Familie Thomas Pape

Kongreß 2010

33 Replies to “Kongreß 2010”

  1. „Bleibt Jehova nahe!“
    Warum wir Jehova nahe bleiben müssen

    Jehova kennen zu lernen ist eine Reise, die niemals endet!
    wenn unsere Freundschaft zu Jehova zu etwas normalem, nicht hinterfragtem wird, dann sind wir in der Gefahr, diese Freundschaft zu verlieren. Schon 1 Grad abzuweichen würde bedeuten, dass Ziel zu verpassen.
    Jehova sorgt sich um seine Diener ganz individuell – und seine Diener suchen aktiv Schutz bei ihm.
    JA zu Jehova, NEIN zu Welt und dabei gerade Linie.
    Woher weiss ich, dass Jehova einen Ehrenplatz in meinem Leben einnimmt? über was und wen rede ich?
    Wir sollten uns Jehova hingegeben haben und nicht einer Bewegung oder Religion. Spiegelt unser Leben das wieder – das wir unseren Besten Freund gefallen wollen. Nur so erreichen wir das wir als Freunde Jehovas auch ewiges Leben erhalten können. Aber das ewige Leben darf nicht das Ziel sein, sondern die Liebe zu Jehova muss der Mittelpunkt unseres Lebens sein.
    Die Worte unseres Freundes Jehova und unser Wunsch, ihm nahe zu sein – muss sich treffen.

  2. Warum wir Jehova nahe bleiben müssen
    Sven Schubert

    Die Freundschaft zu Jehova sollte nicht zu etwas selbstverständlichen werden.

    Warum nicht? Ist es denn nicht gut, wenn er in meinem Leben überall dazugehört, ich so lebe, als sei er immer und überall dabei, direkt neben mir?
    Bei dem Ausdruck „etwas selbstverständliches“ denkt der Bruder da eher an etwas monotones, nicht wirklich hinterfragt, als nicht der wahren Bedeutung bewußt.

    Liebe ich Jehova so sehr, dass mich allein der Gedanke erschreckt, Jehova irgendwie zu mißfallen?

    Die Liebe zu Jehova wird uns zu wahren Taten der Gottergebenheit veranlassen. Weichen wir niemals davon ab!

    Psalm 112:1
    Habe ich große Lust an Jehovas Geboten?

    1.) Ein „ja!“ Zu Jehova ist das einzige, was wirklich glücklich macht.

    2.) Ein „nein!“ zur Welt bietet echten Schutz!

    Sprüche 18:10

    Hoch erhoben, kann nicht mehr erreicht werden

    Aktives Handeln: er läuft hinein und wird dann beschützt.

    Psalm 28:1
    Ein Gebet das von Herzen kommt

    Vers 2: voll Dankbarkeit

    Jesaja 41:10

    Ein eindeutiges „Nein“ zur Welt

    3.) Eine eindeutige Linie

    Welchen Platz räume ich Jehova in meinem Leben ein?

    2. Petrus 3:11
    Taten der Gottergebenheit

    Welchen Platz nimmt das Predigen in meinem Leben ein? Worum drehen sich meine Gedanken und meine Gespräche?

    WT 1967 S. 60 ab Abs. 14:
    Uns auf den Quell des ewigen Lebens – auf Jehova – konzentrieren

    Wir haben uns Jehova hingegeben

    Psalm 16:8
    Jehova beständig vor mich gestellt

    Unser Vorbild, unsere Orientierung

    Ein Christ wird keine geistigen Fortschritte machen, wenn der einzige Beweggrund, Jehova zu dienen ist, dass er den Lohn, das ewige Leben, erlangen will!

    Bedeutet dies dann automatisch, dass wir anhand der geistigen Fortschritte unserer Brüder erkennen können, aus welchem Beweggrund sie ihm dienen? Anhand seiner Handlungen und ob er sich oft im Grauzonenbereich aufhält, kann man es sehr gut erkennen – ob er Jehova wirklich liebt

    Jehova wünscht, dass wir ihm dienen, weil wir ihn lieben – und nicht den Preis!

    Offenbarung 2:4
    Die Liebe, die wir zuerst hatten

    Es gibt nur ein Ziel: die Liebe zu Jehova – und sie führt uns ins Paradies!

    Was ist nôtig um Jehova nahe zu bleiben? Ein ja, ein nein und eine eindeutige Linie.

    * Ein „ja!“ zu Jehova- denn es ist das einzige, was wirklich glücklich macht.
    * ein „nein!“ zur Welt – denn es bietet echten Schutz!
    * und eine gerade Linie, eine enge Bindung zu Jehova – denn nur dies wird uns zu Taten der Gottergebenheit veranlassen
    * und ein Weg, die Liebe zu Jehova – denn sie führt in das Paradies.

    Psalm 73:28
    Jehova nahen ist meine Zuflucht

  3. „Kongresse helfen uns, Jehova nahe zu bleiben“
    Dieter Schulz, Rathenau

    Nehemia 8:5,8,12
    Was war der Grund für ihre Freude? Sie hatten die Worte verstanden, die Jehova zu ihnen gesprochen hatte

    Was einige für sich aus dem Drama im letzten Jahr gezogen haben:

    Das Verhalten des Sohnes war für beide Elternteile schockierend und sehr schmerzlich – trotzdem waren beide auch weiterhin freundlich zu ihm, was sich auch in der Art und Weise zeigte, wie sie mit ihm sprachen.

    In der heutigen Zeit müssen Eltern damit rechnen, dass ihre Kinder zumindest zeitweise Jehova und seinen gerechten Maßstäben dem Rücken kehren. Wie reagieren wir dann darauf?

    Sind wir zu lasch und entschuldigen jeden Fehler unseres Kindes? Oder sind wir zu streng und lassen das dann durch einen harten Ton und ungerechte Worte erkennen?

    Oder schaffen wir es, auch weiterhin freundlich und ausgeglichen mit unserem Kind zu reden und umzugehen? Immerhin lieben wir ja unser Kind auch weiterhin – wir hassen nur ihr momentanes falsches Handeln!

    Wenn wir auch weiterhin freundlich und respektvoll sind, ohne das falsche Tun gut zu heißen, erleichtern wir es unserem Kind hinterher, wieder einzulenken und auf den richtigen Weg umzukehren – und wieder ganz normal in die Familie zurück zu kommen.

  4. ‚Der Sohn will ihn offenbaren‘

    Die einleitenden Worte, wie man jemanden verleumdet, erleben wir ja seit geraumer Zeit am eigenen Leib. Rufmord an dem Schöpfer ist natürlich eine Herausforderung für uns persönlich – eben nicht schweigend zuzuschauen.
    Nur wer Gott kennt kann ihm so dienen wie er es wünscht. Nur wer Gott so dient, wie er es wünscht kann auf Hilfe und Rettung hoffen.
    Warum „der Sohn will ihn offenbaren“? Weil dieser Sohn seit Anbeginn der Schöpfung als Sprecher beauftragt war, seinen Vater bekannt zumachen.
    Wenn wir Jehova wirklich kennenlernen wollen, müssen wir darauf schauen wie Jesus lebte und lehrte.

  5. „Der Sohn will ihn offenbaren“
    Stefan Stramm

    Rufmord aus Unwissenheit – oder, was noch schlimmer ist: aus voller Absicht.

    Wir wissen, wie sehr sich Jehova wünschen muss, dass jeder, der es besser weiss, aufsteht und die Wahrheit bekannt macht und wie sehr es ihn schmerzen muss, dass diejenigen, die es besser wissen, zu den Anschuldigungen schweigen. Weil sie Angst haben, selbst mit herein gerissen zu werden und vielleicht selbst befeindet zu werden.

    Schweigen wir vielleicht auch zu den Lügen, die über unseren Gott und seine Organisation verbreitet werden? Warum? Wie können wir das vor Jehova und vor unserem Gewissen rechtfertigen?

    Helfen wir persönlich nach besten Kräften dabei mit, dass Jehovas Name und sein guter Ruf wieder hergestellt wird?

