. Sie alle waren Götzendiener und schlechte Herrscher. Weil die Regenten und ihre Untertanen nicht auf die Propheten hörten und den Götzendienst nicht aufgaben, wurde Jerusalem schließlich zerstört, und das Land Juda wurde zu einer Öde.
    Gottes Standpunkt zum Götzendienst hat sich seit der Zeit, als das Buch 2. Könige (vermutlich von dem Propheten Jeremia) aufgezeichnet wurde, nicht geändert. Götzendiener können nicht hoffen, Gottes Urteilsvollstreckung zu entgehen. Daher sollten wir den Rat der Bibel befolgen: „Flieht vor dem Götzendienst“ (1. Kor. 10:14).

    Im Wachtturm hiess es vor einigen Jahren:

    DIE heutige religiöse Lage erfordert, daß wir zeigen, was tatsächlich in unserem Herzen ist. Lieben wir Jehova und seine Wege wirklich? Gleichen wir seinem Sohn, Jesus Christus, von dem gesagt wurde: „Du hast Gerechtigkeit geliebt, und du hast Gesetzlosigkeit gehaßt.“ (Hebräer 1:9)? Sind wir bereit, dies offen zum Ausdruck zu bringen, so daß andere wissen können, wo wir stehen? Der Bibelbericht über Jehu und Jonadab, den Sohn Rechabs, hilft uns, unsere Stellung zu überprüfen.
    2 Im 10. Jahrhundert v. u. Z. wurde Jehu zum König über das Zehnstämmereich Israel gesalbt, dessen Hauptstadt Samaria war. Er wurde beauftragt, alle zu vernichten, die zu dem bösen Haus Ahabs gehörten, auch Isebel, die in Israel den Baalskult gefördert und die versucht hatte, die Anbetung Jehovas auszurotten. Jonadab, ein Keniter (also kein Israelit), wußte zweifellos von Jehus Auftrag, als er ihm entgegenging, um sich mit ihm zu treffen. Doch wie stark war Jonadabs Liebe zu Jehova? Würde er offen zu erkennen geben, daß er fest davon überzeugt war, daß nur Jehova, der wahre Gott, angebetet werden sollte?
    „IST DEIN HERZ REDLICH MIT MIR?“
    3 Nachdem sich die beiden Männer begrüßt hatten, forderte Jehu Jonadab auf, deutlich Stellung zu beziehen. „Ist dein Herz redlich mit mir, so wie mein eigenes Herz mit deinem Herzen?“ fragte Jehu. Ohne zu zögern, antwortete Jonadab: „Es ist’s.“ „Wenn es so ist, dann gib mir deine Hand“, entgegnete Jehu. So ließ er Jonadab zu sich in seinen Wagen steigen und sagte: „Geh doch mit mir und sieh, daß ich keine Rivalität gegenüber Jehova dulde.“ Jonadab hielt sich nicht furchtsam zurück (2. Könige 10:15, 16; 5. Mose 6:13-15).
    4 In Samaria angekommen, sorgte Jehu dafür, daß sich alle Baalsanbeter deutlich zu erkennen gaben. Die Propheten, die Priester und alle Anbeter Baals wurden zu einem großen Schlachtopfer im Hause Baals zusammengerufen. Es wurde ihnen mitgeteilt, daß jeder, der nicht erscheine, das Leben verwirke. Jehu gab die Anweisung, für alle Baalsanbeter bestimmte Kleider herauszubringen, damit sie deutlich zu erkennen seien. Jeder, der behauptete, auch Jehova anzubeten, mußte so zeigen, wem er wirklich diente. Es schien für Baal und für Satan, den falschen Gott, den Baal in Wirklichkeit darstellte, eine große Stunde zu sein.
    5 Für Anbeter Jehovas war dort kein Platz. Es wurde eine sorgfältige Suche angestellt, um sicherzustellen, daß nur Baalsanbeter anwesend waren. Dann begann die Zeremonie. Unterdessen standen draußen Jehus Männer bereit, und auf sein Zeichen hin traten sie in Aktion. „Schlagt sie nieder! Laßt keinen einzigen hinausgehen“, gebot er. Jeder Baalsanbeter wurde getötet. Das Haus Baals wurde niedergerissen. „So vertilgte Jehu den Baal aus Israel.“ Jonadab war an Jehus Seite und wurde Zeuge dieser Ereignisse (2. Könige 10:18-28). Wie reagierst du persönlich, wenn du liest, was damals geschah? Keiner von uns freut sich über den Tod anderer, nicht einmal über den Tod böser Menschen. Doch verstehen wir, weshalb dies nötig war und weshalb es in der Bibel für uns aufgezeichnet wurde? (Vergleiche Hesekiel 33:11.)
    6 Dieser Bericht gibt uns nicht das Recht, Gebäude zu zerstören, die religiösen Gruppen gehören, oder Menschen umzubringen, die sich der falschen Anbetung geweiht haben. Jehova hat nicht seine neuzeitlichen Zeugen, sondern den verherrlichten Jesus Christus als den größeren Jehu beauftragt, seine gerechten Gerichte zu vollstrecken. Der himmlische König wird die Vernichtung des Weltreiches der falschen Religion dadurch zustande bringen, daß er den vereinten politischen Mächten gestattet, ihren Haß gegenüber Babylon der Großen zum Ausdruck zu bringen (Offenbarung 6:2; 17:16; 19:1, 2). Als Jesus auf der Erde lebte, lehnte er es ab, auch nur einen Akt der Anbetung zu vollbringen, der den Teufel geehrt hätte. Er verurteilte es, das Wort Jehovas um menschlicher Überlieferungen willen außer acht zu lassen und die Anbetung Gottes für kommerziellen Gewinn zu nutzen. Er duldete keine Rivalität gegenüber Jehova (Lukas 4:5-8; Matthäus 15:3-9; 21:12, 13).
    7 Warum läßt denn Christus, der jetzt inmitten seiner Feinde herrscht, zu, daß der neuzeitliche Baalskult blüht und gedeiht? Warum läßt er zu, daß Menschen anscheinend ungestraft den Gott dieses Systems der Dinge ehren, indem sie Jehovas Anforderungen außer acht lassen? Weshalb duldet er es, daß sie so handeln, als hätte Gott nichts gegen ihre Unsittlichkeit, gegen die materialistische Lebensweise, die sie verherrlichen, gegen die spiritistischen Bräuche, die sie pflegen, während sie vorgeben, Christen zu sein, und gegen die babylonischen Lehren, die sie verkündigen, als seien sie das Wort Gottes? Das Drama aus alter Zeit läßt erkennen, daß er dies tut, um Menschen auf die Probe zu stellen, um sie offen zum Ausdruck bringen zu lassen, wen sie anbeten und ob sie somit verdienen, gerettet oder hingerichtet zu werden.
    8 Wie hast du dich entschieden? Hast du alle Praktiken aufgegeben, die dich als Anhänger des neuzeitlichen Baalskults ausweisen könnten? Hast du dich von der Welt getrennt und als ein wahrer Anbeter Jehovas Stellung bezogen?

  31. Thomasam 25. Juni 2010 um 18:54 Link zum Kommentar

    2.Könige 11-14
    Zitate von J.N.Darby


    In Kapitel 11 fällt das Gericht Gottes auf die Familie, die Israel und sogar auch Juda verderbt hatte. Die Tochter des Hauses Ahabs, Athalja, die den Thron Judas widerrechtlich an sich reißt, wird durch die Treue des Hohenpriesters, dessen Weib einen der Nachkommen Davids bewahrt hatte, abgeschnitten.
    Nichtsdestoweniger ist kein wahrer Eifer für Jehova da. Die Priester bewahren das Geld für sich, mit dem sie das Baufällige des Hauses Jehovas auszubessern willens waren, bis der König sich einschaltet, um die Dinge zu ordnen.
    Da das Haus Jehus in den Fußstapfen Jerobeams, des Sohnes Nebats, wandelte, war es kein Schutz für Israel wider Hasael. Doch das Mitleid Jehovas erweckte einen Befreier. In Seinem mitleidigen Herzen war noch Raum für Langmut gegenüber Seinem Volk. Auf dem Sterbebett stellte Elisa den König auf den Weg der Befreiung, sein Herz war aber unfähig, diese in ihrem vollen Ausmaß zu erfassen. Doch wurden die Syrer während der Regierungszeit des Joas in ihr eigenes Land zurückgetrieben, und Joas, obwohl er auf den bösen Wegen des Sohnes Nebats wandelte, konnte alle ursprünglichen Besitztümer von Juda zurückbringen; denn Gott erbarmte sich Israels, und Er hatte gesehen, daß ihre Bedrückung sehr bitter war.
    Wehe! Wenn nicht der Glaube des Volkes Gottes die Quelle ihrer Kraft bildet, so macht ein vernichteter Feind nur einem anderen Raum. Bald erscheint der Assyrer auf dem Schauplatz. Als Elisa tot war, verlor Israel die letzte Verbindung mit Gott und fiel bald der Anarchie und dem Verfall anheim. Der Assyrer fällt in das Land ein. In einem Bündnis mit dem König von Syrien macht Israel die letzten Anstrengungen wider Juda. Ein trauriges Bild des Volkes Gottes! Das Bündnis zwischen Syrien und Israel bringt die Untreue des Königs von Juda an den Tag und verwickelt ihn in die Fallstricke der Assyrer.
    Schon tot, gibt Elisa einer Leiche, die wegen eines Einfalls der Moabiter eilig begraben wurde, das Leben wieder. Bis zum Schluß ist seine Geschichte mit dem Merkmal der Kraft des Lebens geprägt Um diesen ganzen Teil der Geschichte, die wir betrachten, zu verstehen, müssen die Propheten Hosea und Amos gelesen werden, und auch Jesaja 7; 8 (vgl. Hos 5, 13; 8, 4; 11, 5; Amos 5, 27; und auch Amos 5, 25. 26; Hosea 13, 10. 11); um aber das Handeln Gottes gut zu verstehen, sollten diese ganzen Weissagungen gelesen werden. Ich habe nur Schriftstellen angeführt, die die Verbindung mit der Geschichte kennzeichnen; aber der innere Zustand des Volkes wird viel mehr in den Propheten als in den Büchern gesehen, die uns betreffs seiner öffentlichen Geschichte unterweisen. . Diese Auferweckung, die durch die Berührung mit den Gebeinen Elisas bewirkt wird, scheint nur die trostreiche Unterweisung zu geben, daß, während er scheinbar für Israel verloren ist, der wahre Prophet noch immer das Gefäß und der Hüter aller ihrer Hoffnungen ist, und daß Er Israel, wenn es tot und vergessen sein wird, wie es hier der Fall war, nach alledem auf eine ebenso unerwartete wie machtvolle Weise zum Leben wiederherstellen wird.

  32. Thomasam 1. Juli 2010 um 00:54 Link zum Kommentar

    2.Könige 15-17
    Zitate von J.N.Darby


    Jetzt kommen wir zu der Verbindung Judas mit dem Assyrer, die die Frucht der inneren Sittenverderbnis der früheren war.
    Ahas ergab sich dem schlimmsten Götzendienst. Er ist der weltlichen Weisheit voll und sucht in der neuen Macht Assyriens eine Stütze gegen naheliegende Feinde, und es gelingt ihm zu seinem Verderben. Hier sehen wir wieder die Nichtigkeit des Hohenpriesters vor dem König. Anscheinend hatte das Volk sein Vertrauen zum Hause Davids verloren, wie letzteres sein Vertrauen auf die Treue und Güte des Herrn verloren hatte.

    Obwohl Hosea weniger böse war als seine Vorgänger, schließt er die Liste der Könige ab, die die Geduld Gottes in Israel getragen hatte. Gott gedachte Seines Volkes, jetzt aber gab es für sie keine Hoffnung mehr. Sie taugten nicht einmal mehr dazu, ein Gefäß der Auswahl Gottes zu sein, der Er Sich kundgetan hatte. Als er dem König von Assyrien unterworfen war, hatte Hosea von Ägypten Hilfe zu erlangen gesucht. Nachdem der König von Assyrien ihn ins Gefängnis gesperrt hatte, konnten sich Samaria und ganz Israel nicht lange widersetzen. Das Volk Gottes wird in die Gefangenschaft weggeführt und unter die Städte Assyriens und Mediens zerstreut; und das Land, das Jehova gehörte und das Israel zum

    Besitztum gegeben worden war, wird von Fremden bevölkert, die der König von Assyrien hierher gesandt hatte.

    Im Wachtturm von 1981 hieß es

    Wie in der Bibel berichtet wird, hatte Hoschea eine Verschwörung gegen Pekach angezettelt, „und er begann an seiner Statt zu regieren im zwanzigsten Jahre Jothams, des Sohnes Usijas“ (2. Kö. 15:30). Mit dem 20. Jahr ist wahrscheinlich die Periode gemeint, die vergangen war, nachdem Jotham König geworden war, denn die eigentliche Herrschaft Jothams dauerte nur 16 Jahre (2. Kö. 15:32, 33).
    Obwohl Hoschea seine Regierung im vierten Jahr des Ahas, des Nachfolgers Jothams, angetreten hatte, erkannte man ihn wahrscheinlich erst einige Jahre später völlig als König über Israel an. Gemäß 2. Könige 17:1 wurde Hoschea im zwölften Jahr des Ahas König. Die Annalen von Tiglath-Pileser III. lassen möglicherweise den Grund dafür erkennen. Auf dem Fragment einer Inschrift über die Herrschaft dieses Monarchen ist zu lesen: „. . . die Gesamtheit seiner Leute [nebst ihrem Besitze] führte ich nach Assyrien. Da sie Paqaha [„Péqach“, siehe Fußnote], ihren König, gestürzt hatten, setzte ich Ausi’ [„Hoschéa‛ “, siehe Fußnote] [zur Herrschaft] über sie“ (H. Greßmann, „Altorientalische Texte zum Alten Testament“, 1926, S. 348). Es kann also gut sein, daß Hoschea seine Herrschaft über Israel von der Hauptstadt Samaria aus mit der Unterstützung der Assyrer festigte.

  33. Thomasam 6. Juli 2010 um 16:59 Link zum Kommentar

    2.Könige 18-19
    Zitate von J.N.Darby


    Kapitel 18 bringt uns zu einem ganz anderen Gegenstand, nämlich zu den Beziehungen Judas mit den Assyrern, die durch ihre Treulosigkeit ihre Bedränger geworden waren; und auch zu ihren Beziehungen zu Babylon.

    Um Sein Handeln mit Seinem Volke in seinem wahren Lichte zu zeigen, erweckt Gott einen treuen König, der sich dadurch auszeichnete, daß er sein Vertrauen auf Jehova setzt, wie es kein König seit David bis zu diesem Zeitabschnitt getan hatte, und wie es keiner nach ihm bis zur Gefangenschaft tat 1 Wir werden nachher sehen, wodurch Josia gekennzeichnet wurde. .

    Das was im Blick auf die eherne Schlange geschah, zeigt uns die Neigung des Herzens zum Götzendienst. Wie viele Dinge, an denen der Mensch immer noch auf eine fleischliche Weise hängt, bleiben inmitten so vieler Segnungen und Züchtigungen verborgen! Das lehrt uns auch, wie nahe – für Herzen wie die unsrigen – das Gedenken an die Segnung dem Götzendienst an den Symbolen der Segnung kommt. Der Glaube entledigt sich dieser Dinge, denn Gott hatte die eherne Schlange nicht als ein Zeichen des Gedenkens nach der Heilung gegeben, sondern um zu heilen. Der Mensch verwahrte sie nach durchaus natürlichen Gefühlen; das ist aber nicht aus Gott, und sie wurde bald zum Werkzeug Satans.

