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zu Gott beten, weil wir etwas benötigen?

Geschrieben von Thomas am 8. Juli 2020 | Abgelegt unter chritliche Seelsorge,Religion | Keine Kommentare

Angst vor was?

Gott ist uns Zuflucht und Stärke, eine Hilfe, reichlich gefunden in Drangsalen.
Darum werden wir uns nicht fürchten, wenngleich gewandelt würde die Erde, und wenn die Berge wankten im Herzen des Meeres,

Elberfelder Bibel 1905 – Ps 46,1–2

Gott ist für uns Zuflucht und Schutz,
in Zeiten der Not schenkt er uns seine Hilfe mehr als genugd.
Darum fürchten wir uns nicht,
wenn auch die Erde bebt und wankt
und die Berge mitten ins Meer sinken,

Neue Genfer Übersetzung – Ps 46,2–3

Gott ist unsere Zuflucht und Stärke,
eine Hilfe, die in der Not leicht zu finden ist.
Darum werden wir keine Angst haben,
auch wenn die Erde Veränderungen durchmacht,
auch wenn die Berge in die Tiefen des Meeres stürzen

neue Welt Übersetzung – 2018 – Ps 46,1–2

Bei unserm Gott kann man sich immer gut verstecken, denn er ist stark, und er beschützt uns vorm Verrecken.
Wir haben keinen Schiss, auch wenn es mal ein Beben gibt, selbst wenn die Zugspitze wegfliegt und sich ins Meer begibt.

Martin Deyer – Ps 46,2–3

Gott ist unsere Zuflucht und Stärke. Dieser Psalm drückt das Vertrauen des Psalmisten aus, dass ADONAI auch in Zeiten des Aufruhrs und des Umbruchs treu ist. Gott ist für Israel ein Zufluchtsort vor Naturphänomenen (Verse 2–4), vor den Nationen der Welt (Verse 5–7) und vor natürlichen und nationalen Mächten (Verse 8–12).

Die vollständige jüdische Studienbibel: Notizen

Der Prophet beginnt mit der umfassenden Erklärung: Gott ist unsre Zuversicht, ehe er auf die einzelnen Stufen, in denen sich die Befreiung vollzog, eingeht. Gott sei stark genug, so meint er, die Seinen zu erretten; ihre Hoffnungen seien wohlbegründet. Das liegt alles in dem Wort „Zuversicht“. Die zweite Vershälfte führt in die Vergangenheit. Der Prophet rühmt Gottes Macht und Güte gegen die Seinen und preist seine Hilfe, die stets zur rechten Stunde kommt, damit man nicht im Bann der Angst anderswohin schaue, sondern allein mit seinem Schutz zufrieden sei. Jedes Glied der Gemeinde soll wissen, dass Gott insonderheit sein Beschützer ist. Es herrscht kein Zweifel, dass das erwählte Volk damit von den heidnischen Völkern geschieden und die Bedeutung des Kindschaftsrechtes hervorgehoben wird, dessen Gott die Kinder Abrahams gewürdigt hatte. So gilt auch der aus unserem Vers zu entnehmende allgemeine Grundsatz nicht für alle Personen, wohl aber für alle Zeiten: es wird uns gezeigt, wie Gott sich all den Seinigen gegenüber zu verhalten pflegt. Der Prophet zieht daraus den Schluss: die Gläubigen hätten keinen Grund zur Furcht, da Gott immer bereit sei, sie zu erretten, und zwar mit unüberwindlicher Gewalt. Der Dichter stellt uns vor Augen, wie wahr und echt der Untergrund der Hoffnung sei, wenn man selbst unter so verzweifelten Verhältnissen, wo der Himmel einzustürzen, die Erde zu wanken und die Berge in ihren Grundfesten zu weichen scheinen, doch mit ruhiger, gefasster Seele dastehen könne. Es ist ja keine Kunst, großes Vertrauen zu zeigen, so lange keine Gefahr droht. Aber wenn uns die Erde durch ihr Wanken in Bestürzung versetzt und unserer Seele die Ruhe raubt, so leuchtet es wohl ein, dass Gottes Macht alle Ehrerbietung verdient.
Wenn es weiterhin heißt (V. 3): wir fürchten uns nicht, so ist damit nicht gesagt, fromme Menschen seien frei von jeder Furcht und Unruhe, sondern vielmehr: ihre Herzen würden, was auch kommen möge, nie von der Furcht übermannt, sondern sammelten ihre Kräfte, um die Furcht zu überwinden. Dass die Welt untergeht und die Berge ins Meer sinken, sind bildliche Ausdrücke für die völlige Umkehrung des Erdkreises.

