Römer

Der Brief des Apostel Paulus an die Römer

an die Römer

Übersicht und thematische Verlinkung der einzelnen Gedanken – sortiert nach Kapiteln

Thomas 30. November 2009 45 Kommentare Trackback URI Comments RSS

45 Kommentare zu “Römer”

  1. Juleam 30. November 2009 um 13:26 Link zum Kommentar

    Römer 1 – 4

    Römer 1:18-25

    Denn Gottes Zorn wird vom Himmel her gegen alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen geoffenbart, die die Wahrheit in ungerechter Weise unterdrücken, 19 weil das, was man von Gott erkennen kann, unter ihnen offenbar ist, denn Gott hat es ihnen offenbar gemacht. 20 Denn seine unsichtbaren [Eigenschaften] werden seit Erschaffung der Welt deutlich gesehen, da sie durch die gemachten Dinge wahrgenommen werden, ja seine ewigwährende Macht und Göttlichkeit, so daß sie unentschuldbar sind; 21 denn obwohl sie Gott kannten, verherrlichten sie ihn nicht als Gott, noch dankten sie ihm, sondern sie wurden hohlköpfig in ihren Überlegungen, und ihr unverständiges Herz wurde verfinstert. 22 Obwohl sie behaupteten, sie seien weise, wurden sie töricht 23 und verwandelten die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes in etwas gleich dem Bild des vergänglichen Menschen und von Vögeln und vierfüßigen und kriechenden Tieren.

    24 Daher überließ sie Gott entsprechend den Begierden ihrer Herzen der Unreinheit, damit ihre Leiber untereinander entehrt würden, 25 ja diejenigen, die die Wahrheit Gottes mit der Lüge vertauschten und eher der Schöpfung Verehrung und heiligen Dienst darbrachten als dem Schöpfer, der immerdar gesegnet ist. Amen.

    wie kann jemand, der einmal diesen wundervollen Gott Jehova wirklich kennen gelernt hat - wie kann sich so jemand von IHM abwenden und anderen Göttern dienen?

    Für mich auch nach vielen Jahren immer wieder noch völlig unverständlich!

  2. Juleam 30. November 2009 um 13:34 Link zum Kommentar

    Römer 2:1-11

    Darum bist du unentschuldbar, o Mensch, wer immer du bist, wenn du richtest; denn worin du einen anderen richtest, verurteilst du dich selbst, insofern als du, der du richtest, dieselben Dinge treibst. 2 Wir wissen nun, daß das Gericht Gottes der Wahrheit gemäß gegen die ergeht, die solche Dinge treiben.

    3 Denkst du aber, o Mensch, daß du, während du die richtest, die solche Dinge treiben, und sie doch selbst tust, dem Gericht Gottes entrinnen wirst?

    4 Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte und Nachsicht und Langmut, indem du nicht erkennst, daß Gottes gütige [Wesensart] dich zur Reue zu führen sucht? 5 Aber gemäß deiner Härte und deinem reuelosen Herzen häufst du dir selbst Zorn auf am Tag des Zorns und der Offenbarung des gerechten Gerichtes Gottes.

    6 Und er wird einem jeden nach seinen Werken erstatten:

    7 ewiges Leben denen, die durch Ausharren im Wirken des Guten Herrlichkeit und Ehre und Unvergänglichkeit suchen;

    8 für die aber, die streitsüchtig sind und die der Wahrheit nicht gehorchen, sondern der Ungerechtigkeit gehorchen, wird es Zorn und Grimm geben, 9 Drangsal und Bedrängnis über die Seele jedes Menschen, der das Schlechte wirkt, zuerst des Juden und auch des Griechen;

    10 dagegen Herrlichkeit und Ehre und Frieden jedem, der das Gute wirkt, zuerst dem Juden und auch dem Griechen. 11 Denn bei Gott gibt es keine Parteilichkeit.

    ja, egal womit man uns heute verfolgt und entmutigt – jeder bekommt zu SEINER Zeit den Lohn, der ihm auch zusteht.

    Ein sehr beruhigener Gedanke!

  3. Juleam 30. November 2009 um 13:38 Link zum Kommentar

    Römer 2:13-16

    Denn nicht die Hörer des Gesetzes sind die vor Gott Gerechten, sondern die Täter des Gesetzes werden gerechtgesprochen werden.

    14 Denn wenn immer Menschen von den Nationen, die ohne Gesetz sind, von Natur aus die Dinge des Gesetzes tun, so sind diese Menschen, obwohl sie ohne Gesetz sind, sich selbst ein Gesetz. 15 Sie zeigen ja, daß ihnen der Inhalt des Gesetzes ins Herz geschrieben ist, wobei ihr Gewissen mitzeugt und sie inmitten ihrer eigenen Gedanken angeklagt oder auch entschuldigt werden.

    16 Das wird an dem Tag sein, an dem Gott durch Christus Jesus die verborgenen Dinge der Menschen gemäß der guten Botschaft, die ich verkündige, richtet.

    wohl dem, der das Gesetz Gottes ins Herz geschrieben hat und danach handelt – er ist in Jehovas Augen annehmbar!

  4. Juleam 30. November 2009 um 13:43 Link zum Kommentar

    Römer 2:17-24

    Wenn du nun dem Namen nach ein Jude bist und dich auf [dem] Gesetz ausruhst und deinen Stolz auf Gott setzt 18 und seinen Willen kennst und Dinge billigst, die vorzüglich sind, weil du mündlich aus dem GESETZ unterwiesen bist, 19 und du bist überzeugt, daß du ein Leiter der Blinden bist, ein Licht für die, die in Finsternis sind, 20 ein Zurechtweiser der Unvernünftigen, ein Lehrer von Unmündigen, der den Rahmenbau der Erkenntnis und der Wahrheit im GESETZ hat —

    21 du aber, der du einen anderen lehrst, lehrst dich selbst nicht? Du, der du predigst: „Stiehl nicht“, stiehlst du? 22 Du, der du sagst: „Begeh nicht Ehebruch“, begehst du Ehebruch? Du, der du Abscheu vor den Götzen zum Ausdruck bringst, beraubst du Tempel? 23 Du, der du deinen Stolz auf [das] Gesetz setzt, verunehrst du Gott durch deine Übertretung des GESETZES?

    24 Denn „der Name Gottes wird euretwegen unter den Nationen gelästert“, so wie geschrieben steht.

    ja, solche Personen sind fürJehova nicht annehmbar.

    Da sieht er eher voller Wohlwollen auf diejenigen herab, die von Natur aus das Rechte tun, ohne IHN und seine Gebote zu kennen.

    Römer 2:25-28

    Beschneidung ist tatsächlich nur von Nutzen, wenn du [das] Gesetz hältst; wenn du aber ein Gesetzesübertreter bist, ist deine Beschneidung Unbeschnittenheit geworden.

    26 Wenn daher ein Unbeschnittener die gerechten Forderungen des GESETZES beobachtet, wird ihm seine Unbeschnittenheit nicht als Beschneidung angerechnet werden? 27 Und der von Natur Unbeschnittene wird dadurch, daß er das GESETZ ausführt, dich richten, der du bei dessen geschriebenem Recht und der Beschneidung ein Gesetzesübertreter bist.

    28 Denn nicht der ist ein Jude, der es äußerlich ist, noch besteht [die] Beschneidung in dem, was äußerlich am Fleisch [vollzogen] worden ist;

  5. Juleam 30. November 2009 um 13:56 Link zum Kommentar

    Römer 3:21-26

    Nun aber ist Gottes Gerechtigkeit ohne Gesetz offenbar gemacht worden, wie sie durch das GESETZ und die PROPHETEN bezeugt wird, 22 ja, Gottes Gerechtigkeit durch den Glauben an Jesus Christus für alle, die Glauben haben. Denn da ist kein Unterschied. 23 Denn alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes, 24 und als freie Gabe werden sie durch seine unverdiente Güte gerechtgesprochen aufgrund der Befreiung durch das von Christus Jesus [bezahlte] Lösegeld. 25 Ihn hat Gott durch Glauben an sein Blut als ein Sühnopfer hingestellt. Dies tat er, um seine eigene Gerechtigkeit an den Tag zu legen, denn er vergab die Sünden, die in der Vergangenheit, während Gott Nachsicht übte, geschehen waren, 26 um so seine eigene Gerechtigkeit in der jetzigen Zeitperiode an den Tag zu legen, damit er gerecht sei, auch wenn er den Menschen gerechtspricht, der an Jesus glaubt.

    alle haben die gleiche Chance!

    “Jeder ist seines Glùckes Schmied”

    Jehova lässt uns die Wahl – wofür entscheiden wir uns?

  6. Juleam 30. November 2009 um 14:01 Link zum Kommentar

    Römer 4:1-25

    Da dem so ist, was sollen wir über Abraham, unseren Vorvater nach dem Fleische, sagen? 2 Wenn nämlich Abraham zufolge von Werken gerechtgesprochen worden wäre, hätte er Grund zum Rühmen; doch nicht bei Gott. 3 Denn was sagt das Schriftwort? „Abraham setzte Glauben in Jehova, und es wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet.“ 4 Dem nun, der Werke verrichtet, wird der Lohn nicht als unverdiente Güte angerechnet, sondern als Schuld. 5 Dem dagegen, der keine Werke verrichtet, aber an den glaubt, der den Gottlosen gerechtspricht, wird sein Glaube als Gerechtigkeit angerechnet. 6 So, wie David auch von dem Glück des Menschen spricht, dem Gott Gerechtigkeit ohne Werke anrechnet: 7 „Glücklich sind die, deren gesetzlose Taten vergeben und deren Sünden zugedeckt worden sind; 8 glücklich ist der Mann, dessen Sünde Jehova keinesfalls anrechnet.“

    9 Wird dieses Glück nun Beschnittenen oder auch Unbeschnittenen zuteil? Denn wir sagen: „Dem Abraham wurde sein Glaube als Gerechtigkeit angerechnet.“ 10 Unter welchen Umständen wurde er denn angerechnet? Als er in der Beschneidung oder in der Unbeschnittenheit war? Nicht in der Beschneidung, sondern in der Unbeschnittenheit. 11 Und er empfing ein Zeichen, nämlich die Beschneidung, als ein Siegel der Gerechtigkeit durch den Glauben, den er hatte, während er in seinem unbeschnittenen Zustand war, damit er der Vater all derer wäre, die Glauben haben, während sie in unbeschnittenem Zustand sind, damit ihnen Gerechtigkeit angerechnet werde, 12 und ein Vater der beschnittenen Nachkommen, nicht nur derer, die sich an die Beschneidung halten, sondern auch derer, die in den Fußstapfen jenes Glaubens ordentlich wandeln, den unser Vater Abraham in unbeschnittenem Zustand hatte.

    13 Denn nicht durch Gesetz hatte Abraham oder sein Same die Verheißung, daß er Erbe einer Welt sein sollte, sondern durch die Gerechtigkeit aus Glauben. 14 Denn wenn die, die sich an [das] Gesetz halten, Erben sind, so ist der Glaube nutzlos gemacht und die Verheißung aufgehoben worden. 15 In Wirklichkeit bewirkt das GESETZ Zorn, doch wo es kein Gesetz gibt, da gibt es auch keine Übertretung.

