Aber das Lamm wird sie besiegen, weil es Jesus ist, der da kämpft.

Diese werden mit dem Lamme Krieg führen, und das Lamm wird sie überwinden; denn er ist Herr der Herren und König der Könige, und die mit ihm sind Berufene und Auserwählte und Treue.
Elberfelder 1871 – Offenbarung 17,14

Sie werden gegen das Lamm kämpfen. Aber das Lamm wird sie besiegen. Denn es ist der Herr über alle Herren und der König über alle Könige, und bei ihm sind seine treuen Anhänger, die es erwählt und berufen hat.«
Gute Nachricht Bibel 2018 – Offenbarung 17:14

Gemeinsam werden sie gegen das Lamm in den Kampf ziehen. Aber das Lamm wird sie besiegen, denn es ist Herr über alle Herren und König über alle Könige; und mit ihm siegen werden alle, die bei ihm sind – die von Gott Berufenen und Auserwählten, die treuen Mitstreiter des Lammes.«
Neue Genfer Übersetzung 2013 – Offb 17,14

Sie sind es, die gegen das Lamm kämpfen werden. Doch das Gotteslamm wird sie besiegen. Denn er ist der Herr aller Herren und der König der Könige, und die, die mit ihm zusammen sind, sind berufen, auserwählt und treu.«
Roland Werner – Das Buch – 2009 – Offb 17:14

17,12–14 Nach dem Vorbild von Dan 7,24 werden die zehn Hörner des Tieres auf zehn Könige gedeutet, die sich für kurze Zeit mit dem kaiserlichen Antichristen zum Endkampf (vgl. 19,11–21) gegen das Lamm und seine treue Gefolgschaft verbinden. Aber Christus, der „Herr der Herren“ und der „König der Könige“ (vgl. Dtn 10,17; 2Makk 13,4; Dan 2,47; 1Tim 6,15) wird sie alle besiegen.

Herder- Bibel

Es erscheint uns nicht sehr sinnvoll, dass jemand so töricht sein könnte, den Herrn anzugreifen. Doch jedes Mal, wenn wir sündigen, führen wir in gewisser Weise Krieg gegen Jesus. Wie viel sinnvoller ist das denn?

The Charles F. Stanley life principles Bible: New King James Version

Dieses Mammutbündnis des vereinigten Europa führt zu einem Höhepunkt der Rebellion des Menschen gegen das Lamm. Dieses Lamm wird hier genannt „Herr der Herren und König der Könige“. Diese Namen spiegeln seine Majestät und Erhabenheit über jede Macht und jede Gewalt auf der Erde wider. Mit einem einzigen Wort wird der Ausgang des Krieges beschrieben, den die Könige und das Tier in ihrer Vermessenheit mit dem Lamm zu führen wagen. Der Ausgang steht ohne jeden Zweifel fest: Das Lamm wird sie zusammen mit all denen überwinden, die bereits bei Ihm im Himmel waren und Ihm aus dem Himmel gefolgt sind. Das wird in Kapitel 19,11–16 beschrieben.
Der Herr Jesus kommt nicht allein, sondern zusammen mit Berufenen, Auserwählten und Treuen. Niemand kann bei dem Lamm sein, es sei denn, er ist berufen (1Kor 1,9; 2Tim 1,9). Und wer der Berufung Gottes gefolgt ist, hat das getan, weil er von Gott auserwählt ist (Röm 8,29.30). Was ihr Leben auf der Erde betrifft, so sind die Berufenen und Auserwählten an ihrer Treue zu erkennen und an ihrem Vertrauen, das sie in Ihn gesetzt haben. Damit haben sie ihre Berufung und Erwählung festgemacht (2Pet 1,10).