Jean Calvin – Aus dem Psalmenkommentar

Der Psalmist erklärte, daß Gott die Zuflucht ( maHseh , „Schutz vor Gefahr“; vgl. den Kommentar zu Ps 14,6 ) und Stärke (vgl. den Kommentar zu Ps 18,2 ) der Gläubigen ist. Mit anderen Worten, sie bekommen Sicherheit und Mut, wenn sie dem vertrauen, der zu jeder Zeit gegenwärtig ist, um ihnen in ihren Nöten beizustehen (vgl. den Kommentar zu Ps 30,11 ). Also brauchen sich die Heiligen nicht zu fürchten, auch wenn ihnen viele Gefahren drohen. Es werden hier sehr starke Ausdrücke benutzt, um die Gefahren in ihrer ganzen Größe darzustellen, die auf sie zukommen können. Was immer auch geschehen mag, wer auf ihn vertraut, ist in wirklicher Sicherheit.

Die Bibel erklärt und ausgelegt – Walvoord Bibelkommentar

Warum sollten Christen also Furcht haben? Jehovah läßt sich von allen Menschen finden, wenn WIR nach ihm suchen und seine Hilfe auch annehmen.
Und gerade nach den Feiertagen sollten wir doch alle daran denken: wer den Tod besiegt hat, hat doch über den größten Feind des Menschen gesiegt – wovor sollte man sich dann noch fürchten? Er hat alles in Seiner Hand! Nichts entgeht seinem Plan.

Geschrieben von Thomas am 13. April 2020 | Abgelegt unter chritliche Seelsorge,jehovah-shammah | Keine Kommentare

Warum das Bibellesen so wichtig ist

Warum wir nicht nur ein paar Bibelstellen aus dem Zusammenhang reißen dürfen, sondern so richtig die Bibel lesen sollten – und dabei mit unseren ganzen Ich dabei sein sollten, bringt Dietrich Bonhoeffer ganz gut auf den Punkt:

Wir bekommen teil an dem, was einst zu unserm Heil geschah, wir ziehen, uns selbst vergessend und verlierend, mit durch das Rote Meer, durch die Wüste, über den Jordan ins gelobte Land, wir fallen mit Israel in Zweifel und Unglauben und erfahren durch Strafe und Buße wieder Gottes Hilfe und Treue; und das alles ist nicht Träumerei, sondern heilige, göttliche Wirklichkeit. Wir werden aus unserer eigenen Existenz herausgerissen und mitten hineinversetzt in die heilige Geschichte Gottes auf Erden. Dort hat Gott an uns gehandelt, und dort handelt er noch heute an uns, an unsern Nöten und Sünden durch Zorn und Gnade. Nicht daß Gott der Zuschauer und Teilnehmer unsers heutigen Lebens ist, sondern daß wir die andächtigen Zuhörer und Teilnehmer an Gottes Handeln in der heiligen Geschichte, an der Geschichte des Christus auf Erden sind, ist wichtig, und nur sofern wir dort dabei sind, ist Gott auch heute bei uns. Eine völlige Umkehrung tritt hier ein. Nicht in unserm Leben muß sich Gottes Hilfe und Gegenwart erst noch erweisen, sondern im Leben Jesu Christi hat sich Gottes Gegenwart und Hilfe für uns erwiesen. Es ist in der Tat wichtiger für uns zu wissen, was Gott an Israel, was er an seinem Sohn Jesus Christus tat, als zu erforschen, was Gott heute mit mir vorhat. Daß Jesus Christus starb, ist wichtiger, als daß ich sterbe, und daß Jesus Christus von den Toten auferweckt wurde, ist der einzige Grund meiner Hoffnung, daß auch ich auferweckt werde am jüngsten Tag. Unser Heil ist „außerhalb unser selbst“ (extra nos)31, nicht in meiner Lebensgeschichte, sondern allein in der Geschichte Jesu Christi finde ich es. Nur wer sich in Jesus Christus finden läßt, in seiner Menschwerdung, seinem Kreuz und seiner Auferstehung, der ist bei Gott und Gott bei ihm.

