Tag: 13. April 2010

Tierpark

der eigentliche Zweck des Zoos ist ja, Tiere zu züchten, und so die Arten zu erhalten. Die Liste, die im Tierpark aushängt, ziegt, dass in diesem Jahr schon viele Jungtiere geboren/Geschlüpft sind.
Wir haben zwar gestern nur eine handvoll Tiere angeschaut, aber ein paar der Jungtiere ist unserer Fotolinse nicht entgangen. Aber nicht nur die Jungtiere erfreunen uns, sondern auch die anderen Tiere und blühenden Pflanzen…

Es ist doch einfach schön, zu sehen, was sich unser Schöpfer alles ausgedacht hat, um uns ein Lächeln zu entlocken. Wie schön wird es erst sein, diese Tiere in der Freiheit beobachten zu können.

„die früheren Dinge sind vergangen“

Offenbarung Kaptiel 21

3 Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein;
4 und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.

Eine gewaltige Stimme hörte ich vom Thron her rufen: „Hier wird Gott mitten unter den Menschen sein! Er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein. Ja, von nun an wird Gott selbst in ihrer Mitte leben.
4 Er wird alle ihre Tränen trocknen, und der Tod wird keine Macht mehr haben. Leid, Klage und Schmerzen wird es nie wieder geben; denn was einmal war, ist für immer vorbei.“

3 Und vom Thron her hörte ich eine mächtige Stimme rufen:»Seht, die Wohnung Gottes ist jetzt2 bei den Menschen! Gott wird in ihrer Mitte wohnen; sie werden sein Volk sein – ein Volk aus vielen Völkern, und er selbst, ihr Gott, wird ´immer` bei ihnen sein.
4 Er wird alle ihre Tränen abwischen. Es wird keinen Tod mehr geben, kein Leid und keine Schmerzen3, und es werden keine Angstschreie mehr zu hören sein. Denn was früher war, ist vergangen.«

Werden wir uns in Gottes neuer Welt an nichts mehr erinnern können? Wäre das wirklich wünschenswert?
Kann man heute Probleme lösen, indem man diese „bearbeitet“?

gefunden auf wissenschaft.de

Erlebte Emotionen bleiben auch bei Erinnerungsverlust erhalten

Menschen mit Gedächtnisverlust empfinden immer noch Gefühle, auch wenn sie die Ursache dafür bereits vergessen haben. Das haben US-Forscher in eine Studie an Patienten herausgefunden, die aufgrund einer Verletzung des Großhirnareals Hippocampus an schwerem Gedächtnisverlust leiden. Die Probanden konnten sich kurz nach dem Anschauen eines Films zwar nicht mehr an entscheidende Details erinnern, dennoch verspürten sie noch längere Zeit nach Filmende Gefühle der Freude oder Traurigkeit – je nachdem, ob ihnen ein fröhlicher oder deprimierender Film gezeigt worden war. Entgegen verbreiteter Vermutungen bedeutet also eine gelöschte Erinnerung nicht, dass auch die damit verknüpften Gefühle verschwunden sind. Zudem zeigen die Resultate, dass ein liebe- und respektvoller Umgang mit betroffenen Menschen wie etwa Alzheimer-Patienten wichtig ist.
ANZEIGE

Was passiert mit Emotionen, wenn die Erinnerung an das Ereignis verschwunden ist, das die Gefühle verursacht hat? Die gängige Annahme ist, dass Erinnerung und Gemütsregungen untrennbar miteinander verbunden sind. So haben beispielsweise Menschen mit Depressionen oder posttraumatischem Stress die Angewohnheit, über die Gründe für ihre schlechten Gefühle nachzugrübeln und geraten dadurch noch stärker in ein seelisches Tief. Dies deutet darauf hin, dass diese Traurigkeitsgefühle stark abhängig von der Erinnerung an die belastenden Ereignisse sind. Die Untersuchungen der US-Wissenschaftler widersprechen jedoch nun diesem Zusammenhang: Sie zeigten vielmehr, dass durch bestimmte Ereignisse ausgelöste Gefühle weiterexistieren, obwohl die dafür verantwortlichen Erfahrungen schon längst vergessen sind.

Die Forscher führten ihre Studie mit Probanden durch, deren Hippocampus verletzt ist. Da diese Gehirnregion verantwortlich ist für das Abspeichern von neuen Erfahrungen, leiden sie unter schwerem Gedächtnisverlust und vergessen neue Erlebnisse gleich wieder. Die Forscher zeigten ihnen jeweils einen kurzen Film, einer davon mit lustigen Inhalten, der andere mit trauriger Grundstimmung. Fünf bis zehn Minuten nach Filmende wurden die Versuchspersonen über Details befragt. Wie erwartet, erinnerten sich die Probanden kaum mehr an den Film: Vier von fünf konnten sich maximal fünf Details vergegenwärtigen. Personen aus einer Kontrollgruppe mit unbeschädigtem Gehirn erinnerten sich im Schnitt an 30 Details.

