„kann nicht schlafen“

Meine Stimme ist zu Gott, und ich will schreien; meine Stimme ist zu Gott, und er wird mir Gehör schenken. Am Tage meiner Drangsal suchte ich den Herrn; meine Hand war des Nachts ausgestreckt und ließ nicht ab; (O. erschlaffe nicht) meine Seele weigerte sich getröstet zu werden. Ich gedachte Gottes, und ich stöhnte; ich sann nach, und mein Geist ermattete. (Sela )
Du hieltest fest (d. h. offen) die Lider meiner Augen; ich war voll Unruhe und redete nicht. Ich durchdachte die Tage vor alters, die Jahre der Urzeit.
Elberfelder 1871 – Ps 77,2–6

Mit meiner Stimme will ich sogar zu Gott selbst schreien, Mit meiner Stimme zu Gott, und er wird mir gewiß Gehör schenken. Am Tag meiner Bedrängnis habe ich Jehova gesucht. Nachts ist meine Hand selbst ausgestreckt gewesen und ist nicht erschlafft; Meine Seele hat sich geweigert, getröstet zu werden. Ich will Gottes gedenken und unruhvoll sein; Ich will Besorgnis bekunden, daß mein Geist schwach wird. Sela. Du hast meine Augenlider festgehalten; Ich bin in Unruhe geraten, und ich kann nicht reden. Ich habe nachgedacht über die Tage der Vorzeit, Über die Jahre in der unabsehbaren Vergangenheit. Ich will meines Saitenspiels gedenken in der Nacht; Mit meinem Herzen will ich Besorgnis bekunden, Und mein Geist wird gründlich nachforschen.
Neue Welt-Übersetzung Bi 12 – Psalm 77,1-6

 So denke ich nach über vergangene Zeiten,
über Jahre, die schon ewig lange zurückliegen.
Neue Genfer Übersetzung – Ps 77,6

Kennst du das, abends im Bett zu liegen und nicht einschlafen zu können, weil die Sorgen des Tages durch den Kopf fliegen?
Asaph erlebte genau dass, was uns den Schlaf raubt, und sein Geheimrezept findest du in dem Psalm 77.
Er nutzte die Zeit, indem er über Jehovah nachdachte – also die eigenen Gedanken in eine andere Richtung schubste. Vielleicht auch ein Problemlöser für uns? Dann die Frage: Was habe ich denn schon in meinem Leben mit Jehovah erlebt? Und was haben die Glaubensmänner in der Bibel mit Jehovah erlebt? Was habe ich heute im täglichen Bibellesen von IHM gelernt? Was würde Jesus mir heute raten, wie ich mit den zeitlichen Sorgen umgehen sollte?

“Wenn Jehova mit uns ist, warum hat uns denn das alles uns getroffen?” (Richt. 6,13). Diese Frage wurde von dem alttestamentlichen Helden Gideon vor über 3000 Jahren an den Engel Jehovas gestellt. Auch der Psalmist fragte sich manchmal, ob Gott aufgehört hat, sich um Sein Volk zu kümmern (Ps 77,1-10). Die Propheten klagten ganz offen vor Gott, weil sie die Wege des Herrn nicht verstanden, wenn die Seinen in Schwierigkeiten waren.
Die Leiden des Herrn Jesus Christus, des frömmsten und gottesfürchtigsten Menschen, der je auf dieser Erde wandelte, ist für Millionen von Menschen ein unverständliches Geheimnis. Warum musste diese vollkommene Person den Kreuzestod und all die damit verbundenen Qualen erleiden? Warum musste Er auf Seinem Weg des Gehorsams gegenüber Seinem Vater (Heb 5,8) Armut, Hunger, Verrat, Spott, Trauer und Schmerz erdulden? Warum sollte solch ein Weg ein Beispiel für alle Seine Nachfolger sein (1Petr 2,21; 4,1)?
In der Urgemeinde starb Stephanus als Märtyrer (Apg 7,54-60). Auch Jakobus wurde umgebracht (Apg 12,2). Andere kamen ins Gefängnis. Schwierigkeiten und Prüfungen waren das gemeinsame Los aller Glaubenden (1Petr 5,9). Der Herr Jesus sagte ihnen voraus: “In der Welt habt ihr Drangsal” (Joh 16,33). Paulus erinnerte die Glaubenden: “Wir sagten euch vorher, dass wir Drangsale haben würden, wie es auch geschehen ist” (1Thess 3,4). Petrus tröstete das Volk des Herrn: “Geliebte, lasst euch durch das Feuer der Verfolgung unter euch, dass euch zur Prüfung geschieht, nicht befremden, als begegne euch etwas Fremdes” (1Petr 4,12).

Jean Gibson – Training im Christentum

Hier haben wir die echte Schilderung eines guten Menschen, den die Niedergeschlagenheit im Griff hat. Heilige, deren Geist niedergedrückt ist, können sich hier in einem Spiegel sehen. Der Kummer und die Ängste scheinen vorbei gewesen zu sein, als er diesen Psalm schreibt, denn er sagt (Vers 1; KJV): „Ich schrie zu Gott … und er hörte auf mich.“ Er kam zwar erst später zu dieser Gewissheit, doch er spricht davon am Anfang seiner Schilderung und zeigt damit, dass seine Not nicht in der Verzweiflung endete. Beachte:Seine traurigen Gebete: „Ich rufe zu Gott und will schreien; zu Gott rufe ich“ (Vers 2). So drückte er seinen Kummer aus und fand etwas Erleichterung. Das war wirklich der richtige Weg, um Hilfe zu bekommen (Vers 3): „Zur Zeit meiner Not suche ich den Herrn.“ Wer einen bekümmerten Geist hat, darf nicht meinen, seine Not durch Trinken oder Lachen zu beseitigen, sondern muss sie durch Gebet beseitigen.

Seinen schweren Kummer: „Mein Schmerz“, oder seine Wunde, „floss in der Nacht“ und blutete innerlich (Vers 2; KJV). Dies hörte selbst in der Zeit nicht auf, in der man ruhen und schlafen soll. „Meine Seele will sich nicht trösten lassen“ (Vers 3). Er war nicht in der Stimmung, auf die zu hören, die ihn ermutigen wollen. Wenn jemand, der in tiefem Kummer ist, sich überhaupt nicht trösten lassen will, schadet er nicht nur sich selbst, sondern verhält sich auch respektlos gegenüber Gott.

Seine bekümmerten Gedanken. Wenn er an Gott dachte, konzentrierten sich seine Gedanken nur auf Gottes Gerechtigkeit, seinen Zorn und seine Furcht gebietende Majestät, deshalb wurde Gott selbst für ihn zu einem Schrecken. Er konnte den Schlaf nicht genießen, der uns Ruhe vor unseren Nöten und Sorgen gibt, wenn er friedlich und erfrischend ist. „ ‚Du hältst meine Augenlider offen‘ durch deinen Schrecken, sodass ich mich hin und her werfe, bis der Tag dämmert“ (Hiob 7,4). Wegen der Unruhe in seinen Gedanken konnte er nicht sprechen; er war so durcheinander, dass er nicht sprechen und sich nicht sammeln konnte. Kummer erfasst einen Geist am stärksten, wenn er sich anstaut und unterdrückt wird.

