Monat: November 2009

Was ist wichtiger als Familie

… und dass diese auch in schweren Zeiten zusammenhält?
Interessanter Artikel bei wissenschaft.de

Heilende Hände

Berührungen von Verwandten lindern Leiden von Krebspatienten

Mit einfachen Berührungen und Massagetechniken können Familienmitglieder oder Freunde das körperliche und emotionale Befinden von Krebspatienten verbessern. Zu diesem Schluss ist ein internationales Wissenschaftlerteam um William Collinge gekommen. Bekannt war bereits, dass professionelle Massagen als begleitende Maßnahmen im Rahmen einer Krebstherapie sinnvoll sein können. Der neuen Studie lag nun die Frage zugrunde, ob auch Verwandte oder Freunde anstelle von kostspieligen professionellen Masseuren das Leiden von Krebskranken lindern können. Das Ergebnis: Sie können, wobei der psychische Effekt einen entscheidenden Anteil am Erfolg hat, berichten die Forscher.

Krebspatienten leiden unter einer Vielzahl körperlicher und emotionaler Beeinträchtigungen wie Schmerzen, Müdigkeit, Übelkeit, Depressionen und Angstzuständen. Wie vorherige Studien bereits gezeigt hatten, können professionell durchgeführte Massagen das körperliche Leiden lindern, doch nicht jeder kann sie sich leisten. In Zukunft könnten deutlich mehr Menschen von den wohltuenden Handgriffen profitieren, legt nun die neue Studie nahe, die vom National Cancer Institute, einem US-amerikanischen Krebsforschungszentrum, gesponsert wurde. Denn offensichtlich kommt es weniger auf die professionelle Ausführung der Massage an, als vielmehr generell auf körperliche Nähe und die dadurch vermittelte Fürsorge.

Für ihre Studie teilten Collinge und seine Kollegen die 97 teilnehmenden Krebspatienten und ihre Verwandten oder Freunde in zwei Gruppen auf. In der ersten Gruppe zeigten die Wissenschaftler den Freunden und Verwandten einfache Massagegriffe. In den folgenden vier Wochen sollten sie diese dreimal pro Woche oder häufiger mindestens 20 Minuten lang anwenden. Da die Forscher vermuteten, dass der psychologische Effekt der Berührungen eine entscheidende Rolle spielt, trugen sie den Angehörigen und Freunden in der Kontrollgruppe auf, den Krebspatienten ebenso lange und häufig vorzulesen.

Das Ergebnis bestätigte die Theorie der Wissenschaftler: Die Krebspatienten beider Gruppen stellten eine Besserung sowohl körperlicher als auch psychischer Leiden fest. Fürsorge und die gemeinsam verbrachte Zeit sind also schon an und für sich geeignet, die Leiden zu lindern. Die körperliche Nähe, die durch die Massage entsteht, steigert diesen Effekt jedoch noch erheblich: Stress und Angstzustände nahmen in dieser Gruppe durchschnittlich um 44 Prozent ab, Schmerzen wurden um 34 Prozent verringert und Müdigkeit und Erschöpfung um 32 Prozent. Auch Depressionen und Übelkeit gingen um 31 beziehungsweise 29 Prozent zurück.
„Das hat nicht nur für das Wohlbefinden des Patienten Konsequenzen, sondern auch für das seiner Betreuer“, erklärt Collinge. Denn diese fühlen sich oft hilflos und erkranken nicht selten ebenfalls an Depressionen oder anderen psychischen Leiden. Mit Hilfe der Massage könnten sie den Menschen, die sie lieben, nun endlich auch aktiv helfen.

William Collinge (National Cancer Institute, Bethesda) auf der 6. Internationalen Konferenz der Society for Integrative Oncology

ddp/wissenschaft.de – Mascha Schacht

Gut das es in biblischer Zeit kein Altersheim … gab.

Wir hatten in der Schule ein Jahr Astronomie

..und zwar in der 10.Klasse je eine Wochenstunde. Unser Lehrer war sehr informativ und hat mit dem was er uns begebracht hat meinen Glauben in den Schöpfer gestärkt.

Auf Wissenschaft.de gefunden. Dazu die Hintergrundinformation

Wissenschaftler und Lehrer fordern: Astronomie in die Schule!