    16 Deswegen geschah es zufolge des Glaubens, auf daß es gemäß unverdienter Güte sei, damit die Verheißung seinem ganzen Samen sicher sei, nicht nur dem, der sich an das GESETZ hält, sondern auch dem, der sich an den Glauben Abrahams hält. (Er ist unser aller Vater, 17 so wie geschrieben steht: „Ich habe dich zum Vater vieler Nationen bestimmt.“) Das geschah vor den Augen dessen, an den er glaubte, ja Gottes, der die Toten lebendig macht und die nicht vorhandenen Dinge ruft, als ob sie vorhanden wären. 18 Obwohl entgegen [aller] Hoffnung, doch gestützt auf Hoffnung, hatte er den Glauben, daß er der Vater vieler Nationen werden würde, in Übereinstimmung mit dem, was gesagt worden war: „So wird dein Same sein.“ 19 Und obschon er im Glauben nicht schwach wurde, zog er, da er etwa hundert Jahre alt war, seinen nun schon erstorbenen eigenen Leib und auch die Erstorbenheit des Schoßes Saras in Betracht. 20 Aber wegen der Verheißung Gottes wankte er nicht im Unglauben, sondern wurde machtvoll durch seinen Glauben, indem er Gott die Ehre gab 21 und völlig überzeugt war, daß er das, was er verheißen hatte, auch zu tun vermochte. 22 Darum „wurde es ihm als Gerechtigkeit angerechnet“.

    23 Daß „es ihm angerechnet wurde“, wurde indes nicht nur um seinetwillen geschrieben, 24 sondern auch um unsertwillen, denen es angerechnet werden soll, weil wir an den glauben, der Jesus, unseren Herrn, von den Toten auferweckt hat. 25 Er wurde um unserer Verfehlungen willen dahingegeben und um unserer Gerechtsprechung willen auferweckt.

    das muss ich erst mal in aller Ruhe sacken lassen und dann nochmal daruber nachdenken!

    Erster Gedanke: Georsam allein ist auch wertlos wenn wir Liebe haben. (?)

  7. Juleam 1. Dezember 2009 um 10:08 Link zum Kommentar

    Römer 5 – 8

    Römer 7:2-3

    Zum Beispiel ist eine verheiratete Frau durch Gesetz an ihren Mann gebunden, während er lebt; wenn aber ihr Mann stirbt, ist sie von dem Gesetz ihres Mannes entbunden. 3 So würde sie denn zu Lebzeiten ihres Mannes als Ehebrecherin bezeichnet werden, wenn sie eines anderen Mannes würde. Doch wenn ihr Mann stirbt, ist sie frei von seinem Gesetz, so daß sie keine Ehebrecherin ist, wenn sie eines anderen Mannes wird.

    hier in den vier Kapiteln wird viel von der Sünde geprochen.

    In diesen Versen hier nur noch mal eine kure Zusammenfassung dessen, dass die Ehe für Jehova heilig ist und dass der, der sie bricht – aus welchen Gründen auch immer – vor ihm als verurteilt dasteht, auch wenn er den Hurer später heiratet!

    Sind wir unss darüber im Klaren?

    Beeinflusst dies unser Handeln?

    Denken wir auch daran, bereits unsere Gedanken und Gefühle in dieser Hinsicht im Zaum zu halten?

  8. Juleam 1. Dezember 2009 um 10:18 Link zum Kommentar

    Römer 7:7-12

    Was sollen wir also sagen? Ist das GESETZ Sünde? Dazu komme es nie! Tatsächlich hätte ich die Sünde nicht kennengelernt, wenn nicht das GESETZ gewesen wäre; und ich hätte zum Beispiel die Begierde nicht erkannt, wenn das GESETZ nicht gesagt hätte: „Du sollst nicht begehren.“ 8 Die Sünde aber, die durch das Gebot Anlaß erhielt, bewirkte in mir jederlei Begierde, denn ohne Gesetz war [die] Sünde tot. 9 In der Tat, ich war einst ohne Gesetz lebendig; als aber das Gebot gekommen war, lebte die Sünde wieder auf, ich aber starb. 10 Und das Gebot, das zum Leben [gegeben] war, dieses erwies sich mir zum Tod. 11 Denn [die] Sünde, die durch das Gebot Anlaß erhielt, verführte mich und tötete mich durch dieses. 12 Somit ist das GESETZ an sich heilig, und das Gebot ist heilig und gerecht und gut.

    “hä? was sagt der Paulus hier? Das Gesetz hat ihn erst zum Sündigen verführt?”

    Stop! Alles noch mal von vorn…

    Er hat gesagt, dass er vorher nicht wusste, dass er sündigt, wenn er so handelt.

    Manchmal muss man halt stehenbleiben, zurückgehen, den Text noch mal lesen – und das so lange, bis die scheinbaren Widerssprüche sich selbst klären.

  9. Juleam 1. Dezember 2009 um 10:23 Link zum Kommentar

    Römer 7:14-25

    Denn wir wissen, daß das GESETZ geistig ist; ich aber bin fleischlich, unter die Sünde verkauft. 15 Denn was ich vollbringe, weiß ich nicht. Denn was ich wünsche, das pflege ich nicht zu tun, sondern was ich hasse, das tue ich. 16 Wenn ich aber das tue, was ich nicht wünsche, stimme ich zu, daß das GESETZ vortrefflich ist. 17 Jetzt aber bin nicht mehr ich es, der es vollbringt, sondern die Sünde, die in mir wohnt. 18 Denn ich weiß, daß in mir, das ist in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt; denn die Fähigkeit zu wünschen ist bei mir vorhanden, aber die Fähigkeit, das zu vollbringen, was vortrefflich ist, ist nicht [vorhanden]. 19 Denn das Gute, das ich wünsche, tue ich nicht, sondern das Schlechte, das ich nicht wünsche, das treibe ich. 20 Wenn ich nun das, was ich nicht wünsche, tue, so vollbringe nicht mehr ich es, sondern die Sünde, die in mir wohnt.

    21 Ich finde also in meinem Fall dieses Gesetz: daß, wenn ich das Rechte zu tun wünsche, das Schlechte bei mir vorhanden ist. 22 Ich habe wirklich Lust an dem Gesetz Gottes gemäß dem Menschen, der ich innerlich bin, 23 aber ich sehe in meinen Gliedern ein anderes Gesetz, das dem Gesetz meines Sinnes widerstreitet und mich gefangennimmt unter das Gesetz der Sünde, das in meinen Gliedern ist. 24 Ich elender Mensch! Wer wird mich befreien von dem Leib, der diesem Tod verfallen ist? 25 Dank sei Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn! So bin ich selbst denn mit [meinem] Sinn ein Sklave des Gesetzes Gottes, mit [meinem] Fleisch aber des Gesetzes der Sünde.


    ein Freibrief zum Sündigen?

    “Ich find das Gesetz ja ganz toll, echt. Aber ich kann halt nicht gegen mein sündiges Fleisch an. Also muss Gott mir doch verzeihen, hat auch schon Paulus gesagt!”

    Hat er?

    “Ich weiss ja, dass für Jehova die Ehe heilig ist und dass er Ehebruch hasst. Das find ich auch ganz toll, ehrlich! Aber dann habe ich mich in einen anderen Mann verliebt und gegen meine Gefühle komme ich nicht an. Außerdem kann ich nicht für meine Gefühle und der Typ findet mich auch ganz toll, Wie soll ich da meinem Mann treu bleiben? Dann gehe ich halt. Jehova wird mich schon verstehen. Und außerdem ist ja mein Geist willig und das Fleisch schwach und immerhin ist ja Jesus für meine Sünden gestorben. Hat schon der Paulus gesagt!”

    Ehrlich? Hat er das wirklich gesagt?

    Hat er die obigen Worte wirklich so gemeint?

    Warum hat dann Jesus gesagt, dass schon derjenige, der eine Frau ansieht, um in Leidenschaft für sie zu entbrennen, bereits mit ihr Ehebruch begeht – und dass Gott Hurer und Ehebrecher richten wird und dass diese Gottes Königreich nicht erben werden?

    Ein Gedanke, den übrigens auch Paulus immer wieder anführt.

    Also könnten wir wirklich unser sündiges Verhalten ganz belanglos unter “der Geist ist willig, das Fleisch ist schwach” ablegen?

    Wie denkt wohl Jehova über uns, wenn wir uns irgendwelche Verse aus dem Zusammenhang gerissen aus der Bibel picken, um uns unser eigenes verkehrtes und sündiges Verhalten schönzureden und uns so vor anderen rechtfertigen?

    Römer 8:5-8

    5 Denn die, die mit dem Fleisch in Übereinstimmung sind, richten ihren Sinn auf die Dinge des Fleisches, die aber mit dem Geist in Übereinstimmung sind, auf die Dinge des Geistes. 6 Denn das Sinnen des Fleisches bedeutet Tod, das Sinnen des Geistes aber bedeutet Leben und Frieden, 7 weil das Sinnen des Fleisches Feindschaft mit Gott bedeutet, denn es ist dem Gesetz Gottes nicht untertan und kann es tatsächlich auch nicht sein. 8 So können denn die, die mit dem Fleisch in Übereinstimmung sind, Gott nicht gefallen.

  10. Juleam 1. Dezember 2009 um 10:26 Link zum Kommentar

    weil es so wichtig ist, hier noch mal die Verse im Zusammenhang, die uns ganz deutlich zeigen, wie Jehova über uns denkt und wie wir handeln sollten:

    Römer 8:1-9

    Daher gibt es für die, welche mit Christus Jesus in Gemeinschaft sind, keine Verurteilung. 2 Denn das Gesetz des Geistes, der in Gemeinschaft mit Christus Jesus Leben gibt, hat dich von dem Gesetz der Sünde und des Todes frei gemacht. 3 Denn da auf seiten des GESETZES ein Unvermögen vorlag, während es durch das Fleisch schwach war, verurteilte Gott die Sünde im Fleisch, indem er seinen eigenen Sohn in der Gleichheit des sündigen Fleisches und der Sünde wegen sandte, 4 damit die gerechte Forderung des GESETZES erfüllt werde in uns, die wir nicht in Übereinstimmung mit dem Fleisch, sondern in Übereinstimmung mit dem Geist wandeln. 5 Denn die, die mit dem Fleisch in Übereinstimmung sind, richten ihren Sinn auf die Dinge des Fleisches, die aber mit dem Geist in Übereinstimmung sind, auf die Dinge des Geistes. 6 Denn das Sinnen des Fleisches bedeutet Tod, das Sinnen des Geistes aber bedeutet Leben und Frieden, 7 weil das Sinnen des Fleisches Feindschaft mit Gott bedeutet, denn es ist dem Gesetz Gottes nicht untertan und kann es tatsächlich auch nicht sein. 8 So können denn die, die mit dem Fleisch in Übereinstimmung sind, Gott nicht gefallen.

    9 Ihr dagegen seid nicht in Übereinstimmung mit dem Fleisch, sondern mit dem Geist, wenn Gottes Geist wirklich in euch wohnt. Wenn aber jemand Christi Geist nicht hat, so gehört dieser ihm nicht an.

    Personen, die so denken, wie zuvor beschrieben, haben in der Christenversammlung nichts verloren und gehören zu dem Unkraut, das am Ende der Tage augerissen und im Feuerofen verbrannt wird.!

    Römer 8:9

    Ihr dagegen seid nicht in Übereinstimmung mit dem Fleisch, sondern mit dem Geist, wenn Gottes Geist wirklich in euch wohnt. Wenn aber jemand Christi Geist nicht hat, so gehört dieser ihm nicht an.

