„ich will aber schwimmen“

Wenn der Wille des Hundes ist, Enten und Schwäne zu jagen – und das gehorsame Herrchen machtlois ist – dann kommt sowas heraus:
Gegen 14.25 Uhr sprang der Hund ins Wasser um Enten und Schwäne zu jagen. Warum war der Hund eigentlich nicht angeleint?
Herrchen rannte mehrfach um den See und schrie den Namen seines Hundes. Diesem Mann war es völlig egal, ob die Enten oder Schwäne irgendwie erschreckt wurden – Hauptsache sein dummer Hund würde endlich wieder an Land kommen. Aber der dumme Hund manchte eine Runde um eine weitere Runde …Gegen 15.00 Uhr war der Hund dann endlich wieder bei seinem Herrchen an Land. Aber anstatt mit dem Hund das Gebiet zu verlassen, durfte der zweite Hund unangeleint – wie auch sonst – eine Baderunde „hol das Stöcken“ machen.
Imho sollte man solchen Hundebesitzern ihren Hund wegnehmen, wenn diese so unerzogen und dann auch noch unangeleint rumrennen lassen. Wie gut, dass es auch Hundebesitzer gibt, deren Hund auf das erste Wort hören und die nicht auf Vogeljagd gehen!

Thomas 29. September 2011 Schwäne,Weißensee 2 Kommentare Trackback URI Kommentare RSS

2 Kommentare zu “„ich will aber schwimmen“”

  1. CICONIA-Horstam 29. September 2011 um 20:21 Link zum Kommentar

    Na,da hat der Hund noch einmal Glück gehabt!Wenn er an den richtigen Ganter gerät – besonders wenn sie Junge führen – kann das schon mal schief gehen.In Imponierhaltung ist der Ganter schon,aber nicht in Drohhaltung und schwimmt dem Hund nach.

    Da wird mit dem Hund so verfahren wie mit den permanenten Revierstörern bei den Artgenossen.Der Ganter reitet auf den Hund auf,krallt sich im Fell fest und packt ihn mit dem Schnabel im Genick und drückt ihn unter Wasser.Das wiederholt sich mehrere male und das macht ein Hund nicht lange mit,dann geht ihm die Luft aus.

    Meist beteiligt sich an einer solchen Attake auch das Schwanenweibchen mit.Da hat der Hund keine Chance.Dauert meist nur 10 Minuten,dann ist der „Fall“ für die Schwäne erledigt.In den vergangenen Jahren hatte ich auf der Isar zwei solcher Fälle demonstriert bekommen;ein Coker-Spaniel und ein Red-River.

    Hunde,die außerhalb des Enwirkungsbereiches ihres Herrn oder Frauchens sind und dabei dem Wild nachstellen sind zum Abschuß frei,wenn es sich nicht gerade wie hier um einen befriedeten Bezirk handelt.

    CICONIA-Horst

  2. Juleam 29. September 2011 um 22:47 Link zum Kommentar

    das mit dem Nachschwimmen war allerdings nur ganz kurz. Du weißt ja: „Der Klügere gibt nach“ und unser Schwan ist um sooo vieles klüger 😉

    Die Schwanenfamilie ist dem jagdfreudigen Hund weiträumig aus dem Weg gegangen.

    War schon ziemlich ungewöhnlich, welche Wege die Familie heute um den See machte. Normalerweise haben sie „eine feste Route“, schwimmen quer über den See an die Futterstelle. In dem anderen Bereich am Schwimmbad und rechts daneben halten sie sich um diese Zeit normalerweise nicht auf. Außerdem sind sie immer wieder kreuz und quer geschwommen. Immer so, dass sie nicht in der Richtung sind, wo der Hund schwimmt.

    War ne doofe Situation – allerdings auch für den Hundebesitzer.

    Einige Zuschauer hatten auch Sorge um den „armen Hund“, ob er vielleicht einen Krampf bekommen und ertrinken könnte…

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