Seine kummervollen Überlegungen (Vers 6–7): „ ‚Ich gedenke an die alte Zeit‘ und vergleiche sie mit der Gegenwart. Unser früheres Wohlergehen lässt unser jetziges Unglück schlimmer erscheinen, denn wir können die Wunder nicht sehen, von denen uns unsere Vorfahren berichteten.“ Doch „sprich nicht: ‚Wie kommt es, dass die früheren Tage besser waren als diese?‘ “ (Pred 7,10), denn man weiß nicht, ob sie besser waren oder nicht. Außerdem sollten wir nicht zulassen, dass unsere Erinnerung an die Wohltaten, die wir hatten, uns undankbar machen für die, die wir noch haben. Besonders dachte er an sein „Saitenspiel in der Nacht“ (Vers 7), doch er stimmte damit nicht mehr überein, und seine Erinnerung bedeutete nur, dass er seine Seele in sich ausschüttete (42,5). Siehe auch Hiob 35,10.
Seine schlimmen Ängste. „ ‚Ich sinne in meinem Herzen nach‘ (Vers 7). Schau, meine Seele, wie wird das enden? Und so begann ich zu denken: ‚Wird denn der Herr auf ewig verstoßen‘ (verwerfen) (Vers 8), wie er es im Moment tut? Er hält seine Barmherzigkeit zurück. Hält er diese möglicherweise zurück oder hat sie im Zorn aufgehört?“ (Vers 8–10). Das ist die Sprache einer niedergeschlagenen und verlassenen Seele, wie sie selbst bei denen nicht ungewöhnlich ist, die den Herrn fürchten (Jes 50,10).
5.1 Er stöhnte unter einer schweren Not. Von allen Nöten sind geistliche Nöte für eine begnadete Seele die schlimmsten. Nichts verwundet und durchbohrt sie so sehr wie die Furcht vor dem Zorn Gottes.
5.2 Er rang mit schweren Versuchungen. An wolkigen und finsteren Tagen können auch Gottes eigene Leute versucht sein, ihren geistlichen Zustand und die Lage von Gottes Gemeinde und Reich in der Welt als ausweglos zu betrachten, und sie können sogar alles als verloren aufgeben. Doch wir dürfen solchen Einflüsterungen nicht Raum geben.

Der Neue Matthew Henry Kommentar


zuviel oder zuwenig?

Eitles (O. Falschheit) und Lügenwort entferne von mir, Armut und Reichtum gib mir nicht, speise mich mit dem mir beschiedenen Brote; damit ich nicht satt werde und dich verleugne und spreche: Wer ist Jehova? und damit ich nicht verarme und stehle, und mich vergreife an dem Namen meines Gottes.
Elberfelder 1871, Spr 30,8–9

Zwei Dinge habe ich von dir erbeten. Enthalte sie mir nicht vor, ehe ich sterbe. Unwahrheit und das lügnerische Wort entferne von mir. Gib mir weder Armut noch Reichtum. Laß mich die mir beschiedene Speise verzehren, damit ich nicht satt werde und ich [dich] tatsächlich verleugne und sage: „Wer ist Jehova?“ und damit ich nicht verarme und ich tatsächlich stehle und mich am Namen meines Gottes vergreife.
neue Welt Übersetzung – Bi12 – Sprüche 30,7–9

Erst mal bitte ich dich, mir dabei zu helfen, immer ehrlich zu sein und nicht zu lügen. Und beschütze mich auch vor Leuten, die falsch sind und denen man nicht trauen kann. Und das Zweite ist, dass ich nicht zu viel Kohle haben will, aber auch nicht zu wenig. Ich möchte von dir das, was ich jeden Tag zum Leben brauche, und das werde ich auch genießen. Ich kenn mich ja. Wenn ich zu viel hab, dann werde ich zu schlaff, müde und satt und denke, ich bräuchte dich dann nicht mehr. Vielleicht fang ich dann plötzlich mit solchen blöden Fragen an wie: »Gott? Wer war das noch mal?«. Wenn ich aber zu wenig habe, dann könnte es passieren, dass ich kriminell werde. Ich müsste anfangen, im Supermarkt zu klauen, und wenn sie mich erwischen, dann wäre auch dein Ruf ruiniert, weil alle wissen, dass ich mit dir lebe.‘
VolxBibel – Spr 30,8–9

Gestern hörte meine Frau eine Ansprache, in der der Redner hervorhob, dass das Beten nicht von Bitten sondern von anbeten – Anbetung kommt.
Doch wie sehen unsere Bitten bei Gott aus? Mehr Gesundheit, mehr Geld, mehr …?

Die Einleitung zu seinem Gebet: „Zweierlei erbitte ich mir von dir“ (Vers 7) – das heißt, „bat ich dich, o Gott!“ Bevor wir beten, ist es gut, darüber nachzudenken, was wir brauchen, und was es ist, worum wir Gott bitten müssen.Das Gebet selbst. Die zwei Dinge, um die er bittet, sind ausreichende Gnade und die Nahrung, die er braucht:
2.1 Gnade, die für seine Seele ausreicht: „Falschheit und Lügenwort entferne von mir“ (Vers 8). Manche verstehen dies als Gebet für die Vergebung seiner Sünden, denn wenn Gott Sünden vergibt, nimmt er sie fort.
2.2 Die Nahrung, die für seinen Leib nötig ist. „Nähre mich mit dem Brot meiner Vergütung (Vers 8; Randspalte), dem Brot, das du für richtig hältst, mir zu geben.“ Darauf scheint unser Heiland zu verweisen, wenn er uns zu beten lehrt: „Gib uns heute unser tägliches Brot“ (Mt 6,11). Er betet gegen die zwei Extreme Überfluss und Mangel an: „Armut und Reichtum gib mir nicht“ (Vers 8). Er möchte damit ausdrücken, wie gute und sehr weise Menschen einen gemäßigten Lebensstil schätzen. Und er unterwirft sich Gottes Willen und wünscht sich, dass sein Leben so aussehen möge: weder große Ehre noch Verachtung. Er nennt einen gottesfürchtigen Grund für sein Gebet (Vers 9): „ ‚dass ich nicht aus Übersättigung‘ sündige oder ‚aus lauter Armut‘ sündige“. Ein guter Mensch fürchtet sich vor Sünde in jeder Lage und überall. Wohlstand macht einen Menschen stolz und lässt ihn Gott vergessen, als bräuchte er ihn nicht. Ein guter Mensch fürchtet sich auch vor den Versuchungen der Armut: „dass ich aber auch nicht aus lauter Armut stehle“ (Vers 9). Armut ist eine große Versuchung, unehrlich zu sein. Der Grund, weshalb sich Agur davor fürchtet, dass er stehlen würde, besteht darin, dass dies Gott Unehre machen würde.

