Familienwandertage

Nun haben wir auch die Jahreskarte vom Zoo gekauft – sehr schön! Leider diesmal nur drei, und nicht wieder die Familien-fünfer-Pack wie die Monate davor. Aber auch diese Zeit wird sich wieder ändern

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Aber dafür war es gestern so so so voll im Zoo und Aquarium, dass von Erholung nicht die Rede gewesen ist. Da fahrn wir also mit Josephine in den Zoo, und dann ist “halb Berlin mit seinen Kindern” im Zoo. Aber dank Jahreskarte, sind wir nach gut 1,5 Stunden wieder raus – und kommen wieder wenn es wieder leerer ist 🙂

Übrigens: Jahreskarte kaufen lohnt sich ehrlich! Vergleich mal die Eintrittspreise normal und die Jahreskartenpreise. Ab dem fünften Besuch lohnt es sich für jeden ;-) Und zu sehen gibt es im Zoo mehr als man an einem oder zwei Tage anschauen könnte.

Wenn Nachbarn und Mitmenschen hinschauen UND eingreifen

… kann Ungerechtigkeit gestoppt werden. Siehe dazu folgende Meldung von n-tv

Um sie zu pflegen
Mutter vergiftet Tochter

Die japanische Polizei hat eine Frau festgenommen, die angebliche ihre kleine Tochter durch die Zufuhr von verdorbenem Trinkwasser töten wollte. Die 35-Jährige sei unter dem Verdacht des versuchten Mordes in Kyoto festgenommen worden, teilte ein Polizeisprecher mit. Die Tochter sei die jüngste von fünf Schwestern. Berichten zufolge starben drei der Mädchen vor ihrem vierten Geburtstag aufgrund von Krankheiten. Die Frau könnte laut Medienberichten an einer psychischen Störung namens Münchhausen-Stellvertretersyndrom leiden. Die Betroffenen machen ihre Kinder bewusst krank, um sie dann aufopferungsvoll pflegen zu können.

Dem Polizeisprecher zufolge zeichnete eine Krankenhauskamera auf, wie die Festgenommene ihrer Tochter intravenös verdorbenes Trinkwasser zuführte. Das Mädchen werde nun mit einer Blutvergiftung auf einer Intensivstation behandelt. Die 35-Jährige räumte ein, ihrer Tochter verdorbenes Wasser gegeben zu haben, bestritt aber einen Mordversuch. “Ich habe es nicht getan, um sie zu töten. Ich dachte, ich könnte sie pflegen, wenn sie krank ist”, zitierte die Polizei die Frau.

Die Mitarbeiter im Krankenhaus in Kyoto hatten Verdacht geschöpft, als das Mädchen immer wieder hohes Fieber hatte und sich die Mutter merkwürdig verhielt. Die Frau habe ihr Kind “übertrieben umarmt”, sagte der Vize-Chef des Krankenhauses. Er habe zunächst jedoch gedacht, dies liege an ihren großen mütterlichen Gefühlen.

Also seit wachsam, was um euch herum geschieht, und schreitet ein. Schaut nicht immer nur zu.

großer oder kleiner Milgram-Test

nein – eigentlich wollte ich persönlich nicht an einem solchen Test teilnehmen – aber leider zwingen mich bekannte Personen dazu, meine Loyalität zu beweisen, indem diese durch Betrug, Lügen und Gemeinheiten die übelsten Dinge über mich behaupten.

Ist dazu ein Mensch fähig???
Das hatte vor einigen Jahren ein Wissenschaftler mit Probanden versucht – dieser Test ist nun zum Teil wiederholt worden. Lest selbst :

Menschen quälen Menschen
Milgram-Test wiederholt

Ein US-Psychologe hat mit einem Experiment offenbart, zu welchen brutalen Taten sich Durchschnittbürger aus Gehorsamkeit auch heute noch antreiben lassen. Er forderte 70 Probanden zwischen 20 und 81 Jahren auf, anderen Menschen Stromstöße zu geben, wenn diese eine Aufgabe nicht erfüllen konnten.

Die vermeintlich angelegte Spannung steigerte sich von Frage zu Frage. Jerry Burger von der Santa Clara University (US-Staat Kalifornien) wiederholte damit Teile des berühmten Experimentes von Stanley Milgram von 1974. Ergebnis: In beiden Fällen drehten weit mehr als zwei Drittel der Probanden die Spannung über 150 Volt hinaus, obwohl die Lernenden vehement protestierten und mit dem Experiment aufhören wollten.