    Römer 10:13
    Kenne ich die wahre Identität Gottes und diene ihm so, wie er es wünscht?

    Wenn wir die Wahrheit über Jehova erfahren wollen – warum sollten wir uns zuallererst mit dem Sohn Gottes befassen (statt zuerst mit der Bibel)?
    Weil Jesus diesen Auftrag schon lange bevor er auf die Erde kam, bekommen hatte.

    Er war von Anfang an Gottes Sprecher, daher wird er auch „das Wort“ genannt (Johannes 1:1, 14).

    WT 15.12,2008 Zitat

    Warum wird Jesus als „das Wort“ oder der Logos bezeichnet? Dieser Titel steht für die Funktion, die er ausübt, seit andere vernunftbegabte Geschöpfe ins Dasein kamen. Jehova hat durch seinen Sohn Informationen und Anweisungen an andere Geistsöhne weitergegeben, genauso wie er durch diesen Sohn seine Botschaft an Menschen auf der Erde übermitteln ließ. Jesus nahm auf seine Rolle als „das Wort“ oder Gottes Sprecher Bezug, als er zu seinen jüdischen Zuhörern sagte: „Was ich lehre, ist nicht mein, sondern gehört dem, der mich gesandt hat. Wenn jemand seinen Willen zu tun begehrt, wird er erkennen, ob die Lehre von Gott ist oder ob ich aus mir selbst rede“ (Joh. 7:16, 17). Auch nach seiner Rückkehr in den Himmel in Herrlichkeit behielt Jesus den Titel „Das Wort Gottes“ bei (Offb. 19:11, 13, 16).

    Offenbarung 13,14 „der treue wahre Zeuge‘

    Wie profitieren wir davon, dass Jesus Jehova sehr gut kennt, da er Milliarden Jahre mit IHM verbracht hat? Immerhin ist er ja nicht buchstäblich hier, dass wir ihn fragen könnten.

    Johannes 5:19
    Jesus ist das perfekte Spiegelbild seines Vaters: seine Gedanken, seine Gefühle, was er sagte,was er tat und wie er mit anderen umging – dann haben wir ein lebendiges Portrait seines Vaters vor uns, wenn wir in den Evangelien lesen.

    Welches Bild malte Jesus von Jehovas Güte und barmherzigkeit beim Gleichnis vom verlorenen Sohn? Wie wird der Vater dargestellt? Hätte er das mit irgendwelchen besonderen Worten besser beschreiben können?

    Sein eigenes Verhalten und die vielen Vergleiche in den Gleichnissen, setzen sich zu einem sehr klaren Bild der Persönlichkeit Gottes zusammen!

    Warum sehen wir uns also zuallererst mit Jesus und dann erst mit biblischen Berichten über Jehova auseinander?

    Weil wir alles viel besser verstehen, wenn wir beim Lesen dieses Bild im Sinn haben, das uns Jesus von seinem Vater gemalt hat. Dann können wir das Gelesene richtig einordnen, dann ergibt es erst einen richtigen Sinn.

    Warum ist dies so wichtig? Wie kann man andere Personen am besten manipulieren? Indem man wichtige Informationen zurück hält. Daher ist es so wichtig, dass wir ein komplettes Bild von Jehova haben, alle Puzzlesteine zusammen gesetzt haben und dann das Ganze sehen

    Matthäus 11:27-29
    Müssen wir auch von Jesus befürchten, dass er uns irgend etwas vorenthált?

    Jesus lädt uns regelrecht ein, etwas von ihm zu lernen! Das macht doch keiner, der sein Wissen für sich behalten will.

    Versetzt uns das, was wir von Jesus erfahren, wirklich in die Lage, Jehova näher zu kommen und auch zu bleiben?

    1. Johannes 5:20
    Wir sind durch Jesus in Gemeinschaft mit dem wahren Gott

    Wir können immer noch sehr viel über Jesus zu lernen, aber wir haben immer alles, um Jehova nahe zu kommen.

    Auch Jesus wurde angegriffen, er wurde verspottet und misshandelt
    – trotzdem hielt es ihn nicht davon ab, den Vater zu offenbaren, mit anderen über diesen wunderbaren Gott zu sprechen.

    Was ist mit uns?

    Sind wir ebenso opferbereit und begeistert? Helfen auch wir andere, ein echtes Bild von Jehova zu erhalten?

    Sind wir stolz darauf, dass wir Jehova kennen dürfen?

    Jeremia 9:24
    Rühmen wir uns Jehovas?

  6. Männer und Frauen, die Jehova sehr nahe geblieben sind
    * Abraham
    Durch starken Glauben, konnte Abraham gehorsam sein, obwohl er nicht verstand, warum er seinen Sohn opfern sollte! Es war der schwertse Auftrag, den Gott ihm jemals gegeben hatte! Wahrscheinlich hat Abraham nie verstanden, warum er diesen Auftrag erhalten hatte – und auch nicht, dass er damit eine Vorschaufunktion hatte.
    Aber worauf gründete Abrahams Glaube? Zum Teil auf Berichten von seinen Vorvätern (Adam und Eva, Noah). Aber auch durch direktes Leben und Erfahrungen mit Jehova. Er konnte auf persönliche Erfahrungen mit Jehova zurückgreifen.
    Wie ein Bergsteiger, verlor er niemals das Ziel aus den Augen: Jehova näher zu kommen. Er blieb auch immer eng in Verbindung mit seinem Bergführer und folgte ihm in allen Lebenslagen.
    Deshalb konnte er ohne Zweifel daran glauben, dass Jehova eine Lösung hätte und darauf vertrauen, dass Jehova den Isaak sofort wieder auferweckt haben würde.
    Sind wir entschlossen, Jehova immer nah zu bleiben, egal was um uns herum passiert?

    * Ruth
    Für Noomi ging es nach Hause, zur Heimat, zu Freunden… Aber für Ruth ging es hinweg von ihrer Heimat. Aber für Ruth bedeutete es, dort dann Jehova zu dienen und sich den Maßstäben des Volkes zuunterstellen. Beispiel der Gesetze, die sie sich unterwarf: Nachlese, Rückkauf.
    Aber Ruth hatte durch ihren Mann und ihre Schwiegereltern genug von Jehova gehört, um ihn lieben zu lernen. Ruth schaffte es, Jehova zu ihrem Gott zu machen. Halten wir uns eng an die Bibel, um Jehova stets nahe zu sein!

    Persönliche Anmerkung: auch wenn unter dem Volk Gottes damals vielleicht nicht alles so war, wie es perfekt gewesen wäre – wäre es für Ruth unangebracht gewesen, die Gesetze zu brechen. Warum verlassen heute so viele Gottes Volk, nur weil sie an unperfekten Menschen reiben?

    * Hiskia
    Obwohl sein Vater Ahas ein Förderer des Götzendienstes war, konnte Hiskia seinen Weg mit Jehova finden. Er suchte den wahren Gott und lernte seine Gebote kennen.
    Wir müssen uns fest an Jehova halten, wie an einen Bergführer halten, um dem Druck standzuhalten.
    Wir müssen ein enges persönliches Verhältnis zu Jehova aufbauen.

    Persönliche Anmerkung: Auch wenn die Eltern und Geschwister ein schlechtes Beispiel geben, können Kinder den richtigen Lebensweg einschlagen. Dann hoffe ich mal, dass Johanna und Salome den richtigen Weg folgen und nicht ihrem Umfeld folgen.