Der Neue Matthew Henry Kommentar

Die Worte zwei Dinge bilden die Einleitung zu einer Reihe von sechs numerischen Sprüchen in diesem Kapitel (V. 7-9.15 b. 16.18-19.21-23.24.28.29-31 ). Dieses Gebet um „zwei Dinge“ bestätigt die Demut Agurs, die wir in den Versen 2-3 bereits kennengelernt haben. Er erkannte seine Anfälligkeit und bat den Herrn um ganz besondere Hilfe bei zwei Schwächen, bevor er starb: Um Bewahrung vor der Lüge und um Versorgung mit der täglichen Nahrung (Brot; vgl. Mt 6,11 ), ohne die er den Versuchungen des Reichtums oder der Armut ausgesetzt wäre. Der Reichtum könnte ihn dahin bringen, daß er den Herrn verleugnete und ihn vergäße (vgl. 5Mo 8,12-17 ), denn dann dächte er vielleicht, er könnte für sich selbst sorgen; und die Armut könnte ihn dazu verleiten, zu stehlen und dadurch über Gottes Namen Schande zu bringen.

Die Bibel erklärt und ausgelegt – Walvoord Bibelkommentar

In dem Film Fiddler on the Roof spricht der Milchmann Tevye mit Gott über seine Armut: „Sie haben viele, viele arme Menschen gemacht. Mir ist natürlich klar, dass es keine Schande ist, arm zu sein. Aber es ist auch keine große Ehre! Was wäre so schrecklich gewesen, wenn ich ein kleines Vermögen gehabt hätte! Herr, der den Löwen und das Lamm gemacht hat, du hast beschlossen, dass ich sein soll, was ich bin. Hätte es einen riesigen, ewigen Plan verdorben – wenn ich ein reicher Mann wäre? “ Tevyes Ehrlichkeit gegenüber Gott hat Generationen von Zuschauern dieser Adaption einer Reihe von Sholom Aleichem-Geschichten berührt. In Mischlei (Sprüche) 30: 7–9 sehen wir ein Gebet, das schmerzlich ehrlich und gleichzeitig demütig schön ist. Agurs Gedanken zur Armut unterscheiden sich ein wenig von denen von Tevye. Agur kennt seine Grenzen und betet angesichts dieser. Er spricht offen zu Gott und weiß, dass Gott seine Gedanken bereits kennt, bevor er sie spricht. Dies ist kein selbstgerechtes oder eigennütziges Gebet, sondern ein ausgewogenes Gebet um Versorgung und Hilfe, um sich vom Bösen fernzuhalten. Zuerst bittet Agur Gott, Falschheit (shav) und Sinnlosigkeit (kazav) von ihm fernzuhalten. Diese beiden Eigenschaften haben im Allgemeinen mit Lügen und egoistischem Handeln zu tun. Agur möchte ein Leben in Integrität und Wahrheit führen. In Anbetracht des restlichen Gebets bittet er Gott, ihn daran zu hindern, ein Leben zu führen, in dem er durch Betrug und Selbstsucht immer „nach der Nummer eins Ausschau hält“. Sein Wunsch ist es, seine Bedürfnisse durch ehrliche Arbeit zu befriedigen und ohne andere durch Falschheit bei der Erlangung seiner Bedürfnisse zu verletzen. Zweitens bittet er weder um Armut noch um Wohlstand. Dies ist eine gerechte Bitte. Es schockiert uns, dass er keinen Wohlstand wünscht, was das Ziel der meisten Menschen ist. Er bittet vielmehr darum, dafür gesorgt zu werden, dass seine Bedürfnisse erfüllt werden, und nicht viel Übermaß zu haben, das ihn von Gott in die Irre führen könnte. Dies ist eine Haltung der Zufriedenheit, aus der wir alle lernen können. In Wahrheit würden wir, wenn wir uns das Muster der Versorgung Gottes in unserem Leben ansehen würden, sehen, dass er für unsere Bedürfnisse und sogar für einige der Wünsche unseres Herzens gesorgt hat. Aber es gibt einen grundlegenden menschlichen Antrieb, mehr zu wollen. Adam und Eva konnten sich nicht mit der Unsterblichkeit vom Baum des Lebens zufrieden geben. Sie wollten alles haben und die Schlange hielt das Wissen über Gut und Böse für das eine, was sie nicht hatten. Sie begehrten es und beneideten Gott, etwas zu haben, was sie nicht hatten. Agurs Gebet ist das Gegenteil von Neid. Sein Gebet entspricht dem Gebot: „Begehren Sie nicht das Haus Ihres Nachbarn, sein Feld, seinen männlichen oder weiblichen Sklaven, seinen Ochsen, seinen Esel oder irgendetwas anderes, das Ihrem Nachbarn gehört“ (5. Mose 5,21 [5,18 in jüdischen Bibeln) ]). Dies ist ein Gebot, das nicht gut bekannt und nicht weit verbreitet ist. Der moderne Kommerz ist voller Neid. Fernsehwerbung soll Begierde erzeugen. Aber eine göttliche Haltung versteht zwei Dinge. Erstens ist Gott unser einziger Versorger. Zweitens müssen wir uns mit unseren Bedürfnissen und einigen Wünschen unseres Herzens zufrieden geben, die er uns gibt. Wenn wir wie Agur hier für unser tägliches Brot beten, müssen wir das tägliche Brot, das Gott uns gibt, mit Dankbarkeit annehmen. Reichtum führt Menschen von Gott in die Irre. Jeschua selbst sagte: „Außerdem sage ich Ihnen, dass es für ein Kamel einfacher ist, durch ein Nadelöhr zu gelangen, als für einen reichen Mann, in das Reich Gottes einzutreten“ (Mt 19,24). Paulus warnt Timotheus, den Reichen auf diese Weise zu helfen: „Fordern Sie sie auf, nicht stolz zu sein und ihre Hoffnungen nicht auf den Unsicherheiten des Reichtums ruhen zu lassen, sondern ihre Hoffnungen auf Gott zu ruhen, der uns reichlich mit allem versorgt, was wir genießen können“ ( 1 Tim. 6:17). Ebenso kann Armut Menschen zu Verbrechen und Unehrlichkeit als Ausweg verleiten. Aber die Weisen sind zufrieden mit allem, was Gott zu geben bereit ist. Eine großartige Lehre aus Agurs Gebet ist, dass die Beziehung zu Gott größer ist als der Reichtum. Wenn dies unsere Haltung wäre, hätten wir einen Frieden und Zufriedenheit im Leben, die jegliches Verständnis übersteigen würden. Ihn zu kennen und auf ihn zu warten ist ein Schatz, der weit über Rubine, Komfort und Vergnügen hinausgeht. Heute werde ich … Fragen Sie sich: „Bin ich zufrieden oder begierig?“

Ein messianischer Kommentar zu Sprichwörtern: sprichwörtliche Weisheit und gesunder Menschenverstand

Ja, dass ist wirklich die Frage: „Bin ich zufrieden oder begierig?“ und wenn ich darüber nachdenke, kommt die Frage auf: Was ist eigentlich mein Ziel? Wenn wir nur das Heute und Morgen haben, dann wäre es wohl angebracht, heute mehr haben zu wollen. Aber wenn mein Ziel ist, den Schöpfer zu ehren, und ein gutes persönliches Verhältnis zu IHM zu haben, dann ist wohl die Ewigkeit mein Ziel, und das Heute und Morgen nicht ganz so wichtig.

aber ich bin doch im Recht!?!?

