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ein Freund Gottes

Und die Schrift ward erfüllt, welche sagt: “Abraham aber glaubte Gott, und es wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet”, und er wurde Freund Gottes genannt.

Elberfelder Bibel 1905 – Jak 2,23

und es wurde die Schrift erfüllt, die da sagt: «Abraham-a- aber glaubte Gott, und es wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet», und er wurde ein Freund-b- Gottes genannt. -a) 1Mo 15,6; Röm 4,3; Gal 3,6. b) 2 Chr 20,7; Jes 41,8.

Abraham Meister – Jak 2,23

und es erfüllte sich die Schriftstelle: „Abraham glaubte an Jehova und das wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet“, und er wurde als Freund Jehovas bezeichnet.

neue Welt Übersetzung – 2018 – Jak 2,23

und das Schriftwort wurde erfüllt, welches sagt: „Abraham setzte Glauben in Jehova, und es wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet“, und er wurde „Freund Jehovas“ genannt.

neue Welt Übersetzung – Bi12 – Jak 2,23

Es steht ja schon in den alten Büchern drin: „Abraham hat Gott vertraut. Dadurch ist er für Gott okay geworden.“ So wurde er jemand, den man „einen Freund von Gott“ nennt.

VolxBibel – Jak 2,23

ἐ-πληρώθη Aor. Pass. πληρόω. λέγουσα Ptz. Fem. λέγω, attr. ἐ-πίστευσεν Aor. πιστεύω. ἐ-λογίσθη Aor. Pass. λογίζομαι (an)rechnen τινί τι εἴς τι jmdm. etwas als etwas (B 1a). φίλος Freund. ἐ-κλήθη Aor. Pass. καλέω.

Neuer Sprachlicher Schlüssel zum Griechischen Neuen Testament

Jakobus geht so weit, daß er den „toten“ Glauben mit dem der Dämonen vergleicht. Sie glauben auch an die Existenz Gottes, aber ihr Glaube rettet sie nicht. Jakobus greift zwei positive Beispiele aus dem Alten Bund heraus: Bei Abraham reift der Glaube aus im Gehorsam (Hehr. 11, 8). Auch bei Rahab war es die Verbindung von Glauben und Tun (Jos. 2, 9).

Die Bibel mit Erklärungen: Erklärungen

Was für einen Glauben hatte den Abraham?
Hatte er nur den Button „annehmen“ gedrückt, als er die „Freundschaftsanfrage“ bekommen hatte?
Was tat Abraham, dass Gott daraus schließen konnte, dass Abraham IHM glauben würde?

Jakobus betont die Verbindung von Glaube und Werken, die zusammenwirken. Der Glaube ist die Antriebskraft hinter der Tat. Die Tat dagegen ist die Auswirkung des Glaubens. Die hier mit „vollkommen geworden“ (eteleiOthE) übersetzte Verbform bedeutet eigentlich „zu Ende führen“. Der Glaube findet seine Erfüllung in der Handlung. So war es bei Abraham. Jakobus und Paulus zitieren also dieselbe alttestamentliche Passage – 1Mo 15,6 – ,um jeweils den besonderen Aspekt, um den es ihnen geht, zu belegen (vgl. Röm 4,3). Paulus hielt fest, daß Abraham durch seinen Glauben gerecht wurde, und Jakobus sagt, daß er durch seinen Glauben, der durch seine Werke sichtbar wurde, gerecht wurde.

DIe Bibel erklärt und ausgelegt – Walvoord Bibelkommentar

In V. 22 arbeitet Jakobus erneut den springenden Punkt heraus: »Da siehst du, dass der Glaube mit seinen Werken zusammenwirkte und der Glaube aus den Werken seine Vollkommenheit erreichte.« »Seine Werke« sind die des Abraham. Für Abrahams »Glauben« bleibt es charakteristisch, dass er sich nicht von den Werken trennen ließ. Die Formulierung »zusammenwirkte« klingt gefährlich, so, als wolle Jakobus doch Glaube und Werke addieren. Aber nach dem Zusammenhang ist das eindeutig nicht der Fall. Er will doch sagen: Glaube und Werke bilden ein »vollkommenes« Ganzes. Erst die Tat macht den Glauben zu einem echten Glauben. Wir können etwa so formulieren: Ohne den Glauben wären Abrahams Werke nur nutzlose »Gesetzes -Werke« gewesen; ohne »Glaubens -Werke« hätte Abraham aber gar keinen wahren Glauben gehabt.

