Kongreß 2011

Wird der Mensch die Erde zerstören?

„Gottes Königreich komme!“

Programm und offizelle Meldungen dazu auf der Website ….ch

dort heißt es

Vorinformation

Dreitägiger Kongress von Jehovas Zeugen – jeder ist eingeladen
Millionen, wahrscheinlich Milliarden Menschen beten für diese Regierung: das Reich Gottes. Und genau darum dreht sich das diesjährige Kongressprogramm, nämlich um das «Vaterunser», das weltberühmte Gebet Jesu. Der deutschsprachige Kongress mit dem Motto «Gottes Königreich komme!» wird auch dieses Jahr wieder …abgehalten
…Die Bitte um das Kommen des Königreiches Gottes, aufgezeichnet in der Bibel in Matthäus Kapitel 6, Vers 10, ist von weitreichender Bedeutung. Es wird einschneidende Veränderungen für die Erde und die Menschheit mit sich bringen, davon sind Jehovas Zeugen überzeugt. Was genau das sein wird – das Kongressprogramm verspricht spannende Details, erklärt anhand der Bibel.
…. Das Motto des jeweiligen Tages stützt sich auf biblische Gedanken aus Matthäus 4:17, Matthäus 6:33 beziehungsweise aus 2. Petrus 1:11. «Dieses Königreich ist jetzt schon Realität und der Kongress soll allen Besucherinnen und Besuchern helfen, den Glauben daran zu vertiefen», so die Kongress-Organisatoren. Der Eintritt zum Kongress ist frei. Es gibt keine Geldsammlungen.

Höhepunkte

Freitag: Das Tagesmotto lautet «Das Königreich der Himmel hat sich genaht», gestützt auf Matthäus 4:17. Der Leitvortrag am Freitagvormittag mit dem Thema «Wer macht die ‹gute Botschaft vom Königreich› bekannt?» ist richtungsweisend für das gesamte Kongressprogramm. Am Nachmittag steht die Vortragsreihe auf dem Programm: «Jesu Wunder: Ein kleiner Vorgeschmack auf die Segnungen des Königreichs». Dabei geht es darum, wie die Wunder, die Jesus damals hier auf der Erde wirkte, uns beeindruckend vor Augen führen, was Gottes Königreich heute und in der Zukunft für die Menschheit tun wird. Auf welche Weise es kommt, damit beschäftigt sich der Vortrag «Was verschwindet, wenn Gottes Königreich kommt?».

Samstag: Das Motto für diesen Tag lautet «Fahrt fort, zuerst das Königreich und seine Gerechtigkeit zu suchen». Es stützt sich auf Matthäus 6:33. Das Programm geht anhand der Bibel darauf ein, wie das Königreich zum Mittelpunkt des Lebens eines Christen und seines Dienstes für Gott wird. Die letzte Ansprache des Vormittags, um 11.30 Uhr, zeigt, wie wichtig es ist, sich taufen zu lassen, und was man tun muss, um all das Gute erleben zu dürfen, für das das Königreich sorgt. Dabei werden neue Glaubensangehörige als Diener Gottes ordiniert. Das Nachmittagsprogramm präsentiert die Vortragsreihe: «Nimm dich in Acht vor den Feinden des Königreichs!». Am Ende wird der Frage nachgegangen: «Verhalten wir uns wie ein Bürger des Königreichs?».

Sonntag: Das Motto des Tages stützt sich auf 2. Petrus 1:11 und lautet: «Euch wird der Eingang in das ewige Königreich reichlich dargereicht werden». Eine abwechslungsreiche Vortragsfolge am Vormittag beleuchtet acht anziehende Eigenschaften Jesu anhand der Heiligen Schrift. Das Vormittagsprogramm endet mit dem Vortrag «Wird der Mensch die Erde zerstören?». Er richtet sich besonders an die Öffentlichkeit. Darauf folgt eine Zusammenfassung des wöchentlichen Wachtturm-Studiums. Am Nachmittag wird ein Bühnenstück aufgeführt, das sich mit der Geschichte Josephs aus der Familie des Patriarchen Jakob beschäftigt. Es zeigt auf, wie junge Leute Spott die Stirn bieten und Gruppenzwang widerstehen können. Das Kongressprogramm endet mit dem aufrüttelnden Vortrag «Wann wird Gottes Königreich alle anderen Königreiche zermalmen?». Dabei geht es um die faszinierende Prophezeiung aus Daniel 2:31-44.

Thomas 1. Juli 2011 20 Kommentare Trackback URI Comments RSS

20 Kommentare zu “Kongreß 2011”

  1. Thomasam 2. Juli 2011 um 11:05 Link zum Kommentar

    Warum wir Gottes Königreich brauchen

    Jakobus 1:17 Jehova ist gut
    Sein Widersacher meint es nicht gut!
    Sehen wir das Leid in der Welt, oder fühlen wir das Leid in der Welt oder tut es uns nur Leid?

    Mach ich es mir bequem und mache mir meine eingene kleine heile Welt?

    Jesus war dabei als der Verleumder aufstand. Jesus empfand Jehova als liebevoll und mitfühlend. Dann stand Satan auf und zeigte mit dem Finger auf Jehova und behauptete, dass Jehova seinen Geschöpfen das Gute vorenthalten würde, der ungerecht sei! Und dann schlossen sich die ersten Menschen dieser unverschämten Behauptung an!

    Matth.6 – Mustergebet
    2.Thess.1:6 – gerechte Strafe für übeltäter
    In Gottes neuer Welt wird es keinen Bösen mehr geben!
    Wir werden dann befreit sein von
    – Krankheiten
    – Spiegel der dämonischen Gewalt in der Fernsehzeitung und in den Nachrichten, Kriegsspielzeug
    – nach Drogen und Waffenhandel wird mit Tieren gehandelt. Der Lebensraum der Tiere wird momentan eingeschränkt. Der Tierpark/Zoo wird momentan immer mehr zum Antiquariat der Schöpfung.
    – die Kreisläufe der Erde müssen in Takt gehalten werden.
    Die Bäume wachsen heut nicht mehr in den Himmel sondern ins Ozonloch.
    Das Königreich Jehovas wird alle Probleme lösen – Psalm 145:16

    Verhalten wir uns so, dass wir Untertanen in diesem Königreich sein könnten?

  2. Thomasam 7. Juli 2011 um 17:16 Link zum Kommentar

    Wer macht die „gute Botschaft vom Königreich“ bekannt?

    Matthäus 24:14
    Wovon soll die Botschaft handeln?
    „Ein Mensch hat erst dann die frohe Botschaft verstanden, wenn er den Wunsch hat, sie anderen mitzuteilen. Kein Christ kann die gute Botschaft für sich behalten. Jeder Chrsit ist ein Missionar!“
    Apg.1:8 – wer bekommt Kraft durch den Geist um Zeugen für Christus zu sein?

  3. Thomasam 6. Juli 2011 um 18:16 Link zum Kommentar

    Woher wir wissen können, dass Gottes Königreich schon bald kommt

    Sehnst du dich nach der neuen Welt?
    Betrachtung von Offenbarung 6
    Offb.6: 1,2 -Die prophezeiungen der Bibel über die letzten Tage erfüllen sich vor unseren Augen.
    V 3,4 der Frieden ist von der Welt genommen, trotz diplomatischer Bemühungen
    V 5,6 Nahrungsmittelmangel gefährden die globale Sicheheit, trotz wissenschaftlichen Bemühungen – Millarden von Menschen hungern
    V 7 Menschen sterben durch Seuchen, Krankheiten und Naturkatastrophen, …

    Auch innerhalb der Gesellschaft werden Eigenschaften immer deutlicher, wie in 2.Tim.3:1-5 beschrieben. 2.Timotheus 3:13 vom schlimmen zum schlimmeren voranschreiten. Vergleich der 60iger Jahre mit heute in Sport, Schule, Kleidung, Freizeit usw…: was galt damals als aufsässiges Verhalten und was heute?

    Kommentar von Edith und Bodo – Menschen hatten eine andere Einstellung, die meisten Menschen bringen heute die Eigenschaften aus 2.Tim. 3 hervor. Heute müssen die Leute lernen selbloser zu werden.
    {persönliche Anmerkung: Tja an der Erfüllung hat er ja beachtlich mitgewirkt indem er in Prberg Menschem fördert, die so schlecht sind wie in 2.Tim erwähnt und Personen die Jehova lieben vergrault}

    weiter in Offb.6: 9-11 – Auferstehung der Geistgesalbten. – nur eine kleine Weile noch warten – Vergleich mit Matth. Generation – Wiederholung der Zeitgenossenlehre.

    Schon bald wird Jesus Christus seinen Kampf beenden!!
    Offb.6:12-17 – gemäß Offb.7 werden 144000 und die große Volksmenge werden diesen Krieg überleben.

  4. Thomasam 7. Juli 2011 um 16:42 Link zum Kommentar

    „Wir müssen durch vieleDransale in das Königreich eingehen“

    Millionen Menschen haben mit den täglichen Belastungen in einer alten zum Untergang verurteilten Welt zu kämpfen. Und manchmal scheint der Druck fast unerträglich zu sein.
    Apostelgeschcihte 14:22 – Paulus kannte offene und versteckte Angriffe.
    Ohne Frage würden wir gern ein ruhiges stilles Leben in Gottergebenheit führen – aber auch uns treffen die belastenden Lebenssituationen!
    Markus 13:9 – Jesus hatte vorhergesagt, dass offene Angriffe kommen würden.
    Apg. 20:22, 23, 24 – Paulus ist sein Leben teuer, aber dem Geist zu folgen und seinen Auftrag zu erfüllen war ihm wichtiger.
    Unsere Lebensumstände können sich plötzlich ändern – so wie es bei Joseph des öfteren war.
    Aber auch unsere eigene Unvollkommenheit bremst uns aus: Römer 7:21-24 – Paulus ist sich seiner Schwächen bewußt. Deshalb fühlte er sich elend.
    Entmutigung könnte uns aber auslaugen – lassen wir uns aber nicht davon abbringen, auf Jehova zu vertrauen.
    Aber wie können wir uns wappnen? Indem wir uns gedanklich darauf vorbereiten. Sind wir persönlich so weit vorbereitet, dass wir nicht zu müde sind, um zu beten? Nehme ich mir schon heute Kolosser 3:13 zu Herzen und kann ich die Schwächen anderer heut schon ertragen? Laß ich mir das Lösegeld durch den Kopf gehen? Sehen wir es als ein persönliches Geschenk von Jehova an?
    Hegen wir das absolute Vertrauen in Jehova und sein Königreich! Er wird uns nicht vergessen. Egal was noch auf uns zukommt – Jehova wird uns da durchbringen! Alle die trotz Belastung nicht aufgeben, werden durch ihn im Königreich belohnt.