Gemeinsames Leben; Das Gebetbuch der Bibel – Dietrich Bonhoeffer

Geschrieben von Thomas am 11. April 2020 | Abgelegt unter Allgemein,chritliche Seelsorge,jehovah-shammah | Keine Kommentare

Was bewirkt Gottes Geist in uns?

Und ich werde meinen Geist in euer Inneres geben; und ich werde machen, daß ihr in meinen Satzungen wandelt und meine Rechte bewahret und tut.

Elberfelder Bibel 1905 – Ez 36,27

Ich lege meinen Geist in euch und bewirke, dass ihr meinen Gesetzen folgt und euch nach meinen Rechtsbestimmungen richtet.

Neue evangelistische Übersetzung – Ez 36,27

Ich werde meinen Geist in euer Inneres legen und dafür sorgen, dass ihr meine Vorschriften befolgt, und ihr werdet meine Rechtsentscheidungen beachten und ausführen.

neue Welt Übersetzung – 2018 – Ez 36,27

Und meinen Geist werde ich in euer Inneres legen, und ich will handeln, so daß ihr in meinen Bestimmungen wandeln werdet und meine richterlichen Entscheidungen einhalten und tatsächlich ausführen werdet.

neue Welt Übersetzung – Bi12 – Ez 36,27

Ich werd euch meine absolute Power geben, meine Energie wird in euch pulsieren. Und die wird dafür sorgen, dass ihr es schafft, das zu tun, was ich von euch will. So seid ihr dann in der Lage, nach meinen Gesetzen zu leben.
VolxBibel – Ez 36,27

Um seines eigenen Namens willen sammelte ADONAI die Juden aus den Nationen und brachte sie in ihr Land zurück, wo er sauberes Wasser auf sie streute (Verse 22–25, 33). Die Reinigung Israels wird die Vermittlung des Geistes (Vers 27), die Wiederherstellung des Landes an den Ort des Segens (Vers 28–32, 34–38) und den Wiederaufbau seiner Städte (Vers 27) umfassen. 33, 38).

Die vollständige jüdische Studienbibel: Notizen

Heiligung des Namens Gottes. Hesek. 36: 16–38 (Sephardi lectionary, 36: 16–36) dient als Haftarah am Schabbat Parah, dem dritten der vier besonderen Schabbate vor dem Passah (m. Meg. 3.4). Num. 19: 1–22 diskutiert die Gesetze der roten Färse, deren Asche zur Reinigung von Leichenverunreinigungen verwendet wird, und die Haftarah nimmt ebenfalls die Reinigung auf. 16–22: Der Prophet verwendet zunächst die Bilder von Menstruationsblut (siehe Lev. 15: 19–30), um die Unreinheit des Landes darzustellen. Die Unreinheit resultierte aus dem Blut, das sie auf ihr Land vergossen, was eine weitere Metapher für götzendienerische Praktiken ist (siehe Ps. 105: 38). Das Exil des Volkes entweiht den Namen Gottes, indem es anderen nahe legt, dass der israelitische Gott schwächer als andere Götter ist und nicht die Macht hatte, ihr Exil zu verhindern. 22–32: Um Gottes Namen zurückzugewinnen, muss Israel wiederhergestellt werden. Wie der vv. Machen Sie deutlich, dass dies um Gottes willen geschieht, nicht weil Israel es verdient. 25: Gott beabsichtigt, Israel mit sauberem Wasser zu reinigen, was in solchen Fällen das Standardverfahren für die Reinigung ist (Lev. 15: 7, 11–12 usw.; Siehe auch Lev. 14: 5–6, 50–52; Num 19:17). Frauen und Männer tauchen zur Reinigung in fließendes Wasser (Lev. 11:36). 26–27: Sobald Land und Leute gereinigt sind, wird Gott ein neues Herz und einen neuen Geist bereitstellen (11:19; 18:31; Jer. 31: 31–34), die das Volk dazu veranlassen werden, ein heiliges Leben zu führen gemäß Gottes Geboten. 28: Die Bundesformel bedeutet die Wiederherstellung der Beziehung Israels zu Gott und die Fruchtbarkeit des Landes. 33–36: Die Wiederauffüllung des Landes, um dem Garten Eden zu ähneln (1. Mose 2–3), offenbart Gott den Nationen (2. Mose 15: 13–18). 37–38: Zusammen mit dem landwirtschaftlichen Überfluss kommt das Bild des pastoralen Überflusses, das dann mit dem Überfluss an Opferschafen zusammenhängt, die Jerusalem während der Feste füllen, was darauf hindeutet, dass diese Feste wieder in Jerusalem gefeiert werden.