Jetzt ist es vollkommen logisch, wenn Jakobus fortfährt: »So wurde die Schrift erfüllt, die sagt: „Abraham aber glaubte Gott, und das wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet“ und er wurde „Gottes Freund“, genannt« (V. 23). Endlich erfassen wir Jakobus ganz. Er sieht den Glauben als ein organisches Ganzes. Er ist für ihn kein Punkt, keine Momentaufnahme, nach der alles weiterläuft wie bisher. Er ist vielmehr eine lebenslange Gottesverbindung, die im Falle des Abraham sowohl 1 Mo 15 als auch 1 Mo 22 einschließt. Von 1 Mo 15,6 her zu argumentieren, ohne 1 Mo 22 zu berücksichtigen, verfehlt also den biblischen »Glaubens«-Begriff! Erst mit 1 Mo 22 »wurde« 1 Mo 15,6 »erfüllt«, man könnte auch sagen: »ganz gemacht«, »ausgefüllt«.

Für denjenigen, der sich für biblische Zusammenhänge interessiert, ist Jak 2,23 eine wahre Fundgrube: a) Der Ausdruck »die Schrift sagt« findet sich oft im NT (vgl. Joh 7,38.42; Röm 4,3.9.17; 10,11; Gal 4,30; 1 Tim 5,18; Jak 2,23; 4,5). Vorausgesetzt wird dabei, dass »die Schrift« ein Ganzes ohne Widersprüche darstellt und damals der Kanon des Alten Testaments bereits abgeschlossen war. b) Der Ausdruck »die Schrift wurde erfüllt« begegnet uns im NT noch häufiger. Vorausgesetzt wird dabei, dass das AT als Weissagung auf den Neuen Bund gelesen werden muss. Der Umgang des Jakobus mit der »Schrift« ist also kein anderer als bei den anderen Aposteln. c) Ebenso wie für Paulus ist 1 Mo 15,6 für Jakobus eine Standardstelle des AT (vgl. Röm 4,3.9; Gal 3,6). Auch darin zeigt sich die Gemeinsamkeit von Jakobus und Paulus. d) Offensichtlich stützt auch Jakobus die christliche Rechtfertigungslehre auf 1 Mo 15,6. e) Weil er aber 1 Mo 15,6 nicht vom Bibelganzen isolieren will, greift er außerdem auf andere Bibelstellen zurück. Deshalb erwähnte er oben 1 Mo 22 und gebraucht jetzt für Abraham den Ehrentitel: »Gottes Freund«. Dieser Ehrentitel stammt aus 2 Mo 33,11; 2 Chr 20,7; Jes 41,8 und wurde vom Judentum hoch geschätzt (vgl. Weisheit 7,14.27).

Schlussbilanz aus dem Abraham-Beispiel: »Ihr seht, dass der Mensch aus Werken gerechtfertigt wird und nicht aus Glauben allein« (V. 24). Im Vergleich zu Röm 3,28 hat dieser Satz besondere Berühmtheit erlangt. Zu beachten ist, dass das Wort »allein« im Urtext nur in Jak 2,24 zu finden ist, nicht aber in Röm 3,28, wo es nur sinngemäß enthalten ist. Der Ausdruck »Glauben allein« ist aber entscheidend. Er wird benutzt im Blick auf den Diskussionsgegner, der in V. 18 Glauben und Werke trennte: »Du hast Glauben, ich dagegen habe Werke.« Dieser Diskussionsgegner denkt also, »Glauben allein« könne genügen. »Glaube allein« ist hier aber der aufs Denken und Sagen reduzierte, unechte Glaube. Und dieser unechte Glaube wird – so betont Jakobus – gerechtfertigt«, d. h. von Gott nicht anerkannt. Weiteres Endergebnis: Jak 2,24 und Röm 3,28 widersprechen sich nicht. Die jüdischen Lehrer (Rabbinen) untermauerten, wenn möglich, jede Aussage durch mindestens zwei Schriftstellen. Jakobus macht dasselbe. Er stellt neben das Beispiel Abrahams das Beispiel Rahabs:


Was lernt der moderne Leser aus Jak 2,14-26 ? a) Dass echter Glaube sich weder auf das Herzenskämmerlein noch auf das Lippenbekenntnis beschränkt. b) Dass echter Glaube sich vielmehr in bestimmten Werken, also in einer christlichen Praxis äußert. c) Ohne eine solche christliche Praxis gehe ich tatsächlich verloren. d) Dies ist der Grund, weshalb in den evangelischen Kirchen zwangsläufig Erweckungsbewegungen kommen mussten. Denn wäre man bei einer Reformation der Lehre stehen geblieben, und nicht auch zu einer »Reformation des Lebens« vorgedrungen, dann wäre die Reformation auf halbem Wege stecken geblieben. e) Bringen wir den biblischen Sachverhalt noch einmal auf den Punkt: Gottes Gnade erreiche ich nicht durch Werke; aber ich kann diese Gnade wieder verspielen, wenn aus dem Glauben keine Werke folgen.

Edition C

Ist Dein Leben „reformiert“? Oder bist du noch immer mit „essen und trinken, heiraten und den normalen Dingen des Lebens“ beschäftigt?