    * Maria
    Wie reagieren wir, wenn Jehova etwas von uns verlangt, wo wir denken, dass wir dem nicht gewachsen wären? Maria sagte „Siehe deine Sklavin – es geschehe wie du sagst“.
    Wie reagieren wir, wenn uns die Aufgabe Angst macht und wir uns überfordert fühlen? Vertrauen wir darauf, dass Jehova uns anleitet?
    Maria war mit Gottes Volk sehr vertraut – dies erkennen wi, wenn wir uns ihre Rede anschauen – sie zitierte um die 20 mal aus den hebr. Schriften. Wie sieht es bei uns aus? Sind wir Jehova gern nahe? Sind wir mit seinem Wort gut vertraut?
    Maria musste den Tod ihres Mannes verkraften. Obwohl Witwe hat sie sich um ihre Kinder gekümmert. Dann kam ein weiter Schlag: ihr Sohn wurde getötet – das schlimmste was man als Eltern durchmachen kann (der frühe Tod eines Kindes).
    Egal wie einschneidend Ereignisse in unserem Leben sein mögen, lassen wir uns von Jehova leiten!

  7. Wie sich Jehova uns naht

    Wenn wir uns Jehova nahen, kommt uns Jehova entgegen!
    Sollten wir uns unwürdig fühlen, Gott zu nahen? Jehova ist jedem nicht fremd, wenn wir ihn suchen. Gott läßt sich von Menschen finden, wenn wir seiner Anleitung folgen und unterwerfen.
    Jehova zeigt uns Menschen seine Liebe – dies sehen wir dass er die Erde schuf, das Leben auf der Erde schuf und dass er uns Menschen die Möglichkeit gab, ihn kennenzulernen und das wir zu ihm beten können. Er schuf die Möglichkeit eines Loskaufsopfers, damit wir in ein gutes Verhältnis zu ihm kommen können. Diese Möglichkeit hatte er schon direkt nach dem Sündenfall ins Auge gefasst – so dass Jehova schon David und anderen vergeben konnte, ohne das „Recht zu beugen“.
    Habe ich mich Jehova genaht?
    Wie kann ich Jehova mehr lieben, als Personen die ich persönlich kenne? Dazu muss ich mich mit Jehova und seinen Eigenschaften beschäftigen. Ich muss persönliche Erfahrungen mit Jehova machen!
    Wie intensiv studiere ich die Bibel, um Jehova näher zu kommen, um seine Maßstäbe kennenzulernen, um seine Handlungen zu verstehen, seine Eigenschaften kennenzulernen?
    Der Redner ging darauf ein, warum Menschen die Bibel niederschrieben, weil Engel viele Aspekte im Hinblick mit Menschen nicht wirklich verstehen konnten. Wie Bibelschreiber Empfindungen, Emotionen usw. zeigten. Dies hilft uns, Jehova und seine Handlungen besser zu verstehen.
    Wenn wir mehr von Jehova lernen, wächst unser Verlangen, im noch näher zu kommen.

    persönliche Anmerkung: Der Verweis auf die Sünde Davids erinnerte mich an die Pioschule. Damals hatte Bruder Ewald diese Frage mehrfach in den Raum geworfen. Nun die Antwort, des 2.Unterweisers 😉

  8. Gedanken zu dem neuen Buch: „Was uns Jehova durch Jeremia sagen lässt“

    Es ist genau das, was ich mir gewünscht und was ich erwartet hatte. Zudem passt es gut zu unserem Projekt, die Bibel in einem Jahr ganz durchzulesen, so wie sich die Dinge ereignet haben. Dies ist unser zweites Jahr und obwohl wir bereits im vergangenen Jahr viel für uns dabei heraus geholt haben, so fallen uns auch in diesem Jahr noch viele andere Dinge ins Auge. So, wie wir bereits im vergangenen Jahr das neue Buch „Legt gründlich Zeugnis ab für Gottes Königreich“ beim Lesen der Apostelgeschichte mit einbezogen haben, so werden wir in den kommenden Wochen das neue Buch beim Lesen von Jeremia mit einbeziehen!

    Wir danken dem treuen und verständigen Sklaven wirklich von ganzem Herzen, dass er uns immer wieder liebevoll mit so nahrhafter und schmackhafter geistiger Speise versorgt. Wir sind uns dessen bewußt, wieviel Zeit und Mühe diese lieben Brüder darin investieren. Möge Jehova sie dafür reichlich segnen!

    Gleich zu Anfang eine sehr ermunternde Aussage, die besonders mir sehr gut gefallen hat. Wer unsere Kommentare zur Bibellese im vergangenen Jahr verfolgt hat, der weiss, wie oft bei mir die Stimmung umgeschlagen ist von Begeisterung über Jehova und seine Machttaten auf pure Verzweiflung. Hier auf der Seite 10 wird gesagt:

    Jeremia wußte, was es bedeutet, verzweifelt zu sein. Warst du auch schon einmal so am Boden, dass du an dir selbst und an deinen Fähigkeiten gezweifelt hast und am liebsten alles hingeworfen hättest? Dann kann es dir Mut machen zu sehen, wie sich die Dinge für Jeremia immer wieder zum Positiven gewendet haben.

    Einmal forderte Jeremia dazu auf, Jehova mit Lobliedern zu preisen. Doch im nächsten Moment rief er die verzweifelten Worte aus, die wir in Jeremia 20:14-18 finden. Kennst du auch das Gefühl, dass deine Stimmung manchmal ganz plötzlich umschlägt? Eben noch hättest du die ganze Welt umarmen können und im nächsten Moment sieht alles nur noch schwarz aus. Wahrscheinlich werden sich die meisten von uns mit Jeremia identifizieren können, denn er hatte Gefühle, wie sie jeder kennt…

    Wie wir bereits bemerkt haben, ist dieses neue Buch keine Vers-fùr-Vers-Betrachtung, sondern es hilft uns, uns noch mehr zu verbessern – so wie die anderen Bücher der vergangenen Jahre: Lebe mit dem Tag Jehovas vor Augen, „Komm, folge mir nach!“, Bewahrt euch in Gottes Liebe und auch das Apostelbuch. Hier wird mal wieder ganz klar gemacht, worauf es wirklich ankommt: nicht auf Kopfwissen oder Wissen um Fakten, sondern darauf zu erkennen, was Jehova von uns erwartet und wie wir es noch besser in unserem Leben umsetzen können!

    Auf Seite 13 wird dazu gesagt:

    Mit den Bibelbùchern Jeremia und Klagelieder hat Jehova uns einen Wegweiser für unser Leben in die Hand gegeben… Sie berichten von Vorbildern und liefern viele praktische Hinweise, die uns in schwierigen Situationen weiterhelfen. Dabei spielt es keine Rolle, ob wir Singels, Verheiratete, Älteste, Pioniere, Berufstätige, Hausfrauen oder Schüler sind. Jeder von uns findet in diesem beiden Bibelbüchern Tipps, durch die er „vollständig ausgerüstet wird für jedes gute Werk“.

    Dann bekommen wir noch einen Gedanken mit auf den Weg:

    Suche dir in jedem der nächsten Kapitel Punkte heraus, die für dich persönlich wertvoll sind.

    Ich freue mich riesig über dieses wertvolle Geschenk und möchte jeden ermuntern, es zu lesen, sobald er es in die Hand bekommt!

    Es lohnt sich!

  9. Was uns dabei hilft, niemals wütend auf Jehova zu werden:

    1.) Lass nicht zu, dass deine Freundschaft zu Gott darunter leidet, wie sich andere verhalten.

    Ein Mann, der Probleme am Arbeitsplatz hat, kündigt an, sich von seiner Frau zu trennen. Aber wie sinnvoll ist dies? Würde sich dadurch irgendetwas an seinem Problem ändern?

    2.) Denk daran, dass Jehova nie die Ursache für unsere Probleme ist.

    Es ist ganz normal, wenn wir durch Unglücksschläge durcheinander, verletzt und wütend sind.

    Aber wie reagiert ein kleines Kind, wenn es ganz in seiner Nähe zu einem Knall kommt? Es greift zu der Hand seiner Mutter und kuschelt sich schutzsuchend in ihre Arme. Warum? Sie hat die Erfahrung gemacht, dass bisher nur gutes von der Mutter kam. (Jakobus 1:13). Jehova nimmt uns gern in den Arm

    3.) Beurteile Jehova nicht nach eigenen Maßstäben.