Gefakte Stromstöße

Burger beschreibt sein Ergebnis im Journal “American Psychologist”: Die Teilnehmer wurden über Zeitungsanzeigen, Faltblätter oder online gesucht. Ihnen wurden für zwei 45-Minuten- Experimente insgesamt 50 Dollar (35 Euro) versprochen. Der Leiter des Experiments erläuterte ihnen, dass die Auswirkung einer Strafe auf das Lernen untersucht werden solle. Dem Probanden wurde stets die Rolle des Lehrers zugewiesen. Der “Schüler” sollte sich 25 Wortpaare (etwa: kräftig – Arm) merken und wurde später vermeintlich mit einem Stromstoß bestraft, wenn er ein Wort nicht zuordnen konnte. Der “Schüler” war jedoch eingeweiht und bekam die Stromstöße nicht wirklich zu spüren.

Vor Beginn des Experiments sagte der Leiter, die Elektroschocks seien zwar schmerzvoll, aber ungefährlich. Er gab den Probanden exakte Anweisung, nach jeder falschen Antwort den Schock-Generator zu bedienen und weiterzudrehen. Den Probanden wurde vor dem Experiment sogar mindestens dreimal erzählt, dass sie zwischendurch aufhören können, und dennoch die 50 Dollar (35 Euro) Aufwandsentschädigung erhalten. Immer wenn der Proband während des Experiments dann jedoch aufhören wollte, forderte der Leiter ihm zum Weitermachen auf.

Grausam wie 1974

Bei 75 Volt stöhnten die “Schüler” auf. Bei 150 Volt baten sie, aufzuhören: “Lass mich hier raus bitte. Mein Herz beginnt, mich zu plagen.” Dennoch wollten 70 Prozent der Probanden den Versuch weiterführen. Im Gegensatz zu Milgram stoppte Burger das Experiment jedoch nach der 150-Volt-Grenze.

Milgram hatte 1974 seine Probanden gebeten, die Spannung bis 450 Volt zu steigern. Bei 150 Volt schrien die “Schüler” zum ersten Mal auf. 82,5 Prozent seiner Probanden drehten den Strom jedoch weiter hoch. Von diese Probanden steigerten schließlich 79 Prozent den Strom bis zum Anschlag bei 450 Volt, obwohl die Lernenden weiter schrien und bei 330 Volt völlig verstummten. Beim Milgram-Versuch forderte einer der leitenden Experimentatoren die Probanden auf, immer weiter zu fragen. Ein anderer Leiter äußerte Zweifel und bat den Probanden, aufzuhören.

Bei Burger wollten 70 Prozent der Probanden weiter als 150 Volt gehen, bei Milgram 82,5 – ein Unterschied der sich nach Angaben des Fachjournals statistisch nicht signifikant vom Milgram-Experiment unterscheidet. Einige Psychologen halten die beiden Studien dennoch nicht für vergleichbar. “Es gibt einfach zu viele Unterschiede”, schreibt Arthur Miller von der Miami University in Oxford.

Was denkst du über solche gemeinen Mitmenschen?

“Nein, ich geb dir nicht die Hand!”

“Ich bin krank, da kann ich ja nicht zur Kirche/Versammlung gehen”.
Bekannte Zitate?
Bei n-tv folgende Meldung gelesen, die das “normale Husten/Schnupfen” wohl ganz anders aussehen läßt???

Update fürs ImmunsystemKrankenbesuch hält gesund

Der Besuch bei einem Menschen mit einer leichten Erkältung kann gesund sein. Ein gesundes Immunsystem muss regelmäßig mit manchen Krankheitserregern Kontakt haben, damit seine Abwehrkraft erhalten bleibt, teilt der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) in Wiesbaden mit.

Vorsicht bei solchen Besuchen sollten nur Senioren, Kinder sowie Menschen mit einem geschwächten Immunsystem oder chronisch Kranke walten lassen. Eine übertriebene Angst, sich anzustecken, kann laut BDI dagegen eher schaden.

Irischen und französischen Wissenschaftlern zufolge tragen leichte Infektionen dazu bei, das Immunsystem “auf dem neuesten Stand” zu halten. Das körpereigene Abwehrsystem erkenne Erreger, die sich häufig und schnell verändern können, nach einiger Zeit schlecht oder gar nicht mehr. Die Folge: Bei fehlendem Kontakt mit solchen Keimen – wie Erkältungs- oder Grippe-Viren – steige die Ansteckungsgefahr um das sechsfache.

und nu? Etwas für die eigene Abwehr tun?

richtige Freunde bauen auf

05.12.2008 – Psychologie
Glück zieht Kreise

Fröhliche Freunde und Bekannte geben ihre positiven Gefühle weiter

Glücksgefühle entfalten kollektive Wirkung: Sie breiten sich selbst unter Menschen aus, die nur über mehrere Ecken miteinander bekannt sind. Das haben die amerikanischen Forscher Nicholas Christakis von der Harvard-Universität und James Fowler von der Universität von Kalifornien in San Diego jetzt entdeckt. Die beiden Forscher werteten die sozialen Beziehungen von rund 5.000 Menschen statistisch aus. Das überraschende Ergebnis: Selbst die Freunde von Freunden eines Freundes haben einen nachweisbaren Einfluss auf das eigene Wohlbefinden. Das individuelle Glücksgefühl einer Person breitet sich also bis ins dritte Glied eines sozialen Beziehungsnetzwerkes aus.