Geschrieben von Thomas am 31. März 2020 | Abgelegt unter jehovah-shammah | Keine Kommentare

Freuet euch allezeit; betet unablässig

Elberfelder 1905

Freut euch jederzeit. Betet ständig. Bedankt euch für alles. Das ist Gottes Wille für euch in Christus Jesus. Löscht das Feuer des Geistes nicht aus. Verachtet Prophezeiungen nicht. Prüft alles. Haltet am Guten fest.
neue Welt Übersetzung – 2018 – 1Th 5,16–21

Seid einfach immer gut drauf!
Hört nur nicht auf, mit Gott zu reden!
Und vergesst dabei nicht, ihm für alles zu danken! Das möchte er von uns.
Lasst der Kraft Gottes, seinem Geist, in euch freien Lauf!
Und wenn er durch einen Propheten zu euch redet, dann nehmt es ernst!
Scannt alles, löscht den Schrott und behaltet nur die guten Sachen.
Um linke und böse Dinge macht einen Riesenbogen.

VolxBibel – 1Th 5,16–22

Neuer Sprachlicher Schlüssel zum Griechischen Neuen Testamentχαίρετε Imp. 1Thess 5,17 ἀ-δια-λείπτως beständig, unablässig. προσ-εύχεσθε Imp. 1Thess 5,18 ἐν παντί in jeder Lage (vgl. B πᾶς 2aβ). εὐ-χαριστεῖτε Imp. -χαριστέω dankbar sein; Dank sagen, danken. 1Thess 5,19 σβέννυτε Imp. σβέννυμι auslöschen; übertr. unterdrücken, hindern. 1Thess 5,20 προ-φητεία Weissagung, Prophetie. ἐξ-ουθενεῖτε Imp. -ουθενέω gering schätzen, verachten. 1Thess 5,21 δοκιμάζετε Imp. δοκιμάζω (< δόκιμος erprobt) prüfen. κατ-έχετε Imp. -έχω aufhalten; festhalten, behalten (B 1bβ).

Neuer Sprachlicher Schlüssel zum Griechischen Neuen Testament

Paulus gibt eine Fülle von seelsorgerlichen Ermahnungen mit dem Ziel, daß die Gläubigen wirklich zu Menschen heranreifen möchten, die in allem Vorbild sein können und bereit werden für den kommenden Herrn. Wohl unterstreicht er die besondere Verantwortung der leitenden Männer, und er ermahnt darum zu besonderer Liebe und Verehrung ihnen gegenüber, aber er denkt doch an das allgemeine Priestertum aller Gläubigen. Dabei ist alles auf den Klang der Freude, des Dankes und des Gebets gestimmt.

Die Bibel mit Erklärungen: Erklärungen

Spannend gerade in dieser kritischen Zeit heute – wo das Virus uns allen Einschränkungen auferlegt! Und wenn man dann bei FB und ähnlichem schaut, dann scheinen viele gar nicht zu verstehen, dass das Gebet das ständige Reden mit Gott ist…und zwar nicht das Abgeben eines Bestellzettels „Bitte stopp den Virus“ und „Mache denundden wieder gesund“. Schaut einmal in das Wort Gottes und sucht mal dort nach Gebeten: immer geht es dort, den Willen Gottes zu verstehen und diesen umzusetzen. Die meisten jüdischen Gebete sind deshalb sinngemäß : „Gesegnet seiest du, der du ….getan hast“
Passend dazu heute auf Twitter gefunden – von einem Pastor:


„Die Heiligung verändert die Gebetssprache. Je tiefer wir in Gottes Gnade eintauchen, desto mehr stimmen unsere Gebete mit dem Willen Gottes überein. Unsere Selbstsucht verlangt bloße Freiheit von Prüfungen, während Gott sagt: „Ich möchte dir durch die Prüfung etwas pber mich selbst beibringen“.

Da stellt sich dann die ehrliche Frage: dreht sich mein Leben um MICH oder um GOTT? Wer ist mein wirklicher Gott???????

Geschrieben von Thomas am 20. März 2020 | Abgelegt unter jehovah-shammah,Religion | Keine Kommentare

Wer ist der Versucher?

Ich lese gerade in meiner Freizeit „Kommentar zum Neuen Testament aus Talmud und Midrasch
Vieles kenn ich ja schon von Arnold Fruchtenbaum, vieles ist neu und manches eher lustig. Aber das folgende möchte ich gern teilen:

Satan (Teufel), διάβολος.

