Monatsarchiv für Dezember 2008

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Bessere Zeiten?

Wie sollten noch mal gemäß der Bibel die “letzten Tage” sein? Der Tagesspiegel brachte eine Zusammenfassung der Weltlage 2008 heraus:

Mehr Kriege im Jahr 2008

Das Jahr 2008 hat der Welt mehr Kriege beschert. Wissenschaftler registrierten für dieses Jahr einen weltweiten Anstieg gewaltsamer Konflikte. Ein Ereignis des zurückliegenden Jahres macht Konfliktforschern jedoch Mut: Die Wahl von Barack Obama zum neuen US-Präsidenten.

Heidelberg – Jährlich stellt das Heidelberger Institut für Internationale Konfliktforschung (HIIK) ein “Konfliktbarometer” auf, in dem die Auseinandersetzungen in der Welt in Kategorien eingeteilt werden. Bei den beiden gravierendsten Stufen gab es 2008 jeweils Anstiege im Vergleich zum Vorjahr: Die Zahl der Kriege kletterte von sechs auf neun, die der begrenzten Kriege von 26 auf 30. Zu den Kriegen zählt auch die Offensive der türkischen Armee im Februar gegen die verbotene Kurdische Arbeiterpartei PKK. Bei dem Angriff auf PKK-Lager im Nordirak wurden 240 Kämpfer der Organisation getötet. Kriege haben die Wissenschaftler zudem in Pakistan, Sri Lanka, Afghanistan, Irak, Somalia, der afrikanischen Region Darfur (Sudan) und im Tschad registriert.

Bush-Regierung trägt Mitschuld an Zunahme der Kriege

2007 sei noch vergleichsweise konfliktfrei gewesen, sagt HIIK-Vorstandsmitglied Lotta Mayer. “Die Welt ist unfriedlicher geworden. Wir sind wieder auf dem Stand, den wir vor vier, fünf Jahren hatten.” Ähnlich äußert sich der Direktor des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH), Michael Brzoska. Er weist allerdings darauf hin, dass es Anfang der 90er Jahre noch mehr gravierende Konflikte gegeben habe.

Die Wissenschaftler geben der US-Regierung unter George W. Bush eine Mitschuld an dieser Entwicklung. Brzoska verweist darauf, dass nahezu die Hälfte der weltweiten Militärausgaben von den USA bezahlt würden. Auch bei der Präsenz von Truppen im Ausland lägen die Amerikaner vorn. Mit dem neuen Präsidenten Obama verbindet die Konfliktforscherin die Hoffnung auf mehr Diplomatie. Zudem könne der US-Demokrat mit einem verstärkten Engagement für Frieden im Nahost-Konflikt auch etwas zur Beruhigung anderer Krisenherde tun: “Dieser Konflikt hat nach wie vor eine starke Signalwirkung.”

Kaum Hoffnung für Afrika

Was Afrika angeht, ist Brzoska pessimistisch. Den Kontinent zu befrieden sei eine schwierige Aufgabe. Dabei gebe es Lösungsansätze. “Afrika ist der ärmste Kontinent. Und es gibt einen relativ engen Zusammenhang zwischen Armut und Krieg.” Brzoska weist darauf hin, dass Konflikte sich häufig ausbreiten oder sich auf benachbarte Regionen verlagerten, in diesem Sinn also “ansteckend” seien.

Für Europa bestehe diese Gefahr nicht. Die Situation im Kaukasus werde zwar “hochproblematisch” bleiben. Für Zentraleuropa sei aber mit Kriegen nicht zu rechnen. Die Heidelberger Forscher hatten neben dem Krieg zwischen Russland und Georgien in Europa noch zwei begrenzte Kriege um die abtrünnigen Gebiete Abchasien und Südossetien registriert. Ein weiterer begrenzter Krieg wurde demnach in Inguschetien geführt. In der Nachbarrepublik Tschetscheniens kämpfen Islamisten gewaltsam für einen Gottesstaat.

nunja, ob Obama das Problem lösen wird, werden wir gern abwarten – wenn er es tut, dann wahrscheinlich zum Erschrecken der meisten Menschen nicht so, wie sie es von ihm erwarten – den das Ergebnis wird gemäß der Bibel die Beseitung ALLEN BÖSEN sein. Endlich!

