Und nun, was zögerst du? Stehe auf, laß dich taufen und deine Sünden abwaschen, indem du seinen Namen anrufst.
Elberfelder 1871 – Apostelgeschichte 22,16
Was zögerst du noch? Steh auf und lass dich taufen! Bekenne dich zum Namen von Jesus und lass dir deine Sünden abwaschen!‹
Gute Nachricht Bibel 2018 – Apostelgeschichte 22:16
Also – was zögerst du noch? Steh auf und lass dich taufen! Rufe dabei im Gebet den Namen Jesu an! Dann wirst du von deinen Sünden reingewaschen werden.‹«
Neue Genfer Übersetzung 2013 – Apg 22,16
וְעַכְשָׁו לָמָּה אַתָּה מִתְמַהְמֵהַּ? קוּם, הִטָּבֵל וְהִתְרַחֵץ מֵחֲטָאֶיךָ בְּקָרְאֲךָ בִּשְׁמוֹ.׳
ha-Berit ha-ḥadashah 2000 – Apg 22:16
למה אתה מחכה עכשיו? לך להיטבל במים והתרחץ מחטאיך, בקראך בשם האדון!‘
Biblica – Apg 22,16

Dieser Vers wirft zwei Fragen auf. Erstens: Wann wurde Paulus gerettet – auf der Straße nach Damaskus oder im Haus von Judas? Mehrere Gründe sprechen dafür, daß es bereits auf der Straße nach Damaskus geschah: (1) Das Evangelium wurde ihm direkt von Christus verkündigt (Gal 1,11-12), nicht erst später durch Hananias. (2) Seine Antwort (Apg 22,10) zeigte, daß er bereits glaubte. (3) Er wurde schon vor der Wassertaufe mit dem Heiligen Geist erfüllt (Apg 9,17-18). (4) Das griechische Partizip Aorist, epikalesamenos, übersetzt mit: rufe seinen Namen an, bezieht sich entweder auf eine gleichzeitige Handlung oder eine, die vor der, von der das Hauptverb spricht, stattfand. Seine Anrufung des Namens Christi (um Rettung) ging also seiner Wassertaufe voraus. (Man könnte das Partizip auch mit „nachdem er seinen Namen angerufen hatte“ übersetzen.)
Die Bibel erklärt und ausgelegt – Walvoord Bibelkommentar
Zweitens: Was bedeuten die Worte: Laß deine Sünden abwaschen? Beinhalten sie, daß die Rettung von der Wassertaufe abhängig ist? Da Paulus bereits spirituell rein war (vgl. die Feststellungen in der vorhergehenden Klammer), müssen die Worte sich auf die Symbolik der Taufe beziehen. Die Taufe ist ein äußerliches Bild für Gottes inneres Werk des Abwaschens der Sünden (vgl. 1Kor 6,11; 1 Petrus 3,21).
Und nun, was verziehest du? Ohne Zweifel hat Ananias den Paulus treulich in den Grunderkenntnissen der Frömmigkeit unterwiesen. Denn er hätte ihn nicht getauft, wenn er vom wahren Glauben nichts gewusst hätte. Lukas aber übergeht vieles und rührt nur kurz das Wesentliche an. Nachdem also Paulus erfasst hat, dass die verheißene Erlösung jetzt in Christus verwirklicht ward, kann Ananias mit Recht sagen, dass die Taufe keinen Aufschub mehr leiden dürfe. Die Frage: „Was verziehst du?“ – will übrigens den Paulus nicht schelten noch ihm Trägheit vorwerfen, sondern Gottes Gnade durch die Beifügung der Taufe noch größer erscheinen lassen. Ein ähnliches Wort lasen wir früher (10, 47): „Mag auch jemand das Wasser wehren, dass diese nicht getauft werden, die den heiligen Geist empfangen haben, gleichwie auch wir?