1. שָׂטָן, aram. שִׂטְנָא, סְטַן, סִיטְנָא = Widersacher, Feind; speziell Gegner vor Gericht = Ankläger. Das Wort wird im Rabbin. wie im AT zunächst in bezug auf Menschena gebraucht. Sodann bezeichnet es den Feind der Menschen κατʼ ἐξοχήν, den Satan. Aber während das AT das Wort in diesem Sinn regelmäßig (außer 1 Chr 21, 1) mit dem Artikel als Appellativum verwendet, ist es im Talmudischen, nach dem Vorgang von 1 Chr, meist ohne Artikel gebraucht u. so zu einem nomen proprium geworden. Doch findet sich auch die Form הַשָּׂטָן, mit dem Artikel.b Dagegen schließen sich die Targume durch die Verwendung des status emphat. סָטָנָא wieder eng an den alttestamentl. Sprachgebrauch an (über die Vokalisierung in den Targumim s. Levy, Chald. Wörtb. 2, 155b). Das Bewußtsein um die ursprüngliche Appellativbedeutung hat sich im Rabbin. auch darin erhalten, daß man als eigentlichen Eigennamen Satans Sammaël, סַמָּאֵל, ansah.

ich wusste zwar, dass die Anbeter des Teufels ihm einen Namen geben, der mit Krieg zu tun hat – aber dass er im jüdischen auch einen Namen bekommen hat, war mir neu!

2. Sammaël ist nach der jüd. Dämonologie einer der vornehmsten Engelfürsten im Himmel gewesen.a Neid,b Wollustc u. Herrschsuchtd (Ehrsucht) erscheinen als die Motive, aus denen er die Verführung des ersten Menschenpaares unternimmt. Als Werkzeug dient ihm die Schlange, die zum Teil unter dem Namen „alte Schlange“e so völlig mit Sammaël (Satan) identifiziert wird, daß von ihr ausgesagt wird, was im letzten Grund von jenem gilt.f Zur Strafe wird S. aus dem Himmel entfernt.g Die Engel, die an seinem Werk sich beteiligt haben, sind nun die „Engel Satans“,h während S. selbst als das „Haupt aller Satane“ bezeichnet wird.

Dann folgt noch eine Erklärung, die man gern missbrauchen kann, um zu erkären, warum man keinen Geburtstag feiern möchte 😉

a. Sanh 89b: „Nach diesen Worten (so der Midrasch) versuchte Gott den Abraham“ Gn 22, 1. — Nach welchen Worten? R. Jochanan († 279) hat im Namen des R. Jose b Zimra (um 220) gesagt: Nach den Worten Satans. Denn es heißt (Gn 21, 8): Das Kind wuchs heran u. wurde entwöhnt; da veranstaltete Abraham ein großes Mahl. — Der Satan sprach vor Gott: Herr der Welt, dieser Alte, dem du als einem Hundertjährigen Leibesfrucht geschenkt hast, hat von dem ganzen Mahle, das er veranstaltet hat, nicht einen einzigen Stier u. nicht eine einzige Taube übrig gehabt, um sie vor dir als Opfer darzubringen! Gott antwortete: Er hat es ja überhaupt nur seines Sohnes wegen veranstaltet; wenn ich aber zu ihm sagen würde: „Opfre deinen Sohn vor mir“, so würde er ihn sofort opfern. Sofort heißt es Gn 22, 1: Gott versuchte den Abraham usw. —.

Geschrieben von Thomas am 3. Mai 2017 | Abgelegt unter Fragen zur Bibel | Keine Kommentare

Gebet ist eine mächtige Waffe

Nachdem ich geschrieben hatte, kam der Film per Post! Perfekt – genau darauf kommt es an: IM EINKLANG mit dem Höchsten beten, und ihm unsere Sorgen übergeben … sehr sehr gut! DAS ist Glaube – nicht mit Anwälten und Briefen zu kämpfen – sondern den richtigen Feind erkennen und diesen mit Gott bekämpfen 😉

offizeller Inhalt des Films :

Auf den ersten Blick läuft bei Tony und Elizabeth Jordan alles rund. Sie haben eine tolle Tochter, ein schönes Haus, gute Jobs – es scheint ihnen an nichts zu fehlen. Doch in Wahrheit ist die Ehe der Jordans im Laufe der Jahre zu einem Kriegsschauplatz geworden, und ihre Tochter droht daran zugrunde zu gehen. Mit der Hilfe von Miss Clara, einer älteren und sehr weisen Frau, entdeckt Elizabeth, dass sie sich nicht länger gegen ihre Familienmitglieder durchsetzen muss, sondern dass sie stattdessen auch für ihre Familie kämpfen kann. Angespornt durch ihren neu belebten Glauben, nimmt sie den Kampf gegen den unsichtbaren Feind auf, der sie und ihre Familie bedroht – und intensives Gebet ist dabei ihre Waffe.