Geschrieben von Thomas am 30. Dezember 2008 | Abgelegt unter Zeitgeschehen | Keine Kommentare

Familienwandertage

Nun haben wir auch die Jahreskarte vom Zoo gekauft – sehr schön! Leider diesmal nur drei, und nicht wieder die Familien-fünfer-Pack wie die Monate davor. Aber auch diese Zeit wird sich wieder ändern

zookarte07

Aber dafür war es gestern so so so voll im Zoo und Aquarium, dass von Erholung nicht die Rede gewesen ist. Da fahrn wir also mit Josephine in den Zoo, und dann ist “halb Berlin mit seinen Kindern” im Zoo. Aber dank Jahreskarte, sind wir nach gut 1,5 Stunden wieder raus – und kommen wieder wenn es wieder leerer ist 🙂

Übrigens: Jahreskarte kaufen lohnt sich ehrlich! Vergleich mal die Eintrittspreise normal und die Jahreskartenpreise. Ab dem fünften Besuch lohnt es sich für jeden ;-) Und zu sehen gibt es im Zoo mehr als man an einem oder zwei Tage anschauen könnte.

Geschrieben von Thomas am 30. Dezember 2008 | Abgelegt unter Familie,Zoo & Tierpark | Keine Kommentare

Wenn Nachbarn und Mitmenschen hinschauen UND eingreifen

… kann Ungerechtigkeit gestoppt werden. Siehe dazu folgende Meldung von n-tv

Um sie zu pflegen
Mutter vergiftet Tochter

Die japanische Polizei hat eine Frau festgenommen, die angebliche ihre kleine Tochter durch die Zufuhr von verdorbenem Trinkwasser töten wollte. Die 35-Jährige sei unter dem Verdacht des versuchten Mordes in Kyoto festgenommen worden, teilte ein Polizeisprecher mit. Die Tochter sei die jüngste von fünf Schwestern. Berichten zufolge starben drei der Mädchen vor ihrem vierten Geburtstag aufgrund von Krankheiten. Die Frau könnte laut Medienberichten an einer psychischen Störung namens Münchhausen-Stellvertretersyndrom leiden. Die Betroffenen machen ihre Kinder bewusst krank, um sie dann aufopferungsvoll pflegen zu können.

Dem Polizeisprecher zufolge zeichnete eine Krankenhauskamera auf, wie die Festgenommene ihrer Tochter intravenös verdorbenes Trinkwasser zuführte. Das Mädchen werde nun mit einer Blutvergiftung auf einer Intensivstation behandelt. Die 35-Jährige räumte ein, ihrer Tochter verdorbenes Wasser gegeben zu haben, bestritt aber einen Mordversuch. “Ich habe es nicht getan, um sie zu töten. Ich dachte, ich könnte sie pflegen, wenn sie krank ist”, zitierte die Polizei die Frau.

Die Mitarbeiter im Krankenhaus in Kyoto hatten Verdacht geschöpft, als das Mädchen immer wieder hohes Fieber hatte und sich die Mutter merkwürdig verhielt. Die Frau habe ihr Kind “übertrieben umarmt”, sagte der Vize-Chef des Krankenhauses. Er habe zunächst jedoch gedacht, dies liege an ihren großen mütterlichen Gefühlen.

Also seit wachsam, was um euch herum geschieht, und schreitet ein. Schaut nicht immer nur zu.

Geschrieben von Thomas am 26. Dezember 2008 | Abgelegt unter Zeitgeschehen | Keine Kommentare

Ansteckungsgefahr

Nun hat meine große Tochter einen eigenen Blog – Ansteckungsgefahr ;-)

Willkommen :-)

 

dann hoffe ich mal, dass Josephine ihren neuen Blog sinnvoll nutzt :-D

Geschrieben von Thomas am 25. Dezember 2008 | Abgelegt unter Familie | Keine Kommentare

großer oder kleiner Milgram-Test

nein – eigentlich wollte ich persönlich nicht an einem solchen Test teilnehmen – aber leider zwingen mich bekannte Personen dazu, meine Loyalität zu beweisen, indem diese durch Betrug, Lügen und Gemeinheiten die übelsten Dinge über mich behaupten.

