Monatsarchiv für Oktober 2013

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Halloween Geschichte

heute abend klingelt es wieder an den meisten Türen in unserer Stadt. aber nicht um die Wohnungsinhaber auf Gottes Königreich oder über die Bibel als Lösung aller Probleme zu informieren – nein es sind meist Kinder, die zu „Halloween“ unterwegs sind.

Hab mal ein wenig durchs www gestreift, und ein paar Informationen zusasmmengetragen:
(gibt sogar extra Webseiten zu Thema Halloween – eine dieser nun als Qulle für folgendes)

Das keltische Neujahrs- und Erntefest Samhain

Die Ursprünge des heutigen Halloween liegen bereits etwa 5000 Jahre zurück. Dieses typisch amerikanische Fest hat seine Wurzeln in Europa: In der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November feierten die Kelten ihr Neujahrsfest Samhain. Der keltische Kalender unterteilte das Jahr in Sommer und Winter; am elften Neumond eines Jahres endete der Sommer und begann der Winter.
Daher kommt vermutlich auch der Name Samhain, übersetzt: „Sommers Ende“. In dieser Nacht feierte man den Abschied vom Sommer, der hellen, fruchtbaren Jahreszeit des Lebens. Am 1. November begann dann der Winter, der zum einen als Jahreszeit der Ruhe und der Familie galt (Feldarbeit und Handel ruhten, daher waren alle Familienmitglieder zusammen), zum anderen sprach man ihm eine Symbolik des Todes zu.

Man glaubte, dass in der Nacht des Wechsels zwischen der „lebendigen“ und der „toten“ Jahreszeit, auch ein Austausch zwischen der Welt der Lebenden und der Welt der Toten besonders leicht möglich war. Ein anderer Aspekt der Feierlichkeiten zu Samhain war der Abschluss der Erntesaison. Es gab große Festmahle und Opferzeremonien, vor allem Getreide wurde geopfert.

Halloween „Export“ nach Amerika

Zwar hat Irland bis heute als letztes Land in Europa kleine Teile seiner eigenständigen Halloweentradition bewahrt, jedoch zeigte auch dort das Brauchtum seit Beginn des 20. Jahrhunderts eine Tendenz zum Verschwinden.

Die Iren, die im 19. Jahrhundert vor der großen Hungersnot in ihrer Heimat nach Amerika flüchteten, nahmen ihr seinerzeit noch lebendiges Brauchtum mit. Die Auswanderer pflegten die Traditionen aus der alten Heimat besonders, weil sie ihnen in dem ungewohnten neuen Umfeld Halt und Sicherheit boten.

Die irischen Samhain- bzw. Halloweenbräuche waren seit jeher ausgeprägter und kreativer als die der anderen keltischen Stämme. Das Verkleiden und das Anfertigen von Laternen aus mit Geisterfratzen versehenem ausgehöhltem Gemüse waren spezifisch irische Traditionen, die wegen ihres hohen Spaßfaktors mit Sicherheit maßgeblich dazu beigetragen haben, dass sich das Feiern von Halloween nach und nach in allen eingewanderten Bevölkerungsgruppen durchsetzte.

Mit der Zeit wurde das alte irische Brauchtum durch Einflüsse von Zeitgeist und von anderen Kulturen modernisiert und kommerzialisiert bis zu seiner heutigen Form.

„Reimport“ nach Europa

Bereits zu Anfang des 19. Jahrhunderts wurde das Interesse an Halloween überall in Europa, auch außerhalb der Britischen Inseln aufs Neue geweckt. Ursache war die gesamteuropäische Romantikbewegung, die mit ihrem Interesse an der Mystik vergangener Zeiten die magie- und naturverbundenen heidnischen Kulturen für sich wiederentdeckte.

Doch mit dem Abebben dieser Welle geriet der Trend schnell wieder in Vergessenheit, lediglich für Esotheriker und selbsternannte Hexen war und blieb Halloween ein besonders heilkräftiger und magischer Tag. Erst etwa 150 Jahre später, in den 1990er Jahren, kam Halloween durch die allgemeine globale Kommerzialisierung mit Hilfe von Hollywoodproduktionen und amerikanischen Fernsehserien, PC- Spielen, Büchern, etc. zurück nach Europa.