    Hiskia schlägt die Philister, jene inneren und beständigen Feinde des Volkes Gottes, und in einem großen Maße unterwirft er sie.

    Danach geschieht es, daß der König von Assyrien heraufzieht.

    Der König von Assyrien hatte Israel gefangen weggeführt. Sein Nachkomme sucht Juda gleicherweise zu erobern. Nach dem Ausspruch des Propheten reichten die Wasser des Stromes bis zum Halse. Die Macht der verbündeten Könige von Israel und Syrien scheint für das Volk von Juda eine gewisse Anziehungskraft gehabt zu haben; andererseits verachteten sie die Schwachheit des Hauses Davids, denn sie hatten Gott wenig in ihren Gedanken. In diesem Bündnis, das scheinbar von dem Volke von Juda und Jerusalem begünstigt wurde, hatten sie vor, das Haus Davids zugunsten des Sohnes Tabeels beiseite zu setzen. Hier gab es augenscheinlich einerseits einen gut durchdachten Plan, und andererseits eine drohende Gefahr. Das waren aber nicht Gottes Gedanken. In Seiner Barmherzigkeit wollte Er noch nicht die Leuchte des Hauses Davids auslöschen. Er sendet die Verheißung Immanuels und ermahnt den Überrest, ihr Vertrauen auf Jehova Selbst zu setzen.

    Wir werden dies eingehender erforschen, wenn wir die Weissagung Jesajas betrachten. Ich erwähne es jetzt nur, um die Geschichte zu erläutern und den Zustand des Volkes darzustellen. Ahas, der nicht auf Jehova vertraute, war das Werkzeug zur Erfüllung Seiner Vorsätze; der Assyrer aber, auf dessen Macht er vertraute, wurde durch ihn zur Geißel Judas.

    Um aber Jerusalem und Juda immer noch zu segnen und zu bewahren, erweckt Gott Hiskia, einen gottseligen und treuen König, der seine Zuversicht auf Jehova setzte. Hiskia ist nicht imstande, Sanherib zurückzuhalten, so daß dem Volk hart zugesetzt wird. Er unterwirft sich Sanherib, und bietet an, alles was er fordert zu bezahlen; ob nun die Mittel des Königs unzureichend waren oder ob der König von Assyrien, nachdem er das ihm von Hiskia gesandte Geschenk empfangen hatte, seine Verpflichtung nicht erfüllte (vgl. Jes. 33), Sanherib macht sich die augenscheinliche Schwäche des Königs zunutze, fordert vom König und vom Königreich eine vollständige Unterwerfung und fordert die Bewohner Jerusalems auf, aus der Stadt herauszukommen und sich unter sein Kommando zu stellen.

    Wir sehen aber, daß sich Sanherib, obwohl er Jehova lästert, dessen bewußt ist, daß er sich in der Gegenwart eines Grundsatzes und einer Macht befindet, die er nicht begreift. Das Volk, das dem Befehle des Königs gehorcht, gibt ihm keine Antwort. Durch die Kunde von einem Angriff des Königs von Äthiopien anderswohin abgelenkt, wiederholt er in einem Briefe seine Lästerungen und Beleidigungen. Hiskia breitet alle diese Dinge vor Jehova aus und sucht Seine Antwort durch den Propheten Jesaja. In derselben Nacht schlägt Gott das Heer der Assyrer. Sanherib kehrt in sein Land zurück und stirbt dort durch die Hand seiner eigenen Söhne.

    Im Wachtturm von 1981 hieß es

    „Im vierzehnten Jahr des Königs Hiskia kam Sanherib, der König von Assyrien, wider all die befestigten Städte von Juda herauf.“ „So kamen die Diener des Königs Hiskia zu Jesaja herein. Dann sprach Jesaja zu ihnen: ,Dies solltet ihr zu eurem Herrn sagen: „Dies ist, was Jehova gesagt hat: ‚Fürchte dich nicht wegen der Worte, die du gehört hast, mit denen die Bediensteten des Königs von Assyrien schimpflich von mir redeten. Siehe, ich lege einen Geist in ihn, und er soll einen Bericht hören und in sein eigenes Land zurückkehren; und ich werde ihn bestimmt durch das Schwert in seinem eigenen Land fallen lassen.‘ “ ‘ “ (Diese Prophezeiung wurde im vierzehnten Jahr des Königs Hiskia geäußert, der 745 v. u. Z. zu regieren begann. Sie erfüllte sich, als Gottes Engel 185 000 Männer vom Heer Sanheribs tötete und ihn nach Ninive zurücksandte, wo er später von seinen eigenen Söhnen, Adrammelech und Sarezer, umgebracht wurde. „Der Tod Sanheribs durch die Hand von Meuchelmördern, auf den in der Bibel [II. Könige 19:37] Bezug genommen wird, ist aus assyrischen Urkunden bekannt“ [The Bible and Archaeology (Die Bibel und die Archäologie), Grand Rapids (Michigan), 1962, J. A. Thompson, S. 145].)

    Gibt es irgendeinen Grund, sich zu fürchten, wenn man den Allmächtigen auf seiner Seite hat? Jehova kann zu jeder Zeit eingreifen, wenn er will – und diejenigen retten, die er beschützen möchte, weil sie ihn dienen.

  34. Juleam 26. Juni 2011 um 09:39 Link zum Kommentar

    2. Könige 1 – 3

    2. Könige 1:2

    Damals fiel Ahasja durch das Gitter in seinem Dachgemach, das in Samaria war, und wurde krank. Daher entsandte er Boten und sprach zu ihnen: „Geht, befragt Baal-Sebub, den Gott von Ekron, ob ich von dieser Krankheit wieder aufleben werde.“

    warum will er einen anderen befragen und nicht Jehova? War er denn nicht ein Anbeter Jehovas?

    Jehova konnte dies ebenso wenig verstehen

    Verse 3 und 4

    Was den Engel Jehovas betrifft, er redete zu Elia, dem Tischbiter: „Mache dich auf, geh hinauf, den Boten des Königs von Samaria entgegen, und sprich zu ihnen: ‚Ist es, weil gar kein Gott in Israel ist, daß ihr hingeht, Baal-Sebub, den Gott von Ekron, zu befragen? 4 Darum also hat Jehova dies gesagt: „Von dem Ruhebett, das du bestiegen hast, wirst du nicht herunterkommen, denn du wirst ganz bestimmt sterben.“ ‘ “

  35. Juleam 26. Juni 2011 um 09:43 Link zum Kommentar

    2. Könige 1:9-12

    9 Und er sandte dann einen Obersten über fünfzig mit seinen fünfzig zu ihm. Als dieser zu ihm hinaufging, da saß er auf dem Gipfel des Berges. Er redete nun zu ihm: „Mann des [wahren] Gottes, der König selbst hat geredet: ‚Komm doch herab.‘ “ 10 Aber Elia antwortete und redete zu dem Obersten über die Fünfzigschaft: „Nun, wenn ich ein Mann Gottes bin, so möge Feuer aus den Himmeln herabkommen und dich und deine fünfzig fressen.“ Und Feuer kam dann aus den Himmeln herab und fraß ihn und seine fünfzig.

    11 Da sandte er abermals einen anderen Obersten über fünfzig mit seinen fünfzig zu ihm. Er seinerseits antwortete und redete zu ihm: „Mann des [wahren] Gottes, dies ist, was der König gesprochen hat: ‚Komm doch eilends herab.‘ “ 12 Aber Elia antwortete und redete zu ihnen: „Wenn ich ein Mann des [wahren] Gottes bin, so möge Feuer aus den Himmeln herabkommen und dich und deine fünfzig fressen.“ Und Feuer Gottes kam dann aus den Himmeln herab und fraß ihn und seine fünfzig.

    warum diese heftige Reaktion von Elia?

    Ok, der König wollte zuerst eine andere Gottheit befragen, aber dann hatte er sich ja besonnen und nun schickte er Leute, die ihn befragen sollten, damit er seinerseits den wahren Gott befragt.

    Warum also diese heftige Reaktion?

    Warum vernichtete er diese Männer? Konnten sie dafür, dass der König zuvor anders dachte? Waren sie denn nicht nur seine Gefolgsleute, diesmal sogar mit dem richtigen Auftrag unterwegs?

  36. Juleam 26. Juni 2011 um 09:47 Link zum Kommentar

    2. Könige 1:13-15

    Und er sandte daraufhin noch einen dritten Obersten über fünfzig und seine fünfzig hin. Aber der dritte Oberste über fünfzig ging hinauf und kam und beugte sich vor Elia auf seine Knie nieder und begann ihn um Gunst anzuflehen und zu ihm zu reden: „Mann des [wahren] Gottes, laß bitte meine Seele und die Seele dieser deiner fünfzig Knechte kostbar sein in deinen Augen. 14 Siehe, Feuer ist aus den Himmeln herabgekommen und hat dann die beiden vorigen Obersten über fünfzig und ihre Fünfzigschaften gefressen, jetzt aber laß meine Seele kostbar sein in deinen Augen.“

    15 Darauf redete der Engel Jehovas zu Elia: „Geh mit ihm hinab. Fürchte dich nicht vor ihm.“ Da stand er auf und ging mit ihm hinab zum König.

    was war bei diesem Mann hier anders?

    Warum wurde dieser nicht vernichtet? Warum hörte er diesem zu?

    Die Worte des Engels Jehovas legen nahe, dass Jehova ebenso dachte? Warum?

    War es, weil er sich demütigte, zu Jehova hinaufging, sich vor ihm niederbeugte und ihn um Gunst anflehte?

  37. Juleam 26. Juni 2011 um 09:49 Link zum Kommentar

    2. Könige 2:2

    Und Elia begann zu Elisa zu sagen: „Bleib bitte hier, denn Jehova selbst hat mich bis nach Bethel hin gesandt.“ Aber Elisa sprach: „So wahr Jehova lebt und so wahr deine Seele lebt, ich will dich nicht verlassen.“ So gingen sie nach Bethel hinab.

    diese Begebenheit erinnert mich stark an die Geschichte mit Ruth und Noomi. Auch Noomi legte Ruth nahe, bei ihrem Volk zu bleiben und auch diese antwortete, dass sie sie nicht verlassen wolle.

    Zufall?

  38. Juleam 26. Juni 2011 um 09:52 Link zum Kommentar

    2. Könige 3-7

    So gingen sie nach Bethel hinab. 3 Dann kamen die Söhne der Propheten, die in Bethel waren, zu Elisa heraus und sagten zu ihm: „Weißt du wirklich, daß heute Jehova deinen Herrn aus der Stellung als Haupt über dir hinwegnimmt?“ Darauf sprach er: „Auch ich weiß es wohl. Schweigt.“

    4 Elia sagte nun zu ihm: „Elisa, bleib bitte hier, denn Jehova selbst hat mich nach Jericho gesandt.“ Er aber sprach: „So wahr Jehova lebt und so wahr deine Seele lebt, ich will dich nicht verlassen.“ So kamen sie dann nach Jericho. 5 Da näherten sich die Söhne der Propheten, die in Jericho waren, Elisa und sagten zu ihm: „Weißt du wirklich, daß heute Jehova deinen Herrn aus der Stellung als Haupt über dir hinwegnimmt?“ Darauf sprach er: „Auch ich weiß es wohl. Schweigt.“

    6 Elia sagte nun zu ihm: „Bleib bitte hier, denn Jehova selbst hat mich an den Jordan gesandt.“ Er aber sprach: „So wahr Jehova lebt und so wahr deine Seele lebt, ich will dich nicht verlassen.“ So gingen sie beide weiter. 7 Und da waren fünfzig Männer von den Söhnen der Propheten, die hingingen und in Sichtweite in einiger Entfernung stehenblieben; sie beide aber, sie standen am Jordan.

    warum zog er mit Elisa von Ort zu Ort? Welchen Sinn machte dies?

    Für mich entsteht hier der Eindruck, dass Elia versuchte, Elisa doch noch abzuschütteln.

    Oder wollte er damit prüfen, ob es Elisa wirklich ernst meinte?

  39. Juleam 26. Juni 2011 um 09:55 Link zum Kommentar

    2. Könige 2:9

    Und es geschah, sobald sie hinübergegangen waren, daß Elia seinerseits zu Elisa sagte: „Erbitte, was ich für dich tun sollte, bevor ich von dir genommen werde.“ Hierauf sprach Elisa: „Daß mir bitte zwei Anteile an deinem Geist zukommen mögen.“

    diese Situation hier erinnert mich sehr stark an Salomo und Jehova. Jehova sagte ihm, er habe einen Wunsch frei und Salomo wählte Weisheit.

    Auch Elisa hätte hier um alles Mögliche bitten können, statt dessen bat er ihn darum, dass er wenigstens ansatzweise so viel Geist Gottes haben möchte, wie Elia ihn hatte.

    Sicherlich blickte Jehova hier ebenso voller Stolz und Liebe auf Elisa, wie er es seinerzeit auf Salomo getan hatte

  40. Juleam 26. Juni 2011 um 09:59 Link zum Kommentar

    2. Könige 2:16-18

    16 Und sie sagten dann zu ihm: „Siehe nun, bei deinen Knechten sind fünfzig Männer, tapfere Leute. Laß sie bitte hingehen und deinen Herrn suchen. Es mag sein, daß der Geist Jehovas ihn emporgehoben und dann auf einen der Berge oder in eines der Täler geworfen hat.“ Er aber sprach: „Ihr sollt sie nicht senden.“ 17 Und sie drangen weiter in ihn, bis er verlegen wurde, so daß er sagte: „Sendet!“ Sie sandten nun fünfzig Männer; und sie suchten drei Tage lang, aber sie fanden ihn nicht. 18 Als sie zu ihm zurückkehrten, wohnte er in Jericho. Dann sprach er zu ihnen: „Habe ich nicht zu euch gesagt: ‚Geht nicht hin.‘?“

    warum wollten sie unbedingt nach Elia suchen? Wo war der Sinn dahinter?

    Wollten sie Elia ein anständiges Begräbnis ermöglichen? Oder gar einen Pilgerort schaffen und brauchten ihn als Reliquie?

    Sie wussten doch, dass Jehova ihn enthoben hatte, also warum dann die Suche?

    Elisa seinerseits fand die Suche sinnlos. Warum dachten die Männer hier anders?

  41. Juleam 26. Juni 2011 um 10:01 Link zum Kommentar

    2. Könige 2:23-25

    Und er ging dann von dort nach Bethel hinauf. Als er auf dem Weg hinaufging, da waren kleine Buben, die aus der Stadt herauskamen und ihn zu verhöhnen begannen und die fortwährend zu ihm sprachen: „Geh hinauf, du Kahlkopf! Geh hinauf, du Kahlkopf!“ 24 Schließlich wandte er sich um und sah sie und rief im Namen Jehovas Übles auf sie herab. Dann kamen zwei Bärinnen aus dem Wald und zerrissen von ihnen zweiundvierzig Kinder in Stücke. 25 Und er ging von dort zum Berg Karmel weiter, und von dort kehrte er nach Samaria zurück.

    warum diese heftige Reaktion auf die respektlosen Knaben?