Denn was für ein Ruhm ist es, wenn ihr ausharret, indem ihr sündiget und geschlagen werdet? Wenn ihr aber ausharret, indem ihr Gutes tut und leidet, das ist wohlgefällig bei Gott
Elberfelder 1871, – 1 Petr 2,20

Oder hättet ihr irgendeinen Grund, stolz zu sein, wenn ihr wegen einer Verfehlung bestraft werdet und die Schläge standhaft ertragt? Aber wenn ihr leiden müsst, obwohl ihr Gutes tut, und dann standhaft bleibt – das findet Gottes Anerkennung
Neue Genfer Übersetzung 2013 – 1.Petrus 2,20

Natürlich verdient ihr keine besondere Anerkennung, wenn ihr Schläge geduldig hinnehmt, die ihr bekommt, weil ihr Unrecht getan habt. Aber wenn ihr für das Gute, das ihr getan habt, leidet und Schläge geduldig ertragt, ist das ein Zeichen für die Gnade Gottes.
Neues Leben – Bibel 2006 – 1 Petr 2,20

ποῖος18 wie beschaffen? was für ein? erg. ἐστίν. κλέος7 Ruhm. ἁμαρτάνοντες Ptz. ἁμαρτάνω, temp. od. kaus. κολαφιζόμενοι Ptz. Pass. κολαφίζω mit der Faust schlagen, ohrfeigen, misshandeln; temp. od. kaus. [Var. κολαζόμενοι Ptz. Pass. κολάζω strafen, züchtigen]. ὑπο-μενεῖτε Fut. -μένω117 bleiben; standhalten, aushalten, ertragen; εἰ ἁμαρτάνοντες καὶ κολαφιζόμενοι ὑπομενεῖτε wenn ihr es ertragt, wenn/weil ihr euch verfehlt und (dafür) misshandelt werdet; wenn ihr für Verfehlungen Misshandlungen zu ertragen habt; analog V. 20b. ἀγαθο-ποιοῦντες Ptz. -ποιέω V. 15, temp. πάσχοντες Ptz., kond. παρὰ θεῷ V. 4.

Neuer Sprachlicher Schlüssel zum Griechischen Neuen Testament

Hier propagiert Petrus ein Prinzip, das überall Gültigkeit hat, wo jemand zu Unrecht leidet. Die Bereitschaft, das Unrecht geduldig zu ertragen, erwächst aus dem Bewußtsein des Gläubigen, daß Gott gegenwärtig ist. Um schlechter Taten willen bestraft zu werden, bringt keinen Ruhm. Gott wohlgefällig ist vielmehr ein demütiges Auf-sich-Nehmen unverdienten Leidens, denn eine solche Haltung ist Gnade.Die Bibel erklärt und ausgelegt – Walvoord BibelkommentarHier propagiert Petrus ein Prinzip, das überall Gültigkeit hat, wo jemand zu Unrecht leidet. Die Bereitschaft, das Unrecht geduldig zu ertragen, erwächst aus dem Bewußtsein des Gläubigen, daß Gott gegenwärtig ist. Um schlechter Taten willen bestraft zu werden, bringt keinen Ruhm. Gott wohlgefällig ist vielmehr ein demütiges Auf-sich-Nehmen unverdienten Leidens, denn eine solche Haltung ist Gnade.

Die Bibel erklärt und ausgelegt – Walvoord Bibelkommentar

Im Umgang mit den Pflichten gläubiger Diener formuliert Petrus vier Dinge. Erstens sollen sie sich in Vers 18 ihren Herren unterwerfen: Diener, unterwirf dich deinen Herren mit aller Angst; nicht nur zum Guten und Sanften, sondern auch zum Froward.

Das griechische Wort für Diener bedeutet „Haushaltssklaven“ oder „Hausangestellte“. Dies ist nicht dasselbe Wort wie Knechte in Vers 16. Die Verpflichtung des Haussklaven besteht darin, sich aller Angst zu unterwerfen, nicht der Angst vor dem Meister, sondern der Angst vor Gott. Dies gilt für alle Klassen von Meistern: die Guten und Sanften sowie die Froward, was „krumm“ bedeutet. Sie müssen sich sogar einem krummen Meister unterwerfen, nicht im Sinne illegaler Dinge, sondern legitimer Dinge, die ein Meister von ihm verlangen könnte. Gehorsam gegenüber solchen Meistern ist eine Gnade.

Die Anwendung von Master-Servant-Beziehungen gilt für Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Beziehungen. Die Mitarbeiter müssen sich ihren Arbeitgebern aus Respekt unterwerfen, egal ob sie hart oder gütig sind, weil Gott es befiehlt. Wenn ein Gläubiger für einen ungerechten Arbeitgeber arbeitet, hat er biblisch gesehen zwei Möglichkeiten: Entweder kann er sich der Situation unterwerfen und mit ihr leben, oder er kann zurücktreten und einen anderen Job finden. Die Bibel erlaubt es einem Gläubigen nicht, an Streiks teilzunehmen, weil sie sich Ihren Meistern mit aller Angst unterwerfen sollen, ob sie gut oder schlecht sind.

Zweitens ist es für ihr Gewissen besser, in Vers 19 falsch zu leiden: Denn dies ist akzeptabel, wenn ein Mann für das Gewissen gegenüber Gott Trauer erträgt und falsch leidet.

Um des Gewissens gegenüber Gott willen ist es viel besser, falsch zu leiden, als zu rebellieren, wie im Fall eines Streiks. Das Wort if macht dies zu einer erstklassigen Bedingung im Griechischen und bedeutet „dies ist vor Gott akzeptabel“.

Drittens ist es schlecht, für begangene Sünden zu leiden, denn dann verdient man es, wie in Vers 20a heißt: Zu welcher Ehre ist es, wenn du, wenn du sündigst und dafür geschlagen wirst, es geduldig nehmen sollst.

Das Wort Ruhm bedeutet „Ruhm“ oder „Ruf“. Es bezieht sich auf die Meinung eines Einzelnen, wenn sich der Bericht über sein Verhalten verbreitet. Wenn er sündigt, gibt es keinen Grund für diese Art der Ausdauer des Patienten.

Und das vierte wird in Vers 20b gegeben: Wenn ihr es aber gut macht und dafür leidet, sollt ihr es geduldig nehmen, ist dies bei Gott akzeptabel.

Nach diesem Vers muss ein Gläubiger, wenn er zu Unrecht leidet, anstatt zu streiken oder zu rebellieren, diese Leiden geduldig ertragen, in dem Wissen, dass er von Gott akzeptiert wird, und Gott wird ihn zu gegebener Zeit belohnen. Wenn ein Gläubiger gegen seinen Arbeitgeber schlägt, hat er sein Ansehen im Segen vor Gott verloren. Er mag zwar ein besseres Gehalt und bessere Arbeitsbedingungen erreichen, aber er hat die ewigen Vorteile verloren, eine besondere, ewige Belohnung von Gott zu erhalten, wenn er seinem Arbeitgeber unterwürfig ist.

