„Das Wessobrunner Gebet“

Allen eine Gute Nacht mit dem Wessobrunner Gebet:

Das Wessobrunner Gebet
Das erfuhr ich unter den Menschen als der Wunder größtes,
dass Erde nicht war, noch oben der Himmel,
nicht Baum …, noch Berg nicht war,
noch … irgend etwas,
noch die Sonne nicht schien,
noch der Mond nicht leuchtete,
noch das herrliche Meer.
Als da nicht war an Enden und Wenden,
da war der eine allmächtige Gott, der Wesen gnädigstes,
und da waren mit ihm auch viele herrliche Geister.
Und Gott der heilige …
Gott allmächtiger, der du Himmel und Erde wirktest
und der du den Menschen so mannigfach
Gutes gegeben,
gib mir in deiner Gnade
rechten Glauben
und guten Willen,
Weisheit und Klugheit und Kraft,
den Teufeln zu widerstehen,
und das Böse (Arge) zurückzuweisen
und deinen Willen zu tun (wirken).

Ursprung im Jahr 814 – Versform im Stabreim – Wessobrunn in Bayern.

CICONIA-Horst 18. Juni 2012 Natur,Religion 2 Kommentare Trackback URI Kommentare RSS

2 Kommentare zu “„Das Wessobrunner Gebet“”

  1. CICONIA-Horstam 1. Juli 2012 um 20:59 Link zum Kommentar

    DAS WESSOBRUNNER GEBET IN STEIN GEHAUEN

    Bild von Alfred Platschka aus Beitrag „Lechrain Geschichte“

    CICONIA-Horst

  2. CICONIA-Horstam 2. Juli 2012 um 00:28 Link zum Kommentar

    DIE JAHRHUNDERTEALTE TASSILOLINDE VOM KLOSTER WESSOBRUNN

    Benannt nach dem Bayernherzog TASSILO dem III.

    Aus einem durch hohes Alter bedingten völlig zerfallenem Lindenstamm trieben die Wurzeln der Winterlinde neue Sprosse hervor und erweckten die Linde zu neuem Leben.
    Sie dürfte durch ihr „zweites Leben“ daher schon die Tausendjahrgrenze erreicht haben.

    CICONIA-Horst

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