Der zum Ende der neunziger Jahre wieder aufgeflammte Fantasy- und Mystery- Trend verhilft Halloween hierzulande zu einer stetig und schnell wachsenden Beliebtheit; ein Ende dieses Booms ist noch lange nicht in Sicht.

Keltischer Totenkult

Der Glaube, dass in der Samhainnacht die Welt der Toten mit der der Lebenden verschwimmt, bewegte die Kelten dazu, sich auf das vermeintliche Zusammentreffen mit den Verstorbenen vorzubereiten.

Heutzutage geht man davon aus, dass sie an und für sich keine besondere Furcht vor dem Tod und den Toten hatten; jedoch stellte der Tod schon etwas Geheimnisvolles dar, von dem einerseits eine gewisse Anziehungskraft ausging, dem man aber anderseits auch mit einer gewissen respektvollen Skepsis gegenübertrat. So freute man sich einerseits über die Gelegenheit, an Samhain mit verstorbenen Freunden und Verwandten in Kontakt zu treten, andererseits fürchtete man böse Geister und Dämonen.

In gewissen Kreisen kursiert heute die Meinung, dass die Kelten glaubten, Tote könnten in dieser Nacht Besitz von den Körpern der Lebenden ergreifen, und dort genau ein Jahr lang, bis zum nächsten Samhain, bleiben. Historisch belegt ist das aber nicht, genauso wenig wie die Existenz eines Totengottes mit Namen Samhain, den die heidnischen Kelten seinerzeit so fürchteten wie später die Christen den Teufel.

eine andere Quelle führt Halloween mit Noah zusammen

Allerheiligen-Halloween ist ursprünglich ein Fest, das schon in ältesten Zeiten zur Erinnerung an die Sintflut
begangen wurde. Die Sintflut war ein so einschneidendes globales Ereignis, daß man sich ihrer auch im
Jahreslauf immer wieder erinnerte. m akkadischen Gilgamesch-Epos, der ältesten uns bekannten
Heldendichtung der Welt, erzählt der babylonische Noah dem König von Uruk, Gilgamesch, in einer
berühmten Passage der elften Tafel die ganze Geschichte der Sintflut. Doch ist uns in diesem gewaltigen
Epos auch noch – nur dem Eingeweihten erkennbar – der genaue Tag des Sintflutbeginns verschlüsselt
überliefert.

aber so genau will es bestimmt heute niemand mehr wissen?
deshalb wird auf wikipedia wohl auch mehrere Hypothesen aufgestellt und zum Teil als „überholt“ dargestellt.
unter anderem heisst es dort:

Das 1927 bis 1942 erschienene Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens schreibt über den November: „Die Kelten, welche das Jahr vom November an rechneten, feierten zu Beginn dieses Monats ein großes Totenfest, für das die Kirche die Feste Allerheiligen und Allerseelen setzte“, und über Allerheiligen: „Auf keltischem Gebiete war das Anzünden großer Feuer üblich. […] Man kann am A.tage erfahren, was für ein Winter werden und wie sich die Zukunft – namentlich in Liebesangelegenheiten – gestalten wird. […] Die an A. (wie die am Christtag und in den Zwölften) Geborenen können Geister sehen.“


Das Hochfest Allerheiligen, von dem Halloween seine Bezeichnung ableitet, gehört in einigen Bundesländern zu den sogenannten stillen Tagen. An stillen Tagen sind öffentliche Unterhaltungsveranstaltungen, die nicht dem ernsten Charakter dieser Tage entsprechen, verboten.[17] Während in den vergangenen Jahren den Veranstaltern von Halloween-Partys in bayerischen Diskotheken Ausnahmegenehmigungen bis um drei Uhr nachts erteilt wurden, gab es 2008 einen Erlass vom bayerischen Innenministerium an die lokalen Ordnungsbehörden, keine Ausnahmegenehmigungen für Tanzveranstaltungen mehr zu erteilen.[18] Manche evangelische Christen bedauern das zeitliche Zusammentreffen mit dem Reformationstag, der am gleichen Tag an die Reformation erinnern soll.[19] Beide Konfessionen versuchen, das gerade bei Jugendlichen große Bedürfnis nach Halloween anzusprechen und dabei die Feiertage im Umfeld einzubeziehen und wiederzubeleben[20].