Fruchtenbaum

Wenn wir getadelt oder ungerecht behandelt werden – wie gehen wir damit um? Unsere Reaktionen können ganz unterschiedlich sein, wie es die folgenden Beispiele zeigen.
1. Angenommen, ich sündige und werde dafür getadelt, doch ich ärgere mich deswegen oder gerate in Wut. Dann folgen daraus oft weitere Sünden. Ein Beispiel dafür ist König Asa, der sich über die Zurechtweisung des Sehers Hanani ärgerte, ja, in Zorn geriet, und den Propheten einsperrte (2. Chr 16,7-10).
2. Nehmen wir an, ich sündige, aber ich bekenne das Vorgefallene und tue Buße, nachdem ich gerügt worden bin, und nehme die Zurechtweisung geduldig an. Das Sündigen ist sicher keine Ehre für mich, aber so kann die Sache wieder in Ordnung kommen. Ein Beispiel dafür ist König David. Als der Prophet Nathan zu ihm kam, ihm sein Vergehen (die Sünde des Ehebruchs und des Mordes) aufdeckte und zu ihm sagen musste: «Du bist der Mann», da beugte David sich unter den ernsten Tadel des HERRN durch den Propheten (2 Samuel 12,1-15).
3. Nehmen wir an, ich tue Gutes, doch ich muss dafür leiden. Nun werde ich böse auf die, die mich verletzen, oder bitter gegen Gott. Die Folge ist, dass mein Gutestun zur Sünde entartet.
Oft reagieren wir auf eine dieser drei Arten, wenn wir zurechtgewiesen werden oder Widerstand zu spüren bekommen. Aber alle drei Reaktionen folgen dem Muster des sündigen Menschen, nicht dem Vorbild unseres Herrn Jesus Christus.
Zwei weitere Beispiele führen uns zu Christus, dem vollkommenen Vorbild.
4. Angenommen, ich tue Gutes, und wenn ich dafür leiden muss, ertrage ich es geduldig. Ein solches Verhalten ist «wohlgefällig bei Gott» und bringt ewigen Segen mit sich (1 Petrus 2,20; Mt 5,10-12). Der Apostel Paulus schrieb: «Deshalb habe ich Wohlgefallen an Schwachheiten, an Schmähungen, an Nöten, an Verfolgungen, an Ängsten für Christus; denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark» (2 Korinther 12,10).
5. Nehmen wir an, ich tue Gutes, und wenn ich dafür leiden muss, erweise ich denen, die gegen mich sind, etwas Gutes. Dann beweist mein Verhalten, dass ich gemäss Matthäus 5,44.45 «ein Sohn unseres Vaters, der in den Himmeln ist, geworden bin».

Halte fest 2006

Also auch wenn ich im Recht bin – kann ich aus der Sicht der Ewigkeit heute Unrecht ertragen? Wenn ich natürlich nur dem Munde nach an eine Ewigkeit glaube, dann muss ich heute gegen Unrecht einen Anwalt nehmen/auf die Straße gehen. Wie sehr unterscheidet sich die heutige Ansicht der meisten Menschen doch von der Sicht von Petrus und vor allem von der Sicht von Christus!

Was machst du morgen?

Wohlan denn, die ihr saget: Heute oder morgen wollen wir in die und die Stadt gehen und daselbst ein Jahr zubringen und Handel treiben und Gewinn machen;
(die ihr nicht wisset, was der morgende Tag bringen wird; denn was ist euer Leben? Ein Dampf ist es (O. nach and. Les : seid ihr) ja, der eine kleine Zeit sichtbar ist und dann verschwindet;) statt daß ihr saget: Wenn der Herr will und wir leben, so werden wir auch dieses oder jenes tun.
Elberfelder 1871 – Jakobus 4,13–15

Nun zu euch, die ihr sagt: »Heute oder spätestens morgen werden wir in die und die Stadt reisen! Wir werden ein Jahr lang dort bleiben, werden Geschäfte machen und werden viel Geld verdienen!«  Dabei wisst ihr nicht einmal, was morgen sein wird! Was ist schon euer Leben? Ein Dampfwölkchen seid ihr, das für eine kleine Weile zu sehen ist und dann wieder verschwindet. Statt solche selbstsicheren Behauptungen aufzustellen, solltet ihr lieber sagen: »Wenn der Herr es will, werden wir dann noch am Leben sein und dieses oder jenes tun.«
Neue Genfer Übersetzung – Jak 4,13–15

Kommt jetzt, die ihr sagt: „Heute und morgen lasst uns in die und die Stadt gehen und dort ein Jahr verbringen und Handel treiben und Gewinn machen“, die ihr nicht wisst, was [die Umstände] des morgigen [Tages] [sein werden]. Denn von welcher Art [ist] euer Leben? Es wird nämlich ein Dunst sein, der für kurze Zeit sichtbar ist, dann aber auch verschwindet. Stattdessen sollt ihr sagen: „Wenn der Herr will, dann werden wir leben und dieses oder jenes tun.“
Leonberger Bibel – byzantinischen Text von Robinson-Pierpont 05 – Jakobus 4,13–15

Aber dreht sich nicht die Welt um MICH? Muss ich mich nicht selber lieben? Und ist Gott nicht verpflichtet, all das was ich bis jetzt für IHN gemacht habe, zu vergelten?

Jakobus kommt sofort zur Sache: Die Wendung „und nun“ kehrt in Jak 5,1 nochmals wieder. Es ist ein umgangssprachlicher Ausdruck, der im Neuen Testament nur von Jakobus gebraucht wird. Diese Interjektion sollte ihm die ungeteilte Aufmerksamkeit der Leser sichern. Jakobus knöpft sich bei seinem Angriff den typischen Geschäftsmann vor, der die Rechnung ohne Gott macht. Mit größter Selbstverständlichkeit plant er Reisen: Heute oder morgen wollen wir in die oder die Stadt gehen, teilt seine Zeit ein: und wollen ein Jahr dort zubringen, und verfolgt seine geschäftlichen Ziele: und Handel treiben und Gewinn machen. „Handel treiben“ kommt von dem zusammengesetzten Verb emporeusometha (von en, „in“, und poreuomia, „gehen“). Es ist verwandt mit dem Substantiv emporos, „Kaufmann, Händler, Vertreter oder Hausierer“. Ein anschauliches Beispiel für den jüdischen Kaufmann, den Jakobus hier zurechtweist, wäre ein rücksichtsloser Vertreter, der nur darauf aus ist, den Leuten etwas zu verkaufen, um seinem höchsten Ziel zu huldigen: Geld zu machen.
Diesen umtriebigen Geschäftemachern hält Jakobus vor: Ihr wißt nicht, was morgen sein wird. Die Pläne der Menschen sind immer nur vorläufig. Sie sind nicht Herr über das, was kommen wird, und über die Zeit, ja, ihr ganzes Leben gehört nicht eigentlich ihnen. Jakobus stößt mit einer weiteren Frage nach: Was ist euer Leben? Die Antwort ist: Ein Rauch (Dunst, Dampf). Es ist nötig, daß sich die Gläubigen diesen göttlichen Blickwinkel auf ihrer irdischen Reise zu eigen machen. Eine solche Perspektive erstickt jede Prahlerei noch in dem Keim des Hochmuts, aus dem sie entspringt.
Entscheidend zur Vermeidung aller Selbstüberhebung ist es, die Dinge von Gottes Standpunkt aus zu betrachten. Statt große Pläne auf menschlicher Ebene zu machen, sollte man seinen Blickwinkel so weit erweitern, daß auch Gott ins Bild kommt. Statt hohler Großtuerei sollte man sagen: Wenn der Herr will, werden wir leben und dies oder das tun. Das ist nicht eine Art Zauberformel, sondern eine realistische Einstellung, die sich auf das ganze Wesen und Verhalten auswirkt.