    Wenn man einen Brief an einen lieben Menschen schreibt, kann man nicht unendlich viel erzählen, also trifft eine bewußte Auswahl (Hebráer 4:12).

    Wir müssen die Bibel mit aufrichtigen Herzen lesen. Wie ist es mit meiner Motivation und meinem Vertrauen zu Jehova?

    4.) Zeige nicht auf den falschen Schuldigen.

    Der Hauptverursacher ist der Teufel und vieles ist auch auf „Zeit und unvorhergesehenes Geschehen“ zurùckzufúhren. Aber oft ernten wir auch nur, was wir gesät haben!

    Ein Autofahrer fáhrt viel zu schnell in eine scharfe Kurve und verursacht dadurch einen Unfall. Kann er zu Recht den Hersteller beschuldigen, ihn zur Vverletzung einer Sicherheitsvorschrift verleitet zu haben, weil er ein Auto hergestellt hat, mit dem man viel schneller fahren kann, als es die Strassenverháltnisse zulassen?

    Hüte deine kostbare Freundschaft zu Jehova wie einen Schatz!

  10. Antworten auf Fragen über Jehova

    Warum wird ein Gott der Liebe böse Menschen für immer vernichten?

    In welchem Sinn empfindet Gott bedauern?

    Weiß Gott alle Dinge vorraus?

    Wie kann es möglich sein, bis in alle Ewigkeit Neues über den Schöpfer kennenzulernen?

  11. Lass dich von Jehovas korrigieren

    Es ist ein Vorrecht, wie sich wie Ton vom Schöpfer formen zu lassen.
    Der Zucht Jehovas gegenüber steht ein Wohlfühlprogramm von unserem Gegner.
    Jehova will uns nicht schaden oder wehtun, sondern uns für die Ewigkeit schulen.
    Als Beispiel wurden David und Saul gegenübergestellt: Saul entschied sich für das Wohlfühlprogramm.

  12. Werde nie wütend auf Jehova

    „Deine Arme sind viel zu kurz um mit Gott zu boxen.“
    Ursachen:
    Wird unsere Liebe zu Jehova durch die Handlungsweise anderer beeinflusst?
    Unglücksschläge des Lebens – gebe ich Gott die Schuld?
    Kenne ich alle Fakten?
    Habe ich vielleict selber Schuld wegen eigenen Fehler und Unvollommenheit?

    Lass nie zu,dass die Freundschaft zu Jehova drunter leidet, wie andere sich verhalten!
    Denk daran, das Jehova NIE die Ursache für unsere Probleme ist!
    Beurteile Jehova niemals nach deinen eigenen Maßstäben!
    Zeige nicht auf den falschen Schuldigen!

    Gebet, Studieren, Geduld, richtige Herzenseinstellung.

  13. Kommunikation hilft der Familie, Jehova nahe zu bleiben
    * Jehova, unser Vorbild für gute Kommunikation

    Das beste Vorbild der Kommunikation ist Jehova… Er kommunizierte schon mit dem Wort und allen anderen vernunftbegabten Geschöpfen. Er tat es aus Liebe.
    Auch brach er den Kontakt nicht ab, sondern sprach mit auch mit Adam und Eva, Kain…über Engel und Propheten. Das größte Kommunikationswerk ist die Bibel.
    Jehova sprach, hörte zu, ließ den anderen aussprechen, war offen und ehrlich und sprach über seine Gefühle.

    * Männer, sprecht mit euren Frauen!

    Kommunikation = Lebenssaft einer Ehe
    Mitteilungen oder Gespräche?
    offen Probleme ansprechen ohne zu verletzen
    aufmerksam zuhören
    Ist Jehova in unserem Herzen? – Was zeigen unsere Worte und Taten?

    Jehova kann aber auch verstehen, wie Männer sich fühlen, wenn Frauen ständig nörgeln – siehe Sprüche.

    * Frauen, sprecht mit euren Männern!

    wie und wann mit Mann sprechen? wie stiller und milder geist?
    Worte könnten wie Pfeile sein.
    Wer die Früchte des Geistes hervorbringt, hat es leichter, denn wer zum Beispiel Liebe hervorbringt, bläht sich nicht auf: aufblähen…. wird immer grösser und macht den anderen kleiner
    lieber geistige Fortschritte machen – jeder ist für seine geistige Ernährung und weiteren Fortschritt verantwortlich.
    Alltagsstress entfliehen.

  14. Männer und Frauen, die Jehova
    sehr nahe geblieben sind

    * Abraham

    Wie war es Abraham möglich, seinen geliebten Sohn Isaak „so gut wie als Opfer dar zubringen“?

    Hebräer 11:17
    Durch Glauben und Vertrauen, er hatte ein sehr inniges vertrautes Verhältnis zu Jehova. Woher hatte er dies?

    Abraham wußte, dass Jehova nicht nur barmherzig mit Adam und Eva war, sondern ER hatte sogar sofort für eine Rettungsvorkehrung gesorgt.

    Außerdem hatte ER die Menschen beschützt, die ihm lieb und teuer waren. Als z.b. König Abimelech Sara in sein Haus holte, um sie sich zur Frau zu nehmen, half ihm Jehova, sie wieder zu bekommen. Dadurch hatte Abraham bereits Erfahrungen mit Jehova gemacht. Hier hatte Jehova für Abraham ganz persönlich gehandelt.

    Er wußte auch davon, wie Jehova Lot und seine Familie durch Engel aus Sodom und Gomorra raus holen ließ – bevor er die ganze Stadt und ihre Bewohner vernichtete.

    Abraham hatte auch miterlebt, wie Jehova Menschen segnete, die auf ihn hören. So schenkte ER den beiden noch im sehr hohen Alter einen Sohn!

    Durch das, was er über Jehova gehört und was er alles mit ihm erlebt hatte, hat sich ein echter Glaube entwickelt. Nur so kann sich überhaupt echter Glaube entwickeln. Wie steht es mit unserem Glauben?

    Abraham blieb wie ein Bergsteiger die ganze Zeit mit seinem Bergfúhrer Jehova wie mit einem Seil verbunden.

    Die Bitte Jehovas, Isaak zu opfern, verwirrte Abraham
    Hebräer 11:19
    Seine Verheissungen werden immer wahr

    Werden auch wir auf Jehova vertrauen – auch wenn es mal ganz dicke kommt in unserem Leben? Wir haben dieses Vertrauen in den letzten Jahren als Ehepaar und als Familie bewiesen – was oftmals nicht einfach war. Aber letztendlich hat Jehova unser Vertrauen nie enttäuscht!

    Abrahams Glaube wurde von Jehova wirklich belohnt.

    Vielleicht hat er Zeit seines Lebens nie richtig begriffen, warum Jehova dies von ihm verlangte. Es war Glauben erforderlich, ein tiefes Vertrauen – und das hatte Abraham.

    Er wird nie bedauern müssen, was er aus Glaube, aus tiefem Verhältnis zu Jehova, auf sich genommen hat,
    Möchten wir es Abraham gleich tun, Jehova treu bleiben, egal was da kommt?

    * Ruth
    Reise aus ihrer vertrauten Heimat – warum?

    Ruth1:16
    Echte Liebe zur Schwiegermutter und enges Verhältnis zu Jehova

    Neue Gesetze: 1.)Nachlese

    Ruth 2:18
    Durch ihren Fleiß und ihre Demut wurde sie für Jehova wertvoll – dadurch kam sie IHM nahe

    Werden wir nach besten Kräften mit der irdischen Organisation Jehovas zusammen arbeiten – und so Jehova näher kommen?

    2.) Gesetz über den Rücklauf
    Ihr Ehepartner war durch dieses Gesetz vorgegeben, ein älterer Mann. Sie war demütig und selbstlos – und das segnete Jehova

    Ruth 3:10
    Gesegnet als eine Vorfahrin Davids

    Sie tat demütig alles, was Jehova wünschte und so blieb sie mit Jehova eng verbunden, wie der Bergsteiger mit seinem Führer über ein Seil.

