2.Korinther

Der zweite Brief des Apostel Paulus an die Korinther
das alte Korith

Übersicht und thematische Verlinkung – sortiert nach Kapiteln

Thomas 26. November 2009 27 Kommentare Trackback URI Comments RSS

27 Kommentare zu “2.Korinther”

  1. Juleam 26. November 2009 um 17:31 Link zum Kommentar

    2. Korinther 1 – 3

    2. Korinther 1:8-11

    Denn wir wünschen nicht, Brüder, daß ihr unwissend seid über die Drangsal, die uns in dem [Bezirk] Asien widerfahren ist, daß wir unter schwerstem Druck standen, über unsere Kraft hinaus, so daß wir selbst wegen unseres Lebens sehr im ungewissen waren. 9 Tatsächlich, wir hatten in unserem Innern das Gefühl, daß wir das Todesurteil empfangen hatten. Dies war, damit wir unser Vertrauen nicht auf uns selbst setzten, sondern auf den Gott, der die Toten auferweckt. 10 Von etwas so Großem wie dem Tod hat er uns befreit und wird uns befreien; und auf ihn setzen wir unsere Hoffnung, daß er uns auch weiterhin befreien wird. 11 Auch ihr könnt durch euer Flehen für uns mithelfen, damit unsertwegen von vielen Danksagung dargebracht werde für das, was uns zufolge vieler [gebetsvoll emporgerichteter] Angesichter gütigerweise gegeben wird.

    kennen wir solche Situationen solche Gefühle?

    An wen wenden wir uns, wenn wir so empfinden? Bitten wir auch andere, für uns zu beten?

    Beten wir für unsere Brüder, besonders wenn wir hören, dass sie in Bedrängis sind?

  2. Juleam 26. November 2009 um 17:33 Link zum Kommentar

    2. Korinther 1:12-13

    Denn wir rühmen uns dessen, wofür unser Gewissen Zeugnis ablegt, daß wir mit Heiligkeit und gottgemäßer Aufrichtigkeit, nicht mit fleischlicher Weisheit, sondern mit Gottes unverdienter Güte unseren Wandel in der Welt geführt haben, ganz besonders aber euch gegenüber. 13 Denn wir schreiben euch wirklich nichts als das, was ihr gut kennt oder auch anerkennt und was ihr, wie ich hoffe, bis ans Ende weiterhin anerkennen werdet,

    ist dies auch unser Bestreben – unsere Motivation?

    2. Korinther 2:1-4

    Denn dies habe ich für mich selbst beschlossen, nicht wieder in Traurigkeit zu euch zu kommen. 2 Denn wenn ich euch traurig mache, wer macht mich dann froh, ausgenommen der, der durch mich traurig gemacht wird? 3 Und so schrieb ich ebendies, damit ich, wenn ich komme, nicht derer wegen traurig werde, über die ich mich freuen sollte; denn ich habe das Zutrauen zu euch allen, daß meine Freude euer aller [Freude] ist. 4 Denn aus viel Drangsal und Herzensangst schrieb ich euch unter vielen Tränen, nicht um euch traurig zu machen, sondern damit ihr die Liebe erkennt, die ich ganz besonders zu euch hege.

  3. Juleam 26. November 2009 um 17:35 Link zum Kommentar

    2. Korinther 2:14-16

    Gott aber sei Dank, der uns allezeit in Gemeinschaft mit dem Christus im Triumphzug einherführt und durch uns den Geruch der Erkenntnis über ihn an jedem Ort wahrnehmbar macht! 15 Denn wir sind für Gott ein Wohlgeruch Christi unter denen, die gerettet werden, und unter denen, die zugrunde gehen; 16 für die letzteren ein vom Tod ausgehender Geruch zum Tod, für die ersteren ein vom Leben ausgehender Geruch zum Leben. Und wer ist zu diesen Dingen hinreichend befähigt? 17 [Wir sind es;] denn wir hausieren nicht mit dem Wort Gottes wie viele Menschen, sondern in Aufrichtigkeit, ja als von Gott gesandt reden wir vor Gottes Augen in Gemeinschaft mit Christus.

    als was empfindest du es, wenn ich hier schreibe, wie Jehova über bestimmte Dinge und über Menschen denkt, die bestimmte Dinge tun.

    Fühlst du dich mit dem Tode bedroht?

    Liegt das wirklich an dem, was ich sage – oder nicht doch eher an dem, was du tust?

    Ist die gute Botschaft der Bibel für uns ein Geruch zum Leben? Dann sind wir bereits jetzt sehr gesegnet.

    Sind wir uns darüber im Klaren, dass wir es selbst in der Hand haben?

    Was werden wir wählen? Wofùr entscheiden wir uns?

  4. Juleam 27. November 2009 um 12:19 Link zum Kommentar

    2. Korinther 4 – 6

    2. Korinther 4:1-2

    Aus diesem Grund lassen wir nicht nach, da wir diesen Dienst entsprechend der uns erwiesenen Barmherzigkeit haben; 2 sondern wir haben uns von den hinterhältigen Dingen losgesagt, deren man sich zu schämen hat, indem wir nicht mit List wandeln noch das Wort Gottes verfälschen, sondern uns selbst durch das Kundmachen der Wahrheit jedem menschlichen Gewissen vor Gott empfehlen.

    haben auch wir uns von diesen hässlichen Dingen losgesagt?

    Dann treffen diese folgenden Verse ja auch nicht auf uns zu:

    2. Korinther 4:3-4

    Wenn nun die gute Botschaft, die wir verkündigen, tatsächlich verhüllt ist, so ist sie unter denen verhüllt, die zugrunde gehen, 4 unter denen der Gott dieses Systems der Dinge den Sinn der Ungläubigen verblendet hat, damit das erleuchtende Licht der herrlichen guten Botschaft über den Christus, der das Bild Gottes ist, nicht hindurchstrahle.

  5. Juleam 27. November 2009 um 12:26 Link zum Kommentar

    2. Korinther 4:16-18

    Darum lassen wir nicht nach, sondern wenn auch der Mensch, der wir äußerlich sind, verfällt, wird gewiß der Mensch, der wir innerlich sind, von Tag zu Tag erneuert. 17 Denn obwohl die Drangsal von kurzer Dauer und leicht ist, bewirkt sie für uns eine Herrlichkeit, die an Gewicht immer mehr alles Maß übertrifft und ewig dauert, 18 während wir unseren Blick nicht auf die Dinge gerichtet halten, die man sieht, sondern auf die Dinge, die man nicht sieht. Denn die Dinge, die man sieht, sind zeitlich, die Dinge aber, die man nicht sieht, sind ewig.

    der Widersacher kann uns zwar schaden, aber er kann uns nicht daran hindern, auch weiterhin unserem Gott mit ganzer Seele zu dienen – wenn wir in nicht lassen.

    Wenn auch unsere Kräfte aufgrund von Alter oder Krankheit nachlassen mögen, können wir Jehova immer noch mit unserer ganzen verbliebenden Kraft dienen. Es ist immer noch ein “mit ganzer Seele und ganzer Kraft Dienen”, denn es ist “gemäß dem, was wir haben und nicht gemäß dem, was wir nicht haben” !

    Also lassen wir uns von dem Widersacher nichts einreden und uns nicht entmutigen..

  6. Juleam 27. November 2009 um 12:28 Link zum Kommentar

    2. Korinther 5:10

    10 Denn wir müssen alle vor dem Richterstuhl des Christus offenbar gemacht werden, damit jeder das ihm Zuerkannte für die Dinge empfange, die er durch den Leib getan hat, gemäß dem, was er zu tun pflegte, ob Gutes oder Böses.

    sind wir uns dessen bewusst?

    Müssten wir Angst vor dem Urteil haben?

  7. Juleam 27. November 2009 um 12:35 Link zum Kommentar

    2. Kornther 6:3-10

    In keiner Weise geben wir irgendeine Ursache zum Straucheln, damit unser Dienst nicht bemängelt werde, 4 sondern in jeder Weise empfehlen wir uns als Gottes Diener:

    durch das Ausharren in vielem, in Drangsalen, in Notlagen, in Schwierigkeiten, 5 bei Schlägen, in Gefängnissen, bei Unruhen, bei mühevollen Arbeiten, in schlaflosen Nächten, bei Mangel an Nahrung,

    6 durch sittliche Reinheit, durch Erkenntnis, durch Langmut, durch Güte, durch heiligen Geist, durch ungeheuchelte Liebe, 7 durch wahrhaftige Rede, durch Gottes Kraft; durch die Waffen der Gerechtigkeit zur Rechten und zur Linken,

    8 durch Ehre und Unehre, durch schlechten Bericht und guten Bericht;

    als Betrüger und doch wahrhaftig,
    9 als Unbekannte und doch Anerkannte,
    als Sterbende und doch, siehe, wir leben,
    als gezüchtigt und doch nicht dem Tod überliefert,
    10 als Betrübte, doch stets sich Freuende,
    als Arme, die aber viele reich machen,
    als solche, die nichts haben und doch alles besitzen.

    empfehlen wir uns auch als Gottes Diener?

    Welche von den angefùhrten Punkten haben wir selbst schon erduldet?

  8. Juleam 28. November 2009 um 12:39 Link zum Kommentar

    2. Korinther 7 – 9

    2. Korinther 7:9-12

    so freue ich mich nun, nicht weil ihr traurig gemacht wurdet, sondern weil ihr traurig gemacht wurdet zur Reue, denn ihr wurdet in gottgemäßer Weise traurig gemacht, damit ihr unsertwegen in nichts zu Schaden kämet. 10 Denn gottgemäße Traurigkeit bewirkt Reue zur Rettung, die nicht zu bereuen ist; die Traurigkeit der Welt aber bewirkt Tod. 11 Denn seht, gerade dies, daß ihr in gottgemäßer Weise traurig gemacht worden seid, welch große Ernsthaftigkeit hat es in euch bewirkt, ja eure Entlastung, ja Unwillen, ja Furcht, ja Sehnsucht, ja Eifer, ja Berichtigung des Unrechts! In jeder Hinsicht habt ihr euch in dieser Sache als sittlich rein erwiesen. 12 Obwohl ich euch schrieb, tat ich es bestimmt weder für den, der das Unrecht tat, noch für den, dem Unrecht geschehen war, sondern damit euer ernsthaftes Bemühen für uns unter euch vor Gott offenbar gemacht werde.

    was wird hier über aufrichtige Reue gesagt?

