Matthäus

Die gute Botschaft nach Matthäus
Matthäus

Übersicht und thematische Verlinkung der Gedanken – sortiert nach Kapiteln

Thomas 15. Oktober 2009 126 Kommentare Trackback URI Comments RSS

126 Kommentare zu “Matthäus”

  1. Juleam 15. Oktober 2009 um 12:54 Link zum Kommentar

    Matthäus 1 – 4

    Matthäus 1:5-6

    Sạlmon wurde der Vater des Bọas, dessen Mutter Rạhab war;
    Bọas wurde der Vater Ọbeds, dessen Mutter Ruth war;
    Ọbed wurde der Vater Ịsaïs;
    6 Ịsaï wurde der Vater Davids, des Königs.
    David wurde der Vater Sạlomos, dessen Mutter die Frau Urịas war;

    ist ja der Hamer! Das ist mir noch garnicht so aufgefallen!

    Rahab war die Mutter von Boas – das war die Zeit, als die Israeiten Jericho einnahmen. Dann taucht schon Ruth auf, die die Frau von Boas wird und dadurch dann die Mutter von Davids Opa wird.

    Dass die Vorkommnisse so eng zusammen liegen wusste ich nicht.

    So sind es von Rahab und der Eroberung Jerichos mit dem Einzug ins verheissene Land bis zu David nur 4 Generationen?

    Erstaunlich

    Umso mehr, dass ich doch in diesem Jahr die Bibel in der Reihenfolge lese, wie sich die Dinge ereignet haben – und es ist mir trotzdem nicht aufgefallen, wie dicht alles zeitlich nebebeinander ablief.

  2. Juleam 15. Oktober 2009 um 12:57 Link zum Kommentar

    Matthäus 1:17

    Alle Generationen von Abraham bis David waren also vierzehn Generationen und von David bis zur Wegführung nach Babylon vierzehn Generationen und von der Wegführung nach Babylon bis zum Christus vierzehn Generationen

    hat es eine besondere Bewandnis damit, dass jeweils 14 Generationen dazwischen liegen?

    Oder ist das einfach nur Zufall?

  3. Juleam 15. Oktober 2009 um 12:59 Link zum Kommentar

    Matthäus 1:18-24

    Mit der Geburt Jesu Christi aber verhielt es sich so: Als seine Mutter Maria mit Joseph verlobt war, fand es sich, daß sie vor ihrer Vereinigung durch heiligen Geist schwanger war. 19 Doch weil Joseph, ihr Mann, gerecht war und sie nicht öffentlich zur Schau stellen wollte, beabsichtigte er, sich heimlich von ihr scheiden zu lassen. 20 Als er aber über diese Dinge nachgedacht hatte, siehe, da erschien ihm Jehovas Engel im Traum und sprach: „Joseph, Sohn Davids, scheue dich nicht, Maria, deine Frau, heimzuführen, denn was in ihr gezeugt worden ist, ist durch heiligen Geist. 21 Sie wird einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk von ihren Sünden erretten.“ 22 Das alles geschah in Wirklichkeit, damit sich erfülle, was Jehova durch seinen Propheten geredet hatte, welcher sagt: 23 „Siehe! Die Jungfrau wird schwanger werden und wird einen Sohn gebären, und sie werden ihm den Namen Immạnuel geben“, was übersetzt „Mit uns ist Gott“ bedeutet.

    24 Joseph erwachte dann aus seinem Schlaf und tat, wie ihn der Engel Jehovas angewiesen hatte, und er führte seine Frau heim.

    die Geschichte von Maria und Joseph – allen Christen sehr gut bekannt

    Ich kann die Zweifel von Joseph sehr gut nachvollziehen, als er von Marias Schangerschaft erfuhr.

    Oder hätte er von vornherein in Betracht ziehen müssen, dass es seine Maria ist, von der in den Schriften gesagt wurde, dass “eine Jungfrau ein Kind gebären” würde? Immerhin war er als Jude gut mit den Schriften vertraut.

    Ob es wohl zu der damaligen Zeit viele ledige Mütter gab, da man sich doch mit dieser Prophezeiung herausreden konnte?

  4. Juleam 15. Oktober 2009 um 13:01 Link zum Kommentar

    Außerdem sehen wir hier, dass es sich immer lohnt, auf Jehova zu vertrauen, denn wie mag wohl Maria empfunden haben, als sie erfuhr, dass sie unehelich schwanger werden würde?

    Ob sie sich wohl Sorgen machte, wie ihr Verlobter darauf reagieren würde?

    Trotzdem ließ sie sich auf das “Abendteuer” ein und Jehova segnete ihr Vertrauen, indem ER selbst Joseph sagte, wie sich die Dinge verhielten.

  5. Juleam 15. Oktober 2009 um 13:03 Link zum Kommentar

    Wie hatte Joseph von der Schwangerschaft erfahren?

    Hatte es ihm Maria selbst erzählt, vielleicht sofort nach dem Erscheinen des Engels? Aber dann hätte er doch nicht die Wahrheit angezweifelt, wo er doch die Prophezeiung kannte?

    Wie hätten wir an seiner Stelle auf die Nachricht reagiert?

    Wie hätte ich an Marias Stelle gehandelt – hätte ich meinem Verlobten sofort von der Begegnung mit dem Engel erzählt oder hätte ich vielleicht gehofft, dass die Hochzeit schnell genug stattfindet, so dass man es erst merkt und sieht, wenn ich verheiratet bin?

    Ob sie manchmal Angst hatte, was werden würde – oder war sie einfach von Freude darüber erfüllt, dass Jehova sie ausgewählt hat?

  6. Juleam 15. Oktober 2009 um 13:05 Link zum Kommentar

    Matthäus 2:16-18

    Als Herodes nun sah, daß er von den Astrologen überlistet worden war, geriet er in große Wut, und er sandte hin und ließ in Bẹthlehem und in dessen ganzem Gebiet alle Knaben im Alter von zwei Jahren und darunter umbringen, entsprechend der Zeit, die er von den Astrologen genau ermittelt hatte. 17 Damals erfüllte sich, was durch den Propheten Jeremia geredet worden war, welcher sagt: 18 „Eine Stimme wurde in Rạma gehört, Weinen und viel Wehklagen; es war Rahel, die um ihre Kinder weinte, und sie wollte sich nicht trösten lassen, weil sie nicht mehr sind.“

    ist das nicht furchtbar?

    Wie hätte sich wohl Maria gefühlt, wenn sie erfahren hätte, dass so viele unschuldige Kinder sterben mussten, damit ihr Kind geschützt wurde?

    Gut, dass Jehova dafür gesorgt hatte, dass sie und ihre Familie “so weit weg vom Schuss” waren. Höchstwahrscheinlich weit genug, dass die Kunde darüber garnicht bis dahin drang.

    Ob es ihr später jemand erzählt hat?

  7. Juleam 15. Oktober 2009 um 13:08 Link zum Kommentar

    Matthäus 3:1-6

    In jenen Tagen trat Johạnnes der Täufer auf und predigte in der Wildnis von Judạ̈a, 2 indem er sprach: „Bereut, denn das Königreich der Himmel hat sich genaht.“ 3 Dieser ist es tatsächlich, von dem durch Jesaja, den Propheten, in diesen Worten geredet wurde: „Horch! Es ruft jemand in der Wildnis: ‚Bereitet den Weg Jehovas! Macht seine Straßen gerade.‘ “ 4 Ebendieser Johạnnes aber trug eine Kleidung aus Kamelhaar und einen ledernen Gürtel um seine Lenden; auch bestand seine Nahrung aus Heuschrecken und wildem Honig. 5 Da zogen Jerusalem und ganz Judạ̈a und die ganze Umgegend des Jordan zu ihm hinaus, 6 und man ließ sich von ihm im Jordanfluß taufen und bekannte offen seine Sünden.

    wie hätten wir wohl auf das Erscheinen des Johannes reagiert?

    Hätten wir uns daran gestoßen, dass er “ein komischer Kauz” zu sein schien?

  8. Juleam 15. Oktober 2009 um 13:12 Link zum Kommentar

    Matthäus 3:7-12

    Als er viele von den Pharisäern und Sadduzạ̈ern erblickte, die zur Taufe kamen, sagte er zu ihnen: „Ihr Otternbrut, wer hat euch zu verstehen gegeben, daß [ihr] dem kommenden Zorn entfliehen könnt? 8 So bringt denn Frucht hervor, die der Reue entspricht; 9 und maßt euch nicht an, euch einzureden: ‚Wir haben Abraham zum Vater.‘ Denn ich sage euch, daß Gott dem Abraham aus diesen Steinen Kinder zu erwecken vermag. 10 Schon liegt die Axt an der Wurzel der Bäume; jeder Baum nun, der keine vortreffliche Frucht hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen werden. 11 Ich für meinen Teil taufe euch mit Wasser, weil ihr bereut; der aber nach mir kommt, ist stärker als ich, [und] ich bin nicht wert, ihm die Sandalen abzunehmen. Dieser wird euch mit heiligem Geist und mit Feuer taufen. 12 Er hat seine Worfschaufel in seiner Hand, und er wird seine Tenne gründlich säubern und wird seinen Weizen in das Vorratshaus sammeln, die Spreu aber wird er mit unauslöschlichem Feuer verbrennen.“

    klare deutliche Worte, die nichts beschönigen, sondern sagen, wie Jehova über sie denkt.

    Haben wir den gleichen Freimut der Rede, wenn wir sehen, dass unser Bruder ein Doppelleben führt?

    Oder denken wir vielleicht selbst, dass es reicht, wenn wir die Zusammenkünfte besuchen – aber ansonsten leben wir so, wie es uns gefällt?

    Maßen wir uns an, zu sagen “wir sind ja Zeugen Jehovas”?

    Was sagte Johannes hier was wir tun sollten, falls diese Worte auf uns zutreffen? Haben wir das in diesem Jahr nicht zigmal in der Bibel gelesen, dass Jehova uns auffordert, von unseren schlechten Wegen umzukehren?

    Sind wir zur Umkehr bereit – und auch dazu, den durch uns entstandenen Schaden wieder gut zu machen?

    Wie nennt Johannes hier die Personen, die sagen, sie wären Anbeter Jehovas, aber in Wirklickeit nicht nach Gottes Maßstäben leben? “Schlangen, Otternbrut”!

    Wie nennen wir sie heute?

    Seit dem Kongress im Sommer hat sich der Begriff “Fake” eingeprägt

    Sind wir selbst ein Fake? Und vielleicht sogar noch stolz darauf, wie raffiniert wir sind, dass wir die anderen bereits schon so lange täuschen?

    Wie sieht uns Jehova?

    Matthäus 3:10

    Schon liegt die Axt an der Wurzel der Bäume; jeder Baum nun, der keine vortreffliche Frucht hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen werden.

  9. Juleam 15. Oktober 2009 um 13:14 Link zum Kommentar

    Matthäus 3:13-15

    Dann kam Jesus von Galilạ̈a her zu Johạnnes an den Jordan, um sich von ihm taufen zu lassen. 14 Dieser aber suchte ihn davon abzuhalten, indem er sprach: „Ich habe es nötig, von dir getauft zu werden, und du kommst zu mir?“ 15 Da entgegnete ihm Jesus und sagte: „Laß es diesmal so sein, denn auf diese Weise ziemt es sich für uns, alles auszuführen, was gerecht ist.“ Da hörte er auf, ihn davon abzuhalten.

    ein wahres Beispiel an Demut

    Wären wir ebenso demütig und bescheiden wie Jesus gewesen – oder wären wir huldvoll auf das Angebot des Täufers eingegangen?

    Hätten wir Aufhebens um unsere Person gemacht – oder hätten wir es genossen, dass Johannes uns so hoch über sich sieht?

  10. Juleam 15. Oktober 2009 um 13:16 Link zum Kommentar

    Matthäus 3:17

    Siehe! Da kam auch eine Stimme aus den Himmeln, welche sprach: „Dieser ist mein Sohn, der geliebte, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe.“

    könnte Jehova dies wohl auch von uns sagen?

    Kann er Wohlgefallen an uns finden, weil wir gern alles tun, was ihm gefällt?

    Wie steht es mit uns? Loben wir andere?

    Sagen wir unserem Ehepartner und unseren Kindern, dass wir sie lieben und stolz auf sie sind?

  11. Juleam 15. Oktober 2009 um 13:22 Link zum Kommentar

    Matthäus 4:1-11

    Dann wurde Jesus vom Geist in die Wildnis hinaufgeführt, um vom Teufel versucht zu werden. 2 Nachdem er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn. 3 Auch kam der VERSUCHER und sagte zu ihm: „Wenn du ein Sohn Gottes bist, so sage diesen Steinen, daß sie Brote werden.“ 4 Er aber antwortete und sprach: „Es steht geschrieben: ‚Nicht von Brot allein soll der Mensch leben, sondern von jeder Äußerung, die durch den Mund Jehovas ausgeht.‘ “

    5 Dann nahm ihn der Teufel mit in die heilige Stadt, und er stellte ihn auf die Zinne des Tempels 6 und sagte zu ihm: „Wenn du ein Sohn Gottes bist, so wirf dich hinab; denn es steht geschrieben: ‚Seinen Engeln wird er deinetwegen Befehl geben, und auf ihren Händen werden sie dich tragen, damit du deinen Fuß niemals an einen Stein stößt.‘ “ 7 Jesus sprach zu ihm: „Wieder steht geschrieben: ‚Du sollst Jehova, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen.‘ “

    8 Wieder nahm ihn der Teufel mit auf einen ungewöhnlich hohen Berg und zeigte ihm alle Königreiche der Welt und ihre Herrlichkeit, 9 und er sagte zu ihm: „Alle diese Dinge will ich dir geben, wenn du niederfällst und mir einen Akt der Anbetung erweist.“ 10 Da sprach Jesus zu ihm: „Geh weg, Satan! Denn es steht geschrieben: ‚Jehova, deinen Gott, sollst du anbeten, und ihm allein sollst du heiligen Dienst darbringen.‘ “ 11 Da ließ der Teufel von ihm ab, und siehe, Engel kamen und begannen ihm zu dienen.

    was können wir aus den Versuchungen Jesu lernen und daraus, wie der Teufel vorging und wie Jesus reagierte?

    Der Teufel suchte Jesus in die Irre zu führen, indem er Gottes Wort zitierte und damit sagen wollte, dass es von Jehova gut geheissen werden würde. Aber Jesus kannte Jehova und sein Wort sehr genau. Er kannte Jehovas Maßstäbe und wie er dachte und warum. Darum ließ er sich nicht irreführen, sondern antwortete dem Widersacher sogar mit einem Gegenzitat aus Gottes Wort, das zeigte, wie unsinnig das Ansinnen des Teufels war.

    Ist es uns auch schon mal passiert, dass jemand uns in die Irre führen wollte, indem er einen Bibeltext aus dem Zusammenhang gerissen und falsch angewendet hat um uns ein falsches Verhalten als richtig zu verkaufen?

    Wussten wir darauf eine Antwort?

    Kennen wir die Bibel als Ganzes und nicht nur einzelne Verse, so dass wirJehovas Denkweise verstanden haben?

    Wüssten wir jemanden zu antworten, der uns in die Irre führen will? Könnten wir mit der Bibel die Gegenargumentation liefern? Könnten wir so jemanden anhand der Bibel beweisen, dass er es ist, der falsch liegt – so dass derjenige die richtigen Zusammenhänge erkennt?

    Was, wenn jemand uns mit einem Bibetext manipulieren will, seinen Willen zu tun und seinen eigenen Interessen zu dienen? Könnten wir ihm antworten – oder kann er uns ein schlechtes Gewissen einreden, weil wir nicht bereit sind, seinen eigenen egoistischen Interessen zu dienen?

    Sind wir in der Lage, Argumente aus der Bibel zu bringen, die ihn und sein egoistisches Ansinnen als das boßstellen, was es ist und dass es überhaut nichts mit Gottes Willen zu tun hat?

    Könnten wir das taktvoll aber bestimmt tun?

    Übrigen ist der Dialog zwischen Satan und Jesus ein sehr gute Beispiel für den Gedanken, den wir gestern in Maleachi hatten:

    es reicht nicht, den Namen Jehovas zu gebrauchen und mit anderen über Jehova und sein Wort zu reden. Wenn wir Gottes Wort gebrauchen, indem wir Texte aus dem Zusammenhang reissen, um einen anderen für unsere eigenen egoistischen Zwecke zu manipulieren – dann gebrauchen wir Jehovas Namen in unwürdiger Weise. Ganz besonders, wenn wir vorgeben, ein Anbeter Jehovas zu sein.

    Wie denkt Jehova über solche Personen? Was haben wir in den letzten Monaten darüber gelesen?

    Wie denkt Jehova über mich?

  12. Juleam 15. Oktober 2009 um 13:26 Link zum Kommentar

    noch mal der Gedanke, dass mir jemand durch einen falsch angewandten Bibeltext Gutes als schlecht verkaufen will und Schlechtes als gut – wie denkt wohl Jehova darüber?

    Wer war der erste in der Bibel, von dem wir so etwas gehört haben?

    Wie dachte Jehova über die falschen Propheten, die dem Volk nicht sein Wort brachten, sondern das Volk in dem falschen Glauben gewiegt haben, dass sie fürJehova annehmbar wären -obwohl sie Hurer, Ehebrecher, Lügner und Götzendiener waren?

    Und das, obwhl sie eigentlich das Volk warnen sollten, dass sie sich auf dem falschen Weg befinden und Jehova sie richten muss, wenn sie nicht bald umkehren.

    Wie dachte Jehova im Verlauf der Geschichte des Volkes Israel über die Priester, die er eigentlich eingesetzt hatte, das Volk über SEINEN Willen zu belehren – und die selber Hurer, Götzendiener und vieles mehr waren und das Volk in ihrem verkehrten Tun bestärkten?

    Die selbst nicht nach Jehovas Geboten lebten und sicherlich auch vor denen, die sie darauf hinwiesen, einige Bibeltexte zu ihrer Rechtfertigung anführen konnten?

    Erkennen wir unsere Verantwortung als Eltern? Erziehen wir unsere Kinder gemäß dem Weg für sie?

    Bringen wir unseren Kindern bei, die Dinge zu hinterfragen, damit sie Jehova und seinen Willen wirklich verstehen und sich voller Liebe zu ihm hingezogen fühlen?

    Oder gehören wir vielleicht zu denen, die ihr eigenes falsches Verhalten durch aus dem Kontext gerissene Bibeltexte rechtfertigen – und so den Kindern ein verkehrtes Bild von Jehova vermitteln, das aber für uns und unsere Zwecke ganz praktisch ist?

    Das aber auch unsere Kinder daran hindert, ein echtes inniges Verhältnis zu Jehova zu entwickeln und sie dahin erzieht, später auch ein Doppeleben zu führen?

    Wie sieht Jehova uns??

  13. Juleam 15. Oktober 2009 um 13:30 Link zum Kommentar

    hier kommen noch einige Gedanken von Anfang 2005 – die ich als Notizen am Rand meiner Studienbibel stehen habe:

    Matthäus 1:6

    Ịsaï wurde der Vater Davids, des Königs.
    David wurde der Vater Sạlomos, dessen Mutter die Frau Urịas war;

    Jehova verzieh David und Bathseba wirklich, denn er wählte von Davids vielen Frauen die, mit der er gesündigt hatte.

  14. Juleam 15. Oktober 2009 um 13:31 Link zum Kommentar

    Matthäus 1:20

    Als er aber über diese Dinge nachgedacht hatte, siehe, da erschien ihm Jehovas Engel im Traum und sprach: „Joseph, Sohn Davids, scheue dich nicht, Maria, deine Frau, heimzuführen, denn was in ihr gezeugt worden ist, ist durch heiligen Geist.

    wenn wir aufrichtig und gebetsvoll nachsinnen, geben wir Jehova die Gelegenheit, sich uns mitzuteilen – und finden manchmal unwöhnliche Lösungen.

    Das erfordert allerdings Demut von uns.

  15. Juleam 15. Oktober 2009 um 13:34 Link zum Kommentar

    demütiger Gehorsam

    Matthäus 1:24

    Joseph erwachte dann aus seinem Schlaf und tat, wie ihn der Engel Jehovas angewiesen hatte, und er führte seine Frau heim.

    Manchmal ist es nicht nur für uns von Vorteil, wenn wir Anweisungen von oben befolgen – selbst, wenn wir das Problem anders gelöst hätten.

  16. Juleam 15. Oktober 2009 um 13:36 Link zum Kommentar

    Matthäus 2:11

    Und als sie in das Haus kamen, sahen sie das kleine Kind bei Maria, seiner Mutter, und sie fielen nieder und huldigten ihm. Auch öffneten sie ihre Schätze und brachten ihm Gaben dar: Gold und duftendes Harz und Myrrhe.

    “in das Haus”, nicht ‘in die Stadt’

    Also muss Jesus zu dem Zeitpunkt schon älter gewesen sein.

  17. Juleam 15. Oktober 2009 um 13:39 Link zum Kommentar

    Vertrauen auf Jehova

    Matthäus 2:12-13

    Weil sie aber im Traum eine göttliche Warnung erhielten, nicht zu Herodes zurückzukehren, zogen sie auf einem anderen Weg in ihr Land zurück.

    13 Als sie weggezogen waren, siehe, da erschien Jehovas Engel dem Joseph im Traum und sprach: „Steh auf, nimm das kleine Kind und seine Mutter, und flieh nach Ägypten, und halte dich dort auf, bis ich dir Bescheid gebe; denn Herodes ist im Begriff, nach dem kleinen Kind zu suchen, um es zu vernichten.“

    Jehova sorgt auf ungewöhnliche Weise für Jesu Schutz, da es seinem Vorsatz entspricht.

    Aber es ist ihm auch möglich, uns auf ungewöhnliche Weise zu schützen.

  18. Juleam 15. Oktober 2009 um 13:41 Link zum Kommentar

    Matthäus 3:8-9

    So bringt denn Frucht hervor, die der Reue entspricht; 9 und maßt euch nicht an, euch einzureden: ‚Wir haben Abraham zum Vater.‘ Denn ich sage euch, daß Gott dem Abraham aus diesen Steinen Kinder zu erwecken vermag.

    uns nicht selbst vormachen, dass wir für immer gerettet sind.

    Wir müssen immer wieder eine Selbstprüfung vornehmen und uns korrigieren.

  19. Juleam 15. Oktober 2009 um 13:43 Link zum Kommentar

    Matthäus 4:6

    und sagte zu ihm: „Wenn du ein Sohn Gottes bist, so wirf dich hinab; denn es steht geschrieben: ‚Seinen Engeln wird er deinetwegen Befehl geben, und auf ihren Händen werden sie dich tragen, damit du deinen Fuß niemals an einen Stein stößt.‘ “

    wir müssen die Bibel gut lesen und den Sinn dahinter verstehen - damit uns niemand mit Bibelstellen verunsichern kann, die aus dem Zusammenang gerissen sind.

  20. Juleam 15. Oktober 2009 um 13:45 Link zum Kommentar

    Matthäus 4:9

    und er sagte zu ihm: „Alle diese Dinge will ich dir geben, wenn du niederfällst und mir einen Akt der Anbetung erweist.“

    Satan ist es ganz egal, wie und womit er uns zum Straucheln bringt. Er ist schon mit einem ganz kleinen Akt der Anbetung zufrieden.

    Wir müssen also auch in kleinen Dingen treu sein – und auch bleiben.

  21. Juleam 16. Oktober 2009 um 13:50 Link zum Kommentar

    Matthäus 5 – 7

    Matthäus 5:3-12

    „Glücklich sind die, die sich ihrer geistigen Bedürfnisse bewußt sind, da das Königreich der Himmel ihnen gehört.

    4 Glücklich sind die Trauernden, da sie getröstet werden.

    5 Glücklich sind die Mildgesinnten, da sie die Erde erben werden.

    6 Glücklich sind die, die nach Gerechtigkeit hungern und dürsten, da sie gesättigt werden.

    7 Glücklich sind die Barmherzigen, da ihnen Barmherzigkeit erwiesen wird.

    8 Glücklich sind die, die reinen Herzens sind, da sie Gott sehen werden.

    9 Glücklich sind die Friedsamen, da sie ‚Söhne Gottes‘ genannt werden.

    10 Glücklich sind die, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt worden sind, da das Königreich der Himmel ihnen gehört.

    11 Glücklich seid ihr, wenn man euch schmäht und euch verfolgt und lügnerisch allerlei Böses gegen euch redet um meinetwillen. 12 Freut euch, und springt vor Freude, da euer Lohn groß ist in den Himmeln; denn ebenso verfolgte man vor euch die Propheten.

    hach ja, ist das schön!!!!!!

    Gehören wir zu der Gruppe derer, die hier angeführt werden?

    * zu den Trauernden,
    * zu den Mildgesinnten,
    * zu dejenigen, die sich nach Gerechtigkeit sehnen,
    * zu den Barmherzigen,
    * zu den Friedsamen,
    * zu dejenigen die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden und
    * zu dejenigen, die man schmäht, verfolgt und über die lügnerisch allerlei Böses geredet wird – weil sie auch weiterhin am wahren Glauben festhalten

    Jeder, der zu dieser Gruppe gehört, weiß wie schwer das manchmal sein kann, ruhig zu bleiben und die Schmach nicht einfach selbst zu beenden, indem man unchristlich vorgeht.

    Ich könnte mir vorstellen, dass Jesus auch diesen Gesichtspunkt gemeint haben könnte, wenn er später sagt, wir sollten auch noch die andere Wange hinhalten.

    Denn wenn wir bis aufs Blut angegriffen werden mit Lügen, Intrigen, Falschanklagen (also Rufmord) und uns damit alles genommen wird bis auf unser Leben und unser Verhältnis zu Jehova – dann ist es unglaublich schwer, ruhig zu bleiben und nicht mit gleicher Münze zurück zu schlagen.

    Oft haben wir in so einer Situation das Gefühl, dass wir dumm sind, weil wir die Verfolger auch weiterhin auf uns einschlagen lassen. Sicherlich gleichzusetzen damit, ihnen auch die andere Wange noch hinzuhalten.

    Dies kann man dann nur, wenn man bedingunglos auf Jehova vertraut und darauf, dass er zu seiner Zeit diejenigen von uns wegreißt, die immer noch auf uns einprügeln und dem ganzen Spuk ein Ende bereiten wird.

    Reicht unser Glaube und vertrauen wir genug auf Jehova, dass wir es schaffen, uns solange ruhig zu verhalten?

    Vertrauen wir wirklich darauf, dass Jehova den Schaden, der bis dahin entsteht, wieder gutmachen kann und auch wird?

  22. Juleam 16. Oktober 2009 um 13:53 Link zum Kommentar

    Matthäus 5:14-16

    14 Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt kann nicht verborgen sein, wenn sie auf einem Berg liegt. 15 Man zündet eine Lampe an und stellt sie nicht unter das Maßgefäß, sondern auf den Leuchter, und sie leuchtet allen, die im Haus sind. 16 Ebenso laßt euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure vortrefflichen Werke sehen und euren Vater, der in den Himmeln ist, verherrlichen.

    darum ist unser Lebenswandel so entscheidend!

    Denn welchen Eindruck bekommen die Menschen, wenn sie sehen, wie wir handeln und wenn sie hören, was und wie wir reden?

    Wenn wir ein Doppelleben führen und uns Außenstehene dabei beobachten – fühlen sie sich dann wohl veranlasst, unseren liebevollen himmlischen Vater zu verherrlichen?

    Oder könnte es sogar sein, dass unser Lebenswandel andere abstößt und daran hindert, die Bibel zu studieren und Jehova noch besser kennen zu lernen?

    Würde das dann nicht bedeuten, dass wir Blutschuld auf uns geladen haben?

  23. Juleam 16. Oktober 2009 um 13:55 Link zum Kommentar

    Matthäus 5:18-19

    denn wahrlich, ich sage euch: Eher würden Himmel und Erde vergehen, als daß auch nur e i n kleinster Buchstabe oder ein einziges Teilchen eines Buchstabens vom GESETZ verginge und nicht alles geschähe. 19 Wer immer daher eines dieser geringsten Gebote bricht und die Menschen demgemäß lehrt, der wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚Geringster‘ genannt werden. Wer immer sie hält und lehrt, dieser wird hinsichtlich des Königreiches der Himmel ‚groß‘ genannt werden.

    hm

    könnte dieser Text auch bedeuten, dass es verkehrt ist, wenn wir als ZJ lehren, dass man z.B. den Sabbat nicht mehr halten muss?

    Denn wir halten ja den Sabbat nicht mehr und lehren auch andere, dass dies heute nicht mehr wichtig ist…

    Den Sabbat zu halten war aber eins der Gebote, die Jehova dem Volk Israel durch Mose gegeben hatte.

    Querverweise?

  24. Juleam 16. Oktober 2009 um 13:59 Link zum Kommentar

    den Sinn der Gesetze verstehen:

    Matthäus 5:21-22

    Ihr habt gehört, daß zu denen, die in alten Zeiten lebten, gesagt wurde: ‚Du sollst nicht morden; wer immer aber einen Mord begeht, wird dem Gerichtshof Rechenschaft geben müssen.‘ 22 Doch ich sage euch, daß jeder, der seinem Bruder fortgesetzt zürnt, dem Gerichtshof Rechenschaft wird geben müssen; wer immer aber ein unaussprechliches Wort der Verachtung an seinen Bruder richtet, wird dem höchsten Gerichtshof Rechenschaft geben müssen, während jeder, der sagt: ‚Du verächtlicher Tor!‘, der feurigen Gehẹnna verfallen sein wird.

    was zählt gemäß Jesu Worten bereits zu Mord?

    Zürnen wir unseren Brüdern fortgesetzt? Wünschen wir ihnen den Tod?

    Bereits Worte könnten dazu zählen – also auch Rufmord!

    Würden wir ebenso handeln, wenn wir unseren Nächsten lieben würden wie uns selbst?

    Immerhin ist dies die Grundlage des GESETZES, ebenso wie die Liebe zu Jehova.

    Wenn wir beide Grundlagen erfüllen würden – könnten wir dann so handeln?

    Wäre dann da noch Platz dafür, hässliche Gedanken über unseren Bruder zu hegen? Oder alles mögliche zu unternehmen um ihm zu schaden, “immerhin hat er mich ja so gekränkt” oder “er hat mich schlecht behandelt” oder “er hat aber.. und darum muss ich jetzt…” oder oder…

  25. Juleam 16. Oktober 2009 um 14:20 Link zum Kommentar

    Matthäus 5:23-24

    Wenn du nun deine Gabe zum Altar bringst und dich dort erinnerst, daß dein Bruder etwas gegen dich hat, 24 so laß deine Gabe dort vor dem Altar und geh weg; schließe zuerst mit deinem Bruder Frieden; und dann, wenn du zurückgekommen bist, bringe deine Gabe dar.

    eine kleine Bestärkung des vorherigen Gedankens!

    Denn solange wir keinen Frieden mit unserem Bruder haben, ist alles, was wir ansonsten für die wahre Anbetung tun, sinnlos. Sei es der Besuch der Zusammenkünfte, der Predigtdienst oder sogar eine grosse finanzielle Spende.

    Sind wir uns dessen bewußt, wie wichtig das ist?

    Erinnern wir uns noch an den Studienartikel vom letzten Jahr, der sich mit diesem Gedanken beschäftigt hat? Warum nicht nochmal reinschauen und uns die Gedanken in Erinnerung rufen?

    w08 15. 5. S. 6-7 Wie sollten wir andere behandeln?
    ‘Schließe mit deinem Bruder Frieden’
    17 Jesus warnte seine Jünger in der Bergpredigt davor, anhaltend auf einen Bruder zornig zu sein oder ihn zu verachten. Man sollte sich stattdessen bemühen, möglichst schnell Frieden mit ihm zu schließen. (Lies Matthäus 5:21-25.) Ist dir aufgefallen, was Jesus genau riet? Stell dir vor, du hättest damals eine Gabe zum Altar gebracht und dich dort daran erinnert, dass ein Bruder etwas gegen dich hat. Was tun? Du hättest deine Gabe vor dem Altar lassen und weggehen sollen, um Frieden mit ihm zu schließen. Anschließend hättest du zurückkommen und deine Gabe darbringen können.