Insbesondere evangelikale Christen in den Vereinigten Staaten distanzieren sich sehr scharf von Halloween und vertreten die Meinung, dass mit dem Fest Missbrauch durch satanistische Vereinigungen getrieben werden könne, und lehnen Halloween als „okkult“ ab.

Geschrieben von Thomas am 31. Oktober 2013 | Abgelegt unter Allgemein,Religion | 1 Kommentar

„Aber ich hatte nicht den Mut, zur Wahrheit zurückzukehren“

„Was ist Wahrheit?“

Interessant, wie sehr heute die Wahrheit verbogen wird. Denke da an eine „Gutachterin“ die der Meinung war, dass jeder seine eigene Wahrheit hat, und es eine absolute Wahrheit nicht gäbe. Kein Wunder das vor weltlichen Gerichten soviel Unfug herauskommt! Gestern kam über n-tv und Zeitungen eine Meldung:



„Aber ich hatte nicht den Mut, zur Wahrheit zurückzukehren“, sagte die Frau, die inzwischen selber Mutter von drei kleinen Kindern ist. In den Folgejahren sei der Druck immer größer geworden. Erst als ihre eigene Tochter vor fünf Jahren auf die Welt kam, habe sie sich von der Last befreien wollen.

Laut früherer Anklage soll der Vater das Mädchen von November 1989 bis Mai 1991 dreimal zum Geschlechtsverkehr gezwungen haben. Die Tochter war zur angenommenen Tatzeit neun und zehn Jahre alt. Der Angeklagte hatte die Vorwürfe stets bestritten. „Es war kein faires Verfahren“, kritisierte der 62-Jährige. Er habe sich von Anfang an vorverurteilt gefühlt. Die siebenjährige Haftstrafe hat der Mann voll verbüßt. Sollte sich nun ergeben, dass er zu Unrecht im Gefängnis saß, kann er mit einer Entschädigung rechnen.

dazu sehr interessant, dass man es auch nicht als schlimm ansieht, wenn gelogen wird:

bei 1und1 wird von Herrn Menzel der Strafrechtsanwalt Sascha Böttner befragt:


Da kommt es ständig vor, dass falsche Angaben gemacht werden. Es gibt ja den Spruch: Nirgendwo wird so viel gelogen wie vor Gericht. Zum Beispiel bei Zivilverfahren. Da gibt es die Version des Klägers und die Version des Beklagten. Oft sind das komplett unterschiedliche Realitäten. Da wird gelogen, dass sich die Balken biegen. Ständig und permanent. Das gibt es auch in Strafprozessen. Ich habe schon vier verschiedene Zeugen mit vier verschiedenen Aussagen erlebt. Irgendwer muss ja lügen.

Wie viele Verfahren wegen Falschaussage gibt es in Deutschland?

Das weiß ich nicht genau. Jedoch kommen nach meiner Schätzung vielleicht gerade einmal fünf Prozent der getätigten Falschaussagen zur Anzeige. Wenn überhaupt so viele. Ich würde sogar sagen: Es wird in fast jedem Prozess gelogen.

Mein Vorschlag: Nehmt auch diejenigen in Verantwortung, die aktiv viel Geld bei solchen Verfahren verdienen. Also als erstes die sogenannten Gutachter,… und dann die Richter, die solche Fehlurteile fällen. Sobald auch für Richter und Gutachter Fehlurteile eine Folge hätten, würden diese mit hoher Wahrscheinlichkeit mehr prüfen und doch eher Zweifel anmelden. Aber ganz sicher, weder diejenigen die vor Gericht lügen noch die Richter und Gutachter werden an Gott vorbeikommen – das macht mich wieder ruhig und gelassen, denn so kommt es doch zur Gerechtigkeit.