    Fühlte er sich durch ihre respektlosen Worte gekränkt und verletzt und war dies nun seine Rache?

  42. Juleam 26. Juni 2011 um 10:08 Link zum Kommentar

    2. Könige 4 – 6

    2. Könige 4:2-4

    Darauf sagte Elisa zu ihr: „Was soll ich für dich tun? Teil es mir mit; was hast du im Haus?“ Da sprach sie: „Deine Magd hat gar nichts im Haus als nur einen mit Ausgießer versehenen Krug Öl.“ 3 Dann sagte er: „Geh, erbitte dir Gefäße von draußen, von all deinen Nachbarn, leere Gefäße. Beschränke dich nicht auf einige wenige. 4 Und du sollst gehen und die Tür hinter dir und deinen Söhnen schließen, und du sollst in all diese Gefäße ausgießen, und die vollen solltest du beiseite setzen.“

    die Sache mit dem Öl zeigt uns mal wieder, wie wichtig es ist, auf Jehova zu vertrauen.

    Nicht nur, dass sie alle ihre Krüge zusammen suchen sollte – denn als Grundlage gab es ja nur diesen einen Krug mit Öl – nein, sie sollte sogar noch bei den Nachbarn herumfragen und sich so viele Krüge besorgen, wie sie nur irgendwie bekommen konnte.

    Hätten wir uns “zum Affen gemacht” und bei anderen nach Krügen nachgefragt, wo wir doch selbst genug Geschirr im Haus haben, das nur leider ungefüllt im Schrank steht?

  43. Juleam 26. Juni 2011 um 10:14 Link zum Kommentar

    2. Könige 4:8

    Und es geschah eines Tages, daß Elisa dann weiterzog nach Sunem, wo eine prominente Frau war, und sie begann ihn zu nötigen, Brot zu essen. Und es begab sich, sooft er durchzog, daß er dorthin abbog, um Brot zu essen.

    könnten wir aus dieser Begebenheit ableiten, dass es richtig wäre, uns bei anderen Brüdern “wie die Made im Speck durchzufressen”.

    Was, wenn es in unserer Versammlung besonders gastfreundliche Brüder gibt, die uns auch nötigen, mal zu ihnen zu Besuch zu kommen, uns immer wieder zum Essen und geselligen Beisammensein einladen?

    Sehen wir dies dann als selbstverständlich an und nutzen es aus – immerhin steht ja bereits in der Bibel Ggeben ist beglückender als Empfangen”?

    Oder wissen wir diese Geste vielmehr zu schätzen und erweisen uns als dankbar? z.B. indem wir eine Gegenseitigkeit daraus machen und sie auch mal zu uns einladen oder aber durch ein kleines Geschenk, eine nette Geste (und sei es nur ein Blümchen am Wegesrand gepflückt) zeigen, wie sehr wir uns darüber freuen und dass wir es nicht als selbstverständlich nehmen?

    Lassen wir uns durch solche freigiebige Brüder und Schwestern dazu motivieren, ebenfalls mehr Gastfreundschaft an den Tag zu legen und das wenige, was wir selbst haben, im Rahmen unserer Möglichkeiten auch mit anderen zu teilen?

  44. Juleam 26. Juni 2011 um 10:17 Link zum Kommentar

    2. Könige 4:22-23

    Sie rief nun ihren Mann und sagte: „Sende mir doch bitte einen der Bediensteten und eine der Eselinnen, und laß mich hineilen bis zu dem Mann des [wahren] Gottes und zurückkehren.“ 23 Er aber sprach: „Weshalb gehst du heute zu ihm? Es ist weder Neumond noch Sabbat.“ Sie sagte jedoch: „Es ist schon gut.“

    warum sagte sie ihrem Mann nicht, was passiert war?

    Immerhin war der gemeinsame Sohn gerade gestorben und der Mann fragte sie doch, warum sie ausgerechnet jetzt zum Propheten will. Warum sagte sie ihm nicht, dass sie aus gutem Grund gerade jetzt dahin wollte?

    Wollte sie ihren Mann schonen? Dachte sie, er könne ja im Moment eh nichts tun und so würde er – da er nicht wusste, was passiert war – mit der Arbeit weitermachen?

  45. Juleam 26. Juni 2011 um 10:22 Link zum Kommentar

    2. Könige 4:27

    Als sie zu dem Mann des [wahren] Gottes zum Berg kam, umfaßte sie ihn sogleich bei den Füßen. Darauf trat Gehasi herzu, um sie wegzustoßen, aber der Mann des [wahren] Gottes sprach: „Laß sie, denn ihre Seele ist bitter in ihrem Innern; und Jehova selbst hat [es] mir verborgen und es mir nicht mitgeteilt.“

    warum diese unterschiedliche Reaktion von Elisa und Gehasi?

    In dem Vortrag “Geistige Totenauferweckung in unserer Zeit” sagt Bruder Harms, dass schon allein diese Begebenheit darauf schließen lässt, dass Gehasi ein herzloser Mann war, dem das Mitgefühl für andere fehlte.

    Weitere Punkte aus diesem Vortrag reiche ich in den nächsten Tagen nach, denn er war sehr interessant. Er zeigte anhand von 2. Könige 4, was wir aus dem Verhalten Gehasis für unser Predigtwerk lernen können und Bruder Harms schlüsselt die einzelnen Szenen dann für uns auf. Bitte noch ein wenig Geduld…

  46. WT 01.08.2010am 26. Juni 2011 um 10:28 Link zum Kommentar

    Wie man Gott näherkommt

    “Hier ist dein Sohn“

    2. KÖNIGE 4:8-37

    ES GIBT kaum etwas Schlimmeres im Leben, als das eigene Kind zu verlieren. Jehova Gott hat jedoch die Macht, solche Verluste wiedergutzumachen. Beweis dafür ist, dass einige Männer in biblischer Zeit durch Gottes Kraft Tote auferwecken konnten. Von einem solchen Fall wird in 2. Könige 4:8-37 berichtet. Es geht dort um den Propheten Elisa, der einem kleinen Jungen das Leben zurückgibt.

    Das Ganze geschieht in der Stadt Sunem. Dort wohnt ein kinderloses Ehepaar, das den Propheten Elisa netterweise immer wieder zum Essen und zum Übernachten eingeladen hat, wofür er sehr dankbar ist. Eines Tages sagt er zu der Frau: „Zu dieser bestimmten Zeit nächstes Jahr wirst du einen Sohn umarmen.“ Wie lange hat sie von diesem Tag geträumt! Und dann ist er da. Genau wie Elisa es gesagt hat, hält sie jetzt einen kleinen Jungen im Arm. Leider währt ihre Freude nicht lange. Wenige Jahre später bekommt der Junge auf dem Feld schlimme Kopfschmerzen und man trägt ihn zu seiner Mutter nach Hause. Dort stirbt er „auf ihren Knien“ (Vers 16, 19, 20). Tieftraurig hebt die Mutter den kleinen, leblosen Körper hoch und legt ihn behutsam auf das Bett, in dem Elisa so oft geschlafen hat.

    Mit Zustimmung ihres Mannes macht sie sich sofort auf die rund 30 Kilometer lange Reise zum Berg Karmel zu Elisa. Als sie zu ihm kommt, fängt sie nicht an, zu weinen, laut zu klagen oder ihrem tiefen Schmerz sonst irgendwie freien Lauf zu lassen. Ist es, weil sie gehört hat, dass Elisas Vorgänger Elia den Sohn einer Witwe auferweckt hat? (1. Könige 17:17-23). Ob die Frau aus Sunem wohl fest daran glaubt, dass Elisa das bei ihrem kleinen Sohn auch tun kann? Auf jeden Fall weigert sie sich, ohne Elisa nach Hause zu gehen.

    Elisa kommt mit ihr nach Sunem. Er geht allein in das Zimmer, das ihm so vertraut ist, und sieht dort den toten Jungen, „auf sein Ruhebett hingelegt“ (Vers 32). Der Prophet betet zu Jehova, und das bestimmt sehr intensiv. Als er sich dann über den kleinen Körper beugt und ihn berührt, wird „der Leib des Toten langsam warm“. Das kleine leblose Herzchen fängt wieder zu schlagen an! Elisa lässt die Mutter holen und sagt zu ihr: „Hier ist dein Sohn“ (Vers 34, 36, Hoffnung für alle). Diese Worte müssen ihren tiefen Kummer in grenzenlose Freude verwandelt haben.

    Der Bericht über die Auferstehung dieses kleinen Jungen kann enorm trösten und Hoffnung geben. Jehova weiß, wie viel Kummer und Leid der Tod eines Kindes mit sich bringt. Aber nicht nur das, er sehnt sich regelrecht danach, Eltern ihr Kind zurückzugeben (Hiob 14:14, 15). Die Auferweckungen von Elisa und anderen Männern in biblischer Zeit sind ein Vorgeschmack auf das, was Jehova in der gerechten neuen Welt, die uns erwartet, in viel größerem Maßstab tun wird.

    Auch wenn die Bibel sagt, dass es eine Auferstehung gibt, der Schmerz über den Verlust eines lieben Menschen wird dadurch nicht aus der Welt geschafft. Ein treuer Christ, der sein einziges Kind verloren hat, meint: „Der Schmerz wird erst dann ganz weg sein, wenn ich meinen Sohn wieder an mich drücken kann.“ Ist es nicht ein herrlicher Gedanke, mit lieben Menschen, die gestorben sind, wieder zusammen zu sein? Allein schon die Vorstellung, sie wieder in die Arme zu schließen, kann den Schmerz erträglicher machen. Wäre das nicht ein Grund, den Gott, der uns ein so großes Geschenk machen will, besser kennenzulernen?

  47. Juleam 26. Juni 2011 um 10:38 Link zum Kommentar

    2. Könige 5:7

    7 Und es geschah, sobald der König von Israel den Brief las, daß er sogleich seine Kleider zerriß und sprach: „Bin ich denn Gott, um zu Tode zu bringen und am Leben zu erhalten? Denn diese Person sendet zu mir, um einen Mann von seinem Aussatz zu befreien; denn nehmt es bitte zur Kenntnis, und seht, wie er Streit mit mir sucht.“

    warum reagiert der König von Israel so heftig?

    Mich erinnert diese Reaktion an eine Person, die eh schon durch verletzte Gefühle vorgeschädigt ist. Die eh das Gefühl hat, der andere will ihr etwas Böses und daher jede Reaktion und jedes Wort auch gleich in diese Richtung interpretiert.

    Dabei muss ich dann wieder an die “Geschichte mit dem Hammer” denken, die auf dem letzten kleineren Kongress im Rahmen eines Vortrages vorgetragen wurde:

    Ein Mann will einen Nagel in die Wand schlagen, hat aber keinen Hammer. Also geht er zum Nachbarn, um sich einen zu leihen. Auf dem Weg fällt ihm aber ein, dass der Nachbar ihn letztens irgendwie komisch angesehen hatte und so steigert er sich dann da rein, dass der Nachbar was gegen ihn haben müsse. An der Tür angekommen klingelt er dann uns sagt zum Nachbarn “Ihren Hammer können Sie auch behalten, den brauch ich nicht!” und geht wutentbrannt wieder nach Hause

    Der Nachbar hatte überhaupt nichts damit zu tun, denn er ist nicht einmal dazu gekommen, etwas zu sagen.

    Passiert uns das auch öfters mal, dass wir so emotional reagieren? Aus unserer eigenen Sicht ganz vernünftig, da wir auf unsere Gefühle konzentriert sind – aber vom Weiten, mit viel Abstand gesehen, völlig unvernünftig?

    Was also war mit dem König von Israel und dem König von Syrien im Vorfeld gewesen?

    Fühlte sich der König von Israel irgendwie vom König von Syrien angegriffen verletzt und reagierte deshalb so heftig?

  48. Juleam 26. Juni 2011 um 10:43 Link zum Kommentar

    2. Könige 5:10-12

    Elisa sandte jedoch einen Boten zu ihm und ließ sagen: „Geh hin, du sollst siebenmal im Jordan baden, damit dein Fleisch dir zurückkehrt; und sei rein.“ 11 Darauf wurde Naaman zornig und schickte sich an wegzugehen und sprach: „Siehe, ich habe [mir] gesagt: ‚Den ganzen Weg zu mir heraus wird er kommen und wird bestimmt dastehen und den Namen Jehovas, seines Gottes, anrufen und seine Hand über der Stelle hin und her bewegen und den Aussätzigen tatsächlich wiederherstellen.‘ 12 Sind nicht der Abana und der Parpar, die Ströme von Damaskus, besser als alle Gewässer Israels? Kann ich mich nicht darin baden und bestimmt rein werden?“ Damit wandte er sich und ging im Grimm hinweg.

    auch Naamans Reaktion zeigt hier wieder, wie wichtig es ist, seine Gefühle unter Kontrolle zu halten und dass wir uns selbst schaden können, wenn wir dies nicht schaffen.

    Was war denn passiert?

    Naaman war gekommen, um sich von seinem Aussatz heilen zu lassen. Er bekommt über den Diener eine klare Anweisung, die er ganz einfach hätte befolgen können. Wo war nun das Problem?

    Die Gedanken, die ihm durch den Sinn gingen, seine Worte lassen erkennen, dass auch hier wieder jede Menge verletzte Gefühle im Spiel sind.

    Gut, dass Naaman in dieser Situation nicht allein ist, sondern “einen guten Freund” an seiner Seite hat, der ihn wieder zur Besinnung bringt und so kann er als geheilter Mann wieder nach Hause gehen.

    Verse 13 und 14

    Seine Diener näherten sich nun und redeten zu ihm und sprachen: „Mein Vater, würdest du, wäre es eine große Sache gewesen, die der Prophet selbst zu dir geredet hätte, sie nicht tun? Wieviel mehr also, da er zu dir gesagt hat: ‚Bade dich, und sei rein.‘?“ 14 Darauf ging er hinab und tauchte dann in den Jordan, siebenmal, nach dem Wort des Mannes des [wahren] Gottes, wonach sein Fleisch zurückkehrte, dem Fleisch eines kleinen Knaben gleich, und er wurde rein.

    Dies zeigt aber auch, wie wichtig es ist, dass wir uns als ein wahrer Freund erweisen und unseren Freund/Freundin wieder zur Besinnung bringen, wenn wir sehen, dass sie aufgrund verletzter Gefühle dabei ist, sich selbst zu schaden.

    Sind wir dazu bereit?

  49. Juleam 26. Juni 2011 um 10:49 Link zum Kommentar

    2. Könige 6:15-17

    15 Als der Diener des Mannes des [wahren] Gottes sich früh erhob, um aufzustehen, und hinausging, nun, da umringte eine Streitmacht die Stadt mit Pferden und Kriegswagen. Sofort sprach sein Bediensteter zu ihm: „Ach, mein Herr! Was sollen wir tun?“ 16 Er aber sagte: „Fürchte dich nicht, denn mehr sind derer, die mit uns sind, als derer, die mit ihnen sind.“ 17 Und Elisa begann zu beten und zu sprechen: „O Jehova, öffne bitte seine Augen, damit er sieht.“ Sogleich öffnete Jehova die Augen des Bediensteten, so daß er sah; und siehe, die Berggegend war voll von Pferden und Kriegswagen aus Feuer rings um Elisa her.

    fühlen auch wir uns oftmals allein und hilflos?