    18 Bei der „Gabe“ handelte es sich häufig um ein Schlachtopfer, das im Tempel Jehovas dargebracht wurde. Tieropfer spielten eine wichtige Rolle im Gesetz Mose, in dem Gott vorgeschrieben hatte, wie er von den Israeliten angebetet werden wollte. Aber wenn du dich nun vor dem Altar daran erinnert hättest, dass dein Bruder etwas gegen dich hat, dann gab es etwas noch Wichtigeres, als das Opfer darzubringen, nämlich die Angelegenheit zu regeln! Jesus sagte: „Lass deine Gabe dort vor dem Altar und geh weg; schließe zuerst mit deinem Bruder Frieden; und dann, wenn du zurückgekommen bist, bringe deine Gabe dar.“ Sich mit dem Bruder zu versöhnen hatte Vorrang vor einer im Gesetz vorgeschriebenen Verpflichtung!

    19 Jesus beschränkte seine Anweisung nicht auf bestimmte Opfer oder ein bestimmtes Fehlverhalten. Jedes Opfer war zurückzustellen, wenn sich jemand erinnerte, dass sein Bruder etwas gegen ihn hatte. Sollte ein Tier geopfert werden, musste es „vor dem Altar“ im Vorhof der Priester im Tempel zurückgelassen werden. Erst wenn das Problem gelöst war, konnte der Betreffende zurückkehren und sein Opfer darbringen.

    20 Wie wir mit unseren Brüdern umgehen, ist aus Jehovas Sicht mitentscheidend dafür, ob er unsere Anbetung annehmen kann. Tieropfer waren ihm nichts wert, wenn der Opfernde seinen Nächsten nicht gut behandelte (Mi. 6:6-8). Deshalb forderte Jesus seine Jünger auf, sich „eilends zu verständigen“ (Mat. 5:25). Paulus schrieb zu diesem Thema: „Seid erzürnt, und doch sündigt nicht; lasst die Sonne nicht über eurer gereizten Stimmung untergehen, auch gebt dem Teufel nicht Raum“ (Eph. 4:26, 27). Selbst wenn wir zu Recht ärgerlich sind, sollten wir uns schnell versöhnen, damit wir nicht in einer gereizten Stimmung bleiben und so dem Teufel in die Hände spielen (Luk. 17:3, 4).

    Schließen wir zuerst mit unserem Bruder Frieden?

    Was, wenn wir bereits alles in unserer Macht stehende getan haben, aber unser Bruder einfach nicht darauf eingeht?

    Paulus sagte, dass wir mit allen Menschen Frieden halten sollten, soweit es von uns abhängt. Wenn wir alles uns Mögliche getan haben, dann haben wir dieses Erfordernis erfüllt.

    Aber bitte machen wir uns nicht selbst etwas vor, denken wir daran, dass Jehova unser Herz und unsere Beweggründe sehen kann.

    Haben wir in Jehovas Augen alles getan?

    Dann werden wir sicherlich seinen Segen haben.

    Matthäus 5:25-26

    Sei bereit, dich mit dem, der dich beim Gericht verklagt, eilends zu verständigen, solange du noch mit ihm dorthin unterwegs bist, damit der Kläger dich nicht etwa dem Richter übergibt und der Richter dem Gerichtsdiener und du ins Gefängnis geworfen wirst. 26 Ich sage es dir als Tatsache: Du wirst von dort bestimmt nicht herauskommen, bis du die letzte Münze von sehr geringem Wert zurückgezahlt hast.

  26. Juleam 16. Oktober 2009 um 14:30 Link zum Kommentar

    Matthäus 5:27-32

    Ihr habt gehört, daß gesagt wurde: ‚Du sollst nicht ehebrechen.‘ 28 Ich aber sage euch, daß jeder, der fortwährend eine Frau ansieht, um so in Leidenschaft zu ihr zu entbrennen, in seinem Herzen schon mit ihr Ehebruch begangen hat. 29 Wenn nun dein rechtes Auge dich straucheln macht, so reiß es aus und wirf es von dir weg. Denn es ist dir nützlicher, daß dir eines deiner Glieder verlorengehe, als daß dein ganzer Leib in die Gehẹnna gestürzt werde. 30 Und wenn deine rechte Hand dich straucheln macht, so hau sie ab und wirf sie von dir weg. Denn es ist nützlicher für dich, daß eines deiner Glieder verlorengeht, als daß dein ganzer Leib in die Gehẹnna kommt.

    31 Außerdem ist gesagt worden: ‚Wer immer sich von seiner Frau scheiden läßt, gebe ihr ein Scheidungszeugnis.‘ 32 Doch ich sage euch, daß jeder, der sich von seiner Frau scheiden läßt, ausgenommen wegen Hurerei, sie dem Ehebruch aussetzt, und wer eine Geschiedene heiratet, begeht Ehebruch.

    In Vers 28 geht es nicht so sehr um das Ansehen an sich, sondern um die Beweggründe.

    Die nächsten Verse zeigen, dass ganz entschiedenes Handeln unsererseits erforderlich ist, wenn wir uns dabei ertappen, romantische Gefühle für jemanden zu hegen, der nicht unser Ehepartner ist oder der verheiratet ist.

    Sind wir dazu bereit – auch wenn es weh tut?

    Sind wir bereit, jeglichen unangebrachten Kontakt mit einer solchen Person zu vermeiden, oder suchen wir auch weiterhin nach Möglichkeiten, den anderen zu sehen? (siehe auch hier)

    Ich selbst war mal vor einigen Jahren in einer solchen Situation. Auf dem Kreisongress 2002, auf dem meine Tochter Yve getauft wurde, gab es eine Ansprache genau zu diesem Thema und da wurde mir klar, was ich zu tun hatte. Das war nicht einfach, da dieser Bruder den Ernst der Lage nicht erkannt hatte (erkennen wollte?) und so musste ich ihm mehrfach sagen, dass das so nicht geht und mehrfach immer wieder mehr Distanz rein bringen. Ich lebte zwar von meinem Mann seit Jahren getrennt, aber ich war nicht frei, da ich keine Beweise für einen biblischen Scheidungsgrund hatte. Diese Jahre waren sehr schwer für mich, denn mein Herz wollte eine neue Beziehung mit diesem Bruder, aber es hätte Jehova nicht gefallen.

    Es ist mir mit Jehovas Hilfe gelungen, der Versuchung aus dem Weg zu gehen und später, als der Scheidungsgrund dann bewiesen war und die Scheidung lief und mein Traum in greifbare Nähe gerückt war, da habe ich erkannt, dass dieser Bruder nur mit meinen Gefühlen gespielt hatte. Kurz nach meiner Scheidung hat mich Jehova einem ganz wunderbaren Mann über den Weg geschickt und im Laufe vieler Monate entwickelte sich auf beiden Seiten eine tiefe Liebe. Heute sind wir seit vielen Jahren sehr glücklich verheiratet und ich bin Jehova sehr dankbar, wie er die Dinge gelenkt hätte.

    Auch heute denke ich öfters über die damals so schwere Zeit nach und bin immer wieder froh, dass ich mit Jehovas Hilfe die richtigen Schritte unternommen hatte. Denn selbst wenn dieser Bruder damals nicht nur mit meinen Gefühlen gespielt hätte und aus uns beiden ein Paar geworden wäre – wir wären beide totunglücklich geworden, denn wir passten überhaupt nicht zuammen.

    Wie wir sehen, belehrt uns Jehova immer zu unserem eigenen Nutzen und auch wenn es in dem Moment sehr schwer und schmerzhaft ist, das Richtige zu tun – so schmerzhaft, als würden wir uns selbst einen Körperteil abhacken - so ist es doch zu unserem eigenen Nutzen!

    Hätte ich damals meinen Gefühlen nachgegeben und auf mein verräterisches Herz gehört, dann wäre ich heute vielleicht auch verheiratet, aber mit dem falschen Mann und hätte nie das Vorrecht gehabt, meinen wundervollen Mann kennen zu lernen.

    Heute liege ich oft Nachts neben meinem schlafenden Mann wach und danke Jehova inbrünstig dafür, dass er die Dinge so wunderbar gelenkt hat und dass ich mit diesem wundervollen Mann verheiratet sein darf.

    Gehorsam lohnt sich also – auch wenn es am Anfang schmerzhaft sein kann!

  27. Juleam 16. Oktober 2009 um 14:32 Link zum Kommentar

    Matthäus 5:33-37

    Ferner habt ihr gehört, daß zu denen, die in alten Zeiten lebten, gesagt wurde: ‚Du sollst nicht schwören, ohne entsprechend zu handeln, sondern du sollst Jehova deine Gelübde bezahlen.‘ 34 Doch ich sage euch: Schwört überhaupt nicht, weder beim Himmel, denn er ist Gottes Thron, 35 noch bei der Erde, denn sie ist der Schemel seiner Füße, noch bei Jerusalem, denn es ist die Stadt des großen Königs. 36 Auch bei deinem Haupt sollst du nicht schwören, denn du kannst nicht ein einziges Haar weiß oder schwarz machen. 37 Euer Wort Ja bedeute einfach ja, euer Nẹin nein; denn was darüber hinausgeht, ist von dem, der böse ist.

    halten wir unsere Gelübde? Kann man sich auf uns verlassen?

    Matthäus 5:38-42

    Ihr habt gehört, daß gesagt wurde: ‚Auge um Auge und Zahn um Zahn.‘ 39 Doch ich sage euch: Widersteht nicht dem, der böse ist, sondern wenn dich jemand auf deine rechte Wange schlägt, so wende ihm auch die andere zu. 40 Und wenn jemand mit dir vor Gericht gehen und dein inneres Kleid in Besitz nehmen will, so überlasse ihm auch dein äußeres Kleid; 41 und wenn jemand mit Befugnis dich für eine Meile zum Dienst zwingt, so gehe mit ihm zwei Meilen. 42 Gib dem, der dich bittet, und wende dich nicht von dem ab, der [zinslos] von dir borgen will.

    wie gehen wir mit Menschen um, die uns nicht wohl gesonnen sind? Müssen wir immer auf unserem Recht beharren – oder können wir auch mal Unrecht herunter schlucken, wenn es dem Frieden der Mehrheit dient?

  28. Juleam 16. Oktober 2009 um 14:38 Link zum Kommentar

    Matthäus 5:43-48

    Ihr habt gehört, daß gesagt wurde: ‚Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen.‘ 44 Doch ich sage euch: Fahrt fort, eure Feinde zu lieben und für die zu beten, die euch verfolgen, 45 damit ihr euch als Söhne eures Vaters erweist, der in den Himmeln ist, da er seine Sonne über Böse und Gute aufgehen und es über Gerechte und Ungerechte regnen läßt. 46 Denn wenn ihr die liebt, die euch lieben, welchen Lohn habt ihr? Tun nicht auch die Steuereinnehmer dasselbe? 47 Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr da Besonderes? Handeln nicht auch die Leute von den Nationen ebenso? 48 Ihr sollt demnach vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist.

    auch hierzu hatten wir im letzten Jahr einen wundervollen Studienartikel.

    Können wir uns noch erinnern?

    w08 15. 5. S. 7-9 Tut weiter Gutes

    ‘Liebt eure Feinde’
    3 In seiner berühmten Bergpredigt ermahnte Jesus seine Zuhörer, ihre Feinde zu lieben und für die zu beten, die sie verfolgen. (Lies Matthäus 5:43-45.) Jesus sprach bei dieser Gelegenheit zu Juden, die das Gebot Gottes kannten: „Du sollst nicht Rache nehmen an den Söhnen deines Volkes noch Groll gegen sie hegen; und du sollst deinen Mitmenschen lieben wie dich selbst“ (3. Mo. 19:18). Allerdings lehrten jüdische Religionsführer im ersten Jahrhundert, die Ausdrücke „Söhne deines Volkes“ und „Mitmensch“ würden sich ausschließlich auf Juden beziehen. Nun stand zwar im mosaischen Gesetz, die Israeliten sollten sich von anderen Nationen getrennt halten, aber daraus hatte sich die Auffassung entwickelt, jeder Nichtjude sei ein Feind und müsse gehasst werden.

    4 Jesus dagegen erklärte: „Fahrt fort, eure Feinde zu lieben und für die zu beten, die euch verfolgen“ (Mat. 5:44). Seine Jünger sollten alle, die ihnen feindlich gesinnt waren, liebevoll behandeln. Der Evangelist Lukas gibt Jesu Worte wie folgt wieder: „Ich sage euch, die ihr zuhört: Fahrt fort, eure Feinde zu lieben, denen Gutes zu tun, die euch hassen, die zu segnen, die euch fluchen, für die zu beten, die euch beleidigen“ (Luk. 6:27, 28). Wie diejenigen, die seine Worte im ersten Jahrhundert beherzigten, tun auch wir ‘denen Gutes, die uns hassen’, indem wir ihrer Feindseligkeit freundliche Handlungen entgegensetzen. Wir ‘segnen die, die uns fluchen’, sprechen also liebenswürdig mit ihnen. Und wir ‘beten für die, die uns verfolgen’ — die uns körperliche Gewalt antun oder uns ‘beleidigend’ behandeln. Wir richten liebevolle Fürbitten an Jehova, dass sich die Verfolger doch ändern und die richtigen Schritte unternehmen, um ihm zu gefallen.

    5 Warum sollten wir unsere Feinde lieben? Jesus sagte: „Damit ihr euch als Söhne eures Vaters erweist, der in den Himmeln ist“ (Mat. 5:45). Befolgen wir diesen Rat, erweisen wir uns als „Söhne“ Gottes, das heißt, wir nehmen uns Jehova zum Vorbild, der „seine Sonne über Böse und Gute aufgehen und es über Gerechte und Ungerechte regnen lässt“. Wie Lukas es ausdrückt, ist Gott „gütig gegen die Undankbaren und Bösen“ (Luk. 6:35).

    6 Warum es für Jünger Christi so wichtig ist, dass sie ‘fortfahren, ihre Feinde zu lieben’, betonte Jesus mit den Worten: „Wenn ihr die liebt, die euch lieben, welchen Lohn habt ihr? Tun nicht auch die Steuereinnehmer dasselbe? Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr da Besonderes? Handeln nicht auch die Leute von den Nationen ebenso?“ (Mat. 5:46, 47). Würden wir nur denen Liebe erweisen, die sie uns erwidern, hätten wir keinen „Lohn“, also keine Gunst von Jehova verdient. Sogar die allgemein verachteten Steuereinnehmer behandelten die liebevoll, die ihnen mit Liebe begegneten (Luk. 5:30; 7:34).

    7 Zum üblichen jüdischen Gruß gehörte das Wort „Friede“ (Ri. 19:20; Joh. 20:19). Man drückte damit aus, dass man dem anderen Gesundheit, Wohlergehen und Wohlstand wünschte. Würden wir nur die grüßen, die wir als „Brüder“ betrachten, wäre das nichts „Besonderes“. Wie Jesus sagte, handelten „Leute von den Nationen“ genauso.

    8 Kein Jünger Christi kann fehlerlos sein, denn wir haben alle die Sünde geerbt (Röm. 5:12). Trotzdem schloss Jesus diesen Teil seines Vortrags mit der Aussage ab: „Ihr sollt demnach vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist“ (Mat. 5:48). Damit forderte er seine Zuhörer auf, sie sollten sich ihren „himmlischen Vater“, Jehova, zum Vorbild nehmen und ihre Liebe vervollkommnen — sie vervollständigen, indem sie lernten, ihre Feinde zu lieben. Dasselbe wird auch von uns erwartet.

  29. Juleam 16. Oktober 2009 um 14:53 Link zum Kommentar

    Jesus hatte hier in Matthäus 5:21-48 acht Punkte aufgeführt:

    * Mord fängt schon damit an, Groll zu hegen
    * mit unseren Brüdern Frieden zu halten ist so wichtig, dass unsere Anbetung wertlos ist, wenn wir nicht zuvor alles in unserer Macht stehende tun, um einen Streit zu beenden.
    * wenn wir verklagt werden, sollten wir alles von unserer Seite tun, um es zu bereinigen – ohne erst ein Gericht zu bemühen
    * Ehebruch fängt schon damit an, unangebracht viel Zeit mit jemanden zu verbringen, der nicht unser Ehepartner ist und es kann sehr schmerzhaft für uns sein, bereits den Anfängen zu wehren
    * es gibt für Jehova nur einen einzigen Scheidungsgrund, den er anerkennt: wenn unser Ehepartner die Ehe gebrochen hat
    * wir müssen zuverlässig sein und das auch halten, was wir versprechen
    * wir sollten Böses nicht mit Bösem vergelten und uns nicht auf das Niveau von Schadenstiftern herabbegeben um es ihnen heimzuzahlen und
    * wir sollten lernen, auch unsere Feinde mit Achtung und Respekt zu behandeln, sonst sind wir nicht besser als andere, die nicht Jeova anbeten

    Hm. Hatte Jesus da etwas absolut Neues erzählt?

    All diese Gedanken hatten wir bereits öfters in diesem Jahr in der Bibel gelesen und wer von uns wirklich über das Gelesene nachgedacht hat – für den ist es nichts Neues, was Jesus da erzählt.

    Lesen auch wir auf eine Weise in der Bibel, dass wir den Sinn dahinter verstehen?

    Kommen auch wir Jehova durch das Bibellesen näher und erkennen wir dadurch wie er denkt und fühlt – und warum?

    Ist dies unser Ziel beim Bibellesen?

  30. Juleam 16. Oktober 2009 um 14:56 Link zum Kommentar

    Matthäus 6:1-4

    Achtet gut darauf, daß ihr eure Gerechtigkeit nicht vor den Menschen übt, um von ihnen beobachtet zu werden; sonst werdet ihr keinen Lohn bei eurem Vater haben, der in den Himmeln ist. 2 Wenn du also Gaben der Barmherzigkeit spendest, so posaune nicht vor dir her, wie es die Heuchler in den Synagogen und auf den Straßen tun, damit sie von den Menschen verherrlicht werden. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben bereits ihren vollen Lohn. 3 Du aber, wenn du Gaben der Barmherzigkeit spendest, so laß deine linke Hand nicht wissen, was deine rechte tut, 4 damit deine Gaben der Barmherzigkeit im Verborgenen seien; dann wird dein Vater, der im Verborgenen zusieht, dir vergelten.

    wieder der Gedanke dass es auf unseren Beweggrund ankommt.

    Wenn wir z.B. den Pionierdienst anstreben, dann sollten wir uns fragen, warum wir das tun.

    Geht es uns um Anerkennung von Menschen – oder um die Anerkennung von Jehova?

    Auch ich war mir da nie so sicher, hatte immer Angst, dass es mir um die Anerkennung der Brüder gehen könnte. Aber als dann Ende 2005 meine Bewerbung um den allgemeinen Pionierdienst abgelehnt wurde, da wusste ich, dass es mir um Jehova ging. Denn ich habe mich nicht beirren lassen und bis zum Schluss einfach inoffiziell Pionier gemacht. Einzig und allein der Sekretär wusste davon, da er auf dem Berichtszettel meine Stunden gesehen hatte.

    Trotz allen Schwierigkeiten war das mit die schönste Zeit in meinem Leben und ich bin froh dass ich mich so entschieden hatte.

    Heute sehe ich, dass die Ablehnung meiner Bewerbung auch Vorteile hatte, denn so habe ich gesehen, dass ich den richtigen Beweggrund hatte und es nicht wegen der Anerkennung – sondern wegen Jehova – getan hatte.

    Matthäus 6:5-15

    Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht wie die Heuchler sein; denn sie beten gern stehend in den Synagogen und an den Ecken der breiten Straßen, um von den Menschen gesehen zu werden. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben bereits ihren vollen Lohn. 6 Du hingegen, wenn du betest, geh in deinen Privatraum, und nachdem du deine Tür geschlossen hast, bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; dann wird dein Vater, der im Verborgenen zusieht, dir vergelten. 7 Wenn ihr aber betet, sagt nicht immer und immer wieder dasselbe wie die Leute von den Nationen, denn sie meinen, daß sie erhört werden, weil sie viele Worte machen. 8 So macht euch ihnen nicht gleich, denn Gott, euer Vater, weiß, welche Dinge ihr benötigt, schon ehe ihr ihn überhaupt bittet.

    9 Ihr sollt daher auf folgende Weise beten:

    ,Unser Vater in den Himmeln, dein Name werde geheiligt. 10 Dein Königreich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auch auf der Erde. 11 Gib uns heute unser Brot für diesen Tag; 12 und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir unseren Schuldnern vergeben haben. 13 Und bringe uns nicht in Versuchung, sondern befreie uns von dem, der böse ist.‘

    14 Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, wird euer himmlischer Vater auch euch vergeben; 15 wenn ihr aber den Menschen ihre Verfehlungen nicht vergebt, wird euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.

  31. Juleam 16. Oktober 2009 um 15:00 Link zum Kommentar

    Matthäus 6:16-18

    16 Hört auf, wenn ihr fastet, ein trübseliges Gesicht zu machen wie die Heuchler, denn sie verstellen ihr Gesicht, um den Menschen als Fastende zu erscheinen. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben bereits ihren vollen Lohn. 17 Du aber, wenn du fastest, öle dein Haupt und wasche dein Gesicht, 18 damit du nicht den Menschen als ein Fastender erscheinst, sondern deinem Vater, der im Verborgenen ist; dann wird dein Vater, der im Verborgenen zusieht, dir vergelten.

    hier noch einige Gedanken von Anfang 2005 dazu:

    Wie ist es, wenn ich in die Versammlung gehe, wenn es mir nicht gut geht – markiere ich dann “das Leiden Christi” und mache den Eindruck eines Märtyrers?

    Oder lege ich mehr Wert auf die Freude – dass ich da bin und es trotz meiner Phobie geschafft habe?

    Welchen Eindruck möchte ich erwecken?

  32. Juleam 16. Oktober 2009 um 15:03 Link zum Kommentar

    Matthäus 6:19-21

    Hört auf, euch Schätze auf der Erde aufzuhäufen, wo Motte und Rost [sie] verzehren und wo Diebe einbrechen und stehlen. 20 Häuft euch vielmehr Schätze im Himmel auf, wo weder Motte noch Rost [sie] verzehren und wo Diebe nicht einbrechen und stehlen. 21 Denn wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein.

    Womit ist mein Herz und somit auch meine Gedanken, angefüllt?

    Geistige Dinge sollten immer im Vordergrund stehen – keine romantischen Anwandlungen für jemand, der nicht unser Ehepartner ist.

    Sollten wir ein Problem mit unserem Herzen haben, weil wir in Gedanken bereits fremd gehen, dann sollten wir noch mehr Wert auf das Bibellesen und das persönliche Studium legen.

    So justieren wir unser Auge wieder auf die wichtigeren Dinge.

    Matthäus 6:22-24

    Die Lampe des Leibes ist das Auge. Wenn nun dein Auge lauter ist, so wird dein ganzer Leib licht sein; 23 wenn aber dein Auge böse ist, so wird dein ganzer Leib finster sein. Wenn in Wirklichkeit das Licht, das in dir ist, Finsternis ist, wie groß ist diese Finsternis!

  33. Juleam 16. Oktober 2009 um 15:07 Link zum Kommentar

    Matthäus 6:25-34

    Deswegen sage ich euch: Hört auf, euch Sorgen zu machen um eure Seele über das, was ihr essen oder was ihr trinken werdet, oder um euren Leib über das, was ihr anziehen werdet. Bedeutet die Seele nicht mehr als die Speise und der Leib [mehr] als die Kleidung? 26 Beobachtet aufmerksam die Vögel des Himmels, denn sie säen nicht, noch ernten sie, noch sammeln sie [etwas] in Vorratshäuser ein; dennoch ernährt sie euer himmlischer Vater. Seid ihr nicht mehr wert als sie? 27 Wer von euch kann dadurch, daß er sich sorgt, seiner Lebenslänge eine einzige Elle hinzufügen? 28 Auch hinsichtlich der Kleidung, weshalb macht ihr euch Sorgen? Lernt eine Lektion von den Lilien des Feldes, wie sie wachsen; sie mühen sich nicht ab, noch spinnen sie; 29 doch sage ich euch, daß nicht einmal Sạlomo in all seiner Herrlichkeit wie eine von diesen bekleidet war. 30 Wenn nun Gott die Pflanzen des Feldes, die heute stehen und morgen in den Ofen geworfen werden, so kleidet, wird er nicht vielmehr euch kleiden, ihr Kleingläubigen? 31 Darum macht euch nie Sorgen und sprecht: ‚Was sollen wir essen?‘ oder: ‚Was sollen wir trinken?‘ oder: ‚Was sollen wir anziehen?‘, 32 denn all diesen Dingen streben die Nationen begierig nach. Denn euer himmlischer Vater weiß, daß ihr all diese Dinge benötigt.

    33 So fahrt denn fort, zuerst das Königreich und SEINE Gerechtigkeit zu suchen, und alle diese [anderen] Dinge werden euch hinzugefügt werden. 34 Macht euch also niemals Sorgen um den nächsten Tag, denn der nächste Tag wird seine eigenen Sorgen haben. Jeder Tag hat an seinem eigenen Übel genug.

    vertrauen wir genug auf Jehova, dass wir unsere Sorgen und Nöte in seine Hand legen?

    Gerade in diesen Tagen zeigt es sich wieder, dass es auch ein wundervoller Schutz für uns sein kann, wenn wir die teokratischen Belange in den Vordergrund stellen.

    So hat uns vor einiger Zeit eine schlechte Nachricht erreicht, die mir eigentlich völlig den Boden unter den Füssen weggezogen hat. Aber anstatt völlig in Panik zu geraten – wie es sonst meine Angewohnheit ist – habe ich trotz allem Herzensfrieden und bin in der Lage mit der Situation umzugehen. Das liegt meiner Meinung nach daran, dass das Bibelleseprogramm in diesem Jahr mich total gestärkt hat. Auch dass ich trotz allem damit fortfahre, anstatt über Umstämde nachzugrübeln, die ich nicht ändern kann, ist sehr hilfreich.

    Auch unsere Tochter hat unglaubliches Glück, dass sie ausgerechnet in diesem Monat Hipi macht, denn so hat auch sie weder Zeit noch Gelegenheit, über das Schmerzliche nachzugrübeln.

    wie hatte Jehova gesagt:

    Matthäus 6:33-34

    So fahrt denn fort, zuerst das Königreich und SEINE Gerechtigkeit zu suchen, und alle diese [anderen] Dinge werden euch hinzugefügt werden. 34 Macht euch also niemals Sorgen um den nächsten Tag, denn der nächste Tag wird seine eigenen Sorgen haben. Jeder Tag hat an seinem eigenen Übel genug

    wir können hier am eigenen Leib erkennen, dass dies stimmt!

  34. Juleam 16. Oktober 2009 um 15:15 Link zum Kommentar

    Matthäus 7:1-6

    Hört auf zu richten, damit ihr nicht gerichtet werdet; 2 denn mit dem Gericht, mit dem ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit dem Maß, mit dem ihr meßt, wird man euch messen. 3 Warum schaust du also auf den Strohhalm im Auge deines Bruders, beachtest aber nicht den Balken in deinem eigenen Auge? 4 Oder wie kannst du zu deinem Bruder sagen: ‚Erlaube mir, den Strohhalm aus deinem Auge zu ziehen‘, wenn, siehe, ein Balken in deinem eigenen Auge ist? 5 Heuchler! Zieh zuerst den Balken aus deinem eigenen Auge, und dann wirst du klar sehen, wie du den Strohhalm aus deines Bruders Auge ziehen kannst.

    6 Gebt das Heilige nicht Hunden, noch werft eure Perlen Schweinen vor, damit sie sie nicht etwa mit ihren Füßen zertreten und sich umwenden und euch zerreißen.

    auch zu diesem Punkt hatten wir im vergangenen Jahr einen Studienartiel, der das genau erklärte.

    Warum bereitwillig vergeben?
    9 Unbeirrt Gutes zu tun schließt ein, dass wir barmherzig sind und vergeben, wenn jemand gegen uns gesündigt hat. Sogar Jesu Mustergebet enthält ja die Worte: „Vergib uns unsere Schulden, wie auch wir unseren Schuldnern vergeben haben“ (Mat. 6:12). Hier ist natürlich nicht von Geldschulden die Rede. Gemäß dem Lukasevangelium gebrauchte Jesus „Schulden“ im Sinn von „Sünden“; es heißt darin nämlich: „Vergib uns unsere Sünden, denn auch wir selbst vergeben jedem, der uns verschuldet ist“ (Luk. 11:4).

    10 Auch darin sollten wir uns ein Beispiel an Jehova Gott nehmen, der reumütigen Sündern bereitwillig vergibt. Der Apostel Paulus schrieb: „Werdet . . . gütig zueinander, voll zarten Erbarmens, einander bereitwillig vergebend, so wie auch Gott euch durch Christus bereitwillig vergeben hat“ (Eph. 4:32). Und der Psalmist David schrieb in einem Lied: „Jehova ist barmherzig und gnädig, langsam zum Zorn und überströmend an liebender Güte. . . . Er hat uns selbst nicht nach unseren Sünden getan; noch hat er nach unseren Vergehungen das auf uns gebracht, was wir verdienen. . . . So fern der Sonnenaufgang ist vom Sonnenuntergang, so weit hat er unsere Übertretungen von uns entfernt. Wie ein Vater seinen Söhnen Barmherzigkeit erweist, hat Jehova denen Barmherzigkeit erwiesen, die ihn fürchten. Denn er selbst kennt ja unser Gebilde, ist eingedenk dessen, dass wir Staub sind“ (Ps. 103:8-14).

    11 Nur wer schon denen vergeben hat, die gegen ihn gesündigt haben, dem vergibt Gott auch seine Sünden (Mar. 11:25). Das betonte Jesus, als er weiter sagte: „Wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, wird euer himmlischer Vater auch euch vergeben; wenn ihr aber den Menschen ihre Verfehlungen nicht vergebt, wird euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben“ (Mat. 6:14, 15). Gott vergibt also nur denen, die selbst bereitwillig anderen vergeben. Beständig Gutes zu tun schließt somit ein, den Rat des Apostels Paulus zu befolgen: „So, wie Jehova euch bereitwillig vergeben hat, so tut auch ihr“ (Kol. 3:13).

    „Hört auf zu richten“
    12 Jesu Zuhörer sollten auch dadurch Gutes tun, dass sie aufhörten, andere zu richten. Wie wichtig das ist, machte er mit einer eindrucksvollen Veranschaulichung deutlich. (Lies Matthäus 7:1-5.) Betrachten wir genauer, was er mit der Formulierung „Hört auf zu richten“ sagen wollte.

    13 Im Matthäusevangelium wird Jesus wie folgt zitiert: „Hört auf zu richten, damit ihr nicht gerichtet werdet“ (Mat. 7:1). Nach Lukas sagte Jesus: „Hört . . . auf zu richten, und ihr werdet bestimmt nicht gerichtet werden; und hört auf zu verurteilen, und ihr werdet bestimmt nicht verurteilt werden. Fahrt fort freizulassen, und ihr werdet freigelassen werden“ (Luk. 6:37). Die Pharisäer im ersten Jahrhundert spielten sich als strenge Richter über andere auf und stützten sich dabei auf unbiblische Traditionen. Falls unter Jesu Zuhörern jemand war, der das ebenfalls tat, sollte er damit „aufhören“. Stattdessen sollte er ‘fortfahren freizulassen’, das heißt, die Fehler anderer zu vergeben. Der Apostel Paulus gab, wie bereits erwähnt, ähnlichen Rat.