  11. Juleam 1. Dezember 2009 um 10:29 Link zum Kommentar

    Römer 8:12-14

    Demnach nun, Brüder, sind wir nicht dem Fleisch verpflichtet, um in Übereinstimmung mit dem Fleisch zu leben; 13 denn wenn ihr in Übereinstimmung mit dem Fleisch lebt, werdet ihr bestimmt sterben; wenn ihr aber durch den Geist die Handlungen des Leibes zu Tode bringt, werdet ihr leben. 14 Denn alle, die durch Gottes Geist geleitet werden, diese sind Söhne Gottes.

    lassen wir uns von Gottes Geist leiten?

    Erinnern wir uns noch an den Kongress im letzten Jahr, der sich 3 Tage lang mit dem Thema beschäftigt hat?

    Haben wir die Gelegenheit, an Tonaufnahmen von dem Programm zu kommen?

    Nutzen wir sie und hören uns noch mal einige Vorträge an?

  12. Juleam 1. Dezember 2009 um 10:31 Link zum Kommentar

    Römer 8:26-27

    In gleicher Weise kommt auch der Geist unserer Schwachheit zu Hilfe; denn das, was wir beten sollten, so wie wir es nötig haben, wissen wir nicht, aber der Geist selbst tritt für uns ein mit unausgesprochenen Seufzern. 27 Der aber, der die Herzen erforscht, weiß, wonach der Geist trachtet, denn in Übereinstimmung mit Gott tritt er für Heilige ein.

    wissen wir immer, worum wir beten sollten, wenn wir verzweifelt sind?

    Sind wir nicht froh und dankbar, dass Jehova diese Vorkehrung für uns getroffen hat?

  13. Juleam 1. Dezember 2009 um 10:33 Link zum Kommentar

    Römer 8:31-39

    Was sollen wir nun zu diesen Dingen sagen? Wenn Gott für uns ist, wer wird gegen uns sein? 32 Er, der sogar seinen eigenen Sohn nicht verschonte, sondern ihn für uns alle dahingegeben hat, wie sollte er uns mit ihm nicht auch gütigerweise alles [andere] geben? 33 Wer wird gegen Gottes Auserwählte Anklage erheben? Gott ist es, der [sie] gerechtspricht. 34 Wer ist es, der verurteilen wird? Christus Jesus ist der, der gestorben ist, ja vielmehr der, welcher von den Toten auferweckt worden ist, der zur Rechten Gottes ist, der auch für uns eintritt.

    35 Wer wird uns von der Liebe des Christus trennen? Etwa Drangsal oder Bedrängnis oder Verfolgung oder Hunger oder Nacktheit oder Gefahr oder das Schwert? 36 So wie geschrieben steht: „Um deinetwillen werden wir den ganzen Tag zu Tode gebracht, wie Schlachtschafe sind wir geachtet worden.“ 37 Im Gegenteil, aus allen diesen Dingen gehen wir vollständig siegreich hervor durch ihn, der uns geliebt hat. 38 Denn ich bin überzeugt, daß weder Tod noch Leben, noch Engel, noch Regierungen, noch Gegenwärtiges, noch Zukünftiges, noch Mächte, 39 noch Höhe, noch Tiefe, noch irgendeine andere Schöpfung imstande sein wird, uns von Gottes Liebe zu trennen, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.

    was fùr ein wunderbarer Abschluss für diese Kapitel!

  14. Juleam 2. Dezember 2009 um 11:34 Link zum Kommentar

    Römer 9 – 11

    einige interessante Verse:

    Römer 10:2-3

    Denn ich bezeuge ihnen, daß sie Eifer für Gott haben, aber nicht gemäß genauer Erkenntnis; 3 denn weil sie die Gerechtigkeit Gottes nicht erkannten, sondern ihre eigene aufzurichten suchten, unterwarfen sie sich nicht der Gerechtigkeit Gottes.

    Römer 11:3-5

    „Jehova, sie haben deine Propheten getötet, sie haben deine Altäre ausgegraben, und ich allein bin übriggeblieben, und sie trachten mir nach der Seele.“ 4 Doch was sagt ihm der göttliche Ausspruch? „Ich habe siebentausend Männer für mich übrigbleiben lassen, [Männer,] die das Knie nicht vor Baal gebeugt haben.“ 5 So hat sich nun auch in der gegenwärtigen Zeitperiode ein Überrest gemäß einer Auserwählung zufolge unverdienter Güte gezeigt.

    Römer 11:7-8

    Was nun? Gerade das, was Israel ernstlich suchte, hat es nicht erlangt, die Auserwählten aber haben es erlangt. Die übrigen hatten ihr Empfindungsvermögen abgestumpft, 8 so wie geschrieben steht: „Gott hat ihnen einen Geist tiefen Schlafes gegeben, Augen, um nicht zu sehen, und Ohren, um nicht zu hören, bis auf den heutigen Tag.“

  15. Juleam 3. Dezember 2009 um 11:37 Link zum Kommentar

    Römer 12 – 16

    Römer 12:1-2

    Daher bitte ich euch inständig, Brüder, durch die Erbarmungen Gottes, eure Leiber als ein lebendiges, heiliges, für Gott annehmbares Schlachtopfer darzustellen, [das ist] ein heiliger Dienst gemäß eurer Vernunft. 2 Und formt euch nicht mehr nach diesem System der Dinge, sondern werdet durch die Neugestaltung eures Sinnes umgewandelt, damit ihr durch Prüfung feststellen könnt, was der gute und annehmbare und vollkommene Wille Gottes ist.

    haben wir unseren Sinn neu gestaltet?

  16. Juleam 3. Dezember 2009 um 11:40 Link zum Kommentar

    Römer 12:9-16

    [Eure] Liebe sei ungeheuchelt. Verabscheut das Böse, haltet am Guten fest. 10 Habt in brüderlicher Liebe innige Zuneigung zueinander. In Ehrerbietung komme einer dem anderen zuvor.

    11 Seid nicht saumselig in euren Geschäften. Seid glühend im Geist. Dient als Sklaven für Jehova.

    12 Freut euch in der Hoffnung. Harrt in Drangsal aus. Verharrt im Gebet.

    13 Teilt mit den Heiligen gemäß ihren Bedürfnissen. Folgt dem Weg der Gastfreundschaft. 14 Segnet weiterhin die, die [euch] verfolgen; segnet, und verflucht nicht. 15 Freut euch mit den sich Freuenden; weint mit den Weinenden.

    16 Seid gegenüber anderen gleich gesinnt wie gegenüber euch selbst; sinnt nicht auf hohe Dinge, sondern laßt euch mit den niedrigen Dingen mitführen. Werdet nicht verständig in den eigenen Augen.

    halten wir am Guten fest?

  17. Juleam 3. Dezember 2009 um 11:42 Link zum Kommentar

    Römer 12:17-18

    Vergeltet niemandem Böses mit Bösem. Sorgt für die Dinge, die in den Augen aller Menschen vortrefflich sind. 18 Wenn möglich, haltet, soweit es von euch abhängt, mit allen Menschen Frieden.

    könnten wir wirklich von uns behaupten, wir würden mit alllen Menschen Frieden halten, wenn wir auf jede Ermahnung mit ellenlangen Diskussionen reagieren?

    Siehe auch den neuen WT 1. Januar 2010 den Artikel über Petrus und im EW Februar 2010 den Junge-Leute-Artikel

  18. Juleam 3. Dezember 2009 um 11:45 Link zum Kommentar

    Römer 12:19-21

    Rächt euch nicht selbst, Geliebte, sondern gebt dem Zorn Raum; denn es steht geschrieben: „Mein ist die Rache; ich will vergelten, spricht Jehova.“ 20 Doch „wenn dein Feind hungrig ist, speise ihn; wenn er durstig ist, gib ihm etwas zu trinken; denn wenn du das tust, wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt häufen“. 21 Laß dich nicht vom Bösen besiegen, sondern besiege das Böse stets mit dem Guten.

    auch zu diesem Thema haben wir in diesem Jahr wunderbare Belehrung erhalten – auf dem Kreiskkongress “Besiege das Böse stets mit dem Guten”.

    Erinnern wiir uns noch an einige Programmpunkte und Höhepunkte?

    Warum nicht mal wieder unsere Notizen davon hervorholen uns uns erinnern?

  19. Juleam 3. Dezember 2009 um 11:47 Link zum Kommentar

    Römer 13:8-10

    Seid niemandem irgend etwas schuldig, außer daß ihr einander liebt; denn wer seinen Mitmenschen liebt, hat [das] Gesetz erfüllt. 9 Denn das [geschriebene Recht]:

    „Du sollst nicht ehebrechen, du sollst nicht morden, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht begehren“ und was immer für ein Gebot es sonst noch gibt, ist in diesem Wort zusammengefaßt, nämlich: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“

    10 Die Liebe fügt dem Nächsten nichts Böses zu; daher ist die Liebe die Erfüllung des Gesetzes.

    haben wir diesen Zusammenhang verstanden?

    Handeln wir auch entsprechend?

  20. Juleam 3. Dezember 2009 um 11:50 Link zum Kommentar

    Römer 13:11-14

    [Tut] dies auch, weil ihr die besondere Zeit erkennt, daß die Stunde für euch schon da ist, aus dem Schlaf zu erwachen, denn jetzt ist unsere Rettung näher als zu der Zeit, da wir gläubig wurden. 12 Die Nacht ist vorgerückt; der Tag hat sich genaht. Laßt uns daher die Werke, die zur Finsternis gehören, ablegen, und laßt uns die Waffen des Lichts anlegen. 13 Wie zur Tageszeit laßt uns anständig wandeln, nicht in Schwelgereien und Trinkgelagen, nicht in unerlaubtem Geschlechtsverkehr und zügellosem Wandel, nicht in Streit und Eifersucht, 14 sondern zieht den Herrn Jesus Christus an, und plant nicht im voraus für die Begierden des Fleisches.

    was alles hindert uns daran, “den Herrn Jesus anzuziehen”?

    Snd wir bereit, diese Hindernisse aus dem Weg zu räumen, damit wir Jesus wirklich nachahmen – oder lassen wir es zu, dass uns unser Stolz und Egoismus im Wege ist?

  21. Juleam 3. Dezember 2009 um 11:54 Link zum Kommentar

    Römer 14:1-4

    Heißt den [Menschen] willkommen, der in [seinem] Glauben Schwächen hat, doch nicht zu Entscheidungen in bezug auf Zweifelsfragen. 2 Der eine hat den Glauben, alles essen zu können, der Schwache aber ißt vegetarische Kost. 3 Der Essende blicke nicht auf den Nichtessenden herab, und der Nichtessende richte den nicht, der ißt, denn Gott hat diesen willkommen geheißen. 4 Wer bist du, daß du den Hausknecht eines anderen richtest? Er steht oder fällt seinem eigenen Herrn. In der Tat, er wird zum Stehen veranlaßt werden, denn Jehova kann veranlassen, daß er steht.

    bedeuten diese Verse, dass es verkehrt ist, andere auf ihr Fehlverhalten hinzuweisen?

    Römer 14:10-20

    10 Warum aber richtest du deinen Bruder? Oder warum blickst du auch auf deinen Bruder hinab? Denn wir werden alle vor dem Richterstuhl Gottes stehen; 11 denn es steht geschrieben: „ ,So wahr ich lebe‘, spricht Jehova, ‚vor mir wird sich jedes Knie beugen, und jede Zunge wird Gott offen anerkennen.‘ “ 12 So wird denn jeder von uns für sich selbst Gott Rechenschaft ablegen.

