Archiv für das Tag 'Wort des Lebens'

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christliche Seelsorge

Was soll das sein? Was ist der Unterschied zu „normaler“ Seelsorge?
Um diese Fragen zu klären waren wir im November 2016 und Mai 2017 zu „Seelsorgeseminaren“.

Den Einführungskurs haben wir nun Anfang der Woche noch einmal besucht. Ein anderer Lehrer – damit auch ein wenig anderer Inhalt. Aber sehr interessant, wie man anderen helfen kann, geistig zu wachsen und ihr persönliches Verhältnis zu Jehovah zu verbessern!

Das obige Bild zeigt, wie sich die Leben „sogenannter Christen“ von „echten Christen“ unterscheidet. Aber auch das „auf und ab“ im täglichen Leben.

 

Besonders interessant fand ich, wie man auf Betrug reagieren kann – und welches die „richtige“ also christliche Art sein sollte:


 

Um so schlimmer finde ich, wenn dann die Personen, die sich als „Berater“ anbieten, für den untreuen Partner Partei ergreifen und somit zeigen, das sie gar keine Christen sind, sondern nur einen „Aufkleber“ tragen.

 

Wie antwortet Gott DEIN Gebet? Hört man eine Stimme, die einem etwas sagt, oder lenkt er unser Denken um uns auf andere Bibelstellen aufmerksam zu machen?

Gottes Wort ist die Bibel – und er antwortet mit Bibelstellen!

 

Geschrieben von Thomas am 21. Oktober 2017 | Abgelegt unter Fragen zur Bibel | Keine Kommentare

Das Leben Jesu aus jüdischer Sicht – Bilder

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Geschrieben von Thomas am 8. März 2016 | Abgelegt unter Fragen zur Bibel | Keine Kommentare

Das Leben Jesu aus jüdischer Sicht – 3.&4.Tag

nur ein paar kleine Notizen vom 3. und 4. Tag

 

Rabbiner lehrten dass Mischna zu studieren Lohn bringt, im Gegensatz zum Lesen der Bibel. Man darf der Schrift wiedersprechen aber niemals seinem Rabbi.

 

Wenn in der Bibel steht: „Traditionen der älteren“ ist das gleichbedeutend mit halten der „Mischna“

 

 

Judas sollte nicht nur zeigen wo man Jesus finde, und ihn festnehmen könnte, ohne Aufsehen zu erregen.
Judas sollte auch vor dem römischen Statthalter erscheinen, und einen Haftbefehl gegen Jesus erwirken.

Außerdem sollte Judas als Hauptzeuge vor dem römischen Gericht gegen Jesus aussagen.

 

 

„Es ist vollbracht“ = „Tetelestai“ bedeutet „es ist vollständig bezahlt“ und erschien sonst auf Rechnungen. Die Tieropfer waren nur Ratenzahlungen.

Geschrieben von Thomas am 3. März 2016 | Abgelegt unter Allgemein | Keine Kommentare

Generation

Heute mal „nur“ eine Zusammenstellung, wo im Matthäusevangelium das Wort diese „Generation“ vorkommt-
wir haben hier im Kurs auf der Bibelschule eine interessante Erklärung bekommen – vielleicht kommst du, lieber Leser ja auf den selben Schluss:

 

K12: 39 Jesus erwiderte: »Diese böse Generation, die von Gott nichts wissen will,b verlangt einen Beweis, aber es wird ihr keiner gegeben werden – ausgenommen das Wunder, das am Propheten Jona* geschah: Den Beweis werden sie bekommen! 40 So wie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch des Seeungeheuers war, so wird auch der Menschensohn* drei Tage und drei Nächte in der Tiefe der Erde verborgen sein.†

41 Am Tag des Gerichts werden die Bewohner von Ninive* aufstehen und diese Generation schuldig sprechen; denn als Jona sie warnte, haben sie ihr Leben geändert.c Und hier steht ein Größerer als Jona!†
42 Am Tag des Gerichts wird die Königin aus dem Süden aufstehen und diese Generation schuldig sprechen; denn sie kam vom Ende der Welt, um die weisen Lehren Salomos zu hören. Und hier steht ein Größerer als Salomo!«†
@book{Gute Nachricht Bibel : Mit den Spätschriften des Alten Testaments_2000,

 

Kapitel 16 :

4 Diese böse Generation, die von Gott nichts wissen will,a verlangt einen Beweis; aber es wird ihr keiner gegeben werden – ausgenommen das Wunder, das am Propheten Jona* geschah: Den Beweis werden sie bekommen!«
Damit ließ er sie stehen und ging weg.