    Was soll sie bewirken?

    Womit beweisen wir, dass wir es ehrlich meinen und unser fasches Tun wirklich bereuen und wirklich zu Jehova umgekehrt sind?

    Sind wir dazu bereit?

  9. Juleam 29. November 2009 um 12:44 Link zum Kommentar

    2. Korinther 10 – 13

    2. Korinther 10:7-11

    Ihr seht die Dinge gemäß ihrem äußerlichen Wert an. Wenn jemand bei sich das Vertrauen hat, daß er Christus angehört, so möge er wiederum diese Tatsache für sich in Betracht ziehen, daß, gleichwie er Christus angehört, ebenso auch wir. 8 Denn selbst wenn ich mich etwas zuviel der Befugnis rühmen sollte, die der Herr uns gegeben hat, um euch zu erbauen und nicht um euch niederzureißen, so würde ich nicht beschämt werden, 9 damit ich nicht den Anschein erwecke, als wolle ich euch durch [meine] Briefe erschrecken. 10 Denn, sagen sie: „[Seine] Briefe sind gewichtig und kraftvoll, aber [seine] persönliche Gegenwart ist schwach und [seine] Rede verächtlich.“ 11 Ein solcher Mensch möge dies in Betracht ziehen, daß das, was wir, wenn abwesend, in unserem Wort durch Briefe sind, wir auch, wenn anwesend, in der Tat sein werden.

    ermuntern wir andere durch unser Reden oder durch unsere Briefe?

  10. Juleam 29. November 2009 um 12:46 Link zum Kommentar

    2. Korinther 11:12-15

    Was ich jetzt tue, will ich stets tun, damit ich denen den Vorwand abschneide, die einen Vorwand dafür haben wollen, in dem Amt, dessen sie sich rühmen, ebenso erfunden zu werden wie wir. 13 Denn solche Menschen sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter, die die Gestalt von Aposteln Christi annehmen. 14 Und kein Wunder, denn der Satan selbst nimmt immer wieder die Gestalt eines Engels des Lichts an. 15 Es ist daher nichts Großes, wenn auch seine Diener immer wieder die Gestalt von Dienern der Gerechtigkeit annehmen. Ihr Ende aber wird gemäß ihren Werken sein.

    wahre Worte…

  11. Juleam 29. November 2009 um 12:48 Link zum Kommentar

    2. Korinther 11:20-31

    In der Tat, ihr ertragt es, wenn jemand euch versklavt, wenn jemand verzehrt, [was ihr habt,] wenn jemand an sich reißt, [was ihr habt,] wenn sich jemand über [euch] erhebt, wenn jemand euch ins Gesicht schlägt.

    21 Ich sage dies zu [unserer] Unehre, als ob unsere Stellung schwach gewesen wäre.

    Wenn aber jemand anders in einer Sache kühn handelt — ich rede unvernünftig —, so handle auch ich darin kühn. 22 Sind sie Hebräer? Ich bin es auch. Sind sie Israeliten? Ich bin es auch. Sind sie Abrahams Same? Ich bin es auch. 23 Sind sie Diener Christi? Ich erwidere wie jemand, der von Sinnen ist: Ich bin es in noch hervorragenderer Weise: in mühevollen Arbeiten viel mehr, in Gefängnissen viel mehr, unter Schlägen bis zum Übermaß, oft dem Tod nahe. 24 Von Juden erhielt ich fünfmal vierzig Streiche weniger einen, 25 dreimal wurde ich mit Ruten geschlagen, einmal wurde ich gesteinigt, dreimal erlitt ich Schiffbruch, eine Nacht und einen Tag habe ich in der Tiefe [des Meeres] zugebracht; 26 oft auf Reisen, in Gefahren von Flüssen, in Gefahren von Wegelagerern, in Gefahren von [meiner eigenen] Rasse, in Gefahren von seiten der Nationen, in Gefahren in der Stadt, in Gefahren in der Wildnis, in Gefahren auf dem Meer, in Gefahren unter falschen Brüdern, 27 in anstrengender Arbeit und Mühsal, oft in schlaflosen Nächten, in Hunger und Durst, oftmals der Nahrung entbehrend, in Kälte und Nacktheit.

    28 Zu diesen Dingen von äußerlicher Art kommt das hinzu, was Tag für Tag auf mich einstürmt, die Sorge um alle Versammlungen. 29 Wer ist schwach, und ich bin nicht schwach? Wer wird zum Straucheln gebracht, und ich gerate nicht in Glut?

    30 Wenn gerühmt werden muß, so will ich mich der Dinge rühmen, die mit meiner Schwachheit zu tun haben. 31 Der Gott und Vater des Herrn Jesus, ja ER, der immerdar gepriesen sei, weiß, daß ich nicht lüge.

    haben auch wir manchmal das Bedürfnis, unseren Widersachern so zu antworten wie Paulus?

    z.B wenn jemand, der ein Doppelleben führt mit dem Finger auf uns zeigt, weil er uns durch Rufmord praktisch vernichtet hat?

  12. WT 15.09.1990am 30. November 2009 um 00:23 Link zum Kommentar

    „Prüft immer wieder, ob ihr im Glauben seid“
    Höhepunkte aus 2. Korinther

    DER Apostel Paulus machte sich Sorgen um die Christen in Korinth. Wie würden sie auf den Rat reagieren, den er ihnen in seinem ersten Brief erteilt hatte? Er befand sich in Mazedonien, als Titus mit dem günstigen Bericht eintraf, daß der Brief die Korinther zwar traurig gemacht, aber zur Reue veranlaßt hatte. Wie sehr sich Paulus darüber freute! (2. Korinther 7:8-13).

    Paulus schrieb den zweiten Korintherbrief wahrscheinlich in der zweiten Hälfte des Jahres 55 u. Z. aus Mazedonien. In diesem Brief legte er die Schritte dar, die unternommen werden müssen, um die Versammlung rein zu erhalten, auch weckte er den Wunsch, für die bedürftigen Glaubensbrüder in Judäa zu spenden, und verteidigte sein Apostelamt. Vieles von dem, was Paulus sagte, kann uns helfen, ‘immer wieder zu prüfen, ob wir im Glauben sind’ (13:5). Was können wir dem Brief alles entnehmen?

    Diener des Gottes des Trostes

    Der Apostel zeigte, daß wir, so wie Gott uns in all unserer Drangsal tröstet, andere trösten und für sie beten sollten (1:1 bis 2:11). Gott rettete Paulus und seine Gefährten, als sie unter schwerstem Druck standen. Die Korinther konnten ihnen ebenfalls helfen, indem sie für sie beteten, wie auch wir für andere beten sollten, die dem wahren Glauben angehören. Doch was war mit dem in 1. Korinther, Kapitel 5 erwähnten Mann, der sich der Unsittlichkeit schuldig gemacht hatte? Ihm war offensichtlich die Gemeinschaft entzogen worden, aber er hatte bereut. Welch großer Trost muß es für ihn gewesen sein, als die Korinther Vergebung übten und ihn liebevollerweise wieder in ihrer Mitte aufnahmen!

    Die Worte des Paulus können unsere Wertschätzung für den christlichen Dienst vertiefen und uns veranlassen, noch fester für den wahren Glauben einzustehen (2:12 bis 6:10). Diener des neuen Bundes sind bevorrechtigt, an einem „Triumphzug“ teilzunehmen, den Gott anführt. Paulus und seine Mitarbeiter hatten diesen kostbaren Dienst, weil ihnen Barmherzigkeit erwiesen worden war. Gleich ihnen haben die heutigen Gesalbten einen Dienst der Versöhnung. Aber eigentlich machen alle Zeugen Jehovas andere reich durch ihren Dienst.

    Die Heiligkeit vervollkommnen und großzügig sein

    Paulus zeigt uns, daß christliche Diener Gottes die Heiligkeit in der Furcht Jehovas vervollkommnen müssen (6:11 bis 7:16). Im Glauben festzustehen bedeutet unter anderem, sich davor zu hüten, mit Ungläubigen in ein Joch gespannt zu werden, und sich von fleischlichen und geistigen Befleckungen zu reinigen. Die Korinther nahmen eine Reinigung vor, indem sie dem unsittlichen Übeltäter die Gemeinschaft entzogen, und Paulus freute sich, daß sein erster Brief sie traurig gemacht hatte, was Reue zur Rettung bewirkte.

    Wir erfahren auch, daß gottesfürchtige Christen für ihre Großzügigkeit belohnt werden (8:1 bis 9:15). Bezüglich der Beiträge für bedürftige „Heilige“ führt Paulus das vortreffliche Beispiel der Mazedonier an. Sie waren über ihr Vermögen hinaus freigebig gewesen, und er hoffte, daß die Korinther ebenso freigebig sein würden. Ihr Geben — und unseres — sollte aus dem Herzen kommen, denn „Gott liebt einen fröhlichen Geber“, und er belohnt sein Volk für jede Art der Freigebigkeit.