    13 Darum laßt uns nicht mehr einander richten, sondern vielmehr sei dies eure Entscheidung: einem Bruder keine Ursache des Strauchelns [zu geben] noch ihm einen Fallstrick zu legen. 14 Ich weiß und bin in dem Herrn Jesus überzeugt, daß nichts an sich verunreinigt ist; nur für den, der etwas als verunreinigt betrachtet, ist es verunreinigt. 15 Denn wenn dein Bruder wegen einer Speise betrübt wird, so wandelst du nicht mehr gemäß der Liebe. Verdirb durch deine Speise nicht den, für den Christus gestorben ist. 16 Laßt daher nicht zu, daß über das Gute, das ihr tut, zu eurem Schaden geredet werde. 17 Denn das Königreich Gottes bedeutet nicht Essen und Trinken, sondern [bedeutet] Gerechtigkeit und Frieden und Freude mit heiligem Geist. 18 Denn wer in dieser Hinsicht als Sklave Christi dient, ist für Gott annehmbar und bei Menschen bewährt.

    19 So laßt uns denn den Dingen nachjagen, die dem Frieden dienen, und den Dingen, die zur gegenseitigen Erbauung [gereichen]. 20 Hört auf, das Werk Gottes bloß der Speise wegen niederzureißen. Allerdings sind alle Dinge rein, aber es schadet dem Menschen, der mit einem Anlaß zum Anstoß ißt.

  22. Juleam 3. Dezember 2009 um 11:59 Link zum Kommentar

    Römer 15:1-3

    Wir aber, die Starken, sind verpflichtet, die Schwachheiten derer zu tragen, die nicht stark sind, und nicht uns selbst zu gefallen. 2 Jeder von uns gefalle [seinem] Nächsten in dem, was zu [seiner] Erbauung gut ist. 3 Denn auch der Christus hat sich nicht selbst gefallen, sondern so wie geschrieben steht: „Die Schmähungen derer, die dich schmähten, sind auf mich gefallen.“

    denken wir an diese Worte, wenn wir mal wieder geneigt sind, einen Streit vom Zaum zu brechen – weil uns mal wieder jemand auf die Zehen getrampelt ist?

    Römer 15:4-6

    Denn alles, was vorzeiten geschrieben wurde, ist zu unserer Unterweisung geschrieben worden, damit wir durch unser Ausharren und durch den Trost aus den Schriften Hoffnung haben können. 5 Möge nun der Gott, der Ausharren und Trost verleiht, euch gewähren, untereinander die gleiche Gesinnung zu haben, die Christus Jesus hatte, 6 damit ihr einmütig, mit e i n e m Mund, den Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus verherrlichen könnt.

  23. Juleam 3. Dezember 2009 um 12:03 Link zum Kommentar

    Römer 16:17-20

    Nun ermahne ich euch, Brüder, die im Auge zu behalten, die Spaltungen hervorrufen und Ursachen zum Straucheln geben entgegen der Lehre, die ihr gelernt habt, und meidet sie.

    18 Denn Menschen von dieser Art sind Sklaven, nicht unseres Herrn Christus, sondern ihres eigenen Bauches; und durch glatte Worte und schmeichelhafte Reden verführen sie das Herz der Arglosen.

    19 Denn euer Gehorsam ist allen bekanntgeworden. Ich freue mich daher über euch. Doch will ich, daß ihr weise seid in bezug auf das, was gut ist, aber unschuldig in bezug auf das, was übel ist. 20 Der Gott, der Frieden gibt, wird seinerseits den Satan in kurzem unter euren Füßen zermalmen. Die unverdiente Güte unseres Herrn Jesus sei mit euch.

    bekunden wir Unterscheidungsvermögen und halten uns von solchen Personen fern – auch wenn sie dem Namen nach unsere Brüder sind?

  24. WT vom 15.06.2008am 4. Dezember 2009 um 22:42 Link zum Kommentar

    Höhepunkte zu dem Brief an die Römer

    UM DAS Jahr 56 u. Z. kommt der Apostel Paulus auf seiner dritten Missionsreise nach Korinth. Paulus hat erfahren, dass es in Rom zwischen den Christen jüdischer und nichtjüdischer Herkunft Meinungsverschiedenheiten gibt. Er möchte gern, dass sie in Christus vollständig vereint sind, und schreibt ihnen einen Brief.

    Im Brief an die Römer erklärt Paulus, wie ein Mensch gerechtgesprochen wird und wie seine Lebensführung aussehen sollte. Der Brief bringt uns Gott und seinem Wort näher, stellt Gottes unverdiente Güte besonders heraus und würdigt nachdrücklich die Rolle Christi bei unserer Rettung (Heb. 4:12).

    Gerechtgesprochen – wie?
    (Röm. 1:1—11:36)

    „Alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes“, schreibt Paulus, „und als freie Gabe werden sie durch seine unverdiente Güte gerechtgesprochen aufgrund der Befreiung durch das von Christus Jesus bezahlte Lösegeld.“ Paulus sagt auch, „dass ein Mensch ohne Gesetzeswerke durch Glauben gerechtgesprochen wird“ (Röm. 3:23, 24, 28). Durch Glauben an „e i n e n Akt der Rechtfertigung“ können sowohl gesalbte Christen „gerechtgesprochen“ werden als auch Christen, die zu der aus „anderen Schafen“ bestehenden „großen Volksmenge“ gehören: die einen zu Leben im Himmel als Mitregenten mit Christus, die anderen als Freunde Gottes, die die Aussicht haben, die „große Drangsal“ zu überleben (Röm. 5:18; Joh. 10:16; Offb. 7:9, 14; Jak. 2:21-24; Mat. 25:46).

    Paulus stellt die Frage: „Sollen wir Sünde begehen, weil wir nicht unter Gesetz, sondern unter unverdienter Güte sind?“ Seine Antwort: „Das geschehe nie!“ Er erklärt: „[Ihr seid] Sklaven . . ., entweder der Sünde, die zum Tod führt, oder des Gehorsams, der zur Gerechtigkeit führt“ (Röm. 6:15, 16). „Wenn ihr . . . durch den Geist die Handlungen des Leibes zu Tode bringt, werdet ihr leben“, sagt er (Röm. 8:13).

    Antworten auf biblische Fragen:

    1:24-32 — Bezog sich der hier beschriebene moralische Verfall auf die Juden oder auf die Nichtjuden?
    Obwohl die Beschreibung auf beide Gruppen passte, bezog sich Paulus speziell auf das abtrünnige Volk Israel. Die Israeliten kannten die gerechte Verordnung Gottes, doch ‘sie billigten es nicht, Gott in genauer Erkenntnis zu behalten’. Daher waren sie zu verurteilen.

    3:24, 25 — „Das von Christus Jesus bezahlte Lösegeld“ konnte „Sünden, die in der Vergangenheit . . . geschehen waren“, zudecken. Wieso war das im Voraus möglich?
    Die erste messianische Prophezeiung, nachzulesen in 1. Mose 3:15, erfüllte sich im Jahr 33 u. Z., als Jesus an einem Marterpfahl den Tod fand (Gal. 3:13, 16). Doch schon in dem Augenblick, als Jehova diese Prophezeiung aussprach, war das Lösegeld für ihn so gut wie bezahlt, denn nichts kann ihn davon abhalten, seine Verheißungen wahr werden zu lassen. Daher konnte Jehova auf der Basis des künftigen Opfers Jesu Christi die Sünden der Nachkommen Adams, die Glauben an diese Prophezeiung ausübten, vergeben. Das Lösegeld macht es auch möglich, dass Menschen aus vorchristlicher Zeit auferstehen werden (Apg. 24:15).

    6:3-5 — Was ist mit der Taufe in Christus Jesus gemeint und was mit der Taufe in seinen Tod?
    Wenn Jehova Nachfolger Jesu mit heiligem Geist salbt, sind sie mit Jesus vereint und werden Glieder der Versammlung — das heißt des Leibes Christi —, deren Haupt er ist (1. Kor. 12:12, 13, 27; Kol. 1:18). Das ist die Taufe in Christus Jesus. „In seinen Tod getauft“ werden Gesalbte, indem sie ein Leben führen, das von Opfern geprägt ist, und auf ewiges Leben auf der Erde verzichten. Gesalbte sterben daher wie Jesus einen Opfertod, wenngleich ihr Tod keinen Loskaufswert hat. Die Taufe in Christi Tod ist vollendet, wenn sie sterben und zu Leben im Himmel auferweckt werden.

    7:8-11 — Wie ‘erhielt die Sünde durch das Gebot Anlass’?
    Das Gesetz ließ Menschen den vollen Umfang oder das volle Ausmaß der Sünde erkennen und machte ihnen deutlicher bewusst, dass sie Sünder waren. Sie merkten, in wie vielen Bereichen sie sündigten; auch wurden durch das Gesetz viel mehr Menschen als Sünder bloßgestellt. Daher kann man sagen, die Sünde habe ‘durch das Gebot Anlass erhalten’.

    Lehren für uns:

    1:14, 15. Es gibt viele Gründe, die gute Botschaft mit Eifer zu predigen. Einer ist, dass wir es den Menschen, die mit Jesu Blut erkauft worden sind, schulden. Wir sind verpflichtet, ihnen zu helfen, in ein gutes Verhältnis zu Gott zu kommen.

    1:18-20. Weil man Gottes unsichtbare Eigenschaften deutlich durch die Schöpfung erkennen kann, sind Gottlose und ungerechte Menschen „unentschuldbar“.

    2:28; 3:1, 2; 7:6, 7. Nachdem Paulus Bemerkungen gemacht hat, die die Juden als Abwertung hätten sehen können, folgen mildernde Äußerungen. Wir können uns daran ein Beispiel nehmen und heikle Themen taktvoll und mit Umsicht behandeln.

    3:4. Wenn menschliche Meinungen dem widersprechen, was Gott in seinem Wort sagt, wir uns aber trotzdem auf die Aussagen der Bibel verlassen und das tun, was Gott von uns möchte, ‘wird Gott als wahrhaftig befunden’. Und dadurch, dass wir engagiert das Königreich predigen und Jünger machen, helfen wir auch anderen, das zu verstehen.

    4:9-12. Schon lange bevor sich Abraham mit 99 Jahren beschneiden ließ, wurde ihm sein Glaube als Gerechtigkeit angerechnet (1. Mo. 12:4; 15:6; 16:3; 17:1, 9, 10). Gott zeigte dadurch auf eindrucksvolle Weise, wie man in einen gerechten Stand vor ihm gelangen kann.

    4:18. Ein wesentlicher Bestandteil unseres Glaubens ist die Hoffnung. Unser Glaube wird durch Hoffnung untermauert (Heb. 11:1).

    5:18, 19. Knapp und treffend zeigt Paulus, wieso Jesus Adam glich und daher ein einziger Mensch „seine Seele als ein Lösegeld im Austausch gegen viele“ geben konnte (Mat. 20:28). Mit Logik zu argumentieren und sich prägnant auszudrücken ist auch eine hervorragende Lehrmethode für uns (1. Kor. 4:17).

    7:23. Körperteile wie Hände, Füße oder die Zunge können uns ‘unter das Gesetz der Sünde gefangen nehmen’. Deshalb müssen wir sehr darauf achten, wie wir sie gebrauchen.