Ein hochkarätiger Film über die Kraft des Gebets, hier und da gespickt mit einer deftigen Prise Humor, der die Kraft des aufrichtigen Gebets spürbar werden lässt – sei es im Eheleben, bei Erziehungsfragen, in Karrieredingen oder im Umgang mit unseren Mitmenschen. Er stammt von dem Geschwisterteam Alex und Stephen Kendrick, das sich bereits mit den Erfolgsfilmen „Fireproof“ und „Courageous“ einen Namen gemacht hat. Und mehr als das: Mit diesem Film ist den Kendrick-Brüdern der absolute Durchbruch in den USA gelungen, denn „War Room“ stieg nicht nur ohne Umwege auf Platz 2 der offiziellen US-Kinocharts ein, in Woche 2 schaffte er es als erster christlicher Film überhaupt sogar bis an die Spitze der Charts!

Geschrieben von Thomas am 2. Mai 2017 | Abgelegt unter Fragen zur Bibel,Religion | Keine Kommentare

sollte ich die Ursprachen der Bibel kennen?

Da es in unserer Sprache „genug“ Bibelübersetzungen gibt, könnte man leicht zu der Überzeugung kommen, dass es völlig unnötig ist, die Ursprachen der Bibel zu lernen. Vielleicht wird dir sogar der Rat gegeben, die Zeit nicht dafür zu verschwenden.

 

Ich war sehr überrascht, als ich am Wochenende den Artikel „Bildung für alle“ über Martin Luthers Meinung zu lesen!

Dort heißt es auszugsweise:

…viele reformierte Mitstreiter und Konkurrenten der Ansicht waren, in einer Zeit, da der heilige Geist so unmittelbar wirke, sei die Auseinandersetzung mit den überlieferten Texten nicht mehr nötig.
Luther widersprach diesem Schwärmern energisch und argumentierte vehement, dass jeder Christ die Grundlagen seines Glaubens verstehen muss. Es ging ihm um die Fähigkeit zur kritischen Auseinandersetzung mit dem Fundamenten des christlichen Glaubens, dass heißt vor allem den biblischen Texten. Dazu war es aber notwendig, diese lesen zu könne. Und zwar nicht nur in der Übersetzung, sondern in den Originalsprachen. So gehörten Griechisch und Latein für ihn zur Grundbildung.

Warum in dem Artikel Latein und nicht Hebräisch erwähnt wird, ist mir zwar ein kleines Rätsel – aber doch zeigt es, dass Luther nicht wollte das wir seiner Übersetzung vertrauen, sondern selber nachforschen! Wie anders denken doch heute so einige Übersetzer – die die Ehre auf sich anstatt auf den Autor lenken wollen.

Geschrieben von Thomas am 17. Oktober 2016 | Abgelegt unter Fragen zur Bibel,Religion | Keine Kommentare

Sie werden auf den blicken, den sie durchbohrt haben.

Seit einigen Wochen suche ich nach dem Text und Erklärungen dazu.

 

hier nun ein paar Fundstücke:

1.Quelle

37
καὶ
πάλιν
ἑτέρα
γραφὴ
λέγει
,
Ὄψονται
εἰς
ὃν
ἐξεκέντησαν
.
Und ein anderes Schriftwort sagt: Sie werden auf
den blicken, den sie durchbohrt haben.
Bei dem zweiten Schriftzitat stellen sich eine ganze Reihe von Problemen. Zwar ist klar, daß der
Evangelist hier Sach 12,10 zitiert, doch zitiert er weder nach der Septuaginta noch nach dem –
sprachlich nicht ganz eindeutigen – hebräischen Text. Wahrscheinlich schöpft der vierte Evangelist
aus einem sog. Testimonium, also einer christlichen Sammlung von alttestamentlichen Belegstellen für
christologische Glaubensinhalte. Im Unterschied zum Masoretischen Text fehlt der Bezug auf Gott als
den Durchbohrten („sie werden schauen auf
mich
, den sie durchbohrt haben“), im Unterschied zur
Septuaginta („sie werden schauen auf mich, vor dem sie getanzt haben“) ist von einem Durchbohren
die Rede.
Für die Annahme eines Testimoniums spricht, daß der Bezug von Sach 12,10 auf Jesus Christus unter
Anspielung auf den Kreuzestod in der frühen Christenheit durchaus breit belegt ist (vgl. v.a. Offb 1,7,
aber auch Justin, Dial 14,8; 32,2; 64,7; 118,1, Apol 1,52, sowie Barn 7,7+9), allerdings mit zwei
gewichtigen Unterschieden zum Johannesevangelium: (1.) wird nur im JohEv das „Durchbohren“ des
Sach-Textes auf den Lanzenstich bezogen, die anderen Texte meinen damit wahrscheinlich die
Nägelmale. (2.) wird Sach 12,10 sonst im Kontext des
Wiederkommens
des Gekreuzigten zitiert, also auf
die Parusie und nicht auf das „Sehen des Durchbohrten“ am Karfreitag auf Golgotha bezogen.
Während außerjohanneisch zwar das „Durchbohren“ Jesu am Kreuz stattfindet, erfolgt das „Sehen“
des Durchbohrten bei der Parusie.
Vor diesem Hintergrund wird die eigentliche Absicht des vierten Evangelisten deutlich: das in der
frühen Christenheit sonst auf die endzeitliche Parusie bezogene „Schauen auf den Durchbohrten“
findet laut ihm auf Golgotha statt. Und: indem die Glaubenden auf den Durchbohrten schauen,
schauen sie auf den gekreuzigten Geistspender. Dieses „Schauen des Durchbohrten“ ist natürlich
nicht auf den kleinen Kreis derer beschränkt, die damals auf Golgotha anwesend waren. Dies zeigt
allein die Tatsache, daß sich der Auferstandene im johanneischen Osterbericht Joh 20 dezidiert
anhand seiner durchbohrten Seite identifiziert (Joh 20,20, vgl. 20,25.27). Die durchbohrte Seite
unterscheidet ihn einerseits von anderen Gekreuzigten, weist ihn andererseits aber als den
gekreuzigten Geistspender aus und geht daher der Anhauchung der Jünger mit heiligem Geist voraus
(20,22). Das „Schauen des Durchbohrten“ erfolgt für den vierten Evangelisten also in den liturgischen
Versammlungen der Kirche und ist identisch mit der Begegnung mit dem Auferstandenen im Hl.
Geist.
Quelle 2
Bildschirmfoto
Quelle 3

