Kategorie: jehovah-shammah

Nur wer kann Übertretungen tilgen?

Gedenke dessen, Jakob und Israel! Denn du bist mein Knecht. Ich habe dich gebildet, du bist mein Knecht; Israel, du wirst nicht von mir vergessen werden.
Ich habe deine Übertretungen getilgt wie einen Nebel, und wie eine Wolke deine Sünden. Kehre um zu mir, denn ich habe dich erlöst!
Jubelt, ihr Himmel! Denn Jehova hat es vollführt; jauchzet, ihr Tiefen der Erde! Brechet in Jubel aus, ihr Berge, du Wald und jeder Baum darin! Denn Jehova hat Jakob erlöst, und an Israel verherrlicht er sich.
So spricht Jehova, dein Erlöser und der von Mutterleibe an dich gebildet hat: Ich, Jehova, bin es, der alles wirkt, der die Himmel ausspannte, ich allein, die Erde ausbreitete durch mich selbst; der die Wunderzeichen der Lügner vereitelt und die Wahrsager zu Narren macht; der die Weisen zurückdrängt und ihr Wissen zur Torheit macht; der das Wort seines Knechtes bestätigt und den Bescheid seiner Boten vollführt; der von Jerusalem spricht: Es soll bewohnt werden! Und von den Städten Judas: Sie sollen aufgebaut werden, und ich will seine Trümmer wieder aufrichten!

Elberfelder Bibel 1905 – Jes 44,21–26

»Ihr Israeliten, ihr Nachkommen von Jakob, denkt immer daran: Ich habe euch geschaffen, ihr gehört zu mir und seid meine Diener! Niemals werde ich euch vergessen. Eure Schuld und alle eure Sünden habe ich euch vergeben. Sie sind verschwunden wie Wolken, wie Nebelschwaden in der Sonne. Kommt zurück zu mir, denn ich habe euch erlöst!«
Freut euch, ihr Himmelswelten, denn der Herr hat gehandelt! Singt, ihr Tiefen der Erde, und ihr Berge, brecht in Jubel aus! Ihr Wälder, stimmt ein in das Lied, jeder Baum soll mitsingen! Denn der Herr hat sein Volk erlöst. An den Nachkommen von Jakob beweist er seine große Macht.
Israel, so spricht der Herr, dein Befreier, der dich geschaffen hat wie ein Kind im Mutterleib: »Ich bin der Herr, der alles bewirkt: Ich allein habe den Himmel ausgespannt wie ein Zelt, und als ich die Erde ausbreitete, half mir niemand dabei. Ich bin es, der die Wunder der Zauberer vereitelt und die Wahrsager als Narren bloßstellt. Ich lasse die Weisen dumm dastehen, ihre Erkenntnisse entlarve ich als Hirngespinste. Aber was meine Boten voraussagen, das mache ich wahr; was sie, die Propheten, verkünden, das führe ich aus.

Hoffnung für Alle – Jes 44,21–26

„Gedenke dieser Dinge, o Jakob, und du, o Israel, denn du bist mein Knecht. Ich habe dich gebildet. Du bist ein Knecht, der mir gehört. O Israel, du wirst von mir nicht vergessen werden. Ich will wie mit einer Wolke deine Übertretungen auslöschen und wie mit Gewölk deine Sünden. Kehr doch um zu mir, denn ich will dich zurückkaufen.

Jubelt, ihr Himmel, denn Jehova ist in Tätigkeit getreten. Jauchzt im Triumph, ihr untersten Teile der Erde! Werdet fröhlich, ihr Berge, mit Jubelruf, du Wald und all ihr Bäume darin! Denn Jehova hat Jakob zurückgekauft, und an Israel zeigt er seine Schönheit.“

Dies ist, was Jehova gesagt hat, dein Rückkäufer und dein Bildner vom Mutterleib an: „Ich, Jehova, tue alles, indem ich allein die Himmel ausspanne, die Erde ausbreite. Wer war bei mir? [Ich] vereitle die Zeichen der eitlen Schwätzer, und [ich bin es,] der selbst Wahrsager unsinnig handeln läßt; der Weise zurückweist und der sogar ihre Erkenntnis Torheit werden läßt; der das Wort seines Knechtes wahr macht und der den Rat seiner eigenen Boten ausführt; der von Jerusalem spricht: ‚Sie wird bewohnt werden‘ und von den Städten Judas: ‚Sie werden wieder erbaut werden, und ihre verödeten Stätten werde ich aufrichten‘;

neue Welt Übersetzung – Bi12 – Jes 44,21–26

Die Freude der Erlösten des Herrn ( Jes 44,21-23 )