    Und wir?

    Werden wir Jehova zeigen, dass auch wir selbstlos und demütig sind – indem wir tun, was Jehovas Organisation heute vorsieht?

  15. Samstag „SEIN trauter Umgang ist mit den Rechtschaffenen“
    Vortragsreihe: Wir möchten allen sagen: „Werdet versöhnt mit Gott“
    * Von Gott entfremdet und ohne Hoffnung

    Was wenn ein schlechtes Bild von unserem himmlischen Vater gezeichnet wird?
    Falsche Lehren und Evolutionstherie haben die Menschen von Gott entfremdet.
    Unglaube ist etwas Erlerntes.
    Wie kann man mit Hilfe der neuen Broschüren die Menschen zum Nachdenken über den Schöpfer anregen?
    Was bringt es den Menschen, wenn sie mit Gott versöhnt werden? Wir müssen glauben dass er existiert und lebt und das er denen, die an ihn glauben, ein Belohner werden kann.

    * „Da stellte er ihnen die Frage“

    Fragen
    um eine Gesprächsbariere überwinden.
    um herausfinden wie wir dem anderen konkret helfen können.
    um anderen klar zu machen, was für den anderen das Beste ist.

    Wäre es verkehrt, sich Argumente anzuschauen, die für einen Schöpfer sprechen?

    * Sei beim Predigen ein guter Teampartner

    Team – einer führt das Gespräch, der andere kann Hilfe leisten, aber nicht das Gespräch entreißen. „wenn du nicht weiter weisst, dann schaust du mich an…“.
    Bei den Gesprächen miteinander, auf positive Dinge des Gebiets und Versammlung reden!
    Als Team wollen wir uns verbessern – also auch deinen Teampartner um Rat fragen, was du besser machen kannst. Die Szene „zusammen im Dienst, aber nicht als Team“ wird wohl den meisten im Gedächnis bleiben.

    persönliche Anmerkung: mit dem anschauen des Partners anstatt des Wohnungsinhabers um den Gesprächsfaden zu tauschen – nix neues! Aber als Team finde ich gut! Denk da immer noch an einen Kreisi, der verlangte doch tatsächlich, dass ich meine Bibel in meine Tasche verstecke bevor er klingelt, damit ich auch ja nichts sagen oder vorlesen würde. Da fand ich Klaus Ewalds Spruch viel Besser: „schwer schellt – der bellt“

    * Gewinne andere durch gutes Benehmen

    Gutes Benehmen – muss gang und gäbe sein – nicht die Ausnahme. Wir schmücken damit die Lehre Gottes.

    persönliche Anmerkungen: war wohl früher auch niemals eine Frage. Heute ist wohl der Schein bei vielen wichtiger :,-(

    * Verlier nicht deinen Eifer

    Was, wenn wir im Eifer nachgelassen haben sollten? Nehmen wir uns an Jehova und Jesus ein Beispiel (wie die zitierte Schwester, „die Hummeln“ hatte).
    Was für eine Reaktion lösen die Menschen, die die Wahrheit ablehnen, bei uns persönlich aus?

  16. Für Menschen, die Jehova lieben, gibt es keine Ursache des Strauchelns

    jeder muss mit den eigenen Unvollkommenheit und der der anderen klar kommen – und unweigerlich könnten wir aus dem Gleichgewicht kommen.
    Der Gerechte wird immer wieder aufstehen. Im Gegensatz zu den Bösen, die solche Situationen nutzen um daraus ein Thema zu machen, warum sie sich nun von Jehova trennen. Der Böse wird dadurch böse, indem er die Hilfe durch den Geist Gottes zurückweist und sich dadurch von Jehova entfernt. Dem Gerechten hilft Jehova, wieder aufzustehen.
    Aber wir können natürlich wir versuchen, Strauchelfallen zu meiden:
    – persönliche Schwächen (aber wer ncht aufgibt ist nicht illoyal!)
    – Begierden des Fleisches (energisch vorgehen, um rein zu bleiben)
    – bringt uns Unvollkommenheiten von Ältesten zum straucheln? Wir dürfen uns nicht auf Menschen konzentrieren. „Wanderchristen“ auf der ständigen Suche nach der richtigen Versammlung, aber egal wo sie ankommen, sind schon unvollkommene Mitchristen da.
    – Verfolgung in erweitertem Sinne
    sinnt nicht tief genug um geistigen Dingen nach
    – Unvollkommenheiten von anderen in der Versammlung (Gewissensfragen und Geschmäcker , nicht aus Gewissensfragen eine Streitfrage machen)

    Es gibt nur eine einzige Person, die uns von Jehova trennen kann…und das sind wir selbst.

    persönliche Anmerkung: es nützt also herzlich wenig, in Ost zu wohnen, und in West, Süd,Nord „einen guten Ruf zu haben“ wenn man dann in Mitte gehen muss, um „seine Ruhe zu haben“ – man gehört dort in die Versammlung, wo man auch wohnt.
    Wenn aus Gewissensfragen Themen gemacht werden, kommt es schnell dazu, dass wir die Bibel erweitern und eigene Maßstäbe aufstellen. Dies ist aber sehr gefährlich, da der Allmächtige uns danach richten wird, wie wir andere richten. Und er wird sich sicher nicht nach 1.Pape 2:3 ausrichten – auch wenn wir uns das wünschen würden ;-( Besser, wir nehmen SEINEN Maßstab 🙂

  17. Hingabe und Taufe

    Die Freundschaft zu Jehova lebt von Empfindungen und nicht von Terminen! Empfindungen kosten Zeit und Muße…

    Die Bibel enthält NICHT nur das Betriebssystem unseres Glaubens! Die Bibel ist in Wort gegossener heiliger Geist – wenn wir uns mit der Bibel beschäftigen müssen wir uns die Zeit und Geduld nehmen, den geist herauslösen, damit uns das Gelesene irgendetwas bringen kann.

    Der Weg ins Paradies ist keine rolltreppe – sondern ein steinger Weg.

  18. Höre Jehovas Stimme, wo du auch bist

    Wann haben wir trauten Umgang mit Jehova? Wenn wir richtig hinhören wenn Jehova spricht. aber es gibt viele Störgeräusche/Störsender. Jehovas Stimme ist an jedem ort und überall hörbar – es ist wichtig das wir auf Empfang bleiben!
    Jer.17:9 – unser Herz kann Quelle von Störgeräuschen sein. Das Herz ist verräterischER (höchste Steigerung von verräterisch)

    Fallen:
    wir sind schlau genug, intelligent genug um uns was sagen zu lassen
    wir haben uns gut in der Gewalt
    wir verlassen uns auf unser eigenes Urteil

    Stolz
    Habgier
    Menschenfurcht

    Reicht es, zur Gemeinde zu gehen? Man kann trotz Anwesenheit verhungern, wenn man nicht richtig hinhört….
    Habe ich ein persönliches Studium?
    anderes beispiel: Im prd. rede ich mit meinem Partner – worüber? Über andere? Über Gesundheit? Über die Bibel?
    wieviel Kontakt mit Menschen, die nicht Jehova lieben?
    Demo:“mach doch was aus dir/ entdecke die frau in dir/ meine verwandschaft“

    Halbohrigkeit ist tödlich

    Psalm 119:133 – gut!

    persönliche Anmerkung: leider sind viele, die vorgeben Christen zu sein, nicht ein deut Besser. Die Sprüche, die bei der Demo verwand wurden, kenne ich unter anderem von H.J.Orban und diese Sprüche sind in „seiner Familie“ wohl gang und gäbe, denn wenn Josephine von dort kommt, erzählt sie oft, dass sie doch mehr aus sich machen soll, usw. usf. Aber wer geistig verhungert ist, bekommt wahrscheinlich gar nicht mehr mit, dass er nichts mehr mit dem Allmächtigen gemeinsam hat.