Die jüdische Studienbibel

Hes 36:24-32
In diesen Versen werden die Mittel gezeigt, die Gott benutzt, um seine Heiligkeit deutlich zu machen. Als erstes wird er das Volk physisch erneuern: Er wird es sammeln aus all den Ländern und zurückbringen in sein eigenes Land (V. 24 ). An der Spitze dessen, was Gott für die Zukunft plant, steht die Wiederherstellung Israels als Volk.
Diese Wiederherstellung wird jedoch nicht nur den physischen Bereich betreffen. Gott versprach: Ich werde reines Wasser auf dich sprengen, und du wirst rein werden; ich werde dich reinigen von all deiner Unreinheit und von allen deinen Götzen . Hier wird nicht von der Wassertaufe gesprochen. In der Zeit des Alten Testamentes war das Waschen oder Besprengen mit Wasser ein Bild für die Reinigung von kultischer Unreinheit (vgl. 3Mo 15,21-22; 4Mo 19,17-19 ). Da Israels Unreinheit wie die kultische Unreinheit einer Frau durch ihre Menstruation war ( Hes 36,17 ), wird auch seine Reinigung nun mit dem kultischen Akt der Reinigung verglichen. Damit soll gezeigt werden, daß Gott Israel von seinen Sünden reinigen wird. Auf diese Reinigung wird die Gabe eines neuen Lebens folgen. Gott wird der umgekehrten Nation ein neues Herz und einen neuen Geist geben. Anstelle des steinernen Herzens wird er Israel ein fleischernes Herz geben (vgl. Hes 11,19 ). Wenn Gottes Geist auf diese Weise in ihm wohnt (vgl. Hes 37,14 ), wird es dazu getrieben, seinen Geboten und Gesetzen zu gehorchen (vgl. Hes 37,24 ). Gottes Erneuerung des Volkes Israel macht nicht einfach die Sünde Israels ungeschehen, so daß das Volk in einen Zustand der Neutralität versetzt würde. Vielmehr gehört die positive Veränderung durch das Geschenk einer neuen Natur für das Volk Israel dazu. Dadurch wird Israel gerecht gemacht. Jeremia nannte dieses Werk Gottes den „neuen Bund“ (vgl. die Anmerkungen zu Jer 31,31-33 ).
Die Gabe des Geistes Gottes für gläubige Israeliten wird zu einem neuen Verhältnis zwischen Israel und seinem Gott führen: Ihr sollt mein Volk sein, und ich will euer Gott sein (vgl. Hes 11,20; 14,11; 37,23.27 ). Gott wird seine ganze Barmherzigkeit seinem Volk zuwenden. Es wird, von seinen Sünden befreit, die überreichen Gaben des Landes erhalten, Korn, Frucht und Ernten (vgl. Hes 34,27 ) ohne Hungersnot (vgl. Hes 34,29 ).
Wenn Israel über Gottes Gnade und sein eigenes früheres Wesen ( seine bösen Wege und gottlosen Taten ) nachdenkt, wird es erkennen, daß es seine Gunst nicht verdient hat. Es wird sich selbst verachten wegen seines sündigen Tuns und erschrocken darauf zurückblicken. Die Finsternis seiner vergangenen Taten wird in starkem Kontrast stehen zu dem Licht der Gnade Gottes. Israel wird erkennen, daß Gott es nicht gerettet hat, weil es dies verdient hätte. Gott tut dies nicht um Israels willen, sondern, um seinen eigenen Namen groß zu machen.

Die Bibel erklärt und ausgelegt – Walvoord Bibelkommentar

Beachten Sie, wie beide Stellen Gottes Gesetz und das Herz verbinden. Hesekiel 36,27 ist eine besonders starke Beschreibung eines neuen Herzens, das vom Geist gedrängt wird, zu gehorchen. Es ist ein freiwilliger Gehorsam, der aus einem Herzen kommt, das vom Erlöser verwandelt und gefangen genommen worden ist.