    Wie gut wäre es dann, wenn wir ebenfalls einen guten Freund haben, der uns liebevoll die Augen öffnet und uns zeigt, dass wir nicht allein sind und die Situtaion nicht so aussichtslos ist, wie sie uns gerade erscheint

    Im WT vom 15.06.1998 heißt es auszugsweise

    Er sah die himmlischen Heerscharen

    4 Der König von Syrien wollte Elisa gefangennehmen und sandte zu diesem Zweck eine starke Streitmacht nach Dothan, die bei Nacht dort eintraf. Welch einen Schreck Elisas Diener bekam, als er früh am Morgen aufstand und hinausging, vielleicht um auf dem im Nahen Osten üblichen Flachdach ihres Hauses etwas frische Luft zu schnappen! Eine ganze Armee von Syrern mit Pferden und Kriegswagen hatte den Ort umstellt und wartete nur darauf, den Propheten Gottes gefangenzunehmen. Der Diener rief Elisa zu: „Ach, mein Herr! Was sollen wir tun?“ Offensichtlich ruhig und voller Überzeugung antwortete Elisa: „Fürchte dich nicht, denn mehr sind derer, die mit uns sind, als derer, die mit ihnen sind.“ Der Diener wird sich wohl gefragt haben: „Wo sind sie denn? Ich sehe niemand.“ Das könnte manchmal auch unser Problem sein — das Versäumnis, die himmlischen Heerscharen mit den Augen des Verständnisses zu sehen oder zu erkennen (2. Könige 6:8-16; Epheser 1:18).

    5 Elisa betete darum, daß seinem Diener die Augen geöffnet werden. Was geschah dann? „Sogleich öffnete Jehova die Augen des Bediensteten, so daß er sah; und siehe, die Berggegend war voll von Pferden und Kriegswagen aus Feuer rings um Elisa her“ (2. Könige 6:17). Ja, er sah die himmlischen Heerscharen, Heere von Engeln, die bereitstanden, um Gottes Diener zu beschützen. Jetzt konnte er Elisas Zuversicht verstehen.

    6 Fällt es uns manchmal schwer, gewisse Dinge wahrzunehmen, ähnlich wie es Elisas Diener erging? Neigen wir dazu, nur die äußeren Umstände zu sehen, die uns oder unser christliches Werk in bestimmten Ländern bedrohen? Können wir in einem solchen Fall eine besondere Vision erwarten, die uns erleuchtet? Nein, denn wir haben etwas, worüber Elisas Diener nicht verfügte — die Bibel, ein Buch mit vielen Visionen, die uns Einblick in die himmlische Organisation geben können.

  50. WT 15.11.1976am 26. Juni 2011 um 10:52 Link zum Kommentar

    Jehova, ein Helfer ohne Gleichen – ein bemerkenswerter Bericht

    8 Um seinen Dienern eine sichere Grundlage für den Glauben an seine beispiellose Fähigkeit zu helfen zu vermitteln, sorgte Jehova Gott für einen zuverlässigen Bericht über viele seiner Rettungswerke. Dieser in der Bibel aufgezeichnete Bericht kann bei uns das gleiche bewirken, was eine Vision bei einem Diener des hebräischen Propheten Elisa bewirkte. Folgendes trug sich zu: Eine starke Militärstreitkraft aus Syrien belagerte die israelitische Stadt Dothan in der Absicht, den Propheten Elisa gefangenzunehmen. Furchterfüllt rief Elisas Diener aus: „Ach, mein Herr! Was sollen wir tun?“ Darauf antwortete Elisa: „Fürchte dich nicht, denn mehr sind derer, die mit uns sind, als derer, die mit ihnen sind.“ Dann begann Elisa, „zu beten und zu sprechen: ,O Jehova, öffne bitte seine Augen, damit er sehe. Sogleich öffnete Jehova die Augen des Bediensteten, so daß er sah; und siehe! die Berggegend war voller Rosse und Kriegswagen aus Feuer rings um Elisa her“ (2. Kö. 6:15-17). Diese Vision war keine Wahnvorstellung. Jehova Gott griff tatsächlich ein, indem er die syrische Militärstreitkraft vorübergehend mit Blindheit schlug, und vereitelte dadurch ihre Pläne, Elisa gefangenzunehmen (2. Kö. 6:18-23).

    9 Die vielen glaubensstärkenden Berichte darüber, wie Jehova seine Diener befreite, sind wirklich begeisternd. Eine solche bemerkenswerte Befreiung, bei der Jehova Naturkräfte gebrauchte, ereignete sich zu der Zeit, in der die Israeliten von dem kanaanitischen König Jabin bedrückt wurden. Jehova Gott erweckte Barak, um die Israeliten zu befreien. Barak musterte eine Streitkraft von zehntausend Mann und bezog eine Stellung am Berg Tabor. Sogleich zog Sisera, der Heeroberste von König Jabin, mit einer weit überlegenen Streitmacht von gut ausgerüsteten Soldaten und 900 Kriegswagen in eine Ebene, durch die der Kischon floß. Darauf rettete Jehova Gott Barak und seine Männer. Offenbar durch eine Überschwemmung, die von einem gewaltigen Sturm verursacht worden war, machte Jehova Siseras Heer kampfunfähig. Die über die Ufer getretenen Wasser des Flusses verwandelten den Boden in Schlamm. Die Pferde und die Kriegswagen sanken in den Morast ein. Darauf flohen Siseras Soldaten aus Furcht vor Baraks Männern. „Das ganze Lager Siseras [fiel] durch die Schärfe des Schwertes . . . Auch nicht e i n e r blieb übrig.“ Das Hochwasser des Kischon, gespeist durch seine Nebenflüsse, schwemmte die Leichname weg. Der Heeroberste Sisera floh zu Fuß und nahm ein unrühmliches Ende durch die Hand einer Frau, durch Jael, die Frau Chebers, des Keniters (Ri. 4:12-21; 5:20, 21).

    10 Manchmal spielten Engel eine bedeutende Rolle in Verbindung mit den Großtaten des Allmächtigen. Ganze „Abordnungen von Engeln“ beteiligten sich daran, verheerende Plagen über Ägypten zu bringen, als Pharao sich weigerte, die versklavten Israeliten freizulassen (Ps. 78:43-51). Jahrhunderte später drohte das assyrische Heer unter Sanherib, Jerusalem, die Hauptstadt des Königreiches Juda, einzunehmen. Weil damals der treue König Hiskia herrschte, ließ Jehova Gott nicht zu, daß dieser Anschlag gelang. In einer einzigen Nacht schlug Jehovas Engel 185 000 assyrische Soldaten nieder — „jeden tapferen, starken Mann und Führer und Obersten“ (2. Kö. 19:35; 2. Chron. 32:21). Nachdem Sanherib den wichtigsten Teil seines Heeres verloren hatte, sah er sich gezwungen, die Belagerung Jerusalems abzubrechen.

    11 Sind Jehovas mächtige Engel immer noch bereit und daran interessiert, seinen Dienern auf Erden zu helfen? Ganz bestimmt! Als Jesus seine Jünger ermahnte, niemand zum Straucheln zu bringen, wies er ausdrücklich auf diese Tatsache hin: „Seht zu, daß ihr keinen von diesen Kleinen verachtet, denn ich sage euch, daß ihre Engel im Himmel allezeit das Angesicht meines Vaters schauen, der im Himmel ist“ (Matth. 18:10). Jesu Worte bedeuten nicht unbedingt, daß jeder treue Christ seinen besonderen Schutzengel hat. Doch anscheinend kümmern sich Engel um das geistige Wohl wahrer Christen. Das wird in Frageform in Hebräer 1:14 bestätigt: „Sind sie nicht alle Geister für den öffentlichen Dienst, ausgesandt, um denen zu dienen, die die Rettung ererben werden?“ Welch wunderbare Hilfe wird uns doch durch die Engel zuteil!

  51. Juleam 26. Juni 2011 um 10:58 Link zum Kommentar

    2. Könige 6:20-23

    20 Und es geschah, sobald sie in Samaria ankamen, daß Elisa dann sprach: „O Jehova, öffne diesen die Augen, damit sie sehen.“ Sogleich öffnete Jehova ihnen die Augen, und sie konnten sehen; und siehe, sie waren mitten in Samaria. 21 Der König von Israel sagte nun zu Elisa, sobald er sie sah: „Soll ich [sie] niederschlagen, soll ich [sie] niederschlagen, mein Vater?“ 22 Er aber sprach: „Du sollst [sie] nicht niederschlagen. Schlägst du die nieder, die du mit deinem Schwert und mit deinem Bogen gefangengenommen hast? Setz ihnen Brot und Wasser vor, damit sie essen und trinken und zu ihrem Herrn gehen.“ 23 Demgemäß bereitete er ein großes Festmahl für sie; und sie begannen zu essen und zu trinken, wonach er sie wegsandte, und sie gingen zu ihrem Herrn. Und kein einziges Mal kamen die Plündererstreifscharen der Syrer wieder in das Land Israel.

    Interessante Taktik, oder?

    Statt den Feind zu bekämpfen lade ich ihn zum Essen ein und “häufe damit glühende Kohlen auf sein Haupt” und er geht und kommt nimmermeher wieder…

    (Sprüche 25:21)
    Wenn der dich Hassende hungrig ist, gib ihm Brot zu essen; und wenn er durstig ist, gib ihm Wasser zu trinken.

    (Matthäus 5:44)
    Doch ich sage euch: Fahrt fort, eure Feinde zu lieben und für die zu beten, die euch verfolgen,

    (Lukas 6:35)
    Dagegen fahrt fort, eure Feinde zu lieben und Gutes zu tun und [ohne Zins] zu leihen, ohne etwas zurückzuerhoffen; und euer Lohn wird groß sein, und ihr werdet Söhne des Höchsten sein, denn er ist gütig gegen die Undankbaren und Bösen.

    (Römer 12:20)
    Doch „wenn dein Feind hungrig ist, speise ihn; wenn er durstig ist, gib ihm etwas zu trinken; denn wenn du das tust, wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt häufen“.

    warum ist diese Taktik eigentlich so effektiv?

  52. Juleam 26. Juni 2011 um 11:04 Link zum Kommentar

    2. Könige 6:32-33

    Und Elisa saß in seinem eigenen Haus, und die älteren Männer saßen bei ihm, als er einen Mann von sich aussandte. Ehe der Bote zu ihm hereinkommen konnte, sprach er selbst zu den älteren Männern: „Habt ihr gesehen, wie dieser Sohn eines Mörders hingesandt hat, mir den Kopf wegzunehmen? Seht zu: Sobald der Bote kommt, schließt die Tür, und ihr sollt ihn mit der Tür zurückdrängen. Ist da nicht der Schall der Füße seines Herrn hinter ihm?“ 33 Während er noch mit ihnen redete, da kam der Bote zu ihm herab, und [der König] sagte dann: „Siehe, das ist das Unglück von Jehova aus. Warum sollte ich noch länger auf Jehova warten?“

    der Bote und die Tür – irgendwie kapier ich da hier gerade nicht. Worum ging es hier eigentlich?

    Kann mir bitte mal jemand weiter helfen?

  53. Juleam 26. Juni 2011 um 11:19 Link zum Kommentar

    2. Koenige 7 – 10

    2. Könige 7:2

    Darauf antwortete der Adjutant, auf dessen Hand der König sich stützte, dem Mann des [wahren] Gottes und sprach: „[Auch] wenn Jehova Schleusen in den Himmeln machen würde, könnte diese Sache geschehen?“ Darauf sagte er: „Hier siehst du es mit deinen eigenen Augen, aber du wirst nicht davon essen.“

    dieses Wort “könnte” ist ja eigentich ein Schlag in das Gesicht Jehovas!

    Gibt es denn irgendetwas, was Jehova nicht kann?

    Jehova kann alles tun, was er sich vorgenommen hat, da gibt es nichts, was für IHN unmöglich ist und niemanden, der IHN aufhalten könnte!

    Hierzu fällt mir wieder der Zettel ein, den ich mal vor sehr vielen Jahren von Bernd Ecke bekommen habe und er ganz klar zeigt, wie unsinnig dieser Ausspruch hier von dem Adjutanten ist:

    Vertraust Du wirklich auf Jehova?

    Moses tat es!

    Moses und das Volk waren in der Wildnis, aber was machte er mit ihnen?

    Sie mussten ernährt werden, und um 2 – 3 Mio Menschen zu ernähren, brauchte man schon reichlich Nahrung! Gemäß dem “Quartermaster General in the Army” wird berichtet, dass Moses jeden Tag 1.500 Tonnen Nahrung benötigte. Weißt du, daß man zum Liefern der Lebensmittel jeden Tag zwei Güterzüge von 1,6 km Länge brauchte?

    Es würden auch 4.000 t Holz und einige Güterzüge von 1,6 km Länge zusätzlich erforden, natürlich pro Tag. Und vergiß nicht: Sie wären 40 Jahre im Einsatz.

    Oh ja, sie bräuchten auch Wasser. Wenn nur genug zum Trinken und zum Geschirrspülen da sein müßte, bräuchte man täglich 41 Mio Liter mit Tankwaggons, der 2,9 km lang wäre – nur, um Wasser zu bringen!

    Und noch was anderes:

    Sie mußten das Rote Meer in einer Nacht durchschreiten. Wären sie paarweise durch einen schmalen Pfad gelaufen, wäre die Schlange 1.288 km lang gewesen und sie hätten 35 Tage und Nächte gebraucht. Also mußte eine trockene Fläche im Roten Meer sein, fast 5 km breit, damit 5.000 nebeneinander in einer Nacht durch das Meer laufen konnten.

    Ein weiteres Problem:

    Am Ende jeden Tages lagerten sie, es wurde eine Lagergröße von zwei dritteln der Größe von Rhode Island benötigt, oder insgesamt 293 km². Denke darüber nach: Der Platz für eine Nacht Camping!
    Denkst du, Moses hätte sich das alles vorher überlegt, bevor er Ägypten verließ? – Wahrscheinlich nicht.

    Du siehst, Moses vertraute auf Jehova!!

    Gott kümmerte sich um all diese Dinge für ihn.

    Hast du dir schon einmal überlegt, diesem wunderbaren Gott mehr zu dienen? Vielleicht als allgemeiner Pionier?

    Meinst du, Jehova hätte irgend ein Problem damit, sich um alle deine Bedürfnisse zu kümmern?

    Bestimmt nicht!

  54. Juleam 26. Juni 2011 um 20:01 Link zum Kommentar

    2. Könige 7:3-11

    Und da waren vier Männer, Aussätzige, die gerade am Eingang des Tores waren; und sie begannen einer zum anderen zu sprechen: „Warum bleiben wir hier sitzen, bis wir gestorben sind? 4 Wenn wir sprechen würden: ‚Laßt uns in die Stadt hineingehen‘, während in der Stadt Hungersnot ist, dann müßten wir dort sterben. Und wenn wir hier sitzen bleiben, werden wir auch sterben müssen. So kommt nun, und laßt uns in das Lager der Syrer eindringen. Wenn sie uns am Leben lassen, werden wir leben; aber wenn sie uns zu Tode bringen, so werden wir sterben müssen.“ 5 Daher erhoben sie sich im Abenddunkel, um in das Lager der Syrer hineinzugehen; und sie kamen schließlich bis an den Rand des Lagers der Syrer, und siehe, niemand war da.