“ Die Zusammenstellung: Lass dich taufen und abwaschen deine Sünden – beschreibt die Wirkung und Frucht der Taufe etwa in dem Sinne: Lass deine Sünden durch die Taufe abwaschen! Damit scheint aber dem äußeren und vergänglichen Element mehr zugeschrieben zu werden als recht ist, und es erhebt sich die Frage, ob die Taufe der Grund unserer Reinigung ist. Wenn allein Christi Blut unsere Sünden sühnt, und wenn, nachdem es zu diesem Zweck einmal vergossen ward, uns der heilige Geist vermittels des Glaubens damit besprengt und immer wieder reinigt, so wäre es eine Beleidigung gegen Christus und den heiligen Geist, wollte man diese Ehre auf das Zeichen, das Wasser, übertragen. Und die Erfahrung zeigt, wie stark die Menschen zu solchem Aberglauben neigen. Darum verdünnen viele fromme Männer die Kraft der Taufe gar zu sehr, weil sie den Glauben nicht vom äußeren Zeichen abhängig machen wollen. Aber es gilt Maß halten: man soll die Sakramente nicht derartig erheben, dass sie Christi Herrlichkeit verdunkeln, aber man darf ihnen auch nicht ihre Kraft und Wirkung absprechen. Darum muss man zuerst festhalten, dass es allein Gott ist, der uns die Sünden durch das Blut seines Sohnes abwäscht und der, um diese Abwaschung wirksam zu machen, in uns durch die verborgene Kraft des Geistes wirkt. Fragt man also nach der Vergebung der Sünden, so soll man keinen andern Urheber suchen als den Vater im Himmel und keine andere Grundlage sich vorstellen als Christi Blut. Denkt man dann weiter über die Durchführung und Aneignung nach, so gebührt dem heiligen Geist die erste Stelle, aber es kommt ein von ihm abhängiges Mittel hinzu: die Predigt des Evangeliums und eben die Taufe. Und wenn auch Gott allein durch das innere Wirken seines Geistes alles durchführt, so schließt dies doch nicht aus, dass er nach seinem Belieben Werkzeuge und Mittel anwendet, die er für passend hält. Gewiss zieht er nichts seinem Geist und dem Blute Christi ab, was er dann in das äußere Element einschlösse, – aber er will sich des Zeichens zur Hilfe für unsere Schwachheit bedienen. Insofern also die Taufe unserem Glauben hilft, die Vergebung der Sünden allein aus Christi Blut zu schöpfen, wird sie ein Abwaschungsmittel für die Seele genannt. Die Abwaschung, von welcher Lukas spricht, bezeichnet demgemäß nicht die eigentliche Ursache, sondern bezieht sich auf die Empfindung des Paulus, welcher durch den Empfang des Zeichens gewisser ward, dass seine Sünden gesühnt seien. Indessen muss zugleich erinnert werden, dass uns in der Taufe nicht ein leeres Bild geboten wird, sondern die Mitteilung der Sache selbst sich damit verbindet: denn Gott trügt nicht, wenn er etwas verheißt, sondern erfüllt in Wahrheit, was er durch die Bilder darstellt. Wiederum aber muss man sich hüten, Gottes Gnade an die Sakramente zu fesseln; denn die äußere Verwaltung der Taufe schafft Nutzen nur da, wo es dem Herrn gefällt. Damit löst sich auch eine andere Frage, die man aufwerfen könnte: wenn Paulus ein Zeugnis für Gottes Gnade besaß, waren ihm ja die Sünden schon vergeben. Also schaffte nicht erst die Taufe die Abwaschung, sondern Paulus erlebte eine weitere Bekräftigung der ihm geschenkten Gnade.
