Archiv für das Tag 'Weltgeschehen'

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Wir sind …??

Vor einem Jahr – die meisten werden sich erinnern – nach dem Attentat auf die Redaktion von „Charlie Hebdo“ – gingen viele Menschen auf die Straße und auch im Internet hieß es oft „Wir sind Charlie“.
Doch stehen dieselben Leute heute noch immer dazu? Wenn ich mir die neuste Ausgabe – anlässlich des Jahrestag des Anschlags kam vor einigen Tagen heraus.

Auf der Titelseite des Satire-Magazins prangt eine Zeichnung von Gott. Gebückt, mit irre aufgerissenen Augen, rennt er umher – das Symbol der Dreifaltigkeit auf dem Kopf, die Kalaschnikow auf dem Rücken. In weißen Lettern auf schwarzem Grund steht daneben: „Ein Jahr danach: Der Mörder ist noch immer auf der Flucht.“

Ich bleibe bei dem, was ich schon letztes Jahr sagte „Ich bin ein Nachfolger Jesu Christi“ oder „ich bin Christ“ – dazu kann ich jederzeit stehen!

Geschrieben von Thomas am 8. Januar 2016 | Abgelegt unter Religion,Zeitgeschehen | Keine Kommentare

Zeit nutzen

Habe vorgestern ein interessantes Auto in Berlin gesehen – und musste über die Aufschrift schmunzeln. Ja, heute meint man zu leicht, dass einem etwas zustehen würde. Aber diese Leute haben wohl hart gearbeitet und nutzen nun die Früchte ihrer Arbeit. Ich wünsche ihnen viel Freude mit dem Gefährt!

zum Arbeiten zu alt zum Sterben zu jung zum Reisen genau richtig

zum Arbeiten zu alt
zum Sterben zu jung
zum Reisen genau richtig

Im Gegensatz dazu unser himmlischer Vater – er gibt uns aus Liebe viele Dinge, die uns nie und nimmer zustehen würden. – Interessante Geschichte dazu in der Bibel, die Geschichte von den verlorenen Sohn – Lukas 15

11 Und er sprach: Ein Mensch hatte zwei Söhne. 12 Und der jüngste unter ihnen sprach zu dem Vater: Gib mir, Vater, das Teil der Güter, das mir gehört. Und er teilte ihnen das Gut. 13 Und nicht lange darnach sammelte der jüngste Sohn alles zusammen und zog ferne über Land; und daselbst brachte er sein Gut um mit Prassen. (Sprüche 29.3)
14 Da er nun all das Seine verzehrt hatte, ward eine große Teuerung durch dasselbe ganze Land, und er fing an zu darben. 15 Und ging hin und hängte sich an einen Bürger des Landes; der schickte ihn auf seinen Acker, die Säue zu hüten. 16 Und er begehrte seinen Bauch zu füllen mit Trebern, die die Säue aßen; und niemand gab sie ihm. (Sprüche 23.21) 17 Da schlug er in sich und sprach: Wie viel Tagelöhner hat mein Vater, die Brot die Fülle haben, und ich verderbe im Hunger! 18 Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir (Psalm 51.6) (Jeremia 3.12-13) 19 und bin hinfort nicht mehr wert, daß ich dein Sohn heiße; mache mich zu einem deiner Tagelöhner! 20 Und er machte sich auf und kam zu seinem Vater. Da er aber noch ferne von dannen war, sah ihn sein Vater, und es jammerte ihn, lief und fiel ihm um seinen Hals und küßte ihn. 21 Der Sohn aber sprach zu ihm: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir; ich bin hinfort nicht mehr wert, daß ich dein Sohn heiße. 22 Aber der Vater sprach zu seinen Knechten: Bringet das beste Kleid hervor und tut es ihm an, und gebet ihm einen Fingerreif an seine Hand und Schuhe an seine Füße, 23 und bringet ein gemästet Kalb her und schlachtet’s; lasset uns essen und fröhlich sein! 24 denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist gefunden worden. Und sie fingen an fröhlich zu sein. (Epheser 2.5)
25 Aber der älteste Sohn war auf dem Felde. Und als er nahe zum Hause kam, hörte er das Gesänge und den Reigen; 26 und er rief zu sich der Knechte einen und fragte, was das wäre. 27 Der aber sagte ihm: Dein Bruder ist gekommen, und dein Vater hat ein gemästet Kalb geschlachtet, daß er ihn gesund wieder hat. 28 Da ward er zornig und wollte nicht hineingehen. Da ging sein Vater heraus und bat ihn. (Matthäus 20.15) 29 Er aber antwortete und sprach zum Vater: Siehe, so viel Jahre diene ich dir und habe dein Gebot noch nie übertreten; und du hast mir nie einen Bock gegeben, daß ich mit meinen Freunden fröhlich wäre. 30 Nun aber dieser dein Sohn gekommen ist, der sein Gut mit Huren verschlungen hat, hast du ihm ein gemästet Kalb geschlachtet. 31 Er aber sprach zu ihm: Mein Sohn, du bist allezeit bei mir, und alles, was mein ist, das ist dein. 32 Du solltest aber fröhlich und gutes Muts sein; denn dieser dein Bruder war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist wieder gefunden.