275 Wissenschaftler, Lehrer und Didaktiker betonen in einem offenen Brief zum Internationalen Jahr der Astronomie die Wichtigkeit eines Schulfachs Astronomie

Mensch, Erde und Weltall – all das hat mehr miteinander zu tun, als es auf den ersten Blick erscheinen mag. Sonne, Mond und Sterne nehmen wir als selbstverständliches Himmelsschauspiel wahr – genauso wie die Existenz des Materiellen und unser eigenes Dasein. Die Astronomie lehrt uns aber, dass das alles andere als selbstverständlich ist; die Existenz des Belebten und Unbelebten ist in höchstem Maße erstaunlich. Das moderne, naturwissenschaftliche Weltbild besagt in Kürze, dass vor knapp 14 Milliarden Jahren das Universum seinen Anfang im Urknall hatte. Aus diesem heißen und dichten Anfangszustand entstanden Elementarteilchen, Naturkräfte und die ersten Atome. Das fein verteilte Material klumpte hier und da zusammen und brachte schließlich die ersten Sterne und Galaxien hervor. Unsere Sonne ist ein solcher Stern einer späteren Generation, in dessen Umgebung sich Planeten bildeten – so auch die Erde. Im Jahr 2009 feiern wir diesen Erkenntnisgewinn im Internationalen Jahr der Astronomie. Der Anlass: Vor knapp 400 Jahren richtete der italienische Naturforscher Galileo Galilei zum ersten Mal ein Fernrohr an den Himmel und begründete damit die moderne Astronomie.

Das naturwissenschaftliche Wissen um das Entstehen der Welt blieb nicht folgenlos für die Menschheit, denn natürlich haben diese Erkenntnisse Konsequenzen für unser Selbstverständnis, für unsere Gesellschaft – kurzum für unsere Kultur. Die Erkenntnisse um Anfang und Entwicklung der Welt verdanken wir den Naturwissenschaften – allen voran der Astronomie als älteste Naturwissenschaft. Das Besondere an der Astronomie ist, dass sie eine sehr interdisziplinäre Wissenschaft ist. Neben den klassischen Naturwissenschaften Physik, Chemie und Biologie sowie der Mathematik und Technik, haben auch die Geisteswissenschaften wie Philosophie, Geschichts- und Kulturwissenschaften sowie Theologie wesentliche Bezüge zur Astronomie. Die Astronomie vereint eine Vielzahl von Disziplinen auf eine einzigartige Weise. Aus diesem interdisziplinären, umfassenden Denkansatz entsteht etwas vollkommen Neues, das einen Mehrwert an Wissen darstellt.

Dieses Wissen mündet mannigfach in praktische Anwendungen, die uns den Alltag erleichtern und der Gesellschaft nützen. „Ein Schulfach Astronomie kann viele Probleme des Schulalltags lösen“, sagt Dr. Andreas Müller, Astrophysiker am Exzellenzcluster Universe der TU München. „Mithilfe der Astronomie kann man wieder die Begeisterung für Schule und Natur wecken. Außerdem beklagen sich Schüler und Lehrer über zu viel und zu schnelles Lernen. Ein interdisziplinäres Schulfach Astronomie kann es leisten Wissen wieder kompakt und effizient zu vermitteln. Ganz umsonst erhält der Schüler schließlich ein globales Verständnis unserer komplexen Welt“, so Müller weiter.

Die besondere Rolle der Astronomie für unsere Bildungsgesellschaft ist evident. Das muss sich auch in unserem Bildungssystem widerspiegeln. Zu dieser Auffassung kamen nun mehr als 275 Organisationen und Einzelpersonen, die sich in einem Offenen Brief an die Vertreter aus der Politik wenden. Zu den Unterzeichnern des Briefs gehören Organisationen wie die Internationale Astronomische Union (IAU), die Europäische Astronomische Gesellschaft (EAS), der Deutsche Kulturrat und der Rat Deutscher Planetarien. Die unterzeichnenden Einzelpersonen sind u.a. Institutsdirektoren, Professoren sowie Wissenschaftlern unterschiedlicher Fachrichtungen, deutsche Astronauten, Wissenschaftsmanager und –kommunikatoren sowie Didaktiker, Schulleiter und Lehrer. Sie alle fordern eine astronomische Grundbildung für alle, die in einem bundesweit eingeführten Schulfach Astronomie umgesetzt werden solle. Gute Vorbilder gibt es bei den östlichen Bundesländern, denn in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern gibt es das Schulfach Astronomie seit 1959.