    14 Jesu Jünger würden die, denen sie vergaben, dadurch motivieren, selbst auch zum Vergeben bereit zu sein. Jesus sagte: „Mit dem Gericht, mit dem ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit dem Maß, mit dem ihr messt, wird man euch messen“ (Mat. 7:2). Auch für zwischenmenschliche Beziehungen gilt: Man erntet, was man sät (Gal. 6:7).

    15 Um zu verdeutlichen, wie falsch es wäre, überkritisch zu urteilen, stellte Jesus ja die Frage: „Warum schaust du also auf den Strohhalm im Auge deines Bruders, beachtest aber nicht den Balken in deinem eigenen Auge? Oder wie kannst du zu deinem Bruder sagen: ‚Erlaube mir, den Strohhalm aus deinem Auge zu ziehen‘, wenn, siehe, ein Balken in deinem eigenen Auge ist?“ (Mat. 7:3, 4). Wer der Versuchung nachgibt, seinen Bruder zu kritisieren, weil er einen geringfügigen Mangel in seinem „Auge“ entdeckt hat, unterstellt ihm, seine Wahrnehmung sei beeinträchtigt, sodass er nicht richtig urteilen könne. So minimal die Beeinträchtigung — ein winziges Stückchen Stroh — auch ist, der Kritiker will sie beheben. Scheinheilig bietet er dem Bruder Hilfe an, den Strohhalm ‘aus seinem Auge zu ziehen’, damit er klarer sehen könne.

    16 Ausgesprochen kritisch gingen die jüdischen Religionsführer mit anderen um. Einmal erklärte zum Beispiel ein Blinder, den Christus geheilt hatte, Jesus müsse von Gott gesandt worden sein. Darauf konterten die Pharisäer scharf: „Du bist ganz und gar in Sünden geboren worden, und dennoch lehrst du uns?“ (Joh. 9:30-34). Die auf Jehovas Sichtweise gestützte Fähigkeit, klar zu sehen und richtig zu urteilen, fehlte den Pharisäern völlig; sie hatten sozusagen einen „Balken“ im Auge und waren stockblind! Kein Wunder, dass Jesus ausrief: „Heuchler! Zieh zuerst den Balken aus deinem eigenen Auge, und dann wirst du klar sehen, wie du den Strohhalm aus deines Bruders Auge ziehen kannst“ (Mat. 7:5; Luk. 6:42). Wer entschlossen ist, Gutes zu tun und seine Mitmenschen gut zu behandeln, schwingt sich nicht zum strengen Kritiker auf, ständig auf der Suche nach „Strohhalmen“ im Auge seines Bruders. Stattdessen ist er sich bewusst, dass wir alle unvollkommen sind und er sich davor hüten muss, selbstgerecht über seine Glaubensbrüder zu urteilen und sie zu kritisieren.

    Packen wir uns zuerst an die eigene Nase?

    Oder sind wir der Ansicht, dass wir ganz toll sind – aber unsere Brüder alle schlecht?

    Neigen wir vieleicht dazu, mit Dreck nach unseren Brüdern zu werfen – damit niemand sieht, dass wir selbst massenhaft Dreck am Stecken haben?

    Wie denkt wohl Jehova über uns?

  35. Juleam 16. Oktober 2009 um 15:23 Link zum Kommentar

    Matthäus 7:7-11

    Bittet fortwährend, und es wird euch gegeben werden; sucht unablässig, und ihr werdet finden; klopft immer wieder an, und es wird euch geöffnet werden. 8 Denn jeder, der bittet, empfängt, und jeder, der sucht, findet, und jedem, der anklopft, wird geöffnet werden. 9 In der Tat, wer ist der Mensch unter euch, den sein Sohn um Brot bittet — er wird ihm doch nicht etwa einen Stein reichen? 10 Oder vielleicht wird er um einen Fisch bitten — er wird ihm doch nicht etwa eine Schlange reichen? 11 Darum, wenn ihr, obwohl ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wißt, wieviel mehr wird euer Vater, der in den Himmeln ist, denen gute Dinge geben, die ihn bitten!

    wie sieht es mit unserem Gebetsleben aus?

    Was, wenn uns himmelschreiendes Unrecht widerfährt? Wohin wenden wir uns dann?

    Rennen wir dann vielleicht zu einem Gericht und bringen irgendwelche Falschanklagen vor – nur, weil uns auf legalem Weg unser vermeintliches Recht verwehrt bleibt?

    Oder schreien wir immer wieder zu Jehova und bitten IHN, uns zu unserem Recht zu verhelfen – weil wir alle legalen Mittel und alles ausgeschöpft haben, was mit Jeovas Maßstäben vereinbar ist?

    Wie stark ist unser Glaube und wie sehr vertrauen wir auf ihn?

    Können wir die Angelegenheit auch dann noch in SEINER Hand belassen, wenn er anscheinend nichts tut, um die Ungerechtigkeit zu beenden?

  36. Juleam 16. Oktober 2009 um 15:25 Link zum Kommentar

    Matthäus 7:12

    Alles daher, was ihr wollt, daß euch die Menschen tun, sollt auch ihr ihnen ebenso tun; in der Tat, das ist es, was das GESETZ und die PROPHETEN bedeuten.

    die goldene Regel – das, was meine Eltern uns immer wieder eingetrichtert haben und der Grundsatz, der mich mein ganzes Leben lang begleitet hat.

    Wenn sich alle Menschen nur an diesen einen Grundsatz halten würden – dann sähe die Welt ganz anders aus!

  37. Juleam 16. Oktober 2009 um 15:27 Link zum Kommentar

    Matthäus 7:13-14

    Geht ein durch das enge Tor; denn breit und geräumig ist der Weg, der in die Vernichtung führt, und viele sind es, die auf ihm hineingehen; 14 doch eng ist das Tor und eingeengt der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind es, die ihn finden.

    hätten wir selbst gern manchmal ein bequemeres Leben?

    Jeder, der auf dem richtigen Weg ist, muss mit Schwierigkeiten rechnen.

    Nehmen wir Schwierigkeiten in Kauf um auf dem rechten Weg zu bleiben?

  38. Juleam 16. Oktober 2009 um 15:30 Link zum Kommentar

    Matthäus 7:15-27

    Nehmt euch vor den falschen Propheten in acht, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie raubgierige Wölfe. 16 An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Liest man vielleicht jemals Trauben von Dornsträuchern oder Feigen von Disteln? 17 Ebenso bringt jeder gute Baum vortreffliche Frucht hervor, aber jeder faule Baum bringt wertlose Frucht hervor; 18 ein guter Baum kann nicht wertlose Frucht tragen, noch kann ein fauler Baum vortreffliche Frucht hervorbringen. 19 Jeder Baum, der nicht vortreffliche Frucht hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen. 20 Ihr werdet also diese [Menschen] wirklich an ihren Früchten erkennen.

    21 Nicht jeder, der zu mir sagt: ‚Herr, Herr‘, wird in das Königreich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. 22 Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: ‚Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen prophezeit und in deinem Namen Dämọnen ausgetrieben und in deinem Namen viele Machttaten vollbracht?‘ 23 Und doch will ich ihnen dann bekennen: Ich habe euch nie gekannt! Weicht von mir, ihr Täter der Gesetzlosigkeit.

    24 Jeder nun, der diese meine Worte hört und danach handelt, wird mit einem verständigen Mann verglichen, der sein Haus auf den Felsen baute. 25 Und der Regen strömte hernieder, und die Fluten kamen, und die Winde wehten und schlugen gegen jenes Haus, aber es stürzte nicht ein, denn es war auf den Felsen gegründet worden. 26 Ferner wird jeder, der diese meine Worte hört und nicht danach handelt, mit einem törichten Mann verglichen, der sein Haus auf den Sand baute. 27 Und der Regen strömte hernieder, und die Fluten kamen, und die Winde wehten und stießen an jenes Haus, und es stürzte ein, und sein Zusammensturz war groß.“

    Guter Wille und Eifer allein reichen nicht aus.

    Wenn ich das Wohnzimmer putzen soll, bezahlt mich mein Boss nicht fürs Fegen. Wenn wir einen Auftrag bekommen sollten wir genau zuhören und diesen dann auch genau ausführen.

    Aber der Gedanke, dass man die wahren Anbeter Jehovas an ihren Früchten erkennen wird und dass nur die den Lohn bekommen, die auch Jehovas Willen tun - erinnert wieder an das diesjährige Drama und den Ausdruck der dort geprägt wurde: fakes!

    Was erkennt man an unseren Früchten? Sind wir wahre Anbeter Gottes – oder nur Fakes?

  39. Juleam 17. Oktober 2009 um 15:32 Link zum Kommentar

    Matthäus 8 – 11

    Matthäus 8:3-4

    Und so streckte er [seine] Hand aus, rührte ihn an und sagte: „Ich will es. Werde rein!“ Und sogleich wurde er von seinem Aussatz gereinigt. 4 Dann sagte Jesus zu ihm: „Sieh zu, daß du es niemandem erzählst, sondern geh, zeig dich dem Priester, und bringe die Gabe dar, die Moses bestimmt hat, zu einem Zeugnis für sie.“

    hätte ich es geschafft, den Mund zu halten?

    Oder wäre ich nicht viel mehr vor Begeisterung und Dankbarkeit übergesprudelt und hätte jedem erzählt – von diesem tollen Jesus, der mich geheilt hat?

  40. Juleam 17. Oktober 2009 um 15:34 Link zum Kommentar

    Matthäus 8:13

    Dann sagte Jesus zu dem Offizier: „Geh! So, wie du geglaubt hast, so geschehe dir.“ Und der Diener wurde in jener Stunde geheilt.

    so wie wir geglaubt haben – so geschehe uns!

    Wie stark ist unser Glaube?

    Wie sehr vertrauen wir darauf, dass uns Jehova helfen will?

    Heisst das im Gegenzug: wenn ich Jehova um etwas bitte aber nicht davon überzeugt bin, dass er mir meine Bitte gewährt – dass ich dann leer ausgehe?

  41. Juleam 17. Oktober 2009 um 15:39 Link zum Kommentar

    Matthäus 9:1-8

    Da stieg er in das Boot, fuhr hinüber und kam in seine eigene Stadt. 2 Und siehe, man brachte ihm einen Gelähmten, der auf einem Bett lag. Als Jesus ihren Glauben sah, sagte er zu dem Gelähmten: „Fasse Mut, Kind; deine Sünden sind vergeben.“ 3 Und siehe, einige von den Schriftgelehrten sagten bei sich: „Dieser Mensch lästert.“ 4 Und Jesus, der ihre Gedanken erkannte, sprach: „Warum denkt ihr Böses in eurem Herzen? 5 Was ist zum Beispiel leichter, zu sagen: Deine Sünden sind vergeben, oder zu sagen: Steh auf, und geh umher? 6 Damit ihr aber wißt, daß der Menschensohn Gewalt hat, auf der Erde Sünden zu vergeben —“, darauf sprach er zu dem Gelähmten: „Steh auf, heb dein Bett auf, und geh zu deinem Haus.“ 7 Und er stand auf und ging weg zu seinem Haus. 8 Als die Volksmengen dies sahen, wurden sie von Furcht ergriffen, und sie verherrlichten Gott, der Menschen solche Gewalt gab.

    interessanterweise wurde auch Jesus auf eine Weise verfolgt, die wir heute immer wieder erleben:

    man redet das Gute, dass er tut schlecht und unterstellt ihm falsche Beweggründe und Anmaßung.

    Jesus fragt sie: “Warum denkt ihr Böses in eurem Herzen?”

    Sollte es uns da überraschen, wenn Personen, die nur vorgeben Jehova zu dienen (denn dies taten ja die Pharisäer und Schriftgelehrten – sie waren fakes) uns schlecht machen und uns unterstellen, wir würden Jehova nicht gefallen?

    Man muss sich das mal vorstellen:

    Jesus war Gottes Sohn und vollkommen, von Jehova auf die Erde gesandt, um den Menschen klar zu machen, dass sie falsch laufen und sie auf den richtigen Weg zu bringen

    Die Schriftgelehrten und Pharisäer waren nur dem Namen nach Anbeter Jehovas. Sie machten nach Außen hin einen auf show, taten so, als wären sie ganz tolle ernsthafte und eifrige Anbeter Gottes. Aber in Wirklichkeit traten sie Jehovas Maßstäbe mit Füßen und lebten so, wie sie selbst es für gut befanden. Und egal, für wie toll sie sich selbst hielten – änderte das Nichts daran, wie Jehova sie sah. ER hatte sie bereits für ihr Tun verurteilt.

    Ja, sie waren das, was wir heute Fakes nennen!

    Und diese Fakes gingen nun daher und warfen Jesus, dem Menschen, der Jehova wirklich diente und zwar so, wie dieser es wollte – diese Fakes warfen diesem Jesus vor, dass er Gott lästert!

    Das muss man sich mal vorstellen.

    Was für anmassende und unverschämte Menschen!

    Können wir uns vorstellen, wie Jehova empfunden haben muss, als er dies beobachtete?

    Wie mag ER wohl heute empfinden, wenn fakes umherlaufen und wahren Anbetern schaden wollen – indem sie behaupten, dass diese Gott lästern, seine Gebote mit Füßen treten würden und Unruhe in der Versammlung stiften würden, so dass man auf ihre Veranlassung hin den wahren Anbetern den Zutritt zur Versammlung verweigert?

    Selbst wenn diese fakes mit ihrem Tun Erfolg haben, bedeutet das dann, dass Jehova das ebenso sieht und uns verworfen hat?

    Wie beurteilt Jehova diese fakes?

    Wird ihr Tun auf Dauer Erfolg haben?

    Lassen wir uns einschüchtern, falls fakes so eine Nummer mit uns abziehen – oder wissen wir, wie Jehova die Sache sieht und gehen unbeirrt unseren Weg weiter?

  42. Juleam 17. Oktober 2009 um 15:42 Link zum Kommentar

    Matthäus 9:9-13

    Als Jesus danach von dort weiterging, erblickte er einen Menschen namens Matthạ̈us, der im Steuerbüro saß, und er sprach zu ihm: „Folge mir nach!“ Darauf stand er auf und folgte ihm. 10 Später, als er in dem Haus zu Tisch lag, siehe, da kamen viele Steuereinnehmer und Sünder und legten sich mit Jesus und seinen Jüngern zu Tisch. 11 Als aber die Pharisäer das sahen, begannen sie zu seinen Jüngern zu sagen: „Wie kommt es, daß euer Lehrer mit Steuereinnehmern und Sündern ißt?“ 12 Als er sie hörte, sprach er: „Gesunde benötigen keinen Arzt, wohl aber die Leidenden. 13 Geht also hin und lernt, was dies bedeutet: ‚Ich will Barmherzigkeit und nicht Schlachtopfer.‘ Denn ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder.“

    was sind das bloß für Menschen?

    Halten sich für etwas besseres, weil sie sich den Anschein geben, Anbeter Gottes zu sein?

    Wenn sie Jesus vorwerfen, er läge mit Sündern zu Tisch – tut er das nicht auch dann, wenn er mit ihnen gemeinsam isst?

    Warum reagieren die Steuereinnehmer so? Sind sie neidisch, dass die anderen Jesu Aufmerksamkeit geniessen?

    Denken sie wirklich, dass sie etwas besseres sind?

  43. Juleam 17. Oktober 2009 um 15:46 Link zum Kommentar

    Matthäus 9:29

    Da rührte er ihre Augen an und sprach: „Euch geschehe gemäß eurem Glauben.“

    auch hier zeigt sich wieder, wie wichtig völliges Vertrauen zu Jehova ist.

    Wenn ich um Mut und Kraft bitte, muss ich mich auch voller Überzeugung aufraffen – denn wie sonst soll mir Jehova helfen?

    (Gedanken von Anfang 2005)

  44. Juleam 17. Oktober 2009 um 15:48 Link zum Kommentar

    Matthäus 9:37-38

    Dann sprach er zu seinen Jüngern: „Ja, die Ernte ist groß, aber der Arbeiter sind wenige. 38 Bittet daher den Herrn der Ernte, daß er Arbeiter in seine Ernte aussende.“

    nicht denken, ich müsse alles allein bewältigen

    1.) Jehova um Kraft, Führung und seinen Geist bitten

    2.) die Ältesten oder andere Schwestern um Hilfe bitten

    Wir alle tragen Verantwortung für die Interessierten – nicht nur ich!

    (Gedanken von Anfang 2005)

  45. Juleam 17. Oktober 2009 um 15:53 Link zum Kommentar

    Matthäus 10:16-18

    Siehe! Ich sende euch aus wie Schafe inmitten von Wölfen; darum erweist euch vorsichtig wie Schlangen und doch unschuldig wie Tauben. 17 Hütet euch vor den Menschen; denn sie werden euch an örtliche Gerichte ausliefern, und sie werden euch in ihren Synagogen geißeln. 18 Ja, ihr werdet vor Statthalter und Könige geschleppt werden um meinetwillen, ihnen und den Nationen zu einem Zeugnis.

    ob sich Jesus damals bereits darüber im Klaren war, dass es in der Zeit des Endes sogar unter Gottes Volk einige geben würde, die wahre Anbeter, die ja eigentlich ihre Brüder sein sollten, wegen ihres eigenen persönlichen Vorteils verklagen würden?

    Ja, die nicht einmal vor Falschanklagen und Rufmord zurückschrecken?

    Matthäus 10:19-23

    Wenn man euch aber ausliefert, so macht euch keine Sorgen darüber, wie oder was ihr reden sollt; denn was ihr reden sollt, wird euch in jener Stunde gegeben werden; 20 denn die Redenden seid nicht nur ihr, sondern der Geist eures Vaters ist es, der durch euch redet. 21 Ferner wird ein Bruder den Bruder zum Tode überliefern und ein Vater sein Kind, und Kinder werden gegen die Eltern aufstehen und werden sie zu Tode bringen lassen. 22 Und ihr werdet um meines Namens willen Gegenstand des Hasses aller Leute sein; wer aber bis zum Ende ausgeharrt haben wird, der wird gerettet werden. 23 Wenn man euch in einer Stadt verfolgt, so flieht in eine andere; denn wahrlich, ich sage euch: Ihr werdet mit dem Kreis der Städte Israels keinesfalls zu Ende sein, bis der Menschensohn gekommen ist.

    Hier dann also die Antwort:

    in Vers 21 wird gesagt, dass sogar Brüder einander verklagen würden und nicht einmal Kinder davor zurückschrecken würden, ihrem Vater mit Falschanklagen zu schaden - so dass ihm sogar die Todesstrafe drohen könnte.

    Und warum das alles?

    Matthäus 10:22

    Und ihr werdet um meines Namens willen Gegenstand des Hasses aller Leute sein; wer aber bis zum Ende ausgeharrt haben wird, der wird gerettet werden.

    weil wir Jehova lieben und ihn auch weiterhin erfreuen wollen und weil wir seinen geliebten Sohn Jesus Christus nachahmen.

    Alles klar?

    Gehören wir zu denen, die bis zum Ende ausgeharrt haben werden?

  46. Juleam 17. Oktober 2009 um 15:55 Link zum Kommentar

    Matthäus 10:24-31

    Ein Jünger steht nicht über seinem Lehrer noch ein Sklave über seinem Herrn. 25 Es genügt, wenn der Jünger wie sein Lehrer wird und der Sklave wie sein Herr. Wenn man den Hausherrn Beelzebub genannt hat, wieviel mehr [wird man] seine Hausgenossen so [nennen]! 26 Darum fürchtet euch nicht vor ihnen; denn es ist nichts zugedeckt, was nicht aufgedeckt, und [nichts] verborgen, was nicht bekanntwerden wird. 27 Was ich euch im Finstern sage, das redet im Licht; und was ihr im Flüsterton hört, das predigt von den Hausdächern. 28 Und werdet nicht furchtsam vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können; fürchtet aber vielmehr den, der sowohl Seele als Leib in der Gehẹnna vernichten kann. 29 Werden nicht zwei Sperlinge für eine Münze von kleinem Wert verkauft? Doch kein einziger von ihnen wird ohne eures Vaters [Wissen] zur Erde fallen. 30 Aber sogar die Haare eures Hauptes sind alle gezählt. 31 Darum fürchtet euch nicht: Ihr seid mehr wert als viele Sperlinge.

    macht uns dieser Gedanke in Vers 26 nicht Mut?

    Lassen wir uns nicht von den Schadenstiftern einschüchtern. Auch wenn sie jetzt noch mit ihren Lügen und Intrigen Erfolg haben sollten – Jehova kennt die Tatsachen und zu seiner Zeit werden sie die Rechnung für ihr Tun bekommen.

    Richten wir auch weiterhin unser ganzes Augenmerk und unsere ganze Kraft und Energie darauf, den Willen unseres himmlischen Vaters bekannt zu machen!

    Egal, was sie uns antun mögen – Jehova kann und wird zu seiner Zeit alles wieder gut machen!

  47. Juleam 17. Oktober 2009 um 15:58 Link zum Kommentar

    Matthäus 10:32-42

    Jeder nun, der vor den Menschen bekennt, mit mir in Gemeinschaft zu sein, mit dem in Gemeinschaft zu sein, will auch ich vor meinem Vater, der in den Himmeln ist, bekennen; 33 wer immer mich aber vor den Menschen verleugnet, den will auch ich vor meinem Vater verleugnen, der in den Himmeln ist. 34 Denkt nicht, ich sei gekommen, Frieden auf die Erde zu bringen; ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern ein Schwert. 35 Denn ich bin gekommen, um zu entzweien: einen Menschen mit seinem Vater und eine Tochter mit ihrer Mutter und eine junge Ehefrau mit ihrer Schwiegermutter. 36 In der Tat, eines Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein. 37 Wer zum Vater oder zur Mutter größere Zuneigung hat als zu mir, ist meiner nicht würdig; und wer zum Sohn oder zur Tochter größere Zuneigung hat als zu mir, ist meiner nicht würdig. 38 Und wer seinen Marterpfahl nicht annimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht würdig. 39 Wer seine Seele findet, wird sie verlieren, und wer seine Seele verliert um meinetwillen, wird sie finden.

    40 Wer euch aufnimmt, nimmt [auch] mich auf, und wer mich aufnimmt, nimmt [auch] den auf, der mich ausgesandt hat. 41 Wer einen Propheten aufnimmt, weil er ein Prophet ist, wird eines Propheten Lohn erhalten, und wer einen Gerechten aufnimmt, weil er ein Gerechter ist, wird eines Gerechten Lohn erhalten. 42 Und wer immer einem von diesen Kleinen nur einen Becher kaltes Wasser zu trinken gibt, weil er ein Jünger ist, wahrlich, ich sage euch: Er wird seines Lohnes keinesfalls verlustig gehen.“

    wir sollten uns nicht mit Hilfsaktionen für Weltmenschen verausgaben. Denken wir bitte in erster Linie an unsere Brüder und suchen wir den Umgang mit den Personen, die Jehova von Herzen lieben und ebenso wie wir alles für ihn tun würden.

  48. Juleam 17. Oktober 2009 um 16:00 Link zum Kommentar

    Matthäus 11:2-3

    Johạnnes aber, der im Gefängnis von den Werken des Christus gehört hatte, sandte durch seine eigenen Jünger hin 3 und ließ ihm sagen: „Bist du der Kommende, oder sollen wir einen anderen erwarten?“

    warum ließ Johannes Jesus fragen, ob er der Messias war?

    War nicht er selbst es, der Jesus getauft hatte und hatte er danach nicht selbst die Stimme aus dem Himmel gehört “dieser ist mein Sohn, der geliebte”?

    Und war nicht Johannes selbst es, der später von Jesus gesagt hatte “siehe das Lamm Gottes”?

    Warum also ließ er nun durch seine Jünger nachfragen? Wozu brauchte er die Bestätigung?

  49. Juleam 17. Oktober 2009 um 16:09 Link zum Kommentar

    Matthäus 11:25

    Zu jener Zeit antwortete Jesus und sprach: „Ich preise dich öffentlich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du diese Dinge vor den Weisen und Intellektuellen verborgen und sie Unmündigen geoffenbart hast.

    Wurde auch auf dem Kreiskonress wieder gesagt:

    “wenn man einen besonderen Intellekt oder eine bestimmte Bildung benötigen würde, um die Wahrheit zu erkennen – wäre das dann nicht unfair? Und wäre Jehova dann nicht parteiisch?”

    Außerdem hatten wir in dem Programmpunkt, was einen Geistesmenschen ausmacht den Gedanken, dass Fleischesmenschen nicht nachvollziehen können, wie Geistesmenschen handeln. Sie empfinden deren Tun als unsinnig, völlig verrückt.

    Was bedeutet das also für uns, wenn wir über jemanden, der sich zum ersten Mal als Hipi vermehrt in den Dienst einsetzten will, denken “der ist ja völlig verrückt. Wenn der nicht vorher (bevor er anfängt) schon so viele Verabredungen hat, dass er das Stundenziel eines allgemeinen Pioniers erreicht, dann ist der doch völlig bekloppt. Das würde ich nie machen”?

    Besonders interessant, wenn wir so denken, aber niemals selbst als Hipi gedient haben, obwohl wir schon so viele Jahre in der Wahrheit sind.

    Denken wir so?

    Was sagt so eine Einstellung darüber aus, ob wir wirklich ein Geistesmensch sind?

    Warum nicht diesen frischgebackenen Hipi untertützen, anstatt über ihn zu lästern? Könnten wir uns nicht als Dienstpartner anbieten?

    Eine kleine persönliche Erfahrung aus dem Jahr 2005. Ich hatte mich für den November als Hipi beworben und für Dezember eine Bewerbung zum allgemeinen Pionierdienst abgegeben. Endlich rückte mein langersehntes Ziel in greifbare Nähe!

    Leider hatte ich Anfang November immer noch nicht genügend Verabredungen, da es in meiner damaligen Versammlung üblich war, dass die Schwestern nur 1-2 Mal die Woche in den Predigtdienst gingen und das immer nur mit dem selben Partner. Anfang November hatten wir Dienstwoche und so ging ich einfach unverabredet zu den Treffpunkten und sprach auch weiterhin beharrlich jede Schwester immer wieder an. Nach der Dienstwoche hatte ich immer noch nicht genügend Verabredungen und genau zu dieser Zeit bekam ich das Angebot, für zwei Wochen völlig kostenlos Urlaub in Spanien zu machen, all inclusive.

    Ich war schon ewig nicht mehr im Urlaub und würde auch niemals danach wieder die Möglichkeit dazu bekommen. Außerdem hatte ich immer noch nur sehr spärlich gesäte Verabredungen, würde also aus rein menschliche Ermessen den Hipi eh nicht schaffen.

    Ich habe das Urlaubsangebot trotzdem abgelehnt!

    “Die ist ja völlig bekloppt, ich hätte das Angebot angenommen!” Denkst du so?

    Warum ich abgelehnt hatte?

    Ich hatte Jehova ein Versprechen gegeben und in der ersten Woche immer wieder flehentlich um Verabredungen gebetet – wie konnte ich da in den Urlaub fahren? Musste ich nicht Jehova die Möglichkeit geben, meine Gebete zu erhören? Ich habe das Angebot ohne zu zögern abgelehnt.

    War ich wirklich verrückt? Wie ist diese Geschichte ausgegangen?

    Eine Schwester, die in der Dienstwoche hörte, dass ich kaum Verabredungen hatte, bat mich um ein Gespräch. Sie war seit Jahren nicht mehr im Predigtdienst gewesen und konnte sich auch trotz der liebevollen Hirtenbesuche im Laufe der Jahre nicht dazu überwinden. Aber ich tat ihr leid und so bot sie sich mir als Dauerverabredung an. Sie wollte regelmäßig einmal die Woche 2,5 Stunden mit mir gehen, bat nur um Geduld mit ihr. Sie hat ihr Versprechen gehalten und inzwischen hat sie ihre Scheu verloren und geht seither wieder regelmässig in den Predigtdienst, auch mit anderen Schwestern.

    Interessanterweise war diese Schwester dabei, als mir im Predigtdienst von einer Wohnungsinaberin (!) dieses Angebot gemacht wurde und ich ablente.

    Aber es ist nicht nur bei dieser Dauerverabredung geblieben, sondern plötzlich hatte ich so viele Verabredungen, dass ich fast das Stundenziel eines allgemeinen Pioniers am Monatsende erreicht hatte, obwohl auch einige abgesagt haben, weil sie krank wurden. In den Monaten darauf habe ich immer das Stundenziel eines Pioniers geschafft.

    Also: war ich wirklich verrückt mich zu bewerben, obwohl ich um Zeitpunkt der Bewerbung noch nicht genügend Verabredungen hatte?

    Diese Erfahrung habe ich unserem Finchen vor gut einem Monat erzählt, als sie noch zögerte, die Bewerbung zum Hipi abzugeben (zum allerersten Mal, denn sie wurde diesen Sommer erst getauft). Sie hatte Bedenken, ob sie es schaffen würde, dabei sind diesen Monat zwei Wochen Ferien.

    Wie ist ihre Geschichte ausgegangen?

    Naja, der Monat ist noch nicht vorbei. Aber es läut gut. Sie hat Jehova im Gebet um viel Kraft und besonders um Mut gebeten und hat ihre Bewerbung abgegeben. Mitte des Monats hatte sie bereits das halbe Stundenziel erreicht und es lagen/liegen noch zwei Wochen vor ihr, die sie ganztags verplanen kann.

    Ja, es hat sie viel Mut gekostet, ihre Ängste zu überwinden – aber nun ist sie froh, dass sie Jehova auf die Probe gestellt hat und sie hat sehr sehr viel Freude an ihrem Dienst.

    Wer ist nun ein Geistesmensch und was macht ihn aus?

    Was ist mit denen, die über sie gelacht haben, wel sie ihrer Meinung nach nicht genug Verabredungen hatte? Interessanterweise Personen, die niemals selbst als Hipi gedient haben.

    Jehova ist gerecht und er lässt jeden, der ein aufrichtiges Herz hat, sein Wort verstehen und die Wahrheit erkennen.

    Personen, die nicht die richtige Herzenseinstellung haben, werden das niemals verstehen, egal welche großartige Bildung sie auch haben mögen.

    Wie ist es mit dir? Bist du ein Geistesmensch?

    Haben dich meine und Fines Erfahrung vielleicht angespornt, es auch mal mit dem Hipi zu versuchen, auch wenn du bisher gezögert hast, weil du Angst hattest, es nicht zu schaffen?

    Wenn du es dumm fandest, was wir getan haben – bist du nun nachdenklich geworden?

    Sind wir in Jehovas Augen dumm?

  50. Juleam 17. Oktober 2009 um 16:12 Link zum Kommentar

    Matthäus 11:28-30

    28 Kommt zu mir alle, die ihr euch abmüht und die ihr beladen seid, und ich will euch erquicken. 29 Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir, denn ich bin mild gesinnt und von Herzen demütig, und ihr werdet Erquickung finden für eure Seele. 30 Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.“

    ist die wahre Anbetung für uns eine Belastung – oder Grund zur Freude?

  51. Juleam 18. Oktober 2009 um 09:45 Link zum Kommentar

    Matthäus 12 – 15

    Matthäus 12:7

    Wenn ihr aber verstanden hättet, was dies bedeutet: ‚Ich will Barmherzigkeit und nicht Schlachtopfer‘, so würdet ihr die Schuldlosen nicht verurteilt haben

    ein guter Gedanke!

    Verstehen wir das, was wir in der Bibel lesen und was wir in den Zusammenkünften hören?

    Ist uns etwas aufgefallen?

    Hier kommt der Gedanke zum Tragen, dass Jehova nur denen die Wahrheit offenbart, die die richtige Herzenseinstellung haben.

    Die Pharisäer und Schriftgelehrten, zu denen Jesus hier spricht, waren sicherlich sehr intelligente und gebildete Leute. Aber sie verstanden nur die Buchstaben des Gesetzes – nicht den Sinn dahinter.

    Wie sah Jehova sie an?

    Waren sie Geistesmenschen?