Das Herz im Neuen Testament

Diese alttestamentlichen Stellen deuten Dinge an, die kommen werden. Im Epheserbrief finden wir die Erfüllung dieser Verheißungen. In seinem Gebet für die Epheser sagt Paulus:

„15 Darum lasse auch ich, nachdem ich von eurem Glauben an den Herrn Jesus und von eurer Liebe zu allen Heiligen gehört habe, 16 nicht ab, für euch zu danken und in meinen Gebeten an euch zu gedenken, 1 7 dass der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch den Geist der Weisheit und Offenbarung gebe in der Erkenntnis seiner selbst, 18 erleuchtete Augen eures Verständnisses, damit ihr wisst, was die Hoffnung seiner Berufung und was der Reichtum der Herrlichkeit seines Erbes in den Heiligen ist, 19 was auch die überwältigende Größe seiner Kraftwirkung an uns ist, die wir glauben, gemäß der Wirksamkeit der Macht seiner Stärke“ (Eph 1,15-19).

Da Jesus in Markus 12 die Worte von Mose wiederholt, sieht Paulus Christus als die Erfüllung aller Verheißungen des Alten Testaments. Jesus ist derjenige, der uns mit Gott versöhnt hat, indem er die Gebote seines Vaters vollkommen und von Herzen befolgte und die Strafe auf sich nahm, die wir als Gesetzesbrecher verdient haben. Jesus sendet auch den Heiligen Geist, der dem Gläubigen ein neues Herz gibt, das Gesetz auf dieses Herz schreibt und ihm neue Kraft und Sehnsucht gibt, Gottes Gebote zu befolgen. In Epheser 4, 5 und 6 beschreibt Paulus detailliert, wie das Leben als Christ als Folge davon aussehen wird.
Nichts könnte hoffnungsvoller und befreiender sein als das Bild, das uns in diesen drei Bibelstellen gezeigt wurde. Mein Leben wird nicht von meiner Erziehung, meinem körperlichen Zustand, meiner Bildung, meinen Emotionen oder irgendetwas anderem bestimmt! Weil Gott jede Vorsorge getroffen hat, um mein grundlegendes Bedürfnis — erlöst zu werden — zu stillen, kann ich Zuversicht und Freude haben, dass Veränderung für mich wirklich möglich ist. Mein größtes Problem und Hindernis — mein eigensinniges, sündiges Herz – ist behandelt worden! Gott hat mich erlöst und mir ein neues Herz gegeben.

Alles anders – aber wie?

Also in erster Linie betreffen die Worte aus Hesekiel – wie der Zusammenhang zeigt, sein Volk Israel.
Aber auch für uns ist etwas sehr interessantes dabei: wir sind NICHT mehr von den Umständen gefangen! Wir brauchen nicht mehr zu schauen, wie unsere Kindheit war, was alles schief gelaufen sein könnte – wir sind mit „neuen Herzen“ ausgerüstet und können mit Hilfe des Geistes Gottes auf andere Dinge konzentrieren!
Wie sieht es in deinem Leben aus?

Geschrieben von Thomas am 11. April 2020 | Abgelegt unter chritliche Seelsorge,jehovah-shammah | Keine Kommentare

was verraten deine Worte?

Die Gedanken der Gerechten sind Recht,
die Überlegungen der Gesetzlosen sind Betrug.
Die Worte der Gesetzlosen sind ein Lauern auf Blut;
aber der Mund der Aufrichtigen errettet sie.

Elberfelder Bibel 1905 – Spr 12,5–6

Die Pläne der Bewährten sind Gerechtigkeit,
die Lenkungskünste der Frevler sind Trug.
Die Worte der Frevler sind Lauern auf Blut,
aber der Mund der Geraden errettet die.

Buber & Rosenzweig – Spr 12,5–6

Die Gedanken der Gerechten sind gerecht,
aber der Rat der Bösen ist irreführend.
Die Worte der Bösen sind ein tödlicher Hinterhalt,
aber der Mund der Aufrichtigen rettet.

neue Welt Übersetzung – 2018 – Spr 12,5–6

Ein Typ, der gut drauf ist, denkt ständig dadrüber nach, wie man Dinge gerecht regeln kann.
Jemand, der nicht mit Gott lebt, denkt dagegen ständig dadrüber nach, wie er jemanden abziehen kann.
Wenn jemand, der nicht mit Gott lebt, den Mund aufmacht, dann kommen oft nur Aggression und Tod rüber.
Aber Menschen, die korrekt leben, sagen Sachen, die Leute aus tödlichen Situationen rausholen.

