Ihr aber, seid stark und lasset eure Hände nicht erschlaffen, denn es gibt Lohn für euer Tun!
Elberfelder 1871 – 2.Chronika 15,7
Und ihr, seid mutig, und laßt eure Hände nicht erschlaffen, denn es gibt eine Belohnung für eure Tätigkeit.“
neue Welt Übersetzung – Bi12 – 2.Chronika 15:7
Ihr aber, seid stark und laßt eure Hände nicht erschlaffen – den Mut nicht sinken -, denn euer Tun wird belohnt werden!»
Hermann Menge Uebersetzung – 1949 – 2.Chronik 15:7

Gott liebt es, diejenigen zu belohnen, die ihm von ganzem Herzen und mit großer Freude dienen. Gehorsam bringt immer Segen mit sich.
Die Charles F. Stanley-Bibel mit Lebensprinzipien
Osiander – Luther StudienbibelNicht ab: Bleibt standhaft in der Übung der rechten Religion und wahren Gottseligkeit und was noch zu verbessern übrig, das bringt treulich und mit allem Fleiß zum Ende, auf dass ihr dergleichen Unglück entrinnen mögt. Lohn: Also dass es euch Gott reichlich vergelten wird, was ihr in Aufrichtung der reinen Religion und Besserung des Lebens Gutes tun werdet. (Denn Gott krönt uns mit seinen Gaben.)
Dem aus dem Krieg heimkehrenden König und seinem Heer tritt ein sonst unbekannter Prophet entgegen. Was er sagt, scheint keinen direkten Bezug zur Situation zu haben; denn der erfolgreich beendete Krieg war ja die Folge des Vertrauens auf den HERRN. Aber das Leben in den Ordnungen Gottes ist eine täglich neue Entscheidung, keine Selbstverständlichkeit. In ähnlicher Weise werden die Leviten zur Zeit des Verfassers (vgl. Einführung zu den Chronikbüchern) zum Volk gesprochen haben. Der geschichtliche Rückblick verweist auf die Richterzeit (vgl. Ri 2:10–18 und die in Ri 17–21 geschilderten Zustände); er berücksichtigt aber auch spätere Erfahrungen. Israel verehrte fremde Götter anstatt den wahren (rechten) Gott. Aufgabe der Priester war nicht nur der Dienst am Altar, sondern auch die Unterrichtung des Volkes über die Vorschriften des →Gesetzes (vgl. 17:7–9; 3Mo 10:11).
Einführungen und Erklärungen aus der Stuttgarter Erklärungsbibel
Weil Asa den HERRN suchte, ermutigte Asarja ihn, das gute Werk fortzusetzen. Ganz versteckt in der historischen Erzählung, ist Vers 7 doch wert, auswendig gelernt zu werden: »Ihr aber, seid stark und lasst eure Hände nicht schlaff werden! Denn es gibt einen Lohn für euer Tun!« Die Parallele für die Gläubigen von heute finden wir in 1Kor 15,58.
MacDonald – Kommentar zum Alten Testament
Asarja hat Glaubensmut und Glaubensstärke bewiesen. Darauf soll er sich nicht ausruhen. Zurückgekehrt nach Jerusalem, soll er seiner Bestimmung folgen, seinem Gott treu zu sein.
Bräumer – Wuppertaler Studienbibel
Nach seiner Prophetenrede verschwindet Asarja, wie er gekommen ist. Alles Weitere hängt von Asa und den mit ihm Zurückgekehrten ab.
Seid stark, eure Hände mögen nicht schwach werden, denn es gibt Lohn für eure Tat.
Edition C Bibelkommentar Altes Testament
Asa und sein Volk sollten den Götzendienst abschaffen und mit dem Lehren der Thora beginnen. Dabei stellt Jahwe „Lohn“ für ein entschiedenes Vorgehen in Aussicht: die Friedenszeit (15,15b). Das ist die Theologie des Chronisten, sein Konzept der unmittelbaren Vergeltung, aber das lehrt auch die Thora!
Danach wurde Asa von dem Propheten Asarja aufgesucht, der ihn und seine Untertanen ermahnte, Jehova treu zu bleiben. Asarja sagte: „Jehova ist mit euch, solange ihr euch als mit ihm seiend erweist; und wenn ihr ihn sucht, wird er sich von euch finden lassen, doch wenn ihr ihn verlaßt, wird er euch verlassen.“ Wahrscheinlich bezog er sich mit seinen weiteren Worten auf die unruhevolle Zeit, als die Israeliten untreu waren und noch keine Monarchie hatten: „Viele Tage war Israel ohne wahren Gott . . . es gab viele Unruhen unter allen Bewohnern der Länder. Und sie wurden zerschlagen, Nation gegen Nation und Stadt gegen Stadt, weil Gott selbst sie mit jeder Art Bedrängnis in Unruhe hielt.“ Es mußte aber nicht so sein. Wenn das Volk und der König anders handeln würden als ihre untreuen Vorväter, dann — so sagte der Prophet — „gibt [es] eine Belohnung für eure Tätigkeit“ (2Chron 15:1-7).
Wachtturm – 1.Juni 1981
Asa und seine Untertanen reagierten positiv auf die Worte Asarjas. Sie fuhren fort, die Nation vom Götzendienst zu reinigen. Der Altar im Tempel Jehovas wurde wieder in einen guten Zustand gebracht, denn wahrscheinlich war er vorher verunreinigt worden. Während einer Festversammlung, die im 15. Regierungsjahr Asas stattfand, schloß das Volk einen Bund, durch den es gelobte, Jehova zu dienen, und in dem die Todesstrafe für diejenigen vorgesehen wurde, die dies zu tun versäumten. Es befanden sich viele aus dem nördlichen Zehnstämmereich unter den Versammelten, die zu Asa übergelaufen waren, „als sie sahen, daß Jehova, sein Gott, mit ihm war“ (2Chron 15:8-15).
Asa hielt sich nicht einmal davon zurück, gegen seine götzendienerische Großmutter Maacha vorzugehen, die man in dem Königreich als eine Art „First Lady“ ansah. Asa enthob sie ihrer Stellung, „weil sie dem heiligen Pfahl [oder der Göttin Aschera] ein scheußliches Götzenbild gemacht hatte“ (1Könige 15:13; 2Chron 15:16).
Hast du heute auch den Mut, dich von allen Abweichungen von der Bibel zu trennen?