Nur vor wem niederbeugen?

Kommt, laßt uns anbeten und uns beugen und knien vor Jehovah, Der uns gemacht. Ps 86,9.
Tafelbibel mit hinzugefügten Sachparallelstellen – Psalm 95,6

O kommt, laßt uns anbeten und uns niederbeugen;
Laßt uns vor Jehovaknien, der uns gemacht hat
neue Welt Übersetzung – Bi12 – Psalm 95,6

Kommt, laßt uns niederfallen und uns beugen! laßt uns knieen vor Jehova, unsrem Schöpfer!
de Wette Bibel – Ps 95,6

Kommet, lasset uns anbeten und uns niederbeugen, lasset uns niederknien vor Jehova, der uns gemacht hat!
Elberfelder 1871 – Psalm 95,6

  בֹּאוּ נִשְׁתַּחֲוֶה וְנִכְרָעָה נִבְרְכָה לִפְנֵי־יהוה עֹשֵׂנוּ׃

The Hebrew Bible – Ps 95,6

de-logos.com

Sagt das NT nicht, dass Jesus alles gemacht hat? Ist nicht alles durch IHN und für IHN gemacht?
Ist das ein Widerspruch zu den Psalmen?

95,6–7a Doch nun erschallt eine zweite Einladung, die noch persönlicher ist und uns noch näher rückt. Wir sollen anbeten und knien vor dem HERRN, der uns gemacht hat, weil er unser Gott ist. Er ist unser Gott als Schöpfer und danach als unser Erlöser. Er ist der Gute Hirte, der sein Leben für uns gab. Jetzt sind wir das Volk seiner Weide und die Schafe, die er leitet und bewahrt durch seine durchbohrten Hände.

MacDonald_2010 – Kommentar zum Alten Testament

In diesen Versen, die die Verse des Lobpreises dieses Psalmes beschließen, ermahnte der Psalmist die Versammlung, den Herrn anzubeten, denn er ist ihr Gott, und sie sind seine Schafe (vgl. Ps 74,1;79,13;100,3 ). Die Bezeichung der HERR, der uns gemacht hat bezieht sich vielleicht auf die Gründung der Nation (vgl. 5Mo 32,6 ). Der Begriff Herde deutet noch einmal darauf hin, daß der Herr, der Hirte Israels, sein Volk führt und versorgt.

Die Bibel erklärt und ausgelegt – Walvoord Bibelkommentar

Kommt, lasst uns usw. Weil der Prophet jetzt das auserwählte Volk zur Dankbarkeit dafür ermahnt, dass es durch Gottes freie Gnade über alle Heiden erhoben ward, wird die Rede eindringlicher. Gibt uns doch Gott noch reicheren Stoff, ihn zu loben, indem er dieser geistlichen Ehre uns würdigt und uns ohne unser Verdienst allen Sterblichen vorzieht. Um also die Kinder Abrahams zur vollen Hingabe an ihn aufzurufen, drückt der Dichter ein und dieselbe Sache mit drei Worten aus: Lasst uns anbeten und knieen und niederfallen. Gewiss ist die Verehrung Gottes, von der hier geredet wird, so bedeutungsvoll, dass sie alle unsere Regungen in ihren Dienst zwingen sollte: hier aber wird noch besonders die väterliche Gunst herausgehoben, mit der Gott allein die Kinder Abrahams umfing, um sie mit der Hoffnung auf ein geistliches und ewiges Leben zu seinen Kindern zu machen. Auch dies ist bemerkenswert, dass hier nicht bloß von der Dankbarkeit des Herzens die Rede ist, sondern dass zugleich das äußere Bekenntnis der Frömmigkeit gefordert wird. Denn die drei Worte wollen besagen, dass die Gläubigen ihre Pflicht nicht vollständig tun, wenn sie sich nicht öffentlich, durch Kniebeugung und andere Zeichen, dem Herrn zum Opfer darbringen. Dass sie vor dem Herrn, buchstäblich: vor seinem Angesicht, erscheinen, erklärt sich aus der Gewohnheit des gesetzlichen Kultus, in welchem sich das Volk vor der Bundeslade niederwarf. Dabei gilt aber immer die Einschränkung, dass die Gläubigen ihre Augen zum Himmel erheben und den Herrn in geistlicher Weise verehren sollen.