Sacharja 12,10

Der Vorwurf der Anti-Missionare:

Die deutsche Bibelübersetzung und der Tanach sagen beide in Sacharja 12,10: „Und sie werden mich ansehen, den sie durchbohrt haben.“ Als Johannes in Joh. 19,37 Sacharja 12,10 zitierte, änderte er das und sagte: „Sie werden den (anstatt mich) ansehen, den sie durchbohrt haben.“

HaDavars Antwort:

Johannes versteht Sacharja 12,10 als buchstäbliche Prophetie und buchstäbliche Erfüllung, siehe Die vier Methoden, mit denen die Brith Chadaschah (das Neue Testament) die hebräische Bibel anwendet. Das ist eine Prophetie, die zur Wiederkunft gehört, siehe Die vier Kategorien der messianischen Prophetie. Johannes ist überzeugt, daß Jesus Gott selbst ist, der in Israel erschienen ist und als Mensch lebte, als die messianische Person. Dann teilt er uns mit, wie er das Geschehen verstand, dessen Zeuge er geworden war, als Jesus von dem Speer des Römers durchbohrt wurde. Er wußte, die messianische Person mußte nach Sach. 12,10 durchbohrt werden. Er glaubte, daß Jesus diese messianische Person war. Als er sah, wie Jesus von dem römischen Soldaten durchstochen wurde, verstand er diesen Augenblick als buchstäbliche Erfüllung dessen, was in Sach. 12,10 vorhergesagt war.

Johannes änderte den hebräischen Text leicht ab, um sein Verständnis zu erleichtern. Hier machte er einen Targum. Er übersetzte den Text auf erklärende Weise. Er änderte ihn leicht ab, aber das stimmt völlig überein mit der damaligen jüdischen Kultur des ersten Jahr-hunderts. Johannes zitiert hier nicht die Septuaginta. Offensichtlich übersetzt er den Vers persönlich. Im hebräischen Text steht wörtlich: „Sie werden mich ansehen, den sie durchbohrt haben.“ Johannes übersetzt den Vers ins Griechische auf diese Weise: Sie werden sehen, den sie durchbohrt haben.“ Ich gebe zu, viele Übersetzungen tun Johannes einen schlechten Dienst, wenn sie hier bei sehen „den“ oder „ihn“ hinzufügen, denn das steht so nicht da. Sie übersetzen zumeist „auf den sehen, welchen“ oder ähnlich. Das ist eine erklärende Übersetzungsmethode, mit der für den Einwand der Anti-Missionare leider Material geliefert wird. Der Einwand verschwindet, wenn man den griechischen Originaltext ansieht. Eine erklärende Übersetzung macht es für einen Rabbiner einfacher, darüber zu streiten. Aber richtig übersetzt erfüllen die Worte des Johannes ihren Zweck und vermitteln sein Verständnis dessen, was geschah. Jesus ist der Durchbohrte. Jesus ist der Messias. Jesus ist der, den Israel sehen wird. Der persönliche Targum der Johannes erklärt diesen Vers so.

Dieses Handeln des Johannes stimmt mit der jüdischen Kultur des ersten Jahrhunderts überein. Johannes weist den Leser zu Sacharja, so daß er die Schrift erforschen und dann Selbst entscheiden kann, ob Johannes korrekt ist oder nicht. Nun müssen wir die Frage stellen: Hat Johannes recht, wenn er diesen Vers als messianisch ansieht?

