Monatsarchiv für August 2015

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Grundwassereinspeisung Weißensee

Herr Schwenk schrieb in seinem Blog kürzlich

Die Über-30-Grad-Hitze hält an. Die Natur durstet, die Menschen suchen Abkühlung an den Seen. Ich habe heute Morgen den Weißen See besucht, bevor der große Ansturm einsetzte. Und war erschrocken: Am See herrscht Wassernot! Der Wasserspiegel ist deutlich gesunken,

Warum klappt die Einspeisung des Grundwassereinspeisung nicht mehr??

 

auf der offiziellen Seite von Berlin heißt es:

 

Beschreibung des Badegewässers

Der Weiße See liegt inmitten des verdichteten Innenstadtgebiets im Nordosten von Berlin im Bezirk Pankow (Abb. 1). Er ist nach der Eiszeit durch schmelzendes Toteis entstanden. Der Weiße See hat keinen natürlichen Zu- oder Abfluss. Sein Wasserstand wurde über Jahre durch die Einleitungen der Regenwasserkanalisation gehalten. Heute wird der Wasserstand durch Einspeisung von Grundwasser gestützt.

Der See ist bei einem Durchmesser von 250 – 300 m nahezu kreisrund geformt und ist bis zu 10,6 m tief. Bei einer Fläche von 8,3 ha hat der Weiße See ein Wasservolumen von ca. 360.000 m³.

Das Freibad Weißensee liegt am Ostufer des Sees (Abb. 1) inmitten eines Parkgeländes (geschützte Grünanlage).

Die Bademöglichkeiten im Weißen See sind auf das Gebiet des Freibades Weißensee beschränkt; außerhalb ist das Baden verboten. Das bewirtschaftete Freibad Weißensee ist der EU als Badegewässer gemeldet. Das Ufer der gesamten Badestelle ist mit Beton (Abb. 2) befestigt, der Liege- und Sitzbereich befindet sich auf sandigem Untergrund.

Im Freibad gibt es einen Spielplatz und einige Imbissstände (vgl. Abb. 2), es ist durch die öffentlichen Verkehrsmittel erreichbar (300 m zum Bus 255, 259 und 500 m zur Tram 25, M4). Neben der Badegewässernutzung wird der Weiße See auch als Angelgewässer genutzt, zudem gibt es einen Bootsverleih.

In den umgebenden Parkflächen befinden sich verschiedene soziale und kulturelle Einrichtungen. Hierzu zählen unter anderem Spielmöglichkeiten für Kinder (z.B. Plansche), ein Tiergehege mit Dammwild, ein Tastgarten und eine Freilichtbühne.
Bewirtschaftung des Gewässers/Sanierungsmaßnahmen

In den 1970er Jahren war unter den langjährigen Belastungen aus einem über 200 ha großen, innerstädtischen Einzugsgebiet der Regenkanalisation eine zunehmende Verschlechterung des Gewässerzustandes zu beobachten. Der Weiße See wurde Anfang der 1980er Jahre durch eine weitgehende Abtrennung der Regenkanalisation nahezu vollständig von Verschmutzungsquellen entlastet. Durch Grundwassereinspeisung wurden die Verluste im Wasserhaushalt des Sees ausgeglichen. Eine Tiefenwasserbelüftung mineralisierte das mit organischen Stoffen belastete Seesediment.

Während des extremen Trockenjahres 2003 sank der Seepegel erheblich. Er erholte sich auch in den Folgejahren wegen technischer Mängel an der Pumpanlage nicht. In diese Phase fallen Grenzwertüberschreitungen bei bakteriologischen Parametern. Nach Stabilisierung der Grundwassereinspeisung verbesserte sich der bakteriologische Status des Weißen Sees deutlich.

Der Betrieb der über den Bezirk hinaus bekannten Fontäne im Weißen See hat keinen Effekt für die Gewässergüte.
Überwachung der Badegewässerqualität

Die Badegewässerqualität am Freibad Weißensee wird vom LAGeSo auf Grundlage der Badegewässerverordnung von April bis September überwacht.

An der Probenahmestelle (vgl. Abb. 1) werden 14tägig Wasserproben zur qualitativen Überwachung und Einstufung des Badegewässers entnommen.

 

 

Badestelle: Seebadeanstalt Weißensee
Bezirk: Pankow
Datum der Probe- entnahme: 12.08.2015
CB pro 100 ml: 910
E.coli pro 100 ml: 15
IE pro 100 ml: 15
Sichttiefe in cm: 150
Badegewässerprofil: Weißer See – Seebadeanstalt Weißensee

Geschrieben von Thomas am 21. August 2015 | Abgelegt unter Weißensee | 2 Kommentare

Wespen

ein sehr interessanter Artikel ist gestern in der Berliner Zeitung erschienen:

 

hast du gewusst, dass es nur zwei Arten gibt, die uns aufregen – und wir meist die „falschen“ vernichten??

besonders interessant finde ich den folgenden Absatz:

Wenn aus vernünftigen Gründen ein Hornissen- oder Wespennest beseitigt werden muss, zum Beispiel weil Baumaßnahmen am Dach anstehen, kann beim Naturschutzbund (Nabu) oder beim Umweltamt einer der vier Wespenberater, die Berlin hat, gerufen werden. Er wird dann das Nest umsiedeln. Melanie von Orlow, die sich dem Schutz der Wespen, Hummeln, Hornissen und Bienen verschrieben hat, berichtet, dass der Umzug eines Hornissen- oder Hummelnests den Bürger nur 50 bis 60 Euro kostet, weil die öffentliche Hand einen Zuschuss gibt. Damit ist die Hilfe eines Wespenberaters für den Bürger finanziell günstiger als die Dienstleistung eines Schädlingsbekämpfers. Man hofft so, die Vielfalt der Insektenwelt besser zu schützen. Wer ehrenamtlicher Wespenberater werden möchte, kann sich für den nächsten Kurs im Mai am Länderinstitut für Bienenkunde in Hohen Neuendorf bereits jetzt anmelden (unter www.honigbiene.de).

und wie schütze ich mich??

 

Basilikumtöpfe als Tischdeko? Das kann helfen. Wespen mögen diesen Duft nicht. Um auf der Terrasse eine gute Wirkung zu erreichen, verteilt man ein Dutzend Pflanzen rundherum in Balkonkästen.

Zitronenscheiben? Ein guter Tipp, am besten mit Gewürznelken gespickt.
Ein Knäuel Packpapier als Nest-Attrappe? Das ist biologisch nicht nachvollziehbar. Der Papierball mag zwar optisch einem Wespennest ähneln, riecht aber nicht nach Wespe und wird daher von ihr nicht wahrgenommen

 

Geschrieben von Thomas am 20. August 2015 | Abgelegt unter Natur | Keine Kommentare

endlich wieder

zwar diesmal nur für den Tierpark und nicht wie früher für Zoo & Tierpark

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Geschrieben von Thomas am 12. August 2015 | Abgelegt unter Zoo & Tierpark | Keine Kommentare

Rückschritt

Nun endlich ein „paar Minuten“ Zeit gefunden – der Blog war nun über 10 Tage offline, da mir die „Datenbank verloren gegangen“ ist.

Leider nur eine Datenbank von Mai 2015 gefunden – Sorry – nun geht es weiter

Geschrieben von Thomas am 1. August 2015 | Abgelegt unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für Rückschritt