  5. Thomasam 7. Juli 2011 um 17:01 Link zum Kommentar

    Bündnisse und das Königreich

    Jehova wird alle Verheißungen erfüllen. Er ist der höchste Herrscher. Es steht ihm zu Richtlinien aufzustellen und auch den Zweck unseres Lebens zu definieren!

    Wer wird der König des Königreiches sein? Wer wird Mitherrscher? Welche Gesetze werden gelten? Alles wurde durch Bündnisse und Verträge definiert.

    folgende Bündnisse werden behandelt:
    Edenbund
    abrahamische Bund
    Bund für ein Pristertum in der Weise Melchisedek
    Gesetzesbund
    der neue Bund
    Königreichsbund mit David
    der Bund für ein Königreich

    Jehova läßt sich durch nichts und niemanden davon abhalten, seine Pläne umzusetzen. Jehova offenbarte nach und nach, wie er seinen Vorsatz umsetzen würde.

  6. Thomasam 8. Juli 2011 um 09:33 Link zum Kommentar

    Antworten auf Fragen über das Königreich

    Wieso kann man sagen, das der Herrscher des Königreich aus der Linie Davids kommen würde?
    2.Samuel 7:16
    Was können wir daraus lernen, dass Jehova diesen Bund schloss, nachdem David eigentlich den Tempel bauen wollte?
    Wie reagierte David darauf, den Tempel nicht bauen zu dürfen? Sind wir ebenfalls flexibel in unseren geistigen Zielen?

    Gab es zwischen dem 1.Jahrhundert und heute fortwährend immer einige Gesalbte auf der Erde?

    Werden wir einmal erfahren, wer zu den 144:000 gehören?
    Psalm 87:5,6
    Welchen Nutzen hat es, wenn wir die Namen kennen?

    Warum hat Jehova Menschen ausgewählt als Mitherrscher zu regieren, und nicht treue Engel?

  7. Juleam 9. Juli 2011 um 03:50 Link zum Kommentar

    Die Sache mit der Fahrkarte

    Sehr schöne Veranschaulichung mit einem Zug, der durch eine sehr unschönen Gegend fährt. Wir sehen aber nicht das häßliche um uns herum, sondern konzentrieren uns auf das Ziel der Reise.

    Bald kommt eine Fahrscheinkontrolle und die meisten Menschen müssen aussteigen, weil sie keinen Fahrschein haben. Nach und nach füllt sich das Abteil wieder, mit lauter netten Menschen und es wird immer harmonischer. Auch die Landschaft, an der wir vorbeifahren wird immer schöner.

    Der Zug ist der Zug der Zeit und wir konzentrieren uns auf das Königreich. Darum macht es uns nicht so viel aus, dass die Gegend, durch die wir fahren, nicht so schön ist. Wir sind froh, dass wir die Fahrkarte in der Tasche haben. Vielleicht umklammern wir sie ja während der Fahrt immer wieder in der Tasche, nur um sicher zu sein, dass wir sie nicht verloren haben?

    Jedes Jahr, wenn wir auf den Kongress sind, haben wir Grund zur Freude: wir haben wieder ein Jahr geschafft, wir sehen, dass unsere Brüder auch noch da sind. Wir haben gut auf unsere Fahrkarte aufgepasst.

    Aber lassen wir uns nicht zu falschen Schlüssen verleiten: nur weil wir die Zusammenkünfte Besuchen oder auf einem Kongress sind, haben wir nicht automatisch die Fahrkarte. Wir sitzen nur mit im Zug.

    Prüfen auch wir immer wieder tastend, ob die Fahrkarte noch da ist? In der Bahn reicht es auch nicht, dass ich mir vorher eine Fahrkarte gekauft habe (Taufe). Wenn sie mir unterwegs aus der Tasche fällt (weil ich unachtsam war), oder geklaut wird (weil ich mich durch falschen Umgang von der wahren Anbetung abbringen lasse), dann wirft mich der Kontrolleur auch aus dem Zug. Dem kann ich noch so oft erzählen, dass ich eine hatte. Wenn ich sie nicht vorzeigen kann, ist hier meine Fahrt zu Ende.

    Aber es gibt hier in Berlin noch ein anderes Problem. Wenn ich die falsche Karte gekauft habe (falscher Tarif) und sei es nur aus Versehen, oder wenn ich die 2 Stunden überschritten habe, die sie gültig ist. Aber auch, wenn ich mir auf dem Bahnsteig eine “verbilligte” habe andrehen lassen, weil ich Kosten sparen wollte und diese ist vielleicht eine Fälschung. Dann nützt es mir auch nichts, dass ich eine Fahrkarte habe – der Kontrolleur wird mich trotzdem aus dem Zug werfen.

    Wie könnte dies im übertragenen Sinne zutreffen? Wie könnte ich mit einer gefälschten Fahrkarte oder mit einer irrtümlich falsch gelösten Fahrkarte im Abteil des Zuges Richtung Paradies unterwegs sein?

    Könnte es sein, dass ich mich in falscher Sicherheit wiege?

    Löse ich meine Karte am Fahrkartenschalter? Wo ernähre ich mich geistig?

    Was ist mit einem verkehrten Tarif, weil ich nicht sicher bin, ob es die richtige Fahrkarte ist? Wen frage ich da? Irgend jemand – oder frage ich am Schalter nach?

  8. Juleam 12. Juli 2011 um 10:24 Link zum Kommentar

    zum Leitvortrag: „Wer nmacht die Gute Botschaft (GB) vom Königreich bekannt?“

    1. Inhalt

    Wovon sollte die Botschaft handeln?
    Lukas 4:43, Matthäus 24:14 von Gottes Königreich

    Ein Missionar der Christenheit hat in jedem Land auf der Erde die Zeugen Jehovas gefragt, welche Botschaft sie eigentlich verkündigen.“Die waren alle so dumm, dass sie dieselbe Antwort gaben: ‚die GB vom Königreich'“.
    Wer glaubt, dass das KR eine wirkliche Regierung ist?

    2. Methoden

    Wie sollte die GB gepredigt werden?
    Lukas 8:1, Matthäus 10:11, nachforschen, suchen
    nicht warten, bis die Menschen kommen, sondern zu den Menschen hingehen
    Apostelgeschichte 5:42, 20:20 öffentlich und von Haus zu Haus

    „In der Kirche hatte man uns vor den falschen Propheten, die von Haus zu Haus gingen, gewarnt.“, „in der Kirche sind sie nicht zu Menschenfischern, sondern zu Aquarienhütern ausgebildet worden.“, „Christen müssen gegenüber ihren Mitmenschen mit einer anderen Glaubensrichtung tolerant sein, sie in Frieden lassen.“

    3. Motiv

    Warum sollten wir die GB bekannt machen?
    2. Korinther 2:17, Psalm 110:3 kostenlos geben
    2. Korinther 9:7 ein fröhlicher Gebeer

    Offenbarung 18:7 ,17:4 „jeder Dienst wird in Rechnung gestellt: Taufe, Hochzeit, Beerdigung“.

    persönliche Anmerkung:
    Das hatte auch meinen Vater bei der Beerdigung seiner Mutter so verärgert: sie war ihr Leben lang in der Kirche aktiv, hat sich ueberall eingebracht, mitgeholfen, hatte alle Jahre immer brav die Kirchensteuer bezahlt – aber der Pastor weigerte sich, eine Ansprache zu halten. Grund: sie war zum Schluß sehr krank und hatte es deshalb versäumt, ihre Kirchensteuer zu entrichten.

    4. Umfang

    In welchem Umfang sollte gepredigt werden?
    Matthäus 24:14 weltweit

    katholische Kirche hat weltweit 400.00 Prediger

    5. Dauer

    Wie lange sollte das Predigtwerk durchgeführt werden?
    Matthäus 24:14 bis zum Ende
    Apostelgeschichte 1:8 wer das Predigtwerk durchführt hat auch den heiligen Geist Jehovas

    „einige gehen für eine begrenzte Zeit predigen (Mormonen)“, „der Papst forderte seine Anhänger auf, von Tür zu Tür zu predigen“, „Papst sendet Prediger auf die Straßen Roms“

    Aufruf, unseren Dienst völlig durchzuführen: während des Kongresses die uns noch verbleibenden Einladungszettel verteilen, z.B. im Hotel, beim Tanken, im Restaurant usw.

    Auf wen treffen diese Punkte alle zu?
    1. die richtige Botschaft haben
    2. die richtige Methode verwenden
    3. tun es aus dem richtigen Beweggrund
    4. predigt auf der ganzen bewohnten Erde, allen Nationen
    5. ununterbrochen

  9. Thomasam 15. Juli 2011 um 15:04 Link zum Kommentar

    Für das Königreich keine Opfer scheuen!

    Menschen im allgemeinen heute nicht opferbereit.
    Psalm 54:6 – für David war Opfer bringen eine Form der Dankbarkeit und Wertschätzung. Es geht um eine Geisteshaltung, die die Bereitschaft einschliesst über das normale hinauszugehen.
    Um Zeit zu finden für Gebet, Studium, Zusammenkommen … das gehört zu unseren geistigen Verpflichtung dazu, obwohl es Opfer fordert. Aber Opferbereitschaft erfordert mehr. Denn ichsüchtige Personen haben keinen Platz in gottes neuer Welt.
    Was wünscht Jehova denn von uns heute?
    Es kommt auf die Einstellung beim Geben an.Wichtiger als die Menge war die Einstellung. Wie teilen wir unsere Zeit ein? Als Beispiel wurde ein Druchschnittsbritte angegeben der für Telefon und Emails und Schreiben/Lesen pro Tag doppelt soviel Zeit benötigt, als ein HiPi für seinen Dienst aufbringt.
    Keine Opfer ohne Opfer!

  10. Thomasam 16. Juli 2011 um 10:29 Link zum Kommentar

    Eine wahre Geschichte, die uns mit Hoffnung erfüllt

    Wenn wir niedergeschlagen sind, wenn wir Trost brauchen, können uns die Berichte aus der Bibel Mut machen. Mut machen an unserer grossartigen Hoffnung festzuhalten.

    Ruth stärkt unser Vertauen, dass Jehova immer das einhält, was er verspricht. Obwohl am Anfang alles Trostlos und traurig erscheint.
    Liegt Jehova etwas an diesen notleidenden Menschen, und wenn ja was tut er für sie?
    Wodurch zeichnet sich echte Treue und Ergebenheit aus?
    Wie erfüllt uns das Bibelbuch Ruth mit Glauben?

    Noomi verlor nie ihr Vertrauen in Jehova und seiner loyalen Liebe.
    Boas hielt sich gut an Jehovas Maßstäbe.
    Ruth verhielt sichliebevoll und treu.
    Jehova setzt sich loyal für seine treuen Diener ein.
    Wir müssen in jeder Situation auf Jehova vertrauen!