Ger de Koning – Eine Erklärung speziell für dich

Der vergebliche Kampf.
»Sie werden streiten wider das Lamm« (V. 14):
In Offb 13,7 wird gesagt, dass der Antichrist gegen die »Heiligen streitet«, das heißt gegen die Menschen, die Christus angehören, gegen die Christen; er wird sie verfolgen und töten können, es ist ihm »gegeben«, so wie es einst Pilatus gegeben war, Jesus zum Tod zu verurteilen (Joh 19,11).
Doch schon in Offb 13,7 schlägt der Antichrist mit seinem Anhang zwar die Christen, meint aber Christus. Und nun will er in Trotz, Rausch und Größenwahn, offen und unmittelbar gegen das »Lamm« vorgehen (vgl. Offb 16,12-16; 19,17-21 und das dort Gesagte).
Der große Zusammenschluss soll nach dem Willen des Antichrists und des Satans letztlich dazu dienen, dass Jesus Christus, und damit Gott selbst, endlich ganz ausgeschaltet wird; der Mensch soll endlich können, was er schon lange wollte:
Gott und seine Herrschaft abschieben und abschaffen.
(7) Der Sieg Jesu.
a) »Das Lamm wird sie überwinden«, wörtlich »besiegen«:
Besiegt hat unser Herr den Feind schon zuvor: Indem er auch als Menschgewordener ganz unter Gott blieb (Mt 4,11), und indem er bis zum letzten Atemzug und Blutstropfen gegen alle Gewalt und Verlockung des Feindes es durchhielt, so unter Gott zu bleiben, – damit hat er den Feind sterbend besiegt (Joh 19,30). Indem Jesus aber nun seine Herrlichkeit offenbart, offenbart er auch seinen ganzen Sieg: »Er wird ihm«, dem Antichristen, »ein Ende machen durch seine Erscheinung, wenn er kommt« (2 Thess 2,8).
b) »Denn er ist der Herr aller Herren und der König aller Könige«:
Das ist er schon von Ewigkeit her gewesen (Joh 1,1). Und das ist er, seitdem er als der Menschgewordene den Feind als den »Fürsten dieser Welt« (Joh 12,31), dem sich der Mensch unterworfen hatte, überwand, und ihm daraufhin der Vater neu »alle Macht im Himmel und auf Erden« übergab (Mt 28,18).
Doch nun treten die ganze Ohnmacht des Feindes und die göttliche Überlegenheit unseres Herrn voll in Erscheinung (Offb 19,11-21). »König aller Könige und Herr aller Herren«, so heißt er (Offb 19,16).
Und das ist er, gerade als der das Lamm Gewordene, als der, der sich geopfert hat.
(8) Jesus gibt den Seinen teil an seinem Sieg.
»Und die mit ihm sind, sind Berufene und Auserwählte und Gläubige«:
Der Herr gibt ihnen teil an seinem Sieg und seinem Triumph (vgl. Offb 19,14 und das dazu Gesagte). Wer jetzt mit ihm leidet, darf dann mit ihm triumphieren. Wer jetzt ihm folgt auf Wegen des Leidens, darf dann ihm folgen auf der Straße seines Triumphes.
Die »Berufenen, Auserwählten und Gläubigen« sind die Menschen, die er jetzt gerufen und auserwählt hat (Mt 4,19; 9,9; Joh 15,16) und die seinen Ruf und seine Wahl mit ihrem Glauben und ihrer Hingabe beantwortet haben (Joh 6,69). Indem Jesus uns ruft, begegnet uns seine von Ewigkeit her getroffene Wahl.
Entscheidend ist, dass auch wir seinen Ruf und seine Wahl im Glauben annehmen, unser Leben ihm anvertrauen, ihn um unsere Reinigung bitten und ihm nun im Glaubensgehorsam folgen (Röm 1,5). Diese Schriftstelle hier macht deutlich, dass der Herr wiederkommt, nicht nur mit seinen heiligen Engeln (Mt 25,31), sondern auch mit den Menschen, die in dieser Welt an ihn glaubten, sein eigen sein wollten und ihm folgten.

Gerhardt Maier — Edition C