    Warum verurteilte Jesus diese Gruppe immer wieder so hart?

  52. Juleam 18. Oktober 2009 um 09:48 Link zum Kommentar

    Matthäus 12:10

    und siehe, ein Mensch mit einer verdorrten Hand. Da fragten sie ihn: „Ist es erlaubt, am Sabbat zu heilen?“, damit sie einen Anklagegrund gegen ihn fänden.

    was für Menschen waren das denn?

    Versuchen hier jemanden in die Pfanne zu hauen. Aber nicht irgend jemand, sondern Jesus Christus – den Sohn Gottes!

    Ja, sie halten sich für sehr schlau, aber sind sie das auch?

    Wie sah Jehova sie?

    Wie sieht Jehova wohl uns, wenn wir “ebenso schlau sind”?

  53. Juleam 18. Oktober 2009 um 09:51 Link zum Kommentar

    Matthäus 12:10-13

    und siehe, ein Mensch mit einer verdorrten Hand. Da fragten sie ihn: „Ist es erlaubt, am Sabbat zu heilen?“, damit sie einen Anklagegrund gegen ihn fänden. 11 Er sagte zu ihnen: „Welcher Mensch unter euch, der ein einziges Schaf hat, wird dieses, wenn es am Sabbat in eine Grube fällt, nicht ergreifen und es herausheben? 12 Wenn man alles in Betracht zieht: Wieviel wertvoller ist doch ein Mensch als ein Schaf! Somit ist es erlaubt, am Sabbat etwas Vortreffliches zu tun.“ 13 Darauf sprach er zu dem Menschen: „Strecke deine Hand aus!“ Und er streckte sie aus, und sie wurde wiederhergestellt, gesund wie die andere Hand.

    ja, dies ist der Unterschied zwischen Jesus und den Pharisäern und Schriftgelehrten: sie halten sich an den Buchstaben des Gesetzes fest – aber nicht aus Liebe zu Jehova, sondern um ihre eigenen Interessen zu verwirklichen und durchzusetzen und sich selbst als Gerecht darzustellen, was sie garnicht sind. Das sieht man an dem Beweggrund für die Frage und an dem, wie sie nachher auf das Geschehene reagieren.

    Jesus dagegen hat das Gesetz verstanden und lebt es voller Liebe zu Jehova und zu den Menschen aus.

    Ihre Reden sind immer Vorwürfe “du und deine Jünger, ihr macht nicht.. .obwohl das Gesetz sagt…” und dann Schwenker auf sie selbst: “aber wir halten das Gesetz buchstabengetreu ein”.

    Dabei haben sie nichts verstanden, wie sie durch ihr Tun zeigen. Es geht ihnen nur darum zu zeigen, wie toll sie selbst sind, indem sie das Volk schlecht machen. Damit führen sie keine Menschen zu Jehova hin, sondern sie schrecken diese eher ab.

    Jesus ist da anders. Da er verstanden hat, wie Jehova denkt und fühlt, kann er sagen “wenn man alles bedenkt…” und zieht die richtigen Schlüsse. Sein Tun und seine Lehre bringen die Menschen zu Jehova hin – denn er zeigt ihnen, dass Jehova keinesfalls hartherzig ist, sondern liebevoll und barmherzig.
    Was für ein wohltuender Unterschied.

    Wem gleichen wir – Jesus oder den Pharisäern?

  54. Juleam 18. Oktober 2009 um 09:56 Link zum Kommentar

    Matthäus 12:14-21

    Aber die Pharisäer gingen hinaus und hielten Rat gegen ihn, damit sie ihn vernichten könnten. 15 Als Jesus [dies] erfuhr, zog er sich von dort zurück. Viele folgten ihm auch, und er heilte sie alle, 16 doch befahl er ihnen ausdrücklich, ihn nicht bekannt zu machen, 17 damit erfüllt werde, was durch Jesaja, den Propheten, geredet wurde, welcher gesagt hat:

    18 „Siehe! Mein Knecht, den ich erwählt habe, mein Geliebter, an dem meine Seele Wohlgefallen gefunden hat! Ich will meinen Geist auf ihn legen, und er wird den Nationen das Recht erklären. 19 Er wird weder zanken noch schreien, noch wird jemand seine Stimme auf den breiten Straßen hören. 20 Ein zerstoßenes Rohr wird er nicht zerbrechen, und einen glimmenden Flachsdocht wird er nicht auslöschen, bis er das Recht erfolgreich aussendet. 21 In der Tat, auf seinen Namen werden [die] Nationen hoffen.“

    könnten wir Jesus in dieser Hinsicht nacheifern?

    Inden wir anderen Jehova erklären und wie er denkt und fühlt?

    Brechen wir gern einen Streit vom Zaun – oder ziehen wir uns eher zurück, um dem Streit aus dem Weg zu gehen und unnötige Unruhe zu vermeiden?

    Gehen wir liebevoll und barmherzig mit unseren Brüdern und unseren Mitmenschen um?

    Was sehen unsere Kinder bei uns?

    Welche Werte vermitteln wir ihnen?

    Wie sieht uns Jehova?

    Was würde Jesus über uns sagen, wenn er heute unser Zeitgenosse wäre?

  55. Juleam 18. Oktober 2009 um 10:42 Link zum Kommentar

    Matthäus 12:22-32

    Dann brachte man einen von Dämọnen Besessenen zu ihm, der blind und stumm war; und er heilte ihn, so daß der Stumme redete und sah. 23 Ja, alle Volksmengen waren einfach hingerissen und begannen zu sagen: „Ist dieser nicht vielleicht der Sohn Davids?“ 24 Als die Pharisäer das hörten, sagten sie: „Dieser Mensch treibt die Dämọnen nicht anders aus als durch Beelzebub, den Herrscher der Dämọnen.“ 25 Er erkannte ihre Gedanken und sprach zu ihnen: „Jedes Königreich, das gegen sich selbst entzweit ist, wird verödet, und jede Stadt oder jedes Haus, das gegen sich selbst entzweit ist, wird nicht bestehen. 26 Ebenso, wenn der Satan den Satan austreibt, so ist er gegen sich selbst entzweit worden; wie wird denn sein Königreich bestehen? 27 Übrigens, wenn ich durch Beelzebub die Dämọnen austreibe, durch wen treiben eure Söhne sie aus? Darum werden sie eure Richter sein. 28 Wenn ich aber durch Gottes Geist die Dämọnen austreibe, so hat euch das Königreich Gottes wirklich eingeholt. 29 Oder wie kann jemand in das Haus eines Starken eindringen und seine bewegliche Habe ergreifen, wenn er nicht zuerst den Starken bindet? Und dann wird er sein Haus plündern. 30 Wer nicht auf meiner Seite ist, ist gegen mich, und wer nicht mit mir sammelt, zerstreut.

    31 Deswegen sage ich euch: Jede Art von Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden, aber die Lästerung gegen den Geist wird nicht vergeben werden. 32 Zum Beispiel, wer irgendein Wort gegen den Menschensohn redet, dem wird vergeben werden; wer immer aber gegen den heiligen Geist redet, dem wird nicht vergeben werden, nein, weder in diesem System der Dinge noch in dem kommenden.

    was für arrogante und selbstgerechte Menschen!

    Ihnen geht es überhaupt nicht um Jehova oder die Wahrheit – sondern nur um sich selbst und dass sie selbst ganz toll dastehen.

    Was für armseelige Kreaturen!

    Gleichen wir ihnen etwa in unserem Handeln, Reden und Denken?

  56. Juleam 18. Oktober 2009 um 10:46 Link zum Kommentar

    Matthäus 12:33-37

    Entweder ihr macht den Baum vortrefflich und seine Frucht vortrefflich, oder ihr macht den Baum faul und seine Frucht faul; denn an seiner Frucht wird der Baum erkannt. 34 Otternbrut, wie könnt ihr Gutes reden, wenn ihr böse seid? Denn aus der Fülle des Herzens redet der Mund. 35 Der gute Mensch bringt aus seinem guten Schatz Gutes hervor, während der böse Mensch aus seinem bösen Schatz Böses hervorbringt. 36 Ich sage euch, daß die Menschen von jedem nutzlosen Ausspruch, den sie machen, am Gerichtstag Rechenschaft ablegen werden; 37 denn durch deine Worte wirst du gerechtgesprochen werden, und durch deine Worte wirst du verurteilt werden.“

    ein Gedanke, den ich in diesem Jahr immer wieder angeführt habe

    Auf dem Kongress wurde ein weltliches Sprichwort angeführt: “man ist was man isst”.

    Womit füttern wir unseren Sinn? Was lassen wir in Herz und Sinn? Wir reden immer über die Dinge, die uns am meisten beschäftigen.

    Was sagen unsere Worte und Taten darüber aus, wo wir stehen?

    Könnte man wirklich annehmen, dass jemand der immer wieder herumläuft und über andere schlecht redet oder Unruhe und Mißtrauen unter Brüdern provoziert, ein wahrer Anbeter Jehovas ist?

    Zu welcher Art Baum würde so eine Person zählen?

    Wollten wir mit so jemanden Umgang haben?

    Zu welcher Art Baum zählen wir? Welche Früchte bringen wir selbst hervor?

    Wären wir guter oder schlechter Umgang für unsere Brüder?

  57. Juleam 18. Oktober 2009 um 10:50 Link zum Kommentar

    Matthäus 13:13-15

    Deshalb rede ich in Gleichnissen zu ihnen, weil sie, obgleich sie schauen, vergeblich schauen und, obgleich sie hören, vergeblich hören und auch den Sinn davon nicht erfassen; 14 und an ihnen erfüllt sich die Prophezeiung Jesajas, welche sagt: ‚Hörend werdet ihr hören, doch keineswegs den Sinn davon erfassen; und schauend werdet ihr schauen, doch keineswegs sehen. 15 Denn das Herz dieses Volkes ist unempfänglich geworden, und mit ihren Ohren haben sie gehört, ohne zu reagieren, und ihre Augen haben sie geschlossen, damit sie mit ihren Augen nicht etwa sehen und mit ihren Ohren hören und mit ihrem Herzen den Sinn davon erfassen und umkehren und ich sie heile.‘

    es geht also doch?

    Man kann also doch jahrelang zur Versammlung gehen, zuhören, in den Publikationen und in der Bibel lesen – und trotzdem ein Doppelleben führen und aufrichtig überzeugt sein, dass man ein guter ZJ wäre?

    Nach Jesu Worten hier geht das schon: weil sie den Sinn nicht verstehen!

    Aber macht dann sowas denn Sinn? Denn Jehova verurteilt sie ja doch für ihr Tun, auch wenn sie selbst meinen, sie wären ganz toll.

    Ist es dann nicht sinnvoller, sie wenden der Wahrheit ganz offen den Rücken und leben ihr Leben so wie sie denken – ohne so zu tun, als würden sie Jehova anbeten?

    Hätten sie es dann nicht viel leichter, wirklich zu Jehova und zur wahren Anbetung zurückzukehren?

    Wie leben wir?

    Verstehen wir den Sinn dahinter, wenn wir von Jehova hören und lesen?

    Woran könnten wir denn erkennen, ob wir den Sinn verstehen oder geistig blind sind?

    Könnte es nicht auch uns passieren, dass wir aufrichtig überzeugt sind, dass wir Jehovas Wohlgefallen haben – aber ER uns ganz anders sieht?

    Bisher hatte ich immer gedacht, ich würde es beim Lesen in der Bibel und den Publikationen erkennen. Sie wie einen Spiegel benutzen und mich beim Lesen fragen, wo ich da stehe.

    Hatte immer gedacht, solche Menschen müssten doch spätestens in den Zusammenkünften oder beim Bibellesen erkennen, dass sie völlig falsch laufen.

    Wer sagt mir denn, dass nicht auch mein Sinn verblendet ist?

  58. Juleam 18. Oktober 2009 um 10:53 Link zum Kommentar

    Matthäus 13:19

    19 Wo jemand das Wort vom Königreich hört, aber dessen Sinn nicht erfaßt, kommt der Böse und reißt weg, was in sein Herz gesät worden ist; dieser ist es, der an den Weg gesät wurde.

    daher ist es so wichtig, denn Sinn dessen zu verstehen, was uns Jehova und sein Sohn und der treue und verständige Sklave sagen.

    Aber auch unser Umgang ist sehr wichtig. Denn “der Böse” ist ja nicht nur Satan und seine Anbeter, sondern auch Personen, die sich von ihm benutzen lassen, könnten uns von der Wahrheit abziehen.

    Dies trift ja ganz besonders zu, wenn wir noch sehr unreif sind. Sei es, weil wir erst frisch in der Wahrheit sind, oder auch auf Kinder und Jugendliche.

    Leider sind es gerade diese Zielgrupen, die sich nicht gern dreinreden lassen und “schon selbst wissen, was für sie gut ist”.

    Fallen wir darauf rein?

    Was könnten wir persönlich tun, damit wir den Sinn erfassen?

  59. Juleam 18. Oktober 2009 um 10:55 Link zum Kommentar

    Matthäus 13:20-21

    Was den betrifft, der auf die felsigen Stellen gesät wurde, dieser ist es, der das Wort hört und es sogleich mit Freuden annimmt. 21 Doch hat er keine Wurzel in sich, sondern bleibt [bloß] eine Zeitlang, und nachdem Drangsal oder Verfolgung wegen des Wortes entstanden ist, bringt ihn dies sogleich zum Straucheln.

    ist unser Glaube fest verwurzelt?

    Könnten auch wir von Schwierigkeiten und Verfolgung so eingeschüchtert werden, dass wir dann aufgeben?

    Was könnten wir tun, um die erforderlichen Wurzeln zu entwickkeln?

  60. Juleam 18. Oktober 2009 um 10:57 Link zum Kommentar

    Matthäus 13:22

    Was den betrifft, der unter die Dornen gesät wurde, dieser ist es, der das Wort hört, doch die Sorgen dieses Systems der Dinge und die trügerische Macht des Reichtums ersticken das Wort, und er bringt keine Frucht.

    lassen wir uns den Sinn von unseren Sorgen vergiften?

    Könnte man diesen und den vorherigen Punkt nicht zusammen fassen? Zumindest in der heutigen Zeit?

    Wie könnten wir dagegen angehen, dass uns die alltäglichen Sorgen von der wahren Anbetung ablenken?

  61. Juleam 18. Oktober 2009 um 11:00 Link zum Kommentar

    Matthäus 13:23

    Was den betrifft, der auf den vortrefflichen Boden gesät wurde, dieser ist es, der das Wort hört und dessen Sinn erfaßt, der wirklich Frucht trägt und hervorbringt, dieser hundertfach, jener sechzigfach, der andere dreißigfach.“

    natürlich wollen wir diesem Menschen hier gleichen.

    Was müssten wir tun um diesen Menschen nachzuahmen? Denn wenn es eine reine Sache des Naturells oder Charakters wäre, dann wäre es ja wieder unfair. Jeder sollte ja die Chance haben, in Gottes Liebe zu gelangen und sich dann auch darin zu bewahren.

    Wir müssen also den Sinn erfassen und die entsprechenden Früchte hervorbringen.

    Da komme ich wieder zu der Frage, woran ich denn erkennen kann, ob ich wirklich den Sinn erfasst habe und nicht doch auch zu den geistig Blinden zähle:

    welche Früchte bringe ich denn hervor?

    Wenn ich mir in Galater 5 die verschiedenen Früchte ansehe – bringe ich dann die Frucht des Fleisches oder die Frucht des Geistes hervor?

    Könnte es wirklich sein, dass ich so blind bin, dass ich nicht erkenne, dass ich immer nur an anderen rummeckere, schlecht über sie rede, Mißtrauen und Unruhe unter Brüdern säe und alles daran setze, um anderen zu schaden?

    Oder erkenne ich es schon und fühle mich angegriffen und bedroht, wenn jemand, dem ich seit Jahren ganz bewusst schade und der trotzdem noch weiterhin Jehova treu bleibt – wenn so jemand Texte aus der Bibel zitiert und darauf hinweist, dass Menschen, die so verwerflich handeln, hart von Jehova bestraft werden?

    Immerhin haben die untreuen Israeliten immmer wieder die Propheten verfolgt und getötet, weil diese ihnen mit ihre Gerede auf den Keks gingen, wenn sie sie bloss gestellt haben. Sie wollten das nicht hören, wollten sich lieber weiterhin in falscher Sicherheit wiegen.

    Wie war es mit den Schriftgelehrten und Pharisäern? Waren sie nicht ähnlich gestrickt? Wollten nicht auch sie Jesus mundtot machen, da ihnen nicht gefiel, was er sagte?

    Könnte man dann sagen, dass Menschen, die wirklich den Sinn verstanden haben, positiv darauf reagieren, wenn ihnen jemand anderes anhand der Bibel zeigt, dass ihr Tun nicht richtig ist und Jehova kränkt?

    Welchem von den nun erwähnten Menschen gleichen wir?

    Wie steht es mit uns? Wie ist der Same der Wahrheit bei uns aufgegangen?

    Sind wir demütig bereit, uns zu ändern?

  62. Juleam 18. Oktober 2009 um 11:06 Link zum Kommentar

    Matthäus 13:24-30

    Ein weiteres Gleichnis legte er ihnen vor, indem er sprach: „Das Königreich der Himmel ist einem Menschen gleich geworden, der vortrefflichen Samen auf sein Feld säte. 25 Während die Menschen schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut hinzu, mitten unter den Weizen, und ging weg. 26 Als die Saat sproßte und Frucht brachte, da erschien auch das Unkraut. 27 Da traten die Sklaven des Hausherrn herzu und sagten zu ihm: ‚Herr, hast du nicht vortrefflichen Samen auf dein Feld gesät? Woher hat es denn Unkraut?‘ 28 Er sprach zu ihnen: ‚Ein Feind, ein Mensch, hat das getan.‘ Sie sagten zu ihm: ‚Willst du denn, daß wir hingehen und es zusammenlesen?‘ 29 Er sprach: ‚Nein, damit ihr nicht etwa beim Zusammenlesen des Unkrauts den Weizen mit ihm ausreißt. 30 Laßt beides zusammen wachsen bis zur Ernte; und zur Erntezeit will ich den Schnittern sagen: Lest zuerst das Unkraut zusammen, und bindet es in Bündel, um es zu verbrennen, dann geht und sammelt den Weizen in mein Vorratshaus.‘ “

    das Gleichnis, das sich bereits 1919 zum ersten Mal erfüllt hat – sich heute aber nochmals erfüllt. “Wir stecken mittendrin”.

    Auch heute erkennen wir, dass sich in die Christenversammlung Unkraut eingeschlichen hat. Seit einiger Zeit erkennt man immer wieder, dass es Personen mitten unter uns gibt, die sich zwar den Anschein geben, Jehova zu dienen, aber die in Wirklichkeit die Versammlung untergraben wollen.

    Sie halten sich nicht wirklich an das, was Jehova geboten hat und sie gehen noch viel verwerflicher vor, indem sie ihrem Ruf als Unkraut gerecht werden und den Weizen ersticken und ihm die Kraft nehmen.

    So sorgen sie für Unruhe, Verwirrung und Mißtrauen unter den Brüdern und ziehen schwächere mit sich fort, indem sie diese in die Kunst des Doppellebens einweisen. Sie sind schlimmer als ein fake!

    Wie sagte Jesus hier? Er wird zu seiner Zeit das Unkraut rausreissen und vernichten. Das wird sein, wenn Jehova mit seinem Gericht bei seinem Haus anfängt. Hoffentlich ist es bald soweit.

    Aber: wem gleichen wir?

    Sind wir Weizen – oder zählt uns Jehova zum Unkraut?

    Matthäus 13:40-43

    So, wie nun das Unkraut zusammengelesen und im Feuer verbrannt wird, so wird es beim Abschluß des Systems der Dinge sein. 41 Der Menschensohn wird seine Engel aussenden, und sie werden aus seinem Königreich alle Dinge herauslesen, die Anlaß zum Straucheln geben, und Personen, die gesetzlos handeln, 42 und sie werden sie in den Feuerofen werfen. Dort wird [ihr] Weinen und [ihr] Zähneknirschen sein. 43 Zu jener Zeit werden die Gerechten so hell leuchten wie die Sonne im Königreich ihres Vaters. Wer Ohren hat, höre zu!

  63. Juleam 18. Oktober 2009 um 11:10 Link zum Kommentar

    Matthäus 13:34-35

    Alle diese Dinge redete Jesus durch Gleichnisse zu den Volksmengen. Ja, ohne ein Gleichnis redete er nicht zu ihnen, 35 damit erfüllt werde, was durch den Propheten geredet worden war, welcher sagte: „Ich will meinen Mund zu Gleichnissen auftun, ich will Dinge verkündigen, die von der Grundlegung an verborgen waren.“

    Matthäus 13:47-51

    Wiederum ist das Königreich der Himmel einem Schleppnetz gleich, das ins Meer hinabgelassen wurde und [Fische] von jeder Art zusammenbrachte. 48 Als es voll wurde, zog man es herauf an den Strand, und nachdem man sich gesetzt hatte, las man die vortrefflichen in Gefäße zusammen, die unbrauchbaren aber warf man weg. 49 So wird es beim Abschluß des Systems der Dinge sein: Die Engel werden ausgehen und die Bösen von den Gerechten trennen 50 und werden sie in den Feuerofen werfen. Dort wird [ihr] Weinen und [ihr] Zähneknirschen sein.

    51 Habt ihr den Sinn von allen diesen Dingen erfaßt?“ Sie sprachen zu ihm: „Ja.

  64. Juleam 18. Oktober 2009 um 11:12 Link zum Kommentar

    Nachlese von Anfang 2005:

    Matthäus 12:30

    Wer nicht auf meiner Seite ist, ist gegen mich, und wer nicht mit mir sammelt, zerstreut.

    warum jemand in der Welt kein guter Umgang ist, auch wenn er noch so lieb und nett ist

    Wer nicht für Jesus ist – ist gegen ihn und daher kein guter Umgang

  65. Juleam 18. Oktober 2009 um 11:14 Link zum Kommentar

    Matthäus 12:34

    Otternbrut, wie könnt ihr Gutes reden, wenn ihr böse seid? Denn aus der Fülle des Herzens redet der Mund.

    mal darüber nachdenken, worüber ich so dauernd nachdenke

    Womit ist mein Herz angefüllt?

    Kann ich mich darin nicht noch verbessern?

  66. Juleam 18. Oktober 2009 um 11:16 Link zum Kommentar

    Matthäus 13:8

    Noch andere fielen auf den vortrefflichen Boden, und sie begannen Frucht zu tragen, dieses hundertfach, jenes sechzigfach, das andere dreißigfach.

    es kommt nicht auf die Menge dessen an, was wir geben – sondern gemäß dem, was wir haben

  67. Juleam 18. Oktober 2009 um 11:18 Link zum Kommentar

    Matthäus 13:13-15

    Deshalb rede ich in Gleichnissen zu ihnen, weil sie, obgleich sie schauen, vergeblich schauen und, obgleich sie hören, vergeblich hören und auch den Sinn davon nicht erfassen; 14 und an ihnen erfüllt sich die Prophezeiung Jesajas, welche sagt: ‚Hörend werdet ihr hören, doch keineswegs den Sinn davon erfassen; und schauend werdet ihr schauen, doch keineswegs sehen. 15 Denn das Herz dieses Volkes ist unempfänglich geworden, und mit ihren Ohren haben sie gehört, ohne zu reagieren, und ihre Augen haben sie geschlossen, damit sie mit ihren Augen nicht etwa sehen und mit ihren Ohren hören und mit ihrem Herzen den Sinn davon erfassen und umkehren und ich sie heile.‘

    welche Einstellung lasse ich erkennen?

    Berührt das Gelernte mein Herz – und bewirkt es etwas?

    Matthäus 13:15

    Denn das Herz dieses Volkes ist unempfänglich geworden, und mit ihren Ohren haben sie gehört, ohne zu reagieren, und ihre Augen haben sie geschlossen, damit sie mit ihren Augen nicht etwa sehen und mit ihren Ohren hören und mit ihrem Herzen den Sinn davon erfassen und umkehren und ich sie heile.‘

    wenn wir den Sinn des Gelernten erfassen, bringt dies immer eine Handlung mit sich

    auch eine Änderung in unserem Verhalten, eine Umkehr

  68. Juleam 18. Oktober 2009 um 11:20 Link zum Kommentar

    Matthäus 13:24

    Ein weiteres Gleichnis legte er ihnen vor, indem er sprach: „Das Königreich der Himmel ist einem Menschen gleich geworden, der vortrefflichen Samen auf sein Feld säte.

    ernsthaft darum beten, dass ich der 4. Person gleiche – und dabei auch meine eigenen Grenzen berücksichtige

  69. Juleam 18. Oktober 2009 um 11:22 Link zum Kommentar

    Matthäus 13:30

    Laßt beides zusammen wachsen bis zur Ernte; und zur Erntezeit will ich den Schnittern sagen: Lest zuerst das Unkraut zusammen, und bindet es in Bündel, um es zu verbrennen, dann geht und sammelt den Weizen in mein Vorratshaus.‘ “

    zur Erntezeit ist ganz offensichtlich, wer zum Weizen und wer zum Unkraut gehört

  70. Juleam 19. Oktober 2009 um 02:32 Link zum Kommentar

    Matthäus 13:44-46

    Das Königreich der Himmel ist einem im Feld verborgenen Schatz gleich, den ein Mensch fand und verbarg; und vor Freude darüber geht er hin und verkauft alles, was er hat, und kauft jenes Feld.

    45 Ferner ist das Königreich der Himmel einem reisenden Kaufmann gleich, der schöne Perlen suchte. 46 Nachdem er eine einzige Perle von hohem Wert gefunden hatte, ging er hin und verkaufte sogleich alles, was er hatte, und kaufte sie.

    Schatz und Perle weisen auf die richtige Einstellung hin

    Bin ich bereit, alles andere was mir bisher wichtig war, aufzugeben um das Königreich Gottes zu erlangen?

    Wir reagiere ich z.B. wenn ich nicht frei bin und Gefühle für jemand vom anderen Geschlecht entwickel? Oder wenn derjenige, den mein Herz interessiert, nicht frei ist?

    Bin ich dann bereit, um des Königreiches Gottes darauf zu verzichten? Vermeide ich jeglichen unnötigen Kontakt, um garnicht erst in Versuchung zu kommen und mein Herz davon weg zu wenden?

  71. Juleam 19. Oktober 2009 um 02:35 Link zum Kommentar

    Matthäus 14:13, 23

    Als Jesus dies hörte, zog er sich von dort in einem Boot an einen einsamen Ort zurück, um für sich zu sein; doch als die Volksmengen davon hörten, folgten sie ihm zu Fuß aus den Städten nach.
    Als er die Volksmengen schließlich weggesandt hatte, stieg er für sich allein auf den Berg, um zu beten. Obwohl es spät wurde, war er dort allein.

    wie kommen wir zur Ruhe?

    Vielleicht ging es Jesus ähnlich wie mir: nirgends hat man mehr Ruhe und fühlt sich Jehova so nahe, als wenn man in der Natur mit Jehova allein ist

  72. Juleam 19. Oktober 2009 um 02:41 Link zum Kommentar

    Matthäus 14:14-21

    Als er nun hervortrat, sah er eine große Volksmenge; und er empfand Mitleid mit ihnen, und er heilte ihre Kranken. 15 Doch als es Abend wurde, kamen seine Jünger zu ihm und sagten: “Der Ort ist einsam, und die Stunde ist schon weit vorgerückt; sende die Volksmengen weg, damit sie in die Dörfer gehen und sich etwas zu essen kaufen.” 16 Jesus sagte jedoch zu ihnen: “Sie brauchen nicht fortzugehen; gebt i h r ihnen etwas zu essen.” 17 Sie sagten zu ihm: “Wir haben nichts hier als fünf Brote und zwei Fische.” 18 Er sprach: “Bringt sie mir her.” 19 Darauf gebot er den Volksmengen, sich auf dem Gras zu lagern, und er nahm die fünf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf, sprach einen Segen, und nachdem er die Brote gebrochen hatte, verteilte er sie unter die Jünger [und] die Jünger ihrerseits unter die Volksmengen. 20 Da aßen alle und wurden satt, und sie hoben die Brocken auf, die übrig waren, zwölf Körbe voll. 21 Derer aber, die aßen, waren etwa fünftausend Männer, außer Frauen und kleinen Kindern.

    wir kennen diese Geschichte ja und wissen um das Wunder und dass es auch uns heute noch in etwas anderer Form widerfahren kann

    hier noch eine kleine Erfahrung dazu:

    unsere 16jährige Tochter dient seit fast zwei Jahren in der tagalüg-Sprachgruppe. Diese besteht aus etwa 30 Verkündigern und hat 7 allgemeine Pioniere und diesen Monat 3 Hipis, wovon unsere Fine einer ist.

    Diese Woche ist dort Dienstwoche und da Fine Ferien hat und zudem noch Hipi macht, will sie natürlich diese Dienstwoche voll und ganz unterstützen. Dies bedeutet, jeden Treffpunkt zu besuchen und dann in den Predigtdienst. An drei Tagen ist zudem noch Versammlung und sie benötigt für jeden Weg in den Königreichssaal eine Stunde.

    So wäre es ziemlich sinnlos, zum Essen nach Hause zu kommen, da damit nur wertvolle Zeit verplempert würde. Wir haben also überlegt, wie das Porblem zu lösen wäre, denn sie kann ja schlecht die ganze Zeit Essen mit sich rumschleppen und um jeden Tag irgendwo in einem Imbiss etwas zu essen, fehlt leider das Geld. Natürlich haben wir Jehova das Problem im Gebet vorgetragen und damit sie sich wenigstes ein wenig unterwegs stärken kann, habe ich einige Schokoriegel gekauft, die wenig Platz einnehmen und das erste Hungergefühl lindern. Aber irgendwie ist das keine gute Lösung.

    Gestern war der erste Dienst-Tag der Dienstwoche und da abends im Saal noch die Pionierbesprechung war, an der sie im ersten Teil noch teilnehmen konnte, wurde es sehr spät. Sie ist schon um halb neun morgens hier los und würde erst abends so um achte nach Hause kommen. Wir haben gehofft, dass es sie nicht zu sehr entkräften würde.

    Dann unsere Überraschung: Nach der Pionierbesprechung gab es für die Pioniere ein Essen, was die Schwestern im Saal für sie bereitet hatten. Das fanden wir sehr nett. Aber es kommt noch besser:

    Es ist organisiert, dass alle Verkündiger mit dort zum Essen kommen, wo der Kreisauseher zum Essen eingeladen ist!

    Das haben wir bisher nicht gewusst, denn Fine hatte bisher ja noch nie Ferien, wenn es in der Tagalog-Gruppe Dienstwoche war und ist dann immer nur zu den Treffpunkten gegangen.

    Was für ein wundervoller Gedanke! Die Brüder kommen ja eh zu dem zweiten Treffpunkt und so ist es keine verplemperte Zeit, die mit unnötigen Wegen verbraucht wird. Und jeder Verkündiger kann frisch gestärkt wieder in den Predigtdienst gehen.

    Eine wundervolle Einrichtung für die fleissigen Prediger – aber auch jede Menge Arbeit für die Schwester, die an dem betreffenden Tag damit dran ist, für diese vielen Leute zu kochen!

    Wir können diesen Schwestern wirklich für ihre Mühen dankbar sein!