  11. Juleam 16. Juli 2011 um 20:42 Link zum Kommentar

    Nimm dich in Acht vor den Feinden des Königreiches

    Die größte Gefahr bei einem Fußballspiel ist es, den Gegner zu unterschätzen. Kennen wir unsere Gegner? Wissen wir, wie sie vorgehen und wie wir uns vor ihnen schützen können?

    Satan und die Dämonen
    sie wollen uns mit ihrem Unabhängigkeitsdenken infizieren
    wir können uns schützen durch Demut und vertrauensvolles Unterordnen

    Babylon die Große
    macht uns unmoralisches Verhalten „schmackhaft“, indem wir z.B. denken, dass Homosexualität normal ist
    davor können wir uns durch Gehorsam gegenüber Jehova und seinen Maßstäben und Geboten schützen

    Abtrünnige
    wollen mit ihrem entzweienden Geist auch uns schwächen
    dem können wir entgegenwirken, indem wir für die Einheit und den Frieden kämpfen

    unsere eigene Unvollkommenheit
    dass wir nur noch für die eigenen Wünsche leben
    dem können wir duch Selbstbeherrschung entgegenwirken

    dies ist ein harter und ständiger Kampf – aber wir sind ja nicht allein, Jehova ist mit uns uns hilft uns dabei – wenn wir ihn lassen

  12. Juleam 16. Juli 2011 um 21:01 Link zum Kommentar

    In wie weit Babylon die Große auch für uns als treue Anbeter Jehovas eine Gefahr darstellt

    Für Thom und mich war hier sehr interessant, dass die Bereiche „Babylon die Große“ und „Abtrünnige“ nicht wie sonst als „Gefahr von draußen“ abgehandelt wurden.

    Früher hieß es: Wir müssen aus Babylon der großen austreten, d.h. aus der Kirche austreten und nicht mehr an den Feiertagen teilnehmen und schon „hatten wir es geschafft und waren in Sicherheit“. Etwas später haben wir gelernt, dass dazu auch gehört, uns von Spiritismus fernzuhalten und dass dazu auch gehört, uns keine Filme mit spiritistischem Inhalt anzusehen. Naja, wenn es mehr nicht ist?

    Hier aber geht der Rat viel weiter, viel mehr in die Tiefe und hilft uns, uns nicht in falscher Sicherheit zu wiegen. Denn in der Tat geht das Ganze noch viel weiter.

    In der Zusammenfassung sagt der Bruder:

    „Die Gefahr durch Babylon die Große ist moralische Laxheit, das Gegenmittel: Selbstbeherrschung“.

    Gut zusammengefaßt. Interessant, was alles mit darunter fällt. Also nicht nur spiritistische Filme, sondern noch viel mehr.

    Sehr schön die Veranschaulichung mit der Karrikatur von Adam und Eva, die im Paradies vor dem „verbotenen Baum“ stehen. Es hängen keine Äpfel dran, wie sonst so gern dargestellt, sondern lauter Fernseher. In jedem läuft ein Film, der nicht so ist, dass er unser Verhältnis zu Gott fördert.

    Wenn wir bisher dachten, wir sind aus Babylon der Großen heraus, wenn wir bei unserer Unterhaltung darauf achten, dass keine Filme mit spiritistischem Inhalt angesehen werden, dann müssen wir nun dazu lernen. Dazu zählt alles, was Verhalten darstellt, das von Jehova verurteilt wird. Auch dann, wenn keine Sexszenen, keine Gewaltszenen drin vorkommen.

    Da ist der wundervolle romantische Film, wo die verheiratete Ehefrau und Mutter auf einmal nach so vielen Jahren ihre Jugendliebe wiedertrifft. Sie stellt fest, dass sie durch eine Intrige damals nicht zusammen kommen konnten und die alten Gefühle kommen wieder hoch. Was soll sie nun tun? Den ganzen Film lang wehrt sie sich noch gegen die Gefühle, aber immer wieder wird eingeblendet, wie sehr sie sich nach der Jugendliebe verzehrt und naja, ok, am Ende kriegen sie sich dann doch. Ein Film für uns? Sind ja keine Sexszenen drin, nirgends wird gezeigt, dass zu körperlicher Nähe kommt.

    Da ist der Film „Dornenvögel“, ein Klassiker, wo sich das junge Mädel in den Priester verliebt. Der ganze Film dreht sich darum, dass die beiden sich nacheinander verzehren und am Schluß trifft er ja dann doch noch die Entscheidung für Gott. Also ein Film für uns?

    „Philadelphia“, auch ein Klassiker, mit vielen Oskars ausgezeichnet. Ein homosexueller Mann wird ausgegrenzt, denn er hat Aids. Ein Plädoyer für Tolleranz. Ein Film für uns?

    Da ist die lustige Serie, die sich um Homosexuelle dreht und die ganzen komischen Situationen, in denen die geraten. Ist doch lustig. Die machen sich doch über die lustig. Also ein Film für uns?

    Da ist die Kommödie, wo sich Leute, die übervorteilt wurden, durch einen Einbruch bei dem, der sie über den Tisch gezogen hat, ihr Eigentum wiederholen. Oder der Klassiker „Robbin Hood“, der die Reichen bestiehlt um es den Armen zu geben. Der ist ja fast so liebevoll und menschenfreundlich, wie Jesus Christus. Also ein Film für uns?

    Gut, dass es keine rote Liste für Filme gibt, die ZJ nicht sehen dürfen. Wobei: wäre das nicht manchmal praktisch, wenn wir uns nicht ständig „über so einen Kram Gedanken machen müssten“?

    Jehova will, dass wir ihm aus einem Herzen voller Liebe dienen und dass wir die Dinge, die er haßt, nicht tun. Er sagt uns in der Bibel, dass er möchte, dass wir lernen zu lieben, was er liebt und zu hassen, was er haßt. Wie können wir das tun? Indem wir regelmäßig in der Bibel lesen – und nicht nur den Tagestext. Lernen wir Jehova wirklich kennen und wie er denkt und warum. Dann haben wir kein Problem damit, zu unterscheiden, was gute Unterhaltung für uns ist und was nicht.

    Wirklich sehr interessante Gedanken.

    Vieles, was auf dem Kongress gesagt worden ist, ist ja nicht wirklich neu wenn man länger in der Wahrheit ist, wenn man regelmäßig die Zusammenkünfte und Kongresse besucht, wenn man mit den Publikationen auf dem Laufenden bleibt – und vor allen Dingen dann nicht, wenn man regelmäßig in der Bibel liest.

    Aber diese beiden Unterpunkte hier bei der Vortragsreihe haben einige neue Aspekte aufgezeigt.

    Ist es nicht wundervoll, wie gut der treue und verständige Sklave für uns sorgt?

  13. Juleam 16. Juli 2011 um 21:32 Link zum Kommentar

    Abtrünnigkeit auch innerhalb der Versammlung für wahre Anbeter eine Gefahr – wie?

    Was hatte der Bruder in der Zusammenfassung zur Gefahr durch Abtrünnige gesagt?

    Abtrünnigkeit ist ein entzweiender Geist, dem können wir abhelfen, wenn wir für die Einheit und den Frieden kämpfen

    dazu kommt dann noch unsere eigene Unvollkommenheit:

    dass wir nur noch für die eigenen Wünsche leben, dem können wir mit Selbstbeherrschung entgegenwirken

    Das mit dem Egoismus und der Selbstbeherrschung ist uns nicht neu, den Gedanken kennen wir. Aber bisher hatten wir immer gelernt:

    Abtrünnigkeit kommt von Draußen. Das sind die Leute, die sich von Jehova und seiner Organisation abgewandt haben, sie sind nicht mehr in der Versammlung. Nun, wo sie draußen sind, hetzen sie über Gottes Volk und wollen dort in der Versammlung Zweifel und Mißtrauen säen.

    Die Erfahrung besonders der letzten Jahre zeigt leider etwas anderes: oftmals sitzen Abtrünnige in unserer Versammlung. Wir sind nicht mehr sicher vor ihnen, wenn wir uns nur unter Brüdern Freude suchen. Dies war einmal. Leider.

    Heute sind die Abtrünnigen oftmals Leute, die vorgeben, Jehova Gott anzubeten, sie kommen zur Versammlung, gehen vielleicht sogar in den Dienst und wenn wir nicht weiter hingucken, sind sie sogar liebe, manchmal sogar eifrige Brüder. Sie lehren ja keine falschen Lehren, gehen ja nicht daher und sagen: „Zeugen Jehovas sind eine Sekte“, oder „die Lehre von … ist falsch“. Nein, sie leben ja auf dem ersten Blick vielleicht so, wie jeder andere Bruder auch. Aber wenn man genau hinsieht, dann kann man es erkennen. Hoffentlich ist es dann noch nicht zu spät?

    Wir müssen auch innerhalb der Versammlung sehr genau auf unseren Umgang achten, damit wir nicht Opfer von Abtrünnigen werden.

  14. Juleam 16. Juli 2011 um 21:57 Link zum Kommentar

    Einfluß von Satan und seinen Dämonen – vielleicht erweisen ja sogar wir selbst uns unbewußt als eine solche Gefahr für unsere Brüder?

    Was sagte der Bruder über die Gefahr durch Satan und seine Dämonen?

    sie wollen uns mit ihrem Unabhängigkeitsdenken infizieren, wir können uns schützen durch Demut und vertrauensvolles Unterordnen

    Hier kommt dann noch der Aspekt mit unserer eigenen Unvollkommenheit dazu. Überlegen wir doch bitte einmal:

    Was ist von einer Schwester zu sagen, die ihren Ehemann verläßt, ohne einen biblischen Scheidungsgrund zu haben? Sicherlich mag sie „gute Gründe“ vorbringen können, vielleicht sogar welche, die wir gut nachvollziehen können, denn jeder möchte gern ernst und wichtig genommen werden, das Gefühl haben, geliebt zu werden. Wenn nun der Ehemann „seinen Pflichten in dieser Hinsicht nicht in genügender Weise nachkommt“ meinen einige scheinbar, sie hätten das Recht, ihren Mann mit einer „vorrübergehenden Trennung“ unter Druck zu setzen. Aber ist dies so? Ist dies die Lehre des Christus? Ist dies gemäß Gottes Sinn? Fördert ein solches Verhalten wirklich den Frieden und die Einheit innerhalb der Versammlung? Bringe ich meine Brüder damit nicht in die Verlegenheit, Position beziehen zu müssen, sich auf die Seite von einem von uns beiden stellen zu müssen?

    Interessanterweise sagte der Bruder, dass jeder von uns seinen Platz innerhalb der Versammlung und auch innerhalb der Familie hat. Sind wir mit diesem Platz zufrieden? Oder wollen wir den, der uns unserer Meinung nach zusteht, mit allen Mitteln? Sind wir dann bereit, alles zu tun?