    8:26, 27. Wenn wir mit einer Situation überfordert sind und nicht wissen, worum wir beten sollen, ‘tritt der Geist selbst für uns ein’. Jehova, der „Hörer des Gebets“, betrachtet dann Gebete, die in seinem Wort stehen und auf uns zutreffen, als kämen sie von uns (Ps. 65:2).

    8:38, 39. Gott lässt sich von seiner Liebe zu uns durch nichts abbringen: weder durch böse Geistpersonen noch durch Regierungen noch durch irgendein Unglück, das uns trifft. Genauso wenig dürfen wir uns durch irgendetwas von unserer Liebe zu ihm abbringen lassen.

    9:22-28; 11:1, 5, 17-26. Viele Prophezeiungen über die Wiederherstellung Israels erfüllen sich an der Versammlung gesalbter Christen, deren Glieder ‘nicht nur aus den Juden berufen worden sind, sondern auch aus den Nationen’.

    10:10, 13, 14. Außer der Liebe zu Gott und zum Nächsten motiviert uns auch unser starker Glaube an Jehova und seine Verheißungen, im christlichen Dienst fleißig zu sein.

    11:16-24, 33. Wie ausgewogen doch „Gottes Güte und Strenge“ sind! Ja, Jehova ist „der FELS, vollkommen ist sein Tun, denn Gerechtigkeit sind alle seine Wege“ (5. Mo. 32:4).

    Wie Jemand, der gerechtgesprochen ist, leben sollte
    (Röm. 12:1—16:27)

    Paulus sagt: „Daher bitte ich euch inständig, Brüder, durch die Erbarmungen Gottes, eure Leiber als ein lebendiges, heiliges, für Gott annehmbares Schlachtopfer darzustellen“ (Röm. 12:1). „Daher“ oder angesichts dessen, dass Christen durch ihren Glauben gerechtgesprochen sind, sollte das, worauf Paulus als Nächstes eingeht, ihre Einstellung zu sich selbst, zu anderen und zu staatlichen Organen berühren.

    Paulus schreibt: „Ich [sage] jedem, der sich unter euch befindet, nicht höher von sich zu denken, als zu denken nötig ist.“ Er rät dringend: „Eure Liebe sei ungeheuchelt“ (Röm. 12:3, 9). Und: „Jede Seele sei den obrigkeitlichen Gewalten untertan“ (Röm. 13:1). Paulus legt Christen ans Herz, einander in Gewissensangelegenheiten ‘nicht zu richten’ (Röm. 14:13).

    Antworten auf biblische Fragen:

    12:20 — Wie häufen wir „feurige Kohlen“ auf das Haupt eines Feindes?
    In biblischer Zeit wurde ein Schmelzofen zur Verhüttung von Erz zuerst mit einer Schicht Kohle beschickt. Darauf kam das Erz und darüber eine weitere Kohleschicht. Die Temperatur stieg dadurch so stark an, dass das Metall ausschmolz und Verunreinigungen zurückblieben. Wir häufen feurige Kohlen auf das Haupt eines Feindes, wenn wir ihn freundlich behandeln. Dadurch „schmilzt seine Härte“ und gute Eigenschaften kommen zum Vorschein.

    12:21 — Wie können wir ‘das Böse stets mit dem Guten besiegen’?
    Eine Möglichkeit ist, furchtlos die gute Botschaft vom Königreich zu predigen, so wie Jehova es uns aufgetragen hat, und zwar bis alles zu seiner Zufriedenheit ausgeführt ist (Mar. 13:10).

    13:1 — Wieso kann man sagen, dass die obrigkeitlichen Gewalten „in ihren relativen Stellungen als von Gott angeordnet“ sind?
    Menschliche Regierungen stehen insofern „in ihren relativen Stellungen als von Gott angeordnet“, als sie mit Gottes Zulassung regieren, und in manchen Fällen wurde ihre Herrschaft von Gott vorhergesehen. Das ist an dem zu erkennen, was in der Bibel über gewisse Herrscher vorausgesagt wurde.

    Lehren für uns:

    12:17, 19. Jemandem Böses heimzuzahlen würde bedeuten, dass man etwas, was man Jehova überlassen sollte, selbst in die Hand nimmt. Es wäre eine echte Anmaßung unsererseits, ‘Böses mit Bösem zu vergelten’.

    14:14, 15. Wir möchten unserem Bruder bestimmt nichts zum Essen oder Trinken vorsetzen, was ihn traurig stimmen oder zu Fall bringen könnte.

    14:17. Ein gutes Verhältnis zu Gott hängt nicht in erster Linie davon ab, ob man bestimmte Speisen und Getränke zu sich nimmt oder nicht, sondern von Gerechtigkeit, Frieden und Freude.

    15:7. Bestimmt möchten wir vorurteilslos jeden, der ehrlich nach der Wahrheit sucht, in der Versammlung willkommen heißen sowie allen Menschen, mit denen wir zu tun haben, die Königreichsbotschaft verkündigen.

  25. Juleam 30. November 2010 um 13:28 Link zum Kommentar

    Römer 1 – 4

    Römer 1:28-32

    Und so, wie sie es nicht billigten, Gott in genauer Erkenntnis zu behalten, übergab Gott sie einem mißbilligten Geisteszustand, so daß sie Dinge taten, die sich nicht geziemen, 29 erfüllt, wie sie waren,

    mit aller Ungerechtigkeit, Bosheit, Habsucht, Schlechtigkeit, indem sie voll Neid, Mord, Streit, Trug und Niedertracht waren, Ohrenbläser, 30 böse Zungen, Gotteshasser, unverschämt, hochmütig, anmaßend, erfinderisch im Schadenstiften, den Eltern ungehorsam, 31 ohne Verständnis, vertragsbrüchig, ohne natürliche Zuneigung, unbarmherzig.

    32 Obschon diese die gerechte Verordnung Gottes sehr wohl erkennen [und wissen], daß die, die solche Dinge treiben, den Tod verdienen, fahren sie damit nicht nur fort, sondern stimmen auch denen zu, die sie zu tun pflegen.

    wow!

    Das stet so tatsächlich in der Bibel?

    Wahnsinn!

  26. Juleam 30. November 2010 um 13:52 Link zum Kommentar

    Römer 2:17, 23-24

    Wenn du nun dem Namen nach ein Jude bist und dich auf [dem] Gesetz ausruhst und deinen Stolz auf Gott setzt

    23 Du, der du deinen Stolz auf [das] Gesetz setzt, verunehrst du Gott durch deine Übertretung des GESETZES? 24 Denn „der Name Gottes wird euretwegen unter den Nationen gelästert“, so wie geschrieben steht.

    dazu ist mir heute Nacht beim Hören ein passender Vergleich eingefallen:

    scheinbar gibt es inzwischen auch unter Gottes Volk Personen, die dadurch herausragen, dass sie ganz laut ihr Fähnchen schwenken, auf dem steht “ich bin ein Zeuge Jehovas” und meinen daher, sie sind besser, als andere. Aber damit nicht genug:

    sie meinen scheinbar auch, dass sich durch das lautstarke Schwenken des Fähnchens es erübrigt, auch entsprechend zu leben, denn “immerhin sieht ja jeder, dass ich ein Zeuge Jehovas bin”.

    Scheinbar kann man sich damit den lästigen Aufwand ersparen, nach den Geboten zu leben und sich damit einschränken zu müssen.

    Ist das aber wirklich so?

    Was sagt Paulus hier? Wie erweisen wir uns als wahrer Anbeter Jehovas?: Indem wir die Gebote Gottes halten.

    Dann sind wir auch ein wahrer Anbeter Jehovas, wenn die äußeren Umstände anderes vermuten lassen

    Wie lebe ich persönlich?

    Ist mir wichtig, wie Gott Jehova von mir denkt - oder reicht es mir aus, den äußeren Anschein zu wahren?

    Bin ich bereit, die Gebote Gottes auch dann auszuleben, wenn es für mich unbequem wird?

  27. Juleam 1. Dezember 2010 um 11:27 Link zum Kommentar

    Römer 5 – 7

    Römer 7:2

    Zum Beispiel ist eine verheiratete Frau durch Gesetz an ihren Mann gebunden, während er lebt; wenn aber ihr Mann stirbt, ist sie von dem Gesetz ihres Mannes entbunden.

    “Na, wenn das so ist, dann bringe ich meinen Mann halt um. Dann bin ich ein guter Anbeter Jehovas, denn ich halte mich an die Gesetze” ;-)

    Aber mal ehrlich: wie ist denn unsere ganz persönliche Einstellung zur Ehe?

    Ist sie für mich persönlich unantastbar, komme da, was da wolle? Oder bin ich gern bereit, nach Gründen und Ausflüchten zu suchen, damit ich aus ihr ausbrechen kann?

    Interessant dazu der neue Wachtturm für die Öffentlichkeit, vom 1. Februar 2011, der interessante Gedanken unter dem Aspekt “typische Kritikpunkte – wo setzt man an?” aufführt:

    1. “Wir leben uns immer mehr auseinander”
    2. „Unsere Beziehung gibt mir nicht mehr so viel wie früher.“
    3. “Mein Partner tut nicht genug für unsere Beziehung”
    4. “Meine Frau muss immer den Ton angeben”
    5. “Mein Mann kümmert sich um nichts”
    6. “Mein Partner hat Angewohnheiten, da könnte ich die Wände hochgehen”

    Diese 6 Punkte sind die meisten Argumente, warum sich Paare trennen wollen. Einige davon mögen ja auf uns persönlich nicht zutreffen, da sich die Frau unterordnet und der Mann die Führung übernimmt. Aber einige der Punkte sind sehr interessant:

    Wenn wir der Meinung sind, dass wir uns immer mehr auseinander leben, können wir selbst dagegen etwas tun: verbringen wir mehr Zeit mit unserem Partner und lassen wir ihn wieder an unserem Leben teilhaben. Reden wir miteinander – wie das mit der Kommunikation geht, hatten wir ja gerade erst auf dem BZK gehört.

    Ganz besonders interessant sind für mich Punkt 2 und 3 – denn sie zeigen auf, dass es an mir liegt. Lebe ich die biblischen Maßstäbe aus?

    Was erwarte ich denn von meiner Ehe? Habe ich geheiratet, damit der andere mich glücklich macht? Muss ich dann automatisch gehen, wenn der andere mir nichts mehr zu bieten hat?

    Oder stelle ich die Interessen des anderen in den Vordergrund und halte nach Möglichkeiten Ausschau, wie ich ihn glücklich machen kann? Habe ich den Grundsatz verstanden, dass Geben beglückender als Empfangen ist?

    „Jeder suche fortwährend nicht seinen eigenen Vorteil, sondern den des anderen“ (1. KORINTHER 10:24).

    Wer hauptsächlich daran interessiert ist, was die Beziehung ihm gibt, wird nie wirklich glücklich werden, egal wie oft er heiratet. Eine Ehe lebt davon, dass man nicht so sehr ans Nehmen als vielmehr ans Geben denkt. Jesus sagte das so: „Beglückender ist Geben

    Ein sehr wichtiger Punkt: Wenn wir so denken, werden wir niemals befriedigende Beziehungen haben. Weder in der Ehe, noch innerhalb der Familie – auch werden wir keine wirklichen Freundschaften führen können!