Von 9. bis 13. November 2009 findet im Rahmen des Astronomiejahres die Woche der Schulastronomie statt. Sie belegt, welches Potential in einem Schulfach Astronomie steckt und dass die Schülerinnen und Schüler schon ab der Grundschule mit Begeisterung astronomische Unterrichtsinhalte aufnehmen. Die Astronomie bietet dabei auch die große Chance, dass naturwissenschaftliche Schulfächer und Mathematik in der Gunst der Schülerinnen und Schüler wieder steigen.

Natürlich erfordert eine astronomische Ausbildung geschultes Fachpersonal. Es gibt zwar in vielen Bundesländern Lehrerfortbildungen zur Astronomie, aber das kann eine Lehrerausbildung im Fach Astronomie nicht ersetzen. „Beispielsweise kann eine geführte nächtliche Himmelsbeobachtung zu den beeindruckendsten Ereignissen eines Schülerlebens avancieren, worüber die Teilnehmer noch nach Jahrzehnten sprechen“, berichtet Lutz Clausnitzer aus seinen Unterrichtserfahrungen am Geschwister-Scholl-Gymnasium Löbau in Sachsen.

Ein Schulfach Astronomie bietet hervorragende Chancen für ein modernes Bildungskonzept, das dem enormen Wissenszuwachs mit einem interdisziplinären, schlanken Ansatz begegnet – zum Wohle unserer modernen Informationsgesellschaft. Der Offene Brief ist ein wichtiges Zeichen der Gesellschaft an die Politik, der eine spannende Diskussion anstößt.

Kennt jemand EMS?

Verwirrung hat bei mir einenMail ausgelöst, die meine Frau erhielt:

Forschungsstudie zum Thema Arthrose in Berlin Mitte
Sehr geehrte ***,

EMS Research führt gerade eine Studie über die Empfindungen chronischer Schmerzen bzw. Arthrose durch.
Das Ziel unserer Recherche ist es, das Behandlungsgebiet im Allgemeinen besser zu verstehen und herauszufinden ob es unerfüllte Bedürfnisse in Bezug auf die Behandlungsmethoden in diesem Gebiet gibt.

Wir werden ausserdem über Mögliche neue Behandlungsmethoden sprechen.

Zu diesem Zweck laden wir Patienten, die unter Arthrose leiden, zu einer Diskussionsrunde ein.

Für Ihre Teilnahme erhalten Sie von uns 50 Euro.

Die Diskussionsrunde findet am Dienstag, den 17. November 2009 um 14 Uhr statt und wird ca. 2 Stunden dauern.

Die Adresse ist:

*****

Wenn Sie Leute kennen, die an Arthrose leiden und die sich in diese Diskussionsrunde einbringen würden, dann teilen Sie uns das bitte ebenfalls kurz per Email mit.

Ihre Antwort senden Sie bitte an folgende Adresse:

Email: ***@ems.eu.com

Mit freundlichen Gruessen,

Ihr EMS Research Team

Soweit klingt es ja ganz vernünftig.
Wir sind also am Montag mal hin, und wollten uns das Haus anschauen, das in der Email als Adresse angegeben wurde. Da die Firmenadresse eine andere war, als EMS, haben wir auch die gut ausgerüstete Konferenz- und Büroetage gefunden. Dort teilte man uns überraschend mit, dass die Firma EMS nur die Konferenzräume angemietet hätte, und sie selbst zwar auch Umfragen usw durchführen würden, aber nicht für die Einladung und die Verantstaltung verantwortlich wären. Das klang ganz seriös, von dieser Firma! Aber nicht seriös von EMS. Denn auf der Website von EMS heißt es auszugsweise:

EMS has offices in London, Paris, Berlin and Sao Paulo and can offer in-house research facilities, including call centres, viewing facilities, field staff and multilingual project managers (qualitative and quantitative) in all locations.

Nun gut, wir wollten uns das dann am Dienstag anschauen, und Jule hat per Mail unser Erscheinen angekündigt.
Ach – was dann folgte, machte noch mehr Fragezeichen:

Hallo Frau ***,
vielen Dank für Ihre positive Reaktion und Ihr Email, das an mich – da ich für den deutschsprachigen Markt verantwortlich bin – weiter geleitet wurde.
Könnten Sie mir bitte Ihre Telefonnummer mitteilen, damit ich mit Ihnen
Kontakt aufnehmen kann?
Besten Dank und herzliche Grüße aus London,
*** *** (****@googlemail.com

