andere Art von Waffen

Und David sprach zu dem Philister: Du kommst zu mir mit Schwert und mit Speer und mit Wurfspieß; ich aber komme zu dir im Namen Jehovas der Heerscharen, des Gottes der Schlachtreihen Israels, den (O. die) du verhöhnt hast.
… Und diese ganze Versammlung soll erkennen, daß Jehova nicht durch Schwert und durch Speer rettet; denn Jehovas ist der Streit, und er wird euch in unsere Hand geben!
Elberfelder 1871 – 1 Sam 17,45+47

David antwortete ihm: „Du trittst mir mit Schwert und Speer und Wurfspieß entgegen, ich aber trete dir im Namen von Jehova, dem Herrn der Heere, entgegen — dem Gott des Heeres Israels, den du verhöhnt hast. … Alle, die hier versammelt sind, werden erkennen, dass Jehova weder mit Schwert noch mit Speer rettet, denn es ist Jehovas Schlacht, und er wird euch alle in unsere Hand geben.“
neue Welt Übersetzung – 2018 – 1.Sam 17,45+47

David rief ihm aber zu: „Du kommst dir mit deiner Pumpgun wohl ganz toll vor. Aber ich hab die Hilfe von meinem Gott dabei! Und dieser Gott ist der Chef vom ganzen Universum, er ist der Gott von den Israeliten, und den hast du vorhin derbe beleidigt.
Alle Leute sollen kapieren, dass Gott keine großen Waffen braucht, um seine Leute rauszuhauen. Gott legt fest, wer so einen Krieg gewinnt, und er hat beschlossen, dass die Philister von uns eins auf die Mütze kriegen!“
VolxBibel – 1.Samuel 17:45+47

Tzva’ot 1 Samuel 17:45 Die Namen JHWH und Elohim kommen häufig zusammen mit dem Wort tzva’ot („Heerscharen“) vor, z. B. JHWH Elohim Tzva’ot, was „Gott der Heerscharen“ bedeutet. Am häufigsten erscheint es als YHVH of Hosts, „Der Herr der Heerscharen“. Dies kommt mehr als zweihundertvierzig Mal im Tanach vor. ADONAI wird oft als Präfix hinzugefügt, so dass der Titel „Herr JHWH der Heerscharen“ lautet. Dieser zusammengesetzte göttliche Name kommt hauptsächlich in der prophetischen Literatur vor und erscheint überhaupt nicht im Tanach, in Josua oder in den Richtern. Die ursprüngliche Bedeutung von Tzva’ot ist wahrscheinlich in 1 Samuel 17,45 zu finden, wo „ADONAI-Tzva’ot“ als Bezeichnung für „den Gott der Heere Israels“ interpretiert wird (vgl. Jos 5,13-15; Jes 13,4). Der Name „YHVH Tzva’ot“ wird mehr als einmal direkt mit der Bundeslade in Verbindung gebracht, die das Symbol der Gegenwart Gottes inmitten der Heerscharen seines Volkes war (Num. 10:35-36; 1 Sam. 4:4; 2 Sam. 6:2). Später und vor allem im prophetischen Sprachgebrauch wurde Tzva’ot auf die himmlischen Heerscharen übertragen, oder vielmehr wurden die himmlischen den irdischen Heerscharen hinzugefügt. Für diese Vorstellung von himmlischen Heerscharen, die ihre Kräfte mit denen des Volkes Gottes vereinen oder für die Diener Gottes kämpfen, siehe Richter 5:20; 2 Könige 6:16-17; und Psalm 34:7; 68:17.

The Complete Jewish Study Bible: Notes

Mit David verbunden

Hier geht es nicht so sehr um eine bloße Freundschaft, sondern um eine echte Herzensverbindung zwischen Jonathan und David. Hatte der verborgene Umgang mit Gott und das Vertrauen auf Ihn Jonathan eben noch zu seiner eigenen Heldentat befähigt, so war er nun selbst Zeuge eines noch größeren Sieges eines anderen gewesen. Mit atemloser Spannung wird er das Geschehen im Terebinthental verfolgt haben, als dieser anscheinend chancenlose und unterlegene Jüngling David dem scheinbar übermächtigen Philister Goliath entgegentrat. Ob er wohl die Worte Davids hatte hören können, mit denen dieser Goliath begegnete: „Ich aber komme zu dir im Namen des Herrn der Heerscharen, des Gottes der Schlachtreihen Israels, den du verhöhnt hast“? (1 Samuel 17,45). Das, was ihm selbst die Kraft zu seinem Sieg verliehen hatte, nämlich das Bewusstsein, mit Gott zu handeln und für Seine Interessen und für Sein Volk einzutreten, das erlebte er nun bei diesem David in einer noch weiter reichenden Auseinandersetzung.
Mit was für einer inneren Beteiligung wird er dem Aufeinandertreffen zugesehen haben und Zeuge dieses Sieges und der Befreiung gewesen sein! Und dann kommt David mit dem Haupt des besiegten Feindes und dessen Waffen zurück zu Saul. – Was bewegt Jonathan in diesen Augenblicken? Bewunderung für die Geschicklichkeit, mit der David diesen Sieg errungen hatte? Oder der Gewinn, den dieser Sieg für sein Volk bedeutete? Nein, in weit höherem Maß bewegte ihn derjenige selbst, der diesen Sieg errungen hatte.