    Dazu gehört zwangsläufig der Punkt, dass wir nicht so sehr darauf achten sollten, dass die anderen das tun, was man von ihnen erwarten kann – sondern wir selbst unseren Teil tun – unabhängig davon, ob die anderen richtig handeln

    „Jeder von uns [wird] für sich selbst Gott Rechenschaft ablegen“ (RÖMER 14:12).

    Eine Ehe kann unmöglich gut laufen, wenn nur ein Ehepartner seinen Teil tut. Schlimmer ist es allerdings, wenn alle beide die Sache schleifen lassen und sich gegenseitig Vorwürfe machen.

    Brütet man ständig darüber, was der Partner tun müsste, macht man sich das Leben nur schwer, vor allem wenn man die Versäumnisse des anderen als Vorwand benutzt, die eigene Verantwortung von sich zu schieben. Gibt man sich aber Mühe und bringt sich in die Ehe voll ein, dann kann es eigentlich nur aufwärtsgehen (1. Petrus 3:1-3).

    Und was noch wichtiger ist: Man beweist Gott dadurch, dass einem viel an der Ehe liegt, und er wird sich darüber freuen (1. Petrus 2:19)

    Hierzu finde ich sehr interessant, was Kim dazu sagt, die die biblischen Grundsätze bei Problemen angewandt hat:

    Kim aus Korea und ihr Mann haben 38 Ehejahre hinter sich. Sie erzählt: „Manchmal ärgert sich mein Mann über mich. Dann redet er nicht mehr mit mir und ich weiß nicht mal, warum. Ich habe dann das Gef ühl, er liebt mich nicht mehr. Ab und zu kam mir schon der Gedanke: ‚Wie kann er verlangen, dass ich ihn verstehe, wo er sich doch nicht bemüht, mich zu verstehen?!‘“

    Kim könnte jetzt darüber nachgrübeln, wie ungerecht alles ist und was ihr Mann eigentlich tun müsste. Doch sie weiß, dass das nichts bringt. „Es nutzt nichts, wenn ich mich da hineinsteigere“, sagt sie. „Ich mach lieber den ersten Schritt und versuche, Frieden zu schließen. Irgendwann glätten sich dann die Wogen wieder und wir können in Ruhe über alles reden“ (Jakobus 3:18).

    Ein Punkt, den ich selbst erst mal in schmerzlichen Prozessen lernen musste. Aber ich habe in diesem Jahr sehr hart an mir gearbeitet und finde, dass es sich gelohnt hat. Bedenke wir doch: selbst, wenn der andere nicht auf uns eingeht, so haben wir doch zumindest das gute Gefühl, dass wir selbst alles getan haben!

    Tja, mit ein gravierender Punkt, der oft zum Scheitern einer Ehe führt, ist dass die erste Verliebtheit abebbt und wir nun aufeinmal die Fehler des anderen sehen. Und schwupps, ist die große Enttäuschung da, wir denken “das ist nicht mehr der Mann/die Frau, in den wir uns verliebt und den wir dann geheiratet haben” und viele sind dann der Ansich, man müsse gehen. Denn “das muss ich nicht haben”, immerhin hat ja Jesus gesagt “Liebe deinen Nächsten wie dich selbst” und “wenn ich meinen Nächsten richtig lieben will, muss ich zuerst mich selbst lieben. Denn wer sich selbst nicht liebt, kann auch nicht seinen Nächsten lieben”. Also nichts, wie schnell weg!

    Wenn wir so handeln, sind wir dann noch in Gottes Liebe?

    Ok, wir handeln vielleicht nicht so – aber denken wir vielleicht so?

    Hierzu heißt es in dem Artikel:

    „Fahrt fort, einander zu ertragen und einander bereitwillig zu vergeben, wenn jemand Ursache zu einer Klage gegen einen anderen hat“ (KOLOSSER 3:13).

    Wenn man frisch verliebt ist, ist man meistens so auf die guten Seiten des anderen fixiert, dass man die schlechten kaum sieht. Könnte man das später nicht auch so halten? Natürlich gibt es immer wieder mal etwas, was man zu Recht beanstanden könnte. Aber dann ist es gut, sich zu fragen: „Worauf möhte ich mich konzentrieren — auf die positiven oder die negativen Seiten?

    Jesus erklärte einmal mit einem plastischen Vergleich, wie wichtig es ist, mit anderen nachsichtig zu sein. Er sagte: „Warum schaust du … auf den Strohhalm im Auge deines Bruders, beachtest aber nicht den Balken in deinem eigenen Auge?“ (Matthäus 7:3). Strohhalme sind winzig im Vergleich zu Balken, mit denen man ganze Hausdächer abstützen kann. Die Lektion dabei: „Zieh zuerst den Balken aus deinem eigenen Auge, und dann wirst du klar sehen, wie du den Strohhalm aus deines Bruders Auge ziehen kannst“ (Matthäus 7:5).

    Eingeleitet hatte Jesus diesen Vergleich mit den deutlichen Worten: „Hört auf zu richten, damit ihr nicht gerichtet werdet; denn mit dem Gericht, mit dem ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden“ (Matthäus 7:1, 2). Wer möchte, dass Gott mit ihm nachsichtig ist — also den Balken in seinem Auge übersieht —, der hat allen Grund, auch über die Fehler seines Ehepartners hinwegzusehen (Matthäus 6:14, 15).

    Ich denke, mit diesem Gedanken ist der Punkt mit der Heiligkeit der Ehe gut abgerundet:

    Worum geht es uns eigentlich, wenn wir Probleme mit dem Ehepartner oder Konflikte mit anderen haben?

    Wollen wir der Sieger bleiben, als Sieger aus einem Streit, einer Meinungsverschiedenheit hervorgehen? – Oder wollen wir unsere Beziehung um jeden Preis retten, dem Frieden um jeden Preis nachjagen?

    Suchen wir nach Vorwänden, warum wir unseren Ehepartner verlassen können oder sonstwie aus irgendwelchen Beziehungen – seien es familäre oder freunschaftliche oder mit unseren Brüdern – ausbrechen können, ohne als “der Böse” dastehen zu müssen?

    Interessante Gedanken dazu von Jenny, die in dem Artikel zu Wort kommt:

    Jenny und Simon aus England haben sich vor 9 Jahren das Jawort gegeben. Sie berichtet: „Mich stört an meinem Mann am meisten, dass er kaum etwas vorausplant; er lässt einfach alles auf sich zukommen.

    Eigentlich ist das doch paradox, denn als wir befreundet waren, fand ich es immer gut, dass er so spontan war. Inzwischen sehe ich natürlich, dass ich auch Fehler habe; ich will immer zu viel dirigieren.

    Simon und ich haben uns vorgenommen, die Fehlerchen beim anderen zu übersehen, aber wir üben noch.“

    Ja, es liegt wirklich an uns, ob wir unsere Ehe oder andere zwischenmenschliche Beziehungen zu einem Erfolg machen – oder auch nicht!

    Sehen wir es als eine Einschränkung, eine große Belastung an, dass wir “bis dass der Tod uns scheidet” an unseren Partner gebunden sind?

    Oder sind wir glücklich darüber, dass Jehova uns die Ehe geschenkt hat, damit wir ihm noch besser dienen können?

    Wie war das noch mal mit der dreifachen Schnur?

    Segen oder Fluch – was ist es für mich ganz persönlich?

    weitere Artikel, wie man seine Ehebande festigen oder Konflikte lösen kann, findet ihr in der gallery, unter “gefällige Worte der Wahrheit”, sowie auf der Seite der Gesellschaft unter Index

  28. Juleam 1. Dezember 2011 um 09:49 Link zum Kommentar

    Römer 1 – 4

    Römer 1:20-22

    Gott ist zwar unsichtbar, doch an seinen Werken, der Schöpfung, haben die Menschen seit jeher seine göttliche Macht und Größe sehen und erfahren können. Sie haben also keine Entschuldigung. 21 Denn obwohl sie schon immer von Gott wussten, wollten sie ihn nicht anerkennen und ihm nicht danken. Stattdessen kreisten ihre Gedanken um Belangloses, und da sie so unverständig blieben, wurde es schließlich in ihren Herzen finster. 22 Sie wähnten sich besonders klug und waren die größten Narren.

    könnte es uns auch psssieren, dass wir uns von allen möglichen Dingen ablenken lassen und dabei die wichtigeren Dinge aus den Augen verlieren?

    Oder – noch schlimmer:

    26 Weil die Menschen Gottes Wahrheit mit Füßen traten, gab Gott sie ihren abscheulichen Leidenschaften preis…

    28 Gott war ihnen gleichgültig; sie gaben sich keine Mühe, ihn zu erkennen. Deshalb überlässt Gott sie einer inneren Haltung, die ihr ganzes Leben verdirbt…

    müsste es uns nicht auffallen, wenn wir so sind, dass wir Jehovas Gebote mit Füßen treten? Was gehört alles dazu?

    29 Sie sind voller Unrecht und Niedertracht, Habgier, Bosheit und Neid, ja sogar Mord; voller Streit, Hinterlist und Verlogenheit, Klatsch 30 und Verleumdung. Sie hassen Gott, sind gewalttätig, anmaßend und überheblich. Beim Bösen sind sie sehr erfinderisch. Sie verachten ihre Eltern, 31 haben weder Herz noch Verstand, lassen Menschen im Stich und sind erbarmungslos.

    32 Dabei wissen sie ganz genau, dass sie nach dem Urteil Gottes dafür den Tod verdient haben. Trotzdem machen sie so weiter wie bisher, ja, sie freuen sich sogar noch, wenn andere es genauso treiben.

    hoffentlich gehören wir nicht zu dieser Gruppe Menschen. Und falls doch: hoffentlich bemerken wir es noch rechtzeitig, damit wir die nötigen Änderungen vornehmen (können).

  29. Juleam 1. Dezember 2011 um 10:06 Link zum Kommentar

    Römer 4 – Christen und die Beschneidung

    Römer 4:9-12

    Für uns ergibt sich hier die Frage: Gelten Davids Worte nur für die Juden oder auch für alle anderen? Wie gesagt, es heißt in der Heiligen Schrift: »Abraham setzte sein ganzes Vertrauen auf Gott, und so fand er Gottes Anerkennung.«

    10 Aber nun müssen wir genauer fragen: Wann fand Abraham die Anerkennung Gottes? War es vor oder nach seiner Beschneidung? Wir wissen, dass es vorher war. 11 Denn Abrahams Beschneidung war ja gerade das äußere Zeichen dafür, dass er durch seinen Glauben Anerkennung bei Gott gefunden hatte. Und diese Anerkennung fand er, noch ehe er beschnitten war! Auf diese Weise ist Abraham zum Stammvater für alle Unbeschnittenen geworden, die allein wegen ihres Glaubens von Gott angenommen sind.

    12 Doch Abraham ist ebenso der Vater der Beschnittenen. Allerdings genügt die Beschneidung nicht, um zu seinen Nachkommen gezählt zu werden. Entscheidend ist vielmehr, dass wir denselben Glauben haben, den unser Vater Abraham schon vor seiner Beschneidung hatte.

    Interessant besonders im Zusammenhang mit dem Stoff, den wir zur Zeit im Versammlungsbibelstudium betrachten: ob die Beschneidung wichtig ist und zum Abrahamischen Bund gehörte. Im Absatz 5 hieß es dazu:

    Zum Beispiel war die Beschneidung von Jehova selbst eingeführt worden und galt als Zeichen dafür, dass jemand in einem besonderen Verhältnis zu ihm stand. Abraham und die Männer in seinem Haus waren die Ersten, die beschnitten wurden. Das war noch vor der Zeit des Gesetzesbundes, und später wurde die Beschneidung auch unter diesem Bund Vorschrift (3. Mo. 12:2, 3).