 

Kapitel 17 :

17 Da sagte Jesus: »Was seid ihr doch für eine verkehrte Generation, die Gott nichts zutraut! Wie lange soll ich noch bei euch aushalten und euch ertragen? Bringt den Jungen her!«†

Kapitel 23 :

34 »Hört gut zu! Ich werde euch Propheten,a weise Männer und echte Gesetzeslehrer* schicken. Ihr werdet einige von ihnen töten, andere ans Kreuz bringen, wieder andere in euren Synagogen auspeitschen* und von Stadt zu Stadt verfolgen.† 35 So stellt ihr euch in eine Reihe mit euren Vorfahren und werdet zur Rechenschaft gezogen werden für die Ermordung aller Gerechten*, von Abel* an bis hin zu Secharja, dem Sohn von Berechja, den ihr zwischen Tempelhaus und Brandopferaltar* umgebracht habt.b† 36 Ich versichere euch: Diese Generation wird die Strafe für alle diese Schandtaten bekommen.«

Kapitel 24:

32 »Lasst euch vom Feigenbaum eine Lehre geben: Wenn der Saft in die Zweige schießt und der Baum Blätter treibt, dann wisst ihr, dass der Sommer bald da ist. 33 So ist es auch, wenn ihr dies alles geschehen seht:d Dann wisst ihr, dass das Ende unmittelbar bevorsteht. 34 Ich versichere euch: Diese Generation wird das alles noch erleben.†

 

Jesus hatte Recht – im Jahre 70 erfüllte es sich an dieser Generation.

 

Geschrieben von Thomas am 2. März 2016 | Abgelegt unter Fragen zur Bibel | Keine Kommentare

Das Leben Jesu aus jüdischer Sicht – 2.Tag

und wieder ein paar Notizen von 5 Stunden… also nur ein klitzekleiner Ausschnitt

Zöllner oder Steuereinnehmer waren verhasst, da diese mit den Römern – der Besatzungsmacht – zusammenarbeiteten und weil sie ihre Mitbürger übervorteilten.
Steuereinnehmer durften nur mit anderen Steuereinnehmern oder mit Sünderinnen = Prostituirten zusammen sein – so die Weisung der Pharisäer.

Matth. 9:9-13  Jesus sagt, Matthäus solle ihm folgen – eine Wiedergeburt – deshalb auch die Feier. Doch entgegen der Regeln der Pharisäer, geht Jesus mit seinen Jüngern zu diesem Fest des Matthäus. Die Pharisäer achteten auf das Äußere = Opfer, anstatt auf das Innere = Barmherzigkeit.

 

Im Alten Testament lesen wir nirgens von Pharisäern oder Saduzäern.

Nachdem die Juden aus Babylon zurück kamen, erkannten sie, dass sie Gottes Gesetze übertreten hatte. Esra gründete eine Schule – die Sophrim (Sopher) = Schriftgelehrte.

Der Grund war eine Schulung, die Gesetze aus Mose (Thora = 613 Gesetze) anderen erklären zu können. Wie kann man die Gesetze wirklich einhalten? Hosea sagte das es ein Mangel an Erkenntnis gab – deshalb war der Versuch, diesen Mangel abzuwenden.
Mit der Zeit kam eine neue Generation, die die Aufgabe so ernst nahm. Es reichte nicht mehr die Thora zu erklären und auszulegen – man war der Meinung, weitere Regeln zu erlassen, um die wichtigen nicht zu verletzen. Also einen Zaun um das das Gesetz.