    Paulus — ein fürsorglicher Apostel

    Wenn wir im Predigtdienst irgend etwas erreichen, wollen wir uns in Jehova rühmen, nicht uns selbst (10:1 bis 12:13). Schließlich können wir nur mit geistigen Waffen, „machtvoll durch Gott“, falsche Vernunftschlüsse umstoßen. Die prahlerischen „superfeinen Apostel“ unter den Korinthern konnten es auf keinen Fall mit Paulus aufnehmen, was das Ausharren als ein Diener Christi betraf. Damit er sich jedoch nicht überheben sollte, entfernte Gott nicht seinen ‘Dorn im Fleisch’ — möglicherweise ein schwaches Augenlicht oder diese falschen Apostel. Paulus wollte sich überhaupt lieber hinsichtlich seiner Schwachheiten rühmen, damit „die Kraft des Christus“, einem Zelt gleich, über ihm bleibe. Als ein Mann, der im Glauben feststand, hatte er sich nicht als geringer erwiesen als die superfeinen Apostel. Die Korinther hatten die Beweise für das Apostelamt gesehen, die Paulus unter ihnen „durch alles Ausharren und durch Zeichen und Wunder und Machttaten“ erbracht hatte.

    Als einem Diener Gottes und Apostel lagen Paulus die geistigen Interessen seiner Glaubensbrüder am Herzen, was auch bei uns der Fall sein sollte (12:14 bis 13:14). Er wollte ‘sehr gern völlig verbraucht werden für ihre Seelen’. Doch Paulus befürchtete, daß er bei seiner Ankunft in Korinth einige vorfinden würde, die die Werke des Fleisches nicht bereut hatten. Daher riet er allen, immer wieder zu prüfen, ob sie im Glauben waren, und er betete zu Gott, daß sie „nichts Unrechtes“ taten. In seinen Schlußworten forderte er sie auf, ‘sich zu freuen, wieder zurechtgebracht und getröstet zu werden, übereinstimmend zu denken und friedsam zu leben’. Welch ein vortrefflicher Rat auch für uns!

    Prüft immer wieder!

    Der zweite Brief, den Paulus an die Korinther schrieb, zeigt somit verschiedene Möglichkeiten auf, wie wir immer wieder prüfen können, ob wir im Glauben sind. Seine Worte sollten uns auf jeden Fall veranlassen, andere zu trösten, so wie uns Gott in all unserer Drangsal tröstet. Was der Apostel über den christlichen Dienst sagte, sollte uns anspornen, diesen treu durchzuführen, während wir in der Furcht Jehovas die Heiligkeit vervollkommnen.
    Die Anwendung des von Paulus geäußerten Rates kann uns großzügiger und hilfsbereiter machen. Seine Worte sollten uns auch veranlassen, uns in Jehova zu rühmen, nicht uns selbst. Sie sollten unsere liebevolle Fürsorge unseren Glaubensbrüdern gegenüber vergrößern. Und bestimmt können uns diese und weitere Gedanken aus dem zweiten Korintherbrief helfen, ‘immer wieder zu prüfen, ob wir im Glauben sind’.

    [Kasten/Bild auf Seite 26]
    Die Herrlichkeit Jehovas widerspiegeln:
    Als Moses mit den Tafeln des Zeugnisses vom Berg Sinai herabkam, warf sein Angesicht Strahlen, weil Gott mit ihm gesprochen hatte (2. Mose 34:29, 30). Paulus nahm darauf Bezug und sagte: „Wir alle werden, während wir mit unverhülltem Angesicht wie Spiegel die Herrlichkeit Jehovas widerstrahlen, von Herrlichkeit zu Herrlichkeit in dasselbe Bild umgewandelt, genauso wie es durch Jehova, den GEIST, geschieht“ (2. Korinther 3:7-18). Im Altertum wurden Handspiegel aus Materialien wie Bronze oder Kupfer hergestellt, das glattpoliert wurde, damit eine gut spiegelnde Oberfläche entstand. Wie Spiegel reflektieren Gesalbte die Herrlichkeit Gottes, die von Jesus Christus erstrahlt und durch die sie fortschreitend ‘umgewandelt werden in das Bild’, das von Jehovas Sohn, der die Herrlichkeit seines Vaters widerstrahlt, übermittelt wird (2. Korinther 4:6; Epheser 5:1). Gott schafft in ihnen durch den heiligen Geist und die Schriften die „neue Persönlichkeit“, ein Spiegelbild seiner eigenen Eigenschaften (Epheser 4:24; Kolosser 3:10). Wir wollen, ob wir nun himmlische oder irdische Hoffnung haben, diese Persönlichkeit entfalten und das Vorrecht schätzen, in unserem Dienst Gottes Herrlichkeit widerzuspiegeln.

    [Kasten/Bild auf Seite 27]
    „Waffen der Gerechtigkeit“:
    Eine Möglichkeit, wie sich Paulus und seine Gefährten als Gottes Diener empfehlen konnten, war „durch die Waffen der Gerechtigkeit zur Rechten und zur Linken“ (2. Korinther 6:3-7). Mit der Rechten führte man gewöhnlich das Schwert, und in der Linken hielt man den Schild. Obwohl Paulus und seine Mitarbeiter von allen Seiten angegriffen wurden, waren sie für die geistige Kriegführung gerüstet. Der Krieg wurde gegen falsche Lehrer und „superfeine Apostel“ geführt, damit die Versammlung in Korinth nicht von der Ergebenheit gegenüber Christus abgelenkt würde. Paulus griff nicht zu den Waffen des sündigen Fleisches — List oder Täuschung (2. Korinther 10:8-10; 11:3, 12-14; 12:11, 16). Die „Waffen“, die er verwendete, waren gerecht, und sie dienten dazu, die Sache der wahren Anbetung trotz aller Angriffe zu fördern. Jehovas Zeugen verwenden heute solche „Waffen der Gerechtigkeit“ zu demselben Zweck.

  13. WT vom 15.07.2008am 30. November 2009 um 22:28 Link zum Kommentar

    Höhepunkte aus dem 2. Brief an die Korinther

    „Fahrt fort, wieder zurecht gebracht zu werden“
    (2. Kor. 1:1—13:14)

    Paulus weist die Korinther an, einem Missetäter, der einen Verweis erhalten hat und Reue zeigt, zu „verzeihen und ihn [zu] trösten“. Der erste Brief hat sie zwar traurig gemacht, dennoch freut sich Paulus, ‘weil sie traurig gemacht wurden zur Reue’ (2. Kor. 2:6, 7; 7:8, 9).

    Paulus legt den Korinthern nahe, ‘im Geben überströmend zu sein’, so wie sie „in allem überströmend“ sind. Nachdem er auf seine Gegner eingegangen ist, rät er allen zum Abschluss: „Fahrt fort, euch zu freuen, wieder zurechtgebracht zu werden, getröstet zu werden, übereinstimmend zu denken, friedsam zu leben“ (2. Kor. 8:7; 13:11).

    Antworten auf biblische Fragen:

    2:15, 16 — Wieso sind wir „ein Wohlgeruch Christi“?
    Weil wir uns eng an die Bibel halten und ihre Botschaft gern verbreiten. Ein solcher „Duft“ widert ungerechte Menschen vielleicht an, Jehova aber und aufrichtige Menschen empfinden ihn als sehr angenehm.

    5:16 — Wieso kann man sagen, dass gesalbte Christen ‘keinen Menschen gemäß dem Fleisch kennen’?
    Gesalbte beurteilen andere nicht nach rein menschlichen — fleischlichen — Kriterien: Sie bevorzugen niemand aufgrund der finanziellen Situation, Herkunft, Rasse, Ethnie oder Staatsangehörigkeit. Für sie zählt allein, dass jemand ihr Glaubensbruder ist.

    11:1, 16; 12:11 — Verhielt sich Paulus tatsächlich unvernünftig gegenüber den Korinthern?
    Nein, allerdings könnte er einigen unvernünftig oder großspurig vorgekommen sein, weil er sich gezwungen sah, sein Apostelamt mit Nachdruck zu verteidigen.

    12:1-4 — Wer war der Mensch, der „in das Paradies entrückt wurde“?
    Da die Bibel von niemand sonst berichtet, der eine solche Vision hatte, und Paulus direkt im Anschluss an die Verteidigung seines Apostelamts davon sprach, bezog er sich wahrscheinlich auf etwas, was er selbst erlebt hatte. Paulus wurde in dieser Vision vermutlich in das geistige Paradies versetzt, in dem sich die Christenversammlung in der „Zeit des Endes“ befindet (Dan. 12:4).

    Lehren für uns:

    3:5. In diesem Vers geht es darum, dass es Jehova ist, der Christen für den Dienst hinreichend befähigt, und zwar durch sein Wort, seinen heiligen Geist und den irdischen Teil seiner Organisation (Joh. 16:7; 2. Tim. 3:16, 17). Wir sind also gut beraten, die Bibel und biblische Publikationen fleißig zu studieren, Jehova immer wieder um seinen Geist zu bitten und die christlichen Zusammenkünfte regelmäßig zu besuchen und aktiv mitzumachen (Ps. 1:1-3; Luk. 11:10-13; Heb. 10:24, 25).

    4:16. Jehova erneuert den Menschen, „der wir innerlich sind, von Tag zu Tag“. Deshalb dürfen wir auch keinen Tag vergehen lassen, ohne uns mit unserem Glauben zu beschäftigen. Wir sollten wirklich alles ausnutzen, was Jehova uns dafür zur Verfügung stellt.

    4:17, 18. Der Gedanke daran, dass „die Drangsal von kurzer Dauer und leicht ist“, kann uns helfen, Jehova in schwierigen Zeiten treu zu bleiben.

    5:1-5. Paulus fasst die Empfindungen der Gesalbten gegenüber der himmlischen Hoffnung in wirklich schöne Worte!

    10:13. Allgemein gilt die Regel: Wir sollten nur unser eigenes Versammlungsgebiet bearbeiten, es sei denn, wir wurden gebeten, in einem anderen Gebiet auszuhelfen.