    In der Fußnote zu den Absätzen hieß es:

    Der Bund der Beschneidung war kein Teil des abrahamischen Bundes, der ja heute noch in Kraft ist. Den Bund mit Abraham ging Jehova im Jahr 1943 v. u. Z. ein, als Abraham (damals Abram) im Alter von 75 Jahren auf dem Weg nach Kanaan den Euphrat überquerte. Der Bund der Beschneidung wurde einige Zeit später im Jahr 1919 v. u. Z. geschlossen. Damals war Abraham 99 Jahre alt (1. Mo. 12:1-8; 17:1, 9-14; Gal. 3:17).

    hier in Römer 4 also die Bestätigung aus der Bibel:

    Jehova hatte Abraham schon viele Jahre vor der Beschneidung als seinen treuen Anbeter anerkannt und einen Bund mit ihm geschlossen: durch ihn sollten sich alle Nationen der Erde segnen. Lange Jahre danach (gut 24 Jahre) wartete Abraham immer noch auf den verheißenen Samen. Als es nicht so kam, wie er dachte, gab ihm Sara ihre Magdt Hagar, damit sie ihm das Kind (den verheißenen Samen, wie sie dachte) gebar. Als Hagar das Kind ihres Herrn in sich trug, wurde sie hochmütig und demütigte Sara, ihre Herrin. Erst jetzt “ordnete Jehova die Beschneidung an”.

    Der Abrahamische Bund bestand also bereits seit gut 24 Jahren, als die Beschneidung dazu kam. Daher war die Beschneidung nicht Bestandteil des Bundes und darum war es später für die Christen auch nicht nötig, sich beschneiden zu lassen, um Gottes Anerkennung zu erlangen.

  30. Juleam 4. Dezember 2011 um 00:13 Link zum Kommentar

    Römer 5 – 8

    Römer 5:3-5

    Doch nicht nur dafür sind wir dankbar. Wir danken Gott auch für die Leiden, die wir wegen unseres Glaubens auf uns nehmen müssen.

    Denn: Leid macht geduldig,

    4 Geduld aber vertieft und festigt unseren Glauben, und das wiederum gibt uns Hoffnung. 5 Und diese Hoffnung geht nicht ins Leere. Denn uns ist der Heilige Geist geschenkt, und durch ihn hat Gott unsere Herzen mit seiner Liebe erfüllt.

    können wir Probleme ebenso sehen wie Paulus hier?

  31. Juleam 4. Dezember 2011 um 00:16 Link zum Kommentar

    Römer 5:9-10

    Wenn wir jetzt von Gott angenommen sind, weil Jesus sein Blut für uns vergossen hat, dann werden wir erst recht am kommenden Gerichtstag vor Gottes Zorn gerettet. 10 Als wir noch seine Feinde waren, hat Gott uns durch den Tod seines Sohnes mit sich selbst versöhnt. Wie viel mehr werden wir, da wir jetzt Frieden mit Gott haben, am Tag des Gerichts bewahrt bleiben, nachdem ja Christus auferstanden ist und lebt.

    Also: nicht nur, dass Jesus für uns gestorben ist, rettet uns – sondern, dass wir weiterhin Frieden mit Gott haben

    also nicht “Einmal gerettet – immer gerettet” – wir müssen beständig daran arbeiten, dass wir auch weiterhin Frieden mit Jehova haben – oder anders gesagt: uns auch weiterhin in Gottes Liebe bewahren!

  32. Juleam 4. Dezember 2011 um 00:17 Link zum Kommentar

    Römer 6:12-13

    Achtet darauf, dass euer vergänglicher Leib nicht von der Sünde, von seinen Begierden beherrscht wird. 13 Nichts, keinen einzigen Teil eures Körpers sollt ihr der Sünde als Werkzeug für das Böse zur Verfügung stellen.

    Dient vielmehr Gott mit allem, was ihr seid und habt. Weil ihr mit Christus gestorben seid und er euch neues Leben schenkte, sollt ihr jetzt Werkzeuge in Gottes Hand sein, damit er euch für seine Ziele einsetzen kann.

    wem dienen wir als Werkzeug?

    Wem möchten wir gern dienen – von wem möchten wir uns gern als Werkzeug benutzen lassen?

  33. Juleam 4. Dezember 2011 um 00:19 Link zum Kommentar

    wie können wir Gott für seine Güte danken?

    Römer 6:17-18

    Aber Gott sei Dank! Ihr seid nicht mehr hilflos der Sünde ausgeliefert, sondern ihr hört von ganzem Herzen auf das, was euch gelehrt worden ist. 18 Denn nachdem ihr von der Herrschaft der Sünde wirklich frei geworden seid, könnt ihr jetzt Gott dienen und das tun, was ihm gefällt.

    Empfinden wir dies als Last – oder als Segen?

  34. Juleam 4. Dezember 2011 um 00:20 Link zum Kommentar

    wie dienen wir Gott?

    Römer 7:6

    Aber jetzt sind wir von diesen Zwängen frei, denn für das Gesetz sind wir tot.

    Deswegen können wir Gott durch seinen Heiligen Geist in einer völlig neuen Weise dienen

    und müssen es nicht mehr wie früher durch die bloße Erfüllung toter Buchstaben tun.

  35. Juleam 4. Dezember 2011 um 00:23 Link zum Kommentar

    Römer 7 und 8 – von wem lassen wir unser Leben bestimmen?

    Römer 8:4-6

    So erfüllt sich in unserem Leben der Wille Gottes, wie es das Gesetz schon immer verlangt hat;

    denn jetzt bestimmt Gottes Geist und nicht mehr die sündige menschliche Natur unser Leben.

    5 Wer seinen selbstsüchtigen Wünschen folgt, der bleibt seiner sündigen Natur ausgeliefert.

    Wenn aber Gottes Geist in uns wohnt, wird auch unser (ganzes) Leben von seinem Geist bestimmt.

    6 Was unsere alte, sündige Natur will, bringt den Tod. Regiert uns aber Gottes Geist, dann schenkt er uns Frieden und Leben.

  36. Juleam 4. Dezember 2011 um 00:26 Link zum Kommentar

    Römer 8:31-39

    Gottes grenzenlose Liebe

    31 Kann man wirklich noch mehr erwarten? Wenn Gott für uns ist, wer kann dann gegen uns sein? 32 Gott hat seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle dem Tod ausgeliefert. Sollte er uns da noch etwas vorenthalten? 33 Wer könnte es wagen, die von Gott Auserwählten anzuklagen? Niemand, denn Gott selbst hat sie von aller Schuld freigesprochen. 34 Wer wollte es wagen, sie zu verurteilen? Keiner, denn Christus ist für sie gestorben, ja noch mehr: Er ist vom Tod auferweckt worden und hat seinen Platz an Gottes rechter Seite eingenommen. Dort tritt er jetzt vor Gott für uns ein.

    35 Was also könnte uns von Christus und seiner Liebe trennen? Leiden und Angst vielleicht? Verfolgung? Hunger? Armut? Gefahr oder gewaltsamer Tod? 36 Man geht wirklich mit uns um, wie es schon in der Heiligen Schrift beschrieben wird: »Weil wir zu dir, Herr, gehören, werden wir überall verfolgt und getötet – wie Schafe werden wir geschlachtet!«

    37 Aber dennoch: Mitten im Leid triumphieren wir über alles durch die Verbindung mit Christus, der uns so geliebt hat. 38 Denn ich bin ganz sicher: Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Dämonen, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch irgendwelche Gewalten, 39 weder Hohes noch Tiefes oder sonst irgendetwas können uns von der Liebe Gottes trennen, die er uns in Jesus Christus, unserem Herrn, schenkt.

    was für beruhigende Gedanken – ganz besonders, wenn unsere Situation zur Zeit vielleicht sehr schwer sein sollte. Egal, was auch passiert, es kann eins nicht ändern:

    Jehova wird sich niemals von uns abwenden. ER wird immer zu uns halten, egal was auch passiert. Einzige Bedingung: wir dürfen uns selbst nicht von ihm abwenden.

    Aber das haben wir ja selbst in der Hand!

  37. Juleam 4. Dezember 2011 um 00:32 Link zum Kommentar

    Römer 9 – 11

    die Kapitel 7 – 9 stiften Verwirrung

    Man sollte den Römerbrief wirklich sehr sorgfältig und aufmerksam lesen und gut aufpassen, was Paulus hier eigentlich meint. In den Kapiteln 7 und 8 entsteht leicht der Eindruck, dass wir für unsere sündigen Taten nicht können. Immerhin ist ja der Geist willig, aber das Fleisch schwach und gegen das Gesetz der Sünde kommen wir nicht an.

    Hier nun verstärkt sich dieser Eindruck: “ich kann ja nicht dafür, dass ich so schlecht bin. Paulus hat wohl hier von mir geredet. So wie es aussieht, will es Jehova so – dass ich so schlecht handel. Und Paulus sagt ja, dass es egal ist, ob ich gut handel – es kommt nur darauf an, ob Jehova mich so oder so will”.

    Sehr gefährliche Gedanken!

    Wissen wir, warum Paulus hier so redet?

    Zu wem redet er? Wie war die Situation damals im Rom seiner Zeit?

    Warum redet er – in unseren Augen – hier so wirres Zeug, was scheinbar allem anderen widerspricht, was Jehova uns durch sein Wort sagen lässt und was Jesus uns vermitteln wollte?

  38. Juleam 4. Dezember 2011 um 12:45 Link zum Kommentar

    Römer 12 – 16

    Römer 12:1-2

    Weil ihr Gottes Barmherzigkeit erfahren habt, fordere ich euch auf, liebe Brüder und Schwestern, mit eurem ganzen Leben für Gott da zu sein. Seid ein lebendiges Opfer, das Gott dargebracht wird und ihm gefällt. Ihm auf diese Weise zu dienen ist die angemessene Antwort auf seine Liebe.

    2 Passt euch nicht dieser Welt an, sondern ändert euch, indem ihr euch von Gott völlig neu ausrichten lasst. Nur dann könnt ihr beurteilen, was Gottes Wille ist, was gut und vollkommen ist und was ihm gefällt.

    was geben wir Jehova für seine Liebe zurück?

    Sind wir bereit, unser ganzes Leben umzukrempeln und IHM auf eine Weise zu dienen, die ihm gefällt?

  39. Juleam 4. Dezember 2011 um 12:48 Link zum Kommentar

    Römer 12:6-8

    Gott hat jedem von uns unterschiedliche Gaben geschenkt. Hat jemand die Gabe, in Gottes Auftrag prophetisch zu reden, dann muss dies mit der Lehre unseres Glaubens übereinstimmen. 7 Wem Gott einen praktischen Dienst übertragen hat, der soll ihn gewissenhaft ausführen. Wer die Gemeinde im Glauben unterweist, soll diesem Auftrag gerecht werden. 8 Wer andere ermutigen kann, der nutze diese Gabe. Wer beauftragt ist, die Armen zu versorgen, soll das gerecht und unparteiisch tun. Wer eine Gemeinde zu leiten hat, der setze sich ganz für sie ein. Wer Kranke und Alte zu pflegen hat, der soll es gern tun

    “Beglückender ist Geben als Empfangen”!