Geschrieben von Thomas am 23. September 2014 | Abgelegt unter Zeitgeschehen | Keine Kommentare

Halloween Geschichte

heute abend klingelt es wieder an den meisten Türen in unserer Stadt. aber nicht um die Wohnungsinhaber auf Gottes Königreich oder über die Bibel als Lösung aller Probleme zu informieren – nein es sind meist Kinder, die zu „Halloween“ unterwegs sind.

Hab mal ein wenig durchs www gestreift, und ein paar Informationen zusasmmengetragen:
(gibt sogar extra Webseiten zu Thema Halloween – eine dieser nun als Qulle für folgendes)

Das keltische Neujahrs- und Erntefest Samhain

Die Ursprünge des heutigen Halloween liegen bereits etwa 5000 Jahre zurück. Dieses typisch amerikanische Fest hat seine Wurzeln in Europa: In der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November feierten die Kelten ihr Neujahrsfest Samhain. Der keltische Kalender unterteilte das Jahr in Sommer und Winter; am elften Neumond eines Jahres endete der Sommer und begann der Winter.
Daher kommt vermutlich auch der Name Samhain, übersetzt: „Sommers Ende“. In dieser Nacht feierte man den Abschied vom Sommer, der hellen, fruchtbaren Jahreszeit des Lebens. Am 1. November begann dann der Winter, der zum einen als Jahreszeit der Ruhe und der Familie galt (Feldarbeit und Handel ruhten, daher waren alle Familienmitglieder zusammen), zum anderen sprach man ihm eine Symbolik des Todes zu.

Man glaubte, dass in der Nacht des Wechsels zwischen der „lebendigen“ und der „toten“ Jahreszeit, auch ein Austausch zwischen der Welt der Lebenden und der Welt der Toten besonders leicht möglich war. Ein anderer Aspekt der Feierlichkeiten zu Samhain war der Abschluss der Erntesaison. Es gab große Festmahle und Opferzeremonien, vor allem Getreide wurde geopfert.

Halloween „Export“ nach Amerika

Zwar hat Irland bis heute als letztes Land in Europa kleine Teile seiner eigenständigen Halloweentradition bewahrt, jedoch zeigte auch dort das Brauchtum seit Beginn des 20. Jahrhunderts eine Tendenz zum Verschwinden.

Die Iren, die im 19. Jahrhundert vor der großen Hungersnot in ihrer Heimat nach Amerika flüchteten, nahmen ihr seinerzeit noch lebendiges Brauchtum mit. Die Auswanderer pflegten die Traditionen aus der alten Heimat besonders, weil sie ihnen in dem ungewohnten neuen Umfeld Halt und Sicherheit boten.

Die irischen Samhain- bzw. Halloweenbräuche waren seit jeher ausgeprägter und kreativer als die der anderen keltischen Stämme. Das Verkleiden und das Anfertigen von Laternen aus mit Geisterfratzen versehenem ausgehöhltem Gemüse waren spezifisch irische Traditionen, die wegen ihres hohen Spaßfaktors mit Sicherheit maßgeblich dazu beigetragen haben, dass sich das Feiern von Halloween nach und nach in allen eingewanderten Bevölkerungsgruppen durchsetzte.

Mit der Zeit wurde das alte irische Brauchtum durch Einflüsse von Zeitgeist und von anderen Kulturen modernisiert und kommerzialisiert bis zu seiner heutigen Form.