Der Gegensatz zwischen Israel und den betrogenen Menschen, die Götzen machen und anbeten (V. 9 – 20 ), ist enorm. Die Gläubigen in Israel werden erlöst, die Götzenmacher betrogen. Israel soll sich daran erinnern, daß Gott die Zukunft kennt (V. 6 – 8 ) und daß die Götzen in Wirklichkeit nichts sind (V. 9 – 20 ). Deshalb soll es den Herrn anbeten, der die Sünden des Volkes vergeben (vgl. Jes 43,25 ) und die Menschen erlöst hat. Manche Ausleger meinen, daß diese Dinge (Luther: „daran“) sich auf das Folgende bezieht und daß Israel sich daran erinnern soll, daß es einmal erlöst war. Jedenfalls soll das Volk singen. Ja, die gesamte Natur wird zum Singen aufgefordert (vgl. die Berge in Jes 49,13 ), weil Gott Jakob erlöst hat und seine Herrlichkeit in Israel offenbart (vgl. Jes 43,7 ). Israel wird, im Gegensatz zu der geistlichen Finsternis der anderen Nationen, im Licht der Herrlichkeit Gottes leben.

Die Tatsache, daß Gott mehr als 150 Jahre zuvor angekündigt hat, daß ein Mann namens Kyrus die Gefangenen Judas freilassen wird, zeigt Gottes Einzigartigkeit. Wenn man die Bibel liest und nicht damit rechnet, daß Gott wirklich in unsere Zeit hinein redet und handelt, dann muß man diese Aussage als spätere Einfügung verstehen, nachdem Kyrus die Gefangenen freigelassen hat. Damit aber würde, wie schon gesagt, diese Aussage über Gottes Einzigartigkeit und seine Fähigkeit, die Zukunft vorherzusagen, ihre Bedeutung verlieren. Dann wäre Gott nicht anders als die Götzen und genau dagegen wendet sich Jesaja!

Der Herr, Israels Erlöser (vgl. die Anmerkungen zu Jes 43,14 ), der es gebildet hat (vgl. Jes 43,1.7.21; 44,2 ), ist der Schöpfer aller Dinge , auch von Himmel und Erde (vgl. Jes 42,5; 45,12.18; 48,13; 51,13.16 ). Er ist der Eine, der falsche Propheten, Wahrsager und angeblich weise Menschen zu Narren macht. Alle, die behaupten, daß Gott sein Volk nicht aus Babylon befreien könne, werden widerlegt werden, wenn Gottes Ratschluß in Erfüllung geht. Durch die Propheten, seine Boten, hat Gott verkündigt, daß Jerusalem wieder bewohnt sein wird.

Die Bibel erklärt und ausgelegt – Walvoord Bibelkommentar

Einfach nur Worte? Oder haben sich die Worte schon einmal erfüllt?
Die Worte haben sich schon einemal erfüllt! Auch der Rest der Bibel wird sich genau so, wie es in der Bibel steht, erfüllen!
Und zu der Frage: nur Jehovah Gott kann Sünden vergeben – sowohl im AT wie im NT.

VERBINDUNGEN ZWISCHEN HAFTARAH UND PARASHAH

Die Parascha beschreibt die Formen des öffentlichen Opfers, mit denen man eine Beziehung zu Gott aufrechterhalten und erneuern kann. Dazu gehören das gesamte Brandopfer (ʿolah), das Opfer (zevaḥ) des Wohlbefindens, das Speisopfer (minḥah) und das Gewürz des Weihrauchs (levonah). In der Haftarah beklagt der Prophet die Aufgabe dieser Opfergaben und die Ausübung von Sünde und Missetat (Jes. 43: 22-24). Gott schlägt auf das Verb ʿavad ein, was gewöhnlich bedeutet, kultischen Dienst zu leisten, und sagt, dass er Israel nicht mit Forderungen nach Speiseangeboten „belastet“ (heʿevadtikba), sondern ihn mit ihren Übertretungen „belastet“ (heʿevadtani) hat. Die Perversität Israels ist somit durch ihre Umkehrung der richtigen Anbetung gekennzeichnet.

