„Streithähnchen“

Was sehen da unsere Augen? Sind die kleinen Schwäne schon sooo weit, sich so zu streiten? Hunger? Oder Übermut? Oder einfach im „Rüpelalter“?

Thomas 4. September 2011 Schwäne,Weißensee 3 Kommentare Trackback URI Kommentare RSS

3 Kommentare zu “„Streithähnchen“”

  1. CICONIA-Horstam 4. September 2011 um 21:58 Link zum Kommentar

    Nein doch,es sind KEINE STREITHÄHNCHEN!

    In diesem Alter entwickelt sich ihr DASEINS- und ICHBEWUSS-SEIN und eine gewisse Rangordnung unter den Jungschwänen, die meist vom älteren oder kräftiger entwickelten Jungschwan zum kleineren und schwächeren herabsteigt.Der ältere zeigt Dominanz in spielerischer Weise!

    Meist wird diese Rangordnungsfolge unter den Jungschwänen durch Fütterungen durch den Menschen provoziert und ausgelöst und wird dadurch sehr schön sichtbar.

    Jeder von ihnen möchte den Futterbrocken und möglichst auch den besten Futterplatz haben!Und der muß erst einmal rasch „erkämpft“ werden.

    „Friß schnell und achte auf deine Feinde“ – auch die Futterkonkurrenten – heißt die Devise in der freien Wildbahn!

    Nur so können sie überleben!

    Das „Rüpelalter,Flegelalter oder „Halbstarkenalter“,wie ich es nenne,beginnt bei den Höckerschwangantern meist im Alter von 24 Monaten wenn sie oft in fremde Schwanenreviere eindringen und diese nicht trotz Warnungen des Revierganters respektieren und das dann oftmals mit dem Tod bezahlen,da sie der Revierganter bei permanenter Ignorierung seiner Reviergrenzen gnadenlos taucht und auch ertränkt.

    CICONIA-Horst

  2. Thomasam 5. September 2011 um 10:55 Link zum Kommentar

    Danke -sehr schön beschrieben!
    Leider habe ich es noch nicht selbst gesehen, sondern nur gelesen, dass es so sein soll …

    Wollen Sie nicht auch selbst Ihr Wissen über Schwäne bloggen?

  3. CICONIA-Horstam 5. September 2011 um 19:57 Link zum Kommentar

    Ja,Thomas,ein eigener blog wäre schon nicht verkehrt!

    Aber dieser bedarf ständiger Pflege;und die kann ich nicht garantieren.Sie kostet Zeit.
    Und die habe ich nicht,nicht weil ich Rentner bin (nach dem Motto:“Rentner haben keine Zeit“),sondern weil ich an der Niederbayerischen Isar die bei Flußkilometer 91 Fkm bei Moosburg beginnt und an der Isarmündung in die Donau bei Fkm 0 endet die dortigen Höckerschwäne begleite und betreue und populationsdynamische Untersuchungen an ihnen mache.Dazu gehören auch die Ringablesungen der beringten Schwäne was auch oft sehr zeitaufwendig ist.

    90 Fkm Isar zur Kontrolle der Schwäne sind mit einem erheblichen Zeit- und Fahraufwand verbunden und sind für mein Alter langsam belastend.

    Abends fällt dann noch der notwendige Papierkram und PC-Kram an der auch erledigt sein will.

    Und wenn ich dann mal gar keine Lust mehr zu all dem habe oder schlechtes Wetter ist wie Heute mit dem ganzen Tag Regen,dann such ich mal einige Schwanenseiten im web auf wie hier blog.thomas-pape.de und schreibe einige Kommentare zu den dort eingestellten Beiträgen.

    Ich hoffe,Du hast Verständnis dafür.

    Vielen Dank für Dein Angebot!

    CICONIA-Horst

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