1.Korinther

Der erste Brief des Apostel Paulus an die Korinther
das alte Korith

Übersicht und thematische Verlinkung der Gedanken – sortiert nach Kapiteln

Thomas 22. November 2009 44 Kommentare Trackback URI Comments RSS

44 Kommentare zu “1.Korinther”

  1. Juleam 22. November 2009 um 12:42 Link zum Kommentar

    1. Korinther 1 – 4

    1. Korinther 2:14-16

    Ein physischer Mensch aber nimmt die Dinge des Geistes Gottes nicht an, denn sie sind ihm Torheit; und er kann [sie] nicht erkennen, weil sie geistig beurteilt werden. 15 Der Geistesmensch dagegen beurteilt tatsächlich alle Dinge, er selbst aber wird von keinem Menschen beurteilt. 16 Denn „wer hat den Sinn Jehovas kennengelernt, daß er ihn unterweise“? Wir aber haben Christi Sinn.

    sind wir ein Geistesmensch?

    Wenn wir bereits den Kreiskongress besucht haben, erinnern wir uns sicherlich noch an den entprechenden Vortrag “Was macht einen Geistesmenschen aus?”, ansonsten haben wir noch die Vorfreude darauf.

    Hier findet ihr bei unseren Notizen schon mal einige Punkte aus dem Vortrag

    1. Korinther 3:1-3

    Und so konnte ich, Brüder, zu euch nicht wie zu Geistesmenschen reden, sondern wie zu fleischlichen Menschen, wie zu Unmündigen in Christus. 2 Ich nährte euch mit Milch, nicht mit etwas zum Essen, denn ihr wart noch nicht stark genug. Ja, ihr seid auch jetzt nicht stark genug, 3 denn ihr seid noch fleischlich. Denn solange es Eifersucht und Streit unter euch gibt, seid ihr da nicht fleischlich und wandelt ihr nicht wie Menschen? 4 Denn wenn einer sagt: „Ich gehöre zu Paulus“, ein anderer aber sagt: „Ich zu Apollos“, seid ihr da nicht einfach Menschen?

  2. Juleam 23. November 2009 um 13:15 Link zum Kommentar

    1. Korinther 6 :1-5

    Wagt es jemand von euch, der eine [Rechts]sache gegen den anderen hat, vor ungerechte Menschen vor Gericht zu gehen und nicht vor die Heiligen? 2 Oder wißt ihr nicht, daß die Heiligen die Welt richten werden? Und wenn durch euch die Welt gerichtet werden soll, seid ihr da nicht geeignet, ganz geringfügige Dinge rechtlich zu entscheiden? 3 Wißt ihr nicht, daß wir Engel richten werden? Warum also nicht Dinge dieses Lebens? 4 Wenn ihr nun Dinge dieses Lebens rechtlich zu entscheiden habt, setzt ihr da diejenigen als Richter ein, auf die man in der Versammlung herabblickt? 5 Ich sage [es] zu eurer Beschämung. Ist denn wirklich nicht e i n Weiser unter euch, der zwischen seinen Brüdern richten kann

    da wir dem Frieden nachjagen sollten, sollten wir nicht gegeninander vor Gerichte ziehen.

    Denn welchen Eindruck vermitteln wir wohl, wenn wir einander vor Gericht bis aus Blut befeinden und dann weiss das Gericht wohlmöglich auch noch, dass wir Zeugen Jehovas sind!

    Einige Dinge – wie z.B. bei Scheidung das Sorgerecht – muss leider vor Gericht geklärt werden. Aber wie verhalten wir uns dabei? Werfen wir tonnenweise mit Dreck um uns?

    Sind wir diejenien, die ständig andere verklagen – oder müssen wir uns rechtfertiigen, weil der andere uns laufend verklagt und einfach keine Ruhe geben will?

    Schrecken wir vielleicht nicht einmal vor Falschanklagen und Meineid zurück – oder können wir ruhig bleiben und müssen nicht auf jede Anklage antworten?

    Suchen wir Streit um jeden Preis – oder jagen wir dem Frieden nach und nehmen dafür oft auch Repressalien in Kauf?

    1. Korinther 6 :7

    Nun bedeutet es tatsächlich durchaus eine Niederlage für euch, daß ihr Prozesse miteinander habt. Warum laßt ihr euch nicht lieber Unrecht tun? Warum laßt ihr euch nicht lieber übervorteilen?

  3. Juleam 23. November 2009 um 13:16 Link zum Kommentar

    1. Korinther 6:7-11

    Nun bedeutet es tatsächlich durchaus eine Niederlage für euch, daß ihr Prozesse miteinander habt. Warum laßt ihr euch nicht lieber Unrecht tun? Warum laßt ihr euch nicht lieber übervorteilen? 8 Im Gegenteil, ihr verübt Unrecht und Übervorteilung, und das an euren Brüdern.

    9 Was? Wißt ihr nicht, daß Ungerechte das Königreich Gottes nicht erben werden? Laßt euch nicht irreführen. Weder Hurer noch Götzendiener, noch Ehebrecher, noch Männer, die für unnatürliche Zwecke gehalten werden, noch Männer, die bei männlichen Personen liegen, 10 noch Diebe, noch Habgierige, noch Trunkenbolde, noch Schmäher, noch Erpresser werden Gottes Königreich erben. 11 Und doch waren das einige von euch. Aber ihr seid reingewaschen worden, aber ihr seid geheiligt worden, aber ihr seid gerechtgesprochen worden im Namen unseres Herrn Jesus Christus und mit dem Geist unseres Gottes.

    falls wir mal so gehandelt hatten – haben wir diese Dinge dann wirklich hinter uns gelassen?

  4. Juleam 23. November 2009 um 13:18 Link zum Kommentar

    1. Korinther 7:10-11

    Den Verheirateten gebe ich Anweisung, doch nicht ich, sondern der Herr, daß eine Frau nicht von ihrem Mann weggehen sollte; 11 doch wenn sie wirklich wegginge, so bleibe sie unverheiratet, oder sonst söhne sie sich mit ihrem Mann wieder aus; und ein Mann sollte seine Frau nicht verlassen.

    denken wir ebenso?

    Handeln wir auch entprechend?

  5. Juleam 23. November 2009 um 13:19 Link zum Kommentar

    1. Korinther 7:15-16

    Wenn aber der Ungläubige dann weggeht, so mag er weggehen; ein Bruder oder eine Schwester ist unter solchen Umständen nicht sklavisch gebunden, sondern Gott hat euch zum Frieden berufen. 16 Denn wie weißt du, Frau, daß du [deinen] Mann nicht retten wirst? Oder wie weißt du, Mann, daß du [deine] Frau nicht retten wirst?

    bedeutet das dann: “Wennn dein Partner dich und Jehova verlässt – dann bist du frei”?

    Könnte also ein Bruder, desen Frau ihn und Jehova und die Wahrheit verlässt, wieder neu heiraten? Auch ohne einen Beweis das sie Ehebruch begangen hat?

    Was wäre, wenn sie geht, aber nicht die Scheidung einreicht und einfach so ihr Leben führt, z.B. mit one night stands? Dann kann der Bruder ihr ja die Hurerei nicht nachweisen und ohne Scheidunsgrund hat er ja nicht die Möglichkeit, seinereits die Scheidung anzustreben….

  6. Juleam 23. November 2009 um 13:03 Link zum Kommentar

    1. Korinther 5 – 8

    Achtung – hier kommt eine FIKTIVE Geschichte, bitte dies beim Lesen im Sinn behalten!

    1. Korinther 5:1-3

    Tatsächlich wird von Hurerei unter euch berichtet und von einer solchen Hurerei, wie es sie selbst nicht unter den Nationen gibt, daß ein gewisser [Mann] die Frau [seines] Vaters hat. 2 Und ihr seid aufgeblasen und habt nicht vielmehr getrauert, damit der Mann, der diese Tat begangen hat, aus eurer Mitte entfernt werde? 3 Ich für meinen Teil habe, obwohl dem Leib nach abwesend, im Geist aber anwesend, den Mann, der auf eine solche Weise gehandelt hat, sicherlich bereits gerichtet, als wäre ich anwesend

    Stellen wir uns bitte mal folgenden fiktiven Fall vor:

    Ein Bruder kommt als Sonderpionier in eine neue Versammlung und gewinnt sofort das Herz einer Schwester im Sturm. Diese Schwester ist bis zu diesem Zeitpunkt seit Jahren glücklich verheiratet und hat mit ihrem Mann mehrere Kinder. Bis zum Auftauchen dieses Bruders war es eine große glückliche Familie. Aber nun rennt die verheiratete Schwester dem Sonderpionier in schamloser Weise hinterher, verläßt nach längerer Zeit und vielen Bemühungen ihres Mannes die eheliche Wohnung mit den Kindern Richtung Frauenhaus und zerstört die Familie. Sie verweigert dem Vater den Kontakt zu den Kindern und als er sich hilfesuchend an die Ältesten wendet, werden ihm alle Vorrechte und Dienstämter entzogen – wohingegen die Schwester auch weiterhin Aufgaben auf der Bühne zugeteilt bekommt.

    Der verlassene Bruder kämpft auch weiterhin um seine Frau und bettelt sie an, doch wieder zu ihm zurück zu kehren und sich an die vielen gemeinsamen glücklichen Jahre zu erinnern – was die Schwester allerdings kalt lässt, denn sie ist total verliebt in den Neuen und hat für nichts anderes mehr einen Kopf.

    Der Bruder leidet sehr darunter, denn er liebt seine Frau und bittet nochmals die Ältesten der gemeinsamen Versammlung ….

  7. Juleam 23. November 2009 um 13:10 Link zum Kommentar

    1. Korinther 5:6-13

    [Die Ursache] eures Rühmens ist nicht schön. Wißt ihr nicht, daß ein wenig Sauerteig die ganze Masse durchsäuert? 7 Fegt den alten Sauerteig aus, damit ihr eine neue Masse seid, wie ihr ja ungesäuert seid. Denn Christus, unser Passah, ist tatsächlich geopfert worden. 8 Darum laßt uns das Fest nicht mit altem Sauerteig, auch nicht mit Sauerteig der Schlechtigkeit und Bosheit begehen, sondern mit ungesäuerten Broten der Aufrichtigkeit und Wahrheit.

    9 In meinem Brief schrieb ich euch, keinen Umgang mehr mit Hurern zu haben, 10 nicht [in dem Sinne] gänzlich mit den Hurern dieser Welt oder den Habgierigen und Erpressern oder Götzendienern. Sonst müßtet ihr ja aus der Welt hinausgehen. 11 Nun aber schreibe ich euch, keinen Umgang mehr mit jemandem zu haben, der Bruder genannt wird, wenn er ein Hurer oder ein Habgieriger oder ein Götzendiener oder ein Schmäher oder ein Trunkenbold oder ein Erpresser ist, selbst nicht mit einem solchen zu essen. 12 Denn was habe ich damit zu tun, die, die draußen sind, zu richten? Richtet ihr nicht die, die drinnen sind, 13 während Gott die richtet, die draußen sind? „Entfernt den bösen [Menschen] aus eurer Mitte.“

    erinnern wir uns noch an die fiktive Geschichte?

    Wie mag wohl Jehova ùber die Schwester denken, die ihre Gefühle für den neuen Bruder um jeden Preis ausleben wollte – und dies auch über die Jahre getan hat? War sie in SEINEN Augen guter Umgang?

    Wie mag ER über diesen Sonderpionier denken, der die Schwester nicht ausgebremst, sondern in ihren Gefühlen ermuntert hat, obwohl ihr Ehemann ihn in der Zeit, als sie noch bei ihm lebte mehrfach gebeten hat, auf Abstand zu gehen? Auch wenn er nach wie vor Ätester und Sonderpionier geblieben ist, da beide alles abstritten?

    Wie mag ER über die Ältesten der gemeinsamen Versammlung denken, die der gehörnte Ehemann in seiner Verzweiflung um Hilfe gebeten hat und die ihm nicht zugehört und geholfen oder ermuntert haben – sondern ihm sogar noch Steine in den Weg gelegt haben?

    Wie mag ER wohl über das Rechtskommitee denken, das sich mit dem Ehebruch beschäftigen sollte und sich geweigert hat, überhaupt die Beweise anzusehen?

    Wie mag ER über das Rechtskommitee denken, das auf die Lügen und Intrigen der Ehebrecherin hin dem gehörnten Ehemann zuerst die Gemeinschaft entzogen und dann Hausverbot erteilt hat?

    Wie mag ER wohl über die Brüder denken, die diese Frau in den Jahren untertützt haben, “immerhin ist sie ja unsere Schwester”?

    Wie mag ER über die Brüder denken, die später die Heirat der Schwester mit dem Sonderponier unterstützt haben, ihnen eine Ansprache im Saal ermöglicht haben und über diejenigen, die gern auf deren Hochzeit getanzt haben?

    Wiie mag ER über die Eltern des gehörnten Ehemanns denken, die sich peinlichst von ihm und seiner neuen Ehefrau distanziert haben “denn die sind ja ausgeschlossen” – aber über die Jahre weiterhin Kontakt zu der Ehebrecherin gepflegt haben, “denn immerhin gehört sie mit den Kindern ja zur Familie”?

    Wie mag ER wohl über die Schwester denken, die den gehörnten Bruder auch nach seinem Gemeinschaftsentzug nicht in Stich gelassen hat und daher von ihrem Rechtskommitee den Vorwurf hören musste, sie würde gegen den heiligen Geist sündigen und nunmehr ihrerseits ausgeschlossen wurde – und trotzdem all die Jahre fest zu ihrem Mann gehalten hat?

    Wie mag wohl ER über die Brüder denken, die damals zu ihrer Hochzeit für die beiden völlig überraschend als Trauzeugen erschienen sind und die einzigen Gäste auf diesem “Fest” waren? Immerhin haben sie ja dagegen verstossen, ‘keinen Umang mit Ausgeschlossenen zu haben’.