    13:5. Um ‘zu prüfen, ob wir im Glauben sind’, müssen wir unser Verhalten an dem messen, was wir aus der Bibel lernen. Um ‘uns zu bewähren’, müssen wir uns darüber Gedanken machen, wie es um unser Geistiggesinntsein steht, wie scharf unser „Wahrnehmungsvermögen“ ist und wie weit unsere Glaubenstaten gehen (Heb. 5:14; Jak. 1:22-25). Wenn wir die guten Empfehlungen, die Paulus gegeben hat, umsetzen, können wir beständig auf dem Weg der Wahrheit gehen.

  14. Juleam 27. November 2010 um 12:22 Link zum Kommentar

    2. Korinther 4 – 6

    2. Korinther 4:7-9

    Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, damit die Kraft, die über das Normale hinausgeht, Gottes sei und nicht die aus uns selbst. 8 Wir werden auf jede Weise bedrängt, doch nicht bewegungsunfähig eingeengt; wir sind ratlos, doch nicht gänzlich ohne Ausweg; 9 wir werden verfolgt, doch nicht im Stich gelassen; wir werden niedergeworfen, doch nicht vernichtet.

    vergessen wir diese ermunternden Worte bitte niemals!!!!

    Egal, wie schlimm es auch aussehen mag: wir sind niemals allein – denn unser Gott ist immer an unserer Seite und stärkt uns.

  15. Juleam 29. November 2010 um 12:51 Link zum Kommentar

    2. Korinther 10 – 13

    2. Korinther 13:5

    Prüft immer wieder, ob ihr im Glauben seid, bewährt euch immer wieder. Oder erkennt ihr nicht an, daß Jesus Christus in Gemeinschaft mit euch ist? Es sei denn, daß ihr unbewährt seid.

    warum sollten wir in der Bibel lesen? Um reine Informationen zu sammeln?

    Warum sehen wir in den Spiegel bevor wir das Haus verlassen?

    Sind wir noch im Glauben?

    Warum sollten wir dies immer wieder prüfen? Reicht es nicht, wenn wir einmal die ganze Bibel durchgelesen haben?

    Reicht es nicht, dass wir vor einem Jahr in den Spiegel gesehen haben? Warum jetzt noch einmal hineinsehen, bevor ich das Haus verlasse?

    Empfinden wir dies als reine Zeitverschwendung?

  16. Juleam 10. August 2011 um 10:52 Link zum Kommentar

    Notizen aus der Dienstansprache “Anderen helfen, mit Gott versöhnt zu werden – mit Einsatzfreude und Ausdauer”, da sie gut zu 2. Korinther 5:20 passt und diesen Text nicht nur erklärt, sondern auch zeigt, wie wir dies in unserem Leben und Predigtdienst umsetzen können:


    “Anderen helfen, mit Gott versöhnt zu werden – mit Einsatzfreude und Ausdauer”

    Warum wollen wir zu der “großen Volksmenge” aus Offenbarung dazu gehören?

    Offenbarung 7:13 und 14

    Und einer der Ältesten ergriff das Wort und sprach zu mir: „Wer sind diese, die in die weißen langen Gewänder gehüllt sind, und woher sind sie gekommen?“ 14 Da sagte ich sogleich zu ihm: „Mein Herr, d u weißt es.“ Und er sprach zu mir: „Das sind die, die aus der großen Drangsal kommen, und sie haben ihre langen Gewänder gewaschen und sie im Blut des Lammes weiß gemacht.

    Weil wir die große Drangsal und den Krieg Gottes überleben wollen. In Vers 9 und 10 heißt es weiter:

    Nach diesen Dingen sah ich, und siehe, eine große Volksmenge, die kein Mensch zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Zungen stand vor dem Thron und vor dem Lamm, in weiße lange Gewänder gehüllt, und Palmzweige waren in ihren Händen. 10 Und sie rufen fortwährend mit lauter Stimme, indem sie sagen: „Die Rettung [verdanken wir] unserem Gott, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm.“

    Die Glieder der großen Volksmenge rufen aus “Die Rettung verdanken wir unserem Gott und seinem Lamm”. Wie sagen sie dies? Sie rufen fortwährend und mit lauter Stimme! Das Wort “fortwährend” steht hier für Ausdauer, dass sie es beständig tun, “mit lauter Stimme” lässt auf Begeisterung und mit Freuden schließen. Diese Begeisterung und Ausdauer sollten wir aber nicht erst dann zeigen, sondern bereits heute – in dem, wie wir heute leben und predigen.

    In Amos 5:18 und 19 wird ein Wehe denen ausgesprochen, die den Tag herbei sehnen

    ‚Wehe denen, die den Tag Jehovas herbeisehnen! Was wird euch denn der Tag Jehovas bedeuten? Er wird Finsternis sein und nicht Licht, 19 so wie wenn ein Mann vor dem Löwen flieht, und ihn trifft tatsächlich der Bär, und [wie wenn] er nach Hause kam und seine Hand gegen die Mauer stützte, und die Schlange biß ihn.

    Warum ein “Wehe”?

    Hier geht es nicht so sehr darum, dass sie den Tag herbeisehnen, sondern wir müssen darauf achten, zu wem Amos dies hier gesagt hatte – wer war die Zielgruppe für die Ansprache damals? Er sprach zu denen, die sich zwar eine Veränderung wünschen, aber nicht wirklich auf den Tag vorbereitet sind, da sie nicht die nötigen Voraussetzungen zum Überleben mitbringen. Daher wird in den Versen davon gesprochen, dass “sie vom Regen in die Traufe kommen”. Wir sollten uns schon heute darauf vorbereiten, in allem, was wir tun.

    In 2. Korinther 5:20 wird von einem Versöhnungswerk gesprochen

    Wir sind daher Gesandte an Christi Statt, als ob Gott durch uns inständig bitte. An Christi Statt bitten wir: „Werdet versöhnt mit Gott.“

    Wer bittet hier “Werdet versöhnt mit Gott”? Es sind die Gesandten, eine Art Botschafter. In dem Buch Gottes-Liebe wird dazu auszugsweise auf der Seite 51 gesagt:

    Ein Gesandter oder Botschafter vertritt seinen Staat oder sein Staatsoberhaupt in einem anderen Land, mischt sich aber nicht in die inneren Angelegenheiten dieses Landes ein, sondern bleibt neutral. Er setzt sich jedoch sehr wohl für die Interessen der Regierung ein, die er repräsentiert. Genauso ist es mit den gesalbten Nachfolgern Christi, deren „Bürgerrecht“ in den Himmeln besteht (Philipper 3:20). Durch ihr engagiertes Verkündigen des Königreiches konnten Millionen „anderer Schafe“ Christi mit Gott versöhnt werden (Johannes 10:16; Matthäus 25:31-40). Diese arbeiten eng mit den gesalbten Brüdern Jesu zusammen und unterstützen sie. Beide Gruppen treten vereint für das Königreich des Messias ein und verhalten sich politisch jederzeit strikt neutral (Jesaja 2:2-4).

    Die Gesandten sind die Gesalbten, sie sind die Botschafter Gottes. Wir als Glieder der Großen Volksmenge arbeiten eng mit ihnen zusammen, wir unterstützen sie und fungieren dabei als eine Art Bevollmächtigte.

    Warum ist überhaupt eine Versöhnung nötig?

    Wir sind durch die Erbsünde von Adam und Eva automatisch von Gott entfremdet. Im Predigtdienst bieten wir jedem Einzelnen unsere Hilfe an, um mit Gott versöhnt zu werden. Eigentlich müssten wir zu ihnen sagen: “Sie sind ein Feind Gottes – werden Sie versöhnt mit Gott”. Allerdings ist hier Diplomatie nötig, denn wir wollen die Menschen ja nicht verschrecken. Aber wir sollten den Gedanken der Versöhnung fest im Sinn behalten, denn er ist der eigentliche Sinn und Zweck unseres Dienstes.

    In Jesaja 9:7 ist die Rede von Jesu Herrschaft und dass der Eifer Jehovas dies tun wird.

    Für die Fülle der fürstlichen Herrschaft und den Frieden wird es kein Ende geben auf dem Thron Davids und über seinem Königreich, um es fest aufzurichten und es zu stützen durch Recht und durch Gerechtigkeit von nun an und bis auf unabsehbare Zeit. Ja der Eifer Jehovas der Heerscharen wird dieses tun.

    Matthäus 24:14, dass die Gute Botschaft weltweit gepredigt wird, allen Menschen zu einem Zeugnis, erfüllt sich nur, weil Jehovas Eifer, sein Geist dahinter steht.. Da wir Gottes Mitarbeiter sind, sind wir ebenfalls eifrig damit beschäftigt, anderen zu helfen, mit Gott versöhnt zu werden.

    Zwei Beispiele für Eifer:
    1.) die älteren Brüder der Versammlung dienen Jehova bereits seit Jahren treu und voller Eifer. Der Anteil der Älteren in unserer Versammlung beträgt gute 30 %

    2.) Auch Jesus war in seinem Dienst starkem Druck ausgesetzt und je näher das Ende seines Dienstes auf der Erde rückte, umso mehr steigerte er seinen Einsatz.

    In Lukas 13:6-9 erzählt er ein Gleichnis von einem fruchtlosen Feigenbaum

    6 Dann fuhr er fort, [ihnen] dieses Gleichnis zu sagen: „Jemand hatte einen Feigenbaum, der in seinem Weingarten gepflanzt war, und er kam, um Frucht daran zu suchen, fand aber keine. 7 Da sagte er zum Winzer: ‚Ich bin nun schon drei Jahre gekommen, um Frucht an diesem Feigenbaum zu suchen, habe aber keine gefunden. Hau ihn um! Warum sollte er denn den Boden nutzlos machen?‘ 8 Er gab ihm zur Antwort: ‚Herr, laß ihn noch dieses Jahr, bis ich rings um ihn grabe und Dünger streue, 9 und wenn er dann in der Zukunft Frucht bringt, [schön und gut,] wenn aber nicht, sollst du ihn umhauen.‘ “

    Obwohl dieser Baum keine Frucht mehr gab, bat er um ein weiteres Jahr zusätzlicher Bemühungen. Dies war bereits im Jahre 32 u.Z. und zu der Zeit war Jesus bereits 3 Jahre eifrig im Dienste Jehovas unterwegs. Auch bei ihm machte sich eine gewisse Enttäuschung breit, denn auch auf ihn, den Messias, hörten nur verhältnismäßig wenige.