Was ist das? Nun will man auf einmal telfonieren? Und warum keine Firmenemailadresse mehr, sondern eine googlemail.com???
Nun wir haben ja nichts zu verbergen. Telefonnummer per Mail hingeschickt, und tatsächlich kam EIN Anrufversuch. Leider waren wir nicht schnell genut am Telefon.
Dann am Dienstag diese Mail

Hallo Frau ****,
nachdem wir gestern bereits überbucht waren, habe ich mit meinem Anruf noch zugewartet, um zu sehen, ob Stornos herein kommen. Nun habe ich alle Teilnehmer an der heutigen Arthrose-Diskussionsrunde nochmals kontaktiert und jeder hat mir das Kommen zugesichert.
Somit hat es diesmal leider nicht geklappt. Ich wollte Ihnen das gerade am Telefon mitteilen, doch ich konnte sie nicht unter der u. a. Nummer erreichen. Ich bedanke mich ganz herzlich für Ihre Initiative, auch noch weitere Kontakte innerhalb des Arthrose-Forums herzustellen. Wir sind eine Firma, die auf Studien im medizinischen Bereich spezialisiert ist. Ich kann mir vorstellen, dass wir vielleicht in Zukunft ein
Forschungsprojekt haben, wo wir auf Sie zwecks Unterstützung zukommen werden und hoffen, dass es dann besser klappt.
…..
******
EMS Research-London

Nun würde mich ja mal wirklich interessieren:
Wurde die Veranstaltung durchgeführt?
Was ist da erzählt worden?
Gab es ähnlich gelagerte „absagen“ auch an anderen Orten? Oder bin ich nur etwas überempfindlich?

Besuch bei Schwans

Die Familie Schwan am Weißensee hat Besuch!

Wir wollten heute unsere kleine Runde um den See machen, und als ich unten die „jungen Schwäne“ zählte, waren es FÜNF!

Aber dann – oh Schreck, die „Elterntiere“ erkannten mich nicht. Warum dasss? Hat einen Moment gedauert, bis wir mitbekommen haben, dass es sich um eine ganz neue Familie mit fünf Jungen handelt, die am Weißenssee zu „Besuch gekommen“ ist.

Mal sehen wie das ausgeht, denn auf anderen Webseiten heißt es

Die Tag- und Nachtaktiven Schwäne unterscheiden sich durch Aussehen, Größe, Verhalten und Lebensweise von anderen Entenvögeln und Gänsen. Dennoch gehören sie zur Familie der Entenvögel. Ab einem Alter von 2 Jahren bilden sich Schwanenpaare, diese Bindung hält meist ihr ganzes Leben.

Schwäne können eine Fluggeschwindigkeit bis zu 50 km/h erreichen und gehören zu den größten flugfähigen Vögeln. Höckerschwäne werden bis zu 20 kg schwer und 1,45 bis 1,60 Meter lang. Ihre Flügelspannweite kann bis zu zwei Meter betragen. Beim Flugstart wirken die Schwäne etwas unbeholfen und benötigen eine lange Startbahn. Die europäischen Schwäne sind Bodenbrüter und werden durchschnittlich bis zu 50 Jahre alt. Der Halsteil eines Schwans besteht aus 22 bis 25 Halswirbeln. Das wasserabweisende Schwanenkleid besteht aus mehr als 25000 Einzelfedern, die mehrmals am Tag gepflegt werden müssen, damit sie ihre Wirkung nicht verlieren. Höckerschwäne ernähren sich überwiegend pflanzlich. Ihre Ernährung besteht aus Samen, Rhizome (Wurzelstock) und Grünteile von Wasser-, Sumpf-, Ufer- und Landpflanzen. Aus einer Wassertiefe von zirka einem Meter kann ein Schwan mit seinem langen Hals noch Pflanzen herausholen. Dieser Vorgang der Nahrungsaufnahme vom Boden des Gewässers wird als gründeln bezeichnet. Um zu überwintern müssen die Schwäne ihre körpereigenen Energiereserven bis zum Oktober aufgefüllt haben.