    Diese Erfahrung, die wir gerade hier machen, ist nicht nur sehr ermunternd, sondern fällt meiner Meinung nach auch in den gleichen Bereich, wie Jesu Speisung der 5000

  73. Juleam 19. Oktober 2009 um 02:43 Link zum Kommentar

    Matthäus 14:23-34

    Als er die Volksmengen schließlich weggesandt hatte, stieg er für sich allein auf den Berg, um zu beten. Obwohl es spät wurde, war er dort allein. 24 Das Boot war nun schon viele hundert Meter vom Land entfernt und wurde von den Wellen hart mitgenommen, denn man hatte Gegenwind. 25 Aber in der vierten Nachtwache kam er, über das Meer schreitend, auf sie zu. 26 Als sie ihn auf dem Meer schreiten sahen, wurden die Jünger beunruhigt und sprachen: “Es ist eine Erscheinung!” Und sie schrien vor Furcht. 27 Sogleich aber redete Jesus sie mit den Worten an: “Faßt Mut, ich bin’s; fürchtet euch nicht.” 28 Petrus antwortete ihm und sprach: “Herr, wenn du es bist, so gebiete mir, über die Wasser zu dir zu kommen.” 29 Er sagte: “Komm!” Darauf stieg Petrus vom Boot herab, schritt über die Wasser und ging Jesus entgegen. 30 Als er aber auf den Windsturm blickte, wurde ihm angst, und als er zu sinken anfing, schrie er: “Herr, rette mich!” 31 Sofort streckte Jesus seine Hand aus, faßte ihn und sprach zu ihm: “Du Kleingläubiger, warum hast du dem Zweifel Raum gegeben?” 32 Und nachdem sie in das Boot gestiegen waren, ließ der Windsturm nach. 33 Die im Boot waren, huldigten ihm dann, indem sie sprachen: “Du bist wirklich Gottes Sohn.” 34 Und sie fuhren hinüber und kamen in Genezareth ans Land.

    In Vers 30 lesen wir wieder, wie wichtig es ist, unseren Blick auf die richtigen und positiven Dinge gerichtet zu halten – damit wir nicht in Panik geraten und untergehen.

    In Vers 31 lesen wir, dass Jesus die Hand ausstreckte und Petrus half.

    Ebenso nahe ist uns Jehova. Geraten wir bitte nicht in Panik! Denn Jehova kann uns sofort helfend die Hand entgegen strecken wenns für uns mal eng wird.

  74. Juleam 19. Oktober 2009 um 02:45 Link zum Kommentar

    Matthäus 15:1-11

    Dann kamen Pharisäer und Schriftgelehrte von Jerusalem zu Jesus und sagten: 2 “Wie kommt es, daß deine Jünger die Überlieferung der Männer früherer Zeiten übertreten? Zum Beispiel waschen sie sich die Hände nicht, bevor sie ein Mahl einnehmen.”

    3 Als Antwort sagte er zu ihnen: “Wie kommt es, daß auch ihr das Gebot Gottes um eurer Überlieferung willen übertretet? 4 Zum Beispiel sprach Gott: ‘Ehre deinen Vater und deine Mutter’ und: ‘Wer Vater oder Mutter beschimpft, soll im Tod enden.’ 5 Ihr aber sagt: ‘Wer irgend zu seinem Vater oder seiner Mutter spricht: “Was immer ich habe, wodurch ich dir nützen könnte, ist eine Gott gewidmete Gabe”, 6 der braucht seinen Vater gar nicht zu ehren.’ Und so habt ihr das Wort Gottes um eurer Überlieferung willen ungültig gemacht. 7 Ihr Heuchler, treffend hat Jesaja von euch prophezeit, als er sagte: 8 ‘Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, doch ihr Herz ist weit entfernt von mir. 9 Vergeblich bringen sie mir fortwährend Anbetung dar, weil sie als Lehren Menschengebote lehren.’ ” 10 Darauf rief er die Volksmenge herbei und sagte zu ihnen: “Hört zu, und erfaßt den Sinn davon: 11 Nicht was in [seinen] Mund hineingeht, verunreinigt einen Menschen; sondern was aus [seinem] Mund herauskommt, das verunreinigt einen Menschen.”

    die Pharisäer und Schriftgelehrten zeigen immer wieder deutlich, wessen Geistes Kind sie sind!

    Wenn ich Jehova nicht aus ganzem Herzen anbete, ist alles was ich tue vergeblich.

    Egal, wie oft ich Hipi mache, oder welche Vorrechte ich habe, oder welche guten Werke ich tun mag.

    Sind wir uns dessen bewußt?

    Handeln wir danach?

  75. Juleam 19. Oktober 2009 um 02:46 Link zum Kommentar

    Matthäus 15:12-20

    Dann traten die Jünger herzu und sprachen zu ihm: “Weißt du, daß die Pharisäer Anstoß nahmen, als sie hörten, was du sagtest?” 13 Als Antwort sagte er: “Jede Pflanze, die mein himmlischer Vater nicht gepflanzt hat, wird entwurzelt werden. 14 Laßt sie. Blinde Leiter sind sie. Wenn aber ein Blinder einen Blinden leitet, so werden beide in eine Grube fallen.” 15 Darauf antwortete Petrus und sagte zu ihm: “Erkläre uns das Gleichnis.” 16 Er sprach darauf: “Seid auch ihr noch ohne Verständnis? 17 Merkt ihr nicht, daß alles, was in den Mund hineingeht, in die Eingeweide wandert und in den Abort ausgeschieden wird? 18 Was dagegen aus dem Mund herauskommt, kommt aus dem Herzen, und dieses verunreinigt einen Menschen. 19 Zum Beispiel kommen aus dem Herzen böse Überlegungen, Mordtaten, Ehebrüche, Hurereien, Diebstähle, falsche Zeugnisse, Lästerungen. 20 Das sind die Dinge, die einen Menschen verunreinigen; aber ein Mahl mit ungewaschenen Händen einzunehmen verunreinigt einen Menschen nicht.”

    was verraten meine Gespräche über meinen Herzenszustand?

  76. Juleam 19. Oktober 2009 um 02:58 Link zum Kommentar

    Matthäus 16 – 19

    Matthäus 16:19

    19 Ich will dir die Schlüssel des Königreiches der Himmel geben, und was immer du auf der Erde binden magst, wird das sein, was in den Himmeln gebunden ist, und was immer du auf der Erde lösen magst, wird das sein, was in den Himmeln gelöst ist.”

    könnte man daraus auch schliessen, dass die heutigen Ältesten die Macht haben, über die Zukunft der ihnen anvertrauten Brüder zu entscheiden?

    Was, wenn sie jemand aufgrund von Falschanklagen und falschen Zeugenaussagen ausschließen und ihm auch auf dieser Grundlage eine Rückkehr in die Versammlung verwehren?

    Dann hätten sie einen Bruder “auf der Erde gebunden”. Bedeutet das dann automatisch, dass Jehova den Fall genauso sehen muss? Weil das, was sie auf Erden gebunden haben, auch im Himmel gebunden ist?

    Das würde dann auch bedeuten, dass irgendwelche bösartigen Menschen, die sich in die Versammlung eingeschlichen haben und Unruhe und Mißtrauen säen wollen, Einfluß auf die Zukunftshoffnung derer hätten, denen sie schaden wollen.

    Würden diese Gedankengänge mit Jehovas Maßstäben und seinen Gedanken übereinstimmen?

    Was ist damit, dass Jehova ins Herz sehen kann und uns gemäß unseren Taten beurteilt und gemäß unserer Herzenseinstellung beurteilt?

    Würde Jehova wirklich “den Werkzeugen des Satans” die Macht gewähren, seine Diener des ewigen Lebens zu berauben?

    Glauben wir so etwas wirklich?

    Ist das unser Bild, dass wir von Jehova haben?

    Oder haben wir Jehova “wirklich gesehen” und erkannt, wie er denkt und fühlt – und wissen daher, dass solche Überlegungen völliger Unsinn sind?

    Haben wir eine Vorstellung davon, wie Jehova über Menschen denkt, die so etwas mit ihren Brüdern versuchen?

    Hüten wir uns also vor solchem anmaßenden Verhalten und solchen niederträchtigen Gedankengängen! Glauben wir nicht, wir könnten Jehova austricksen – so, wie die Beamten es damals mit dem König taten, dass sie ihn mit dem eigenen Gesetz gebunden hatten und er Daniel schaden musste, obwohl er das überhaupt nicht wollte.

    So etwas funtioniert nicht!

    Allerdings würde die Strafe für solche vermessenen Personen ebenso ausfallen, wie die Strafe, die die intriganten Beamten getroffen hat.

    Nutzen wir lieber die Zeit um Jehova wirklich kennen zu lernen und unser Denken mit seinem Denken in Übereinstimmung zu bringen und entsprechend zu handeln.

    Das ist viel sinnvoller.

    Und das macht uns wirklich glücklich!

  77. Juleam 19. Oktober 2009 um 03:02 Link zum Kommentar

    Matthäus 16:24-27

    Dann sprach Jesus zu seinen Jüngern: “Wenn jemand mir nachkommen will, so verleugne er sich selbst und nehme seinen Marterpfahl auf und folge mir beständig. 25 Denn wer immer seine Seele retten will, wird sie verlieren; wer immer aber seine Seele um meinetwillen verliert, wird sie finden. 26 Denn welchen Nutzen wird ein Mensch haben, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber seine Seele einbüßt? Oder was wird ein Mensch zum Tausch für seine Seele geben? 27 Denn es ist dem Menschensohn bestimmt, in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen Engeln zu kommen, und dann wird er jedem gemäß seiner Handlungsweise vergelten.

    beonders interessant Vers 26:

    was nützt es uns, wenn wir heute unseren Bruder schaden und ausgrenzen, von den anderen Brüdern isolieren können und somit in unseren Augen “die ganze Welt gewinnen”?

    Wenn wir doch im Gegenzug “unsere Seele einbüßen”?

    In Vers 27 sagt Jesus doch ganz deutlich, dass er “jedem gemäß seiner Handlungsweise vergelten” wird!

    Matthäus 18:6-7

    Wer immer aber einen von diesen Kleinen, die an mich glauben, straucheln macht, für den ist es nützlicher, daß ihm ein Mühlstein, wie er von einem Esel gedreht wird, um den Hals gehängt und er ins weite, offene Meer versenkt werde.

    7 Wehe der Welt wegen der Ursachen des Strauchelns! Zwar muß es Ursachen des Strauchelns geben, doch wehe dem Menschen, durch den es eine Ursache des Strauchelns gibt!

    Ist es da nicht wirklich viel viel besser, dafür zu sorgen, dass wir selbst in Gottes Liebe gelangen und auch dort bleiben – anstatt alles daran zu setzen, unseren Bruder daraus vertreiben zu wollen?

    Kleiner Tip: das gelingt uns sowieso nicht! Denn Paulus sagt in dem Brief an die Römer “Nichts kann uns von Gottes Liebe trennen, nur wir selbst”.

    Also warum Zeit, Kraft und Energie darauf verschwenden, sich als Werkzeug des Widersachers mißbrauchen zu lassen und einem Projekt nachzujagen, was völlig aussichtslos ist?

    Und das, wo wir doch einem so wunderbaren Gott – Jehova – dienen können. Ein “Projekt”, das sich wirklich lohnt!

    Entscheiden wir uns doch bitte für den richtigen Lohn.

  78. Juleam 19. Oktober 2009 um 03:12 Link zum Kommentar

    Matthäus 18:6-10

    Wer immer aber einen von diesen Kleinen, die an mich glauben, straucheln macht, für den ist es nützlicher, daß ihm ein Mühlstein, wie er von einem Esel gedreht wird, um den Hals gehängt und er ins weite, offene Meer versenkt werde.

    7 Wehe der Welt wegen der Ursachen des Strauchelns! Zwar muß es Ursachen des Strauchelns geben, doch wehe dem Menschen, durch den es eine Ursache des Strauchelns gibt! 8 Wenn nun deine Hand oder dein Fuß dich straucheln macht, so hau ihn ab und wirf ihn von dir weg; es ist besser für dich, verstümmelt oder lahm ins Leben einzugehen, als mit zwei Händen oder zwei Füßen in das ewige Feuer geworfen zu werden. 9 Auch wenn dein Auge dich straucheln macht, so reiß es aus und wirf es von dir weg; es ist besser für dich, einäugig ins Leben einzugehen, als mit zwei Augen in die feurige Gehenna geworfen zu werden. 10 Seht zu, daß ihr keinen von diesen Kleinen verachtet, denn ich sage euch, daß ihre Engel im Himmel allezeit das Angesicht meines Vaters schauen, der im Himmel ist.

    Jehova verurteilt hier diejenigen, die einen Heidenspaß daran haben, andere von ihm und der wahren Anbetung abzubringen. Sie werden eine harte Strafe bekommen.

    Aber er sagt auch uns – die wir ihm von Herzen gern dienen wollen – dass wir selbst auf uns achten müssen und alles, was uns zum Straucheln bringen könnte, um jeden Preis vermeiden müssen.

    Wie z.B. wenn wir nicht frei sind und uns in jemanden verlieben – dann müssen wir schon ganz zu Anfang (sobald wir es merken) drastische Schritte unternehmen und jeden unangebrachten Kontakt mit dieser Person meiden!

    Was ist, wenn ich verheiratet bin und mich in einen anderen Bruder meiner Versammlung verliebe? Sollte ich dann ganz gezielt den Kontakt zu diesem Bruder zu erweitern suchen?

    Was, wenn mein Mann davon erfahren hat und mich bittet, dem anderen Bruder aus dem Weg zu gehen? Mache ich ihm dann eine Szene und verlange sogar von meinem Mann, dass er diesen Bruder öfters zu uns einlädt, weil ich sonst ja sooo unglücklich bin?

    Was, wenn ich in diesem Drama der Bruder bin, in den sich die verheiratete Schwester verliebt hat und ihr Mann mich bittet, jeglichen unnötigen Kontakt zu seiner Frau zu vermeiden?

    Tue ich das dann – oder suche ich nach Möglicheiten, mich heimlich mit der Frau bei einer anderen eingeweihten Schwester zu treffen, schreibe mir heimlich mit ihr Briefe und kaufe ihr sogar ein Handy, damit wir heimlich telefonieren können?

    Wie denkt wohl Jehova, wenn wir so handeln wie dieser Bruder oder diese Schwester?


    “Aber ich liebe ihn/sie doch und kann doch nichts für meine Gefühle”
    .

    Was hatte Jesus hier gesagt, was Jehova in so einem Fall von uns erwartet?

    Er hat nicht gesagt, dass das einfach sein würde und dass es uns nicht weh täte.

    “Aber das kann ER doch nicht von uns verlangen. Das ist doch so nicht gemeint. In unserem Fall ist das etwas ganz anderes. Wir lieben uns wirklich”.

    Mag sein, dass wir in so einer Situation so empfinden. Aber das ändert nichts an Jehovas Maßstäben und daran, wie er über uns denkt.

    Jehova hat gesagt, dass wir so drastisch handeln müssten, als würden wir uns einen Körperteil amputieren. Denken wir, das wäre einfach und täte nicht weh?

    Was würden wir denn tun, wenn wir eine Blutvergiftung hätten und nur eine Amputation unseres Beines könnte noch unser Leben retten? Würden wir das dann nicht tun – auch wenn es sehr schmerzhaft sein wird und wir unser Bein für den Rest unseres Lebens schmerzhaft vermissen würden?

    Warum handeln wir nicht in Herzenangelegenheiten ebenso konsequent?

    Ist es uns eigentlich klar, dass es darauf ankommt, wie Jehova uns sieht – und nicht darauf, wie wir selbst über uns und unser Handeln denken?

    Was ist uns wichtiger?

    Immerhin hat Jehova uns den freien Willen gegeben und wir können selbst wählen. Aber wir müssen dann auch die Konsequenzen in Kauf nehmen.

    So, wie derjenige der sich sein Bein bei einer Sepsis nicht amputieren lässt, sterben muss – so hat auch unser ehebrecherisches Verhalten Konsequenzen!

    Tragen wir diese dann ohne zu klagen?

  79. Juleam 19. Oktober 2009 um 03:18 Link zum Kommentar

    Mattäus 18:15-17

    Überdies, wenn dein Bruder eine Sünde begeht, so gehe hin, lege seinen Fehler zwischen dir und ihm allein offen dar. Wenn er auf dich hört, so hast du deinen Bruder gewonnen. 16 Wenn er aber nicht hört, nimm noch einen oder zwei mit dir, damit jede Sache aus dem Mund von zwei oder drei Zeugen festgestellt werde. 17 Wenn er nicht auf sie hört, sprich zu der Versammlung. Wenn er auch nicht auf die Versammlung hört, so sei er für dich ebenso wie ein Mensch von den Nationen und wie ein Steuereinnehmer.

    wie gehen wir mit unserem Bruder um, wenn wir ein Problem mit ihm haben?

    Auch zu diesem Gedanken gab es im letzten Jahr einen Studienartikel

  80. Juleam 19. Oktober 2009 um 12:16 Link zum Kommentar

    Matthäus 18:21-34

    Dann trat Petrus herzu und sagte zu ihm: „Herr, wievielmal mag mein Bruder gegen mich sündigen und soll ich ihm vergeben? Bis zu siebenmal?“ 22 Jesus sprach zu ihm: „Ich sage dir: Nicht bis zu siebenmal, sondern: Bis zu siebenundsiebzigmal.

    23 Darum ist das Königreich der Himmel einem Menschen, einem König, gleich geworden, der mit seinen Sklaven abrechnen wollte. 24 Als er mit der Abrechnung anfing, wurde ein Mann hereingebracht, der ihm zehntausend Talente [= 60 000 000 Denare] schuldete. 25 Weil er aber nicht die Mittel hatte, [es] zurückzuzahlen, befahl sein Herr, daß er und seine Frau und seine Kinder und alle seine Habe verkauft werden und Zahlung erfolgen sollte. 26 Deshalb fiel der Sklave nieder und begann ihm zu huldigen, indem er sprach: ‚Hab Geduld mit mir, und ich will dir alles zurückzahlen.‘ 27 Darüber von Mitleid bewegt, ließ der Herr dieses Sklaven ihn gehen und tilgte seine Schuld. 28 Dieser Sklave jedoch ging hinaus und fand einen seiner Mitsklaven, der ihm hundert Denare schuldete; und er packte ihn und begann ihn zu würgen, indem er sagte: ‚Zahl zurück, was du [mir] schuldest.‘ 29 Deshalb fiel sein Mitsklave nieder und begann ihn inständig zu bitten, indem er sprach: ‚Hab Geduld mit mir, und ich will [es] dir zurückzahlen.‘ 30 Er wollte aber nicht, sondern ging hin und ließ ihn ins Gefängnis werfen, bis er das, was er [ihm] schuldete, zurückzahle. 31 Als nun seine Mitsklaven sahen, was geschehen war, wurden sie tief betrübt, und sie gingen hin und machten ihrem Herrn alles klar, was geschehen war. 32 Darauf rief ihn sein Herr zu sich und sagte zu ihm: ‚Böser Sklave, ich habe deine ganze Schuld getilgt, als du mich inständig batest. 33 Hättest nicht auch du gegen deinen Mitsklaven barmherzig sein sollen, wie auch ich gegen dich barmherzig war?‘ 34 Und erzürnt überlieferte ihn sein Herr den Gefängniswärtern, bis er alles, was er [ihm] schuldete, zurückzahle.

    die Sache mit der Vergebung

    Warum sind wir Menschen eigentlich so? Warum können wir nicht ebenso mit unseren Brüdern umgehen, wie wir es uns von ihnen wünschen?

    Hier greift wieder die goldene Regel.

    Der Sklave, dem die grosse Schuld erlassen worden ist war doch sicherlich froh und glücklich darüber. Hätte da nicht die vernünftige Reaktion auf seinen Mitsklaven sein müssen, diesem ebenfalls (die zudem recht kleine) Schuld zu erlassen?

    Hier in den Versen haben wir gelesen, wie Jehova denkt und was er von uns erwartet.

    Wenn wir überkritisch mit unseren Brüdern und Mitmenschen sind, wie können wir da Barmherzigkeit und Milde von unserem Gott erwarten, der uns doch dabei zusieht, was wir tun?

    Ist dieser Grundsatz “ich richte dich so, wie du andere richtest” ungerecht und unfair?

    Empfinden wir persönlich ihn als unfair?

    Auch zu diesem Gedanken im letzten Jahr ein Studienartikel

  81. Juleam 19. Oktober 2009 um 12:20 Link zum Kommentar

    Matthäus 19:3-9

    Und Pharisäer traten an ihn heran, in der Absicht, ihn zu versuchen, und sprachen: „Ist es einem Mann erlaubt, sich von seiner Frau aus jedem beliebigen Grund scheiden zu lassen?“ 4 In Erwiderung sagte er: „Habt ihr nicht gelesen, daß der, welcher sie schuf, sie von Anfang an männlich und weiblich gemacht hat 5 und sprach: ‚Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und wird fest zu seiner Frau halten, und die zwei werden e i n Fleisch sein‘, 6 so daß sie nicht mehr zwei, sondern e i n Fleisch sind? Was also Gott zusammengejocht hat, bringe kein Mensch auseinander.“ 7 Sie sagten zu ihm: „Warum schrieb denn Moses vor, ihr ein Entlassungszeugnis zu geben und sich von ihr scheiden zu lassen?“ 8 Er sprach zu ihnen: „Im Hinblick auf eure Herzenshärte hat Moses euch das Zugeständnis gemacht, [daß ihr] euch von euren Frauen scheiden lassen [könnt], aber von Anfang an ist dies nicht der Fall gewesen. 9 Ich sage euch, daß, wer immer sich von seiner Frau scheiden läßt, ausgenommen aufgrund von Hurerei, und eine andere heiratet, Ehebruch begeht.“

    hier der Gedanke, dass Jehova Scheidungen hasst und es nur einen einzigen Scheidungsgrund gibt: Hurerei

    Denkst du vielleicht:

    “Ja, aber da steht auch in Vers 5 dass der Mann seine Eltern verlassen und fest zu seiner Frau halten sollte. Mein Mann ist ein Muttersöhnchen und verbringt mehr Zeit mit seiner Mutter und achtet diese höher als mich. Das muss ich mir doch nicht gefallen lassen, das ist doch auch gegen Gottes Gebot! Also trenne ich mich von meinem Mann und werde beizeiten die Scheidung einreichen”.

    Denken wir so, und verstehen die Schwester, die so handelt, sehr gut und unterstützen sie noch in ihrem Tun, indem wir ihr helfen, die neue eigene Wohnung einzurichten?

    Was hatte Jesus hier gesagt? Was ist der einzige Scheidungsgrund?

    Da Jehova Scheidung hasst – wie denkt er wohl über mich als Schwester, wenn ich so handel wie beschrieben?

    Ist es hart und unfair, wenn er von mir erwartet, dass auch ich mich an seine Maßstäbe halte, wo mich doch das Verhalten von meinem Mann so schmerzt und ich mich ja nur selbst emotional schützen will?

    Wie war das noch mal mit der Amputation im Falle einer Sepsis?

    Könnte ich vor dem Hintergrund dieses Gedankens für mich ableiten, dass Jehova von mir erwartet, dass ich zu meinem Mann zurück kehre und mit der Hilfe der Ältestenschaft das Problem löse?

    Wie denkt Jehova wohl über mich, wenn ich meine persönlichen verletzten Gefühle wichtiger nehme als seine Maßstäbe und wie ER über mich denkt?

    Kann ich mich in so eine Fall wirklich in Gottes Liebe bewahren?

  82. Juleam 19. Oktober 2009 um 12:30 Link zum Kommentar

    Matthäus 19:16-24

    Nun siehe, jemand trat auf ihn zu und sprach: „Lehrer, was soll ich Gutes tun, um ewiges Leben zu erhalten?“ 17 Er sagte zu ihm: „Warum fragst du mich über das, was gut ist? Da ist e i n e r , der gut ist. Wenn du indes ins Leben eingehen willst, so halte stets die Gebote.“ 18 Er sprach zu ihm: „Welche?“ Jesus sagte: „Nun: ‚Du sollst nicht morden‘, ‚Du sollst nicht ehebrechen‘, ‚Du sollst nicht stehlen‘, ‚Du sollst nicht falsches Zeugnis ablegen‘, 19 ‚Ehre [deinen] Vater und [deine] Mutter‘ und ‚Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst‘.“ 20 Der junge Mann sprach zu ihm: „Ich habe das alles gehalten; was fehlt mir noch?“ 21 Jesus sagte zu ihm: „Wenn du vollkommen sein willst, geh, verkauf deine Habe und gib den Armen, und du wirst einen Schatz im Himmel haben, und komm, folge mir nach.“ 22 Als der junge Mann dieses Wort hörte, ging er betrübt hinweg, denn er hatte viele Besitztümer. 23 Jesus aber sprach zu seinen Jüngern: „Wahrlich, ich sage euch, daß es für einen Reichen schwierig sein wird, in das Königreich der Himmel einzugehen. 24 Wieder sage ich euch: Es ist leichter für ein Kamel, durch ein Nadelöhr zu gehen, als für einen Reichen, in das Königreich Gottes einzugehen.“

    solange wir bereit sind, für Jehova und das Königreich Opfer zu bringen und diese Opfer nicht als Anlass nehmen, aus der Wahrheit zu verschwinden – solange sind wir Jehova wohlgefällig und er segnet uns.

    Es geht hier um die Bereitschaft – und nicht darum, wie schwer uns der Verzicht fällt.

    siehe das Beispiel:
    * verheiratete Schwester verliebt sich in einen anderen Mann,
    * eine andere Schwester, die aus anderen Gründen nicht frei ist, verliebt sich oder
    * eine ledige Schwester verliebt sich in einen Weltmenschen
    * aber auch die Schwester, die sich von ihrem Mann trennt, weil sie ihrer Meinung nach nicht genügend Aufmerksamkeit von ihm bekommt

    Jede dieser Schwestern (und auch die Brüder, die in so einer Situation sind) wird es sehr schmerzen, auf die Erfüllung ihrer Wünsche zu verzichten. Aber wenn sie Jehova liebt, hat diese Liebe zu Gott für sie Vorrang und sie wird den Schmerz bereitwillig ertragen – um Jehova auch weiterhin zu gefallen.

    Wie handeln wir, wenn wir in so einer Situation sind?

    Unternehmen wir dann die richtigen Schritte – oder dienen wir Jehova nur solange es nicht zu schmerzlich wird und suchen, die Grenzen soweit auszureizen, wie es geht?

    Wie denkt wohl Jehova über uns?

    Matthäus 19:29

    Und jeder, der um meines Namens willen Häuser oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Kinder oder Ländereien verlassen hat, wird vielmal mehr empfangen und wird ewiges Leben erben.

  83. Juleam 20. Oktober 2009 um 12:37 Link zum Kommentar

    Matthäus 20 – 22

    Matthäus 21:12-13

    Und Jesus begab sich in den Tempel und trieb alle hinaus, die im Tempel verkauften und kauften, und stieß die Tische der Geldwechsler und die Bänke der Taubenverkäufer um. 13 Und er sprach zu ihnen: „Es steht geschrieben: ‚Mein Haus wird ein Haus des Gebets genannt werden‘, ihr aber macht es zu einer Räuberhöhle.“

    empfinden wir ebenso, wenn wir sehen, dass in der Versammlung Dinge geschehen, die gegen Jehovas Maßstäbe verstoßen und ihn ganz gewiß kränken?

    Haben auch wir Eifer für Jehova und seine Organisation?

    Wie reagieren wir, wenn wir sehen, dass jemand Jehovas Namen durch seinen schlechten Lebenswandel beschmutzt?

    Lassen wir die Dinge auf sich beruhen – oder unternehmen wir die nötigen Schritte, um Jehovas Namen wieder reinzuwaschen?

    Was, wenn wir mitbekommen, dass ein Bruder sein schlechtes Tun vor Weltmenschen damit begründen will, dass er ein Zeuge Jehovas ist? Wenn er durch seinen Lebenswandel die Gegner von Gottes Volk in ihren Vorurteilen bestärkt?

    Stellen wir die Dinge dann richtig und zeigen auf, dass er dies keinesfalls tut, weil er ein Zeuge Jehovas ist, sondern im Gegenteil mit seinem Handeln gegen Gottes Wort und gegen jede Lehre und jeden Rat der Gesellschaft verstößt?

    Oder sagen wir uns “das geht mich nichts an”?

  84. Juleam 20. Oktober 2009 um 12:39 Link zum Kommentar

    Matthäus 21:22

    Und alles, worum ihr glaubensvoll im Gebet bittet, werdet ihr empfangen.“

    beten wir glaubensvoll zu Gott?

    Matthäus 21:23-27

    Nachdem er nun in den Tempel gegangen war, traten die Oberpriester und die älteren Männer des Volkes, während er lehrte, zu ihm und sagten: „Mit welcher Befugnis tust du diese Dinge? Und wer hat dir diese Befugnis gegeben?“ 24 In Erwiderung sprach Jesus zu ihnen: „Auch ich will euch e i n e s fragen. Wenn ihr es mir sagt, will auch ich euch sagen, mit welcher Befugnis ich diese Dinge tue: 25 Woher stammte die Taufe des Johannes? Vom Himmel oder von Menschen?“ Sie aber begannen unter sich zu überlegen und sprachen: „Wenn wir sagen: ‚Vom Himmel‘, wird er zu uns sagen: ‚Warum habt ihr ihm denn nicht geglaubt?‘ 26 Sagen wir aber: ‚Von Menschen‘, so müssen wir das Volk fürchten, denn sie alle halten Johannes für einen Propheten.“ 27 Als Antwort sagten sie daher zu Jesus: „Wir wissen es nicht.“ Darauf sprach er zu ihnen: „Dann sage ich euch auch nicht, mit welcher Befugnis ich diese Dinge tue.

    müssen wir immer jedem alles sagen?

    Warum hatte Jesus hier so ausweichend geantwortet?

    Was können wir hier von ihm lernen?

  85. Juleam 20. Oktober 2009 um 12:50 Link zum Kommentar

    Matthäus 21:28-32

    Was denkt ihr? Ein Mensch hatte zwei Kinder. Er ging zu dem ersten hin und sprach: ‚Kind, geh heute im Weingarten arbeiten.‘ 29 Als Antwort sagte dieser: ‚Ich will, Herr‘, ging aber nicht hin. 30 Da trat er zum zweiten hin und sagte das gleiche. In Erwiderung sagte dieser: ‚Ich will nicht.‘ Nachher gereute es ihn, und er ging hin. 31 Welcher von den beiden hat den Willen [seines] Vaters getan?“ Sie sprachen: „Der letztere.“ Jesus sagte zu ihnen: „Wahrlich, ich sage euch, daß die Steuereinnehmer und die Huren vor euch in das Königreich Gottes eingehen. 32 Denn Johannes ist auf einem Weg der Gerechtigkeit zu euch gekommen, doch habt ihr ihm nicht geglaubt. Die Steuereinnehmer und die Huren aber haben ihm geglaubt, und obwohl ihr [dies] saht, gereute es euch danach nicht, so daß ihr ihm geglaubt hättet.

    wr kennen die Anwendung dieses Gleichnisses. Aber in letzter Zeit kommt mir hierzu noch ein ganz anderer Gedanke – ähnlich wie das mit dem Gleichnis und dem Weizen und dem Unkraut.

    Jesus spricht ja hier zu den Parisäern und Schriftgelehrten – denen, die zu Gottes Volk gehörten. Auch wir gehören ja durch unsere Hingabe und Taufe zu Gottes Nation. Wir haben damals zu unserem Vater Jehova gesagt “ich will hingehen”.

    Was, wenn wir nun nicht mehr dieser Zusage (unserer Hingabe) gemäß leben? Wenn wir ein Doppelleben führen, fakes sind? Gleichen nicht dann wir eher den Pharisäern?

    Und was ist mit Menschen wie meinen Eltern, die seit ich denken kann sagen “ich will mit Religion nichts zu tun haben”, aber eigentlich so leben, wie Jehova das möchte und uns entsprechend erzogen haben? Gehören solche Menschen nicht zu denen die sagen, “ich will nicht”, aber dann doch hingehen und den Willen des Vaters tun?

    Wie sieht Jehova wohl diese Personengruppen?

    Die erstere sind ja Menschen, die ihm ein Versprechen gegeben haben, aber nicht entsprechend leben und mit ihrem Lebenswandel Dreck auf seinen Namen werfen. Diese verurteilt er ebenso hart, wie seine Propheten damals das Volk Israel.