    Auch wir könnten entmutigt sein, weil unser Predigtdienst scheinbar fruchtlos ist. Auch wir könnten enttäuscht sein, weil “niemand auf uns hört”. Wie reagierte Jesus darauf? Er unternahm vermehrte Anstrengungen und dies sollten wir auch tun. Wie könnten wir das Graben und Dünger streuen auf unseren persönlichen Predigtdienst anwenden?

    Der Dünger steht für unsere Literatur. Dies sind nicht nur die Traktate, sondern insbesondere unsere Zeitschriften. “Wir sollten großzügig mit unseren Zeitschriften umgehen!”.

    Das Graben steht für die Rückbesuchstätigkeit. Beim wem sollten wir einen Rückbesuch machen? Überall dort, wo wir Literatur zurück gelassen haben. Dies tun wir, “um die Menschen daran zu gewöhnen, dass wir mit ihnen die Bibel studieren”. Dazu sollten wir bereits beim 1. Besuch wissen, wann wir das nächste Mal im Gebiet unterwegs sind, denn so könnten wir gleich einen festen Termin ausmachen. Hilfreich ist es auch, die Telefonnummern auszutauschen. So können uns die Leute erreichen, wenn ihnen etwas dazwischen kommt und auch wir können uns bei ihnen melden, wenn es aus wichtigen Gründen bei uns nicht klappt.

    Was können wir tun, wenn wir die Wohnungsinhaber trotz vermehrter Bemühungen nicht mehr erreichen? Wir könnten kleine Zettel mit ein paar persönlichen Zeilen hinterlassen. Es zeigt den Leuten persönliches Interesse, wenn sie handgeschriebene Zeilen von uns im Briefkasten vorfinden.

    Dies erinnert mich an eine Begebenheit, als ich gerade ganz frisch im Predigtdienst unterwegs war.

    Wir hatten im Haus-zu-Haus-Dienst eine sehr freundliche junge Frau angetroffen und ein nettes Gespräch gehabt. Leider konnten wir sie danach nicht mehr antreffen und nach einer Weile trafen wir sie zufällig, als wir im Stadtgebiet der Innenstadt unterwegs waren. Da kamen sie und ihr Mann gerade von einer Beerdigung. Auch danach trafen wir sie nicht mehr an, aber da ich an die letzte Begegnung und ihren traurigen Blick dachte, fing ich an, ihr Zeugnisbriefe über die Auferstehungshoffnung zu schreiben. Jedesmal, wenn wir wieder erfolglos geklingelt hatten, habe ich den vorbereiteten Brief in den Kasten geworfen. So konnte ich innerhalb einiger Wochen schriftlich das Kapitel über die Auferstehungshoffnung aus dem Paradiesbuch “mit ihr studieren”, obwohl niemals eine Rückmeldung kam. Nach einer längeren Zeit trafen wir die Frau wieder an und sie bedankte sich für die vielen Briefe und sagte, dass sie ihr in der ganzen Zeit ein großer Trost gewesen wären und so konnten wir ein gezieltes Bibelstudium beginnen. Diese Erfahrung stützt den Gedanken, den der Kreisaufseher in dem Vortrag anführte.

    Wir sollten also, ebenso wie Jesus unser Vorbild, unsere Bemühungen verstärken. Etwa ein halbes Jahr später sagte er folgendes über die Stadt Jerusalem

    Lukas 19:41-44

    Und als er näher kam, schaute er die Stadt an und weinte über sie 42 und sprach: „Wenn du, ja du, an diesem Tag die Dinge erkannt hättest, die mit Frieden zu tun haben — doch nun sind sie vor deinen Augen verborgen. 43 Denn es werden Tage über dich kommen, da werden deine Feinde eine Befestigung aus Spitzpfählen um dich bauen und werden dich ringsum einschließen und dich von allen Seiten bedrängen, 44 und sie werden dich und deine Kinder in deiner Mitte zu Boden schmettern, und sie werden in dir keinen Stein auf dem anderen lassen, weil du die Zeit deiner Besichtigung nicht erkannt hast.“

    Jesus weinte aus Enttäuschung über Jerusalem. Auch wir könnten so eine Enttäuschung mit unserem Gebiet erleben. “Manchmal würden wir am liebsten auf dem Notizzettel HR vermerken =Harmagedon reif ,-)” Gab Jesus jetzt auf? Nein, er verstärkte seine Bemühungen nur noch, wie wir in Vers 47 sehen

    Ferner ging er daran, täglich im Tempel zu lehren. Aber die Oberpriester und die Schriftgelehrten und die Prominenten des Volkes suchten ihn zu vernichten;

    Haben auch wir diese Einstellung: “jetzt erst recht”? Gerade jetzt ging es ja darum, dass noch Einzelne aus der Stadt gerettet würden. Auch heute geht es darum:

    Auch wir sollten heute eifrig, ausdauernd und um andere besorgt sein!. Legen wir dabei die gleiche Begeisterung wie Jesus an den Tag, um zu ihren Herzen vorzudringen.

    Sehr schön zeigt sich die Auswirkung von Eifer an einem Beispiel aus dem Jahrbuch. 2 Sonderpioniere legten täglich 15 km zu Fuß hinter sich, um vorgefundenenm Interesse in einem abgelegenen Gebiet nachzugehen. Dadurch kamen sie 2 Wochen nicht mehr aus dem Haus. Warum? Die Leute waren so beeindruckt von ihrem Eifer, dass sie zu ihnen nach Hause kamen, um den Grund für ihre Beharrlichkeit heraus zu finden. Selbst mit dem Geistlichen wurde später die Bibel studiert.

    Könnten wir so etwas auch erleben, durch die Beharrlichkeit, die wir im Dienst zeigen, dass wir Woche für Woche ins Gebiet gehen, immer wieder zu den Leuten hin? Zur Zeit haben wir bei 74 Verkündigern 22 Bibelstudien in der Versammlung. Ein gutes Ergebnis.

    In Psalm 26:6 und 7 wird der Zusammenhang von unserem Predigtdienst mit dem Lösegeld gezeigt

    Ich werde in Unschuld meine Hände waschen,
    Und ich will um deinen Altar schreiten, o Jehova,
    7 Um Danksagung laut hören zu lassen
    Und um all deine wunderbaren Werke zu verkünden.

    Was alles zählt eigentlich zu unserem Predigtdienst?: wir verkünden alles, was uns an Jehova begeistert!

    Der Altar ist hier das Symbol für den Willen Jehovas, das Lösegeld anzuwenden. Dass wir darum herum schreiten zeigt, dass wir daran glauben. Dieser Glaube bringt uns dazu, es auch zu verkünden. Wenn wir unsere langen weißen Gewänder im Blut des Lammes weiß gemacht haben, dann wollen wir auch verkünden!

    Dann werden wir auch mit Einsatzfreude und Ausdauer bemüht sein, anderen zu helfen, mit Gott versöhnt zu werden!

  17. Juleam 27. November 2011 um 09:45 Link zum Kommentar

    2. Korinther 1 – 3

    2. Korinther 1:3-6

    Gepriesen sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater voller Barmherzigkeit, der Gott, der uns in jeder Not tröstet!

    4 In allen Schwierigkeiten ermutigt er uns und steht uns bei, so dass wir auch andere trösten können, die wegen ihres Glaubens leiden müssen. Wir trösten sie, wie Gott auch uns getröstet hat.

    5 Weil wir Christus gehören und ihm dienen, müssen wir viel leiden, aber in ebenso reichem Maße erfahren wir auch seine Hilfe.

    6 Deshalb kommt es euch zugute, wenn wir leiden; und wenn wir ermutigt werden, dann geschieht auch das zu eurem Besten. Das gibt euch Kraft, die gleichen Leiden wie wir geduldig zu ertragen.

  18. Juleam 27. November 2011 um 09:46 Link zum Kommentar

    2. Korinther 1:12-14

    Wenn es etwas gibt, worauf wir stolz sein können, dann ist es unser gutes Gewissen:

    Wir leben so, wie Gott es will; wir haben euch nichts vorgemacht. Nicht eigensüchtige Überlegungen haben unser Handeln bestimmt, sondern allein Gottes Barmherzigkeit. So haben wir uns überall verhalten, und ganz besonders bei euch.

    13 Auch unsere Briefe wollen nichts anderes sagen, als was ihr schwarz auf weiß lesen könnt. Ich hoffe, ihr werdet einmal voll und ganz verstehen, was ich meine.

    14 Wenigstens zum Teil habt ihr schon verstanden, dass ihr auf uns stolz sein könnt, genauso wie wir auf euch, wenn Jesus, unser Herr, kommen wird.

    Ist Paulus nun selbstgerecht, wenn er dies so zu den Menschen sagt, die seinen Wandel miterlebt hatten?

    War sein Stolz auf die eigene Treue Unrecht? Würde Jehova ihn mit dem Pharisäer in einen Topf werfen, der sich für gerechter hielt, als der Steuereinnehmer neben ihm?

  19. Juleam 27. November 2011 um 09:49 Link zum Kommentar

    2. Korinther 1:15

    In dieser Zuversicht wollte ich zuerst zu euch kommen. Gerne hätte ich euch zweimal besucht und euch beide Male Gottes Liebe nahe gebracht

    Warum reden wir über Gott und sein Wort?

