Tagesarchiv für den 1. März 2010

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Frage zu 4. Mose 11:16-21

16 Der Herr antwortete Mose: „Such unter den Ältesten Israels siebzig Männer aus! Nimm Leute, die als zuverlässige Anführer des Volkes bekannt sind. Bring sie zum heiligen Zelt, und stell dich mit ihnen dort auf! 17 Denn ich will herabkommen und mit dir sprechen. Ich werde etwas von meinem Geist, der auf dir ruht, nehmen und auf sie legen. Sie sollen von nun an die Last mit dir teilen. Du musst die Verantwortung für das Volk nicht mehr allein tragen. 18 Und dem Volk Israel sollst du sagen: ‚Reinigt euch, und macht euch bereit! Denn morgen wird euch der Herr Fleisch zu essen geben. Er hat euer Gejammer gehört, mit dem ihr ihm in den Ohren liegt. Er weiß, dass ihr Fleisch essen wollt und am liebsten wieder in Ägypten wärt! Nun, morgen werdet ihr Fleisch bekommen! 19 Und das nicht nur ein, zwei Tage lang, auch nicht fünf oder zehn oder zwanzig Tage, 20 nein, einen ganzen Monat lang, bis es euch zum Hals heraushängt und ihr euch davor ekelt! Denn ihr habt den Herrn, der mitten unter euch wohnt, verachtet und ihm bittere Vorwürfe gemacht, weil er euch aus Ägypten befreit hat.'“ 21 Mose erwiderte: „Dieses Volk hat allein 600000 wehrfähige Männer, und du willst uns Fleisch für einen ganzen Monat geben? 22 Wie viele Schafe, Ziegen und Rinder sollen denn geschlachtet werden, damit es für alle reicht? Oder willst du alle Fische im Meer fangen, damit jeder etwas bekommt?“ 23 Der Herr entgegnete: „Traust du mir das etwa nicht zu? Du wirst bald sehen, ob ich mein Wort halte oder nicht!“ 24 Da berichtete Mose den Israeliten, was der Herr ihm aufgetragen hatte. Er suchte unter den Ältesten des Volkes siebzig Männer aus und befahl ihnen, sich im Halbkreis vor dem Heiligtum aufzustellen. 25 Dann sahen sie, wie der Herr in der Wolke herabkam. Er sprach mit Mose und legte etwas von dem Geist, der auf Mose ruhte, auf die siebzig Ältesten. Im selben Augenblick begannen sie zu reden, was der Herr ihnen eingab. Das geschah jedoch nur dieses eine Mal. 26 Zwei der siebzig Männer, deren Namen Mose aufgeschrieben hatte, waren nicht zum heiligen Zelt gekommen, sondern im Lager geblieben. Der eine hieß Eldad, der andere Medad. Auch auf sie kam der Geist des Herrn, und auch sie begannen zu reden, was der Herr ihnen eingab. 27 Ein junger Mann lief zu Mose und meldete ihm: „Eldad und Medad führen sich mitten im Lager wie Propheten auf!“ 28 Das hörte Josua, der Sohn Nuns, ein Mann, der von Jugend an Mose gedient hatte. Er sagte zu Mose: „Verbiete es ihnen!“ 29 Doch Mose erwiderte: „Hast du Angst, dass mir jemand meinen Platz streitig macht? Ich wünschte, der Herr würde seinen Geist auf das ganze Volk legen und alle wären Propheten!“ 30 Dann ging er mit den Ältesten zurück ins Lager.

Was bedeutete es, dass Geist auf diese Männer kam? Ist es so, wie auch die Erbauer der Stiftshütte von Gottes Geist überschattet wurden, um diese genau nach den Weisungen Gottes zu erstellen?
Wer kann heute diesen Geist erhalten? Jeder der danach sucht und begehrlich danach trachtet?
Was bewirkte der Geist Gottes in den betreffenden Menschen? Das diese prophezeiten und „das redeten was der Herr ihnen eingab“!

Bitte um Antworten hier 😉

Geschrieben von Thomas am 1. März 2010 | Abgelegt unter Fragen zur Bibel | 1 Kommentar

Insekt macht Apotheke Konkurrenz

Wunderbare Schöpfung – Dinge, die es schon gab, bevor der Mensch diese „neuerfunden hatte“…

Mit einem Antibiotika-Cocktail bewahren Grabwespen ihre Brut vor Infektionen
Mit einer Kombination von neun verschiedenen Antibiotika schützen Grabwespen ihre Larven vor Infektionen mit Bakterien und Pilzen. Die weiblichen Tiere züchten dazu Bakterien in speziellen Drüsen in ihren Antennen und verteilen diese an die Decke der Bruthöhlen, in denen die Larven heranwachsen. Die Brut nimmt die Bakterien auf und spinnt sie in die Seide ihres Kokons ein. Das hat ein Team deutscher Wissenschaftler an Grabwespen der Gattung Philanthus herausgefunden.

Das feuchtwarme Klima in den unterirdischen Nestern der Grabwespen bietet ideale Bedingungen für Schimmel und Bakterien. Gefährdet sind dadurch nicht nur die heranwachsenden Larven, sondern auch die Nahrungsvorräte. Doch die Grabwespen der Gattung Philanthus triangulum, die sich hauptsächlich von Bienen ernähren und daher auch Bienenwölfe genannt werden, haben entsprechende Abwehrstrategien entwickelt: Sie erzeugen einen Cocktail aus Wirkstoffen, der ähnlich wirkt wie die Kombinationspräparate, die heute in der Antibiotika-Therapie eingesetzt werden. Dadurch werde „ein sehr breites Spektrum an Mikroorganismen bekämpft, was mit den Einzelsubstanzen so nicht möglich wäre“, erklärt Johannes Kroiß von der Universität Regensburg.

Die Bienenwölfe setzen die verwendeten neun Wirkstoffe genau dort ein, wo sie benötigt werden, nämlich auf der Außenseite des Kokons, fanden die Wissenschaftler bei ihrer Analyse mit Hilfe bildgebender Verfahren heraus. Dadurch können die Insekten potenzielle Krankheitserreger effizient abwehren und dennoch das Risiko potenzieller Nebenwirkungen gering halten.

Solche Symbiosen von Insekten und Bakterien, die bestimmte Hilfs- und Wirkstoffe produzieren, seien im Tierreich wahrscheinlich viel weiter verbreitet als bisher angenommen, erklärt Martin Kaltenpoth vom Max-Planck-Institut für chemische Ökologie in Jena, einer der beteiligten Wissenschaftler. Die Untersuchung der beteiligten Substanzen könnte nicht zuletzt auch zur Entdeckung neuer Wirkstoffe für die Humanmedizin führen, hoffen die Forscher.

Johannes Kroiß (Universität Regensburg) et al.: „Nature Chemical Biology“, doi 10.1038/nchembio.331

ddp/wissenschaft.de – Ulrich Dewald

Geschrieben von Thomas am 1. März 2010 | Abgelegt unter Natur,Wissenschaft | Keine Kommentare