    Wie mag ER wohl über den gehörnten Ehemann und seine neue Frau denken, die Jehova all die Jahre trotz größter Hindernisse und totaler Isolation von den Brüdern und der Versammlung treu geblieben sind?

    Wie mag Jehova über die beiden Ehebrecher denken, denen es gelungen ist, über all die Jahre ein Doppelleben zu führen und nach Außen hin den Anschein zu waren?

    Wie mag Jehova wohl über jede einzelne der beschriebenen Personen denken?

    Wer von ihnen ist wohl in SEINEN Augen derjenige, von dem sich wahre Christen fern halten sollten?

    Können wir uns eventuell vorstellen, dass hier auch das Gleichnis von den Schafen und Böcken greift? Denn sie fragen ja “wann haben wir dir nicht geholfen…?”

    Wie gesagt, war dies nur eine fiktive Geschichte, denn sowas wird ja wohl niemals unter Gottes wahren Anbetern passieren.

    Ich wollte nur mal über diesen Grundsatz mit “Ausschluss”, “keinen Kontakt mit Augeschlossenen pflegen” und “entfernt den Übeltäter aus eurer Mitte” näher nachdenken, um es wirklich zu verstehen.

  8. Juleam 23. November 2009 um 14:18 Link zum Kommentar

    1. Korinther 7:25-28

    In bezug auf Jungfräuliche nun habe ich keinen Befehl vom Herrn, aber ich äußere meine Meinung als einer, dem vom Herrn Barmherzigkeit erwiesen worden ist, treu zu sein. 26 Deshalb denke ich, daß dies im Hinblick auf die hier bei uns [bestehende] Notlage für einen Menschen gut ist, so zu bleiben, wie er ist. 27 Bist du an eine Frau gebunden? Höre auf, eine Loslösung zu suchen. Bist du von einer Frau gelöst? So höre auf, nach einer Frau zu suchen. 28 Aber auch wenn du heiraten würdest, begingest du keine Sünde. Und wenn ein jungfräulicher [Mensch] heiratete, so würde ein solcher keine Sünde begehen. Indes werden die, die es tun, Drangsal im Fleisch haben. Ich aber schone euch.

    der eindeutige Beweis, dass das Zöllibat kein biblisches Gebot ist und dass es nicht zwingend erforderlich ist, wenn man Jehova von ganzem Herzen und mit ganzer Kraft dienen möchte.

    Also sind solche Geschichten, wie in “Dornenvögel” und uneheliche Kinder von Priestern nicht in Jehovas Sinne.

    In der katholischen Kirche muss sich der Priester dann zwischen Gott und der Frau entscheiden, was sehr oft sehr schwer fällt, denn wer möchte schon gern Gott ablenen? Leider wird daher oft ein Doppelleben geführt und die Frau und die Kinder sind ihr Leben lang Heimlichkeiten ausgesetzt.

    Etwas, was Jehova garnicht will. Nach diesem Bibeltext steht es einem Mann, der sein Leben in den Dienst Gottes gestellt hat, frei, zu heiraten, wenn er mag.

  9. Juleam 23. November 2009 um 14:21 Link zum Kommentar

    1. Korinther 7:29-35

    Übrigens sage ich dies, Brüder: Die verbleibende Zeit ist verkürzt. Fortan seien die, die Ehefrauen haben, so, als ob sie keine hätten, 30 und auch die Weinenden seien wie solche, die nicht weinen, und die sich Freuenden wie solche, die sich nicht freuen, und die Kaufenden wie solche, die nicht besitzen, 31 und die, die von der Welt Gebrauch machen, wie solche, die nicht vollen Gebrauch von ihr machen; denn die Szene dieser Welt wechselt. 32 In der Tat, ich will, daß ihr ohne Sorge seid. Der Unverheiratete ist um die Dinge des Herrn besorgt, wie er dem Herrn wohlgefalle. 33 Der Verheiratete aber ist um die Dinge der Welt besorgt, wie er seiner Frau wohlgefalle, 34 und er ist geteilt. Ferner ist die Unverheiratete und die Jungfrau um die Dinge des Herrn besorgt, damit sie sowohl in ihrem Leib als auch in ihrem Geist heilig sei. Die Verheiratete dagegen ist um die Dinge der Welt besorgt, wie sie ihrem Mann wohlgefalle. 35 Aber ich sage dies um eures persönlichen Vorteils willen, nicht um euch eine Schlinge überzuwerfen, sondern um euch zu dem zu bewegen, was sich schickt, und zu dem, was ständige Dienstbereitschaft für den Herrn bedeutet, ohne sich ablenken zu lassen.

    widerspricht dieserText nicht dem zuvor gesagten?

    1. Korinther 7:36-38

    Wenn aber jemand denkt, er verhalte sich gegenüber seiner Jungfräulichkeit ungehörig, wenn diese über die Blüte der Jugend hinausgeht, und es auf diese Weise geschehen sollte, so tue er, was er will; er sündigt nicht. Sie mögen heiraten. 37 Wenn jemand aber in seinem Herzen feststeht, indem er keine Notwendigkeit empfindet, sondern über seinen eigenen Willen Gewalt hat und diese Entscheidung in seinem eigenen Herzen getroffen hat, seine Jungfräulichkeit zu bewahren, wird er gut tun. 38 Folglich tut auch der gut, der seine Jungfräulichkeit in den Ehestand gibt, wer sie aber nicht in den Ehestand gibt, wird besser tun.

  10. Juleam 24. November 2009 um 10:55 Link zum Kommentar

    1. Korinther 9 – 12

    1. Korinther 10:1-11

    Ich will nun nicht, daß ihr unwissend seid, Brüder, daß unsere Vorväter alle unter der Wolke waren und alle durch das Meer hindurchgingen 2 und alle in Moses getauft wurden durch die Wolke und das Meer; 3 und alle aßen dieselbe geistige Speise, 4 und alle tranken denselben geistigen Trank. Denn sie pflegten aus dem geistigen Felsen zu trinken, der ihnen folgte, und dieser Fels bedeutete den Christus. 5 Dessenungeachtet bekundete Gott gegenüber den meisten von ihnen kein Wohlgefallen, denn sie wurden in der Wildnis niedergestreckt.

    6 Diese Dinge nun sind Vorbilder für uns geworden, damit wir nicht Menschen sind, die schädliche Dinge begehren, so wie jene sie begehrten. 7 Werdet auch nicht Götzendiener wie einige von ihnen, so wie geschrieben steht: „Das Volk setzte sich nieder, um zu essen und zu trinken, und sie standen auf, um sich zu vergnügen.“ 8 Laßt uns auch nicht Hurerei treiben, wie einige von ihnen Hurerei trieben, so daß an e i n e m Tag [ihrer] dreiundzwanzigtausend fielen. 9 Laßt uns Jehova auch nicht auf die Probe stellen, wie [ihn] einige von ihnen auf die Probe stellten, so daß sie durch die Schlangen umkamen. 10 Murrt auch nicht, wie einige von ihnen murrten, so daß sie durch den Vernichter umkamen. 11 Diese Dinge nun widerfuhren ihnen fortgesetzt als Vorbilder, und sie sind zur Warnung für uns geschrieben worden, auf welche die Enden der Systeme der Dinge gekommen sind.

    nehmen wir uns an den Isreliten ein Beispiel?

    Lernen wir daraus, wie sie handelten und wie Jehova darüber dachte?

  11. Juleam 24. November 2009 um 10:58 Link zum Kommentar

    1. Korinther 10:20-22

    Nein; sondern ich sage, daß die Dinge, die die Nationen opfern, sie Dämonen opfern und nicht Gott; und ich will nicht, daß ihr Teilhaber mit den Dämonen werdet. 21 Ihr könnt nicht den Becher Jehovas und den Becher der Dämonen trinken; ihr könnt nicht am „Tisch Jehovas“ und am Tisch der Dämonen teilhaben. 22 Oder „reizen wir Jehova zur Eifersucht“? Wir sind doch nicht etwa stärker als er?

    sind wir uns dessen bewusst, dass wir den Dämonen opfern, wenn wir ein Doppelleben führen?

  12. Juleam 24. November 2009 um 11:01 Link zum Kommentar

    1. Korinther 10:23-24

    Alle Dinge sind erlaubt; aber nicht alle Dinge sind von Vorteil. Alle Dinge sind erlaubt; aber nicht alle Dinge erbauen. 24 Jeder suche fortwährend nicht seinen eigenen [Vorteil], sondern den des anderen.

    müssen wir alle Grenzen ausreizen?

    Bewegen wir uns öfters in der Grauzone?

    Haben wir schon einmal über unser Verhältnis zu Jehova nachgedacht? Lieben wir ihn so sehr, dass es uns nichts ausmacht, auch mal auf Dinge zu verzichten, die eigentlich nicht in der Bbel verboten werden, die aber unseren Bruder zum Straucheln bringen könnten?

    1. Korinther 10:31-33

    Darum, ob ihr eßt oder trinkt oder sonst etwas tut, tut alles zur Verherrlichung Gottes. 32 Bewahrt euch beständig davor, Juden wie auch Griechen und der Versammlung Gottes Anlaß zum Straucheln zu geben, 33 so wie auch ich allen Menschen in allen Dingen zu Gefallen bin, indem ich nicht meinen eigenen Vorteil suche, sondern den der vielen, damit sie gerettet werden.

  13. Juleam 24. November 2009 um 11:03 Link zum Kommentar

    1. Korinther 11:17-19

    Während ich aber diese Anweisungen gebe, lobe ich euch nicht, denn es ist nicht zum Besseren, sondern zum Schlimmeren, daß ihr zusammenkommt. 18 Denn fürs erste höre ich, daß, wenn ihr in einer Versammlung zusammenkommt, Spaltungen unter euch bestehen; und zum Teil glaube ich es. 19 Denn es muß auch Sekten unter euch geben, damit die Bewährten unter euch auch offenbar werden.

    also muss das Unkraut mitten unter dem Weizen wachsen, damit der Weizen offenbar ist?

    Wäre es da nicht besser, wenn es in der Versammlung von vornherein nur Weizen gibt?

  14. Juleam 24. November 2009 um 11:14 Link zum Kommentar

    1. Korinther 11:23-29

    Denn ich habe das vom Herrn empfangen, was ich euch auch übermittelt habe, daß der Herr Jesus in der Nacht, in der er überliefert werden sollte, ein Brot nahm, 24 und nachdem er Dank gesagt hatte, brach er es und sprach: „Dies bedeutet meinen Leib, der für euch ist. Tut dies immer wieder zur Erinnerung an mich.“ 25 Ebenso tat er auch in bezug auf den Becher nach dem Abendmahl, indem er sprach: „Dieser Becher bedeutet den neuen Bund kraft meines Blutes. Tut dies immer wieder, sooft ihr ihn trinkt, zur Erinnerung an mich.“ 26 Denn sooft ihr dieses Brot eßt und diesen Becher trinkt, verkündigt ihr immer wieder den Tod des Herrn, bis er gekommen ist.

    27 Wer also in unwürdiger Weise das Brot ißt oder den Becher des Herrn trinkt, wird in bezug auf den Leib und das Blut des Herrn schuldig sein. 28 Zuerst möge sich ein Mensch nach genauer Prüfung als bewährt befinden, und so esse er von dem Brot und trinke aus dem Becher. 29 Denn wer ißt und trinkt, ißt und trinkt sich selbst ein Gericht, wenn er den Leib nicht unterscheidet.

    immer öfter hören wir Berichte, dass Personen von den Symbolen nehmen, die viele Jahre nicht davon genommen haben und zudem noch sehr jung sind. Dies verwirrt viele.

    Ein Beispiel: in der Versammlung, wo ich urprünglich herkomme, nimmt seit einigen Jahren auf einmal eine Schwester um die 40 von den Symbolen. Auf Nachfrage erklärt sie, dass sie bereits seit einigen Jahren das Gefühl habe, zu den Gesalbten zu gehören , diesem Gefühl aber nicht getraut hatte. Nach vielen Jahren und unzähligen Geprächen mit dem Kreisaufseher hat sie nun (2006) den Mut genommen, von den Symbolen zu nehmen.

    Die ganze Versammlung ist hocherfreut, denn dort gab es schon seit vielen Jahren niemand mehr von den Gesalbten.

    Im diesem Jahr (2009) nahm erstmals eine andere Schwester von den Symbolen und das schlug sehr hohe Wellen. Alle machten sich Sorgen um diese Schwester, da Jehova sie verurteilen könne, “da sie ja zu Unrecht davon genommen hatte”.

    Warum freute man sich bei der einen und bekam Panik bei der anderen? Mein Mann, der eine von beiden kennt, stellte verwirrt diese Frage. Immerhin waren bedie Schwestern ungefähr gleich alt und bereits viele viele Jahre in der Wahrheit, bevor sie nun erstmals von den Symbolen nahmen.

    Der einzige Unterschied war, dass die letzte Schwester psychisch krank ist und das bereits seit Jahren. Und so hatten alle Brüder Angst, sie habe aus einer Manie heraus davon genommen.

    Aber wenn Jeova vor 3 Jahren eine Schwester vollig überraschend neu zu den Gesalbten berufen hat, warum sollte er nun nicht auch diese andere Schwester berufen haben? Nur weil sie psychisch krank ist?

    Bei der gesunden Schwester hatte niemand Zweifel an ihrer Berufung, bei der Kranken glaubt niemand, dass sie berufen sein könne. Dabei war die erste Schwester über all die Jahre kaum aus der Masse der Brüder heraus geragt, ausser dass ihre Kommentare im Laufe der Jahre immer mehr von tiefer Liebe und Wertschätzung für Jehova zeugten. Aber das sollte in meinen Augen bei jedem wahren Christen der Falll sein!