Durch Merkmale wie den S-förmig geschwungenen Hals, den schwarzen Stirnhöcker, dunkelgraue Füße und einen langen zugespitzten Schwanz, können Höckerschwäne von anderen Schwänen unterschieden werden. Der schwarze Stirnhöcker ist bei den männlichen Schwänen ausgereifter als bei den Weiblichen. Die Jungtiere der Höckerschwäne haben einen grauen Schnabel und ein graubraunes Federkleid. Es gibt allerdings auch junge Höckerschwäne mit einem weißen Federkleid und fleischfarbenen Füßen. Diese Jungschwäne sind eine Immutabilis-Mutation und tragen von Geburt an Ihr weißes Federkleid. Bei der Immutabilis-Mutation (unveränderliche Veränderung) fehlt das Eumelanin-Gen, welches für die dunkle Färbung des Schwanenkleides des Jungtiers verantwortlich ist. Die Jungschwäne mit dem Pigment Eumelanin, verlieren Ihre grauen Federn gegen die Weißen mit zunehmendem Alter. Ab dem zweiten Lebensjahr sind die grauen Federn nur noch an den Flügeldecken, am Hals und am Kopf zu sehen. Mit der Geschlechtsreife wechselt dann auch die Farbe des Schnabels zum typischen orangerot.

Aus verschiedenen Pflanzenmaterialien wie Rohr- und Schilfhalmen, welche vom männlichen Schwan herangebracht werden, baut das Weibchen am Ufer, seltener an Land, ein Nest. Die Eiablage der Schwäne kann einmal im Jahr von Mitte April bis Juni geschehen. Nach der Eiablage brütet das Weibchen die Eier 35 bis 41 Tage, dabei bewacht der männliche Schwan die Niststätte und verteidigt das Brutrevier. Die Küken schlüpfen in großen Zeitabständen und werden von beiden Elternteilen betreut. Mit zirka 8 Wochen wachsen den Jungenten Schwingen und nach weiteren 20 bis 25 Wochen erreichen sie Ihre Flugfähigkeit. Bis zum Spätherbst (Winter) bleiben die Jungenten noch bei Ihren Eltern, und werden dann von Ihren Eltern aus dem Revier vertrieben.

aber hier auch

Schwäne ernähren sich hauptsächlich von Wasserpflanzen, die vom Gewässergrund geholt werden. Wenn sie an Land gehen, fressen Schwäne auch am Ufer wachsende Pflanzen. Daneben werden zu einem weit geringeren Anteil Wasserinsekten, Mollusken, kleine Fische und Amphibien genommen.

Die Paare binden sich für das ganze Leben. Bei einer Gruppe von Höckerschwänen konnte festgestellt werden, dass von den erfolgreich brütenden Tieren 97 % im Folgejahr mit demselben Partner brüteten. Dass sich Paare trennen, ist demnach extrem selten. So wurde beim Zwergschwan, der eine Lebensdauer von bis zu 27 Jahren hat, eine Paarbindung von wenigstens 19 Jahren festgestellt. Dementsprechend ist es schwierig für ältere Schwäne, die ihren Partner verloren haben, einen neuen Partner zu finden.

Die meisten Schwäne sind Einzelgänger. So verteidigen Höckerschwäne für gewöhnlich erbittert ihr Revier. Bei Verletzung des Territoriums durch einen anderen Schwan kann es zu einem tödlichen Kampf kommen. Allerdings können selbst Höckerschwäne, wenn die Population sehr groß wird und Nahrung ausreichend vorhanden ist, verträglicher werden und in kleinen Kolonien brüten. Brüten in Kolonien ist die Regel beim Trauerschwan und ein häufiges Phänomen beim Schwarzhalsschwan.

Das Nest der Schwäne wird aus Wasserpflanzen, Gräsern und Zweigen errichtet und ist oft von beachtlicher Größe. Da ein Paar dasselbe Nest immer wieder nutzt, kann es sich von Jahr zu Jahr vergrößern. Das Nest eines Trompeterschwans ist anfangs meistens 40 cm hoch und kann auf 90 cm anwachsen. Beim Koskorobaschwan baut ausschließlich das Männchen das Nest. Bei den anderen Schwanarten sind beide Elternvögel involviert. Dabei schwimmt oder steht der männliche Schwan mit dem Rücken zum Nest, auf dem das Weibchen sitzt und reicht ihr mit einer rückwärtsgerichteten Bewegung von Kopf und Hals das Nistmaterial an. Später wird das Nest vom Weibchen dünn mit Dunen ausgepolstert. Gebrütet wird dann allein vom Weibchen, allein beim Trauerschwan beteiligt sich hieran auch das Männchen. Gelegt werden vier bis sechs (selten ein bis elf) Eier, die etwa 40 Tage bebrütet werden. Die Jungen werden von beiden Partnern begleitet. Gelegentlich werden sie auf dem Rücken transportiert. Flügge gewordene Schwäne bleiben meist bis zur nächsten Fortpflanzungsperiode in einem Verband mit den Elternvögeln.