  19. Vortragsreihe: Nichts zwischen uns und Jehova kommen lassen
    * Satans versteckte Angriffe

    jeder darf für sich selbst entscheiden, ob er Gott dient oder nicht dienen will. Satans Angriffe waren weder bei Adam noch bei Jesus direkt „Werde untreu! Werde untreu!“ sondern versteckte Angriffe.

    Das Beispiel von Petrus zeigt: reifer Christ, Stütze der Versammlung sagt „sei gütig mit dir selbst!“ – auch von dieser Quelle kann also ein Angriff kommen
    Satan kann uns nicht zwingen, Jehova untreu zu sein – diese Entscheidung liegt immer bei uns.

    * Stolz

    = auf eigenes Recht pochen.
    Wir dürfen uns Entschuldigen.
    Kann ich andere loben und ihre Vorteile sehen? Oder hege ich leicht Groll und bin schnell neidisch?

    * Geld

    Geld kann ein Schutz sein, und es ist nötig. Wir müssen dem Geld den richtigen Stellenwert zumessen. Geldliebe würde uns von Jehova trennen.
    Fischadler + großer Fisch …
    Habgier oder Zukunftsangst kann uns ablenken.

    * Gesundheitsfragen

    Ist Gesundheit die Hauptsache im Leben? Können auch Kranke glücklich sein?
    GesundheitsTICK?
    Zweck der Zusammenkunft ist uns zu erfrischen und im Glauben zu erbauen, und nicht sich über Gesundheit zu unterhalten.
    Wem schenke ich mehr aufmerksamkit, Gesunheit, Fitness, Aussehen oder Bibellesen?

    persönliche Anmerkung: das war das Schöne, im gemeinsamen Prdienst. Nach einem „normalen Gespräch“ konnte man schnell einschätzen, ob der andere „geistig gesinnt“ ist. Wer nichts aus der Literatur, nichts aus der Bibel zu erzählen hat, sondern nur über Krankheit, über andere Personen, seine Arbeit oder über sein Hobby zu erzählen hat, ist imho kein guter Umgang für Personen, die Gott wirklich lieben.

    * Berufswahl und Arbeit

    1. Welches ziel
    2. Wie Ziel erreichen
    dann 3. nach Rat suchen

    * Entspannung

    Entspannung ist nötig. Aber unangepasste unausgeglichene Entspannung kann sich schädlich auswirken.
    Brauchen wir Entspannung von der Entspannung?
    Weckt die Freizeitgestaltung einen schlechten Geist in uns?
    Kaufe ich meine Zeit weise aus?
    Gehört zu der Enspannung Dinge, die Gott hasst?
    Kann ich mich oder andere leicht verletzen?
    Welche Wirkung hat die Freizeitgestaltung auf mich oder andere?

    Aber nicht auf ALLE Freizeitgestaltung verzichten! Bringt ein Familienausflug in die Natur uns nicht Jehova näher?

    persönliche Anmerkung: Freizeitgestaltung – ein heisses Thema, „geht ja schließlich keinen etwas an?“? Wer den Schöpfer wirklich nahe bleiben möchte ist wohl dazu gezwungen, den SChöpfer in der Natur näher zu kommen.

    * Familienbande

    Was wenn jemand in der Familie nicht mehr Jehova dienen möchte?
    Selbstvorwürfe vermeiden
    Fehler nicht bei anderen (dritten) suchen
    geistig stark bleiben

    persönliche Anmerkung: leider wird in den Vorträgen immer davon ausgegangen, dass jemand, der nicht mehr Gott dienen möchte, auch die Organisation /Kirche verlässt. Dass es aber auch oft vorkommt, dass diese nur zu heimtückischen und Bösen Menschen werden, die sich weiterhin in der Gemeinde breit machen und dort den Ruf der Treuen kaputt machen, geht leider unter. Es bleibt aber bei den wichtigen Ratschlägen: selber geistig stark bleiben – und nichts zwischen meinem Verhältnis zu Jehova kommen lassen!

    * Moderne Technik

    Wir müssen dem Gebrauch Grenzen setzen.
    Kann ich mir das Gerät finaiziell und zeitlich leisten?
    Epheser 5:15-17
    wtlb auf handy – ist keine Vorbereitung, selbst wenn derjenige sich meldet und daraus Antworten geben kann.

    Kehrseite der Dinge betrachten. Alle Dinge werden benötigt, aber wenn wir das gesunde Maß verlieren, die Ausgeglichenheit verlieren, werden sie uns von Jehova wegziehen!

  20. Hörspiel: Gib dich nicht auf, wenn Jehova dich korrigiert

    da jeder Fehler macht, sind wir alle korrekturbedürftig. Jeden, den Jehova liebt, wird von ihm geformt und korrigiert. Aber lassen wir uns korrigieren? Wir haben es selbst in der Hand Fehler einzusehen und uns korrigieren zu lassen. Wer sich nicht korrigieren läßt, der schadet sich selbst und bringt sich um sein gutes Verhältnis mit Jehova.
    Hörbeispiel Jona
    – gab Fehler zu, Auftrag zu entfliehen
    – liess sich ins Meer werfen, gab also eigene Intressen auf, um Menschenleben der Schiffsbesatzung zu retten
    – Vertrauen in Jehovas Geduld und Plan
    – mutig Auftrag ausgeführt, nachdem von Jehova gezogen, obwohl die Stadt enen brutal Ruf hatte.
    – Barmherzigkeit ein Hauptmerkmal des Schöpfers.
    – das die Pflanze so schnell wuchs, war für ihn ein Zeichen das Jehova auf seiner Seite war
    – die falsche Entscheidung Jonas, das Schiff zu nehmen, brachte trotzdem gute Frucht, denn die Schiffsbesatzung hörte von Jehova und opferte ihm.
    – Für Jehova ist jeder Mensch wichtig. Für Jona war es wichtiger, dass sein Wort eintraf – verletzter Stolz.
    – wir müssen Jehovas Barmherzigkeit nachahmen, auch im zwischenmenschlichen Bereich

  21. „Freundschaften suchen…“

    Jeremia-Buch S. 56 Abs 4:

    Du hast mehr oder weniger engen Kontakt mit Nachbarn, Kollegen oder Mitschülern. Aber würdest du noch einen Schritt weiter gehen und dich mit ihnen anfreunden, obwohl man deutlich merkt, dass sie sich von Gott nichts vorschreiben lassen wollen?

    Sein Beispiel sollte uns zum Nachdenken bringen, ob unsere Freunde uns darin bestärken, Jehova treu zu bleiben. Kontakte mit Andersgläubigen auf der Arbeit, in der Schule oder in der Nachbarschaft lassen sich nicht ganz vermeiden. Doch uns ist klar, dass unsere Freundschaft mit Gott darunter leiden kann, wenn wir Freundschaft mit ihnen suchen.

    Wie könnte diese Aussage auf uns zutreffen?

    Wenn ich in den Pausen in der Schule die Kummerkastentante für meine Mitschüler spiele und dafür bekannt bin, dass man mich auch jederzeit zu Hause anrufen kann, um sich wegen Problemen mit dem Freund oder der Freundin auszuheulen – wie trifft die obige Aussage dann auf mich zu?

    Wenn ich meine Freunde danach aussuche, dass sie Zeugen Jehovas sind und das das einzige Kriterium ist – bin ich dann immer auf der richtigen Seite? Könnte man auch innerhalb der Versammlung schlechten Umgang haben? Woran kann ich das erkennen?

    Welchen Einfluß haben meine Freunde auf mich? Mache ich durch den Umgang mit ihnen geistige Fortschritte?

    Was ist zu guter Nachbarschaft zu sagen? Wo hört sie auf? Wenn ich im Sommer oft abends mit ihnen vor dem Haus sitze und grille – in welche Rubrik fällt das dann?

  22. Seite 59 Abs 7

    Versetz dich einmal in Jeremias Lage. Jahrelang war er von Zweiflern und Gegnern umgeben. Wie leicht hätte es ihm passieren können, Menschen als Freunde zu akzeptieren, die wenig Achtung vor Gott und seinem Wort hatten. Schließlich lebte er mitten unter ihnen.