    Im Gegenzug dazu hat die kranke Schwester ihr ganzes Leben nur in den Dienst für Jehova gestellt. Bereits in sehr jungen Jahren wurde sie allgemeiner Pionier und sie ging aus ihrem behüteten Elternhaus fort, um einer fremdsprachigen Versammlung zu dienen. Sie ist bis heute unverheiratet geblieben, da es immer ihr Traum gewesen ist, Jehova einmal als Missionar zu dienen und sie hat leider keinen Mann gefunden, der diesen Traum mit ihr teilt. Heute ist sie selbst zu krank für diesen Traum und daher käme nunmehr sie nicht mehr in Frage für den Bruder, nach dem sie immer gesucht hatte.

    Bis zum ersten Auftreten ihrer Krankheit – sie ist manisch/depresiv – hat sie Jehova als allgemeiner Pionier gedient und sie hat dieses Ziel über all die Jahre im Auge behalten, obwohl es zahlreiche Rückschläge in die Krankheit gab. Egal, wie schlecht es ihr im Laufe der Jahre auch ging, sie war niemals untätig, sondern hat immer gepredigt und auch Bibelstudien geführt. Sobald es ihr besser geht, geht sie jeweils vermehrt in den Dienst und sie hat es im Laufe der Jahre mehrfach geschafft, den Hipi durchzuführen!

    Sollte etwa ihre Erkrankung der Grund sein, warum Jehova sie nicht zu den Gesalbten berufen würde? Das glaube ich auf gar keinen Fall!

    Warum nicht?

    Erinnern wir uns noch an den Grund für Hiobs Kranheit? Wer sie ihm beschert hat und aus welchem Grund?

    Dieser Fall liegt wohl sehr ähnlich! Und das kann ich auch belegen. Ähnlich wie Hiob war sie dem Satan ein Dorn im Auge, da sie sich durch nichts und niemand von der wahren Anbetung und von Gottes Auftrag hat abbringen lassen. Also musste der Widersacher sich etwas einfallen lassen.

    Also schickte er ihr einen Mann über den Weg, dem sie nicht aus dem Weg gehen konnte, denn er war ihr Chef und sie musste ihn täglich sehen. Dieser Mann wolte sie unbedingt besitzen, nicht aus Liebe, sondern vielmehr als so eine Art Sport. Das war ihr schon bewusst. Aber er zog sämtliche Register und nach langer Zeit hatte er es geschafft, dass ihr Herz fùr ihn schlug, was sie auf jeden Fall verhindern wollte. Dieser innere Konfllkt hat dann Ende 1991 dazu gefùhrt, dass sie innerlich zerbrochen ist und der innere Konflikt sich mit einer Manie Raum verschaffte. Diese Schwester hat desem Mann und ihren Gefühlen für ihn widerstanden und hat dafür bezahlt, indem sie seither krank und arbeitsunfahig ist.

    Also wäre es vorstellbar, dass ihre Krankheit ein Hinderungsgrund ist, von Jehova zu himmlischem Leben berufen zu werden?

    Diese Schwester, die so taper nd mutig Jehova immer noch mit ganzem Herzen, ganzer Seele und ganzer Kraft mit Freuden dient – trotz der vielen Hindernisse, die der Widersacher ihr in den Weg gelegt hat – ist übrigens meine geistige Mama!

    Leider kann es sich scheinbar keiner in der Versammlung vorstelllen, dass sie eventuell wirklich gesalbt worden ist und so machen sie sich alle Sorgen um sie, da ja Jehova ein hartes Urteil über die spricht, die unberechtigt von den Symbolen nehmen.

    Ich mache mir in dieser Hinsicht überhaupt keine Sorgen um sie.

    Zum einen hört man immer wieder, dass heute neue junge Brüder berufen werden, ich kann mir gut vorstellen, dass Jehova so eine liebe, tapere und treue Schwester unter denen im Himmel haben will – und falls sie wirklich in einer Manie unberechtigt von den Symbolen genommen haben sollte, wird Jehova sie niemals dafür verurteilen.

    Aber wir sehen, dass dieses “von den Symbolen nehmen” eine ernste Angelegenheit ist, die wir nicht auf die leichte Schulter nehmen sollten.

  15. Juleam 25. November 2009 um 15:31 Link zum Kommentar

    1. Korinther 13 – 16

    1. Korinther 13:1-3

    Wenn ich mit Menschen- und Engelszungen rede, aber nicht Liebe habe, bin ich ein tönendes [Stück] Erz oder eine schallende Zimbel geworden. 2 Und wenn ich die Gabe des Prophezeiens habe und mit allen heiligen Geheimnissen und aller Erkenntnis vertraut bin und wenn ich allen Glauben habe, um Berge zu versetzen, aber nicht Liebe habe, so bin ich nichts. 3 Und wenn ich alle meine Habe austeile, um andere zu speisen, und wenn ich meinen Leib hingebe, um mich zu rühmen, aber nicht Liebe habe, so nützt es mir nichts.

    na sowas: wenn ich für andere sterbe, aber der Beweggrund nicht die Liebe ist – dann nutzt es mir nichts?

    Hört sich auf dem ersten Blick sehr hart an!

    Deckt sich aber damit, wie wichtig die richtige Herzenseinstellung und unsere Motivation bei der wahren Anbetung sind.

    Würde das dann auch bedeuten:: “wenn ich Jehova nur aus Angst vor Strafe diene, oder weil es unerlässlich ist, um ein Ticket ins Paradies zu bekommen – so ist es in Jehovas Augen wertlos”?

    Ist nicht Gehorsam an sich ganz ganz wichtig für die wahre Anbetung?

    Dieser Text hier zeigt aber auch, was Jesus über das wichtigste Gebot im GESETZ sagte und worin sich das GESETZ erfüllt.

    Erinnern wir uns?

  16. Juleam 25. November 2009 um 15:42 Link zum Kommentar

    1. Korinther 13:4-8

    Die Liebe ist langmütig und gütig. Die Liebe ist nicht eifersüchtig, sie prahlt nicht, bläht sich nicht auf, 5 benimmt sich nicht unanständig, blickt nicht nach ihren eigenen Interessen aus, läßt sich nicht aufreizen. Sie rechnet das Böse nicht an. 6 Sie freut sich nicht über Ungerechtigkeit, sondern freut sich mit der Wahrheit. 7 Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, erduldet alles.

    8 Die Liebe versagt nie.

    wir kennen diesen Vers sicherlich bereits auswendig, aber haben wir auch schon mal näher über seine Bedeutung nachgedacht?

    Worin kann ich mich noch verbessern??

    Wo hapert es noch bei mir?

  17. Juleam 25. November 2009 um 15:45 Link zum Kommentar

    1. Korinther 13:11-13

    Als ich ein Unmündiger war, pflegte ich wie ein Unmündiger zu reden, wie ein Unmündiger zu denken, wie ein Unmündiger zu überlegen; nun aber, da ich ein Mann geworden bin, habe ich die [Merkmale] eines Unmündigen abgelegt. 12 Denn jetzt sehen wir mit Hilfe eines metallenen Spiegels in verschwommenen Umrissen, dann aber wird es von Angesicht zu Angesicht sein. Jetzt erkenne ich teilweise, dann aber werde ich genau erkennen, so wie ich genau erkannt worden bin. 13 Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die größte aber von diesen ist die Liebe.

    habe ich Fortschritte in der Wahrheit gemacht – oder bin ich in geistiger Hinsicht immer noch unmündig?

    Habe ich mein Wahrnehmungsvermögen durch Gebrauch geschult?

    Lese ich auch weiterhin täglich in der Bibel und studiere ich persönlich – oder bin ich der Ansicht “nun, wo ich getauft bin, weiss ich schon alles”?

    Arbeite ich auch weiterhin täglich an meiner christlichen Persönlichkeit?

    Können andere erkennen, dass ich auch weiterhin an geistiger Reife zunehme?

  18. Juleam 25. November 2009 um 15:47 Link zum Kommentar

    1. Korinther 14:27-28

    Und wenn jemand in einer Zunge redet, so laßt dies auf höchstens zwei oder drei beschränkt sein, und [das] nacheinander; und jemand möge übersetzen. 28 Ist aber kein Übersetzer da, so schweige er in der Versammlung und rede zu sich selbst und zu Gott.

    habe ich immer noch micht verstanden: worin genau liegt der Sinn von Zungenreden?

  19. WT vom 15.07.2008am 26. November 2009 um 22:36 Link zum Kommentar

    Höhepunkte zu dem 1. Brief an die Korinther

    DIE Christenversammlung in Korinth macht dem Apostel Paulus ernstlich Sorgen. Er hat gehört, dass es dort Streitigkeiten gibt. Unmoral wird toleriert. Außerdem haben die Brüder wegen bestimmter Angelegenheiten bei Paulus schriftlich nachgefragt. Als sich Paulus um das Jahr 55 u. Z. während seiner dritten Missionsreise in Ephesus aufhält, schreibt er den ersten von zwei Briefen an die Korinther.

    Der zweite Brief, der wohl nur wenige Monate nach dem ersten geschrieben wurde, ist praktisch eine Fortsetzung. Sowohl die Situation innerhalb als auch außerhalb der Versammlung im damaligen Korinth weist viele Parallelen zur heutigen Zeit auf. Deshalb ist das, was in den beiden Briefen steht, für uns ausgesprochen wertvoll (Heb. 4:12).

    „Bleibt wach, steht fest, werdet stark!“
    (1. Kor. 1:1—16:24)

    Paulus legt den Korinthern eindringlich nahe, dass sie ‘alle übereinstimmend reden’ (1. Kor. 1:10). Christen können gottgefällige Eigenschaften nur auf einer einzigen Grundlage ausbilden: Jesus Christus (1. Kor. 3:11-13). Paulus erwähnt einen Hurer, der sich in der Versammlung befindet, und sagt: „Entfernt den bösen Menschen aus eurer Mitte“ (1. Kor. 5:13). „Der Leib . . . ist nicht für Hurerei da“, so Paulus, „sondern für den Herrn“ (1. Kor. 6:13).

    Jetzt geht Paulus auf die Angelegenheiten ein, ‘über die sie geschrieben haben’, und gibt Verheirateten und Unverheirateten praktischen Rat (1. Kor. 7:1). Nachdem er sich über das biblische Leitungsprinzip, die Ordnung in den Zusammenkünften und die Gewissheit der Auferstehung geäußert hat, rät er dringend: „Bleibt wach, steht fest im Glauben, benehmt euch wie Männer, werdet stark“ (1. Kor. 16:13).

    Antworten auf biblische Fragen:

    1:21 — Macht Jehova tatsächlich von „Torheit“ Gebrauch, um gläubige Menschen zu retten?
    Nein, das tut er nicht. Da allerdings „die Welt durch ihre Weisheit Gott nicht kennengelernt hat“, erscheint ihr die Art und Weise, wie Jehova Menschen rettet, als Torheit (Joh. 17:25).

    5:5 — Was ist damit gemeint, den bösen Menschen ‘zur Vernichtung des Fleisches dem Satan zu übergeben, damit der Geist gerettet werde’?
    Wenn jemandem, der schwerwiegende Sünden nicht bereut, die Gemeinschaft der Versammlung entzogen wird, gehört er wieder zur bösen Welt Satans (1. Joh. 5:19). In diesem Sinn wird er dem Satan übergeben. Der Ausschluss eines solchen Menschen bewirkt, dass sein verderblicher fleischlicher Einfluss auf die Versammlung „vernichtet“ oder ausgeschaltet wird und der Geist, das heißt die gute Grundhaltung der Versammlung, bewahrt bleibt (2. Tim. 4:22).

    7:33, 34 — Was ist mit den „Dingen der Welt“ gemeint, um die man als Ehemann oder als Ehefrau besorgt ist?
    Paulus bezieht sich auf die alltäglichen Angelegenheiten, um die man sich als Verheirateter kümmern muss. Dazu zählen Ernährung, Kleidung und Wohnung, nicht aber die schlechten Dinge der Welt, denen man als Christ ja bewusst ausweicht (1. Joh. 2:15-17).

    11:26 — Wie oft sollte des Todes Jesu gedacht werden und bis wann?
    Paulus sagte nicht, dass des Todes Jesu oft gedacht werden sollte. Das griechische Wort für „sooft“ bedeutet „wann immer“ oder „jedes Mal, wenn“. Somit sprach Paulus davon, dass geistgesalbte Christen jedes Mal, wenn sie von den Symbolen nehmen, und zwar einmal jährlich am 14. Nisan, ‘den Tod des Herrn verkündigen’. Das tun sie, „bis er gekommen ist“, sprich, bis Jesus sie auferweckt und in den Himmel aufnimmt (1. Thes. 4:14-17).

    13:13 — Wieso ist Liebe größer als Glaube und Hoffnung?
    Wenn die „erhofften Dinge“ wahr werden und aus der „gesicherten Erwartung“ Realität wird, hören bestimmte Aspekte des Glaubens und der Hoffnung auf zu bestehen (Heb. 11:1). Liebe dagegen bleibt für immer und ist daher größer als Glaube und Hoffnung.

    15:29 — Was bedeutet es, ‘getauft zu werden, um Tote zu sein’?
    Einige Bibelübersetzungen geben diesen Vers so wieder, als ob Paulus sagen wollte, dass lebende Personen sich stellvertretend für ungetaufte Verstorbene taufen lassen könnten. Paulus spricht hier aber vom „Eintauchen“ geistgesalbter Christen in einen neuen Lebensweg: Bis zu ihrem Tod würden sie auf diesem Weg ihre Lauterkeit bewahren und anschließend zu geistigem Leben auferweckt werden.

    Lehren für uns:

    1:26-31; 3:3-9; 4:7. Wenn wir uns einfach in Jehova rühmen, nicht in uns selbst, kommt das der Einheit in der Versammlung sehr zugute.