Jean Calvin – Apostelgeschichte
Rufe an den Namen des Herrn. Ohne Zweifel ist dabei an Christus zu denken. Allerdings ruft man nicht gerade seinen Namen in der Taufe an: aber der Vater weist uns an, von ihm alles zu erbitten, was die Taufe bildlich darstellt; und das Wirken des Geistes zielt auf nichts anderes, als uns an seinem Tod und seiner Auferstehung Anteil zu schaffen. Christus rückt also in der Taufe an die erste Stelle, aber eben als der, der uns vom Vater gegeben ward und seine Gnadengaben durch den heiligen Geist in uns ausgießt. Die Anrufung des Namens Christus umschließt also den Vater und den Sohn. Ananias meint ja nicht, dass Paulus Christi Namen nur äußerlich nennen solle; er denkt vielmehr an ein Gebet, in welchem die Gläubigen Zeugnis geben, dass allein Christus wirksam machen kann, was das äußere Zeichen bedeutet. Denn die Sakramente tragen weder eine Heilskraft in sich eingekapselt, noch vermögen sie irgendetwas aus sich selbst. Darum ist dieses Redeglied gleichsam eine Berichtigung des vorangehenden: Ananias lenkt den Paulus ausdrücklich vom Vertrauen auf das äußere Element zu Christus hin. Von dieser Regel entfernen sich die Papisten sehr weit, indem sie ihre Teufelsaustreibungen bei der Taufe zum Grund der Gnade machen. Sie beflecken damit Christi heiligen Namen: weit entfernt, das arme Volk zu Christus zu leiten, rücken sie ihn vielmehr durch ihre Taufe in den Hintergrund.
Schließlich kam die Taufe des Paulus. In Vers 16 sagte Ananias zu ihm: Was zögerst du noch? Steh auf und lass dich taufen und wasche deine Sünden ab, indem du seinen Namen anrufst. Wegen der verschiedenen widersprüchlichen Lehren zur Taufe verstehen die Menschen heute nicht immer ihre wahre Bedeutung. Deshalb kann es klug sein, eine Weile zu warten, bevor man sie anwendet, aber wenn man die Taufe einmal verstanden hat, sollte man sie ohne Verzögerung vollziehen. Im ersten Jahrhundert verstand das jüdische Volk jedoch die Bedeutung der Taufe, so dass Paulus sofort aufstehen, sich taufen lassen und seine Sünden abwaschen sollte, indem er den Namen Jeschuas anrief. Es ist wichtig zu beachten, dass dieses Gebot an einen Juden gerichtet war, der wie die Menschen in Apostelgeschichte 2,38 zu der Generation gehörte, die den Messias verworfen hatte. Die Bedeutung der Taufe ist daher dieselbe: Sie würde Paulus zwar nicht geistlich, aber körperlich vor dem Gericht im Jahr 70 n. Chr. bewahren.
Arnold G. Fruchtenbaum – Ariel’s Bibelkommentar: Apostelgeschichte
Apostelgeschichte 22,16 ist der zweite Vers, den manche Menschen verwenden, um zu lehren, dass die Taufe für die Errettung notwendig ist. Genau wie in Apostelgeschichte 2,38 ist dieser Vers an einen Juden und nicht an einen Heiden gerichtet. Außerdem zeigt der griechische Text dieses Verses deutlich, dass dieser Satz aus zwei Teilen besteht, die man auseinander halten muss. Das Aufstehen des Paulus ging der Taufe voraus, so wie die Anrufung des Namens des Herrn der Abwaschung der Sünden vorausging. Wörtlich heißt es im griechischen Text: „Nachdem du aufgestanden bist, lass dich taufen, und wasche deine Sünden ab, nachdem du den Namen des Herrn angerufen hast.“ Man kann es auch so ausdrücken, dass die Taufe auf das Aufstehen folgt und die Abwaschung der Sünden auf das Anrufen des Namens des Herrn. Die Taufe geht also mit dem Aufstehen einher, nicht mit der Abwaschung der Sünden. Daher kann der Vers auch mit „Steh auf, lass dich taufen und lass deine Sünden abwaschen, indem du seinen Namen anrufst.“ übersetzt werden. Es ist das Anrufen des Namens des Herrn, das die Sünden abwäscht, und die Taufe folgt auf das Aufstehen, und das Aufstehen folgt auf die Errettung.
Die Taufe ist zwar keine Voraussetzung für die Errettung, aber für den Gehorsam und die Nachfolge ist sie unerlässlich.