Johannes ist nicht der einzige, der hier eine Bezugnahme auf die messianische Person sieht. In alter Zeit haben die jüdischen Weisen den Text ebenso verstanden. Hier folgen einige Zitate aus der rabbinischen Literatur.

  • Babylonischer Talmud, Sukkah 52a:

Es stimmt gut überein mit dem, der erklärt, daß die Ursache (für das Trauern) die Ermordung des Messias, des Sohnes Josephs, ist, weil das gut übereinstimmt mit dem Schriftvers: „Und sie werden mich ansehen, den sie durchbohrt haben, und sie werden um ihn klagen, wie man klagt um ein einziges Kind.“[1]

  • Jerusalem Talmud, Sukkah 52a:

Und das Land wird klagen, ein jedes Geschlecht besonders (Sach. 12,12). Zwei haben diesen Vers ausgelegt. Einer sagte: „Das ist das Klagen über den Messias“, und der andere sagte: „Das ist das Klagen über den bösen Trieb“ (der von Gott in den Tagen des Messias getötet werden wird).[2]

  • Babylonischer Talmud, Sukkah 52a:

und das Land wird klagen (Sach. 12,12). Was ist der Grund für dieses Klagen? R. Dosa und die Rabbinen sind verschiedener Ansicht. R. Dosa sagt: „(Sie werden klagen) über den Messias, der ermordet wird“, und die Rabbinen sagen: „(Sie werden klagen) über den bösen Trieb, der getötet wird (in den Tagen des Messias) …“[3]

  • Raschi (und auch RaDak):

Unsere Rabbinen erklärten es als den Messias, den Sohn Josephs, betreffend.[4]

  • Rabbi Moses Alschech:

„Sie werden sehen auf mich, denn sie werden ihre Augen zu mir erheben in perfekter Buße, wenn sie sehen den, welchen sie durchbohrt haben, das ist der Messias, der Sohn Josephs; denn unsere Rabbinen seligen Angedenkens haben gesagt, daß Er alle Schuld Israels auf sich nehmen wird und in dem Krieg erschlagen wird, um Sühnung zu schaffen auf diese Weise, so daß es angerechnet wird, als ob Israel ihn durchbohrt habe, denn er ist für ihre Sünden gestorben. Darum, damit ihnen das als eine vollkmmene Sühnung zugerechnet wird, werden sie Buße tun und auf den Gelobten blicken, und sie werden sagen, da ist niemand außer ihm, der denen vergibt, die um ihn trauern, weil er für ihre Sünden starb. Das ist die Bedeutung von „sie werden mich ansehen“.[5]

Es scheint so, als ob Johannes in guter Gesellschaft ist, wenn er uns sein Verständnis dieses Ereignisses mitteilt. Er glaubt, daß hier auf die messianische Person Bezug genommen wird, und dasselbe tun andere, geachtete jüdische Kommentatoren. Johannes sieht in Jesus den Erfüller der Rolle des Messias ben Joseph. „Messias ben Joseph“ ist der Name für den „Leidenden Messias“.

 

letzte Quelle für heute :

Sacharja 12,10 – eine bohrende Frage

(Sacharja 12,10; EB)
Und sie werden mich ansehen, den sie durchbohrt haben, und sie werden um ihn klagen, wie man klagt um ein einziges Kind, und werden sich um ihn betrüben, wie man sich betrübt um den Erstgeborenen.

Diejenigen, die meinen, dass Jesus der gleiche ist wie Jehova im AT, führen des öfteren Sacharja 12,10 an als einen Bibeltext, der diese Gleihhheit nachweisen soll. So las ich im Internet u.a. folgende Frage:

wie kann Jahwe von sich sagen, das man auf „Ihn“ schauen wird, den man durchstochen hat, wenn er nicht selbst als „Sohn“ zur Erde kam (Sach, 12,10)? Ist Jesus nicht derjenige der „Durchstochen“ wurde

Die implizite Schlussfolgerung ist: da der gleiche Sachverhalt von beiden ausgesagt wird, muss es sich um die gleiche Person handeln.

Einige gehen noch weiter und werfen der NWÜ Fälschung vor, da dort steht: „und sie werden gewiß auf DEN schauen, den sie durchstochen haben, und sie werden sicherlich um IHN klagen wie bei der Klage um einen einzigen [Sohn]“. Hier gibt es keine Bezugnahme mehr auf „mich“, d.h. Jehova, stattdessen wird hier gesagt „den“, womit ein anderer gemeint ist.

Hat die NWÜ hier den Bibeltext verfälscht?