Die Bibel erklärt und ausgelegt – Walvoord Bibelkommentar

Jakobus wendet sich offenbar an reisende Geschäftsleute. Sie ziehen von Stadt zu Stadt, treiben hier und dort Handel und erzielen Gewinne. Reisen Händler waren in der Antike wenig geachtet. Deshalb war dieses Geschäft oft eine Domäne von aufstrebenden Schichten oder Ausländern. Sie waren bereit, etwas zu riskieren, um Profit zu machen und dadurch sozial aufzusteigen.
Jakobus gibt hier offenbar eine für sie typische Redeweise wieder. Darin prahlen sie mit ihren geschäftlichen Plänen und bringen dabei ihre Überzeugung zum Ausdruck, alles im Griff zu haben.
Diese selbstverständliche Existenzsicherheit will Jakobus erschüttern und weißt sie darauf hin, dass sie gar nicht wissen, was morgen sein wird. Gerade Leute ihres Berufs sollte doch eigentlich klar sein, mit welchen Risiken sie es zu tun haben (zu denken ist z. B. an die Risiken des Seehandels, der durch Piraten oder hereinbrechende Unwetter alles andere als sicher war). Außerdem erinnert er daran, dass das menschliche Leben kurz ist und am Ende nichts bleibt.
Daher empfiehlt Jakobus eine Lebensphilosophie, die ernst nimmt, dass unsere Existenz und all unsere Pläne unter „göttlichem Vorbehalt“ stehen. Dieser Vers ist nicht ohne Grund zu einer unter Christen weit verbreiteten Redewendung geworden: „So Gott will und wir leben …“

Mainka – Jakobus

WAS VERWALTEN WIR?
Schon das Leben an sich ist eine heilige Gabe. Gott gab uns das Leben. Alle Seelen gehören Ihm (Hes 18,4). Er ist der Gott alles Fleisches (Jer 32,27). Wir sind wie Dunst, der nach dem Willen Gottes auf der Erde erscheint und wieder verschwindet (Jak 4,14-15). Deshalb wollen wir nach dem Willen Gottes und nicht nach unserem eigenen Dafürhalten leben. Diese einfache Feststellung sollte uns unsere Verantwortung vor Gott deutlich machen. Der wahre Jünger Jesu wird deshalb seinen Leib dem Herrn hingeben (Röm 12,1). Er wird alle seine Glieder dem Dienst Gottes weihen (Röm 6,13). Diese Verwaltung der Gaben Gottes kann unter verschiedenen Aspekten beleuchtet werden.

Zeit.
„In deiner Hand sind meine Zeiten“ (Ps 31,16). Der Herr gewährt uns vielleicht eine durchschnittliche Anzahl von Lebensjahren (Ps 90,10). Er kann die Zahl unserer Jahre auch verkürzen (Ps 102,24-25). Er kann sie aber auch verlängern (Spr 10,27; Jes 38,5). Gott rät uns, unsere Tage zu zählen, damit wir ein weises Herz erlangen (Ps 90,12). Wir sollten deshalb die Zeit „auskaufen“ (Eph 5,16), d.h. die Zeit als „strategische Gelegenheit“ gebrauchen. Die Heilige Schrift betont immer wieder, wie kurz das menschliche Leben ist (wie Gras oder wie Blumen, die verwelken). Deshalb wollen wir es nicht vergeuden, sondern für Gott gebrauchen!

Gaben.
In der Heiligen Schrift ist von „Talenten“ die Rede, die Gott uns gegeben hat. Mit „Talenten“ ist eine Geldsumme gemeint; sie beziehen sich aber auf die verschiedenen Gaben, die Gott uns gegeben hat (vgl. Mt 25,14-30). Gott hat uns unseren Verstand, besondere Fähigkeiten, körperliche Begabungen sowie unser Aussehen gegeben, auch wenn die Menschen sich solche Dinge als eigenen Verdienst anrechnen. Die Glaubenden haben außerdem geistliche Gaben bekommen, die sie befähigen, anderen Glaubenden in der Gemeinde zu helfen (1Kor 12,4-7). Wir sollen alle Gaben, die wir empfangen haben, für das Wohl der anderen einsetzen (1Petr 4,10). Eigensüchtige Interessen bei der Entwicklung und Ausübung unserer Gaben widersprechen den Absichten Gottes.

Wahrheit.
Wir sind „Verwalter der Geheimnisse Gottes“ (1Kor 4,1). Alle geistliche Erkenntnis ist ein heiliges, anvertrautes Gut in einer dunklen und unwissenden Welt. Wenn wir das Wort Gottes kennen, sind wir mit einem Hausbesitzer zu vergleichen, der einen Schatz besitzt (Mt 13,52). Dieser Schatz soll mit den anderen geteilt und nicht zu unserem eigenen Vergnügen gehortet werden.

Reichtum.
Die Gefahr, materielle Werte höher zu bewerten als geistliche Werte, ist selbst bei Glaubenden sehr groß. Wir werden entweder von Besitztümern oder von Gott beherrscht. Wir können nicht beiden „Herren“ dienen, wie Jesus selbst gesagt hat (Lk 16,13). Geld wird zu einem Freund, wenn wir es für die Ewigkeit einsetzen (Lk 16,9). Es kann zu einem Feind werden, wenn wir es missbrauchen; dann wird es als Zeugnis gegen uns gebraucht (Jak 5,1-3). Der reiche Mann, der schließlich in der Hölle landete, hatte vergessen, dass seine Besitztümer ihm nur für eine bestimmte Zeit zur Verwaltung anvertraut waren (Lk 16,19-26). Gold und Silber gehören Gott, nicht den „Finanzkönigen“ dieser Erde (Hag 2,8). Gott gehört das Vieh auf tausend Bergen, nicht den reichen Bauern (Ps 50,10). Es kann sich fatal auswirken, wenn wir dies vergessen.

Jean Gibson – Training im Christentum

Deshalb nutze den heutigen Tag, und wenn möglich den morgigen Tag, um Jehovah zu loben und zu preisen, IHM zu danken, und IHM deine Liebe zu zeigen.

Wenn einem „dass Wasser bis zum Halse steht“.

Gott, willst du das wirklich so mal eben zulassen? Willst du nicht dazwischengehen? Wir haben nicht genug Soldaten, um gegen diese Armee etwas auszurichten! Im Moment sind wir echt planlos. Das Einzige, was wir jetzt noch tun können, ist, uns an dich zu wenden und auf dich zu hoffen!“
VolxBibel – 2 Chronika 20,12

siehe da, sie vergelten es uns, indem sie kommen, um uns aus deinem Besitztum zu vertreiben, das du uns zum Besitz gegeben hast.Unser Gott, willst du sie nicht richten? Denn in uns ist keine Kraft vor dieser großen Menge, die wider uns kommt; und wir wissen nicht, was wir tun sollen, sondern auf dich sind unsere Augen gerichtet. Und ganz Juda stand vor Jehova, samt ihren Kindlein, ihren Weibern und ihren Söhnen.
Elberfelder 1871,- 2 Chronik 20,11–13

Du unser Gott! Willst du sie nicht dafür bestrafen? Wir können gegen diese Übermacht nichts ausrichten. Wir wissen nicht, was wir tun sollen. Darum blicken wir auf dich!«
Gute Nachricht Bibel -2 Chr 20,12

Was tun in der Not?
Protestieren, Gewalt anwenden? Oder doch den biblischen Weg: ins Gebet, und um Hilfe bei Jehovah suchen?