    2:3-5. Da Korinth eine Hochburg griechischer Geisteswissenschaften war, hatte Paulus beim Predigen vielleicht Bedenken, ob es ihm gelingen würde, seine Zuhörer zu überzeugen. Doch ließ er nicht zu, dass ihn irgendwelche Schwächen oder Ängste von seinem Dienst abhielten, der ihm von Gott übertragen worden war. Genauso dürfen wir uns durch Umstände, die für uns ungewohnt sind, nicht davon zurückhalten lassen, die gute Botschaft von Gottes Königreich zu verkündigen. Wie Paulus können wir zuversichtlich bei Jehova Hilfe suchen.

    2:16. „Christi Sinn“ zu haben bedeutet: mit Jesu Denkart vertraut zu sein, so zu denken wie er, seine Persönlichkeit durch und durch zu kennen und sich an ihm ein Beispiel zu nehmen (1. Pet. 2:21; 4:1). Es ist überaus wichtig, uns gründlich mit Jesu Leben und Dienst zu beschäftigen!

    3:10-15; 4:17. Wir sollten analysieren, wie wir lehren und Jünger machen, und uns um Verbesserungen bemühen (Mat. 28:19, 20). Wenn wir keine guten Lehrer sind, könnte es sein, dass Menschen, mit denen wir die Bibel studieren, Glaubenserprobungen nicht überstehen und wir einen schmerzlichen Verlust erleiden; es wäre dann so, als würden wir „wie durch Feuer“ gerettet.

    6:18. ‘Vor der Hurerei zu fliehen’ bedeutet nicht nur Handlungen, die unter den Begriff pornéia fallen, peinlich zu meiden, sondern auch Pornografie, sittliche Unreinheit, sexuelle Fantasien und Flirten — also alles, was zu Hurerei führen kann (Mat. 5:28; Jak. 3:17).

    7:29. Wer verheiratet ist, muss aufpassen, nicht so sehr in seiner Ehe aufzugehen, dass die Königreichsinteressen an zweiter Stelle rangieren.

    10:8-11. Als die Israeliten gegen Moses und Aaron murrten, kränkte das Jehova sehr. Wir dürfen es daher klugerweise nie so weit kommen lassen, dass wir gewohnheitsmäßig nörgeln.

    16:2. Wir können das Königreichswerk regelmäßig finanziell unterstützen, wenn wir im Voraus planen und dabei systematisch vorgehen.

  20. WT 15.09.1990am 27. November 2009 um 00:14 Link zum Kommentar

    „Tut alles zur Verherrlichung Gottes“
    Höhepunkte aus 1. Korinther

    DIE Verherrlichung Jehovas ist für alle, die ihn „mit Geist und Wahrheit“ anbeten, von größter Bedeutung (Johannes 4:23, 24). Der Apostel Paulus schrieb daher an seine Glaubensbrüder im alten Korinth: „Ob ihr eßt oder trinkt oder sonst etwas tut, tut alles zur Verherrlichung Gottes“ (1. Korinther 10:31). Voraussetzung dafür ist, daß wir Jehovas Weg zur Lösung der Probleme annehmen, die uns die materialistische, unsittliche, von der falschen Religion durchdrungene Welt bereiten mag.

    Die Christen in Korinth bedurften der göttlichen Hilfe bei der Lösung ihrer Probleme, denn sie lebten in einer reichen, lasterhaften Stadt, in der die falsche Religion dominierte. Das auf der Landbrücke zwischen dem griechischen Festland und dem Peloponnes gelegene Korinth war die Hauptstadt der römischen Provinz Achaia und hatte schätzungsweise 400 000 Einwohner. Die dortige Christenversammlung war um das Jahr 50 u. Z. von Paulus gegründet worden (Apostelgeschichte 18:1-11).

    Fragen in bezug auf die Ehe und das Essen von Fleisch, das Götzen geopfert worden war, hatten die Korinther veranlaßt, an Paulus zu schreiben (7:1). Dieser war betrübt wegen der Spaltungen und wegen eines Falls von schwerer Unsittlichkeit in ihrer Mitte. Sie benötigten Rat bezüglich der richtigen Durchführung des Abendmahls des Herrn. Es drohte sogar Abtrünnigkeit, und auch was die Liebe in der Versammlung betraf, brauchten sie Rat. Deshalb schrieb Paulus um 55 u. Z. von Ephesus aus seinen ersten inspirierten Brief an die Korinther. Sein Inhalt ist aber auch für uns von Nutzen.

    Einheit und sittliche Reinheit unerläßlich

    Wer „alles zur Verherrlichung Gottes“ tut, wird niemandem nachfolgen, der in der Versammlung Spaltungen herbeizuführen sucht — was eines der Probleme unter den Korinthern war (1:1 bis 4:21). Paulus ermahnte sie, ‘übereinstimmend zu reden und in demselben Sinn und in demselben Gedankengang fest vereint zu sein’. Wenn wir diesen Rat befolgen und gottgefällige Eigenschaften entwickeln, wird Einheit herrschen. Statt uns sündiger Menschen zu rühmen, sollten wir uns vergegenwärtigen, daß, wenn wir auch in geistiger Hinsicht ‘pflanzen und begießen, Gott es ist, der es wachsen läßt’. Jene Korinther, die sich rühmten, besaßen nichts, was sie nicht empfangen hatten; wir sollten uns also niemals für besser halten als unsere Glaubensbrüder. Ein Geist der Demut wird uns helfen, die Einheit zu fördern.

    Einheit herrscht auch, wenn ernannte Älteste die Versammlung in geistiger Hinsicht rein erhalten (5:1 bis 6:20). Da „ein wenig Sauerteig die ganze Masse durchsäuert“, muß reuelosen Hurern, Habgierigen, Götzendienern, Schmähern, Trunkenbolden und Erpressern die Gemeinschaft entzogen werden. Sittliche Unreinheit, durch die Gottes Tempel beschmutzt wird, darf unter Gottes Volk nicht geduldet werden. Statt dessen muß es das tun, was zur Verherrlichung Gottes gereicht.

    Auf andere Rücksicht nehmen

    „Alles zur Verherrlichung Gottes“ zu tun erfordert, den Rat anzunehmen, den Paulus bezüglich der Ehe und des Ledigseins gab (7:1-40). Verheiratete müssen ihren ehelichen Pflichten rücksichtsvoll nachkommen. Ein verheirateter Christ sollte sich nicht von einem ungläubigen Ehepartner trennen, denn dadurch, daß er bei ihm bleibt, kann er ihm möglicherweise helfen, Rettung zu erlangen. Die Ehelosigkeit kann für jemanden von Vorteil sein, der anderen in geistiger Hinsicht behilflich sein möchte, da er dem Herrn ohne Ablenkung dienen kann, wohingegen die Ehe vermehrte Sorgen mit sich bringt.

    Jeder Christ, ob ledig oder verheiratet, ist verpflichtet, auf das geistige Wohl anderer Rücksicht zu nehmen (8:1 bis 10:33). Den Korinthern wurde geraten, andere nicht dadurch zum Straucheln zu bringen, daß sie Speisen aßen, die Götzen geopfert worden waren. Um niemanden daran zu hindern, die gute Botschaft anzunehmen, hatte Paulus nicht einmal von seinem Recht Gebrauch gemacht, eine materielle Unterstützung entgegenzunehmen. Er ‘zerschlug seinen Leib, damit er sich nicht, nachdem er anderen gepredigt hatte, selbst irgendwie als unbewährt erwies’. Uns das vor Augen zu halten, was dem sündigen Israel in der Wildnis widerfuhr, wird uns von Götzendienst und Unrechttun abhalten. Wenn wir „alles zur Verherrlichung Gottes“ tun, werden wir niemanden zum Straucheln bringen.

    Respekt bekunden und die Ordnung bewahren

    „Alles zur Verherrlichung Gottes“ zu tun schließt des weiteren ein, angemessenen Respekt zu bekunden (11:1-34). Im ersten Jahrhundert zeigte eine Christin durch das Tragen einer Kopfbedeckung beim Beten oder Prophezeien in der Versammlung, daß sie die Leitung durch ein Haupt respektierte. Solchen Respekt bekunden gottergebene Frauen auch heute. Außerdem müssen wir alle Achtung vor dem Abendmahl des Herrn haben, um nicht wie die Korinther zurechtgewiesen zu werden.

    Auch ein ordentlicher Ablauf unserer Zusammenkünfte muß gewährleistet sein, damit wir „alles zur Verherrlichung Gottes“ tun (12:1 bis 14:40). Wenn die Christen des ersten Jahrhunderts zusammenkamen, wurden Gaben des Geistes wie das Zungenreden respektvoll und mit Wertschätzung für ihren Ursprung und ihren Zweck gebraucht. Wir verfügen zwar nicht mehr über diese Gaben, verherrlichen Gott aber dadurch, daß wir Liebe bekunden, die diese Gaben noch übertrifft. Desgleichen verherrlichen wir Jehova, weil unsere Zusammenkünfte gut organisiert sind, und wir befolgen respektvoll den Rat des Paulus: „Laßt . . . alle Dinge anständig und nach Anordnung geschehen.“

    Damit wir „alles zur Verherrlichung Gottes“ tun, müssen wir die biblischen Lehren anerkennen und geistig feststehen (15:1 bis 16:24). Möglicherweise unter dem Einfluß griechischer Philosophie behaupteten einige in der Versammlung Korinth, „es gebe keine Auferstehung der Toten“. (Vergleiche Apostelgeschichte 17:18, 32.) Vielleicht vertraten sie die Ansicht Abtrünniger, es gebe keine künftige Auferstehung, sondern die derzeit lebenden Christen hätten eine symbolische, geistige Auferstehung erfahren (2. Timotheus 2:16-18). Paulus trat für die wahre Hoffnung ein, indem er auf die Auferstehung Jesu verwies, und er zeigte, daß gesalbte Christen sterben müssen, um zu unvergänglichem Leben im Himmel auferweckt zu werden. Auch in anderer Hinsicht helfen uns seine Ausführungen, uns vor Abtrünnigkeit zu hüten und ‘im Glauben festzustehen’.

    Immer alles zur Verherrlichung Gottes tun

    Der Rat, den Paulus in 1. Korinther gibt, ist in unserer Zeit ebenso nützlich wie im ersten Jahrhundert u. Z. Die heutigen Zeugen Jehovas werden dadurch angespornt, als reines Volk Gott in Einheit zu dienen. Die Worte des Apostels sollten uns veranlassen, auf andere Rücksicht zu nehmen und angemessenen Respekt zu bekunden. Das, was Paulus sagte, kann uns des weiteren darin bestärken, uns der Abtrünnigkeit zu widersetzen und fest für den wahren Glauben einzustehen.

    Es ist zweifellos der Herzenswunsch jedes treuen Dieners Jehovas, ihn zu lobpreisen, sein Königreich bekanntzumachen und seinen heiligen Namen zu verherrlichen (Psalm 145:1, 2, 10-13). Ja, der erste Brief des Paulus an die Korinther hilft uns, „alles zur Verherrlichung Gottes“ zu tun.

    [Kasten/Bild auf Seite 24, 25]
    Zum Sterben bestimmt
    Paulus spielte in seinen Briefen an die Korinther mehrfach auf den Tod in der Arena an. Er schrieb beispielsweise: „Mir scheint, daß Gott uns, die Apostel, zuletzt zur Schau gestellt hat als zum Tod bestimmte Menschen, denn wir sind ein Schauspiel geworden für die Welt und für Engel und Menschen“ (1. Korinther 4:9). Paulus mag an die Zurschaustellung von bestiarii (Männer, die mit wilden Tieren kämpften) und Gladiatoren (Männer, die gegeneinander kämpften) gedacht haben. Einige kämpften für Lohn; Verbrecher wurden dagegen zum Kampf gezwungen. Diesen Gefangenen wurde anfangs der Gebrauch von Waffen gestattet, später wurden sie jedoch unbekleidet in die Arena getrieben. Sie waren wehrlos und zum Sterben bestimmt.

    Die Apostel glichen diesen zum Tod Bestimmten, die im Finale eines solchen blutigen Schauspiels auftraten, aber bei ihnen waren „Engel und Menschen“ (nicht nur die Menschen„welt“) Zuschauer. Paulus erwähnte, daß er „in Ephesus mit wilden Tieren gekämpft“ habe, wobei allerdings von einigen bezweifelt wird, daß man einem römischen Bürger eine solche Strafe auferlegte, und meinen, er hätte damit auf Gegner angespielt, die wilden Tieren glichen (1. Korinther 15:32). Doch die Bemerkung des Paulus, Gott habe ihn im Bezirk Asien (wo Ephesus lag) „von etwas so Großem wie dem Tod“ befreit, paßt besser auf ein Erlebnis mit echten wilden Tieren in einer Arena als auf den Widerstand von Menschen (2. Korinther 1:8-10; 11:23; Apostelgeschichte 19:23-41).

    [Kasten/Bild auf Seite 25]
    Den Preis vor Augen haben:

    Paulus nahm auf einige Merkmale der griechischen Sportwettkämpfe des Altertums Bezug, um wichtige Gedanken zu veranschaulichen (1. Korinther 9:24-27). Bei Wettkämpfen wie den Isthmischen Spielen, die alle zwei Jahre in der Nähe von Korinth abgehalten wurden, standen Laufen, Boxkampf und andere Sportarten auf dem Programm. Die Läufer und die Boxkämpfer mußten während der Vorbereitung auf die Wettkämpfe Selbstbeherrschung üben, durften nur gesunde Magerkost zu sich nehmen und zehn Monate lang keinen Wein trinken. Statt nach einem vergänglichen Pinien- oder Efeukranz, den die Sieger bei den Isthmischen Spielen erhielten, strebt ein gesalbter Christ nach der unvergänglichen Krone des nie endenden Lebens. Um diesen Preis zu gewinnen, muß er sein Auge fest darauf gerichtet halten und Selbstbeherrschung üben. Derselbe Grundsatz trifft auf alle Zeugen Jehovas zu, denen ewiges Leben auf der Erde in Aussicht steht.