„Reimport“ nach Europa

Bereits zu Anfang des 19. Jahrhunderts wurde das Interesse an Halloween überall in Europa, auch außerhalb der Britischen Inseln aufs Neue geweckt. Ursache war die gesamteuropäische Romantikbewegung, die mit ihrem Interesse an der Mystik vergangener Zeiten die magie- und naturverbundenen heidnischen Kulturen für sich wiederentdeckte.

Doch mit dem Abebben dieser Welle geriet der Trend schnell wieder in Vergessenheit, lediglich für Esotheriker und selbsternannte Hexen war und blieb Halloween ein besonders heilkräftiger und magischer Tag. Erst etwa 150 Jahre später, in den 1990er Jahren, kam Halloween durch die allgemeine globale Kommerzialisierung mit Hilfe von Hollywoodproduktionen und amerikanischen Fernsehserien, PC- Spielen, Büchern, etc. zurück nach Europa.

Der zum Ende der neunziger Jahre wieder aufgeflammte Fantasy- und Mystery- Trend verhilft Halloween hierzulande zu einer stetig und schnell wachsenden Beliebtheit; ein Ende dieses Booms ist noch lange nicht in Sicht.

Keltischer Totenkult

Der Glaube, dass in der Samhainnacht die Welt der Toten mit der der Lebenden verschwimmt, bewegte die Kelten dazu, sich auf das vermeintliche Zusammentreffen mit den Verstorbenen vorzubereiten.

Heutzutage geht man davon aus, dass sie an und für sich keine besondere Furcht vor dem Tod und den Toten hatten; jedoch stellte der Tod schon etwas Geheimnisvolles dar, von dem einerseits eine gewisse Anziehungskraft ausging, dem man aber anderseits auch mit einer gewissen respektvollen Skepsis gegenübertrat. So freute man sich einerseits über die Gelegenheit, an Samhain mit verstorbenen Freunden und Verwandten in Kontakt zu treten, andererseits fürchtete man böse Geister und Dämonen.

In gewissen Kreisen kursiert heute die Meinung, dass die Kelten glaubten, Tote könnten in dieser Nacht Besitz von den Körpern der Lebenden ergreifen, und dort genau ein Jahr lang, bis zum nächsten Samhain, bleiben. Historisch belegt ist das aber nicht, genauso wenig wie die Existenz eines Totengottes mit Namen Samhain, den die heidnischen Kelten seinerzeit so fürchteten wie später die Christen den Teufel.

eine andere Quelle führt Halloween mit Noah zusammen

Allerheiligen-Halloween ist ursprünglich ein Fest, das schon in ältesten Zeiten zur Erinnerung an die Sintflut
begangen wurde. Die Sintflut war ein so einschneidendes globales Ereignis, daß man sich ihrer auch im
Jahreslauf immer wieder erinnerte. m akkadischen Gilgamesch-Epos, der ältesten uns bekannten
Heldendichtung der Welt, erzählt der babylonische Noah dem König von Uruk, Gilgamesch, in einer
berühmten Passage der elften Tafel die ganze Geschichte der Sintflut. Doch ist uns in diesem gewaltigen
Epos auch noch – nur dem Eingeweihten erkennbar – der genaue Tag des Sintflutbeginns verschlüsselt
überliefert.

aber so genau will es bestimmt heute niemand mehr wissen?
deshalb wird auf wikipedia wohl auch mehrere Hypothesen aufgestellt und zum Teil als „überholt“ dargestellt.
unter anderem heisst es dort:

Das 1927 bis 1942 erschienene Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens schreibt über den November: „Die Kelten, welche das Jahr vom November an rechneten, feierten zu Beginn dieses Monats ein großes Totenfest, für das die Kirche die Feste Allerheiligen und Allerseelen setzte“, und über Allerheiligen: „Auf keltischem Gebiete war das Anzünden großer Feuer üblich. […] Man kann am A.tage erfahren, was für ein Winter werden und wie sich die Zukunft – namentlich in Liebesangelegenheiten – gestalten wird. […] Die an A. (wie die am Christtag und in den Zwölften) Geborenen können Geister sehen.“