    Die andere Personengruppe hat sich ihm nicht hinegeben, weil sie etwas daran hindert – wie z.B. schlimme Erfahrungen im Leben, die sie einfach nicht verstehen lassen, dass ein liebevoller Gott so etwas zulassen kann. Aber sie leben trotzdem so, wie Jehova es eigentlich von seinen Anbetern erwartet, tun nicht böses und lehren ihre Kinder ebenso eine gute Moral.

    Jesus hat zwar an anderer Stelle gesagt “wer nicht für mich ist – ist gegen mich”.

    Aber wirft er die fakes und solche Personen wirklich in einen Topf?

    Etwas, was ich mir im Laufe diesen Jahres, wo wir die Bibel im Ganzen lesen, immer weniger vorstellen kann!

    Mattäus 21:43

    Darum sage ich euch: Das Königreich Gottes wird von euch genommen und einer Nation gegeben werden, die dessen Früchte hervorbringt.

    Wie denkt Jehova wirklich über Menschen wie meine Eltern?

    Wie denkt er über uns? Stimmt unser Leben immer noch mit unserer Hingabe überein?

  86. Juleam 20. Oktober 2009 um 12:58 Link zum Kommentar

    Matthäus 22:23-27

    An jenem Tag kamen Sadduzaer zu ihm, die sagen, es gebe keine Auferstehung, und fragten ihn: 24 „Lehrer, Moses hat gesagt: ‚Wenn ein Mann stirbt, ohne Kinder zu haben, soll sein Bruder dessen Frau heiraten und seinem Bruder Nachkommen erwecken.‘ 25 Nun gab es bei uns sieben Brüder; und der erste heiratete und starb, und weil er keine Nachkommen hatte, hinterließ er seine Frau seinem Bruder. 26 Ebenso erging es auch dem zweiten und dem dritten, ja schließlich allen sieben. 27 Als letzte von allen starb die Frau. 28 Wer von den sieben wird sie demnach in der Auferstehung zur Frau haben? Denn sie alle hatten sie.“

    eigentlich eine sehr interessante Frage – besonders für uns, die wir an die Auferstehung glauben!

    Jesus sagt ihnen zwar, dass die Auferstandenen gleich Engeln sein würden – aber damit hat er sicherlich diejenigen gemeint, die zu himmlischen Leben auferweckt werden. Eine Hoffnung, die ja damals alle Anbeter Jehovas hatten.

    Aber was ist mit denen, die zu ewigem Leben im Paradies auferweckt werden?

    Denn diese Hoffnung haben wir ja, weil Jehova den Schaden, der durch die Rebellion entstanden ist, wieder gut machen will und dann damit seinen ursprünglichen Vorsatz in die Tat umsetzen will. Und Jehova hatte Adam vor dem Sündenfall eine Frau gegeben und gesagt “es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei”. Also gehört für mich zum ewigen Leben im Paradies mein Ehepartner dazu – so wie heute. Als Ehepartner!

    Jehova hatte den Menschen die ehelichen Beziehungen ja nicht einzig und allein als einen Trieb, der der Fortpflanzung dienen sollte, gegeben – sondern auch als eine Möglichkeit, ihre innigen Gefühle der Liebe zum Ausdruck zu bringen. Etwas, was im Tierreich fehlt.

    Und was ist damit, dass Forscher festgestellt haben, dass der Mensch Körperkontat braucht, um zu leben? Dass Kinder, die wenig Körperkontakt bekamen, sehr schnell verstarben. Dass z.B. Berührungen den Schmerz lindern können – sei es emotionaler oder körperlicherSchmerz.

    Wer von uns Verheirateten möchte seine gewohnten Kuscheleinheiten missen – sich zum Einschlafen in die Arme des Partners kuscheln und sich den Rücken krabbeln lassen? Das kann ich ja nur mit meinem Ehepartner tun. Nie käme ich auf die Idee, mit einem Kumpel oder irgendeinem meiner Brüder das Bett zu teilen. Etwas, was auch Jehova verurteilt.

    Gründe, die meine Überzeugung bestärken, dass wir auch noch im Paradies verheiratet sein werden und Jesu Aussage, die Auferstandenen würden wie die Engel sein, nur auf die Geistgesalbten zutrifft.

    So, nun wieder zum Ausgangspunkt: eine Frau (oder ein Mann), die mehrfach verheiratet war z.B. wenn der Ehemann bereits ganz früh im Krieg gestorben ist und die Frau war noch sehr jung und heiratet später noch einmal, da sie nicht für ein Leben allein geschaffen ist.

    Sagen wir, sie ist eine treue Schwester und hat ihr ganzes Leben gemeinsam mit ihrem neuen Ehepartner in den Dienst für Jehova gestellt und die beiden ùberleben Harmagedon. Nun kommt im Paradies die Auferstehung und ihr erster Mann, der so jung im Krieg gefallen war, kommt wieder zum Leben. Was dann?

    Sie ist die Ehefrau seiner Jugend und er ist der Ehemann ihrer Jugend. Aber heute ist sie seit vielen Jahrzehnten mit dem neuen Mann verheiratet. Was wird nun sein? Welchen von den beiden Männern sieht Jehova nun als ihren Ehemann an?

    Ich denke, es wird der Mann sein, mit dem sie bis zum Schluss verheiratet war. Alles andere wäre herzlos. Ich denke, dass Jehova in dem auferstandenen Mann bewirken wird, dass es ihn nicht schmerzt. Aber irgendwie komisch wäre es schon.

    Wenn sie nun die einzige Überlebende wäre, beide Ehemänner vor Harmagedon gestorben sind und nur sie lebend ins Paradies gekommen ist – wer wäre dann ihr Mann?

    Eine interessante Frage?

    Wir werden heute noch keine richtige Antwort dazu bekommen, sind alles nur reine Spekulationen. Eins ist aber sicher: Jehova wird das so regeln, dass alle glücklich sein können und niemand emotionalen Schmerz leiden muss.

    Mein Mann und ich sind uns auf jeden Fall einig, dass wir auf den anderen warten werden, sollte einer von uns beiden vor Harmagedon sterben.

    Denn wir lieben uns sehr und wir sind beide der festen Überzeugung, dass Jehova uns füreinander bestimmt hat und wir daher für immer und ewig zusammen gehören. Für uns beide gibt es kein “bis dass der Tod uns scheidet” – der Tod wäre lediglich eine kurzfristige Trennung, mehr nicht.

    Ich kann mir einfach nicht vorstellen, nach ihm noch mal einen anderen Mann so sehr lieben zu können. Das, was wir beide zusammen haben, werde ich mit niemand anderen haben können, denn es ist so perfekt – eben gerade weil wir beide zusammen sind!

    Überigens denken wir beide in diesem Punkt absolut gleich.

    Also: auch wenn die Sadduzäer die Frage aus dem falschen Beweggrund gestellt haben, so ist sie doch auch für uns interessant.

  87. Juleam 20. Oktober 2009 um 13:03 Link zum Kommentar

    Matthäus 22:36-40

    36 „Lehrer, welches ist das größte Gebot im GESETZ?“ 37 Er sprach zu ihm: „ ,Du sollst Jehova, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Sinn.‘ 38 Dies ist das größte und erste Gebot. 39 Das zweite, ihm gleiche, ist dieses: ‚Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.‘ 40 An diesen zwei Geboten hängt das ganze GESETZ und die PROPHETEN.“

    haben wir diesen Gedanken wirklich verstanden?

    Ähnlich wie die goldene Regel ist es mit dem Gebot den Nächsten wie uns selbst zu lieben. Wenn wir alles vermeiden würden, was wir selbt auch nicht wollen

    Denn wer möchte schon gern von seinem Ehepartner betrogen und verlassen werden?

    Wer möchte schon gern darauf verzichten, seine Kinder zu sehen – falls ihn der Ehepartner mit ihnen verlassen hat?

    Wer möchte schon gern seinen guten Ruf verlieren, weil ein anderer mit Lügen und Intrigen alles daran setzt?

    Wer möchte schon gern bestohlen und betrogen werden?

    Wer möchte schon gern von seinem Ehepartner geschlagen und gedemütigt werden?

    Wer möchte schon gern von einem anderen überfallen, ausgeraubt, verprügelt, gequält oder getötet werden?

    Wer möchte schon gern in einem Krieg angeschossen oder getötet werden?

    Dies und vieles mehr sind die Dinge, die uns heute das Leben schwer machen.

    Wenn wir unseren Nächsten lieben würden wie uns selbst, dann würden wir ihm niemals irgendetwas von den oben genannten Dingen zufügen.

    Würde die Welt dann nicht ganz anders aussehen?

    Erkennen wir, dass Jehova uns zu unserem Nutzen belehrt und nicht, um uns mit seinen Geboten und Maßstäben das Leben schwer zu machen?

    Fällt es uns schwer, so einen wunderbaren Gott zu lieben und ihm ganzherzig zu dienen?

  88. Juleam 21. Oktober 2009 um 13:13 Link zum Kommentar

    Matthäus 23 – 25

    Matthäus 23:11-12

    Der Größte aber unter euch soll euer Diener sein. 12 Wer immer sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden; und wer immer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.

    denken wir unsere Brüder sind dazu da, um uns das Leben so angenehm wie möglich zu machen – oder sind wir gern bereit, für andere was Gutes zu tun?

  89. Juleam 21. Oktober 2009 um 13:20 Link zum Kommentar

    Matthäus 23:13

    Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler, weil ihr das Königreich der Himmel vor den Menschen verschließt! Denn ihr selbst geht nicht hinein, noch erlaubt ihr, daß die hineingehen, die sich auf dem Weg dorthin befinden.

    könnte dieser Text vielleicht auch auf uns zutreffen?

    Wie?

    Die Schriftgelehrten und Pharisäer hatte die Aufgabe, das Volk über Gottes Willen zu belehren und ihnen zu helfen, Jehovas Maßstäbe im täglichen Leben anzuwenden.

    Welche Aufgabe und Verantwortung haben wir als Eltern?

    5. Mose 6:5-7

    Und du sollst Jehova, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele und deiner ganzen Tatkraft. 6 Und es soll sich erweisen, daß diese Worte, die ich dir heute gebiete, auf deinem Herzen sind; 7 und du sollst sie deinem Sohn einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Haus sitzt und wenn du auf dem Weg gehst und wenn du dich niederlegst und wenn du aufstehst

    Was, wenn wir als Eltern ein Doppelleben führen und unseren Kindern beibringen “das muss man alles nicht so eng sehen”?

    Wie sieht uns dann Jehova?

    Welche Konsequenzen hat das dann leider auch für unsere Kinder?

    Grund genug für uns, von unserem verkehrten Weg umzukehren?

  90. Juleam 21. Oktober 2009 um 13:22 Link zum Kommentar

    Matthäus 23:23-28

    Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler, weil ihr den Zehnten gebt von der Minze und dem Dill und dem Kümmel; aber ihr habt die gewichtigeren Dinge des GESETZES außer acht gelassen, nämlich das Recht und die Barmherzigkeit und die Treue. Diese Dinge hätte man tun, die anderen Dinge jedoch nicht außer acht lassen sollen. 24 Blinde Leiter, die ihr die Mücke aussiebt, das Kamel aber hinunterschluckt!

    25 Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler, weil ihr das Äußere des Bechers und der Schüssel reinigt, innen aber sind sie mit Raub und Unmäßigkeit gefüllt. 26 Blinder Pharisäer, reinige zuerst das Innere des Bechers und der Schüssel, damit auch ihr Äußeres rein werde.

    27 Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler, weil ihr getünchten Gräbern gleicht, die zwar von außen schön scheinen, innen aber voll von Totengebeinen und jeder Art Unreinheit sind. 28 So erscheint auch ihr von außen zwar vor Menschen gerecht, im Innern aber seid ihr voller Heuchelei und Gesetzlosigkeit.

    hüten wir uns, ihnen darin zu gleichen!

    Matthäus 23:30

    und ihr sagt: ‚Wären wir in den Tagen unserer Vorväter, wir hätten nicht mit ihnen teil an dem Blut der Propheten.‘

  91. Juleam 21. Oktober 2009 um 13:25 Link zum Kommentar

    Matthäus 24:9-13

    Dann wird man euch der Drangsal überliefern und wird euch töten, und ihr werdet um meines Namens willen Gegenstand des Hasses aller Nationen sein.

    10 Dann werden auch viele zum Straucheln gebracht werden und werden einander verraten und werden einander hassen. 11 Und viele falsche Propheten werden aufstehen und viele irreführen; 12 und wegen der zunehmenden Gesetzlosigkeit wird die Liebe der meisten erkalten.

    13 Wer aber bis zum Ende ausgeharrt haben wird, der wird gerettet werden.

    sind das nicht Dinge, die wir heute beobachten können?

    Matthäus 24:22

    Tatsächlich, wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden jene Tage verkürzt werden.

  92. Juleam 21. Oktober 2009 um 13:27 Link zum Kommentar

    Matthäus 24:36-39

    Von jenem Tag und jener Stunde hat niemand Kenntnis, weder die Engel der Himmel noch der Sohn, sondern nur der Vater. 37 Denn geradeso wie die Tage Noahs waren, so wird die Gegenwart des Menschensohnes sein. 38 Denn so, wie sie in jenen Tagen vor der Sintflut waren: sie aßen und tranken, Männer heirateten und Frauen wurden verheiratet bis zu dem Tag, an dem Noah in die Arche hineinging, 39 und sie nahmen keine Kenntnis davon, bis die Sintflut kam und sie alle wegraffte: so wird die Gegenwart des Menschensohnes sein.

    sieht vielleicht unser Leben ähnlich aus?

    Sind wir uns bewusst, in was für einer bedeutungsvollen Zeit wir leben?

    Zeigt sich dies in unserem Lebenswandel?

    Matthäus 24:42-44

    Wacht deshalb beharrlich, weil ihr nicht wißt, an welchem Tag euer Herr kommt.

    43 Doch erkennt e i n e s , daß der Hausherr, wenn er gewußt hätte, in welcher Wache der Dieb kommen würde, wach geblieben wäre und nicht in sein Haus hätte einbrechen lassen. 44 Deswegen erweist auch ihr euch als solche, die bereit sind, denn zu einer Stunde, da ihr es nicht denkt, kommt der Menschensohn.

  93. Juleam 21. Oktober 2009 um 13:36 Link zum Kommentar

    Matthäus 24:48-51

    Wenn aber jener übelgesinnte Sklave je in seinem Herzen sagen sollte: ‚Mein Herr bleibt noch aus‘ 49 und anfangen sollte, seine Mitsklaven zu schlagen, und mit den Gewohnheitstrinkern essen und trinken sollte, 50 wird der Herr jenes Sklaven an einem Tag kommen, an dem er es nicht erwartet, und in einer Stunde, die er nicht kennt, 51 und wird ihn mit der größten Strenge bestrafen und wird ihm sein Teil mit den Heuchlern zuweisen. Dort wird [sein] Weinen und [sein] Zähneknirschen sein.

    könnte es sein, dass diese Worte auf uns zutreffen?

    Denken vielleicht auch wir “Harmagedon kommt noch lange nicht. Erst muss sich ja noch dieses und jenes erfüllen und davon ist noch nichts zu sehen” – und leben einfach so, wie es uns passt”?

    Kennen wir noch die Kindershow von Michael Schanze “eins zwei oder drei” und erinnern uns daran, wie die Kids zwischen den verschiedenen Antworten hin und her gesprungen sind und dann am Schluss sangen “letzte Chance – vorbei!” und dann schnell auf die richtige Antwort gesprungen sind, im allerletzten Moment?

    Denken wir vielleicht, wir könnten dies mit Jehova ebenso machen?

    Wir leben unser Leben wie es uns passt und machen uns keinen Kopf. Wir wissen sehr wohl, dass das, was wir tun, Jehova nicht gefällt. Aber wir haben ja noch Zeit, noch ist Harmagedon ja weit weg. Und wenn es dann heisst “letzte Chance – vorbei!” dann springen wir schnell auf den richtigen Weg und werden gerettet?

    Glauben wir das?

    “Immerhin hatte Jesus in dem Gleichnis mit den Lohnarbeitern ja gesagt, dass die Letzten den gleichen Lohn bekommen wie die, die den ganzen Tag hart gearbeitet haben. Wozu also den ganzen Tag hart arbeiten? Es reicht doch, wenn wir kurz vor der Lohnzahlung dazustossen und den Lohn einfach und ohne jegliche Mühe einstreichen”

    Denken wir so?

    Glauben wir wirklich, wir könnten Jehova so austricksen: Wir leben unser Leben so wie es uns gefällt und kehren im allerletzten Moment um – Jehova muss uns ja dann belohnen, “hat schon Jesus so in der Bibel gesagt”?

    Halten wir uns vielleicht für besonder schlau, weil wir das so erkannt haben und nicht so dumm wie die anderen Pappnasen sind, die sich Jahrelang abrackern, wenn sie den Lohn auch einfacher bekommen können?

    Wie war das nochmal mit den Geistesmenschen? Hier ein kleiner Auszug aus Thoms Notizen zu dem Programmpunkt

    Was macht einen Geistesmenschen aus?
    Da wir als unvollkommene Menschen geboren sind, kostes es uns ungeheure Kraft ein Geistesmensch zu werden und zu bleiben.

    Was ist Geistesmensch??
    Er orientiert sich an Gott- er will in allen Angelegenheiten erfahren, wie Gott darüber denkt
    1.Kor.2: 14-16
    Gottes Geist kann nicht im schmutzigen Gefäßen bzw. in einem schmutzige Sinn wohnen. Deshalb müssen wir filtern, was wir in unseren Sinn aufnehmen.

    Woran erkennt man Geistesmenschen?
    * einfaches, ausgelichenes Leben
    – wesentliches im Mittelpunkt, lauteres Auge
    * wie Zeit genutzt? für Projekte des Königreiches?
    * wie ernähre ich mich? 1.Kor. 10:21 auch nicht täuschen lassen
    von Fälschungen deshalb die Zutatenliste beachten
    * Einstellung zu wichtigeren Dinge
    Philipper 1:9,10 sind wir im Schongang dh. mit uns
    selbstzufrieden?

    Ausserdem macht Jehova bereits von Anfang an darin einen Unterschied, ob wir aus Unwissenheit und wegen unserer Unvollkommenheit aus Schwäche sündigen – und dem bewussten Sündigen:

    “Wenn wir wissen, was wir tun sollten und es dann doch nicht tun, ganz bewusst, dann gereicht uns das zur Sünde. “

    Dies ist dann eine Sünde, die Jehova nicht so einfach vom Tisch wischen wird, weil Jesus ja für uns und unsere Sünden gestorben ist.

    Sind wir uns dessen bewusst?

  94. Juleam 21. Oktober 2009 um 13:44 Link zum Kommentar

    Matthäus 25:14-30

    Denn es ist so, wie wenn ein Mensch, der im Begriff stand, außer Landes zu reisen, seine eigenen Sklaven zu sich rief und ihnen seine Habe übergab. 15 Und dem einen gab er fünf Talente, einem anderen zwei, noch einem anderen eines, einem jeden nach seiner eigenen Fähigkeit, und er ging außer Landes. 16 Sogleich ging der, der die fünf Talente empfangen hatte, hin und machte Geschäfte damit und gewann fünf weitere. 17 Desgleichen gewann der, der die zwei empfangen hatte, zwei weitere. 18 Der aber, der nur eines empfangen hatte, ging hin und grub in die Erde und verbarg das Silbergeld seines Herrn.

    19 Nach langer Zeit kam der Herr jener Sklaven und rechnete mit ihnen ab. 20 Da trat der herzu, der fünf Talente empfangen hatte, und brachte fünf weitere Talente und sprach: ‚Herr, du hast mir fünf Talente übergeben; siehe, ich habe fünf weitere Talente gewonnen.‘ 21 Sein Herr sagte zu ihm: ‚Wohlgetan, [du] guter und treuer Sklave! Du warst über weniges treu. Ich will dich über vieles setzen. Geh ein in die Freude deines Herrn.‘ 22 Als nächster trat der herzu, der die zwei Talente empfangen hatte, und sprach: ‚Herr, du hast mir zwei Talente übergeben; siehe, ich habe zwei weitere Talente gewonnen.‘ 23 Sein Herr sagte zu ihm: ‚Wohlgetan, [du] guter und treuer Sklave! Du warst über weniges treu. Ich will dich über vieles setzen. Geh ein in die Freude deines Herrn.‘

    24 Schließlich trat der herzu, der das eine Talent empfangen hatte, und sagte: ‚Herr, ich wußte, daß du ein strenger Mann bist und erntest, wo du nicht gesät, und sammelst, wo du nicht geworfelt hast. 25 Da fürchtete ich mich und ging hin und verbarg dein Talent in der Erde. Hier hast du das Deine.‘ 26 In Erwiderung sprach sein Herr zu ihm: ‚[Du] böser und träger Sklave! Du wußtest also, daß ich erntete, wo ich nicht säte, und sammelte, wo ich nicht worfelte? 27 Nun, so hättest du mein Silbergeld bei den Bankleuten anlegen sollen, und bei meiner Ankunft hätte ich das Meine mit Zins erhalten.

    28 Deshalb nehmt ihm das Talent weg und gebt es dem, der die zehn Talente hat. 29 Denn jedem, der hat, wird mehr gegeben werden, und er wird in Fülle haben; dem aber, der nicht hat, wird selbst das, was er hat, weggenommen werden. 30 Und den unnützen Sklaven werft hinaus in die Finsternis draußen. Dort wird [sein] Weinen und [sein] Zähneknirschen sein.‘

    könnte man bei diesem Gleichnis auf den Gedanken kommen, dass diejenigen, die wenig haben, immer im Nachteil sind - denn Jesus sagt ja hier so etwas?

    Was war der Fehler des letzten Arbeiters? Dass er die Talente nicht genügend vermehrt hat? Ging es hier nicht eher darum, dass er überhaupt nichts damit getan hat – sein Talent hat brach liegen lassen?

    Könnte es sein, dass auch wir unsere Talente brach liegen lassen? Wie?

    Was fangen wir mit unerer Zeit, Kraft und Energie, sowie mit unseren finanziellen Mitteln an? Lassen wir sie auch in theokratischer Hinsicht brachliegen – oder nutzen wir sie gut?

    Heisst das dann, dass wir in Jesu Augen ein fauler Sklave sind, weil wir vielleicht viele Stunden in den Predigtdienst gehen, aber niemanden finden, der die Wahrheit kennen lernen will?

    Haben wir alles uns mögliche getan und haben nicht nur rein mechanisch die Stunden abgerissen – sondern uns immer wieder bemüht, die Qualität unseres Dienstes zu verbessern?

    Dann sind wir in Jesu Augen kein fauler Sklave.

    Aber wenn wir überhaupt nicht predigen gingen oder nur lieblos und rein mechanisch unsere Stunden abreissen – dann haben wir unser Talent verschwendet.

    Wie gebrauchen wir unsere Talente?

    Sind wir vielleicht in Jesu Augen ein fauler Sklave?

  95. Juleam 21. Oktober 2009 um 13:50 Link zum Kommentar

    Matthäus 25:31-40

    Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit gekommen sein wird und alle Engel mit ihm, dann wird er sich auf seinen Thron der Herrlichkeit setzen. 32 Und alle Nationen werden vor ihm versammelt werden, und er wird die Menschen voneinander trennen, so wie ein Hirt die Schafe von den Ziegenböcken trennt. 33 Und er wird die Schafe zu seiner Rechten stellen, die Böcke aber zu seiner Linken.

    34 Dann wird der König zu denen zu seiner Rechten sagen: ‚Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet worden seid, erbt das Königreich, das von der Grundlegung der Welt an für euch bereitet ist. 35 Denn ich wurde hungrig, und ihr gabt mir etwas zu essen; ich wurde durstig, und ihr gabt mir etwas zu trinken. Ich war ein Fremder, und ihr nahmt mich gastfreundlich auf, 36 nackt, und ihr bekleidetet mich. Ich wurde krank, und ihr saht nach mir. Ich war im Gefängnis, und ihr kamt zu mir.‘ 37 Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: ‚Herr, wann sahen wir dich hungrig und speisten dich oder durstig und gaben dir etwas zu trinken? 38 Wann sahen wir dich als einen Fremden und nahmen dich gastfreundlich auf oder nackt und bekleideten dich? 39 Wann sahen wir dich krank oder im Gefängnis und kamen zu dir?‘ 40 Und der König wird ihnen erwidern und sagen: ‚Wahrlich, ich sage euch: In dem Maße, wie ihr es einem der geringsten dieser meiner Brüder getan habt, habt ihr es mir getan.‘

    das Gleichnis von den Schafen und Böcken – wie betrifft es uns, wie Jehova die Menschen beurteilt?

    Matthäus 25:41-46

    Dann wird er seinerseits zu denen zu seiner Linken sagen: ‚Geht weg von mir, ihr, die ihr verflucht worden seid, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bereitet ist. 42 Denn ich wurde hungrig, aber ihr gabt mir nichts zu essen, und ich wurde durstig, aber ihr gabt mir nichts zu trinken. 43 Ich war ein Fremder, aber ihr nahmt mich nicht gastfreundlich auf, nackt, aber ihr bekleidetet mich nicht, krank und im Gefängnis, aber ihr saht nicht nach mir.‘ 44 Dann werden auch sie antworten und sagen: ‚Herr, wann sahen wir dich hungrig oder durstig oder als einen Fremden oder nackt oder krank oder im Gefängnis und dienten dir nicht?‘ 45 Dann wird er ihnen antworten und sagen: ‚Wahrlich, ich sage euch: In dem Maße, wie ihr es einem dieser Geringsten nicht getan habt, habt ihr es mir nicht getan.‘ 46 Und diese werden in die ewige Abschneidung weggehen, die Gerechten aber in das ewige Leben.“

    nun gut aufgepasst, denn dieser Gruppe wollen wir ja auf keinem Fall gleichen.

    Wie könnten diese Verse auf uns ganz persönlich zutreffen?

    “Ist doch ganz einfach. Wir haben doch gelernt, dass dieser ‘Geringste unter ihnen’ die Gesalbten sind und wenn wir denen helfen, dann gehören wir nicht zu dieser Gruppe, die hier erwähnt wird”.

    Ok. Aber wir haben auch im Laufe der Jahre gelernt, dass sich manche Dinge in der Bibel zwei- oder mehrmals erfüllen.

    Die erste Erfüllung ist also das, was du gesagt hast. Aber wenn das so einfach wäre, warum fragen dann die Schafe, wann sie die Gesalbten unterstützt haben – wüssten sie das dann nicht? Und warum sind sich die Böcke nicht bewusst, dass sie die Gesalbten nicht unterstützt haben?

    Immerhin sollte diese Begebenhheit in der Zeit des Endes stattfinden und wir leben bereits so lange darin, dass heute jeder weiss, wer die Gesabten sind und somit ist es eigentlich kein Kunststück, diese zu unterstützen. Es geht ja hier nicht darum, dass die Böcke den Gesalbten ganz bewusst ihre Hilfe untersagt haben – also ist das wohl doch nicht so offensichtlich, wie wir dachten.

    Wie also könnten die Schafe “den Geringsten Jesu Brüder” unwissentlich untertützt haben, so dass sie hinterher ganz erstaunt sind, da sie sich dessen nicht bewusst waren?

    Und wie konnten die Böcke “den geringsten der Brüder Jesu” geschadet haben, ohne dass ihnen das klar war?

    Schon mal darüber nachgedacht?

    Mir fällt dazu sehr wohl etwas ein, aber ich werde es hier nicht öffentlich schreiben, weil ihr sonst vielleicht denkt, ich wäre ketzerisch.

    Warten wir ab, was die Gesellschaft in der nächsten Zeit dazu veröffentlichen wird. Denn es ist in den letzten 4 Jahren sehr oft passiert, dass mir Gedanken zu bestimmten Sachen durch den Kopf gingen, mein Mann und ich lange darüber nachgedacht und geredet hatten, ob es nicht genau so sein könnte – und einige Wochen später erschien in einer der Publikationen genau dieser Gedanke. Ganz genauso, wie wir vermutet hatten.

    Daher warten wir ab, wie das Licht immer heller wird und ob sich auch meine Vermutung in dieser Hinsicht vom treuen und verständigen Sklaven bestätigt werden wird.

  96. Juleam 22. Oktober 2009 um 13:53 Link zum Kommentar

    Matthäus 26 – 28

    Matthäus 26:20-25

    Als es nun Abend geworden war, lag er mit den zwölf Jüngern zu Tisch. 21 Während sie aßen, sprach er: „Wahrlich, ich sage euch: Einer von euch wird mich verraten.“ 22 Tief betrübt darüber, fing jeder einzelne von ihnen an, zu ihm zu sagen: „Herr, ich bin es doch nicht etwa?“ 23 Er erwiderte und sprach: „Der seine Hand mit mir in die Schüssel taucht, der wird mich verraten. 24 Allerdings geht der Menschensohn weg, so wie über ihn geschrieben steht, wehe aber dem Menschen, durch den der Menschensohn verraten wird! Es wäre besser für ihn, wenn dieser Mensch nicht geboren worden wäre.“ 25 Judas, der im Begriff stand, ihn zu verraten, gab ihm zur Antwort: „Ich bin es doch nicht etwa, Rabbi?“ Er sprach zu ihm: „Du selbst hast [es] gesagt.“

    auch Judas?

    Ist das nicht krass? Er hatte bereits mit den Oberpriestern geregelt, dass er Jesus verraten würde und nun fragt auch er Jesus scheinheilig “ich bin es doch nicht etwa?”

    Wie konnte er so frech und dreist fragen? Er wusste doch aus Erfahrung, dass Jesus den Menschen ins Herz sehen konnte.

    Wusste er nicht, dass Jesus die Scheinheiligkeit hinter dieser Frage erkannte?

    Wie kommt es überhaupt, dass ein Mensch, der Jesus in den Jahren seines Lehrens und Wirkens begleitet hatte, der so eng mit Jesus zusammen gewesen war – wie kann so ein Mensch auf den Gedanken kommen, diesen wundervollen Jesus ans Messer zu liefern?

    Könnte es sein, dass wir Judas Iskariot in seiner Einstellung gleichen?

    Was wäre gewesen, wenn wir damals gelebt hätten und ebenso engen und intensiven Kontakt zu diesem Jesus gehabt hätten?

  97. Juleam 22. Oktober 2009 um 13:56 Link zum Kommentar

    Matthäus 26:31-35

    Dann sprach Jesus zu ihnen: „Ihr alle werdet in dieser Nacht meinetwegen zum Straucheln gebracht werden, denn es steht geschrieben: ‚Ich will den Hirten schlagen, und die Schafe der Herde werden zerstreut werden.‘ 32 Nachdem ich aber auferweckt sein werde, will ich euch nach Galilaa vorangehen.“ 33 Petrus aber gab ihm zur Antwort: „Wenn auch alle anderen deinetwegen zum Straucheln kommen, werde ich niemals zum Straucheln gebracht werden!“ 34 Jesus sprach zu ihm: „Wahrlich, ich sage dir: In dieser Nacht, ehe ein Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.“ 35 Petrus sagte zu ihm: „Selbst wenn ich mit dir sterben müßte, will ich dich auf keinen Fall verleugnen.“ Auch alle anderen Jünger sagten dasselbe.

    armer Petrus!

    War er doch so felsenfest davon überzeugt, dass er in allem fest zu seinem Freund und Herrn Jesus halten würde. Er war sogar bereit, für ihn in den Tod zu gehen Und dann verleugnet er ihn kurz darauf drei Mal.

    Können wir uns vorstellen, wie beschämend das für ihn gewesen sein musste?