Eine weitere Verbindung zwischen Parascha und Haftarah unterstreicht die Bedeutung von Zeugen in sozialen und theologischen Angelegenheiten. Nach der Regel in Lev. 5: 1: Eine Person, die eine öffentliche Verwünschung hört und als „Zeuge“ (ʿed) des Ereignisses dienen kann, wird schuldig, wenn sie in Fällen strafbarer Verbrechen kein Zeugnis abgibt. Im Gegensatz dazu Isa. 44: 6–8 spricht von Israels Rolle als „Zeugen“ (ʿeday) für Gottes unvergleichliche Fähigkeit, die Zukunft vorherzusagen und sein prophetisches Wort zu erfüllen. Dies stellt die menschliche Erfahrung in den Mittelpunkt theologischer Ansprüche, denn ohne menschliches Zeugnis hätten die Realität Gottes und das Wunder seiner Wege keine soziale Bedeutung. Die rabbinische Tradition verstand dieses Paradoxon und führte zu einer bemerkenswerten Transformation von Jesajas Worten. Nach der Schrift ist Gottes Aussage selbstverherrlichend und jubelnd: „Du [Israel] bist meine Zeugen. Gibt es einen Gott … außer mir? “ (Vers 8). Der Midrasch stellt den Rekord gerade; Es mag keinen Gott außer Gott geben, aber er braucht das Zeugnis der Menschheit, um bekannt zu sein: „Wenn du meine Zeugen bist, dann bin ich Gott“ (43:12); aber wenn Sie nicht meine Zeugen sind, dann bin ich, wenn man so sagen darf, nicht Gott “(Sifre Deuteronomy 346) .8 Diese bemerkenswerte Aussage präsentiert die Theologie als eine Art Zeugnis religiöser Erfahrung. Integrität ist hier ebenso wichtig wie im rechtlichen Bereich, wo ehrliches Zeugnis entscheidend ist, um einen sozialen Bereich zu etablieren und aufrechtzuerhalten.

JPS Bibelkommentar

Warum nicht „geistig“ zu verstehen? Teil 1

Als meine Frau und ich nicht mehr regelmäßig in „unsere Gemeinde“ gehen durften, haben wir lange ersteinmal daran gearbeitet, immer auf dem „laufenden zu sein“ . Doch irgendwann hat man geistigen Hungern – und dann bin ich auf sermon-online gestoßen und habe dort alle Vorträge, die dort geparkt sind, gehört. Und wer sich den Spaß einmal gemacht hat, und dann vielleich auch noch bei bibel.tv alle Sendungen und Vorträge anschaut, der hat bald einen Knoten in seinen Gedanken. Denn der eine Vortragsredner hat einen anderen Ursprung als der andere, und so gibt es viele viele Lehren die sich widersprechen. Und dann stellt sich unweigerlich die Frage:
Wer von den verschiednen Lehrern hat Recht?
Gut, nun kann man sich den Bibellehrer nach Geschmack aussuchen – nach dem was mir am Besten gefällt, was mir am meisten zusagt, welcher mir mein Heil am Besten mitteilt. Aber ich denke, man sollte bei Bibellehrern nicht auf den Geschmack schauen, sondern auf das erste Wort: BIBEL. Also welche Lehre ist wirlich biblisch?
Aber jeder Bibellehrer ist wohl davon überzeugt, dass seine Lehre auf der Bibel gründet. Aber ist dir beim Lesen/Hören von Predigten aufgefallen, dass viele Lehren nur funktionieren, wenn man nicht selbst in der Bibel liest? Da wird hier ein Vers und da ein Vers aus dem Zusammenhang gerissen, und sich daraus eine eigene Lehre aufgebaut.
Dann gibt es die, die Spezialisten von einzelnen Bibelbüchern sind, aber die gesamte Bibel – also nein – da gibt es dann Widersprüche in anderen Teilen der Bibel, oder der Höhepunkt: das gesamte AT wird abgeleht, oder nur Paulus und seine Briefe….
Dann gibt es die, denen es auffällt, dass es Widersprüche in ihrer Bibellehre gibt, und die dann alles, was in der Bibel ihrer Lehre widerspricht, einfach als „geistlich“ bezeichnen. Da ist dann jemand „geistig tot“ ein „geistiger Israelit“ usw. usf.
Jetzt würde mich einmal interessieren WELCHE PUNKTE du für dich als ganz wichtig nehmen würdest, wenn du unter den verschiednen Bibellehrern unterscheiden solltest.