    Jeder von uns hat ein Talent, jeder von uns hat von Jehova irgendeine Gabe empfangen – wozu nutzen wir sie?

    Fragen wir uns “was kann ich für die Versammlung tun?” – oder meinen wir, die Versammlung sei dazu da, uns zu dienen?

    Wie dieser Text zeigt, hat jeder von uns eine Möglichkeit, Jehova und der Versammlung – den Brüdern und Schwestern – zu dienen. Sind wir uns dessen bewußt?

    Suchen wir nach Möglichkeiten und Gelegenheiten, wie wir unseren Brüdern dienen können – oder lehnen wir uns entspannt zurück und lassen uns von den anderen “be-dienen”?

  40. Juleam 4. Dezember 2011 um 12:51 Link zum Kommentar

    Römer 12:9-11

    9 Eure Liebe soll aufrichtig sein. Und wie ihr das Böse hassen müsst, sollt ihr das Gute lieben. 10 Seid in herzlicher Liebe miteinander verbunden, gegenseitige Achtung soll euer Zusammenleben bestimmen. 11 Bewältigt eure Aufgaben mit Fleiß, und werdet nicht nachlässig. Lasst euch ganz von Gottes Geist durchdringen, und dient Gott, dem Herrn.

    was für eine tolle Aussage von Paulus hier: “Gegenseitige Achtung soll unser Zusammenleben bestimmen”. Find ich toll!

    Aber was, wenn meine Brüder oder meine Eltern gerade nicht so wollen, wie ich das will? Fällt damit automatisch die Notwendigkeit weg, meine Brüder oder meine Eltern zu achten?

    Könnte es sein, dass wir dann “nachlässig würden”, wie Paulus hier mahnend sagte?

  41. Juleam 4. Dezember 2011 um 12:57 Link zum Kommentar

    Römer 12:17-19

    17 Vergeltet niemals Unrecht mit neuem Unrecht. Euer Verhalten soll bei allen Menschen als ehrbar gelten.

    18 Soweit es irgend möglich ist und von euch abhängt, lebt mit allen Menschen in Frieden.

    19 Liebe Freunde, verschafft euch nicht selbst Recht. Überlasst vielmehr Gott das Urteil, denn er hat ja in der Heiligen Schrift gesagt: »Es ist allein meine Sache, euch zu rächen. Ich, der Herr, werde ihnen alles vergelten.«

    leben wir entsprechend?

    Was tun wir, wenn Konflikte aufkommen – sei es in der Familie oder innerhalb der Versammlung?

  42. Juleam 4. Dezember 2011 um 12:57 Link zum Kommentar

    Römer 13:14

    Jesus Christus soll der Herr eures Lebens sein. Passt auf, dass sich nicht alles um eure Wünsche und Begierden dreht!

    … ohne Worte …

  43. Juleam 4. Dezember 2011 um 13:15 Link zum Kommentar

    Römer 14:10-12

    10 Mit welchem Recht verurteilst du also einen anderen Christen? Und warum schaust du auf ihn herab, nur weil er sich anders verhält? Wir werden alle einmal vor Gott stehen, und er wird über uns urteilen.

    11 So steht es in der Heiligen Schrift: »So wahr ich lebe, spricht der Herr: Vor mir werden alle niederknien, und alle werden bekennen, dass ich der Herr bin!«12 So wird also jeder für sich selbst vor Gott Rechenschaft ablegen müssen.

    wenn wir diesen Grundsatz verstanden haben, wie wirkt sich dies dann auf unser Leben aus?

    Was, wenn wir nicht begreifen (können), warum unsere Brüder unserer Ansicht nach ihre Zeit mit Nichtigkeiten vertrödeln? Sollte uns dies dann wirklich beunruhigen, weil wir der Ansicht sind, dass wir bereits in der Zeit des Endes fortgeschritten sind und “die gelegene Zeit für uns auskaufen müssten”?

    Ist dies wirklich unsere Angelegenheit?

    Ein Gedanke, der sich mir aufdrängte, als ich den neuen Erwachet gehört hatte, wo es um Facebook und Konsorten ging. Unfassbar für mich, dass damit ein ganzer Erwachet als Titelthema “verplempert wurde”. Zeit und Raum, die für andere, meiner Meinung nach wichtigere Dinge fehlte. Aus Beobachtungen bei anderen, die sich bei Facebook so tummeln, geht unglaublich viel Zeit damit drauf, die “Geschenke auszupacken”, die einem wildfremde Menschen so schicken und nach dem Hören des Artikels auch damit, zu checken, was die anderen alle so schreiben – denn wenn ich auf meine Seite gehe, um dort was zu hinterlassen, sehe ich wohl scheinbar, was alle anderen, die in meiner Freundesliste stehen, so von sich gegeben haben. Damit “bin ich irgendwie gezwungen”, mich erst mal mit ihrem Kram zu beschäftigen. Zeit, die mir persönlich viel zu kostbar wäre, die ich lieber mit Jehova verbringe, indem ich die Bibel oder die Publikationen der Gesellschaft lese. Mein Mann und ich sind aus diesen Gründen in keinerlei solchen sozialen Netzwerken registriert.

    Auf der anderen Seite ist es ja nicht unsere Sache, wie andere ihre freie Zeit verbringen und wenn sie die – unserer Ansicht nach vertrödeln wollen, dann ist das ja ihr Ding. Eine Angelegenheit zwischen ihnen ganz persönlich und Jehova. Es geht mich nichts an und daher sollte ich mich nicht damit beschäftigen.

    Passt gerade so gut zu dem Studienartikel diese Woche:

    Geht man ausgeglichen an das Thema Freizeitgestaltung heran, muss man einräumen: Einerseits sind die Geschmäcker verschieden – andererseits sollten gewisse Grenzen eingehalten werden. Was heißt das? Dazu ein Vergleich:

    Welche Speisen Menschen gern oder besonders häufig essen, kann von Land zu Land ganz verschieden sein. Was in einer Gegend als Delikatesse gilt, wird woanders für kaum genießbar gehalten.

    Genauso ist es mit dem Geschmack in Sachen Unterhaltungsangebot und Enspannung: Was Christen in einem Teil der Welt als angenehm empfinden, gefällt ihren Brüdern in einer anderen Gegend vielleicht nicht besonders. Und selbst im gleichen Umfeld gibt es große Unterschiede:

    Wobei der eine wunderbar entspannen kann – z.B. es sich mit einem guten Buch gemütlich machen – das hält der andere für langweilig. Oder die ausgiebige Fahrradtour, nach der sich der eine wie neugeboren fühlt, bringt den anderen an den Rand der Erschöpfung.

    Trotzdem wird jeder zustimmen, dass man die Unterschiede in Geschmack und Vorlieben einfach gelten lassen muss – beim Essen genauso wie in puncto Freizeitgestaltung (Römer 14:2-4).

    Ein Punkt, in dem ich mich persönlich immer noch sehr schwer tue. Ich bin immer noch irgendwie der Ansicht, dass die Anbetung Jehovas eine Passion sein müsste. Gerade gucken wir uns eine neue “Zoosendung” an: “Papageien, Palmen und Co” und dort wird sehr oft der Kurator und sein Stellvertreter gezeigt, die Rund um die Uhr für die Tiere da sind. Obwohl verheiratet und Familienvater sind die Papageien seine Passion, dafür steht er gern auch mitten in der Nacht auf, wenn es nötig ist. Er lebt ganz dafür – alles in seinem Leben dreht sich in erster Linie darum.

    Meiner Meinung nach müsste diese in übertragener Hinsicht auch bei jedem Anbeter Jehovas so sein. Die Liebe müsste doch so heiß in jedem brennen, der Jehova liebt, dass er garnicht anders kann, dass er alle Zeit, die er hat, in den Dienst für Jehova stellen will. Jehova kommt an allererster Stelle und alles, was seine Zeit für Jehova einschränken könnte, wird beiseite gelassen, wenn es nicht unbedingt notwendig ist. Eine Einstellung die ich bei meinen Freuden – alles Pioniere, oder heute sogar Sonderpioniere – immer wieder gesehen und so sehr bewundert habe. Ihnen wollte ich immer nacheifern und daher habe ich dann auch so meine Probleme, wenn andere scheinbar ihre Zeit vertrödeln.

    Aber – wie Paulus schon hier so treffend sagte: Es geht mich nichts an. Jeder ist für sich selbst Jehova Rechenschaft schuldig und er muss sich vor Jehova rechtfertigen dafür, wie er seine Zeit einteilt – nicht vor mir. Ich bin nicht sein Richter. Wenn es mich stört, kann ich ja einfach weggucken und mich lieber auf meinen eigenen Weg konzenterieren – denn auch ich muss ja vor Jehova Rechenschaft ablegen.

    Allerdings nicht nur dafür, wie ich selbst meine Zeit “auskaufe”, sondern auch darüber, ob ich mich in die persönlichen Belange meiner Brüder und Schwestern einmische.

    Ein sehr wichtiger Gedanke, wie ich finde…

  44. Juleam 4. Dezember 2011 um 13:29 Link zum Kommentar

    Römer 14:17-19

    Wo Gottes neue Welt beginnt, geht es nicht mehr um Essen und Trinken. Es geht darum, dass wir gut und richtig miteinander umgehen und dass Gott uns durch seinen Heiligen Geist mit Frieden und Freude erfüllt. 18 Wer Christus in dieser Weise dient, über den freut sich Gott und den achten die Menschen. 19 Deshalb wollen wir uns mit allen Kräften darum bemühen, in Frieden miteinander zu leben und einander im Glauben zu stärken.

    Passt zu der Geschichte mit der Beschneidung – was wir gerade im Versammlungsbibelstudium gemeinsam betrachten: einige Juden-Christen hatten eine Streitfrage daraus gemacht, ob die Menschen von den Nationen, die Christen geworden sind, sich beschneiden lassen müssten.

    Aber was wird durch solche Streitfragen wirklich bewirkt? Können wir so den Frieden innerhalb der Versammlung bewahren? Wem würden wir in Wirklichkeit dienen, wenn wir andere durch Streitfragen zum Straucheln bringen würden?

    Also fragen wir uns: wie reagieren wir persönlich, wenn solche Streitfragen entstehen? Können wir auch warten, bis Jehova die Dinge regelt?

  45. Juleam 4. Dezember 2011 um 13:33 Link zum Kommentar

    hier noch einige weitere sehr schöne Verse aus den letzten Kapiteln, die meiner Meinung nach nicht untergehen sollten:

    Römer 14:22

    Wovon du persönlich überzeugt bist, ist eine Sache zwischen dir und Gott. Glücklich ist, wer mit seiner Überzeugung vor dem eigenen Gewissen bestehen kann und sich nicht selbst verurteilen muss.

    Römer 15:2

    Jeder von uns soll sich so verhalten, dass er seinen Mitmenschen zum Guten ermutigt und ihn im Glauben stärkt.

    Römer 15:13

    Deshalb wünsche ich für euch alle, dass Gott, der diese Hoffnung schenkt, euch in eurem Glauben mit großer Freude und vollkommenem Frieden erfüllt, damit eure Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes wachse.

    Römer 16:18

    Denn sie dienen nicht unserem Herrn Christus. Es geht ihnen nur um die Erfüllung ihrer persönlichen Wünsche und Begierden. Mit schönen Worten und Schmeicheleien verführen sie ihre arglosen Zuhörer.

Einen Kommentar schreiben

Du musst angemeldet sein, um kommentieren zu können.

Switch to our mobile site