In seinem Kommentar zur Apostelgeschichte kommt Ger zu demselben Schluss:
Apostelgeschichte 22,16 ist wie der Text in Apostelgeschichte 2,38 über die Taufe in einigen Kreisen verwendet worden, um zu argumentieren, dass die Wassertaufe für die Vergebung der Sünden, d. h. für die Errettung, notwendig ist. Das Argument, das sich auf Apostelgeschichte 22,16 stützt, beruht auf der Auslegung der Aussage des Ananias, dass die Taufe der Zeitpunkt war, an dem Paulus‘ Sünden „abgewaschen“ werden sollten. Darüber hinaus wird der Akt der Taufe mit dem „Anrufen des Namens des Herrn“ gleichgesetzt. Obwohl diese Position die Gnade Gottes, die durch den Tod Christi am Kreuz in der Erlösung vollbracht wird, aufrechterhält, kann die Erlösung nach dieser Ansicht nur durch den Gehorsam des neuen Gläubigen in der Taufe aktiviert werden. Diese Auslegung ist abzulehnen, da sie in direktem Widerspruch zu den zahlreichen Stellen in der Apostelgeschichte, den Evangelien und den Briefen steht, die unmissverständlich bekräftigen, dass das Heil allein durch den Glauben an Jesus als den Messias entsteht (Apg 3,19; 5,31; 8,22; 10,43-44; 11,19; 13,24; 17,30; 19,4; 20,21; 26,18-20; Joh 3,16.36; Röm 11,6; Eph 2,8-9). Außerdem deutet die persönliche Begegnung des Paulus mit Christus auf der Straße von Damaskus in Verbindung mit der Tatsache, dass Ananias Paulus einen „Bruder“ genannt hatte, stark darauf hin, dass Paulus bereits vor der Taufe Christ geworden war.
Dass Ananias die Taufe mit der Abwaschung von Paulus‘ Sünde in Verbindung bringt, lässt sich am besten nicht als theologischer Lehrsatz interpretieren, sondern eher als anschauliche und wirkungsvolle jüdische Symbolik, die nur für diejenigen relevant ist, die wie Paulus und die Zuhörer im Tempel, denen er die Geschichte erzählte, mit den verschiedenen Formen der Mikwe, der jüdischen rituellen Selbsttaufe, vertraut waren, die zum Zweck der zeremoniellen Reinigung, Bekehrung und Buße durchgeführt wurde (z. B. die Johannestaufe). Vor allem für Juden konnte die Taufe als „Anrufung des Namens Gottes“ charakterisiert werden, in dem Sinne, dass sie eine öffentliche Identifizierung des Gläubigen mit Jesus und der kirchlichen Gemeinschaft darstellte, ein verbindliches Treuegelöbnis gegenüber dem Messias.
Aus den relativ vielen Stellen in den NT Schriften, in denen die Taufe erwähnt wird, spricht deutlich und eindeutig, dass es um eine Taufe „im Namen Jesu Christi“ bzw. „auf den Namen Jesu Christi“ ging und dass die frühe Gemeinde offenbar keinerlei trinitarische Taufformel kannte. Alle Stellen mit Berichten über Taufen schildern das Taufereignis ohne jeglichen Hinweis auf einen „trinitarischen“ Namen bzw. eine trinitarische Lehre!
Wolfgang Schneider – Trinität
Hier einige weitere Beispiele aus der Apostelgeschichte:
Apg 8,16
…getauft auf den Namen des Herrn Jesus.
Apg 10,48
…zu taufen in dem Namen Jesu Christi
Apg 19,5
…taufen auf den Namen des Herrn Jesus.
Apg 22,16
…rufe seinen Namen an und lass dich taufen …
Dieser Sachverhalt gibt zu denken, denn es kann eigentlich wohl nicht sein, dass Jesu letzte Worte vor seiner Himmelfahrt von den Aposteln ignoriert wurden und diese sich schon so kurze Zeit danach nicht mehr an die Anweisungen ihres Herrn hielten oder daran erinnerten. Bemerkenswert ist zudem, dass diese verschiedenen Berichte inhaltlich miteinander übereinstimmen und an sich keinerlei Anlass geben, ihr Zeugnis in Frage zu stellen. Andererseits gibt es in all den bisher bekannten existierenden Handschriften, die das Ende des Matthäusevangeliums enthalten, in dem Vers in Mt 28,19 ausschließlich den Wortlaut mit der trinitarischen Taufformel.