    Was ist unsere Motivation für den Predigtdienst? Warum geben wir Kommentare in den Zusammenkünften? Warum unterhalten wir uns mit unseren Brüdern über das, was wir gelesen und gelernt haben?

    Ist nicht in allen diesen Punkten ein und derselbe Beweggrund?

    Wir gehen doch nicht predigen, weil wir es müssen und es für einen Anbeter Jehovas zum Standart gehört. Wir wollen doch keine Stunden abreißen – damit wir etwas auf unseren Berichtszettel schreiben können! Wir wollen davon erzählen, was für einen wundervollen Gott wir kennen gelernt haben und dass wir IHM dienen dürfen. Diesen Schatz, dieses Vorrecht wollen wir mit anderen teilen aus Liebe zu Jehova und auch aus Liebe und Mitgefühl für die Menschen. So steht es ja auch auf unserer Bewerbung zum Pionierdienst oder Hilfspionierdienst.

    Wenn wir in den Zusammenkünften Kommentare geben, uns mit unseren Brüdern über das Gelernte unterhalten, oder wenn Thom und ich hier unsere Gedanken zum Bibellesen bloggen – dann wollen wir ja nicht damit prahlen, “wie schlau wir sind”, sondern wir wollen über unseren wundervollen Gott reden, IHN und seine Liebe den Menschen erkennen helfen. Einzig und allein dies ist doch unsere Motivation!

    Darum freuen wir uns aus tiefstem Herzen, wenn wir Menschen begegnen, die noch offen für Gott und sein Wort sind. Und darum nehmen wir auch die Bearbeitung unseres Gebietes ernst und darum machen wir möglichst zeitnah Rückbesuche, wenn wir Interesse vorfinden.

    Und aus diesem Grund reden wir auch innerhalb unserer Familie über Gott. Nicht nur um uns selbst gegenseitig zu ermuntern – sondern auch, um unseren Kindern diese Liebe Gottes nahe zu bringen. Um ihnen zu helfen, selbst ein enges Verhältnis zu Jehova zu entwickeln.

    Ein verständlicher Wunsch, wie wir hier sehen – denn auch Paulus hatte dieses Bedürfnis!

  20. Juleam 28. November 2011 um 19:40 Link zum Kommentar

    2. Korinther 2:3-4

    Deshalb schrieb ich euch den letzten Brief, damit ihr eure Angelegenheiten in Ordnung bringt, ehe ich zu euch komme. Ich wollte nämlich nicht über euch traurig sein, sondern mich über euch freuen. Denn ich hoffe doch, dass auch ihr euch freut, wenn ich mich freuen kann. 4 In großer Sorge, mit schwerem Herzen und unter Tränen hatte ich euch geschrieben. Aber ich wollte euch damit nicht verletzen. Im Gegenteil! Ihr solltet vielmehr erkennen, wie sehr ich gerade euch liebe.

    Wahre Worte.

    Oftmals fühlen wir uns als Eltern so, wie Paulus hier seine Gefühle beschreibt:

    Wir wollen unsere Kinder ja nicht verletzen. Aber oftmals müssen wir dies tun, eben weil wir sie lieben und ihr ewiges Wohl im Auge haben.

    Ob die Korinther verstanden hatten, worum es Paulus in seinem letzten Brief ging? Oder schmollten sie möglicherweise immer noch?

    Wie reagieren wir auf Kritik und Rat, den uns unsere Eltern oder andere geistig reife Christen geben?

  21. Juleam 28. November 2011 um 19:42 Link zum Kommentar

    2. Korinther 3:14

    Aber nicht nur das, sie sind verschlossen für Gottes Botschaft. Bis zum heutigen Tag ist das Alte Testament für sie wie mit einem Tuch verhüllt. Sie lesen es zwar, aber seinen Sinn verstehen sie nicht. Dieses Tuch wird erst dann weggenommen, wenn sie an Christus glauben

    verstehen wir den Sinn von dem, was Jehova uns in seinem Wort sagt?

    Falls nicht, was könnten wir dann tun, um dies zu ändern?

  22. Juleam 29. November 2011 um 10:11 Link zum Kommentar

    2. Korinther 4 – 6

    2. Korinther 4:1-2

    Weil Gott uns in seiner Barmherzigkeit die Aufgabe übertragen hat, seine Botschaft überall zu verkünden, verlieren wir nicht den Mut.

    2 Wir halten uns fern von allen Heimlichkeiten, über die wir uns schämen müssten, wir täuschen niemanden und verfälschen auch nicht Gottes Botschaft. Im Gegenteil, wir sind Gott verantwortlich und verkünden frei und unverfälscht seine Wahrheit.

    Das ist unsere Selbstempfehlung! Jeder, der ehrlich ist zu sich selbst, wird mir Recht geben.

    sind wir ehrlich zu uns selbst?

  23. Juleam 29. November 2011 um 10:16 Link zum Kommentar

    2. Korinther 4:7-9

    Diesen kostbaren Schatz tragen wir in uns, obwohl wir nur zerbrechliche Gefäße sind. So wird jeder erkennen, dass die außerordentliche Kraft, die in uns wirkt, von Gott kommt und nicht von uns selbst.

    8 Die Schwierigkeiten bedrängen uns von allen Seiten, und doch werden wir nicht von ihnen überwältigt. Wir sind oft ratlos, aber nie verzweifelt.

    9 Von Menschen werden wir verfolgt, aber bei Gott finden wir Zuflucht. Wir werden zu Boden geschlagen, aber wir kommen dabei nicht um.

    ein sehr tröstlicher Bibeltext, den wir uns gut einprägen sollten!

    Mit ein Vorteil von Prüfungen ist es, dass – nicht nur wir – erkennen, dass wir nicht allein sind, sondern unser Gott mit uns ist. Je härter die Prüfung, je schlimmer die äußeren Umstände – desto mehr ist zu erkennen, dass wir nicht allein sind.

    Dann hat Jehova die Möglichkeit, uns zu zeigen, dass wir nicht allein sind, sondern ER an unserer Seite mit uns kämpft. Wie bei der schönen Geschichte Spuren im Sand, wo es am Ende heißt:

    Ich schaute genau auf die Spuren hin,
    ich sah den ganzen Weg entlang dahin,
    wo es gerade am Schwersten war
    war der Schritte nur ein Paar.
    Ich sagte dann: “Oh, Jehova warum? Warum gerade da,
    als ich selbst keinen Ausweg mehr sah,
    als ich dich brauchte, zu jeder Zeit des Tages,
    auf dem schwierigsten Teil des Pfades?”

    Jehova blickt mich an voll Liebe,
    und antwortet auf mein Fragen:
    “Mein liebes Kind, als es dir am Schwersten war,
    …… da hab ich dich getragen!

  24. Juleam 29. November 2011 um 10:20 Link zum Kommentar

    2. Korinther 6:1-10

    Bewährung im Dienst für Gott

    1 Als Gottes Mitarbeiter bitten wir euch: Lasst die Gnade, die Gott euch geschenkt hat, in eurem Leben nicht ohne Auswirkung bleiben. 2 Denn Gott hat gesagt: »Ich will dein Gebet erhören. Es wird eine Zeit der Gnade für dich geben, einen Tag, an dem du meine Hilfe erfährst!« Genau diese Zeit ist jetzt da, der Tag der Rettung ist nun gekommen.

    3 Niemand soll uns persönlich etwas Schlechtes nachsagen können, damit nicht unser Auftrag in Verruf gerät. 4 In allem empfehlen wir uns als Gottes Mitarbeiter: Wir bleiben standhaft in Bedrängnissen, in Not und Angst, 5 auch wenn man uns schlägt und einsperrt, wenn wir aufgehetzten Menschen ausgeliefert sind, bis zur Erschöpfung arbeiten, uns kaum Schlaf gönnen und auf Nahrung verzichten.

    6 Wir lassen uns nichts zuschulden kommen und erkennen Gottes Willen; wir sind geduldig und freundlich, Gottes Heiliger Geist wirkt durch uns, und wir lieben jeden Menschen aufrichtig. 7 Wir verkünden Gottes Wahrheit und leben aus seiner Kraft. Zum Angriff wie zur Verteidigung gebrauchen wir die Waffen Gottes: das richtige Verhalten vor Gott und den Menschen.

    8 Dabei lassen wir uns nicht beirren: weder durch Lob noch Verachtung, weder durch gute Worte noch böses Gerede. Man nennt uns Lügner, und wir sagen doch die Wahrheit. 9 Für die Welt sind wir Unbekannte, aber Gott kennt uns.

    Wir sind Sterbende, und dennoch leben wir. Wir werden geschlagen und kommen doch nicht um. 10 In allen Traurigkeiten bleiben wir fröhlich. Wir sind arm und beschenken doch viele reich. Wir haben nichts und besitzen doch alles.

    Kennt Jehova uns persönlich auch?

    Würde irgendeine Intrige, Rufmord oder ähnliches irgendetwas daran ändern???

  25. Juleam 29. November 2011 um 10:34 Link zum Kommentar

    2. Korinther 7 – 9

    2. Korinther 7:2-4

    Bitte um Vertrauen

    2 Vertraut uns doch! Wir haben ja keinem von euch Unrecht getan. Wir haben niemanden zugrunde gerichtet und keinen von euch betrogen. 3 Ich sage das nicht, um euch zu verurteilen. Denn ich habe euch ja vorhin gesagt, wie sehr ich euch liebe.

    Wir sind untrennbar miteinander verbunden, im Leben und im Sterben. 4 Ich vertraue euch in jeder Beziehung und bin sogar stolz auf euch. Trotz aller Schwierigkeiten bin ich getröstet, und meine Freude ist unbeschreiblich groß.

    kann man uns vertrauen?

