Kategorie: Allgemein

endlich Frühling

erste Frühlingssonne

Gestern die ersten Sonnenstrahlen genutzt um ein wenig den Frühling zu bewundern.

Nun waren wir heute einmal um unseren Weißensee – und was soll ich euch sagen – die Schwäne haben ein Nest gebaut. Ziemlich waghalsig, so nah am Ufer…Ob das gut geht?
Schwan

Ach – nicht zu vergessen: DER EISwagen steht schon bereit… und stillt den Hunger auf Speiseeis 😉
Eiswagen

“Reine Familiensache”

 

Was ist wirklich wichtig im Leben?
Warum sind heute so viele Menschen unglücklich verheiratet?
Willst und kannst du deinen Partner ändern?

gestern haben wir uns einen “Familien-Fernsehtag” gegönnt 😉 und dabei den Film “Reine Familiensache” angeschaut.

Uns hat besonders die Szene gefallen, als Sohn und Vater bei der Mutter im Krankenhaus eintreffen und sie sich zu dritt unterhalten. Im Vorfeld hatte Ben seinem Vater einen Brief der Mutter zum lesen gegeben, die diesen kurz vor Bens Geburt geschrieben hatte. In diesem Brief schreibt sie Sam, wie unglücklich sie in der Ehe mit ihm sei und dass er nur aus „Gewohnheit“ mit ihr zusammenlebe. Nun sind viele Jahre ins Land gegangen. Wie konnte diese Frau dies überstehen?
In dem Brief hatte sie zum Abschluß geschrieben “ich höre nun auf, Erwartungen in dich zu setzen”. Und genau das scheint sie umgesetzt zu haben. Sie hatte erkannt, dass sie ihren Mann nicht ändern konnte, und hatte ihre Erwartungen an ihn heruntergeschraubt – und war dadurch glücklich geworden. Ihr Mann hatte all die Jahre gar nicht mitbekommen, dass seine Frau andere Erwartungen hatte.

Was lernen wir daraus? Wenn wir unsere Erwartungen nicht zu hoch ansetzen, kann man in jeder Lage glücklich werden!?!

Inhaltsangabe
er kam auch schon bei der ARD

“Deutsche legen keine Vorräte an”

 

Meine Lieblingszeitung berichtete heute:

Bundesregierung rät zum Hamstern
Die Vorratshaushaltung ist aus der Mode gekommen. Dennoch empfiehlt die Bundesregierung, stets für zwei Wochen genügend Essen im Haus zu haben. VON HANNA GERSMANN

“Auf Nummer sicher gehen Sie mit folgendem Vorrat (pro Person für ein Jahr): 170 kg Weizen oder anderes Getreide im ganzen Korn, 45 kg Zucker oder Honig (Zucker hält jahrzehntelang, Honig ist unbegrenzt lagerfähig), 45kg Magermilchpulver (Haltbarkeit wird meist mit 2 Jahren angegeben, in Wirklichkeit kann man es weitaus länger lagern), 6 kg Salz (trocken unbegrenzt haltbar).” … “Wenn Sie keinen Bauernhof besitzen oder keinen pachten können, sollten Sie sich mit einigen Bauern anfreunden und somit stabile Kontakte zu Lebensmittelerzeugern aufbauen.” … “Pachten Sie einen Schrebergarten” … “Kaufen Sie sich einen Brotbackautomaten.” (www.krisenvorsorge.com)

Herbst letzten Jahres: Die Isländer stürmen die Supermärkte. Sie decken sich mit Milch und Obst ein. Soeben sind ihre drei größten Kreditinstitute zusammengebrochen. Winter 2009: Deutsche Banken brauchen Staatshilfe, einst erfolgsverwöhnte Automobilkonzerne schicken ihre Leute in die Kurzarbeit. Die Deutschen hamstern nicht. Sie legen wenig Vorräte an. Zu wenig, meint die Bundesregierung.

Die Beamten im Hause von CSU-Verbraucherministerin Ilse Aigner klagen: “Über mögliche Versorgungsengpässe macht sich kaum noch jemand Gedanken.” Ihr Tipp heißt: immer “gut gewappnet zu sein für den Fall der Fälle”.

Sie empfehlen jedem, stets einen Vorrat für 14 Tage im Haus zu haben. Aber wer will schon Dosengemüse horten? Zumal viele gar keinen Keller und keine Speisekammer besitzen. Und die Zeiten, in denen Hausfrauen im Sommer Erbsen, Bohnen, Pflaumen einkochten, damit es auch im Winter etwas zu essen gab, sind lange vorbei. So stößt man auch nur zufällig auf die praktische Lebenshilfe der Regierungsbeamten. In den 1960er-Jahren war das – zumindest in Westdeutschland – noch anders.

Die Bundesregierung wollte ein Land voller Hamster oder besser gesagt: eine Eichhörnchenrepublik. “Aktion Eichhörnchen: Denke dran, schaffe Vorrat ran” – so rief sie die Haushalte Anfang der 1960er-Jahre auf. Bürger bekamen Broschüren in die Hand gedrückt mit Einkaufslisten für eine 14-Tage-Ration: Mehl, Pumpernickel, Schmalzfleisch. Mehrere Jahre ging das so. Es war Kubakrise, Kalter Krieg. Für die Eichhörnchenwerbung spendierte die Regierung jedes Jahre bis zu 1,5 Millionen D-Mark. Die DDR sparte sich solche Aufrufe.

Ende der 60er-Jahre galt Hamstern und Horten im Westen dann “als lächerlich”, meint der Göttinger Psychologe und Panikforscher Borwin Bandelow. Menschen im Norden neigten allerdings eher zum Vorräteanlegen als jene, die im Süden leben. Bandelow erklärt: “Als die Menschen nach Norden wanderten, mussten sie mit der monatelangen Kälte zurechtkommen.” Sie fürchteten zu verhungern.

Angst? Die hatten viele, als der Atomreaktor in Tschernobyl in die Luft flog. H-Milch verkaufte sich damals gut. Medikamente wurden knapp, als die Vogelgrippe drohte. Zurzeit gibt es keine leeren Regale. “Die Finanzkrise sehen die meisten derzeit nicht als ihr Problem an”, meint Bandelow – “noch nicht”.

HANNA GERSMANN

Nun, sind wir die Schwarzseher? ;-)