    Wenn wir so handeln, sagen wir dann nicht „ich glaube nicht, dass Jehova da was ändert, also tue ich es selbst.“

    Ähnliches trifft auch dann auf uns zu, wenn wir uns in irgendeiner anderen Form ungerecht behandelt fühlen. Vielleicht hat uns unser Ehemann nicht die Liebe erwiesen, wie wir sie gern hätten, vielleicht haben meine Eltern mich meiner Meinung nach nicht ernst genug genommen, vielleicht hätte ich als Bruder längst ein Dienstamt haben müssen, aber die Ältesten übergehen mich laufend, ja, vielleicht ist uns in irgendeiner anderen Weise Unrecht geschehen. Vielleicht wurde schlecht über uns geredet usw. Wie reagieren wir dann?

    Wenn wir nun dahergehen und die Dinge selbst in die Hand nehmen, weil wir nicht auf Jehova warten können oder wollen – jagen wir dann dem Frieden und der Einheit nach?

    Wenn ich jedem, der es hören will (und auch jedem, der es nicht hören will), erzähle, wie lieblos mein Mann zum mir ist, wie streng meine Eltern sind, weil sie mir nicht erlauben, meine Wünsche zu verwirklichen, wie unfair die Ältesten sind, weil ich immer noch kein Dienstamt habe, wie böse und gemein Schwester XY ist, weil sie immer so verletzend redet – jage ich dann dem Frieden nach? Fördere ich so die Einheit unter den Brüdern?

    Wenn ich so handel – dann erweise ich mich vielleicht gerade selbst als sehr schlechten Einfuß, obwohl ich ansonsten eine sehr liebe, geduldige und eifrige Schwester/Bruder bin. Satans Geist innerhalb der eigenen Reihen, vielleicht sogar ich selbst und was besonders schlimm ist: vielleicht sogar, ohne dass ich mir dessen bewußt bin?

    sehr nachdenklich stimmende Gedanken und sicherlich auch ein wichtiger „neuer Aspekt“

  15. Juleam 19. Juli 2011 um 22:08 Link zum Kommentar

    Warum wir Gottes Königreich brauchen


    weil es das Werkzeug ist, mit dem Jehova Gott alle Probleme lösen wird

    Eigentlich muss uns dies ja nicht mehr wirklich erklärt werden. Wir alle haben mit allen möglichen Sorgen und Problemen zu kämpfen – und sei es nur mit Krankheit und Alter. Wir wissen um die Umweltverschmutzung und die Gewalt und eigentlich weiss auch jeder, dass die Menschen nicht in der Lage sind, all die Probleme zu lösen.

    Schön in dem Zusammenhang der Vergleich, dass die Erde einem Kranken Menschen gleicht. Sie hat Fieber (Klimaerwärmung), einen stinkenden Atem (Umweltverschmutzung) usw.

    Ja, wir brauchen Gottes Königreich wirklich – denn es ist das Werkzeug, das Jehova benutzt, um alle Probleme auf der Erde zu lösen. Und danach sehnen wir uns doch alle. Wir alle wollen in Frieden und Eintracht ein Leben in Gesundheit mit Menschen leben, die wir lieben – auf einer sauberen paradiesischen Erde!

    Zum Schluß die Frage, ob wir nicht gern dabei wären, wenn wir Jesus nach Harmagedon bestaunen, für die große Rettung – und uns freuen, dass wir überlebt haben. Ehrlich gesagt wäre es für mich sogar schon genug Freude und Glück, die Rettung zu sehen. Zu sehen, dass und wie Jehova sein Versprechen wahr macht. Wie aufgeräumt wird und die Erde von dem ganzen Schmutz befreit wird. Einfach nur sehen, wie alles sauber wird und glänzt.

    Ähnlich, wie ich ein total verdrecktes Fenster putzen würde. Das völlig verdreckte Fenster mit reichlich Wasser und Seifenlauge einreiben und dann mit dem Fensterflitscher das dreckige Wasser abstreifen. Schon allein dabei zuzusehen, wie die Sicht wieder völlig klar wird, wo man vorher kaum noch durchblicken konnte – das bereitet zumindestens mir eine tiefe Befriedigung. Klar, die klare Sicht nachher, wenn alle Fenster geputzt sind, auch. Aber selber putzen und den Moment erleben, wo es klar wird – mit nichts zu vergleichen.

    Selbst wenn ich persönlich nicht überleben würde: es wäre ein erhebender Augenblick, der alle Sorgen und Nöte der vergangenen Jahre wieder wett machen würde – zu sehen, wie die Erde von allen und allem gereinigt wird, was sie jetzt noch verschmutzt und dann strahlend sauber und rein leuchtet.

    Auch der Schlußgedanke mit dem Konzertbesuch und dem Musikunterricht war toll: Konzertbesuch = Unterhaltung, Musikunterricht = lernen, wie ich mein Instrument noch besser spielen kann.

    Ich persönlich ziehe da den Musikunterricht bei weitem vor

  16. Juleam 20. Juli 2011 um 00:04 Link zum Kommentar

    Woher wir wissen können, dass Gottes Königreich schon bald kommt


    weil die Prophezeiungen sich heute erfüllen

    2. Timotheus 3:13
    „sie werden vom Schlechtem zu Schlimmeren fortschreiten“

    Respekt, aufsässiges Verhalten „immer mehr Kinder entsprechen dem Bild in 2. Timotheus“, Unmoral (auch in Puncto Kleidung). Die Zeichen erfüllen sich heute ganz anders, als noch vor Jahrzehnten, die Fußnote spricht von „wilden Zeiten“. Erwachet vom 8. April 2005 Seite 4 über wilde Feten

    Aber meiner Ansicht nach hat sich auch einiges in dieser Hinsicht – auch unter Anbetern Jehovas – verändert. Als ich zur Schule ging (ich bin Jahrgang 63) gab es kaum Kinder aus geschiedenen Ehen, es war eher eine Seltenheit – selbst in der Welt. Als ich 1990 in die Wahrheit kam, konnte man noch voller Überzeugung sagen „unter Zeugen Jehovas gibt es keine Scheidung, denn für Jehova ist die Ehe heilig!“ Heute hört und sieht man immer wieder, wie selbst unter Gottes Volk Ehen zerbrechen und man sich trennt, ohne einen biblischen Scheidungsgrund zu haben. Oftmals ist nicht mal einer der 4 Trennungsgründe vorhanden

    Kinder lassen es an dem nötigen Respekt ihren Eltern gegenüber fehlen und uns Eltern wird dann gesagt, dass es ein ganz normales Verhalten in der Pubertät ist (siehe auch das neue revidierte JungeLeute Buch). Mich schockiert das trotzdem, denn meine Geschwister und ich hätten es niemals gewagt, mit unserem Vater über jede Kleinigkeit rumzudiskutieren oder ihm ins Wort zu fallen, wenn er mit uns redete. So etwas gehörte sich einfach nicht. Heute diskutieren unsere Jugendlichen oftmals jede Kleinigkeit mit den Eltern aus, fallen ihnen ins Wort, lassen sie nicht ausreden, obwohl sie selbst bereits getaufte Zeugen Jehovas sind. Dabei ist dies nur eine Generation später.

    Es ist wirklich erschreckend, wie sehr sich die Menschen in der relativ kurzen Zeit verändert haben und ich mache mir oft darüber Gedanken, wie Jehova das Ganze sieht:

    In der Bibel steht, dass die Ehe heilig ist und dass Gott Ehescheidung hasst, ja, sogar selbst dann, wenn der Scheidungsgrund Hurerei vorliegt – weil die Kinder immer darunter leiden, wenn die Familie zerbricht und sie emotional hin und her gerissen werden. Sollte er das jetzt wirklich „lockerer sehen“, einfach, weil die Zeiten schwerer geworden sind? Wie würden wohl Noah oder Abraham darüber denken, was heute selbst unter Gottes Volk passiert, wenn wir es ihnen nach der Auferstehung sagen?

    In der Bibel steht, dass Jehova von Kindern Achtung vor Älteren erwartet und Gehorsam und Respekt ihren Eltern gegenüber. Sie sagt auch, dass Jehova ein beständiger Gott ist. Sollte er das heute wirklich anders sehen, weil unsere Kinder heute so andere Probleme haben als wir selbst damals? Wie mag wohl Jesus denken, wenn er so ein Verhalten beobachtet? Er, der ja vollkommen war und trotzdem seinen unvollkommenen Eltern gehorsam gewesen war? Wie würden wir so etwas wohl später Samuel erklären, der es ja auch nicht leicht hatte als Kind? Der bereits sehr früh von seiner Familie getrennt wurde und in der Stiftshütte kräftig mit anpacken mußte und der auch eine verdorbene Umgebung hatte. Immerhin „durfte“ er das gottlose und respeklose und gotteslãsterliche Verhalten von Elis Söhnen täglich mit ansehen. Denken wir wirklich, dass Samuel das unter „ist halt die Pubertät“ abhaken würde – oder wäre er nicht eher entsetzt?

    Leider beobachten wir immer wieder, dass ein neuer Geist herrscht und auch vor Anbetern Jehovas nicht Halt macht. Diesen Geist trifft man heute überall an: sei es im Job oder in der Familie:

    Früher war man Teil eines Ganzen – heute ist man Individuum und bestimmt selbst, wer in seine Nähe darf.

    Früher war ein Unternehmer nicht nur Chef, der Geld verdienen wollte – sondern er war bestrebt, ein gutes Produkt herzustellen und seine Arbeiter gut zu bezahlen. In so einem Betrieb habe ich gelernt. Heute geht es darum mit möglichst wenig Einsatz möglichst viel Geld zu verdienen. Die Arbeiter werden so schlecht bezahlt, dass ein großer Prozentsatz trotz Vollzeitarbeit seinen Verdienst mit Hartz4 aufstocken muss, um überhaupt seine Miete zahlen zu können.

    Früher war auch die Familie ein Ganzes. Jeder hatte seine Rolle, die er ausfüllen mußte, damit das Ganze, die Familie, funktioniert. Der Vater hatte gearbeitet, das Geld rangeschafft, er war der Ernährer der Familie. Die Mutter hat den Haushalt gemacht und zwar für viel mehr Personen als heute und ohne all die technischen Hilfsmittel, die wir heute haben. Die Kinder haben trotz Schule oder Lehre mit geholfen. Jeder hat seinen Teil zum Erfolg zur Familie beigetragen. Da war wichtig, dass das große Ganze funktioniert. Heute ist leider oftmals nur wichtig, dass der Einzelne zufrieden und glücklich ist. Früher kannte man seine Aufgaben und Pflichten – heute kennt man seine Rechte und fordert sie auch ein.