Jean Calvin – Aus dem Psalmenkommentar

Wen liebst du? Wen betest du an? Zu wem singst du? Vielleicht zu einer Organisation, zu anderen Menschen oder gar zu deinem eigenen ICH?

Was Gott sucht, ist jedoch Anbetung, die aus einem von Ihm erfüllten Herzen kommt (s. Ps 95,1-6). Dabei macht die Bibel deutlich, dass nur Gott Anbetung zukommt. Weder Engel noch Menschen haben ein Recht darauf, angebetet zu werden (s. Off 19, 10; Apg 12,23).

Anbetung – Was ist das?
Eine gute Zusammenfassung von dem, was Anbetung ist, wird in den folgenden Worten deutlich: Anbetung ist das, was aus dankerfüllten Herzen Erlöster hervorkommt, die überwältigt sind von dem, was Gott in sich selbst ist, und von dem, was Er von sich offenbart hat.
Daraus wird deutlich, dass Anbetung eine Offenbarung Gottes voraussetzt17 und dass eine Beteiligung der Herzen unbedingt dazu gehört. Für unsere christliche Zeit ist Johannes 4 ein wichtiges Kapitel zum Thema Anbetung.
In diesem Kapitel setzt der Herr Jesus in einem Satz die jahrhundertealte, götzendienerische Anbetung der Samariter und die noch ältere, von Gott eingesetzte, aber zur toten Form verkommene, Anbetung der Juden beiseite und führt etwas völlig Neues ein: Die Anbetung des Vaters (s. Joh 4,21-24).

Anbetung – In der christlichen Zeit
Das ist die Anbetung in der heutigen Zeit, die in dem Herrn Jesus ihren Anfang genommen hat. Er hat Gott als Vater offenbart und als solchen beten wir Ihn an. Wir beten an in Geist und in Wahrheit. Das bedeutet, dass wir keine materiellen, sondern geistliche Schlachtopfer (s. 1 Petrus 2,5) bringen (Anbetung in Geist) und dass wir Ihn als Vater anbeten, weil das die volle Wahrheit über Ihn ist, die der Herr Jesus offenbart hat (Anbetung in Wahrheit). Dass diese Anbetung auch durch den Heiligen Geist bewirkt und geleitet ist, macht der Zusammenhang von Johannes 4 deutlich.

Bleib in mir 2018

Wunder – die man nicht sieht

Heute auf n-tv gelesen:

Unsichtbarer Schild beschützt Erde

„Fast, als würde Elektronen gegen eine Glaswand laufen“, so beschreiben Forscher den Schutzmantel, der die Erde vor freien Elektronen aus dem Weltall schützt. Besonders sensationell ist dabei die Festigkeit des Schildes.

Ein unsichtbarer Schutzschild knapp 12.000 Kilometer über der Erde stoppt energiereiche Elektronen aus dem Kosmos. Das berichtet ein Forscherteam um Daniel Baker von der University of Colorado in Boulder im Fachblatt „Nature“. Eine genaue Erklärung für das unerwartete Phänomen haben die Wissenschaftler noch nicht.

„Es ist fast, als würden diese Elektronen gegen eine Glaswand im Raum laufen“, erläutert Baker in einer Mitteilung seiner Hochschule. „Ein wenig wie die durch Kraftfelder generierten Schilde in ‚Star Trek‘, die zur Abwehr außerirdischer Waffen benutzt wurden, sehen wir einen unsichtbaren Schild, der diese Elektronen abblockt. Es ist ein sehr rätselhaftes Phänomen.“

Auf den Schutzschild waren die Forscher in den Daten von Raumsonden gestoßen, die die sogenannten Van-Allen-Gürtel untersuchen. Diese beiden reifenförmigen Gürtel umgeben die Erde und sind voller geladener kosmischer Teilchen, die vom Erdmagnetfeld eingefangen werden. Der äußere Van-Allen-Gürtel reicht etwa 40.000 Kilometer weit ins Weltall hinaus. Die eingefangenen kosmischen Elektronen schießen mit bis zu 500 Millionen Kilometern pro Stunde um die Erde herum.
Gegen die natürliche Ordnung

Nach der bisherigen Annahme driften die Umlaufbahnen der schnellen Elektronen langsam abwärts, bis sie die obere Erdatmosphäre erreichen und die Teilchen dort absorbiert werden. Doch an der Innenseite des äußeren Van-Allen-Gürtels entdeckten die „Van Allen“-Zwillingssonden der US-Raumfahrtbehörde Nasa eine Barriere, die eine Abwärtsbewegung der Elektronen stoppt.