    6 Und Jehova selbst hatte das Lager der Syrer das Geräusch von Kriegswagen hören lassen, das Geräusch von Pferden, das Geräusch einer großen Streitmacht, so daß sie zueinander sagten: „Siehe! Der König von Israel hat die Könige der Hethiter und die Könige von Ägypten gegen uns gedungen, damit sie über uns kommen!“ 7 Sogleich standen sie auf und flohen dann im Abenddunkel und verließen ihre Zelte und ihre Pferde und ihre Esel — das Lager, wie es gerade war —, und sie setzten ihre Flucht um ihrer Seele willen fort.

    8 Als jene Aussätzigen bis an den Rand des Lagers kamen, gingen sie dann in ein Zelt hinein und begannen zu essen und zu trinken und von dort Silber und Gold und Kleider davonzutragen und wegzugehen und es zu verstecken. Danach kehrten sie zurück und gingen in ein anderes Zelt hinein und trugen von dort Dinge davon und gingen weg und versteckten sie.

    9 Schließlich begannen sie einer zum anderen zu sprechen: „Es ist nicht recht, was wir tun. Dieser Tag ist ein Tag guter Botschaft! Wenn wir zögern und wirklich bis zum Morgenlicht warten, dann muß uns Schuld treffen. So kommt nun, und laßt uns hineingehen und im Haus des Königs Bericht erstatten.“ 10 So kamen sie und riefen den Torhütern der Stadt zu und berichteten ihnen, indem [sie] sagten: „Wir sind in das Lager der Syrer gekommen, und siehe, es war niemand da, auch nicht der Laut eines Menschen, sondern nur die Pferde angebunden und die Esel angebunden und die Zelte so, wie sie waren.“ 11 Sofort riefen [es] die Torhüter aus, und sie berichteten [es] dem Haus des Königs drinnen.

    wir können jede Menge von diesen Aussätzigen lernen – was?

    Sie überlegten ihre Situation und dabei wurde ihnen klar, dass sie eigentlich nichts mehr zu verlieren hätten. Dadurch, dass sie eigentlich viel riskierten, haben sie aber auch viel gewonnen. Und was riskierten sie eigentlich in Wirklichkeit? Ob sie nun hier vor der Stadt sterben oder durch die Hand des Feindes – was machte das für einen Unterschied? Darum traten sie die Flucht nach vorne an. Vielleicht müssen auch wir manchmal die Initiative ergreifen und nicht jammernd in der Ecke sitzten und uns selbst leid tun.

    Aber sie hatten auch ein funtionierendes Gewissen und so etwas wie Gemeinschaftsverantwortung – etwas, was heute seltner als seltene Bodenschätze zu finden ist.

    Sie nahmen nicht nur für sich, sondern dachten auch an ihre Brüder in der Stadt und so gaben sie ihnen den Tip und sagten ihnen, wo sie Nahrung finden könnten.

    So retteten sie nicht nur ihr eigenes Leben, sondern das des ganzen Volkes.

    Denken auch wir an unsere Brüder und teilen das wenige, was wir haben – oder sind wir uns selbst genug und meinen, wir müssten an uns selbst zu allererst denken?

  55. Juleam 26. Juni 2011 um 20:06 Link zum Kommentar

    2. Könige 7:17-20

    Und der König seinerseits hatte den Adjutanten, auf dessen Hand er sich stützte, zur Aufsicht über den Torweg bestellt; und das Volk trat ihn im Torweg fortwährend nieder, so daß er starb, geradeso wie der Mann des [wahren] Gottes geredet hatte, als er zu der Zeit redete, da der König zu ihm herabkam. 18 Folglich geschah es so, wie der Mann des [wahren] Gottes zum König geredet und gesagt hatte: „Zwei Sea-Maß Gerste einen Schekel wert und ein Sea-Maß Feinmehl einen Schekel wert, so wird es morgen um diese Zeit im Torweg von Samaria sein.“ 19 Aber der Adjutant antwortete dem Mann des [wahren] Gottes und sprach: „Selbst wenn Jehova in den Himmeln Schleusen machen würde, könnte es gemäß diesem Wort geschehen?“ Darauf sagte er: „Hier siehst du es mit deinen eigenen Augen, aber du wirst nicht davon essen.“ 20 So erging es ihm, als das Volk ihn im Torweg fortwährend niedertrat, so daß er starb.

    genau so erging es dem Adjutanten: er sah die Rettung, erkannte, dass Jehova sein Volk nicht nur zu retten vermochte, sondern es auch tat – aber er selbst hatte nichts mehr davon.

    Wie mag er sich dabei wohl gefühlt haben?

    Die erinnert mich an den Ausspruch Jehovas “sie werden erkennen müssen…”

    Ja, die Menschen, die in Harmagedon umkommen werden, werden erkennen müssen, dass Jehova sein Volk nicht nur retten kann, sondern es auch tut und den Bösen für immer von der Erde vertilgt. Aber was haben diese Menschen davon? Sie selbst sehen die Rettung der anderen und dies ist das letzte, was sie sehen und erleben werden.

    Wie werden sie sich dabei wohl fühlen?

  56. Juleam 26. Juni 2011 um 20:09 Link zum Kommentar

    2. Könige 8:10-15

    Da sprach Elisa zu ihm: „Geh, sag zu ihm: ‚Du wirst ganz sicher wieder aufleben‘; und Jehova hat mir gezeigt, daß er ganz bestimmt sterben wird.“ 11 Und er blieb starren Blickes und hielt ihn unverwandt [vor sich hin] gerichtet bis zur Verlegenheit. Dann brach der Mann des [wahren] Gottes in Weinen aus. 12 Da sprach Hasaël: „Warum weint mein Herr?“ Darauf sagte er: „Weil ich wohl weiß, welchen Schaden du den Söhnen Israels antun wirst. Ihre befestigten Orte wirst du in Brand stecken, und ihre auserlesenen Männer wirst du mit dem Schwert töten, und ihre Kinder wirst du zerschmettern, und ihre schwangeren Frauen wirst du aufschlitzen.“ 13 Darauf sprach Hasaël: „Was ist dein Knecht, [der bloß ein] Hund [ist], daß er diese große Sache tun könnte?“ Aber Elisa sagte: „Jehova hat dich mir als König über Syrien gezeigt.“

    14 Hierauf ging er von Elisa weg und kam zu seinem eigenen Herrn, der dann zu ihm sprach: „Was hat Elisa zu dir gesagt?“ Darauf sprach er: „Er hat zu mir gesagt: ‚Du wirst ganz sicher wieder aufleben.‘ “ 15 Und es geschah am nächsten Tag, daß er daranging, eine Decke zu nehmen und sie in Wasser zu tauchen und sie über sein Gesicht auszubreiten, so daß er starb. Und Hasaël begann an seiner Statt zu regieren.

    Man könnte denken, dass Elisa den Bediensteten erst mal auf die Idee gebracht hatte

  57. Juleam 26. Juni 2011 um 20:14 Link zum Kommentar

    2. Könige 9:6-10

    Da stand er auf und kam ins Haus; und er ging daran, Öl auf sein Haupt auszugießen und zu ihm zu sagen: „Dies ist, was Jehova, der Gott Israels, gesprochen hat: ‚Ich salbe dich gewiß zum König über Jehovas Volk, das heißt über Israel. 7 Und du sollst das Haus Ahabs, deines Herrn, niederschlagen, und ich will das Blut meiner Knechte, der Propheten, und das Blut aller Knechte Jehovas rächen an der Hand Isebels. 8 Und das ganze Haus Ahabs soll umkommen; und ich will von Ahab einen jeden abschneiden, der gegen eine Wand uriniert, und irgendeinen Hilflosen und Nichtswürdigen in Israel. 9 Und ich will das Haus Ahabs wie das Haus Jerobeams, des Sohnes Nebats, und wie das Haus Baschas, des Sohnes Ahijas, machen. 10 Und Isebel werden die Hunde fressen auf dem Stück Land zu Jesreël, und da wird keiner sein, der sie begräbt.‘ “ Damit öffnete er die Tür und entfloh.

    hier ist ein Gegensatz zur Salbung Davids und der des Jehu:

    Auch David wurde gesalbt, während Saul noch König war, aber ihm hatte Jehova nichts davon gesagt, dass dieser Saul vernichten solle, das erledigte Jehova dann schon selbst. Dementsprechend hat sich David Zeit seines Lebens zurück gehalten und Saul auch weiterhin bis zu dessen Tod als Jehovas gesalbten König respektiert – obwohl er selbst zu der Zeit bereits als König über Israel gesalbt worden war.

    Im Gegensatz dazu wurde Jehu zu eben diesem Zweck gesalbt: um das Haus Ahabs, des Königs von Israel auszurotten.

  58. Juleam 26. Juni 2011 um 20:17 Link zum Kommentar

    2. Könige 9:11

    Was Jehu betrifft, er ging zu den Dienern seines Herrn hinaus, und sie begannen zu ihm zu sprechen: „Steht alles gut? Warum ist dieser Unsinnige zu dir hereingekommen?“ Er aber sagte zu ihnen: „Ihr selbst kennt den Mann und seine Art zu reden wohl.“

    warum bezeichneten sie den Bediensteten des Propheten so respektlos als “dieser Unsinnige”?

  59. Juleam 26. Juni 2011 um 20:19 Link zum Kommentar

    2. Könige 9:18

    Demgemäß zog ein Reiter auf einem Pferd ihm entgegen und sprach: „Dies ist, was der König gesagt hat: ‚Ist es Frieden?‘ “ Aber Jehu sprach: „Was hast du mit ‚Frieden‘ zu tun? Wende dich hinter mich!“

    warum sollte er sich hinter ihn wenden? Diese Anweisung gab er den beiden Abgesandten.

    Warum?

    Wo war der Sinn dahinter?

  60. Juleam 26. Juni 2011 um 20:23 Link zum Kommentar

    2. Könige 9:25-26

    Er sprach nun zu Bidkar, seinem Adjutanten: „Heb ihn auf; wirf ihn auf das Feldstück Naboths, des Jesreëliters; denn erinnere dich: Ich und du, wir fuhren paarweise hinter Ahab, seinem Vater, und Jehova selbst erhob diesen prophetischen Spruch gegen ihn: 26 ‚ „Gewiß habe ich das Blut Naboths und das Blut seiner Söhne gestern gesehen“ ist der Ausspruch Jehovas, „und ich werde dir bestimmt auf diesem Stück Land vergelten“ ist der Ausspruch Jehovas.‘ So heb ihn jetzt auf; wirf ihn auf das Stück Land, gemäß dem Wort Jehovas.“

    Hier könnte bei dem Adjutanten der Eindruck entstehen, dass Jehu in selbstgerechter Weise versuchte, die Prophezeiung Jehovas zu erfüllen.

    Hätte Jehova dies denn nicht direkt so lenken können?

    Wie denken wir, wenn jemand bemüht ist, das Wort Jehovas einzuhalten und zu erfüllen. Denken wir, er sei selbstgerecht?

  61. Juleam 26. Juni 2011 um 20:26 Link zum Kommentar

    2. Könige 9:30-31

    Schließlich kam Jehu nach Jesreël, und Isebel selbst hörte davon. Und sie ging daran, ihre Augen mit schwarzer Schminke zu schminken und ihr Haupt schön zurechtzumachen und durchs Fenster hinabzuschauen. 31 Und Jehu seinerseits kam durch das Tor herein. Sie sagte nun: „Ist es Simri, der seinen Herrn getötet hat, gut ergangen?“

    Isebel ist bis zum Schluß hochmütig und anmaßend, sie scheint sich tatsächlich keiner Schuld bewußt zu sein. Aber ändert diese Tatsache etwas daran, wie Jehova sie sieht?

    “Ähnlichkeiten mit heute lebenden Personen sind natürlich rein zufällig….”

  62. Juleam 27. Juni 2011 um 07:31 Link zum Kommentar

    die List Jehus – sehr erfolgreich

    2. Könige 10:19-24

    So ruft nun alle Propheten Baals, alle seine Anbeter und alle seine Priester zu mir. Kein einziger werde vermißt, denn ich habe ein großes Schlachtopfer für Baal. Jeder, der vermißt wird, wird nicht am Leben bleiben.“ Was Jehu betrifft, er handelte schlau, um die Anbeter Baals zu vernichten.

    20 Und Jehu sprach weiter: „Heiligt eine feierliche Versammlung für Baal.“ Daher riefen sie sie aus. 21 Danach sandte Jehu durch ganz Israel, so daß alle Anbeter Baals kamen. Und kein einziger blieb übrig, der nicht gekommen wäre. Und sie kamen immerzu in das Haus Baals, und das Haus Baals wurde voll von einem Ende bis zum anderen. 22 Er sagte nun zu dem, der über den Kleiderbestand [gesetzt] war: „Bring für alle Anbeter Baals Kleider heraus.“ Da brachte er die Kleidung für sie heraus. 23 Dann ging Jehu mit Jonadab, dem Sohn Rechabs, in das Haus Baals hinein. Er sprach nun zu den Anbetern Baals: „Sucht sorgfältig, und seht, daß hier bei euch keiner der Anbeter Jehovas ist, sondern nur die Anbeter Baals.“ 24 Schließlich kamen sie herein, um Schlachtopfer und Brandopfer darzubieten, und Jehu seinerseits stellte draußen achtzig Mann zu seiner Verfügung auf und sprach dann: „Was den Mann betrifft, der entrinnt von den Männern, die ich in eure Hand gebe, dessen Seele wird für die Seele des anderen gehen.“

    war das jetzt gemein und unfair, was Jehu da getan hatte?

    Immerhin hatte er als König das Ofper angeordnet und gesagt, dass niemand fehlen dürfe, dass er jeden töten würde, der nicht kommt. Aber in Wirklichkeit hat er jeden getötet, der kam.

    Unfair?

    Immerhin war er ja der König und was der König sagte, musste getan werden. Als Anbeter Jehovas musste ich Achtung und Respekt vor meinem König haben.

    In dem Drama sagt einer zu einem anderen, dass er selbstverständlich hingehen würde, immerhin sei es ja eine Anordung gewesen “der König hat es befohlen”. Ja, was der König sagt… Aber der andere lässt sich davon nicht beeindrucken und sagt ganz klar, dass dies Götzendienst sei und er würde auf gar keinen Fall dahin gehen.

    Wie steht es mit uns? Wie reagieren wir, wenn wir in eine ähnlichen Situation wären?

    Z.B. Gehorsam den Ältesten gegenüber: gehorchen wir auch dann, wenn wir genau wissen, dass es gegen die biblischen Maßstäbe wären? Könnten wir uns dann nachher wirklich vor Jehova damit herausreden, dass wir sagen “aber der Älteste XY hat doch gesagt… und du hast doch gesagt, dass wir den Ältesten gehorchen sollten…”?