  98. Juleam 22. Oktober 2009 um 13:58 Link zum Kommentar

    Matthäus 26:36-45

    Dann kam Jesus mit ihnen zu der Stelle, die Gethsemane hieß, und er sprach zu den Jüngern: „Setzt euch hier nieder, während ich dorthinüber gehe und bete.“ 37 Und er nahm Petrus und die beiden Söhne des Zebedaus mit und fing an, betrübt und schmerzlich beunruhigt zu sein. 38 Dann sprach er zu ihnen: „Meine Seele ist tief betrübt, ja bis zum Tod. Bleibt hier und wacht mit mir.“ 39 Und er ging ein wenig weiter, fiel auf sein Angesicht, betete und sprach: „Mein Vater, wenn es möglich ist, so gehe dieser Becher an mir vorüber. Doch nicht wie ich will, sondern wie du willst.“

    40 Und er kam zu den Jüngern und fand sie schlafend, und er sprach zu Petrus: „Konntet ihr denn nicht auch nur e i n e Stunde mit mir wachen? 41 Wacht und betet unablässig, damit ihr nicht in Versuchung geratet. Der Geist ist zwar voller Eifer, aber das Fleisch ist schwach.“ 42 Wieder ging er hin, zum zweiten Mal, und betete, indem er sprach: „Mein Vater, wenn es nicht möglich ist, daß dieser vorübergehe, ohne daß ich ihn trinke, so geschehe dein Wille.“ 43 Und er kam wieder und fand sie schlafend, denn ihre Augen waren schwer. 44 Da ließ er sie zurück, ging wieder weg und betete zum dritten Mal, indem er nochmals dasselbe Wort sprach. 45 Dann kam er zu den Jüngern und sprach zu ihnen: „Zu einer solchen Zeit, wie diese es ist, schlaft ihr und ruht euch aus! Seht! Die Stunde hat sich genaht, da der Menschensohn in die Hände von Sündern überliefert wird.

    können wir uns vorstellen, wie peinlich das seinen Jüngern war, dass sie sich vom Schlaf hatten übermannen lassen?

    Wie sie sich wohl später gefühlt hatten, als Jesus am Pfahl gestorben war? Als ihnen bewusst wure, dass sie ihn in seiner schwersten Stunde allein gelassen hatten? Dass sie ein unglaubliches Vorrecht gehabt hatten, ihm in seinen letzten schweren Stunden beizustehen.

    Ob ihnen da seine enttäuschten Worte im Kopf widergehallt sind?

  99. Juleam 22. Oktober 2009 um 14:02 Link zum Kommentar

    Matthäus 26:59-68

    Mittlerweile suchten die Oberpriester und der gesamte Sanhedrin nach einem falschen Zeugnis gegen Jesus, um ihn zu Tode zu bringen, 60 aber sie fanden keines, obwohl viele falsche Zeugen auftraten. Später traten zwei auf 61 und sprachen: „Dieser hat gesagt: ‚Ich kann den Tempel Gottes niederreißen und ihn in drei Tagen aufbauen.‘ “ 62 Darauf stand der Hohepriester auf und sagte zu ihm: „Hast du keine Antwort? Was ist das, worin diese gegen dich zeugen?“ 63 Jesus aber schwieg. Da sprach der Hohepriester zu ihm: „Bei dem lebendigen Gott stelle ich dich unter Eid, uns zu sagen, ob du der Christus, der Sohn Gottes, bist!“ 64 Jesus sprach zu ihm: „Du selbst hast [es] gesagt. Doch ich sage euch: Von jetzt an werdet ihr den Menschensohn zur Rechten der Macht sitzen und auf den Wolken des Himmels kommen sehen.“ 65 Da zerriß der Hohepriester seine äußeren Kleider und sprach: „Er hat gelästert! Wozu brauchen wir weiter Zeugen? Seht! Jetzt habt ihr die Lästerung gehört. 66 Was ist eure Meinung?“ Sie entgegneten ihm: „Er ist des Todes schuldig.“ 67 Darauf spien sie ihm ins Gesicht und schlugen ihn mit ihren Fäusten. Andere gaben ihm Backenstreiche 68 und sprachen: „Prophezeie uns, du Christus: Wer ist es, der dich schlug?“

    wie sich Jesus wohl dabei gefühlt hatte?

    Eigentlich war dieser Prozess ja grotesk! Die Personen, die über die Jahre die Gebote seines Vaters mit Füßen getreten und mit ihrem Tun Gott gelästert hatten – ebendiese Personen klagten ihn nun dessen an, was sie selbst taten!

    Waren wir selbst schon einmal in einer solchen ähnlichen Situation?

    Wie mögen die Jünger wohl empfunden haben, als sie das lächerliche Urteil hörten?

    Wie reagieren wir heute, wenn wir mitbekommen, dass ein Bruder für etwas angeklagt wird, was er nicht gemacht hat und was ihm niemals in den Sinn kommen würde – von einer Person, die genau diese Dinge selbst tut, deren sie ihn anklagt?

    Was, wenn die Falschankläger damit auch noch durchkommen und der Bruder von einem Gericht zu Unrecht verurteilt wird?

    Wie reagieren wir da? Schweigen wir und denken “Gott wird ihm schon helfen”?

    Wenn wir zu so einem himmelschreiendem Unrecht schweigen, könnte es dann sein, dass wir den Böcken aus Jesu Gleichnis gleichen und er zu uns sagt “ihr habt mir nicht geholfen”?

    Und wir wissen nicht, was Jesus damit meint und fragen ihn “wann haben wir dir nicht geholfen?” Könnte es sein, dass er dann zu uns sagt “ihr habt tatenlos dabei zugesehen, wie man das Leben dieses Bruders durch Rufmord zerstört hat – und das, obwohl ihr wusstet, wie grotesk die Vorwürfe waren. Ihr wusstet, dass sie ebenso grotesk waren, wie es damals war, als die Gotteslästerer ausgerechnet mir Gotteslästerung vorgeworfen haben und mich damit an dem Pfahl zu Tode gebracht haben. Ihr hättet als Zeugen autreten und diese Schweinerei aufdecken müssen. Statt dessen habt hr euch zurückgehalten, aus Angst um eure eigene Haut, obwohl ihr wusstet, dass hier ein himmelschreiendes Unrecht geschieht!”

    Haben wir darüber schon einmal nachgedacht wie Jehova solche Personen sieht?

  100. Juleam 22. Oktober 2009 um 14:04 Link zum Kommentar

    Matthäus 27:44

    44 Desgleichen begannen ihn auch die Räuber zu schmähen, die mit ihm zusammen an den Pfahl gebracht worden waren.

    wirklich beide?

    Heisst es nicht an anderer Stelle, dass der eine den anderen schalt und Jesus bat, seiner zu gedenken, wenn er in sein Königreich käme?

  101. WT 15.01.2008am 23. Oktober 2010 um 14:53 Link zum Kommentar

    Das Wort Jehovas ist lebendig

    Höhepunkte aus dem Buch Matthäus

    DER Erste, der einen begeisternden Bericht über das Leben und Wirken Jesu verfasste, war Matthäus, ehemaliger Steuereinnehmer und enger Weggefährte Jesu. Sein Evangelium, um das Jahr 41 u. Z. zunächst in Hebräisch verfasst und später ins Griechische übersetzt, schlägt die Brücke zwischen den Hebräischen Schriften und den Christlichen Griechischen Schriften.

    Offenbar hauptsächlich für eine jüdische Leserschaft gedacht, beschreibt dieses zu Herzen gehende und aussagestarke Evangelium Jesus als den vorhergesagten Messias und Sohn Gottes. Auch unser Glaube an Gott, seinen Sohn und an das, was Gott versprochen hat, wird vertieft, wenn wir uns eingehend mit der Botschaft dieses Evangeliums befassen (Heb. 4:12).

    „Das Königreich der Himmel hat sich genaht”
    (Mat. 1:1—20:34)

    Matthäus rückt das Königreich und die Lehren Jesu in den Mittelpunkt, weshalb er nicht immer alles strikt chronologisch berichtet. Die Bergpredigt zum Beispiel steht ziemlich am Anfang seines Buches, obwohl Jesus sie ungefähr in der Mitte seines Dienstes hielt.

    In Galiläa wirkt Jesus Wunder, schult seine 12 Apostel im Predigtdienst, verurteilt öffentlich die Pharisäer und erzählt Gleichnisse vom Königreich. Dann verlässt er Galiläa und begibt sich „zu den Grenzen Judäas jenseits des Jordan“ (Mat. 19:1). Unterwegs klärt er seine Jünger darüber auf, dass sie nach Jerusalem gehen, wo der Menschensohn zum Tode verurteilt und umgebracht, am dritten Tag aber auferweckt werden wird (Mat. 20:18, 19).

    Antworten auf biblische Fragen:

    3:16 — Wie wurden bei Jesu Taufe ‘die Himmel geöffnet’?
    Offenbar konnte sich Jesus von da an wieder an seine vormenschliche Existenz im Himmel erinnern.

    5:21, 22 — Ist es schlimmer, seinem Zorn Luft zu machen, als zornig zu sein?
    Jesus warnte vor der schweren Sünde, feindselige Gefühle gegen seinen Bruder zu hegen. Diesen Gefühlen durch Worte der Verachtung Ausdruck zu verleihen, ist allerdings noch verwerflicher und wird nicht vor einem örtlichen Gericht abgeurteilt werden, sondern vor einer höheren Instanz.

    5:48 — Können wir wirklich ‘vollkommen sein, wie unser himmlischer Vater vollkommen ist’?
    Ja, in relativer Hinsicht. Jesus sprach hier über Liebe und sagte seinen Zuhörern, sie sollten sich an Gott ein Beispiel nehmen und auf vollkommene oder vollständige Weise Liebe zeigen (Mat. 5:43-47). Wie? Indem sie auch ihre Feinde lieben.

    7:16 — An was für „Früchten“ ist die wahre Religion zu erkennen?
    Dazu gehören nicht nur Verhaltensweisen, sondern auch Glaubensansichten — die Lehren, denen wir folgen.

    10:34-38 — Ist die Botschaft der Bibel schuld, wenn Familien auseinanderbrechen?
    Nein, überhaupt nicht! Der Grund ist vielmehr im Verhalten ungläubiger Angehöriger zu suchen. Wenn sie das Christentum ablehnen oder bekämpfen, sorgt das für Zwietracht in der Familie (Luk. 12:51-53).

    11:2-6 — Johannes hatte doch bei Jesu Taufe Gottes Stimme und Äußerung des Wohlgefallens gehört, sodass er wusste, wer der Messias ist. Warum fragte er dann Jesus: „Bist du der Kommende?“?
    Er könnte nach einer persönlichen Bestätigung Jesu gefragt haben. Aber außerdem wollte er offensichtlich wissen, ob noch ‘ein anderer’ zu erwarten sei, der mit Königsmacht all die Hoffnungen der Juden erfüllen würde. Jesu Antwort machte deutlich, dass kein Nachfolger kommen sollte.

    19:28 — Was ist unter den ‘zwölf Stämmen Israels’ zu verstehen, die gerichtet werden?
    Das sind nicht die 12 Stämme des geistigen Israel (Gal. 6:16; Offb. 7:4-8). Jesus sprach hier zu den Aposteln, die keine Richter über das geistige Israel sein sollten, sondern selbst dazugehören würden. Er machte ‘einen Bund mit ihnen für ein Königreich’, und sie sollten ‘ein Königtum und zu Priestern für Gott’ werden (Luk. 22:28-30; Offb. 5:10). Von den geistigen Israeliten heißt es, sie würden ‘die Welt richten’ (1. Kor. 6:2). Mit den zu richtenden ‘zwölf Stämmen Israels’ ist demnach die Welt, das heißt die Menschheit, gemeint, die nicht zu dieser königlichen Priesterklasse gehört, dargestellt durch die 12 nicht priesterlichen Stämme am Sühnetag (3. Mo., Kap. 16).

    Lehren für uns:

    4:1-10. Der Bericht beweist, dass Satan nicht lediglich das Böse im Menschen ist, sondern eine tatsächliche Person. Er benutzt „die Begierde des Fleisches und die Begierde der Augen und die auffällige Zurschaustellung der Mittel, die jemand zum Leben hat“, um uns in Versuchung zu führen. Aber wenn wir uns eng an biblische Grundsätze halten, können wir Gott treu bleiben (1. Joh. 2:16).

    5:1—7:29. Sei dir deiner geistigen Bedürftigkeit bewusst. Sei friedsam. Hüte dich vor unsittlichen Gedanken. Halte dein Wort. Gib in deinen Gebeten geistigen Interessen den Vorrang vor materiellen Bedürfnissen. Sei reich Gott gegenüber. Suche zuerst das Königreich und Gottes Gerechtigkeit. Sei nicht kritisch. Tu den Willen Gottes. Wie viele praktische Lehren die Bergpredigt doch enthält!

    9:37, 38. Wenn wir ‘den Herrn der Ernte bitten, Arbeiter in seine Ernte auszusenden’, sollten wir auch selbst danach handeln und uns eifrig am Jüngermachen beteiligen (Mat. 28:19, 20).

    10:32, 33. Wir sollten nie davor zurückschrecken, über unseren Glauben zu sprechen.

    13:51, 52. Wer den Sinn der Königreichswahrheiten erfasst, steht damit in der Pflicht, selbst auch andere zu lehren und diese Schätze an sie weiterzugeben.

    14:12, 13, 23. Ab und zu für sich zu sein, ist sehr wichtig, um konzentriert nachsinnen zu können (Mar. 6:46; Luk. 6:12).

    17:20. Um Hindernisse, die wie Berge unserem geistigen Fortschritt im Weg stehen, zu überwinden und mit Schwierigkeiten zurechtzukommen, brauchen wir Glauben. Wir dürfen nicht vernachlässigen, unseren Glauben an Jehova und an das, was er versprochen hat, zu stärken und zu festigen (Mar. 11:23; Luk. 17:6).

    18:1-4; 20:20-28. Unvollkommenheit und ein von Statusdenken geprägtes religiöses Umfeld veranlassten Jesu Jünger, sich zu viel Gedanken über Rang und Namen zu machen. Wir sollten an Demut arbeiten, um gegen sündige Neigungen gewappnet zu sein und Vorrechte und verantwortliche Aufgaben richtig einzuordnen.

    „Der Menschensohn soll überliefert werden“
    (Mat. 21:1—28:20)

    „Auf einem Esel reitend“ zieht Jesus am 9. Nisan 33 u. Z. in Jerusalem ein (Mat. 21:5). Am nächsten Tag begibt er sich in den Tempel und reinigt ihn. Am 11. Nisan lehrt er im Tempel, verurteilt öffentlich die Schriftgelehrten und Pharisäer und nennt später seinen Jüngern ‘das Zeichen seiner Gegenwart und des Abschlusses des Systems der Dinge’ (Mat. 24:3). Einen Tag später informiert er sie: „Ihr wisst, dass in zwei Tagen das Passah sein wird, und der Menschensohn soll überliefert werden, um an den Pfahl gebracht zu werden“ (Mat. 26:1, 2).

    Der 14. Nisan ist angebrochen. Jesus setzt die Feier zum Gedenken an seinen unmittelbar bevorstehenden Tod ein, wird anschließend verraten, verhaftet, vor Gericht gestellt und an den Pfahl gebracht. Am dritten Tag wird er von den Toten auferweckt. Vor seiner Himmelfahrt gebietet der auferstandene Jesus seinen Nachfolgern: „Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen“ (Mat. 28:19).

    Antworten auf biblische Fragen:

    22:3, 4, 9 — Wann ergehen die drei Benachrichtigungen an die Eingeladenen zum Hochzeitsfest?
    Der erste Ruf, mit dem die Brautklasse eingesammelt werden sollte, erging von 29 u. Z. an, als Jesus und seine Nachfolger zu predigen begannen, und er war bis 33 u. Z. zu hören. Der zweite Ruf erging von Pfingsten 33 u. Z. an, als der heilige Geist ausgegossen wurde, bis 36 u. Z. Beide Benachrichtigungen waren ausschließlich an Juden, Proselyten und Samariter gerichtet. Der dritte Ruf dagegen erging an Menschen von den Straßen außerhalb der Stadt — an unbeschnittene Nichtjuden —, und zwar von 36 u. Z. an, als sich der römische Offizier Kornelius zum Christentum bekehrte, bis in unsere Zeit.

    23:15 — Warum war ein Proselyt der Pharisäer ‘ein Gegenstand für die Gehenna, doppelt so schlimm’ wie die Pharisäer selbst?
    Vielleicht hatten einige, die zum Pharisäertum übertraten, zuvor schon schwer gesündigt. Als sie sich dann zum Extremismus der Pharisäer bekehrten, verschlimmerten sie ihre Lage und wurden womöglich noch extremer als ihre verurteilten Lehrer. Deshalb waren sie im Vergleich zu den jüdischen Pharisäern in doppelter Hinsicht ein „Gegenstand für die Gehenna“.

    27:3-5 — Was für Gewissensbisse hatte Judas?
    Nichts lässt darauf schließen, dass Judas echte Reue empfunden hätte. Statt Gott um Vergebung zu bitten, ging er zu den Oberpriestern und älteren Männern und bekannte, er habe gesündigt. Da Judas „eine Sünde, die den Tod nach sich zieht“, begangen hatte, war er logischerweise von Schuldgefühlen und Hoffnungslosigkeit überwältigt (1. Joh. 5:16). Seine Gewissensbisse rührten also von seiner verzweifelten Lage her.

    Lehren für uns:

    21:28-31. Worauf es Jehova wirklich ankommt, ist, dass wir seinen Willen tun. Zum Beispiel sollten wir uns eifrig daran beteiligen, das Königreich zu predigen und Jünger zu machen (Mat. 24:14; 28:19, 20).

    22:37-39. Wie treffend fassen die beiden größten Gebote doch zusammen, was Gott von denen erwartet, die ihn anbeten!

  102. Juleam 18. Oktober 2011 um 09:15 Link zum Kommentar

    Matthäus 1 – 4

    einige Prophezeiungen – die sich an Jesus erfüllt haben

    aus dem Stamm Juda
    1. Mose 49:10 —-> Lukas 3:23, 31-34

    in Bethlehem geboren
    Micha 5:2 —-> Matthäus 2:1,5,6

    von einer Jungfrau geboren
    Jesaja 7:14 —-> Matthäus 1:18-25

    danach kleine Kinder getötet
    Jeremia 31:15-16 —-> Matthäus 2:16-18

    aus Ägypten gerufen
    Hosea 11:1 —-> Matthäus 2:13-15

    ein Wegbereiter vor ihm her
    Maleachi 4:5,6 —-> Matthäus 11:12-14

    an seiner Aufgabe zu erkennen
    Jesaja 61:1 —-> Lukas 4:16-21

    öffentlicher Dienst
    Jesaja 9:1,2 —-> Matthäus 4:12-16

    gebraucht Gleichnisse und Veranschaulichungen
    Psalm 78:2 —-> Matthäus 13:34

    nimmt für uns die Krankheiten auf sich
    Jesaja 53:4 —-> Matthäus 8:16

    viele glauben nicht an ihn

    Jesaja 53:1 —-> Johannes 12:37

    ohne Grund gehasst
    Psalm 69:4 —-> Johannes 15:24

    begeistert als König empfangen
    Sacharja 9:9; Psalm 118:26 —-> Matthäus 21:4-9

    allen Beweisen zum Trotz nicht als Messias anerkannt
    Jesaja 53:3 —-> Markus 9:12
    Psalm 118:22,23 —-> Markus 12:10,11

    von einem falschen Freund verraten
    Psalm 41:9 —-> Johannes 13:18

    zum Preis eines Sklaven verkauft (30 Silberstücke)
    Sacharja 11:12,13 —-> Matthäus 26:14-16

    von seinen Jüngern im Stich gelassen
    Sacharja 13:7 —-> Matthäus 26:31,56

    vor Gericht gestellt und verurteilt
    Jesaja 53:8 —-> Markus 15:1-5

    falsche Zeugen
    Psalm 35:11 —-> Markus 14:56

    antwortet seinen Anklägern nicht
    Jesaja 53:7 —-> Matthäus 27:12-14

    wird geschlagen werden
    Jesaja 50:6, Micha 5:1 —> Markus 14:65; 15:19

    Umstände des Todes
    Psalm 22:16 —-> Markus 15:25
    Jesaja 53:12 —-> Matthäus 27:38

    verspottet
    Psalm 22:7,8 —-> Matthäus 27:39-43

    über seine Kleidung Lose geworfen
    Psalm 22:18 —> Matthäus 27:35

    Essig und Galle gegeben
    Psalm 69:21 —-> Matthäus 27:34,48

    Anschein, er sei von Gott verlassen
    Psalm 22:1 —> Markus 15:34

    durchstochen und keinen Knochen gebrochen
    Sacharja 12:10, Psalm 34:20 —-> Johannes 19:33-37

    bei den Reichen begraben
    Jesaja 53:5,8,9 —-> Matthäus 27:57-60

    auferweckt
    Psalm 16:10 —-> Markus 16:6

    Gott steht öffentlich zu ihm
    Psalm 2:7 —> Matthäus 3:17

  103. Juleam 18. Oktober 2011 um 09:22 Link zum Kommentar

    Matthäus 5 – zum Thema “friedliebend sein”

    Matthäus 5:21-22

    Ihr habt gehört, daß zu denen, die in alten Zeiten lebten, gesagt wurde: ‚Du sollst nicht morden; wer immer aber einen Mord begeht, wird dem Gerichtshof Rechenschaft geben müssen.‘ 22 Doch ich sage euch, daß jeder, der seinem Bruder fortgesetzt zürnt, dem Gerichtshof Rechenschaft wird geben müssen; wer immer aber ein unaussprechliches Wort der Verachtung an seinen Bruder richtet, wird dem höchsten Gerichtshof Rechenschaft geben müssen, während jeder, der sagt: ‚Du verächtlicher Tor!‘, der feurigen Gehenna verfallen sein wird.

    “Jeder, der seinen Bruder hasst”

    Kann jemand Frieden lieben und gleichzeitig seinen Bruder hassen? Passt das zusammen?

    Hätte Jakob nicht Grund gehabt, seinen Bruder Esau zu hassen? Immerhin hatte dieser sein Erstgeburtsrecht freiwillig an ihn verkauft, ja er hatte Jakob sogar zu diesem Handel gedrängt.

    Trotzdem ging er in friedlicher Absicht auf ihn zu, schickte ihm Geschenke, um den Bruder gnädig zu stimmen und demütigte sich sogar so weit, dass er sich mehrfach vor ihm verbeugte. Dabei hätte sich Esau bei ihm entschuldigen müssen!

    Abraham hasste Abimelech und sein Volk nicht, obwohl sie ihm immer wieder die von seinen Männern gegrabenen Brunnen weg genommen hatten. Ja, er demütigte sich vor dem König, nahm ohne Bedingungen den Friedensvertrag an und schenkte ihm sogar noch sieben Lämmer! Könnte man denken, dass Abraham Abimelech und sein Volk hasste?

    Joseph hasste seine Brüder nicht, obwohl diese sich seinen Hass redlich verdient hätten! Sie hatten ihn in jungen Jahren verkauft, ihm “seine Kindheit gestohlen” und waren für vieles Leid in seinem Leben verantwortlich. Aber er hasste sie nicht. Er war zwar sehr traurig und verletzt über ihr Verhalten, aber er hasste sie nicht.

    Zwar fiel er ihnen nicht sofort freudestrahlend um den Hals, als er sie sah, sondern wartete erst mal einen Reuebeweis ab – aber dann vergab er ihnen voller Freude. Ja, er ging sogar noch viel weiter: er nahm ihnen die Schuldgefühle, indem er ihnen aufzeigte, dass das alles auch irgendwie etwas Gutes hatte.

    All diese Männer, die wir im vergangenen WT-Studium betrachtet haben, hatten etwas gemeinsam: obwohl sie eigentlich im Recht waren, waren sie es, die sich demütigten und aktiv nach Frieden suchten.

    Bezeichnenderweise waren das auch alles Männer, die durch ein sehr enges Verhältnis zu ihrem Schöpfer herausragten.

    Was war zuerst da? Das gute Verhältnis zu Jehova und deshalb handelten sie so – oder gelangten sie durch dieses friedfertige Verhalten erst in ein besonderes Verhältnis zu Jehova?

    Haben wir den Lehrpunkt hier erkannt?

  104. Juleam 18. Oktober 2011 um 09:31 Link zum Kommentar

    aktiv Frieden schließen, auch wenn wir uns selbst keiner Schuld bewußt sind

    Matthäus 5:23-24

    Wenn du nun deine Gabe zum Altar bringst und dich dort erinnerst, daß dein Bruder etwas gegen dich hat, 24 so laß deine Gabe dort vor dem Altar und geh weg; schließe zuerst mit deinem Bruder Frieden; und dann, wenn du zurückgekommen bist, bringe deine Gabe dar.

    “Dass dein “Bruder was gegen dich hat”

    Das Gebot, aktiv Frieden mit anderen zu schließen, gilt also nicht nur, wenn wir selbst ein Problem mit einem anderen haben, sondern auch dann, wenn uns klar wird, dass ein anderer scheinbar ein Problem mit uns hat.

    Auch hier erwartet Jehova, dass wir selbst aktiv auf den anderen zugehen und ihn darauf ansprechen, dass wir das Gefühl haben, dass er ein Problem mit uns hat. Wir selbst suchen aktiv den Frieden, indem wir uns erniedrigen und demütigen und ihn fragen, was er für ein Problem mit uns hat und dann nach Lösungen suchen. Wir müssen nicht darauf warten, dass der andere kommt und uns mitteilt, dass wir irgendwas gegen ihn gesündigt hätten, dass wir ihn vielleicht mit irgendeinem – uns unbedachtem – Wort verletzt hätten.

    Jehova erwartet von uns, dass wir feinfühlig genug sind, wahrzunehmen, dass der andere ein Problem mit uns hat und das zu lösen. Vielleicht ist der andere ja nicht in der Lage auf uns zuzugehen und uns anzusprechen, dass wir ihm weh getan haben. Vielleicht ist er eine Person, die dazu neigt, alles in sich hineinzufressen, weil sie nicht gelernt hat, offen über solche Dinge zu sprechen. Vielleicht ist der anderre ja jemand, der “harmoniesüchtig” ist und daher lieber nichts sagt – innerlich aber völlig aufgefressen wird von seinen persönlichen verletzten Gefühlen.

    Sollten wir da denken: “was geht das mich an? Solange der andere nichts sagt, muss ich auch nicht handeln”?

    Nein, wir sollten lernen, die Dinge von der Sicht Jehovas aus zu sehen und wir sollten friedliebend sein! Dazu gehört, dass wir wirklich den Frieden suchen, ihn mit aller Kraft unseres Herzens zu wünschen. Wenn wir dies tun, können wir uns garnicht wohl fühlen, wenn es irgendeine Mißstimmung innerhalb der Versammlung oder Familie gibt. Dann haben wir genügend Demut, selbst nachzugeben, damit der Frieden wieder hergestellt wird. Dann müssen wir nicht auf unser Recht pochen oder darauf, dass wir selbst ja überhaupt nichts gemacht haben.

    Wenn wir den Frieden wirklich lieben, dann werden wir alles unternehmen, um ihn wieder herzustellen. Im WT vom Sonntag gab es einen wunderschönen Satz: “dann ist uns kein Opfer zu hoch”.

    Denken und fühlen wir so? Oder müssten wir in diesem Punkt noch an uns arbeiten?

  105. Juleam 18. Oktober 2011 um 09:41 Link zum Kommentar

    “Wenn ihr die liebt, die euch lieben” ist es nichts besonderes

    Matthäus 5:46

    Denn wenn ihr die liebt, die euch lieben, welchen Lohn habt ihr? Tun nicht auch die Steuereinnehmer dasselbe?

    Mit jemand gut auszukommen, mit dem wir seelenverwand oder auf gleicher Wellenlänge sind – das ist nichts besonderes. Unseren Eltern zu gehorchen, wenn wir mit dem einverstanden sind, was sie von uns wollen – das ist nichts besonderes. Sich dem Ehepartner unterzuordnen, solange er genau das will, was ich selbst auch will – das ist nichts besonderes.

    All diese Dinge tun auch Weltmenschen, denn sie liegen ihnen, es ist in ihrem eigenen Interessen.

    Aber was, wenn es mal nicht so ist? Dann zeigt sich, welches Geistes Kind ich bin.

    Nur dann, wenn ich mich meinem Ehepartner unterordne, auch wenn er in eine andere Richtung will, als ich – nur dann habe ich Gottes Geist und handle entsprechend. Mich mit meinem Ehepartner auch dann zu verstehen und auch dann friedlich mit ihm zu reden, wenn wir anderer Ansicht in irgendeiner Hinsicht sind – nur dann habe ich Gottes Geist. Mich meinen Eltern auch dann gehorsam unterzuordnen und ihren Anweisungen zu folgen, wenn sie eine Entscheidung für mich und mein Leben treffen, die mir nicht so ganz in den Kram passt – nur dann habe ich Gottes Geist und bewahre mich in Gottes Liebe.

    Auch bei der Nächstenliebe gibt es dieses Muster:

    Es ist sicherlich kein Problem mit anderen gut auszukommen, die uns nicht widersprechen, die uns nicht anfeinden, die uns nur Gutes wollen. Das kann jedes Kind und das können auch die Menschen, die nicht an Gott glauben und ihm nicht unbedingt dienen wollen.

    Schwierig wird es erst, wenn wir mit Menschen zu tun haben, die uns schaden wollen. Die uns ständig anfeinden, die vielleicht unser Leben ruinieren wollen, vielleicht sogar uns zu Tode bringen wollen. Dann zeigt sich, wessen Geistes Kind ich bin.

    Bin ich auch dann noch in der Lage, ruhig und friedlich mit demjenigen zu kommunizieren? Gehe ich der Person aus dem Wege, wenn es irgendie möglich ist, um ihr erst keine Angriffsfläche zu bieten?

    Bin ich die Person, die ständig Streit vom Zaun bricht? Oder kann ich einfach ruhig und gelassen bleiben und auf meinen Gott warten? Mich bemühen, ruhig mit der Person zu reden oder ihr aus dem Weg zu gehen – in dem Bewußtsein, dass Jehova die Dinge ja richtig sieht und zu seiner Zeit alles wieder ins Lot bringen wird? Auch dann, wenn mir klar wird, dass ich dafür vielleicht bis Harmagedon warten muss, weil es Jehova so für sinnvoll erachtet?

    Wenn ich auch mit einer streitbaren Person nicht herumstreite, sondern bemüht bin, alles friedlich zu regeln – dann erst zeige ich, dass ich Gottes Geist habe.

    Manchmal ist es wirklich sinnvoller, sich selbst und seine Gefühle zurückzunehmen. Wenn ich z.B. weiß, dass ich eh nichts positives erreichen würde, sondern nur weiteren Hass und Streit, dann ist es sinnvoller, die Dinge erst mal auf sich beruhen zu lassen.

    Dann jagen wir dem Frieden nach und ahmen damit unseren Gott Jehova nach!

    Matthäus 5:46-47 Hoffnung für alle

    Wollt ihr etwa noch dafür belohnt werden, dass ihr die Menschen liebt, die euch auch lieben? Das tun sogar die Zolleinnehmer, die sonst nur auf ihren Vorteil aus sind! 47 Wenn ihr nur euren Freunden liebevoll begegnet, ist das etwas Besonderes? Das tun auch die, die von Gott nichts wissen.

  106. Juleam 18. Oktober 2011 um 09:50 Link zum Kommentar

    “Sie haben bereits ihren vollen Lohn”

    Matthäus 6:1-2,5

    Achtet gut darauf, daß ihr eure Gerechtigkeit nicht vor den Menschen übt, um von ihnen beobachtet zu werden; sonst werdet ihr keinen Lohn bei eurem Vater haben, der in den Himmeln ist. 2 Wenn du also Gaben der Barmherzigkeit spendest, so posaune nicht vor dir her, wie es die Heuchler in den Synagogen und auf den Straßen tun, damit sie von den Menschen verherrlicht werden. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben bereits ihren vollen Lohn.

    Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht wie die Heuchler sein; denn sie beten gern stehend in den Synagogen und an den Ecken der breiten Straßen, um von den Menschen gesehen zu werden. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben bereits ihren vollen Lohn.

    eine Wendung, die ich bisher nie so ganz begriffen hatte. Wieso sollten sie bereits ihren vollen Lohn schon hier auf der Erde haben?

    Heute verstehe ich das etwas besser:

    Eine Person, die ihren festen Platz und ein gutes Ansehen innerhalb der Versammlung hat, weil sie für ihre guten Werke weithin bekannt ist, hat in der Form bereits ihren vollen Lohn, dass sie das Positive (Ansehen und guten Ruf bei den Menschen) bereits heute genießt.

    Aber eine Person, die nach Außen hin verachtet wird – vielleicht aufgrund Rufmord und/oder falscher Anschuldigungen – und daher von den anderen gemieden wird – wenn diese trotzdem weiterhin ihrem Gott treu bleibt, ihre Brüder und die Organisation im verborgenen unterstütz – dann hat diese Person in diesem System keinen Lohn. Sie wird weiterhin verachtet und tut die guten Werke zwar vor ihrem Gott, aber nicht vor den Augen der Welt. So eine Person bekommt in Gottes Königreich ihren Lohn, denn dann werden auch die anderen erkennen, dass sie einer Lüge aufgesessen sind und dass die Person, die sie vielleicht gemieden haben, weil sie dachten, sie würde ihren Gott Jehova verleugnen, ihn trotzdem weiterhin im verborgenen gedient hat. Dann wird eine solche Person nicht nur Gottes Ansehen und Wohlgefallen haben, sondern auch wieder von den anderen Anbetern Jehovas liebevoll willkommen geheißen und in die Arme geschlossen werden.

    Dann bekommt sie “ihren vollen Lohn”, aber erst dann!

    Matthäus 6;1-2 Hoffnung für alle

    »Hütet euch davor, nur deshalb Gutes zu tun, damit die Leute euch bewundern. Sonst könnt ihr von eurem Vater im Himmel keinen Lohn mehr erwarten. 2 Wenn du einem Armen etwas gibst, dann posaune es nicht hinaus wie die Heuchler. Sie reden davon in den Synagogen und an jeder Straßenecke, um von allen gelobt zu werden. Das sage ich euch: Diese Leute haben sich ihren Lohn schon selber ausbezahlt.

  107. Juleam 18. Oktober 2011 um 09:53 Link zum Kommentar

    Matthäus 7 – der Strohhalm: aus welcher Perspektive höre ich zu?

    Matthäus 7:3-5

    Warum schaust du also auf den Strohhalm im Auge deines Bruders, beachtest aber nicht den Balken in deinem eigenen Auge? 4 Oder wie kannst du zu deinem Bruder sagen: ‚Erlaube mir, den Strohhalm aus deinem Auge zu ziehen‘, wenn, siehe, ein Balken in deinem eigenen Auge ist? 5 Heuchler! Zieh zuerst den Balken aus deinem eigenen Auge, und dann wirst du klar sehen, wie du den Strohhalm aus deines Bruders Auge ziehen kannst.

    auch hier geht es wieder um unsere innere Herzenseinstellung:

    Wie sehen wir uns und andere im Auge Jehovas?

    Wenn wir auf einem Kongress sitzen und dem Vortrag des Redners folgen, wenn wir in den Zusammenkünften einem Vortrag zuhören, wenn wir die Publikationen lesen, uns auf die Zusammenkünfte vorbereiten, ja selbst, wenn wir in der Bibel lesen – worauf achten wir dabei?

    Gucken wir, ob wir etwas finden, was wir unserem Bruder “um die Ohren hauen können”, oder einer anderen Person, die uns gekränkt hat?

    Oder beziehen wir alles, was wir von Jehova hören und lesen auf uns selbst und darauf, wie wir selbst uns noch verbessern können?

  108. Juleam 19. Oktober 2011 um 09:17 Link zum Kommentar

    Matthäus 8 – 11

    Matthäus 9:13 Hoffnung für alle

    Begreift doch endlich, was Gott meint, wenn er sagt: ›Nicht auf eure Opfer oder Gaben kommt es mir an, sondern darauf, dass ihr barmherzig seid.‹ Ich bin gekommen, um Menschen in die Gemeinschaft mit Gott zu rufen, die ohne ihn leben – und nicht solche, die sich sowieso an seine Gebote halten.«

    hier findet sich ein wichtiger Punkt:

    Hier ist nicht die Rede von Personen, die Jehova nicht kennen, nicht wissen, wer er ist und was er für uns Menschen getan hat oder noch tun wird – sondern von denen, die ihn nicht wirklich beachten!

  109. Juleam 19. Oktober 2011 um 09:22 Link zum Kommentar

    Matthäus 10:6-7 Hoffnung für alle

    sondern geht nur zu den Menschen aus dem Volk Israel, die sich von Gott entfernt haben. Sie sind wie Schafe, die ohne ihren Hirten verloren sind. 7 Ihnen sollt ihr diese Nachricht bringen: ›Jetzt beginnt Gottes neue Welt!‹

    Es geht hier nicht um Menschen, die Gott noch nicht kennen gelernt haben, sondern um solche, die ihm bereits nah gewesen waren – und sich in der Zwischenzeit von ihm entfernt haben.

    Könnte dies vielleicht auch auf uns ganz persönlich zutreffen?

    Jesus sandte seine Jünger zu denen in Gottes Volk, die sich bereits entfernt hatten. Ob sich diese Personen dessen bewußt waren? Waren sie nicht vielleicht ebenso wie die Schriftgelehrten und Pharisaer regelmäßig in der Synagoge anwesend? Könnte es uns passieren, dass auch wir uns unmerklich von unserem Gott entfernen, obwohl wir regelmäßig unsere Versammlung besuchen?

    Wie sollten wir das erkennen?

    Lesen wir bitte täglich in Gottes Wort und lassen wir sein Wort und seinen Geist auf uns wirken!

  110. Juleam 19. Oktober 2011 um 09:29 Link zum Kommentar

    Matthäus 11:20-22 Hoffnung für alle

    Dann drohte Jesus den Städten, in denen er die meisten Wunder getan hatte und die trotzdem nicht zu Gott umgekehrt waren: 21 »Weh euch, ihr Einwohner von Chorazin und Betsaida! Wenn die Wunder, die ich bei euch getan habe, in den nicht jüdischen Städten Tyrus oder Sidon geschehen wären, ihre Einwohner hätten längst Trauerkleider angezogen, sich Asche auf den Kopf gestreut und wären zu Gott umgekehrt! 22 Das kann ich euch versichern: Am Tag des Gerichts wird es Tyrus und Sidon besser ergehen als euch!

    Könnte es sein, dass hier ein ähnlicher Gedanke zum Ausdruck kommt, wie im vorigen Kommentar?

    Könnte es sein, dass die nichtjüdischen Städte bereuten, weil sie sich nicht in Gottes Liebe wähnten?

    Für sie war alles neu und sie nahmen alles voller Begeisterung auf. Sie waren ganz hingerissen von diesem Gott, den Jesus hier verkündete und von der guten Botschaft, die er ihnen brachte. Sie sahen sich selbst als Sünder, waren sich ihrer Fehler bewußt und wollten alles tun, um diesem wunderbaren Gott zu gefallen.

    Die meisten Juden hingegen wähnten sich in Gottes Liebe. Immerhin waren sie bereits seit so vielen Jahren Gottes Volk, kannten die Gesetze und die Überlieferungen, waren in den Synagogen zugegen – und wähnten sich damit in falscher Sicherheit. Sie dachten, sie würden bereits Jehova dienen und sahen daher nicht so recht Anlaß, an sich und ihrer Persönlichkeit, zu arbeiten.

    Ein Phänomen, dass auch wir immer wieder beobachten können: die neuen sind oft so voller Eifer, oftmals mehr als solche, die bereits jahrelang Jehovas Zeugen sind. Irgendwie scheint die wahre Anbetung oftmals eine Formsache geworden zu sein, etwas, was man einfach macht – aber ohne jegliches Feuer.

    Nicht umsonst mußte Jesus eine der Versammlungen später ermahnen, dass sie ihre Liebe, die sie zuerst hatten, verlassen hatten!

    Was, wenn wir erkennen, dass auch wir nicht mehr so für die Wahrheit brennen, wie wir es zu Anfang getan haben?

    Hierzu hatten wir vor einiger Zeit einen sehr schönen Studienartikel: “Vertiefe die Liebe, die du zuerst hattest”

  111. Juleam 20. Oktober 2011 um 09:37 Link zum Kommentar

    Matthäus 12 – 15

    Matthäus 12:34-35 (Neue Genfer Übersetzung)

    ihr Schlangenbrut! Wie solltet ihr auch Gutes reden können, wo ihr doch böse seid? Denn wie der Mensch in seinem Herzen denkt, so redet er. 35 Ein guter Mensch bringt Gutes hervor, weil sein Herz mit Gutem erfüllt ist. Ein böser Mensch dagegen bringt Böses hervor, weil sein Herz mit Bösem erfüllt ist .

    Hoffnung für alle

    Ihr Schlangenbrut! Wie könnt ihr durch und durch bösen Leute überhaupt etwas Gutes reden? Wovon das Herz erfüllt ist, das spricht der Mund aus!35 Wenn ein guter Mensch spricht, zeigt sich, was an Gutem in ihm ist. Ein Mensch mit einem bösen Herzen ist innerlich voller Gift, und alle merken es, wenn er redet.

    “aus der Fülle des Herzens redet der Mund” – und wenn nichts vernünftiges drin ist, kann auch nichts vernünftiges aus dem Mund heraus kommen…

  112. Juleam 20. Oktober 2011 um 09:45 Link zum Kommentar

    Matthäus 13:52 Das Gleichnis vom Schriftgelehrten des Himmelreichs

    52 Da sagte er zu ihnen: »Dann wisst: Jeder Schriftgelehrte, der in der Schule des Himmelreichs ausgebildet ist, gleicht einem Hausherrn, der aus seinem reichen Schatz Neues und Altes hervorholt.«
    (Neue Genfer Übersetzung)

    Ha? Schriftgelehrte im Himmelreich? Was ist das denn?

    Hoffnung für alle

    Jesus fügte hinzu: »Jeder Schriftgelehrte, der zur neuen Welt Gottes gehört und davon reden kann, ist wie ein Hausherr, der aus seiner Vorratskammer Altes und Neues hervorholt.«

    Elberfelder 1905

    Er aber sprach zu ihnen: Darum ist jeder Schriftgelehrte, der im Reiche der Himmel unterrichtet ist, gleich einem Hausherrn, der aus seinem Schatze Neues und Altes hervorbringt.

    Neue Welt Übersetzung

    Dann sagte er zu ihnen: „Deswegen ist jeder öffentliche Unterweiser, wenn er über das Königreich der Himmel belehrt worden ist, einem Menschen, einem Hausherrn, gleich, der aus dem Schatz seines Vorrats Neues und Altes hervorbringt.“

    Fußnote:
    „jeder Gebildete“.

  113. Juleam 20. Oktober 2011 um 09:51 Link zum Kommentar

    Matthäus 14:3-4

    Herodes hatte Johannes nämlich festnehmen, in Fesseln legen und ins Gefängnis werfen lassen. Der Anlass dazu war Herodias gewesen, die Frau von Philippus, dem Bruder des Herodes. ´Herodes hatte sie Philippus weggenommen,` 4 worauf Johannes zu ihm gesagt hatte: »Du hattest nicht das Recht, sie zur Frau zu nehmen.«
    (Neue Genfer Übersetzung)

    So denkt Jehova über Personen, die die Ehe brechen

    Neue Welt Übersetzung:

    Herodes hatte nämlich Johannes wegen Herodias, der Frau seines Bruders Philippus, festgenommen und ihn gebunden und ihn ins Gefängnis weggebracht. 4 Denn Johannes hatte zu ihm gesagt: „Es ist dir nicht erlaubt, sie zu haben.“

    Hoffnung für alle

    Herodes hatte Johannes nämlich verhaften und im Gefängnis in Ketten legen lassen. Denn der König hatte Herodias, die Frau seines eigenen Bruders Philippus, geheiratet,4 tund daraufhin hatte Johannes ihm vorgeworfen: »Es ist nicht richtig, dass du die Frau deines Bruders geheiratet hast!«

    also, mir persönlich gefällt der Text in der Neuen Genfer Übersetzung am besten in diesem Zusammenhang, denn er bringt es meiner Meinung nach am besten auf den Punkt:

    einem anderen Mann die Frau wegzunehmen, ist nicht nur “nicht richtig”, sondern man hat nicht das Recht dazu!

    Auch dann nicht, wenn wir vielleicht meinen, wir selbst würden besser zu ihr passen, der andere hätte sie nicht verdient oder würde sie schlecht behandeln…

  114. Juleam 20. Oktober 2011 um 09:57 Link zum Kommentar

    Der Grund für die Speisung durch ein Wunder

    Matthäus 14:15-21

    Gegen Abend kamen die Jünger zu ihm und sagten: »Wir sind hier an einem einsamen Ort, und es ist schon spät. Schick die Leute fort, dann können sie in die Dörfer gehen und sich etwas zu essen kaufen.« 16 Jesus erwiderte: »Sie brauchen nicht wegzugehen. Gebt doch ihr ihnen zu essen!« – 17 »Wir haben hier aber nur fünf Brote und zwei Fische«, entgegneten sie. 18 »Bringt sie mir her!«, sagte Jesus. 19 Nachdem er angeordnet hatte, die Leute sollten sich im Gras lagern, nahm er die fünf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf und dankte Gott dafür. Dann brach er die Brote in Stücke und gab sie den Jüngern, und die Jünger verteilten sie an die Menge. 20 Und alle aßen und wurden satt. Am Schluss sammelte man auf, was übrig geblieben war – zwölf Körbe voll.
    (Neue Genfer Übersetzung)

    Matthäus 15:33

    Jesus gibt noch einmal einer großen Menschenmenge zu essen

    32 Jesus rief seine Jünger zu sich und sagte: »Mir tun diese Menschen leid. Seit drei Tagen sind sie nun schon bei mir und haben nichts zu essen. Ich will sie nicht hungrig nach Hause gehen lassen, sonst könnten sie unterwegs vor Erschöpfung zusammenbrechen.«
    (Neue Genfer Übersetzung)

    hier kommt sehr schön der Zusammenhang rüber, warum Jesus die Mengen speiste.

    Es ging nicht so sehr darum, dass sie Hunger hatten, sondern darum, dass sie Hunger hatten, weil sie die ganze Zeit aufmerksam dem zugehört hatten, was er sie aus Gottes Wort lehrte. Sie hatten das Königreich allem voran gestellt.

    Dadurch, dass sie kein Wort von ihm versäumen wollten, hatten sie nicht die Gelegenheit gehabt, sich selbst etwas zu essen zu besorgen. Sicherlich würden sie den Hunger erst dann verspüren, wenn sie von Jesus weggingen und auf dem Nach-Hause-Weg wären. Es hätte sogar sein können, dass sie völlig entkräftet wären und nicht mehr bis zur nächsten Möglichkeit, etwas zu Essen zu besorgen, gekommen wären. Darum speiste Jesus sie!

  115. Juleam 20. Oktober 2011 um 10:03 Link zum Kommentar

    Matthäus 14:28-30

    Da sagte Petrus: »Herr, wenn du es bist, dann befiehl mir, auf dem Wasser zu dir zu kommen!« – 29 »Komm!«, sagte Jesus. Petrus stieg aus dem Boot und ging auf dem Wasser auf Jesus zu. 30 Doch als er merkte, wie heftig der Sturm war, fürchtete er sich. Er begann zu sinken. »Herr«, schrie er, »rette mich!«
    (Neue Genfer Übersetzung)

    Hoffnung für alle

    Als Petrus aber die hohen Wellen sah, erschrak er, und im selben Augenblick begann er zu sinken. »Herr, hilf mir!«, schrie er.

    Albrecht NT und Psalmen

    Als er aber den starken Wind spürte, ward ihm bange, und er begann zu sinken. Da schrie er auf: “Herr, hilf mir!”

    Nicht zu viel nachdenken, was sein könnte. Uns nicht zu viele Sorgen machen, sondern unsseren Blick auf die positiven Dinge gerichtet halten

    (((übrigens, hier könnt ihr online die Bibel nicht nur lesen, sondern euch auch die verschiedenen Bibelübersetzungen nebeneinander ansehen – sogar in sehr vielen Sprachen)))

  116. Juleam 20. Oktober 2011 um 10:22 Link zum Kommentar

    Matthäus 15:4-6

    Gott hat zum Beispiel gesagt: >Ehre Vater und Mutter!< und: >Wer Vater oder Mutter verflucht , soll mit dem Tod bestraft werden.< 5 Ihr dagegen lehrt, man könne zu seinem Vater oder zu seiner Mutter sagen: >Alles, was dir eigentlich von mir als Unterstützung zusteht, erkläre ich zur Opfergabe< ; 6 dann brauche man seine Eltern nicht mehr zu unterstützen . Damit habt ihr euren eigenen Vorschriften zuliebe das Wort Gottes außer Kraft gesetzt.
    (Neue Genfer Übersetzung)

    Die Sache mit dem Opfer (ganz neuer WT)

    im Einsichten-Buch heißt es auszugsweise

    Heuchlerische Gelübde. Nach dem Exil wurden die Juden zwar nicht mehr völlig in Götzendienst verstrickt, aber sie ‘machten das Wort Gottes um ihrer Überlieferung willen ungültig’. Ihre Scheinargumente bei der Auslegung des mosaischen Gesetzes beeinflußten das Ablegen von Gelübden sowie andere Bereiche der Anbetung, denn ihre religiösen Führer lehrten auf heuchlerische Weise „als Lehren Menschengebote“ (Mat 15:6-9). Zum Beispiel besagte die jüdische Tradition, daß jemand, der gegenüber seinem Vater oder seiner Mutter erklärte: „Was immer ich habe, wodurch ich dir nützen könnte, ist eine Gott gewidmete Gabe“ (eine öffentliche Erklärung, etwas zu weihen oder zu heiligen), dadurch gelobte, all das, wovon er gesprochen hatte, Gott zu heiligen, und er durfte es nicht seinen Eltern als Unterstützung zukommen lassen; angeblich hatte nun der Tempel zuerst Anspruch auf diese Besitztümer, obgleich der Betreffende in Wirklichkeit völlig frei war, sie für sich zu behalten (Mat 15:5, 6).

    hier muss es sich nicht unbedingt um materielle Dinge handeln. Es könnte auch sein, dass sich jemand, der sich mit seinen Eltern nicht versteht (weil sie ihm seiner Meinung nach irgendetwas angetan oder vorenthalten haben) und einen Grund sucht, warum er mit ihnen nur sehr sehr wenig Kontakt haben muss, dahinter versteckt, dass er seine Zeit lieber vermehrt im Predigtdienst einsetzt. Aber wir haben in den letzten Jahren immer wieder durch Studienartikel gelernt, dass dies keine Lösung ist, sondern dass wir zuerst unsere Probleme in solcher Hinsicht lösen sollenerst dann hat unser Opfer für Jehova Wert.

    Aber es kann uns auch treffen, wenn wir unsere Eltern sehr lieben und im Vollzeitdienst stehen. Was, wenn unsere Eltern auf einmal pflegebedürftig werden? Sollten wir dann unbeirrt unseren Vollzeitdienst fortsetzen, auf Kosten unserer Eltern, die vielleicht allein uns hilflos zu Hause sind, oder sie gar in ein Heim abschieben, wenn wir uns selbst um sie kümmern könnten, wäre da nicht der Vollzeitdienst?

    Ist uns aufgefallen, dass in Lebensberichten vieler alter treuer Brüder oftmals dieses Thema angschnitten wird? Wie reagierten sie dann? Hielten sie stoisch an ihrer Zuteilung fest und überließen ihre Eltern sich selbst? Nein! In der Regel haben diese treuen und eifrigen Brüder und Schwestern ihren Vollzeitdienst unterbrochen, um sich zuerst um ihre Eltern zu kümmern – und ihn erst wieder aufgenommen, wenn dies nicht mehr nötig war.

    Ich erinnere mich noch gut an den ersten Kreisaufseher, den ich erlebt hatte: Bruder Heiner. Er war ein wundervoller Kreisaufseher und seine Ansprachen haben mich vom Hocker gerissen. Auf einmal war er nicht mehr im Vollzeitdienst. Warum nicht? Er musste sich um seine betagten Eltern kümmern. Hier musste er gut abwägen, was nun wichtiger ist und was Jehovas Herz mehr erfreuen würde: weiterhin vermehrter Dienst für Jehova oder das Gebot, seine Eltern zu ehren?

    Aber hier sehen wir auch wieder, wie wichtig es ist, dass wir mit Gottes Wort gut vertraut sind. Nicht nur mit einigen ausgewählten Versen oder Geschichten, die unsere Lehrmeinung unterstützen, sondern mit der ganzen Bibel, mit unserem ganzen Gott Jehova und seiner Denkweise. Nur dann werden wir erkennen und abwägen können, was Jehova nun – in dieser ganz besonderen Situation – von uns will!

  117. Juleam 20. Oktober 2011 um 10:34 Link zum Kommentar

    Matthäus 16 – 19

    Matthäus 17:4

    da ergriff Petrus das Wort. »Herr«, sagte er zu Jesus, »wie gut ist es, dass wir hier sind! Wenn du willst, werde ich hier drei Hütten bauen , eine für dich, eine für Mose und eine für Elia.«
    (Neue Genfer Übersetzung)

    Was glaubte Petrus denn? Dachte er, Moses und Elia seien bereits von den Toten auferstanden und real anwesend?

  118. Juleam 20. Oktober 2011 um 10:36 Link zum Kommentar

    Matthäus 18:20

    Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte.
    (Neue Genfer Übersetzung)

    Ein Grund, warum wir nur im Herrn heiraten sollten?

    Wenn wir einen Ehepartner haben, der Jehova ebenso liebt, wie wir selbst – dann wird Jehova immer in unserer Mitte sein. Ganz egal, wie alle anderen äußeren Umstände auch sein mögen.

  119. Juleam 20. Oktober 2011 um 10:37 Link zum Kommentar

    Matthäus 18:27-28

    Da hatte der Herr Mitleid mit seinem Diener; er ließ ihn frei, und auch die Schuld erließ er ihm. 28 Doch kaum war der Mann zur Tür hinaus, da traf er einen anderen Diener , der ihm hundert Denare schuldete. Er packte ihn ´an der Kehle`, würgte ihn und sagte: >Bezahle, was du mir schuldig bist!<

    Mal ganz ehrlich: wie komme ich darauf, so unbarmherzig mit meinem Bruder zu sein, wenn ich gerade eben erst selbst großzügige Barmherzigkeit empfangen habe?

  120. Juleam 20. Oktober 2011 um 10:38 Link zum Kommentar

    Matthäus 19:12

    Manche sind nämlich von Geburt an zur Ehe unfähig , manche werden durch den Eingriff von Menschen dazu unfähig gemacht, und manche verzichten von sich aus auf die Ehe, um ganz für das Himmelreich da zu sein . Wer es begreifen kann, der möge es begreifen!«
    (Neue Genfer Übersetzung)

    In unserer Übersetzung steht “Eunuch” und ich dachte immer, es ginge hier um Männer, die entmannt sind.

    Hier heisst es, dass sie zur Ehe unfähig sind. Könnte sich dies auf Menschen beziehen, die nicht für eine Beziehung taugen, weil ihnen die soziale und emotionale Kompetenz dazu fehlt?

  121. Juleam 20. Oktober 2011 um 10:46 Link zum Kommentar

    Matthäus 19:17

    »Warum fragst du mich nach dem, was gut ist?«, entgegnete Jesus. »Gut ist nur einer. Wenn du den Weg gehen willst, der zum Leben führt , dann halte die Gebote!«
    (Neue Genfer Übersetzung)

    Bei uns heisst es “warum nennst du mich gut?”

    Wie steht es in anderen Bibel Übersetzungen? Gibt es bei uns eine Fußnote?

    Albrecht NT und Psalmen

    Er antwortete ihm: “Warum fragst du mich nach dem, was gut ist? Nur ein einziger ist gut. Willst du aber zum Leben eingehen, so halte die Gebote.”

    Hoffnung für alle

    Jesus entgegnete: »Wieso fragst du mich nach dem Guten? Es gibt nur einen, der gut ist, und das ist Gott. Du kannst ewiges Leben bekommen, wenn du Gottes Gebote befolgst.«

    Elberfelder

    Er aber sprach zu ihm: Was fragst du mich über das Gute? Einer ist gut. t Wenn du aber ins Leben eingehen willst, so halte die Gebote.

    in der Schlachter 2000 Übersetzung heißt es ähnlich wie bei uns

    Er aber sprach zu ihm: Was nennst du mich gut ? Niemand ist gut als Gott allein! Willst du aberin das Leben eingehen, so halte die Gebote!

    für mich sind hier zwei verschiedene Gedanken – wie kommt das und welcher Gedanke ist nun richtig?

    uuups

    hab da wohl was durcheinander gebracht, denn bei uns (NW-Übersetzung) heißt es auch

    17 Er sagte zu ihm: „Warum fragst du mich über das, was gut ist? Da ist e i n e r , der gut ist. Wenn du indes ins Leben eingehen willst, so halte stets die Gebote.“

    trotzdem: warum übersetzt eine Bibel das dann ganz anders, mit einem anderen Sinn?

  122. Juleam 23. Oktober 2011 um 08:03 Link zum Kommentar

    Matthäus 23 – 25

    Matthäus 23:23-24

    Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr gebt den zehnten Teil von ´Kräutern wie` Minze, Dill und Kümmel und lasst dabei die viel wichtigeren Forderungen des Gesetzes außer Acht: Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Treue . Diese Forderungen solltet ihr erfüllen und das andere nicht außer Acht lassen. 24 Verblendete Führer seid ihr! Mücken siebt ihr aus, und Kamele verschluckt ihr.
    (Neue Genfer Übersetzung)

    Wir könnten wir ihnen heute gleichen?

    Matthäus 23:28

    Genauso seid auch ihr: Nach außen hin erweckt ihr bei den Menschen den Anschein, gerecht zu sein, in Wirklichkeit aber seid ihr voller Heuchelei und Gesetzlosigkeit.

  123. Juleam 23. Oktober 2011 um 08:05 Link zum Kommentar

    Matthäus 23:29-32

    Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr errichtet Grabmäler für die Propheten und schmückt die Gräber der Gerechten 30 und behauptet: >Wenn wir zur Zeit unserer Vorfahren gelebt hätten, hätten wir uns nicht mit ihnen am Tod der Propheten schuldig gemacht .< 31 Damit gebt ihr selbst zu , dass ihr die Nachkommen der Prophetenmörder seid. 32 Ja, macht nur das Maß eurer Vorfahren voll!

    Warum genau war es schlimm, dass sie zugaben, die Nachfahren derer zu sein, die die Propheten getötet zu haben?

    Was konnten sie für die Sünden ihrer Vorfahren?

  124. Juleam 23. Oktober 2011 um 08:07 Link zum Kommentar

    Matthäus 24:10

    Manche werden sich vom Glauben abwenden, einander verraten und hassen
    (Hoffnung für alle)

    Auch dies ist ein Zeichen des Endes: Personen, die bereits mal in einem engen Verhältnis zu Jehova standen, wenden sich von ihm und der wahren Anbetung ab. Damit nicht genug, würden sie ihre ehemaligen Brüder hassen und verfolgen.

    Ob dies auch immer so offensichtlich sein wird? Viel infamer sind djejenigen, die sich vom Glauben abwenden – aber weiterhin so tun als ob und dann ihre Anwesenheit unter Gottes Volk dazu missbrauchen, unter den Brüdern Zwietracht und Mißtrauen säen!

    Wie Jesus sagte, würde dies ein Zeichen des Endes sein.

    Aber keine Sorge: Jehova erstattet jedem gemäß seinem Werk – und wie wir es jetzt erst wieder im Studienartikel haben: “wehe denen, die andere zum Straucheln bringen”!

    Matthäus 24:12-13

    Und weil Gottes Gebote missachtet werden, setzt sich das Böse überall durch. Die Liebe wird bei vielen Menschen erlöschen. 13 Aber wer bis ans Ende durchhält, wird gerettet.

  125. Juleam 23. Oktober 2011 um 08:08 Link zum Kommentar

    Matthäus 25:45

    Darauf wird ihnen der König antworten: ›Lasst es euch gesagt sein: Die Hilfe, die ihr meinen geringsten Brüdern verweigert habt, die habt ihr mir verweigert.‹
    (Hoffnung für alle)

    Das hier wird viel krasser ausgedrückt, als bei uns. In der Neuen-Welt-Übersetzung heißt es: “in dem Masse, wie ihr es mir nicht getan habt” und man könnte annehmen, dass sie aus Gedankenlosigkeit gehandelt hätten.

    Hier wird gesagt, dass sie es ihnen verweigert hatten. Vielleicht ein ähnlicher Gedanke, wie heute “unterlassene Hilfeleistung”?

  126. Juleam 23. Oktober 2011 um 08:16 Link zum Kommentar

    Matthäus 26 – 28

    Drei kurze Kapitel, und doch passiert so viel!

    Hier beginnen die letzten Tage im Leben Jesu und hier beginnt auch die Bibellesung, die wir immer noch zusätzlich vor dem Gedächtnismahl lesen. Stoff, der mich immer wieder unglaublich wütend und traurig macht und unendlich mitnimmt.

    Aber auch Stoff, der wichtig ist und sein muss. Denn der Sinn von Jesu Leben und Wirken bestand ja nicht darin, all die Wunder zu wirken, sondern dass er uns wieder unserem Gott näher bringt. Auch sein Predigen war dazu sehr wichtig.

    Aber das allerwichtigste war halt sein Tod! Er mußte für uns sterben, damit wir mit Gott versöhnt werden konnten. Genau dies macht mich daran auch so traurig.

    Heute hatten wir uns einen Film über Organspende angesehen, der sehr interessant und informativ war. Hier wurde auch ein Mann gezeigt, der auf ein Spenderherz wartete. Er brauchte es dringend, da er sonst wohl nicht mehr lange zu leben haben würde. Er sagte, dass er ein ziemliches Problem damit habe, dass zuerst ein anderer sterben müsse, damit er leben könne!

    In der Regel verändert so eine OP das ganze restliche Leben einer solchen Person. Er wird es sein Leben lang nicht vergessen und immer dankbar dafür sei, dass er selbst leben darf – weil sich eine andere Person zur Organspende entschieden hat. Sein Leben wird ihm immer kostbar sein, denn er ist “dem Tod schon einmal von der Schippe gesprungen” und zudem hat sein Leben das Leben eines anderen gekostet. Er wird viel bewusster und voller Dankbarkeit für den edlen Spender leben. Sicherlich wird er seine Zeit und Energie nicht mit allerlei Unsinn verplempern.

    Haben wir eine ebenso große Wertschätzung für das Opfer, das Jesus für uns gebracht hat? Hat dieses Wissen darum unser Leben verändert? Beeinflußt es auch heute noch alles, was wir tun?

    Wie ist es, wenn wir ein Problem mit unserem Bruder haben und uns gekränkt und verletzt fühlen – nehmen wir uns und unsere verletzten Gefühle dann so wichtig, dass wir nicht einlenken können? Denken wir in so einem Fall mal daran, was Jesus alles erdulden musste – und zwar völlig zu Unrecht.

    Warum tat er das? Um uns mit unserem liebevollen Gott zu versöhnen.

    Jesus gab uns das Gebot, dass wir einander lieben sollten, daran würde man seine Jünger erkennen und wir sollten auch unsere Feinde lieben. Sollte uns dieses große Ganze nicht dazu veranlassen, ihn nachzuahmen und uns selbst nicht zu wichtig zu nehmen – um des lieben Friedens willen?

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