    Und wie ist es mit dir? Wahrscheinlich unterscheidet sich dein Umfeld nicht wesentlich von dem Jeremias: auf der einen Seite krasse Gegner, aber dann auch Leute, die an sich ganz nett sind. Kommen sie als Freunde für dich infrage? Kann es dir guttun, dich mit Leuten anzufreunden, die auf Gottes Voraussagen nichts geben?

    Angenommen, Jeremia würde heute leben. Würde er dann wohl intensiven Kontakt mit Personen suchen, die sich nichts aus Gottes Wort machen und die ihr ganzes Vertrauen auf Menschen setzen?

    Erkennen wir die Gefahr dabei?

    Haben wir selbst uns auch schon dabei ertappt, die Gesellschaft von Mitschülern, Arbeitskollegen oder Nachbarn zu suchen – weil sich diese angenehm von den verdorbenen Menschen um uns herum abheben?

    „Die ist ja gar nicht so schlimm. Sie ist ja fast wie ein Anbeter Jehovas. Vielleicht kann ich sie ja durch unsere Freundschaft in die Wahrheit bringen“?

  23. Gute Kommunikation hilft der Familie Jehova nahe zu bleiben:

    Kommunikation bedeutet:

    sich offen und ehrlich in angemessener Weise über Gedanken und Gefühle zu äußern.

    Kommunikation ist mehr, als miteinander zu reden, belanglos miteinander zu sprechen.

    Definition:

    „Das Mitteilen von Gefühlen, Vorstellungen und Zielen.“

    Das schließt anregende erbauende lobenswerte Gedanken ein. Jede Beziehung lebt von einem bedeutsamen Gedankenaustausch. Dazu gehört Reden, aber auch Zuhören – mit dem Herzen.

    Vertraute Gespräche weichen kurzen informativen Mitteilungen. Statt einem offenen Gedankenaustausch streitet man miteinander.

    Dies ist nicht nur schädlich für die Ehe – sondern kann auch ein wahres Hemmnis für ein harmonisches Familienleben sein.

    Wenn wir Jehova lieben und ihm nahe bleiben wollen, trägt jeder einzelne in der Familie seinen Teil der Verantwortung daran, dass es in der Familie eine gute Kommunikation gibt.

    Dies trifft auch auf Kinder und Jugendliche zu. Wenn die Eltern immer wieder ernsthaft bemüht sind, sich mit ihren jugendlichen Kindern zu unterhalten, diese aber jedes Gespräch abblocken, weil sie vielleicht der Ansicht sind, es gehe ihre Eltern nichts mehr an, was sie wirklich denken und fühlen – wie denkt Jehova dann über sie?

    Könnte ich mich als Jugendlicher meinen Eltern gegenüber so benehmen – und Jehova trotzdem nahe bleiben?

    Hier greift der Vergleich mit dem Reißverschluß:

    beide Seiten ergänzen sich. Wenn sich aber ein Teil sperrt, geht der Reißverschluß nicht zu und erfüllt so seine Bestimmung nicht – so sehr der andere sich auch bemüht.

    Wie denkt wohl Jehova über mich, wenn ich mich sperre und damit eine gute Kommunikation blockiere?

  24. Bleib Jehova nahe wie Jeremia

    1. versteckte Gefahren
    – nicht zuviel an uns denken, sondern an andere, Was kann ich für andere tun?
    – unsere Gottesfurcht muss viel grösser sein als unsere Menschenfurcht
    – Jeremia genoss es, Jehovas Wort zu hören
    – wir können klarer sehen, wenn wir Gottes Wort studieren und uns damit identifizieren und leiten lassen

    2. Situationen, mit denen wir nicht so leicht zurechtkommen
    – wir leben in schwierigen Zeiten – Jeremia sollte ohne Familie bleiben; wir heute sollten unsere Zeit auch weise nutzen um Jehova zu dienen. Wr sollten nicht heiraten um des heiraten willens!
    – da es nicht leicht ist, ohne Familie zu sein, unterstützen wir solche Diener?
    – auch nicht leicht sich von Jehova formen zu lassen

    3. Angriffe die uns in grosse Angst versetzen
    – um so näher die Zerstörung Jerusalems kam, um so grösser wurden die Angriffe auf Jeremia, denn er sollte aus der Sicht der Leute aufhören zu prophezeien
    – immer in Furcht und Angst, aber Jehova beschützte ihn
    egal was passiert – es gibt nichts, was Jehova nicht ungeschehen machen kann!

  25. Vortragsreihe:
    Jehovas anziehende, faszinierende Persönlichkeit

    · Zugänglich

    – obwohl Jehova der grösster Machthaber, können wir zu ihm beten egal wie wie wann und wie oft oder welchen Inhalt unsere Gebete haben mögen
    – haben wir immer Zeit und Ohr?

    · Mitfühlend

    – Jehova sieht unsere Gefühle und schreibt unsere Tränen in sein Buch
    – Jehova verlässt seine Diener nie, auch wenn Familienangehörige uns verlassen mögen
    – lerne die Gefühle anderer in deinem Herzen zu spüren, Geduldig und verständnisvoll zu hören und dabei nach dem Warum suchen und Fehler zudecken

    · Anerkennend

    – Jehova erinnert sich an alles, alle Lebenszüge, unsere Erfahrungen und Gefühle …auch über den Tod hinaus
    – loben wir andere und können wir die Gefühle anderer nachvollziehen? erkennen wir den Wert?
    – In der Welt kennt man den Preis von allen Dingen, aber nicht den Wert. Wie steht es bei uns?

    persönliche Anmerkung: bei der Demonstration wird eine Mutter gelobt, das die Kinder Literatur haben und sich beteiligen. Ich kann mich an viele Gespräche erinnern, wo ich aufgefordert wurde, meinen Kindern nicht unsere Literatur zu geben, obwohl diese sehr gut mit dieser umgegangen sind. Scheinbar waren die Ratgeber damals nicht auf dem richtigen Wege.

    · Großzügig

    – warmherzige Bereitschaft zum Geben. Motiv: aus ganzem Herzen
    – Jehova sättigt alle unsere berechtigten Bedürfnisse.

    · Unparteiisch

    – Grundhaltung und Handeln
    – nicht die äussere Erscheinung und die Lebensumstände sondern die Wesensart, den inneren Menschen

    · Zum Vergeben bereit

    – wenn die Vorraussetzungen für Vergebung erfüllt sind, sind wir verpflichtet, zu vergeben.
    Nur wer selbst vergibt, wird vergeben werden und nur so kann man in einem guten Verhältnis zu Jehova bleiben.
    Das heisst aber nicht das wir uns verletzen, beleidigen und ausnutzen lassen.
    Vergeben und nicht mehr gedenken an die Fehler! Also nicht wieder aufwärmen !

    · Vernünftig

    = nachsichtig, saft und die Grenzen der andere anerkennend. Jehova kommt unsern Wünschen entgegen.

    · Loyal

    Loyalität – gibt es das noch? ja bei Jehova!
    – seine Grundsätze bleiben immer Gesetz
    – Wer seinem Ehepartner gegenüber nicht loyal ist, ist damit auf keinen Fall Jehova gegenüber loyal.

  26. Öffentlicher Vortrag:
    Wie kommt man Gott näher?

    Es gibt viele Punkte, wo falsche Auslegung von Bibelstellen und falsche Ansichten uns von Jehova trennen mögen.

    persönliche Anmerkung: deshalb ist es immer nötig, zu schauen, was Gottes Wort sagt, und mit dem Allmächtigen in Eintracht zu leben.