Diese Barriere entpuppte sich als scharfe, feste Grenze, was ungewöhnlich ist. „Die Natur verabscheut starke Gefälle und findet in der Regel Wege, diese zu glätten“, erläutert Baker. „Es ist nicht klar, wie die langsamen, graduellen Prozesse, die an der Bewegung dieser Partikel beteiligt sind, zusammenwirken können, um so eine scharfe, beständige Grenze an dieser Stelle im Raum zu erzeugen.“ Die Wissenschaftler wollen diese Grenzregion mit den „Van Allen“-Sonden nun genauer untersuchen und beobachten, ob dieser Schild beispielsweise bei einem starken Sonnensturm vorübergehend zusammenbricht.

Quelle: n-tv.de , lsc/dpa

Erstaunlich!?!
Wenn man den Schöpfer in Betracht zieht, dann ist es ein Wunder, damit wir Menschen mit den Tieren und Pflanzen hier auf der Erde leben können

„Kosmischer Kirschbaum“ blüht

auf n-tv folgenden Beitrag gefunden:

Die Reise eines Kirschkern mit der ISS rund um die Erde zeigt seine Wirkung. Innerhalb weniger Jahre ist der Spross enorm gewachsen und zeigt bereits eine erste Blüte. Forscher sind verblüfft angesichts des ungewöhnlichen Baumes.

Ein Kirschbaum aus einem Kern, der acht Monate im Weltraum unterwegs war, gibt Forschern und buddhistischen Mönchen in Japan mit einer um Jahre zu frühen Blüte Rätsel auf. „Wir sind verblüfft, wie schnell der Baum gewachsen ist“, sagte der oberste Mönch des Ganjoji-Tempels in der zentralen Provinz Gifu. Zudem habe „niemals zuvor“ ein anderer Kern des geschätzt 1250 Jahre alten Baumes, von dem der „Weltraumkirschbaum“ abstammt, überhaupt gekeimt.

Der Kirschkern war im November 2008 zusammen mit 264 anderen Kernen zur Internationalen Raumstation (ISS) geschickt worden. Gemeinsam mit dem japanischen Astronauten Koichi Wakata umrundete er binnen acht Monaten 4100 Mal die Erde. Nach der Rückkehr im Juli 2009 wurde der Kern eingepflanzt und wuchs zu einem inzwischen vier Meter hohen Baum heran. Nun trägt er neun Blüten, obwohl junge Kirschbäume normalerweise erst nach etwa zehn Jahren erstmals blühen.

Wissenschaftler fanden bislang keine Erklärung für die rasche Entwicklung des Baums. Die Pflanzenforscherin Kaori Tomita-Yokotani von der Universität von Tsukuba sagte, sie halte es für möglich, dass „stärkere kosmische Strahlen“ das Wachstum beschleunigt haben könnten. Allerdings sei auch nicht auszuschließen, dass eine Fremdbestäubung stattgefunden habe. „Aus wissenschaftlicher Sicht können wir nur sagen, dass wir es nicht erklären können“, sagte Tomita-Yokotani.

Nun ja, dann scheint die Bibel ja Recht zu haben, dass vor der Sinflut die Menschen viel älter wurden… als die „kosmische Strahlung“ auf der Erde sehr viel geringer war.
Wenn „kosmische Strahlung“ auf Pflanzen zu schnellerer Alterung führen, dann würde dass sicher auch auf Menschen und Tiere so auswirken?!?

die Hummel

Heute hatte ich ein magazin der DLR in der Hand.
Dort war folgender kleiner Artikel zu lesen:

Das falsche „Hummel-Paradoxon“

In populärer Literaur hat sich die Legende verbreitet, dass eine Hummel nach dem Gesetzen der Aerodynamik gar nicht fliegen dürfte. Die Geschichte enstand als Scherz unter Studenten des Göttinger „Vaters der Aerodynamik“ Ludwig Prandtl in den 30iger Jahren. Demnach soll in einer Gaststätte ein Biologe einen Aerodynamiker gefragt haben, warum eine Hummel fliegen könne. Der Aerodynamiker kam nach einer Berechnung des Verhältnisses von Flügelfläche zu Gewicht zu dem Schluss, dass es der Hummel unmöglich sei, zu fliegen. Dazugedichtet wurde dann die Pointe: da die Humel die Gesetze des Aerodynamik nicht kennt, fliegt sie doch. In Wirklichkeit existiert kein Paradoxon. Bereits den Aerodynamikern der 30-iger Jahre war bekannt, dass kleine Objekte wie INsekten ein anderes Strömungsfeld umgibt als Flugzeuge. Bei der Hummel spielen Wirbel, die durch den Flügelschlag enstehen, eine große Rolle. Dies konnte 1996 an der Uni Cambridge auch im Experiment nachgewiesen werden.

Wie gut, der Schöpfer doch die Tiere erschaffen hat, dass wir uns sogar darüber Späße erlauben und erst viele viele Jahre später die genauen Beweise erbringen können.
Aber ich hatte vor drei Jahren hier in diesem Blog diese „Geschichte“ ebenfalls zitiert. Also hier nun heute die Erklärung, dass es nur ein Scherz war und nicht wie es bei mir angekommen war, eine wahre Geschichte. Schade 😉

Die Parabel von den Zwillingen im Mutterleib

eine interessante „Geschichte“ gefunden, die ich euch nicht vorenthalten möche:

Gespräch von Zwillingen im Mutterleib:
Gibt es ein Leben nach der Geburt?

Im Bauch einer schwangeren Frau waren einmal Zwillinge:
Ein Glaubender und ein Zweifler.
Eines Tages ergab sich folgendes Gespräch:

Zweifler: Glaubst du wirklich an ein Leben nach der Geburt?

Glaubender: Ja natürlich glaube ich an ein Leben nach der Geburt! Unser Leben ist hier doch nur eine Vorbereitung auf das Leben nach der Geburt.

Zweifler: Blödsinn, so etwas gibt es nicht! Wie soll das denn aussehen, ein Leben nach der Geburt?

Glaubender: Das weiß ich auch nicht genau, aber es wird sicher viel heller sein als hier, und wir werden herumlaufen und mit dem Mund essen.

Zweifler: So ein Quatsch! Bist du jemals herumgelaufen? Und mit dem Mund essen, wer hat so etwas schon mal gesehen? Überlege doch mal, wozu du die Nabelschnur hast!

Glaubender: Ich bin davon überzeugt, dass das alles irgendwie gehen wird. Es wird eben alles anders sein als hier, aber wir werden es trotzdem erleben.

Zweifler: Jetzt hör mal her. Es ist noch nie jemand von „nach der Geburt“ zurückgekehrt. Somit ist es erwiesen, dass das Leben nach der Geburt zu Ende ist. Und das Leben ist eine einzige Quälerei, hier auf engen Raum und dunkel und der Sinn des Lebens ist, an der Nabelschnur dran zu bleiben, das siehst du doch.

Glaubender: Nein, ich bin überzeugt, dass wir nach der Geburt unsere Mutter wirklich sehen werden, das scheint mir viel sinnvoller zu sein.

Zweifler: Mutter? Du glaubst an eine Mutter? Wo soll die denn bitte sein?

Glaubender: Na überall, um dich herum. Wir sind in ihr und leben in ihr und durch sie. Ohne sie könnten wir gar nicht sein.

Zweifler: Ach hör doch auf! Mutter, ich will nichts mehr davon hören.

Glaubender: Aber hör doch. Psst sei mal ganz ruhig! Manchmal, wenn wir ganz ruhig sind, dann kannst du sie singen hören, oder spüren, wenn sie unsere kleine Welt streichelt. Ich glaube wirklich, dass unser eigentliches Leben erst dann beginnt.

Henry Nouwen

sensible Pflanzen

leider wird so mancher Garten und gepflegtes Pflätzchen schnell von unbedachten Menschen vermüllt oder ungeachtet …
Deshalb wurde in unserer Nähe ein Schild aufgestellt – und ich hab es mal für alle Mitleser fotografiert:

IMG418

einen ähnlichen Satz hatte der Schöpfer der Erde auch hinterlassen: gemäß Genesis 2:15 „übertrug Gott dem Menschen die Aufgabe, den Garten und die Erde zu pflegen und zu schützen“ (gemäß der guten Nachricht)