    Woran könntet ihr erkennen, dass ihr uns vertrauen könnt? Was, wenn andere uns verleumden – wem sollt ihr dann glauben?

  26. Juleam 29. November 2011 um 10:40 Link zum Kommentar

    2. Korinther 7:5-6

    Als wir nach Mazedonien kamen, waren wir sehr beunruhigt. Überall gab es Schwierigkeiten. Wir mussten alle möglichen Anfeindungen ertragen und waren zudem selber voller Angst und Sorgen. 6 Aber Gott hilft den Mutlosen. Er hat uns durch die Ankunft des Titus getröstet;

    hat Jehova schon mal Personen “benutzt”, um uns zu trösten?

    Wie steht es mit uns selbst – lassen wir uns von Jehova benutzen, als ein williges Werkzeug, damit er andere trösten kann?

  27. Juleam 29. November 2011 um 11:15 Link zum Kommentar

    2. Korinther 10 – 13

    Wie gut kann ich Paulus hier verstehen, wie gut nachfühlen, wie er sich hier fühlt.

    Ist es nicht unfair, wie einige seiner geistigen Kinder hier von ihm reden und mit ihn umgehen? Ist es nicht traurig, wie wenig sie sehen, dass sie den falschen Leuten auf den Leim gegangen sind – aber denjenigen vor den Kopf stoßen, der es wirklich gut mit ihnen meint?

    War nicht Paulus es, der um ihretwillen vieles erlitten und vieles für sie aufgegeben hatte? Konnten oder wollten sie das nicht sehen? Warum glaubten sie bloß denen mehr, die sie doch in Wirklichkeit benutzten und nur an sich selbst und ihren eigenen Vorteil interessiert waren?

    Aber es ging doch nicht nur darum, ob Paulus nun wirklich so “ein armseeliger” Mensch war, wie diese falschen Freunde ihnen glauben machen wollte. Es ging doch um so vieles mehr – um ihr Verhältnis zu Jehova!

    Wie schrecklich es für Paulus gewesen sein muss zu sehen, wie sie sich immer mehr von Gott entfernten – aber dies nicht erkennen konnten oder wollten, nur weil sie auf die falschen Leute hörten. Wie schmerzhaft für Paulus und wie schade für sie selbst! Wenn sie doch nur zur Besinnung kämen und die Dinge so sehen würden, wie sie wirklich sind!

    2. Korinther 10 – 13

    Abwehr persönlicher Angriffe

    1 Ich, Paulus, möchte mit euch noch eine persönliche Angelegenheit klären, im Geist der Liebe und Güte Christi. Einige von euch sagen mir nach, ich sei feige und ängstlich, solange ich bei euch bin, aber mutig und zu allem entschlossen, wenn ich mich nur weit genug von euch entfernt habe. 2 Zwingt mich bitte nicht dazu, tatsächlich hart durchgreifen zu müssen, wenn ich zu euch komme. Auf jeden Fall werde ich entschieden gegen alle vorgehen, die mir allzu menschliche Absichten unterstellen.

    3 Natürlich bin auch ich nur ein Mensch, aber ich kämpfe nicht mit menschlichen Mitteln. 4 Ich setze nicht die Waffen dieser Welt ein, sondern die Waffen Gottes. Sie sind mächtig genug, jede Festung zu zerstören, jedes menschliche Gedankengebäude niederzureißen, 5 einfach alles zu vernichten, was sich stolz gegen Gott und seine Wahrheit erhebt. Alles menschliche Denken nehmen wir gefangen und unterstellen es Christus, weil wir ihm gehorchen wollen. 6 In diesem Sinn werden wir auch jeden Ungehorsam strafen, aber zuerst müsst ihr als Gemeinde zum Gehorsam bereit sein.

    7 Seht doch den Tatsachen ins Auge! Ist jemand davon überzeugt, zu Christus zu gehören, dann soll er uns das nicht absprechen. 8 Immerhin könnte ich noch für mich in Anspruch nehmen, dass Gott mir als Apostel besondere Vollmacht gegeben hat. Damit würde ich nicht einmal übertreiben. Doch mein Auftrag ist, euch zu helfen, nicht euch zu schaden.

    9 Ihr sollt aber nicht denken, ich wollte euch mit meinen Briefen einschüchtern. 10 Das könnte man fast annehmen, wenn ihr sagt: »In seinen Briefen gebraucht er große Worte, doch bei uns ist er ängstlich und zaghaft. Und wen beeindruckt schon, was er sagt?« 11 Wer das von mir behauptet, der soll wissen: Genauso wie ich in meinen Briefen mit euch rede, werde ich handeln, wenn ich bei euch bin.

    12 Wir würden es natürlich niemals wagen, uns mit denen zu vergleichen, die sich überall selbst empfehlen, oder uns gar auf eine Stufe mit ihnen zu stellen. Wie unverständig sie doch sind! Sie stellen ihre eigenen Maßstäbe auf, um sich dann selbst daran zu messen. 13 Wir dagegen überschätzen uns nicht so maßlos. Wir möchten ausschließlich mit Gottes Maß gemessen werden, und dazu gehört auch unsere Arbeit bei euch. 14 Wir sind bis zu euch gekommen und haben euch die rettende Botschaft von Christus gebracht; daher sind wir auch nicht maßlos, wenn wir uns rühmen. 15 Dabei schmücken wir uns keineswegs mit fremden Federn. Wenn ihr erst einmal im Glauben fest und stark geworden seid, hoffen wir sogar, unsere Missionsarbeit noch weiter ausdehnen zu können. 16 Denn wir wollen auch den Menschen die rettende Botschaft bringen, die jenseits eurer Grenzen leben. Sonst würden wir uns ja mit einer Arbeit brüsten, die andere bereits getan haben.

    17 Es heißt doch: »Wer sich rühmen will, der rühme das, was Gott getan hat.«

    18 Niemand ist schon deshalb ein bewährter Diener Gottes, weil er sich selbst empfiehlt. Entscheidend ist, dass Gott ihm ein gutes Zeugnis ausstellt.

    Paulus verteidigt sich gegen falsche Apostel

    1 Ihr gestattet mir sicher, dass ich mich jetzt auch einmal töricht verhalte. 2 Ich werbe geradezu eifersüchtig um euch, so wie Gott um euch wirbt. Wie ein Vater seine Tochter einem einzigen Mann anvertraut, so möchte ich euch mit Christus verloben, damit ihr ihm allein gehört. 3 Zur Zeit aber fürchte ich, dass mir dies nicht gelingt. Denn wie schon am Anfang die Schlange Eva mit ihrer List verführte, so könntet auch ihr davon abgebracht werden, einzig und allein Christus zu lieben und an ihn zu glauben. 4 Ihr lasst euch leicht verführen. Wenn jemand daherkommt und etwas anderes über Jesus sagt, als wir euch gelehrt haben, dann schenkt ihr ihm bereitwillig Glauben. Ihr empfangt einen anderen Geist als den Geist Gottes und nehmt eine andere Botschaft an als die, die wir euch gebracht haben. 5 Ich stehe diesen großartigen Aposteln, vor denen ihr solchen Respekt habt, in nichts nach. Das weiß ich. 6 Vielleicht bin ich kein besonders geschickter Redner, aber was meine Erkenntnis der rettenden Botschaft betrifft, nehme ich es gern mit ihnen auf. Das habe ich in aller Öffentlichkeit zu jeder Zeit bewiesen.

    7 Habe ich etwa ein Unrecht begangen, als ich euch die rettende Botschaft verkündet habe, ohne etwas für meinen Lebensunterhalt zu erwarten? Zu euren Gunsten habe ich auf alles verzichtet. 8 Um euch ungehindert dienen zu können, habe ich andere Gemeinden geradezu beraubt und Geld von ihnen genommen. 9 Auch als ich während meines Aufenthaltes bei euch in Not geriet, habt ihr nichts für mich zahlen müssen. Versorgt haben mich die Gemeinden aus Mazedonien, so dass ich euch niemals zur Last gefallen bin. Und dabei wird es auch in Zukunft bleiben. 10 So wahr Christus in mir lebt und die Wahrheit ist: Niemand in der ganzen Provinz Achaja wird mir diesen Ruhm nehmen können! 11 Sage ich dies etwa, weil ich euch nicht liebe? Gott weiß, wie sehr ich euch liebe! 12 Trotzdem will ich auch in Zukunft kein Geld von euch annehmen. Keiner von diesen anderen soll sich länger als Apostel ausgeben dürfen. Wir unterscheiden uns in vielen Dingen! 13 Denn sie sind falsche Apostel, Betrüger, die lediglich behaupten, sie seien Apostel Christi. 14 Aber das ist nicht weiter verwunderlich! Gibt sich nicht sogar der Satan als Engel Gottes aus? 15 Kein Wunder, wenn auch seine Helfer als Diener Gottes auftreten! Doch sie werden ihr verdientes Ende finden.

    16 Ich sage es noch einmal: Niemand soll mich für einen Narren halten. Wenn ihr es aber doch tut, dann lasst mich auch den Narren spielen, damit ich ein wenig prahlen kann. 17 Was ich jetzt sage, ist allerdings nicht im Sinn unseres Herrn. Ich bin mir bewusst, dass ich damit wie ein Narr rede. Aber ich sage es trotzdem, wenn wir schon einmal beim Prahlen sind. 18 Wie die anderen dauernd ihre guten Seiten herausstellen, will ich es auch einmal tun. 19 Ihr seid ja so klug, dass ihr bereitwillig hinter jedem Narren herlauft. 20 Und ihr habt ja nichts dagegen, wenn man euch schindet und ausnutzt, wenn man euch einfängt, euch von oben herab behandelt oder gar ins Gesicht schlägt.