    Leider hat dieser Geist auch vor Gottes Anbetern nicht halt gemacht. Vielleicht ist es unter Gottes Volk nicht so schlimm, wie es in der Welt ist – aber trotzdem stolpert man immer wieder darüber, wenn auch in einer abgeschwächten Form.

    Da dies immer wieder Thema in unseren Publikationen ist, kann man erkennen, dass nicht nur wir persönlich diese Entwicklung sehen.

    Dies ist der Punkt, wo ich denke „nun ist wirklich Zeit, denn wohin soll das sonst noch führen?“

  17. Juleam 20. Juli 2011 um 07:24 Link zum Kommentar

    Wir müssen durch vielerlei Drangsale in das Königreich Gottes eingehen

    „Kennst du das Gefühl emotional, körperlich und mental so fertig zu sein, dass du am liebsten gar nicht aufgewacht wärst?“

    Die zwei Varianten der Drangsal:
    1. die offenen Angriffe
    Alle wahre Nachfolger Christi haben damit zu rechnen
    2. versteckte Angriffe aus dem Hinterhalt
    Man erkennt nicht klar, wer dahinter steckt

    Zu den versteckten Angriffen zählen: Versuchungen, Mutlosigkeit, Einsamkeit, Unzufriedenheit, Enttäuschungen.

    „Satan legt immer wieder den Finger in die Wunde und will nicht, dass wir endlich zur Ruhe kommen“

    Dazu zählt aber auch, durch die Sorgen und Probleme völlig in Anspruch genommen zu werden – zeitlich und gedanklich.

    „Satan hat seine Freude daran, jemand zu zermürben, der sowieso schon angeschlagen ist“

    „Wenn Jehova mit uns ist – dann kann niemand erfolgreich gegen uns sein“

    Wie können wir uns gegen Drangsale wappnen?
    * uns gedanklich und emotional auf schwierige Situationen einstellen, dann geraten wir nicht so schnell aus dem Gleichgewicht. Gebet (wie ein Verschütteter)
    * wie sind wir zu dem eingestellt, was Jehova von uns erwartet?
    * uns immer wieder das Lösegeld vor Augen halten, es als ein persönliches Geschenk ansehen

    „Alle die trotz Belastungen nicht aufgeben werden in das Königreich eingehen. Mit Sicherheit!“

  18. Juleam 27. Juli 2011 um 08:42 Link zum Kommentar

    Wie ist es möglich, sich gegen Drangsale und die Angriffe Satans zu wappnen oder zu schützen?

    Es ist ganz wichtig, sich gedanklich und emotional auf schwierige Situationen einzustellen.

    *Nehme ich mir den Rat zu Herzen andere bereitwillig zu ertragen und ihnen immer wieder zu vergeben? Kolosser 3:13
    * Ordne ich mich den Brüdern in der Versammlung unter, die die Führung inne haben?
    * Lasse ich mir immer wieder das Lösegeld durch den Kopf gehen?

    hierzu hatten wir vor einigen Jahren einen sehr schönen und ermunternden Studienartikel im WT 15.11.85 ab der Seite 12

    Kannst du dich jetzt auf Verfolgung vorbereiten?

    „Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen“ (JOHANNES 15:20).

    STELL dir vor, du liegst frühmorgens im Bett. Schlaftrunken fragst du dich, ob du sogleich aufstehen oder noch ein paar Augenblicke ruhen solltest. Doch zuerst stellst du das Radio an, um die Frühnachrichten zu hören. Plötzlich reißt dich der Nachrichtensprecher mit der Meldung aus dem Schlummer: „Gemäß einer Verordnung der Regierung ist die unter dem Namen Jehovas Zeugen bekannte Sekte landesweit verboten worden.“ Jetzt ist es für dich mit der Ruhe vorbei.

    2 Das oder ähnliches haben Christen in unserer Zeit schon in mehreren Ländern erlebt. Häufig wurden sie im voraus warnend darauf hingewiesen, was geschehen könnte. Doch mitunter kam das Verbot völlig unerwartet. Sollte uns das überraschen?

    3 Eigentlich nicht. Denn etwas Ähnliches geschah auch im ersten Jahrhundert. Denken wir daran, daß Jesus Christus zu Beginn des Frühjahrs 33 u. Z. auf einem Esel in Jerusalem einritt. Die Menschen jubelten ihm zu und breiteten ihre äußeren Kleider auf dem Weg vor ihm aus. Was geschah aber wenige Tage später? Als Jesus von Pontius Pilatus verhört wurde, schrie der Pöbel aus derselben Stadt blutgierig: „An den Pfahl mit ihm! . . . An den Pfahl mit ihm!“ (Matthäus 21:6-9; 27:22, 23). Die Lage hatte sich plötzlich geändert.

    4 Wir sollten also nicht überrascht sein, wenn sich heute in einigen Ländern die Situation plötzlich ändert und Verfolgung ausbricht. Vergessen wir nicht: Wenn wir wahre Nachfolger Jesu sind, sollten wir mit Verfolgung rechnen (Johannes 15:20). Das unterstreicht die Bedeutung der Worte Jesu: „Wacht . . . beharrlich“ (Matthäus 24:42).

    5 Wie können wir beharrlich wachen? Gibt es eine Möglichkeit, sich vorzubereiten, falls das Schlimmste geschehen sollte?

    Bereite Sinn und Herz darauf vor

    6 Es ist schwierig, sich physisch auf Verfolgung vorzubereiten, weil man nicht weiß, welche Lage sich ergeben wird. Erst wenn ein Verbot tatsächlich erlassen worden ist, weiß man, ob es streng oder locker gehandhabt wird oder was überhaupt verboten ist. Vielleicht ist nur das Predigen von Haus zu Haus verboten oder religiöse Zusammenkünfte. Mitunter wird die gesetzliche Organisation der Zeugen Jehovas aufgelöst, oder bestimmte Personen kommen sogleich ins Gefängnis. Man kann überlegen, wo überall im Notfall Literatur versteckt werden könnte. Aber darüber hinaus kann man wenig tun, um sich physisch auf Verfolgung vorzubereiten.

    7 Du kannst jedoch deinen Sinn und dein Herz darauf vorbereiten, und das ist weit wichtiger. Denke darüber nach, warum Verfolgung zugelassen wird und warum du vielleicht vor Herrscher geschleppt wirst. „Zu einem Zeugnis“, sagte Jesus (Matthäus 10:16-19). Jehova kann dir nötigenfalls zeigen, wie du vernünftigerweise handeln solltest, vorausgesetzt, daß du in deinem Herzen völlig darauf eingestellt bist, treu zu bleiben, komme, was da wolle. Wie können wir uns also geistig auf Verfolgung vorbereiten?

    Wie behandelst du andere?

    8 Der Apostel Paulus sagte: „Ich [habe] Gefallen an Schwachheiten, an Beleidigungen, an Nöten, an Verfolgungen und Schwierigkeiten für Christus“ (2. Korinther 12:10). Freute sich Paulus über Beleidigungen? Natürlich nicht. Aber Verfolgung bedeutet oft, daß man beleidigt wird. Und wenn gerade dadurch der Name Gottes gepriesen wurde, dann wollte Paulus gern Beleidigungen ertragen.

    9 Auch wir können davon überzeugt sein, daß wir irgendwann „Beleidigungen . . . für Christus“ ertragen müssen. Es kann sein, daß wir geschmäht oder sogar körperlich mißhandelt werden. Werden wir ausharren? Nun, wie steht es jetzt mit unserer Selbsteinschätzung? Nehmen wir uns zu ernst, und reagieren wir unverzüglich auf wirkliche oder eingebildete Beleidigungen? Wenn ja, dann sollten wir uns bemühen, „Langmut, . . . Milde, Selbstbeherrschung“ zu entwickeln (Galater 5:22, 23). Das wird eine vorzügliche Schulung sein, die uns hilft, schon jetzt ein christliches Leben zu führen, und uns in Zeiten der Verfolgung das Leben retten könnte.

    Wie betrachtest du den Predigtdienst?

    10 Häufig wird als erstes das öffentliche Predigen der „guten Botschaft“ verboten. Doch das Predigen und das Jüngermachen sind in den gegenwärtigen letzten Tagen wichtige Tätigkeiten. Wie sonst sollten die Menschen etwas über Gottes Königreich erfahren? Es wäre daher richtig, auf ein solches Verbot so zu reagieren, wie die Apostel reagierten, als die religiösen Führer der Juden versuchten, ihre Predigttätigkeit zu verbieten (Apostelgeschichte 5:28, 29). Unter Verbot werden womöglich einige Arten des Predigens eingestellt. Aber irgendwie muß das Werk getan werden. Hättest du die Kraft, unter dem Druck der Verfolgung den Predigtdienst fortzusetzen?

    11 Nun, wie betrachtest du das Predigtwerk jetzt? Läßt du zu, daß dich kleinere Hindernisse vom Predigtdienst abhalten und daß du unregelmäßig darin wirst? Wenn ja, was würdest du dann unter Verbot tun? Hast du jetzt Menschenfurcht? Bist du bereit, in der Straße, in der du wohnst, von Haus zu Haus zu predigen? Fürchtest du dich, allein in den Predigtdienst zu gehen? In einigen Ländern erregen zwei Personen oft zuviel Aufsehen. Warum also nicht jetzt von Zeit zu Zeit allein arbeiten, wenn damit keine Gefahren verbunden sind? Es wird sich als eine gute Schulung erweisen.

    12 Beteiligst du dich am Zeitschriftendienst auf der Straße? Hast du den Mut und ergreifst die Initiative, Gelegenheiten zu informellem Zeugnisgeben zu schaffen? Bearbeitest du Geschäftsviertel? Scheust du dich, wohlhabende oder einflußreiche Menschen anzusprechen? Wenn du dich nur an einer bestimmten Art des Predigens beteiligst, was wirst du dann tun, wenn sie unter Verbot nicht mehr möglich ist?

    13 Stellst du fest, daß du in irgendeiner Hinsicht eine Schwäche hast? Jetzt ist die Zeit, daran zu arbeiten. Lerne es, auf Jehova zu vertrauen, und werde ein befähigterer Diener Gottes. Dann wirst du besser ausgerüstet sein, jetzt zu predigen, und auch besser darauf vorbereitet sein, in Zeiten der Verfolgung standhaft zu bleiben.

    Bist du zuverlässig?

    14 In den Christlichen Griechischen Schriften werden Personen erwähnt, die in der Versammlung sozusagen starke Türme waren. Onesiphorus leistete zum Beispiel Paulus mutig Hilfe, als sich dieser in Rom im Gefängnis befand (2. Timotheus 1:16). Phöbe wurde wegen ihrer harten Arbeit in der Versammlung in Kenchreä gelobt (Römer 16:1, 2). Solche Männer und Frauen müssen einen vorzüglichen Einfluß ausgeübt haben, der stabilisierend wirkte, wenn Verfolgung ausbrach. Sie ‘blieben wach, standen fest im Glauben, benahmen sich wie Männer, wurden stark’ (1. Korinther 16:13).