  27. Drama:
    „Wandle durch Glauben, nicht durch Schauen“

    Gehorsam ohne wenn und aber

    persönliche Anmerkung: Wem gegenüber Gehorsam? Wie im Drama gut gezeigt, ist es nicht eine Auslegungssache, was Jesus gesagt hatte. Jede Vermutung oder Idee, die in die Worte Jesus gelegt wurden, hatten nicht unbedingt etwas mit der Realität zu tun. Deshalb war es im 1.Jahrhundert wichtig, die Worte Jesu zu betrachten und DIESEN zu folgen – ohne wenn und aber! Und heute? Folgen wir den Ideen von Menschen, oder den Worten des Allmächtigen? Nur den Worten der Bibel sollten wir ohne wenn und aber folgen!

  28. Bleibe „am geheimen Ort des Höchsten“

    Die neue Erklärung über die Generation wurde wiederholt.
    Wir erwarten noch immer auf den Ruf „Frieden und Sicherheit“ – dieser Ruf ist nach der Aussage des Vortragsredners noch nicht erfolgt.

  29. Danke an einen unbekannten Kongressbesucher, der in Leipzig aufgenommen hat und die mp3 bei kilu.de hochgeladen hat.
    Dort hieß es : Was wenn Ereignisse nicht so eintreten, WIE wir uns das vorgestellt haben oder nicht dann eintreten, WANN wir es erwartet haben? Was, wenn wir Jehova nicht aus Liebe dienen, sondern wegen des Lohnes?

    persönliche Anmerkung:Der Vortragsredner sprach mir aus dem Herzen: Was, wenn wir Dinge erwarten, die sich heute nicht erfüllen würden? Was, wenn das Ende der Welt nicht kommen würde, oder wenn es keine Überlebenden geben würde? Würden wir dann heute unseren Glauben aufgeben? Dienen wir vielleicht nur wegen dem „ewigen Leben“?? Ein gutes Beispiel ist Abraham – er wusste, dass zu seiner Lebenszeit keine Verheißung in Erfüllung treten würde – und hat trotzdem Jehova zu 100% gedient! Was für ein Vorbild! Jehova ist es Wert, ihm auch dann heute zu dienen, ja unser gesamtes Leben lang, wenn das WIE und WANN heute nicht eintreffen würde!

  30. „Ich bin doch kein Kind mehr – ich weiss selber, was für mich gut ist“

    Gedanken aus dem Jeremia-Buch S. 136 Abs 16-17

    Jeremia brauchte Mut, um Gottes Botschaften zu verkünden. Mut brauchen auch die Ältesten (aber auch die Eltern), besonders wenn sie jemand zu seinem eigenen Schutz ansprechen müssen.

    Doch manchmal wünscht ein gefährdetes Schaf (oder eins unserer Kinder) gar keine Hilfe.

    Kann ein gewissenhafter Hirte (oder Eltern, die ihr Kind lieben) aber tatenlos mit ansehen, wie derjenige in sein Unglück rennt?

    Natürlich nicht!

    Er würde die Sache auch nicht einfach auf die leichte Schulter nehmen und sich sagen: „es ist doch alles gut“, wenn das ganz offensichtlich nicht der Fall ist und derjenige Gefahr läuft, seinen Frieden mit Jehova zu verlieren.

    Ein aufmerksamer Hirte (oder liebevolle Eltern) bemerkt, wenn sich ein unachtsames Schaf von der Herde entfernt („noch bevor es sich selber dessen bewußt ist“), und bringt es so schnell wie möglich wieder in Sicherheit. Genauso wird ein Ältester jemanden, der sich in Gefahr begibt, deutlich aber liebevoll ansprechen.

    Wie Jeremia verurteilen treue Älteste das, was Jehova verurteilt. Sie orientieren sich an Jehova, der eindringlich, aber nicht mit schroffen Worten an sein Volk appellierte: „Tut bitte nicht so etwas Abscheuliches, was ich gehasst habe“.

    Schätzt du es, dass die Ältesten so liebevoll um die Herde besorgt sind?

    Wie ist es mit unseren Kindern? Schätzen sie die liebevolle Fürsorge ihrer Eltern – oder ist sie ihnen eher lästig?

    Wie sieht es aus, wenn unsere Eltern unserer Meinung nach zuviel von uns verlangen, indem sie uns immer wieder liebevoll darauf hinweisen, wie wir uns in Jehovas Liebe bewahren können?

    Gleichen wir dann dem Nick aus dem Drama im vergangenen Jahr?

    Laufen wir dann weg, damit sie uns nicht mehr drein reden können und schließen uns eng an andere „Zeugen Jehovas“, die die Wahrheit auch nicht ganz so eng sehen?

    Laufen wir wie Nick naiv in unser eigenes Unglück?

    Was haben wir auf diesem Kongress in dem Programmpunkt „Lass dich von Jehova korrigieren und formen“ gelernt?

    Gleichen wir vielleicht Rehabeam, der den Rat der geistig reifen Männer ablehnte und sich lieber von seinesgleichen die Ohren kitzeln ließ? Warum? Weil es ihm angenehmer war!

    Aber was waren die Folgen?

    Was haben wir im letzten Jahr aus dem Drama gelernt?

    Erinnern wir uns noch, wie Nick die liebevolle Fürsorge seiner Eltern auf den Keks ging? Immerhin war er ja schon fast erwachsen und wußte schon selbst, was für ihn gut war. Und außerdem muss man ja auch seine Fehler selber machen dürfen – oder?

    Haben die Eltern Nick gar mit ihrer Fürsorge aus dem Haus getrieben? Denn wenn sie ihm nicht so auf den Keks gegangen wären, hätte er sich nicht so genervt gefühlt und wäre geblieben. Was sagt das aus dem Jeremia-Buch kopierte (s.o.) darüber aus?

    Die Eltern von Nick waren über die Entscheidung ihres Sohnes geschockt. Warum?

    Nicht, weil sie ihm nicht mehr Freiheit gegönnt hätten oder weil er im Verlauf der Zeit zu seinem Kumpel zog, der ihn wenigstens verstand.

    Sie waren geschockt, weil er sich von Jehova und der wahren Anbetung abwandte – und es nicht einmal bemerkte. Er war der Ansicht, er wäre auch weiter in Gottes Liebe. Aber hatte er damit Recht?

    Was haben wir in diesem Punkt aus dem Drama und auf diesem Kongress gelernt?

    Wie berührt mein Verhalten als Jugendlicher in dieser Hinsicht nicht nur unsere Eltern – sondern auch unser Verhältnis zu Jehova?

    Was ist mit den Eltern, die in so eine Situation geraten? Sind sie selber Schuld? Sollten sie ihre Kinder lieber gewähren lassen, damit sie sich bei ihnen wohlfühlen und nicht gehen? (Siehe auch, wie Jehova über Eli dachte, der seine Söhne nicht wirklich zurecht wies)

    Erinnern wir uns noch an den Schock und den Schmerz bei den Eltern, als Nick weg war? Ist es nicht gut zu wissen, dass wir uns in so einer Situation bei unserem Gott anlehnen und ausheulen können?

    Schaffen wir es als Eltern, in so einer Situation ruhig und besonnen zu bleiben – auch wenn uns gerade unser Herz schmerzhaft aus der Brust gerissen wird? Schaffen wir es, unseren Kindern die Tür für die Rückkehr zu uns und ganz besonders zu Jehova offen zu halten?

    Ich wünsche allen, die sich in so einer Lage befinden, dass es ihnen gelingt, sich auch weiterhin eng an Jehova zu halten und nicht die Hoffnung aufzugeben, dass das Kind den Weg zurück findet.

    Allen Nicks dieser Welt wünsche ich, dass sie ganz bald zur Besinnung kommen!

    Tun wir jeder für uns alles, um Jehova nahe zu bleiben!

    Falls du als Nick der Ansicht bist, dass du doch richtig läufst und dass deine Eltern übertreiben – dann überzeuge dich. Lies täglich in der Bibel, um Jehova und seine Sichtweise kennen zu lernen und handle dann bitte entsprechend!

    Die Erfahrungen unter dem Programmpunkt „Wie Kongresse uns helfen, Jehova nahe zu bleiben“ haben sicherlich uns allen Mut gemacht!

    Bleiben wir alle Jehova nahe!!!

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