In den nächsten Tagen werden dann weitere Teile zu diesem Thema erscheinen, und das Bild abrunden/die obrige Frage beantworten.

Ort der Ruhe

Und nun sollst du also zu meinem Knechte David sagen: So spricht Jehova der Heerscharen: Ich habe dich von der Trift genommen, hinter dem Kleinvieh weg, daß du Fürst sein solltest über mein Volk, über Israel; und ich bin mit dir gewesen überall, wohin du gezogen bist, und habe alle deine Feinde vor dir ausgerottet; und ich habe dir einen großen Namen gemacht, gleich dem Namen der Großen, die auf Erden sind.
Und ich werde einen Ort setzen für mein Volk, für Israel, und werde es pflanzen, daß es an seiner Stätte wohne und nicht mehr beunruhigt werde, und die Söhne der Ungerechtigkeit sollen es nicht mehr bedrücken, wie früher und seit dem Tage, da ich Richter über mein Volk Israel bestellt habe. Und ich habe dir Ruhe geschafft vor allen deinen Feinden; und Jehova tut dir kund, daß Jehova dir ein Haus machen wird.

Elberfelder Bibel 1905 – 2Sa 7,8–11

Jetzt aber:
so sollst du zu meinem Knecht, zu Dawid sprechen:
So hat ER der Umscharte gesprochen:
Ich selber nahm dich von der Trift, von hinter den Schafen fort,
Herzog über mein Volk, über Jissrael zu werden,
dawar bei dir ich, allwohin du gegangen bist:
ich rodete all deine Feinde von dir hinweg,
ich habe dir einen Namen gemacht, groß wie der Großen Name, die auf Erden sind,
ich habe eine Stelle meinem Volk, Jissrael, bestimmt,
ich habe es eingepflanzt,
daß es an seinem Platze wohne,
daß es nicht mehr aufzittere,
daß nicht fürder Söhne der Tücke es bedrücken
wie am Anfang
und noch vom Tag an, da ich Richter über mein Volk Jissrael entboten habe,
und habe dir Ruhe geschafft von all deinen Feinden.
ER vermeldet dir nun, daß ER dir ein Haus machen wird:

Buber & Rosenzweig – 2Sa 7,8–11

Außerdem hat Gott mir noch folgendes für dich gesagt: ‚Das sagt jetzt Gott zu dir, der Chef vom ganzen Universum: Ich habe dich damals von einer Schafherde weggeholt und dich ganz nach oben gebracht. Heute bist du der Chef von meinen Leuten, vom Volk Israel!
Egal, was du gemacht hast, ich war immer bei dir und hab dir geholfen. Deine Feinde wurden von mir plattgemacht. Ich hab dafür gesorgt, dass dein Foto auf den Titelseiten im ganzen Land steht. Du gehörst schon jetzt zu den Top Ten der wichtigsten Männer der Welt.
Ich habe meinen Leuten ein Zuhause gegeben, ein Stück Land, wo sie in Sicherheit sind. Hier brauchen sie keine Angst vor irgendwelchen Heinis zu haben, die sie ausbeuten und fertigmachen wollen, wie damals in Ägypten.
Seit der Zeit, in der ich diese Richtertypen für euch an den Start gebracht hatte, ist das so. Ich habe auch dafür gesorgt, dass du dich mal entspannen kannst, deine Feinde lassen dich jetzt in Ruhe. David, ich sag dir heute mal was: Du wirst für mich kein Haus bauen, aber ich werde für dich etwas machen! Ich werde dafür sorgen, dass aus deiner Familie immer wieder die Leute kommen, die in Israel das Sagen haben, deine Familie wird bleiben.

