traurige Aussichten

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14:02 Uhr
Hälfte aller Pflanzen und Tiere müssen umziehen

Der Klimawandel zwingt rund die Hälfte aller Pflanzen und Tiere zu einem Ortswechsel. Die Auswirkungen der Erderwärmung zeigten sich in „hunderten Studien“, sagte Camille Parmesan von der Universität Plymouth in Großbritannien.

Die wissenschaftliche Auswertung von Daten zu Tausenden von Arten habe der Wissenschaftlerin zufolge ergeben, dass weltweit eine Wanderungsbewegung Richtung Pole oder in höhere Lagen eingesetzt habe.
Betroffen seien alle großen Pflanzen- und Tiergattungen von Bäumen bis zu Kräutern und Säugetieren bis zu Insekten und Korallen.
Neben einem Wandel der Verbreitungsräume seien andere Veränderungen zu beobachten: So reagierten etwa zwei Drittel der Arten durch eine frühere Blüte oder Brutzeit auf die Erwärmung. Bei Wandervögeln seien Verschiebungen der Flugperioden zu beobachten.

Negative Auswirkungen seien bei besonders verletzlichen Arten zu verzeichnen, warnte die Wissenschaftlerin. Deren Schutz werde angesichts des Klimawandels „möglicherweise nicht immer machbar sein“.

Leider scheinen wir uns darüber wenig Gedanken zu machen – vor einigen Jahrzehnten hat man noch Parks angelegt – heute werden Grünflächen nach und nach „bebaut“ – d.h. zu betoniert! Wie traurig!

Thomas 10. Februar 2016 Allgemein Keine Kommentare Trackback URI

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