  21. Juleam 22. November 2010 um 12:50 Link zum Kommentar

    1. Korinther 1 – 4

    1. Korinther 3:18-20

    Niemand verführe sich selbst: Wenn jemand unter euch denkt, er sei in diesem System der Dinge weise, so werde er ein Tor, damit er weise werde. 19 Denn die Weisheit dieser Welt ist Torheit bei Gott; denn es steht geschrieben: „Er fängt die Weisen in ihrer eigenen List.“ 20 Und wiederum: „Jehova weiß, daß die Überlegungen der Weisen nichtig sind.“

    1. Korinther 4:3-5

    Für mich nun ist es etwas sehr Geringfügiges, daß ich von euch oder von einem menschlichen Gerichtshof beurteilt werde. Ja, ich beurteile mich auch selbst nicht. 4 Denn mir ist nichts bewußt, was gegen mich [spräche]. Doch dadurch werde ich nicht als gerecht befunden, der mich aber beurteilt, ist Jehova. 5 Richtet somit nichts vor der gegebenen Zeit, bis der Herr kommt, der sowohl die verborgenen Dinge der Finsternis ans Licht bringen als auch die Ratschläge der Herzen offenbar machen wird, und dann wird jedem sein Lob von Gott zukommen.

    wie beurteilt Jehova wohl mich und meine Familie?

    Stimmt wohl SEIN Urteil mit dem unserer Mitmenschen oder mit dem weltlicher Gerichte überein?

    Wer müsste wohl hier sein Urteil revidieren?

    Wenn dem so ist, kann es uns dann nicht egal sein, wie Menschen uns beurteilen, wenn wir SEIN Wohlgefallen haben?

    Bedeutet das dann automatisch, dass es uns nicht schmerzt, wenn Menschen uns falsch beurteilen oder verurteilen?

    Wir können auf jeden Fall unseren inneren Frieden bewahren, in dem Bewußtsein, dass wir Jehova wohlgefallen, ganz egal, wie Menschen über uns denken!

  22. Juleam 22. November 2010 um 12:52 Link zum Kommentar

    1. Korinther 4:9-13

    Denn mir scheint, daß Gott uns, die Apostel, zuletzt zur Schau gestellt hat als zum Tod bestimmte Menschen, denn wir sind ein Schauspiel geworden für die Welt und für Engel und Menschen. 10 Wir sind Toren um Christi willen, ihr aber seid verständig in Christus; wir sind schwach, ihr aber seid stark; ihr steht in gutem Ruf, wir aber sind in Unehre. 11 Bis gerade zu dieser Stunde leiden wir fortgesetzt Hunger und auch Durst und sind dürftig bekleidet und werden umhergestoßen und haben kein Heim 12 und mühen uns ab, indem wir mit unseren eigenen Händen arbeiten. Wenn beschimpft, segnen wir; wenn verfolgt, halten wir stand; 13 wenn verunglimpft, flehen wir; wir sind wie der Kehricht der Welt geworden, der Abschaum aller Dinge, bis jetzt.

    können wir es ertragen, dass diese Worte auf uns zutreffen – oder tun wir alles, um dies zu umgehen?

  23. Juleam 24. November 2010 um 11:46 Link zum Kommentar

    1. Korinther 11:27

    Wer also in unwürdiger Weise das Brot ißt oder den Becher des Herrn trinkt, wird in bezug auf den Leib und das Blut des Herrn schuldig sein.

    Wie konnte man in unwürdiger Weise von den Symbolen nehmen?

    Heute meinen wir dabei, dass jemand davon nimmt, der überhaupt nicht gesalbt ist. Aber damals redete Paulus ja zu den ersten Christen – die ja alle gesalbt waren.

    Wie also konnten diese in unwürdiger Weise davon nehmen?

    *** w70 15. 9. S. 576 Fragen von Lesern ***

    Jemand mag in der Vergangenheit die Symbole bei der Feier des Abendmahls des Herrn in aller Aufrichtigkeit zu sich genommen haben, hat aber später erkannt, daß er nicht zum „Überrest“ gehört hat, sondern ein Glied der ‘großen Volksmenge’ ist. Wird er dadurch schuldig, die Symbole so „in unwürdiger Weise“ zu sich genommen zu haben, wie es die Worte des Paulus in 1. Korinther 11:27-34 bedeuten? Nein, das ist nicht der Fall, wenn er die Bedeutung dieser Symbole nicht absichtlich mißachtet hat.

    Aus dem Zusammenhang geht hervor, daß Paulus, als er von dem Gericht sprach, das sich jemand zuziehen würde, wenn er die Symbole in unwürdiger Weise zu sich nähme, von Personen sprach, die das Mahl nur als Teil ihres normalen Abendessens betrachteten und von denen sich einige dabei sogar betranken. Sie bekundeten Mißachtung und setzten daher den Wert des Leibes und Blutes des Herrn Jesus Christus herab. (1. Kor. 11:20-22, 33, 34)

    Gewiß versuchten diejenigen, die in ihrem Irrtum unter einem falschen Eindruck, aber mit aller nötigen Wertschätzung die Symbole zu sich nahmen, so etwas nicht. Man bedenke, daß Paulus an ‘Geheiligte zu Heiligen Berufene’, schrieb, also an Christen, die verpflichtet waren, des Herrn Abendmahl zur Erinnerung an ihn zu feiern und die Symbole dieses Mahls zu sich zu nehmen. (1. Kor. 1:2)

    Hier dann auch die Antwort auf meine Frage vom letzten Jahr: würde Jehova meine geistige Mama verurteilen, nur weil sie eventuell unter einer Manie von den Symbolen genommen hat, obwohl er sie nicht wirklich berufen hätte?

    Daraus folgt logischerweise ebenfalls, daß sich irgend jemand, der absichtlich vorgibt, zum „Überrest“ zu gehören, und unaufrichtig, heuchlerisch, von den Symbolen nimmt, Gottes Mißfallen zuziehen würde. Man sollte also gewiß zuerst sein Herz erforschen und der Heiligen Schrift ernsthaft Beachtung schenken, bevor man die Symbole zu sich nimmt. Man sollte sehr vorsichtig und völlig überzeugt sein, bevor man sie zu sich nimmt.

    Nein!

    Er würde sie nicht verurteilen.

    Wobei ich immer noch der Überzeugung bin, dass es durchaus möglich sein kann, dass sie wirklich zu himmlischen Leben berufen worden ist

  24. Juleam 25. November 2010 um 11:34 Link zum Kommentar

    Worin genau liegt der Sinn vom Zungenreden?

    *** g87 8. 4. S. 22-23 Zungenreden — Von Gott? ***

    Warum in Zungen reden?

    Es war zu Pfingsten des Jahres 33 u. Z. Ein Wechsel stand bevor. Der alte jüdische Gesetzesbund sollte durch einen neuen Bund ersetzt werden. Aus welchem Grund? Es sollte eine vorzüglichere Möglichkeit eröffnet werden, Jehova Gott anzubeten. Woran war zu erkennen, daß dieser Wechsel in der Anbetung den Segen Gottes hatte? Gott bediente sich einer Fülle übernatürlicher Ereignisse — das Zungenreden eingeschlossen —, um das Herz gerecht gesinnter Menschen anzusprechen. Sie würden erkennen, daß der allmächtige Gott ihrer Vorväter jetzt tatsächlich seine Anerkennung auf Jesu Jünger übertragen hatte.

    Die Gabe des Zungenredens erfüllte zu Pfingsten noch einen weiteren Zweck. In den Tagen Jesu gab es weder Druckschriften noch Rundfunk. Im allgemeinen besaß der einzelne keine schriftlichen Aufzeichnungen. Folglich mußten die Gläubigen die gute Botschaft, die von Gottes Willen und Gottes Vorsatz handelte, mündlich übermitteln. Anläßlich des Pfingstfestes waren aus über einem Dutzend Ländern — aus Afrika, Asien und Europa — Anbeter Jehovas, die verschiedene Sprachen sprachen, nach Jerusalem gekommen. Auch ungefähr 120 Jünger Jesu hatten sich in Jerusalem versammelt. Durch den heiligen Geist befähigt, fingen die Jünger an, in verschiedenen Zungen zu reden. Welch eine besondere Botschaft die Menge von Anbetern hören durfte! Sie konnten die Jünger ‘in ihren Zungen über die großen Dinge Gottes reden hören’ (Apostelgeschichte 2:5-11).

    Wie wirkte sich dieses Wunder aus? Dreitausend wurden an jenem Tag gläubig! (Apostelgeschichte 2:41). Als die Neubekehrten in ihre ferne Heimat zurückkehrten, legten sie „bis zum entferntesten Teil der Erde“ von der wahren Anbetung Jehovas Zeugnis ab (Apostelgeschichte 1:8).

    Nur etwas mehr als zwei Jahrzehnte später brachte Paulus zur Sprache, daß das Zungenreden schließlich aufhören werde (1. Korinther 13:8). Warum wäre dies vernünftig? Die Wunder zu Pfingsten hatten ihren Zweck — die Bestätigung des frühen Christentums — erfüllt und erübrigten sich.

    Aus ähnlicher Sicht kann das betrachtet werden, was sich über 1 500 Jahre zuvor am Berg Sinai ereignete. Dort verursachte Gott eindrucksvolle übernatürliche Zeichen, um dem versammelten Volk einzuprägen, daß der Gesetzesbund göttlichen Ursprungs war. Sobald das Volk dieser neuen Vereinbarung zugestimmt hatte, waren die Zeichen nicht mehr zu sehen (2. Mose 19:16-19).

    ok, hier wird gesagt, dass es ja genutzt wurde, damit die Besucher Jerusalems alle die Gute Botschaft in ihrer Sprache hören konnten und da die Anwesenden Christen ja nicht jeder Sprache mächtig sein konnten…

    Aber weiter hinten in 1. Korinther habe ich dann gelesen, dass sie ja nicht nur in anderen Sprachen, sondern unverständig redeten, so dass immer noch ein Übersetzer anwesend sein sollte

    1. Korinther 14:26-28

    Was ist also zu tun, Brüder? Wenn ihr zusammenkommt, hat einer einen Psalm, ein anderer hat eine Belehrung, ein anderer hat eine Offenbarung, ein anderer hat eine Zungen[rede], ein anderer hat eine Auslegung. Laßt alles zur Erbauung geschehen. 27 Und wenn jemand in einer Zunge redet, so laßt dies auf höchstens zwei oder drei beschränkt sein, und [das] nacheinander; und jemand möge übersetzen. 28 Ist aber kein Übersetzer da, so schweige er in der Versammlung und rede zu sich selbst und zu Gott.

    Also ging es hier bei diesem Zungenreden nicht um eine Sprache, die man selbst nicht spricht – sondern eher um eine Sprache, die niemand so wirklich spricht. Dazu heißt es weiter in dem o.g. Artikel:

    Zungenreden heute

    Heute meinen viele, Gottes heiliger Geist verleihe ihnen die Fähigkeit, in Zungen zu reden. Wie läßt sich das aber mit der Aussage der Bibel vereinbaren, daß das Zungenreden aufhören werde?

    Das Zungenreden läuft vor allem auf Äußerungen unverstandener Laute, verbunden mit übersteigerten Gefühlsergüssen, hinaus.

    So etwas kann unmöglich von Gott kommen. Jesus sagte, daß religiöse Heuchler versuchen würden, derartige „Machttaten“ mit seinem Namen zu verknüpfen. Er würde sie jedoch als „Täter der Gesetzlosigkeit“ abweisen (Matthäus 7:21-23). Auch Paulus warnte prophetisch vor einer Zeit, in der es arglistige Täuschungen oder „lügenhafte Zeichen und Wunder“ geben werde. „Trug der Ungerechtigkeit“ ist ein Fachgebiet des Erzbetrügers, Satans, des Teufels (2. Thessalonicher 2:8-10).

    Unbekannt mag sein, daß das Zungenreden in den Tagen des Paulus auch in gewissen heidnischen Religionen Griechenlands praktiziert wurde. Das Zungenreden war bei heidnischen Riten von Praktiken begleitet, zu denen gehörte, daß man sich ins Fleisch schnitt und unbekleidet ausgelassen tanzte. Solche historischen Beispiele verdeutlichen, daß das Zungenreden auch unter höchst unheiligem Einfluß erfolgen kann.

    Ja, aber es war doch in der Christenversammlung und somit von Gott – oder etwa nicht?

    Vernunft bleibt nicht unverständlich

    Wenn du dir über den Ursprung des ekstatischen Zungenredens von heute noch nicht ganz sicher bist, denke über 1. Johannes 4:1 nach, wo es heißt: „Geliebte, . . . prüft die inspirierten Äußerungen, um zu sehen, ob sie von Gott stammen.“ Prüfe die Äußerungen durch ein gründliches Studium des Wortes Gottes unter inständigem Bitten um Hilfe (Apostelgeschichte 17:11). Versuche herauszufinden, ob Angehörige jener Religionsgemeinschaften, in denen heute in Zungen geredet wird, wirklich in die „ganze Wahrheit“ geleitet werden (Johannes 16:13).

    Als im ersten Jahrhundert Christen in Zungen redeten, wurden die Zuhörer erbaut. Die inspirierte Botschaft mußte klar und verständlich sein (1. Korinther 14:26-28).

    Alle, die heute für die biblische Wahrheit eintreten, bringen Äußerungen hervor, die denen überlegen sind, die an jenem Pfingsttag vor langer Zeit von inspirierten Zungen hervorgebracht wurden. Inwiefern? Insofern, als sie Gottes Königreichsherrschaft über die gesamte gehorsame Menschheit einer größeren Zuhörerschaft verkündigen und dieser die Botschaft in einer beständigeren Form überbringen, als es damals der Fall war. Ihre Botschaft ist der Bibel entnommen. Im Unterschied zu den vergleichsweise wenigen Zungen, in denen die Christen im ersten Jahrhundert sprechen konnten, steht die Bibel ganz oder teilweise gegenwärtig in etwa 1 800 Sprachen zur Verfügung.