VolxBibel – 2Sa 7,8–11

„Sag das zu meinem Diener David.“ Der Davidische Bund enthält mehrere wichtige Verheißungen von Gott: einen großen Namen für David (Vers 9); die Beseitigung externer Bedrohungen für die Nation (Verse 10–11); eine ewige Linie (Haus) von Davids Nachkommen (Vers 16); der Tempel (Haus), der von Davids Sohn gebaut werden soll (Verse 11, 13); ein ewiges Königreich, das von Davids Linie regiert wird (Verse 12–13, 16); und ein ewiger Thron für Davids Familie (Verse 12–13, 16).

Die vollständige jüdische Studienbibel: Notizen

Spannend, dass es schon lange viele Kirchengruppen gab, die diese Verse auf sich selbst bezogen, und sich als das „geistige“ Israel bezeichneten. Doch im laufe der letzten tausenden Jahren gab es zwar viele, die diese Verse „vergeistigten“ – aber die Erfüllung blieb aus. Warum? Weil man sich halt nicht die Verheißungen Jehovahs stehlen kann! Er ist SEINEM Wort treu. Für all diejenigen, die es noch immer nur „geistig“ sehen, gilt, wie in all den Jahrhunderten:

Wehe denen, die ihre Schuld mit Stricken der Täuschung hinter sich herschleppen
und ihre Sünde mit Wagenseilen, denen, die sagen: „Gott soll sich beeilen mit dem, was er tun will!
Es soll schnell kommen, damit wir es sehen.
Was sich der Heilige Israels vorgenommen hat, soll geschehen,
damit wir es erkennen!“

Wehe denen, die sagen, dass Gutes böse ist und Böses gut,
denen, die Finsternis durch Licht ersetzen und Licht durch Finsternis,
denen, die Bitteres als Süßes hinstellen und Süßes als Bitteres!
Wehe denen, die in ihren eigenen Augen weise sind
und aus ihrer eigenen Sicht verständig!

neue Welt Übersetzung – 2018 – Jes 5,18–21

Ja – ER wird kommen und richten – wenn seine Zeit dafür gekommen ist, und SEIN Volk Israel befreien! Schau was er in den letzten 75 Jahren gemacht hat! ER gibt seinem Volk einen Platz der Ruhe, dort wo ER will – und es werden sich alle Völker an seinem Volk segnen, wenn SEIN Reich endlich aufgerichtet sein wird. Und dass nicht irgendwie virtuell oder nur geistig – sondern dann ganz real und sichtbar für alle, die das miterleben werden!

kein anderer Name?

Und es ist in keinem anderen das Heil, denn auch kein anderer Name ist unter dem Himmel, der unter den Menschen gegeben ist, in welchem wir errettet werden müssen

Elberfelder Bibel 1905 – Apg 4,12

Bei niemand anderem ist Rettung zu finden; unter dem ganzen Himmel ist uns Menschen kein anderer Name gegeben, durch den wir gerettet werden können.«

Neue Genfer Übersetzung_2013 – Apg 4,12

Und es gibt in keinem anderen das Heil5, denn es gibt auch keinen weiteren Namen, der unter den Menschen gegeben ist, durch den wir gerettet werden müssen.“

Leonberger Bibel – Apg 4,12

Auch ist keinem andern ein solcher Name zuteil geworden, noch wurde für uns Menschen ein anderer Name unter dem Himmel bestimmt, durch den wir unser Heil erlangen könnten.“

Johannes Greber – Apg 4,12-

Außerdem kommt durch keinen anderen Rettung, denn es gibt keinen anderen Namen unter dem Himmel, der den Menschen gegeben worden ist, durch den wir gerettet werden sollen.“

neue Welt Übersetzung – 2018 – Apg 4,12

Überdies gibt es in keinem anderen Rettung, denn es gibt keinen anderen Namen unter dem Himmel, der unter [den] Menschen gegeben worden ist, durch den wir gerettet werden sollen.“

neue Welt Übersetzung – Bi12 – Apg 4,12

Nur Jesus kann die Menschen aus ihrem Dreck rausholen und retten. Niemand anders ist dazu in der Lage, nur er!“