Schließlich kam die Taufe von Paulus in Vers 16: Und nun, warum wagt ihr es? steht auf und lasst euch taufen und wascht eure Sünden ab und ruft seinen Namen an.
Arnold Fruchtenbaum – Die Gefangenschaft des Paulus in Jerusalem: Apostelgeschichte 21:1-23:35
Die Frage an Paulus war nun: Warum zögert ihr? Die Taufe ist etwas, das so schnell wie möglich auf die Errettung folgen sollte. Heute verstehen die Menschen wegen der verschiedenen widersprüchlichen Lehren der Taufe nicht immer ihre wahre Bedeutung. Deshalb mag es weise sein, eine Weile zu warten, bevor sie angewandt wird, aber wenn die Taufe einmal verstanden ist, sollte es keine Verzögerung bei ihrer Durchführung geben.
In jenen Tagen aber verstanden sie die Bedeutung der Taufe, weil sie Juden waren. Der Befehl lautete: Steh auf und lass dich taufen und wasche deine Sünden ab, indem du seinen Namen anrufst. Dieser Vers war an einen Juden gerichtet, der zu „jener Generation“ gehörte, die Jeschua verwarf, wie die in Apostelgeschichte 2,38, und seine Bedeutung ist dieselbe: Die Taufe wird sie nicht geistlich retten, aber sie wird sie physisch vor dem Gericht A.D. 70 retten. Dies ist der zweite Vers in der Apostelgeschichte, den einige Leute benutzt haben, um zu lehren, dass die Taufe für die Errettung notwendig ist. Genau wie in Apostelgeschichte 2,38 ist dieser Vers an einen Juden gerichtet, nicht an einen Heiden.
Außerdem zeigt der griechische Text dieses Verses deutlich, dass es zwei Teile dieses Satzes gibt, die auseinandergehalten werden müssen. Das Aufstehen geht der Taufe voraus, genauso wie das Anrufen des Namens des Herrn der Abwaschung der Sünden vorausgeht. Wörtlich heißt es im griechischen Text: „Nachdem du aufgestanden bist, lass dich taufen und wasche deine Sünden ab, indem du den Namen des Herrn anrufst.“ Eine andere Art, es auszudrücken, ist, dass die Taufe dem Aufstehen folgt oder die Abwaschung der Sünden dem Anrufen des Namens des Herrn folgt. Die Taufe geht also mit dem Aufstehen einher, nicht mit der Abwaschung der Sünden. Nach F.F. Bruce ist eine Möglichkeit, dies herauszubringen, es zu übersetzen: „Steh auf, lass dich taufen und deine Sünden abwaschen, indem du seinen Namen anrufst.“ Es ist das Anrufen Seines Namens, das die Sünden abwäscht, und die Taufe folgt dem Aufstehen und das Aufstehen folgt der Errettung. Obwohl die Taufe nicht wesentlich für die Errettung ist, ist sie wesentlich für den Gehorsam und die Nachfolge.
Die Frage, warum Paulus sich auf „den Namen Jesu“ taufen lassen musste, ist aus dem letzten Kommentar von Arnold Fruchtenbaum zu entwickeln! Paulus und die meisten Menschen, die in der Apg erwähnt werden, waren dem Gott der Juden hingegeben! Sie waren von Geburt an daran gewöhnt, Jehovah zu dienen und hielten so weit es ihnen möglich war, Seine Maßstäbe. Nun war die Frage nicht, ob sie sich zu Jehovah bekehren würden, sondern WER JESUS für sie war! Würden diese gläubigen Juden Jesus als den Messias anerkennen? Würden diese gläubigen Jesus als den „Engel Jehovahs“ erkenne? Würden diese gläubigen Jesus als den Teil Jehovahs erkennen, der zur Erde gekommen war, um sie zu retten?
Für Menschen, die noch nicht an Jehovah glaubten, galt natürlich, dass sie sich nach Matthäus 28,19-20 auf „den Namen“ taufen lassen mußten!






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