Das Hochfest Allerheiligen, von dem Halloween seine Bezeichnung ableitet, gehört in einigen Bundesländern zu den sogenannten stillen Tagen. An stillen Tagen sind öffentliche Unterhaltungsveranstaltungen, die nicht dem ernsten Charakter dieser Tage entsprechen, verboten.[17] Während in den vergangenen Jahren den Veranstaltern von Halloween-Partys in bayerischen Diskotheken Ausnahmegenehmigungen bis um drei Uhr nachts erteilt wurden, gab es 2008 einen Erlass vom bayerischen Innenministerium an die lokalen Ordnungsbehörden, keine Ausnahmegenehmigungen für Tanzveranstaltungen mehr zu erteilen.[18] Manche evangelische Christen bedauern das zeitliche Zusammentreffen mit dem Reformationstag, der am gleichen Tag an die Reformation erinnern soll.[19] Beide Konfessionen versuchen, das gerade bei Jugendlichen große Bedürfnis nach Halloween anzusprechen und dabei die Feiertage im Umfeld einzubeziehen und wiederzubeleben[20].

Insbesondere evangelikale Christen in den Vereinigten Staaten distanzieren sich sehr scharf von Halloween und vertreten die Meinung, dass mit dem Fest Missbrauch durch satanistische Vereinigungen getrieben werden könne, und lehnen Halloween als „okkult“ ab.

Geschrieben von Thomas am 31. Oktober 2013 | Abgelegt unter Allgemein,Religion | 1 Kommentar

„Aber ich hatte nicht den Mut, zur Wahrheit zurückzukehren“

„Was ist Wahrheit?“

Interessant, wie sehr heute die Wahrheit verbogen wird. Denke da an eine „Gutachterin“ die der Meinung war, dass jeder seine eigene Wahrheit hat, und es eine absolute Wahrheit nicht gäbe. Kein Wunder das vor weltlichen Gerichten soviel Unfug herauskommt! Gestern kam über n-tv und Zeitungen eine Meldung:



„Aber ich hatte nicht den Mut, zur Wahrheit zurückzukehren“, sagte die Frau, die inzwischen selber Mutter von drei kleinen Kindern ist. In den Folgejahren sei der Druck immer größer geworden. Erst als ihre eigene Tochter vor fünf Jahren auf die Welt kam, habe sie sich von der Last befreien wollen.

Laut früherer Anklage soll der Vater das Mädchen von November 1989 bis Mai 1991 dreimal zum Geschlechtsverkehr gezwungen haben. Die Tochter war zur angenommenen Tatzeit neun und zehn Jahre alt. Der Angeklagte hatte die Vorwürfe stets bestritten. „Es war kein faires Verfahren“, kritisierte der 62-Jährige. Er habe sich von Anfang an vorverurteilt gefühlt. Die siebenjährige Haftstrafe hat der Mann voll verbüßt. Sollte sich nun ergeben, dass er zu Unrecht im Gefängnis saß, kann er mit einer Entschädigung rechnen.

dazu sehr interessant, dass man es auch nicht als schlimm ansieht, wenn gelogen wird:

bei 1und1 wird von Herrn Menzel der Strafrechtsanwalt Sascha Böttner befragt:


Da kommt es ständig vor, dass falsche Angaben gemacht werden. Es gibt ja den Spruch: Nirgendwo wird so viel gelogen wie vor Gericht. Zum Beispiel bei Zivilverfahren. Da gibt es die Version des Klägers und die Version des Beklagten. Oft sind das komplett unterschiedliche Realitäten. Da wird gelogen, dass sich die Balken biegen. Ständig und permanent. Das gibt es auch in Strafprozessen. Ich habe schon vier verschiedene Zeugen mit vier verschiedenen Aussagen erlebt. Irgendwer muss ja lügen.

Wie viele Verfahren wegen Falschaussage gibt es in Deutschland?

Das weiß ich nicht genau. Jedoch kommen nach meiner Schätzung vielleicht gerade einmal fünf Prozent der getätigten Falschaussagen zur Anzeige. Wenn überhaupt so viele. Ich würde sogar sagen: Es wird in fast jedem Prozess gelogen.