VolxBibel – Apg 4,12

Apg 4,12 οὐκ … ἐν ἄλλῳ οὐδενί doppelte Neg. verstärkt die Verneinung (A310a); οὐκ ἔστιν ἐν (vgl. V. 7b) ἄλλῳ οὐδενὶ ἡ σωτηρία in keinem anderen ist das Heil/die Rettung zu finden (vgl. Menge) od. durch keinen anderen gibt es das Heil (Wilckens); Petrus schlägt den Bogen v. der Heilung zum Heil: das Wunder an diesem Gelähmten veranschaulicht (als σημεῖον [s. V. 16 u. 22]) die Rettung, die Christus für alle bereithält (Stott, Apg, S. 97). οὐδὲ γάρ denn … nicht (B οὐδέ 1). ὑπὸ τὸν οὐρανόν unter dem Himmel = auf dem gesamten Erdkreis (B οὐρανός 1b) bzw. auf Erden (B ὑπό 2aβ), auf der ganzen Welt (GNB). δε-δομένον Pf. (A231) Ptz. Pass. δίδωμι, hier m. ἐν wohl = Dat. (BDR § 2201; B ἐν IV4a); attr.; pass. divinum (A76b); οὐδὲ γὰρ ὄνομά ἐστιν ἕτερον ὑπὸ τὸν οὐρανὸν τὸ δεδομένον ἐν ἀνθρώποις (auch ohne Art. best., A106a) denn es gibt keinen anderen Namen (d. h. nichts u. niemand anders) unter dem Himmel, der den Menschen (v. Gott) gegeben ist bzw. (einfacher) denn es ist uns Menschen kein anderer Name unter dem Himmel gegeben (Einh.). ἐν ᾧ in dem/durch (vgl. V. 7b) den (AcI ist m. ἐν ᾧ verschränkt; A364b); ἐν ᾧ δεῖ σωθῆναι ἡμᾶς in dem/durch den wir (nach göttl. Bestimmung) gerettet werden müssen/sollen. δεῖ hier v. der göttl. Bestimmung (B 1). σωθῆναι Aor. Inf. Pass. σῴζω; Präd. des AcI, abhängig v. δεῖ.

Neuer Sprachlicher Schlüssel zum Griechischen Neuen Testament


Auch der Begriff Heil geht auf Ps 118 ,die Hauptquelle für diese Predigt, zurück. Die Verse22 – 29 weisen voraus auf die Befreiung im Tausendjährigen Reich. In Apg 4,12 sprach Petrus also nicht nur von der Rechtfertigung des einzelnen, sondern von der umfassenden Rettung des Volkes Israel.
Damit waren die religiösen Machthaber in die Defensive gedrängt. Sie hatten den einzigen, der Israel retten konnte, verworfen und sich damit der Vollendung des Bauwerks Gottes in den Weg gestellt. Doch es gibt keinen anderen Weg zum Heil (vgl. Joh 14,6; 1Tim 2,5).
Apostelgeschichte

Die Bibel erklärt und ausgelegt – Walvoord Bibelkommentar

Dort betet ein Frommer, der in Todesgefahr war und auf sein Gebet hin von Gott errettet wurde und nun im Tempel das Dankopfer, die Todah, darbringen will. Vermutlich ist bei dem »Stein« nicht – wie häufig vermutet an den das Gewölbe abschließenden und damit zugleich tragenden Schlussstein gedacht, sondern an den Grundstein, der dem ganzen Gebäude im eigentlichen wie im übertragenen Sinn seinen Halt gibt. Hinter dem Verwerfen des Grundsteins könnte ein konkreter geschichtlicher Vorgang stehen: Beim Beginn des Wiederaufbaus des Jerusalemer Tempels nach dem Exil könnte man sich zuerst auf die Suche nach dem alten Grundstein, der die Kontinuität zwischen altem und neuem Tempel herstellen sollte, gemacht haben. Dabei könnten die suchenden Bauarbeiter den tatsächlichen Grundstein zwar gesehen und untersucht, aber als falsch verworfen haben; erst später, bei nochmaligem Suchen, hätte sich dann seine Identität herausgestellt. Diese Rekonstruktion mag zutreffen oder nicht, jedenfalls bietet sie eine gute Veranschaulichung dessen, was gemeint ist mit: »Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Grundstein geworden.« Vgl. hierzu unbedingt Sach 3,9; 4,7ff.; Jes 28,16; Jer 51,25ff. Gerade von Jes 28,16 her bietet sich die messianische Übertragung dieser Stelle auf Jesus an, und damit ist im Grunde schon ausgesprochen, was Petrus in Apg 4,12 noch erläuternd hinzufügt: »Es ist in keinem anderen die Rettung, es ist auch kein anderer Name den Menschen unter dem Himmel gegeben, durch den sie gerettet werden sollen.« Der griechische Text betont besonders stark, dass in wirklich keinem anderen Rettung zu finden ist.