    15 Alle Christen, besonders aber Älteste, sollten sich bemühen, Fortschritte zu machen und stark zu werden wie jene Christen im ersten Jahrhundert (1. Timotheus 4:15). Lerne es, vertrauliche Angelegenheiten für dich zu behalten und, gestützt auf biblische Grundsätze, Entscheidungen zu treffen. Schule dich, christliche Eigenschaften bei anderen zu erkennen, damit du weißt, wer unter Druck zuverlässig ist. Arbeite mit der Kraft Jehovas daran, in deiner Versammlung eine Säule zu werden, jemand, der anderen hilft, statt selbst ständig Hilfe zu benötigen (Galater 6:5).

    Wie kommst du mit anderen aus?

    16 Der Apostel Paulus ermuntert uns: „Kleidet euch . . . als Gottes Auserwählte, Heilige und Geliebte, mit der innigen Zuneigung des Erbarmens, mit Güte, Demut, Milde und Langmut. Fahrt fort, einander zu ertragen und einander bereitwillig zu vergeben“ (Kolosser 3:12, 13). Fällt dir das leicht? Oder regst du dich über die Unvollkommenheiten anderer ungebührlich auf? Bist du schnell beleidigt oder entmutigt? Wenn ja, dann ist das ein weiteres Gebiet, auf dem du an dir arbeiten kannst.

    17 In Ländern, wo die Zusammenkünfte verboten sind, versammeln sich Christen regelmäßig in kleiner Zahl. Unter solchen Umständen treten ihre Unzulänglichkeiten noch deutlicher hervor. Warum dich also nicht jetzt schulen, mit den Schwächen anderer fertig zu werden, ebenso wie sie sich zweifellos mit deinen Fehlern abfinden? Kritisiere andere nicht, damit du sie nicht entmutigst. Übe dich darin, Achtung vor dem Eigentum anderer zu zeigen, wenn du das Versammlungsbuchstudium besuchst, und schule auch deine Kinder entsprechend. Unter Verfolgung wird eine solche Achtung den Frieden untereinander fördern.

    Bist du neugierig?

    18 Von Natur aus sind einige von uns sehr neugierig. Sie können es nicht ertragen, wenn sie nicht „Bescheid wissen“. Geht es dir auch so? Wenn ja, dann bedenke folgendes: Wenn das Werk der Zeugen Jehovas verboten ist, versuchen die Behörden manchmal, über organisatorische Vorkehrungen Aufschluß zu erhalten und die Namen verantwortlicher Aufseher zu erfahren. Wüßtest du darüber Bescheid, so könnte es sein, daß man dich körperlich mißhandelt, um dich zu zwingen, dein Wissen preiszugeben. Und würdest du darüber Auskunft geben, dann könnte die Arbeit deiner Brüder ernsthaft beeinträchtigt werden. Es ist also manchmal besser, nur so viel zu wissen, wie man wissen muß, und nicht mehr.

    19 Kannst du dich in dieser Hinsicht jetzt schulen? Ja. Wenn sich zum Beispiel ein Rechtskomitee in der Versammlung mit einem bestimmten Fall beschäftigt, sollte jeder mit den Informationen darüber zufrieden sein, die die Ältesten für angebracht halten, und nicht nachzuforschen suchen, um Einzelheiten herauszufinden. Frauen und Kinder von Ältesten sollten nicht versuchen, ihnen Äußerungen über vertrauliche Angelegenheiten zu entlocken. Wir sollten es lernen, uns in jeder Hinsicht nicht ‘in etwas einzumischen, was uns nichts angeht’ (2. Thessalonicher 3:11).

    Forschst du in der Bibel?

    20 Die Bibel ist die Grundlage für die Glaubensstärke eines Christen. Sie liefert ihm Antworten auf seine wichtigsten Fragen und macht ihm Gottes eigene Weisheit zugänglich (2. Timotheus 3:14-16). Grundsätzlich stimmen dem zwar alle Christen zu. Welche Rolle spielt aber die Bibel wirklich in deinem Leben? Studierst du sie regelmäßig, und läßt du dich in allem, was du tust, von ihr leiten? (Psalm 119:105).

    21 Wenn das Werk verboten ist, ist es häufig äußerst schwierig, unsere biblischen Schriften zu beschaffen. Selbst Bibeln sind mitunter kaum erhältlich. Unter solchen Umständen wird dich der heilige Geist an das erinnern, was du in der Vergangenheit gelernt hast. Aber er wird dich nicht an etwas erinnern, was du nicht gelernt hast. Je mehr du daher jetzt studierst, desto mehr wird in deinem Sinn und deinem Herzen gespeichert, und der heilige Geist kann es in Notzeiten hervorholen (Markus 13:11).

    Betest du?

    22 Das ist eine wichtige Frage in Verbindung mit Verfolgung. Die Bibel rät uns: „Verharrt im Gebet“ (Römer 12:12). Das Gebet ist eine direkte Verbindung zu Jehova Gott. Auf diesem Wege können wir nicht nur um die Kraft bitten, Schwierigkeiten zu erdulden und richtige Entscheidungen zu treffen, sondern auch ein persönliches Verhältnis zu Jehova Gott entwickeln. Selbst wenn uns Gegner unserer Schriften, unserer Bibeln und der Gemeinschaft mit anderen Christen berauben, können sie uns doch nie das Vorrecht des Gebets nehmen. Auch hinter den dicksten Gefängnismauern kann ein Christ mit Gott in Verbindung treten. Das Vorrecht des Gebets voll zu nutzen ist somit eine vorzügliche Möglichkeit, sich auf alles, was die Zukunft bringen mag, vorzubereiten.

    Vertraust du der Autorität?

    23 Dieses Vertrauen zu entwickeln ist ebenfalls wichtig. Die Ältesten in der Versammlung gehören zu Gottes Vorkehrung, die zu unserem Schutz dient. Älteste sollten so handeln, daß sie das Vertrauen verdienen, und die übrigen Glieder der Versammlung sollten lernen, ihnen ihr Vertrauen zu schenken (Jesaja 32:1, 2; Hebräer 13:7, 17). Noch wichtiger ist sogar, daß wir lernen, dem „treuen und verständigen Sklaven“ zu vertrauen (Matthäus 24:45-47).

    24 Feinde verbreiten womöglich Lügen über Gottes Organisation (1. Timotheus 4:1, 2). In einem Land ließen sich einige Christen zu dem Glauben verleiten, die leitende Körperschaft der Zeugen Jehovas habe das Christentum aufgegeben, wohingegen sie selbst immer noch treu daran festhalten würden. Eine gute Möglichkeit, sich auf Angriffe wie diesen vorzubereiten und ihnen standzuhalten, besteht darin, eine tiefe Liebe zu den Brüdern zu entwickeln und darauf zu vertrauen, daß Jehova alles überwaltet (1. Johannes 3:11).

    Du kannst siegreich sein

    25 Der betagte Apostel Johannes schrieb, nachdem er Verfolgung erduldet hatte: „Alles, was aus Gott geboren worden ist, besiegt die Welt. Und das ist die Siegesmacht, die die Welt besiegt hat: unser Glaube“ (1. Johannes 5:4). Du kannst nicht in deiner eigenen Kraft siegen. Satan und seine Welt sind stärker als du. Aber sie sind nicht stärker als Jehova Gott. Wenn wir also Gottes Geboten gehorchen, um seinen heiligen Geist beten, damit er uns stütze, und uns völlig auf Gottes Kraft zum Ausharren verlassen, können wir als Sieger hervorgehen (Habakuk 3:13, 18; Offenbarung 15:2; 1. Korinther 15:57).

    26 In allen Ländern gibt es einige Christen, die verfolgt werden, entweder von seiten eines gegnerischen Ehepartners oder auf irgendeine andere Weise. In einigen Ländern haben alle Diener Gottes unter den offiziellen Verordnungen der Regierung zu leiden. Doch selbst wenn du persönlich jetzt gerade nicht unter Gegnerschaft oder ungewöhnlichen Härten zu leiden hast, so vergiß nicht, daß es jederzeit geschehen könnte. Jesus sagte, daß die Verfolgung von Christen zu dem Zeichen der Zeit des Endes gehört; wir sollten daher stets damit rechnen (Matthäus 24:9). Warum sich also jetzt nicht darauf vorbereiten? Sei entschlossen, dich ungeachtet dessen, was noch kommen mag, so zu verhalten, daß es stets zum Lobpreis Jehovas, deines himmlischen Vaters, gereicht (Sprüche 27:11).

    Sehr schöne und ermunternde Gedanken dazu, wie uns die Lehre vom Lösegeld hilft, mit dem Gefühl der Wertlosigkeit umzugehen und uns unseres persönlichen Wertes bei Jehova bewußt zu werden, finden wir im WT vom 1. April 1995 Seite 11

    Du bist kostbar in Gottes Augen!

    „Mit einer Liebe auf unabsehbare Zeit habe ich dich geliebt. Darum habe ich dich mit liebender Güte gezogen“ (JEREMIA 31:3).

    DIE Leute konnten es an seinen Augen ablesen. Dieser Mann, Jesus, war ganz anders als ihre geistlichen Führer; er kümmerte sich um die Menschen. Er hatte Mitleid mit ihnen, weil sie „zerschunden waren und umhergestoßen wurden wie Schafe, die keinen Hirten haben“ (Matthäus 9:36). Ihre geistlichen Führer hätten eigentlich mitfühlende Hirten sein sollen, die einen liebevollen, barmherzigen Gott vertraten. Statt dessen blickten sie auf das einfache Volk als gemeinen — und verfluchten — Pöbel herab (Johannes 7:47-49; vergleiche Hesekiel 34:4). Eine solche verdrehte, unbiblische Ansicht erinnerte nicht im geringsten daran, wie Jehova sein Volk betrachtete. Er hatte seiner Nation Israel sagen lassen: „Mit einer Liebe auf unabsehbare Zeit habe ich dich geliebt“ (Jeremia 31:3).

    2 Die Pharisäer waren sicher nicht die ersten, die den geliebten Schafen Jehovas einreden wollten, daß sie wertlos seien. Denken wir zum Beispiel an Hiob. Jehova betrachtete ihn als gerecht und untadelig, doch die drei „Tröster“ machten Andeutungen, Hiob sei ein unsittlicher, böser Abtrünniger, der sterben würde, ohne eine Spur zu hinterlassen. Ihrer Ansicht nach würde Gott Gerechtigkeit auf seiten Hiobs gar nicht schätzen, da Gott nicht einmal seinen eigenen Engeln vertrauen und selbst den Himmel als unrein betrachten würde (Hiob 1:8; 4:18; 15:15, 16; 18:17-19; 22:3).