Ermunterung und Ermahnung 2011

Er vertraut Gott
«Dein Knecht weidete das Kleinvieh für seinen Vater; kam nun ein Löwe oder ein Bär und trug ein Stück von der Herde fort, so lief ich ihm nach und schlug ihn und entriss es seinem Rachen; und erhob er sich gegen mich, so ergriff ich ihn beim Bart und schlug ihn und tötete ihn» (1 Samuel 17,34.35).
Obwohl David in der Wüste viele eintönige Stunden verbringt, gibt es auch herausfordernde Momente. Er muss seine Herde gegen Löwen und Bären verteidigen. Er entreisst diesen Räubern die Beute und tötet sie schliesslich.
Warum kann er diese «Heldentat» vollbringen? Weil er Gott vertraut! In Psalm 18,30 sagt er: «Mit dir werde ich gegen eine Schar anrennen, und mit meinem Gott werde ich eine Mauer überspringen.» Schon als junger Mann wagt er es, gegen wilde Tiere zu kämpfen, weil er sich ganz auf seinen Gott stützt. Nicht seine Kraft oder seine Taktik sind ausschlaggebend, sondern das Bewusstsein, dass er den Kampf mit seinem Gott führt.
Auch im täglichen Leben jedes jungen Christen ist Gottvertrauen gefragt. In der Schule, beim Studium, bei der Arbeit oder in der Freizeit erleben wir die Angriffe des Teufels:
• Vielleicht versucht er dir im Studium mit wissenschaftlichen Abhandlungen das Glaubensfundament unter den Füssen wegzuziehen, indem er biblische Aussagen lächerlich macht. Dann bete zum Herrn und lies viel in der Bibel. Vertraue einfach seinem Wort. Es ist absolut wahr und bleibt ewig bestehen! So kannst du diesen Angriff abwehren.
• Vielleicht bekommst du eine Einladung für eine Aktivität, an der du als Christ nicht teilnehmen sollst. Doch dir fehlt der Mut, «Nein» zu sagen. Mit deinem Gott geht es. Vertraue Ihm! Er gibt dir die Kraft, die Einladung abzulehnen und die Verachtung zu ertragen.
• Vielleicht erlebst du etwas sehr Schweres. Da greift der Feind dich an, indem er die Liebe Gottes zu dir infrage stellt. Dann vertraue in der Schwierigkeit deinem Gott. Glaub, dass Er dich trotzdem liebt. Er hat ja seinen Sohn für dich in den Tod gegeben. Diesen Liebesbeweis kann dir niemand nehmen!
Solche Kämpfe, die unseren Glauben festigen, fechten wir meist im Verborgenen und im Vertrauen auf Gott aus. Doch Er will uns den Sieg schenken.
Später kommt David ins Heerlager Israels und hört, wie Goliath die Schlachtreihen des lebendigen Gottes verhöhnt. Da will er gegen den Riesen kämpfen. Woher besitzt er den Mut dazu? Er sagt zu Goliath: «Du kommst zu mir mit Schwert und mit Speer und mit Wurfspiess; ich aber komme zu dir im Namen des HERRN der Heerscharen» (1 Samuel 17,45). Weil David mit seinem Gott in der Wüste Erfahrungen gemacht hat, ist er im Kampf gegen Goliath voller Zuversicht. Mit seinem Gott will er diesen Feind schlagen. Zu diesem Gottvertrauen bekennt sich der HERR, indem Er David den Sieg über Goliath schenkt.
Auch heute gilt es, im Volk Gottes den guten Kampf des Glaubens zu kämpfen. Wie gut, wenn unser Gottvertrauen im Verborgenen gewachsen ist! Dann kann Gott uns zum Nutzen für sein Volk gebrauchen

Halte fest 2011

„Du kommst zu mir mit Schwert und Spieß und Schild, ich aber komme zu dir im Namen Jahves der Heerscharen, des Gottes der Schlachtreihen Israels, den du gehöhnet hast. Heutigen Tages wird dich Jahve in meine Hände überantworten, dass ich dich schlage und nehme dein Haupt von dir, dass alles Land inne werde, dass Jahve nicht durch Schwert und Spieß hilft. Denn Jahves ist der Streit, und Er wird euch in unsere Hand geben.“
Welch eine Treue und Siegesgewissheit sprach doch aus diesem Bekenntnis! Der Hohn des Philisters hatte David nicht erschüttert. Der Streit war des Herrn, und es handelte sich in demselben um die Freiheit des bedrohten Gottesvolkes. Sein Vertrauen galt nicht seinen Waffen, sondern seinem Gott.
Das war die Quelle seiner Kraft. David hatte das tiefe Geheimnis erfasst: Wer mit Gott im Bunde steht, der hat den Sieg immer auf seiner Seite. Daher rechnete sein Glaube auch mit dem Siege, bevor vom Sieg überhaupt etwas zu sehen war. Und er sah sich in seinen Erwartungen nicht enttäuscht. David siegte auch mit geringen Waffen. Denn nicht die Waffen, sondern Gott ist das Entscheidende in jedem Glaubenskampf. Daher gilt Ihm allein das Lied, das nach dem Sieg der Glaube singt.

Kroeker – Das lebendige Wort Band 5

Auffallend: David ist kein Soldat im Heere Sauls! Und eigentlich ist es Sauls Aufgabe, den Namen Jehovah rein zu erhalten! Saul ist der „größte Israelit“ – er ist einen Kopf größer als alle anderen. Und keiner der Soldaten kämpft! Kein Saul tritt nach vorn!
So ist dass, wenn man sich hinter einer Organisation versteckt! Anstatt einen eigenen Glauben, ein eigenes Verhältnis zum Schöpfer aufzubauen! Aber David hat dieses Verhältnis aufgebaut – und wird nun als das Werkzeug Jehovahs benutzt!

Und wo stehen wir? Wie die Soldaten Sauls? Oder haben wir ein persönliches, eigenständiges Verhältnis zu dem Gott der Heerscharen?

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