In Zeiten von Not und Krise

Die fünfte Sache über Gebetszeiten betrifft das Beten in Not- und Krisenzeiten. Wenn diese Dinge geschehen, ermutigt uns die Bibel zu beten. In 1 Chronik 5:20 beteten sie mitten im Kampf. Dasselbe gilt für 2 Chronik 13: 13–16 und 20: 1–19. In Psalm 50:15 heißt es: Rufe mich an am Tag der Not. Psalm 77: 1–2 und 86: 7 weisen darauf hin, dass am Tag meiner Schwierigkeiten eine Person Gott erreichen sollte. Psalm 130: 1: Aus der Tiefe habe ich geweint. Jonah 2: 1–9 betete, während er im Meer war. In Lukas 22: 35–46 betete Jesus, als er die Qual von Gethsemane erlebte.

Fruchtenbaum – Die Sammlung messianischer Bibelstudien

Aber wenn die Angst so groß ist, dass man denkt, alles wäre vorbei?

Das 20. Kapitel des 2. Buches der Chronika berichtet uns u.a. vom bemerkenswerten Gebet eines gottesfürchtigen Königs, der sich mit der Not des Volkes Gottes an den Herrn wendet, um von Ihm Hilfe zu erbitten. Gott lässt dieses Gebet nicht ohne Antwort. Bitte lies dieses Kapitel zunächst aufmerksam, und lass es unter Gebet auf dich einwirken, bevor du nachstehende Anmerkung liest.

König Josaphat, der für das Volk Israel verantwortlich war, hatte eine klare Vorstellung von diesen Zielen der Angriffe des Feindes. In den Versen 10 und 11 beschreibt er sie in einer zweifachen Weise:Die Feinde versuchten, sich unter das Volk Israel zu mischen. Genau das aber hatte Gott ausdrücklich verboten. Es war Israel nicht gestattet gewesen, sich mit den Völkern um sie her zu verbinden. Umgekehrt war es auch gegen die Gedanken Gottes, dass die Völker ins Land kamen, um sich dort mit Israel zu vermischen.

Die Feinde versuchten, das Volk Israel aus dem von Gott gegebenen Besitztum zu vertreiben. Das Land gehörte eigentlich Gott. Er hatte es Israel gegeben und nicht den umliegenden Nationen.
….

Nein, Josaphat reagiert ganz anders. Er tut das einzig Richtige. Er wendet sich an seinen Gott. Er fürchtet sich – das können wir gut verstehen –; er richtet sein Angesicht darauf, den Herrn zu suchen, und er ruft über ganz Juda ein Fasten aus (V. 3). Am Ende seines Gebets sagt er es noch einmal, wenn er mit den Worten schliesst: «sondern auf dich sind unsere Augen gerichtet» (V. 12).

Diese Haltung ist richtungweisend für das Volk Gottes, damals wie heute. David hatte dieses Vertrauen auf Gott in die Worte gekleidet: «Mit dir werde ich gegen eine Schar anrennen, und mit meinem Gott werde ich eine Mauer überspringen» (Ps 18,30). Das Auge Gottes ist immer auf uns gerichtet. Er sieht uns und wartet darauf, dass wir unser Angesicht auf Ihn richten. Wenn wir das tun, dann suchen wir die Hilfe ausschliesslich bei Ihm – und dann kann und wird Er uns nicht enttäuschen.

Und nun wollen wir uns vier Fragen stellen, die uns die Haltung Josaphats näher bringen:

lies den ganzen Artikel von „halte fest“ auf deren Website

Laßt uns gerade in dieser heutigen Zeit IMMER auf das Gespräch mit Jehovah vertrauen! Nicht ein menschliches Gericht, nicht die Macht der Straße oder das meckern in sozialen Netzwerken wird uns irgendwie helfen – und erst recht keinen Herzensfrieden geben. Nur bei Jehovah finden wir Frieden und die endgültige Gerechtigkeit.

UnRecht er-tragen?

Ich lese gerade das Buch „Introduction to Messianic Judaism: Its Ecclesial Context and Biblical Foundations“ von David J. Rudolph; Joel Willitts –
und eine Geschichte aus diesem Buch möchte ich hier mit euch allen teilen. Warum? Wir sind es doch alle irgendwie gewohnt, unsere Rechte einzufordern. Aber hier ist die Geschichte von einem ECHTEN Christen:


„Ein messianisch-jüdischer Kollege in Südafrika hatte kürzlich die Gelegenheit, diesen einzigartigen Aspekt unserer ethischen Aufgabe aufzuzeigen. Er beschrieb diese Gelegenheit in einer E-Mail an seine Kollegen und stellte fest, dass er einen Synagogengottesdienst auf dem Festival von Shavuot besucht hatte. Da er der einzige anwesende Cohen (Nachkomme der Priesterlinie) war, wurde mein Freund gefragt, ob er bereit sei, eine Aliyah zu machen. Er stimmte zu und machte sich bereit aufzusteigen, als der Rabbi vor der gesamten Synagoge winkte sein Finger und sagte nein! Mein Freund erklärte: „Obwohl er [der Rabbiner] neu in der Gemeinde war, war mir mein Ruf vorausgegangen. Und lassen Sie mich Ihnen sagen, ich halte shtum [leise, zurückhaltend]. Ich bin nicht auf der Straße und trage „Jesus hat mich koscher gemacht“ -T-Shirts. Aber in einer so kleinen Gemeinde weiß jeder alles über einen anderen! Ich musste die Gemeinde für einige Momente verlassen, damit sie „eyn cohen“ ankündigen konnten [kein Priester ist hier]. Erst dann konnte ich wieder eintreten und mit dem Dienst fortfahren. Dies, zehn Tage nach der Beerdigung meines Vaters. “ Mein südafrikanischer Freund akzeptierte seine demütigende Marginalisierung ohne den Versuch, die Synagoge im Gegenzug zu marginalisieren. Stattdessen verließ er den Dienst, damit die Torwächter ankündigen konnten, dass kein Cohen anwesend war, und den Dienst ohne ihn fortsetzen konnten. Dann, als die Anwesenheit eines Cohen kein Thema mehr war, trat er der Gemeinde für den Rest des Gottesdienstes wieder bei.
Mein Freund zeigte Ethik am Rande, was die charakteristische Eigenschaft von Yeshuas Ethik ist – obwohl Yeshua von einigen seiner Leute abgelehnt wird, lehnt er sein Volk niemals ab. Vielmehr setzt er seinen Platz am Rande ein, um die unverdiente Liebe und Gunst Gottes zu zeigen. Diese Ethik am Rande gehört dazu, einem Messias zu folgen, der so viel Zeit unter den Randgruppen verbracht hat und so radikal mit denen in den Machtzentren zusammenstieß.“

Was für eine Freude Jehovah an so einem Nachfolger hat!

„Sie ratschlagten gegen mich, ich aber vertraue auf Jehova“

Denn ich habe die Verleumdung (O. Schmähung) vieler gehört, Schrecken ringsum; indem sie zusammen wider mich ratschlagten, sannen sie darauf, mir das Leben zu nehmen. Ich aber, ich habe auf dich vertraut, Jehova; ich sagte: Du bist mein Gott!

