Freiheit eingeschränkt?

Die Berliner Zeitung berichtet heute auf der Titelseite von einem “ganz armen Menschen”

Auf Entzug

Barack Obama muss als Regierungschef auf seinen Blackberry verzichten. Das fällt ihm schwer

Thomas Spang

…. E-Mails dürfe ein Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika “leider nicht” verschicken, klärten seine Berater den künftigen Herrn im Weißen Haus auf. Aus Sorge um die Datensicherheit gehöre es zu den ehernen Regeln, Hackern keine Chancen auf ein Eindringen ins Oval Office zu bieten. Zudem verlange der “Presidential Record Act” die Aufbewahrung jeder Korrespondenz des Präsidenten.

Die Aussicht, peinlich-private Details seiner Mails später in der Öffentlichkeit diskutiert zu finden, bewegte schon den scheidenden Präsidenten George W. Bush dazu, vor Amtsantritt im Jahr 2001 sein E-Mail-Konto mit der Adresse G94B@aol.com zu schließen. “Nicht im Cyberspace zu kommunizieren, ist meine einzige Option”, ließ Bush seine Freunde in einer letzten Botschaft wissen. “Ich bedaure das sehr.”

Jetzt also muss auch Obama seinen geliebten Blackberry aufgeben, jenen mobilen Minicomputer mit eingebautem Handy, der auf dem langen Weg ins Weiße Haus stets an seinem Gürtel klemmte. Einen großen Teil seiner Unterlagen pflegte er dort zu speichern, Mitarbeitervermerke und sogar Zeitungsartikel las er an dem Minibildschirm ab. Zudem hatte es das Gerät dem Kandidaten ermöglicht, selbst aus der Einkreisung durch Politikerkollegen und Berater heraus direkt mit Familie und Freunden zu kommunizieren. “Er wird diese Freiheit vermissen”, …

Sind WIR auch bereit, für “zukünftige Dinge” heute Opfer zu bringen? Ich denke schon, dass es ei opfer für den künftigen Präsidenten von Amerika ist, aber nicht nur für ihn sondern auch seine Familie! Wie sehen das heute die Familienangehörigen? Wird nicht eher dazu gegriffen, seine Familie im Stich zu lassen? Fordert man nicht viel zu offt “seine Freiheit” und nimmt sich dann das, was man als “seine Freiheit” versteht? Ist das Opfer das die Familie hier bringt “zu groß”? Eure Meinug würde mich interessieren. Weitere Gedanken von mir werden folgen.

Thomas 18. November 2008 Ungerechtigkeit,Zeitgeschehen Keine Kommentare Trackback URI

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