VolxBibel – Spr 12,5–6

Die Verse 5-9 stellen den Gerechten und den Gottlosen gleichen Rechte. Der Gerechte hegt für sich und andere Menschen, die die Wünscheig und ehrlich sind, aber der Gottlose rät andere, verderbliche Wege zu gehen. Er gibt ihnen unlautere und eigennützige Handlungen (vgl. V. 8). Die Gedanken und Worte eines Menschen, der mit seinem Charakterwechsel gehört.-

Die Gottlosen sind darauf aus, andere Menschen durch ihre betrügerischen Ratschläge zu verderben, wie aus Vers 5 hervorgeht. Die Aufrichtigen versuchen, sie, die Opfer der Schwätzer und Verleumder, zu erretten.

DIe Bibel erklärt und ausgelegt – Walvoord Bibelkommentar

Gedanken führen zu Handlungen und Taten haben Konsequenzen. Als Nächstes beschreibt Salomo daher, wie Gedanken zu Handlungen führen können, und vergleicht hierbei den Gerechten mit dem Bösen. „Die Gedanken der Gerechten sind das Recht; die Steuerung durch die Bösen ist Trug. Die Worte der Bösen sind ein Lauern auf Blut, aber der Mund der Rechtschaffenen wird sie befreien“ (Sprüche 12:5, 6).
Bei guten Menschen sind sogar die Gedanken moralisch einwandfrei und auf das gerichtet, was gerecht und fair ist. Da gerechte Menschen von ihrer Liebe zu Gott und zu ihren Mitmenschen motiviert werden, haben sie gute Absichten. Die Bösen hingegen werden von Selbstsucht angetrieben. Folglich sind ihre Absichten — und die Methoden, mit denen sie ihre Ziele zu erreichen suchen — betrügerisch. Ihre Handlungen sind treulos. Sie haben keine Skrupel, einem Unschuldigen eine Falle zu stellen, beispielsweise durch falsche Anschuldigungen in einem Gerichtsfall. Ihre Worte sind „ein Lauern auf Blut“, weil sie ihrem unschuldigen Opfer schaden möchten. Die Rechtschaffenen, die über böse Intrigen dieser Art Bescheid wissen und die nötige Weisheit und Umsicht haben, können sich dieser Gefahr entziehen. Möglicherweise können sie sogar Unbedarfte warnen und von den hinterhältigen Intrigen der Bösen befreien.
Wie wird es dem Gerechten und wie dem Bösen ergehen? „Es gibt einen Umsturz der Bösen, und sie sind nicht mehr“, gibt Salomo zur Antwort, „aber das Haus der Gerechten, es wird stehen bleiben“ (Sprüche 12:7). Das Haus, so kann man in einem Nachschlagewerk lesen, „steht für den Haushalt und alles, was dem Betreffenden lieb und teuer ist und das Leben für ihn lebenswert macht“. Das kann sogar seine Familie und seine Nachkommen einschließen. Wie auch immer, die Kernaussage des Spruchs ist klar und deutlich: Der Gerechte bleibt in Härtezeiten fest stehen.

WT 2003

Die Frage ist also: was zeigen meine Worte, meine Posts, meine Antworten? Worauf vertraue ich wirklich?
Gerade vor ein paar Stunden bei Twitter von einem Pastor gelesen:
Das Predigen des Evangeliums ist nicht:
Dich selbst lieben
Dich selbst finden
Du bist es wert.

Das Predigen des Evangeliums ist:
Hasse dich (Lukas 14:26)
Verleugne dich selbst (Matthäus 16,24)
Christus ist es wert, gerettet zu werden (Römer 10:9)

Geschrieben von Thomas am 29. März 2020 | Abgelegt unter chritliche Seelsorge,jehovah-shammah | Keine Kommentare

Veränderungen?

Kennst du das, dass man so einige Punkte an sich selbst findet, die man verändern will?
Meine Frau und ich waren vor ein paar Jahren bei zwei Seminaren, wo es um die Frage ging, „Was ist biblische Seelsorge?“ – und die dort gehörten Ansätze waren soooo anders als dass, was ich vorher gesehen und gehört hatte.
Nun ein Experiment – WER MACHT MIT?
Wenn du mitmachen möchtest, bitte melde dich per Email oder PN bei mir, dann schicke ich dir im Abstand von zwei Tagen jeweils eine Hördatei.
Dauer der Hördatei zwischen 5 und 20 Minuten….
Es ist ein spannendes aber lohnenswertes Experiment!

Geschrieben von Thomas am 12. Februar 2020 | Abgelegt unter chritliche Seelsorge | Keine Kommentare