Ein Sopher darf einen anderen Sopher widersprechen, aber nicht der Thora.

Diese Logik nannte man PILPUL.

Eine weitere Schule kam etwa 30 vor Christus dazu  die Tanaim (Tana). Diese meinten dass die vielen Gesetze noch zu viele Löchern hätte und meinten dass eine Tana einem anderen Tana nicht einig sein muss, darf aber nicht einem Sopher wiedersprechen. Damit wurden die Gesetze der Sophrim auf das Nivau der Gesetze Mose erhaoben. Man erklärte später, dass Mose zwei Gesetze gegeben hätte: di eschriftlichen in der Thora und die mündlichen, die Mose dann Josua weitergegeben hätte…die dann immer mündlich weitergegeben wurden bis zu den Sophrim. Also würden diese mündlichen Gesetze von Gott kommen.

Im dritten Jahrhundert nach Christus kamen die Amoraim (Amor) die noch immer zu viele Löcher in den Gesetzten sahen, und weitere Gesetze erließen. Wieder mit dem Grundsatz, dass ein Amor einem anderen Amor widersprechen darf, aber niemals einem Tana. Man schrieb später die Gesetze Mose und due der Sopherim auf. Daraus entstanden der Mishnah und wurden dann erweitert zur Gemara. Mit den Gesetzen der Amor entstand der Talmud.

Interessante Frage an uns Christen, ob wir uns ebenfalls Gesetze machen, die ausserhalb der Bibel sind, um uns abzugrenzen.

 

Unterschied von Schriftgelehrten – sie hatten alle Gesetze auswenig gelernt.

Die Pharisäer glaubten dass der Messias ein Schriftgelehrter wäre, der alle Gesetze halten würde und weitere Schlupflöcher schließen würde.

Aber Jesus erfüllte diese Erwartungen nicht. Im Gegenteil.

 

Was für Wein meint Jesus in Lukas 5:38? Er spricht vom Gesetz Mose als vom alten Wein, die „neuen Gesetze“ bilden den neuen, unausgegorenen Wein.

 

Der Sabbath wurde personifiziert. Man betrachte den Sabbath als Königin. Nur der Tempel war wichtiger und noch mehr zu ehren.
Die Bergpredigt ist die Richtigstellung des Messias von den Auslegungen der Schriftgelehrten zum Gesetz Mose. Er stellt die mündliche (noch nicht schriftliche!!) Gesetzeserweiterungen dem schriftlichen Gesetz Mose gegenüber – er benutzt dazu „ihr habt gehört“ um die mündlichen Gesetzeserweiterungen aufzuzeigen, und „lesen“ für das mosaische Gesetz.
Wichtig: das mosaische Gesetz war in Aktion bis zum Tode Jesu – also zu seiner Lebenszeit noch aktiv und musste von ihm eingehalten werden.

 

Folgen wir, wie die Juden im AT immer unseren Königen? Wenn guter König, wenn schlechter König- dem König wurde gefolgt, obwohl das Gesetz da war, und jeder einzelne vor Gott die Verantwortung hatte, eine Entscheidung für Gott und sein Gesetz zu treffen!

 

 

Drei Mal haben die Israeliten eine Grenze überschritten:

  1. Generation die nicht ins verheissene Land wollten – das verheissene Land wurde eine Generation später eingenommen – 4.Mose 14
  2. unter König Manasse – 2.Könige 21, 2.Chronika 33 – waren die Grenzen überschritten – Exil in Babylon war definitv; der gute König Josia konnte das Gericht nur hinauszögern aber da Grenze überschritten war, kam das Gericht Gottes über die Israeliten
  3. Matth. 12:25-37 – diese Generation von Juden hatte Jesus als Messias abgelehnt – Gericht kam im Jahre 70 durch die Römer

 

Wenn wir Matthäus 12und 13 nicht verstehen, verstehen wir nicht, was nachher passieren wird. Nun ändert sich die Lehrtätigkeit Jesu

 

 

 

Geschrieben von Thomas am 1. März 2016 | Abgelegt unter Fragen zur Bibel | Keine Kommentare

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