Edition C

und ein Zitat aus einem Buch dass ich 1988 und dann noch einmal 2019 gelesen habe:

Unter all den Behauptungen und Argumenten der Kirchenführer im zweiten und dritten Jahrhundert, die auf mehr menschliche Macht und zentralisierte Oberaufsicht drängten, gibt es buchstäblich keine einzige Aussage, die nicht in den Schriften der Wachtturm-Organisation ihr neuzeitliches Gegenstück findet. Als ich das aufgrund von Studium und Nachforschung erkannte, fand ich es zunehmend schwierig, das
Eigenlob und die Selbstverherrlichung der Organisation und ihre Sicht von sich als Gottes Kanal mit den gleichzeitigen Appellen gegenüber allen anderen zu Demut und Sanftmut in Einklang zu bringen. Am meisten verwirrte mich tief, wie sie sich zwischen den Einzelnen und Gott stellte  wie sie einerseits die Menschen dazu aufrief, eine „persönliche Beziehung“ zu Gott zu suchen, während sie anderseits den
eigenen Anspruch darübersetzte, für eine göttliche Leitung und seinen Segen unverzichtbar zu sein. Gott werde einfach niemandem diese Gunst unabhängig von ihr gewähren, beharrte sie. Ich konnte das nicht mit Jesu Worten aus Johannes 14:6 zusammenbringen:

Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich.

Es paßte auch nicht zu der Aussage des Petrus aus Apostelgeschichte 4:12:

Überdies gibt es in keinem anderen Rettung, denn es gibt keinen anderen Namen unter dem Himmel, der unter den Menschen gegeben worden ist, durch den wir gerettet werden sollen.

Und es stimmte nicht mit dem überein, was Paulus nach 1.Korinther 3:11 über das geistige Gebäude, an dem Christen bauen, geschrieben hatte: Denn kein Mensch kann einen anderen Grund legen als den, der gelegt ist, welcher Jesus Christus ist.

Das schien ein eindeutiger Übergriff auf Jesu göttliche Rolle zu sein. Wenn kein Mensch zum Vater kommt außer durch ihn, dann wurde hier  gemäß den bereits vorgetragenen veröffentlichten Aussagen  behauptet, daß niemand zu Christus komme außer durch die Wachtturm-Organisation, die sich auf diese Weise zwischen
den Einzelnen und Gottes Sohn stellt. Logischerweise kommt damit der menschlichen Organisation eine wesentliche Rolle bei der Rettung zu. So überrascht es nicht zu sehen, daß der Anspruch der „Mutter Kirche“, niemand könne außerhalb der Kirche Rettung erlangen, sein Gegenstück in der „Mutter Organisation“ findet, wie wir den beiden folgenden Zitaten aus der Zeitschrift Wachtturm vom 15.Januar 1968 (Seite
47-48) und einem Zitat aus dem Wachtturm vom 15.April 1982 (Seite 21) entnehmen können:

Auf der Suche nach christlicher Freiheit

Das ist also DAS Problem von allen Kirchen und Organisationen – dass sie sich zwischen den Vater und den Sohn stellen – entweder stehen diese an Stelle des Sohnes (wie bei jw) oder sie stehen an der Stelle des Vaters, und beten nur noch zu Jesus und lassen den Vater weg, denn als Vater betrachtet man dann den obersten ihrer Kirche. Beides sind Fehlleitungen! Der Vater möchte ein persönliches Verhältnis jedes einzelenen Christen durch Christus!!!