    Oder Kinder und Jugendliche gegenüber ihren Eltern. Auch sie müssen abwägen. Selbstverständlich müssen sie grundsätzlich ihren Eltern gehorchen, steht ja schon in der Bibel, gleich zu Anfang in Mose. Aber in Korinther steht auch, dass sie dies “in Gemeinschaft mit dem Herrn” tun sollten. d.h., dass sie ihnen in allem gehorchen müssen, was nicht gegen biblische Gesetzte und Maßstäbe verstößt – auch dann, wenn ihnen das gerade selbst nicht in den Kram passen würde. Aber wenn die Eltern ihre Kinder z.B. auffordern, vor Gericht zu lügen und mit einer Falschaussage oder sogar Falschanklage einem anderen zu schaden, dann können die Kinder sich nicht vor Jehova damit herausreden “aber meine Eltern haben mir sogar befohlen, dass ich dies tue…”

    Wir sehen, wie wichtig es ist, dass wir regelmäßig täglich in der Bibel lesen und zwar mehr, als nur den Tagestext. Damit wir Jehova und seine Gebote und noch viel mehr seine Maßstäbe, seine Denkweise kennen lernen.

    Denn wir alle wollen ja das Gleiche: wir wollen Jehova nicht nur dienen, sondern wir möchten ja gern sein Herz erfreuen, weil wir ihn lieben und möchten, dass er voller Liebe und Wohlwollen auf uns hinabblickt

  63. Juleam 27. Juni 2011 um 07:33 Link zum Kommentar

    2. Könige 10:23

    Dann ging Jehu mit Jonadab, dem Sohn Rechabs, in das Haus Baals hinein. Er sprach nun zu den Anbetern Baals: „Sucht sorgfältig, und seht, daß hier bei euch keiner der Anbeter Jehovas ist, sondern nur die Anbeter Baals.“

    Haben wir auch bemerkt, dass er extra dazu aufforderte, genau nachzusehen, ob nicht doch ein Anbeter Jehovas unter ihnen wäre? Und erst dann, nachdem das sicher war “hier ist keiner von den Anbetern Jehovas” ging das Unglück los.

    Stellen wir uns vor, wir wären dabei gewesen, hätten der ersten Angst nachgegeben und würden uns nun in der Menschenmasse befinden, vor Angst zitternd, denn eigentlich lieben wir doch Jehova, wollen ihm dienen, sind aber hier, weil wir Angst um unser Leben haben. Sicherlich würde Jehova sehr traurig über unser Verhalten sein.

    Aber nun kommen die Bediensteten Jehus, um ganz genau zu gucken, ob nicht doch ein Anbeter Jehovas dabei wäre. Würden wir nun noch schweigen?

    Ist es nicht etwas anderes, einfach mit der Menge mitzulaufen, aus Anst vor den Folgen – aber dann laut und deutlich zu bestätigen “nein, ich bin ganz bestimmt kein Anbeter Jehovas”, ist dies nicht etwas ganz anderes?

    Als Anbeter Jehovas, der Jehova liebt, wäre ich sicherlich spätestens jetzt gegangen – du auch?

  64. Juleam 27. Juni 2011 um 07:45 Link zum Kommentar

    2. Könige 10:25

    Und es geschah, sobald er mit der Darbietung des Brandopfers zu Ende war, daß Jehu sofort zu den Läufern und den Adjutanten sagte: „Kommt herein, schlagt sie nieder! Laßt keinen einzigen hinausgehen.“ Und die Läufer und die Adjutanten begannen, sie mit der Schärfe des Schwertes niederzuschlagen und sie hinauszuwerfen, und sie gingen bis zur Stadt des Hauses Baals.

    “sobald er mit dem Opfer zu Ende war” – Jehu hatte tatsächlich dem falschen Gott Baal ein Opfer dargebracht!!!

    Hatte er sich damit denn nicht selbst des Götzendienstes schuldig gemacht?

    Wir wissen: Jehova hasst Götzendienst, ebenso wie Lügen oder Töten. Trotzdem werden wahre Anbeter immer wieder lobend hervorgehoben, wenn sie zu solch einer List greifen um die wahre Anbetung zu fördern.

    Bedeutet dies wirklich: “Der Zweck heiligt die Mittel”?

  65. Juleam 27. Juni 2011 um 07:49 Link zum Kommentar

    2. Könige 10:30-31

    Somit sprach Jehova zu Jehu: „Aus dem Grund, daß du gut gehandelt hast, indem du getan hast, was recht ist in meinen Augen, [und] du gemäß allem, was in meinem Herzen war, am Hause Ahabs getan hast, werden dir Söhne bis zur vierten Generation auf dem Thron Israels sitzen.“ 31 Und Jehu seinerseits gab nicht acht, mit seinem ganzen Herzen in dem Gesetz Jehovas, des Gottes Israels, zu wandeln. Er wich nicht von den Sünden Jerobeams ab, mit denen er Israel veranlaßte zu sündigen.

    “aus dem Grund” – weil Jehu die Baalsanbeter ausgerottet hatte, wurde er von Jehova reich belohnt.

    Heißt das dann im Umkehrschluß, dass Jehova die anderen Dinge nicht mehr so eng sah – wie z.B., dass er auch weiterhin der Kälberanbetung folgte?

  66. Juleam 27. Juni 2011 um 07:54 Link zum Kommentar

    hier noch einige Gedanken zu den Kapiteln von mir aus dem Jahr 2005

    Warum die erste Spendensammlung scheiterte

    Das Haus Jehovas mußte dringend ausgebessert werden, und zwar nicht etwa wegen seines Alters (es war höchstens 150 Jahre alt), sondern weil es unter der Regierung Athaljas vernachlässigt und geplündert worden war. Joas forderte daher die Leviten auf, durch ganz Juda von Stadt zu Stadt zu gehen, um das Geld für die Renovierung zu beschaffen. Die Leviten nahmen sich der Sache jedoch nicht ganzherzig an, und so wurde die Arbeit nicht getan (2Kö 12:4-8; 2Ch 24:4-7). Nach einiger Zeit wurden die Vorkehrungen zur Beschaffung und Verwaltung des Geldes geändert. Das Volk reagierte günstig, worauf die Ausbesserungsarbeiten gut vorangingen und schließlich abgeschlossen werden konnten (2Kö 12:9-16; 2Ch 24:8-14).

    (Quelle: Einsichten Band 1 – Stichwort “Joas”)

  67. Juleam 27. Juni 2011 um 07:56 Link zum Kommentar

    warum ließ Jehova Joas retten?

    *** it-1 S. 1366-1367 Joas ***

    Ahasjas Tod diente Athalja, Joas’ böser Großmutter, als Vorwand, sich zur Königin zu machen. Damit aber in der Zukunft niemand sie des Thronraubes beschuldigen könne, tötete sie alle Söhne Ahasjas außer Joas, der damals noch ein Kleinkind von weniger als einem Jahr war und dem Massaker entging, weil ihn seine Tante Jehoscheba, die Frau des Hohenpriesters Jehojada, und seine Amme im Tempel sechs Jahre versteckt hielt (2Kö 11:1-3; 2Ch 22:10-12).

    Als das Kind sieben Jahre alt war, zog Jehojada fünf Oberste in sein Vertrauen und ließ sie zum erstenmal den rechtmäßigen Thronerben sehen. Dann rüstete er die 500 Mann, die diesen Obersten unterstellt waren, mit Schilden und Waffen aus dem Tempel aus und befahl ihnen, sich bei der Krönungszeremonie im Tempelvorhof rings um Joas aufzustellen, um ihn zu bewachen. Jeder, der versuchen würde, dagegen einzuschreiten, sollte getötet werden (2Kö 11:4-12, 21; 2Ch 23:1-11). Sobald Athalja die Rufe des Volkes hörte, kam sie herbeigeeilt und rief: “Verschwörung! Verschwörung!” Sie wurde schnell hinausgeführt und dann am Eingang des Roßtores getötet. Darauf schloß Jehojada einen Treuebund zwischen Jehova und dem neueingesetzten König und dem Volk. Danach rissen sie das Haus Baals nieder, zerstörten seine Altäre und Bilder und töteten sogar Mattan, den Priester Baals (2Kö 11:13-20; 2Ch 23:12-21).

    Solange der Hohepriester Jehojada lebte und für Joas Vater und Ratgeber war, hatte der junge Monarch Erfolg. Mit 21 Jahren war er verheiratet. Er hatte zwei Frauen (eine davon hieß Jehoaddan), durch die er Vater von Söhnen und Töchtern wurde. Auf diese Weise wurde die Linie, die von David zum Messias führte und die damals beinahe geendet hätte, fortgesetzt (2Kö 12:1-3; 2Ch 24:1-3; 25:1).

  68. Juleam 27. Juni 2011 um 07:56 Link zum Kommentar

    Was war das Zeugnis?

    *** w91 1. 2. S. 31 ‘Das Diadem und das Zeugnis’ ***

    ‘Das Diadem und das Zeugnis’

    “DANN führte er [Jehojada, der Priester] den Sohn des Königs heraus und setzte ihm das Diadem auf und das ZEUGNIS; und so machten sie ihn zum König und salbten ihn” (2. Könige 11:12). Mit diesen Worten beschreibt das Buch der Könige die Krönung von König Joas. Ist uns aufgefallen, daß Jehojada dem jungen König neben dem “Diadem”, der königlichen Kopfbedeckung, auch “das ZEUGNIS” aufsetzte? Was war das Zeugnis? Und warum war es ein Bestandteil der Krönungszeremonie?

    Das hier mit “Zeugnis” übersetzte hebräische Wort bezieht sich normalerweise auf die Zehn Gebote oder auf Gottes Gesetz im allgemeinen (2. Mose 31:18; Psalm 78:5, Schlachter). In Übereinstimmung damit lautet der Parallelbericht in 2. Chronika 23:11 gemäß der Übersetzung von D. E. Kautsch (1899): “Da führten sie den Königssohn hinaus, legten ihm den Stirnreif an und das Gesetz.” In 2. Könige 11:12 wurde in dieser Übersetzung anstelle von “Zeugnis” das Wort “Spangen” eingesetzt, obwohl in beiden Versen dasselbe hebräische Wort steht. Warum?

    Wie in dem bekannten Werk Herders Bibelkommentar erklärt wird, können sich einige Übersetzer nicht vorstellen, daß der König das Gesetz auf dem Kopf oder auf dem Arm getragen habe. Da in 2. Samuel 1:10 bei König Saul in Verbindung mit dem Diadem, das er trug, eine Armspange (oder Spange) erwähnt wird, meinen sie, der Text in 2. Könige 11:12 habe ursprünglich “das Diadem und die Armspangen” gelautet. Das ist jedoch reine Spekulation. “Zeugnis” durch “Armspangen” zu ersetzen bedeutet eine radikale Veränderung des Textes.

    Die Echter Bibel (1949) stellt daher den Gedanken an das Gesetz wieder her und sagt: “. . . überreichten ihm den Stirnreif und das Gesetz.” Aber überreichte Jehojada Joas das “Zeugnis”? Zugegeben, das mit “setzen” wiedergegebene hebräische Wort kann auch “geben” bedeuten. Doch sowohl in Könige als auch in Chronika erscheint es nur einmal und bezieht sich auf beides, das Diadem und das Zeugnis. Des weiteren folgt unmittelbar darauf das hebräische Wort für “auf”. “Setzen auf” muß somit die korrekte Übersetzung sein. Nicht nur das Diadem, sondern auch das Zeugnis wurde dem jungen König Joas ‘aufgesetzt’, wie die Neue-Welt-Übersetzung zeigt.

    Warum – und wie – “setzte” der Hohepriester dem jungen König das Zeugnis “auf”? Man beachte die Schlußfolgerung des deutschen Gelehrten Otto Thenius: “Das Gesetz, ein Buch, in welchem mosaische Verordnungen aufgezeichnet waren. Dieses wurde dem Könige, nachdem er mit dem Diadem geschmückt war, in symbolischer Weise aufs Haupt gehalten” (Die Bücher der Könige). Ähnliches sagt auch Professor Ernst Bertheau: “Das Auflegen des Gesetzes hat wohl symbolische Bedeutung, daß der König ihm gemäß zu regieren verpflichtet werden sollte” (Die Bücher der Chronik).

    Wenn ein König den Thron bestieg, war er gemäß dem Gebot Gottes verpflichtet, eigenhändig eine Abschrift des Gesetzes anzufertigen und es sein Leben lang zu studieren und anzuwenden (5. Mose 17:18-20). Dem neuen König das “Zeugnis” aufzusetzen könnte eine kurze symbolische Geste gewesen sein, die zeigte, daß er nicht über dem Gesetz Jehovas stand, auch wenn er jetzt König war. Leider vergaß Joas nach dem Tod des Hohenpriesters Jehojada diese wichtige Lektion und verließ nach und nach die Anbetung Jehovas; schließlich wurde er ermordet (2. Chronika 24:17-25).

  69. Juleam 27. Juni 2011 um 07:57 Link zum Kommentar

    das Schlagen der drei Pfeile

    (Quelle: Einsichten Band 1 – Stichwort “Joas”)

    Joas tat im allgemeinen, was böse war in den Augen Jehovas, und ließ die Kälberverehrung im ganzen Land weiterbestehen. Als aber der Prophet Elisa krank und schon dem Tod nahe war, ging Joas zu ihm hinab, begann über ihm zu weinen und sagte: “Mein Vater, mein Vater, der Kriegswagen Israels und seine Reiter!” (2Kö 13:11, 14). Auf Geheiß des Propheten schoß Joas einen Pfeil aus dem Fenster in Richtung Syrien und schlug dann mit seinen Pfeilen auf die Erde. Er schlug jedoch nur dreimal. Elisa wurde darüber zornig, denn wenn Joas die Erde fünf- oder sechsmal geschlagen hätte, dann hätte er, wie der Prophet sagte, die Syrer vollständig besiegt, nun aber würde er Syrien nur dreimal schlagen (2Kö 13:15-19). In seinen drei Feldzügen gegen die Syrer hatte Joas tatsächlich einen gewissen Erfolg, denn er konnte einige israelitische Städte, die Ben-Hadads Vater Hasael dem Nordreich weggenommen hatte, zurückgewinnen (2Kö 13:24, 25).

    die Lehre für uns
    Dies hier habe ich noch gefunden:

    (Quelle: WT 01.08.05)

    13:14-19.
    Da Jehus Enkel Joas sich nicht anstrengte, sondern mit den Pfeilen nur drei Mal auf die Erde schlug, gelang es ihm nur eine Zeit lang, die Syrer zu besiegen. Jehova erwartet, dass wir Aufgaben, die er uns überträgt, vorbehaltlos und eifrig ausführen.

    (Quelle: WT 15.09.97)

    13:14-19,25.
    Wer wird den “Tag Jehovas” überleben?

    König Joas konnte die Syrer nicht entscheidend, das heißt nicht “bis zum völligen Ende”, schlagen. Der gesalbte Überrest setzt dagegen mit einem Eifer wie Elisa den Kampf gegen die falsche Anbetung fort. Seine Gefährten mit der irdischen Hoffnung tun dasselbe. Außerdem ist es sicher gut, wenn alle, die den Tag Jehovas zu überleben hoffen, die Worte des eifrigen Elisa über das Schlagen auf die Erde im Sinn behalten. Nehmen wir die Pfeile der Wahrheit, und schlagen wir eifrig damit – immer wieder, ja bis Jehova sagt, daß unsere Tätigkeit abgeschlossen ist.

    (Quelle: WT 01.12.02)

    13:18, 19
    Stärken wir unsere Hände!