Elberfelder 1871 – Psalm 31,14–15

Denn ich habe den schlechten Bericht vieler gehört,
Schrecken ist auf allen Seiten.
Wenn sie sich wie e i n [Mann] gegen mich zusammenrotten,
Planen sie tatsächlich, mir die Seele wegzunehmen.
Ich aber — auf dich habe ich mein Vertrauen gesetzt, o Jehova.
Ich habe gesagt: „Du bist mein Gott.“

neue Welt Übersetzung – Bi12 – Psalm 31:13–14

Ich höre viele hinter meinem Rücken tuscheln. 
  Von allen Seiten droht mir Gefahr! 
  Meine Feinde tun sich zusammen, 
  um mich aus dem Weg zu räumen. 
Ich aber, Herr, vertraue dir. 
  Du bist mein Gott, daran halte ich fest! 

Hoffnung für Alle – Ps 31,14–15

Ja, ich höre das Flüstern der Vielen,
ein Grauen ringsumher,
da sie mitsammen wider mich munkeln:
sie ränkeln, mir die Seele zu nehmen.
Ich aber,
bei dir sichere ich mich, DU,
ich spreche: Du bist mein Gott.

Buber Rosenzweig – Psalm 31,14–15

Endlich fügt er hinzu (V. 14), dass viele ihn schmähten und er von Schrecken umgeben war. Fast wäre ich aber versucht, statt „viele“ zu übersetzen: „die Großen“. Denn die Sache wird umso unwürdiger, wenn hervorragende Leute, deren Urteil für andere eine Autorität bedeutet, uns durchhecheln und die Schande auf uns bringen, dass wir Verbrecher wären: denn was von solchen Leuten ausgeht, hat beim Volke schon ein Vorurteil für sich. So ergibt sich ein sehr passender Sinn: David wurde von der ganzen Clique der Vornehmen schmählich verurteilt, ihr Glanz verdunkelte die Unschuld des unglücklichen Mannes. Dies bestätigt auch der Satz: Schrecken ist um und um, wenn sie miteinander über mich ratschlagen. Dies passt besser auf vornehme Leute wie auf das gemeine Volk: und es ist doch von denselben Leuten die Rede wie kurz zuvor. Im Übrigen sehen wir hier, wie schlau diese gottlosen Leute ihre Ratschläge einrichteten, um David zu verderben: sie erregten zunächst Misstrauen gegen ihn, als wäre er ein verbrecherischer und verworfener Mensch. Und während sie ihn mit ihren Schmähungen zerfleischten, deckten sie ihre Frechheit mit dem Schein sittlichen Ernstes: sie berieten über seine Vernichtung, als könne man einen solchen Menschen nicht mehr dulden. So brauchen wir uns nicht zu wundern, dass seine durch so viele Prüfungen gequälte Seele sich tief verwundet fühlte.
V. 15. Ich aber, Herr, hoffe auf dich. David setzt hier allen Versuchungen, durch die man ihn zu überwinden trachtete, die Standhaftigkeit seines Glaubens entgegen, indem er sagt, dass er nicht wankend geworden, sondern vielmehr fest dabei geblieben sei, seine Rettung von Gott zu erhoffen. Er gesteht aber auch, dass sein Mut einigermaßen erschüttert war: nach der Schwachheit seines Fleisches lag er tief gebeugt darnieder. Das ist kein Widerspruch; vielmehr besteht beides miteinander, dass der Schmerz ihm hart zusetzte und alle Lebenskraft nahm – und dass er in guter Hoffnung sich aufrecht hielt und den Herrn unablässig anrief. Mitten in tiefer Finsternis der Traurigkeit und harter Qualen leuchtete doch in seinem Herzen noch das heimliche Licht des Glaubens. Bei allen Seufzern, welche die gewaltige Last seiner Anfechtungen ihm auspresste, sammelt er doch seinen Geist zur Anrufung Gottes. So musste er durch viele Hindernisse sich durcharbeiten, ehe er sein schönes Bekenntnis aussprechen konnte. Darnach gewährt er uns einen Einblick, wie er seine Hoffnung aufrecht erhielt: er bedachte nämlich bei sich, dass Gott ihn niemals verlassen werde. Beachtenswert ist die Form, in welcher er dies sagt: Ich spreche: Du bist mein Gott. Er hat also jeden Zweifel unterdrückt und den Glauben fest in seinem Herzen behauptet. Denn nicht eher wird das Wanken ein Ende haben, als bis eine feste Überzeugung alle unsere Gedanken beherrscht. Übrigens wird David nicht sagen wollen, dass er nur heimlich und still zu sich selbst geredet habe, wobei das sprechende Organ mehr das Herz als die Zunge gewesen wäre, – sondern er hat sich an Gott selbst als an seinen einzigen Zeugen gewendet. Ist doch nichts schwerer als, wenn wir unsern Glauben von der ganzen Welt verspottet sehen, unsere Rede dennoch an den einigen Gott zu richten und uns mit dem Zeugnisse des Gewissens zufrieden zu geben, dass Er unser Gott ist. Und dieses ist endlich auch die wahre Bewährung unseres Glaubens, dass wir, mögen auch noch so heftige Fluten sich gegen uns erheben, mögen auch noch so starke Stürme uns erschüttern, trotzdem an diesem Grundsatze festhalten, dass wir unter Gottes Schutz stehen, und frei zu ihm sprechen: Du bist unser Gott.

Jean Calvin – Aus dem Psalmenkommentar

Der Psalmist bat um Gnade vom Herrn, weil sein Leben in Gefahr (Not) war. Vor Sorge, Kummer und Gram kam David fast um (V. 10-11 ). (Zu den Gebeinen vgl. den Kommentar zu Ps 6,3 .) Wegen seiner Feinde wurde er abgewiesen und von seinen Freunden vergessen ( Ps 31,12-13 ). Weil sich viele gegen sein Leben zusammengerottet hatten, war von allen Seiten Schrecken um ihn (vgl. Jer 20,10 ).

Die Bibel erklärt und ausgelegt – Walvoord Bibelkommentar

Das erlebte David am eigenen Leib, das erlebte Jesus Christus in der Erfüllung des ganzen. Aber auch so mancher Mitleser hier wird solche Momente kennen: wenn Männer als Team oder Komitee meinen, über dein Leben urteilen zu dürfen, und dich von Familie und Freunde abschneiden wollen! Aber eins können diese Männer nicht! Sie können dein und mein Verhälnis zu dem Schöpfer Jehovah nicht zerstören! Deshalb stimme ich mit ganzem Herzen in den Psalm ein:“Ich aber — auf dich habe ich mein Vertrauen gesetzt, o Jehova. Ich habe gesagt: „Du bist mein Gott.““ – und klar: diese Männer die da als Team oder Komitee den Richter über den Glauben anderer spielen, haben rein garnichts mit Jehovah zu tun! Sie stehen auf der selben Stufe mit den Feinden Davids und den Feinden Jesu und seiner Jünger – denn alle Anbeter Jehovahs haben Liebe und Barmherzigkeit gelernt, und sind zum vergeben bereit. Wer neue Regeln festlegt, die über dem geschriebenen Wort stehen wollen, die dienen wem???