Geschrieben von Thomas am 30. Oktober 2013 | Abgelegt unter Ungerechtigkeit,Zeitgeschehen | Keine Kommentare

die ersten beiden Kapitel der Bibel mit den letzten beiden Kapiteln der Bibel verbunden

Sahen gerade auf bibel.tv eine Sendung:

Willow Creek Jugendkongress 2011
Mind the Gap Die andere Sicht (Rob Bell).
Vortrag.
Es ist wichtig eine Geschichte von Anfang an zu erzählen. – Rob Bell zeigt anhand der Bibel warum gerade der Anfang einer Geschichte so eine wesentliche Rolle spielt

Interessant – er beginnt seinen Vortrag mit Genesis 1 und 2 und den Garten hier auf dieser Erde. In diesem Garten hier auf der Erde gab es einen „Baum des Lebens“ und es herrschte „Schalom“.
Dann kam Sünde – eine Störung des „Schalom“.
Anschließend geht er in die Offenbarung … und zeigt dass auch hier der „Baum des Lebens“ erscheint, und damit der „Schalom“ für die Erde und die Menschen hier auf dieser Erde mit dem Schöpfer und allen anderen wiederhergestellt wird.
Dann springt der Redner nach Johannes 20:15 – Maria dachte, als sie den auferweckten Jesus sah, es wäre der Gärtner im Garten … ein Sinnbild für das Paradies das der Mensch verloren hatte und durch Jesu Tod nun wiederhergestellt werden kann.

Geschrieben von Thomas am 23. Oktober 2013 | Abgelegt unter Fragen zur Bibel,Religion | Keine Kommentare

Weniger … weniger … weniger …

und was tun dagegen??

Gestern war folgende Meldung in der Berliner-Morgenpost zu lesen:


Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz verliert weiter Mitglieder. Ende 2012 gehörten der Landeskirche noch rund eine Million Frauen und Männer an. Das waren knapp 1,4 Prozent weniger als im Jahr zuvor, heißt es im aktuellen statistischen Bericht, der zur am Mittwoch beginnenden Tagung der Kirchenparlaments vorgelegt wurde.

Insgesamt verlor die Landeskirche 2012 rund 14.700 Mitglieder, darunter knapp 9900 durch Kirchenaustritte. … Seit dem Zusammenschluss der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg mit der Evangelischen Kirche der schlesischen Oberlausitz 2004 sind jedes Jahr zwischen 7000 und 11.000 Menschen aus der Landeskirche ausgetreten.

Ob es hilft, sich der Meinung der Menschen anzupassen? Ich denke, die Gemeinden sollten weiterhin Gottes Wort als „das Gesetz“ bzw. wie Jesus sagte „als Wahrheit“ annehmen und diese Wahrheit so klipp und klarr vertreten, wie Jesus es getan hat, und auch heute tun würde! Aber hier zeigt sich das „Religion“ der falsche Weg ist – statt dessen Glaube in das Herz der Menschen (auch in Berlin) gehört!

Und was wird noch weniger in Berlin?
Die Straßenbäume…den es werden mehr geholzt als neu angepflanzt! Laut der der Berliner-Morgenpost

2012 wurden in Berlin im letzen Jahr 4600 Bäume gefällt, aber nur rund 3500 gepflanzt.

Die meisten Bäume fielen in Treptow-Köpenick (758), Pankow (675) und Reinickendorf (636).

Hier ist die Aufgabe leichter zu lösen – Bäume anpflanzen kostet halt „nur Geld“ und ein wenig Zeit. Das geistige „ziehen von Bäumen Menschen“ ist zeitaufweniger, da das Kennenlernen des Schöpfers und die große Barmherzigkeit und Güte von ihm erst erkannt und angenommen werden muss…

Geschrieben von Thomas am 21. Oktober 2013 | Abgelegt unter Natur,Religion,Weißensee,Zeitgeschehen | Keine Kommentare

Stück der Grenze nachgebaut

Am vergangenen Wochenende war die Swinemünderbrücke wieder einmal gesperrt. Im Auftrag der ARD wurde dort für Szenen gedreht, die wohl unter dem Arbeitstitel „Bornholmer Straße“ abgearbeitet werden. Da die Swinemünderbrücke der Bösebrücke (oft Bornholmerbrücke) von Aufbau – aber nicht in der Breite der Straße – ähnlich ist, werden oft Filme oft dort nachgestellt.
Ein kleiner Blick auf die „Grenzabfertigung“ und den „kleinen Wachturm“:

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Geschrieben von Thomas am 21. Oktober 2013 | Abgelegt unter Allgemein | Keine Kommentare

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