    Da Joas sich nicht richtig verausgabt hatte, war er im Kampf gegen die Syrer nur mäßig erfolgreich. Derselbe Grundsatz trifft zu, wenn wir eine Aufgabe erfüllen möchten, die Jehova uns aufgetragen hat. Anstatt uns über Hindernisse Sorgen zu machen, die uns im Weg stehen, oder darüber, wie schwierig sich die Aufgabe gestalten könnte, sollten wir sie engagiert und mit ganzem Herzen anpacken. Wir müssen unsere Hände stärken und zu Jehova um Hilfe aufblicken (Jesaja 35:3, 4).

  70. Juleam 27. Juni 2011 um 07:58 Link zum Kommentar

    “Suchst du ernstlich nach Jehova?”

    ein sehr interessanter WT-Artikel (WT 15.08.03 S. 25 – 28)

    Suchst du ernstlich Jehova

    EIN Zeuge Jehovas, der regelmäßig mit anderen Pendlern im Zug saß, wünschte sich nichts sehnlicher, als diesen Fahrgästen von der guten Botschaft der Bibel zu erzählen (Markus 13:10). Er war jedoch vor Angst wie gelähmt. Gab er deshalb auf? Nein, er betete inbrünstig und bemühte sich zu lernen, wie man mit anderen ins Gespräch kommt. Jehova erhörte seine Bitte und gab ihm die nötige Kraft zum Zeugnisgeben.

    Wer Jehova sucht und von ihm gesegnet werden möchte, sollte ebenso ernsthaft sein. Der Apostel Paulus sagte: “Wer sich Gott naht, muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn ernstlich suchen, ein Belohner wird” (Hebräer 11:6). Jehova nur zu suchen ist allerdings nicht genug. “Ernstlich suchen” bedeutet, es intensiv und mit Anstrengung zu tun. Es bedeutet, das ganze Herz, den ganzen Sinn, die ganze Seele und alle Tatkraft einzubeziehen, wie es die zugrunde liegende griechische Verbform anzeigt. Wer Jehova ernstlich sucht, ist nicht gleichgültig, er schont sich nicht und ist auch nicht teilnahmslos. Er sucht ihn eifrig (Apostelgeschichte 15:17).

    Personen, die Jehova ernstlich suchten

    Die Bibel berichtet von vielen Menschen, die sich ernstlich bemühten Jehova zu suchen. Einer davon war Jakob, der seine ganze Kraft aufbot und mit einem materialisierten Engel Gottes bis zum Morgengrauen rang. Daraufhin erhielt Jakob den Namen Israel (Streiter mit Gott), denn er hatte mit Gott “gestritten” (“beharrt” oder ‘sich angestrengt’). Wegen seines ernsthaften Bemühens segnete ihn der Engel (1. Mose 32:24-30, Fußnote).

    Dann war da noch die nicht namentlich genannte Galiläerin, die 12 Jahre lang an einem Blutfluss litt und ‘viele Schmerzen’ erduldet hatte. Mit dieser Krankheit durfte sie niemanden berühren. Sie nahm daher ihren ganzen Mut zusammen und ging hinaus, um Jesus zu treffen. Immer wieder sagte sie: “Wenn ich nur seine äußeren Kleider anrühre, werde ich gesund werden.” Man stelle sich vor, wie sie sich den Weg durch die Menge bahnte, die Jesus folgte und sich um ihn drängte. Als die Frau Jesu äußeres Kleid berührte, spürte sie sofort, dass ‘der Quell ihres Blutes vertrocknete’ – ihr chronisches Leiden war geheilt! Da Jesus fragte: “Wer hat meine äußeren Kleider angerührt?”, bekam sie Angst. Jesus aber sagte mitfühlend zu ihr: “Tochter, dein Glaube hat dich gesund gemacht. Geh hin in Frieden, und sei von deiner lästigen Krankheit geheilt.” Ihre Mühe hatte sich gelohnt (Markus 5:24-34; 3. Mose 15:25-27).

    Bei einer anderen Begebenheit bat eine Phönizierin Jesus flehentlich, ihre Tochter zu heilen. Jesus entgegnete ihr, es sei unpassend, das Brot der Kinder kleinen Hunden zu geben. Er wollte damit sagen, er könne nicht auf Kosten würdiger Juden für Nichtjuden sorgen. Obwohl die Frau genau verstanden hatte, was Jesus damit sagen wollte, bettelte sie weiter: “Ja, Herr; aber die kleinen Hunde fressen doch auch die Brosamen, die vom Tisch ihrer Herren fallen.” Von ihrem starken Glauben und ihrer Aufrichtigkeit bewegt, sagte Jesus: “O Frau, dein Glaube ist groß; dir geschehe, wie du es wünschst” (Matthäus 15:22-28).

    Wie wäre es diesen Personen ergangen, wenn sie sich nicht beharrlich angestrengt hätten? Wären sie gesegnet worden, wenn sie bei der ersten Hürde oder bei der ersten Ablehnung aufgegeben hätten? Kaum! Diese Beispiele verdeutlichen, was auch Jesus sagen wollte, nämlich dass ‘kühne Beharrlichkeit’ angebracht ist. Wenn man Jehova sucht, ist sie sogar unerlässlich (Lukas 11:5-13).

    Gemäß seinem Willen

    Wurden die Kranken, die, wie oben berichtet, durch ein Wunder geheilt wurden, nur deshalb geheilt, weil sie ernsthaft waren? Nein, ihre Bitten mussten mit Gottes Willen übereinstimmen. Jesus hatte übernatürliche Kräfte erhalten, damit er eindrucksvoll beweisen konnte, dass er Gottes Sohn, der verheißene Messias, war (Johannes 6:14; 9:33; Apostelgeschichte 2:22). Die Wunder Jesu waren außerdem eine Vorschau auf die großartigen Segnungen, die Jehova der Menschheit während der Tausendjahrherrschaft Christi zuteil werden lässt (Offenbarung 21:4; 22:2).

    Es ist nicht mehr Gottes Wille, dass jemand, der die wahre Religion ausübt, durch Wunderkräfte in Zungen reden oder Krankheiten heilen kann (1. Korinther 13:8, 13). Heute besteht Gottes Wille unter anderem darin, dass die gute Botschaft vom Königreich auf der ganzen Erde verkündet wird, damit “alle Arten von Menschen . . . zu einer genauen Erkenntnis der Wahrheit kommen” (1. Timotheus 2:4; Matthäus 24:14; 28:19, 20). Diener Gottes können zu Recht erwarten, dass ihre inbrünstigen Gebete erhört werden, wenn sie sich im Einklang mit Gottes Willen aufrichtig anstrengen.

    Einige fragen sich vielleicht: “Warum sollen wir uns anstrengen, wenn Gottes Vorsatz letztendlich sowieso verwirklicht wird?” Jehova könnte natürlich seinen Willen auch ohne menschliches Zutun ausführen, doch es gefällt ihm, Menschen dabei mit einzubeziehen. Man könnte Jehova mit jemand vergleichen, der ein Haus baut. Der Bauherr hat einen vollständigen Bauplan, wählt aber ortsübliche Baumaterialien aus. Jehova hat heute ebenfalls ein Vorhaben auszuführen, und es freut ihn, dabei seine Diener, die sich ihm willig darbieten, einzusetzen (Psalm 110:3; 1. Korinther 9:16, 17).

    Betrachten wir einmal, was der junge Toshio erlebte. Als er auf die Realschule kam, wollte er in seinem einzigartigen Gebiet das größtmögliche Zeugnis geben. Er strengte sich gewissenhaft an, ein vorbildlicher Christ zu sein, und hatte immer seine Bibel dabei. Gegen Ende des ersten Schuljahres bot sich ihm die Gelegenheit, vor der Klasse zu sprechen. Toshio bat Jehova, ihm zu helfen. Dann war er begeistert, als ihm die ganze Klasse bei seinem Referat über das Thema “Mein Ziel, den Pionierdienst zu meiner Laufbahn zu machen” aufmerksam zuhörte. Er erklärte, er habe vor, ein Vollzeitprediger der Zeugen Jehovas zu werden. Einer der Mitschüler war mit einem Bibelstudium einverstanden, machte gute Fortschritte und ließ sich taufen. Die ernsthaften Bemühungen Toshios stimmten mit seinem Gebet überein und wurden belohnt.

    Wie ernsthaft sind wir persönlich?

    Wir können auf verschiedene Weise zeigen, dass wir Jehova ernstlich suchen und von ihm gesegnet werden möchten. Als Erstes könnten wir etwas so Grundlegendes tun, wie uns gut auf christliche Zusammenkünfte vorzubereiten. Durch gut durchdachte Kommentare, anspornende Vorträge und wirkungsvolle Demonstrationen lassen wir erkennen, wie Ernst es uns damit ist, Jehova zu suchen. Wir können unsere Ernsthaftigkeit auch dadurch beweisen, dass wir die Qualität unseres Dienstes verbessern. Versuchen wir doch einmal, die Menschen an den Türen noch freundlicher anzusprechen, und passen wir ansprechende Einleitungen unserem Gebiet an (Kolosser 3:23). Ein Bruder, der sich tatkräftig einsetzt, eignet sich vielleicht als Dienstamtgehilfe oder Ältester (1. Timotheus 3:1, 2, 12, 13). Wer sich zur Verfügung stellt, wird auch die Freude des Gebens verspüren. Vielleicht kann er beim Bau eines Zweigbüros mithelfen oder in einem Zweigbüro der Zeugen Jehovas mitarbeiten. Wer als Lediger die Voraussetzungen erfüllt, möchte eventuell die Schule zur dienstamtlichen Weiterbildung besuchen, in der geistig gesinnte Männer das Rüstzeug erhalten, gute Hirten zu sein. Verheiratete können womöglich den Missionardienst aufnehmen, wenn sie Jehova vermehrt dienen möchten. Vielleicht kann jemand auch dorthin ziehen, wo mehr Königreichsverkündiger benötigt werden (1. Korinther 16:9).

    Was wirklich zählt, ist die Einstellung, mit der wir zugeteilte Aufgaben bewältigen. Treten wir an jede uns übertragene Aufgabe ernsthaft, tatkräftig und mit “Aufrichtigkeit des Herzens” heran (Apostelgeschichte 2:46; Römer 12:8). Jede Aufgabe sollten wir als Gelegenheit betrachten, Jehova mit Eifer zu lobpreisen. Wir werden reich belohnt werden, wenn wir Jehova unablässig um Hilfe bitten und unser Bestes geben.

    Ernsthafte Anstrengungen werden belohnt

    Erinnern wir uns noch an den Zeugen, der darum betete, seine Angst zu überwinden, die ihn daran hinderte, anderen Fahrgästen zu predigen? Sein aufrichtiger Wunsch ging mit dem Segen Jehovas in Erfüllung. Er lernte es, andere freundlich anzusprechen und sich mit verschiedenen Themen einzuleiten. Einem Mann, der wegen gespannter zwischenmenschlicher Beziehungen beunruhigt war, konnte er anhand der Bibel wirkungsvoll Zeugnis geben. Mehrere Gespräche mit ihm im Zug führten schließlich zu einem Heimbibelstudium. Diese ernsthaften Bemühungen wurden von Jehova wirklich gesegnet!

    Jeder, der Jehova fortgesetzt ernstlich sucht, kann ähnliche Ergebnisse erzielen. Wenn wir demütig ausharren und in alles, was wir für Jehova tun, unser ganzes Herz hineinlegen, wird er uns im Einklang mit seinen Vorsätzen gebrauchen und uns sehr segnen.

  71. Juleam 18. Juli 2011 um 17:17 Link zum Kommentar

    Warum zerriß die Bärin die Knaben?

    was war daran so schlimm was sie taten? Es waren doch nur Kinder und Kinder sind halt manchmal unvernünftig.
    Warum hatten sie eine so harte Strafe erhalten? War das gerecht?

    6 Betrachten wir ein dramatisches Beispiel für die sofortigen Auswirkungen eines Fluchs. Die Begebenheit trug sich zu, als Elisa, der Prophet Gottes, von Jericho nach Bethel ging. Der Bibelbericht lautet: “Als er auf dem Weg hinaufging, da waren kleine Buben, die aus der Stadt herauskamen und ihn zu verhöhnen begannen und die fortwährend zu ihm sprachen: “Geh hinauf, du Kahlkopf! Geh hinauf, du Kahlkopf!” Schließlich wandte er sich um und sah sie und rief im Namen Jehovas Übles auf sie herab. Dann kamen zwei Bärinnen aus dem Wald und zerrissen von ihnen zweiundvierzig Kinder in Stücke” (2. Könige 2:23, 24). Das, was Elisa im einzelnen sagte, als er diesen Fluch aussprach, indem er Übles auf die höhnenden Kinder herabrief, erfahren wir nicht. Doch der Ausspruch bewirkte etwas, weil er im Namen Jehovas von einem Propheten Gottes geäußert wurde, der im Einklang mit dem göttlichen Willen handelte.

    7 Elisa scheint hauptsächlich deshalb verhöhnt worden zu sein, weil er das Amtsgewand Elias trug und die Kinder keinen Nachfolger jenes Propheten in ihrer Nähe wünschten (2. Könige 2:13). Um jeden Zweifel daran zu beseitigen, daß er der Nachfolger Elias war, und um die jungen Leute und ihre Eltern angebrachten Respekt vor dem Propheten Jehovas zu lehren, rief Elisa im Namen des Gottes Elias Übles auf die höhnende Menge herab. Jehova zeigte deutlich, daß er Elisa als seinen Propheten anerkannte, indem er die beiden Bärinnen veranlaßte, aus dem Wald zu kommen und 42 dieser Spötter in Stücke zu reißen. Die eklatante Respektlosigkeit gegenüber dem Mitteilungskanal, den Jehova damals auf der Erde gebrauchte, ließ ihn so entschieden vorgehen.

    Lehren für uns (aus “Gottes Wort ist lebendig”):

    2:23, 24. Wie es scheint, wurde der kahlköpfige Elisa hauptsächlich verspottet, weil er Elias Amtsgewand trug. Die Kinder erkannten in ihm einen Vertreter Jehovas und wollten ihn vertreiben. Sie sagten zu ihm: “Geh hinauf”, was so viel hieß wie, er solle nach Bethel weitergehen oder weggenommen werden wie Elia. Die Kinder verhielten sich offensichtlich genauso feindselig wie ihre Eltern. Es ist daher unerlässlich, dass Eltern den Kindern beibringen, Vertreter Gottes zu respektieren.

  72. Juleam 4. Oktober 2011 um 15:59 Link zum Kommentar

    WT 01.08.2005

    Das Wort Jehovas ist lebendig
    Höhepunkte aus 2. Könige

    DAS Bibelbuch 2. Könige schließt direkt an das Buch 1. Könige an. Es berichtet von 29 Königen — 12 im Nordreich Israel und 17 im Südreich Juda. Außerdem schildert es Taten der Propheten Elia, Elisa und Jesaja. Der Bericht reicht bis in die Zeit der Zerstörung von Samaria und Jerusalem, er ist allerdings nicht immer chronologisch. Insgesamt umfasst das Buch einen Zeitraum von 340 Jahren — von 920 bis 580 v. u. Z., dem Jahr, in dem Jeremia das Buch vollendete.