In ihrem Artikel beschreiben die Wissenschaftler eine Art emotionale Kettenreaktion: Steigt bei einem Menschen die individuelle Zufriedenheit, so wirkt sich das auch auf seine Umgebung aus. Verspürt beispielsweise ein guter Freund plötzlich Glücksgefühle, so steigt die Wahrscheinlichkeit für die eigene Zufriedenheit um rund 25 Prozent – allerdings nur, wenn dieser Freund im Umkreis einer amerikanischen Meile wohnt, also in maximal 1,6 Kilometern Entfernung. Bei weiter auseinander lebenden Freunden nimmt der Einfluss rapide ab.

Diese Werte errechneten die Wissenschaftler auf Basis statistischer Daten, die ursprünglich im Rahmen einer Untersuchung zu Herzkrankheiten erhoben worden waren. In der sogenannten “Framingham Heart Study” sind aber auch Angaben zum psychischen Zustand der Probanden enthalten. So standen den Forschern Aufzeichnungen aus dem Zeitraum von 1983 bis 2003 zur Verfügung.

Bemerkenswert ist für die beiden Autoren auch der Einfluss des Geschlechts auf die Verbreitung von Glück: Demnach steigt die Wahrscheinlichkeit auf eigenes Wohlbefinden, wenn ein gleichgeschlechtlicher Freund ebenfalls Glück verspürt. Das Glück von Ehepartnern und Lebensgefährten hatte dagegen einen wesentlich geringeren Einfluss. Und das Glück von Arbeitskollegen war komplett bedeutungslos für das eigene Glücksempfinden – für die Forscher ein Beleg, dass auch der soziale Kontext von Beziehungen eine Rolle für das Glück spielt.

In einem weiteren Beitrag in der gleichen Zeitschrift warnen die Wissenschaftler Jason Fletcher von der Yale-Universität und Ethan Cohen-Cole von der Federal Reserve Bank in Boston allerdings vor Schwierigkeiten bei der Untersuchung sozialer Netzwerke: “Diese Untersuchungsmethoden produzieren möglicherweise voreilige Schlüsse in Bezug auf soziale Netzwerke und deren gesundheitlichen Auswirkungen”, schreiben die beiden Forscher.

Nicholas Christakis (Universität von Kalifornien in San Diego) et al.: British Medical Journal, Online-Vorabveröffentlichung, DOI:10.1136/bmj.a2338

ddp/wissenschaft.de – Markus Zens

Dinosaurier

Wie lange mag es wohl her sein, dass die Dinos hier auf der Erde waren? Wir waren gestern in der “Biosphäre Potsdam” und haben dort schöne Stunden verbracht. Eine Reise dorthin ist nur zu empfehlen.

biospaere

Interessant, wie die einzelen Exponate datiert wurden und erklärt wurden. “Leider” lese ich nebenbei gerade das Buch von Hans-Joachim Zillmer “Darwins Irrtum – Vorsintflutliche Funde beweisen: Dinosaurier und Menschen lebten gemeinsam”. Nun ja – beide Therien nebeneinander zu sehen, macht natürlich “Freude”. Wie war es wohl in Wirklichkeit? Was hatte der Schöpfer wohl mit diesen Tieren vor? Was wissen wir wirklich über die Dinosaurier? Interessant fand ich den Film, der ganz am Ende des Rundganges lief. In diesem wurden unwissentlich viele Punkte angeführt, die die Tatsachen in dem oben angeführten Buch unterstützeten und als wahr erklärten.

Vor einigen Jahren war ich schon einmal in dieser Biospäre, als dort ebenfalls Dinosaurier ausgestellt waren, aber auch letztes Jahr… Leider fehlten mir meine beiden Liebsten J&S diesmal. Lasst euch auf diesem Weg ganz lieb drücken – wir haben viel an euch gedacht. und so wie es diese Dinofamilien heute nicht mehr gibt, wird es bald keine Ungerechtigkeit und Lügen mehr geben – ich freu mich drauf.