    Hmmm…

    Also, dass die zu Pfingsten 33 u.Z. in Zungen – also in den verschiedensten Sprachen der anwesenden Leute – redeten, kann ich also gut verstehen.

    Auch, dass sie in der Zeit in unverständlichen Lauten redeten, um anzuzeigen, dass dies von Gott war. Aber wozu das Ganze?

    Wozu in späterer Zeit in den Zusammenkünften in Zungen (unverständlichen Lauten, die niemand versteht) reden, wenn es eh niemand verstand und man einen Übersetzer brauchte?

    War man in der Christenversammlung nicht unter sich? War es da noch nötig, dass es eines solchen Wunders bedurfte, damit man sich sicher sein konnte: dies ist wirklich von Gott?

    Konnte man auf das Zungenreden in diesen Zeiten nicht den gleichen Maßstab anlegen, der unter dem Punkt “Zungenreden heute” angeführt wird? Wo ist da der Unterschied?

    *** g73 8. 2. S. 7-8 Es ist Zeit, zur Wahrheit zurückzukehren ***

    „Umherspringen“
    Viele unter den „Jesus People“ weisen häufig auf „Pfingst“-Kundgebungen hin, die mit Körperzuckungen verbunden sind. Sie sprechen von „Umherspringen“, „Zungenreden“, „Heilungen“ und dergleichen. Der Apostel Paulus brachte solche Kundgebungen wie das „Zungenreden“ mit der Zeit der ‘Kindheit’ des Christentums in Verbindung. (1. Kor. 13:8-11)

    Nachdem er sich ausdrücklich auf die Gabe des „Zungenredens“ bezogen hatte, sagte er: „Da ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind und war klug wie ein Kind und hatte kindliche Anschläge; da ich aber ein Mann war, tat ich ab, was kindlich war.“ Wie der Apostel es selbst vorhersagte, haben all diese Dinge nun aufgehört.

    Demzufolge müssen solche Kundgebungen jetzt einen anderen Ursprung haben als die „Gaben des Geistes“, die das Christentum des ersten Jahrhunderts aufwies. Heute hängen das Hören von Stimmen und derartige Anfälle mit Spiritismus zusammen. Daher ist es notwendig, die Warnung zu beachten, die ein Jünger, der eng mit Jesus verbunden war, gab: „Geliebte, glaubt nicht jeder inspirierten Äußerung, sondern prüft die inspirierten Äußerungen, um zu sehen, ob sie von Gott stammen, weil viele falsche Propheten in die Welt ausgegangen sind.“ — 1. Joh. 4:1, NW.

    hier noch weiterer Stoff – in der Hoffnung, eine zufriedenstellende Antwort auf meine Frage zu erhalten:

    *** it-1 S. 792 Gaben Gottes ***

    Das offenkundige Vollbringen von Wundertaten beweist an sich noch nicht, daß jemand im Auftrag Gottes handelt; auch ist das Unvermögen von Dienern Gottes, mit der Hilfe seines Geistes Wunder zu wirken, kein Grund, daran zu zweifeln, daß sie von Gott gebraucht werden (Mat 7:21-23). Im ersten Jahrhundert konnte nicht jeder Christ Machttaten vollbringen, heilen, in Zungen reden und übersetzen. Paulus und zweifellos auch einige andere besaßen aufgrund der unverdienten Güte Gottes eine Anzahl der Geistesgaben. Diese Wundergaben kennzeichneten jedoch das Anfangsstadium der Christenversammlung und sollten, wie vorhergesagt, aufhören. Jesus selbst gab zu verstehen, daß seine Nachfolger nicht an ihren Machttaten, sondern an ihrer Liebe zueinander zu erkennen sein würden (1Ko 12:29, 30; 13:2, 8-13; Joh 13:35).

    Paulus zählt neun verschiedene Kundgebungen oder Wirkungen des Geistes auf: 1. Weisheitsrede, 2. Erkenntnisrede, 3. Glauben, 4. Gaben der Heilungen, 5. Machttaten, 6. Prophezeien, 7. Unterscheidung inspirierter Äußerungen, 8. verschiedene Arten von Zungenreden und 9. Auslegung der Zungenreden. Alle diese Gaben des Geistes dienten einem nützlichen Zweck; sie trugen nicht nur zu dem zahlenmäßigen Wachstum der Versammlung bei, sondern gereichten auch zu ihrer geistigen Erbauung (1Ko 12:7-11; 14:24-26).

    *** it-2 S. 1326-1327 Wunder ***

    Zweck der Wunder in der frühen Christenversammlung
    Die Wunder dienten verschiedenen wichtigen Zwecken. Sie waren vor allem ein Beweis oder eine Bestätigung dafür, daß derjenige, der sie vollbrachte, von Gott ermächtigt worden war und von ihm unterstützt wurde (2Mo 4:1-9). Sowohl bei Moses als auch bei Jesus kamen die Menschen mit Recht zu diesem Schluß (2Mo 4:30, 31; Joh 9:17, 31-33). Durch Moses hatte Gott einen kommenden Propheten verheißen. Die Wunder, die Jesus wirkte, halfen Beobachtern, ihn als diesen Propheten zu erkennen (5Mo 18:18; Joh 6:14). Als das Christentum noch in den Kinderschuhen steckte, halfen die in Verbindung mit der Botschaft gewirkten Wunder den Menschen erkennen, daß Gott das Christentum unterstützte und sich von dem früheren jüdischen System der Dinge abgewandt hatte (Heb 2:3, 4). Im Laufe der Zeit sollten die Wundergaben, wie es sie im ersten Jahrhundert gab, aufhören. Sie waren nur im Anfangsstadium der Christenversammlung notwendig (1Ko 13:8-11).

    Wenn man die Apostelgeschichte liest, erkennt man, daß Jehovas Geist machtvoll darauf hinwirkte, daß Versammlungen gegründet wurden und das Christentum schnell Fuß faßte (Apg 4:4; Kap. 13, 14, 16 bis 19). In den wenigen kurzen Jahren zwischen 33 und 70 u. Z. bildeten Tausende, die gläubig wurden, zahlreiche Versammlungen in Gebieten von Babylon bis Rom und vielleicht sogar noch weiter westlich (1Pe 5:13; Rö 1:1, 7; 15:24).

    Es sei bemerkt, daß Exemplare der inspirierten Schriften damals selten waren. Gewöhnlich besaßen nur die Wohlhabenden irgendwelche Buchrollen oder Bücher. Die Bibel und Jehova, der Gott der Bibel, waren in heidnischen Ländern unbekannt. Im Grunde war man ganz auf das gesprochene Wort angewiesen. Es standen keine Bibelkommentare, Konkordanzen und Enzyklopädien zur Verfügung. Deshalb waren Wundergaben wie besondere Erkenntnis, besondere Weisheit, Zungenreden und das Unterscheiden inspirierter Äußerungen äußerst wichtig für die damalige Versammlung (1Ko 12:4-11, 27-31). Dennoch schrieb der Apostel Paulus, daß diese Gaben aufhören würden, sobald sie nicht mehr benötigt würden.

    *** si S. 212-213 Abs. 18-19 46. Bibelbuch — 1. Korinther ***

    Geistige Gaben; Liebe und ihr Zweck (12:1 bis 14:40)
    Es gibt verschiedene Gaben des Geistes, doch es ist derselbe Geist, es gibt verschiedene Dienstämter und Wirkungen, doch es ist derselbe Herr und derselbe Gott. Ebenso hat der eine geeinte Leib Christi viele Glieder, und wie beim menschlichen Leib benötigt jedes Glied das andere. Gott hat jedes Glied am Leib gesetzt, wie es ihm gefallen hat, und es hat seine Arbeit zu tun, „damit keine Spaltung im Leib sei“ (12:25). Diejenigen, die sich der Gaben des Geistes bedienen, sind ohne die Liebe nichts. Liebe ist langmütig und gütig, nicht eifersüchtig, bläht sich nicht auf. Sie freut sich nur mit der Wahrheit. „Die Liebe versagt nie“ (13:8). Geistige Gaben, zum Beispiel das Prophezeien und das Zungenreden, werden weggetan werden, aber der Glaube, die Hoffnung und die Liebe bleiben. Von diesen ist die Liebe die größte.

    19 „Jagt der Liebe nach“, ermahnt Paulus die Korinther. Mit Hilfe der geistigen Gaben sollte die Versammlung in Liebe erbaut werden. Aus diesem Grund ist das Prophezeien dem Zungenreden vorzuziehen. Paulus würde lieber fünf Worte mit Verstand reden, um andere zu lehren, als zehntausend in einer unbekannten Sprache. Zungen dienen als Zeichen für Ungläubige, aber das Prophezeien ist für die Gläubigen. In diesen Angelegenheiten sollten die Christen in Korinth nicht „kleine Kinder“ an Verständnisvermögen sein. Was Frauen betrifft, sie sollten in der Versammlung untertan sein. „Laßt . . . alle Dinge anständig und nach Anordnung geschehen“ (14:1, 20, 40).

    *** ms S. 540-542 Zungenreden ***

    Zungenreden
    Nicht alle der ersten Christen redeten in Zungen
    1. Kor. 12:27-30 „Ihr nun seid Christi Leib und als einzelne Glieder. Und Gott hat die Betreffenden in der Versammlung gesetzt: erstens Apostel; zweitens Propheten; drittens Lehrer; dann Machttaten; dann Gaben der Heilungen; Hilfeleistungen, Fähigkeiten zu leiten, verschiedene Arten von Zungen. Es sind doch nicht alle Apostel? Es sind doch nicht alle Propheten? Es sind doch nicht alle Lehrer? Es vollbringen doch nicht alle Machttaten? Es haben doch nicht alle Gaben der Heilungen? Es reden doch nicht alle in Zungen? Es sind doch nicht alle Übersetzer?“

    1. Kor. 14:26 „Wenn ihr zusammenkommt, hat einer einen Psalm, ein anderer hat eine Belehrung, ein anderer hat eine Offenbarung, ein anderer hat eine Zungenrede, ein anderer hat eine Auslegung.“

    1. Kor. 14:5 „Wer prophezeit, ist größer als der, der in Zungen redet.“

    Wundergabe des Zungenredens lieferte schlagenden Beweis, daß Gottes Geist auf der damals neu gegründeten Christenversammlung ruhte

    Hebr. 2:4 „Gott [zeugte] mit Zeichen und auch mit Wundern und mancherlei Machttaten und mit Austeilungen des heiligen Geistes seinem Willen gemäß [mit].“

    1. Kor. 14:22 „Zungen [sind] zu einem Zeichen, nicht für die Gläubigen, sondern für die Ungläubigen.“

    Zu Pfingsten diente Gabe des Zungenredens einem praktischen Zweck beim Predigen

    Apg. 1:4-8 „Während er mit ihnen zusammenkam, gab er ihnen die Weisung: ,Entfernt euch nicht von Jerusalem, sondern wartet weiterhin auf das, was der Vater verheißen hat, worüber ihr von mir hörtet; denn Johannes taufte zwar mit Wasser, ihr aber werdet nicht viele Tage nach diesem in heiligem Geist getauft werden. . . . ihr werdet Kraft empfangen, wenn der heilige Geist auf euch gekommen ist, und ihr werdet Zeugen von mir sein sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judäa und Samaria und bis zum entferntesten Teil der Erde.‘ “

    Apg. 2:5-11 „Nun wohnten in Jerusalem Juden, ehrfurchtsvolle Männer von jeder Nation derer unter dem Himmel. Als nun dieses Geräusch entstand, kam die Menge zusammen und wurde fassungslos, weil ein jeder sie in seiner eigenen Sprache reden hörte. In der Tat, sie waren erstaunt und begannen sich zu wundern und zu sagen: ,Seht, sind nicht alle diese, die reden, Galiläer? Und doch, wie kommt es, daß jeder von uns seine eigene Sprache hört, in der wir geboren wurden? Parther und Meder und Elamiter und die Bewohner von Mesopotamien und Judäa und Kappadozien, Pontus und dem Bezirk Asien und Phrygien und Pamphylien, Ägypten und den Gegenden Libyens, das gegen Kyrene hin liegt, und aus Rom Zugezogene, sowohl Juden als auch Proselyten, Kreter und Araber, wir hören sie in unseren Zungen über die großen Dinge Gottes reden.‘ “
    In der Versammlung gebraucht, um andere aufzuerbauen, nicht, um den zu erhöhen, der die Gabe hatte

    1. Kor. 14:6, 19, 27, 28 „Wenn ich aber . . . in Zungen zu euch redete, was würde ich euch Gutes tun, es sei denn, ich redete zu euch entweder mit einer Offenbarung oder mit Erkenntnis oder mit einer Prophezeiung oder mit einer Belehrung? Dennoch würde ich in einer Versammlung lieber fünf Worte mit meinem Verstand reden, damit ich auch andere mündlich unterweisen könnte, als zehntausend Worte in einer Zunge. Und wenn jemand in einer Zunge redet, so laßt dies auf höchstens zwei oder drei beschränkt sein, und das nacheinander, und jemand möge übersetzen. Ist aber kein Übersetzer da, so schweige er in der Versammlung und rede zu sich selbst und zu Gott.“

    1. Kor. 13:1 „Wenn ich mit Menschen- und Engelszungen rede, aber nicht Liebe habe, bin ich ein tönendes Stück Erz oder eine schallende Zimbel geworden.“

    Mark. 16:17, 18 „Ferner werden folgende Zeichen die Glaubenden begleiten: Unter Benutzung meines Namens werden sie Dämonen austreiben, sie werden in Zungen reden, und mit ihren Händen werden sie Schlangen aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen sicher nicht schaden. Sie werden ihre Hände Kranken auflegen, und diese werden gesund werden.“