Bei einer Befragung nach dem Gedächtnistest zeigte sich aber, dass die Emotionen immer noch vorhanden waren, die die Probanden während des Films erlebt hatten. Bei zwei Patienten blieben die Gefühle sogar deutlich länger bestehen, als bei den Gesunden, die den Film noch präsent hatten. „Ein Besuch oder Anruf kann also bei Menschen, die an Alzheimer erkrankt sind, anhaltende Freude auslösen – auch wenn sie den Besuch oder das Telefonat bereits wieder vergessen haben“, erklärt Feinstein. Obwohl die Vergesslichkeit dies nahelege, seien also freundliche Bemühungen durch Angehörige und Betreuer von Alzheimer-Patienten nicht vergeblich.

Justin Feinstein (University of Iowa, Iowa City) et al.: PNAS, doi/10.1073/pnas.0914054107

ddp/wissenschaft.de – Thomas Neuenschwander

Planeten-Entstehungsmodell auf den Kopf gestellt

Leider wird eine Erklärung immer „aussen vor“ gelassen – eine schöpferische Hand

Gefunden bei Wissenschaft.de

Planetarischer Gegenverkehr

Verkehrt um ihren Stern umlaufende Heiße Jupiter stellen das Planeten-Entstehungsmodell auf den Kopf

Die Bewegungsrichtung eines Planeten auf seiner Umlaufbahn muss nicht zwangsläufig mit der Drehrichtung des von ihm umkreisten Sterns übereinstimmen. Das hat ein internationales Team von Astronomen entdeckt, das 27 sogenannte Transitplaneten bei fremden Sonnen untersuchte. Transitplaneten laufen von der Erde aus gesehen vor ihrem Stern vorüber und verdunkeln ihn dabei geringfügig. Einige der observierten Planeten drehen sich aber in entgegengesetzte Richtung wie ihr Mutterstern, andere besitzen eine geneigte Umlaufbahn. Beides dürfte nach dem gängigen Entstehungsmodell aber nicht sein: Diesem zufolge werden Planeten in einer Scheibe aus Gas und Staub geboren, die gemeinsam mit ihrem Zentralgestirn um ein und dieselbe Drehachse rotiert. Der Grund für die nun entdeckten Unregelmäßigkeiten könnte ein Tauziehen zwischen Sternen um die Planeten sein.

Das Astronomen-Team wollte ursprünglich nur die Entdeckung von neun neuen extrasolaren Planeten mit einem Teleskop der Europäischen Südsternwarte (ESO) am La-Silla-Observatorium in Chile bestätigen. In diesem Zusammenhang untersuchten sie die Eigenschaften dieser neun sowie 18 weiterer bereits bekannter Transitplaneten. Beim Kombinieren der Beobachtungsdaten stellten die Astronomen überraschenderweise fest, dass bei mehr als der Hälfte der untersuchten Planeten – so genannte Heiße Jupiter – die Umlaufbahn gegen die Drehachse des Sterns geneigt ist. Sechs der Planeten zeigen sogar eine rückläufige Bewegung: Sie umlaufen ihren Stern quasi verkehrt herum.

Planeten bilden sich in Scheiben aus Gas und Staub, die junge, gerade erst entstandene Sterne umgeben. Eine solche protoplanetare Scheibe und ihr Zentralstern rotieren gemeinsam um ein und dieselbe Achse, die senkrecht zur Scheibe steht. Entsprechend gingen die Astronomen davon aus, dass die in der Scheibe entstehenden Planeten auch in der Scheibenebene um den Stern laufen – und zwar in der gleichen Richtung wie der Stern. Bei den Planeten in unserem Sonnensystem ist dies tatsächlich der Fall, nicht jedoch bei einigen der Heißen Jupitern. Diese erstmals vor 15 Jahren entdeckten Planeten haben eine Masse, die mindestens so groß ist wie die des Jupiter, des größten Planeten unseres Sonnensystems. Bislang wurde angenommen, dass die Heißen Jupiter weit weg von ihrem Stern entstehen und sich dann zu ihm hinbewegen, bis sie ihre endgültige Umlaufbahn erreicht haben – eine Wanderung, die durch Schwerkraftwechselwirkungen mit der Staubscheibe hervorgerufen wird. Auch die Umlaufbahn der Heißen Jupiter müsste sich also entlang der Drehrichtung des Sterns um sich selbst ausrichten.

Die Wissenschaftler ziehen nun einen alternativen Mechanismus in Betracht: Erwogen wird ein mehrere 100 Millionen Jahre dauernder Prozess, bei dem eine Art Tauziehen mit weiter entfernten Planeten oder Begleitersternen des Muttersterns stattfindet. Nachdem solche Störungen einen großen Exoplaneten auf eine geneigte und langgestreckte Umlaufbahn bugsiert haben, würde dieser bei jeder nahen Begegnung mit dem Stern Energie verlieren – und schließlich würde der neue Heiße Jupiter auf einer beinahe kreisförmigen, aber willkürlich gegenüber der Hauptebene des Planetensystems geneigten Umlaufbahn nahe des Sterns enden.

Andrew Cameron (University of St. Andrews) et al: Vortrag auf dem National Astronomy Meeting

ddp/wissenschaft.de – Rochus Rademacher