    21 Zu meiner Schande muss ich gestehen: Im Vergleich zu diesen großartigen Aposteln waren wir geradezu Schwächlinge!
    Aber da ich mich nun einmal entschlossen habe, wie ein Narr zu reden: Womit diese Leute sich brüsten, damit kann ich schon lange dienen. 22 Sie sind Hebräer? Das bin ich auch! Sie sind Israeliten? Das bin ich auch! Sie sind Nachkommen Abrahams? Ich etwa nicht? 23 Sie sind Diener Christi? Was ich jetzt entgegne, kann wirklich nur noch ein Narr sagen: Ich habe Christus weit mehr gedient und viel mehr auf mich genommen als sie. Ich bin öfter im Gefängnis gewesen und häufiger ausgepeitscht worden. Unzählige Male hatte ich den Tod vor Augen.

    24 Fünfmal habe ich von den Juden die neununddreißig Schläge erhalten. 25 Dreimal wurde ich von den Römern ausgepeitscht, und einmal hat man mich gesteinigt. Dreimal habe ich Schiffbruch erlitten; einmal trieb ich sogar einen Tag und eine ganze Nacht hilflos auf dem Meer. 26 Auf meinen vielen Reisen bin ich immer wieder in Gefahr geraten durch reißende Flüsse und durch Räuber. Gefahr drohte mir von meinem eigenen Volk ebenso wie von den Nichtjuden. In den Städten wurde ich verfolgt, in der Wüste und auf dem Meer bangte ich um mein Leben. Und wie oft wollten mich falsche Brüder verraten!

    27 Mein Leben bestand aus Mühe und Plage, aus durchwachten Nächten, aus Hunger und Durst. Ich habe oft gefastet und war schutzlos der Kälte ausgesetzt. 28 Aber das ist noch längst nicht alles. Tag für Tag lässt mich die Sorge um alle Gemeinden nicht los. 29 Wenn einer schwach ist, dann trage ich ihn mit; wird jemand zum Bösen verführt, versuche ich ihm unter Einsatz aller meiner Kraft zu helfen. 30 Wenn ich mich also schon selbst loben muss, dann will ich mit meinen Leiden prahlen. 31 Gott weiß, dass dies alles wahr ist. Ihm, dem Vater unseres Herrn Jesus Christus, sei Lob und Ehre in Ewigkeit.

    32 Einmal, es war in Damaskus, ließ der Statthalter des Königs Aretas die Stadttore bewachen, um mich festzunehmen.

    33 Dort hat man mich in einem Korb durch eine Luke in der Stadtmauer hinuntergelassen, und nur so konnte ich entkommen.

    Gottes Kraft und unsere Schwachheit

    1 Freilich ist solches Eigenlob im Grunde Unsinn und nützt niemandem. Trotzdem muss ich jetzt diese Gedanken zu Ende führen und von Visionen und Offenbarungen berichten, die der Herr schenkt. 2 Ich kenne einen Menschen, der mit Christus eng verbunden ist. Vor vierzehn Jahren wurde er in den dritten Himmel entrückt. Gott allein weiß, ob dieser Mensch leibhaftig oder mit seinem Geist dort war. 3 Und wenn ich auch nicht verstehe, wie er dorthin kam – auch das weiß allein Gott -, 4 er war im Paradies und hat dort Worte gehört, die für Menschen unaussprechlich sind. 5 Was dieser Mensch erlebt hat, das will ich rühmen. Bei mir selbst aber lobe ich nur meine Schwachheit. 6 Doch auch wenn ich mich selbst loben würde, wäre ich noch lange nicht verrückt, schließlich sage ich die Wahrheit. Ich verzichte aber darauf, denn ihr sollt mich nicht überschätzen, sondern mich nur nach dem beurteilen, was ihr an meinem Leben sehen und aus meinen Worten hören könnt. 7 Gott selbst hat dafür gesorgt, dass ich mir auf die unbeschreiblichen Offenbarungen, die ich gesehen habe, nichts einbilde. Deshalb hat er mir ein quälendes Leiden auferlegt. Es ist, als ob ein Engel des Satans mich mit Fäusten schlägt, damit ich nicht überheblich werde. 8 Dreimal schon habe ich Gott angefleht, mich davon zu befreien. 9 Aber er hat zu mir gesagt: »Meine Gnade ist alles, was du brauchst! Denn gerade wenn du schwach bist, wirkt meine Kraft ganz besonders an dir.« Darum will ich vor allem auf meine Schwachheit stolz sein. Dann nämlich erweist sich die Kraft Christi an mir. 10 Und so trage ich alles, was Christus mir auferlegt hat – alle Misshandlungen und Entbehrungen, alle Verfolgungen und Ängste. Denn ich weiß: Gerade wenn ich schwach bin, bin ich stark.

    Paulus wirbt um Vertrauen

    11 Ihr habt mich gezwungen, mich wie ein Narr aufzuführen. Denn nicht ich sollte mich loben, sondern ihr solltet es tun. Obwohl ich ein »Nichts« bin, kann ich es mit euren großartigen Aposteln aufnehmen. 12 Durch meine unermüdliche Arbeit bei euch und durch Zeichen, Wunder und andere machtvolle Taten habe ich bewiesen, dass ich wirklich ein Apostel bin. 13 Habe ich euch etwa schlechter behandelt als andere Gemeinden, nur weil ich euch kein Geld abnahm? Dann verzeiht mir dieses »Unrecht«!

    14 Ich werde jetzt zum dritten Mal zu euch kommen, und auch diesmal nicht auf eure Kosten leben. Schließlich geht es mir nicht um euer Geld, sondern um euch selbst. Außerdem versorgen in der Regel nicht die Kinder ihre Eltern, sondern die Eltern ihre Kinder. 15 Für euch würde ich alles hingeben, sogar mein Leben. Sollte ich tatsächlich von euch weniger geliebt werden, weil ich euch so sehr liebe?

    16 Nun gut, ich habe von euch kein Geld genommen. Aber vielleicht denkt ihr sogar, ich sei ganz besonders listig gewesen und hätte euch auf hinterhältige Weise ausgenutzt. 17 Haben euch meine Mitarbeiter ausgebeutet, die ich zu euch schickte? 18 Titus etwa, den ich selbst beauftragt habe, oder der von den Gemeinden entsandte Bruder? Natürlich nicht, das ist ausgeschlossen! Denn in dieser Sache sind wir vollkommen einer Meinung und gehen denselben Weg. 19 Ihr meint wohl, wir wollen uns vor euch nur verteidigen. Ganz und gar nicht; denn als Christen sind wir allein Gott verantwortlich. Mit allem, was wir euch gesagt haben, liebe Brüder und Schwestern, wollen wir euch doch nur weiterhelfen. 20 Denn ich befürchte, dass ich euch bei meiner Ankunft nicht so antreffen werde, wie ich es erhoffe. Und dann – fürchte ich – werdet auch ihr von mir enttäuscht sein. Hoffentlich erwarten mich bei euch nicht wieder Streit, Neid, Zorn und hässliche Auseinandersetzungen! Hoffentlich gibt es nicht wieder Verleumdung und bösartiges Gerede, Hochmut und Unfrieden!

    21 Ich habe Angst, dass Gott mich aufs Neue bei euch demütigen könnte und ich über viele von euch traurig sein müsste, die nicht bereit waren, von ihrem zügellosen, ausschweifenden Leben umzukehren.

    Abschließende Bitte und Grüße

    1 Jetzt werde ich zum dritten Mal zu euch kommen. Denkt daran: »Jeder Streitfall soll durch die Aussage von zwei oder drei Zeugen entschieden werden.«2 Schon bei meinem zweiten Besuch habe ich euch gewarnt. Ich sage es jetzt in diesem Brief noch einmal unmissverständlich: Ich werde, wenn ich wieder bei euch bin, ohne Nachsicht gegen alle vorgehen, die Schuld auf sich geladen haben.

    3 Ihr selbst wollt ja den Beweis, dass Christus durch mich spricht. Nun, Christus ist euch gegenüber nicht schwach, sondern stark und mächtig. 4 Als er gekreuzigt wurde, war er schwach; aber jetzt lebt er aus der Kraft Gottes. Auch wir sind schwach, weil wir mit Christus verbunden sind; doch euch gegenüber wird sich zeigen, dass wir mit Christus aus der Kraft Gottes leben.

    5 Prüft euch! Stellt selbst fest, ob euer Glaube noch lebendig ist! Oder ist bei euch nichts mehr davon zu merken, dass Jesus Christus unter euch lebt? Dann allerdings hättet ihr diese Prüfung nicht bestanden. 6 Ich hoffe aber, ihr werdet erkennen, dass wir diese Probe bestanden haben.

    7 Wir beten zu Gott, dass ihr nichts Böses tut; und zwar nicht, damit wir bestätigt werden, sondern allein damit ihr das Gute tut, selbst wenn man uns für Versager hält. 8 Gegen Gottes Wahrheit können wir ohnehin nichts ausrichten, wir können nur für sie eintreten. 9 Gern wollen wir schwach sein, wenn ihr nur stark seid. Darum beten wir, dass ihr immer mehr so lebt, wie es Gott gefällt.

    10 Ich habe euch das alles aus der Ferne geschrieben, ehe ich zu euch komme, damit ich nicht zu streng mit euch sein muss, wenn ich bei euch bin. Denn Gott hat mir seine Vollmacht gegeben, um euch aufzubauen, nicht um euch zu zerstören.

    11 Zum Schluss, meine lieben Brüder und Schwestern, noch einmal meine Bitte: Freut euch! Kehrt von euren falschen Wegen um! Hört auf alles, was ich euch geschrieben habe. Haltet fest zusammen, und lebt in Frieden miteinander. Dann wird Gott, der ein Gott der Liebe und des Friedens ist, bei euch sein. 12 Grüßt euch mit dem Friedenskuss. Die Gemeinde hier lässt euch grüßen.

    13 Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.

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