Wenn Nachbarn und Mitmenschen hinschauen UND eingreifen

… kann Ungerechtigkeit gestoppt werden. Siehe dazu folgende Meldung von n-tv

Um sie zu pflegen
Mutter vergiftet Tochter

Die japanische Polizei hat eine Frau festgenommen, die angebliche ihre kleine Tochter durch die Zufuhr von verdorbenem Trinkwasser töten wollte. Die 35-Jährige sei unter dem Verdacht des versuchten Mordes in Kyoto festgenommen worden, teilte ein Polizeisprecher mit. Die Tochter sei die jüngste von fünf Schwestern. Berichten zufolge starben drei der Mädchen vor ihrem vierten Geburtstag aufgrund von Krankheiten. Die Frau könnte laut Medienberichten an einer psychischen Störung namens Münchhausen-Stellvertretersyndrom leiden. Die Betroffenen machen ihre Kinder bewusst krank, um sie dann aufopferungsvoll pflegen zu können.

Dem Polizeisprecher zufolge zeichnete eine Krankenhauskamera auf, wie die Festgenommene ihrer Tochter intravenös verdorbenes Trinkwasser zuführte. Das Mädchen werde nun mit einer Blutvergiftung auf einer Intensivstation behandelt. Die 35-Jährige räumte ein, ihrer Tochter verdorbenes Wasser gegeben zu haben, bestritt aber einen Mordversuch. “Ich habe es nicht getan, um sie zu töten. Ich dachte, ich könnte sie pflegen, wenn sie krank ist”, zitierte die Polizei die Frau.

Die Mitarbeiter im Krankenhaus in Kyoto hatten Verdacht geschöpft, als das Mädchen immer wieder hohes Fieber hatte und sich die Mutter merkwürdig verhielt. Die Frau habe ihr Kind “übertrieben umarmt”, sagte der Vize-Chef des Krankenhauses. Er habe zunächst jedoch gedacht, dies liege an ihren großen mütterlichen Gefühlen.

Also seit wachsam, was um euch herum geschieht, und schreitet ein. Schaut nicht immer nur zu.

Thomas 26. Dezember 2008 Zeitgeschehen Keine Kommentare Trackback URI Kommentare RSS

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