    Welchen Wert hat das Buch 2. Könige für uns? Was lernen wir daraus über Jehova und seine Handlungsweise? Was können wir aus den darin erwähnten Taten der Könige, der Propheten und anderer lernen? Untersuchen wir das Bibelbuch doch einmal daraufhin.

     

    ELISA WIRD ELIAS NACHFOLGER
    (2. Könige 1:1 bis 8:29)

    König Ahasja von Israel fällt durch ein Gitter in seinem Haus und ist schwer verletzt. Der Prophet Elia lässt ihm sagen, dass er sterben wird. Ahasja stirbt und sein Bruder Joram besteigt den Thron. In Juda herrscht unterdessen Josaphat als König. Elia wird im Windsturm weggenommen und sein Gehilfe Elisa wird sein Nachfolger als Prophet. In den etwa 60 Jahren seines darauf folgenden Dienstes wirkt Elisa viele Wunder. (Siehe den Kasten „Die Wunder Elisas“.)

    Als sich der König von Moab gegen Israel auflehnt, ziehen Joram, Josaphat und der König von Edom gegen ihn in den Krieg. Jehova schenkt ihnen den Sieg, weil der treue Josaphat unter ihnen ist. Später plant der syrische König einen Überraschungsangriff gegen Israel. Elisa vereitelt diesen Plan jedoch. Zornig darüber schickt der Syrerkönig „Pferde und Kriegswagen und eine starke Streitmacht“, die Elisa gefangen nehmen soll (2. Könige 6:14). Elisa wirkt zwei Wunder und sendet die Syrer in Frieden zurück. Nach einiger Zeit belagert der syrische König Ben-Hadad Samaria. Dadurch entsteht in der Stadt eine schwere Hungersnot. Doch Elisa sagt ihr Ende vorher.

    Etwas später geht Elisa nach Damaskus. König Ben-Hadad, der nun krank ist, schickt Hasael zu ihm, um zu erfahren, ob er wieder gesund wird. Elisa sagt den Tod des Königs voraus und dass Hasael an seiner statt regieren wird. Am nächsten Tag erstickt Hasael den König mit einem nassen ‘netzförmigen Tuch’ und übernimmt die Herrschaft (2. Könige 8:15, Fußnote). In Juda wird Josaphats Sohn Joram König und nach ihm sein Sohn Ahasja. (Siehe den Kasten „Die Könige von Juda und Israel“.)

    Antworten auf biblische Fragen:

    2:9 — Warum bat Elisa um ‘zwei Anteile an Elias Geist’?
    Elisa brauchte denselben Geist wie Elia, um als Prophet für Israel genauso mutig und furchtlos zu sein wie er. Elisa erkannte das und bat um zwei Anteile an Elias Geist. Er hatte Elia, der ihn zu seinem Nachfolger ernannt hatte, etwa sechs Jahre lang gedient und sah ihn als seinen geistigen Vater an. Elisa war in geistiger Hinsicht wie ein Erstgeborener für Elia (1. Könige 19:19-21; 2. Könige 2:12). Genauso wie ein Erstgeborener am Erbe des Vaters zwei Anteile bekam, erhielt Elisa daher wie erbeten zwei Anteile am geistigen Erbe Elias.

    2:11 — Zu welchem „Himmel“ ‘fuhr Elia im Windsturm auf’?
    Er fuhr weder in die Weiten des Weltalls auf noch zu dem geistigen Himmel, wo sich Gott und die Engel befinden (5. Mose 4:19; Psalm 11:4; Matthäus 6:9; 18:10). Bei dem „Himmel“, zu dem Elia auffuhr, handelt es sich um den Wolkenhimmel (Psalm 78:26; Matthäus 6:26). Der feurige Streitwagen stürmte in die Höhe und nahm Elia offensichtlich mit an einen anderen Ort auf der Erde, wo er eine Zeit lang wohnte. Jahre später schrieb Elia nämlich einen Brief an den jüdischen König Joram (2. Chronika 21:1, 12-15).

    5:15, 16 — Warum nahm Elisa die Gabe Naamans nicht an?
    Elisa lehnte die Gabe ab, weil er anerkannte, dass die Kraft, Naaman durch ein Wunder zu heilen, von Jehova kam und nicht von ihm. Es war für ihn undenkbar, an dem Amt zu verdienen, das Gott ihm übertragen hatte. Auch heute sind wahre Anbeter in ihrem Dienst für Jehova nicht auf persönliche Vorteile aus. Sie beherzigen die Anweisung Jesu: „Kostenfrei habt ihr empfangen, kostenfrei gebt“ (Matthäus 10:8).

    5:18, 19 — Ersuchte Naaman um Vergebung für die Teilnahme an einer religiösen Handlung?
    Der syrische König war offensichtlich alt und schwach und Naaman musste ihn stützen. Wenn sich der König vor Rimmon verbeugte, beugte sich auch Naaman. Doch Naaman beugte sich nur, um dem König Halt zu geben und nicht um anzubeten. Naaman bat um Jehovas Nachsicht in Bezug auf das Erfüllen dieser Pflicht. Elisa glaubte Naaman und sagte zu ihm: „Geh in Frieden.“

    Lehren für uns:

    1:13, 14. Durch Beobachten zu lernen und demütig zu handeln kann Leben retten.

    2:2, 4, 6. Elisa beharrte darauf, bei Elia zu bleiben, obgleich er bereits etwa sechs Jahre sein Bediensteter war. Das ist ein gutes Beispiel für treue Freundschaft! (Sprüche 18:24).

    2:23, 24. Wie es scheint, wurde der kahlköpfige Elisa hauptsächlich verspottet, weil er Elias Amtsgewand trug. Die Kinder erkannten in ihm einen Vertreter Jehovas und wollten ihn vertreiben. Sie sagten zu ihm: „Geh hinauf“, was so viel hieß wie, er solle nach Bethel weitergehen oder weggenommen werden wie Elia. Die Kinder verhielten sich offensichtlich genauso feindselig wie ihre Eltern. Es ist daher unerlässlich, dass Eltern den Kindern beibringen, Vertreter Gottes zu respektieren.

    3:14, 18, 24. Jehovas Wort erfüllt sich immer.

    3:22. Die Morgensonne spiegelte sich im Wasser und ließ es blutrot aussehen. Vielleicht enthielt die Erde der frisch ausgehobenen Gräben roten Ton. Jehova kann Naturerscheinungen für seine Zwecke nutzen.

    4:8-11. Eine Sunamitin nahm Elisa gastfreundlich auf, weil sie erkannte, dass er „ein heiliger Mann Gottes“ war. Sollten wir nicht treue Anbeter Jehovas ebenso aufnehmen?

    5:3. Ein israelitisches Mädchen glaubte daran, dass Gott Wunder wirken kann. Sie hatte auch den Mut, über ihren Glauben zu reden. Wer noch jung ist, sollte sich fragen: Bemühe ich mich, meinen Glauben an Gottes Verheißungen zu stärken, und nehme ich meinen Mut zusammen, um Lehrern und Schülern von der biblischen Wahrheit zu erzählen?

    5:9-19. An Naamans Beispiel ist deutlich zu erkennen, dass ein stolzer Mensch demütig werden kann (1. Petrus 5:5).

    5:20-27. Wie teuer es einem doch zu stehen kommt, wenn man versucht ein Doppelleben zu führen! Wir laufen weniger Gefahr ein solches Leben zu führen, wenn wir an den Kummer und das Leid denken, die es mit sich bringen kann.

     

    ISRAEL UND JUDA GERATEN IN GEFANGENSCHAFT
    (2. Könige 9:1 bis 25:30)

    Jehu wird zum König über Israel gesalbt. Er geht unverzüglich daran, das Haus Ahabs niederzuschlagen, und geschickt ‘vertilgt er den Baal aus Israel’ (2. Könige 10:28). Als Ahasjas Mutter Athalja erfährt, dass Jehu ihren Sohn getötet hat, macht sie sich auf, vernichtet die ganze Nachkommenschaft des Königtums von Juda und reißt den Thron an sich (2. Könige 11:1). Nur Ahasjas kleiner Sohn Joas wird gerettet, sechs Jahre versteckt gehalten und danach als König über Juda eingesetzt. Solange ihn der Priester Jehojada anleitet, handelt er, wie es in Jehovas Augen recht ist.

    Alle Könige, die nach Jehu über Israel regieren, handeln schlecht in Jehovas Augen. In den Tagen von Jehus Enkel stirbt Elisa. Ahas ist der vierte, der nach Joas als König in Juda regiert, und er ‘tut nicht, was recht ist in den Augen Jehovas’ (2. Könige 16:1, 2). Sein Sohn Hiskia erweist sich jedoch als ein König, der ‘fest zu Jehova hält’ (2. Könige 17:20; 18:6). Im Jahr 740 v. u. Z., als Hiskia König von Juda und Hoschea König von Israel ist, nimmt der Assyrerkönig Salmanassar Samaria ein und führt Israel in die Gefangenschaft (2. Könige 17:6). Später werden im Gebiet Israels Ausländer angesiedelt und die samaritische Religion entsteht.

    Von den sieben Königen, die Hiskia in Juda auf den Thron folgen, unternimmt nur Josia etwas, um das Land von der falschen Anbetung zu säubern. 607 v. u. Z. nehmen die Babylonier schließlich Jerusalem ein und ‘Juda geht von seinem Boden hinweg ins Exil’ (2. Könige 25:21).

    Antworten auf biblische Fragen:

    13:20, 21 — Stützt das in diesem Text erwähnte Wunder die Reliquienverehrung?
    Nein, ganz und gar nicht. Die Bibel enthält keinen Hinweis, dass Elisas Gebeine je verehrt wurden. Das Wunder war Gottes Macht zuzuschreiben, genauso wie alle vorherigen Wunder Elisas.

    15:1-6 — Warum schlug Jehova Asarja (15:6, Fußnote: Usija) mit Aussatz?
    ‘Sobald Usija stark war, wurde sein Herz hochmütig, sodass er gegenüber Jehova, seinem Gott, treulos handelte und in den Tempel Jehovas kam, um auf dem Räucheraltar Räucherwerk zu verbrennen.’ Als die Priester gegen Usija auftraten und zu ihm sprachen: „Geh aus dem Heiligtum hinaus“, geriet er in Wut und er wurde an seiner Stirn mit Aussatz geschlagen (2. Chronika 26:16-20).

    18:19-21, 25 — War Hiskia mit den Ägyptern verbündet?
    Nein. Dieser Vorwurf Rabschakes war genauso falsch wie seine Behauptung, er sei mit „Ermächtigung von Jehova“ heraufgekommen. Der treue König Hiskia vertraute ausschließlich auf Jehova.

    Lehren für uns:

    9:7, 26. Das harte Urteil über das Haus Ahabs lässt erkennen, wie sehr Jehova die Götzenanbetung und das Vergießen von unschuldigem Blut verabscheut.

    9:20. Dass Jehu als forscher Wagenlenker bekannt war, sprach für seinen Eifer beim Ausführen von Aufträgen. Sind wir als eifrige Königreichsverkündiger bekannt? (2. Timotheus 4:2).

    9:36, 37; 10:17; 13:18, 19, 25; 14:25; 19:20, 32-36; 20:16, 17; 24:13. Wir können davon überzeugt sein, dass das ‘Wort, das aus Jehovas Mund hervorgeht, bestimmt Erfolg hat’ (Jesaja 55:10, 11).

    10:15. Jonadab nahm die Einladung Jehus, zu ihm auf den Streitwagen zu steigen, vorbehaltlos an. Die „große Volksmenge“ unterstützt den neuzeitlichen Jehu, Jesus Christus, und seine gesalbten Nachfolger genauso bereitwillig (Offenbarung 7:9).

    10:30, 31. Obwohl sich Jehu nicht als makellos erwies, schätzte Jehova alles, was er für ihn tat. ‘Gott ist nicht ungerecht, dass er unsere Arbeit vergessen würde’ (Hebräer 6:10).

    13:14-19. Da Jehus Enkel Joas sich nicht anstrengte, sondern mit den Pfeilen nur drei Mal auf die Erde schlug, gelang es ihm nur eine Zeit lang, die Syrer zu besiegen. Jehova erwartet, dass wir Aufgaben, die er uns überträgt, vorbehaltlos und eifrig ausführen.

    20:2-6. Jehova ist der „Hörer des Gebets“ (Psalm 65:2).

    24:3, 4. Wegen der Sünden Manasses war Jehova nicht gewillt Juda Vergebung zu gewähren. Gott sieht über das Vergießen von unschuldigem Blut nicht hinweg. Wir können sicher sein, dass Jehova unschuldiges Blut rächen wird, indem er die Verantwortlichen vernichtet (Psalm 37:9-11; 145:20).

     

    Für uns von Wert

    Das Bibelbuch 2. Könige beschreibt Jehova als jemand, der Verheißungen wahr macht. Dass die Untertanen der beiden Königreiche in die Gefangenschaft geführt wurden — zuerst Israel und später Juda —, führt uns eindringlich vor Augen, wie sich das prophetische Urteil aus 5. Mose 28:15 bis 29:28 erfüllte. In diesem Buch wird Elisa als überaus eifriger Prophet für Jehovas Namen und die wahre Anbetung geschildert. Hiskia und Josia werden als demütige Könige beschrieben, die Gottes Gesetz beachteten.

    Ist es nicht wertvoll, über die Einstellung und die Handlungsweise der Könige, Propheten und anderer, die in 2. Könige erwähnt werden, nachzusinnen und zu erkennen, wonach wir streben und was wir vermeiden sollten? (Römer 15:4; 1. Korinther 10:11). Ja, „das Wort Gottes ist lebendig und übt Macht aus“ (Hebräer 4:12).

    [Kasten/Bild auf Seite 10]

    DIE WUNDER ELISAS
    1. Die Wasser des Jordan teilen sich (2. Könige 2:14)
    2. Die Wasserquelle Jerichos bringt nicht mehr schlechtes, sondern gesundes Wasser hervor (2. Könige 2:19-22)
    3. Bären greifen junge Übeltäter an (2. Könige 2:23, 24)
    4. Streitmächte werden mit Wasser versorgt (2. Könige 3:16-26)
    5. Eine Witwe erhält Speiseöl (2. Könige 4:1-7)
    6. Eine zuvor unfruchtbare Sunamitin bekommt ein Kind (2. Könige 4:8-17)
    7. Ein Kind wird auferweckt (2. Könige 4:18-37)
    8. Ein giftiges Eintopfgericht wird genießbar (2. Könige 4:38-41)
    9. Hundert Mann werden von 20 Broten satt (2. Könige 4:42-44)
    10. Naaman wird vom Aussatz geheilt (2. Könige 5:1-14)
    11. Gehasi wird mit Naamans Aussatz geschlagen (2. Könige 5:24-27)
    12. Ein Axteisen schwimmt plötzlich (2. Könige 6:5-7)
    13. Ein Diener sieht himmlische Streitmächte (2. Könige 6:15-17)
    14. Die syrische Streitmacht wird mit Blindheit geschlagen (2. Könige 6:18)
    15. Die syrische Streitmacht kann wieder sehen (2. Könige 6:19-23)
    16. Ein Toter lebt wieder (2. Könige 13:20, 21)

Einen Kommentar schreiben

Du musst angemeldet sein, um kommentieren zu können.

Switch to our mobile site