Diese Frage ist sehr einfach zu beantworten, indem wir uns andere Bibelübersetzungen anschauen. Das Ergebnis? Eine ganze Reihe anderer Bibelübersetzungen wird dieser Vers ähnlich formuliert wie in der NWÜ:

Hfa: Voller Reue werden sie auf den sehen1, den sie durchbohrt haben
GN: Sie werden schuldbewusst zu mir aufblicken wegen des Mannes, den sie durchbohrt haben.
EÜ: Und sie werden auf den blicken, den sie durchbohrt haben
NL: Sie werden auf den schauen, den sie durchbohrt haben
Menge: so daß sie auf den hinblicken werden, den sie durchbohrt haben

Eine große Zahl von Übersetzungen hat offensichtlich keine Probleme damit, diese Aussage aus Sacharja jemandem anders als Jehova zuzuschreiben.

Warum die zwei unterschiedlichen Wiedergaben? Die Fußnote der EB sagt dazu auszugsweise: „Eine Reihe von hebr. Handschr. ändert in: und sie werden auf ihn blicken.“ Es gibt also bereits in der Überlieferung dieses Verses zwei Varianten. Bevor man also etwas aus diesem Vers schlussfolgern kann, muss man erst mal feststellen, welche Variante „die richtige“ ist. Aber genau das machen diejenigen nicht, die hier der NWÜ Fälschung vorwerfen. Daher ist dieser Vorwurf substanzlos.

Welche Variante ist richtig?

Welche Hinweise haben wir? Wir haben die Stelle im NT, die auf Sacharja 12,10 Bezug nimmt. In Johannes 19,37 gibt es keine Textvariante, hier lautet der Text einheitlich:

(EB) Und wieder sagt eine andere Schrift: „Sie werden den anschauen, den sie durchstochen haben.“

Der Schreiber des Johannesevangeliums kannte also Sacharja in der Variante, die auch in der NWÜ wiedergegeben wird und er benutzt diese Variante, um zu zeigen, dass sich der Text an Jesus erfüllt.
Damit ist klar, dass die Christen im ersten Jh. die gleiche Variante kannten, wie die NWÜ heute.

Und diese Variante sagt nicht aus, dass Jesus Jehova ist.

Nun meine Frage an die letzte Quelle: Warum steht in der „neuen Weltübersetzung“ richtiger Weise „DEN“ – denn die Übersetzer waren sich bewusst, dass sich Sacharja tatsächlich auf das Tetragrammaton bezieht?
Bildschirmfoto1sie werden auf mich schauen – sie werden auf DEN schauen – bezieht sich im Orginal auf den heiligen Gottesnamen. Und doch wird jeder Christ sofort zu dem Schluss kommen, dass sich dieser Vers auf Jesus Christus beziehen muss. Oder jemand anderer Meinung?

Geschrieben von Thomas am 31. August 2016 | Abgelegt unter Fragen zur Bibel,Religion | Keine Kommentare

Der zuverlässige Abteilungsleiter

Am Sonntag hatten wir lieben Besuch aus Erkner. Dabei sprachen wir über verschiedene Bibelstellen, und ich möchte dir, lieber Leser, einmal eine Übersetzung vorstellen:

 

„Wie ist das denn mit einem guten Abteilungsleiter?“, fragte Jesus seine Leute. „Er hat von seinem Chef den Auftrag bekommen, seine Mitarbeiter anständig zu beschäftigen und dafür zu sorgen, dass sie alles haben, was sie so brauchen. Er kann doch total froh sein, wenn der Chef mal vorbeikommt und die Abteilung checkt und alles okay ist. Eins ist ganz klar: Einem so zuverlässigen Abteilungsleiter würde er auch den Rest der Firma anvertrauen.
Wenn der Abteilungsleiter aber Mist baut und so bei sich denkt: ‚Ist doch eh egal, solange der Alte nicht da ist‘, und dann auch noch anfängt, seine Mitarbeiter zu mobben, und jeden Abend voll die Partys in der Firma feiert, ja, wenn dann der Chef plötzlich zurückkommt, dann ist Panik angesagt!
Der wird ihm nicht nur kündigen, der wird ihm auch noch ’ne Anzeige an den Hals hängen und ihn in hohem Bogen auf die Straße setzen. Da wird es dem Typen dann total dreckig gehen, er wird voll losheulen und Depressionen kriegen, aber er hat es nicht anders verdient.“

Quelle ist die Volxxbibel

Klingt in dieser Bibelübersetzung so, wie es wohl auch Jesus gemeint hat – ein Gleichnis, dass er verschiedene „Abteilungsleiter“ einsetzen würde, und diese IHM Rechenschaft ablegen werden müssen.

 

Klingt interessant? Kannst dich gern unserem Bibelkreis anschließen – näheres unter elizur.de

Geschrieben von Thomas am 16. August 2016 | Abgelegt unter Allgemein,Fragen zur Bibel,JS,Religion | Keine Kommentare

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