Ist dazu ein Mensch fähig???
Das hatte vor einigen Jahren ein Wissenschaftler mit Probanden versucht – dieser Test ist nun zum Teil wiederholt worden. Lest selbst :

Menschen quälen Menschen
Milgram-Test wiederholt

Ein US-Psychologe hat mit einem Experiment offenbart, zu welchen brutalen Taten sich Durchschnittbürger aus Gehorsamkeit auch heute noch antreiben lassen. Er forderte 70 Probanden zwischen 20 und 81 Jahren auf, anderen Menschen Stromstöße zu geben, wenn diese eine Aufgabe nicht erfüllen konnten.

Die vermeintlich angelegte Spannung steigerte sich von Frage zu Frage. Jerry Burger von der Santa Clara University (US-Staat Kalifornien) wiederholte damit Teile des berühmten Experimentes von Stanley Milgram von 1974. Ergebnis: In beiden Fällen drehten weit mehr als zwei Drittel der Probanden die Spannung über 150 Volt hinaus, obwohl die Lernenden vehement protestierten und mit dem Experiment aufhören wollten.

Gefakte Stromstöße

Burger beschreibt sein Ergebnis im Journal “American Psychologist”: Die Teilnehmer wurden über Zeitungsanzeigen, Faltblätter oder online gesucht. Ihnen wurden für zwei 45-Minuten- Experimente insgesamt 50 Dollar (35 Euro) versprochen. Der Leiter des Experiments erläuterte ihnen, dass die Auswirkung einer Strafe auf das Lernen untersucht werden solle. Dem Probanden wurde stets die Rolle des Lehrers zugewiesen. Der “Schüler” sollte sich 25 Wortpaare (etwa: kräftig – Arm) merken und wurde später vermeintlich mit einem Stromstoß bestraft, wenn er ein Wort nicht zuordnen konnte. Der “Schüler” war jedoch eingeweiht und bekam die Stromstöße nicht wirklich zu spüren.

Vor Beginn des Experiments sagte der Leiter, die Elektroschocks seien zwar schmerzvoll, aber ungefährlich. Er gab den Probanden exakte Anweisung, nach jeder falschen Antwort den Schock-Generator zu bedienen und weiterzudrehen. Den Probanden wurde vor dem Experiment sogar mindestens dreimal erzählt, dass sie zwischendurch aufhören können, und dennoch die 50 Dollar (35 Euro) Aufwandsentschädigung erhalten. Immer wenn der Proband während des Experiments dann jedoch aufhören wollte, forderte der Leiter ihm zum Weitermachen auf.

Grausam wie 1974

Bei 75 Volt stöhnten die “Schüler” auf. Bei 150 Volt baten sie, aufzuhören: “Lass mich hier raus bitte. Mein Herz beginnt, mich zu plagen.” Dennoch wollten 70 Prozent der Probanden den Versuch weiterführen. Im Gegensatz zu Milgram stoppte Burger das Experiment jedoch nach der 150-Volt-Grenze.

Milgram hatte 1974 seine Probanden gebeten, die Spannung bis 450 Volt zu steigern. Bei 150 Volt schrien die “Schüler” zum ersten Mal auf. 82,5 Prozent seiner Probanden drehten den Strom jedoch weiter hoch. Von diese Probanden steigerten schließlich 79 Prozent den Strom bis zum Anschlag bei 450 Volt, obwohl die Lernenden weiter schrien und bei 330 Volt völlig verstummten. Beim Milgram-Versuch forderte einer der leitenden Experimentatoren die Probanden auf, immer weiter zu fragen. Ein anderer Leiter äußerte Zweifel und bat den Probanden, aufzuhören.

Bei Burger wollten 70 Prozent der Probanden weiter als 150 Volt gehen, bei Milgram 82,5 – ein Unterschied der sich nach Angaben des Fachjournals statistisch nicht signifikant vom Milgram-Experiment unterscheidet. Einige Psychologen halten die beiden Studien dennoch nicht für vergleichbar. “Es gibt einfach zu viele Unterschiede”, schreibt Arthur Miller von der Miami University in Oxford.

Was denkst du über solche gemeinen Mitmenschen?

Geschrieben von Thomas am 19. Dezember 2008 | Abgelegt unter Familie,Ungerechtigkeit,Wissenschaft | Keine Kommentare

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