    Wundergaben des Geistes nur durch Apostel oder in ihrer Gegenwart verliehen

    Apg. 8:14-19 „Als die Apostel in Jerusalem hörten, daß Samaria das Wort Gottes angenommen habe, sandten sie Petrus und Johannes zu ihnen; und diese gingen hinab und beteten für sie, damit sie heiligen Geist empfingen. Denn er war noch auf keinen von ihnen gefallen, sondern sie waren nur im Namen des Herrn Jesus getauft worden. Dann legten sie ihnen die Hände auf, und von da an empfingen sie heiligen Geist. Als nun Simon sah, daß der Geist durch Händeauflegen der Apostel gegeben wurde, bot er ihnen Geld an, indem er sprach: ,Gebt auch mir diese Gewalt, damit jeder, dem ich die Hände auflege, heiligen Geist empfange.‘ “

    Apg. 19:1-7 „Im Laufe der Ereignisse zog Paulus, während sich Apollos in Korinth befand durch das Landesinnere und kam nach Ephesus herab und fand einige Jünger vor; und er sprach zu ihnen: ,Habt ihr heiligen Geist empfangen, als ihr gläubig wurdet?‘ Sie sagten zu ihm: ,Nun, wir haben nicht einmal gehört, daß es heiligen Geist gibt.‘ Da sagte er: ,In was seid ihr denn getauft worden?‘ Sie sprachen: ,In die Taufe des Johannes.‘ Paulus sagte: ,Johannes taufte mit der Taufe als Symbol der Reue, indem er dem Volk sagte, daß sie an den glauben sollten, der nach ihm komme, das heißt an Jesus.‘ Als sie das gehört hatten, wurden sie im Namen des Herrn Jesus getauft. Und als Paulus ihnen die Hände aufgelegt hatte, kam der heilige Geist über sie, und sie begannen in Zungen zu reden und zu prophezeien. Insgesamt waren es etwa zwölf Männer.“

    Apg. 10:44-46 „Während Petrus noch von diesen Dingen redete, fiel der heilige Geist auf alle, die das Wort hörten. Und die Treuen, die mit Petrus gekommen waren, die zu den Beschnittenen gehörten, staunten, weil die freie Gabe des heiligen Geistes auch auf Leute aus den Nationen ausgegossen wurde. Denn sie hörten sie in Zungen reden und Gott verherrlichen.“

    Wundergabe des Zungenredens, verbunden mit der Kindheit oder dem Anfang der Christenversammlung, sollte vergehen

    1. Kor. 13:8-10 „Die Liebe versagt nie. Seien es aber Gaben des Prophezeiens, sie werden weggetan werden; seien es Zungen, sie werden aufhören . . . Denn wir erkennen teilweise, und wir prophezeien teilweise; wenn aber das Vollständige gekommen ist, wird das Teilweise weggetan werden.“

    Hmmm …. so ganz zufrieden bin ich immer noch nicht mit dem Gefundenen ….

  25. Juleam 25. November 2010 um 15:49 Link zum Kommentar

    1. Korinther 15:58

    Darum, meine geliebten Brüder, werdet standhaft, unbeweglich, und seid allezeit reichlich beschäftigt im Werk des Herrn, da ihr wißt, daß eure mühevolle Arbeit in Verbindung mit [dem] Herrn nicht vergeblich ist.

    tue ich das?

  26. Juleam 26. November 2011 um 10:17 Link zum Kommentar

    1. Korinther 1 – 4

    1. Korinther 3:1-3

    Liebe Brüder und Schwestern! Ich konnte allerdings zu euch nicht wie zu Menschen reden, die sich vom Geist Gottes leiten lassen und im Glauben erwachsen sind.

    Ihr wart noch wie kleine Kinder, die ihren eigenen Wünschen folgen. 2 Darum habe ich euch nur Milch und keine feste Nahrung gegeben, denn die hättet ihr gar nicht vertragen. Selbst jetzt vertragt ihr diese Nahrung noch nicht;

    3 denn ihr lebt immer noch so, als würdet ihr Christus nicht kennen. Beweisen Neid und Streit unter euch nicht, dass ihr immer noch wie alle anderen Menschen denkt und lebt?

    lassen wir uns von Gottes Geist leiten?

    Erkennen andere dies an unserem Lebenswandel und daran, wie wir mit Problemen umgehen?

  27. Juleam 26. November 2011 um 10:22 Link zum Kommentar

    1. Korinther 4:3-5

    Wie es bei mir damit steht?

    Mir ist es nicht so wichtig, wie ihr oder irgendein menschliches Gericht in diesem Punkt über mich urteilen.

    Ich maße mir auch über mich selbst kein Urteil an. 4 Zwar bin ich mir keiner Schuld bewusst, aber damit bin ich noch nicht freigesprochen.

    Entscheidend ist allein Gottes Urteil.

    5 Deshalb urteilt niemals voreilig! Wenn Christus kommt, wird er alles ans Licht bringen, auch unsere geheimsten Wünsche und Gedanken. Dann wird Gott jeden so loben, wie er es verdient hat.

  28. Juleam 26. November 2011 um 10:38 Link zum Kommentar

    1. Korinther 4:9

    Wie in einer Arena kämpfen wir vor den Augen der ganzen Welt. Menschen und Engel beobachten gespannt, wie dieser Kampf ausgehen wird.

    Dieser Text erinnert mich an die letzten beiden Studienartikel – ganz besonders an den letzten: Paulus fordert uns auf, so zu laufen, dass wir den Preis gewinnen.

    Ein Gedanke, der mir immer dann hilft, wenn es hart auf hart kommt und ich denke “ich kann nicht mehr!”: mir vorzustellen, wie in einem himmlischen Bereich nicht nur Jehova sitzt und uns beobachtet – sondern alle Engel mit ihm.

    Im Stadion sitzen zwei Parteien: Jehova und seine Engel sind “unsere Fans”, sie sind für uns und wollen, dass wir gewinnen. Sie feuern uns an: “Lauf, bald hast du es geschafft. Gib nicht auf, es ist nicht mehr weit. Du kannst es!’

    Im anderen Block sitzen Satan und seine Anhänger und sie wollen nicht, dass wir gewinnen. Wie Hooligans bei einem Fußballspiel rufen sie entmutigende Parolen und werfen uns Steine in den Weg, damit wir stolpern, hinfallen und entmutigt liegen bleiben. Aber dann feuern uns Jehova und seine treuen Engel immer wieder an

    Vergessen wir nicht, worum es hier geht: um unsere Loyalität Jehova gegenüber und darum, dass wir nicht aufgeben!

  29. Juleam 26. November 2011 um 10:43 Link zum Kommentar

    1. Korinther 5 – 8

    1. Korinther 5:9-12

    Ich habe euch schon einmal geschrieben, dass ihr nichts mit Leuten zu tun haben sollt, die sexuell zügellos leben. 10 Damit habe ich freilich nicht alle auf der Welt gemeint, die zügellos leben, habgierig sind, die Götzen anbeten oder stehlen. Sonst müsstet ihr ja die Welt verlassen.

    11 Nein, ich meinte, dass ihr euch von all denen trennen sollt, die sich Christen nennen und trotzdem verbotene sexuelle Beziehungen eingehen, Götzen anbeten, die geldgierig sind, Gotteslästerer, Trinker oder Diebe. Mit solchen Leuten sollt ihr keinerlei Gemeinschaft haben.

    12 Es ist nicht unsere Aufgabe, Leute zu verurteilen, die nicht zur Gemeinde gehören. Das wird Gott tun. Aber für das, was in der Gemeinde geschieht, tragt ihr die Verantwortung. »Entfernt den Bösen aus eurer Mitte!«, heißt es schon bei Mose.

    lassen wir uns durch solche Dinge nicht entmutigen!

    Denken wir daran, dass es solche Dinge bereits innerhalb der ersten Christenversammlung gab und dass Paulus dies auch für die Zeit des Endes vorhergesagt hatte.

    Legen wir uns unsere “berühmten Scheuklappen” an und blicken wir nicht links und rechts – sondern konzentrieren wir uns voll und ganz auf unser Ziel! Dann werden wir ins Ziel gelangen und den Preis gewinnen.

  30. Juleam 26. November 2011 um 10:51 Link zum Kommentar

    mahnende Worte:

    1. Korinther 6:1-11

    Rechtsstreit unter Christen?

    1 Wie ist es möglich, dass ihr als Christen eure Streitigkeiten vor ungläubigen Richtern austragt, statt die Gemeinde um Rat zu bitten! 2 Wisst ihr denn nicht, dass wir als Christen einmal über die Welt richten werden? Dann müsstet ihr doch auch diese Kleinigkeiten unter euch selbst regeln können. 3 Habt ihr vergessen, dass wir sogar die Engel richten werden? Müsstet ihr dann nicht erst recht eure alltäglichen Streitigkeiten schlichten können? 4 Aber ihr lauft damit zu Richtern, die in der Gemeinde nichts zu sagen haben.

    5 Traurig, dass ich darüber reden muss! Gibt es denn in der ganzen Gemeinde keinen Einzigen, der Streit zwischen euch schlichten kann? 6 Stattdessen zieht ein Christ den anderen vor Gericht und verklagt ihn vor den Ungläubigen.

    7 Schlimm genug, dass ihr überhaupt Streit miteinander habt! Weshalb ertragt ihr nicht lieber Unrecht, und warum nehmt ihr nicht eher Nachteile in Kauf, anstatt auf euer Recht zu pochen? 8 Doch ihr tut selbst Unrecht und betrügt andere; sogar eure Brüder und Schwestern in der Gemeinde!

    9 Habt ihr vergessen, dass für Menschen, die Unrecht tun, in Gottes neuer Welt kein Platz sein wird? Täuscht euch nicht: Wer verbotene sexuelle Beziehungen eingeht, andere Götter anbetet, die Ehe bricht, wer sich von seinen Begierden treiben lässt und homosexuell verkehrt, wird nicht in Gottes neue Welt kommen; 10 auch kein Dieb, kein Ausbeuter, kein Trinker, kein Gotteslästerer oder Räuber. 11 Und all das sind einige von euch gewesen. Aber jetzt sind eure Sünden abgewaschen. Ihr gehört nun ganz zu Gott; durch Jesus Christus und durch den Geist unseres Gottes seid ihr freigesprochen.

    … wo finden wir uns hier wieder?

    Haben wir diese Dinge wirklich hinter uns gelassen – oder müssten wir noch an uns arbeiten in dieser Hinsicht?

  31. Juleam 26. November 2011 um 10:53 Link zum Kommentar

    1. Korinther 7:29-31

    Denn eins steht fest, Brüder und Schwestern: Wir haben nicht mehr viel Zeit. Deshalb soll von nun an für die Verheirateten ihr Partner nicht das Wichtigste im Leben sein.

    30 Wer weint, soll sich von seiner Trauer nicht gefangen nehmen lassen, und wer sich freut, lasse sich dadurch nicht vom Wesentlichen abbringen.

    Wenn ihr etwas kauft, betrachtet es so, als könntet ihr es nicht behalten.31 Verliert euch nicht an diese Welt, auch wenn ihr in ihr lebt. Denn diese Welt mit allem, was wir haben, wird bald vergehen.

    eine sehr schöne Übersetzung hier in der Hoffnung für Alle

  32. Juleam 26. November 2011 um 11:02 Link zum Kommentar

    Kapitel 8 – die Sache mit dem Opferfleisch

    1. Korinther 8:1

    Nun wolltet ihr wissen, ob wir das Opferfleisch essen dürfen, das den Göttern geweiht wurde

    Wie passt diese Frage und dann auch noch die Ausführungen des Paulus damit zusammen, was die leitende Körperschaft bereits beschlossen und bekannt gegeben hatte?

    In Apostelgeschichte 15:29 wird eine klare Entscheidung der leiteneden Körperschaft aufgezeigt, die den Brüdern auch durch Briefe an die Versammlungen mitgeteilt wurden:

    Ihr sollt kein Fleisch von Tieren essen, die den Götzen geopfert wurden

    Wenn wir unser Bibelleseprogramm hier in chronologischer Reihenfolge lesen, dann gab es doch bereits einer entsprechende Entscheidung mit Brief an die Versammlungen – und dort hieß es, sie sollten sich von den Dingen enthalten, die den Götzen geopfert worden waren. Wie kann Paulus dann hier sagen, dass dies eine Gewissensentscheidung sei?

    1. Korinther 8:4-9

    Dürfen wir also Opferfleisch essen oder nicht? Wir wissen doch alle, dass es außer dem einen Gott gar keine anderen Götter gibt. 5 Und wenn auch so genannte Götter im Himmel und auf der Erde leben – und es gibt ja tatsächlich viele Mächte und Gewalten -, 6 so haben wir doch nur einen Gott, den Vater, der alles erschaffen hat und für den wir leben. Und wir haben auch nur einen Herrn, Jesus Christus, durch den alles geschaffen wurde. Durch ihn sind wir zu neuen Menschen geworden.7 Einige Christen haben das aber noch nicht erkannt. Bisher waren sie davon überzeugt, dass es wirklich Götter gibt. Wenn sie nun vom Opferfleisch essen, fürchten sie, damit die Götter anzuerkennen, und bekommen ein schlechtes Gewissen.

    8 Was wir essen, entscheidet nicht darüber, wie wir vor Gott dastehen. Vor ihm sind wir weder besser noch schlechter, ob wir nun das Fleisch essen oder nicht. 9 Trotzdem solltet ihr darauf achten, dass ihr mit eurer neu gewonnenen Freiheit dem nicht schadet, dessen Glaube noch schwach ist.

    Also: wie passt dies hier zusammen?

  33. Juleam 26. November 2011 um 11:04 Link zum Kommentar

    1. Korinther 8:10

    Angenommen, du isst in einem heidnischen Tempel Opferfleisch, weil du erkannt hast, dass der Genuss einer Speise dich nicht von Gott trennen kann. Wenn nun dein Bruder, dessen Glaube noch schwach ist, dich dabei sieht – wird er dann nicht ermutigt, es dir nachzumachen, obwohl er dabei gegen sein Gewissen handelt?