Mein Vorschlag: Nehmt auch diejenigen in Verantwortung, die aktiv viel Geld bei solchen Verfahren verdienen. Also als erstes die sogenannten Gutachter,… und dann die Richter, die solche Fehlurteile fällen. Sobald auch für Richter und Gutachter Fehlurteile eine Folge hätten, würden diese mit hoher Wahrscheinlichkeit mehr prüfen und doch eher Zweifel anmelden. Aber ganz sicher, weder diejenigen die vor Gericht lügen noch die Richter und Gutachter werden an Gott vorbeikommen – das macht mich wieder ruhig und gelassen, denn so kommt es doch zur Gerechtigkeit.

Geschrieben von Thomas am 30. Oktober 2013 | Abgelegt unter Ungerechtigkeit,Zeitgeschehen | Keine Kommentare

„Die Rente ,,,“ – „Die Ehe als Hort der Freiheit“

Gestern erschien in der Zeitung „Die Welt“ unter dem Thema „Ist die Ehe noch zu retten“ ein sehr interessanter Artikel von Norbert Blüm. Er schreibt, nachdem er aufzeigt, wie sich das Recht geändert hat… unter der Frage „Woher komt die Rettung“:

Die feministische Bewegung wird der verlassenen Ehefrau nicht zu Hilfe eilen. Die Hausfrau und Mutter war nie die Klientel der modernen Frauenbewegung. Die Männer kommen mit dem neuen Scheidungsrecht in der Regel auch gut zurecht. Sie machen sich mit dem höheren Einkommen und der neuen Frau auf und davon und lassen die „alte“ Frau mit den Kindern und dem Trost, sie könne sich jetzt ihr Geld selbst verdienen, „bedröppelt“ zurück. Gewinner der emanzipativen Entkoppelung der Ehepartner sind die älteren Herren, die in einem zweiten juvenilen Frühling ihre alte Ehefrau „entsorgen“ und gegen eine junge, frische tauschen. Mehr alleinstehende Frauen im Alter sind das traurige Ergebnis dieser Art der Befreiung von der Familie.

Gibt es nicht doch eine Kraft, welche die Ehe gegen alle wirtschaftlichen Nutzenerwägungen und Individualisierungsfixierungen am Leben erhält? Wieso ist die Ehe nicht längst vor der Phalanx mächtiger ökonomisierter Interessen und der dazugehörigen Schnäppchenjägermentalität in die Knie gegangen? Ist die Liebe nur eine Sentimentalität und die Ehe nur eine liebliche Nostalgie? Ist in Ehe und Familie doch eine anthropologische Konstante eingebaut, die gegen alle Widerstände auf evolutionäre Entfaltung drängt? Die Idee des lebenslangen ehelichen Zusammenhalts ist keine Gefühlsduselei. Sie ist die Quintessenz eines mühsamen abendländischen Zivilisationsprozesses, in dem der launige Sexus mit dem auf Ewigkeit gerichteten Eros versöhnt wurde.

Selbst brutale Kollektivierungen haben die Idee von Ehe und Familie als Zufluchtsort des Widerstands gegen die Unterordnung der Liebe unter allgemeine, öffentliche Zwecke nie gänzlich auslöschen können. Weder die Französische Revolution noch die Sowjets schafften gewaltsam, was neumodisch sanft im neuen Eherecht versucht wird, nämlich Ehe und Familie zu verflüchtigen. Was selbst Mao nicht zuwege brachte, wird jetzt schleichend, auf „leisen Sohlen“ einer angeblichen Modernität probiert.

Wie schön wäre es,wenn ALLE Menschen sich nicht nur dem Munde nach, sondern wirklich an die Maßstäbe des Schöpfers halten würden. Dann gäbe es viele dieser Probleme nicht! Wie im einleitenden Artikel

„Zu Großmamas Zeiten galt eine Ehe schon als gut, wenn Goßpapa am Freitag seinen Wochenlohn ablieferte …“

Wie sicher und ruhig könnten Kinder aufwachsen, wenn die Ehe als „Heilig“ betrachtet werden würde. Jesus würde heute wahrscheinlich wieder einmal sagen: „Hört auf das Wort Gottes wegen der eigenen Möglichkeiten ungültig zu machen! Gott hasst Ehescheidung, und deshalb hassen meine Nachfolger auch jeglich Form der Ehescheidung!“

Geschrieben von Thomas am 26. November 2012 | Abgelegt unter Fragen zur Bibel,Zeitgeschehen | Keine Kommentare

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