    3 Satan bedient sich immer noch dieser ‘List’, um Menschen einzureden, sie seien nicht liebenswert und wertlos (Epheser 6:11, Fußnote). Er verleitet Menschen zwar oft, indem er an ihren Stolz appelliert (2. Korinther 11:3). Aber er weidet sich auch daran, die Selbstachtung verletzlicher Personen zu zerstören. Das ist besonders in den gegenwärtigen kritischen „letzten Tagen“ der Fall. Viele Heranwachsende leben heute in Familien, in denen es an ‘natürlicher Zuneigung’ fehlt; nicht wenige haben es täglich mit Personen zu tun, die brutal, selbstsüchtig und unbesonnen sind (2. Timotheus 3:1-5). Infolge von jahrelanger Mißhandlung, von Rassendiskriminierung, Haß oder Mißbrauch sind die Betreffenden womöglich zu der Überzeugung gelangt, wertlos und nicht liebenswert zu sein. Ein Mann schrieb: „Ich liebe niemanden, und niemand liebt mich. Mir fällt es sehr schwer, zu glauben, daß sich Gott überhaupt für mich interessiert.“

    4 Der Gedanke, persönlich wertlos zu sein, ist ein Schlag gegen die Lehre vom Lösegeld, eine zentrale Wahrheit des Wortes Gottes (Johannes 3:16). Wenn Gott einen so hohen Preis bezahlt hat — das kostbare Leben seines eigenen Sohnes —, um uns ewiges Leben zu ermöglichen, dann muß er uns ganz sicher lieben; in seinen Augen müssen wir gewiß einen Wert haben.

    5 Wie entmutigend wäre es außerdem, das Gefühl zu haben, daß wir Gott mißfallen, daß all unsere Bemühungen wertlos sind! (Vergleiche Sprüche 24:10.) Für einige, die eine solch negative Einstellung haben, mag selbst eine gutgemeinte Ermunterung, wenn möglich den Dienst für Gott zu verbessern, wie eine Verurteilung klingen. Sie fühlen sich in ihrer inneren Überzeugung bestätigt, daß alles, was sie tun, ungenügend ist.

    6 Verzweifeln wir jedoch nicht, wenn wir solch negative Empfindungen haben. Viele von uns sind ab und zu unvernünftig hart mit sich selbst. Und denken wir daran, daß Gottes Wort „zum Richtigstellen der Dinge“ dienen soll und dazu, „starke Verschanzungen umzustoßen“ (2. Timotheus 3:16; 2. Korinther 10:4). Der Apostel Johannes schrieb: „Dadurch werden wir wissen, daß wir aus der Wahrheit stammen, und wir werden unser Herz vor ihm versichern im Hinblick auf das, worin immer uns unser Herz verurteilen mag, weil Gott größer ist als unser Herz und alles weiß“ (1. Johannes 3:19, 20). Wir wollen daher drei Aussagen der Bibel betrachten, die uns bestätigen, daß wir für Jehova kostbar sind.

    Jehova schätzt uns

    7 Erstens lehrt die Bibel direkt, daß jeder von uns in Gottes Augen wertvoll ist. Jesus sagte: „Verkauft man nicht fünf Sperlinge für zwei Münzen von geringem Wert? Doch nicht einer von ihnen wird vor Gott vergessen. Aber sogar die Haare eures Hauptes sind alle gezählt. Fürchtet euch nicht; ihr seid mehr wert als viele Sperlinge“ (Lukas 12:6, 7). Damals waren Sperlinge die billigsten Vögel, die zum Verzehr verkauft wurden, doch keiner von diesen blieb vom Schöpfer unbeachtet. Und damit ist die Grundlage für eine erstaunliche Gegenüberstellung gelegt: Von Menschen, die sehr viel mehr wert sind, kennt Gott jede Einzelheit. Es ist so, als sei jedes einzelne Haar unseres Hauptes gezählt.

    8 Die Haare sollen gezählt sein? Wenn wir denken, diese Einzelheit des Gleichnisses Jesu sei unrealistisch, sollten wir folgendes in Betracht ziehen: Gott erinnert sich an seine treuen Diener so genau, daß er sie auferwecken kann, das heißt, er kann sie in jeder Einzelheit wiedererschaffen, einschließlich ihres komplexen genetischen Kodes und all ihrer über die Jahre angesammelten Erinnerungen und Erfahrungen. Die Haare eines Menschen zu zählen (von denen man im Durchschnitt 100 000 auf dem Kopf hat) wäre dagegen vergleichsweise einfach (Lukas 20:37, 38).

    Was sieht Jehova in uns?

    9 Zweitens zeigt uns die Bibel, was Jehova an uns schätzt. Einfach gesagt, er freut sich über unsere guten Eigenschaften und über unsere Bemühungen. König David sagte zu seinem Sohn Salomo: „Jehova erforscht alle Herzen, und jede Neigung der Gedanken bemerkt er“ (1. Chronika 28:9). Wenn Gott die Milliarden von Menschenherzen in der heutigen gewalttätigen, haßerfüllten Welt erforscht, wie sehr muß er sich darüber freuen, auf ein Herz zu stoßen, das Frieden, Wahrheit und Gerechtigkeit liebt! (Vergleiche Johannes 1:47; 1. Petrus 3:4.) Was geschieht, wenn Gott ein Herz findet, das vor Liebe zu ihm überströmt, das sich bemüht, ihn kennenzulernen und diese Erkenntnis an andere weiterzugeben? Jehova sagt uns gemäß Maleachi 3:16, daß er denjenigen zuhört, die mit anderen über ihn reden, und daß er sogar ein „Gedenkbuch“ hat für all „diejenigen, die Jehova fürchten, und für diejenigen, die an seinen Namen denken“. Solche Eigenschaften sind für ihn kostbar.

    10 Das zur Selbstverurteilung neigende Herz mag jedoch die Beweise nicht anerkennen, daß wir in Gottes Augen wertvoll sind. Es mag uns unentwegt einflüstern: „Es gibt doch so viele andere, die in bezug auf diese Eigenschaften vorbildlicher sind als du. Wie enttäuscht Jehova doch sein muß, wenn er dich mit ihnen vergleicht!“ Jehova stellt jedoch weder Vergleiche an, noch ist er in seinem Denken starr oder kompromißlos (Galater 6:4). Er liest mit großem Scharfsinn die Herzen, und er schätzt jedes Maß an guten Eigenschaften.

    11 Als Jehova beispielsweise bestimmte, daß die gesamte abtrünnige Dynastie des Königs Jerobeam ausgelöscht, ja weggefegt werden sollte wie Dung, befahl er, daß nur Abija, einer der Söhne des Königs, ein würdiges Begräbnis erhalten sollte. Warum? „Weil an ihm etwas Gutes gegenüber Jehova, dem Gott Israels, . . . gefunden worden ist“ (1. Könige 14:10, 13). Ist damit gemeint, daß Abija ein treuer Anbeter Jehovas war? Nicht unbedingt, denn er starb wie die anderen Mitglieder der bösen Hausgemeinschaft vorzeitig (5. Mose 24:16). Doch Jehova schätzte es, daß er „etwas Gutes“ in Abijas Herz sah, und er handelte entsprechend. In einem Bibelkommentar heißt es: „Wo auch nur etwas Gutes dieser Art vorhanden ist, wird es gefunden werden: Gott sucht es, sieht es — und sei es noch so wenig — und freut sich darüber“ (Matthew Henry’s Commentary on the Whole Bible). Und vergessen wir nicht, daß Gott den Umfang einer bestimmten guten Eigenschaft, die nur in geringem Maße bei uns vorhanden ist, vergrößern kann, solange wir uns bemühen, ihm treu zu dienen.

    12 In ähnlicher Weise schätzt Jehova unsere Bemühungen. Wir lesen in Psalm 139:1-3: „O Jehova, du hast mich durchforscht, und du kennst mich. Du selbst hast mein Sitzen und mein Aufstehen erkannt. Du hast meine Gedanken von fern bemerkt. Mein Wandern und mein Liegen hast du ermessen, und du bist ja mit all meinen Wegen vertraut geworden.“ Jehova weiß somit von all unserem Tun. Aber er weiß nicht nur davon. Im Hebräischen kann die Wendung „du bist ja mit all meinen Wegen vertraut geworden“ auch bedeuten „du schätzt all meine Wege“. (Vergleiche Matthäus 6:19, 20.) Doch wie kann Jehova angesichts unserer Unvollkommenheit und unserer Sündhaftigkeit unsere Wege schätzen?

    13 David schrieb, daß Jehova sein Wandern und sein Ausruhen „ermessen“ hatte, wobei die wörtliche Bedeutung des hebräischen Ausdrucks gemäß einigen Gelehrten interessanterweise „sieben“ oder „worfeln“ lautet. In einem Nachschlagewerk heißt es: „Es bedeutet, sämtliche Spreu auszusieben und nur noch das Getreide zu behalten — alles zu bewahren, was von Wert ist. In diesem Fall bedeutet es also, daß Gott ihn sozusagen siebte. . . . Er blies die gesamte Spreu oder alles, was wertlos war, fort und sah, was tatsächlich und substantiell vorhanden war.“ Das zur Selbstverurteilung neigende Herz siebt unser Tun möglicherweise in entgegengesetzter Weise aus, indem es uns wegen früherer Fehler unbarmherzig verurteilt und unsere guten Taten als unwesentlich abtut. Doch Jehova vergibt unsere Sünden, wenn wir aufrichtig bereuen und uns angestrengt bemühen, einen Fehler nicht noch einmal zu begehen (Psalm 103:10-14; Apostelgeschichte 3:19). Er siebt unsere guten Werke aus und erinnert sich an sie. Tatsächlich erinnert er sich für immer daran, sofern wir ihm treu bleiben. Für ihn wäre es eine Ungerechtigkeit, sie zu vergessen, und er ist niemals ungerecht (Hebräer 6:10).

    14 Was zählt zu den guten Werken, die Gott schätzt? Praktisch alles, was wir in Nachahmung Jesu Christi, seines Sohnes, tun (1. Petrus 2:21). Ein sehr wichtiges Werk ist daher auf jeden Fall die Verbreitung der guten Botschaft von Gottes Königreich. Wir lesen in Römer 10:15: „Wie lieblich sind die Füße derer, die gute Botschaft guter Dinge verkünden!“ Wir mögen unsere Füße vielleicht nicht als „lieblich“ betrachten, aber Paulus gebrauchte hier dasselbe Wort, mit dem in der Septuaginta Rebekka, Rahel und Joseph beschrieben wurden — drei Personen, die außergewöhnlich schön waren (1. Mose 26:7; 29:17; 39:6). Wenn wir im Dienst für Jehova, unseren Gott, tätig sind, ist das wirklich schön und kostbar in seinen Augen (Matthäus 24:14; 28:19, 20).