    Was genau hätten diese beiden Brüder denn in einem heidnischen Tempel zu suchen, dass sie in eine solche Situation kommen könnten?

  34. Juleam 26. November 2011 um 11:36 Link zum Kommentar

    1. Korinther 9 – 12

    1. Korinther 9:12

    Ihr unterstützt doch auch noch andere Prediger, und das ist richtig so. Aber hätten wir nicht ein größeres Anrecht darauf? Dennoch haben wir dieses Recht nie eingefordert. Wir haben darauf verzichtet, um der Botschaft von Jesus Christus keine Steine in den Weg zu legen

    Wie steht es mit uns? Sind auch wir bereit auf unser Recht zu verzichten – um den Frieden in der Versammlung zu erhalten und niemanden zum Straucheln zu bringen?

    Wie äußert sich dies in unserem Handeln und Reden?

  35. Juleam 26. November 2011 um 11:41 Link zum Kommentar

    1. Korinther 9:20

    Damit ich die Juden für Christus gewinne, lebe ich wie ein Jude: Wo man alle Vorschriften des jüdischen Gesetzes genau befolgt, lebe ich auch danach, obwohl sie für mich nicht mehr gelten. Denn ich möchte auch die Leute gewinnen, die sich dem Gesetz unterworfen haben.

    Wie passt dies mit dem Gedanken zusammen, den wir diese Woche im Buchstudium hatten?

    Da ging es ja um die Frage der Beschneidung und dabei im Kasten auf der Seite 103 darum, dass Paulus Petrus genau aus diesem Grund kritisierte – weil er sich den Juden angepaßt hatte, um die Juden-Christen nicht zum Straucheln zu bringen.

    Vers 22

    Wenn ich bei Menschen bin, deren Glaube noch schwach und unsicher ist, achte ich sorgfältig darauf, ihnen nicht zu schaden. Ich möchte mich allen gleichstellen, um auf jede erdenkliche Weise wenigstens einige Menschen zu retten und für Christus zu gewinnen.

    Ist dieser Text hier dann nicht ein Widerspruch?

    War es dann nicht richtig, im Interesse der Juden-Christen, dass Petrus zu der Zeit, wo diese zu Besuch waren, sich ihnen anpasste und ihr schwaches Gewissen in Betracht zog?

  36. Juleam 26. November 2011 um 11:47 Link zum Kommentar

    1. Korinther 9:24-27

    Ihr kennt das doch: Von allen Läufern, die im Stadion zum Wettlauf starten, gewinnt nur einer den Siegeskranz. Lauft so, dass ihr ihn gewinnt! 25 Wer im Wettkampf siegen will, setzt dafür alles ein. Ein Athlet verzichtet auf vieles, um zu gewinnen. Und wie schnell ist sein Siegeskranz verwelkt! Wir dagegen kämpfen um einen unvergänglichen Preis. 26 Ich weiß genau, wofür ich kämpfe. Ich laufe nicht irgendeinem ungewissen Ziel entgegen. Wenn ich kämpfe, geht mein Schlag nicht ins Leere.

    27 Ich gebe alles für diesen Sieg und hole das Letzte aus meinem Körper heraus. Er muss sich meinem Willen fügen. Denn ich will nicht andere zum Kampf des Glaubens auffordern und selbst untauglich sein.

    welche Gedanken haben wir aus den beiden Studienartikeln “Lauft und haltet durch!” und “Lauft und gewinnt den Preis!” für uns behalten?

    Was hat das Nachsinnen über diesen Stoff in unserem Leben verändert?

  37. Juleam 26. November 2011 um 11:48 Link zum Kommentar

    1. Korinther 10:13

    Was eurem Glauben bisher an Prüfungen zugemutet wurde, überstieg nicht eure Kraft. Gott steht zu euch. Er lässt nicht zu, dass die Versuchung größer ist, als ihr es ertragen könnt. Wenn euer Glaube auf die Probe gestellt wird, schafft Gott auch die Möglichkeit, sie zu bestehen

    wir sind nicht allein!

  38. Juleam 26. November 2011 um 11:49 Link zum Kommentar

    1. Korinther 11:6-8

    Trägt dagegen eine Frau keine Kopfbedeckung, wenn sie im Gottesdienst betet oder im Auftrag Gottes prophetisch redet, dann entehrt sie sich selbst. Das wäre genauso, als wenn sie kahl geschoren herumliefe. 6 Will eine Frau ihren Kopf nicht bedecken, kann sie sich auch gleich die Haare abschneiden lassen. Aber weil es jede Frau entehrt, wenn ihr das Haar kurz geschnitten oder der Kopf kahl geschoren ist, soll sie ihren Kopf bedecken.

    Könnten wir daraus schließen, dass eine Frau mit Kurzhaarfrisur sich gegen die göttliche Unterordnung auflehnt?

  39. Juleam 26. November 2011 um 11:51 Link zum Kommentar

    1. Korinther 12:3

    Ich erkläre euch aber ausdrücklich: Wenn in einem Menschen der Geist Gottes wirkt, kann er nicht mehr sagen: »Verflucht sei Jesus!« Und keiner kann bekennen: »Jesus ist der Herr!«, wenn er nicht den Heiligen Geist hat.

    Wie passt diese Aussage damit zusammen, dass es innerhalb von Gottes Volk Personen geben würde, die nur vorgeben, Gott zu dienen – aber in Wirklichkeit ein Doppelleben führen und ihre Brüder zun Straucheln bringen würden?

  40. Juleam 26. November 2011 um 11:54 Link zum Kommentar

    1. Korinther 12:6-11

    Es gibt verschiedene Wirkungen des Geistes Gottes; aber in jedem Fall ist es Gott selbst, der alles bewirkt.

    7 Wie auch immer sich die Gaben des Geistes bei jedem Einzelnen von euch zeigen, sie sollen der ganzen Gemeinde nützen.

    8 Dem einen schenkt er im rechten Augenblick das richtige Wort.

    Ein anderer kann durch den Geist die Weisheit Gottes klar erkennen und weitersagen.

    9 Wieder anderen schenkt Gott durch seinen Geist unerschütterliche Glaubenskraft

    und dem Nächsten die Gabe, Kranke zu heilen.

    10 Manchen ist es gegeben, Wunder zu wirken.

    Einige sprechen in Gottes Auftrag prophetisch;

    andere sind fähig zu unterscheiden, was vom Geist Gottes kommt und was nicht.

    Einige reden in unbekannten Sprachen, und manche schließlich können das Gesagte für die Gemeinde auslegen.

    11 Dies alles bewirkt ein und derselbe Geist. Und so empfängt jeder die Gabe, die der Geist ihm zugedacht hat.

    wie wir sehen, hat jeder von uns eine andere Gabe von Jehova bekommen. Aber was tun wir damit?

    Setzen wir sie zum Nutzen der Versammlung ein – oder um uns selbst zu beweihräuchern?

  41. Juleam 27. November 2011 um 09:12 Link zum Kommentar

    1. Korinther 13 – 16

    1. Korinther 13:2

    Wenn ich

    in Gottes Auftrag prophetisch reden kann,
    alle Geheimnisse Gottes weiß,
    seine Gedanken erkennen kann
    und einen Glauben habe, der Berge versetzt,

    aber ich habe keine Liebe, so bin ich nichts.

  42. Juleam 27. November 2011 um 09:24 Link zum Kommentar

    Was ist wahre Liebe?

    hier einige unterschiedliche Übersetzungen von 1. Korinther 13:4-8. Die Neue-Welt-Übersetzung hatten wir ja bereits im Jahr 2009 hier eingestellt

    Hoffnung für Alle

    Liebe ist geduldig und freundlich. Sie ist nicht verbissen, sie prahlt nicht und schaut nicht auf andere herab. 5 Liebe verletzt nicht den Anstand und sucht nicht den eigenen Vorteil, sie lässt sich nicht reizen und ist nicht nachtragend. 6 Sie freut sich nicht am Unrecht, sondern freut sich, wenn die Wahrheit siegt. 7 Liebe ist immer bereit zu verzeihen, stets vertraut sie, sie verliert nie die Hoffnung und hält durch bis zum Ende.
    8 Die Liebe wird niemals vergehen.

    Neue Genfer Übersetzung

    Liebe ist geduldig, Liebe ist freundlich. Sie kennt keinen Neid, sie spielt sich nicht auf, sie ist nicht eingebildet. 5 Sie verhält sich nicht taktlos, sie sucht nicht den eigenen Vorteil, sie verliert nicht die Beherrschung, sie trägt keinem etwas nach. 6 Sie freut sich nicht, wenn Unrecht geschieht, aber wo die Wahrheit siegt, freut sie sich mit. 7 Alles erträgt sie, in jeder Lage glaubt sie, immer hofft sie, allem hält sie stand.
    8 Die Liebe vergeht niemals.

    Schlachter 2000

    Die Liebe ist langmütig und gütig , die Liebe beneidet nicht, die Liebe prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf; 5 sie ist nicht unanständig, sie sucht nicht das Ihre , sie lässt sich nicht erbittern , sie rechnet das Böse nicht zu; 6 sie freut sich nicht an der Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit; 7 sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles.
    8 Die Liebe hört niemals auf

    Elberfelder

    Die Liebe ist langmütig, ist gütig; die Liebe neidet nicht; die Liebe tut nicht groß, sie bläht sich nicht auf, 5 sie gebärdet sich nicht unanständig, sie sucht nicht das Ihrige, sie läßt sich nicht erbittern, sie rechnet Böses nicht zu, 6 sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sondern sie freut sich mit der Wahrheit, sie erträgt alles, 7 sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles. 8 Die Liebe vergeht nimmer

    Albrecht NT und Psalmen

    Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist freundlich. Sie ist nicht neidisch, prahlt nicht, ist nicht aufgeblasen. 5 Sie gibt nicht Anstoß, sucht nicht ihren Vorteil, läßt sich nicht zum Zorn reizen, trägt nicht Böses nach. 6 Sie freut sich nicht über Unrecht, sie wünscht vielmehr der Wahrheit Glück. 7 Alles deckt sie, alles glaubt sie, alles hofft sie, alles trägt sie 8 Die Liebe hört niemals auf.

    Luther

    Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie blähet sich nicht, 5 sie stellet sich nicht ungebärdig, sie suchet nicht das Ihre, sie läßt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, 6 sie freut sich nicht der Ungerechtigkeit, sie freut sich aber der Wahrheit; 7 sie verträgt alles, sie glaubet alles, sie hoffet alles, sie duldet alles. 8 Die Liebe höret nimmer auf

  43. Juleam 27. November 2011 um 09:30 Link zum Kommentar

    1. Korinther 15:19

    Wenn der Glaube an Christus uns nur für dieses Leben Hoffnung gibt, sind wir die bedauernswertesten unter allen Menschen.

    Diesem Satz an sich möchte ich für mich persönlich gern widersprechen:

    Selbst, wenn ich persönlich das Paradies nicht erleben würde, weil ich in Jehovas Augen nicht würdig wäre, so wäre mein Glaube doch nicht vergeblich! Denn ich diene Jehova nicht wegen dem Lohn, sondern weil er so eine faszinierende und beeindruckende Persönlichkeit ist. Weil man jemanden, der so ist, einfach lieben muss. Und weil es so toll ist, dass er absolut gerecht ist und auch gerecht richten wird! Der Preis ist für mich nur eine nette Beigabe. Es würde mir schon ausreichen zu sehen, wie er die Bösen richten wird – damit hat sich für mich alles erfüllt, wonach ich mich bereits seit frühester Kindheit sehne.

    Aber hier geht es ja nicht darum, ob man Jehova auch ohne den Preis dienen könne, ob es sich lohnen würde, sondern darum, dass sich der ganze christliche Glaube darauf aufbaut, dass Jesus für unsere Sünden gestorben ist und sein Opfer bei Jehova für uns “abgegeben” hat, damit wir leben können.

    Und sicherlich ist es auch eine tolle Motivation, zu wissen, dass: egal was uns in diesem System passiert, es kein bleibender Schaden sein kann – weil Jehova alles wieder gut machen wird!

  44. Juleam 27. November 2011 um 09:33 Link zum Kommentar

    Kapitel 15 – die Sache mit der Auferstehung

    Wenn ich dieses Kapitel so in der Hoffnung für alle lese, dann begreife ich, wie die Kirchen darauf kommen, dass nach dem Tod unsere Seele weiterleben würde. Es wird hier ziemlich mißverständlich ausgedrückt.

    Was mache ich, wenn mir im Dienst jemand dieses Kapitel aus seiner Bibel vorliest – als Beweis, dass die Seele nach dem Tod weiterlebt?

    Sage ich ihm, dass seine Bibeluebersetzung falsch ist und nur wir mit der Neue-Welt-Übersetzung die einzig wahre Bibel haben?
    Suche ich ihm einen passenden Wachtturm oder ein Traktat oder eine Broschüre raus?

    Würde so ein Vorgehen wirklich Sinn machen – bei einem Menschen, der selbst in der Bibel liest und sich in seiner Bibel gut auskennt?

    Könnten wir hier anhand der Schriften argumentieren?

    Kennen wir die Stellen, wo gezeigt wird, dass vor Jesu Tod noch niemand eine wahre – weil dauerhafte – Auferstehung hatte? Wissen wir, wo wir finden, dass es noch eine weitere Herde gibt, dass die, die himmlisches Leben bekommen, über andere regieren werden?

    Fallen uns die passenden Argumente ein, weil wir unsererseits die Bibel gut kennen und wir daher nicht nur mit einzelnen Versen und Kapiteln gut vertraut sind – sondern die Bibel als großes Ganzes kennen?

    Was könnten wir tun, wenn wir uns nicht ganz so gut auskennen?

    Sind wir mit den biblischen Gesprächsthemen hinten in unserer Bibel gut vertraut? Wissen wir, wie wir mit den Querverweisen in unserer Bibel umgehen?

    Falls nicht: jetzt ist noch die gelegene Zeit – kaufen wir sie weise aus!

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