Lesen & Schreiben

Und er fing einen Jüngling von den Männern von Sukkoth und befragte ihn; und dieser schrieb ihm die Obersten von Sukkoth und seine Ältesten auf, 77 Mann
Elberfelder 1871 – Richter 8,14

Unterwegs nahm er einen jungen Mann aus Sụkkoth gefangen und fragte ihn aus. Der Mann schrieb für ihn die Namen der führenden Männer und der Ältesten von Sụkkoth auf, insgesamt 77.
neue Welt Übersetzung – 2018 – Richter 8,14

Er bemächtigte sich eines Knaben von den Leuten von Ssukkot und fragte ihn aus,
und der Knabe schrieb ihm die Herren von Ssukkot und seine Ältesten auf, siebenundsiebzig Mann.
Buber & Rosenzweig – Richter 8:14

Häufig höre ich von Menschen, die behaupten, Christen zu sein, dass die Menschen zur Zeit des AT „doch gar nicht lesen & schreiben konnten“!
Nun, nur weil wir hier in Europa vielleicht zu diesem Zeitpunkt sehr rückständig gewesen sein mögen, dürfen wir diese Dinge nicht auf Jehovahs Volk kopieren!
Wir lesen zum Beispiel, dass zur Zeit Abrahams Verträge schriftlich gemacht wurden – und sehen so, dass Abraham und seine Mitbürger des Lesens und Schreibens mächtig waren.
Oder schauen wir uns einen Vers an, der in der Geschichte von Gideon eingentlich „untergeht“ – weil es eigentlich nur „nebensächlich“ ist! Aber der oben zitierte Vers – Richter 8:14 zeigt deutlich: die Jugendlichen in der Zeit der Richter – also lange vor dem „Königreich Davids“ – konnten lesen und schreiben! Ja – Gottes Volk Israel war immer das Volk des Buches – und konnten nicht nur Gottes Gesetz hören, sondern auch lesen 😉

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