    15 Eine weitere Eigenschaft, die Jehova schätzt, ist unser Ausharren (Matthäus 24:13). Denken wir daran, daß Satan uns von Jehova abwendig machen möchte. Jeder Tag, an dem wir Jehova treu bleiben, ist ein weiterer Tag, an dem wir dazu beitragen, auf das Höhnen Satans eine Antwort zu geben (Sprüche 27:11). Auszuharren fällt manchmal nicht leicht. Krankheit, Geldprobleme, emotionelle Belastungen und andere Schwierigkeiten können jeden Tag zu einer Prüfung werden lassen. Angesichts von Schwierigkeiten auszuharren ist bei Jehova von besonderem Wert. Deshalb bat König David Jehova, seine Tränen in einem symbolischen „Schlauch“ aufzubewahren, und er fragte zuversichtlich: „Sind sie nicht in deinem Buch?“ (Psalm 56:8). Ja, Jehova schätzt all unsere Tränen und all die Leiden, die wir erdulden, um ihm loyal zu bleiben, und er erinnert sich daran. Auch diese sind kostbar in seinen Augen.

    16 Angesichts unserer verbesserten Eigenschaften und unserer Bemühungen besteht gewiß kein Zweifel, daß Jehova bei jedem von uns viel Wertvolles findet. Jehova betrachtet uns als kostbar und als Teil der „begehrenswerten Dinge aller Nationen“, ganz gleich, wie wir in Satans Welt behandelt werden (Haggai 2:7).

    Was Jehova als Beweis seiner Liebe getan hat

    17 Drittens tut Jehova vieles, wodurch er seine Liebe zu uns beweist. Christi Loskaufsopfer ist gewiß das überzeugendste Argument gegen die satanische Lüge, wir seien wertlos oder nicht liebenswert. Wir dürfen nie vergessen, daß der qualvolle Tod, den Jesus am Marterpfahl erlitt, und die sogar noch größere Qual, die Jehova ertrug, als er ansehen mußte, wie sein geliebter Sohn starb, ein Beweis ihrer Liebe zu uns waren. Diese Liebe findet außerdem auf uns persönlich Anwendung. So sah es auch der Apostel Paulus, denn er schrieb, daß ‘der Sohn Gottes ihn geliebt und sich selbst für ihn dahingegeben hat’ (Galater 2:20).

    18 Jehova zeigt seine Liebe zu uns dadurch, daß er jedem einzelnen von uns hilft, aus dem Opfer Christi Nutzen zu ziehen. Jesus sagte gemäß Johannes 6:44: „Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, der Vater, der mich gesandt hat, ziehe ihn.“ Durch das Predigtwerk, durch das wir persönlich erreicht wurden, sowie durch den heiligen Geist, den Jehova gebraucht, um uns zu helfen, trotz unserer Einschränkungen und Unvollkommenheiten geistige Wahrheiten zu verstehen und anzuwenden, zieht er uns zu seinem Sohn hin und zu der Hoffnung auf ewiges Leben. Daher kann Jehova von uns dasselbe sagen, was er bereits von Israel sagte: „Mit einer Liebe auf unabsehbare Zeit habe ich dich geliebt. Darum habe ich dich mit liebender Güte gezogen“ (Jeremia 31:3).

    19 Durch das Vorrecht des Gebets verspüren wir die Liebe Jehovas wahrscheinlich auf vertraulichste Weise. Er lädt jeden von uns ein, „unablässig“ zu ihm zu beten (1. Thessalonicher 5:17). Und er hört zu! Er wird sogar „Hörer des Gebets“ genannt (Psalm 65:2). Diese Funktion hat er keiner anderen Person übertragen, nicht einmal seinem Sohn. Denken wir nur: Der Schöpfer des Universums fordert uns auf, uns ihm mit Freimut der Rede im Gebet zu nahen! Unser Flehen mag Jehova sogar zu etwas veranlassen, was er sonst möglicherweise nicht getan hätte (Hebräer 4:16; Jakobus 5:16; siehe Jesaja 38:1-16).

    20 Kein ausgeglichener Christ würde diese Beweise für Gottes Liebe und Wertschätzung als Entschuldigung dafür gebrauchen, daß er sich wichtiger nimmt, als er wirklich ist. Paulus schrieb: „Durch die unverdiente Güte, die mir verliehen worden ist, sage ich jedem, der sich unter euch befindet, nicht höher von sich zu denken, als zu denken nötig ist, sondern so zu denken, daß er gesunden Sinnes sei, jeder, wie Gott ihm ein Maß des Glaubens zugeteilt hat“ (Römer 12:3). Während wir die Wärme der Liebe unseres himmlischen Vaters verspüren, wollen wir daher gesunden Sinnes sein und bedenken, daß Gottes liebende Güte unverdient ist. (Vergleiche Lukas 17:10.)

    21 Wir wollen alles uns Mögliche tun, um den Vorstellungen zu widerstehen, die Satan in der zum Untergang verurteilten alten Welt fördert. Das schließt auch ein, den Gedanken zu verwerfen, wir seien wertlos oder ungeliebt. Wenn uns das Leben im gegenwärtigen System gelehrt haben sollte, uns selbst als ein Hindernis zu betrachten, das auch Gottes unendliche Liebe nicht überwinden könne, oder unsere Werke als zu unbedeutend, als daß sie seine Augen, die alles sehen, beachten würden, oder unsere Sünden als zu groß, um durch den Tod seines kostbaren Sohnes zugedeckt zu werden, dann sind wir einer Lüge zum Opfer gefallen. Verwerfen wir solche Lügen mit allem ihnen gebührenden Widerwillen! Behalten wir stets die inspirierten Worte des Apostels Paulus aus Römer 8:38, 39 im Sinn: „Ich bin überzeugt, daß weder Tod noch Leben, noch Engel, noch Regierungen, noch Gegenwärtiges, noch Zukünftiges, noch Mächte, noch Höhe, noch Tiefe, noch irgendeine andere Schöpfung imstande sein wird, uns von Gottes Liebe zu trennen, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.“

    Sicherlich wäre es von Vorteil, wenn wir diese beiden Studienartikel immer wieder studieren – dann sind wir gut vorbereitet auf Drangsal und Verfolgung

  19. Juleam 29. Juli 2011 um 09:12 Link zum Kommentar

    Königreichsgleichnisse – wie sie unseren Dienst berühren

    das Senfkorn
    Steht für großes Wachstum, die Mehrung

    der Sauerteig
    Steht für große Macht
    1. Es durchdringt unsere Gedanken
    2. Es ändert sie im Verborgenen
    3. Er ist unkontrolliert, nicht aufzuhalten

    Der Kaufmann
    hat den Wert erkannt und lässt alles andere dafür stehen
    Steht für unsere Wertschätzung, unseren Eifer und unseren Einsatz

    der Sämann, der schläft
    steht für Wachstum im Verborgenen
    Geistiges Wachstum können wir nicht erzwingen, wenn die Frucht reif ist, werden sie Fortschritte machen und sich Jehova hingeben und sich taufen lassen

    Das Schleppnetz
    Steht für das Königreichspredigtwerk
    Die Menschen fühlen sich von der Botschaft angezogen
    Hier geht es nicht um die Menge, sondern um den richtigen Herzenszustand

    * 1. Korinther 3:8
    Jeder hat seinen eigenen Lohn, der geht nach unserer mühevollen Arbeit
    * nicht jeder, der Interesse hat, wird die nötigen Schritte unternehmen
    * wir alle haben die Verantwortung das Netz an Land zu ziehen
    * nicht wir sortieren aus, sondern die Engel
    * nicht jeder ist bereits ganz verworfen, es gibt einen Weg zurück

    Der verlorene Sohn
    * Wer bereut und zeigt dass er gern zur Versammlung zurück kommen möchte, wird von Jehova mit offenen Armen empfangen, Jesaja 44:22
    * Freuen wir uns über jeden, der zurück kommt. Wer weggeht ist kein hoffnungsloser Fall – sondern ein verlorenes Schaf (sowohl für Jehova als auch für uns)

  20. Juleam 29. Juli 2011 um 09:26 Link zum Kommentar

    Jesu Wunder: Ein kleiner Vorgeschmack auf die Segnungen des Königreichreichs

    „Du hast den vortrefflichen Wein bis jetzt aufbehalten“
    Er hätte hier nicht handeln müssen, denn es war nichts, was über ihn vorher gesagt worden war. Aber er wußte, wie schlimm dies für das Brautpaar sein würde, selbst noch viele Jahre danach. Daher griff er ein und half ihnen – und dies sogar sehr großzügig. Dies zeigt, dass Jesus Mitgefühl hat und sich dafür interessiert, wie es den Einzelnen geht und wie er helfen kann

    „Alle aßen und wurden satt“
    Es war schon spät und er wollte die Volksmenge nicht so nach Hause schicken, denn sie würden geschwächt sein und der Heimweg war für einige sehr lang. Daher sorgte er für Speise. Nicht nur für einen kleinen Imbiss, sondern alle wurden satt. Bald wird es keinen Hunger mehr auf der Welt geben. Jeder wird genügend zu Essen bekommen

    „Er heilte alle, denen es schlecht ging“
    Er hatte Mitgefühl und heilte ihre Gebrechen. Heute haben wir alle mit dem einen oder anderen Gebrechen zu tun, seien es körperliche oder emotionale Beschwerden. Diese alle wird Jesus in seinem Königreich beseitigen

    „Lazarus, komm heraus!“
    Jesus hatte Mitgefühl, sah den Schmerz der trauernden Schwestern von Lazarus. Er selbst fühlte so sehr mit, dass auch er in Tränen ausbrach. Er half dem ab, indem er Lazarus rief und wieder zum Leben brachte. In Johannes 5:28,29 wird gezeigt, dass Jesus bald auch meine geliebte Oma mit Namen rufen wird „Hilde, ich sage dir, komm wieder zum Leben“ und sie wird herauskommen und wir werden sie voller Freude und Begeisterung in die Arme schließen. Meine beiden Eltern werden ihre jeweiligen Eltern wieder sehen und voller Freude und Begeisterung Jehova preisen

    „Eine große Stille trat ein“
    Jesus gebot den Naturgewalten, hatte sie im Griff. Heute gibt es viele Naturkatastrophen, wie z.B. der Tsunami und auch die Folgen, die es z.B. in diesem Jahr in Japan hatte, ebenso wie die Erdbeben und was es sonst noch so gibt. Im Paradies wird er die schädlichen Folgen „wieder ausbügeln“ und dafür sorgen, dass sowas niemals wieder passiert

    „Er erkannte, was im Menschen war“
    Jesus kennt unsere Gedanken, unser Herz und unsere Beweggründe. Ist es nicht ermutigend zu wissen, dass er es sein wird, der auf dieser Grundlage die Menschen richten und ihnen ihren Lohn zukommen lassen wird?

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